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  • Abteilung 4
    19.02.2018
    B312 / L378a Vorbereitende Maßnahmen am Bräuchleknoten bei Metzingen für die in 2018 vorgesehenen Straßenbauarbeiten
    Baumfällungsarbeiten ab Mittwoch, 21. Februar 2018

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen teilt mit, dass ab Mittwoch, 21. Februar 2018 Baumfällungsarbeiten im Bereich des Anschlusses der L 378a Rommelsbach bzw. Stuttgarter Straße an die B 312 (Bräuchleknoten) bei Metzingen erfolgen.

    Für die noch in diesem Jahr vorgesehenen Arbeiten zur Herstellung der Einfädelungsstreifen an der B 312 in Fahrtrichtungen Stuttgart und Reutlingen ist es erforderlich, im späteren Baufeld Bäume, Hecken und Sträucher zu entfernen. Da die Arbeiten teilweise von der B 312 aus stattfinden, muss der Verkehr auf der B 312 im Bereich des Anschlussknotens außerhalb der Hauptverkehrszeiten aus Sicherheitsgründen mit einer Ampel am Baubereich vorbei geführt wurden. Verkehrsbehinderungen sind daher nicht auszuschließen.
     
    Die Baumfällungsarbeiten dauern bis Ende Februar 2018 an und sind somit vor Einsetzen der Brut- und Vegetationszeit abgeschlossen. Zu einem späteren Zeitraum erfolgt noch die Rodung der Wurzelstöcke.
     
    Über die eigentlichen Straßenbauarbeiten an den neuen Einfädelungsstreifen wird das Regierungspräsidium rechtzeitig im Vorfeld informieren.

    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet die Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, da Behinderungen und Erschwernisse während der Bauzeit nicht ausgeschlossen werden können.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005 zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    16.02.2018
    Gewässerschau an der Eyach in Stetten und Haigerloch
    Regierungspräsidium Tübingen überprüft am 27. Februar 2018 den Zustand der Eyach

    ​Ein zuverlässiger Hochwasserschutz erfordert eine regelmäßige Überprüfung. Nur so können mögliche Problem- oder Gefahrenstellen in und an der Eyach frühzeitig erkannt und beseitigt werden. Der beim Regierungspräsidium Tübingen angesiedelte Landesbetrieb Gewässer führt daher am Dienstag, den 27. Februar 2018 zusammen mit dem Landratsamt Zollernalbkreis auf Haigerlocher Gemeindegebiet eine Gewässerschau durch. Die Eyach wird in Stetten von der OMV Tankstelle bis zur Firma „Schwörer Bausysteme GmbH“ überprüft sowie in Haigerloch von der Haigerlocher Moschee bis zur Kläranlage Karlstal.

    Hierbei begehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesbetriebs Gewässer das Eyachufer und dokumentieren und veranlassen die Beseitigung möglicher Gefahrenquellen, wie Ablagerungen von Holz, Kompost oder anderem losen Material, das bei Hochwasser mitgerissen werden könnte. Daneben liegt ihr Fokus auch auf wassergefährdenden Stoffen, welche die ökologische Funktion der Eyach beeinträchtigen könnten. Außerdem werden Anlagen erfasst, die im Überschwemmungsgebiet illegal errichtet wurden.
     
    Zur ordnungsgemäßen Durchführung kann es notwendig sein, Privatgrundstücke zu betreten. Das Regierungspräsidium Tübingen bittet die Anwohner bzw. Anlieger daher um Verständnis.
     
    Hintergrundinformation:
    Der Landesbetrieb Gewässer ist als Träger der Unterhaltungslast gesetzlich dazu verpflichtet, in regelmäßigen Abständen eine Gewässerschau an der Eyach durchzuführen (§ 32 Absatz 6 Wassergesetz Baden-Württemberg).
     
    Gemäß § 101 Wasserhaushaltsgesetz ist der Träger der Unterhaltungslast auch dazu berechtigt, Grundstücke am Gewässer sowie  Anlagen am Gewässer zu betreten.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    14.02.2018
    Geplante Renaturierung des Rißkanals
    Regierungspräsidium informiert am 22. Februar 2018 in Biberach

    ​Das Land Baden-Württemberg plant, den Rißkanal in Biberach zu vitalisieren. Bevor eine Genehmigung für die Maßnahme beantragt wird, sollen alle Bürgerinnen und Bürger über den aktuellen Planungsstand informiert werden. Hierzu findet am 22. Februar 2018 um 18:00 Uhr in der Aula der Birkendorfschule in Biberach eine Informationsveranstaltung statt, zu der die Öffentlichkeit herzlich eingeladen ist. Das Regierungspräsidium Tübingen sowie das beauftragte Planungsbüro 365° freiraum + umwelt werden anhand der aktuellen Pläne die geplante Maßnahme am Rißkanal erläutern.

    1932 wurde der Rißkanal in Biberach angelegt, um bei Hochwasser eine große Menge Wasser aus der Stadt zu leiten. Aus diesem Grund ist der Verlauf des Rißkanals sehr geradlinig. Er weist ein hohes Gefälle auf und die Ufer sind befestigt.
     
    Um den Rißkanal naturnäher zu gestalten, ist geplant, das Gewässerbett zu verlagern und die Uferbefestigungen zu beseitigen. Eine Durchgängigkeit des Wehrs für Fische und andere Lebewesen wurde zwar bereits geschaffen. Die geplante Renaturierung wird aber eine weitere ökologische Verbesserung mit sich bringen und den Lebensraum für wassergebundene Tiere und Pflanzen aufwerten. Zusätzlich soll der Rißkanal für die Bürgerinnen und Bürger im Stadtgebiet von Biberach erlebbarer werden.
     
