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  • Abteilung 5
    07.05.2015
    Land gibt Fördermittel für die Abwasserbeseitigung in Wolpertshausen frei - Erweiterung der Sammelkläranlage Wolpertshausen-Cröffelbach (Landkreis Schwäbisch Hall)
    Rund 1 Million Euro gibt’s für den Gewässerschutz der Bühler

    ​Die Gemeinde Wolpertshausen hat Landesmittel in Höhe von 1.057.300 Euro für die Erweiterung der Sammelkläranlage Cröffelbach erhalten.

    Anlässlich der Förderung wiesen Umweltminister Franz Untersteller und Regierungspräsident Johannes Schmalzl heute (7. Mai 2015) in Stuttgart auf die Schwierigkeiten von Kommunen insbesondere im ländlichen Raum hin, in Zeiten knapper Kassen die Daseinsvorsorge dauerhaft gewährleisten zu können. „Die Landesregierung legt großen Wert darauf, diese strukturellen Nachteile mit Fördermitteln auszugleichen“, erklärte Umweltminister Franz Untersteller. Daher stellt das Land den Städten und Gemeinden dieses Jahr rund 58 Millionen Euro zur Verfügung, damit sie ihr Abwasser effizienter und umweltverträglicher beseitigen können. „Die Förderung des Landes wird dafür sorgen, dass sich die Abwassersituation in Wolpertshausen verbessern wird. Hiervon profitieren die Bürgerinnen und Bürger sowie die Umwelt“, sagte Untersteller.

    „Die rund eine Millionen Euro Landesmittel sind für den Gewässerschutz der Bühler gut angelegt“, sagte Regierungspräsident Johannes Schmalzl. Durch den Zuschuss gelinge es, die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen und für die Bürgerinnen und Bürger weitere Gebührenerhöhungen für die Trink- und Abwasserpreise zu vermeiden.

    Die 1993 für 2.200 Einwohnerwerte ausgelegte Kläranlage ist bedingt durch die zwischenzeitlich erfolgten Anschlüsse von fünf Teilorten der Gemeinde Wolpertshausen sowie ein Teilort der Nachbargemeinde Ilshofen stark überlastet und muss dringend auf 5.000 Einwohnerwerte ausgebaut werden. Die gesamte Maßnahme erfordert eine Investition in Höhe von rund 2,3 Millionen Euro.

    Die Anlage wird um ein Belebungsbecken und ein Nachklärbecken ergänzt. Um die Schlammmenge zu reduzieren und den Überschussschlamm einzudicken, wird ein Voreindicker gebaut. Des Weiteren wird eine Phosphorelimination erstellt, um den Eintrag von Phosphorverbindungen in das Gewässer zu verringern.

    Im Regierungsbezirk Stuttgart sind aktuell für 2015 20,1 Millionen Euro Fördermittel für kommunale Abwassermaßnahmen bereitgestellt worden. Damit kann an vielen Stellen die Reinigungsleistung von Kläranlagen verbessert und der Zusammenschluss zu zentralen Anlagen weiter umgesetzt werden.

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