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  • Abteilung 4
    14.12.2017
    A 8, 6-streifiger Ausbau zwischen Hohenstadt und Ulm-Nord
    Verkehrsumlegung im Bauabschnitt 4 zwischen Merklingen und Hohenstadt

    ​Im Zuge des 6-streifigen Ausbaus der A 8 zwischen Hohenstadt und Ulm-Nord ist die neue Richtungsfahrbahn Stuttgart zwischen dem Bauanfang bei Hohenstadt und der Anschlussstelle Merklingen nahezu fertiggestellt. Entsprechende Witterungsverhältnisse vorausgesetzt, ist in der Nacht vom 15. auf den 16. Dezember 2017 geplant, den Verkehr in Fahrtrichtung Stuttgart auf die neu hergestellte Fahrbahn umzulegen. Damit wird bereits in den Wintermonaten eine Verbesserung für die Verkehrsteilnehmer auf der A 8 und für den Winterdienst erreicht. Sollte die Umlegung vom 15. auf den 16. Dezember nicht möglich sein, wird diese nachgeholt, sobald die Witterungsverhältnisse es zulassen. Ein Umlegen des Verkehrs in Fahrtrichtung Ulm lassen die beengten Verhältnisse an der Anschlussstelle Merklingen derzeit nicht zu.

    Im Abschnitt östlich der Anschlussstelle Merklingen bis zum Anschluss an den Bauabschnitt 3 konnten die Bauarbeiten wegen der schlechten Witterungsverhältnisse in den letzten Wochen nicht abgeschlossen werden. Die Fertigstellung dieses Abschnitts und damit die gesamte Umlegung des Verkehrs im Bauabschnitt 4 ist für das 1. Quartal 2018 vorgesehen.

    Weitere Informationen zu Sperrungen und Umleitungen können im Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
    Allgemeine Informationen zum Ausbau der A 8 auf der Albhochfläche sind auf der Homepage des Regierungspräsidiums Tübingen unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/Abt4/Ref42/BAB-A8/Seiten/default.aspx
    zu finden.
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    13.12.2017
    Verkehrsfreigabe der B 27 zwischen Stuttgart und Tübingen am 20. Dezember 2017

    ​Am Mittwoch, den 20. Dezember 2017, wird der Verkehr auf der B 27 zwischen Stuttgart und Tübingen nach viermonatiger Bauzeit in beiden Fahrtrichtungen wieder freigegeben. Bereits am 14. Dezember wird im Lauf des Nachmittags  die Umleitung der B 464 in Fahrtrichtung Reutlingen über Kirchentellinsfurt aufgehoben. Damit ist auch die Abfahrt auf die B 464 in Richtung Reutlingen wieder befahrbar. Bis zum 20. Dezember 2017 werden noch die für die Verkehrssicherung erforderlichen Betonschutzwände und Gelbmarkierungen zurückgebaut und die Mittelstreifenüberfahrten geschlossen.

    Im April 2018 wird dann mit den bereits angekündigten weiteren Bauwerksinstandsetzungen in Fahrtrichtung Stuttgart begonnen. Während dieser Arbeiten stehen pro Fahrtrichtung jeweils zwei Fahrspuren eingeengt zur Verfügung. Der Abschluss der Gesamtmaßnahme ist für Ende September 2018 vorgesehen.
     
    Hintergrundinformationen:
    Das Regierungspräsidium Tübingen lässt seit Mitte August auf der B 27 in Fahrtrichtung Tübingen ab der Kreisgrenze Esslingen/Reutlingen bis über die B 464 hinaus mehrere Bauwerksinstandsetzungen und die Erneuerung der Fahrbahndecke durchführen. Die Maßnahmen erstrecken sich über eine Länge von 6,7 Kilometern. Der Bund investiert rund 6,85 Millionen Euro in diese Maßnahmen und damit in den Erhalt der Infrastruktur.


    Betroffen von den Instandsetzungen sind folgende Bauwerke:

    • die 10 Meter lange Unterführung eines Hauptwirtschaftsweges zwischen Pliezhausen und Rübgarten,
    • die 52 Meter lange Brücke über die K 6764 zwischen den Pliezhäuser Ortsteilen Gniebel und Rübgarten,
    • die 10 Meter lange Unterführung eines Hauptwirtschaftsweges westlich von Walddorfhäslach und
    • die 33 Meter lange Brücke über die Gemeindestraße bei Walddorfhäslach.
     
    Die aus den Jahren 1979 und 1980 stammenden Bauwerke benötigen neue Bauwerksabdichtungen und neue Gehwegkappen. Auch werden auf den Bauwerken durchbruchsichere Schutzplanken und Geländer montiert. Zusätzlich erfolgen die Erneuerung von Fahrbahnübergängen und die Sanierung von Betonschäden an den Unterbauten.
     