    Bereits im Jahr 2015 hatte das Regierungspräsidium zwei öffentliche Informationsveranstaltungen über die Renaturierung des Rißkanals für die Bürgerinnen und Bürger in Biberach angeboten.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel,  Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    14.02.2018
    B 463, Mühltalbrücke bei Winterlingen zwischen den Anschlussstellen Winterlingen und Benzingen
    Instandsetzung an der Fahrbahnübergangskonstruktion

    ​Wie bereits das Landratsamt des Zollernalbkreises mit Pressemitteilung vom 07.02.2018 bekannt gegeben hat, war es erforderlich, die Bundesstraße 463 bei Winterlingen aufgrund eines beschädigten Fahrbahnübergangs aus Verkehrssicherheitsgründen zu sperren. Die Sperrung ist notwendig, um eine Schadenszunahme zu verhindern und eine Instandsetzung an der Fahrbahnübergangskonstruktion der Mühltalbrücke durchzuführen. Für die Zeit der Vollsperrung wird der Verkehr durch Winterlingen geführt.

    Zur Wiederherstellung der Verkehrssicherheit lässt das Regierungspräsidium Tübingen seit Dienstag, den 13. Februar 2018 eine Reparatur des Fahrbahnübergangs auf dieser wichtigen Bundesstraßenverbindung durchführen. Nach derzeitigem Stand können die Arbeiten bereits zum Abend des Donnerstag, 15. Februar 2018 abgeschlossen werden. Nach Abbau der Umleitung wird die Bundesstraße im Laufe des Freitagvormittags wieder befahrbar sein.
     
    Hintergrundinformation:
    Fahrbahnübergangskonstruktion:
    Körper dehnen sich bei zunehmender Temperatur aus und ziehen sich bei abnehmender Temperatur zusammen. Dieser physikalische Zusammenhang trifft auch auf Brücken zu: sie ändern infolge der unterschiedlichen Außentemperaturen ebenfalls ihre Länge. Hinzu kommen Längenänderungen infolge anderer Belastungszustände wie zum Beispiel der Verkehrsbelastung auf der Brücke. Im Ergebnis ergibt sich ein mehr oder weniger großer Spalt zwischen der Fahrbahnplatte der Brücke und der Fahrbahn auf festem Untergrund im Anschluss an die Brücke. Um diesen Spalt zu überbrücken, müssen bei Brücken mit einer Länge von über 30 Meter so genannte Fahrbahnübergangskonstruktionen eingebaut werden, die sich auseinander und zusammenschieben lassen. Die Fahrbahnübergangskonstruktionen zählen zu den am höchst belasteten Bauteilen einer Brücke. Ihre Lebensdauer ist daher begrenzt.
     
    Informationen zu den Sperrungen und zur Umleitung können jeweils aktuell im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    14.02.2018
    Planfeststellungsbeschluss für Neubau und Beseitigung der Bahnübergänge bei Herrot und Lanzenhofen erlassen

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen hat mit Beschluss vom 07.02.2018 den Plan für die Beseitigung der benachbarten, schienengleichen Bahnübergänge bei Herrot (Gemeinde Kißlegg) und bei Lanzenhofen (Stadt Leutkirch) und für den Neubau eines höhenfreien Bahnübergangs zwischen den ehemaligen Bahnübergängen planfestgestellt. In dem Planfeststellungsbeschluss ist über alle rechtzeitig vorgetragenen Einwendungen, Forderungen und Anregungen entschieden worden.
     
    Der Planfeststellungsbeschluss wird dem Träger des Vorhabens, denjenigen, über deren Einwendungen entschieden worden ist, und den Vereinigungen, über deren Stellungnahmen entschieden worden ist, zugestellt. Mit Ende der Auslegungsfrist gilt der Beschluss den übrigen Betroffenen gegenüber als zugestellt.

    Von Montag, 19. Februar 2018, bis einschließlich Montag, 05. März 2018, wird der Beschluss mit einer Ausfertigung des festgestellten Planes  in den Rathäusern von Kißlegg und Leutkirch sowie beim Regierungspräsidium Tübingen, Konrad-Adenauer-Straße 20, 72072 Tübingen, Zimmer N 239, zur Einsicht ausgelegt. Das Regierungspräsidium Tübingen bittet, auf die ortsüblichen Bekanntmachungen zu achten. Gegen diesen Planfeststellungsbeschluss kann innerhalb eines Monats nach seiner Bekanntgabe beim Verwaltungsgericht Sigmaringen Klage erhoben werden. Näheres ist den Bekanntmachungen zu entnehmen.

    Die Bekanntmachung, den Beschluss und die Planunterlagen sind  auch auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Tübingen unter
    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt in der Rubrik Bekanntmachungen/ Planfeststellungsverfahren zu finden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    14.02.2018
    Alexander Steffensmeier – Originale und Bücher
    Die Ausstellung ist vom 20. Februar bis 17. März 2018 im Medien- und Informationszentrum in Biberach zu sehen.
     Foto Alexander Steffensmeier; Quelle: Frischmuth/Packwitz

    ​Die Kuh Lieselotte ist Kult! Seit 2006 begeistern die Bilderbücher des Autors und Illustrators Alexander Steffensmeier rund um die eigenwillige und liebenswerte Kuh Lieselotte Kinder und ihre Eltern. Egal ob sie dem Postboten auflauert, in Urlaub fährt, einen Schatz sucht oder Geburtstag feiert, auf jeder Buchseite gibt es eine Vielzahl witziger Details von Lieselotte und ihren Freunden zu entdecken.

