Radverkehrsanlagen

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Regierungspräsidium Tübingen
Referat 44

Die Abteilungen 4 in den Regierungspräsidien sind zuständig für Planung, Bau und Betrieb von Radverkehrsanlagen, wenn diese an Bundes- und Landesstraßen außerhalb von Ortsdurchfahrten größerer Orte liegen. Regelmäßig liegt die Zuständigkeit für Radverkehrsanlagen an Landesstraßen bei Städten und Gemeinden mit i.d.R. über 30.000 Einwohnern und bei Bundesstraßen mit i.d.R. über 80.000 Einwohnern.

Als Radverkehrsanlagen gelten folgende Anlagentypen:

  • Schutzstreifen
  • Radfahrstreifen
  • Baulich angelegte Radwege (Einrichtungs- bzw. Zweirichtungsradwege)
  • Gemeinsame Fuß- und Radwege
  • Getrennte Rad- und Gehwege
  • Unter- und Überführungen
  • Querungseinrichtungen.

Neue Radwege können auch als kombinierte Rad- und Wirtschaftswege geführt werden. Sie sind dann in der Baulast der jeweiligen Gemeinde.

Die Planung von Radverkehrsanlagen erfolgt grundsätzlich konzeptionell auf Basis netzkonzeptioneller Pläne und nach verkehrssicherheitsrelevanten Bewertungen. So werden

das Start- und Zielnetz des RadNETZ Baden-Württemberg und u.a. die Radwegenetzkonzeptionen der Stad- und Landkreise zu Grunde gelegt. Die Planungsverfahren werden priorisiert.

Abgeschlossene Planungen werden bei Vorliegen des Baurechts regelmäßig in jährlich fortzuschreibende Bauprogramme für Radwege an Bundes- und Landesstraßen aufgenommen. Die Bauprogramme stellen die Grundlage für die Zuweisung der jährlichen Haushaltsmittel von Bund und Land für die Regierungspräsidien dar. Baulich umgesetzt werden die Vorhaben in der Regel durch die Baureferate. Kleinere Maßnahmen können auch im Rahmen von Erhaltungsmaßnahmen an Bundes- und Landesstraßen umgesetzt werden. Hier ergeben sich Synergieeffekte, wie optimierter Bauablauf oder geringe Sperr- bzw. Umleitungsdauer.