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  • Abteilung 9
    03.08.2016
    Landesstelle für Straßentechnik lässt den Zustand von 9.400 km Landesstraßennetz in Baden-Württemberg erfassen
    Minister Winfried Hermann MdL: „Die Zustandserfassung der Landesstraßen bildet die Grundlage für die Sanierung unserer Landesstraßen in den nächsten Jahren.“

    ​Im Juni startete die Landesstelle für Straßentechnik beim Regierungspräsidium Tübingen mit den landesweiten Messungen zur Zustandserhebung des rund 9.400 km langen Landesstraßennetzes. Die baden-württembergische Straßenbauverwaltung erhält dadurch einen aktuellen Überblick über den Zustand der Landesstraßen und priorisiert auf dieser Grundlage die Erhaltungsmaßnahmen der nächsten Jahre.

    Verkehrsminister Winfried Hermann und Regierungspräsident Dr. Jörg Schmidt informierten sich heute (03.08.2016) in Tübingen über die Tätigkeit der Lehmann + Partner GmbH, die im Auftrag der Landesstelle für Straßentechnik mit einem Spezialfahrzeug die Messungen durchführt. Minister Hermann zeigte sich von der technischen Möglichkeiten beeindruckt: „Mit dieser Technik können wir zuverlässig und schnell die Zustandsdaten erheben, die der Planung und Priorisierung von Erhaltungsmaßnahmen zugrunde gelegt werden. Sie ermöglicht uns einen zielgenauen, bedarfsgerechten Einsatz von Investitionsmitteln im Rahmen einer nachhaltigen Straßenbaupolitik.“
     
    Regierungspräsident Dr. Jörg Schmidt unterstrich die Bedeutung der Landesstelle für Straßentechnik als Fach- und Kompetenzzentrum der Straßenbauverwaltung des Landes. „Die Landesstelle für Straßentechnik leistet mit der Zustandserfassung eine wichtige Grundlage für die Arbeit der Straßenbauabteilungen aller Regierungspräsidien. Mit der Lehmann + Partner GmbH haben wir für unsere diesjährige Untersuchung der Landesstraßen ein hochspezialisiertes Unternehmen beauftragt.“
     
    In dem Spezialfahrzeug der Lehmann + Partner GmbH kommen Kameras und Lasertechnik zum Einsatz, mit denen Schäden der Fahrbahnoberfläche, wie beispielsweise Risse, Flickstellen oder Spurrinnen der Straßen erfasst werden. Mit Hilfe dieser Technik werden Fahrbahnrisse ab einer Breite von 0,5 mm erkannt. Die Messfahrten führen zu keinen nennenswerten Verkehrsbehinderungen, weil die Fahrzeuge die Daten bei einer Fahrtgeschwindigkeit von bis zu 80 km/h erheben können. Die Messungen werden im Laufe des August abgeschlossen. Ihre Ergebnisse werden bis Oktober 2016 ausgewertet.
     
    Für die Bundesstraßen in Baden-Württemberg erfolgte die letzte vergleichbare Zustandserfassung und Bewertung im Jahr 2015 und für die Autobahnen 2013. Die Zustandserhebungen werden in der Regel alle vier Jahre wiederholt.
     
    Prof. Dr. Andreas Großmann erläutert das bei der Zustandserfassung der Landesstraßen eingesetzte Messfahrzeug
    Prof. Dr. Andreas Großmann erläutert das bei der Zustandserfassung der Landesstraßen eingesetzte Messfahrzeug
     
    Im Vordergrund von links nach rechts:
    Prof. Dr. Andreas Großmann (Lehmann + Partner GmbH), Verkehrsminister Winfried Hermann MdL, Regierungspräsident Dr. Jörg Schmidt
    Im Hintergrund von links nach rechts:
    Abteilungspräsident Dr. Martin Schmid, Dr. Bernd Pfeifle (beide Landesstelle für Straßentechnik, Regierungspräsidium Tübingen)

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Telefon: 07071/757-3076 zur Verfügung.
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