    Die Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen hat eine Ausstellung mit Originalen und Büchern des Illustrators Alexander Steffensmeier realisiert, die einen humorvollen Einblick in die Welt der Kuh Lieselotte und einen Überblick über das Schaffen des Künstlers gibt. Die Ausstellung ist Teil der Lese- und Literaturförderung des Regierungspräsidiums Tübingen.
    Interessierte können die Ausstellung vom 20. Februar bis 17. März 2018 im Medien und Informationszentrum in Biberach zu den üblichen Öffnungszeiten besuchen. Der genaue Terminplan mit den Stationen der Ausstellung ist bei „Aktuelles“ unter der Adresse www.rt.fachstelle.bib-bw.de zu finden.
     
    Alexander Steffensmeier wurde 1977 in Lippstadt geboren und wuchs in einem kleinen Dorf in Ostwestfalen auf. Sein Designstudium mit Schwerpunkt Illustration absolvierte er an der Fachhochschule Münster. 2004 machte er sein Diplom mit dem Bilderbuch „Lieselotte lauert“, das 2006 im Fischer-Verlag erstmals veröffentlicht wurde.

    Alexander Steffensmeier lebt und arbeitet als Autor und Illustrator in Münster. In seinem Blog www.alexandersteffensmeier.de zeigt er seiner großen Fangemeinde, was es Neues von der Lieblingskuh Lieselotte gibt.
     

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    14.02.2018
    Wimmelbücher für Klein und Groß – eine Buchausstellung zum Staunen und Entdecken
    Die Ausstellung ist vom 20. Februar bis 13. März 2018 in der Stadtbücherei in Ravensburg zu sehen.

    ​Wimmelbücher stecken voller abenteuerlicher, fantastischer und lustiger Bilderwelten für Klein und Groß, für Jung und Alt. Sie begeistern durch ihren Detailreichtum und die überbordende Fülle an Alltagsszenen auf nur einer Seite. Es gibt immer etwas Neues zu entdecken, sei es im Zoo, in der Stadt, auf dem Land oder bei der Polizei. So schaffen Wimmelbücher vielfältige Anregungen für Eltern und Kinder ins Gespräch zu kommen und auf spielerische Art den Wortschatz zu erweitern.

    Die Ausstellung „Wimmelbücher für Klein und Groß“ der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen zeigt die verschiedenen künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten und die Themenvielfalt der Wimmelbücher. Auf die Besucher wartet ein unterhaltsamer Überblick über die Welt der Wimmelbücher mit Arbeiten von Rotraut Susanne Berner, Martin Handford, Janosch, Ali Mitgutsch, Sven Nordqvist, Alexander Steffensmeier und vielen anderen Künstlern.
     
    Wimmelbücher gibt es schon seit vielen Jahrhunderten. Die ersten Wimmelbilder gehen auf die Maler Pieter Bruegel der Ältere und Hieronymus Bosch zurück, deren Werke das Leben in Stadt und Land in amüsanten Szenen voller Finesse zeigen. Als Erfinder des modernen Wimmelbuchs gilt Ali Mitgutsch. Dessen Buch „Rundherum in meiner Stadt“ wurde 1968 veröffentlicht und sogleich zum Bestseller mit über einer Millionen verkaufter Exemplare.

    Interessierte können die Ausstellung vom 20. Februar bis 22. März 2018 in der Stadtbücherei in Ravensburg zu den üblichen Öffnungszeiten besuchen.
    Der genaue Terminplan mit den Stationen der Ausstellung ist bei „Aktuelles“ unter der Adresse www.rt.fachstelle.bib-bw.de zu finden. Die Ausstellung ist Teil der Lese- und Literaturförderung des Regierungspräsidiums Tübingen.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 9
    13.02.2018
    Sieben junge Erwachsene schließen erfolgreich ihre Ausbildung zum Straßenwärter ab
    Die Absolventen wurden bei der Lossprechungsfeier am 09.02.2018 im Ausbildungszentrum Nagold verabschiedet.
     Hintere Reihe von links nach rechts: Studienrat Christoph Walz, Leitender  Regierungsdirektor Thomas Köhler, Prüfungsvorsitzender Stefan Missalle. Quelle: RPT – Uwe Priesterbach

    ​Am 09.02.2018 haben sieben frisch gebackene Straßenwärter im Nagolder Ausbildungszentrum der Straßenbauverwaltung mit der Abschlussprüfung im Winter ihre Ausbildung erfolgreich beendet.

    „Sie haben damit den Grundstein für ihre berufliche Zukunft gelegt und eine sehr wichtige Hürde genommen“, erklärte der Leitende Regierungsdirektor Thomas Köhler im Namen des Regierungspräsidiums Tübingen bei der Lossprechung. Gleichzeitig machte er darauf aufmerksam, dass es kaum eine Ausbildung gebe, die so vielseitig ist wie die des Straßenwärters. So hätten die Jungstraßenwärter in der Winterprüfung bewiesen, dass sie zu einer guten handwerklichen Leistung fähig sind, machte Thomas Köhler deutlich. Um den Anschluss nicht zu verpassen und als Grundlage für den beruflichen Erfolg sei heutzutage ein lebenslanges Lernen erforderlich.
     
    Bei der Lossprechungsfeier dankte Köhler allen an der Ausbildung Beteiligten, die ihren Anteil an der praxisnahen Ausbildung geleistet haben.

     
    Das Ausbildungszentrum der Straßenbauverwaltung bildet nicht nur Straßenwärter aus, sondern bietet neben der fachlichen Fortbildung für den Straßenbetriebsdienst auch die Weiterqualifikation der Straßenwärter zu Straßenmeistern an.

    „Ein Berufsabschluss ist auch in Zeiten guter Konjunktur ganz wichtig“, unterstrich Christoph Walz als Vertreter der Rolf-Benz-Schule in Nagold. Gleichzeitig ermunterte er die Jungstraßenwärter, in ihrem Arbeitsleben weitere Ziele anzuvisieren.
     
