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  • Abteilung 4
    07.12.2018
    B 312, Ausbau zwischen Biberach / Jordanbad und Ringschnait geht zu Ende
    Inbetriebnahme am Montag, 10. Dezember 2018

    Der im März dieses Jahres begonnene zweite Bauabschnitt zum Ausbau der B 312 zwischen Biberach / Jordanbad und Ringschnait ist weitestgehend fertiggestellt. Ab kommenden Montag, 10. Dezember 2018, werden der Verkehr der Bundesstraße wieder über diesen Streckenabschnitt geführt und die Umleitungsstrecken aufgehoben. Die Änderung der Verkehrsführung wird voraussichtlich am Montagnachmittag erfolgen.

    Die Maßnahme umfasste Straßenbauarbeiten auf einer Länge von etwa 3,5 Kilometern und die Herstellung eines Brückenbauwerks zur Querung eines Wirtschaftsweges. Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme betragen rund 13,8 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.

    Aus Anlass des Abschlusses der Arbeiten werden Anfang Januar 2019 noch Vertreter des Bundes und des Landes sowie Herr Regierungspräsident Klaus Tappeser zu einem Ortstermin erwartet. 

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.​

  • Abteilung 5
    07.12.2018
    Regierungspräsident Klaus Tappeser und NABU-Landesgeschäftsführer Uwe Prietzel unterzeichnen Zuwendungsvertrag für das Federseeried
    NABU betreut weiterhin im Auftrag des Landes das größte Moor in Südwestdeutschland

    Regierungspräsident Klaus Tappeser und Landesgeschäftsführer Uwe Prietzel vom Naturschutzbund Deutschland (NABU) haben am Freitag, 7. Dezember 2018, den neuen Zuwendungsvertrag für die Betreuung des Federseerieds unterzeichnet. Damit werden dem NABU verschiedene Aufgaben im Rahmen der Betreuung des Federseerieds vom Land Baden-Württemberg für weitere fünf Jahre übertragen.

    „Das Federseeried ist ein Arbeitsschwerpunkt des Naturschutzes im Regierungsbezirk Tübingen. Mit über 33 km2 ist das Federseemoor das größte zusammenhängende Moor in Südwestdeutschland und eines unserer größten Bausteine für das europäische Schutzgebietsnetz Natura 2000. Die Fortsetzung der vertrauensvollen und erfolgreichen Partnerschaft mit dem NABU hat deshalb für mich große Bedeutung", so Regierungspräsident Klaus Tappeser.

    Die Betreuung des Federseerieds umfasst das FFH-Gebiet „Federsee und Blinder See bei Kanzach“ und das Vogelschutzgebiet „Federseeried“ mit einer Fläche von rund 3.000 ha. Zu den Aufgaben des NABU gehören unter anderem der Schutz und die Entwicklung der Moorlebensräume, das Management der Landschaftspflege, die Öffentlichkeitsarbeit und die Umweltbildung. Der NABU-Landesverband unterhält hierfür in Bad Buchau ein Naturschutzzentrum unter der Leitung von Jost Einstein und weiteren Beschäftigten.

    Durch das Natur-Projekt „Restauration von Habitaten im Federseemoor“ des Regierungspräsidiums Tübingen und des NABU Naturschutzzentrums Federsee wurde ab dem Jahr 2009 in großen Teilen des Moores eine dauerhafte naturnahe Entwicklung eingeleitet. Das mit Mitteln der Europäischen Union geförderte Projekt wurde im Jahr 2015 als eines der besten Projekte in Europa von der EU-Kommission ausgezeichnet. Das Regierungspräsidium will diese erfolgreiche Entwicklung des Federseerieds gemeinsam mit dem NABU fortsetzen.


    Hintergrundinformationen:
    Bereits seit dem Jahr 1987 werden Zuwendungsverträge für das Federseeried zwischen dem Land Baden-Württemberg und dem NABU mit einer jeweils fünfjährigen Laufzeit abgeschlossen.

    Das Federseeried beherbergt europäisch bedeutsame Moorlebensräume mit seltenen Tier- und Pflanzenarten und einer vielfältigen Vogelwelt. Gleichzeitig gilt das Federseemoor als das archäologisch fundreichste Moor rund um die Alpen, das bedeutende vorgeschichtliche Siedlungen birgt, die mit dem Prädikat UNESCO-Welterbe ausgezeichnet sind. Dieses einzigartige Naturerbe zieht Besucher aus ganz Mitteleuropa an. Der Naturtourismus am Federsee stärkt damit auch die regionale Wertschöpfung.

    Hier finden Sie weitere Informationen zum Naturschutzzentrum Federsee finden Sie unter folgendem Link: www.nabu-federsee.de​

    Bildunterschrift:
    Regierungspräsident Klaus Tappeser, Landesgeschäftsführer Uwe Prietzel und Dr. Dietrich Kratsch, Referatsleiter des Referats 55 Naturschutz, Recht beim Regierungspräsidium Tübingen, bei der Vertragsunterzeichnung am 07.12.2018 in Tübingen, Foto: Regierungspräsidium Tübingen.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.

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  • Abteilung 2
    06.12.2018
    Planfeststellungsbeschluss zum Bau eines Radwegs zwischen Börstingen und Sulzau

    Das Regierungspräsidium Tübingen hat mit Planfeststellungsbeschluss vom 30. November 2018 den Plan für den Bau eines Radwegs zwischen den Starzacher Ortsteilen Börstingen und Sulzau festgestellt.

    „Bereits in den 1990er Jahren wurde im Zusammenhang mit der Ausbauplanung der L 370 an eine ergänzende Radwegverbindung zwischen Börstingen und Sulzau gedacht. Umso mehr freue ich mich, dass dieses Projekt jetzt nach langer Planung und Abstimmung planfestgestellt wurde. Wir stärken damit nicht nur die Sicherheit und die Attraktivität des Radverkehrs, sondern leisten auch einen Beitrag für eine noch engere Verbindung zwischen den Ortsteilen Börstingen und Sulzau“, so Regierungspräsident Klaus Tappeser.

    Der Radweg beginnt an der K 6925 bei Börstingen und endet an der Neckarbrücke in Sulzau. Er schließt die bestehende Lücke des von Villingen-Schwenningen bis nach Mannheim verlaufenden Neckartal-Radwegs.

    In dem Planfeststellungsbeschluss ist über alle rechtzeitig vorgetragenen Einwendungen, Forderungen und Anregungen entschieden worden.