    Ursächlich für die Reduzierung auf drei Fahrspuren waren insbesondere Arbeiten zur Ertüchtigung der Mittelstützen an weiteren fünf Wirtschafts- bzw. Radwegüberführungen, die über die B 27 verlaufen. Diese Ertüchtigungen sind  bereits vollständig abgeschlossen, weshalb bei den Bauarbeiten ab April 2018 pro Fahrtrichtung dann jeweils zwei Fahrspuren eingeengt bereitgestellt werden können.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen bedankt sich bei allen von der Baumaßnahme betroffenen Gemeinden, Verkehrsteilnehmern und Anliegern für die Geduld und Kooperation.
    Informationen zu Sperrungen und Umleitungen können im Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 01
    13.12.2017
    Regierungspräsidium Tübingen als familienbewusster und demografieorientierter Arbeitgeber ausgezeichnet
     Regierungspräsident Klaus Tappeser (1. Reihe, Mitte) mit Dr. Stephanie Saleth (1. Reihe, 4. von rechts) nach der Urkundenübergabe im Kreis von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern; Quelle: RPT

    ​Seit Mittwoch, 13. Dezember 2017, ist das Regierungspräsidium Tübingen als erfolgreicher Teilnehmer am Programm „familienbewusst & demografieorientiert“ ausgezeichnet. Die Urkunde für die erfolgreiche Teilnahme erhielt Regierungspräsident Klaus Tappeser aus den Händen der Leiterin der FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt, Dr. Stephanie Saleth.
    „Wir freuen uns, dass das Regierungspräsidium Tübingen aktiv den Weg in eine zukunftsorientierte öffentliche Personalpolitik gestaltet“, lobte Saleth. „Damit ist das Präsidium auch Beispiel gebend für andere Behörden im Land.“

    „Wir wollen auch in Zukunft als Arbeitgeber attraktiv bleiben. Als Dienstherr sind für uns die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und eine demografieorientierte Personalpolitik zentrale Anliegen“, betonte Regierungspräsident Tappeser. „In diesem Jahr haben wir einen ambitionierten Plan umgesetzt und weitere Projekte angestoßen, um die Arbeitsorganisation qualitätsorientiert weiterzuentwickeln und um unsere interne sowie externe Kommunikation weiter zu verbessern“, so Tappeser. Neben dem Aufbau eines Wissensmanagementsystems gehören dazu auch die Weiterentwicklung des betrieblichen Gesundheitsmanagements und die Aktivierung des Vorschlagswesens, mit dem sich alle Beschäftigten mit ihren Ideen beteiligen können. Diese Elemente aus dem Aktionsplan werden im nächsten Jahr verstetigt und weiterentwickelt.

    Hintergrundinformation:
    Das „Programm familienbewusst & demografieorientiert“ wurde von der FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt für alle Arbeitgeber im Land angeboten. Finanziert wurde es vom Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg.

    Regierungspräsident Tappeser unterzeichnete vor einem Jahr die Zielvereinbarung mit insgesamt 38 Einzelaktionen. Innerhalb der letzten zwölf Monate hat das Regierungspräsidium Tübingen diese Vereinbarung für seine rund 1750 Beschäftigten umgesetzt.

    Intensiv begleitet wurde es dabei von der FamilienForschung Baden-Württemberg. Grundlage der Zusammenarbeit waren eine 2015 durchgeführte Mitarbeiterbefragung im Regierungspräsidium Tübingen sowie ein Workshop mit den Führungskräften. Darauf aufbauend erarbeiteten zwei Projektgruppen, bestehend aus Beschäftigten und Führungskräften des Regierungspräsidiums Tübingen, im Sommer 2016 einen passgenauen und praxisorientierten Maßnahmenkatalog.

    Bild:
    Bildunterschrift: „Regierungspräsident Klaus Tappeser (1. Reihe, Mitte) mit Dr. Stephanie Saleth (1. Reihe, 4. von rechts) nach der Urkundenübergabe im Kreis von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern“; Bildrechte: RP Tübingen.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Tel. 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    11.12.2017
    B 27 Tunnel Dußlingen
    Anstehende Freigabe der derzeit gesperrten Überholspur in Richtung Balingen

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen teilt mit, dass ab Mittwoch, den 13. Dezember 2017, temporäre Sicherungsarbeiten entlang der Lärmschutzwände nördlich und südlich des Dußlinger Lärmschutztunnels erfolgen. Nach Abschluss dieser Arbeiten voraussichtlich am 20. Dezember 2017 wird die derzeit gesperrte Überholspur in Richtung Balingen wieder zu Verfügung stehen.

    Bis zur endgültigen Sanierung werden im Rahmen der temporären Sicherungsarbeiten Sicherheitsnetze an den Lärmschutzwänden angebracht. Hierdurch ist sichergestellt, dass keine Teile der Lärmschutzwand mehr auf die Fahrbahn in Richtung Balingen herabfallen und den Verkehr gefährden können. Während dieser Arbeiten wird zusätzlich die Überholspur der B 27-Richtungsfahrbahn Balingen -Tübingen in Dußlingen tagsüber im Arbeitsbereich gesperrt. Nach Abschluss der Maßnahme wird diese Überholspur und gleichzeitig auch die Überholspur auf der Richtungsfahrbahn Tübingen-Balingen voraussichtlich am 20. Dezember wieder für den Verkehr freigegeben.
     
    Sämtliche Sanierungsarbeiten erfolgen im Rahmen der Gewährleistung. Aufgrund des bereits in 2014 eingetretenen Schadensfalls wurden die Gewährleistungsfristen im Bauvertrag verlängert. Demnach trägt die Baufirma die Kosten für die anstehenden temporären Sicherungsarbeiten. Dem Bund als Straßenbaulastträger entstehen hierdurch keine Kosten.
     
    Hintergrundinformationen:
    Im August 2017 löste sich an einem Lärmschutzwandelement im Mittelstreifen der B 27 in Dußlingen ein Teilstück der sogenannten Vorsatzschale. Da das Herabfallen weiterer Teile der Vorsatzschalen nicht auszuschließen war, wurde die Überholspur auf der Richtungsfahrbahn Tübingen-Balingen vorsorglich gesperrt.
     
