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  • Abteilung 1
    03.03.2015
    Regierungspräsident Johannes Schmalzl genehmigt den Haushalt 2015 der Stadt Herrenberg
    Regierungspräsident Johannes Schmalzl hat jetzt den Haushalt der Stadt Herrenberg für 2015 mit einem Gesamtvolumen von 90,4 Mio. € genehmigt. Die Aufsichtsbehörde beurteilt die Finanzlage der Heckengäukommune als ausgewogen und stabil. Der Ergebnishaushalt 2015 weist zwar ein Defizit von rund 2,0 Mio. € aus. Dies ist jedoch ausschließlich der mittlerweile vollständigen Darstellung der Abschreibungen geschuldet. Der gesetzlich vorgeschriebene Haushaltsausgleich kann dennoch problemlos gesichert werden, da Rücklagen zur Verfügung stehen.

    Positiv ist ebenfalls, dass im Jahr 2015 aus der laufenden Verwaltungstätigkeit ein Zahlungsmittelüberschuss von rund 3,2 Mio. € ausgewiesen wird.

    Nach Einschätzung der Stuttgarter Etatprüfer ist die aktuelle Haushalts- und Finanzplanung – nach den günstigen Rechnungsergebnissen in den letzten Jahren – ein aussagekräftiges Indiz für die verantwortungsbewusste und vorausschauende Finanzpolitik der Stadt Herrenberg.

    Trotz der seit Jahren unterdurchschnittlichen Steuerkraft verfüge Herrenberg über eine gesunde Etatstruktur mit einem überdurchschnittlich stabilen Budgetfundament. Finanzwirtschaftlich beispielhaft sei die Tatsache, dass die seit 2006 praktizierte Entschuldungsoffensive zielstrebig weitergeführt und das umfangreiche Investitionspaket 2015 mit einem Volumen von 12,1 Mio. € wiederum komplett ohne neue Kredite geschultert wird.

    Mit Blick auf die Zukunft fordert das Regierungspräsidium eine ausgewogene Balance zwischen Erträgen und Aufwendungen sowie eine dauerhaft angemessene Liquiditätssituation. Der Stadt Herrenberg wird empfohlen, ihren bisherigen erfolgreichen Konsolidierungskurs sowie ihre stabilitätsorientierte Finanzpolitik konsequent und nachhaltig fortzusetzen.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart wacht als zuständige Rechtsaufsichtsbehörde darüber, dass die Finanzen der Großen Kreisstädte sowie der Stadt- und Landkreise geordnet bleiben und deren Schulden nicht aus dem Ruder laufen. Die Kommunen sind nach der Gemeindeordnung gesetzlich verpflichtet, die Haushaltssatzung der Rechtsaufsichtsbehörde zur Gesetzmäßigkeitsprüfung vorzulegen.

​​Pressestelle

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Katja Lumpp
Pressesprecherin
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Matthias Kreuzinger

Pressereferent
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