    Der Planfeststellungsbeschluss wird den Trägern des Vorhabens und denjenigen, über deren Einwendungen entschieden worden ist, zugestellt. Mit Ende der Auslegungsfrist gilt der Beschluss den übrigen Betroffenen gegenüber als zugestellt.

    Von Montag, 10. Dezember 2018, bis einschließlich Freitag, 4. Januar 2019, wird der Beschluss mit einer Ausfertigung des festgestellten Plans im Regierungspräsidium Tübingen, Konrad-Adenauer-Straße 20, 72072 Tübingen (Zimmer N 239) sowie in der Gemeinde Starzach zur Einsicht ausgelegt. Das Regierungspräsidium Tübingen bittet diesbezüglich darum, auf die ortsüblichen Bekanntmachungen zu achten.

    Gegen diesen Planfeststellungsbeschluss kann innerhalb eines Monats nach seiner Bekanntgabe beim Verwaltungsgericht Sigmaringen Klage erhoben werden. Näheres ist den ortsüblichen Bekanntmachungen zu entnehmen.
    Die Bekanntmachung, den Beschluss und die Planunterlagen finden Sie auch auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Tübingen unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/Abt2/Ref24/Seiten/L370-Radweg-Boerstingen-Sulzau.aspx​.

    Hintergrundinformationen zum Vorhaben:
    Im derzeitigen Zustand endet der Neckartal-Radweg aus Richtung Horb kommend am Ortsende von Börstingen. Die bestehende Lücke bis zur Neckarbrücke in Sulzau wird von vielen Radfahrern durch das Befahren der anliegenden L 370 geschlossen. Diese Radfahrer sind auf der stellenweise unübersichtlichen Landesstraße einer Gefährdung durch den motorisierten Verkehr ausgesetzt. Um die kurvige und bergige L 370 zu umgehen, benutzen andere Radfahrer, insbesondere Familien mit Kindern, einen bestehenden Weg über den ortsansässigen Golfplatz. Das wiederum führt regelmäßig zu Konflikten mit den Betreibern des Golfclubs, da sich die Golfer durch den Radverkehr gestört fühlen und für die Radfahrer die Gefahr besteht, von fliegenden Golfbällen getroffen zu werden. Der zur Planfeststellung beantragte Radweg soll daher die bestehende Lücke des Fernradwegs zwischen Börstingen und Sulzau schließen und den Radverkehr aus Gründen der Verkehrssicherheit von der L 370 und dem Golfplatz wegverlagern.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung. ​​​

  • Abteilung 4
    06.12.2018
    B 312, Verkehrsfreigabe des Einfädelungsstreifens in Fahrtrichtung Reutlingen bei Metzingen West am 14. Dezember 2018

    An der B 312 am Anschluss der L 378a bei Metzingen West, dem sogenannten „Bräuchleknoten“, laufen derzeit die Bauarbeiten zum Neubau von Einfädelungsstreifen in Fahrtrichtung Stuttgart und in Fahrtrichtung Reutlingen. Der neue Einfädelungsstreifen in Fahrtrichtung Stuttgart ist bereits für den Verkehr freigegeben. Günstige Witterungsbedingungen vorausgesetzt kann der bisher noch gesperrte Einfädelungsstreifen in Fahrtrichtung Reutlingen am Freitag, 14. Dezember 2018, im Verlauf des Tages für den Verkehr freigegeben werden.

    Bis zur Fertigstellung des Einfädelungsstreifens in Fahrtrichtung Reutlingen sowie der Gesamtmaßnahme sind noch Restarbeiten verbunden mit temporären Sperrungen im Bereich der Baustelle erforderlich:

    Halbseitige Sperrung der B 312 am Freitag, 07. Dezember 2018

    Zur abschließenden Fertigstellung der Schutzplanken in Fahrtrichtung Stuttgart sind weitere Arbeiten erforderlich. Während dieser Arbeiten wird der Hauptfahrstreifen der B 312 in Fahrtrichtung Stuttgart halbseitig gesperrt. Der Verkehr wird mit einer Ampel wechselseitig an der Baustelle vorbeigeführt. Um den Verkehr auf der B 312 so gering wie möglich einzuschränken, finden diese Arbeiten in der verkehrsärmeren Zeit von 9:00 bis 12:00 Uhr statt. Nach der Fertigstellung wird die halbseitige Sperrung wieder aufgehoben.

    Halbseitige Sperrungen der B 312 am Montag, 10. Dezember 2018

    Die Markierungsarbeiten für beide Einfädelungsstreifen und im Bereich der Fahrbahnmitte erfolgen am Montag, 10. Dezember 2018. Hierfür sind über den Tag und über die Baustellenlänge verteilt mehrere Teilsperrungen erforderlich.

    Für das Aufbringen der Markierung in der Mitte der B 312 ist die Sperrung einer Fahrspur erforderlich. Die wechselseitige Freigabe des verbleibenden Fahrstreifens wird durch eine Ampel geregelt. Zeitweise ist die Sperrung der Auffahrtsrampen von der L 378a auf die B 312 sowie der Auffahrtsrampen von der B 312 zur L 378a in beiden Fahrtrichtungen erforderlich. Die Umleitung ist über die Nordtangente von Metzingen ausgeschildert.

    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Baumaßnahme entstehenden Behinderungen.

    Bei witterungsbedingten Änderungen des zeitlichen Ablaufs wird das Regierungspräsidium Tübingen die Öffentlichkeit informieren.

    Hintergrundinformationen und Ausblick:
    Die Einfädelungsstreifen an der B 312 am Anschluss der L 378a bei Metzingen West („Bräuchleknoten“) sollen das Einbiegen auf die B 312 verbessern und der Erhöhung der Verkehrssicherheit dienen sowie die dort vorhandene Unfallhäufungsstelle beseitigen. Die Baukosten belaufen sich auf rund 900.000 Euro und werden jeweils zur Hälfte vom Bund und dem Land Baden-Württemberg getragen.

    An der Anschlussstelle Längenfeld, die über die Nordtangente von Metzingen die B 312 mit der B 313 verbindet, ist für das Jahr 2019 ebenfalls die Realisierung von Einfädelungsstreifen vorgesehen. Über den genauen Ablauf wird das Regierungspräsidium die Öffentlichkeit im nächsten Jahr zeitig vor Beginn der Maßnahme informieren.

