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Synergien nutzen

Die Verknüpfung von Gewässerökologie mit anderen Bereichen schafft wichtige Synergien, die gleichzeitig dem Hochwasserschutz, dem Klimaschutz und der Artenvielfalt dienen.

Umsetzungsstand

Maßnahmenumsetzung

Förderung

Synergien nutzen

Synergiefelder der Gewässerökologie

Fließgewässer zu revitalisieren, bringt vielfältige Vorteile:

  • es stärkt die Artenvielfalt,
  • macht Bäche und Flüsse widerstandsfähiger gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels wie steigende Temperaturen oder anhaltende Niedrigwasserphasen,
  • bringt lokale Abkühlung,
  • fördert den natürlichen Rückhalt von Hochwasser, und und und.

Daher gibt es auch viele Synergien, zu anderen Fachthemen, Projekten, Themenbereichen, außerhalb der Wasserwirtschaft, bei denen beispielsweise die Ergebnisse der Landesstudie genutzt werden können:

Schritt für Schritt zum naturnahen Gewässer

Das Bild zeigt einen Fluss; links und rechts grüne Wiesen; eine eingezeichnete Brücke über den Fluss und mehrere bunte Männchen
Scrollytelling der Geschäftsstelle Gewässerökologie

Schritt für Schritt zum naturnahen Gewässer

Wie kann ich die Maßnahmen aus der Landesstudie Gewässerökologie in meiner Kommune umsetzen?
Unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Revitalisierung von Gewässern hilft Ihnen weiter!

Scrollytelling “Revitalisierung von Gewässern in Kommunen”

Klimawandel und Klimaanpassung

Die Sommer werden wärmer, heißer und trockener und die Winter milder und feuchter – mit vielfältigen Auswirkungen auf Natur, Umwelt und Menschen. Auch unsere Gewässer sind massiv betroffen. Ein natürlicher Landschaftswasserhaushalt ist der zentrale Baustein der Klimaanpassung. Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen, denen man sich nur gemeinsam, fachübergreifend stellen kann.

Das Kompetenzzentrum Klimawandel ist die zentrale Ansprechstelle und Informationsquelle zu diesem Thema in Baden-Württemberg. Dort findet man neben dem Klimaatlas BW , das zentrale Daten- und Informationsportal zum Klimawandel, auch Maßnahmensteckbriefe zur kommunalen Klimaanpassung, die z. B. auch die klimaangepasste Gewässerentwicklung oder die Berücksichtigung des Klimawandels bei der Gewässerunterhaltung zum Thema haben.

Mit dem KLIMOPASS gibt es zudem ein eigenes Förderprogramm des Landes zur kommunalen Klimaanpassung.

Klimawandel und Klimaanpassung

Natürlicher Hochwasserschutz

Durch die Revitalisierung der Gewässer, insbesondere wenn dabei Auenbereiche reaktiviert werden, entstehen Flächen zum Rückhalt von Wasser. Diese mindern Hochwasserwellen ab oder verzögern sie. Maßnahmen zur Verbesserung der Gewässerstruktur und zum Schutz vor Hochwasser und Starkregen sollten von Anfang an gemeinsam gedacht und geplant werden.

Hochwasserschutz BW

Biotopverbund

Was sind die Ziele des Biotopverbunds?

Ziel ist es, Lebensräume von Tieren und Pflanzen miteinander zu vernetzen, sodass diese wandern und sich genetisch austauschen können. so kann die Artenvielfalt erhalten bleiben.

Wie werden die Gewässer eingebunden?
Der Fachplan Landesweiter Biotopverbund besteht aus den drei Teilplanungen: Gewässerlandschaften, Offenland sowie den Generalwildwegeplan.

Der Fachplan Gewässerlandschaften soll die strukturelle Verbesserung und die Vernetzung der Lebensräume im und am Gewässer und die Sicherung und Neuentwicklung der Aue voranbringen. Im Fokus stehen dabei alle Gewässer, z. B. auch sehr kleine Gewässer wie Oberläufe von Fließgewässern oder Quellbereiche. Die Bewirtschaftungspläne und Maßnahmenprogramme nach Wasserrahmenrichtlinie (WRRL), die Landesstudie Gewässerökologie und ggf. vorhandene Gewässerentwicklungspläne werden damit ergänzt. Synergien zwischen der Umsetzung des Biotopverbunds und der Umsetzung der WRRL sollen genutzt werden.

Kontaktadressen der Biotopverbundbotschafterinnen und -botschafter des jeweils zuständigen Landschaftserhaltungsverbandes erhalten Sie bei der Geschäftsstelle der Landschaftserhaltungsverbände.

Biotopverbund

Potenzialerhebung zur Verbesserung der ökologischen Qualität von Bächen und Quellen im Wald:

Was sind die Ziele des Projekts?

Ziel des Projekts ist es, für das Thema Wasser im Wald zu sensibilisieren und die Motivation zu erhöhen sich aktiv für den Gewässerschutz im Wald einzusetzen.

Dazu wurden die Punkte im Land ausfindig gemacht, an denen die größten Potenziale für Renaturierungsmaßnahmen zu finden sind. Mithilfe von landesweiten Geodaten wurde ein Verfahren entwickelt zur Berechnung von Defiziten und dem Aufwertungsbedarf von Waldbächen, sowie dem ökologischen Zustand der Quellen im Wald. Als Produkt entstehen landesweite Karten.

 

Wo sind die Ergebnisse des Projekts zu finden?

Die Karte über den Aufwertungsbedarf an Waldbächen für ganz Baden-Württemberg ist im Waldnaturschutz-Informationssystem zu finden. Die Daten können unter FVA Open Data heruntergeladen werden.

Potenzialerhebung zur Verbesserung der ökologischen Qualität von Bächen und Quellen im Wald:

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Geschäftsstelle GewässerökologieKontakt

Geschäftsstelle Gewässerökologie Kontakt

Landesweit fachliche Zuständigkeit für Fragen der Gewässerökologie 
und zur Landesstudie Gewässerökologie

Nachrichten an die Geschäftsstelle Gewässerökologie

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Ansprechpersonen

Kompetenznetzwerk Umwelt (KNU) Bereich Gewässerökologie

Fachliche Beratung der unteren Verwaltungsbehörden

Sebastian Krieg
07071 757-3551
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