L 371, Brücke über den Neckar und Neckarkanal bei Tübingen (Ersatzneubau)

ERSATZNEUBAU

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Regierungspräsidium Tübingen
Referat 44

 

Wir planen für Sie

Zwischen Tübingen und Hirschau soll ein Brückenersatzneubau entstehen.

  • Bauliche Mängel der Bestandsbrücke machen einen mittelfristigen Ersatzneubau notwendig.
  • Eine Verbesserung der Geh- und Radwegverbindung über die Brücke ist vorgesehen.
  • Der Kfz-Verkehr soll während der Bauzeit fast durchgehend aufrechterhalten werden.
  • Während der Baumaßnahme soll der Geh- und Radverkehr umgeleitet werden.

Aktueller Stand

Die Maßnahme befindet sich in der Planungsstufe der Vorplanung

Derzeit wird im Rahmen einer ergebnisoffenen Prüfung unter Berücksichtigung aller relevanten Belange eine bevorzugte Bauvariante festgelegt.

 

Rund um das Projekt

Anlass

Die Brücke zwischen Tübingen und Hirschau über den Neckar und Neckarkanal im Zuge der L 371 weist bauliche Mängel auf. Anlässlich einer Bauwerksprüfung wurde festgestellt, dass aus wirtschaftlicher Sicht ein Ersatzneubau mittelfristig notwendig wird.

 

Vorgehen bei der Planung und Umsetzung

Im örtlichen Straßennetz stellt die L 371 eine wichtige Querspange mit Anschluss zur A 81 (Stuttgart - Rottweil) und der B 28 (Tübingen – Reutlingen) dar. Deshalb ist geplant, ein bauzeitliches Hilfsbauwerk parallel der Bestandsbrücke herzustellen. Im Rahmen der Planung ist zu prüfen, ob dies unterstromseitig oder oberstromseitig durchgeführt werden soll. Der Kfz-Verkehr der L 371 soll während der Bauzeit auf dieses Bauwerk umgelegt werden. Somit können größtenteils beide Fahrstreifen der L 371 aufrecht erhalten bleiben. Danach wird das Bestandsbauwerk abgebrochen und der Ersatzneubau in gleicher Lage der Bestandsbrücke hergestellt. Nach Fertigstellung des neuen Bauwerks wird der Kfz-Verkehr auf das neue Brückenbauwerk zurückgeleitet.

Chronologie

Aktuell 
  • Fertigstellung und Auswertung der faunistischen und floristischen Erhebungen
  • Fertigstellung der Machbarkeitsuntersuchung
  • Fertigstellung der planungsbegleitenden Vermessung
  • Festlegung einer Vorzugsvariante auf Basis der Ergebnisse der bisherigen Untersuchungen
 
Ende 2021 
  • Beginn technische Straßenplanung
 

Mitte 2021
 
  • Festlegung des Untersuchungsrahmens nach § 13 Abs. 1 UVwG. Das Scoping-Papier und das Ergebnis des Scoping-Verfahrens einschließlich einer Zusammenfassung der eingegangenen Stellungnahmen finden Sie hier.
  • Beginn der planungsbegleitenden Vermessung
 
Anfang 2021 
  • Durchführung des schriftlichen Scoping-Verfahrens nach § 13 Abs. 3 UVwG sowie nach § 7 Abs. 3 UVwG i.V. mit § 17 UVPG durch die Planfeststellungsbehörde.
    Träger öffentlicher Belange (Behörden, Gemeinden und anerkannte Umweltvereinigungen) sowie sonstige Dritte erhalten die Gelegenheit zur Abgabe einer schriftlichen Stellungnahme bezüglich der Planung.
  • Beauftragung der faunistischen und floristischen Erhebungen
 
Ende 2020 
  • Fertigstellung der Luftbildauswertung des Kampfmittelbeseitigungsdienstes
  • Fertigstellung der Planungsraumanalyse
 

Mitte 2020

 
  • Beginn der Machbarkeitsuntersuchung
  • Beginn der Planungsraumanalyse
  • Beauftragung der Luftbildauswertung des Kampfmittelbeseitigungsdienstes
 

Anfang 2020

 
  • Sonderprüfung (Bauwerksprüfung)
  • Planungsbeginn
 

Geh- und Radwegverbindung

Aufgrund der hohen Bedeutung des Neckartal-Radwegs und der hohen Frequentierung des Radverkehrs sollen bestehende Qualitätsmängel in Bezug auf den Zustand und die Breite der Geh- und Radwegverbindung verbessert werden.

Während der Baumaßnahme soll die Anbindung der Stadtzentren Rottenburg und Tübingen für den allgemeinen Fuß- und Radverkehr durch eine Umleitung weiterhin sichergestellt werden.

Aktuelle Situation

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