    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de​ abgerufen werden.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.​

  • Abteilung 7
    04.12.2018
    Digitalisierung in der Schule – Unterricht mit Tablets
    Einladung zur Presseveranstaltung am Dienstag, 11. Dezember 2018, 9:00-11:00 Uhr im Friedrich-List-Gymnasium Reutlingen

    An die Vertreter der Medien

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    wie muss Schule aufgestellt sein, um auf die absehbaren digitalen Anforderungen von Arbeitswelt und Gesellschaft angemessen vorzubereiten? Das Friedrich-List-Gymnasium Reutlingen nimmt teil am „Modellversuch Unterricht mit Tablets“ und gehört damit zu den Vorreitern bei der Suche nach einer Antwort auf diese Frage.

    Im Rahmen eines Pressetermins mit Regierungspräsident Klaus Tappeser, Abteilungspräsidentin Dr. Susanne Pacher, dem Reutlinger Bürgermeister Robert Hahn und Vertretern des Friedrich-List-Gymnasiums möchten wir Ihnen das Modellprojekt mit seinen bisher gewonnenen Erkenntnissen vorstellen.

    Deshalb laden wir Sie herzlich ein zur 

    Presseveranstaltung
    am Dienstag, 11. Dezember 2018, 9:00 – 11:00 Uhr
    ins Friedrich-List-Gymnasium Reutlingen,
    Kanzleistraße 28, 72764 Reutlingen, Raum Z 202

     

    Als Programm ist vorgesehen:

     

    09:00 Uhr:

    Begrüßung, Organisatorisches

    09:25 Uhr bis 10:10 Uhr:

    Hospitation in Tabletklassen

    10:15 Uhr bis 11:00 Uhr:

    Pressegespräch mit Regierungspräsident Klaus Tappeser, Bürgermeister Robert Hahn und Vertretern des Friedrich-List-Gymnasiums

     

    Über Ihre Teilnahme und eine Berichterstattung in Wort und Bild in Ihren Medien würden wir uns sehr freuen.

    Eine verbindliche Anmeldung bis zum Montag, 10.12.2018, 12:00 Uhr, erleichtert uns die weitere Organisation. Ihre Anmeldung richten Sie bitte an Frau Gudrun Gauß (Tel.: 07071 / 757-3009; E-Mail: gudrun.gauss@rpt.bwl.de).


    Mit freundlichen Grüßen

    Dr. Stefan Meißner
    Pressesprecher Schule und Bildung​

  • Abteilung 2
    04.12.2018
    Graphic Novel & Weltliteratur – eine Buchausstellung
    Die Ausstellung ist vom 11. Dezember 2018 bis 19. Januar 2019 in der Bibliothek im Bildungszentrum Markdorf zu sehen.

    ​Graphic Novels erfreuen sich zurzeit großer Beliebtheit! Speziell in den Bearbeitungen von Klassikern der Weltliteratur zeigt sich - teils opulent, teils streng reduziert -, wie Bilderwelten und Literatur eine sich hervorragend ergänzende Symbiose eingehen können. In den Illustrationen von Flix, Isabell Kreitz, Christophe Regnault, Richard Corben und Co. spiegelt sich die ganze Vielfalt der künstlerischen Ausdruckformen und Möglichkeiten, die das Genre bietet.

    Die Ausstellung der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen zeigt als Teil der Literatur- und Leseförderung 41 Adaptionen bekannter Werke der Weltliteratur, von Bertolt Brecht über Goethe, Hemingway, Remarque bis Stefan Zweig. Mal schwarz-weiß, mal knallig bunt, mal zart, mal expressiv: Die Künstler verleihen ihren jeweiligen Werken eine ganz eigene Note und eröffnen so eine neue Sicht auf Anna Seghers „Das siebte Kreuz“, Melvilles „Moby Dick“ oder Camus „Der Fremde“.
     
    Interessierte können die Ausstellung vom 11. Dezember 2018 bis 19. Januar 2019 in der Bibliothek im Bildungszentrum Markdorf ​zu den üblichen Öffnungszeiten besuchen.
     
    Der genaue Terminplan mit den Stationen der Ausstellung ist bei „Aktuelles“ unter der Adresse www.rt.fachstelle.bib-bw.de zu finden.
     
    Hintergrundinformationen
    Graphic Novel ist eine Anfang der 80er Jahre aufgekommene Bezeichnung für Comics im Buchformat, die sich aufgrund ihrer erzählerischen Komplexität meist an eine erwachsene Zielgruppe richten. Der Begriff geht unter anderem zurück auf den bekannten amerikanischen Zeichner Will Eisner, der 1978 sein Buch „A Contract with God“ mit dem Zusatz „A Graphic Novel by Will Eisner“ versah, um herauszustellen, dass sein Werk als Literatur verstanden werden soll. Er grenzt sich damit von den damals herkömmlichen Comicheftchen ab. Seither hat sich das Genre „Graphic Novel“ in viele Richtungen entwickelt. Es gibt anspruchsvolle Werke mit literarischem Anspruch, autobiografische Geschichten, Reiseberichte, Biografien, spannende Krimis und immer wieder Adaptionen klassischer Werke der Weltliteratur.
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    03.12.2018
    Erstes Zukunftsforum Biosphärengebiet Schwäbische Alb fand in Münsingen statt
    „Insektensterben stoppen, Biodiversität erhalten"
     Regierungspräsident Tappeser bei der Begrüßung zum 1. Zukunftsforum, Quelle: Finep.

    Landwirtschaftliche Vertreterinnen und Vertreter, ökologisches Fachpublikum und interessierte Bürgerinnen und Bürger trafen sich vergangene Woche in Münsingen zum ersten Zukunftsforum Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Zum Schwerpunktthema „Insektensterben stoppen, Biodiversität erhalten“ haben sie sich über die Zukunft der Landwirtschaft im Biosphärengebiet ausgetauscht und verschiedene Ansätze diskutiert. Die Festscheune auf dem Hofgut Hopfenburg war mit über 100 Teilnehmern bis auf den letzten Platz gefüllt.

    Warum sind Insekten von Bedeutung? Was hat es mit dem Insektensterben auf sich und wie kann es gestoppt werden? Warum ist Biodiversität wichtig? Und welche Rolle spielt bei all dem die Landwirtschaft? Diese und weitere Fragen wurden im ersten Zukunftsforum Biosphärengebiet Schwäbische Alb aufgegriffen und im Rahmen von Vorträgen, Fachgesprächen, offenen Diskussionen und verschiedenen fachspezifischen Dialogrunden behandelt.

