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  • Abteilung 2
    14.04.2015
    Förderbescheid des Landes zur Entwicklung der Stadt Gerlingen in Höhe von 900.000 Euro übergeben
    Regierungspräsident Johannes Schmalzl: „Ich bin sehr erfreut, dass die Stadt Gerlingen für die Erneuerung im Stadtkern- und Rathausbereich zur Neuordnung und Reaktivierung der Stadtmitte zusätzliche Finanzmittel erhält und ich den Förderbescheid hierfür

    Bürgermeister Georg Brenner: „Diese Förderung verhindert ein Ausbluten unserer Innenstadt und gibt der Bürgern einen neuen Kommunikationsraum“

    In diesem Jahr stehen landesweit rund 205 Millionen Euro Sanierungsmittel zur Verfügung, im Regierungsbezirk Stuttgart sind dies über 75 Millionen Euro. Die Förderprogramme des Bundes und des Landes werden über die Regierungspräsidien
    bewilligt und in der Abwicklung begleitet.

    Der Stuttgarter Regierungspräsident Johannes Schmalzl erläutert: „Die Städtebauförderung gibt wichtige Impulse für die Schaffung und Entwicklung kommunaler Infrastruktur und dient dem Gemeinwesen. Die Sanierungsmittel lösen auf kommunaler Ebene das rund Achtfache an Investitionen aus.“

    Von der Städtebauförderung profitiert auch die Stadt Gerlingen. Regierungspräsident Johannes Schmalzl überreichte heute Bürgermeister Georg Brenner einen Förderbescheid für das Sanierungsgebiet „Stadtkern-Rathausbereich“ über 900.000 Euro. Die Fördermittel sollen im Wesentlichen für die Neuordnung des Träuble-Areals u. a. mit 30 Tiefgaragen-Plätzen, die Neuordnung und Freilegung von Grundstücken, für private Modernisierungs- und Baumaßnahmen und für den Bau eines Bürgerbüros eingesetzt werden.
       
    Bürgermeister Georg Brenner sagte: „Mit den Sanierungsmitteln des Bundes und des Landes steuern wir in Gerlingen dem Ausbluten unserer Innenstadt kontinuierlich entgegen. Durch die Neuordnung von Grundstücken entstehen notwendige Flächen für Einzelhandel, Dienstleistung und  neue Arbeitsplätze. Zudem wird für Familien ein neues Wohnungsangebot, mit einer qualitätsvollen Entwicklung des öffentlichen Raumes, im Zentrum geschaffen. Durch die Förderung des Städtebaus entsteht in Gerlingen ein zentraler Versorgungs- und Kommunikationsraum mit einem vielfältigen Angebotsmix. Dies wird durch ein breites bürgerschaftliches Engagement begleitet und vom Regierungspräsidium unterstützt. Dafür sind wir dankbar.“

    Zusätzlich profitieren im Landkreis Ludwigsburg u. a. folgende Kommunen von der Städtebauförderung:

    • Die Große Kreisstadt Ludwigsburg mit einer Fördersumme von 1,5 Mio. Euro. Für Modernisierungs- und Freilegungsmaßnahmen zur Aufwertung des Wohnstandortes Grünbühl/Sonnenberg/Karlshöhe 1,3 Mio. Euro und für die Vorbereitung der Verknüpfung von Bahnhof und Innenstadt 200.000 Euro.
    • Die Große Kreisstadt Bietigheim-Bissingen mit einer Fördersumme von 800.000 Euro für Abbruch, Straßengestaltungs- und private Erneuerungsmaßnahmen in der Farbstraße und der Löchgauer Straße.
    • Die Große Kreisstadt Remseck a. N. mit einer Fördersumme von 800.000 Euro zur umfassenden Gestaltung der Schillerstraße und des Meisenwegs, die Sanierung des Spielplatzes Eckgartenstraße sowie für die Modernisierung der historisch bedeutsamen Gebäude Zehntscheuer und Pfarrscheuer und des städt. Gebäudes Neckarkanalstraße 4
    • Die Gemeinde Oberstenfeld mit einer Fördersumme von 1.000.000 Euro für die Erhaltung der denkmalpflegerisch wertvollen Bausubstanz des Stifts und die barrierefreie Gestaltung der Großbottwarer Straße.
    • Die Gemeinde Sachsenheim mit einer Fördersumme von 1.100.000 Euro für die Sanierung des denkmalgeschützten Wasserschlosses und die Schaffung des barrierefreien Zugangs zum im Schloss befindlichen Rathaus.


    Insgesamt konnten die städtebaulichen Maßnahmen im Landkreis Ludwigsburg mit einer Fördersumme in Höhe von 11,43 Mio. Euro unterstützt werden.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart hat die Aufgabe, die Städte und Gemeinden im Regierungsbezirk zu förderrechtlichen Fragen städtebaulicher Vorhaben zu beraten, und die Förderanträge zu beurteilen. Es ist zudem Bewilligungsstelle und prüft nach Abschluss der Maßnahmen die Abrechnungen der Kommunen.

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