    Den Preis für den Prüfungsbesten überreichten Thomas Köhler und der Prüfungsausschussvorsitzende Stefan Missalle anschließend an Niklas Hammele von der Straßenmeisterei Ellwangen.
     
    Belobigungen der Berufsschule für besondere Lernleistungen erhielten zudem Maik Betz von der Straßenmeisterei Riedlingen, Sebastian Priwitzer von der Autobahnmeisterei Ludwigsburg sowie Leon Stemmle von der Autobahnmeisterei Mannheim.
     
    Bild:
    Lossprechungsfeier der Jungstraßenwärter im Ausbildungszentrum der Straßenbauverwaltung in Nagold am 09.02.2018.
    Hintere Reihe von links nach rechts: Studienrat Christoph Walz, Leitender  Regierungsdirektor Thomas Köhler, Prüfungsvorsitzender Stefan Missalle. Quelle: RPT – Uwe Priesterbach
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel,
    Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    13.02.2018
    Das Ausbringen von Tieren bedarf einer Genehmigung

    ​Die höhere Naturschutzbehörde weist aus aktuellem Anlass auf den Genehmigungsvorbehalt des Bundesnaturschutzgesetzes für das Freisetzen von Tieren hin: Im Vorfeld einer beabsichtigten Ausbringung von Tieren ist zwingend eine Genehmigung beim Regierungspräsidium einzuholen.

    In Deutschland steht das Ausbringen von Tieren unter Genehmigungsvorbehalt. Grund der Genehmigungspflicht ist, dass einheimische Arten, Biotope oder Ökosysteme durch ein Ausbringen nicht gefährdet werden sollen. Das Bundesnaturschutzgesetz ist daher in diesem Punkt auch streng formuliert und folgt dem sogenannten „Vorsorgeprinzip“: Die Genehmigung ist zu versagen, wenn eine Gefährdung von Ökosystemen, Biotopen oder Arten der Mitgliedsstaaten der europäischen Union nicht auszuschließen ist.
     
    Für die Mitte Januar in Laupheim ausgebrachten Braut- und Mandarinenten bedeutet dies, dass eine Genehmigung nicht erteilt werden kann. Denn eine Gefährdung für heimische Arten kann bei diesen Entenarten grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Eine solche Gefährdung einheimischer Arten wie Dohle, Gänsesäger oder Hohltaube wäre vor allem durch eine Brutplatzkonkurrenz möglich, da die Braut- und Mandarinenten zum Brüten ebenfalls auf Baumhöhlen zurückgreifen.
     
    Aus Vorsorgegesichtspunkten müssten die freigesetzten Braut- und Mandarinenten daher grundsätzlich wieder aus dem Teich im Laupheimer Schlosspark entnommen werden. In der Zwischenzeit wurden auch bereits einzelne der ausgebrachten Tiere vom örtlichen Geflügelzuchtverein wieder aus dem Teich entnommen. Hinsichtlich der restlichen Enten sieht die Naturschutzverwaltung aus Gründen des Tierschutzes jedoch aktuell von einer Entnahmeanordnung ab, da bei diesen mittlerweile bereits die Fortpflanzungsaktivitäten begonnen haben.
     
    Wie problematisch das Aussetzen gebietsfremder Tiere sein kann, zeigt das Beispiel des Waschbärs. Einst vom Menschen freigesetzt, verursachte die Art zunächst keine sichtbaren Probleme. Inzwischen hat sich der Waschbär jedoch fast flächendeckend verbreitet. Er stellt regional bereits eine Bedrohung für die heimische Flora und Fauna dar. Der Waschbär kann beispielsweise effektiv Baumverstecke wie Spalten und Höhlungen auf Nahrung kontrollieren, was zu Verlusten bei höhlen- sowie baumbrütenden Vögeln führen kann.
     
    Auch bei Pflanzen stellt sich immer wieder das Problem von eingebrachten gebietsfremden Arten. Ein Beispiel ist hier etwa das Springkraut. Das aus dem Himalaja als Bienenpflanze von Imkern eingeführte Kraut, das großflächige und dichte Bestände bildet, sehr konkurrenzfähig ist, rasch wächst und viele Samen bildet, verdrängt und gefährdet die heimische Vegetation, beispielsweise verhindert es in Wäldern die Verjüngung von Bäumen und Sträuchern oder verdrängt an Bachläufen die heimische Ufervegetation. Das Springkraut ist mittlerweile auf der prioritären Liste der EPPO (European Plant Protection Organization) als besonders schädliche gebietsfremde Art aufgeführt.
     
    Hintergrundinformationen:
    Neophyten bzw. Neozoen (griechisch: neo = neu; phyton = Pflanze, zoon =Tier) sind Pflanzen bzw. Tiere, die bewusst oder unbewusst durch den Menschen in Gebiete eingeführt wurden, in denen sie vorher auf natürliche Weise nicht verbreitet waren.

    Gebietsfremde Arten, die bereits in früheren Zeiten (vor 1492) in unsere freie Natur eingebracht wurden, werden als Archäobiota bzw. als Archäophyten ("Alt-Pflanzen") oder Archäozoen ("Alt-Tiere") bezeichnet.

