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  • Abteilung 5
    22.06.2018
    Knapp 1,9 Millionen Euro Landesmittel für die Abwasserbeseitigung in Waldenburg (Hohenlohekreis)
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Der Zusammenschluss bewirkt eine wirtschaftlichere und energieeffizientere Abwasserreinigung und führt zu einem nachhaltigen Gewässerschutz.“

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart hat gestern (21. Juni 2018) grünes Licht gegeben für Landesmittel in Höhe von rund 1,9 Millionen Euro für die Neuordnung der Abwasserbeseitigung in Obersteinbach und Neumühle, Gemeinde Waldenburg.

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer betonte die Relevanz der geförderten Maßnahmen: „Der Zusammenschluss bewirkt eine wirtschaftlichere und energieeffizientere Abwasserreinigung und führt zu einem nachhaltigen Gewässerschutz. Solche zukunftsorientierten Umweltprojekte sind wichtig.“

    Umweltminister Franz Untersteller sagte anlässlich der heutigen Förderzusage des Landes: „Gemeinden im ländlichen Raum wie Waldenburg können wegen ihrer geringen Bevölkerungsdichte und vergleichsweise langen Abwasserleitungen ihre Abwas-serbeseitigung oftmals nur dann modernisieren, wenn das Land ihnen hierbei finanziell unter die Arme greift. Daher stellen wir den Städten und Gemeinden in Baden-Württemberg hierfür im Jahr 2018 fast 62 Millionen Euro zur Verfügung.“
     
    Die Kläranlagen in Obersteinbach und Neumühle sind in die Jahre gekommen, so dass auf absehbare Zeit mit erheblichen Ersatz- und Erneuerungsinvestionen gerechnet werden musste. Die Gemeinde Waldenburg hatte deshalb als Grundlage für weitere Planungen zwei Strukturgutachten erstellen lassen, welche bereits vom Land mit über 13.000 Euro bezuschusst worden waren. Hierbei wurden verschiedene Varianten untersucht, von denen nun die Wirtschaftlichste umgesetzt wird. In einem ersten Schritt sollen jetzt die Kläranlagen Obersteinbach und Neumühle stillgelegt und das Abwasser über eine rund 3,9 Kilometer lange Druckleitung zur Sammelkläranlage Waldenburg übergeleitet werden. Das anfallende Abwasser kann dort effizienter und zuverlässiger gereinigt werden. Die zuwendungsfähigen Kosten für die nun anste-henden Maßnahmen betragen rund 2,9 Millionen Euro und der Fördersatz 63,7 Prozent.

    Das Land unterstützt mit seinem Förderprogramm im Bereich Abwasserbeseitigung die Kommunen bei der Umsetzung kommunaler Abwassermaßnahmen. Im Regierungsbezirk Stuttgart stehen hierfür dieses Jahr rund 22 Millionen Euro bereit.

  • Abteilung 8
    22.06.2018
    Landesdenkmalpflege Baden-Württemberg
    Entdeckung einer bisher unbekannten Wasserburg im Zentrum von Stetten im Remstal (Rems-Murr-Kreis)

    ​Kürzlich wurde von einer Baustelle im Zentrum von Stetten im Remstal der Fund von mehreren großen Hölzern gemeldet. Da sie zahlreiche Ausarbeitungen für zimmermannsmäßige Holzverbindungen zeigten, mussten sie zu einem bislang unbekannten Gebäude gehören. Dies wurde dem Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart gemeldet. Bei einem Ortstermin zeigte sich, dass es sich um massive Bauhölzer handelte.

    Besonders beeindruckend waren sechs bis zu 6,5 m lange Eichenbalken mit einem Durchmesser von 70 cm. Daneben fanden sich auch kleinere Balken und Eichenpfähle. Die Hölzer lagen nicht mehr an Ort und Stelle, es war aber zu erkennen, dass sie aus dem Bereich unterhalb des Grundwasserspiegels stammen; deshalb waren sie sehr gut erhalten. Der letzte Rest des Bauwerks, zu dem die Balken gehörten, war noch im westlichen Profil der Baugrube, zum verdolten Bach hin, sichtbar.
    Dort war ein steinernes Fundament erkennbar, das aus Bruchsteinen in Kalkmörtel gesetzt war, von dem aber nur mehr die Mauerfüllung ohne Außenschale vorhanden war. Die Mauer hatte eine Länge von mehr als 8 m und war noch ca. 60 cm hoch erhalten. Wahrscheinlich waren die Ecken erfasst, sodass hier ein rechteckiges oder quadratisches größeres Gebäude zu rekonstruieren ist. Das Fundament war ursprünglich auf zwei der massiven 70 cm starken Holzbalken errichtet, die als Unterbau im Feuchtgebiet dienten, sodass die Mauer selbst ca. 1,40 m stark gewesen sein musste. Bei dem Stein handelt es sich um Schilfsandstein, der wohl aus dem Steinbruch oberhalb von Stetten stammt und aus dem auch die nahe gelegene Yburg erbaut wurde. Zwei Proben der Hölzer konnten vorab dendrochronologisch bestimmt werden, woraus sich eine Datierung des Holzschla-ges in die Zeit zwischen 1220 und 1240 n. Chr. ergibt. Diese Datierung wird noch durch systematische Beprobung auf eine sicherere Basis gestellt werden.

    Aus der Datierung, der massiven Konstruktion der Mauer sowie den Dimensionen des in etwa zu rekonstruierenden Gebäudes und der Hölzer selbst sowie auch der Lage in einem Feuchtgebiet nahe am Bach, liegt der Schluss nahe, dass es sich wahrscheinlich um eine Wasserburg gehandelt hat, deren Existenz bisher völlig unbekannt war.

    Man darf gespannt sein, welche weiteren Erkenntnisse die baubegleitende archäologische Beobachtung der Baustelle, aber auch die Dokumentation der Hölzer und ihrer Konstruktionsmerkmale zu dieser für die Ortsgeschichte hochinteressanten und bedeutsamen Entdeckung noch erbringen.


    Baugrubenprofil, in dem noch Reste der als Unterbau dienenden Balken und der darauf ruhenden Mauer zu sehen sind.
    Abbildungsnachweis: Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart/M. Weihs

  • Abteilung 4
    21.06.2018
    L 1124 – Sanierung der Neckarbrücke in Ludwigsburg-Neckarweihingen - Rückbau der Verkehrssicherung und Verkehrsfreigabe am kommenden Dienstag, 26. Juni
    Freigabe für Fußgänger ab sofort

    Gute Nachricht für alle staugeplagten Verkehrsteilnehmer im Bereich der Neckarbrücke in Ludwigsburg-Neckarweihingen: die Sanierungsarbeiten neigen sich mit großen Schritten dem Ende zu. Die Verkehrssicherung kann im Laufe des kommenden Dienstags, 26. Juni abgebaut werden, so dass für Fahrzeuge wieder alle drei Fahrspuren zur Verfügung stehen. In den Tagen darauf wird es lediglich für Restarbeiten wie zum Beispiel Leitungsverlegungen während der verkehrsarmen Zeit zwischen 9 Uhr und ca. 16 Uhr abschnittweise und wechselseitig Sperrungen einer Fahrspur geben. 

    Schwerpunktmäßig wurden in den letzten Tagen die Arbeiten im Bereich des Gehwegs vorangetrieben, so dass Fußgänger nun ab sofort die Brücke wieder passieren können. Radfahrer müssen allerdings bis zum Abschluss sämtlicher Arbeiten absteigen. 

    Für Arbeiten im Auflagerbereich unter der Brücke auf Seite Neckarweihingen muss zusätzlich in den nächsten Wochen zeitweise ein kurzer Bereich der Abbiegespur auf der L 1100 von Poppenweiler her kommen in Fahrtrichtung Ludwigsburg gesperrt werden. 

    Das Land Baden-Württemberg investiert in die Instandsetzung der Neckarbrücke rund 1,5 Mio Euro. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der gesamten Baumaßnahme. 

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 5
    21.06.2018
    Umbau von drei Jagstabstürzen im Ostalbkreis
    Regierungspräsidium Stuttgart schafft weitere Durchwanderbarkeit der Jagst für Fische und Kleinlebewesen
     Absturz Jagstbrücke nach dem Umbau (Foto: RPS

    Der Landesbetrieb Gewässer im Regierungspräsidium Stuttgart beseitigt derzeit landeseigene Wanderungshindernisse in der Jagst. Fließgewässer bilden von Natur aus miteinander vernetzte Lebensräume. Vor allem Wehre, Abstürze und Sohlschwellen stören jedoch die ökologische Durchgängigkeit für Fische und Kleinlebewesen sowie den Transport der Sedimente. Im Rahmen der Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie kommt der Wiederherstellung dieser Durchgängigkeit eine vorrangige Bedeutung zu und es müssen störende Bauwerke entfernt oder umgebaut werden, so dass die Wanderung für aquatische Organismen und Sedimente wieder möglich wird. 

    Bereits Anfang dieses Jahres wurde in Ellwangen-Rindelbach ein ca. 30 m langer Betonabsturz unter der Jagstbrücke im Zuge der Kellerhausstraße entfernt und in ein natürliches Rauhgerinne mit Störsteinen umgebaut. Eine Niedrigwasserrinne sorgt dafür, dass auch in „trockenen Zeiten“ immer eine ausreichende Wassertiefe vorhanden ist und die dort vorkommenden Fische, sowie Kleinlebewesen, in beide Richtungen wandern können. 

    Weiter tätig wurde der Landesbetrieb Mitte April ebenfalls in Rindelbach auf Höhe der Eichkapelle. Hier war in den 1970er Jahren ein Absturzbauwerk mit einem Höhenunterschied von ungefähr 1,40 m zur Sohlstabilisierung und Vermeidung von Erosion gebaut worden. Die dortigen Betonstufen und die Betonsohle wurden nun vollständig ausgebaut, Steinmatten entfernt und es wurde eine durchgängige Raue Rampe mit Niedrigwasserquerschnitt aus Schüttsteinen mit einem Gefälle von 1:80 angelegt. Diese sehr flache Maßnahme entspricht auch den neuesten Anforderungen an die Durchwanderbarkeit. 

    Als drittes Bauwerk, welches in der Zuständigkeit des Landes liegt, wird in den nächsten Wochen der Absturz unter der Jagstbrücke bei Rainau-Saverwang umgebaut. Hier war im Zuge der Flurbereinigung vor ca. 50 Jahren ein mehrstufiger, etwa 25 m langer Betonabsturz eingebaut worden, welcher die Passierbarkeit für aquatische Lebensformen verhindert. Auch in diesem Fall wird das Betonbauwerk vollständig entfernt und durch eine gewässerbreite Sohlgleite aus Natursteinen, welche die Durchwanderung ermöglicht und gleichzeitig einer Tiefenerosion vorbeugt, ersetzt. 

    Die Baukosten für diese drei Maßnahmen liegen bei insgesamt rund 350.000 € und werden vollständig vom Landesbetrieb Gewässer übernommen. 

    Damit werden an der Jagst sämtliche größeren, landeseigenen Querbauwerke umgestaltet und somit die Vernetzung verschiedener Lebensbereiche wieder hergestellt. Der Umbau kleinerer Schwellen und Abstürze wird im Rahmen des Aktionsprogramms Jagst in den nächsten Monaten noch folgen. 


    Absturz Jagstbrücke vor dem Umbau (Foto: RPS)

  • Abteilung 4
    21.06.2018
    A 81 zwischen Stuttgart und Heilbronn - Großraum- und Schwertransport quert die Bundesautobahn über beide Fahrtrichtungen
    Kurzzeitige Vollsperrung der Anschlussstelle HN-Untergruppenbach am Freitag, 29. Juni, gegen 00:30 Uhr in beiden Fahrtrichtungen

    In der Nacht von Donnerstag, 28. Juni, auf Freitag, 29. Juni 2018, erfolgt eine Autobahnquerung durch einen Großraum- und Schwertransport auf Höhe der Anschlussstellen HN-Untergruppenbach.

    Um die Fahrbahnquerung zu ermöglichen, werden am Donnerstag, 28. Juni 2018, ab 20.00 Uhr die Schutzplanken im Mittelstreifen demontiert. Zur Absicherung der Arbeitsstelle wird in beiden Fahrtrichtungen außerdem jeweils der dritte (innere) Fahrstreifen abgesperrt. 

    Am Freitag, 29. Juni 2018, gegen 00:30 Uhr wird die Schutzplanke auf einer Länge von rund 15 Metern geöffnet sein. Durch die Autobahnpolizei wird dann auf beiden Fahrtrichtungen für max. 10 Minuten eine Vollsperrung durchgeführt.

     Dadurch kann der von Löwenstein kommende Transport auf die gesperrte Anschlussstelle zur Autobahn auffahren, die Autobahn queren und anschließend die ebenfalls gesperrte Auffahrt zur Autobahn in Fahrtrichtung Heilbronn verlassen. 

    Anschließend - nach etwa 10 Minuten - wird die Vollsperrung wieder aufgehoben und es stehen in jeder Fahrtrichtung zunächst wieder zwei Fahrspuren zur Verfügung.

    Nach dieser Querfahrt müssen die Schutzplanken innerhalb der noch vorhandenen Arbeitsstelle (dritte Spur) wieder montiert werden. Es ist vorgesehen, dass den Verkehrsteilnehmern ab 06:00 Uhr wieder alle drei Fahrspuren für beide Fahrtrichtungen zur Verfügung stehen. 

    Bei der zu transportierenden Ware handelt es sich um ein Schiffsgetriebe mit Transportabmessungen von 34,00 m Länge, 5,30 m Breite und 6,00 m Höhe mit einem Gesamtgewicht von 203 t. 

    Die betroffenen Verkehrsteilnehmer werden dringend gebeten, diese Vollsperrung vorab zu berücksichtigen und ggf. die Fahrtzeit und -route danach abzustimmen sowie verstärkt den Verkehrsfunk zu beachten. Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Behinderungen. 

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 8
    20.06.2018
    Landesamt für Denkmalpflege - Denkmalpflegerischer Werteplan zu der Gesamtanlage „Burkheim“, Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald
    Offizielle Übergabe durch das Landesamt für Denkmalpflege am 27. Juni in Vogtsburg-Burkheim

    Sehr geehrte Damen und Herren, 

    der denkmalpflegerische Werteplan für die Gesamtanlage Burkheim ist fertiggestellt. Das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart wird dieses neue Planungsinstrument der städtebaulichen Denkmalpflege an Herrn Bürgermeister Benjamin Bohn übergeben. 

    Hierzu sind Sie herzlich eingeladen.

    Kommen Sie 

    am Mittwoch, den 27. Juni 2018,
    um 14:30 Uhr
    in die Mittelstadt 9, in 79235 Burkheim. 

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen! 

    Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. 

    Mit freundlichen Grüßen 

    Saskia Becker
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, Telefonl 0711/904-10002

    Hintergrundinformationen

    Das Landesamt für Denkmalpflege hat inzwischen über 50 Denkmalpflegerische Wertepläne für die historischen, denkmalgeschützten Stadt- und Ortskerne des Landes erstellt. Auf zusammen fast 10.000 Seiten wird in diesen Fachplänen die Vielzahl, Vielfalt, Individualität und Qualität der Siedlungslandschaft in Baden-Württemberg gewürdigt. Mit dem neuen Planwerk werden nun auch die denkmalpflegerischen Werte in der Gesamtanlage Burkeim präzise erfasst, aktualisiert und anschaulich dargestellt.
    Der heutige Weinbauernort Burkheim besitzt eine charakteristische historisch topo-graphische Lage auf einem Bergsporn einer Hügelgruppe des Kaiserstuhls und ist in die umgebende Kulturlandschaft mit ihren Wein- und Obstbauflächen eingebettet. Der längsovale Stadtgrundriss der im Kern mittelalterlichen Stadtanlange überliefert die ummauerte Mittel- und Oberstadt und die südöstlich vorgelagerte Fischerstadt in der sog. Unterstadt. Nach Südwesten wird die Stadt durch das Schlossareal mit der Schlossruine begrenzt. Die Befestigungsanlage ist mit der Stadtmauer, einem Stadttor sowie dem einstigen Grabenbereich, der sich im Geländeverlauf und Freiflächen ablesen lässt, erhalten. Die Stadt zeichnet sich heute durch einen dichten historischen Baubestand aus der Zeit des 17. bis 19. Jahrhunderts aus, wobei die Stadtsilhouette von der Schlossruine im Süden der Stadtanlage bestimmt wird. Im nördlichen Teil bildet die Pfarrkirche eine städtebauliche Dominante. Bei der Stadt handelt es sich um eine Gesamtanlage gemäß §19 DSchG, an deren Erhaltung ein besonderes öffentliches Interesse besteht. 

    Die Intention des denkmalpflegerischen Werteplans ist eine ganzheitliche Darstellung des kulturellen Erbes: Hier werden nicht nur die Kulturdenkmale, sondern auch deren wesentlicher Kontext mit erhaltenswerten Gebäuden, Straßenzügen, Plätzen und Grünflächen dokumentiert. In Texten, Karten und Fotos werden alle Elemente, die den historischen, schützenswerten Stadtkern prägen, beschrieben und bewertet. Als städtebaulich-historischer Fachbeitrag des Landesamts für Denkmalpflege ermöglicht er für die tägliche Praxis einen unkomplizierten und schnellen Datenzugriff und steht damit allen am Planen und Bauen in Burkheim beteiligten Behörden und Personen tagesaktuell zur Verfügung.

  • Abteilung 7
    20.06.2018
    Herr Michael Kugel wird zum 1. August 2018 neuer Leiter des Zabergäu-Gymnasiums in Brackenheim

    ​Schulleiter. Herr Michael Kugel tritt die Nachfolge von Herrn Wolfgang Dietrich an, der im Juli 2018 in den Ruhestand verabschiedet wird.

    Herr Kugel, 1961 geboren, hat in Tübingen Physik und Evangelische Theologie auf Gymnasiallehramt studiert. Nach dem Referendariat und dem Zweitem Staatsexamen wurde er 1993 in den Schuldienst eingestellt und dem Theodor-Heuss-Gymnasium Heilbronn zugewiesen. Seit 2008 war Herr Kugel am Alfred-Amann-Gymnasium Bönnigheim als stellvertretender Schulleiter tätig.

    Am 19. Juni 2018 wurde Herr Kugel vom Regierungspräsidium Stuttgart als neuer Schulleiter des Zabergäu-Gymnasiums bestellt.

  • Abteilung 2
    19.06.2018
    Beseitigung der Bahnübergänge Goldshöfe und Wagenrain (Ostalbkreis)
    Planfeststellungsverfahren wird eingeleitet - Auslegung der Planunterlagen vom 25. Juni bis einschließlich 24. Juli 2018

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart leitet dieser Tage das Planfeststellungsverfahren für die Beseitigung der Bahnübergänge Goldshöfe und Wagenrain ein. Vorhabenträger ist der Geschäftsbereich Straßenbau des Landratsamtes Ostalbkreis. Das Planfeststellungsverfahren dient der Abwägung aller öffentlichen und privaten Belange und ist Voraussetzung für den Erlass des Planfeststellungsbeschlusses.

    Gegenstand der Planfeststellung ist die Beseitigung von drei Bahnübergängen. Dies sind die beiden Bahnübergänge Goldshöfe bei Bahn-km 79,065 der Strecke 4710 „Stuttgart-Bad Cannstatt – Nördlingen“ („Riesbahn“) und bei Bahn-km 0,253 der Strecke 4940 „Goldshöfe – Crailsheim“ („Obere Jagstbahn“) sowie des Bahnübergangs Wagenrain bei Bahn-km 78,591 der Strecke 4710 „Stuttgart-Bad Cannstatt – Nördlingen“.

    Aus Gründen der Verkehrssicherheit sollen, parallel zu der Errichtung eines neuen elektronischen Stellwerks im Bahnhof Goldshöfe, die drei Bahnübergänge geschlossen und durch eine gemeinsame Straßenüberführung mit Straßenanbindung nach Wagenrain und zum Bahnhof Goldshöfe ersetzt werden.

    Die neue Straßenverbindung, die die Bahngleise über eine Brücke quert, soll als Kreisstraße K 3335 die Funktion einer regionalen Straßenverbindung erfüllen und wird über einen Kreisverkehr an die K 3320 neu angebunden werden.

    Die beiden Bahnübergänge Goldshöfe befinden sich auf Gemarkung Schwabsberg, Gemeinde Rainau und werden derzeit von einer Verbindungsstraße, die von der K 3320 in Richtung Aalen-Oberalfingen abzweigt, gekreuzt. Diese Verbindungsstraße wird zukünftig als Wirtschaftsweg genutzt.

    Der Bahnübergang Wagenrain, der auf Gemarkung Hofen, Stadt Aalen, liegt, wird derzeit von einem städtischen Weg gekreuzt. Dieser erschließt den Wohnplatz Wagenrain und soll als Wohnsitzzufahrt bzw. Feldweg erhalten bleiben. Die Streckenführung der K 3320 sowie die betroffenen Geh- und Radwege werden an die neue Situation entsprechend angepasst.

    Um Beeinträchtigungen durch das Bauvorhaben soweit wie möglich zu vermeiden bzw. zu minimieren und unvermeidbare Beeinträchtigungen zu kompensieren, sind landschaftspflegerische Begleitmaßnahmen vorgesehen. Hierzu gehören z. B. Aufforstungsmaßnahmen in Hüttlingen und Ellwangen.

    Die Planunterlagen können in der Zeit vom 25. Juni 2018 bis einschließlich 24. Juli 2018 bei den Stadt- und Gemeindeverwaltungen Rainau, Aalen, Hüttlingen und Ellwangen im Ostalbkreis eingesehen werden.

    Bis einschließlich 7. August 2018 haben die von dem Vorhaben betroffenen Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, Einwendungen zu erheben.
    Zeit und Ort der Auslegung werden vorher ortsüblich bekannt gemacht.

    Zusätzlich können die Planunterlagen vom Beginn der Auslegung bis zum Ende der Einwendungsfrist auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Stuttgart (www.rp-stuttgart.de) eingesehen werden unter Abteilungen > Abteilung 2 > Referat 24 > Planfeststellungen > Aktuelle Planfeststellungsverfahren.
    Der Bekanntmachungstext ist auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Stuttgart unter „Bekanntmachungen“ abrufbar.

    Anlage: Planskizze (PDF, 63 KB)

  • Abteilung 4
    15.06.2018
    A 6 – Fahrbahnsanierungsarbeiten im Bereich der Anschlussstellen Ilshofen und Kirchberg, in jeweils beiden Fahrtrichtungen
    Die Bauarbeiten finden vom 22. Juni bis zum 22. Juli jeweils an den Wochenenden statt, mit Verkehrsbehinderungen ist zu rechnen

    ​Die Fahrbahn auf der A 6 befindet sich im Bereich der Anschlussstellen Ilshofen und Kirchberg in einem schlechten Zustand. Um den Straßenunterbau langfristig vor Schäden zu schützen und die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer zu erhalten, müssen in diesem Bereich Fahrbahnsanierungsarbeiten vorgenommen werden. Das Regierungspräsidium Stuttgart erneuert daher die Asphaltfahrbahn der Anschlussstellen Ilshofen und Kirchberg inkl. Verzögerungs- und Beschleunigungsstreifen.

    Die Bauarbeiten werden an jeder der Anschlussstellen jeweils an einem Wochenende durchgeführt werden. An der Anschlussstelle Kirchberg Süd finden die Arbeiten von Freitag, den 22. Juni, gegen 08:00 Uhr, bis voraussichtlich Sonntag, den 24. Juni, gegen 18:00 Uhr statt. An den Wochenenden ab Freitag, den 29. Juni (Kirchberg Nord), Freitag, den 13. Juli (Ilshofen Nord) und Freitag, den 20. Juli (Ilshofen Süd) finden die Bauarbeiten jeweils im gleichen Zeitrahmen an den weiteren Anschlussstellen statt. Die Anschlussstellen sind zu dieser Zeit gesperrt. Mit Verkehrsbehinde-rungen ist zu rechnen.

    Zur Sperrung der Anschlussstelle Kirchberg Süd: Der ausfahrende Verkehr in Fahrtrichtung Nürnberg wird an der vorigen Anschlussstelle Ilshofen/Wolpertshausen ausgeleitet.

    Zur Sperrung der Anschlussstelle Kirchberg Nord: Der ausfahrende Verkehr in Fahrtrichtung Heilbronn wird an der vorigen Anschlussstelle Crailsheim ausgeleitet.

    Zur Sperrung der Anschlussstelle Ilshofen Nord: Der ausfahrende Verkehr in Fahrtrichtung Heilbronn wird an der vorigen Anschlussstelle Kirchberg ausgeleitet.

    Zur Sperrung der Anschlussstelle Ilshofen Süd: Der ausfahrende Verkehr in Fahrtrichtung Nürnberg wird an der nachfolgenden Anschlussstelle Kirchberg ausgeleitet

    Betreut werden die Sanierungsarbeiten von der Autobahnmeisterei Öhringen, einer der sechs Autobahnmeistereien im Regierungsbezirk Stuttgart.

    Der Bund investiert auf der A 6 im Bereich der Anschlussstellen Ilshofen und Kirchberg rund 300.000 Euro in den Erhalt der Verkehrsinfrastruktur.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer für die unvermeidbaren Verkehrsbehinderungen um Verständnis. Da aufgrund der hohen Verkehrsbelastung mit Stauungen gerechnet werden muss, empfiehlt das Regierungspräsidium Stuttgart für diesen Streckenabschnitt mehr Fahrzeit einzuplanen.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    15.06.2018
    Verkehrsminister Hermann: Körschtalbrücke zwischen Esslingen und den Fildern wird fahrradtauglich - Land schreibt Lückenschluss im Radwegenetz zwischen Nellingen und Neuhausen aus
    Die Bauarbeiten werden von den Sommerferien bis Oktober 2018 ausgeführt.

    ​Im Radwegenetz auf den Fildern zwischen Esslingen und der Autobahn 8 wird eine wichtige Lücke geschlossen. Auf der Körschtalbrücke wird ein Radweg eingerichtet, der vor allem den Schulkindern, den Berufspendlerinnen und -pendlern nützt. Verkehrsminister Winfried Hermann, der sich schon seit Jahren für diese Verbindung eingesetzt hat, äußerte sich erfreut, dass nun die Ausschreibung für die Bauarbeiten beginnt. „Damit bekommen Radlerinnen und Radler eine weitere attraktive Radverbindung zwischen dem Neckartal und den Fildern, ohne den großen Höhenunterschied durch das Körschtal überwinden zu müssen.“

    Auch Regierungspräsident Wolfgang Reimer zeigt sich erfreut über die Ausschreibung des Lückenschlusses: „Zwischen Ostfildern und Neuhausen besteht schon lange eine Lücke im Radwegenetz. Ich freue mich, dass diese jetzt nach intensiver Planung und Abstimmung endlich geschlossen werden kann. Das ist ein großer Schritt, vor allem für die Schulkinder und Berufspendler auf den Fildern.“

    Die L 1202 im Streckenverlauf zwischen der A 8 Anschlussstelle Esslingen und der B 10 bei Esslingen überquert das Körschtal auf der Körschtalbrücke, die im Jahre 1994 gebaut wurde und bis zu 55 m hoch ist. Radfahrer dürfen die Brücke bisher aus Sicherheitsgründen nicht benutzen, sie müssen bisher das Körschtal hinunter und wieder hinauffahren. Um das Radfahren auf der Brücke künftig zu ermöglichen, ist vorgesehen, die Fahrbahn einzuengen und gleichzeitig den vorhandenen Notgehweg auf der westlichen Seite um ca. 2 Meter zu verbreitet. Dem Kraftfahrzeugverkehr wird dann jeweils eine 3,75 Meter breite Fahrspur zur Verfügung stehen, dies ist auch für den Lkw-Verkehr ausreichend. Der Radweg auf der Brücke wird dann 2,75 m breit und im Gegenverkehr zu befahren sein. Er wird nördlich und südlich der Körschtalbrücke an vorhandene Wege angeschlossen.

    Die Verbreiterung wird an der bestehenden Brückenkappe befestigt, auf der sich bisher der Notgehweg befindet. Dafür muss der Fahrbahnaufbau im Bereich der Verbreiterung entfernt und diese aufbetoniert werden. Die bestehende Stahlschutzeinrichtung wird ebenfalls abgebaut und ein höheres System auf der verbreiterten Brückenkappe neu hergestellt. Der bestehende Übersteigschutz, der auf der Innenseite der Brüstung befestigt ist, wird auf der gesamten Länge durch einen höheren Übersteigschutz auf der Außenseite der Brüstung ersetzt.

    Der Lückenschluss hat eine Gesamtlänge von rund 820 Meter. Davon befinden sich auf der Brücke rund 700 Meter, die Rampen zu den Wegen im Norden und Süden sind jeweils rund 60 Meter lang. Zusätzlich wird auf Gemarkung Ostfildern der Feldweg im weiteren Verlauf auf einer Länge von insgesamt rund 240 Meter ausgebaut und ertüchtigt.

    Ende dieser Woche werden die Ausschreibungsunterlagen zu den Bauarbeiten veröffentlicht.

    Die Bauarbeiten auf der Körschtalbrücke beginnen mit den Sommerferien und werden zwischen Nellingen und Neuhausen unter halbseitiger Verkehrsführung durchgeführt. Der Verkehr von Esslingen zur A 8 bleibt erhalten, in Richtung B 10 nach Esslingen wird er umgeleitet. In dieser Richtung wird der Pkw-Verkehr durch das Körschtal und Nellingen wieder zur L 1202 geführt, der Lkw-Verkehr wird auf der L 1204 durch Denkendorf über Deizisau zur B 10 geleitet. Die halbseitige Verkehrsführung ist bis Anfang Oktober vorgesehen, die restlichen Arbeiten im Bereich der Körschtalbrücke werden bis Ende Oktober 2018 dauern.

    Der Anschluss an das Feldwegenetz und die Ertüchtigung der bestehenden Wege werden im Anschluss an die Arbeiten auf der Körschtalbrücke hergestellt. Dies kann weitgehend ohne Eingriff in den Straßenverkehr erfolgen.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Gemeinden, Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 2
    15.06.2018
    Städtebauförderung Heidenheim und Giengen/Brenz (Landkreis Heidenheim) - Förderbescheide des Bundes und des Landes für städtebauliche Erneuerungsmaßnahmen übergeben
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Die Städtebauförderung gibt wichtige Impulse für die Schaffung und Entwicklung kommunaler Infrastruktur.“

    In diesem Jahr stehen landesweit 244,9 Millionen Euro Sanierungsmittel zur Verfügung, im Regierungsbezirk Stuttgart sind dies ca. 89 Millionen Euro. Die Förderprogramme des Bundes und des Landes werden über die Regierungspräsidien bewilligt und in der Abwicklung begleitet. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart hat die Aufgabe, die Städte und Gemeinden im Regierungsbezirk zu förderrechtlichen Fragen städtebaulicher Vorhaben zu beraten, und die Förderanträge zu beurteilen. Es ist zudem Bewilligungsstelle und prüft nach Abschluss der Maßnahmen die Abrechnungen der Kommunen. 

    Der Stuttgarter Regierungspräsident Wolfgang Reimer besuchte heute anlässlich von Arbeitsgesprächen die Städte Heidenheim an der Brenz und Giengen an der Brenz im Landkreis Heidenheim und übergab dabei jeweils die Förderbescheide. Mit den Programmen der Städtebauförderung können die Kommunen auf die Anforderungen der Zukunft flexibel reagieren und sich durch die Schaffung lebenswerter Quartiere städtebaulich nachhaltig weiterentwickeln. 

    In der Stadt Heidenheim an der Brenz übergab Regierungspräsident Wolfgang Reimer heute an Oberbürgermeister Bernhard Ilg einen Förderbescheid in Höhe von 1,2 Mio. Euro für die städtebauliche Erneuerungsmaßnahme „Oststadt“. 

    Der Stuttgarter Regierungspräsident Wolfgang Reimer erläutert: „Die Städtebauförderung gibt wichtige Impulse für die Schaffung und Entwicklung kommunaler Infrastruktur und dient auch der Verbesserung des sozialen Zusammenhalts durch Aufwertung des Wohnungsbestandes und des Wohnumfelds.“

    Oberbürgermeister Bernhard Ilg zeigte sich über die weitere Unterstützung erfreut, um den bereits heute sichtbaren Aufwärtstrend im Sanierungsgebiet zu verstärken: „Viele private Eigentümer haben gleich zu Beginn zugegriffen und ihr eigenes Wohnumfeld verbessert. Mit Investitionen in Kindertageseinrichtungen und Schulen haben wir das Rückgrat der sozialen Infrastruktur bereits beschaffen. Die Oststadt hat das Potential zum zentrumsnahen Trendviertel und zwar ohne das Risiko der Segregation." 

    Von der Städtebauförderung profitiert auch die Stadt Giengen an der Brenz. Dort übergab Regierungspräsident Wolfgang Reimer heute an Oberbürgermeister Dieter Henle im Rahmen eines Arbeitsgesprächs einen Förderbescheid des Bundes und des Landes für die städtebauliche Erneuerungsmaßnahme „Sundgaustraße“ in Giengen a. d. Brenz in Höhe von 400.000 Euro. Aus einem Bund-Länder-Programm der Städtebauförderung wird die Beseitigung einer bestehenden Gewerbebrache unterstützt.

