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  • Abteilung 4
    23.09.2015
    Umbau Knotenpunkt L 1100/K 2155 - Waldkreuzung bei Talheim
    Land und Landkreis Heilbronn einigen sich auf Planungen für einen Kreisverkehrsplatz

    Anlässlich einer Straßenbaubesprechung am 16. September 2015 im Landratsamt Heilbronn haben sich Vertreter des Regierungspräsidiums und des Landratsamts Heilbronn darauf verständigt, die Variante Kreisverkehrsplatz am Knotenpunkt L 1100/K 2155 - der sogenannten Waldkreuzung bei Talheim - weiter zu verfolgen.

    Die Waldkreuzung bei Talheim ist schon länger ein Unfallschwerpunkt. Zuletzt wurde als Sofortmaßnahme der Haltebalken aus Richtung Untergruppenbach zurückgesetzt, um mögliche Sichtbehinderungen durch wartepflichtige Fahrzeuge zu verringern.

    Zur nachhaltigen Verbesserung der Verkehrsverhältnisse wurden vom Regierungspräsidium Stuttgart zwei Planungsvarianten untersucht und gegenübergestellt. Variante 1 beinhaltete die Errichtung einer Lichtsignalanlage sowie einen geringfügigen Umbau des Knotenpunktes. Variante 2 hatte den Umbau der Kreuzung zum Kreisverkehrsplatz zum Ziel. Beide Varianten wurden im Herbst 2014 den Trägern öffentlicher Belange zur Stellungnahme vorgelegt. Die Auswertung der eingegangenen Stellungnahmen hatte kein einheitliches Bild ergeben. Während die Kommunen im Umfeld der Kreuzung den Bau eines Kreisels favorisierten, sprachen Gründe des Natur- und Umweltschutzes sowie Kostenaspekte zunächst für die Lösung mittels Lichtsignalanlage. Nähere Untersuchungen zeigten dann aber auf, dass die notwendige Stromversorgung sowie gewisse Umplanungen zur Optimierung der LSA-Lösung die Kosten dieser Variante so stark anwachsen ließen, daß der ursprüngliche Kostenvorteil nahezu aufgezehrt wurde.

    Vertreter des Regierungspräsidiums und des Landratsamtes verständigten sich bei einer Dienstbesprechung zum Thema Straßenbau in diesen Tagen darauf, der weiteren Planung einen Kreisverkehrsplatz zu Grunde zu legen. Um die Eingriffe in Natur und Landschaft zu minimieren, aber auch um Kosten zu sparen, soll die weitere Planung eine „abgespeckte“ Form des Kreisverkehrsplatzes vorsehen. Der bisher geplante Durchmesser von 45 m wird auf 40 m reduziert, was dem Mittelwert für Außerortskreisel entspricht.

    Seit Frühjahr 2015 laufen bereits Erhebungen für die artenschutzrechtlichen und faunistischen Prüfungen. Erst nach Vorliegen dieser Ergebnisse zum Jahreswechsel 2015/2016 ist laut Regierungspräsidium absehbar, ob ein zeitaufwendiges Verfahren zur Erlangung des Baurechts notwendig wird. Über den Zeitpunkt des Umbaus ist daher derzeit noch keine verlässliche Aussage möglich.

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Katja Lumpp
Pressesprecherin
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