    Gebietsfremde Arten, also  Archäo- und Neobiota, sind von den einheimischen Arten (Indigene) abzugrenzen, die in Deutschland seit dem Ende der letzten Eiszeit vorhanden sind, es aus eigener Kraft besiedelt haben oder hier entstanden sind (Klimawandel). Die Frage, wann und auf welche Weise eine Art zu uns gekommen ist, kann zumeist durch Bestandserhebungen, durch erhaltene Reste in Mooren, Grabbeilagen etc. oder durch historische Quellen beantwortet werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005 gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    09.02.2018
    Bevölkerungsumfrage zu Biosphärengebiet Schwäbische Alb gestartet
    5.000 Fragebögen wurden an zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger verschickt
     Mitgliederversammlung des Vereins Biosphärengebiet Schwäbische Alb e.V. im November 2017; Quelle: Biosphärenzentrum Schwäbische Alb

    ​Wie sieht es mit der Akzeptanz im Biosphärengebiet durch dessen Bewohner aus? Wie stark identifizieren sich die Bürgerinnen und Bürger mit dem Großschutzgebiet? Wie ist ihre Erwartungshaltung? Eine repräsentative Umfrage soll Antworten auf diese und andere Fragen geben. Zu diesem Zweck haben in den vergangenen Tagen 5.000 zufällig ausgewählte Bewohnerinnen und Bewohner des Biosphärengebiets Schwäbische Alb einen Fragebogen erhalten. Die Umfrage endet am 28. Februar 2018.

    „Die Meinung der Bürgerinnen und Bürger über ihr Biosphärengebiet ist uns sehr wichtig“, betont Achim Nagel, stellvertretender Leiter der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Nagel hofft auf eine rege Beteiligung an der Bevölkerungsumfrage, denn nur wenn genügend Personen teilnehmen, kann die Umfrage interessante und verwertbare Ergebnisse liefern. Ziel der Umfrage ist neben der Erstellung eines umfassenden Meinungsbildes die Gewinnung von Handlungsempfehlungen zur künftigen Entwicklung des Biosphärengebiets.
     
    Beteiligungsprozesse und Partizipation spielen seit Gründung des Biosphärengebiets vor knapp zehn Jahren eine sehr wichtige Rolle für die Definition von Zielen und die Planung von Projekten. So wurde in den ersten Jahren unter umfangreicher Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern, Behörden, Kommunen, Verbänden und Vereinen ein Rahmenkonzept entwickelt. Dieses Arbeitshandbuch gibt seither die Ziele, Strategien und Projekte des Biosphärengebiets vor. Zudem wurde gemeinsam mit den beteiligten Landkreisen sowie Städten und Gemeinden der Verein „Biosphärengebiet Schwäbische Alb e.V.“ gegründet, der mit inzwischen 136 Mitgliedern aus Vereinen, Verbänden, Unternehmen, Privatpersonen sowie Kommunen die Mitwirkung einer breiten Basis der Gesellschaft an der Entwicklung des Gebiets sicherstellt.
     
    Alle zehn Jahre sieht die UNESCO eine Evaluierung vor, um zu prüfen, wie gut es dem Biosphärengebiet gelingt, den Weg vom Spannungsfeld zwischen wirtschaftlichen, ökologischen und gesellschaftlichen Interessen hin zu einer Modellregion für nachhaltige Entwicklung zu beschreiten. „Anlässlich der UNESCO-Evaluierung wollen wir objektiv darstellen, wo wir stehen, was uns gut gelingt und was wir noch optimieren können“, ergänzt Dr. Volker Häring, wissenschaftlicher Koordinator der UNESCO-Evaluierung. Angestrebt wird eine objektive Evaluierung, in der sowohl Stärken als auch Schwächen, Chancen und Risiken sowie Erfolge und Misserfolge dargestellt werden, mit dem Ziel Optimierungspotenziale abzuleiten.
     
    Häring führt weiterhin aus, dass die Objektivität der Evaluierung durch wissenschaftliche Studien und die Beauftragung von unabhängigen Forscherinnen und Forscher gewährleistet wird. Dabei ist die anonyme Bevölkerungsumfrage ein ganz zentrales Element. Die Ergebnisse liegen voraussichtlich ab Juli 2018 vor.

    Bildunterschrift:
    Mitbestimmung ist wichtig! Mitgliederversammlung des Vereins Biosphärengebiet Schwäbische Alb e.V. im November 2017; Quelle: Biosphärenzentrum Schwäbische Alb
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Telefon: 07381/932938-14, oder Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Regierungspräsidium Tübingen, Telefon 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    08.02.2018
    B 313 Straßenbauarbeiten für die Umgehung von Grafenberg vergeben
    Baubeginn im März

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen hat für die Ortsumgehung von Grafenberg die Bauleistungen mit einem Auftragsvolumen von rund neun Millionen Euro vergeben. Die Kosten hierfür trägt der Bund.

    Den Auftrag für die wesentlichen Bauleistungen, das sind insbesondere der Straßen-, Erd- und Brückenbau, hat die Firma LEONHARD WEISS GmbH & Co. KG aus Göppingen erhalten. Weitere Bestandteile der Auftragsvergabe sind die Fahrbahndeckenerneuerung der B 313 zwischen Grafenberg und dem Abzweig Tischardt, sowie der Ausbau des Radwegs zwischen Metzingen-Neugreuth und Grafenberg. Damit sind alle wichtigen Bausteine des Vorhabens unter Vertrag beziehungsweise im Bau.
     
    Die Inbetriebnahme der Ortsumgehung ist für das Frühjahr 2019 vorgesehen.
     
    Sichtbar ist die Trasse der Ortsumgehung bereits durch die durchgeführten Baumfäll- und Rodungsarbeiten sowie der in Vorbereitung des Neubaus hergestellten Baufeldbegrenzung. Als weitere Vorabmaßnahme wurde die Überführung der Kreisstraße 6761 beziehungsweise 1260 zwischen Grafenberg und Kohlberg errichtet, welche seit dem 17. Juli 2017 für den Verkehr freigegeben ist. Als Ausgleich für die entfallenden Waldflächen hat unter anderem im Bereich Buchwasen an der B 313 Grafenberg in Richtung Nürtingen beim Abzweig Tischardt eine Aufforstung stattgefunden. Für weitere Aufforstungen, die im Frühjahr und Herbst 2018 zur Ausführung kommen, wird derzeit eine Ausschreibung vorbereitet.
     