    Regierungspräsident Reimer sagte: „Ich freue mich sehr, dass ich heute den Förderbescheid zur Beseitigung einer bestehenden Gewerbebrache überreichen kann.“ Durch die Städtebauförderung werden wichtige Impulse für die Schaffung und Entwicklung kommunaler Infrastruktur sowie die Aktivierung brachliegender Flächen ausgelöst. „So wird auf kommunaler Ebene das rund Achtfache an öffentlichen und privaten Folgeinvestitionen angestoßen“, erläuterte der Regierungspräsident. 

    Auch Oberbürgermeister Henle zeigte sich über die Neuaufnahme der Sanierungsmaßnahme erfreut: „Wir sind sehr froh über diesen Förderbescheid und sehen ihn als gelebte Wirtschaftsförderung. Die Neuordnung im Gebiet Sundgaustraße mit dem geplanten Nahversorgungszentrum ersetzt die aktuelle Industriebrache durch starke Infrastruktur. Davon versprechen wir uns ein attraktives Sortiment und eine spürbare Verbesserung der Kaufkraftquote. Gleichzeitig werden kurze Wege die Giengener Südstadt mit der Innenstadt verbinden.“

  • Abteilung 4
    14.06.2018
    Instandsetzungsarbeiten an der Brücke über die L1201 bei Aichwald-Aichschieß ab Montag, 18. Juni 2018, bis November 2018
    Halbseitige Fahrbahnsperrungen mit Lichtsignalanlage

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart lässt ab Montag, 18. Juni 2018, Instandsetzungsarbeiten an der Brücke über die L 1201 auf Höhe der Deponie „Weißer Stein“ durchführen. Sowohl die über der Brücke verlaufende Landesstraße 1150, als auch die unter dem Bauwerk zwischen Plochingen und Aichwald verlaufende L 1201, müssen während der Baumaßnahme im Bauwerksbereich für den Verkehr halbseitig gesperrt werden. Der Verkehr wird in dieser Zeit über eine Lichtsignalanlage geregelt.

    Das rund 35 Meter lange Brückenbauwerk aus dem Jahre 1971 weist erhebliche Schäden auf. Diese befinden sich sowohl oberhalb des Bauwerks auf der Fahrbahn und den Gehwegen sowie insbesondere unter dem Bauwerk an der Überbauuntersicht sowie an den Pfeilern und Widerlagern. Für die Sanierung der Pfeiler müssen Traggerüste aufgebaut werden, die das Bauwerk während der Sanierungsarbeiten abstützen. Im Anschluss wird der Beton mit Höchstdruckwasserstrahlen abgetragen. Nach dem Ersatzeinbau der Betonstahlbewehrungen werden die Pfeiler ringsherum eingeschalt und der abgetragene Beton wieder aufgefüllt. Auf dem Bauwerk wird der Asphalt entfernt und eine neue Bauwerksabdichtung sowie neue Gehwegkappen mit neuen Schutzplanken und Geländern eingebaut. Die umfangreiche Sanierung wird voraussichtlich im November 2018 abgeschlossen sein.

    Das Land investiert mit dieser Maßnahme rund 1 Million Euro in den Erhalt der Infrastruktur. 

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4 Abteilung 2
    13.06.2018
    A 8 Albaufstieg - Regierungspräsidium Stuttgart setzt Planfeststellungsverfahren fort - Anhörung zu Planänderungen und Auslage der Planunterlagen ab 25. Juni 2018
    Regierungspräsident Reimer: „Im Interesse der Bürgerinnen und Bürger werden wir den Planungs- und Genehmigungsprozess gemeinsam mit allen beteiligten Akteuren mit Hochdruck vorantreiben.“

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart hat in diesen Tagen das seit 2006 ruhende Planfeststellungsverfahren für den sechsstreifigen Ausbau der Bundesautobahn A 8 Karlsruhe – München im Streckenabschnitt Mühlhausen – Hohenstadt (Albaufstieg) wieder aufgenommen und die Anhörung zu den geänderten Planunterlagen eingeleitet.

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer betonte: „Im Interesse der Bürgerinnen und Bürger werden wir unserer Bündelungsfunktion gerecht werden und den Planungs- und Genehmigungsprozess gemeinsam mit allen beteiligten Akteuren mit Hochdruck vorantreiben. Dabei ist es mir wichtig, die Öffentlichkeit mit ins Boot zu holen, um die Akzeptanz dieses umfangreichen und gleichsam landesweit relevanten Projektes zu stärken.“

    Die Planunterlagen werden in der Zeit vom 25. Juni bis zum 24. Juli 2018 in den Kommunen Bad Ditzenbach, Drackenstein, Gruibingen, Hohenstadt, Merklingen, Mühlhausen, Laichingen und Wiesensteig zur Einsichtnahme öffentlich ausgelegt. Bis einschließlich 24.September 2018 haben dann betroffene Bürgerinnen und Bürger Gelegenheit, sich zu den Planänderungen zu äußern. Nähere Einzelheiten hierzu werden rechtzeitig vorab in den amtlichen Mitteilungsblättern der betroffenen Kommunen ortsüblich bekannt gemacht.

    Zusätzlich können die Planunterlagen vom Beginn der Auslegung bis zum Ende der Äußerungsfrist auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Stuttgart (www.rp-stuttgart.de) unter Abteilungen > Abteilung 2 > Referat 24 > Planfeststellungen > Aktuelle Planfeststellungsverfahren eingesehen werden. Der Bekanntmachungstext ist auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Stuttgart unter „Bekanntmachungen“ abrufbar. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Homepage der Abteilung Straßenwesen und Verkehr unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/rps/Abt4/Ref44/Seiten/A8_S-Ulm.aspx.

    Anlage: Planskizze (PDF, 286 KB)

    Weitere Informationen zum Vorhaben


    Das Vorhaben beinhaltet den Aus- und Neubau der BAB A 8 zwischen dem Filstal (Anschlussstelle Mühlhausen) und der Albhochfläche bei Merklingen, dem sogenannten Albaufstieg. Es ist geplant, die A 8 von vier auf sechs Fahrstreifen auszubauen und beiderseitig die Standstreifen zu verbreitern. Neben dem Ausbau der bestehenden A 8 im Bereich der Anschlussstelle Mühlhausen handelt es sich im Wesentlichen um den Neubau der A 8 mit neuer Streckenführung. Die Planung beinhaltet unter anderem den Bau von Tunnel- und Brückenbauwerken sowie den Neubau der Anschlussstelle Mühlhausen mit Verlegung der B 466 und den Anschlussstrecken. Das Vorhaben sieht des Weiteren die Schaffung von landschaftspflegerischen Kompensationsmaßnahmen vor, so u. a. den teilweisen Rückbau und die Rekultivierung der Fahrbahn München – Karlsruhe der bestehenden A 8 (Abstiegslinie) vom Bereich Widderstall bis zur Kreuzung mit der B 466 neu bei Gosbach.

    Die Straßenbauverwaltung hat im Zuge des Verfahrens ihre Planung überarbeitet und mehrere Planänderungen vorgesehen. Diese zielen insbesondere auf den Entfall der Mautstation auf der Albhochfläche und die entsprechende Anpassung der Straßenplanung sowie der Anschlussstelle Mühlhausen. Daneben sollen die Tunnelquerschnitte „Himmelsschleife“ und „Drackenstein“ vergrößert und eine zusätzlich Betriebszufahrt am Südportal des Tunnels „Himmelsschleife“ geschaffen werden. Die bestehende Albaufstiegstrasse ist als ortsdurchfahrtenfreie Bedarfsumleitungsstrecke und als regionale Erschließung geplant, die eine Umrüstung der bestehenden Aufstiegstrasse zur Nutzung für Gegenverkehr, eine Anbindung des alten Albaufstieges an die BAB A 8 über die neue AS Mühlhausen, einen Anschluss der K 1433 an den bestehenden Albaufstieg sowie die Anbindung des alten Albaufstieges an die BAB A 8 auf der Albhochfläche für den Verkehr aus und in Richtung München (Halb-AS Hohenstadt) vorsieht.

    Ferner soll ein Ersatzneubau der Brücken über den Hohlbach und die Fils im Zuge der alten Albaufstiegstrasse geschaffen und auch die Landschaftspflegerische Begleitplanung in mehreren Punkten geändert werden.

  • Abteilung 4
    13.06.2018
    B 39 - Erneuerung der Fahrbahn zw. Fürfeld und Kirchhausen unter Vollsperrung (Landkreis/Stadtkreis Heilbronn)
    Vollsperrung vom 18. Juni bis voraussichtlich zum 9. Juli

    ​Am 18. Juni 2018 beginnen die Hauptarbeiten zur Sanierung der B 39 zwischen Fürfeld und Kirchhausen. Die Sanierung des Regierungspräsidiums Stuttgart umfasst unter anderem die Erneuerung von ca. 33.000 m² Asphaltdeck und - binderschicht.

    Um die Arbeiten durchführen zu können, ist die Vollsperrung der B 39 für den gesamten Streckenabschnitt erforderlich. Die Sperrung wird am Montag, den 18 Juni 2018, ab 05:00 Uhr aktiviert. Durch die Vollsperrung können alle notwendigen Arbeiten in 3 Wochen ausgeführt werden. Voraussichtlich ab Montag, den 9. Juli 2018, wird die Strecke ab 05:00 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben.

    Die Stadt Heilbronn nutzt die eingerichtete Vollsperrung und wird in der Zeit vom 18. Juni 2018 bis zum 22. Juni 2018 den Bereich der Ortsausfahrt Kirchhausen, zwischen Ortseingang und Einmündung Deutschritterstraße, ebenfalls sanieren. Im Bereich des vorgesehen Kreisverkehres (Schlossstraße/Hausener Straße) wird die Stadt Heilbronn eine Kurvenaufweitung durchführen.

    Vom 18. Juni 2018 bis zum 22. Juni 2018 wird der Verkehr deshalb über die L 1107 nach Massenbachhausen und von dort weiter über Massenbach bis nach Schwaigern geleitet. Von dort dann auf der B 293 über Schluchtern bis Leingarten und über die
    K 2154 / K 9561 (Leintalstraße) bis nach Frankenbach. Die Umleitung in die andere Fahrtrichtung erfolgt analog. Der lokale Verkehr aus und in Richtung Bonfeld kann die Sperrung über die K 2141 / K 9560 über Biberach nach Heilbronn umfahren.

    Vom 23. Juni 2018 bis voraussichtlich zum 9. Juli 2018 kann die Umleitungsstrecke nach Abschluss der Kurvenaufweitung in Kirchhausen verkürzt werden und führt dann über die L 1107 nach Massenbachhausen und die K 2047 / K 9556 nach Kirchhausen zurück auf die B 39.

    Die Umleitungsstrecken werden vor Ort entsprechend ausgeschildert. Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer bereits jetzt um Verständnis für die unvermeidlichen Behinderungen.

    Der öffentliche Personennahverkehr (Buslinie 683 – Gemmingen-Heilbronn) kann in der Zeit vom 18. Juni 2018 bis zum 8. Juli 2018 die Haltepunkte Schlossstraße und Schlossplatz in Heilbronn-Kirchhausen nicht anfahren. An den Fahrgastinformationstafeln der Haltepunkte wird entsprechend informiert. Ab dem 9. Juli 2018 wird auch die Buslinie wieder wie gewohnt zur Verfügung stehen.

    Insgesamt investiert der Bund ca. 1,1 Mio. € in den Erhalt der Infrastruktur.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Das Regierungspräsidium bittet die Anwohner bereits jetzt um Verständnis für die unvermeidlichen Behinderungen.

  • Abteilung 2 Abteilung 5
    13.06.2018
    Land fördert städtebauliche Erneuerung in Eppingen und Renaturierung der Fließgewässer Elsenz und Hilsbach mit insgesamt rund 4,7 Mio. Euro
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Gartenschauen sind ein großer Impulsgeber für Kommunen. Dies wird auch anhand der Maßnahmen in Eppingen deutlich.“
     Regierungspräsident Wolfgang Reimer (Mitte) übergibt die beiden Förderbescheide an Oberbürgermeister Klaus Holaschke (links) und den technischen Beigeordneten Peter Thalmann (rechts), Quelle: RPS

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer übergab heute (13. Juni 2018) zwei Förderbescheide an den Oberbürgermeister der Stadt  Eppingen, Klaus Holaschke. Der Bescheid nach der Förderrichtlinie Wasserwirtschaft umfasst eine Zuwendung in Höhe von rund 3,0 Millionen Euro und dient der Renaturierung der Fließgewässer Elsenz und Hilsbach. Der Bescheid für die Städtebauförderung kommt umfangreichen städtebaulichen Maßnahmen zu Gute. Das Regierungspräsidium fördert das Erneuerungsgebiet „Innenstadt I“ in Eppingen mit insgesamt 1,7 Millionen Euro.

    Der Regierungspräsident betonte: „Gartenschauen sind ein großer Impulsgeber für Kommunen. Dies wird auch anhand der Maßnahmen in Eppingen deutlich. Ich freue mich, der Stadt heute diese Förderbescheide zu überreichen.“
    „Die Investitionen im Bereich Städtebau und Wasserwirtschaft haben eine hohe Bedeutung für die nachhaltige Entwicklung der Stadt Eppingen“, so Regierungspräsident Reimer weiter.
    Neben Maßnahmen in den Bereichen Städtebau und Wasserwirtschaft, werden außerdem Vorhaben für dauerhafte Grünanlagen, zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur und des Denkmalschutzes umgesetzt.

    Oberbürgermeister Holaschke ergänzte: „Mit der Übergabe der heutigen Bewilligungsbescheide ist es uns möglich, das finanzielle Fundament im Haushalt unserer Stadt zu schaffen.
    Der heutige Tag unterstreicht außerdem die gelebte Partnerschaft zwischen dem Land und der Stadt Eppingen. Ich bin dem Regierungspräsidium mit Herrn Regierungspräsident Wolfgang Reimer und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, wie auch den Ministerien dankbar für die hohe finanzielle, wie auch die beratende Unterstützung.“

    Teil der Renaturierung der Elsenz und des Hilsbachs sind Aussichtspunkte und Zugänge zu den Gewässern, die den Besuchern der Gartenschau und der Eppinger Bevölkerung den Kontakt mit dem Wasser ermöglichen und damit das Bewusstsein für die Bedeutung naturnaher Gewässer verstärken sollen. Mit der Unterstützung des Landes kann die Stadt Eppingen bei der Stadtentwicklung einen besonderen Schwerpunkt auf die Wohnraummodernisierung und Wohnraumschaffung in der Innenstadt legen.​

  • Abteilung 4
    12.06.2018
    A 81 – Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach und Engelbergtunnel in Fahrtrichtung Leonberg - Abschluss der Baumaßnahme
    Nächtliche Vollsperrung der Anschlussstelle Feuerbach von Freitag, 15. Juni, 22:00 Uhr, bis Samstag, 16. Juni 2018, 05:00 Uhr

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart saniert derzeit die Fahrbahndecke auf der A81 im Abschnitt zwischen der Anschlussstelle Feuerbach und dem Nordportal des Engelbergtunnels in Fahrtrichtung Leonberg auf einer Streckenlänge von rund 4 Kilometern. Diese Arbeiten sollen vorbehaltlich der Witterung am kommenden Wochenende, einschließlich des Abbaus der Verkehrssicherung, abgeschlossen werden.

    Der Abbau der bestehenden Verkehrsführung erfolgt ab Donnerstag, 14. Juni 2018. Zunächst werden in Fahrtrichtung Leonberg die Betonschutzwände demontiert sowie die Gelbmarkierung entfernt. Während dieser Zeit ist es notwendig die Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach in Fahrtrichtung Stuttgart kurzfristig komplett zu sperren. Diese Sperrung erfolgt von Freitag, 15. Juni, 22:00 Uhr, bis Samstag, 16. Juni 2018, 05:00 Uhr.  Danach werden die beiden Mittelstreifenüberfahrten geschlossen. Dies geschieht in Tages- sowie Nachtbaustellen.
    Im Anschluss werden die Schutzwände in Fahrtrichtung Heilbronn demontiert. Darauf folgt die Entfernung der Gelbmarkierung in Fahrtrichtung Heilbronn.

    Die Öffnung der AS Stuttgart-Feuerbach in Fahrtrichtung Heilbronn ist für Montag, 18. Juni, um 5:00 Uhr vorgesehen.

    Die Arbeiten zur Sanierung der Fahrbahndecke verliefen bisher nach Zeitplan. Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 3,7 Millionen Euro. Der Bund ist Kostenträger dieser Erhaltungsmaßnahme.

    In den kommenden Wochen folgen noch Restarbeiten am Mittelstreifen sowie an den Banketten. Diese werden im Rahmen von Tagesbaustellen und außerhalb der Zeiten des Berufsverkehrs durchgeführt. Hinzu kommen erste vorbereitende Maßnahmen für die geplante Sanierung der A81 zwischen den Anschlussstellen Zuffenhausen und Feuerbach in Fahrtrichtung Leonberg. Diese Maßnahme wird schwerpunktmäßig in den Sommerferien stattfinden. Ab voraussichtlich Mitte Juli 2018 beginnen die Arbeiten zur Einrichtung der Verkehrsführung. Wir werden rechtzeitig zu Beginn eine Pressemitteilung veröffentlichen.
    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    11.06.2018
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer beim Grünpflegetrupp der Autobahnmeisterei Herrenberg
    Pressetermin am Montag, 18. Juni, um 10:30 Uhr

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer besucht im Rahmen eines Pressetermins den Grünpflegetrupp der Autobahnmeisterei Herrenberg, um sich selbst ein Bild von den aktuell laufenden Mäharbeiten zu machen. Dabei werden verschiedene Fahrzeuge- und Geräte der Grünpflege im unmittelbaren Arbeitseinsatz präsentiert.

    Sie sind herzliche eingeladen, an dem Termin

    am Montag, 18. Juni, um 10:30 Uhr
    an der A 81 bei Nufringen

    teilzunehmen.

    Treffpunkt ist der Pkw-Parkplatzbereich der T+R-Anlage Schönbuch-West, die sich an der A 81 von Stuttgart kommend in Fahrtrichtung Singen zwischen der Anschlussstelle Gärtringen und dem Schönbuchtunnel befindet. Entsprechende Parkplätze sind vor Ort reserviert.

    Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

    Mit freundlichen Grüßen

    Katja Lumpp
    Pressestelle
    Regierungspräsidium Stuttgart

  • Abteilung 5
    11.06.2018
    Team des Regierungspräsidiums Stuttgart erhält den WBW-Wasserwirtschaftspreis 2018 für vorbildliche Leistungen bei der ökologischen Verbesserung der Jagst
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Die drei Preisträger sind hoch engagiert. Dank der vorbildlichen Beteiligungsprozesse konnten die zahlreichen Maßnahmen rasch und ausgesprochen kostengünstig realisiert werden.“
     Wiederherstellung eines verlandeten Altarms bei Oberregenbach, Bild: RP Stuttgart

    ​Der Wasserwirtschaftsverband Baden-Württemberg e. V. (WBW) vergibt alle zwei Jahre einen Wasserwirtschaftspreis für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Wasserwirtschaft. Prämiert werden insbesondere innovative Ingenieurleistungen, wissenschaftliche Arbeiten oder praxisbezogene Projekte. Die Preisverleihung erfolgte anlässlich der Jahrestagung des WBW am 8. Juni 2018 in Baden-Baden.

    In diesem Jahr ging der Preis für vorbildliche Leistungen bei der ökologischen Verbesserung der Jagst an eine Mitarbeiterin und zwei Mitarbeiter des Landesbetriebs Gewässer (LBG) beim Regierungspräsidium Stuttgart, Außenstelle Ellwangen:

    Brunhilde Stukan, Mitarbeiterin des Flussmeisters
    Alois Hilsenbek, Flussmeister für die Gewässer I. Ordnung Kocher und Jagst in den Landkreisen Schwäbisch Hall und Ostalb
    Manfred Steinbrenner, Vorarbeiter am Betriebshof / Kirchberg / Jagst-Lendsiedel.

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer freute sich über die Auszeichnung: „Die drei Preisträger sind hoch engagiert und leben eine vorbildliche Vorgehensweise. Sie binden erfolgreich alle beteiligten und interessierten Personen, Vereine, Kommunen und Behörden, Naturschutzverbände, Fischereivereine ein und pflegen eine gleichberechtigte Kommunikation. Die Planungsziele und die konkreten Maßnahmen werden gemeinsam bei Begehungen am Fluss diskutiert und vor Ort festgelegt. Das Ergebnis gibt Ihnen Recht –dank dieser Beteiligungsprozesse konnten die zahlreichen Maßnahmen rasch und ausgesprochen kostengünstig realisiert werden“, lobte Reimer das Siegerteam.

    Der Regierungspräsident betonte zudem: „Ich möchte in diesem Zusammenhang auch darauf hinweisen, dass  eine Vielzahl an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Regierungspräsidiums seit 2016 mit großem Einsatz an der Umsetzung des Aktionsprogramms Jagst zur Wiederbelebung und Stabilisierung der Jagst arbeitet. Auch ihnen möchte ich Lob und Anerkennung für ihre Leistungen aussprechen.“

    Weitere Informationen zum Aktionsprogramm Jagst und zu den preisgekürten Maßnahmen:

    Im Sommer 2015 tötete Ammoniak im Löschwasser aus einem Großbrand bei Kirchberg im Landkreis Schwäbisch Hall nahezu alle Fische auf etwa 20 Kilometer Flusstrecke und schädigte auch darüber hinaus die Fischpopulation. Trotz eines engagierten Großeinsatzes von Feuerwehr, THW, Fischereivereinen und freiwilligen Helfern verendeten annähernd 20 Tonnen Fische.

    Im September 2015 beauftragte das Umweltministerium das Regierungspräsidium Stuttgart, ein umfassendes interdisziplinäres Aktionsprogramm zur Wiederbelebung, Wiederherstellung der Artenvielfalt, ökologischen Verbesserung und Stabilisierung der Jagst (AP Jagst) zu erstellen und umzusetzen.

    Aktionsprogramm Jagst

    Die drei Preisträger haben sich im Rahmen eines Moduls des AP Jagst durch eine besondere Vorgehensweise und durch herausragende Leistungen und Erfolge bei der Verbesserung der Lebensraumqualität und Vernetzung des Flusses mit seinen Ufer- und Auenbereichen und insbesondere durch Verbesserung der Gewässerstruktur hervorgetan.

    Auf der ca. 80 Kilometer langen Jagst-Gewässerstrecke in den Landkreisen Ostalb und Schwäbisch Hall erreichten die Preisträger in etwas mehr als zwei Jahren die Realisierung zahlreicher ökologischer Strukturverbesserungen. Das war nur möglich, weil die drei handelnden Personen eine besondere und erfolgreiche Vorgehensweise entwickelt haben und „leben“: Alle zuständigen und interessierten Personen, Vereine, Kommunen und Behörden, Naturschutzverbände, Fischereivereine, werden frühzeitig in eine gleichberechtigte Kommunikation eingebunden. Die Planungsziele und die konkreten Maßnahmen werden gemeinsam bei Begehungen am Fluss diskutiert und vor Ort festgelegt. Ergebnis der Begehungen ist ein mit den Bedingungen und Vorstellungen aller Beteiligten abgestimmtes Realisierungsprogramm. So finden sich alle in den Ergebnissen wieder.

    Bis zum Frühjahr 2018 wurden auf diese Weise auf 60 km Flussstrecke unter der Federführung von Herrn Hilsenbek und Mitarbeit von Frau Stukan sowie Bauaufsicht und  –leitung durch Herrn Steinbrenner 49 Unterhaltungs- und kleine Renaturierungsmaßnahmen realisiert.15 Weitere sind geplant. Gemeinsam mit dem BUND in Kirchberg / Jagst und dem Fischereiverein wurden zwei größere genehmigungspflichtige Renaturierungsmaßnahmen geplant und umgesetzt. Außerdem wurden an 3,5 km Gewässerlänge 5,5 ha Ufergrundstücke erworben, um dem Gewässer mehr Raum für seine Eigendynamik zu geben und um auf dem Gewässerrandstreifen eine naturnahe Entwicklung zu ermöglichen.

    Um die ökologische Funktionsfähigkeit der Jagst wiederherzustellen bzw. zu verbessern, wird die Gewässerdynamik durch unterschiedliche Strömungsbereiche und unregelmäßige Sohlstrukturen erhöht. Bauliche Elemente sind dabei Störsteine, damit sich lokale Strudel, Kolke und Kiesbänke bilden; Buhnen, an denen Laichplätze und Fischkinderstuben entstehen; Eisvogelwände als Brutmöglichkeiten, Seitengewässer und reaktivierte Altarme zur Vergrößerung des Lebensraums für Wassertiere, Kiesinseln als Laichplätze für Bachforelle, Barbe, Nase und einiges mehr. Dadurch wird einerseits die Wiederansiedlung und Reproduktion der Fische beschleunigt und unterstützt, andererseits ergeben sich Rückzugsgebiete, die bei künftigen Schadensfällen Schutz bieten können.

    Mit Hilfe der Vorbereitung durch umfassende vertrauensvolle Kommunikation mit allen Interessierten, Zuständigen und Betroffenen konnte enorm Zeit gespart und die zahlreichen Maßnahmen konnten rasch und ausgesprochen kostengünstig realisiert werden.

    Weitere Informationen zum WBW- Wasserwirtschaftspreis:

    Der Wasserwirtschaftsverband Baden-Württemberg e. V. (WBW) vergibt alle zwei Jahre einen Wasserwirtschaftspreis für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Wasserwirtschaft. Prämiert werden insbesondere innovative Ingenieurleistungen, wissenschaftliche Arbeiten oder andere praxisbezogene Projekte, die einen sensiblen Umgang mit der Ressource Wasser zum Inhalt haben und auch den sonstigen Anforderungen an einen nachhaltigen Umweltschutz gerecht werden.

    Der Wasserwirtschaftspreis kann auch an Kommunen verliehen werden, die innovative Aktivitäten rund um Gewässer unternommen haben. Bewerben können sich auch Schulen und Kindergärten, wenn sie im Rahmen der Umwelterziehung Projekte zum Thema Wasser entwickelt haben. Grundsätzlich kann der Preis an jede Person oder Institution verliehen werden, die sich um die Wasserwirtschaft verdient gemacht hat.

    Der Preis wurde im Dezember 2017 öffentlich ausgeschrieben. Über die Vergabe des Wasserwirtschaftspreises entscheidet eine Preiskommission des WBW. Der Preisträger erhält eine Urkunde und eine Barzuwendung von 1.500 €.

  • Abteilung 8
    11.06.2018
    Denkmalpflegerischer Werteplan zu der Gesamtanlage „Bruchsal-Heidelsheim“, Landkreis Karlsruhe
    Feierliche Übergabe an die Oberbürgermeisterin der Stadt Bruchsal durch das Landesamt für Denkmalpflege am 18. Juni

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    der denkmalpflegerische Werteplan für die Gesamtanlage Bruchsal-Heidelsheim ist fertiggestellt. Das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart wird dieses neue Planungsinstrument der städtebaulichen Denkmalpflege an Frau Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick übergeben.

    Hierzu sind Sie herzlich eingeladen.

    Kommen Sie am
    Montag, den 18. Juni 2018,
    um 17:00 Uhr
    in die Merianstraße 18, in Bruchsal-Heidelsheim.

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

    Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

    Mit freundlichen Grüßen

    Saskia Becker
    Pressestelle
    Regierungspräsidium Stuttgart

  • Abteilung 4
    11.06.2018
    A 81 Engelbergbasistunnel – Erneuerung der Verkehrstechnik, Einheben von weiteren Verkehrszeichenbrücken - Sperrung der Oströhre in Fahrtrichtung Heilbronn in den Nächten vom 18. zum 19. Juni sowie vom 19. zum 20. Juni 2018
    Sperrung der Weströhre in Fahrtrichtung München und Karlsruhe in den Nächten vom 20. zum 21. Juni sowie vom 21. zum 22. Juni 2018

    Das Regierungspräsidium Stuttgart erneut seit Anfang des Jahres die Verkehrstechnik des Engelbergbasistunnels. Mit den Arbeiten soll die gesamte Verkehrstechnik in und außerhalb des Tunnels auf den aktuellen Stand der Technik gebracht werden. Die Arbeiten sollen bis Ende August 2018 andauern. Die Kosten von rund 9,0 Mio. Euro werden von der Bundesrepublik Deutschland als Baulastträger übernommen.

    Im Zuge der Erneuerung der Verkehrstechnik werden die vorhandenen Verkehrszeichenbrücken im Tunnel erneut und durch neue Verkehrszeichenbrücken ergänzt. Außerhalb des Tunnels werden ebenfalls neue Verkehrszeichenbrücken errichtet. Alle Verkehrszeichenbrücken werden mit LED-Verkehrszeichen ausgestattet. An den Tunnelportalen werden außerdem Schranken vorgesehen, die es bei einem Brandereignis im Tunnel möglich machen, den Tunnel sofort zu sperren. 

    Mit der neuen Verkehrstechnik und deren Verknüpfung mit den vorhandenen Streckenbeeinflussungsanlagen auf der A8 und A81 wird es zukünftig möglich sein, schneller und besser auf unterschiedliche Verkehrssituationen zu reagieren. Die neue Verkehrstechnik wurde zudem so geplant, dass mit ihr die Verkehrsführungen der geplanten Sanierung des Engelbergbasistunnels ebenfalls umgesetzt werden können. 

    In den vergangenen Wochen wurden bereits die ersten Verkehrszeichenbrücken außerhalb des Tunnels errichtet. Nun sollen die Verkehrszeichenbrücke in den Tunnelröhren montiert werden.

    Für das Einheben der Verkehrszeichenbrücken in der Oströhre wird es notwendig, diese in Fahrtrichtung Heilbronn in den Nächten vom 18./19. Juni 2018 sowie vom 19./20. Juni 2018 von jeweils 22 bis 5 Uhr voll zu sperren. Der Verkehr wird an der Anschlussstelle Leonberg-West über die B 295, Leonberg und Ditzingen zur Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach umgeleitet.

    In den darauf folgenden Nächten vom 20./21. Juni 2018 sowie 21./22. Juni 2018 wird es außerdem notwendig, die Weströhre in Fahrtrichtung München und Karlsruhe von 22 bis 5 Uhr voll zu sperren. Der Verkehr wird über die Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach zur B 295, Ditzingen und Leonberg zur Anschlussstelle Leonberg-West umgeleitet. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle betroffenen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis. 

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    08.06.2018
    B 19 zwischen Gaildorf und Schwäbisch Hall - Sanierung der Kocherbrücke bei Ottendorf (Landkreis Schwäbisch Hall)
    Verlängerung der halbseitigen Sperrung mit Ampelregelung bis Freitag, 15. Juni 2018

    ​An der Kocherbrücke im Zuge der B 19 (Landkreis Schwäbisch Hall) finden seit Mitte Mai umfangreiche Sanierungsarbeiten statt. In den Pfingstferien wurden im Rahmen einer Vollsperrung die Fahrbahnübergangskonstruktionen saniert und der Brückenbelag erneuert. Aktuell finden die Betonsanierungsarbeiten statt. Im Laufe dieser Arbeiten wurde festgestellt, dass der Sanierungsbedarf am Brückenunterbau und an der Mittelfuge deutlich größer ist, als bisher angenommen. Aus diesem Grund können die Sanierungsarbeiten nicht wie bisher vorgesehen am Samstag, 9. Juni 2018, abgeschlossen werden.

    Die halbseitige Sperrung mit Ampelregelung wird daher bis Freitag, 15. Juni 2018, verlängert.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer und die Anwohner der Umleitungsstrecke um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.  Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    08.06.2018
    A 8 zwischen Anschlussstelle Stuttgart-Möhringen und Anschlussstelle Stuttgart-Flughafen/Messe - Fahrbahndeckenerneuerung in beiden Fahrtrichtungen ab Montag, 18. Juni 2018
    Aufbau der Beschilderung und Gelbmarkierung beginnt am Montag, 11. Juni 2018

    Das Regierungspräsidium Stuttgart beginnt am Montag, 18. Juni 2018, mit einer umfangreichen Fahrbahndeckenerneuerung auf der A 8 zwischen den Anschlussstellen Stuttgart-Möhringen und Stuttgart-Flughafen/Messe in beiden Fahrtrichtungen. Die gesamte Maßnahme dauert rund fünf Monate und wird voraussichtlich im November 2018 abgeschlossen sein.

    Im Rahmen dieser Maßnahme werden auf einer Länge von rund 3 Kilometern die vorhandenen Betonplatten aller Fahrspuren herausgebrochen und der Untergrund so hergestellt, dass anschließend ein Wiederaufbau der Fahrbahn mit Asphalt erfolgen kann. Die sich im Baufeld befindlichen Bauwerke (Brücke über die B 27 und Rampen von der B 27 zur A 8 führend) werden ebenfalls grundhaft saniert. Hierbei werden die Kappen abgebrochen und neu hergestellt. Außerdem werden der gesamte Fahrbahnaufbau sowie das Geländer erneuert. 

    Bereits seit Montag, 04. Juni, laufen die Vorarbeiten. In beiden Fahrtrichtungen stehen die Baustelleninformationstafeln, die auf die kommende Maßnahme hinweisen und auf Höhe der Anschlussstelle Stuttgart-Möhringen wurde die Mittelstreifenüberfahrt geöffnet. Auf Höhe der Ausfahrt zur B 27 in Fahrtrichtung Karlsruhe muss eine neue Mittelstreifenüberfahrt hergestellt werden. Derzeit finden die dafür notwendigen Tiefbauarbeiten statt. Die Geschwindigkeit ist im betreffenden Abschnitt aus Sicherheitsgründen bereits jetzt auf 80 km/h beschränkt. 

