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  • Abteilung 1
    07.09.2015
    Flüchtlingsunterkunft des Landes in Schwäbisch-Hall

    Regierungspräsident Johannes Schmalzl informierte heute: „Der starke Flüchtlingszustrom nach Baden-Württemberg, zwingt das Land, die Kapazitäten für die Erstaufnahme von Hilfesuchenden zu erhöhen. Nach Absprache zwischen Land, Landkreis und Kommune, beginnt daher Anfang 2017 der Bau einer Flüchtlingsunterkunft des Landes in Schwäbisch Hall“

    „Der starke Flüchtlingszustrom nach Baden-Württemberg, der aller Voraussicht nach auch die kommenden Jahre anhält, zwingt das Land, die Kapazitäten für die Erstaufnahme von Hilfesuchenden zu erhöhen. Nach Absprache zwischen Land, Landkreis und Kommune, beginnt Anfang 2017 der Bau einer Flüchtlingsunterkunft des Landes in Schwäbisch Hall.“ So informierte Regierungspräsident Johannes Schmalzl heute gemeinsam mit Oberbürgermeister Hermann-Josef Pelgrim und dem Ersten Landesbeamten Michael Knaus Medienvertreter während eines Pressegesprächs in Schwäbisch Hall. Der Bau soll auf einem Areal an der Friedrich-Groß-Straße entstehen. Oberbürgermeister Pelgrim sagte: „Mit dem Neubau einer Landeserstaufnahme in Schwäbisch Hall reagiert das Land auf die auch langfristig sich abzeichnenden Flüchtlingsströme. Die Stadt erwartet, dass mit dem Neubau die Voraussetzungen auch für eine bestmögliche Flüchtlingserstaufnahme geschaffen werden, die diese auf eine notwendige Integration in Gesellschaft und Arbeit vorbereitet. Darin wird die Stadt dem Land mit Rat und Tat unterstützend zur Seite stehen.“

    Zuvor hatten sich Fachleute des Regierungspräsidiums, des Landkreises und der Stadt mit der Hochbau-Bauleitung Schwäbisch Hall von Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Heilbronn,  im Beisein eines Vertreters aus dem Integrationsministerium getroffen, um den Fahrplan bis zum Baubeginn im Jahr 2017 zu besprechen. „Die hohe Zahl der ankommenden Flüchtlinge machen weitere Erstaufnahmestellen notwendig. Wir sind dazu bereit unseren Beitrag zu leisten“, so Landrat des Landkreises Schwäbisch Hall, Gerhard Bauer. Erster Landesbeamter Michael Knaus fügte hinzu: „Das Landratsamt Schwäbisch Hall wird mit seinem Gesundheitsamt die medizinische Untersuchung und Erstversorgung der Flüchtlinge übernehmen.“

    Bereits jetzt haben die ersten Vorplanungen begonnen. Die Erschließung des Geländes ist Stand jetzt für das Frühjahr 2016 terminiert, der Baubeginn für die Gebäude im Frühjahr 2017. Im Herbst 2017 soll die Flüchtlingsunterkunft des Landes fertig sein, um zum Jahreswechsel übergeben werden zu können. Anfang 2018 könnten dann die ersten Hilfesuchenden hier Unterkunft finden.

    Helene Gross-Zaft von Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Heilbronn, sagte: „Die Hochbauverwaltung des Landes ist angesichts der Flüchtlingssituation bestrebt das Bauvorhaben deutlich zu beschleunigen. Sollten die Witterungsverhältnisse mitspielen, wollen wir früher als geplant in die Bauausführung gehen.“

    Landkreise und Städte müssten sich gemeinsam in einer Verantwortungsgemeinschaft der großen Herausforderung der Flüchtlingsaufnahme im Land stellen, betonte Regierungspräsident Schmalzl vor den Medienvertretern. Ganz wesentlich sei dabei, dass das Land auf eine gute Partnerschaft mit den Kommunen angewiesen sei. Sie seien bei der Flüchtlingsunterbringung das Rückgrat des Landes. Schließlich stehe stets auf ihren Gemarkungen die jeweilige Erstaufnahmeeinrichtung des Landes, die vorläufige Unterbringung oder die in kommunaler Eigenverantwortung zu betreibende Anschlussunterbringung. Dem Regierungspräsidenten ist bewusst, dass dies nicht nur für das Land, sondern auch für die betroffenen Kommunen eine große Herausforderung darstelle. „Aus diesem Grund danke ich der Stadt Schwäbisch Hall ganz besonders, dass sie mit großem Verständnis auf die Bitte des Landes reagiert, auf dem Gelände an der Friedrich-Groß-Straße Anfang 2017 mit dem Bau einer Flüchtlingsunterkunft beginnen zu wollen“, so Schmalzl. „Wir werden die Hilfe der Stadt, auch während des Betriebs der Einrichtung, sehr benötigen. Denn die Willkommenskultur für Flüchtlinge wird vor allem durch die Haltung der Bürgerinnen und Bürger sowie der Funktionsträger in einer Stadt gelebt.“

    Regierungspräsident Schmalzl und Oberbürgermeister Pelgrim erläuterten, dass der Aufbau der Unterkunft für Flüchtlinge in Schwäbisch Hall in enger Zusammenarbeit erfolgen solle: „Wir werden wie schon in Ellwangen und Wertheim in Arbeitsgruppen die Themen entlang der vielfältigen Aufgaben einer Flüchtlingsunterkunft beraten und praktikable Lösungen entwickeln. Dies geht nur zusammen mit den Partnern vor Ort.“

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