    Ab März 2018 wird mit dem Erdbau und den Arbeiten für die noch erforderlichen Bauwerke begonnen. Zur Anbindung des Wirtschaftswegs südlich des Gewanns „Trieb“ an den östlich gelegenen Wald wird eine Unterführung errichtet. Die Fußwegverbindung vom Sportplatz in den angrenzenden Wald wird mit einem Fußgängersteg über die künftige B 313 geführt. Die Quellbäche von Kappistöbele und Lindenbach unterqueren zukünftig in drei Wellstahlprofildurchlässen die neue Ortsumgehung.
     
    Für die zweite Jahreshälfte 2018 sind der Ausbau des rund 700 Meter langen Radwegs zwischen Metzingen-Neugreuth und Grafenberg sowie der Bau der Lärmschutzwand am Sportplatz vorgesehen. Diese wird von der Gemeinde Grafenberg finanziert.
     
    Mit dem Neubau der neuen Ortsumgehung wird die Ortsdurchfahrt von Grafenberg entlastet und die Verkehrssicherheit deutlich verbessert.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung. 
  • Abteilung 4
    08.02.2018
    B 312, Ausbau Jordanbad-Ringschnait / Zweiter Bauabschnitt beginnt am 19.02.2018

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen beginnt am Montag, 19. Februar 2018 mit dem zweiten Bauabschnitt zum Ausbau der Bundesstraße B 312 vom Jordanbad nach Ringschnait. Die Arbeiten werden auf einer Länge von circa 3,5 Kilometer erfolgen und voraussichtlich bis Dezember 2018 dauern.

    Im zweiten Bauabschnitt wird die durchgehende Strecke der B 312 ab Baubeginn, kurz nach der Kreuzung beim Jordanbad, bis zur Abzweigung nach Winterreute mit einer Fahrbahnbreite von 7,50 Meter hergestellt. Im Bereich des Ortsteils Reichenbach sind auf beiden Seiten Bushaltebuchten und ein neben der Bundesstraße geführter Wirtschaftsweg vorgesehen. Auch bei der Abzweigung nach Winterreute werden auf beiden Seiten Bushaltebuchten angeordnet.

    Ab der Abzweigung nach Winterreute bis zum Bauende circa 500 Meter vor Ringschnait erfolgt eine komplette Neutrassierung der B 312 einschließlich eines Zusatzfahrstreifens für LKW. Da die neue B 312 in diesem Bereich in einem tiefen Einschnitt verläuft, wird für die Überführung des landwirtschaftlichen Verkehrs eine Brücke über die B 312 gebaut.
     
    Während der Bauarbeiten wird die B 312 für den Verkehr voll gesperrt. In Fahrtrichtung Ochsenhausen erfolgt die Umleitung ab Jordanbad über Ummendorf und Ringschnait. In Fahrtrichtung Biberach erfolgt die Umleitung ab Ringschnait über Winterreute, Bergerhausen nach Biberach durch die Theodor-Heuss-Straße und die Memminger Straße.
     
    Die voraussichtlichen Baukosten für die Gesamtmaßnahme betragen circa 12,9 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.
     
    Hintergrundinformation:
    Der Ende August begonnene erste Bauabschnitt zum Ausbau der B 312 vom Jordanbad nach Ringschnait ist weitestgehend fertiggestellt.
     
    Im ersten Bauabschnitt wurde auf einer Länge von rund 500 Meter vor dem Ortsteil Reichenbach eine Pfahlgründung mit 2.300 Gusspfählen durchgeführt. Parallel dazu wurden auf einer Streckenlänge von rund 350 Meter bis circa 600 Meter nach Reichbach drei Bohrpfahlwände hergestellt, die den Hang im Zuge von Kurvenbegradigungen absichern.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 10
    07.02.2018
    Die Eichbehörde informiert: Nicht jede Packung Süßigkeiten hält, was sie verspricht!
    Landesbetrieb Eich –und Beschusswesen Baden-Württemberg beanstandet fehlerhafte Füllmengen und Kennzeichnung von eingewickelten Süßwaren
     Das Verpackungsmaterial von Süßigkeiten gehört nicht zur angegebenen Netto-Füllmenge; Fotografie: Regierungspräsidium Tübingen

    ​Die Verordnung über Fertigpackungen gibt Herstellern vor, welche Menge in jeder Verpackung enthalten sein muss und wie die Kennzeichnung zu erfolgen hat. Doch nicht jede Packung enthält die vorgegebene Menge. Bei Überprüfung durch die am Regierungspräsidium Tübingen angesiedelte Eichbehörde entsprachen mehr als ein Drittel der Verpackungen nicht den Vorgaben.

    In der Hochsaison von Fasnet, Fasching und Karneval werden unzählige Bonbons und Süßigkeiten verkauft. Damit die Verbraucherinnen und Verbraucher nicht in die Irre geführt werden und sie die Produkte gut vergleichen können, darf auf verpackten Lebensmitteln nur die Netto-Füllmenge angegeben werden. Geregelt ist dies in der Verordnung über Fertigpackungen. Der Gesetzgeber stellt damit sicher, dass sich die angegebene Füllmenge lediglich auf das verzehrfähige Produkt ohne Verpackungsmaterial bezieht.
     
    Da Süßigkeiten in der Umverpackung nochmal einzeln – dem „Einwickler“ – eingepackt sind, fällt besonders bei Süßwaren und Bonbons sehr viel Verpackungsmaterial an. Für die Eichbehörden der Länder Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Sachsen war dies ein Grund, in einer gemeinsamen Schwerpunktaktion rund 250 Produkte von 77 Herstellern aus dem In- und Ausland zu überprüfen. „Solche Überwachungsaktionen sind wichtig und notwendig, denn sie dienen dem Schutz der Verbraucher und sie sorgen für einen fairen Wettbewerb“, so der am Regierungspräsidium Tübingen zuständige Sachgebietsleiter Andreas Fritz.
     