    Zur Feststellung des Schadenumfangs wurden im September 2017 eine Begutachtung und Bewertung der Lärmschutzwände durch einen Sachverständigen durchgeführt. Ergänzend zu den örtlichen Erhebungen fanden Belastungsversuche an vor Ort gewonnenen Materialproben statt. Das Gutachten liegt mittlerweile vor.
     
    Derzeit erfolgt die Prüfung und Bewertung dieses Gutachtens durch das Regierungspräsidium Tübingen. Es zeigt sich bereits heute, dass zur abschließenden Bewertung weitere Untersuchungen erforderlich sind. Die Dauer dieser Untersuchungen ist nicht genau absehbar. Deshalb erfolgt die zeitlich befristete Sicherung der Lärmschutzwände mit Sicherheitsnetzen.
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die entstehenden kurzfristigen Behinderungen.
     
    Informationen zu Sperrungen und Umleitungen können im Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    11.12.2017
    Arbeitskreis Heimatpflege im Regierungsbezirk Tübingen e.V. hat den Wettbewerb HEIMAT – vorbildlich im MUSEUM 2018 eröffnet

    ​Unter der Schirmherrschaft von Regierungspräsident Klaus Tappeser hat der Arbeitskreis Heimatpflege im Regierungsbezirk Tübingen e.V. den Museumswettbewerb 2018 eröffnet. Alle nichtstaatlichen Museen aus dem Regierungsbezirk Tübingen können sich bis zum 28.02.2018 für den Wettbewerb anmelden.

    Heimatmuseen sind traditionell wichtige Orte der Wissensvermittlung. Sie stellen beispielsweise die historische Entwicklung eines Ortes oder einer Region an Hand von Exponaten oder Dokumenten dar oder zeigen auf, wie eine Region durch einen Wirtschaftszweig oder die Geschichte einer Persönlichkeit/Familie geprägt worden sind. Dabei verstehen Museen sich nicht länger nur als Stätten des Sammelns und Bewahrens, sondern zunehmend als Orte, die eine lebendige Auseinandersetzung mit Vergangenheit und Gegenwart ermöglichen. Denn nur ein „offenes“ und aktives Museum wird als attraktiv wahrgenommen und bleibt damit zukunftsfähig.
     
    Der Arbeitskreis Heimatpflege im Regierungsbezirk Tübingen e.V. möchte diese Entwicklung unterstützen. Mit dem Wettbewerb HEIMAT – vorbildlich im MUSEUM zeichnet er Museen aus, die in ihrer konzeptionellen Ausrichtung durch neue Formen und Ansätze (Stichwort „Erlebnismuseum“) auf sich aufmerksam machen. Dazu zählen beispielweise der Einsatz neuer Techniken und Medien, Sonder- und Wechselausstellungen, Projekte, Aktionen und sonstige Veranstaltungen in den Museumsräumen.
    Auch bereits ausgezeichnete Museen dürfen sich mit ihren neuen, kreativen Ideen wieder bewerben.
     
    Der Wettbewerb wird in der Regel alle zwei Jahre durchgeführt. Über die Preisvergabe entscheidet eine Jury aus Mitgliedern des Arbeitskreises Heimatpflege sowie Kulturwissenschaftlern und Museumsfachleuten.
    Ausgezeichnet werden jeweils bis zu drei Preisträger. Die Verleihung findet im feierlichen Rahmen statt. Die Gewinner erhalten eine Urkunde und Plakette.
     
    Interessenten können sich an die Geschäftsstelle des Arbeitskreises Heimatpflege im Regierungsbezirk Tübingen e.V. beim Regierungspräsidium Tübingen, Referat 23, Konrad-Adenauer-Straße 20, 72072 Tübingen wenden. Stichtag für die Anmeldung zum Wettbewerb ist der 28.02.2018. Nähere Informationen zu den Teilnahmebedingungen gibt die Geschäftsstelle des Arbeitskreises.
     
    Hintergrundinformation:
    Der Arbeitskreis Heimatpflege im Regierungsbezirk Tübingen e.V. ist der Dachverband der in diesem Bereich im Regierungsbezirk Tübingen tätigen Organisationen und Verbände. Seit seiner Gründung im Jahr 1985 unterstützt der Arbeitskreis Vereine und Verbände, die sich mit der Förderung der Heimatpflege und Heimatkunde beschäftigen.
     
    Heimatpflege bedeutet für den Arbeitskreis vorwiegend mit ehrenamtlichem Engagement den wiedererkannten hohen Stellenwert der Heimat in einer zusammengerückten Welt verständlich zu machen. Heimatliebe und Weltoffenheit sind in einer globalisierten Welt keine Gegensätze. Der Begriff „Heimat“ wird weit und offen gefasst. Er ist nicht mehr nur Erinnerungskultur. Und keinesfalls Reservat für wenige, sondern bietet Raum für viele.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 7
    11.12.2017
    Achim Schwarz zum kommissarischen Leiter des Staatlichen Schulamts Biberach bestellt
    Beide Amtsleitungsstellen jetzt kommissarisch besetzt

    ​Am 08.12.2017 wurde Achim Schwarz, bisher stellvertretender Amtsleiter am Staatlichen Schulamt Biberach, zu dessen kommissarischem Leiter bestellt. Da auf die freiwerdende Stelle der stellvertretenden Amtsleitung gleichzeitig Schulrätin Anna Sproll als kommissarische Stelleninhaberin nachrückte, sind beide Amtsleitungsstellen am Staatlichen Schulamt Biberach jetzt kommissarisch besetzt.

