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  • Abteilung 4
    09.12.2014
    B 27, vierspuriger Ausbau zwischen Tübingen und Nehren
    Schadhafte Lärmschutzwände im Bereich des Tunnels in Dußlingen

    ​Die halbseitige Sperrung der B 27 in Fahrtrichtung Hechingen entlang der schadhaften Lärmschutzwände vor und nach dem Lärmschutztunnel in Dußlingen muss aus Verkehrssicherheitsgründen weiter aufrechterhalten werden. Die Gefahr von sich ablösenden und herabfallenden Vorsatzschalen der Lärmschutzwand besteht weiter.

    Nach umfangreicher Ursachenrecherche sind nach derzeitigem Stand die auftretenden Schäden an den Lärmschutzelementen aus Porenbeton wohl auf eine fehlerhafte Herstellung im Lieferwerk zurückzuführen. Die ausführende Firma haftet für diese Schäden und deren Beseitigung. Im August 2014 beauftragte gab sie bei der Technischen Universität Dresden ein Gutachten für eine mögliche Instandsetzung der schadhaften Lärmschutzelemente in Auftrag. Dieses Gutachten liegt seit November 2014 vor und wurde von einem durch das Regierungspräsidium Tübingen beauftragten externen Gutachter überprüft. Nach Vorlage des Prüfungsgutachtens wurde die bauausführende Firma Ende November beauftragt, die erforderlichen Sanierungspläne zu erstellen. Sobald die geprüften und freigegebenen Sanierungspläne vorliegen, können die Sanierungsarbeiten an den Lärmschutzwänden beginnen.
    Da die Sanierungsarbeiten bei einer Bauteiltemperatur der Lärmschutzwand unter 5° C nicht ausgeführt werden dürfen, können sich die Arbeiten witterungsbedingt und somit auch die halbseitige Sperrung bis zum Frühjahr 2015 hinziehen. Zur dauerhaften Sanierung sollen unter anderem die schadhaften lärmabsorbierenden Vorsatzschalen mit der konstruktiven Trägerplatte der jeweiligen Lärmschutzelemente nachträglich verdübelt werden. Hierzu werden in der Regel Klebedübel mit Zweikomponenten-Werkstoff verwendet, die zum Abbinden über einen längeren Zeitraum dauerhafte Außentemperaturen von deutlich über 5° C benötigen. Damit soll sichergestellt werden, dass die erforderliche Bauteiltemperatur der Trägerplatte ebenfalls über 5  C beträgt. Werden dieses Randbedingungen nicht eingehalten und die Sanierungsarbeiten gar bei Schnee und Regen ausgeführt, wäre die Sanierung nicht von Dauer.
    Die gesamten Kosten dieser Schadensbeseitigung einschließlich der Gutachten und der Verkehrssicherung werden von der bauausführenden Firma getragen.
    Im Bereich der halbseitigen Sperrung beträgt die zulässige Geschwindigkeit 80 km/h. Da nach den Tunnelrichtlinien die zulässige Höchstgeschwindigkeit  in den Bereichen vor und im Straßentunnel auf 80 km/h festgelegt ist, tritt durch die halbseitige Verkehrsführung lediglich eine geringe Verkehrsbehinderung auf.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071/757-3076, gerne zur Verfügung.
Symbolbild, Bacho Foto - Fotolia 

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