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  • Abteilung 5
    07.05.2015
    Regierungspräsident Johannes Schmalzl bewilligt rund 580.000 Euro an Landesmitteln für die Gemeinde Spraitbach (Ostalbkreis)
    Schmalzl: „Der Ausbau der Regenwasserbehandlung dient dem Gewässerschutz und gewährleistet bezahlbare Abwasserpreise für die Bürgerinnen und Bürger“

    ​Regierungspräsident Johannes Schmalzl hat heute, Donnerstag, 7. Mai, dem Bürgermeister der Gemeinde Spraitbach, Ulrich Baum, einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 575.400 Euro für den Ausbau der Regenwasserbehandlung des Teilortes Vorderlintal überreicht. „Es freut mich, dass wir mit diesen Landesmitteln die Gemeinde Spraitbach bei ihrer Baumaßnahme unterstützen können“, sagte Schmalzl. „Mit dem Zuschuss gelingt es, den gesetzlichen Anforderungen gerecht zu werden und sowohl den Gewässerschutz als auch bezahlbare Abwasserpreise für die Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten.“

    Die Abwässer der Ortsteile Vorder- und Hinterlintal werden über das bestehende Pumpwerk Vorderlintal zur Sammelkläranlage Spraitbach gepumpt. Bei Regenwetter kann derzeit die anfallende Abwassermenge nicht in ausreichender Höhe weitergeleitet werden, so dass das Mischabwasser über den vor dem Pumpwerk angeordneten Regenüberlauf in den Reichenbach entlastet wird. Dieser mündet nach rund zwei Kilometern in den Reichbachstausee, der als Badegewässer genutzt wird. Durch den Bau des Regenüberlaufbeckens RÜB 88 und die Anpassung der zur Kläranlage weiterzuleitenden Abwassermenge soll die Entlastungswassermenge vermindert und so der Reichenbach sowie der Reichenbachstausee besser geschützt werden. Des Weiteren wird an zwei relevanten Becken ein Fernwirksystem installiert, um das Betriebs- und Entlastungsverhalten über die Fernwirkzentrale auf der Kläranlage erfassen zu können und gleichzeitig eine bessere Überwachung zu gewährleisten.

    „Die Förderung von Abwassermaßnahmen ist uns ein wichtiges Anliegen“, erklärte Regierungspräsident Johannes Schmalzl. „So kann weiterhin ein wesentlicher Beitrag zur Verbesserung der Gewässergüte geleistet werden.“ Das Land unterstützt mit seinem Förderprogramm im Bereich Abwasserbeseitigung Kommunen und Zweckverbände bei der Umsetzung kommunaler Abwassermaßnahmen. Im Regierungsbezirk Stuttgart wurden aktuell 20,1 Millionen Euro vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft für kommunale Abwassermaßnahmen bereitgestellt. Damit kann an vielen Stellen der Ausbau von Abwasserbeseitigungs- und Regenwasserbehandlungsanlagen weiter umgesetzt werden.

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