    Zunächst gab Prof. Dr. Josef Settele vom Helmholtz Zentrum für Umweltforschung in Halle einen Überblick über Ursachen und Zusammenhänge der abnehmenden Biodiversität und des Insektensterbens. Gebhard Aierstock, Vorsitzender des Kreisbauernverbands Reutlingen schilderte im anschließenden Fachgespräch das Insektensterben aus Sicht eines Landwirts. Bei der offenen Diskussion erörterten Prof. Dr. Maria Müller-Lindenlauf von der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt, Nürtingen-Geislingen, Gebhard Aierstock und Jochen Goedecke, Referent für Landwirtschaft und Naturschutz, NABU Baden-Württemberg den Zusammenhang von Landwirtschaft und Insektensterben. Hier gab es eine rege Beteiligung aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer und einen intensiven Austausch über Ursachen und Lösungen.

    In den kleineren Dialogrunden wurden Informationen zum Pflanzenschutzmittel und alternative Bewirtschaftungsweisen, der Regionalmarke ALBGEMACHT, dem Projekt „Bienenstrom“ oder zu den gesamtbetrieblichen Biodiversitäts-Beratungen ausgetauscht.

    Die Verantwortlichen blicken aufgrund der hohen Teilnehmerzahl, der aktiven Beteiligung und des intensiven Austauschs auf eine erfolgreiche Veranstaltung zurück. Konkrete Maßnahmen und Projekte werden in den beiden nun folgenden Projektwerkstätten erarbeitet.

    Hintergrundinformationen:
    Das Projekt „Zukunftsforum Biosphärengebiet Schwäbische Alb“ wird mit Sondermitteln der Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen und CDU finanziert. Die Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb führt das Projekt gemeinsam mit dem Kreisbauernverband Reutlingen e. V., der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen sowie dem NABU Baden-Württemberg e. V. durch. Ziel dieses Projekts ist es, in einem öffentlichen Diskurs die aktuelle und kommende Landnutzung im Biosphärengebiet zu betrachten und daraus neue Lösungsansätze für das Biosphärengebiet abzuleiten. Hierfür wird es insgesamt vier Zukunftsforen mit jeweils einem eigenen Schwerpunktthema der Landwirtschaft geben.

    Die weiteren Zukunftsforen finden zu folgenden Themen statt:

    • 08.02.2019: „Getreideanbau wird nachhaltiger“, Hayingen
    • 13.04.2019: „Streuobstwiesen mit Artenvielfalt erhalten“, Neidlingen
    • 24.05.2019: „Fleischerzeugung und Fleischkonsum: regional und nachhaltig“, Veranstaltungsort wird noch festgelegt

     

    Ausführliche Informationen zum aktuellen Zukunftsforum und den zukünftigen Veranstaltungen gibt es unter https://www.zukunftsforum-biosphaerengebiet.de/

    Bildunterschrift:
    Regierungspräsident Tappeser bei der Begrüßung zum 1. Zukunftsforum, Quelle: Finep.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Telefon: 07381/932938-14, ​

  • Abteilung 2
    03.12.2018
    Welterbestätten in Bildern erleben - Eine Ausstellung mit Fotografien von Günther Bayerl
    Die Ausstellung ist vom 4. Dezember 2018 bis 12. Januar 2019 in der Stadtbücherei in Laichingen zu sehen.
     Portrait Günther Bayerl; Quelle: Günther Bayerl

    Der Fotograf Günther Bayerl reiste drei Jahre kreuz und quer durch Deutschland, um die damals 42 Welterbestätten gebührend ins rechte Licht zu rücken. Die dabei entstandenen Fotografien fanden Eingang in den Bildband „Welterbe“, der 2018 mit dem ITB BuchAward ausgezeichnet wurde.

    Einige ausgewählte Bilder können auch in der Ausstellung „UNESCO-Welterbe-Stätten in Baden-Württemberg und Deutschland“ der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen besichtigt werden. Diese Ausstellung wurde am 1. August 2018 in Tübingen im Regierungspräsidium eröffnet und geht nun „auf Reise“. Sie wirft einen spannenden und intensiven Blick auf unser Welterbe und macht den Betrachter neugierig auf Deutschlands lebendige Vergangenheit.
    Die 21 in der Ausstellung gezeigten Bilder, darunter acht Fotografien der sechs Welterbestätten aus Baden-Württemberg, spannen einen weiten Bogen vom Wattenmeer, der Zeche Zollverein, über das Kloster Maulbronn, die Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb bis hin zu den Pfahlbauten am Bodensee.

    Interessierte können die Ausstellung vom 4. Dezember 2018 bis zum 12. Januar 2019 in der Stadtbücherei in Laichingen zu den bekannten Öffnungszeiten besuchen.

    Der genaue Terminplan mit den Stationen der Ausstellung ist bei „Aktuelles“ unter der Adresse www.rt.fachstelle.bib-bw.de ​zu finden.

    Hintergrundinformationen:

    Günther Bayerl wurde 1983 in Aalen geboren und hatte somit schon seit seiner Kindheit eine enge Verbindung zur Schwäbischen Alb. Nach dem Abschluss der Schule und zweier Ausbildungen entdeckte er seine Liebe zum Reisen und der Fotografie. 2006 begann Günther Bayerl mit dem Studium „Digital Media“ - Schwerpunkt Fotografie - an der Hochschule Ulm. 2009 folgte eine „Reise um die Welt“ mit einem längeren Aufenthalt auf Tasmanien und dem Studium „Art Photography“ an der University of Tasmania in Hobart, Australien. Seit seinem Abschluss 2011 ist Günther Bayerl als freiberuflicher Fotograf weltweit für Magazine und Unternehmen tätig. Seine Reisen führten ihn zu den Beduinen Jordaniens, in die Wüste Namibias, an die Strände der Südsee und mehrmals nach Asien. Dann entdeckte er die Schönheit der Heimat und veröffentlichte 2015 ein kulturhistorisches Buch über die Schwäbische Alb.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.

  • Abteilung 2
    30.11.2018
    Regierungspräsident Klaus Tappeser übergibt Meisterbriefe für den Beruf Landwirt/in
    „Meister auf europäischem Spitzenniveau“

    Feierliche Stimmung herrschte am 30. November 2018 bei der Überreichung der Meisterbriefe im Kloster Bad Schussenried. Einer Landwirtin und 30 Landwirten konnte Regierungspräsident Klaus Tappeser zum Meistertitel in ihrem Berufsstand gratulieren. „Sie sind Lebensmittelproduzenten, Klimaschützer, Landschaftspfleger, Energieerzeuger und Ressourcenmanager“, fasste Tappeser den hohen Stellenwert und die Anforderungen an die Landwirtschaft zusammen.