    Ab kommendem Montag, 11. Juni 2018, wird mit dem Aufbau der Beschilderung sowie der Gelbmarkierung begonnen. Dies erfolgt jeweils tagsüber, außerhalb des Berufsverkehrs, sowie nachts zwischen 20:00 und 06:00 Uhr. 

    Am Montag, 18. Juni 2018, starten die Hauptarbeiten mit dem Beginn der ersten Bauphase. In dieser Bauphase wird in Fahrtrichtung München der Standstreifen sowie die äußerste Spur (LKW-Spur) saniert. Dabei werden alle drei Fahrspuren in beiden Fahrtrichtungen beibehalten. In Fahrtrichtung Karlsruhe werden alle drei Fahrspuren nach rechts verschwenkt, damit der Standstreifen als Fahrspur genutzt werden kann. 

    Die Verkehrsführung in Fahrtrichtung München wird wie folgt eingerichtet: 

    Die linke Fahrspur in Fahrtrichtung München wird in die Gegenfahrtrichtung Karlsruhe verschwenkt. Hierbei erfolgt die Trennung der Fahrtrichtungen anhand einer Betonschutzwand. Die mittlere Fahrspur wird auf einem Fahrstreifen auf einer Länge von rund 3 Kilometern links am Baufeld entlang einer Betonschutzwand geführt. Dieser Fahrstreifen kann auch von LKWs, die in Fahrtrichtung München unterwegs sind, befahren werden. Die rechte Fahrspur wird im Bereich des Baufelds in Richtung der Ausfahrt Leinfelden-Echterdingen/B 27 gleitet, über das „Echterdinger Ei“ in Richtung Messe und wieder zurück auf die A8 Richtung München geführt. 

    Aus Sicherheitsgründen ist die zulässige Höchstgeschwindigkeit im Baufeld auf 80 km/h beschränkt. Abschnittsweise muss die Geschwindigkeit außerdem auf 60 km/h reduziert werden. 

    Die Bauphase 1 wird voraussichtlich bis Mitte Juli 2018 abgeschlossen sein. In den darauf folgenden Bauphasen ist mehrfach ein Umbau der Verkehrsführung erforderlich. Jeweils zu Beginn einer neuen Bauphase werden wir rechtzeitig über die Änderungen informieren. 

    Der Bund investiert rund 10,4 Millionen Euro in den dauerhaften Erhalt der Infrastruktur. Die Sanierung dieses Streckenabschnittes verbessert die Verkehrssicherheit und schützt den Straßenunterbau sowie den Brückenbau langfristig vor Schäden.

    Während der gesamten Bauzeit ist von erheblichen Verkehrsbehinderungen auf der A 8 sowie auf der B 27 und deren Rampen auszugehen. Aus diesem Grund werden die Verkehrsteilnehmer gebeten, die betroffenen Bereiche großräumig zu umfahren. Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. 

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 5
    07.06.2018
    Tagung der Naturschutzbeauftragten des Regierungsbezirks Stuttgart am 06. und 07. Juni 2018 im Kloster Schöntal - Ehrenamtliche Naturschutzbeauftragte in Baden-Württemberg fungieren als einzigartiges Modell
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer besucht die Tagung im Hohenlohekreis und betont: „Ihre unermüdliche Arbeit für den Naturschutz ist notwendiger als je zuvor.“

    ​Sie sind Naturschutzfachbehörde und Ehrenamt in einem. Sie sind bundesweit einzigartig. Gemeint sind die ehrenamtlichen Naturschutzbeauftragten. Das Modell der ehrenamtlichen Naturschutzbeauftragten ist eine Konstruktion, die es in dieser Form nur in Baden-Württemberg gibt. Seit mehr als 70 Jahren beraten sie als unabhängiger und ehrenamtlicher Teil die Naturschutzverwaltung.


    „Das ist Bürgerbeteiligung vom Feinsten! Ihre unermüdliche Arbeit für den Naturschutz ist notwendiger als je zuvor“, betont Regierungspräsident Wolfgang Reimer bei seinem heutigen Besuch der Tagung der Naturschutzbeauftragten des Regierungsbezirks im Kloster Schöntal (Hohenlohekreis).

    Die jährlich stattfindende Tagung dient als Fortbildung und wichtige Plattform, den Informationsfluss zu gewährleisten, sich auszutauschen und die Ehrenamtlichen auf den neusten fachlichen und rechtlichen Stand zu bringen. Sie ist dieses Jahr zu Gast im Hohenlohekreis und wurde gemeinsam mit den Mitarbeitern des Landkreises organisiert.

    „Mit den Naturschutzbeauftragten, verfügen wir über Multiplikatoren und Ideengeber. Diese sind ehrenamtlich unterwegs, auf hauptamtlichem Niveau und sie sind bestens in der Gesellschaft vernetzt. Damit steigern Sie die Schlagkraft der Naturschutzverwaltung in Baden-Württemberg“, so Reimer weiter.
    Die ehrenamtlichen Naturschutzbeauftragten bringen ihren beruflichen Hintergrund gewinnbringend in die Arbeit ein. Sie sind beispielsweise Landwirte, Förster oder Biologen. Einen Wunsch haben außerdem alle gemeinsam: die Natur- und Landschaft  zu schützen.

    Der Schwerpunkt ihrer ehrenamtlichen Arbeit liegt dabei in der Beurteilung von Vorhaben und Planungen, die mit Eingriffen in Natur und Landschaft verbunden sind. Außerdem nehmen sie Stellung zu Landschafts- und Grünordnungsplänen und beurteilen die Fachplanungen anderer Verwaltungen.


    Die umfangreich Tagesordnung spiegelte die Vielfalt der Aufgaben wieder: Neben Vorträgen zu aktuellen Themen wie der Flora-Fauna Habitat Verordnung (FFH-VO), gab es auch Exkursionen, beispielsweise zu gewässerbaulichen Maßnahmen am Kocher oder zu Maßnahmen der Biotopvernetzung rund um die Stadt Öhringen und ihre Ortsteile.

    Besonders der Regierungsbezirk Stuttgart ist geprägt durch Fließgewässer. Aber nicht nur entlang der Gewässer merken wir es - die Fläche ist endlich. Die Anforderungen an Landschaft und Fläche scheinen dagegen unendlich zu sein. Unterschiedliche Nutzungen konkurrieren auf engem Raum miteinander. Dabei droht die Biologische Vielfalt auf der Strecke zu bleiben. Ein Fazit der Tagung ist, dass der Erhalt der Biologischen Vielfalt nur gemeinsam mit den unterschiedlichen Landnutzern erfolgreich gestaltet werden kann. So stellt insbesondere am heutigen zweiten Tag auch das Verhältnis Naturschutz und Jagd sowie die Nutzung der Fläche durch die Landwirtschaft ein Schwerpunktthema dar.
    Regierungspräsident Reimer dankte zum Abschluss den Naturschutzbeauftragten für die unermüdliche Arbeit: „Die Erhaltung der Vielfalt, Eigenart und Schönheit der Natur und die Erhaltung der Leistungsfähigkeit des Naturhaushaltes sind Ziele von höchstem öffentlichem Interesse.“

  • Abteilung 8
    07.06.2018
    Archäologische Denkmalpflege - Enthüllung der Nachbildung des römischen Altars vom Kastell Haselburg am ehemaligen Rathaus in Walldürn-Reinhardsachsen
    Landrat Dr. Brötel und Bürgermeister Günther dankten dem Landesamt für Denkmalpflege für die Initiative zum Schutz des Altars und die neuen Forschungen rund um das Kastell Haselburg

    ​Am Donnerstag, 7. Juni 2018, dem Großen Blutfeiertag der Stadt Walldürn, enthüllten Landrat Dr. Achim Brötel (Neckar-Odenwald-Kreis) und Bürgermeister Markus Günther (Stadt Walldürn) zusammen mit Dr. Stephan Bender vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart die Kopie des römischen Altars vom Kastell Haselburg. Sie ersetzt nun an derselben Stelle der Fassade des ehemaligen Rathauses von Walldürn-Reinhardsachsen sein Original.

    Zum Grund für die Anbringung der Kopie sagte Bürgermeister Günther in seiner Begrüßung: „Der witterungsanfällige Sandstein sollte nicht mehr länger Wind und Wetter ausgesetzt sein. Gleichzeitig mit dem Bau des Rathauses vor rund 60 Jahren ist der Altar in die Fassade integriert worden und war Jahrzehnte der Erosion durch äußere Einflüsse ausgesetzt.“

    Landrat Dr. Brötel ergänzte in seinem Grußwort: „Der Altar ist nun für die Nachwelt gut aufgehoben. Und das Jahrzehnte vertraute Bild des Altars an der Rathaus-Fassade ist durch die Anbringung der Kopie gewahrt!“

    Landrat Dr. Brötel und Bürgermeister Günther dankten außerdem dem Landesamt für Denkmalpflege, in Vertretung von Dr. Stephan Bender, für die Initiative zum Schutz des Altars und die neuen Forschungen rund um das Kastell Haselburg. Die Mittel für die Arbeiten am Altar und die Forschungen wurden durch das Landesamt für Denkmalpflege bereitgestellt.

    Nach den Grußworten und der Enthüllung berichtete Dr. Bender über die Geschichte des Altars und die neuen Forschungen am Kastell Haselburg. „Dies ist ein bedeutendes Ergebnis für die Erforschung von Gestalt und Funktion des Limes. Das gilt auch für die Tatsache, dass der Altar zwischen Kastell und Limesdurchgang aufgestellt worden war.“ Dr. Bender weiter: „Vielleicht hatte ein Reisender, der dort den Limes passierte, mit dem Altar einer höheren Macht für die wohlbehaltene Rückkehr aus Germanien gedankt!“

    Hintergrundinformationen


    Der Altar wurde 1872 durch den Landwirt Moritz Ballweg (Reinhardsachsen) beim Pflügen des Ackers östlich der Haselburg entdeckt. Nach einem wechselvollen Schicksal ist er schließlich beim Bau des neuen Rathauses in Reinhardsachsen um 1960 in die Fassade des Amtsgebäudes integriert worden. Trotzdem habe er als verschollen gegolten, bis er 2016 durch eine Mitteilung von privater Seite „wiederentdeckt“ wurde. Geophysikalische Prospektionen haben dann 2016/17 im Umfeld des Kastells Haselburg, unweit von Reinhardsachsen am Limes gelegen, zur Entdeckung eines lange vermuteten Limesdurchgangs geführt. Dieser Durchgang, aufwendig als Torbau inszeniert, hat den Zugang zu den Siedlungsgebieten der Germanen an der Tauber hergestellt.

    Im Anschluss an die Enthüllung wurde bis 18 Uhr ein vielfältiges Programm geboten: Die Stadt Walldürn stellte für die Besucher kleine Speisen und Getränke bereit, das Limes-Informationszentrum Baden-Württemberg, eine Einrichtung des Landesamtes für Denkmalpflege, unterrichtete an einem Infostand über den Altar und die neuen Forschungen am Kastell Haselburg. Dort wurde auch gezeigt, wie das Gefäßpaar Kanne/Griffschale, auf den Nebenseiten des Altars von der Haselburg dargestellt, bei den Römern verwendet wurde. Auch Weihrauchopfer sind nachgestellt worden.

  • Abteilung 4
    05.06.2018
    B 10 Schadstellensanierung zwischen Schwieberdingen-Glemstalviadukt und Anschlussstelle Ditzingen / Münchingen (Landkreis Ludwigsburg)
    Vollsperrung des Abschnitts zwischen den B10 Anschlussstellen Schwieberdingen-West und Hemmingen/Markgröningen von Freitag, 08. Juni ,19:00 Uhr, bis Montag, 11. Juni 2018, 5:00 Uhr

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart wird am kommenden Wochenende im Streckenabschnitt der B 10 zwischen dem Glemstalviadukt in Schwieberdingen und der Anschlussstelle Ditzingen / Münchingen über die gesamte Fahrbahnbreite beider Fahrtrichtungen Schadstellensanierungen durchführen lassen.

    Die Arbeiten in dem 2016/2017 sanierten Bereich sind zur Mängelbeseitigung erforderlich. Daher werden  die Kosten komplett durch die  Baufirma übernommen (Gewährleistung).

    Aus Gründen des Arbeitsschutzes und aufgrund der hohen Verkehrsbelastung können die Arbeiten wiederum nur unter Vollsperrung erfolgen.
    Die Arbeiten werden am kommenden Wochenende von Freitag, 08. Juni, 19:00 Uhr, bis Montag, 11. Juni, 5:00 Uhr, unter Vollsperrung der kompletten Fahrbahn der B 10 erfolgen. Eine leistungsfähige, überörtliche Umleitungsstrecke wird für die Verkehrsteilnehmer eingerichtet.

    Die überörtliche Umleitung erfolgt von Stuttgart aus kommend über die AS Ditzingen / Münchingen der B 10 weiter über die L 1140 / K 1690 via Hemmingen und weiter über die L 1140 zur B10 AS Schwieberdingen-West. Von Pforzheim aus kommend erfolgt die Umleitung über die AS Schwieberdingen-West,  die L 1140 nach Hemmingen über die K 1690 auf die L 1141 zur AS Ditzingen / Münchingen.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.


    Anlage
    Umleitungsplan 2 Seiten (beide Fahrtrichtungen) (PDF, 590 KB)

  • Abteilung 4
    04.06.2018
    A 81: Routinemäßige Wartungsarbeiten im Schönbuchtunnel
    Nächtliche Sperrungen vom 11. auf den 12. Juni in Richtung Singen sowie vom 12. auf den 13. Juni in Richtung Stuttgart, jeweils zwischen den Anschlussstellen Gärtringen und Herrenberg (Landkreis Böblingen)

    ​Am kommenden Montag wird die A 81 in der Nacht vom 11. Juni, von 20:00 Uhr, bis zum 12. Juni 2018, bis 05:00 Uhr morgens, in Fahrtrichtung Singen ab der Anschlussstelle Gärtringen bis zur Anschlussstelle Herrenberg gesperrt. Die Weiterfahrt von der T&R Schönbuch West auf die A81 in Richtung Singen ist während der Sperrung ebenfalls nicht möglich.

    Die Umleitungsstrecke ist als Bedarfsumleitungsstrecke U36 bis zur Anschlussstelle Herrenberg ausgeschildert.

    Am darauffolgenden Dienstag wird die A 81 in der Nacht vom 12. Juni, ab 20:00 Uhr, bis zum 13. Juni, 05:00 Uhr morgens, in Fahrtrichtung Stuttgart ab der Anschlussstelle Herrenberg bis zur Anschlussstelle Gärtringen gesperrt.

    Die Umleitungsstrecke ist als Bedarfsumleitungsstrecke U45 bis zur Anschlussstelle Gärtringen ausgeschildert.

    Um weiterhin einen sicheren Betrieb des Tunnels zu gewährleisten, werden im Schönbuchtunnel routinemäßig Wartungsarbeiten durchgeführt. Einmal jährlich können bestimmte Arbeiten nur unter Sperrung des Tunnels durchgeführt werden. Die Sperrungen beschränken sich auf die Nachtstunden, da zu dieser Zeit ein geringeres Verkehrsaufkommen erwartet wird.

    Da dennoch mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen ist, wird empfohlen, die Sperrung weiträumig zu umfahren.

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Verkehrsbehinderungen sowie die Anwohner um Verständnis für die Beeinträchtigungen auf der Umleitungsstrecke während der Zeit der Sperrungen.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 5
    04.06.2018
    Tagung der Naturschutzbeauftragen des Regierungsbezirks Stuttgart vom 06. bis 07. Juni 2018 im Kloster Schöntal (Hohenlohekreis)
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer läd ein zur Exkursion „Biotopvernetzung in Öhringen“ am Donnerstag, 07. Juni 2018, ab 14 Uhr

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    Naturschutzbeauftrage in Baden-Württemberg waren schon immer Brückenbauer zwischen Verwaltung und Raumschafft, zwischen Naturschutz, Land- und Forstwirtschaft. Sie sind Teil der Naturschutzverwaltung und doch unabhängig. Dies ist ein einmaliges und bis heute erfolgreiches Modell aus Baden-Württemberg.

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer läd Sie zur diesjährigen Tagung der Naturschutzbeauftragten des Regierungsbezirks Stuttgart herzlich ein.
    Kommen Sie am

    Donnerstag, 7. Juni 2018, um 14 Uhr
    zur Verrenberger Wiesenkelter
    Wiesenkelter 1, 74613 Öhringen-Verrenberg, Parkplatz

    und erleben Sie hautnah die Arbeit und die vielfältigen Themen der Naturschutzbeauftragten im Rahmen einer Exkursion mit. Die Exkursion beginnt am o.g. Treffpunkt. Sie haben die Möglichkeit in einem Fahrzeug mitzufahren oder im  eigenen Kfz zu folgen. Vor Ort stehen Ihnen Experten aus Naturschutz- und Landwirtschaftsverwaltung als Ansprechpartner zur Verfügung. Der Schwerpunkt liegt auf dem Thema „Biotopvernetzungskonzeption der Verwaltungsgemeinschaft Öhringen, Pfedelbach, Zweiflingen“. Die Exkursion dauert rund 2 Stunden (bis 16 Uhr).

    Zur besseren Planung bitten wir um Anmeldung bis Mittwoch, 06. Juni, 17 Uhr, unter E-Mail pressestelle@rps.bwl.de.

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

    Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

    Mit freundlichen Grüßen

    Désirée Bodesheim
    Pressestelle
    Regierungspräsidium Stuttgart

  • Abteilung 8
    03.06.2018
    Landesdenkmalpflege Baden-Württemberg: Nationaler UNESCO-Tag am 3. Juni 2018 - Spannende Veranstaltungen von 11:00 bis 17:00 Uhr im Bauerngarten in Vorsee
    Schreckensee - Teil der Welterbestätte Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen
     Schreckensee, Quelle: LAD

    In diesem Jahr fand anlässlich des nationalen Welterbetages am Sonntag, den 3. Juni 2018, eine Veranstaltung am Schreckensee statt. Hiermit wird dem seriellen Charakter der Welterbestätte Rechnung getragen. 

    Der nationale UNESCO-Tag, der deutschlandweit jedes Jahr am ersten Sonntag im Juni begangen wird, ist der Anlass, das nicht sichtbare Welterbe sichtbar zu machen. In diesem Jahr fanden Veranstaltungen rund um die Pfahlbaufundstelle auf der Halbinsel im Schreckensee, Gemeinde Wolpertswende-Vorsee, Kreis Ravensburg, statt. 

    Am 3. Juni 2018 wurde der aktuelle Stand zu den Auswertungen der Grabungen am Schreckensee erstmals vorgestellt. Zudem wurden an diesem Tag Fragen zum UNESCO-Welterbe beantwortet. 

    Bronzegießer haben anschaulich gezeigt, wie Bronze mithilfe nachgebauter Schreckensee-Tiegel gegossen werden kann und der Schreckensee ein frühes Zentrum technischer Innovationen war. Zahlreiche Besucher haben die interessanten Angebote genutzt und sich über den neuesten Forschungsstand und die UNESCO informiert.

    Neben den Angeboten des Bauerngartens für Kinder fand auch das steinzeitliche Angebot mit Zwirnen und Fotos mit Mantel und Hut von Ötzi reges Interesse.

    Hierbei handelte es sich um eine Veranstaltung des Pfahlbauten-Informationszentrums Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit dem Bauerngarten Vorsee sowie den Gästeführern Fronreute-Wolpertswende. 


    Kern- und Pufferzone der Fundstelle, Quelle: LAD


    Zeichnung eines Gusstiegels, Quelle: LAD


    Sicheleinsatz aus Plattensilex (um 3650 v. Chr.), Quelle: LAD

    Hirschgeweihgeräte aus den Siedlungen, Quelle: LAD


    Bronzeguss, Quelle: T. Frommer

  • Abteilung 8
    01.06.2018
    Archäologische Denkmalpflege: Enthüllung der Nachbildung des römischen Altars vom Kastell Haselburg
     Römischer Altar vom Kastell Haselburg, Quelle: LAD

    Der Bürgermeister der Stadt Walldürn und der Landrat des Neckar-Odenwald-Kreises enthüllen gemeinsam mit dem Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart die Nachbildung des römischen Altars vom Kastell Haselburg am Donnerstag, den 7. Juni 2018 um 15 Uhr

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    hiermit möchten wir Sie auf die Enthüllung der Nachbildung des römischen Altars vom Kastell Haselburg aufmerksam machen. Der Termin findet am Großen Blutfeiertag der Stadt Walldürn statt.

    Im Namen des Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart laden wir Sie herzlich ein. 

    Bitte kommen Sie am 

    Donnerstag, den 7. Juni 2018, um 15.00 Uhr,
    in die Haselburgstr. 8, in 74731 Walldürn–Reinhardsachsen,
    am ehemaligen Rathaus. 
     

    Die Enthüllung nimmt Landrat Dr. Achim Brötel (Neckar-Odenwald-Kreis) gemeinsam mit Bürgermeister Markus Günther (Walldürn) vor. Anschließend wird Dr. Stephan Bender (Landesamt für Denkmalpflege) über den Altar und die neuen Forschungen am Kastell Haselburg sprechen. 

    Zwischen 15:00 Uhr und 18:00 Uhr bietet die Stadt Walldürn kleine Speisen und Getränke an. Interessierte können am Stand des Limes-Informationszentrums Baden-Württemberg mehr über den Altar und das Kastell Haselburg erfahren. 

    Bereits im 19. Jahrhundert wurde im Rahmen der landwirtschaftlichen Nutzung unweit des Kastells Haselburg ein kleiner römischer Altar entdeckt. Nachdem er an unterschiedlichen Orten aufbewahrt worden war, verlor sich seine Spur. Er galt als verschollen. Nach seiner „Wiederentdeckung“ 2016 an der Fassade des Rathauses von Walldürn-Reinhardsachsen wurde der Altar geborgen und eine Nachbildung angefertigt. Der witterungsanfällige Sandstein des Originals sollte nicht mehr länger Wind und Wetter ausgesetzt sein. Die Nachbildung wird an derselben Stelle positioniert, das Original soll zukünftig museal präsentiert werden.

    Geophysikalische Prospektionen 2016/17 im Umfeld des Kastells Haselburg, unweit von Reinhardsachsen am Limes gelegen, führten zur Entdeckung eines Limesdurchgangs, der den Zugang zu den Siedlungsgebieten der Germanen an der Tauber herstellte. Dies ist ein bedeutendes Ergebnis für die Erforschung von Gestalt und Funktion des Limes. Weitere Recherchen zeigten, dass der Altar vor etwa 1800 Jahren unweit des Limesdurchgangs aufgestellt worden war. 

    Zur besseren Planung des Termins bitten wir um eine kurze Rückmeldung an Herrn Stephan Bender (Telefonl 07361/9141689 oder EMail stephan.bender@liz-bw.de).

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen. Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

    Mit freundlichen Grüßen 

    Saskia Becker
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, Telefonl 0711/904-10002

  • Abteilung 4
    30.05.2018
    „A 8-Albaufstieg – wie geht es weiter?“ Bürgerinformation zur Wiederaufnahme des Planfeststellungsverfahrens
    Das Regierungspräsidium Stuttgart stellt die aktualisierte Planung und das weitere Verfahren vor.

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    das Planfeststellungsverfahren für den sechsstreifigen Ausbau der Bundesautobahn A 8 Karlsruhe – München im Streckenabschnitt Mühlhausen – Hohenstadt (Albaufstieg) wird jetzt weitergeführt. Das Verfahren wurde im September 2004 eingeleitet und Anfang 2006 ausgesetzt. Im Juni 2014 hat der Bund das Land gebeten, die Planungen ohne Mautstation auf der Albhochfläche fortzuführen.
     
    Vor der Auslage der aktualisierten Unterlagen möchten Vertreter der Abteilung Straßenwesen und Verkehr im Regierungspräsidium Stuttgart die geänderten Pläne (2. Planänderung) und das weitere Verfahren auf dem Weg zum Planfeststellungsbeschluss den Betroffenen vor Ort erläutern sowie Fragen der Bürgerinnen und Bürger beantworten.
     
    Die Bürgerinformation findet statt
     
    am Mittwoch, den 06. Juni 2018,
    ab 19:00 Uhr
    in der Sickenbühlhalle in 73344 Gruibingen (Im Mittelbronnenteich 2).
     
    Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.
    Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    Saskia Becker
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, 0711/904-10002

  • Abteilung 4
    30.05.2018
    B 27 - Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Gundelsheim und Böttingen (Landkreis Heilbronn)
    Vollsperrung ab Montag, den 4. Juni, mit großräumiger Umleitung über Mosbacher Kreuz

    Das Regierungspräsidium Stuttgart nutzt die vorhandene Baustellensituation am neuen Kreisverkehr bei Gundelsheim und erneuert die Fahrbahndecke auf der B 27 zwischen Gundelsheim und Böttingen. Die Fahrbahn weist hier hauptsächlich Spurrinnen und allgemeine Unebenheiten wie Verdrückungen auf. Zudem sind manche Schadstellen temporär ausgebessert worden, die nun einheitlich saniert werden. Hierzu wird eine Vollsperrung des Streckenabschnittes erforderlich. 

    Ab kommender Woche, unmittelbar nach Fertigstellung des neuen Kreisverkehres in Gundelsheim, wird die B 27 zwischen dem neuen Kreisverkehr auf der B 27 und Ortseingang Böttingen voll gesperrt. Die Vollsperrung tritt ab Montag, den 4. Juni 2018, 08:00 Uhr in Kraft. 

    Der Verkehr zwischen Heilbronn und Mosbach wird hierzu in beide Richtungen über die dann wieder geöffnete Neckarschleuse (L 528) geleitet und über die L 588 durch Haßmersheim zum Mosbacher Kreuz geführt. Die B 27 ist von Mosbach kommend bis einschließlich der Ortsdurchfahrt Böttingen frei, wobei der Zielverkehr Richtung Heilbronn nur über die ausgewiesene Umleitungsstrecke abgewickelt werden kann. Die Umleitung wird vor Ort weiträumig ausgeschildert. 

    Am Wochenende des 09. und 10. Juni 2018 wird die Vollsperrung kurzzeitig aufgehoben, um den Holzland Triathlon Haßmersheim wie geplant zu ermöglichen. Der Verkehr läuft an diesem Wochenende regulär über die B 27 und für den Triathlon wird die Umleitungsstrecke für einige Stunden voll gesperrt. Ab Montag, den 11. Juni 2018, tritt die Vollsperrung, einschließlich der Umleitungsstrecke, wieder in Kraft.

    Ab Montag, den 25. Juni 2018, 07:00 Uhr, kann der Verkehr wieder regulär über diesen Streckenabschnitt abgewickelt werden. Um die Zeit der Vollsperrung zu verkürzen, erfolgt die anschließende Markierung unter halbseitiger Sperrung bis zum 30. Juni 2018. Der Verkehr wird dann über die B 27 laufen können. Je nach Verkehrsstärke wird ggf. eine Lichtsignalanlage zum Einsatz kommen. Eine Umleitung ist nicht notwendig.

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer bereits jetzt um Verständnis für die unvermeidlichen Beeinträchtigungen. 

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 10
    30.05.2018
    Sicherer Arzneimittel- und Betäubungsmittelverkehr
    Regierungspräsidium Stuttgart überwacht die pharmazeutischen Angelegenheiten des Bezirks

    ​In die Zuständigkeit der 11 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fallen dabei etwa 950 öffentliche Apotheken und Krankenhaus-Apotheken, in denen auch Sterilarzneimittel, wie z.B. Zytostatika-Lösungen, hergestellt werden sowie 70 Arzneimittel-Großhändler.

    Auch der Betäubungsmittelverkehr wird bei allen im Regierungsbezirk ansässigen Ärzten, Zahnärzten, Tierärzten, Tierkliniken und Krankenhäusern überwacht. Ein Schwerpunkt liegt hier in der Kontrolle der Methadon-Substitutionsbehandlungen opiatabhängiger Patienten.

    Überdies kontrolliert das Regierungspräsidium auch die klinische Prüfung von Arzneimitteln bei rund 500 Prüfärzten. Hier geht es insbesondere darum, dass die klinischen Prüfungen unter Einhaltung aller vorgegebenen medizinischen, pharmazeutischen und ethischen Standards durchgeführt werden und kein Patient unbegründet oder gar ohne seine Einwilligung mit noch nicht zugelassenen Arzneimitteln behandelt wird.

    Werden dem Regierungspräsidium Missstände im Arzneimittel- und Betäubungs-mittelbereich durch Patienten, Verbraucher, Apotheker, Ärzte oder andere Behörden bekannt, geht es diesen konsequent nach. In der Regel werden umgehend anlassbezogene Kontrollen durchgeführt, wobei immer durch geeignete verwaltungsrechtliche Maßnahmen alles Notwendige unternommen wird, um die Missstände zu beseitigen. Bei wiederholten und schwerwiegenden Verstößen gegen die gesetzlichen Bestimmungen führt das Regierungspräsidium dabei auch Bußgeldverfahren gegen die verantwortlichen Personen durch.

    Darüber hinaus werden vom Regierungspräsidium auch regelmäßig Arzneimittelproben gezogen und der amtlichen Untersuchung und Begutachtung zugeführt. Der Probenzug erfolgt dabei immer bei Verbraucherbeschwerden oder im Verdachtsfall, aber auch routinemäßig ohne konkreten Verdacht sowie an unterschiedlichen Abgabestellen. Durch das Untersuchungsamt festgestellten Qualitätsmängeln geht das Regierungspräsidium  dann umgehend nach.

    Das Regierungspräsidium dient somit auf vielfältige Weise konkret und unmittelbar der Arzneimittelsicherheit, dem Patientenwohl und dem Verbraucherschutz.

  • Abteilung 4
    29.05.2018
    A 81, Engelbergbasistunnel - Erneuerung der Verkehrstechnik, Einheben von Verkehrszeichenbrücken - Sperrung der Rampe von München nach Heilbronn in der Nacht vom 5. auf den 6. Juni
    Sperrung der Weströhre in Fahrtrichtung München und Karlsruhe in in der Nacht vom 6. auf den 7. Juni

    Das Regierungspräsidium Stuttgart erneut seit Anfang des Jahres die Verkehrstechnik des Engelbergbasistunnels. Mit den Arbeiten soll die gesamte Verkehrstechnik in und außerhalb des Tunnels auf den aktuellen Stand der Technik gebracht werden. Die Arbeiten sollen bis Ende August 2018 andauern. Die Kosten von ca. 9,0 Mio. Euro werden von der Bundesrepublik Deutschland als Baulastträgerin übernommen.

    Im Zuge der Erneuerung der Verkehrstechnik werden die Verkehrszeichenbrücken im Tunnel erneut und durch neue Verkehrszeichenbrücken ergänzt. Außerhalb des Tunnels werden ebenfalls neue Verkehrszeichenbrücken errichtet. An den Tunnelportalen werden außerdem Schranken vorgesehen, die es bei einem Brandereignis im Tunnel möglich machen, den Tunnel sofort zu sperren. Alle Verkehrszeichenbrücken werden mit LED-Verkehrszeichen ausgestattet. Mit der neuen Verkehrstechnik und deren Verknüpfung mit den vorhandenen Streckenbeeinflussungsanlagen auf der A 8 und A 81 wird es zukünftig möglich sein, schneller und besser auf unterschiedliche Verkehrssituationen reagieren zu können. Die neue Verkehrstechnik wurde zudem so geplant, dass mit ihr die Verkehrsführungen der geplanten Sanierung des Engelbergbasistunnels ebenfalls umgesetzt werden können.

    Für das Einheben der Verkehrszeichenbrücken auf der Rampe von München nach Heilbronn wird es in der Nacht vom 5. auf den 6. Juni 2018 von 22:00 Uhr bis 05:00 Uhr notwendig die Rampe zu sperren. Der Verkehr in Fahrtrichtung Heilbronn wird über die A 8 zur Anschlussstelle Leonberg-West wieder auf die A 8 von Karlsruhe nach Heilbronn geführt. 

    In der darauffolgenden Nacht vom 6. auf den 7. Juni 2018 wird es außerdem notwendig, die Weströhre in Fahrtrichtung München und Karlsruhe von 22:00 Uhr bis 05:00 Uhr voll zu sperren und den Verkehr an der Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach mit einer Umleitung auf der B 295 über Ditzingen und Leonberg zur Anschlussstelle Leonberg-West umzuleiten. 

    Die Herstellung der Fundamente und die Erneuerung der passiven Schutzeinrichtungen erfolgten bereits vorab in verkehrsarmen Zeiten mit dem Schwerpunkt in der Nacht.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    29.05.2018
    L 1110 - Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Tamm und Bissingen / Grotztunnel
    Vollsperrung endet am Samstag, 2. Juni 2018

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart erneuert derzeit die Fahrbahndecke der L 1110 zwischen Tamm und Bissingen. In der Zeit zwischen Mittwoch, 23. Mai und Samstag, 2. Juni 2018, ist die L 1110 daher ab dem Kreuzungsbereich der Ludwigsburger Str. / L 1110 am Grotztunnel bis zur Kreuzung Ludwigsburger Str. / Bietigheimer Str. bei Tamm voll gesperrt.

    Im genannten Bereich werden die Asphaltschichten erneuert sowie Anpassungen am Bankett durchgeführt. Die Asphaltschichten werden insgesamt verstärkt, um dem höheren Verkehrsaufkommen und der Belastungen durch den Lkw-Verkehr gerecht zu werden.

