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  • Abteilung 1
    06.03.2015
    Erfolgreiche Vorprüfung: Das grenzüberschreitende Gewerbegebiet Großrinderfeld - Würzburg erreicht Etappenziel
    Das Regierungspräsidium Stuttgart schlägt eine Landesförderung für das kommunale Kooperationsprojekt vor

    Regierungspräsident Johannes Schmalzl: „Gerne unterstützen wir diesen innovativen Ansatz, gerade in der Grenzregion durch einen Blick über den Tellerrand neue Arbeitsplätze in den Main-Tauber-Kreis zu bringen“

    Das von der Gemeinde Großrinderfeld und der Stadt Würzburg geplante interkommunale Gewerbegebiet auf der Gemarkung der Gemeinde Großrinderfeld (Main-Tauber-Kreis) hat eine wichtige Hürde genommen. Im Rahmen einer Vorprüfung des Regierungspräsidiums Stuttgart zur Gründung eines Zweckverbandes für das grenzüberschreitende Gewerbegebiet haben sich die angehörten Ministerien und Träger öffentlicher Belange aufgeschlossen gezeigt und wertvolle weiterführende Hinweise gegeben. Das Regierungspräsidium Stuttgart hat das Gemeinschaftsprojekt zur Förderung durch das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum vorgeschlagen und der Gemeinde Großrinderfeld grünes Licht für einen Antrag an den Regionalverband Heilbronn-Franken auf Änderung des Regionalplanes gegeben. „Ich begrüße diesen innovativen Ansatz, der auch Nachbargemeinden offen steht, wie uns die Gemeinde Großrinderfeld erklärt hat. In einer Grenzregion muss es gestattet sein, über den Tellerrand hinaus zu blicken, um aus der Kooperation mit der Universitätsstadt Würzburg neue Arbeitsplätze in den Main-Tauber-Kreis zu bringen“, erklärte Regierungspräsident Johannes Schmalzl.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart wurde vom Innenministerium Baden-Württemberg auf der Grundlage eines Staatsvertrages mit dem Freistaat Bayern als Rechtsaufsichtsbehörde mit dem Genehmigungsverfahren für den grenzüberschreitenden Zweckverband beauftragt. Im Rahmen einer Voranhörung hat das Regierungspräsidium die tangierten Ministerien in Bayern und Baden-Württemberg (Verkehr und Infrastruktur) und weitere öffentliche Stellen wie den Regionalverband Heilbronn-Franken und die IHK Heilbronn-Franken zu der Planung angehört.

    Die IHK sieht in dem Projekt die Chance für neue wirtschaftliche Impulse im ländlichen Raum Main-Tauber. Auch der Regionalverband steht dem 20 Hektar-Projekt wohlwollend gegenüber und hat angeregt, dass die Gemeinde die erforderliche Änderung des Regionalplanes beantragt. Das Landratsamt Main-Tauber-Kreis hat konkrete Hinweise zur Abarbeitung der Umweltbelange gegeben. Das Stuttgarter Ministerium für Verkehr und Infrastruktur sieht aus landesplanerischer Sicht keinen Ausschlussgrund aufgrund des Umstands, dass Großrinderfeld und Würzburg keine gemeinsame Grenze haben. Das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr hat sein grundsätzliches Einverständnis mit der Bildung eines gemeinsamen Zweckverbandes erteilt und fachliche Anregungen gegeben, die das Regierungspräsidium im Rahmen seiner Prüfung aufgenommen hat. Regierungspräsident Schmalzl: „Jetzt liegt es an der Gemeinde Großrinderfeld, die aufgeworfenen Fragen schrittweise abzuarbeiten. Das Regierungspräsidium wird das Gemeinschaftsprojekt bei Bedarf gerne weiter unterstützen.“

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