    Würdevoller hätte der Rahmen für die Feier der neuen Meisterin und der Meister der Landwirtschaft im Regierungsbezirk Tübingen kaum sein können. Der Bibliothekssaal des Klosters Bad Schussenried strahlte gemeinsam mit 31 frisch gebackenen landwirtschaftlichen Leistungsträgern, deren Partnern, Eltern und Freunde um die Wette.

    Regierungspräsident Klaus Tappeser zeigte sich begeistert von dem hohen Engagement der ehemaligen Prüflinge. Sie haben nach zahlreichen Monaten der Aus- und Fortbildung vielfältige Schlüsselqualifikationen für ihren Berufsstand und die künftige Aufgabe als Führungskraft in einem landwirtschaftlichen Betrieb erworben. „Herzlichen Glückwunsch, Sie befinden sich jetzt auf Augenhöhe mit Akademikern“, sagte Tappeser in seiner Festansprache.

    Der Meistertitel habe in unserer Gesellschaft nach wie vor einen hohen Stellenwert. Vom Niveau her sei er im Europäischen Qualifikationsrahmen so eingeordnet wie der Bachelor-Abschluss. Diese Vergleichbarkeit der beruflichen Fortbildung mit der universitären Bildung zeige das hohe Ansehen, das die duale Ausbildung in Deutschland wie auch in der Europäischen Union genießt.

    Mit dem Meistertitel tragen die Landwirtinnen und Landwirte auch eine Verantwortung für ihren Berufsstand. Tappeser appellierte: „Nutzen Sie die Chance, die Menschen über Ihre Betriebe zu informieren, zeigen Sie die Realität und die Produktionsbedingungen. Das Image der Landwirtschaft wird durch Sie geprägt.“ Auf diesem Weg könne die Landwirtschaft zum richtigen Bild in der Öffentlichkeit beitragen.

    Tappeser bedankte sich bei allen, die die gute Aus- und Fortbildung ermöglichen und die junge Meisterin und die Meister auf ihrem erfolgreichen Weg zur Prüfung begleitet haben, insbesondere bei den Lehrerinnen und Lehrern der Fachschulen für Landwirtschaft in Biberach und Ravensburg sowie den ehrenamtlichen Prüferinnen und Prüfern. Denn diesen kommt in der regierungsbezirksweiten Aus- und Fortbildung für den Beruf Landwirt/in ein besonderer Stellenwert zu.

    Hintergrundinformation:
    Die Meisterprüfung wird vom Regierungspräsidium Tübingen organisiert und durchgeführt. Um zur Meisterprüfung zugelassen zu werden, ist ein einschlägiger Berufsabschluss und Berufspraxis notwendig. In der Regel bereiten sich die angehenden Meisterinnen und Meister durch den Besuch einer landwirtschaftlichen Fachschule auf die Prüfung vor.

    Bei der Meisterprüfung werden neben Fachwissen Aufgaben aus den Bereichen geprüft, die in landwirtschaftlichen Betrieben für angestellte Führungskräfte und selbstständige Betriebsleiter/innen zentrale Bedeutung haben. Zu nennen sind insbesondere: Betriebswirtschaft; Analysieren von Betriebssituationen; Entwickeln und Umsetzen von Unternehmenszielen und Konzepten; Umsetzen der berufsbezogenen rechtlichen Vorgaben; Anwenden von Instrumenten des Qualitäts- und Kostenmanagements; Berufs- und Arbeitspädagogik, Mitarbeiterführung.

    Die Landwirtschaft sorgt für hochwertige Lebensmittel und für den artgerechten Umgang mit landwirtschaftlichen Nutztieren. Zunehmend erfüllt sie auch wichtige Aufgaben im Ressourcen- und im Klimaschutz sowie als Energieerzeuger. Zudem pflegt und prägt sie das Gesicht unserer vielfältigen, intakten Kulturlandschaft und sichert damit zugleich eine wichtige Grundlage für Naturschutz und Tourismus.

    Anlage:
    Liste der neuen Meisterin und der Meister im Beruf Landwirt/in im Regierungsbezirk Tübingen​

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Telefon: 0 70 71 / 7 57-3078, gerne zur Verfügung.​

  • Abteilung 4
    30.11.2018
    L 288, Ausbau mit Verlegung bei Esenhausen
    Freigabe des ersten Streckenabschnitts zwischen Lengenweiler und Esenhausen am Dienstag, 04. Dezember 2018

    Mit dem Spatenstich im November 2016 fiel der Startschuss für den Ausbau der L 288 zwischen Lengenweiler und Ringenhausen. Vor Beginn der eigentlichen Straßenbauarbeiten mussten eine Gashochdruckleitung und eine Lagerstättenwasserleitung verlegt werden. Seit April 2018 baut das Regierungspräsidium Tübingen die L 288 zwischen Lengenweiler und Esenhausen aus.

    Die Bauarbeiten im ersten Teilabschnitt zwischen Lengenweiler und der Einmündung der L 289 von Fleischwangen sind abgeschlossen. Die Freigabe dieses Abschnittes und die Aufhebung der Umleitungsstrecken erfolgen voraussichtlich am Dienstag, 04. Dezember 2018, im Laufe des Tages.

    Von der insgesamt 3,6 Kilometer langen Baustrecke sind bereits 1,5 Kilometer fertiggestellt. Durch die Maßnahme wurde die Fahrbahn 6,5 Meter verbreitert, unübersichtliche Kuppen und Wannen beseitigt sowie die Linienführung der L 288 verbessert. Der Knotenpunkt L 289 / L 288 wurde im Zuge der Arbeiten zu einem Kreisverkehr umgebaut, an den der Seehaldenweg anschließt. Der Lengenweiler Bach wurde verlegt und naturnah gestaltet. Zudem wurden umfangreiche Leitungsverlegungen durchgeführt sowie die Leitungen für die Wasserversorgung in Lengenweiler erneuert. Mit der Maßnahme wird ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und des Verkehrsflusses auf dem Streckenabschnitt der L 288 geleistet.