    Die Arbeiten verlaufen aktuell nach Zeitplan. Die Vollsperrung kann daher voraussichtlich wie geplant am Samstag, 2. Juni aufgehoben werden.
    Die zulässige Geschwindigkeit auf diesem Streckenabschnitt wird aufgrund noch fehlender Endmarkierung sowie Leitpfosten vorerst auf 50 km/h beschränkt sein. Sobald die endgültige Weißmarkierung aufgebracht wurde, wird die Geschwindigkeitsbegrenzung wieder aufgehoben. Diese Restarbeiten erfolgen außerhalb des Berufsverkehrs, um die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Alle Arbeiten finden vorbehaltlich geeigneter Witterung statt.

    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 400.000 Euro, welche das Land für die Fahrbahnerneuerung als Investition in den Erhalt der Infrastruktur trägt.

    Das Regierungspräsidium weist darauf hin, dass Verkehrsbeeinträchtigungen während Bauarbeiten unvermeidbar sind. Bitte achten Sie stets auf die im Baustellenbereich aufgestellten Hinweistafeln sowie auf die Umleitungsbeschilderung.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams
    jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    28.05.2018
    A 81 - Engelbergbasistunnel – Umverlegung von Kabeln
    Arbeiten erfolgen nachts ab dem 4. Juni bis Ende August, Sperrung von 2 der 3 Fahrstreifen je Röhre von jeweils 22 bis 5 Uhr

    Das Regierungspräsidium Stuttgart beginnt am Montag, den 4. Juni 2018, mit der Umverlegung von Kabeln im Engelbergbasistunnel. Die Arbeiten dauern ca. 3 Monate und sollen Ende August 2018 abgeschlossen sein. 

    Die Kosten von ca. 2,8 Mio. Euro werden von der Bundesrepublik Deutschland als Baulastträgerin übernommen. 

    Als Vorbereitung auf die ab 2019 geplante Hauptbaumaßnahme zur baulichen und betriebstechnischen Ertüchtigung des Engelbergbasistunnels müssen umfangreich Kabel aus den Leerrohren in den Notgehwegen in die Medien- und Abluftkanäle verlegt werden, damit die während der Hauptbaumaßnahme notwendigen Abbrucharbeiten ohne Problem realisiert werden können. 

    Die Umverlegung der Kabel wird ausschließlich in der Nacht erfolgen. Die Arbeiten erfolgen nur werktags und ca. an drei bis vier Tagen die Woche. Aus Arbeits- und Sicherheitsgründen müssen dazu jeweils 2 der 3 Fahrstreifen je Röhre von 22 bis 5 Uhr gesperrt werden. Betroffen von der Sperrung ist jeweils die West- oder Oströhre. 

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    28.05.2018
    A 8 - München - Stuttgart (Landkreis Göppingen) - Umbau und Erweiterung des Parkplatzes „Vor dem Aichelberg“ in Fahrtrichtung München zwischen den Anschlussstellen Kirchheim/Teck-Ost und Aichelberg ab dem 04. Juni
    Bund investiert rund 3 Millionen Euro

    Im Zuge des Baus der Neubaustrecke Stuttgart - Ulm durch die Deutsche Bahn AG wurde der Parkplatz „Vor dem Aichelberg“ seit Januar 2017 für den öffentlichen Verkehr gesperrt. Nachdem nun die Arbeiten am Bau des Eisenbahntunnels auf dem Parkplatzgelände abgeschlossen sind, kann mit den Bauarbeiten zum Umbau und zur Erweiterung des Parkplatzes begonnen werden. 

    Die Nachfrage nach Parkplätzen an Autobahnen ist in den vergangenen Jahren sprunghaft angestiegen. Um den zwischenzeitlich bestehenden Parkplatzmangel zu mindern, erneuert und erweitert das Regierungspräsidium Stuttgart die Stellplatz-flächen auf dem Parkplatz „Vor dem Aichelberg“ zwischen den Anschlussstellen Kirchheim/Teck-Ost und Aichelberg im Landkreis Göppingen. Der Umbau der Parkplatzanlage sieht neben der Erstellung von 27 Lkw-Stellplätzen und 35 Pkw-Stellplätzen auch den Neubau einer WC-Einrichtung vor.

    Hierfür investiert der Bund rund 3 Millionen Euro. 

    Die Arbeiten beginnen am Montag, den 04. Juni 2018. Die gesamte Bauzeit beträgt voraussichtlich sieben Monate. 

    Der Parkplatz bleibt während der Zeit der Bauarbeiten weiterhin gesperrt. Für den Bau der neuen Ausfahrtsspur zum Parkplatz vom 11. Juni 2018 bis Ende Juli 2018 stehen dem Verkehr auf der A8 nur 3 verengte Fahrstreifen zur Verfügung. 

    Ab August 2018 kann dann der Verkehr auf der A 8 während der restlichen Bauarbeiten mit einem verengten Fahrstreifen 3-streifig aufrechterhalten werden. 

    Die Geschwindigkeit wird während der Bauzeit in Fahrtrichtung München auf 80 km/h beschränkt. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer um ihr Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. 

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 8
    25.05.2018
    Landesdenkmalpflege BW - Schreckensee – Teil der Welterbestätte Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen
    Diesjähriger nationaler UNESCO-Tag zur Fundstelle auf der Halbinsel im Schreckensee am 3. Juni von 11:00 bis 17:00 Uhr
     Die Halbinsel im Schreckensee wurde 19212 als prähistorischer Fundplatz von H. Forschner entdeckt und in den darauffolgenden Jahren erkundet. (Foto: LAD)

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    der nationale UNESCO-Tag, der deutschlandweit jedes Jahr am ersten Sonntag im Juni begangen wird, ist der Anlass, das nicht sichtbare Welterbe sichtbar zu machen. In diesem Jahr finden Veranstaltungen rund um die Pfahlbaufundstelle auf der Halbinsel im Schreckensee, Gemeinde Wolpertswende-Vorsee, Kreis Ravensburg, statt.

    Im Namen des Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart sind Sie herzlich eingeladen.

    Kommen Sie

     

    am 3. Juni 2018, zwischen 11:00 und 17:00 Uhr,
    auf die Halbinsel im Schreckensee, Gemeinde Wolpertswende-Vorsee, Bauerngarten Vorsee, Pferdestall
     
    Die Halbinsel ist nicht nur ein idyllischer Platz im Naturschutzgebiet, sie stellt im Rahmen der seriellen transnationalen UNESCO-Welterbestätte „Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen“ die Siedlungen auf Halbinseln und Inseln in oberschwäbischen Kleinseen dar. Die Siedlungsschichten bieten einen Überblick über die stratigraphische Abfolge von der jungsteinzeitlichen Pfyn-Altheimer-Gruppe Oberschwabens über die Horgener Gruppe bis zur Goldberg III-Gruppe und die Frühbronzezeit. Die ältesten Spuren der Metallverarbeitung in Oberschwaben sind hier durch einen Gußtiegel mit kantigem Griff nachweisbar.
     
    Wie solche Tiegel in der Praxis funktioniert haben, wird im Rahmen der experimentellen Archäologie an diesem Sonntag vorgeführt. Der aktuelle Forschungsstand zum Schreckensee, Fragen zum UNESCO-Welterbe und zur Verwendung von Holz werden an diesem Tag vorgestellt.
     
    Der Eintritt ist frei.
     
    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
     
    Mit freundlichen Grüßen,
     
    Saskia Becker
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, 0711/904-10002
     
    Der Gusstiegel vom Schreckensee zeigt eindeutige Spuren von Metallverarbeitung (~3650 v. Chr.). Nachweis: LAD.

    Der Gusstiegel vom Schreckensee zeigt eindeutige Spuren von Metallverarbeitung (~3650 v. Chr.).  Nachweis: LAD.
     
     

    Hintergrundinformationen

    Eintritt ist frei.
    Programm
    13:00/16:00 Uhr Vortrag zum Stand der Forschung am Schreckensee
    14:30 Uhr Informationen an der Fundstelle am Schreckensee
    -    Experimentelle Archäologie: Die Anfänge des Bronzegusses
    -    Holz - nachwachsender Rohstoff
    -    Kinderprogramm: Zwirnen
    -    Infostand zum Welterbe
    -    Kaffee und Kuchen im Cafe im Bauerngarten!
     
    Eine Veranstaltung des Pfahlbauten-Informationszentrums Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit dem Bauerngarten Vorsee sowie den Gästeführern Fronreute-Wolpertswende.
    Bauergarten Vorsee
    Vorsee 81, 88284 Wolpertswende
    47.886479/9.574076
     
    Fragen und Informationen:
    Pfahlbauten-Informationszentrum Baden-Württemberg
    Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart
    Dienstsitz Hemmenhofen
    Fischersteig 9
    78343 Gaienhofen-Hemmenhofen

  • Abteilung 4
    25.05.2018
    A 7 – Brenztalbrücke bei Giengen a. d. Brenz - Schaden an der Übergangskonstruktion
    Geschwindigkeitsbegrenzung und vorrübergehende Sperrung des Standstreifens und des ersten Fahrstreifens

    Das Regierungspräsidium Stuttgart musste gestern, am 24. Mai 2018, aus Gründen der Verkehrssicherheit auf der A7 im Bereich der Brenztalbrücke bei Giengen a. d. Brenz in Fahrrichtung Würzburg sowohl den rechten Fahrstreifen als auch den Standstreifen sperren. Die Höchstgeschwindigkeit auf dem linken Fahrstreifen ist auf 60km/h begrenzt worden. Grund hierfür ist eine an der Übergangskonstruktion der Brenztalbrücke gebrochene Lamelle. 

    Um die Beeinträchtigung der Verkehrsteilnehmer zu minimieren wird voraussichtlich am Mittwoch, den 30.Mai 2018, ein mobiles Überbrückungssystem angebracht. Mit diesem System kann dann der rechte Fahrstreifen bis zu einer abschließenden Sa-nierung der Übergangkonstruktion wieder für den Verkehr freigegeben werden. So-lange die Übergangskonstruktion besteht, wird sowohl auf der linken als auch auf der rechten Fahrspur die Höchstgeschwindigkeit auf 60 km/h begrenzt sein. 

    Die Sanierung der Übergangskonstruktion ist bereits veranlasst und wird voraussichtlich Ende Juni 2018 erfolgen.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    25.05.2018
    A 81 – Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Anschlussstelle Stuttgart- Feuerbach und Engelbergtunnel in Fahrtrichtung Leonberg
    Vollsperrung der PWC-Anlage Engelberg ab dem 28. Mai um 19:00 Uhr bis voraussichtlich Mitte Juni

    Das Regierungspräsidium Stuttgart saniert derzeit die Fahrbahndecke auf der A 81 im Streckenabschnitt zwischen der Anschlussstelle Feuerbach und dem Nordportal des Engelbergtunnels in Fahrtrichtung Leonberg auf einer Streckenlänge von rund 4 km. 

    Ab Montag, den 28. Mai 2018, ab 19:00 Uhr wird die PWC-Anlage Engelberg in Fahrtrichtung Leonberg für den Verkehr voll gesperrt. 

    Die Sperrung ist notwendig, damit auch auf den beiden Streckenkilometern nach der Anschlussstelle Feuerbach bis zum Engelbergtunnel hin, Anfang Juni der Verkehr zum Mittelstreifen umgelegt werden kann. Durch diese Umlegung des Verkehrs auf der durchgehenden Strecke der Autobahn ist die PWC-Anlage nicht mehr anfahrbar. Die Sperrung der PWC-Anlage erfolgt im Vorfeld der geplanten Verkehrsumlegung, um den Verkehrsteilnehmern ausreichend Zeit zur Weiterfahrt zu lassen. 

    Die Bauarbeiten verlaufen planmäßig, so dass die aktuell in Fahrtrichtung Leonberg voll gesperrte Anschlussstelle Feuerbach schon zum Ende der Pfingstferien voraussichtlich wieder für den Verkehr freigegeben werden kann. 

    Nach dem Abschluss der Asphaltarbeiten in den Rampen der Anschlussstelle Feuerbach ist die Fertigstellung der neuen Asphaltschichten auf den rechten beiden Fahrbahnen der Autobahn vorgesehen. Die Sperrung der PWC-Anlage kann voraussichtlich ab Mitte Juni beendet werden. 

    Die Arbeiten finden vorbehaltlich geeigneter Witterung statt. Über etwaige Terminänderungen bzgl. der Sperrungen wird das Regierungspräsidium Stuttgart rechtzeitig informieren. 

    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 3,7 Millionen Euro. Der Bund ist Kostenträger dieser Erhaltungsmaßnahme. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. 

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    23.05.2018
    A 7 - Baustellenbereich zwischen Anschlussstellen Ellwangen und Dinkelsbühl/Fichtenau, Fahrtrichtung Würzburg
    Kurzfristige Vollsperrung der Fahrtrichtung Würzburg am 24. Mai zur Behebung von Fahrbahnschäden

    Das Regierungspräsidium Stuttgart muss im Bereich der Baustellenverkehrsführung der Fahrbahnerneuerungsmaßnahme an der A 7 zwischen den Anschlussstellen Ellwangen und Dinkelsbühl/Fichtenau am Donnerstag, 24. Mai 2018, die Fahrbahn in Fahrtrichtung Würzburg von 20:00 Uhr bis ca. 23:00 Uhr kurzfristig komplett sperren. Die Umleitung erfolgt über die Bedarfsumleitung U 13 über Dinkelsbühl. Die Fahrtrichtung Ulm ist von der Sperrung nicht betroffen. 

    Anlass sind rasch fortschreitende Fahrbahnschäden, die aktuell von der Streckenkontrolle festgestellt worden sind. Die nasse Witterung in Verbindung mit dem vorhandenen Lkw-Verkehr auf den schmalen Behelfsfahrstreifen beschleunigt das Auftreten der Schäden an der zur Sanierung anstehenden Fahrbahn. 

    Aufgrund der geringen Breite der Fahrstreifen innerhalb der Baustellenverkehrsführung, die für die Sanierung der Gegenseite eingerichtet wurde, ist eine Vollsperrung zur Reparatur der Schäden erforderlich. Vergangene Woche waren bereits Reparaturarbeiten in Fahrtrichtung Ulm erforderlich geworden.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer für die aufgrund der Sofortmaßnahmen entstehenden unvermeidbaren Verkehrsbehinderungen zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit um Verständnis.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    22.05.2018
    B 39 - Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Kirchhausen und Frankenbach (Landkreis Heilbronn)
    Vollsperrung zwischen dem 25. Mai und dem 27. Mai zwischen der K 9558 (Knotenpunkt Richtung Biberach) und dem Ortseingang Frankenbach

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt zwischen dem 25. Mai 2018 und dem 27. Mai 2018 auf der B 39 zwischen Kirchhausen und Frankenbach eine Fahrbahndeckensanierung durch. Für die Dauer der Maßnahme ist eine Vollsperrung erforderlich. Die Vollsperrung für die Fahrbahndeckensanierung beschränkt sich hierbei auf den Abschnitt zwischen der K 9558 (Knotenpunkt Richtung Biberach) und dem Ortseingang von Frankenbach.

    Die Umleitung Richtung Heilbronn erfolgt nördlich der B 39 über die K 9558 (Biberach) und K 9560 auf die L1110 (Neckartalstraße). In Fahrtrichtung Sinsheim erfolgt die Umleitung südlich der B 39 über die B 293. Die Umleitungsstrecken werden in der Örtlichkeit weiträumig ausgeschildert.

    Die Vollsperrung wird voraussichtlich ab Freitag, 25. Mai, 18:00 Uhr, bis einschließlich Sonntagabend, 27. Mai, aktiviert sein. Der Berufsverkehr soll ab Montag, den 28. Mai 2018, wieder vollumfänglich über die B 39 abgewickelt werden.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 5
    22.05.2018
    Brenz wird für Menschen und Tiere attraktiver
    Regierungspräsidium setzt Gewässerstrukturmaßnahmen um
     „Mensch und Tier nehmen die Umgestaltungen an der Brenz dankbar an“ Foto: RPS

    ​Der Landesbetrieb Gewässer im Regierungspräsidium Stuttgart hat in den vergangenen Wochen an der Brenz zwischen Bolheim und Anhausen auf eine Länge von rund 450 Metern umfangreiche Maßnahmen zur Verbesserung der Gewässerstruktur durchgeführt.

    In den 60er Jahren wurde das Gewässer dieses Abschnitts kanalartig ausgebaut und das Gewässerbett sehr gleichförmig gestaltet, wodurch keinerlei Variationen der Fließbewegung vorhanden waren. Außerdem sind die Uferbereiche beidseitig nur sehr spärlich bewachsen. Die Umgestaltung fand im bereits vorhandenen Brenzbereich statt, da im Vorfeld keine weiteren Grundstücke des Umfelds erworben werden konnten.

    Ziele der Wasserrahmenrichtlinie und des Wassergesetzes sind es, die Gewässer in einen naturnahen Zustand zu versetzen. Um diesen Vorgaben gerecht zu werden, wurden Verbesserungen im aquatischen und amphibischen Bereich vorgenommen.

    Zur Schaffung neuer und verschiedenartiger Lebensräume, um eine Tiefen- und Breitenvarianz zu erhalten und die Verbesserung der Struktur der Uferzone zu fördern, wurden zahlreiche Mittelwasserbuhnen in unterschiedlichster Ausführung modelliert. An verschienden Stellen entstanden Kisbänke, um die Eigendynamik der Brenz zu fördern, neue Kiessohlen und Flachwasserzonen enstehen zu lassen und die Breitenvarianz des Gewässerbettes zur verstärken. Neue Steilufer dienen künftig als potenzielle Brutmöglichkeit für den Eisvogel und Totholz als Fischunterstand.

    Im Herbst folgen Uferbepflanzungen zur Beschattung des Gewässers und zur Aufwertung des Gewässerrandstreifens, welche die Maßnahme vervollständigen.
     
    Bereits während der Ausführung wurde deutlich, dass die Veränderungen von Erholungssuchenden sehr positiv angenommen werden. Auch der Fischereiverein Bolheim begrüßt diese Maßnahme sehr und hob die positiven Auswirkungen für Natur und Fischerei hervor.

  • 18.05.2018
    Frau Heike Bertsch-Nödinger wird zum 1. August 2018 neue Leiterin des Schickhardt-Gymnasiums in Herrenberg

    ​Das Schickhardt-Gymnasium in Herrenberg bekommt zum 1. August 2018 eine neue Schulleiterin. Frau Heike Bertsch-Nödinger tritt die Nachfolge von Herrn Hans-Joachim Drocur an, der zum Ende des Schuljahres 2017/2018 in den Ruhestand treten wird.

    Die 1966 in Herrenberg geborene Heike Bertsch-Nödinger hat in Tübingen und Oxford Anglistik und evangelische Theologie auf Lehramt studiert. Nach dem Zweiten Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien unterrichtete sie in Plochingen, in Herrenberg und zuletzt in Nagold.

    Als Fachberaterin für evangelische Religionslehre seit 2008 sammelte Frau Bertsch-Nödinger vielfältige Erfahrungen im Bereich der Unterrichtsentwicklung, der Lehrerfortbildung und der Oberstufenberatung.

    Am 17. Mai 2018 wurde Frau Bertsch-Nödinger vom Regierungspräsidium Stuttgart als neue Schulleiterin des Schickhardt-Gymnasiums bestellt.

  • Abteilung 7
    18.05.2018
    Herr Ralf Kiesel wird zum 1. August 2018 neuer Leiter des Werkgymnasiums in Heidenheim a. d. Brenz

    ​Das Werkgymnasium in Heidenheim an der Brenz erhält zum 1. August 2018 einen neuen Schulleiter. Herr Ralf Kiesel tritt die Nachfolge von Herrn Werner Schölzel an, der im Juli 2018 in den Ruhestand verabschiedet wird.

    Der 1971 in Heidenheim geborene Ralf Kiesel hat in Ulm Biologie und Chemie auf Gymnasiallehramt studiert. Nach Referendariat und Zweitem Staatsexamen wurde er 2000 in den Schuldienst eingestellt und dem Werkgymnasium zugewiesen. Seit 2006 ist Herr Kiesel dort als stellvertretender Schulleiter tätig. Er kennt das Werkgymnasium also seit 18 Jahren und ist mit den Heidenheimer Verhältnissen im Bereich Schule und Bildung bestens vertraut.

    Am 17. Mai 2018 wurde Herr Kiesel vom Regierungspräsidium Stuttgart als neuer Schulleiter des Werkgymnasiums bestellt.

  • Abteilung 5
    18.05.2018
    Land Baden-Württemberg unterstützt die Gemeinde Deckenpfronn (Landkreis Böblingen) mit Fördermitteln zu Maßnahmen der Abwasserbeseitigung in Höhe von rund 620.000 Euro
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Durch diese Maßnahme zur Strukturverbesserung machen wir die Abwasserbeseitigung nicht nur effizienter, sondern auch zuverlässiger.“

    ​Regierungspräsident Wolfgang Reimer übergab heute einen Förderbescheid in Höhe von rund 620.000 Euro an den Bürgermeister der Gemeinde Deckenpfronn, Daniel Gött. Die Fördermittel werden für den Bau eines Abwasserpumpwerkes und einer Druckleitung zur Kläranlage des Zweckverbands Gärtringen-Nufringen eingesetzt.

    „Durch diese Maßnahme zur Strukturverbesserung machen wir die Abwasserbeseitigung nicht nur effizienter, sondern auch zuverlässiger. Mit den eingesetzten Landesmitteln wird außerdem gewährleistet, dass unsere Gewässer geschützt werden und die Abwasserreinigung auch künftig für alle Bürgerinnen und Bürger bezahlbar bleibt.“, stellte Regierungspräsident Wolfgang Reimer fest.

    Nachdem die Kläranlage der Gemeinde Deckenpfronn in die Jahre gekommen ist und sich im Einzugsgebiet der Trinkwassergewinnung der Ammertal-Schönbuchgruppe befindet, stand die Gemeinde vor der Wahl, die eigene Kläranlage aufwendig zu ertüchtigen oder das Abwasser der Gemeinde mittels Pumpwerk und Abwasserleitung zum Klärwerk Gärtringen-Nufringen zu leiten.

    Bürgermeister Daniel Gött ergänzte erfreut: „Nach einer langen Planungsphase freuen wir uns nun auf die Umsetzung dieses wichtigen Projekts. Wir gewinnen Sicherheit für die Zukunft und werden Teil eines leistungsfähigen Zweckverbands.
    Mit der Übernahme von nahezu einem Viertel der Gesamtkosten wird die Maßnahme finanziell für die Gemeinde Deckenpfronn erst darstellbar. Wir danken sehr herzlich für die Zusage der Fördermittel!“

    Eine aktuelle Wirtschaftlichkeitsbetrachtung kam zu dem Ergebnis, dass der Bau der Abwasserleitung günstiger ist. Zukünftig wird deshalb das Abwasser zur Reinigung über eine rund vier Kilometer lange Druckleitung zur Kläranlage Gärtringen-Nufringen geleitet und dort gereinigt werden. Mit dem Bau soll noch in diesem Jahr begonnen werden.

  • Abteilung 4
    17.05.2018
    81 – Fahrbahndeckenerneuerung zwischen der Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach und dem Engelbergtunnel
    Nächster Bauabschnitt beginnt - Vollsperrung der Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach in Fahrtrichtung Leonberg ab Montag, 21. Mai 2018, 22 Uhr

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart saniert derzeit die Fahrbahndecke auf der A 81 im Abschnitt zwischen der Anschlussstelle Feuerbach und dem Nordportal des Engelbergtunnels in Fahrtrichtung Leonberg auf einer Streckenlänge von rund 4 km. In den vergangenen zwei Wochen wurden Arbeiten für den Einbau der Asphaltschichten auf der linken Fahrbahnseite durchgeführt. Diese Arbeiten werden im Bereich der Anschlussstelle Feuerbach am kommenden Wochenende abgeschlossen. Die Arbeiten liegen aktuell im Zeitplan.

    Im Anschluss erfolgt die erste Umstellung der Verkehrsführung. Davon betroffen ist insbesondere der Bereich der Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach in Fahrtrichtung Leonberg. Mit Beginn des nächsten Bauabschnitts und der Einrichtung der neuen Verkehrsführung, entfällt die Aus- sowie Einfahrtsmöglichkeit in der Anschlussstelle Feuerbach in Fahrtrichtung Leonberg ab Montag, 21. Mai 2018, 22 Uhr, für die Dauer von rund zwei Wochen (Pfingstferien).

    Für den Durchgangsverkehr stehen weiterhin in beiden Fahrtrichtungen je drei Fahrstreifen zur Verfügung. In Fahrtrichtung Leonberg davon einer im Bereich des Baufeldes sowie zwei übergeleitete Fahrstreifen.
    Verkehrsteilnehmer, die an der Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach auf die A 81 Richtung Heilbronn auffahren möchten, müssen weiterhin über die bestehende Umleitungsstrecke U3 zur Anschlussstelle Stuttgart-Zuffenhausen fahren. Das Ausfahren aus der A 81 in Fahrtrichtung Heilbronn vom Autobahndreieck Leonberg aus kommend auf die B 295 ist ebenfalls weiterhin möglich.

    Verkehrsteilnehmer, welche in Richtung Leonberg auf die A 81 auffahren möchten, werden über die Bedarfsumleitungsstrecke U18 zur Anschlussstelle Leonberg-West umgeleitet.

    Verkehrsteilnehmer aus Richtung Heilbronn kommend, die an der AS-Feuerbach ausfahren möchten, müssen bereits am Autobahnkreuz Zuffenhausen abfahren und werden über die Bedarfsumleitungsstrecke U16 zur AS-Feuerbach geleitet.

    Während der Vollsperrung der Anschlussstelle Feuerbach in Fahrtrichtung Leonberg werden neben der Sanierung der Rampen auch Teilbereiche der B 295 am Rampenfußpunkt mit saniert. Auf der B295 stehen in Fahrtrichtung Stuttgart in dieser Zeit weiterhin zwei Fahrstreifen zur Verfügung.

    Während der Sanierung der rechten Fahrbahnseite der A81 in der zweiten Bauphase wird es erforderlich sein, auch die PWC-Anlage Engelberg zu schließen. Der genaue Termin wird rechtzeitig vorab bekannt gegeben.

    Alle Arbeiten finden vorbehaltlich geeigneter Witterung statt. Über etwaige Terminänderungen bzgl. der Sperrungen wird das Regierungspräsidium rechtzeitig informieren.

    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 3,7 Millionen Euro. Der Bund ist Kostenträger dieser Erhaltungsmaßnahme.
    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen

  • Abteilung 7
    17.05.2018
    Christian Schlegl ist ab 17. Mai 2018 neuer Leiter des Deutschorden-Gymnasiums in Bad Mergentheim
     Bestellung Herr Schlegl zum Schulleiter (Quelle: RP Stuttgart)

    ​Das Deutschorden-Gymnasium Bad Mergentheim bekommt heute (17. Mai 2018) einen neuen Schulleiter. Christian Schlegl tritt die Nachfolge von Sabine Rühtz an, die inzwischen am Scheffel-Gymnasium in Lahr als Schulleiterin tätig ist.

    Der neue Schulleiter erhielt heute in Bad Mergentheim von der zuständigen Referen-tin im Regierungspräsidium Stuttgart, Dr. Gudrun Schickler, seine Bestellungsurkun-de.

    Der 1970 in Regensburg geborene Schlegl hat in Regensburg Mathematik und Physik auf Gymnasiallehramt studiert. Nach Referendariat und Zweitem Staatsexamen in Landshut wurde er 1999 in den Schuldienst eingestellt und unterrichtete zunächst am Stiftland-Gymnasium in Tirschenreuth, darauf von 2001 bis 2003 am Gymnasium Feuchtwangen und von 2003 bis 2014 am Reichsstadt-Gymnasium in Rothenburg ob der Tauber.

    Seit dem 17.2.2014 war er stellvertretender Schulleiter am Deutschorden-Gymnasium Bad Mergentheim.Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    17.05.2018
    B 27 Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Gundelsheim und Böttingen (Landkreis Heilbronn)
    Halbseitige Sperrung ab Dienstag, 22. Mai 2018 Vollsperrung ab KW 23 mit großräumiger Umleitung über Mosbacher Kreuz

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart nutzt die vorhandene Baustellensituation am neuen Kreisverkehr bei Gundelsheim für eine Fahrbahndeckenerneuerung auf der B 27 zwischen Gundelsheim und Böttingen. Hierzu wird eine Vollsperrung des Streckenabschnittes erforderlich.

    Die Vollsperrung wird unmittelbar nach Fertigstellung des neuen Kreisverkehres auf der B 27, voraussichtlich Mitte KW 23, in Kraft treten. Der Verkehr zwischen Heilbronn und Mosbach wird hierzu in beide Richtungen über die dann wieder geöffnete Neckarschleuse geleitet und über die L 588 durch Haßmersheim zum Mosbacher Kreuz geführt. Die entsprechende Umleitung wird vor Ort weiträumig beschildert.
    Die Vollsperrung zur Sanierung der Fahrbahn ist dann bis einschließlich Freitag,  22. Juni 2018 vorgesehen. Am Wochenende des 09. und 10. Juni 2018 wird die Vollsperrung kurzzeitig aufgehoben, um den Holzland Triathlon Haßmersheim nicht zu beeinträchtigen.

    Bereits im Vorfeld werden ab kommenden Dienstag, 22. Mai 2018, entlang der Fahrbahn Arbeiten an Straßenabläufen und Bordsteinen zwischen Gundelsheim und Böttingen durchgeführt. Die Arbeiten erfolgen unter Einengung der Fahrbahn bzw. abschnittsweiser, halbseitiger Sperrung.

    Vor dem Einrichten der dreiwöchigen Vollsperrung werden wir mit einer weiteren Pressemitteilung über die Umleitungsstrecke informieren.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    17.05.2018
    A 6 bei Neuenstein-Kesselfeld (Hohenlohekreis) - Fahrbahndeckenerneuerung in Fahrtrichtung Nürnberg zwischen den Anschlussstellen Neuenstein und Kupferzell
    Fertigstellung verzögert sich aufgrund schlechter Witterung

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart erneuert seit dem 9. April 2018 die Fahrbahndecke der Autobahn 6 zwischen der Anschlussstelle Neuenstein und der Anschlussstelle Kupferzell in Fahrtrichtung Nürnberg.

    Witterungsbedingt können die aktuell laufenden Fahrbahnmarkierungsarbeiten nicht wie geplant durchgeführt werden. Die Fahrbahn muss vor der Markierung aufwendig getrocknet werden, was die Fertigstellung etwas verzögert. Die Anschlussstelle Kupferzell wird nicht wie geplant ab heute, sondern voraussichtlich erst ab Freitag, 18. Mai 2018, 06:00 Uhr, in vollem Umfang zur Verfügung stehen.

    Auch der anschließende Abbau der Verkehrssicherung verzögert sich, da erst alle Arbeiten im Baufeld abgeschlossen sein müssen. Die neue Fahrbahn wird voraussichtlich ab kommenden Dienstag, 22. Mai 2018, 06:00 Uhr, voll genutzt werden können.

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidlichen Behinderungen und die witterungsbedingten Verzögerungen.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    17.05.2018
    A 7- Baustellenbereich zwischen Anschlussstellen Dinkelsbühl/ Fichtenau und Ellwangen, Fahrtrichtung Ulm
    Kurzfristige Vollsperrung der Fahrtrichtung Ulm am 17. Mai ab ca. 19:00 Uhr- erforderlich zur Behebung von Fahrbahnschäden

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart muss im Bereich der Baustellenverkehrsführung der Fahrbahnerneuerungsmaßnahme zwischen den Anschlussstellen Dinkelsbühl/Fichtenau und Ellwangen am heutigen Donnerstag, 17. Mai 2018, die Fahrbahn in Fahrtrichtung Ulm ab ca. 19:00 Uhr für mehrere Stunden kurzfristig komplett sperren. Anlass sind rasch fortschreitende Fahrbahnschäden, die heute bei einer Befahrung festgestellt worden sind.

    Aufgrund der geringen Breite der Fahrstreifen innerhalb der Baustellenverkehrsführung für die laufende Straßenbaumaßnahme ist eine Vollsperrung zur Reparatur der Schäden vor dem anstehenden Pfingstreiseverkehr zwingend erforderlich. Die Umleitung erfolgt über die Bedarfsumleitung U 8 über Crailsheim und Ellwangen. Die Fahrtrichtung Würzburg ist von der Sperrung nicht betroffen.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer für die aufgrund der Sofortmaßnahmen entstehenden unvermeidbaren Verkehrsbehinderungen zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit um Verständnis.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 5
    16.05.2018
    Neue Naturschutzgebiete in den Landkreisen Heidenheim und Göppingen
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer und Staatssekretär Dr. Andre Baumann weihen vor Ort die Naturschutzgebiete „Bullenberg-Dudelberg-Stockhau“ und „Kutschenberg-Heuschlaufenberg-Stürzelberg“ ein

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    zwei von malerischen Wacholderheiden und Kalkmagerrasen geprägte Landschaften wurden als Naturschutzgebiete ausgewiesen. Die durch Beweidung geprägte und gewachsene Kulturlandschaft auf Gemarkung von Söhnstetten, Gerstetten (Landkreis Heidenheim) und Böhmenkirch (Landkreis Göppingen) wird bis heute großräumig extensiv genutzt und besteht aus wertvollen Offenland- und Waldlebensräumen, die fließend ineinander übergehen.
     
