Befehle des Menübands überspringen
Zum Hauptinhalt wechseln
Sie sind hier: RP Internet »Stuttgart »Pressemitteilung
Startwebsite des Internetauftritts des Regierungspräsidiums Stuttgart
  • Abteilung 8
    28.04.2017
    Archäologische Denkmalpflege - Deutsch-französisches Gemeinschaftsprojekt zur Erforschung des mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Bergbaus in den Vogesen und im Schwarzwald (Regio Mineralia)
    Einladung zur zweiten Arbeitstagung am 5. Mai 2017 in Freiburg

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    im Herbst 2016 hat ein deutsch-französisches Gemeinschaftsprojekt zur Erforschung des mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Bergbaus in den Vogesen und im Schwarzwald begonnen (Regio Mineralia). Es wird mit Interreg-Mitteln finanziert und dauert drei Jahre.

    Am 5. Mai 2017 findet in Freiburg die zweite Arbeitstagung zu diesem Projekt statt. An dem Termin werden die bisherigen Ergebnisse vorgestellt und das weitere Vorgehen diskutiert. Ziel dieses Projektes sind insbesondere die wissenschaftliche Auswertung der in den Besucherbergwerken gewonnenen Ergebnisse, die Vernetzung der Besucherbergwerke untereinander und die bessere Vermittlung der erzielten Ergebnisse. Hierzu werden auch zeitlich differenzierte Karten der Bergbauregion am Oberrhein erstellt. Zum Abschluss des Projektes wird im Elsass, in Baden-Württemberg und in der Pfalz eine gemeinsame Ausstellung gezeigt werden. Der baden-württembergische Projektpartner ist das Landesamt für Denkmalpflege.

    Zu dieser Tagung laden wir die interessierten Vertreter der Presse herzlich

    am 5. Mai 2017 von 10:00 – 17:30 Uhr
    in die Günterstalstraße 67,  Freiburg
    zu Vorträgen und Diskussionen

    ein. Die Tagesordnung wird den Teilnehmern vorab bekannt gegeben.

    Zur besseren Planung des Termins bitten wir um eine kurze Rückmeldung (EMail desiree.bodesheim@rps.bwl.de oder Telefonl 0711/904-10002).

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

    Mit freundlichen Grüßen

    Désirée Bodesheim
    Regierungspräsidium Stuttgart

    Hintergrundinformationen

    Seit dem 13. Jahrhundert stellt die Gewinnung von Metallen die frühste Industrie in Mitteleuropa dar. Das Laboratorium CRESAT (Forschungsstelle für Wirtschaft, Gesellschaft, Kunst und Techniken) der Université de Haute-Alsace startete am 25. Oktober 2016 das Interreg V Projekt Regio Mineralia über die Überreste der Bergbau- und Metallindustrie am Oberrhein und in der Pfalz. Neben weiteren Partnern sind an diesem Projekt die Universitäten des Verbundes Eucor – The European Campus beteiligt, d. h. die Universitäten von Freiburg und Strasbourg. Das Projekt Regio Mineralia vereinigt Historiker, Geologen, Archäologen und Umweltwissenschaftler, um den geschichtlichen Hintergrund dieser spezifischen Montankultur, die sichtbare und verdeckte Spuren in den Landschaften des Oberrheins hinterlassen hat, aufzuarbeiten. Vorrangiges Ziel von Regio Mineralia ist die Förderung eines authentischen Kulturtourismus. Die verschiedenen Kulturstätten werden miteinander vernetzt und mit neuen kulturellen und pädagogischen Lehrmitteln ausgestattet, die von der Wissenschaftsforschung inspiriert sind. Ein zu erstellender historischer Atlas der metallgewinnenden Industrie und eine große Ausstellung mit zugehörigem Katalog sollen genutzt werden, um Schülern und einem breiten Publikum dieses natürliche und kulturelle Erbe näherzubringen.
    Die wichtigsten Partner trafen sich anlässlich des Startseminars vom 25. Oktober 2016, um ihre jeweiligen Forschungsarbeiten und Aufgabenstellungen vorzustellen, die Zielsetzungen aus den Interreg-Unterlagen in Erinnerung zu rufen, die ersten Aktionen abzustimmen und einen Lenkungsausschuss zu gründen.


    Weitere Informationen über das Projekt erhalten Sie unter:
    http://www.eucor-uni.org/de/2017/01/05/regio-mineralia

    Die Projektpartner:

    • Université de Haute-Alsace Université de Haute-Alsace Institut d'enseignement supérieur et de recherche (Hauptverantwortlicher)
    • Johannes Gutenberg-Universität Mainz
      Generaldirektion kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz
    • Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau Baden-Württemberg
    • Institut National de Recherches en Archéologie Préventive
    • Interdépartemental Rhénan Pôle Archéologique Interdépartemental Rhénan 
    • Albert Ludwig Universität Freiburg-I-Br Institut für Ur- und Frühgeschichte 
    • Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg 
    • Association Spéléologique pour l'Etude et la Protection des Anciennes Mines 
    • Maison de la Géologie et de l'Environnement de Haute Alsace 
    • Bureau de Recherches Géologiques et Minières Direction Régionale Alsace 
    • Université de Franche Comté Université de Franche Comté 

    Bei Interreg handelt es sich um eine Gemeinschaftsinitiative des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Sie hat die Förderung der Zusammenarbeit zwischen EU-Mitgliedstaaten und benachbarten Nicht-EU-Ländern zum Ziel. Die Programme sind in die Europäische Territoriale Zusammenarbeit (ETZ) integriert. Neben dem Ziel „Konvergenz“ und dem Ziel „Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung“, ist die ETZ eigenständiges Instrument der europäischen Strukturpolitik.

    Die Initiative Interreg V verfügt in Summe über ein EU-weites Gesamtbudget von rund 10 Milliarden Euro im Zeitrahmen von 2014 bis 2020.

​​Pressestelle

Ruppmannstr. 21
70565 Stuttgart
Telefon 0711 904-10002
Telefax 0711 7846940


Katja Lumpp
Pressesprecherin
EMail pressestelle@rps.bwl.de

Matthias Kreuzinger

Pressereferent
EMail pressestelle@
rps.bwl.de

Désirée Bodesheim
Pressereferentin
EMail pressestelle@rps.bwl.de