    Die Ergebnisse zeigen, dass bei knapp 36 % der Packungen die Kennzeichnung der Nettofüllmenge und die Anzahl der enthaltenen Einzelpackungen nicht den Vorgaben des Gesetzgebers entsprechen. Beanstandungen wegen Unterfüllung ergaben sich bei rund 17 % der untersuchten Produkte. In einigen Fällen zeigte sich eindeutig, dass die Verpackung und das Einwickelpapier vom Hersteller so behandelt werden, als gehöre es zum verzehrfähigen Produkt.
     
    In Baden-Württemberg ist der Landesbetrieb Eich- und Beschusswesen für die Überwachung und Kontrolle der richtigen Füllmenge und Angaben von sogenannten „Fertigpackungen“ zuständig. Dieser Landesbetrieb ist als Abteilung 10 beim Regierungspräsidium Tübingen angesiedelt. Wegen der hohen Beanstandungsquote sind neben der ständigen Überwachung der Hersteller in diesem Bereich weitere Schwerpunktaktionen geplant.

    Hintergrundinformation:
    Als Abteilung 10 gehört der Landesbetrieb Eich- und Beschusswesen Baden-Württemberg zum Regierungspräsidium Tübingen. Der Landesbetrieb sorgt in den Dienststellen Albstadt, Donaueschingen, Dornstadt, Fellbach, Freiburg, Heilbronn, Karlsruhe, Mannheim, Ravensburg und Schwäbisch Hall durch die Eichung und Prüfung von Messgeräten für das richtige Maß, für richtiges Messen und die korrekte Füllmenge von abgepackten Waren. Damit leistet er einen aktiven Beitrag zum fairen Wettbewerb im Handel und stärkt das Vertrauen der Verbraucherinnen und Verbraucher, der Unternehmen und der Behörden, dass in Baden-Württemberg Maße und Gewichte stimmen und Messgeräte korrekt arbeiten.
     
    Weiterführende Informationen zum Thema „Fertigpackungen“ sind auf den Internetseiten des Regierungspräsidiums Tübingen unter http://www.rp-tuebingen.de zu finden.
     
    Bild:
    Das Verpackungsmaterial von Süßigkeiten gehört nicht zur angegebenen Netto-Füllmenge; Fotografie: Regierungspräsidium Tübingen.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 7
    06.02.2018
    Hinweisschreiben zur Regionalen Schulentwicklung an Beruflichen Schulen versandt
    Regierungspräsidium unterstützt die Schulträger bei der Entwicklung nachhaltig tragbarer Strukturen

    ​Aufgrund der zunehmenden Zahl an Kleinklassen in den Beruflichen Schulen, wurde in Baden-Württemberg eine Regionale Schulentwicklung angestoßen.
    Das Ziel des Regierungspräsidiums dabei ist es, gemeinsam mit den Landkreisen nachhaltig tragbare Strukturen im Regierungsbezirk Tübingen zu entwickeln und damit allen Schülerinnen und Schülern in zumutbarer Erreichbarkeit von ihrem Wohnort weiterhin einen Bildungsabschluss entsprechend ihren Begabungen und Fähigkeiten zu ermöglichen. Gleichzeitig geht es darum, langfristig leistungsstarke und effiziente Schulstandorte zu sichern, gerade auch in ländlichen Gebieten.

    Die Landratsämter als Schulträger der Beruflichen Schulen werden derzeit vom Regierungspräsidium zum dritten Mal in Folge auf die Klassen an ihren Schulen hingewiesen, die die erforderliche Zahl von 16 Schülerinnen und Schüler unterschreiten. Nach der vom Gesetzgeber vorgesehenen Karenzzeit von bis zu drei Jahren stehen in diesem Schuljahr zum ersten Mal Entscheidungen an. Haben die Landratsämter in dieser Zeit keine Lösungen zur Stabilisierung der Schülerzahlen gefunden, liegt es an der Schulverwaltung diese Bildungsgänge zu schließen. Dies kann nur in bestimmten Ausnahmefällen umgangen werden.
     
    Bei 21 der insgesamt 78 Kleinklassen ist die Frist abgelaufen. Die Schulträger haben in der jüngeren Vergangenheit zunehmend den Kontakt zur Schulverwaltung gesucht. Das Regierungspräsidium hat zahlreiche Vorschläge aus-gearbeitet, wie die Zahl der Kleinklassen reduziert werden kann, ohne das Bildungsangebot in der Fläche allzu sehr auszudünnen. Diese Vorschläge wurden intensiv mit den Schulträgern und Kammern diskutiert und in einigen Fällen ein Konsens gefunden. Daher werden weder Schulträger noch die Schulen von den Hinweisverfahren und den darin enthalten Planungen überrascht.
     
    Der Kreistag des Landkreises Ravensburg hat bereits im Januar für seine fünf Schulen eine Strukturreform beschlossen, die über die Lösung der Kleinklassen¬problematik in den Beruflichen Schulen hinaus eine sehr sinnvolle Weiterentwicklung darstellt. In Ravensburg, Aulendorf und im Allgäu mit Leutkirch und Wangen werden Kompetenzzentren geschaffen. Es werden affine Schularten gebündelt und Schülerzahlen erreicht, die auf Jahre hin den Bestand der Bildungsgänge an den verschiedenen Orten sichern werden. Damit hat der Schulträger Planungssicherheit für die Ausstattung der Schulen und diese Konstanz gewährleistet eine hohe Unterrichtsqualität. Auch diesen Prozess hat die Schulabteilung im Regierungspräsidium in enger Abstimmung mit allen Beteiligten begleitet und begrüßt diese Entscheidung.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen betrachtet die Regionale Schulentwicklung als Prozess bei dem mit allen beteiligten Stellen die besonderen Situationen der einzelnen Schulen besprochen werden. Diese werden in berufsbezogenen Fach- und Regionalkonferenzen diskutiert, um nachhaltig tragbare Strukturen zu entwickeln. Die Schulabteilung im Regierungspräsidium steht den Schulträgern dabei auch künftig als Begleiter zur Seite.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Jochen Waidelich, Pressereferent, Tel.: 07071/757-2017 zur Verfügung.
  • Abteilung 11
    05.02.2018
    Cadmium und Blei in Modeschmuck
    Marktüberwachung Baden-Württemberg stellt bei 12 % der Proben Grenzwertüberschreitungen fest
     Überprüfung von Modeschmuck auf Cadmium und Blei; Foto: Regierungspräsidium Tübingen