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer und Steinheims Bürgermeister Olaf Bernauer, laden Sie herzlich zur Einweihung der beiden neuen Naturschutzgebiete ein. Besonders erfreulich ist der Besuch des Staatssekretärs aus dem Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft, Herrn Dr. Andre Baumann am kommenden Dienstag, dem „Internationalen Tag der biologischen Vielfalt“ der UNESCO.
     
    Die Einweihung der neuen Naturschutzgebiete findet statt am
     
    Dienstag, 22. Mai 2018, 10:00 Uhr
    am Dudelhof, 89555 Steinheim am Albuch
    Parkplatz in südöstlicher Verlängerung der Straße „Dudelhof 15“
    (Treffpunkt s. Anlage)

    Nachdem symbolisch eine Schutzgebietstafel (Gelegenheit für ein Pressefoto) angebracht und die neuen Schutzgebiete dadurch gewürdigt wurden, ist bei schönem Wetter ein Spaziergang durch das Naturschutzgebiet „Bullenberg-Dudelberg-Stockhau“ geplant. Auch die Beweidung durch Schafe sowie die Pflege der Gebiete durch den Landschaftspflegetrupp können dabei vor Ort besichtigt werden. Bitte denken Sie daher an geeignetes Schuhwerk und wetterangepasste Kleidung.
     
    Zur besseren Planung bitten wir um eine kurze Rückmeldung bis Freitag, 18. Mai, 12:00 Uhr (Telefon 0711/904-10002 oder pressestelle@rps.bwl.de).
     
    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    Désirée Bodesheim
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, 0711/904-10002

  • Abteilung 4
    16.05.2018
    B 29 - Ortsumgehung Mögglingen: Herstellung der Brücke über die Lauter und die K 3282
    Vollsperrung zum Abbau und zur Wiederherstellung des Traggerüstes vom 23. Mai bis spätestens zum 08. Juni

    ​Derzeit wird die Brücke über die Lauter und die K 3282 zwischen Mögglingen und Lautern gebaut. Wie in den Osterferien muss nun auch in den Pfingstferien und in der Woche danach (KW 23) die K 3282 für den Verkehr voll gesperrt werden. Dies ist aus Sicherheitsgründen für den Abbau und die Wiederherstellung des Trag- und Leergerüstes über der Kreisstraße erforderlich.

    Die K 3282 wird daher im Bereich unter der Brücke im Zeitraum vom 23. Mai 2018 bis längstens zum 08. Juni 2018 für den Verkehr voll gesperrt werden.

    Während dieser Vollsperrung wird eine Umleitung ausgeschildert. Die Umleitung erfolgt ab Mögglingen über Böbingen und Heubach nach Lautern.

    Es wird darauf hingewiesen, dass während der Bauarbeiten die K 3282 aus Sicherheitsgründen auch für den Fußgänger- u. Radfahrerverkehr gesperrt sein muss.

    Da der Linienverkehr ebenfalls von der Vollsperrung betroffen ist, wird darauf hingewiesen, dass eine gesonderte Mitteilung zum Schülertransport veröffentlicht werden wird.

    Die Gesamtkosten für die Herstellung der Lautertalbrücke betragen rund. 11 Millionen Euro.
    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    16.05.2018
    Grundhafte Sanierung der L 2310 zwischen L 617 und Almosenberg (Main-Tauber-Kreis)
    Letzter Bauabschnitt beginnt am Dienstag, 22. Mai 2018 - Anschlussstelle Wertheim/Lengfurt bleibt geöffnet

    ​Seit Anfang April laufen die Arbeiten zur Sanierung der Landesstraße L 2310 zwischen der Zufahrt der L 617 am Autohof Wertheim und der Zufahrt zum Gewerbegebiet Almosenberg. Die Bauarbeiten an der L 2310 schreiten planmäßig voran.

    Unmittelbar nach dem Pfingstwochenende beginnen die Arbeiten für den letzten Bauabschnitt der Sanierung der L 2310. Der Bauabschnitt beinhaltet die Sanierung des Knotenpunktes L 2310/Almosenberg sowie die Schadstellensanierung zwischen Almosenberg und Dertingen. Zur Entlastung des Individualverkehrs und des ÖPNV werden die Arbeiten in den Pfingstferien zwischen Dienstag, 22. Mai, und Mittwoch, 30. Mai 2018, durchgeführt.

    Die beiden Zu- und Abfahrten der A 3-Anschlussstelle Wertheim/Lengfurt bleiben während der Vollsperrung der L 2310 geöffnet. Die Zufahrt zum Gewerbegebiet Almosenberg ist analog zum vorigen Bauabschnitt ausschließlich über den Dertinger Weg möglich.

    Für die Durchführung der Arbeiten ist eine Vollsperrung der L 2310 zwischen dem Knotenpunkt L 2310/Almosenberg und Dertingen erforderlich. Der Knotenpunkt ist während dieser Zeit nicht befahrbar. Die Umleitung zwischen Dertingen und Bettingen in Richtung Wertheim bzw. zum Gewerbegebiet Almosenberg erfolgt  über die K 2825  (Kembach) und  K 2878 (Urphar). Die Umleitungen werden vor Ort weiträumig beschildert.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams
    jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    16.05.2018
    A 81 – Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach
    Nächtliche Vollsperrung der Anschlussstelle in Fahrtrichtung Leonberg von Donnerstag, 17. Mai, 22:00 Uhr, bis Freitag 18. Mai 2018, 5:00 Uhr

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart saniert derzeit die Fahrbahndecke auf der A 81 im Abschnitt zwischen der Anschlussstelle Feuerbach und dem Nordportal des Engelbergtunnels in Fahrtrichtung Leonberg auf einer Streckenlänge von rund 4 km. Die Bauarbeiten liegen aktuell im Zeitplan.

    Auf Grund von Schäden am Bankett durch einen Unfall, ist es zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit notwendig kurzfristig Sanierungen im Bereich des im Baufeld verbliebenen Fahrstreifens durchzuführen. Der aus Richtung Heilbronn kommende durchgehende Verkehr wird währenddessen über die beiden verbleibenden übergeleiteten Fahrstreifen geführt.
    Zur Durchführung der Arbeiten ist es erforderlich die Aus- und Einfahrt der Anschlussstelle Stuttgart- Feuerbach in Fahrtrichtung Leonberg von Donnerstag, 17. Mai, 22:00 Uhr, bis Freitag, 18. Mai 2018, 22:00 Uhr, voll zu sperren.

    Während dieser Sperrung werden die Autofahrer, die in Feuerbach in Richtung Leonberg auffahren möchten, über die Bedarfsumleitungsstrecke U18 zur AS- Leonberg-West umgeleitet. Autofahrer die an der AS-Feuerbach ausfahren möchten, werden gebeten ab Zuffenhausen die Bedarfsumleitungsstrecke U16 zu nutzen.

    Davon unberührt bleibt die geplante Vollsperrung zu Beginn des nächsten Bauabschnitts ab der kommenden Woche. Hierzu ergeht zeitnah eine weitere Mitteilung.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    15.05.2018
    Erneuerung der L 1080 zwischen Essingen-Forst und dem Gewerbegebiet Essingen-Streichhoffeld (Ostalbkreis)
    Vollsperrung von 22. Mai bis voraussichtlich Ende Juli 2018

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart lässt ab Dienstag, 22. Mai 2018, die stark geschädigte Fahrbahn der L 1080 zwischen Essingen-Forst und dem Gewerbegebiet Essingen-Streichhoffeld erneuern. Für diese Maßnahme ist die L 1080 im Bereich der Baustrecke, beginnend ab dem Gewerbegebiet Essingen-Streichhoffeld  bis Essingen-Forst, bis voraussichtlich bis Ende Juli 2018, voll gesperrt. Um die Verkehrsbeeinträchtigungen zu minimieren, erfolgt die Baumaßnahme zum Teil im Rahmen der zur Herstellung des Kreisverkehrsplatzes „Streichhoffeld“ ohnehin erforderlichen Vollsperrung.

    Der Verkehr der L 1080 wird weiträumig umgeleitet. Aus Richtung Mögglingen führt die Umleitung über Heuchlingen, Reichenbach und Holzleuten. Die Gegenrichtung und der Verkehr aus Richtung Essingen werden über die B 29, den Rombachtunnel und Aalen-Unterrombach geführt.

    Die Kosten der Baumaßnahme belaufen sich auf ca. 750.000 € und werden vom Land getragen.

    Das Regierungspräsidium bittet um Verständnis für die entstehenden Behinderungen.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 5
    15.05.2018
    Auftakt der Untersuchungen zu einem möglichen Rückbau von Wehren an der Lein mit dem Ziel der besseren Durchgängigkeit der Lein für Fische

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart untersucht ab sofort, mit welchen Auswirkungen zu rechnen ist, wenn drei bestehende Wehre an der Lein (Ostalbkreis) rückgebaut werden. Es handelt sich um das Rossnagel-Wehr in Abtsgmünd-Leinroden, das Laubacher Wehr in Abtsgmünd-Laubach und das Mulfinger Wehr in Göggingen-Mulfingen.

    Mit der vorliegenden Information soll der geplante Ablauf der Untersuchungen den betroffenen Anliegern, Kommunen und Vereinen vorgestellt werden.

    Warum wird untersucht?
    Die bestehenden Wehre verhindern die Wanderung, insbesondere von Fischen. Ein Rückbau der Wehre würde die sogenannte Durchgängigkeit der Lein wesentlich verbessern.

    Was wird untersucht?

    Im Zuge der Untersuchung sollen drei Kernfragen geklärt werden:
    • Wie würden sich die Grundwasserstände im Leintal verändern?
    • Sind Setzungen mit Auswirkungen auf Gebäude und Infrastruktur zu erwarten?
    • Würde ein Rückbau der Wehre dazu führen, dass sich das Gewässerbett der Lein stark eintieft und die Ufer instabil werden?


    Wie wird untersucht?
    Gestartet wird ab sofort mit der Untersuchung der Sohle der Lein. An verschiedenen Stellen wird die Beschaffenheit, insbesondere die Größe bzw. der Durchmesser des Sohlmaterials, ermittelt. Dazu kommt auch ein Boot zum Einsatz. Pro Wehr dauern diese Untersuchungen ca. zwei bis drei Tage. Im Anschluss daran werden diese Daten ausgewertet.
    Im Laufe des Sommers 2018 sollen Grundwassermessstellen gebohrt werden. Dazu werden Bohrgeräte (in vergleichbarer Größe wie gängige Baumaschinen) eingesetzt. Insgesamt werden die Bohrarbeiten an den drei Wehren über einen Zeitraum von jeweils ein bis zwei Monaten dauern.
    In diesen Messstellen können dann die Grundwasserstände beobachtet werden. Im Zuge des Messstellenbaus werden auch die Baugrundverhältnisse mit erkundet. Für 2019 ist geplant, im Zuge von Versuchen über einen Zeitraum von 1 bis 2 Wochen pro Wehr den Wasserstand der Lein um ca. 1 bis 2 m abzusenken. Auf der Basis dieser kurzzeitigen versuchsbedingten Grundwasserstands-Reaktionen sollen dann die langfristigen Reaktionen bei einem Rückbau vorhergesagt werden.

    Wann ist mit Ergebnissen zu rechnen?
    Die Ergebnisse der Untersuchungen sollen bis Ende 2019 vorliegen.

    Anlage: Fotos der Wehre (PDF, 492 KB)

  • Abteilung 1
    15.05.2018
    Offizielle Übergabe des ehemaligen Eichamts in Wertheim als neuer Dienstsitz der Dienststelle des Regierungspräsidiums Stuttgart im Rahmen einer Feierstunde
    Regierungsvizepräsidentin Sigrun von Strauch: „Verbleib der Dienststelle in Wertheim sorgt für Präsenz und Verstetigung der Tätigkeit des Regierungspräsidiums in der Region.“

    ​Amtsleiter Ingo-Michael Greiner von Vermögen und Bau Baden-Württemberg Amt Heilbronn übergab heute, Dienstag, 15. Mai 2018, Regierungsvizepräsidentin Sigrun von Strauch das ehemalige Eichamt in Wertheim-Bestenheid, in dem die bereits bisher in Wertheim angesiedelte Dienststelle des Regierungspräsidiums Stuttgart neu untergebracht wurde. Ebenfalls zugegen war der Erste Bürgermeister der Stadt Wertheim, Wolfgang Stein.

    „Mit dem ehemaligen Eichamt konnte eine geeignete Unterbringung am bisherigen Dienstort Wertheim erfolgen und somit auch eine gute Lösung für die Belegschaft gefunden werden“, so Regierungsvizepräsidentin Sigrun von Strauch. „Zusätzlich stärken wir durch den Verbleib unserer Dienststelle in Wertheim den Ländlichen Raum, indem wir als Regierungspräsidium Stuttgart auch weiterhin in der Region mit einer Dienststelle präsent sind. Der Dienststellenstandort hat sich dank der guten Zusammenarbeit mit der Stadt Wertheim und dem Main-Tauber-Kreis seit der Eröffnung im Oktober vergangenen Jahres fest etabliert“, betonte von Strauch. „Ein besonderer Dank gilt dem zuständigen Amt Heilbronn des Landesbetriebs Vermögen und Bau, welches das Anfang der 1950er Jahre errichtete ehemalige Eichamt innerhalb von nur wenigen Monaten bezugsfertig renoviert hat“, führte von Strauch weiter aus.

    Nachdem im Rahmen der Standortkonzeption des Landes für die Erstaufnahmeeinrichtungen für Flüchtlinge Ende des Jahres 2016 die Entscheidung getroffen worden war, die Einrichtung in Wertheim zum 30. September 2017 zu schließen, konnte den betroffenen Beschäftigten durch die Einrichtung einer neuen Dienststelle des Regierungspräsidiums Stuttgart mit verschiedenen Aufgabengebieten eine neue Perspektive geboten werden. Offiziell eröffnet wurde die neue Dienstelle am damaligen Standort auf dem Reinhardshof am 17. Oktober 2017. „Auf diese Weise konnte der Übergang von der Erstaufnahmeeinrichtung zur Dienststelle fließend gestaltet werden“, erklärte von Strauch.

    Die rund 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Regierungspräsidiums sind bereits Mitte April in die neuen Räumlichkeiten umgezogen. Der Umzug war notwendig geworden, weil der bisherige Standort der Dienststelle auf dem Gelände der ehemaligen Erstaufnahmeeinrichtung Wertheim im Stadtteil Reinhardshof künftig durch die Hochschule für Polizei Baden-Württemberg genutzt wird. Im Rahmen der Einstellungsoffensive der Polizei sollen auf dem dortigen Gelände ab Juli 2018 wieder Polizeibeamtinnen und -beamten ausgebildet werden.

    Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Dienstelle nehmen seither Aufgaben in den Bereichen Organisation, Kommunales, Straßenwesen und Verkehr‚ Luftverkehr und Luftsicherheit sowie Haushalt und Controlling war. Auch das neue Landesförder-programm ‚Integrationsmanagement‘ im Rahmen des ‚Pakts für Integration‘ wird in Wertheim abgewickelt.

    Hintergrundinformationen


    Maßgeblich für die im Rahmen der Standortkonzeption des Landes für die Erstaufnahmeeinrichtungen für Flüchtlinge gefassten Entscheidungen sind ein flexibles System, die zurückgehenden Flüchtlingszahlen und die zukünftige Strukturierung der landesweiten Erstunterbringung. Neben dem Ankunftszentrum in Heidelberg soll es in jedem der vier Regierungsbezirke künftig noch eine Landeserstaufnahmeeinrichtung (LEA) geben. Für den Regierungsbezirk Stuttgart soll dies die LEA in Ellwangen werden. Damit einher ging die Aufgabe der Erstaufnahmeeinrichtung (EA) in Wertheim zum 30. September 2017.

    Infolge der Schließung dieser Einrichtung wurden den rund 30 Beschäftigten der ehemaligen EA Wertheim in der am 17. Oktober 2017 offiziell eröffneten neuen Dienststelle des Regierungspräsidiums Stuttgart auf dem Reinhardshof verschiedene neue Aufgaben übertragen. Nach Bekanntwerden der Planungen der Landesregierung im November 2017 zur künftigen Nutzung des Geländes der ehemaligen EA Wertheim als ein weiterer Standort der Hochschule für Polizei Baden-Württemberg musste ein neuer Standort für die Dienstelle Wertheim gefunden werden. Hierfür kam das ehemalige Eichamt in Wertheim als Betracht.

    Kernbestandteil des Pakts für Integration ist die Finanzierung von rund 1.000 Integrationsmanagern bei den Kommunen in Baden-Württemberg. Diese sollen die Flüchtlinge bei ihrer Eingliederung vor Ort unterstützen. Mit dem Pakt stellt das Land den Städten und Gemeinden für die Jahre 2017 und 2018 eine Fördersumme von insgesamt 320 Millionen Euro zur Verfügung. Pauschal erfolgt mit 180 Millionen Euro eine Entlastung bei den Kosten für die Anschlussunterbringung. 140 Millionen Euro fließen in konkrete Integrationsförderprogramme und -maßnahmen vor Ort mit Schwerpunkt auf das Integrationsmanagement.

  • Abteilung 4
    15.05.2018
    B 19 - Verbesserung der Anschlussstelle Aalen-Unterkochen im Zuge der B 19
    Anbau der Einfädelungsspuren im Bereich der Anschlussstelle Aalen-Unterkochen an beiden bestehenden Zufahrtsrampen ab dem 22. Mai

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart lässt ab dem 22. Mai 2018 zur Erhöhung der Verkehrssicherheit auf der B 19 im Bereich der Anschlussstelle Aalen-Unterkochen an beiden bestehenden Zufahrtsrampen Einfädelungsspuren anbauen. Hierzu müssen entlang des Kochers eine Stützwand hergestellt und die Fahrbahn der B 19 verbreitert werden. Die Baumaßnahme soll voraussichtlich Ende August 2018 abgeschlossen sein.

    Um die Verkehrsbeeinträchtigungen möglichst gering zu halten, beginnen die Arbeiten in Fahrtrichtung Oberkochen. Diese können zunächst „unter Verkehr“ erfolgen. Erst für den Einbau der Asphaltschichten muss die Anschlussrampe voraussichtlich für 4 Tage gesperrt werden. Der Verkehr wird dann über die K 3292 nach Oberkochen umgeleitet.

    Für die Herstellung der Einfädelungsspur in Fahrtrichtung Aalen muss die Anschluss-rampe aufgrund der dort sehr beengten Platzverhältnisse voraussichtlich ab Ende Juni 2018 voll gesperrt werden. Hierfür wird eine entsprechende innerörtliche Umlei-tung eingerichtet werden.

    Es wird darauf hingewiesen, dass das Abfahren aus beiden Richtungen von der B 19 in Richtung Aalen-Unterkochen immer möglich sein wird.

    Die Kosten der Baumaßnahme belaufen sich auf ca. 475.000 € und werden vom Bund getragen.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet um Verständnis für die entstehenden Verkehrsbeeinträchtigungen.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    14.05.2018
    L 1110 - Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Tamm und Bissingen / Grotztunnel
    Vollsperrung der L 1110 von 23. Mai bis 2. Juni 2018

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart erneuert in den Pfingstferien die Fahrbahndecke der L 1110 zwischen Tamm und Bissingen. Zwischen Dienstag, 23. Mai, ab 9 Uhr, und Samstag, 2. Juni 2018, muss die L 1110 daher ab dem Kreuzungsbereich der Ludwigsburger Str. / L 1110 am Grotztunnel bis zur Kreuzung Ludwigsburger Str. / Bietigheimer Str. bei Tamm voll gesperrt werden.

    Im genannten Bereich werden die Asphaltschichten erneuert sowie Markierungsarbeiten und Anpassungen am Bankett durchgeführt. Die Asphaltschichten werden insgesamt verstärkt, um dem höheren Verkehrsaufkommen und der Belastungen durch den Lkw-Verkehr gerecht zu werden.

    Die Umleitung erfolgt im Zeitraum der Baumaßnahme aus Richtung Tamm bzw. Bissingen kommend über die Carl-Benz-Straße und die Bahnhofstraße nach Bissingen (siehe Anlage). Der Grotztunnel ist für den überörtlichen Verkehr in beiden Richtungen und für den Verkehr aus Richtung Süden kommend gesperrt. Aus Richtung Norden kommend kann der örtliche Verkehr den Tunnel bis zum Tunnelausgang Süd und dem Anschluss der Ludwigsburger Straße noch nutzen.

    Die Umleitungen sind entsprechend ausgeschildert.

    Die Zufahrt zu den Gärtnerei- und Reitanlagen ist über Wirtschaftswege und die Straße „Im Erlengrund“ gegeben und wird entsprechend ausgeschildert.

    Die Arbeiten erfolgen bewusst in den Pfingstferien, um die Verkehrsbeeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Um eine zügige Abwicklung der Maßnahme zu gewährleisten, wird die Baumaßnahme in einer Sechs-Tage-Woche unter voller Ausnutzung des Tageslichtes durchgeführt. Alle Arbeiten finden vorbehaltlich geeigneter Witterung statt.

    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 400.000 Euro, welche das Land für die Fahrbahnerneuerung als Investition in den Erhalt der Infrastruktur trägt.

    Das Regierungspräsidium weist darauf hin, dass Verkehrsbeeinträchtigungen während der Bauarbeiten unvermeidbar sind. Bitte achten Sie auf die im Baustellenbereich aufgestellten Hinweistafeln sowie auf die Umleitungsbeschilderung.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

    Anlage: Übersichts- / Umleitungsplan (PDF 373 KB)

  • Abteilung 4
    14.05.2018
    B 10 - Fahrbahndeckenerneuerung zwischen den Anschlussstellen Göppingen-Mitte und Salach (Landkreis Göppingen)
    Vorbereitende Arbeiten beginnen bereits am 14. Mai 2018

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt ab Dienstag, 22. Mai 2018, bis Freitag, 22. Juni 2018, eine Erneuerung der Fahrbahndecke auf der B 10 durch. Die Fahrbahndecke wird zwischen den Anschlussstellen Göppingen-Mitte und Salach auf rund 4,1km in beiden Fahrtrichtungen erneuert.

    Die vorhandene Deckschicht in diesem Streckenabschnitt weist deutliche Netzrisse auf. Um größere Schäden an dem gesamten Fahrbahnaufbau zu vermeiden, ist eine rechtzeitige Erneuerung der Fahrbahndecke erforderlich.

    Vom 14. Mai bis zum 18. Mai finden die Arbeiten zur Herstellung einer Mittelstreifenüberfahrt statt. Diese ist notwendig, damit eine Umlenkung des Verkehrs auf die Gegenfahrspur während der Bauarbeiten möglich ist. Daher wird in Fahrtrichtung Stuttgart die Überholspur vom 14. Mai bis zum 18. Mai von jeweils 09:00 Uhr bis15:00 Uhr gesperrt. Der Verkehr wird in dieser Zeit ausschließlich auf der rechten Fahrspur geführt. In dieser Zeit werden die Schutzplanken gezogen und geöffnet, zudem wird der Grünstreifen gerodet und Erdmaterial wird ausgehoben, um später die Schottertragschicht einbauen zu können. Hier wird dann die Asphaltbelagsschicht im Bereich vom Mittelstreifen aufgetragen.

    Dies bedeutet, dass die Baustelle über die B 10 angefahren werden muss. Im ersten Bauabschnitt wird die Fahrtrichtung Stuttgart voll gesperrt. Die Verkehrsteilnehmer mit Fahrtrichtung Stuttgart werden über eine Mittelstreifenüberfahrt unmittelbar nach der Anschlussstelle Süßen/Schlat auf die Gegenfahrbahn geleitet. Vor der Anschlussstelle Göppingen-Mitte werden die Verkehrsteilnehmer wieder über eine Mittelstreifenüberfahrt zurück auf die bisherige Fahrbahn geleitet. Aus sicherheitstechnischen Gründen und da sich Begegnungsverkehr auf dem Gegenfahrstreifen befindet, wird die Geschwindigkeit im gesamten Abschnitt auf 60km/h beschränkt. Im ersten Bauabschnitt wird in Fahrtrichtung Stuttgart sowohl die Aus- und Auffahrt Salach, als auch die Aus- und Auffahrt Göppingen Ost vom 22. Mai bis zum 08. Juni gesperrt werden.

    Im zweiten Bauabschnitt wird die Fahrtrichtung Ulm voll gesperrt und saniert. Dabei wird der Verkehr Spiegelbildlich wie im ersten Abschnitt umgeleitet, jedoch auf die neu sanierte Fahrbahn im nördlichen Bereich. Im zweiten Bauabschnitt wird in Fahrtrichtung Ulm die Aus- und Auffahrt Salach und die Aus- und Auffahrt Göppingen Ost vom 11. Juni bis zum 22. Juni gesperrt werden.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.  Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 5
    14.05.2018
    Förderung für Maßnahmen der Abwasserbeseitigung in Deckenpfronn (Landkreis Böblingen)
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer übergibt Förderbescheid an Bürgermeister Daniel Gött in Höhe von rund 620.000 Euro

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer lädt Sie herzlich zur Übergabe eines Förderbescheides an Bürgermeister Daniel Gött und Vertreter des Deckenpfronner Gemeinderats ein. Die Fördermittel in Höhe von rund 620.000 Euro werden für den Bau eines Abwasserpumpwerkes und einer Druckleitung zur Kläranlage des Zweckverbands Gärtringen-Nufringen eingesetzt. Damit kann künftig ein wirtschaftlicherer Betrieb in der Abwasserbeseitigung erreicht werden.
     
    Die Übergabe findet statt am
     
    Freitag, 18. Mai 2018, um 13:00 Uhr
    auf dem Gelände der Kläranlage Deckenpfronn
    am Nufringer Weg, 75392 Deckenpfronn
     
     
    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    Saskia Becker
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart,
    0711/904-10002

  • Abteilung 4
    11.05.2018
    Einbau der Asphaltdeckschicht an der Neckarbrücke im Zuge der L 1124 bei Neckarweihingen
    Halbseitige Sperrung mit Ampelregelung an der Neckarbrücke in Ludwigsburg – Neckarweihingen am Dienstag, 15. Mai 2018, zwischen 9 Uhr und ca. 12 Uhr

    ​m Dienstag, den 15. Mai 2018, wird an der Neckarbrücke bei Ludwigsburg – Neckarweihingen im Zuge der L 1124 die Asphaltdeckschicht der vierten und letzten Bauphase eingebaut. Auf Grund der beengten Verhältnisse in diesem Bereich und der Größe der erforderlichen Baumaschinen ist eine halbseitige Sperrung mit Ampelregelung erforderlich. Um die Verkehrsbeeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten, werden die Arbeiten in der verkehrsarmen Zeit von 09:00 Uhr bis ca. 12:00 Uhr durchgeführt.

    Nach Einbau der Asphaltdeckschicht folgen noch Beschichtungsarbeiten im Gehwegbereich, der Austausch der Geländer auf beiden Seiten und umfangreiche Leitungsverlegungsarbeiten.

    Unter anderem aufgrund von Bauwerksschäden, die erst nach Abbruch der bestehenden Schichten zu Tage getreten sind und die zunächst eine Umplanung erforderlich machten und wegen umfangreicher Leitungsverlegungsarbeiten, die immer wieder in den Baubereich der Sanierungsarbeiten eingreifen, kam es zu Verzögerungen der Baumaßnahme. Das endgültige Bauende und damit auch die Beendigung von Verkehrsbeeinträchtigungen im Bereich der Brücke werden nun aber Ende Juni erwartet.

    Die Neckarquerung für Fußgänger ist bis zum Bauende leider nicht möglich. In diesem Zusammenhang wird noch einmal auf die Freifahrten der Buslinien 421 und 430 der Firma LVL Jäger GmbH zwischen den Haltestellen Lechtstraße und Neckarbrücke in beiden Fahrtrichtungen hingewiesen. Informationen hierzu sowie zu den Fahrplänen und der Taktung der Linien sind auch auf der Homepage der LVL und an den Fahrplanaushängen der Haltestellen zu finden.

    Für Arbeiten im Auflagerbereich der Brücke auf der Seite Neckarweihingen muss zusätzlich zeitweise ein kurzer Bereich der Abbiegespur auf der L 1100 (unter der Brücke) von Poppenweiler her kommend in Fahrtrichtung Ludwigsburg gesperrt werden.

    Das Land Baden – Württemberg investiert in die Instandsetzung der Neckarbrücke rund 1,4 Mio Euro.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der gesamten Baumaßnahme.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    09.05.2018
    B 29 bei Schwäbisch Gmünd-Hussenhofen (Ostalbkreis)
    Sanierung der Remsbrücke - Restarbeiten im Zeitraum vom 14. Mai bis 08. Juni 2018

    Im vergangenen Jahr war es auf Grund starker Bauwerksschäden erforderlich, die Remsbrücke der B29 bei Schwäbisch Gmünd-Hussenhofen (Ostalbkreis) zu sanieren.

    Bedingt durch die schlechte Witterung Ende 2017 konnten kleinere Restarbeiten nicht mehr erledigt werden. Zur Fertigstellung der Arbeiten müssen die Fahrbahnen der L 1161 und der B 29 abschnittsweise eingeengt werden.

    Die Arbeiten erfolgen im Zeitraum vom 14. Mai bis 08. Juni 2018.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.​

  • Abteilung 8
    08.05.2018
    Stunde des offenen Labors am 15. Mai 2018 in der Außenstelle des Landesamts für Denkmalpflege in Hemmenhofen

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    das dendrochronologische Labor des Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, Außenstelle Hemmenhofen, öffnet seine Tür für eine Stunde.
     
    Sie sind herzlich eingeladen, sich
     
    am Dienstag, 15. Mai 2018, von 18:00 bis 19:00 Uhr
    im Landesamt für Denkmalpflege, Fachbereich Unterwasser- und Feuchtbodenarchäologie,
    Fischersteig 9 (mit dem Kfz Zufahrt über Alter Weg/Häsliacker), 78343 Hemmenhofen
     
    über die jahrgenaue Datierung von archäologischen Hölzern mittels Jahrringmessung zu informieren, mehr über die Verwendung von Holz in der Prähistorie und darüber zu erfahren, was man in den Pfahlbauhölzern über Wirtschaftsweise und Umwelt lesen kann.
     
    Zur besseren Planung des Termins bitten wir um eine kurze Rückmeldung an Frau Schadmehri Jasmin.Schadmehri@rps.bwl.de (07735) 93777 112 oder Herrn Nelle Oliver.Nelle@rps.bwl.de (07735) 93777 131.
     
    Wir freuen uns auf Ihr Kommen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Saskia Becker
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, 0711/904-10002
     

    Foto (Ein Eichenholz aus der Steinzeit. Für die Jahrringanalyse präparierte Messstrecke, Pfeile zeigen die Ringe der jeweiligen Jahre. Quelle: Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, O. Nelle)

  • Abteilung 5
    08.05.2018
    Unterwegs in Naturschutzgebieten – Zum Start der Wandersaison veröffentlicht das Regierungspräsidium neue Faltblätter für das NSG Spielburg und für die Weidewälder bei Waldenburg
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Wir möchten Interesse wecken, Wissen vertiefen und für Naturschutzbelange sensibilisieren.“

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart hat kürzlich zwei neue Faltblätter zum Naturschutzgebiet Spielburg im Landkreis Göppingen und zu den Weidewäldern bei Waldenburg im Hohenlohekreis veröffentlicht. „In diesen Gebieten haben wir für die zahlreichen Besucher schon vor einigen Jahren Informationstafeln aufgestellt“, lässt Regierungspräsident Wolfgang Reimer wissen. „Wir wollen darüber hinaus, dass sich die Besucher auch zu Hause, vor oder nach einem Besuch der Naturschutzgebiete informieren können. Damit wollen wir Interesse wecken, Wissen vertiefen und für Naturschutzbelange sensibilisieren, damit sich auch die nach uns Kommenden an der einmaligen Landschaft dieser Naturschutzgebiete freuen können.“

    1,5 % der Fläche des Regierungsbezirks Stuttgart sind Naturschutzgebiet. Diese gut 250 Gebiete sind die Kronjuwelen des Bezirks und wichtiger, wenn nicht letzter Rückzugsort für eine vielfältige Lebensgemeinschaft zahlreicher Tiere und Pflanzen. Hier genießt die Natur per Verordnung Vorrang und die Flächennutzung erfolgt angepasst an die Schutzbelange. Häufig orientiert sie sich an tradierten Nutzungsarten, die unsere einmalige Kulturlandschaft formten. Gegenwart und Vergangenheit erschließen sich hier dem interessierten Betrachter. Unsere Naturschutzgebiete sind wichtiger Ort für Naturerfahrung und Wissensvermittlung. Das Regierungspräsidium unterstützt mit Ausstellungen, Schautafeln und mittlerweile rund 80 unterschiedlichen Faltblättern und Broschüren. Künftig soll die Wissensvermittlung darüber hinaus vermehrt über Naturschutz-Apps verfolgt werden.
    Immer mehr Erholungssuchende wissen die Attraktivität der Naturschutzgebiete zu schätzen. „Das freut uns sehr“, so Reimer, „allerdings ist der Besucherdruck zum Teil enorm und bleibt nicht ohne Spuren. Nur wenn sich alle an die vorgesehenen Maßnahmen der Besucherlenkung halten, können unsere Schätze weiterhin glänzen.“ In den meisten Naturschutzgebieten ist es ohnehin verboten, die ausgewiesenen oder befestigten Wege zu verlassen. Hunde müssen angeleint und der Müll zu Hause entsorgt werden.