    Der Beginn des zweiten Bauabschnitts mit dem Ausbau zwischen der Einmündung L 289 von Fleischwangen und Ringenhausen einschließlich der Ortsdurchfahrt von Esenhausen ist für das Frühjahr 2019 geplant. Begonnen wird mit dem Abbruch eines Scheunen- und Ökonomiegebäudes in Esenhausen sowie mit den Rodungsarbeiten entlang der Strecke. Im Anschluss daran finden die Erd- und Straßenbauarbeiten statt. Als vorbereitende Maßnahmen wurden bereits die Hangenbachtobelbrücke hergestellt und wichtige Versorgungsleitungen umgelegt.

    Die Bauarbeiten im zweiten Bauabschnitt finden unter Vollsperrung der L 288 statt. Über den Beginn der Bauarbeiten und die dann notwendigen Umleitungsstrecken wird das Regierungspräsidium Tübingen die Öffentlichkeit rechtzeitig im Vorfeld informieren.

    Die Fertigstellung der Gesamtbaumaßnahme ist für Ende 2019 vorgesehen.

    Die Kosten der Straßenbaumaßnahme belaufen sich auf rund 6,7 Millionen Euro und werden vom Land getragen.

    Informationen zu den Sperrungen und zur Umleitung können jeweils aktuell im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter http://www.baustellen-bw.de​ abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.​​

  • Abteilung 4
    30.11.2018
    Varianten für die neue B31 zwischen Immenstaad und Meersburg in der engeren Auswahl
    Öffentliche Informationsveranstaltung am Dienstag, 12. Februar 2019

    Das Planungsteam B 31 des Regierungspräsidiums Tübingen sowie die beauftragten Gutachter des Regierungspräsidiums informierten am 26. und 27. November 2018 politische Repräsentanten der Region, den gemeinsamen Facharbeitskreis Verkehr und Umwelt, den Politischen Begleitkreis und das Dialogforum über den aktuellen Stand der Planung.

    Der Schutz von Mensch und Umwelt schränkt die Auswahl ein
    Eine umfassende Raumanalyse ist Grundlage für die Vorauswahl von möglichen Trassen für eine neue B 31. Bei der Raumanalyse handelt es sich um die Bestandsaufnahme und -bewertung der vorhandenen Landschaft mit ihren Nutzungen. Die Gutachter haben eine Vielzahl von schützenswerten Gebieten identifiziert: Dabei spielen artenschutzrechtliche Aspekte genauso eine Rolle wie das Landschaftsbild, die landwirtschaftlichen Nutzungen und die Naherholung. Es hat sich herausgestellt, dass keine der bisher von den Bürgern vorgeschlagenen und diskutierten über zwanzig Varianten konfliktfrei ist.

    Anzahl der möglichen Trassen für die neue B 31 wurde reduziert
    Die Gutachter haben den Teilnehmern der Gremien erläutert, welche Trassenkorridore für die weitere Konkretisierung in die engere Wahl kommen. Die übrigen Varianten werden nicht weiterverfolgt, weil sie zu größeren Konflikten führen. Letztlich kommen neben dem Korridor Süd, der die Ausbauvariante auf der heutigen B 31 einschließt (Lösungsansatz A), ein Korridor Mitte (Variantenbündel B), der südlich des Weingartenwalds verläuft, und ein Korridor Nord (Variantenbündel C) nördlich des Weingartenwalds in Betracht. Für diese beiden Trassenvarianten gibt es jeweils noch Untervarianten.

    Wie geht es weiter?
    Die verbleibenden Trassen werden in den kommenden Monaten intensiv geprüft. Sie werden technisch ausgeplant, damit man beispielsweise weiß, wie tief sie ins Gelände einschneiden und wie hoch der Flächenverbrauch ist. Die Planer legen auch fest, wie die Trassen an das sogenannte nachgeordnete Straßennetz, also die Landes- und Kreisstraßen, angeschlossen werden. Danach kann man den Lärm berechnen und vergleichen, wie viele Menschen durch die bestehende B 31 und wie viele durch eine neue B 31 von Lärm betroffen sind. Auch kann man genauer sehen, welche Orte entlang der Landes- und Kreisstraßen von Verkehr und Lärm entlastet oder auch zusätzlich belastet werden und an welchen Stellen Lärmschutzmaßnahmen notwendig sind.

    Den aktuellen Stand der Planungen wird das Regierungspräsidium Tübingen am Dienstag, 12. Februar 2019, in einer öffentlichen Informationsveranstaltung in Markdorf vorstellen.

    Das Vertrauen in den Planungsprozess wächst
    Naturgemäß haben Menschen Bedenken, wenn in ihrer Nähe eine neue Straße geplant wird. Aber die Region ist sich einig: Das Verkehrsproblem entlang der B 31 muss gelöst werden. Und in den Veranstaltungen am vergangenen Montag und Dienstag zeigte sich, dass der Dialog Früchte trägt. „Ich habe zunehmend Vertrauen in den Planungsprozess. Nach einem holprigen Beginn mit der öffentlichen Veranstaltung im Oktober 2015 in Hagnau sehe ich nach der Veranstaltung am Montag im Dialog um die B31 viel Transparenz und Offenheit,“ so Landtagsabgeordneter Martin Hahn (Bündnis 90/Grüne).

    Informationen zur Planung und zum Dialog finden Sie unter der Website: http://b31.verkehr-bodenseeraum.de/​

    Anmelden für einen Informationsnewsletter können Sie sich unter: info@b31.verkehr-bodenseeraum.de.



    Anlagen:

    Anlage 1_B 31_Lösungsansatz A
    Anlage 2_Variantenbündel B
    Anlage 3_B 31_Variantenbündel C​

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, oder – insbesondere zu Fragen des Dialogs zur B 31 – Herr Dr. Christoph Ewen, team ewen, Telefon: 06151/950485-13 zur Verfügung.​

  • Abteilung 4
    29.11.2018
    A 8, 6-streifiger Ausbau zwischen Hohenstadt und Ulm-Nord
    Weitere sechs Kilometer der Autobahn sind ausgebaut und werden für den Verkehr freigegeben

    Das Regierungspräsidium Tübingen teilt mit, dass im Laufe des kommenden Wochenendes, günstige Witterungsbedingungen vorausgesetzt, weitere rund sechs Kilometer der ausgebauten A 8 für den Verkehr freigegeben werden. Dann sind zwanzig Kilometer der insgesamt 23 Kilometer langen sechsstreifigen Ausbaustrecke zwischen Hohenstadt und Ulm-Nord nahezu fertiggestellt.