    Achim Schwarz, 1969 in Isny im Allgäu geboren, studierte nach dem Abitur am Gymnasium Isny an der Pädagogischen Hochschule Weingarten die Fächer Deutsch, Geschichte und Politik für das Lehramt an Realschulen. Auf das Referendariat an der Realschule Erbach und am Lehrerbildungsseminar in Reutlingen folgte der Wechsel an die zur Schulstiftung der Erzdiözese Freiburg gehörende Liebfrauenschule in Sigmaringen. Hier unterrichtete Schwarz ab 1996 und wurde 1998 zum Vorsitzenden der Mitarbeitervertretung gewählt. Im Jahr 2000 wechselte er in den Landesdienst an die Daniel-Straub-Realschule Geislingen, wo er maßgeblich an der Implementierung des Bildungsplans 2004 beteiligt war. Von 2002 bis 2004 war er an das Landesinstitut für Erziehung und Unterricht (LEU) als Schulbuchgutachter teilweise teilabgeordnet. 2005 wurde Schwarz stellvertretender Schulleiter der Karl-Spohn-Realschule in Blaubeuren. Dort engagierte er sich für den Aufbau eines bilingualen Zuges, die Einrichtung einer Bläserklasse, die Gründung eines Fördervereins und die Entwicklung von Ganztagsstrukturen sowie eines Berufsorientierungskonzepts, das von der Industrie- und Handelskammer (IHK) mit dem BORIS-Siegel versehen wurde. Seit 2010 war Schwarz Schulrat am Staatlichen Schulamt Biberach und seit Sommer 2016 Stellvertretender Amtsleiter. Ein berufsbegleitendes Studium an der Technischen Universität Kaiserslautern im Fach Schulmanagement schloss er 2010 mit dem Abschluss „Master of Arts“ (M.A.) ab. Seit 2002 ist er bei einem Verlag als Mitautor eines Unterrichtswerks für das Fach Geschichte tätig, seit 2015 Vorstandsmitglied im Landesverband der Abendrealschulen.
     
    Hinweis an die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Stefan Meißner, Pressesprecher für Schule und Bildung, unter Telefon 07071/757-2137 gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    08.12.2017
    5,35 Mio. Euro für die Schulen für Gesundheitsfachberufe

    ​Mit insgesamt 5,35 Mio. Euro fördert das Regierungspräsidium Tübingen die Schulen für Gesundheitsfachberufe im Jahr 2017. Davon erhalten die Schulen für Berufe in der Physiotherapie und Logopädie in privater Trägerschaft 4,57 Mio. Euro. Die Schulen für Ergotherapie, Massage und Podologie erhalten Zuschüsse in Höhe von 780.000 Euro.

    „Mit der Förderung leisten wir einen erheblichen Beitrag, die an privaten Schulen üblichen Schulgelder niedrig zu halten. Auf diese Weise ermöglichen wir Schülerinnen und Schülern aus einkommensschwachen Familien den Schulbesuch und tragen damit auch zur Linderung des Fachkräftemangels in den Gesundheitsberufen bei“, so Regierungspräsident Tappeser. Das Regierungspräsidium führt nicht nur die Aufsicht über die Gesundheitsfachberufeschulen, sondern ist auch für die Auszahlung der Fördermittel verantwortlich. Mit den jährlichen Zuschüssen werden ca. 80 Prozent der Kosten des Schulbetriebs gedeckt. Voraussetzung für die Förderung der Schulen in privater Trägerschaft ist, dass die Schulen auf gemeinnütziger Grundlage arbeiten. In den letzten Jahren wurden die Förderbeträge stetig angehoben, sowohl um den Kostensteigerung als auch den neuen Anforderungen an die Schulen gerecht zu werden.
     
    Im Vergleich zu anderen Ausbildungsgängen bringt die Ausbildung in einem Gesundheitsfachberuf einen vermehrten Aufwand mit sich. Bei Klassengrößen von bis zu 25 Auszubilden und sehr viel praktischen Unterricht in Kleingruppen gibt es großen Bedarf an Lehrkräften. Dies gilt insbesondere für die praktische Ausbildung, die an Patientinnen und Patienten stattfindet. Hier sind eine kontinuierliche Anleitung der Auszubildenden und eine Begleitung durch die Schule unerlässlich.  Auch die  Ausstattung der Schulen lässt sich nur schwerlich mit anderen Ausbildungsgängen vergleichen. Die Unterhaltung dieser Schulen ohne entsprechende staatliche Förderung ist kaum leistbar ist. So benötigen Physiotherapieschulen z.B. entsprechende Hydroräume zum Erlernen der Hydrotherapie, Ergotherapieschulen Werkräume für Ton- oder Flechtarbeiten, die Logopäden tun sich mit Therapieräumen hervor, während die Podologen eigene Praxen für medizinische Fußpflege unterhalten. In Massageschulen gibt es Massageliegen, auf denen gegenseitig verschiedene Techniken erlernt werden können.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    05.12.2017
    A 8, 6-streifiger Ausbau zwischen Hohenstadt und Ulm-Nord
    Hauptbauleistungen für den Bauabschnitt 1 vergeben

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen hat für den Bauabschnitt 1 des 6-streifigen Ausbaus der A 8 die Hauptbauleistungen vergeben.

    Den Auftrag für die Hauptbauleistungen, das sind insbesondere der Straßen- und Brückenbau, hat die Firma LEONHARD WEISS GmbH & Co. KG erhalten. Das Auftragsvolumen beträgt rund 37,2 Mio. Euro.
     