    So auch im Naturschutzgebiet Spielburg, dessen Besonderheiten und Wegeführung eines der beiden neuen Faltblätter beschreibt und illustriert. Das Gebiet liegt unterhalb des Hohenstaufens, einem der bekannten drei Kaiserberge und wird von Erholungsuchenden stark genutzt. Leider verursachen hier querfeldeinfahrende Radfahrer mittlerweile irreversible Schäden an der Vegetation. Frei laufende Hunde vertreiben oder verletzen regelmäßig Schafe, brütende Vögel oder nach Nahrung suchende Wildtiere. Das ist für das nur 31 ha große Naturschutzgebiet im Göppinger Stadtteil Hohenstaufen, das 1994 vom Regierungspräsidium Stuttgart ausgewiesen wurde, besonders schlimm. Denn nur hier konnte sich im Albvorland durch eine geologische Besonderheit eine kleine Alb-Heidelandschaft mit Kalkfelsen und Kalkmagerrasen bilden. Viele besonders geschützte Tier- und Pflanzenarten, die man ansonsten in dieser Dichte erst wieder in den Schutzgebieten auf der Alb findet, leben auf der Spielburg-Scholle gleichsam in einer Enklave. Sie können nicht einfach ausweichen und sind anders als etwa Querfeldeinfahrer auf das Naturschutzgebiet angewiesen.

    Ein weiteres Faltblatt ist den Weidewäldern bei Waldenburg im südlichen Hohenlohekreis gewidmet. Die lichten, parkähnlichen Wälder, Überbleibsel historischer Nutzungsformen, finden sich in drei bereits 1939 und 1969 ausgewiesenen Naturschutzgebieten: „Obere Weide“, „Entlesboden“ und „Viehweide auf Gemarkung Michelbach“. Die Gebiete liegen im Norden des Naturparks Schwäbisch-Fränkischer Wald und sind gern besuchte Ausflugsziele. Mehrere Tafeln geben vor Ort Hintergrundwissen zum einmaligen, nostalgisch anmutenden Landschaftsbild der Weidewälder, der seltenen Pflanzen- und Tierwelt sowie den neuen Pflegekonzepten, insbesondere der Waldweide. In den letzten Jahren wuchs das öffentliche Interesse an den Waldweide-Naturschutzgebieten stetig. Mehrfach wurde die dort wieder praktizierte Waldweide in Presse, Funk und Fernsehen vorgestellt. Sie wird - wenn möglich - weiter ausgebaut. Das neue Faltblatt soll Interessierten einen Überblick über die Besonderheiten dieser Weidewälder und der aktuellen Entwicklung bei der Pflege geben. Es kann zur Vor- oder Nachbereitung eines Besuchs der Schutzgebiete dienen und enthält einen Radwandervorschlag, der auch in die außergewöhnlich gelegene Stadt Waldenburg und zu weiteren Sehenswürdigkeiten führt.

    Die Faltblätter sind beim Regierungspräsidium Stuttgart, über den Webshop der LUBW und in den Rathäusern in Göppingen, Waldenburg und Öhringen sowie bei den Landratsämtern kostenlos erhältlich. Die digitale Version der Faltblätter kann unter folgendem Link heruntergeladen und eingesehen werden: https://rp.baden-wuerttemberg.de/rps/Abt5/Naturschutzgebiete/Seiten/Flyer-Naturschutzgebiete.aspx

    Anlage:   
    Faltblatt NSG Spielburg (PDF, 1,2 MB)
    Faltblatt Weidewälder bei Waldenburg (PDF, 2,7 MB)

  • Abteilung 4
    08.05.2018
    B19 Sanierung der Kocherbrücke bei Ottendorf (Landkreis Schwäbisch Hall) - Vollsperrung der Brücke von Freitag, 18. Mai, 9 Uhr, bis Montag, 4. Juni 2018, 20 Uhr
    Instandsetzung von drei Fahrbahnübergangskonstruktionen

    ​An der Kocherbrücke im Zuge der B 19 (Landkreis Schwäbisch Hall) mussten im Laufe des vergangenen Winters mehrmals kleinere Sicherungsmaßnahmen an den Fahrbahnübergangskonstruktionen provisorisch durchgeführt werden. Zur Wahrung der Verkehrssicherheit wurde durchgängig eine Geschwindigkeitsbegrenzung über das Bauwerk angeordnet. In Absprache mit den Verkehrsbehörden, dem ÖPNV, der Gemeinde Rosengarten sowie der Stadt Gaildorf, wurde der folgende Zeitraum der Sanierungsmaßnahmen abgestimmt. Die Maßnahme findet in der Zeit vom 15. Mai bis 9. Juni 2018 statt und wird in drei Bauphasen, mit folgender Verkehrsführung, unterteilt:

    Bauphase 1:  halbseitige Sperrung mit Ampelregelung von Dienstag, 15. Mai, bis Donnerstag, 17. Mai 2018
    Bauphase 2 :  Vollsperrung von Freitag, 18. Mai bis Montag, 04. Juni 2018
    Bauphase 3 : halbseitige Sperrung mit Ampelregelung von Dienstag, 05. Juni bis Samstag, 09. Juni 2018

    Eine Besonderheit der Brücke (Baujahr 1950) ist, dass sie aus zwei Stahlbetonbögen besteht und im Scheitelbereich nachträglich zusammengespannt wurde. Die Sanierung der Übergangskonstruktion mit Unterkonstruktion und der Einbau der Deckschicht wird unter Vollsperrung ausgeführt da die Statik der Brückenkonstruktion und die vorhandene Fahrbahnbreite hier keine andere Möglichkeit zulässt.

    Aus diesen Gründen muss die B 19 im Zeitraum von Freitag, 18. Mai, 9 Uhr, bis Montag, 4. Juni 2018, 20 Uhr, zwischen Schwäbisch Hall-Westheim und Gaildorf voll gesperrt werden. In den Bauphasen 1 und 3 wird der Verkehr mit einer Ampelanlage geregelt.

    Während der Vollsperrung wir der Verkehr in Fahrtrichtung Gaildorf über die B19, die K 2669 Bibersfeld bei Wielandsweiler, auf die L 1050 Richtung Fichtenberg und anschließend auf die L 1066 Gaildorf geleitet. In Fahrtrichtung Schwäbisch Hall wird der Durchgangsverkehr über die L 1066 Obersontheim auf die L 1060 Schwäbisch Hall geleitet.

    Der Bund investiert für die Erneuerung der Fahrbahnübergänge insgesamt rund 250.000 Euro.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer und die Anwohner der Umleitungsstrecke um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.  Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 5
    08.05.2018
    Fördermittel Abwasserbeseitigung (Rems-Murr-Kreis)
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer gibt rund 2,3 Millionen Euro Landesmittel für Strukturmaßnahmen in den Gemeinden Alfdorf und Althütte (Rems-Murr-Kreis) frei

    ​Regierungspräsident Wolfgang Reimer hat heute grünes Licht für Fördermittel in Höhe von rund 1,7 Millionen Euro und 600.000 Euro für die Gemeinden Alfdorf und Althütte (Rems-Murr-Kreis) gegeben. Die Fördermittel werden bewilligt, um in Alfdorf den Bau eines Abwasserpumpwerkes und einer Druckleitung zur Sammelkläranlage Leineck zu ermöglichen. In der Gemeinde Althütte werden die Fördermittel für den Anschluss an die Sammelkläranlage Rudersberg eingesetzt.

    Anlässlich der Förderzusage des Landes sagte Umweltminister Franz Untersteller: „Die Maßnahmen in den Gemeinden Alfdorf und Althütte sind gute Beispiele dafür, wie das anfallende Abwasser möglichst effizient und zuverlässig gereinigt werden kann. Solch sinnvolle Maßnahmen der Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg unterstützt die Landesregierung dieses Jahr insgesamt mit knapp 62 Millionen Euro.“

    Die geplanten Strukturmaßnahmen zielen darauf ab, kleine Kläranlagen zu größeren Einheiten zusammenzufassen. Mit den Maßnahmen wurde bereits im Jahr 2015 begonnen. Mittlerweile wurde die Sammelkläranlage Leineck erweitert, so dass zukünftig die Kläranlage Alfdorf stillgelegt und das Abwasser zur Reinigung über eine 1,5 Kilometer lange Druckleitung nach Leineck (in Pfalheim) geleitet werden kann. Hierfür hatte die Gemeinde Alfdorf im Jahr 2017 rund 3,1 Millionen Euro an Landesmitteln erhalten.

    „Mit den eingesetzten Landesmitteln kann gewährleistet werden, dass trotz steigender Anforderungen in den Gewässerschutz die Abwasserreinigung auch künftig für alle Bürgerinnen und Bürger bezahlbar bleibt“ sagt Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

  • Abteilung 8
    07.05.2018
    Grabungsbeginn im Baugebiet „Am Möwenweg“ Bad Buchau (Landkreis Biberach)
    Weitere prähistorische Fischfanganlage entdeckt
     Luftbild des Neubaugebietes mit archäologischen Sondageschnitten, Foto: P. Scherrer, Landesamt für Denkmalpflege

    ​Im Südwesten der Stadt Bad Buchau beginnt diese Woche im Baugebiet „Am Möwenweg“ eine Rettungsgrabung des Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart. Bei Vorerkundungen im März 2018 wurden hier Pfähle und Reste einer Fischfanganlage aufgedeckt. Diese archäologischen Überreste werden in den nächsten vier Wochen von Archäologen der Landesdenkmalpflege genau untersucht und dokumentiert, bevor die Bagger für den Bau der Erschließungstrassen anrollen. In enger Zusammenarbeit mit der Stadt Bad Buchau wurde die Rettungsgrabung so schnell wie möglich angesetzt, um keine Bauverzögerung zu verursachen.

    Während der Voruntersuchung haben die Archäologen des Landesamtes für Denkmalpflege vorgeschichtliche Netzsenker aus recycelten Keramikscherben im Umfeld der Fischfanganlage gefunden. Diese belegen, dass im Areal des neuen Baugebiets bereits in prähistorischer Zeit Fischfang betrieben wurde. Weitere Hinweise auf Fischerei in Form von Einbäumen und Angelhaken sind  auch vom benachbarten Fundplatz Neuweiher bekannt. Hier wird seit Mitte April weiter ausgegraben.

    Bisher ist noch unklar, aus welcher Zeit die Pfähle vom Möwenweg stammen und ob es sich hier um einen Überweg von der ehemaligen Insel Buchau aufs „Festland“ handeln könnte. Die Archäologen werden versuchen, diese Fragen durch die Rettungsgrabung zu klären.

  • Abteilung 8
    07.05.2018
    Ausgrabungen im Bereich zwischen der Hofstatt- und Katharinenstraße im Zentrum der historischen Altstadt von Reutlingen

    ​Vor der Errichtung des Wohn- und Geschäftsquartiers „Katharinenhof“ durch die Firma Exklusiv Wohnwert GmbH findet seit dem 21. März 2018 auf den Bauflächen eine archäologische Untersuchung der Grabungsfirma ArchaeConnect GmbH statt. Die Grabungen bieten der Archäologie die Möglichkeit, die Besiedlung des Areals bis in ihre Anfänge zurückzuverfolgen. Sondagen des Landesamtes für Denkmalpflege hatten bereits 2017 gezeigt, dass die Besiedlung sicherlich bis in das hohe Mittelalter zurückreicht.

    Der Pressetermin am 4. Mai 2018 hat einen ersten Einblick in das laufende Grabungsprojekt gegeben, bei dem vor allem die neuzeitliche Bebauung der Parzellen im Vordergrund stand. Nach einer Einführung über die Bedeutung dieses Grabungsprojektes durch Dr. Jonathan Scheschkewitz vom Landesamt für Denkmalpflege hat die wissenschaftliche Grabungsleiterin Frau Sybil Harding M.A. (ArchaeoConnect) die interessierten Journalisten und den Vertreter des Investors, Maik Baumann von der Exklusiv Wohnwert GmbH, über die Grabungsfläche geführt. Frau Harding wies auf eine tiefe Grube hin, in der noch einzelne Mauerreste zu erkennen sind und erläuterte, dass es sich hierbei um einen ausgebrochenen Keller handele, der vermutlich schon im 17. Jahrhundert verfüllt worden sei. An der gleichen Stelle wurde anschließend ein Brunnen gegraben, der aber auch im Verlauf des 17./18. Jahrhunderts aufgegeben wurde. Auch in der Nachbarparzelle zeichnet sich ein weiterer Keller im einstigen Hinterhof der Katharinenstraße 8 ab. Der Hinterhof war über eine aufwendig gepflasterte Hofeinfahrt mit Entwässerungsrinne zu erreichen, die noch sehr gut erhalten war.

    Die partiell guten Erhaltungsbedingungen werden auch anhand der alten Fußböden aus Stampflehm deutlich, die freigelegt werden konnten. Besonders spannend sind auf einem der Fußböden die Spuren des großen Stadtbrandes vom September 1726, als 80 % der Wohnhäuser und die meisten öffentlichen Gebäude zerstört worden sein sollen. Dort zeigte sich eine teils stark brandgerötete Oberfläche auf dem Lehmfußboden, aber auch noch die verkohlten Reste einer Holzkiste, in der viele runde, stark verkohlte Objekte lagen. Bei genauerer Betrachtung stellen sich diese als Äpfel heraus, die vermutlich noch kurz vor dem Stadtbrand geerntet worden waren.

    Die intensive Nutzung der Flächen über die Jahrhunderte spiegelt sich auch im Fundmaterial wider, das bereits jetzt aus mehreren Kisten mit noch ungewaschenen Scherben aus verschiedenen Jahrhunderten besteht. Frau Harding präsentierte einzelne Scherben, wie eine kleine Öllampe, Bruchstücke einer kleinen Keramikfigur oder Töpfe, an denen noch die Rußspuren des Herdfeuers zu erkennen sind.

    Die Grabungen befinden sich allerdings erst am Anfang und unter den freigelegten Befunden sind noch ältere Siedlungsspuren erhalten, die in den kommenden Monaten untersucht werden. Man darf gespannt sein, welche Überraschungen dort noch verborgen sind.

  • Abteilung 4
    03.05.2018
    L 1110 Fahrbahndeckenerneuerung von Stuttgart-Stammheim, Einmündung B27a / Westrandstraße, bis Ortseingang Möglingen / L1140
    Arbeiten werden in vier Bauphasen unterteilt - Vollsperrung ab Montag, 14. Mai 2018

    Das Regierungspräsidium Stuttgart beginnt am Montag, 14. Mai 2018, mit der Sanierung der Landesstraße 1110 zwischen Stuttgart-Stammheim und Möglingen. Aufgrund der zu geringen Breite der L1110 kann die Fahrbahndeckenerneuerung nur unter Vollsperrung durchgeführt werden.
    Die Baumaßnahme wird in vier Bauphasen unterteilt, damit eine Zufahrt zu den anliegenden Grundstücken und Gewerbegebieten über die gesamte Bauzeit sichergestellt werden kann.

    Die Bauphase I beginnt an der Westrandstraße (Einfahrt Containerbahnhof) und endet an der Einmündung Emerholz. Die voraussichtliche Dauer beträgt rund eine Woche. In dieser Zeit kann der Bereich Emerholz nur aus und in Richtung Möglingen angefahren werden. Während der darauf folgenden Bauphasen (II-IV) ist der Bereich Emerholz bis zum Ende der Baumaßnahme nur noch aus und in Richtung Osten über die B27a angebunden.

    Die Bauphase II (22. Mai – 17. Juni 2018) beginnt an der Einmündung Emerholz und endet an der Einmündung Im Kornfeld / Gröninger Weg.  Während den Bauphasen I und II sind die Betriebe „Im Kornfeld“ nur aus Richtung Möglingen zu erreichen. Dies gilt ebenso während der Aktionstage (11.- 16. Juni 2018) zur „Gläsernen Produktion“.

    Die Bauphasen III und IV (18. Juni – 27. Juli 2018) beginnen an der Einmündung Im Kornfeld / Gröninger Weg und enden am Ortseingang Möglingen / L1140. Während dieser beiden Bauphasen ist der Bereich der Betriebe „Im Kornfeld“ nur noch aus Richtung Osten von der B27a aus erreichbar.

    Die Zufahrt zum Containerbahnhof (Westrandstraße) erfolgt für die gesamte Bauzeit über die B10 bzw. B27 und B27a.

    Bereits auf der A81 wird im Vorfeld zur AS Ludwigsburg-Süd aus Richtung Heilbronn kommend auf die Umleitung über die AS Zuffenhausen, B10, B27a hingewiesen.

    Alle Termine stehen unter dem Vorbehalt, dass witterungsbedingt keine Verzögerungen eintreten. Eine detaillierte Übersicht der Bauphasen und Umleitungsstrecken ist der beigefügten Anlage zu entnehmen.

    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 1,7  Millionen Euro, welche das Land Baden-Württemberg in den Erhalt der Infrastruktur investiert.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit um Verständnis.

    Aktuelle Informationen zu dieser Baumaßnahme können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

    Anlage: Übersichtslageplan der einzelnen Bauphasen mit überörtlicher Umleitung​ (PDF, 177 KB)

  • Abteilung 5
    03.05.2018
    Regierungspräsidium Stuttgart gibt Fördermittel in Höhe von über zwei Millionen Euro für die Abwasserbeseitigung in Unterschneidheim (Ostalbkreis) frei
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Mit dieser Förderung bringen wir einen wichtigen Baustein zur Optimierung der Abwasserbeseitigung in Unterschneidheim auf den Weg.“
     Übergabe des Zuwendungsbescheids an Bürgermeister Nikolaus Ebert durch Regierungspräsident Wolfgang Reimer (Foto: RPS)

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer hat am heutigen Donnerstag dem Unterschneidheimer Bürgermeister Nikolaus Ebert einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 2.146.300 Euro überreicht. Mit den Fördermitteln wird die Abwasserbehandlungsanlage in Unterwilfingen erweitert. Somit kann das Abwasser aus der sanierungsbedürftigen Anlage in Geislingen künftig über eine Druckleitung nach Unterwilfingen geleitet und dort effizient gereinigt werden. Die Kläranlage in Geislingen wird anschließend stillgelegt. 

    „Größere Anlagen können wirtschaftlicher und energieeffizienter betrieben werden. Darüber hinaus erzielen sie bessere Reinigungsleistungen. Damit wird der nachhaltige Umgang mit unserer wichtigsten Ressource Wasser gewährleistet und so auch ein Beitrag auch für die nachfolgenden Generationen geleistet“, betonte Regierungspräsident Reimer. „Ich freue mich, dass wir mit dieser Förderung einen wichtigen Baustein zur Optimierung der Abwasserbeseitigung in Unterschneidheim auf den Weg bringen können.“ 

    Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller sagte anlässlich der Förderzusage des Landes: „Mit jedem Euro, den wir in die Abwasserbeseitigung investieren, verbessern wir die Qualität unserer Gewässer weiter. Für Bau- und Modernisierungsmaßnahmen wie nun in Unterschneidheim stellt das Land den Städten und Gemeinden in Baden-Württemberg im Jahr 2018 daher fast 62 Millionen Euro bereit.“ 

    Bürgermeister Nikolaus Ebert sagte: „Nur mit der Unterstützung des Landes Baden-Württemberg gelingt die Neustrukturierung der Abwasserreinigung in der Gemeinde Unterschneidheim. Dafür sage ich herzlich Danke.“

    Die Gemeinde Unterschneidheim betreibt derzeit neun kommunale Sammelkläranlagen. Diese sind teilweise in die Jahre gekommen, so dass in den nächsten Jahren mit erheblichen Ersatz- und Erneuerungsinvestitionen gerechnet werden musste. Die Gemeinde Unterschneidheim hat deshalb als Grundlage für weitere Planungen ein Strukturgutachten im Einzugsgebiet erstellen lassen, welches 2014 vom Land mit über 30.000 Euro bezuschusst wurde. Hierbei wurden zahlreiche Varianten untersucht. Ein erster wichtiger Schritt zur Umsetzung des Strukturgutachtens ist die jetzt geplante Maßnahme. Ziel ist es, die betrieblich problematischen Abwasserteichanlagen möglichst bald aufzugeben. 


  • Abteilung 9
    03.05.2018
    FSME-Fälle nehmen zu: Baden-Württemberg weiterhin Risikogebiet
    Wirksamer Schutz durch mehrfach Schutzimpfung gegen Frühsommermeningoenzephalitis (FSME)

    Die FSME (Frühsommermeningoenzephalitis)-Saison hat begonnen. Seit Mitte März wurden bislang vier FSME-Erkrankungen an das Landesgesundheitsamt im Regierungspräsidium Stuttgart übermittelt, hiervon zwei Fälle seit Ende April. In Baden-Württemberg sind unverändert alle Stadt- und Landkreise, außer dem Stadtkreis Heilbronn, FSME-Risikogebiete. Dies zeigt die vom Robert Koch-Institut veröffentlichte Karte zu den aktuellen FSME-Risikogebieten in Deutschland (vgl. https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2018/Ausgaben/17_18.pdf?__blob=publicationFile). 

    Ein wirksamer Schutz gegen FSME-Erkrankungen stellt die mehrfache Schutzimpfung gegen FSME dar. Die Impfung wird für Personen empfohlen, die in Risikogebieten wohnen oder arbeiten und dabei ein Risiko für Zeckenstiche haben und für Personen, die sich aus anderen Gründen in Risikogebieten aufhalten und dabei gegenüber Zecken exponiert sind. Häufig wird die Infektion im eigenen Garten erworben. Da Zecken nicht nur FSME, sondern auch weitere Erkrankungen wie Borreliose und Tularämie übertragen können, rät das Landesgesundheitsamt zu praktischen Schutzmaßnahmen. So sollte man bei Aufenthalt in der Natur lange Kleidung und festes Schuhwerk tragen. Auf heller Kleidung lassen sich die Zecken leichter entdecken und entfernen. Daheim sollte man seinen Körper genau auf Zecken absuchen, insbesondere auch in Hautfalten, da Zecken das feucht-warme Milieu mögen. 

    Weitere Informationen:
    Im Jahr 2017 wurden mit insgesamt 180 FSME-Erkrankungen deutlich mehr Fälle registriert als in den Jahren 2015 (61 Fälle) und 2016 (117 Fälle). Bei allen 180 Erkrankungen lagen Angaben zum klinischen Bild vor. In 92 Fällen (51%) wurde eine Beteiligung des zentralen Nervensystems angegeben. In 62 Fällen lag eine Meningitis, in 26 Fällen eine Enzephalitis und in vier Fällen das klinische Bild einer Myelitis vor. Entsprechend der Aktivität der übertragenden Zecken werden FSME-Erkrankungen hauptsächlich vom Frühjahr bis in den Spätherbst übermittelt. Gründe für starke jährliche Schwankungen in den Meldezahlen beruhen vor allem auf ökologischen und soziologischen Faktoren, wie z. B. Zeckenaktivität und Freizeitverhalten der Menschen.

    Informationen zum Infektionsgeschehen in Baden-Württemberg (InfektNews) erhalten Sie unter: https://www.gesundheitsamt-bw.de/lga/DE/Fachinformationen/Infodienste_Newsletter/InfektNews/Seiten/default.aspx

  • Abteilung 4
    02.05.2018
    Fahrbahndeckenerneuerung auf der A 6 in Fahrtrichtung Nürnberg zwischen den Anschlussstellen Neuenstein und Kupferzell
    Sperrung der Tank und Rastanlage Hohenlohe Süd in der Nacht vom 9. Mai auf den 10. Mai und Sperrung der Anschlussstelle Kupferzell vom 10. Mai bis 16. Mai

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart erneuert seit dem 9. April 2018 die Fahrbahndecke der Autobahn 6 zwischen der Anschlussstelle Neuenstein und der Anschlussstelle Kupferzell in Fahrtrichtung Nürnberg. Die Arbeiten schreiten wie geplant voran.

    In der kommenden Woche werden in der Nacht von Mittwoch, 9. Mai 2018, auf Donnerstag, 10. Mai 2018, die Abfahrt und die Auffahrt der Tank und Rastanlage Hohenlohe Süd erneuert. Die Abfahrt zur Rastanlage wird dafür am 9. Mai ab 17:00 Uhr gesperrt sein. Die Besucher der Rastanlage haben dann noch eine Stunde Zeit, bis auch die Autobahnauffahrt ab 18:00 Uhr gesperrt sein wird. Voraussichtlich ab Donnerstag, 10. Mai 2018, 06:00 Uhr werden die Ab- und Auffahrt der Rastanlage wieder freigegeben sein.

    Die Anschlussstelle Kupferzell muss zur Erneuerung der fehlenden Teilbereiche der Auf- und Abfahrt ab Donnerstag, 10. Mai 2018, ab 12:00 Uhr in der Fahrtrichtung Nürnberg gesperrte werden. Voraussichtlich ab Donnerstag, den 17. Mai 2018, 00:00 Uhr wird die Anschlussstelle wieder in vollem Umfang zur Verfügung stehen.

    Aufgrund der geänderten Verkehrsführung und daraus folgenden Geschwindigkeitsreduzierungen muss trotz allen Vorkehrungen mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden. Während Arbeiten im Baustellenbereich durchgeführt werden, wird die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 60 km/h reduziert. In Zeiten, an denen keine Baustellentätigkeiten stattfinden (sonntags und nachts, ohne Verkehrssicherungsarbeiten), wird die zulässige Geschwindigkeit auf 80 km/h erhöht.

    Alle Arbeiten sollen vor dem Pfingstreiseverkehr am Freitag, den 18. Mai 2018, abgeschlossen sein.

    Insgesamt investiert der Bund rund 2,9 Millionen Euro in den Erhalt der Infrastruktur.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer bereits jetzt um Verständnis für die unvermeidlichen Behinderungen. Rechtzeitig vor Beginn der nächsten Sperrung werden die Verkehrsteilnehmer mittels Pressemitteilungen erneut über die Bauarbeiten informiert.

  • Abteilung 4
    02.05.2018
    A 8 München – Stuttgart: Herstellung der Rettungsstollen am Lämmerbuckeltunnel (Landkreis Göppingen)
    Ende des Sprengvortriebs für den Rettungsstollen auf der Ostseite in Sicht - Kurzzeitige Vollsperrungen von 3. bis 9. Mai möglich

    ​Seit Mitte März wird der bergmännische Teil der zwei Rettungsstollen am Lämmerbuckeltunnel im Zuge der A 8 im Sprengvortrieb hergestellt. Der Vortrieb für den Rettungsstollen auf der Ostseite befindet sich nun ca. 10 m vor dem Lämmerbuckeltunnel. Die Sprengarbeiten auf der Ostseite nähern sich dem Ende, bevor es anschließend auf der Westseite fortgesetzt wird.

    Die im Lämmerbuckeltunnel installierten Erschütterungsmessgeräte melden im jetzigen Vortriebsstadium erhöhte, aber bislang nicht kritische Werte. Da die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer jedoch an erster Stelle steht, kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Lämmerbuckeltunnel für die noch verbleibenden Sprengungen jeweils kurzzeitig gesperrt werden muss.

    Dies gilt für den Zeitraum vom 3. bis maximal zum 9. Mai 2018. Es ist ggfs. von einer Sperrzeit von jeweils ca. 10-15 Minuten auszugehen. Die Infotafeln der sich am Albaufstieg befindlichen Stauwarnanlage werden auf das Ereignis hinweisen.
    Die Sprengungen finden viermal täglich, gegen 06:00 Uhr, 10:00 Uhr, 14:00 Uhr und 19:00 Uhr statt.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    02.05.2018
    B 14 - Fahrbahndeckenerneuerung zwischen dem Teiler B 14/B 29 und dem Stadtgebiet Stuttgart
    Verkehrsbeeinträchtigungen wegen Markierungsarbeiten bis Freitag, 11. Mai 2018, zwischen 09:00 Uhr und 15:00 Uhr

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart hat im vergangen Jahr eine umfangreiche Fahrbahndeckenerneuerung zwischen dem Stadtgebiet Stuttgart und dem Kappelbergtunnel in beiden Fahrtrichtungen durchgeführt.

    Dieses Jahr wurde im März auf der B 14 zwischen dem Teiler B 14/ B 29 und dem Kappelbergtunnel ebenfalls in beiden Fahrtrichtungen inklusive den Anschlussstellen eine Fahrbahndeckenerneuerung durchgeführt.

    Beide Maßnahmen fanden jeweils an nur zwei Wochenenden statt.

    In beiden Abschnitten wurde vorübergehend eine Verkehrsfreigabemarkierung, die auf neue Fahrbahnen aus technischen und witterungsabhängigen Gründen vorgesehen wird, aufgetragen.

    Seit Montag, 23. April.2018, wird der Abschnitt zwischen dem Kappelbergtunnel und dem Teiler B 14/B 29 in beiden Fahrtrichtungen markiert. Diese Arbeiten werden aufgrund des hohen Aufwands noch bis Freitag, 11. Mai 2018, andauern.

    Seit  Mittwoch, 25. April 2018 wird auch der Abschnitt zwischen Kappelbergtunnel und dem Stadtgebiet Stuttgart in beiden Fahrtrichtungen markiert. In diesem Bereich werden die Markierungsarbeiten bis kommenden Freitag, 04. Mai 2018, abgeschlossen sein.

    Zum Auftragen der Markierung ist es notwendig, jeweils einen Fahrstreifen des betroffenen Bereichs vorübergehend zu sperren. Daher ist in der Zeit zwischen 09:00 und 15:00 Uhr von Verkehrsbehinderungen auszugehen. Die sogenannte Agglomeratmarkierung ist ein hochwertiges und leistungsfähiges Markierungssystem, das hohen Verkehrsbelastungen, wie auf der B 14, gerecht wird und eine langjährige Lebensdauer erreicht.

    Der Bund investiert für die gesamte Maßnahme rund 3,75 Millionen Euro in den dauerhaften Erhalt der Infrastruktur. Die Sanierung der schadhaften Fahrbahndecke verbessert die Verkehrssicherheit und schützt den Straßenunterbau langfristig vor Schäden.

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Verkehrsbeeinträchtigungen.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams
    jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilng 4
    30.04.2018
    Abbau eines Stromkabels auf der A 6 zwischen Ilshofen / Wolpertshausen und Kirchberg
    Kurzzeitige Vollsperrung am Sonntag, 6. Mai, von 8:00 Uhr bis 8:10 Uhr zwischen den Anschlussstellen Ilshofen / Wolpertshausen und Kirchberg in beiden Fahrtrichtungen

    Am kommenden Sonntag, 6. Mai 2018, zwischen 8:00 Uhr und 8:10 Uhr, muss die A6 in beiden Fahrtrichtungen kurzzeitig gesperrt werden. 

    Die Maßnahme war zum 15. April 2018 erstmals angedacht und angekündigt. Aufgrund von Kapazitätsengpässen musste der Termin auf den 6. Mai 2018 verschoben werden. 

    Die Autobahnpolizei wird in diesem Zeitraum für maximal 10 Minuten eine Vollsperrung einrichten. Die Arbeiten können aus Sicherheitsgründen nur bei Tageslicht verrichtet werden. 

    Die Vollsperrung ist aus Gründen der Verkehrssicherheit unvermeidbar und notwendig, da ein über die Autobahn führendes Stromkabel abgebaut werden muss. Dabei ist es erforderlich, dass das Kabel auf die Fahrbahn der Autobahn abgesenkt und dann heruntergezogen werden muss. 

    Das Regierungspräsidium bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer um ihr Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Kabelarbeiten. 

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustellen-informationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • 30.04.2018
    Besichtigung und Information zu den Ausgrabungen im Bereich zwischen der Hofstatt- und Katharinenstraße im Zentrum der historischen Altstadt von Reutlingen
     Lehmfußboden mit verkohlten Resten einer Holzkiste (Foto: ArchaeoConnect)

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    vor die Errichtung des Wohn- und Geschäftsquartiers „Katharinenhof“ durch die Firma Exklusiv Wohnwert GmbH findet seit dem 21. März 2018 auf den Bauflächen eine archäologische Untersuchung der Grabungsfirma ArchaeConnect GmbH statt. Dabei werden die Relikte aus den vergangenen Jahrhunderten dokumentiert. Sondagen des Landesamtes für Denkmalpflege hatten bereits 2017 gezeigt, dass die Besiedlung sicherlich bis in das hohe Mittelalter zurückverfolgt werden kann. Auf der aktuellen Grabung finden sich in den oberen Schichten Spuren, die auf den großen Stadtbrand von 1726 zurückgeführt werden können. 

    Bei einem Rundgang über die Grabung werden weitere Bebauungsreste aus der Zeit vor dem Stadtbrand gezeigt und erklärt. Vor Ort werden die bisherigen Funde aus den verschiedenen Jahrhunderten präsentiert. 

    Die Besichtigung findet statt 

    am Freitag, 4. Mai 2018
    um 13:00 Uhr
    72760.Reutlingen, Ecke Hofstattstraße/Glaserstraße
    am Eingang zur Grabungsfläche 

    Für Fragen vor Ort stehen Ihnen 

    Dr. Jonathan Scheschkewitz, Landesamt für Denkmalpflege,
    Sybil Harding M.A., ArchaeoConnect und
    Maik Baumann, Exklusiv Wohnwert GmbH, zur Verfügung. 

    Wir bitten um eine kurze Anmeldung per Mail (pressestelle@rps.bwl.de) oder telefonisch (0711/904-10002). 

