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  • Abteilung 1
    11.12.2015
    Flüchtlingsunterbringung in der Landesmesse beendet - Regierungspräsident Johannes Schmalzl: Ich bedanke mich herzlich bei allen Beteiligten und Helfern für ihre vorbildliche Zusammenarbeit
    Bewohner der Halle 9 wurden in die LEA Ellwangen verlegt

    Die Unterkunft in Halle 9 der Landesmesse, die für die Unterbringung von 1000 und zeitweise sogar bis zu 1.500 Flüchtlingen geeignet war, steht künftig nicht mehr zur Verfügung. Der Mietvertrag zur Hallennutzung endet zum 12. Dezember, da die Halle für Veranstaltungen benötigt wird. Die in der Messehalle untergebrachten Flüchtlinge wurden bis zum Mittag des 10. Dezembers in die Erstaufnahmeeinrichtung des Landes in Ellwangen verlegt.

    Die Belegung der Unterkunft war am 14. Oktober 2015 erfolgt. Insgesamt konnten dort in den letzten zwei Monaten rund 2.800 Flüchtlinge kurzfristig untergebracht werden, bis sie in eine Erstaufnahmeeinrichtung verlegt wurden.

    „Mein Dank gilt zunächst Herrn Geschäftsführer Kromer von Baerle und Herrn Weiss von der Landesmesse Stuttgart GmbH für ihre kurzfristige und unbürokratische Unterstützung“ sagte Regierungspräsident Johannes Schmalzl. „Ebenso bedanke ich mich bei Herrn Lippe und Herrn Dr. Herkommer vom Malteser-Hilfsdienst sowie Herrn Kuhn vom Deutschen Roten Kreuz und deren Teams vor Ort für ihren unermüdlichen Einsatz und ihr vorbildliches Zusammenwirken“, so Schmalzl.

    Auch der Betreiber, die Campanet GmbH, hat einen nennenswerten Beitrag geleistet. „Es ist nicht selbstverständlich, dass die Betreuung vor Ort so reibungsarm funktioniert. Campanet hat die nicht immer einfachen Aufgaben mit Bravour gemeistert“, lobte Schmalzl das Team um Herrn Geschäftsführer Zippenfennig.

    Vor Ort im Einsatz waren zudem die Bundeswehr, die dort Duschzelte für die Flüchtlinge zur Verfügung gestellt hat, der Sicherheitsdienst S.O.B. sowie ehrenamtliche Helfer der Schatztruhe Stuttgart, des evangelischen kirchlichen Dienstes und der islamischen Gemeinschaft.

    „Ihre Bereitschaft und die aller anderen freiwilligen Helferinnen und Helfer waren uns eine große Stütze, diese wichtige humanitäre Aufgabe in den vergangenen zwei Monaten zu stemmen“, sagte Schmalzl.

    Die Notunterkunft in der Ehmannstraße wird voraussichtlich im Laufe des Februars 2016 fertiggestellt. Die Unterkunft bietet Platz für bis zu rund 1000 Flüchtlinge. Eine Teilbelegung mit bis zu 500 Flüchtlingen ist bereits vor Weihnachten, voraussichtlich nach dem 18. Dezember angedacht.

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