    Die Inbetriebnahme der ausgebauten A 8 inklusive der Doppelanschlussstelle ist für das Jahr 2021 vorgesehen. Der Bauabschnitt 1 ist mit 2,3 Kilometern der kürzeste aber infolge des gleichzeitigen Neubaus der Doppelanschlussstelle Ulm-West / Ulm-Nord der komplexeste Bauabschnitt des Ausbaus der A 8 zwischen Hohenstadt und Ulm-Nord. Durch die Erweiterung der bestehenden Anschlussstelle Ulm-West um die Anschlussstelle Ulm-Nord zur sogenannten Doppelanschlussstelle, wird das Industriegebiet im Ulmer Norden mit seinem Container-Bahnhof zukünftig direkt an die A 8 angebunden. Die Verknüpfung zwischen Straße und Schiene wird auf diese Weise optimiert und es werden die Ortsdurchfahrten entlastet. Eine besondere Herausforderung des Bauabschnitts ist, dass die A 8 mit ihren ca. 74.000 Fahrzeugen pro Tag die ebenfalls hoch belastete Bahnstrecke Stuttgart-Ulm kreuzt. Der Neubau des entsprechend notwendigen Brückenbauwerks im laufenden Betrieb stellt eine sehr anspruchsvolle Aufgabe dar.

    Vorabmaßnahmen sind bereits erfolgt. Sichtbar sind aktuell die in Vorbereitung des Ausbaus getätigten Vorschüttungen der neuen Straßendämme.
     
    Die Maßnahme ist ein Gemeinschaftsprojekt des Bundes, vertreten durch das Regierungspräsidium Tübingen, sowie der Stadt Ulm.
     
    Allgemeine Informationen zum Ausbau der A 8 auf der Albhochfläche sind auf der Homepage des Regierungspräsidiums Tübingen unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/Abt4/Ref42/BAB-A8/Seiten/default.aspxzu finden.zu finden.
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    04.12.2017
    Wimmelbücher für Klein und Groß – eine Buchausstellung zum Staunen und Entdecken
    Die Ausstellung ist vom 12. bis 28. Dezember 2017 in der Gemeindebücherei Lichtenstein in Unterhausen zu sehen.

    ​Wimmelbücher stecken voller abenteuerlicher, fantastischer und lustiger Bilderwelten für Klein und Groß, für Jung und Alt. Sie begeistern durch ihren Detailreichtum und die überbordende Fülle an Alltagsszenen auf nur einer Seite. Es gibt immer etwas Neues zu entdecken, sei es im Zoo, in der Stadt, auf dem Land oder bei der Polizei. So schaffen Wimmelbücher vielfältige Anregungen für Eltern und Kinder ins Gespräch zu kommen und auf spielerische Art den Wortschatz zu erweitern.

    Die Ausstellung „Wimmelbücher für Klein und Groß“ der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen zeigt die verschiedenen künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten und die Themenvielfalt der Wimmelbücher. Auf die Besucher wartet ein unterhaltsamer Überblick über die Welt der Wimmelbücher mit Arbeiten von Rotraut Susanne Berner, Martin Handford, Janosch, Ali Mitgutsch, Sven Nordqvist, Alexander Steffensmeier und vielen anderen Künstlern.
     
    Wimmelbücher gibt es schon seit vielen Jahrhunderten. Die ersten Wimmelbilder gehen auf die Maler Pieter Bruegel der Ältere und Hieronymus Bosch zurück, deren Werke das Leben in Stadt und Land in amüsanten Szenen voller Finesse zeigen. Als Erfinder des modernen Wimmelbuchs gilt Ali Mitgutsch. Dessen Buch „Rundherum in meiner Stadt“ wurde 1968 veröffentlicht und sogleich zum Bestseller mit über einer Millionen verkaufter Exemplare.

    Interessierte können die Ausstellung vom 12. bis 28. Dezember 2017 in der Gemeindebücherei Lichtenstein in Unterhausen zu den üblichen Öffnungszeiten besuchen.
    Der genaue Terminplan mit den Stationen der Ausstellung ist bei „Aktuelles“ unter der Adresse www.rt.fachstelle.bib-bw.de zu finden. Die Ausstellung ist Teil der Lese- und Literaturförderung des Regierungspräsidiums Tübingen.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    04.12.2017
    B 312 Ortsumgehung Reutlingen (Scheibengipfeltunnel)
    Nachtsperrung des Scheibengipfeltunnels vom 05.12. auf 06.12. und vom 06.12. auf 07.12.2017

    ​Die Verkehrsfreigabe des Scheibengipfeltunnels im Zuge der B 312 Ortsumgehung Reutlingen für den Verkehr erfolgte am 28. Oktober 2017. In der darauf folgenden vierwöchigen Einfahrphase wurde die Tunneltechnik getestet und überprüft. Zum Ende der Einfahrphase findet jetzt planmäßig eine nächtliche Tunnelsperrung an zwei Tagen statt, um Änderungen an der Brandbelüftung und Nachjustierungen an der Tunneltechnik vorzunehmen.

    Hierzu wird der Tunnel in den Nächten von Dienstag, den 5. Dezember ab 21:00 Uhr bis Mittwoch, den 6. Dezember ca. 5:00 Uhr und von Mittwoch, den 6. Dezember ab 21:00 Uhr bis Donnerstag, den 7. Dezember 2017 ca. 1:00 Uhr für den Verkehr voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt durch die Ortsdurchfahrt von Reutlingen. Die Sperrung und die geänderte Wegweisung werden über die installierte Tunneltechnik und die Wechselwegweiser angezeigt.
     