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen, zuständig für die Marktüberwachung in ganz Baden-Württemberg, hat im Rahmen einer Schwerpunktaktion 500 Modeschmuck-Produkte auf den Gehalt an Blei und Cadmium überprüft. Teilweise zeigten die Messergebnisse einen mit 90 % bzw. 80 % weit über den Grenzwert zulässigen Cadmium- bzw. Bleigehalt.

    Sei es zum Geburtstag, zu Weihnachten oder für den in wenigen Tagen anstehenden Valentinstag: (Mode-)Schmuck ist ein gerne gewähltes Geschenk für Klein und Groß. Damit das Tragen der kleinen Kostbarkeiten ausschließlich Freude bereitet, wurden 2011 und 2013 zum Schutz von Mensch und Umwelt europaweit strenge Grenzwerte für den Einsatz von Cadmium und Blei in Schmuck festgelegt.
    In wie weit diese Grenzwerte eingehalten werden, hat die für ganz Baden-Württemberg zuständige Abteilung Marktüberwachung des Regierungspräsidiums Tübingen in einer Schwerpunktaktion bei Modeschmuck unter die Lupe genommen. Insgesamt 500 Schmuckstücke von 29 Händlern kamen in die Prüfung, wobei 164 Proben aus dem Internethandel stammten. Bei der Auswahl der Prüfmuster wurde berücksichtigt, dass Verbraucherinnen und Verbraucher nicht nur im Präsenzhandel, sondern auch über das Internet eine große Palette an Modeschmuck aus verschiedensten Stilrichtungen beziehen können.
     
    Das Ergebnis der Prüfung fiel aus Sicht des Regierungspräsidiums Tübingen unbefriedigend aus. Denn obwohl die Grenzwerte schon mehrere Jahre gelten, wiesen rund 10 % der geprüften Schmuckstücke aus dem Präsenzhandel einen erhöhten Blei- bzw. Cadmiumgehalt auf. Noch auffälliger waren Schmuckstücke aus dem Internethandel: Deren Blei- bzw. Cadmiumgehalt lag bei rund 17 % der Schmuckstücke über dem Grenzwert.
     
    Kritisch ist, dass der Grenzwert häufig sehr deutlich überschritten wurde. Es wurden mehrfach sehr hohe Cadmiumgehalte gefunden, in 11 Fällen sogar bis zu 90 % in einem metallischen Teil des jeweils auffälligen Schmuckstücks. Somit bestanden diese Teile des jeweiligen Schmuckstücks fast vollständig aus Cadmium. Auch für Blei konnten deutliche Überschreitungen gefunden werden.
     
    Bei den bisher festgestellten Mängeln wurden die auffälligen Schmuckstücke von den Händlern freiwillig und unverzüglich aus dem Handel genommen. Bei nachgewiesenen Verstößen gegen die Grenzwerte wird eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft erhoben.
     
    In Anbetracht der gefundenen deutlich erhöhten Gehalte von Cadmium und Blei in einzelnen Teilen von Modeschmuck führt das Regierungspräsidium Tübingen diese Schwerpunktaktion zum Schutz von Gesundheit und Umwelt auch 2018 fort. Es empfiehlt Verbraucherinnen und Verbraucher, sich im Zweifel an den Händler zu wenden, von dem sie das Schmuckstück erworben haben oder erwerben wollen.

    Hintergrundinformationen:
    Die Abteilung Marktüberwachung des Regierungspräsidiums Tübingen hat die landesweite Aufgabe, die Produkt- und Chemikaliensicherheit bei Verbraucherprodukten, Investitionsgütern wie Maschinen und Anlagen, Chemieerzeugnissen und Bauprodukten zu überwachen. Ziel ist es dabei, die Verbraucherinnen und Verbraucher vor unsicheren Produkten zu schützen und möglichen Wettbewerbsverzerrungen bei Wirtschaft und Industrie entgegen zu wirken.
     
    Mit der europäischen REACH-Verordnung (Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals) gelten für das Inverkehrbringen von Schmuck seit Dezember 2011 strenge Grenzwerte für den Einsatz von Cadmium und seit Oktober 2013 für Blei. Werden die Grenzwerte von 0,01 Gewichtsprozent für Cadmium und 0,05 für Blei in neuem Schmuck überschritten, darf er nicht verkauft werden.
     
    Cadmium wird bei der Schmuckherstellung hauptsächlich als Komponente in Legierungen, in Loten oder in galvanischen Beschichtungen eingesetzt. Für den Einsatz in Verbindung mit Silber dient es zur Härtung und zu einer leichteren und damit kostenwirksameren Verarbeitung von Silberlegierungen.
     
    Blei kann beispielsweise über Weißmetalle in Schmuck eingetragen werden, die als Legierung in höheren Anteilen Nickel, Blei und Zinn enthalten.

    Bildunterschrift:
    Überprüfung von Modeschmuck auf Cadmium und Blei; Foto: Regierungspräsidium Tübingen.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.
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