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  • Abteilung 1
    08.10.2015
    PRESSEEINLADUNG - Katastrophenschutzübung „Horkenberger Feuerwalze“ des Regierungspräsidiums Stuttgart am Samstag, den 17.10.2015 in der Gemarkung Löwenstein
    400 Rettungskräfte üben Großeinsatz

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    das Regierungspräsidium Stuttgart übt gemeinsam mit den Stadt- und Landkreisen das Konzept der kreisübergreifenden Hilfeleistung in der Gefahrenabwehr beim Eintritt von Großschadenereignissen.

    Dafür wurde das Übungsszenario großflächiger Waldbrand „Horkenberger Feuerwalze“ in der Gemarkung Löwenstein erstellt. Verschiedene Einheiten der Feuerwehren, des Deutschen Roten Kreuzes, des Technischen Hilfswerks, des Bundesverbands Rettungshunde und der Klinik Löwenstein, werden an dieser Übung teilnehmen. Insgesamt werden bei dieser Übung etwa 400 Rettungskräfte mit annähernd 100 Fahrzeugen teilnehmen.

    Mit eingebunden ist die im Übungsgebiet befindliche Klinik Löwenstein, welche die Wirksamkeit Ihres eigenen Gefahrenabwehrplanes testen wird.

    Herzlich laden wir Sie zu dieser Übung des Regierungspräsidiums Stuttgart am

     

    Samstag, den 17.10.2015 um 10:00 Uhr

    in die Klinik Löwenstein gGmbH – Konferenzraum,

    Geißhölzle 62, 74245 Löwenstein

     

    ein.

    Dort werden Sie kurz in die Thematik der Übung eingeführt und anschließend mit Mannschaftstransportwagen zu den einzelnen Schadenslagen auf der Gemarkung Löwenstein gebracht. Hier haben Sie die Möglichkeit, sich ein eigenes Bild der Übung zu machen. Nach Übungsende und anschließendem Mittagessen in der Klinik Löwenstein, wird es eine kurze Abschlussbesprechung mit allen Beteiligten geben.

    Wir freuen uns über Ihr Kommen.

    Über eine Anmeldung wären wir dankbar, um Ihnen einen ideale Übungsbeobachtung zu ermöglichen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Robert Hamm
    Pressesprecher des Regierungspräsidiums Stuttgart,
    Telefonnummer 0711/904-10002

    Hintergrundinformationen:

    Der Katastrophenschutz (KatS) ist eine landesrechtliche Organisationsform der kommunalen und staatlichen Verwaltungen in den Ländern zur Gefahrenabwehr bei Katastrophen, bei der alle an der Gefahrenabwehr beteiligten Behörden, Organisationen und Einrichtungen unter einheitlicher Führung durch die örtlich zuständige Katastrophenschutzbehörde zusammenarbeiten.

    Die Leitungen der Katastrophenschutzbehörden sind entsprechend den landesrechtlichen Vorschriften die Landräte in den Kreisen und die Oberbürgermeister in den kreisfreien Städten, die für den Katastrophenschutz zuständigen Ministerien sowie ggf. die mittleren staatlichen Verwaltungsebenen in den Ländern.

    Die Katastrophenschutzbehörden haben die Aufgabe, die Bekämpfung von Katastrophen vorzubereiten, Katastrophen zu bekämpfen und bei der vorläufigen Beseitigung von Katastrophenschäden mitzuwirken (Katastrophenschutz). Sie haben dazu die Maßnahmen zu treffen, die nach pflichtmäßigem Ermessen erforderlich erscheinen.

    Die Katastrophenschutzbehörden in BW sind dreigliedrig organisiert:

    1.    Untere Katastrophenschutzbehörden sind die Landratsämter und die Bürgermeisterämter der Stadtkreise als untere Verwaltungsbehörden.

    2.    Höhere Katastrophenschutzbehörden sind die Regierungspräsidien.

    3.    Oberste Katastrophenschutzbehörde ist das Innenministerium.

    Die unteren Katastrophenschutzbehörden sind in der Regel für den Katastrophenschutz zuständig. Sie können auch in den Fällen, in denen die höhere oder die oberste Katastrophenschutzbehörde sachlich zuständig ist, in ihrem Bezirk betraut werden.

    Die höheren Katastrophenschutzbehörden sind sachlich zuständig für den Katastrophenschutz in der Umgebung kerntechnischer Anlagen sowie für Katastrophenschutzaufgaben, die sich über den Bezirk einer unteren Katastrophenschutzbehörde hinaus erstrecken.

    Die oberste Katastrophenschutzbehörde ist für Katastrophenschutzaufgaben sachlich zuständig, die sich über einen Regierungsbezirk hinaus erstrecken.

    Als vorbereitende Maßnahmen haben die Katastrophenschutzbehörden insbesondere regelmäßige Übungen unter einheitlicher Führung durchzuführen.

    Zur Sicherstellung einer effektiven und effizienten Bekämpfung von Großschadensereignissen und Katastrophen sind Übungen unerlässlich. Nur durch Übungen sind auch Schwachstellen in den Katastrophenschutz-Planungen zu erkennen und rechtzeitig zu bereinigen. Deshalb behält die Durchführung von Katastrophenschutzübungen – auch vor dem Hintergrund zunehmender Naturkatastrophen und anderer Gefahren – hohe Priorität.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart führt als höhere Katastrophenschutzbehörde regelmäßig Übungen in den unterschiedlichen Zuständigkeitsbereichen durch

    Im konkreten Fall handelt es sich um eine gemeinsame Übung von Feuerwehr und Rettungsdiensten im Rahmen einer Großschadenslage, in der ein großflächiger Waldbrand den Einsatz von Kräften über einen Landkreis hinaus erforderlich macht.

     

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