    Zur besseren Brandbelüftung der Portalbereiche wird eine neue Steuerungssoftware aufgespielt und anschließend die gesamte Brandbelüftung überprüft. Auch findet eine Wartung der Antriebstechnik der Rauchabzugsklappen, die in der Zwischendecke eingebaut sind, statt. Hierzu muss die Abluftkalotte von den Monteuren betreten werden, was im Regelbetrieb eine sofortige Sperrung des Tunnels auslösen würde. Deshalb ist für die Durchführung dieser Arbeiten eine Nachtsperrung des Scheibengipfeltunnels aus Arbeitsschutz- und Sicherheitsgründen unumgänglich.
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005 zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    04.12.2017
    „Natur findet Stadt“
    Neue Sonderausstellung im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb nimmt Interessierte mit auf eine spannende „Urban Safari“.
     Sonderausstellung „Natur findet Stadt“; Foto: Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb

    ​Mit Natur wird meist ein unberührter, vom Menschen kaum beeinflusster Lebensraum verbunden. Doch auch mitten in der Stadt gibt es zahlreiche Pflanzen und Tiere, die mit uns quasi Tür an Tür leben. Die Ausstellung „Natur findet Stadt“ zeigt, wie Tiere den Lebensraum „Stadt“ nutzen und diesen mit uns Menschen teilen. Die Ausstellung ist bis 21. Januar 2018 im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb zu sehen.

    Schon einmal einen Siebenschläfer unter dem Kopfkissen oder einen Fuchs in der Spüle entdeckt? Zwischenzeitlich leben in unseren Städten viele, teilweise sogar gefährdete Tier- und Pflanzenarten. Sie sind in manchen Fällen aus ihrem ursprünglichen Lebensraum verdrängt worden und finden nun Zuflucht in den Städten und Gemeinden. Die von der Umweltakademie Baden-Württemberg konzipierte Ausstellung zeigt den urbanen Lebensraum aus einer ganz neuen Perspektive.
     
    Genutzt werden hierfür interaktive Ausstellungsmodule und anschauliche Exponate, die zum Entdecken, Verstehen und idealerweise auch zum Handeln anregen sollen. Beim Gang durch die einzelnen Ausstellungsstationen nehmen die Besucher die städtische Artenvielfalt wahr und erleben sie aktiv. Die Ausstellung „Natur findet Stadt“ ist vor allem für Familien geeignet und kann ab sofort zu den üblichen Öffnungszeiten, d.h. von Mittwoch bis Montag 11:00-17.00 Uhr, kostenfrei im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb in Münsingen-Auingen entdeckt werden.
     
    Hintergrundinformationen:
    Die Sonderausstellung ist Teil des aktuellen Winterprogramms 2017/2018 des Biosphärenzentrums Schwäbische Alb. Weitere Informationen erhalten Interessierte bei Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Biosphärenzentrums Schwäbische Alb unter Telefon 07381/932938-31 oder online unter http://biosphaerengebiet-alb.de/index.php/biosphaerenzentrum/programm
     
    Bildunterschrift:
    Sonderausstellung „Natur findet Stadt“; Foto: Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Regierungspräsidium Tübingen, Tel. 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 3
    30.11.2017
    Regierungspräsident Klaus Tappeser übergibt Meisterbriefe für den Beruf Landwirt/in
    „Meister dank Wissen, Können und Wollen“

    ​Am 30. November 2017 überreichte Regierungspräsident Klaus Tappeser im Rahmen einer Feierstunde im Dorfgemeinschaftshaus Reute-Gaisbeuren knapp 40 Meisterbriefe für den Beruf Landwirt/in. Er gratulierte den frischgebackenen Meisterinnen und Meistern zu ihrem Erfolg und ermunterte sie, ihre Kenntnisse und Fähigkeiten im beruflichen Alltag und in der Ausbildung des Berufsnachwuchses einzusetzen. Außerdem rief er die jungen Meisterinnen und Meister auf, die Digitalisierung der Landwirtschaft aktiv mitzugestalten. Einmal mehr gelte der Spruch: „Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit“.

    Der Regierungspräsident betonte, Meisterinnen und Meister seien als Führungskräfte, leitende Mitarbeiter und Betriebsleiter gesuchte Fachkräfte mit sehr guten Berufschancen. „Mit der bestandenen Meisterprüfung haben Sie vielfältige Schlüsselqualifikationen erworben und sind damit bestens für die Zukunft gerüstet. Sie befinden sich jetzt auf Augenhöhe mit Akademikern“, sagte Tappeser in seiner Festansprache.
     
    Der Meistertitel habe in unserer Gesellschaft nach wie vor einen hohen Stellenwert. Vom Niveau her sei er im Europäischen Qualifikationsrahmen so eingeordnet wie der Bachelor-Abschluss. Diese Vergleichbarkeit der beruflichen Fortbildung mit der universitären Bildung zeige das hohe Ansehen, das die duale Ausbildung mit den Möglichkeiten der beruflichen Fortbildung in Deutschland wie auch in der Europäischen Union genießt.
     
    Tappeser unterstrich in seiner Festansprache, dass drei Dinge die gute Meisterin und den guten Meister auszeichnen: Wissen, Können und Wollen. „Sie haben in Ihrer Prüfung bewiesen, dass Sie diese drei Dinge erworben haben“, lobte der Regierungspräsident, „darauf können Sie stolz sein.“
     
    Der Regierungspräsident appellierte an die jungen Meisterinnen und Meister, Vorurteilen gegenüber der Landwirtschaft wirkungsvoll entgegenzutreten. Nach dem Motto „Tue Gutes und sprich darüber“ sollten sie sachlich informieren und so zum richtigen Bild der Landwirtschaft in der Öffentlichkeit beitragen. Dabei seien zunehmend auch „social Media-Kanäle“ wichtig, so Tappeser unter Verweis darauf, dass das Regierungspräsidium Tübingen als erstes Regierungspräsidium im Land auf Facebook und Twitter vertreten ist.
     
