Optionale Beteiligungsformate: Bilateraler Austausch, Infotafeln, Runder Tisch

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Diese Anregungen und Fragen sind bei uns eingegangen. Vielen Dank für Ihre Kommentierungen! Eine Zusammenfassung der Ergebnisse werden wir nach Sichtung aller Eingänge veröffentlichen.

Kreuzberger26.01.2023 - 12:24 Uhr

Ich radle immer wieder von Kiebingen nach Tübingen. Mir scheinen die bestehenden Radwege sehr komfortabel zu sein. Auch der Rittweg, trotz gewerblichem Verkehr, ist durch seine Breite sehr gut zu befahren. Ich würde eine Variante am Bischoffsee vorbei und über den Rittweg in Hirschau favorisieren, um bestehende Wege zu nutzen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Flächenverbrauch über bestehende Trassen größer ist. Ein ganz neuer Weg mit vier Meter Breite scheint mir überdimensioniert. Wieviele Radler benötigt so ein Neubau, um die CO2 Emission zu amortisieren?

K_Thiel07.01.2023 - 10:01 Uhr

In Austauschrunden und Runden Tischen steckt m.M. sehr viel Potenzial, positiv wie negativ, wenn sie in Regelmäßigen abständen stattfinden und somit der Verlauf und Verbleib der Eingebrachten Infos und Ideen nachvollzogen werden kann. m.M. auch mit offener Gästeliste: Viele Gute Ideen stecken in Köpfen die nicht einer Organisation angehören.

jenny-wollenburg@web.de04.01.2023 - 18:26 Uhr

Hallo, ich fahre täglich von Tübingen nach Rottenburg von Derendingen aus. Bisher fahre ich über die Dörfer Weilheim, Kilchberg, Bühl und Kiebingen, weil das der angenehmste Weg ist. Der aktuelle " Teilrad- Schnellweg" kommt für mich leider nicht in Frage, da der Zubringer am Freibad vorbei eine Katastrophe ist. Der Weg ist viel zu schmal und wenn morgens Schüler zu dritt in der Reihe fahren, bzw. mir entgegen kommen ist es ernsthaft gefährlich und auch einfach nervig. Sollte der Weg da bleiben, muss aus meiner Sicht ein anderer Zubringer ausgebaut werden, da der Radweg am Neckar wie gesagt zu schmal ist und zu voll. Außerdem macht es keinen Spaß an der Bundesstraße lang zu fahren, wegen Lärm und auch ( als Brillenträger) geblendet werden. Vielleicht könnte eine Schallschutz Wand dorthin gebaut werden. Ansonsten ist es sehr komfortabel auf dem breiten, frisch geteerten Weg zu fahren.

Bilateraler Austausch

Ziele des Bilateralen Austauschs

  • wichtige Partnerinnen und Partner bzw. Bürgerinnen und Bürger im gemeinsamen Austausch über die Planungsphasen hinweg informieren

Teilnehmende am Bilateralen Austausch

  • Gemeinden
  • evtl. Bürgerinitiativen
  • Bürgerinnen und Bürger
  • Hinweis: kein eigenes Gremium

Aufgaben des Bilateralen Austauschs

  • einen Raum für die Formulierung von Positionen und Anliegen schaffen

Organisation des Bilateralen Austauschs

  • in einem gemeinsamen Termin soll das Vorgehen erläutert werden
  • die Möglichkeit der Unterstützung des Planungsteams und die Realisierung einer möglichst zügigen Planung sollen gemeinsam diskutiert werden

Kontaktaufnahme

  • Kontaktaufnahme erfolgt über eine persönliche Einladung des RPTs
  • ggf. in Zusammenarbeit mit den Gemeinden vor Ort
Das Bild zeigt sechs Informationstafeln, die am Wegrand auf einer Wiese stehen.

Infotafeln

Ziel der Infotafeln

  • niederschwellige Informationsmöglichkeit für entsprechende Zielgruppe mit leichtem Bürgerzugang

Zielgruppe der Infotafeln

  • interessierte und ortskundige Bürgerinnen und Bürger, die den besagten Streckenabschnitt ohnehin nutzen
  • Anwohnerinnen und Anwohner

Organisation der Infotafeln

  • Infotafeln sind an folgenden Standorten vorgesehen:
  • Rottenburg: AS Rolu-Siedlung
  • Tübingen: Unterführung Kilchberg und Landgraben (Nördl. B 28)
  • das Projektteam erstellt Informationstafeln, die für den jeweiligen Streckenabschnitt bzw. für das gesamte Projekt relevant sind

Kontaktaufnahme

  • Ankündigung auf der Webseite, in Amts- und Gemeindeblättern, auf Social Media, Veröffentlichung einer Pressemitteilung
eine Arbeitsgrupe aus etwa 15 Menschen sitzt an einem runden Tisch und diskutiert

Runder Tisch

Ziel des Runden Tischs

  • im genannten Format soll das Planungsteam gemeinsam mit Interessensvertretern einer bestimmten thematischen Zielgruppe die Vereinbarkeit des Vorhabens mit unterschiedlichen Belangen (bspw. landwirtschaftliche Belange) diskutieren

Aufgaben des Runden Tischs

  • zielgruppenspezifische Information
  • Austausch und Dialog zu eigenen Wahrnehmungen und Informationen
  • gegenseitiges Verständnis schaffen

Teilnehmende am Runden Tisch

  • Mitglieder von / vom: Verbänden, Vereinen, TÖBs, betroffenen Kommunen, Umweltverbänden, Kreisbauernverband

Organisation des Runden Tischs

  • tagt in nicht öffentlichen Sitzungen
  • Termine finden etwa halbjährlich statt

Kontaktaufnahme

  • Kontaktaufnahme erfolgt über eine persönliche Einladung des RPT
  • ggf. in Zusammenarbeit mit den Gemeinden vor Ort