Inländische Abschlüsse im GesundheitswesenAlltagsbetreuerin / Alltagsbetreuer
Ausbildungsziel
Die Ausbildung soll Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten für die begleitende Unterstützung von Menschen mit Hilfebedarf bei Alltagsverrichtungen und der Gestaltung des persönlichen Lebensumfeldes vermitteln. Die Ausbildung befähigt dazu, pflege- und betreuungsbedürftige Menschen aller Altersgruppen bei Alltagsverrichtungen unter Anleitung einer Fachkraft qualifiziert zu unterstützen und zu begleiten.
Aufnahmevoraussetzungen
- Ausbildungsvertrag mit einer von der Schule als geeignet angesehenen Einrichtung (Einrichtungen des Gesundheitswesens, der Altenhilfe und der Behindertenhilfe).
- Nachweis ausreichend deutscher Sprachkenntnisse.
- Nachweis der gesundheitlichen Eignung zur Ausübung des Berufes.
- Ein Schulabschluss ist nicht erforderlich.
Ausbildungsverlauf
Die zweijährige Ausbildung umfasst einen theoretischen Unterricht von 960 Stunden und eine praktische Ausbildung von 1600 Stunden und endet mit einer staatlichen Prüfung.
Schüler ohne Hauptschulabschluss erwerben diesen mit bestandener Abschlussprüfung.
Ausbildungsvergütung
Die aktuelle Ausbildungsvergütung ist bei den Trägern der Schulen zu erfragen.
Ausbildungskosten
Ob und in welcher Höhe Schulgeld erhoben wird, muss bei den Schulen erfragt werden. Im Einzelfall kann eine Förderung im Rahmen des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG) bzw. eine Förderung durch die Agentur für Arbeit in Betracht kommen.
Berufsbezeichnung
Die Ausbildung endet mit einer Abschlussprüfung, durch deren Bestehen die Berufsbezeichnung „Staatlich anerkannte Alltagsbetreuerin“ / „Staatlich anerkannter Alltagsbetreuer“ erworben wird.
Weitere Informationen zur Berufsausbildung
Berufnet
Bundesagentur für Arbeit
Service BW
Ausbildungsförderung online beantragen
Staatlich anerkannte Schulen
Podologieschulen in Baden-Württemberg (pdf)
Podologieschulen im restlichen Bundesgebiet (pdf)