Methodik

Für die räumliche Anordnung der Maßnahmenbereiche werden die Anforderungen aus dem sogenannten Strahlwirkungs- und Trittsteinkonzept zu Grunde gelegt. Nach diesem Konzept haben intakte, naturnahe Gewässerabschnitte eine positive Wirkung auf benachbarte, strukturell defizitäre Gewässerabschnitte. Soweit es gelingt, die strukturell defizitären Abschnitte durch entsprechende Maßnahmen in ihrer Struktur zu verbessern, können die Organismen (Kleinstlebewesen, Fische) einwandern und sich dort ansiedeln. Längere Abschnitte mit schlechter Struktur können durch sogenannte Trittsteine aufgewertet werden. Für die Landesstudie Gewässerökologie wurden aktuelle Erkenntnisse aus verschiedenen Forschungsvorhaben zu Länge und Qualität entsprechender Fließgewässerabschnitte auf Baden-Württemberg übertragen.