    Die derzeit noch eingerichtete Bündelung der Verkehre beider Fahrtrichtungen zwischen Widderstall und Nellingen wird am kommenden Wochenende aufgelöst. Die Verkehre werden dann getrennt auf den dann ausgebauten Richtungsfahrbahnen Stuttgart und München geführt. Die Verkehrsumstellungen beginnen am Freitag, 30. November 2018, und werden Zug um Zug bis voraussichtlich zum 17. Dezember 2018 umgesetzt. Wie zuvor in den anderen Abschnitten kann der Verkehr je Richtung aber auch in diesem Abschnitt zunächst nur auf jeweils zwei von drei Fahrstreifen geführt werden, da in den Randbereichen der Richtungsfahrbahnen noch Arbeiten stattfinden. Deshalb gilt auch weiterhin eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h. Auch wenn diese Einschränkungen noch voraussichtlich bis im Sommer 2019 gelten, so ist mit der Verlegung der Verkehre auf die ausgebauten endgültigen Fahrbahnen je Richtung mit einem deutlichen Gewinn an Verkehrssicherheit und Leistungsfähigkeit zu rechnen.

    Im Bauabschnitt 4 wurde in diesem Jahr vorrangig die neue Richtungsfahrbahn München ausgebaut. Die aufgrund der schlechten Witterung und geänderter Baugrundverhältnisse im letzten Jahr eingetretenen Verzögerungen konnten aufgeholt werden. Mit der Freigabe der neuen Richtungsfahrbahn München nimmt das neue Regenrückhaltebecken an der nördlichen Anschlussstelle Merklingen seine vollständige Funktion auf. Die Arbeiten in diesem Abschnitt sind wieder im Zeitplan.

    Im Bauabschnitt 1, dem Abschnitt zwischen Dornstadt und Ulm-Nord und damit dem letzten noch nicht ausgebauten im Projekt zwischen Hohenstadt und Ulm-Nord, begannen dieses Jahr die Hauptbauleistungen. Neben dem Ausbau der Autobahn wird in diesem Bauabschnitt die zukünftige Doppelanschlussstelle Ulm-Nord gebaut. Im Vordergrund steht dieses Jahr die Herstellung der provisorischen Verbreiterung der bestehenden Richtungsfahrbahn Stuttgart. Die Arbeiten sind so weit fortgeschritten, dass auf dieses Provisorium in den nächsten Wochen der Verkehr beider Richtungen verlegt wird. Den genauen Zeitraum der Verkehrsumlegung gibt das Regierungspräsidium noch bekannt. Diese Baustellenverkehrsführung gilt für zirka 1,5 Jahre.
    Während dieser Zeit erfolgt der Ausbau der neuen Richtungsfahrbahn München und es werden die neuen südlichen Auf- und Abfahrtsrampen der Doppelanschlussstelle hergestellt. Zur Realisierung der Verbreiterung mussten unter anderem Teile der neuen Brücken und eine Hilfsbrücke über die Bahnstrecke Stuttgart - Ulm hergestellt werden. Das Einheben der Hilfsbrücke in nächtlichen Sperrpausen der Bahnstrecke, das vorherige Herstellen der Unterbauten, auf die die Hilfsbrücke abgesetzt wurde, und die Anpassung der Oberleitungsanlage der Bahnstrecke im Kreuzungsbereich mit der Autobahn, stellten in fachlicher und terminlicher Hinsicht besondere Herausforderungen dar.

    Weitere Informationen zum Ausbau der A 8 sind auf der Homepage des Regierungspräsidiums Tübingen unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/Abt4/Ref42/BAB-A8/Seiten/default.aspx ​zu finden.

    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen können über das täglich aktualisierte Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg im Internet unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.​​

  • Abteilung 4
    29.11.2018
    B 32, Ausbau zwischen Altshausen und Vorsee
    Fertigstellung der Kreuzung B 32/K 7966 am Mittwoch, 12. Dezember 2018

    Bestandsstrecke über die Wintermonate befahrbar

     
    Am Mittwoch, 10. Oktober 2018, haben die Bauarbeiten für den Ausbauabschnitt der B 32 zwischen Vorsee und der Einmündung der K 7965 bei Mendelbeuren begonnen. Bisher wurden die erforderlichen Rodungsarbeiten, die Erdarbeiten für die Straßendammverbreiterung der B 32 und des parallelen Wirtschaftsweges ausgeführt sowie Durchlässe für die Bachquerungen erneuert.

    Umbau Kreuzung B 32/K 7966
    Aufgrund von unvorhersehbaren Arbeiten, insbesondere im Bereich der Anschlüsse der Kreisstraße, verlängert sich die Bauzeit im Kreuzungsbereich B 32/K 7966 bei Vorsee. Die Asphaltierungsarbeiten sollen am Mittwoch, 12. Dezember 2018, abgeschlossen werden.

    Die bisherigen Umleitungen bleiben bestehen. Der von Ravensburg/Weingarten kommende Verkehr wird weiterhin über die L 291-Blitzenreute - Baienbach, K 7965 - Schreckensee, K 7966 - Vorsee zur B 32 geführt.

    Die Umleitung für den Verkehr von Reutlingen/Sigmaringen kommend erfolgt über die B 32/L 289 AS Altshausen - L 289 - Ebenweiler, K 7962 - Fronhofen - K 7962 - Baienbach - L 291 - Blitzenreute.

    Die Umleitung für den Verkehr größer 3,5 Tonnen erfolgt über die L 283/L 285 bei Bad Saulgau - L 285 Aulendorf - Reute - Gaisbeuren - B 30 und umgekehrt.

    Zur Herstellung der Einmündung der Kreisstraße 7966 in Richtung Vorsee ist es erforderlich, die Kreisstraße 7966 von Montag, 3. Dezember 2018, bis voraussichtlich Freitag, 7. Dezember 2018, voll zu sperren. Während dieser Zeit kann die Ortschaft Vorsee ausschließlich über die K 7966 ab Wolpertswende angefahren werden. Der morgendliche Schulbusverkehr wird ermöglicht.

    Ausbaustrecke B 32
    Nach Fertigstellung der Asphaltierungsarbeiten im Kreuzungsbereich B 32/K 7966 werden die Arbeiten zwischen der Kreuzung B 32/K 7966 und dem bereits freigegeben dreistreifigen ersten Bauabschnitt jahreszeitbedingt unterbrochen. Die Vollsperrung der Bundesstraße ist über die Wintermonate aufgehoben. Der Verkehr wird während dieser Zeit auf der Bestandsfahrbahn der B 32 geführt. Die Arbeiten an den beiden Seebachdurchlässen werden währenddessen fortgeführt. Der Verkehr wird über provisorische Umfahrungen um die Baustellen herumgeführt.

