Dienstreisen und Dienstgängen

Umgang mit Dienstreisen und Dienstgängen

Der Interministerielle Verwaltungsstab hat in seiner Sitzung am 02. März 2020 empfohlen, bestimmte Maßnahmen in der Landesverwaltung umzusetzen.
Eine dieser Maßnahmen ist die Reduzierung von Dienstreisen und Dienstgängen auf das unabwendbar notwendige Maß. Wann ein unabwendbar notwendiges Maß gegeben ist, muss im konkreten Einzelfall entschieden werden.

Bei der Entscheidung sollten folgende Kriterien berücksichtigt werden:

  • Art und Charakter der dienstlichen Tätigkeit, die eine Dienstreiste erfordert•Ist die Besprechung bzw. die Außendiensttätigkeit derzeit zwingend notwendig oder kann sie zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden?
  • Besteht ein erhöhter Termindruck oder eine gesetzliche Vorgabe, der die Besprechung oder den Außendienst notwendig macht?
  • Ist es zum Schutz der Bevölkerung gerade notwendig, die Dienstreise anzutreten und das Dienstgeschäft zu erledigen?
  • Wie viele Personen werden bei dem Dienstgeschäft/bei der Veranstaltung angetroffen bzw. wie setzt sich der Teilnehmerkreis zusammen?
  • Welche Schutzmaßnahmen können ggf. zur sicheren Durchführung der Dienstreise/der Veranstaltung ergriffen werden?
  • Besteht vor Ort ein Bedürfnis/die Bereitschaft, das Dienstgeschäft/die Veranstaltung wahrzunehmen und zu unterstützen?


Es sollte immer geprüft werden, ob Besprechungen/Meetings auch virtuell, z. B. per Skype, durchgeführt werden können.

Sollte trotz allem eine Fahrt notwendig werden, sollten wegen des damit verbundenen Infektionsrisikos nicht die Öffentlichen Verkehrsmittel in Anspruch genommen werden. Trotz bisher anders lautender Vorgaben dürfen die unabweisbar notwendigen Dienstfahrten mit Dienstfahrzeugen, privaten PKW oder zum Dienstverkehr zugelassenen PKW’s durchgeführt werden.

Die Sicherheit bzw. die Vorsorge für die Mitarbeitenden hat auf jeden Fall höchste Priorität.