Bild zeigt einen Fahrradfahrer auf der Straße

Referat 45 Regionales Mobilitätsmanagement

Portrait Reinhold Frenzl

Referatsleitung

Reinhold Frenzl
Leitender Baudirektor
0711 904-14500
reinhold.frenzl@rps.bwl.de

Stellvertretung

Reinhold Gruhler
Baudirektor
0711 904-14511
reinhold.gruhler@rps.bwl.de

Unsere Aufgaben

Wir decken vier große Themenbereiche ab und verstehen uns als eines der Querschnittsreferate der Abteilung Mobilität, Verkehr, Straßen. Mit den Themen rund um die Mobilität befassen wir uns im Sachgebiet Mobilitätspakte und integrierte Verkehrskonzepte. Wir unterstützen die Planungen der Referate mit Sachverstand in den Themen Radverkehrsinfrastruktur, Lärmemissionen und -immissionen, und technischer Umweltschutz. Wir werten die vorhandenen Daten zum Verkehrsmanagement und zur Verkehrssicherheit aus und stellen diese Auswertungen für die Planungs- und Bauprozesse zur Verfügung. Und wir steuern zentral die Förderthemen nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz des Landes Baden-Württemberg.

Mit zunehmendem Verkehrsaufkommen im Land sowie der steigenden Anzahl an Mobilitätsformen steigt auch der Bedarf an passenden Lösungen für Sie als Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer. Gleichzeitig besteht ein Bedürfnis nach Verkehrsschnittstellen zwischen bspw. Fahrrad und ÖPNV oder Motorisiertem Individualverkehr (MIV) und ÖPNV.
Zusammen mit großen Arbeitgebern, ÖPNV-Dienstleistern, betroffenen Behörden befassen wir uns im Rahmen von Mobilitätspakten mit der Mobilität der jeweils lokal betroffenen Bevölkerung. Damit streben wir eine zukunftsorientierte Mobilität an. Im Regierungsbezirk Stuttgart sind wir koordinierend für bislang 3 Mobilitätspakte verantwortlich. Der landesweit erste Mobilitätspakt Heilbronn-Neckarsulm (https://www.mobilitaetspakt-bw.de/) fällt dabei ebenso in unsere Zuständigkeit wie der Mobilitätspakt Aalen-Heidenheim (https://www.mobilitaetspakt-bw.de/aa-hdh) und der im Aufbruch befindlichen Pakt in Böblingen-Sindelfingen.

Das Verkehrsaufkommen wächst wesentlich schneller als die Infrastruktur selbst. Eine Steigerung der Kapazitäten auf unseren Straßen kann aber auch durch verkehrslenkende Maßnahmen erreicht werden. In diesem Zusammenhang betreuen wir sämtliche Themen rings um die Datenbeschaffung und -bereitstellung, aber auch die Information der Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer über das Verkehrs- und Baustellenmanagement. Daneben stellen wir die Verkehrssicherheit sicher, koordinieren u.a. das Verkehrssicherheitsscreening und die erforderlichen Sicherheitsaudits aller Planungs- und Ausführungsphasen. Die hierfür erforderlichen Mobilitäts- und Infrastrukturdaten erheben wir mittels der verkehrstechnischen Einrichtungen entlang relevanter Strecken.

Neue Antriebsformen bekommen immer mehr Gewicht in unserer Gesellschaft. Zur Stärkung und Förderung von neuen Antriebsformen, wie beispielsweise der Elektromobilität (E-Mobilität) und der Intelligenten Mobilität (I-Mobilität), stellen wir eine flächendeckende Verfügbarkeit entsprechender Ladstationen an Bundes- und Landesstraßen sicher. Das autonome Fahren wird ebenfalls von uns unterstützt. Vor einem flächendeckenden Betrieb muss jedoch der laufende Test entlang der A5 abgewartet werden.
Wir entwickeln Verfahren zur Verminderung der Luftverschmutzung, sorgen für den notwendigen Lärmschutz auf Bundes- und Landesstraßen und erfassen und überwachen Umweltschäden.
Die Radverkehrsreferentin der Abteilung 4 koordiniert sämtliche Aktivitäten zur Verbesserung der Radinfrastruktur in Zuständigkeit des Regierungspräsidiums. Die Themen, mit denen sie sich befasst, reichen dabei von der Betreuung des RadNETZ BW mit beratender Funktion ggü den Bau- und Planungsreferaten aber auch der Landratsämter über die fachliche Begleitung der Planungen zur Umsetzung von Radschnellwegen bis hin zur Einbringung der Belange des Bezirks in entscheidenden Gremien.

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Wir unterstützen bei der Finanzierung von Maßnahmen, die zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse, der Luftsituation und des Lärmschutzes im Sinne einer nachhaltigen und klimafreundlichen Mobilität dringend erforderlich sind. Förderanträge können Kreise, Kommunen sowie in bestimmten Fällen auch private Vorhabensträger stellen.
Hierzu fördern wir Projekte des kommunalen Straßenbaus, des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) sowie des Rad- und Fußverkehrs nach den Maßgaben des Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (LGVFG). Neben dem LGVFG gibt es noch weitere Fördermöglichkeiten beispielsweise für Radschnellverbindungen einschließlich der erforderlichen Machbarkeitsstudien, für qualifizierte Fachkonzepte oder die Fördermöglichkeiten nach dem Bundesprogramm „Stadt und Land“.

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