    Tappeser bedankte sich bei allen, die die gute Aus- und Fortbildung ermöglicht und die jungen Meisterinnen und Meister zum Prüfungserfolg begleitet haben, insbesondere bei den Lehrerinnen und Lehrern der Fachschulen für Landwirtschaft in Biberach und Ravensburg sowie bei den ehrenamtlichen Prüferinnen und Prüfern.
     
    Um zur Meisterprüfung zugelassen zu werden, ist ein einschlägiger Berufsabschluss und Berufspraxis notwendig. In der Regel bereiten sich die angehenden Meisterinnen und Meister durch den Besuch einer landwirtschaftlichen Fachschule auf die Prüfung vor.
     
    Bei der Meisterprüfung werden neben Fachwissen Aufgaben aus den Bereichen geprüft, die in landwirtschaftlichen Betrieben für angestellte Führungskräfte und selbstständige Betriebsleiter/innen zentrale Bedeutung haben. Zu nennen sind insbesondere: Betriebswirtschaft; Analysieren von Betriebssituationen; Entwickeln und Umsetzen von Unternehmenszielen und Konzepten; Umsetzen der berufsbezogenen rechtlichen Vorgaben; Anwenden von Instrumenten des Qualitäts- und Kostenmanagements; Berufs- und Arbeitspädagogik, Mitarbeiterführung.
     
    Hintergrundinformation:
    Die Meisterprüfung wird vom Regierungspräsidium Tübingen organisiert und durchgeführt. Es ist für den Beruf Landwirt/in regierungsbezirksweit für die Aus- und Fortbildung zuständig.
    Die Landwirtschaft sorgt für hochwertige Lebensmittel und für den artgerechten Umgang mit landwirtschaftlichen Nutztieren. Zunehmend erfüllt sie auch wichtige Aufgaben im Ressourcen- und im Klimaschutz sowie als Energieerzeuger. Zudem pflegt und prägt sie das Gesicht unserer vielfältigen, intakten Kulturlandschaft und sichert damit zugleich eine wichtige Grundlage für Naturschutz und Tourismus.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Telefon: 0 70 71 / 7 57-3078, gerne zur Verfügung.
     
  • Abteilung 4
    29.11.2017
    B 31 im Dialog, Meersburg-Immenstaad
    Informations- und Dialogveranstaltung für die politischen Repräsentanten aus der Raumschaft am 28.11.2017
     Infostand B31 28.11.2017; © team ewen GbR

    ​Im Rahmen des Dialogforums zum Aus- und Neubaus der B 31 zwischen Meersburg und Immenstaad hat das Regierungspräsidium am Dienstag, den 28. November 2017, die politischen Repräsentanten aus der betroffenen Raumschaft zu einer Informations- und Dialogveranstaltung geladen. Auf der Veranstaltung wurde zunächst im Plenum über den aktuellen Planungsstand informiert. Matthias Kühnel vom Regierungspräsidium Tübingen konstatierte, dass innerhalb des Prüfraumes ergebnisoffen untersucht wird. „Es gibt keine favorisierte Trasse - wir beginnen mit einem weißen Blatt Papier“.

    Danach bestand auf einem Infomarkt die Möglichkeit, an Ständen zu den Themen Verkehrsuntersuchung, Raumanalyse, Naturschutz und Dialogprozess mit dem Planungsteam des Regierungspräsidiums, den Gutachtern und dem Moderationsbüro team ewen ins Gespräch zu kommen.
     
     
    Wann gibt es belastbare Fakten – und wie groß ist der Spielraum für den Dialog?
    Einerseits will man Ergebnisse präsentiert bekommen, andererseits von Anfang mitreden. Und beim Mitreden muss man viele gesetzliche und technische Leitplanken berücksichtigen. Ein schwieriges Ansinnen, aber ohne Alternative, so MdB Riebsamen: „Wenn wir in 20 Jahren nicht zugeben wollen, dass wir die Straße vergeigt haben, dann müssen wir heute diesen Prozess gemeinsam gehen.“ 
     
    Wie geht es jetzt weiter?
    Im Jahr 2018 wird die Auswertung der Verkehrsuntersuchung vorliegen und die Erhebungen des ersten Teils der Raumanalyse abgeschlossen sein. Mit diesen Ergebnissen können die vorliegenden Varianten verglichen, modifiziert und optimiert werden. Das Ziel ist, so Kühnel, „dass möglichst im Konsens eine Lösung gefunden wird, die die Verkehrsprobleme löst und gleichzeitig die Menschen im Raum möglichst gleichmäßig be- bzw. entlastet werden.“
     
    Hintergrundinformationen
    Mit dem Aus- und Neubau der B 31 zwischen Meersburg und Immenstaad sollen die Menschen im nördlichen Bodenseeraum entlastet und der Verkehr gebündelt werden. Bevor das Regierungspräsidium seinem „Auftraggeber“, dem Bund, eine Straßenführung empfiehlt, sind intensive Untersuchungen erforderlich: Wie wird sich der Verkehr entwickeln? Wo sind Mensch und Natur wie stark berührt? In dieser Zeit wird die Raumschaft die Planung begleiten. Es geht um Transparenz: Was wird wie untersucht? Welche Bewertungen und Abwägungen führen zu welchen Entscheidungen? Und es geht um Dialog: Welche Vorstellungen haben Bürgerinnen und Bürger von einer guten Straßenführung? Welche Erwartungen haben Bürgermeister und Gemeinderäte an die neue Straße?
     
