Wissen managen - Teil 2


Patricia Kremmler, Beauftragte für Qualitätsmanagement



Wissen managen - Teil 2

von Patricia Kremmler, Beauftragte für Qualitätsmanagement

Invder letzten MIMA-Ausgabe haben wir über den Start und die Projektstruktur zum Aufbau eines Wissensmanagement-Systems im Regierungspräsidium Tübingen berichtet. Zwischenzeitlich haben beide Teil-Projektgruppen ihre Arbeit aufgenommen.

Die PROJEKTGRUPPE "STRATEGIE" hat bereits verschiedene Methoden für moderierte Gesprächsrunden (Expert Debriefing) getestet. Nun geht es in eine erste Testphase. Hierzu benötigt das Projektteam freiwillige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit speziellem beruflichen Erfahrungswissen (Wissensgeber) unabhängig davon, ob in nächster Zeit ein Ausscheiden oder ein Stellenwechsel ansteht. Die Übung dauert etwa zwei Stunden.

Die Wissensgeber und deren Vorgesetzten erhalten mit den Ergebnissen des Expert Debriefing einen Gesamtüberblick über das Erfahrungswissen und die für die Tätigkeit notwendigen Kompetenzen sowie Hinweise auf Dokumentationslücken, das heißt, fehlende Dokumentationen des Erfahrungswissens wie beispielsweise Check­listen, Prozessbeschreibungen oder Musterfälle.

Falls Sie Interesse haben, gehen Sie bitte auf Ihre Referatsleitung zu und melden sich dann bei Frau Dr. Kändler an.

Folgende Termine stehen zur Auswahl:

  • Mittwoch, 23. August 2017,
  • Dienstag,29. August 2017 und
  • Montag,4. September 2017.

Nach der Auftaktbesprechung der PROJEKTGRUPPE "WERKZEUGE" am 17.05.2017 und dem Versand der Fragebögen an die Abteilungen am 02.06.2017 hat das Interviewteam der Abteilung 11 (Frau Dirlam-Losacker, Frau Hofmeister, Frau Leonhard, Herr Eiche) Interviewtermine mit den Ansprechpersonen in den Abteilungen vereinbart. Die Interviews finden im Juli statt und werden im August und September ausgewertet. Ende September ist eine zweiteProjektgruppensitzung geplant, in der die Ergebnisse aus den Interviews denProjektteilnehmenden vorgestellt und besprochen werden sollen.

Aus den Abteilungen sind zahlreiche ausgefüllte Fragebögen zurückgekommen, die einewertvolle Grundlage und Vorbereitung der Interviews sind. Hierfür ein herzliches Dankeschön an die Abteilungen. Die Interviews sind von hoher Bedeutung, da aufgrund der unterschiedlichen Aufgaben der Abteilungen und der Referate das Wissensmanagement sehr unterschiedlich betrieben wird. So werden verschiedene (Fach)verfahren angewandt und es werden aktuell auch unterschiedliche Werkzeuge des Wissensmanagements eingesetzt. Es zeigt sichschon jetzt, dass aus den Abteilungen viele konstruktive Aspekte in den Prozesseingebracht werden.