Bild zeigt einen Fahrradfahrer auf der Straße

Referat 45 Regionales Mobilitätsmanagement

Portrait von Yvonne Zweschper

Referatsleitung

Yvonne Zweschper
Leitende Baudirektorin
0711 904-14500
yvonne.zweschper@rps.bwl.de

Stellvertretung

Unsere Aufgaben

Wir decken vier große Themenbereiche ab und verstehen uns als eines der Querschnittsreferate der Abteilung Mobilität, Verkehr, Straßen. Mit den Themen rund um die Mobilität befassen wir uns im Sachgebiet Mobilitätspakte und integrierte Verkehrskonzepte. Wir unterstützen die Planungen der Referate mit Sachverstand in den Themen Radverkehrsinfrastruktur, Lärmemissionen und -immissionen, und technischer Umweltschutz. Wir werten die vorhandenen Daten zum Verkehrsmanagement und zur Verkehrssicherheit aus und stellen diese Auswertungen für die Planungs- und Bauprozesse zur Verfügung. Und wir steuern zentral die Förderthemen nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz des Landes Baden-Württemberg sowie Förderprogramme des Bundes.

Mit zunehmendem Verkehrsaufkommen im Land sowie der steigenden Anzahl an Mobilitätsformen steigt auch der Bedarf an passenden Lösungen für Sie als Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer. Gleichzeitig besteht ein Bedürfnis nach Verkehrsschnittstellen zwischen bspw. Fahrrad und ÖPNV oder Motorisiertem Individualverkehr (MIV) und ÖPNV. Im Rahmen von Mobilitätspakten vernetzen sich Vertretende aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft, um zusammen lokale und konkrete Lösungsansätze für eine nachhaltige und zukunftsfähige Mobilität zu identifizieren. Damit streben wir eine zukunftsorientierte Mobilität an. Im Regierungsbezirk Stuttgart sind wir koordinierend für bislang zwei Mobilitätspakte verantwortlich. Der landesweit erste Mobilitätspakt Heilbronn-Neckarsulm fällt ebenso in unsere Zuständigkeit wie der Mobilitätspakt Aalen-Heidenheim.

Das Verkehrsaufkommen wächst wesentlich schneller als die Infrastruktur selbst. Eine Steigerung der Kapazitäten auf unseren Straßen kann aber auch durch verkehrslenkende Maßnahmen erreicht werden. In diesem Zusammenhang betreuen wir sämtliche Themen rings um die Datenbeschaffung und -bereitstellung, aber auch die Information der Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer über das Verkehrs- und Baustellenmanagement. Daneben stellen wir die Verkehrssicherheit sicher, koordinieren u.a. das Verkehrssicherheitsscreening und die erforderlichen Sicherheitsaudits aller Planungs- und Ausführungsphasen. Die hierfür erforderlichen Mobilitäts- und Infrastrukturdaten erheben wir mittels der verkehrstechnischen Einrichtungen entlang relevanter Strecken.

Neben dem Zufußgehen als ursprünglichste Form der Fortbewegung bekommen auch neue Antriebsformen immer mehr Gewicht in unserer Gesellschaft. Zur Stärkung und Förderung der neuen Antriebsformen, wie beispielsweise der Elektromobilität (E-Mobilität), der Intelligenten Mobilität (I-Mobilität) und des autonomen Fahrens, unterstützen wir auf fachlich-organisatorischer Ebene den Aufbau einer flächendeckenden Verfügbarkeit entsprechender Ladestationen an Bundes- und Landesstraßen. All dies wird inhaltlich ergänzt durch die Funktion einer/eines Fußverkehrsbeauftragten für Abteilung 4.
Wir begleiten Verfahren zur Verminderung der Luftverschmutzung, sorgen für den notwendigen Lärmschutz auf Bundes- und Landesstraßen und erfassen und überwachen Umweltschäden.

Für die Abteilung 4 koordiniert die Kopfstelle Radverkehr sämtliche Aktivitäten zur Verbesserung der Radinfrastruktur in Zuständigkeit des Regierungspräsidiums. Die Themen reichen dabei von der Betreuung des RadNETZ BW mit beratender Funktion ggü. den Bau- und Planungsreferaten aber auch der Landratsämter und teilweise auch den Kommunen bis hin zur Einbringung der Belange des Bezirks in entscheidenden Gremien. Ferner begleiten wir die Planungen zur Umsetzung von Radschnellwegen im Bezirk durch koordinierende Beratung zur Förderung, z.B. für erforderliche Machbarkeitsstudien, sowie nach dem Sonder-Förderprogramm des Bundes „Radschnellwege 2017 – 2030“.

Die vorgenannten Bausteine für eine ganzheitliche Betrachtung des Verkehrssektors können auf kommunaler Ebene nach § 7 f des Klimaschutzgesetzes in einem Klimamobilitätsplan dargestellt werden. Im Rahmen der Erarbeitung eines Klimamobilitätsplanes müssen die zuständigen Regierungspräsidien so früh wie möglich beteiligt werden. Die Umsetzung der konkret festgelegten Vorhaben im Mobilitätssektor zur dauerhaften und erheblichen Reduktion der Treibhausgasemissionen erfolgt in Eigenverantwortung der Kommunen.

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Wir unterstützen bei der Finanzierung von Maßnahmen, die zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse, der Luftsituation und des Lärmschutzes im Sinne einer nachhaltigen und klimafreundlichen Mobilität dringend erforderlich sind. Förderanträge können Kreise, Kommunen sowie in bestimmten Fällen auch private Vorhabensträger stellen.
Hierzu fördern wir Projekte des kommunalen Straßenbaus, des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) sowie des Rad- und Fußverkehrs nach den Maßgaben des Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (LGVFG). Neben dem LGVFG gibt es noch weitere Fördermöglichkeiten beispielsweise für qualifizierte Fachkonzepte oder die Fördermöglichkeiten nach dem Bundesprogramm „Stadt und Land“.

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