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  • Abteilung 4
    27.05.2015
    L 526, Sanierung der Stützmauer an der Schefflenz (Heilbronn)
    Beginn der Baumaßnahme am 01. Juni 2015 - Vollsperrung unumgänglich - Land investiert 600.000 Euro in den Erhalt der Infrastruktur

    Das Regierungspräsidium Stuttgart beginnt am Montag, den 01. Juni 2015, mit der Instandsetzung der Stützmauer an der Schefflenz. Die unter Vollsperrung der Landesstraße 526 stattfindende Baumaßnahme wird bis Ende August 2015 andauern. Die Kosten in Höhe von rund 600.000 Euro werden vom Land Baden-Württemberg als Straßenbaulastträger übernommen.

    Die Stützmauer liegt ca. 200 m von der Einmündung der L 526 in die L 1096 nördlich von Untergriesheim entfernt. Die Mauer sichert auf einer Länge von rund 45 m den etwa 5 m hohen Geländesprung zwischen Straße und Bachbett der Schefflenz. Es handelt sich um eine Trockenmauer aus behauenen Natursteinquadern, die unmittelbar auf dem gebankten Fels (Oberer Muschelkalk) gegründet ist. Dieser steht ca. 1,50 m über der Mittelwasserlinie der Schefflenz als senkrechte Felswand an.

    Die alljährliche Bauwerksinspektion durch das Regierungspräsidium Stuttgart hat ergeben, dass sich der Zustand der Mauer in den letzten Jahren ständig weiter verschlechtert hat. Dies zeigen die festgestellten Bewegungen von Mauerstein- und Felsbruchstücken. Zur Sicherstellung der Verkehrssicherheit, und um statische und dynamische Einwirkungen des Verkehrs auf die Stützmauer wesentlich zu mindern, ist seit 2013 die talseitige Fahrspur gesperrt.

    Wegen den unterschiedlichen Schädigungen und Randbedingungen wird die Instandsetzung in zwei Abschnitten ausgeführt. Im Nordteil wird die gesamte Natursteinmauer und der darunter freiliegende Fels durch eine Stahlbeton-Vorsatzwand (30 cm dick) mit Rückverankerung gesichert. Im Südteil wird die bestehende Trockenmauer mit wieder verwendbaren Mauersteinen ertüchtigt.

    Da für diese Arbeiten eine halbseitige Sperrung der Straße nicht ausreichend, muss die L 526 während der Bauzeit voll gesperrt werden. Die Vollsperrung reicht von der Kreisgrenze, an der Einmündung der K 2158 nördlich von Neudenau gelegen, bis zur Einmündung in die L 1096 nördlich von Untergriesheim. Die ausgeschilderte Umleitung erfolgt über die K 2158 bis Neudenau und von dort über Herbolzheim (L 1096) bis nach Untergriesheim.

    Durch entsprechende Schutzmaßnahmen während des Baus werden Eingriffe in den Naturhaushalt minimiert bzw. vermieden. So werden als Ersatzmaßnahme für die Inanspruchnahme der Stützwand an der Schefflenz Trockenmauern bei Ruchsen saniert.

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidlichen Behinderungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

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Telefax 0711 7846940


Katja Lumpp
Pressesprecherin
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Pressereferent
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Pressereferentin
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