    Die Erd- und Straßenbauarbeiten an der B 32 werden voraussichtlich ab Ende März 2019 wiederaufgenommen. Während dieser Arbeiten wird die B 32 im Ausbauabschnitt für den Verkehr dann wieder voll gesperrt. Über den Beginn der Arbeiten wird das Regierungspräsidium Tübingen die Öffentlichkeit rechtzeitig im Vorfeld informieren.

    Hintergrundinformationen zur Ausbaumaßnahme zwischen Altshausen und Vorsee:
    Die B 32 nimmt in der Region Oberschwaben eine wichtige Stellung ein. Sie verbindet die Region Neckar-Alb über das obere Donautal mit dem Oberzentrum Ravensburg. Mit diesem weiteren Ausbauabschnitt wird die noch fehlende Lücke zwischen der Ortsumgehung Altshausen, die schon am 12. August 1999 für den Verkehr freigegeben wurde, und dem zuletzt ausgebauten Abschnitt zwischen Fronreute-Vorsee und Blitzenreute, bei dem die Verkehrsfreigabe am 26.Juli 2002 erfolgte, geschlossen.

    Die Länge der Ausbaustrecke beträgt rund 4,27 Kilometer. Auf rund 2.000 Metern erfolgt ein dreistreifiger Ausbau der Bundesstraße und auf der übrigen Strecke ist ein zweistreifiger Ausbau mit acht Metern, anstatt der bisher vorhandenen sechs Meter Fahrbahnbreite vorgesehen. Die Erschließung der Anliegergrundstücke erfolgt mit parallelverlaufenden Wirtschaftswegen.

    Die Gesamtkosten für die Maßnahme belaufen sich auf rund 17 Millionen Euro und werden von der Bundesrepublik Deutschland getragen.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.

  • Abteilung 4
    28.11.2018
    B 463, Ortumgehung Lautlingen
    Weitere Planungsschritte zwischen dem Regierungspräsidium Tübingen und der Stadt Albstadt abgestimmt.

    Am Dienstag, 27. November 2018, haben sich Herr Regierungspräsident Klaus Tappeser und Herr Oberbürgermeister Klaus Konzelmann mit den am Verfahren beteiligten Experten aus Regierungspräsidium und Stadtverwaltung besprochen, um die Planungen zur Ortsumgehung Lautlingen gemeinsam schnellstmöglich voranzubringen. Dabei ging es insbesondere um die Abstimmung von Zeit- und Aufgabenplänen.
     
    Ein wesentliches Ergebnis des Gesprächs ist, dass das Regierungspräsidium die Amtstrassenvariante unter Einbeziehung des Gewerbegebietes Hirnau mit dem ursprünglich vorgesehenen Verkehrsaufkommen weiterplanen wird. Ziel von Regierungspräsidium und Stadt ist es, den Antrag auf Einleitung des Planfeststellungsverfahrens bis Ende 2019 zu stellen und die Planungsunterlagen dann im Frühjahr 2020 öffentlich auszulegen.

    Hintergrundinformation:
    Die B 463 ist eine wichtige Verkehrsachse zwischen dem östlichen Bodenseegebiet und dem mittleren Schwarzwald. Sie verbindet den Raum Balingen über Sigmaringen mit der Region Oberschwaben/Bodensee. Die Ortsdurchfahrt Albstadt-Lautlingen ist mit rund 23.000 Kraftfahrzeugen pro Tag und einem sehr hohen Schwerverkehrsanteil belastet. Ziel der geplanten Ortsumfahrung ist die Verkehrsentlastung der Ortsdurchfahrt in Lautlingen und somit auch des Ortskerns.

    Derzeit erarbeitet das Regierungspräsidium Tübingen die Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren. Grundlage für die Planfeststellungsunterlagen ist die Entwurfsplanung, die das baden-württembergische Verkehrsministerium genehmigt und der das Bundesverkehrsministerium zugestimmt hat.

    Weitere Information können auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Tübingen unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/Abt4/B463-Albstadt-Lautlingen/Seiten/default.aspx​ abgerufen werden.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.​

  • Abteilung 3
    28.11.2018
    Presseeinladung Herbst-Fachtagung der Arbeitsgemeinschaft Ländlicher Raum zum Thema "Ausgleichsmaßnahmen im Fokus"
    am Mittwoch, 05.12.2018, 10:00 Uhr im Kurzentrum Bad Buchau

    An die
    Damen und Herren der Medien


    Sehr geehrte Damen und Herren,

    die Arbeitsgemeinschaft Ländlicher Raum im Regierungsbezirk Tübingen (AGLR) unter Vorsitz von Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser veranstaltet jedes Jahr eine Herbst-Fachtagung zu aktuellen Fragestellungen im ländlichen Raum.

    Unter dem Titel „Ausgleichsmaßnahmen im Fokus – mit Produktionsintegrierten Kompensationsmaßnahmen zu mehr Flexibilität und Akzeptanz“ wird 2018 über die Einsatzmöglichkeiten produktionsintegrierter Maßnahmen als Ausgleich für Eingriffe in Natur und Landschaft diskutiert. Denn der naturschutzrechtliche Ausgleich für Eingriffe stellt aufgrund der zunehmenden Flächenkonkurrenz eine immer größere Herausforderung dar.

    Wir laden Sie ganz herzlich

    am Mittwoch, 05.12.2018, 10:00 Uhr
    Kurzentrum Bad Buchau
    Am Kurpark 1, 88422 Bad Buchau


    zur Herbst-Fachtagung ein.

    Im Anschluss an die Begrüßung durch Regierungspräsident Klaus Tappeser wird Ministerialdirigent Karl-Heinz Lieber vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft in das Thema einführen und den aktuellen Stand in Baden-Württemberg erläutern.

    Experten aus Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen berichten im Weiteren über ihre Erfahrungen und diskutieren Chancen und Grenzen dieses Instruments vor dem Hintergrund zunehmender Flächenkonkurrenz. Das vollständige Veranstaltungsprogramm finden Sie unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/PR/Documents/AGLR_TAGUNG_2018.pdf​

    Über Ihre Teilnahme an der Veranstaltung und eine Berichterstattung in Ihren Medien würden wir uns sehr freuen!

    Mit freundlichen Grüßen

    gez.
    Dr. Daniel Hahn
    Pressesprecher​​

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Dirk Abel
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