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  • Abteilung 5
    20.06.2017
    Zu Gast bei der Solidarischen Landwirtschaft Bad Waldsee e. V.
    Das Biosphärenzentrum Schwäbische Alb veranstaltet gemeinsam mit der Volkshochschule Bad Urach-Münsingen eine Besichtigung der Solidarischen Landwirtschaft in Bad Waldsee inklusive Produktverkostung

    ​Gemeinsam frische regionale Lebensmittel teilen. Gemeinsam das Risiko bei Anbau, Ernte und Vermarktung tragen. Gemeinsam auf dem Acker arbeiten. Mit diesen Ideen werben Initiativen Solidarischer Landwirtschaft. Doch macht diese Art der Zusammenarbeit die regionale Landwirtschaft auch zukunftsfähig? Dieser Frage wird im Rahmen einer Betriebsbesichtigung in Bad Waldsee am 6. Juli 2017 nachgegangen. Treffpunkt ist um 16.30 Uhr am Biosphärenzentrum Schwäbische Alb in Münsingen-Auingen.

    Von Karotten, Kartoffeln, dicken Bohnen über Paprika und Zucchini bis hin zu Pastinaken und Schalotten – der Anbauplan 2017 der Solidarischen Landwirtschaft in Bad Waldsee ist sehr abwechslungsreich. Doch nicht nur die Vielfalt, sondern auch die Frische ist der Initiative wichtig. „Morgens vom Acker – mittags auf dem Tisch“ lautet ein Credo. Um diesem hohen Anspruch gerecht zu werden, arbeiten Mitglieder der Initiative Hand in Hand mit einem Biohof.
     
    Die Solidarische Landwirtschaft in Bad Waldsee ist eine von vielen, die in den vergangenen Jahren gegründet wurden. So zählt das Netzwerk „Solidarische Landwirtschaft e. V.“ 144 Betriebe und 104 Initiativen in ganz Deutschland sowie eine Hand voll weiterer Betriebe im europäischen Ausland zu seinen Kooperationspartnern. Es gibt sogar eine weltweite Vernetzung über das Internet und regelmäßige Treffen. Alle Partner eint das Ziel, ein neues Wirtschaftskonzept für die Lebensmittelproduktion zu etablieren, um eine soziale und umweltschonende Landwirtschaft voranzubringen.
     
    Wie sieht dieses Wirtschaftskonzept konkret aus? Was sind die Vorteile, was die Nachteile? Wie entsteht eine Solidarische Landwirtschaft? Macht diese die regionale Landwirtschaft zukunftsfähig? Wie können Landwirte davon profitieren? Und was hat letztlich die Natur davon? Diese und viele weitere Fragen werden im Rahmen eines gemeinsamen Rundgangs in Bad Waldsee und einer kleinen Verköstigung thematisiert.
     
    Am Donnerstag, 6. Juli 2017, treffen sich Interessierte um 16:30 Uhr am Biosphärenzentrum Schwäbische Alb in Münsingen -Auingen. In Fahrgemeinschaften geht es dann nach Bad Waldsee, wo ein Programm bis 20:30 Uhr geplant ist. Für die Betriebsbesichtigung und die kleine Verköstigung entsteht ein Unkostenbeitrag von 7,50 €. Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist bis 28. Juni im Biosphärenzentrums Schwäbische Alb unter 0 73 81 /
    93 29 38 - 31 erforderlich.
     
    Hintergrundinformationen:
    Die Veranstaltung ist Teil einer Veranstaltungsreihe der VHS Bad Urach – Münsingen, der Münsinger Tafel, dem Biosphärenzentrum Schwäbische Alb und weiteren Partnern rund um das Thema „Nachhaltiges Handeln vom Boden bis zum Teller“. Ein programmatischer Höhepunkt wird ein gemeinsamer Aktionstag am 23. September 2017 auf dem Rathausplatz in Münsingen sein.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Telefon: 0 73 81 / 93 29 38 - 14, oder Herr Simon Kistner, Pressereferent, Regierungspräsidium Tübingen, Telefon 0 70 71 / 7 57 – 30 80, gerne zur Verfügung.
Symbolbild, Bacho Foto - Fotolia 

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