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  • 18.12.2014
    „Der Erste Weltkrieg – Abschiede und Grenzerfahrungen – Alltag und Propaganda“ - Ausstellung der Landeszentrale für politische Bildung zu Gast im Regierungspräsidium Stuttgart
    „Die Erinnerung an den Ersten Weltkrieg anschaulich wach zu halten ist auch nach 100 Jahren eine bleibende Verpflichtung und aktive Friedensarbeit“, sagt Regierungspräsident Johannes Schmalzl

    Vom 22. Dezember 2014 bis zum 13. Januar 2015 ist die im Jubiläumsjahr 2014 sehr stark nachgefragte Ausstellung „Der Erste Weltkrieg – Abschiede und Grenzerfahrungen – Alltag und Propaganda“ zu Gast im Regierungspräsidium Stuttgart. Die Veranstaltung erfolgt in Kooperation mit dem Bezirksverband Nordwürttemberg des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

    Regierungspräsident Johannes Schmalzl ist zugleich auch Landesvorsitzender des Volksbundes. Er wird am 13. Januar 2015 gemeinsam mit dem Bezirksvorsitzenden des Volksbundes, Winnendens Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth, sowie einem Vertreter der Landeszentrale für politische Bildung im Rahmen einer Finissage die Ausstellung vorstellen und einen Blick zurück auf das Jubiläumsjahr 100 Jahre Beginn des Ersten Weltkrieges werfen.

    Die Ausstellung nimmt drei Leitthemen in den Blick: "Kriegsbegeisterung, Propaganda und Fronterlebnis", "Das Leben an der Heimatfront" und schließlich die "Nachwirkungen des Ersten Weltkriegs". Mit zeitgenössischen Bildern und Zeugnissen richtet sich ihr Augenmerk auf den Alltag der Menschen. Das Erleben und die Perspektive von Kindern und Jugendlichen stehen gleichermaßen im Mittelpunkt. Beispiele aus dem heutigen Baden-Württemberg schaffen dabei konkrete Bezüge und vermitteln die Erfahrungen der Menschen "vor Ort".

    Die Ausstellung legt mit zeitgenössischen Bildern und Zeugnissen ihr Augenmerk auf den Alltag der Menschen und insbesondere auf das Erleben und die Perspektive von Kindern und Jugendlichen.

    Die Wanderausstellung der Landeszentrale für politische Bildung zum Ersten Weltkrieg kann vom 22. Dezember bis 13. Januar im Regierungspräsidium Stuttgart, Ruppmannstr. 21, Europasaal, Erdgeschoss, Haupteingang Bauteil A, an Werktagen zwischen 8 und 18 Uhr besichtigt werden.

    Die Finissage findet statt am Dienstag, den 13. Januar 2015, 11.00 Uhr im Regierungspräsidium Stuttgart, im Bauteil A, Erdgeschoss, Europasaal, Ruppmannstr. 21, 70565 Stuttgart-Vaihingen

    s_Plakat_EWK_Ausstellung.pdfFlyer (pdf, 718 KB)


    Hintergrundinformationen:

    2014 jährt sich der Ausbruch des Ersten Weltkriegs zum hundertsten Mal. Er wird als „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ (George F. Kennan) bezeichnet. Über vier

    Jahre lang (1914–1918) wütete der Krieg und hinterließ Verheerungen und Opferzahlen in bis dahin ungekanntem Ausmaß. Die Menschen waren in vielerlei Hinsicht Grenzerfahrungen ausgesetzt. Zurück blieb eine „verlorene Generation“, traumatisiert durch die „Kriegserlebnisse“ im Schützengraben, konfrontiert

    mit Leid, Verlust und Elend an der „Heimatfront“. Die unbewältigten Nachwirkungen des Ersten Weltkriegs bereiteten die nächste Katastrophe des 20. Jahrhunderts vor: Den Zweiten Weltkrieg.

    Die Ausstellung ist als Wanderausstellung konzipiert und kann von Kommunen, Schulen, anderen Bildungseinrichtungen, Behörden, Gedenkstätten usw. gegen eine geringe Gebühr ausgeliehen werden.

    Weitere Informationen unter http://www.lpb-bw.de/ausstellung_ersterweltkrieg.html

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