Barrierefreiheit

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Was heißt barrierefrei? 

Einige Bemerkungen grundsätzlich zur Barrierefreiheit des Auftritts. Vielleicht haben Sie sich schon einmal gewundert, dass die Regierungspräsidien kein schickes Pull-up oder Pull down-Menü zur Auswahl von Themen anbieten wie andere Homepages. Ganz einfach – diese Menüs sind nicht barrierefrei. Vielleicht haben Sie sich selbst bei der Bedienung dieser Leitsysteme auch schon das eine oder andere Mal ordentlich geärgert, weil die Stichworte beim Darüberfahren mit der Maus immer wieder verschwunden sind und scheinbar nicht zu fassen waren. Aus diesem Grund verwenden die Regierungspräsidien für alle Nutzerinnen und Nutzer einfach anzusteuernde Themenlisten zur Auswahl oder verzichten auf Links innerhalb von Textpassagen. Denn alle Links sollen als solche erkennbar und gut und einfach anzusteuern sein.

Das sind die Grundlagen, nach denen die Redakteurinnen und Redakteure in den vier Regierungspräsidien einheitlich arbeiten:

 1.    Alle Bildinhalte erhalten eine ausführliche Bildbeschreibung. Nach unserem Test mit unserem Kollegen wissen wir, dass wir in Zukunft dieses noch sorgfältiger angehen und auch jedes Mal vermerken werden: Im Bild zu sehen ist…Denn erst wenn dieser Text vorgelesen wird, ist es für sehbehinderte Menschen auch wirklich verständlich, dass es sich um ein Bild und nicht um einen Link handelt.

2.    Die Laufschrift ist Internet ist schwarz auf weiß, was einen guten Helligkeitskontrast gewährleistet, die Schriftart weitgehend ohne Serifen – sprich Schnörkel, was die Lesbarkeit am Computer erleichtert.

3.    Bei der gewählten Layoutfarbe „Flieder“ mussten Abstriche gemacht werden. Denn alle kontrastreicheren Farben waren im Land bereits durch die Internetauftritte der Ministerien besetzt. So wurde ein möglichst dunkler „Fliederton“ Ton gewählt, weil das Landeslayout im Navigationsbereich einen weißen Schriftzug vorsieht.

4.    Überschriften werden grundsätzlich mit sogenannten Markup-Elementen ausgezeichnet, welche die Wertigkeiten der Überschriften einheitlich kenntlich machen. Auch das Sprachprogramm erkennt so die Überschriften als 1., 2., 3. oder vierter Ordnung und bietet diese strukturiert zur Auswahl an.

Übrigens: Die Schriftgrößen lassen sich im Internet Explorer immer über den Menüpunkt „Ansicht/Schriftgrad“ verstellen oder einfach über den Befehl STRG+. Halten Sie die STRG-Taste gehalten und drücken Sie das +-Zeichen. Damit können Sie die Schrift stufenlos vergrößern. Das funktioniert nicht nur auf unseren Seiten so!

Haben Sie Fragen zur Barrierefreiheit, dann wenden Sie sich einfach an Tanja Quenzer, Leistungszentrum für Anwendungsentwicklung, oder Silvia Langer, K-Stelle.

Wie hört sich eigentlich das Mitarbeitermagazin mima an?


von Silvia Langer, K-Stelle, und Tanja Quenzer, LZA

Das haben wir unseren blinden Kollegen Bernd Stengel vom Referat 11 gefragt. Interessiert hat uns dabei, ob nicht nur „mima“, sondern auch der Internetauftritt an sich für Sehbehinderte „gut zu hören“ ist. Gleich vorneweg: Wir waren schon etwas in Sorge, dass unsere Anstrengungen zur Verbesserung der Barrierefreiheit im Internetauftritt der vier Regierungspräsidien nicht von Erfolg gekrönt sein könnte und das Sprachprogramm nicht nachvollziehbare Wortfetzen ausspucken würde. Denn ob ein Link beispielsweise auch als externer oder interner Link erkannt wird, unter dem Link eine ausführliche Inhalts- oder Zielangabe hinterlegt ist und vorgelesen wird oder ein Bildinhalt anschaulich beschrieben wird, ist der sorgfältigen Arbeit der rund 20 Redakteurinnen und Redakteure in den vier Regierungspräsidien zu verdanken.

Hörprobe gefällig? 

So hört es sich an, wenn das  Screenreader Sprachprogramm JAWS (Bildschirmausleseprogramm für Blinde und Sehbehinderte) einen Bericht aus dem letzten mima vorliest. Bernd Stengel erläutert die wichtigsten Hörpassagen. Hören Sie einmal genau zu...