    Deshalb hat das Regierungspräsidium Tübingen ein Dialogforum zum Aus- und Neubau eingerichtet: Hier reden zufällig ausgesuchte Personen aus der Region gemeinsam mit Vertretern von Interessenverbänden über die neue B 31. Das Dialogforum hat im Sommer 2016 seine Arbeit begonnen. Alle Bürgerinnen und Bürger haben darüber hinaus die Möglichkeit, sich bei Veranstaltungen sowie über das Internet zu informieren, Fragen zu stellen und Vorschläge zu unterbreiten.
     
    Dokumente zu den Sitzungen sowie weitere Hintergrundinformationen finden Sie auf der Internetseite http://b31.verkehr-bodenseeraum.de/dialog-die-region-redet-mit.
     



    Bildbeschreibungen:
    Infostand B31 28.11.2017
    Plenum B31 28.11.2017
    Podium B 31 28.11.2017
                
    Fotos: team ewen GbR
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005 oder, insbesondere zu Fragen des Dialogs, Herr Dr. Christoph Ewen, team ewen, Tel. 06151/950485-13 zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    29.11.2017
    Planfeststellungverfahren zur Beseitigung des Bahnüberganges Schweinhausen II auf der Strecke Ulm – Friedrichshafen in der Gemeinde Hochdorf (Landkreis Biberach)

    ​Auf Antrag der DB Netz AG Regionalbereich Südwest führt das Eisenbahn-Bundesamt, Außenstelle Karlsruhe/Stuttgart, für das oben genannte Vorhaben ein Planfeststellungsverfahren nach dem Allgemeinen Eisenbahngesetz durch. Das Regierungspräsidium Tübingen ist dabei die Anhörungs- und Erörterungsbehörde. Von Montag, den 4. Dezember 2017, bis einschließlich Freitag, 19. Januar 2018 werden die Planunterlagen im Rathaus der Gemeinde Hochdorf zur Einsicht ausgelegt. Das Regierungspräsidium Tübingen bittet, diesbezüglich auf die ortsübliche Bekanntmachung zu achten.

    Bis zwei Wochen nach Ende der Auslegungsfrist können bei der Gemeinde oder beim Regierungspräsidium Tübingen Einwendungen gegen das Vorhaben erhoben werden. Die Träger öffentlicher Belange und Verbände können Stellungnahmen abgegeben. Näheres ist der Bekanntmachung zu entnehmen.
     
    Nach Ablauf der Einwendungsfrist wird das Regierungspräsidium die eingegangenen Anregungen und Bedenken auswerten und in einem Erörterungstermin mit den Einwendern und Trägern öffentlicher Belange erörtern.
     
    Hintergrundinformationen
    Der Bahnübergang Schweinhausen II ist Teil einer Dreier-Bahnübergangskette, die aus den Bahnübergängen Schweinhausen I und II und dem Bahnübergang in Hochdorf besteht. Aufgrund der Nähe des Bahnüberganges Schweinhausen II zu den Nachbarbahnübergängen Schweinhausen I und Hochdorf sowie zur Erhöhung der Sicherheit soll der Bahnübergang ersatzlos beseitigt werden.
    Weiter sind bei den Bahnübergängen Schweinhausen I und Hochdorf eine Erneuerung und Erweiterung der technischen Sicherung geplant.
     
    Die Unterlagen zum Verfahren können ab dem 4. Dezember 2017 auch beim Regierungspräsidium Tübingen, Konrad-Adenauer-Straße 20, 72072 Tübingen, Zimmer N 239, eingesehen werden und werden zudem auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Tübingen abrufbar sein unter: https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt in der Rubrik Bekanntmachungen/ Planfeststellungsverfahren/Aktuelle Planfeststellungsverfahren-Schienen.
     
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 / 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    29.11.2017
    Mainzelmännchen-Ampel in Ehingen ist nicht zulässig

    ​Das Regierungspräsidium teilt mit, dass die Stadt Ehingen (Donau) angewiesen wurde, die Mainzelmännchen-Ampel durch ein der Straßenverkehrsordnung entsprechendes Symbol zu ersetzen. Die rechtliche Regelung ist aus Sicht des Regierungspräsidiums eindeutig und lässt keinen Ermessenspielraum zu. Nach der Straßenverkehrsordnung müssen Lichtzeichenanlagen für Fußgänger das rote Sinnbild eines stehenden und das grüne Bild eines schreitenden Fußgängers zeigen. Das Sinnbild für Fußgänger ist in der Straßenverkehrsordnung explizit dargestellt. Auch die „Richtlinien für Lichtsignalanlagen“ zeigen verbindlich, wie die Signalbilder auszusehen haben. Lediglich die Ampelmännchen in den ostdeutschen Bundesländern sind gemäß Einigungsvertrag zugelassen. Andere Sinnbilder, worunter auch die Mainzelmännchen fallen, sind nach Auffassung des Regierungspräsidiums straßenverkehrsrechtlich nicht zugelassen.


    Es wird darauf hingewiesen, dass Verkehrsteilnehmer nur die verbindlich festgelegten Verkehrszeichen beachten müssen. Dies ergibt sich ebenfalls aus der Straßenverkehrsordnung. Nicht verbindlich festgelegte Zeichen und Sinnbilder sind keine Verkehrszeichen. Sie müssen nicht beachtet und können auch nicht angeordnet werden.


    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.

Symbolbild, Bacho Foto - Fotolia 

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