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  • Abteilung 1
    02.03.2015
    Landeserstaufnahmeeinrichtung in Ellwangen (Ostalbkreis) - Die Sozial- und Verfahrensberatung sowie Koordination des Ehrenamts hat bereits heute, Montag, 2. März, die Arbeit aufgenommen
    Regierungspräsident Johannes Schmalzl: „Damit ist gewährleistet, dass die Sozial- und Verfahrensberatung sowie die für die Schaffung einer Willkommenskultur vor Ort so wichtige Koordination des Ehrenamts bei Inbetriebnahme der LEA startklar ist und den Flüchtlingen vom ersten Tag an kompetent zur Seite steht. Diese Aufgabe ist eine zentrale Säule, damit sich die Flüchtlinge aufgenommen fühlen können“

    Mit Zustimmung des Regierungspräsidiums Stuttgart hat die qualifizierte und unabhängige Sozial- und Verfahrensberatung in der Landeserstaufnahmeeinrichtung (LEA) in Ellwangen bereits heute, Montag, 2. März, ihre Arbeit aufgenommen. Die Caritas Ost-Württemberg, der Kreisdiakonieverband Ostalbkreis und das Deutsche Rote Kreuz, Kreisverband Aalen e.V., übernehmen diese wichtige Aufgabe, wie auch die Koordination der künftigen ehrenamtlichen Tätigkeit in der LEA Ellwangen.

    Regierungspräsident Johannes Schmalzl: „Wir begrüßen und unterstützen diese engagierte frühzeitige Vorbereitung und Einarbeitung des Fachpersonals. Damit ist gewährleistet, dass die Sozial- und Verfahrensberatung sowie die für die Schaffung einer Willkommenskultur vor Ort so wichtige Koordination des Ehrenamts bei Inbetriebnahme der LEA startklar ist und den Flüchtlingen vom ersten Tag an kompetent zur Seite steht. Diese Aufgabe ist eine zentrale Säule, damit sich die Flüchtlinge aufgenommen fühlen können.“

    Die qualifizierte und unabhängige Sozial- und Verfahrensberatung umfasst folgende Schwerpunkte:

    • Beratung und Begleitung in Angelegenheiten des Asylverfahrens unter Berücksichtigung aufenthaltsrechtlicher Aspekte, insbesondere Informationen über den Ablauf des Verfahrens, Aufklärung über Verfahrensrechte und –pflichten, Unterstützung bei der Beschaffung von Dokumenten für das Verfahren, Unterstützung beim Zugang zu juristischer Beratung, Beratung im Hinblick auf das Verteilverfahren.
    • Allgemeine Sozialberatung, insbesondere konkrete Hilfestellungen für die Asylsuchenden, Beratung und Unterstützung in psychosozialen Fragen.
    • Eigenverantwortliche Durchführung pädagogischer und sozialer Aktivitäten mit Flüchtlingen und Bürgerinnen und Bürgern aus dem Umfeld der Einrichtung. 

    Seit einer Änderung des Flüchtlingsaufnahmegesetzes im Jahre 2014 müssen in einer jeden LEA neu eintreffende Flüchtlinge Zugang erhalten zu einer qualifizierten Sozial- und Verfahrensberatung, die unabhängig von der sonstigen Aufgabenerledigung des Regierungspräsidiums erfolgt. Für die Durchführung der Beratung erhalten die Verbände eine Förderung seitens des Landes.

​​Pressestelle

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Telefax 0711 7846940


Katja Lumpp
Pressesprecherin
EMail pressestelle@rps.bwl.de

Matthias Kreuzinger

Pressereferent
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Désirée Bodesheim
Pressereferentin
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