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

    Mit freundlichen Grüßen 

    Saskia Becker
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, Telefonl 0711/904-10002

    Hintergrundinformationen: Auf der aktuellen Grabung finden sich in den oberen Schichten Spuren, die auf den großen Stadtbrand von 1726 zurückgeführt werden können. So zeigte sich eine teils stark brandgerötete Oberfläche auf einem einstigen Lehmfußboden. Dort fanden sich verbrannte Strukturen, vermutlich einer Holzkiste, in der viele runde, stark verkohlte Objekte lagen. Sie erinnern an Eierkohlen, lassen sich aber eindeutig als Äpfel identifizieren. Eine aufwendig gepflasterte Hofeinfahrt mit Entwässerungsrinne aus der Neuzeit zeigt die teils sehr guten Erhaltungsbedingungen auf der Fläche.


    Details der verkohlten Äpfel aus der Zeit des Standbrandes 1726 (Foto: ArchaeoConnect)


    Gepflasterte Hofeinfahrt mit Abflussrinne (Foto: ArchaeoConnect)

  • Abteilung 4
    27.04.2018
    A 81 – zwischen Autobahnkreuz Zuffenhausen und Engelbergtunnel in Fahrtrichtung Stuttgart - Fahrbahndeckensanierung von 1. Mai bis voraussichtlich Mitte Juni 2018
    Sperrung der Einfahrt an der AS Feuerbach in Fahrtrichtung Heilbronn von 4. Mai bis Mitte Juni - Sperrung der AS Feuerbach in Fahrtrichtung Leonberg in der Nacht vom 7. Auf den 8. Mai von 20:00 Uhr bis 6:00 Uhr

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart beginnt demnächst mit der Sanierung der Fahrbahndecke auf der A 81 in Fahrtrichtung Leonberg ab ca. 1 Kilometer vor der Anschlussstelle Feuerbach bis zum  Nordportal des Engelbergtunnels.

    Im Rahmen der Erhaltungsmaßnahme wird die bestehende Asphaltdeckschicht und die darunter liegende Binderschicht auf einer Gesamtlänge von ca. 4 Kilometer erneuert. Ebenfalls saniert werden die auf der westlichen Seite der A 81 liegenden Zufahrtsrampen der Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach. Daneben wird auch der Asphalt in der PWC-Anlage „Engelberg“ saniert.

    Die gesamte Sanierung findet mittels einer sogenannten „5+1“-Verkehrsführung statt. In Fahrtrichtung Leonberg werden zwei  von drei Fahrstreifen auf die Gegenfahrbahn verschwenkt. Auf der Seite der Fahrbahnsanierung verbleibt nur ein Fahrstreifen.

    Bereits ab Mittwoch, 2. Mai, werden die Vorarbeiten zur Einrichtung der Baustelle in Nachtbaustellen durchgeführt.

    Ab Freitag, 4. Mai, abends wird der Verkehr auf der A 81 in Fahrtrichtung Heilbronn auf drei verengten Fahrstreifen geführt. Anschließend werden Schutzwände zur Richtungstrennung aufgestellt. Diese Arbeiten finden bei Nacht statt. Mit der Umlegung des Verkehrs auf die verengten Fahrstreifen  wird die Einfahrt an der Anschlussstelle Feuerbach in Fahrtrichtung Heilbronn für den Verkehr gesperrt bis zum Ende der Baumaßnahme.

    Die Verkehrsteilnehmer, die an der Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach auf die A 81 Richtung Heilbronn einfahren möchten, werden in diesem Zeitraum über die ausgeschilderte Umleitungsstrecke über Weilimdorf sowie Münchingen zur Anschlussstelle Stuttgart-Zuffenhausen umgeleitet.

    Die  Ausfahrt an der Anschlussstelle Feuerbach (Fahrtrichtung Heilbronn) ist während der gesamten Bauzeit möglich.

    Im Zuge des Aufbaus der Schutzwand zur Sicherung des Baufeldes kann der Verkehr in Richtung Leonberg nur die beiden übergeleiteten Fahrspuren nutzen. In diesem Zug muss die Anschlussstelle Feuerbach in Fahrtrichtung Leonberg in der Nacht vom 7. Mai auf den 8. Mai gesperrt werden. Nach Fertigstellung der Absicherung des Baufeldes beginnen die Arbeiten auf der linken Seite der Richtungsfahrbahn Leonberg.

    Im Rahmen der zweiten Bauphase, von 21. Mai bis Mitte Juni, erfolgt die Sanierung der rechten Fahrbahnhälfte. In dieser Zeit wird die Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach Fahrtrichtung Leonberg für ungefähr zwei Wochen voll gesperrt.

    Über die genauen Termine und etwaige Terminänderungen bzgl. der Sperrungen wird das Regierungspräsidium noch gesondert informieren.

    Die Geschwindigkeit im Baustellenbereich wird während der gesamten Bauzeit auf 80 km/h bzw. temporär auch auf 60 km/h beschränkt.

    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 3,7 Millionen Euro. Der Bund trägt die Kosten für diese Erhaltungsmaßnahme.

    Um die Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmer soweit wie möglich zu reduzieren, wird die Hauptbauzeit der Maßnahme in die verkehrsärmeren Pfingstferien gelegt. Eine Verkürzung der Bauzeit wird durch die Ausnutzung des Tageslichtes durch verlängerte Schichten sowie Samstags- und Nachtarbeit erreicht.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 1
    27.04.2018
    Kunstprojekt „Friedensfeier“ zum 70-jährigen Jubiläum der UN-Menschenrechtscharta in der LEA Ellwangen nimmt Formen an
    Vorbereitungen zur Vernissage am 29. Juni 2018 laufen

    ​Der Künstler Horst Solf hat diese Woche die ersten Bilder in die Halle 101 der Lande-serstaufnahmestelle (LEA) Ellwangen gebracht. Damit nimmt eine besondere Kunst-ausstellung mit dem Titel „Friedensfeier“ langsam konkrete Formen an.

    Die Verabschiedung der UN-Menschenrechtscharta jährt sich 2018 zum siebzigsten Mal. 1948 haben die Vereinten Nationen die allgemeinen Grundsätze der Menschen-rechte in 30 Artikeln festgeschrieben. Dieses Jubiläum hat der in Freiburg und Hei-denheim tätige Künstler Horst Solf zum Anlass genommen, die 30 Artikel in großfor-matigen Bildern künstlerisch darzustellen. Für das Kunstprojekt hatte Solf im Vorfeld Schülerinnen und Schüler aus Ellwangen dazu befragt, wie sie sich ihre Zukunft vor-stellen und was für sie Gerechtigkeit bedeutet. Unter anderem sind diese Ergebnisse Inspirationsquelle für seine Werke, die derzeit entstehen.

    Sehr beeindruckt zeigten sich Silke Schwab-Krüger, Lehrerin am Peutinger-Gymnasium Ellwangen, sowie der Leiter der LEA Ellwangen, Berthold Weiß, von den ersten Werken, die nun bereits vor Ort eingetroffen sind.

    Die Vernissage ist für Freitag, 29. Juni 2018 geplant. Regierungspräsident Wolfgang Reimer hat seine Teilnahme an der Veranstaltung fest zugesagt und freut sich sehr, dass auch Frau Staatssekretärin im Staatsministerium Theresa Schopper ihr Kom-men angekündigt hat. Sie wird ein Grußwort halten und die Ausstellung eröffnen. Auch der Künstler selbst sowie die beteiligten Schulklassen werden am 29. Juni an-wesend sein.

    Für einige Wochen kann die Ausstellung dann im Rahmen von Führungen besucht werden. Zahlreiche Veranstaltungen wie Theater und  musikalische Aufführungen werden während der Ausstellungszeit in Zusammenarbeit mit den Ellwanger Schulen stattfinden.

    Horst Solf hat den Ort LEA als möglichen Ausstellungsort nach eigener Aussage be-wusst gewählt, da hier die Themen Geflüchtete und Menschenrechte unmittelbar zu-sammenträfen. Es ist geplant, dieselbe Ausstellung nach der LEA Ellwangen auch an weiteren Orten zu zeigen.

    Zur Person Horst Solf:
    Horst Solf, geboren 1940 in Walbrücken/Polen und 1956 in die Bundesrepublik Deutschland ausgewandert, ist ausgebildeter Graphiker, Bildhauer und Maler. Seit 1962 ist er hauptsächlich in Freiburg und Heidenheim tätig. Solf ist ein bekannter mo-derner Künstler und hat bereits zahlreiche Einzelausstellungen, Gruppenausstellun-gen sowie Arbeiten im öffentlichen Raum in ganz Deutschland durchgeführt. 


    Modell der Ausstellung und die ersten Werke (Foto: RPS)


    Von links Silke Schwab-Krüger, Lehrerin am Peutinger-Gymnasium Ellwangen, Berthold Weiß, Leiter der LEA Ellwangen und den Künstler Horst Solf (Foto: RPS)

  • Abteilung 5
    26.04.2018
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer übergibt Förderbescheid an den Unterschneidheimer Bürgermeister Nikolaus Ebert
    Über zwei Millionen Euro Förderung für Abwassermaßnahme in Unterschneidheim (Ostalbkreis)

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer lädt Sie herzlich zur Übergabe eines Förder-bescheides an Bürgermeister Nikolaus Ebert und dem Unterschneidheimer Gemein-derat ein. Die Fördermittel in Höhe von rund 2,14 Millionen Euro werden bewilligt, um die bestehende Kläranlage im Unterschneidheimer Ortsteil Unterwilflingen zu erweitern. Anschließend wird die Kläranlage im Ortsteil Geislingen stillgelegt mit dem Ziel, diese an die Kläranlage in Unterwilflingen anzuschließen. Damit kann künftig eine bessere Reinigungsleistung sowie ein wirtschaftlicherer Betrieb erreicht werden.

    Die Übergabe findet statt

    am Donnerstag, 3. Mai 2018, um 16:00 Uhr
    auf dem Gelände der Kläranlage Unterwilflingen, 73485 Unterschneidheim,

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

    Mit freundlichen Grüßen

    Katja Lumpp
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart

    Anfahrtsskizze (pdf, 581 KB)

  • Abteilung 8
    26.04.2018
    Eröffnung der Ausstellung „Steinzeitdorf und Keltengold. Archäologische Entdeckungen zwischen Alb und Neckar“
    Pressegespräch mit Landeskonservator Dr. Jörg Bofinger und Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker
     Verzierte Feinkeramik, Feuersteinklingen aus Jurahornstein und ein Pfeilschaftglätter aus Sandstein, Foto: Yvonne Mühleis / LAD

    Anlässlich der morgigen Eröffnung der Ausstellung „Steinzeitdorf und Keltengold. Archäologische Entdeckungen zwischen Alb und Neckar“, ein Ausstellungsprojekt des Landesamts für Denkmalpflege und des Städtisches Museum im Kornhaus, Kirchheim unter Teck, fand heute im Städtischen Museum im Kornhaus ein gemeinsames Pressegespräch des Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart und der Stadt Kirchheim unter Teck statt. 

    Landeskonservator Dr. Jörg Bofinger und Mag. Simon Hye, beide Landesamt für Denkmalpflege, stellten gemeinsam mit der Kirchheimer Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker die Ausstellung vor und standen für Fragen zur Verfügung. 

    Dr. Bofinger betonte: „Funde aus der Jungsteinzeit und das goldreiche Grab der Dame von Kirchheim stellen archäologische Highlights in der Region dar. Wir freuen uns, dass die interessanten Funde vom Hegelesberg nun in Kirchheim, quasi am Fundort, zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert werden können.“ 

    Auch Oberbürgermeisterin Matt-Heidecker ist sichtlich angetan von den Funden auf der Gemarkung ihrer Stadt: „Es macht mich stolz, dass in Kirchheim unter Teck so bedeutende Funde gemacht wurden. Wir haben die Grabungen im Gewerbegebiet Hegelesberg jederzeit, auch finanziell, unterstützt. Das Städtische Museum im Kornhaus ist der idealen Ort für die erstmalige Ausstellung des Keltengoldes und der steinzeitlichen Funde.“

    Im Vorfeld der Erschließung eines knapp 7 Hektar großen Gewerbegebiets südwestlich der Stadt Kirchheim unter Teck wurden in den Jahren 2014 und 2015 großflächige Ausgrabungen durchgeführt. Dabei kamen erstmals neue Dokumentationstechniken zum Einsatz, die es ermöglichen, in kurzer Zeit große Flächen aus der Luft hochpräzise zu vermessen.

    Die Archäologen des Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart untersuchten in der Flur „Hegelesberg“ in Kirchheim unter Teck eine Siedlung der Linearbandkeramik, der ältesten jungsteinzeitlichen Kulturgruppe in Südwestdeutschland. Neben den Siedlungsspuren aus der zweiten Hälfte des 6. Jahrtausends v. Chr. in Form von über 20 Langhäusern konnten am Fundplatz auch unerwartet jüngere Befunde nachgewiesen werden. 

    Das Grab einer reich mit Goldschmuck ausgestatteten keltischen Frau (ca. Mitte 6. Jh. v. Chr.) darf als kleine Sensation bezeichnet werden. Neben dieser, mit großem Aufwand geborgenen, Grabausstattung werden auch zwei weitere mit exotischen Materialien ausgestattete Frauengräber von anderen Fundstellen gezeigt. Diese Gräber werfen ein Schlaglicht auf die Bestattungssitten sozial höher gestellter Frauen in der ausgehenden Hallstattzeit.

    Sowohl die flächig freigelegte jungsteinzeitliche Siedlung als auch das neu entdeckte hallstattzeitliche Grab und die Reste einer spätkeltische Siedlung von Kirchheim unter Teck lassen erkennen, welche Bedeutung die bereits in vorgeschichtlicher Zeitbesiedelte Landschaft im Umfeld der markanten Höhen von Teck und Limburg spielte.

    In der Ausstellung, die vom 28. April bis zum 15. Juli 2018 besichtigt werden kann, werden erstmals die Ergebnisse und Funde der Ausgrabungen am „Hegelesberg“ der Öffentlichkeit präsentiert, ergänzt um wichtige Vergleichsfunde aus zwei reich ausgestatteten frühkeltischen Frauengräbern der Region.

    Eine reich bebilderte Begleitpublikation von elf Autorinnen und Autoren ist in der Reihe Archäologische Informationen aus Baden-Württemberg, Band 78 erschienen und an der Museumskasse sowie über die Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V. erhältlich (8,90 €).
    Die Ausstellung und das Buch wurden gefördert vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg – Oberste Denkmalschutzbehörde. 

    Einladung Ausstellungseröffnung (pdf, 435 KB)
    Ausstellungsflyer (pdf, 110 KB)


    Restauriertes Großgefäß mit Knubben aus einer Abfallgrube im Zentrum der Siedlungsfläche, Foto: Yvonne Mühleis / LAD


    Sechs Schläfenringe aus Gold, Foto: Yvonne Mühleis / LAD


    Ein typischer Hausgrundriss der Linearbandkeramik, Foto: LAD


    Goldschmuck der Dame von Kirchheim in Fundlage, Foto: Yvonne Mühleis / LAD

  • 26.04.2018
    "Wenn ich groß bin werde ich Chefin": Rund 60 Mädchen beim Girls‘ Day im Regierungspräsidium Stuttgart
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Der Girls‘ Day ist ein Zukunftstag für Mädchen. Die Schülerinnen können Arbeitsbereiche kennenlernen, die sie vielleicht noch nicht so gut kannten.“
     Gruppenfoto mit Regierungspräsident Reimer, Foto: RPS

    Am 26. April fand der bundesweite Girls‘ Day auch im Regierungspräsidium Stuttgart statt. Als größte Landesbehörde Baden-Württembergs beteiligte sich das Regierungspräsidium Stuttgart dieses Jahr wieder mit einem interessanten Programm. 56 Schülerinnen erlebten einen spannenden Tag im Dienstgebäude in Stuttgart-Vaihingen. Das Motto: „Wenn ich groß bin werde ich Chefin". 

    Selbstverständlich wurden die Mädchen im Alter von 10 bis 16 Jahren auch vom Chef der Behörde begrüßt. Bereits zum 11. Mal wurde der Girls‘ Day am Regierungspräsidium durchgeführt. Damit nutzte das Regierungspräsidium die Chance, jungen Frauen die Bandbreite der Aufgaben einer Bündelungsbehörde vorzustellen. Regierungspräsident Wolfgang Reimer sagte: „Der Zukunftstag für Mädchen bietet eine gute Gelegenheit, einmal einen Blick in die Zukunft zu werfen - einen Blick auf spannende Arbeitsfelder und damit vielleicht auch auf die eigene berufliche Zukunft. Ihr könnt Arbeitsbereiche kennenlernen, die ihr vielleicht noch nicht so gut kanntet - Berufsfelder, die auch nicht zu den typischen Mädchenberufen gehören.“ Und so kamen die Mädchen dann auch ins Gespräch mit Regierungspräsident Reimer und weiblichen Führungskräften seines Hauses. Außerdem erfuhren die Jugendlichen, dass Frauen im Regierungspräsidium in mehr als 100 verschiedenen Berufen arbeiten: als Ärztin, Biologin, Bauingenieurin oder als Archäologin - oder auch in den von Frauen unterrepräsentierten Bereichen: als Feuerwehrfrau, Feuerwerkerin oder als Straßenmeisterin in den Autobahnmeistereien. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart unternimmt Einiges, um ein attraktiver Arbeitgeber für Frauen und Männer zu sein, lernten die jungen Besucherinnen am Girls‘ Day: Das Regierungspräsidium bietet interessante Arbeitsmöglichkeiten in vielfältigen und interdisziplinären Berufsfeldern. Die unterschiedlichsten Themenfelder, die das Regierungspräsidium abdeckt und die verschiedensten beruflichen Tätigkeiten berühren in vielen Fällen diverse Bereiche des öffentlichen Lebens. Auch die Umsetzung landespolitischer Vorhaben gehört hier zum Berufsalltag. Darüber hinaus ermöglicht das Regierungspräsidium eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Müttern und Vätern wird es ermöglicht, Familie, Pflege und Beruf besser „unter einen Hut zu bringen“ - nicht zuletzt durch das Angebot von Teilzeitstellen.

    Entsprechend dem Gesetz gibt es in der Behörde das Amt der Beauftragten für Chancengleichheit, das Claudia Jeschka und stellvertretend Shadman Darestani-Farahani ausüben. Ihre Aufgabe ist es, die Dienststellenleitung zur beruflichen, geschlechterspezifischen Chancengleichheit von Frauen in frauenunterrepräsentierten Bereichen zu beraten, zu unterstützen und auf die Einhaltung der gesetzlichen Ziele zu achten. Die gesetzlichen Ziele sind hierbei die berufliche Förderung von Frauen unter Wahrung des Prinzips der Bestenauslese, eine deutliche Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen sowie die bessere Vereinbarkeit von privater Sorgearbeit (Familie und Pflege) und Beruf. 

    Claudia Jeschka organisierte den diesjährigen Girls´ Day. Dabei wurde sie unterstützt durch Kolleginnen, die die Girls` Day-Teilnehmerinnen durch den „RPS-Berufe-Parcours“ begleiteten. Claudia Jeschka: „Neben unserem Engagement für eine weitere positive Entwicklung des Regierungspräsidiums Stuttgart zu einer geschlechtergerechten und familienfreundlichen Behörde setzen wir auch auf Vorbildfunktion für junge Frauen bei deren Berufswahl, denn „dem Beruf ist Dein Geschlecht egal.“

  • Abteilung 2
    25.04.2018
    Planfeststellungsverfahren für die Netzverstärkung im Ostalbkreis wird eingeleitet
    Auslegung der Planunterlagen vom 07.05.2018 bis einschließlich 06.06.2018

    ​Das Stuttgarter Regierungspräsidium leitet dieser Tage das Planfeststellungsverfahren für die Netzverstärkung im Ostalbkreis ein. Durch das Vorhaben soll das bestehende Netz der Hochspannungsleitungen verstärkt werden, um insbesondere die steigenden Einspeisungen regenerativer Erzeugungsanlagen im Ostalbkreis und Umgebung – zum Beispiel durch Windenergie und Photovoltaik – aufnehmen und verteilen zu können. Vorhabenträgerin ist die Netze BW GmbH. Das Planfeststellungsverfahren dient der Abwägung aller öffentlichen und privaten Belange und ist Voraussetzung für den Erlass des Planfeststellungsbeschlusses.

    Die Maßnahme umfasst zum einen die 110-kV-Leitung Goldshöfe – Ellwangen, Anlage 0412, deren bisherige Masten 1 bis 44 mit zwei 110-kV-Stromkreisen durch neue Masten ersetzt werden. Ein Abschnitt wird teilweise mit der 110-kV-Leitung Hohenberg – Goldshöfe, Anlage 0321, auf einem Mastgestänge gebündelt. Im weiteren Verlauf der Anlage 0412 bis zum Umspannwerk Ellwangen sind die Verschiebung Neuler/Schwenningen, die Umfahrung Ellwangen/Schrezheim sowie eine Teilverkabelung in Ellwangen geplant.

    Des Weiteren umfasst die Maßnahme die 110-kV-Leitung Ellwangen – Nördlingen, Anlage 0401. Geplant ist die Zubeseilung eines zweiten Stromkreises auf dem freien Gestängeplatz der bestehenden Anlage von Mast 1 bis 92. Hierfür müssen einzelne Masten verstärkt werden.

    Das Vorhaben hat eine Gesamtlänge von etwa 42 km und verläuft auf den Gemarkungen der Städte und Gemeinden Hüttlingen, Neuler, Ellwangen, Westhausen, Lauchheim, Bopfingen, Kirchheim am Ries und Riesbürg. Das Vorhaben endet an der Landesgrenze zu Bayern. Auf bayerischer Seite ist ein separates Verfahren für den dort liegenden Abschnitt bis zum Umspannwerk Nördlingen vorgesehen.

    Um Beeinträchtigungen durch das Bauvorhaben soweit wie möglich zu vermeiden bzw. zu minimieren und unvermeidbare Beeinträchtigungen zu kompensieren, sind landschaftspflegerische Begleitmaßnahmen vorgesehen. Hierzu gehören z. B. Bauzeitenbeschränkungen, das Anbringen von Nisthilfen und Vogelmarkern, die Rekultivierung von Gehölzbeständen und die Anlage eines Blühstreifens für Feldlerchen.

    Die Planunterlagen können in der Zeit vom 07.05.2018 bis einschließlich 06.06.2018 bei den Stadt- und Gemeindeverwaltungen Hüttlingen, Neuler, Ellwangen, Westhausen, Lauchheim, Bopfingen, Kirchheim am Ries und Riesbürg im Ostalbkreis eingesehen werden. Bis einschließlich 20.06.2018 haben die von dem Vorhaben betroffenen Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, Einwendungen zu erheben.
    Zeit und Ort der Auslegung werden vorher ortsüblich bekannt gemacht.

    Zusätzlich können die Planunterlagen vom Beginn der Auslegung bis zum Ende der Einwendungsfrist auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Stuttgart (www.rp-stuttgart.de) eingesehen werden unter Abteilungen > Abteilung 2 > Referat 24 > Planfeststellungen > Aktuelle Planfeststellungsverfahren.
    Der Bekanntmachungstext ist auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Stuttgart unter „Bekanntmachungen“ abrufbar.

    Anlage: Planskizze (PDF, 73 KB)

  • Abteilung 4
    25.04.2018
    Fahrbahndeckenerneuerung auf der A 81 zwischen Neuenstadt a.K. und dem Tunnel Hölzern
    Sperrung der Richtungsfahrbahn Heilbronn in der Nacht von Donnerstag, 26. April, auf Freitag, 27. April 2018

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart – Baureferat Nord erneuert derzeit die Fahrbahn der Bundesautobahn 81 Fahrtrichtung Heilbronn zwischen der Anschlussstelle Neuenstadt am Kocher und dem Tunnel Hölzern. Wegen kurzfristiger Sanierungsarbeiten im Bereich der Verkehrsführung ist es notwendig die Richtungsfahrbahn Heilbronn für eine Nacht voll zu sperren.

    Aufgrund der baustellenbedingt veränderten Verkehrsführung kam es zu Fahrbahnschäden, die eine umgehende Sanierung zur Folge haben. Eine Verlegung des Verkehrs innerhalb der Baumaßnahme ist nicht möglich, weshalb nur eine Sperrung mit Verkehrsausleitung an der Anschlussstelle Neuenstadt a.K. in Betracht kommt.

    Die Ausleitung des Verkehrs beginnt am kommenden Donnerstag, 26. April ab 19:00 Uhr. Die ausgeschilderte Umleitungsstrecke 73 führt über die Landesstraße 1088 in Richtung A6 Anschlussstelle Öhringen. Dort kann die Bundesautobahn 6 in Fahrtrichtung Nürnberg oder Heilbronn befahren werden. Am Weinsberger Kreuz besteht dann wieder die Möglichkeit zur Weiterfahrt in Richtung Mannheim oder Stuttgart. Ab Freitag, 27. April 2018, um spätestens 05:00 Uhr, wird der Bereich wieder für den öffentlichen Verkehr freigegeben. Wir bitten die betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

    Nach dieser kurzfristigen Sperrung können die Arbeiten wie geplant weiter gehen. Die gesamte Maßnahme wird voraussichtlich am 17. Oktober 2018 fertiggestellt sein.

    Insgesamt investiert der Bund hier rund 7,5 Millionen Euro in den Erhalt der Infrastruktur.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    25.04.2018
    Grundhafte Sanierung der L 2310 zwischen L 617 und Almosenberg (Main-Tauber-Kreis)
    Öffnung der Autobahnanschlussstellen Wertheim/ Lengfurt – Änderung der Verkehrsführung

    ​Seit Anfang April laufen die Arbeiten des ersten Bauabschnitts zur Sanierung der Landesstraße L 2310 zwischen der Zufahrt der L 617 am Autohof Wertheim und der Zufahrt zum Gewerbegebiet Almosenberg. Die Bauarbeiten an der L 2310 schreiten planmäßig voran.

    Nachdem der Knotenpunkt an der L617 am Autohof (Bauabschnitt 1) einen Tag früher als geplant geöffnet werden konnte, werden nun auch die Auf- und Abfahrten der Bundesautobahn 3 Anschlussstelle Wertheim/Lengfurt (Bauabschnitt 2) wieder sukzessive freigegeben. Trotz unerwartet schlechter Untergrundverhältnisse und notwendiger zusätzlicher Bodenverbesserungen, konnte der Sperrungszeitraum der Autobahnanschlussstelle durch erhöhten Personaleinsatz eingehalten werden.

    Zunächst ist die Öffnung der Auf- und Abfahrt der Anschlussstelle in Fahrtrichtung Nürnberg im Laufe des kommenden Samstag, 28. April 2018, vorgesehen. Das Gewerbegebiet Almosenberg kann von hier aus über die westliche Zufahrt (Dertinger Weg) erreicht werden. Die Öffnung der Auf- und Abfahrt der Richtungsfahrbahn Frankfurt ist planmäßig für den Abend des 03. Mai 2018 vorgesehen. Damit sind sämtliche Fahrbeziehungen wieder möglich und die bestehende großräumige Umleitung über Marktheidenfeld kann rückgebaut werden.

    Die Bauabschnitte 3 „Knotenpunkt L 2310/ Almosenberg“ und 4 „Schadstellen zwischen Almosenberg und Dertingen“ werden voraussichtlich nach dem Pfingstwochenende begonnen und bis zum Ende der Pfingstferien abgeschlossen sein. Hierzu ist eine Sperrung des Knotenpunkts L 2310/ Almosenberg erforderlich. Die Verkehrsführung während dieser Bauphase wird rechtzeitig bekannt gegeben.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 10
    24.04.2018
    Jahresbilanz 2017 der Überwachung des Betriebs und der Herstellung von Medizinprodukten

    ​Wer überwacht eigentlich die Qualität von Medizinprodukten? Und wer kontrolliert, dass die Hygienevorschriften für medizinische Instrumente in Praxen und Krankenhäusern eingehalten werden? Wer hat ein Auge darauf, dass Ihr Arzt die sicherheitstechnischen Kontrollen von medizinischen Geräten ordnungsgemäß durchführt?

    Die Antwort lautet: das Regierungspräsidium!

    Ein Arbeitsschwerpunkt des „Referats für ärztliche und pharmazeutische Angelegenheiten, Landesärztin für Menschen mit Behinderungen“ im Regierungspräsidium Stuttgart ist die Überwachung von Medizinprodukten nach dem Medizinproduktegesetz.

    Im Jahr 2017 kümmerten sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um alle Fragen rund um das Medizinprodukterecht und überwachten die im Regierungsbezirk Stuttgart ansässigen Medizinproduktehersteller sowie die Anwender und Betreiber von Medizinprodukten, hier vor allem Krankenhäuser und Arztpraxen. Dabei standen die hygienische Aufbereitung von vorwiegend chirurgischen Instrumenten im Fokus sowie der richtige Umgang mit medizinischen Geräten. Auch bei bekannt gewordenen  Mängeln bei Medizinprodukten musste agiert werden.

    Bei Herstellern wurde das ordnungsgemäße Inverkehrbringen, z.B. die korrekte Kennzeichnung, das Vorliegen einer angemessenen Risikobewertung und klinischen Bewertung oder die sachgerechte Durchführung eines Rückrufs, überwacht.

    Aktuell sind im Regierungsbezirk Stuttgart rund 250 Hersteller ansässig. Darunter fallen große Unternehmen wie auch Einmannbetriebe. In aller Regel waren die Hersteller gut aufgestellt, trotzdem mussten bei allen überwachten Herstellern Maßnahmen zur Abstellung von Mängeln ergriffen werden.

    Die sogenannten Betreiber, also Gesundheitseinrichtungen wie Krankenhäuser und Arztpraxen, werden risikobasiert in unterschiedlichen Intervallen begangen. Daneben gibt es Schwerpunktüberwachungen. 2017 wurde schwerpunktmäßig beispielsweise in Krankenhäusern die Aufbereitung von Endoskopen, die u.a. bei Magen- oder Darmspiegelungen zum Einsatz kommen, überwacht. Weiter gab es vermehrt Kontrollen in Zahnarztpraxen, die sehr komplexe und schwieriger aufzubereitende Instrumente anwenden.

    Bei den medizinischen Geräten wurden in den Arztpraxen u.a. die höhenverstellbaren Liegen, die bei unsachgemäßer Bedienung durch ein Zusammenklappen gefährlich sein können, sowie die Durchführung der vorgeschriebenen sicherheitstechnischen Kontrollen überprüft.

    Die im Anschluss versandten Schreiben hielten die festgestellten Mängel fest, die nicht immer fristgerecht behoben wurden und teilweise Nachbesichtigungen erforderlich machten. In einzelnen gravierenden Fällen ergingen Untersagungsverfügungen, die die Anwendung der nicht sachgerecht aufbereiteten Instrumente verbieten, um zu verhindern, dass Patienten durch diese gefährdet werden.

  • Abteilung 8
    24.04.2018
    Landesdenkmalpflege Baden-Württemberg - Vorankündigung und Veranstaltungshinweis: 25. Tag des offenen Denkmals unter dem Motto „Entdecken, was uns verbindet“ in Freiburg i.Br.
    Eröffnungsveranstaltung und Nacht des offenen Denkmals am 8. September 2018 - Tag des offenen Denkmals am 9. September 2018

    ​Der „Tag des offenen Denkmals“ in Deutschland jährt sich in diesem Jahr zum 25. Mal und steht unter besonderen Vorzeichen: Im Jahr 2018 ist er ein Beitrag zum europäischen Kulturerbejahr (ECHY), das unter dem Motto „Sharing Heritage“ stattfindet. Angelehnt daran lautet das Thema „Entdecken, was uns verbindet“ für den Tag des offenen Denkmals am Sonntag, den 9. September 2018.

    Die Wahl für die Ausrichterstadt zur landesweiten, feierlichen Eröffnung am Samstag, den 8. September, fiel auf die Stadt Freiburg im Breisgau. Sie ist die größte Stadt in Baden-Württemberg, die bisher für eine Eröffnungsfeier ausgewählt wurde und steht mit ihrer fast 900-jährigen Geschichte und einem vielfältigen Kulturangebot als „Hauptstadt“ des Dreiländerecks – Deutschland-Schweiz-Frankreich – stellvertretend für prägende europäische Verbindungen und Beziehungen.

    Die feierliche Eröffnungsveranstaltung wird im Historischen Kaufhaus am Münsterplatz stattfinden. Bei der daran anschließenden „Nacht des offenen Denkmals“ in Freiburg werden am frühen Abend zahlreiche Kulturdenkmale ihre Türen öffnen. Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, in dieser Nacht an einem hochwertigen Programm kostenlos teilzunehmen, mit auf Entdeckungstour zu gehen und ihre Eindrücke zu teilen, ganz nach dem Motto: „Sharing Heritage.“

    Veranstalter ist das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart gemeinsam mit der Stadt Freiburg.
    Am Sonntag, den 9. September, findet der Tag des offenen Denkmals wie gewohnt statt.

    Weitere Informationen zum Ablauf der Eröffnungsveranstaltung und zum Abendprogramm erhalten Sie im Juli von uns.

    Hintergrundinformationen
    www.denkmalpflege-bw.de/denkmale/tag-des-offenen-denkmals/eroeffnungsveranstaltung/
    www.tag-des-offenen-denkmals.de
    www.sharingheritage.de

    Als Veranstaltungshinweis:
    Freiburg i .Br. ist in diesem Jahr Ausrichterstadt der Eröffnungsveranstaltung für den Tag des offenen Denkmals in Baden-Württemberg. Mit einem Festakt im Historischen Kaufhaus am Münster und einer anschließenden „Nacht des offenen Denkmals“ mit Programm für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger wird das Denkmalwochenende am Samstag, den 8. September eröffnet, das in diesem Jahr unter dem Motto „Entdecken, was uns verbindet“ stattfindet. Am Sonntag, den 9. September, findet der Tag des offenen Denkmals wie gewohnt statt. Er jährt sich im Jahr 2018 zum 25. Mal und ist ein Beitrag zum Europäischen Kulturerbejahr, das 2018 unter dem Motto „Sharing Heritage“ stattfindet.

  • Abteilung 4
    23.04.2018
    A 6 bei Neuenstein-Kesselfeld (Hohenlohekreis) - Fahrbahndeckenerneuerung in Fahrtrichtung Nürnberg zwischen den Anschlussstellen Neuenstein und Kupferzell
    Einrichtung der zweiten Bauphase und Sperrung der Anschlussstelle Neuenstein ab Dienstag, 24. April 2018

    Das Regierungspräsidium Stuttgart – Baureferat Nord beginnt am 24. April 2018 mit dem Umbau der Verkehrssicherung für die zweite Bauphase der Fahrbahndeckenerneuerung auf der Autobahn 6 zwischen den Anschlussstellen Neuenstein und Kupferzell in Fahrtrichtung Nürnberg. 

    In der zweiten Bauphase wird der rechte Teil der Fahrbahndecke in Fahrtrichtung Nürnberg erneuert. Dafür wird weiterhin ein Fahrstreifen aus Heilbronn kommend in Fahrtrichtung Nürnberg auf die Gegenseite übergeleitet. Es stehen je Richtung zwei Fahrstreifen zur Verfügung. 

    Mit Einrichtung der zweiten Bauphase wird außerdem die Auf- und Abfahrt an der Anschlussstelle Neuenstein für die Richtungsfahrbahn Nürnberg gesperrt und anschließend saniert. Die Sperrung beginnt am Dienstag, 24. April 2018, ab 18 Uhr. Voraussichtlich ab Donnerstag, 3. Mai 2018, um 18:00 Uhr, wird die Anschlussstelle wieder in vollem Umfang zur Verfügung stehen.Innerhalb der zweiten Bauphase werden auch die Ein- und Ausfahrten der Tank- und Rastanlage Hohenlohe Süd und die noch fehlenden Bereiche der Auf- und Abfahrt an der Anschlussstelle Kupferzell mit saniert. Über diese notwendigen Sperrungen wird das Regierungspräsidium Stuttgart in einer folgenden Pressemitteilung informieren. 

    Aufgrund der geänderten Verkehrsführung und daraus folgenden Geschwindigkeitsreduzierungen muss trotz allen Vorkehrungen mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden. Während Arbeiten im Baustellenbereich durchgeführt werden, wird die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 60 km/h reduziert. In Zeiten, an denen keine Baustellentätigkeiten stattfinden (sonntags und nachts, ohne Verkehrssicherungsarbeiten), wird die zulässige Geschwindigkeit auf 80 km/h erhöht. 

    Alle Arbeiten sollen vor dem Pfingstreiseverkehr am Freitag, 18. Mai 2018 abgeschlossen sein. 

    Insgesamt investiert der Bund rund 2,9 Millionen Euro in den Erhalt der Infrastruktur. 

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage. 

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer bereits jetzt um Verständnis für die unvermeidlichen Behinderungen. Rechtzeitig vor Beginn der nächsten Sperrung werden die Verkehrsteilnehmer mittels Pressemitteilungen erneut über die Bauarbeiten informiert.

  • Abteilung 4
    20.04.2018
    A 81 zwischen Stuttgart und Heilbronn - Großraum- und Schwertransport quert die Bundesautobahn über beide Fahrtrichtungen
    Kurzzeitige Vollsperrung am Samstag, 28. April, gegen 01:00 Uhr in beiden Fahrtrichtungen an der Anschlussstelle HN-Untergruppenbach

    ​In der Nacht von Freitag, 27. April, auf Samstag, 28. April 2018, erfolgt eine Autobahnquerung durch einen Großraum- und Schwertransport auf Höhe der Anschlussstellen HN-Untergruppenbach.
     
    Um die Fahrbahnquerung zu ermöglichen, werden am 27.04.2018 ab 20.00 Uhr die Schutzplanken im Mittelstreifen demontiert. Zur Absicherung der Arbeitsstelle wird in beiden Fahrtrichtungen außerdem jeweils der dritte (innere) Fahrstreifen abgesperrt.
     
    Am Samstag, 28.04.2018, gegen 01:00Uhr wird die Schutzplanke auf einer Länge von rund 25 m geöffnet sein. Durch die Autobahnpolizei wird auf beiden Fahrtrichtungen für max. 10 Minuten eine Vollsperrung durchgeführt.
     
    Dadurch kann der von Löwenstein kommende Transport auf die gesperrte Anschlussstelle zur Autobahn auffahren, die Autobahn queren und anschließend die ebenfalls gesperrte Auffahrt zur Autobahn in Fahrtrichtung Heilbronn verlassen.

    Anschließend  - nach etwa 10 Minuten - wird die Vollsperrung wieder aufgehoben und es stehen in jeder Fahrtrichtung zunächst wieder zwei Fahrspuren zur Verfügung. Nach dieser Querfahrt müssen die Schutzplanken innerhalb der noch vorhandenen Arbeitsstelle (dritte Spur) wieder montiert werden. Es ist vorgesehen, dass den Verkehrsteilnehmern ab 06:00 Uhr wieder alle drei Fahrspuren für beide Fahrtrichtungen zur Verfügung stehen.
     
    Bei der zu transportierenden Ware handelt es sich um ein Schiffsgetriebe mit Transportabmessungen von 34,00 m Länge, 5,30 m Breite und 6,00 m Höhe und einer Lastfahrt von 203 t.

    Die betroffenen Verkehrsteilnehmer werden dringend gebeten, diese Vollsperrung vorab zu berücksichtigen und ggf. die Fahrtzeit und -route danach abzustimmen sowie verstärkt den Verkehrsfunk zu beachten. Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Behinderungen.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    20.04.2018
    B 14 - Fahrbahndeckenerneuerung zwischen dem Teiler B 14/B 29 und dem Stadtgebiet Stuttgart
    Verkehrsbeeinträchtigungen wegen Markierungsarbeiten von Montag, 23. April, bis Freitag, 27. April 2018, zwischen 09:00 Uhr und 15:00 Uhr

    Das Regierungspräsidium Stuttgart hat letztes Jahr eine umfangreiche Fahrbahndeckenerneuerung zwischen dem Stadtgebiet Stuttgart und dem Kappelbergtunnel in beiden Fahrtrichtungen durchgeführt. 

    Dieses Jahr wurde im März auf der B 14 zwischen dem Teiler B 14/ B 29 und dem Kappelbergtunnel ebenfalls in beiden Fahrtrichtungen inklusive den Anschlussstellen eine Fahrbahndeckenerneuerung durchgeführt. 

    Beide Maßnahmen fanden jeweils an nur zwei Wochenenden statt.

    In beiden Abschnitten wurde vorübergehend eine Verkehrsfreigabemarkierung, die auf neue Fahrbahnen aus technischen und witterungsabhängigen Gründen vorgesehen wird, aufgetragen. 

    Nächste Woche wird die endgültige Markierung auf gesamter Strecke aufgebracht. Es wird eine sogenannte hochwertige Agglomeratmarkierung aufgetragen, welche ein leistungsfähiges Markierungssystem ist, das hohen Verkehrsbelastungen, wie auf der B 14, gerecht wird und eine langjährige Lebensdauer erreicht.

    Am Montag, den 23.04.2018 und Dienstag, den 24.04.2018, wird der Abschnitt zwischen dem Kappelbergtunnel und dem Teiler B 14/B29 in beiden Fahrtrichtungen markiert. 

    Ab Mittwoch, den 25.04.2018 bis einschließlich Freitag, den 27.04.2018, wird der Abschnitt vom Kappelbergtunnel und dem Stadtgebiet Stuttgart in beiden Fahrtrichtungen markiert. 

    Für die Markierungsarbeiten wird in dem Bereich, in dem die Markierung aufgetragen wird, immer ein Fahrstreifen vorübergehend gesperrt. Daher ist in der kommenden Woche von Montag bis Freitag in der Zeit zwischen 09:00 bis 15:00 Uhr von Verkehrsbehinderungen auszugehen. 

    Der Bund investiert für die gesamte Maßnahme rund 3,75 Millionen Euro in den dauerhaften Erhalt der Infrastruktur. Die Sanierung der schadhaften Fahrbahndecke verbessert die Verkehrssicherheit und schützt den Straßenunterbau langfristig vor Schäden. 

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Verkehrsbeeinträchtigungen.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    20.04.2018
    B 295 bei Stuttgart-Weilimdorf - Abbruch der Wirtschaftswegbrücke im Zuge des Hechelmannswegs
    Vollsperrung der B 295 von Freitag, 27. April, 22 Uhr, bis Montag, 30. April 2018, 5 Uhr

    Im vergangenen Sommer begannen die Arbeiten für die Ersatzneubauten der bestehenden Holzbrücken über die B 295 bei Stuttgart-Weilimdorf. Zum Abbruch der Wirtschaftswegbrücke im Zuge des Hechelmannswegs muss die B 295 zwischen den Anschlussstellen Solitude und Föhrichstraße bei Stuttgart-Weilimdorf von Freitag, 27. April, 22 Uhr, bis Montag, 30. April 2018, 5 Uhr voll gesperrt werden. Es handelt sich um die letzte der drei Holzbrücken über die B 295 in diesem Bereich, die auf Grund ihres schlechten Bauwerkszustands durch einen neuen Stahlüberbau ersetzt wird.

    Die Umleitung erfolgt wie im vergangenen Jahr in beiden Fahrtrichtungen über die Pforzheimer Straße und den Löwenmarkt durch die Ortsmitte Weilimdorf. Die beidseitige Einengung der Fahrbahn und die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 50 km/h in beide Fahrtrichtungen bleiben bis zum Abschluss der Bauarbeiten bestehen. 

    Für den Einhub der neuen Stahlbrücke ist an einem Wochenende Ende Juni eine weitere Vollsperrung der B 295 erforderlich. Hierzu erfolgt im Vorfeld erneut eine Pressemitteilung. 

    Der Bund investiert in den Ersatzneubau der drei Holzbrücken insgesamt rund 2,8 Millionen Euro. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbare Beeinträchtigung während der Baumaßnahmen. 

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    19.04.2018
    Sanierung der L 1185 Ortsdurchfahrt Aich (Landkreis Esslingen)
    Vollsperrung ab Montag, 23. April bis voraussichtlich Oktober 2018

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt ab dem 23. April 2018 bis voraussichtlich Ende Oktober 2018 eine Belagssanierung im Bereich der Ortsdurchfahrt Aich (Stadt Aichtal) im Zuge der L1185 durch. Auf dem etwa 1,1 km langen Streckenabschnitt investiert das Land Baden-Württemberg rund 1,0 Millionen Euro.
     
    Aufgrund des stark sanierungsbedürftigen Zustandes der bestehenden Fahrbahn dieses Abschnitts müssen die oberen Asphaltschichten abgefräst werden. Im Anschluss werden eventuell noch tiefergehende Schäden punktuell erneuert. Zugleich wird auch die Brücke über den Bombach grundlegend saniert.
    Gleichzeitig werden die Stadt Aichtal sowie die Netze BW GmbH umfangreiche Kanalsanierungen, Gehwegsanierungen und Arbeiten an Strom- und Gasleitungen durchführen. Aufgrund der beengten Platzverhältnisse und der vorhandenen Fahrbahnbreite können die Arbeiten nur unter Vollsperrung durchgeführt werden.
    Die Umleitungsstrecken in Fahrtrichtung Grötzingen oder Neuenhaus werden weiträumig ausgeschildert.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 8
    19.04.2018
    Eröffnung der Ausstellung „Steinzeitdorf und Keltengold. Archäologische Entdeckungen zwischen Alb und Neckar“
    Pressegespräch mit Landeskonservator Dr. Jörg Bofinger und Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker am Donnerstag, 26. April 2018, um 11 Uhr in Kirchheim unter Teck

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    Archäologen des Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart untersuchten in der Flur „Hegelesberg“ in Kirchheim unter Teck eine Siedlung der Linearbandkeramik, der ältesten jungsteinzeitlichen Kulturgruppe in Südwestdeutschland. Neben den Siedlungsspuren aus der zweiten Hälfte des 6. Jahrtausends v. Chr. in Form von über 20 Langhäusern konnten am Fundplatz auch unerwartet jüngere Befunde nachgewiesen werden.

    Vorab zur Eröffnung der Ausstellung „Steinzeitdorf und Keltengold. Archäologische Entdeckungen zwischen Alb und Neckar“, ein Ausstellungsprojekt des Landesamts für Denkmalpflege und des Städtischen Museums im Kornhaus, Kirchheim unter Teck, sind Sie herzlich exklusiv eingeladen zu einem Pressegespräch
    am

    Donnerstag, 26. April 2018, um 11 Uhr
    im Städtischen Museum im Kornhaus
    Max-Eyth-Str. 19, 73230 Kirchheim unter Teck
     
    Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker, Stadt Kirchheim unter Teck, Landeskonservator Dr. Jörg Bofinger und Mag. Simon Hye, beide vom Landesamt für Denkmalpflege, stellen die Ausstellung vor und stehen für Ihre Fragen zur Verfügung.
     
    In der Ausstellung werden erstmals die Ergebnisse und Funde der Ausgrabungen am „Hegelesberg“ der Öffentlichkeit präsentiert, ergänzt um wichtige Vergleichsfunde aus zwei reich ausgestatteten frühkeltischen Frauengräbern der Region.
     
    Das Grab einer reich mit Goldschmuck ausgestatteten keltischen Frau (ca. Mitte 6. Jh. v. Chr.) darf als kleine Sensation bezeichnet werden. Neben dieser, mit großem Aufwand geborgenen, Grabausstattung werden auch zwei weitere mit exotischen Materialien ausgestattete Frauengräber von anderen Fundstellen gezeigt.
     
    Begleitend zur Ausstellung erscheint eine reich bebilderte Publikation von elf Autorinnen und Autoren in der Reihe Archäologische Informationen aus Baden-Württemberg, Band 78, erschienen und an der Museumskasse erhältlich.
     
    Die Ausstellung und das Buch wurden gefördert vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg – Oberste Denkmalschutzbehörde.
     
    Wir freuen uns über Ihr Kommen!
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    Katja Lumpp
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, 0711/904-10002
     
    Anlagen:

  • Abteilung 7
    18.04.2018
    Dr. Pascal Bizard wird zum 1. Mai 2018 neuer Leiter des Ostalb-Gymnasiums in Bopfingen
     Herr Dr. Bizard (Quelle: Dr. Pascal Bizard)

    ​Das Ostalb-Gymnasium Bopfingen bekommt zum 1. Mai 2018 einen neuen Schulleiter. Dr. Pascal Bizard tritt die Nachfolge von Dieter Kiem an, der im Juli 2016 in den Ruhestand verabschiedet wurde. In der Interimszeit wurde die Leitung vom stellvertretenden Schulleiter Gerhard Ott wahrgenommen.

    Der 1974 in Niedersachsen geborene Bizard hat in Heidelberg und Freiburg Deutsch und Geschichte auf Gymnasiallehramt studiert und promovierte 2006 in Freiburg in Literaturwissenschaften. Nach Referendariat und Zweitem Staatsexamen in Freiburg wurde er 2007 in den Schuldienst eingestellt und war zunächst am Lise-Meitner-Gymnasium Grenzach-Wyhlen tätig. Von 2012 bis 2015 unterrichtete Bizard an der Deutschen Internationalen Schule in Changchun / China im Auslandsschuldienst.

    Bizard kennt das Ostalb-Gymnasium sowie die Bopfinger Verhältnisse, denn er war im Anschluss an seine Rückkehr nach Deutschland im Schuljahr 2015/2016 genau dort als Lehrkraft eingesetzt. Seit dem Schuljahr 2016/2017 ist er als Abteilungsleiter am Remstal-Gymnasium Weinstadt tätig.

  • Abteilung 1
    17.04.2018
    Beratender Ausschuss kommunale Sportstätten im Regierungsbezirk Stuttgart - Regierungspräsidium Stuttgart schlägt Förderprojekte vor
    Kultusministerium stellt Landesprogramm auf

    ​Der Ausschuss der kommunalen Sportstättenbauförderung für den Regierungsbezirk Stuttgart hat unter Vorsitz des Regierungspräsidiums Stuttgart heute (17. April) über das Förderprogramm 2018 beraten und dem Kultusministerium einen Vorschlag vorgelegt. Dem Ausschuss gehört jeweils ein Vertreter der kommunalen Spitzenverbände und zwei Vertreter des Württembergischen Sportbundes (WLSB) an.

    In Vertretung des durch die Teilnahme an einer Delegationsreise verhinderten Regierungspräsidenten Wolfgang Reimer leitete Regierungsvizepräsidentin Sigrun von Strauch die Sitzung. Sie verabschiedete Bürgermeister Harry Brunnet, Hardthausen am Kocher, der in seiner Funktion als Vizepräsident des Gemeindetags dem Gremium 13 Jahre lang angehörte und bedankte sich im Namen des Ausschusses für seine stets konstruktive und engagierte Mitarbeit im Ausschuss.

    Das Land Baden-Württemberg fördert kommunale Sportstätten seit 2006 wieder als einzelne Projekte. Förderfähig sind der Neubau und die Sanierung von kommunalen Sporthallen und Sportfreianlagen, welche vielseitig nutzbar sind und sowohl für den Schulsport als auch für den Übungs- und Wettkampfbetrieb von Sportvereinen genutzt werden.

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Viele Kommunen können sich eine neue oder sanierte Sporthalle nur dank der Fördermittel des Landes leisten. Das kommt vielen Bürgerinnen und Bürgern zugute, von den Schülern über die Vereinsmitglieder bis hin zu Seniorengruppen.“

    Ein neuer Trend geht zu sogenannten Kalthallen, in denen witterungsgeschützt Sport getrieben werden kann, aber auf eine aufwändige und energieintensive Beheizung verzichtet wird. Das senkt die Bau- und Betriebskosten für die Kommunen. Einen Schwerpunkt der Anträge im Programmjahr 2018 bilden auch die Umwandlung von Rasen- in Kunstrasenspielfelder: Diese sind ohne Erholungspausen permanent nutzbar und braucht weniger Pflege und Bewässerung.

    Auch dieses Jahr wurden mehr Mittel beantragt als zur Verfügung standen. Für die 77 beantragten Maßnahmen mit einem Gesamtkostenvolumen von rund 133 Mio. Euro und beantragter Zuwendungshöhe von rund 17 Mio. Euro standen Fördermittel in Höhe von rund 6,5 Mio. Euro für den Regierungsbezirk Stuttgart zur Verfügung. Die Förderhöhe beträgt in der Regel 30 % der förderfähigen Kosten. Das Regierungspräsidium hat die Projekte geprüft und vergleichend bewertet. Der Beratende Ausschuss hat die Prioritätenliste des Regierungspräsidiums beraten und ihr zugestimmt.

    Diese Vorschlagsliste wurde nun dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg vorgelegt, welches aus den Vorschlägen der vier Regierungspräsidien ein Landesprogramm aufstellt und bekannt gibt. Das Regierungspräsidium erstellt anschließend die Förderbescheide.

  • 16.04.2018
    Regierungspräsidium Stuttgart genehmigt die Mehrheitsbeteiligung der BBT-Gruppe an der Hohenloher Krankenhaus gGmbH
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Das ausgewogene Vertragswerk bildet ein solides Fundament für langfristige faire Partnerschaft.“

    Die Rechtsaufsichtsbehörde im Regierungspräsidium Stuttgart hat dem Hohenlohekreis jetzt grünes Licht für die Neuordnung der Kliniklandschaft und die Aufnahme einer strategischen Partnerschaft mit dem überregionalen Klinikbetreiber BBT (Barmherzigen Brüder in Trier) gegeben. Der Kreistag hatte am 21.03.2018 einstimmig für den einzigen noch verbliebenen Bieter aus dem Markterkundungsverfahren votiert.
    Das Regierungspräsidium wurde vom Hohenlohekreis frühzeitig informiert. In den letzten Tagen hat das Regierungspräsidium die mit den BBT ausgehandelten Verträge abschließend geprüft und genehmigt. Künftig halten die BBT mit 51 % die Mehrheit an der Hohenloher Krankenhaus gGmbH. Neben finanziellem Engagement bringt BBT ein umfangreiches Klinik-Know How und weitere Verbundvorteile in die Partnerschaft ein.

    „Das ausgewogene Vertragswerk bildet ein solides Fundament für eine langfristige faire Partnerschaft“, würdigte Regierungspräsident Wolfgang Reimer gegenüber Landrat Dr. Matthias Neth den gelungenen Kraftakt des Hohenlohekreises zur Sicherung und Entwicklung der Gesundheitsvorsorge in der Region Hohelohe.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart wacht als zuständige Rechtsaufsichtsbehörde über die Rechtmäßigkeit des Handels der Stadtkreise, Großen Kreisstädte und Landkreise. Die Landkreise sind nach der Landkreisordnung in Verbindung mit der Gemeindeordnung gesetzlich verpflichtet, Änderungen an Beteiligungen der Rechtsaufsichtsbehörde vorzulegen und die sich daraus ergebenden finanziellen Verpflichtungen genehmigen zu lassen.

  • Abteilung 2
    16.04.2018
    Heimatpflege im Regierungsbezirk Stuttgart - Arbeitskreis Heimatpflege zeichnet ehrenamtliches Engagement aus
    Vorsitzender Paul Nemeth MdL: „Heimat stiftet Identität in Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche.“

    Der Vorsitzende des Arbeitskreises Heimatpflege, Paul Nemeth MdL, und der Geschäftsführer des Arbeitskreises, Leitender Regierungsdirektor Axel Wörner vom Regierungspräsidium Stuttgart, haben am heutigen Montagabend, 16. April, gemeinsam die Ehrennadel des Arbeitskreises Heimatpflege im Regierungsbezirk Stuttgart verliehen. Regierungspräsident Reimer war aufgrund der Teilnahme an einer Delegationsreise der Landesregierung verhindert. Geehrt wurden Personen, die sich in besonderer Weise auf lokaler oder regionaler Ebene um die Heimatpflege verdient gemacht haben. Die Veranstaltung fand in der Hospitalkirche in Schwäbisch Hall statt.

    „Sie alle, die wir heute auszeichnen, haben für die Gesellschaft etwas außeror-dentlich Sinnvolles und Wichtiges geleistet. Ihr Engagement stiftet Identität in Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche und dient der Vermittlung dessen, was für uns Heimat bedeuten kann“, führte der Landtagsabgeordnete Paul Nemeth aus. „Die Pflege kultureller Traditionen beugt Orientierungslosigkeit vor. Doch auch die Bereitschaft zum kulturellen Austausch hält unsere plurale Gesellschaft zusammen, macht sie menschlich und lebenswert.“ 

    Vonseiten des Arbeitskreises Heimatpflege wurden auch diejenigen Personen, die in diesem Jahr nicht ausgezeichnet werden konnten, ausdrücklich ermutigt, mit ihrem ehrenamtlichen Engagement fortzufahren: „Jedes Jahr wird eine große Anzahl an Personen vorgeschlagen, die für die Auszeichnung mit der Ehrennadel des Arbeitskreises in Frage kommen, und die Auswahl ist immer sehr schwer“, betonte Geschäftsführer Axel Wörner. 

    Die in diesem Jahr verliehene Auszeichnung erhielten Frau Bianca Stöker (Schwä-bisch Hall), Herr Tobias Rieger (Rosengarten-Raibach), Frau Hedwig Ernsperger, (Rosenberg), Frau Christine Kalbantner (Herbrechtingen), Herr Wolfgang Haug (Leinfelden-Echterdingen). 

    Informationen zu den Preisträgern 

    Bianca Stöker und Tobias Rieger

    Frau Bianca Stöker wurde 1974 in Schwäbisch Hall geboren. Sie ist seit 1988 Mitglied des Großen Siederhofes.

    Herr Tobias Rieger wurde 1971 in Schwäbisch Hall geboren und gehört der Familie des Stammsieders Sebastian Vogelmann an, einer alten Siedersfamilie, deren Ursprünge bis auf das Jahr 1466 zurückgehen. 

    Bianca Stöker ist seit 1998 die Erste Hofdame und führt zusammen mit Tobias Rieger, der seit 2002 Erster Hofbursche ist, als „Erstes Hofpaar“ den Großen Siedershof Schwäbisch Hall an. 

    Der Große Siedershof Schwäbisch Hall ist das lebendige Zeugnis einer vielschichtigen Vergangenheit. Seine Wurzeln reichen zurück bis in das frühe Mittelalter, als die Sieder nicht nur das Salz aus der schon in keltischer Zeit genutzten Salzquelle am Kocher gesotten haben, sondern auch als Feuerwehr fungierten oder der alten Reichsstadt als Bürgerwache dienten. 

    Durch die Auftritte des 1950 wiedergegründeten Haller Siedershofes lebt die Geschichte der Stadt Schwäbisch Hall und des Salzes wieder auf. Waren früher nur ledige Siederssöhne und –töchter im Siedershof geduldet, so können seit 1985 auch Schwäbisch Haller Bürger, die nicht Erbsieder sind, und Mitglieder aus umliegenden Gemeinden und Städten in den Siedershof aufgenommen werden. Neben den alljährlich stattfindenden Terminen wie das „Hoolgaschtfest“, das Sommernachtsfest, der Haller Herbst und der Tag des Salzes, verleiht vor allem das Kuchen und Brunnenfest zu Pfingsten der Tradition Ausdruck. 

    Heutzutage hat der Große Siedershof die Aufgabe, das überlieferte Brauchtum zu pflegen und zu wahren, die Erinnerung an die alte Reichsstadt Herrlichkeit wachzuhalten und die jahrhundertealte Tradition des Siederwesens in Schwäbisch Hall fortzusetzen. Er vertritt die Stadt Schwäbisch Hall national und international: Regelmäßige Auftritte finden in den Partnerstädten Zammość (Polen), Balikesir (Türkei), Epinal (Frankreich) und Lappeenranta (Finnland) statt. Seit dem Jahre 2002 wurden so über 450 Auftritte und zahlreiche öffentliche Repräsentationsaufgaben durch den Großen Siedershof wahrgenommen. Der Große Siedershof hat gegenwärtig über 100 Mitgliedern, die sich der Schwäbisch Haller Geschichte und der Geschichte des Salzes eng verbunden fühlen. Der Hof besteht aus 4 Sparten: Fahne, Kannen, Kuchen/Spielmannszug/Tanzpaare, Schützenkompanie. Alle Siederinnen/Sieder tragen bei öffentlichen Auftritten ihre Tracht, bei der die Farben rot (Feuer), grün (Sole) und weiß (Salz) vorherrschen.

    Bei offiziellen Anlässen - als Beispiel sei die Verleihung des Deutschen Preises für Denkmalschutz durch den Bundespräsidenten im Jahre 2009 genannt - heißt das Erste Hofpaar zusammen mit dem Oberbürgermeister Gäste in Schwäbisch Hall willkommen. Auch bei Eintragungen in das Goldene Buch der Stadt hält das Erste Hofpaar die Tradition gegenüber Ehrenbürgern und internationalen Gästen lebendig. Hinzu kommen viele Sitzungen und Versammlungen. 

    Frau Bianca Stöker hat ihr Amt im Januar 2018 als Erste Hofdame nach 20 Jahren weitergegeben, Tobias Rieger wird im Jahr 2018 seine letzte Saison als Erster Hofbursche bestreiten. Aus diesem Anlass wird heute das ehrenamtliche Engagement des Ersten Hofpaars, stellvertretend für den Großen Siedershof mit der Verleihung der Ehrennadel des Arbeitskreises Heimatpflege gewürdigt. 

    Hedwig Ernsperger 

    Frau Hedwig Ernsperger, Jahrgang 1950, brachte sich mit großem Engagement in der Vermittlung von lokalem und regionalem Wissen im kulturellen Bereich innerhalb des LandFrauenvereins Hohenberg und im Ostalbkreis mit 1.210 Mitgliedern in 16 Ortsvereinen ein. 

    Seit über 15 Jahren ist sie als Gästeführerin im Raum Ellwangen aktiv und bringt Besuchern dabei vor allem das Leben und künstlerische Schaffen des Pfarrers und Malers Sieger Köder näher. Zentrale Bedeutung hat dabei die Jakobuskirche in Rosenberg-Hohenberg mit der Neugestaltung aus den Jahren 1975 bis 1995.

    Als Ortsvorsitzende setzte Hedwig Ernsperger ein ansprechendes und breit gefächertes Bildungsprogramm um, in dem immer wieder kulturgeschichtliche Themen berücksichtigt wurden. So bot der LandFrauenverein Hohenberg beispielsweise zum Thema „Zivilcourage - sozialer Mut tut allen gut“ einen Vortrag über „Die weiße Rose - Sophie und Hans Scholl“ an. 

    Über dieses Engagement hinaus begründete Hedwig Ernsperger 2013 als Kreisvorsitzende den Kreisfrauenrat Ostalbkreis mit und brachte dabei ihre langjährigen Erfahrungen aus dem Arbeitskreis „Frau, Familie und Gesellschaft“ ein. 

    Seit 2 Jahren bringt sie sich in der Landeserstaufnahmestelle (LEA) in Ellwangen ein und trägt dazu bei, dass sich auch andere LandFrauen für Flüchtlingsfamilien engagieren. Bei einem interkulturellen Aktionstag im vergangenen Jahr ist es ihr gelungen über 300 Gäste aus 21 Nationen im Rahmen eines multikulturellen Programmes zusammen zu bringen. Über die Aktion hinaus bringt sich Hedwig Ernsperger seither wöchentlich in der LEA ein, um in der Nachmittagsbetreuung mit den Flüchtlingen spielerisch die deutsche Sprache zu erlernen. 

    Die von Frau Ernsperger angestoßenen Initiativen haben Vorbildwirkung, weshalb ihr herausragender Einsatz nun mit der Verleihung der Ehrennadel des Arbeitskreises Heimatpflege anerkannt wird. 

    Christine Kalbantner

    Frau Christine Kalbantner, geboren 1957, ist überregional seit 1992 in der Kultur-arbeit des Schwäbischen Albvereins aktiv und vor allem für den Bereich „traditionelle Musik“ zuständig. Zu den traditionellen schwäbischen Musikinstrumenten gehört der schwäbische Dudelsack (Sackpfeife), der früher sowohl bei der Arbeit der Hirten als auch bei allen Festen und Feiern unverzichtbar war. 

    Frau Kalbantner trägt viel dazu bei, dass möglichst viele Volkstanzgruppen eine eigene Volkstanzmusikgruppe haben, die live bei Auftritten aufspielen können. Dadurch wird die Tradition lebendig. Sie berät und unterstützt die Musikgruppen bei der Auswahl der Titel und weiß, wo es Noten für die verschiedenen Stimmen, Literatur und sonstiges Material zu finden gibt. Sie ist selbst Musikantin und spielt verschiedene Instrumente. 

    Außerdem ist sie seit mindestens 20 Jahren als Referentin im Seminarprogramm des Kulturrats bei Kursen aktiv.

    Ihr Einsatz in der Dudelsackschule im Haus der Volkskunst ist besonders hervorzuheben, ebenso ihr Einsatz bei den folgenden Seminaren, die sie seit vielen Jahren leitet und bei denen sie ganz speziell mit Kindern und Jugendlichen arbeitet. Als Erzieherin bringt sie neben der notwendigen Sachkompetenz auch die soziale Kompetenz und Empathie mit, die für diese Arbeit erforderlich ist. Dabei ist für sie das gemeinsame Musizieren immer auch eine willkommene Möglichkeit Heimatgeschichte und Heimatgefühl zu vermitteln.

    Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Völkerverständigung und die internationale Arbeit, für die das gemeinsame Musizieren und Tanzen eine wunderbare Plattform darstellt. Ihr Hauptanliegen besteht darin, die überlieferten schwäbischen Traditionen nahe zu bringen. Es ist ihr ein besonderes Anliegen, dass unsere schönen schwäbischen Lieder und Tänze nicht in Vergessenheit geraten, sondern dass die Musik lebendig bleibt und trotz aller Weltoffenheit unsere regionale Identität nicht verloren geht. 

    Die dadurch erworbenen Verdienste werden heute mit der Ehrennadel des Arbeitskreises Heimatpflege ausgezeichnet.

    Wolfgang Haug 

    Herr Wolfgang Haug, geboren 1942, engagiert sich in vielfältiger Weise seit Jahrzehnten in der Heimatpflege. 

    Seit über 40 Jahren leitet er ehrenamtlich und mit großem Einsatz das Heimatmuseum Echterdingen, aus dem im Jahre 2004 das „Stadtmuseums Leinfelden-Echterdingen - Haus der Heimatgeschichte“ wurde. Wolfgang Haug organisierte - seit dem Jahr 2000 unterstützt von einem Förderverein und dem Stadtarchiv - zahlreiche Ausstellungen und kümmert sich intensiv um die Erweiterung der Sammlung des Museums. Im Rahmen der zahlreichen Sonderausstellungen hat er viele Führungen durchgeführt, speziell für Schulklassen von inner- und außerhalb Leinfelden-Echterdingens. Als Museumsmann ist es ihm wichtig, dass die nachfolgenden Generationen von der eigenen Geschichte etwas erfährt und auch daraus lernt. 

    Seine Heimatliebe zeigt sich auch in vielen Ortsführungen, die er seit über 40 Jahren macht, und in denen er als Kenner von Land und Leuten die historischen Sehenswürdigkeiten Echterdingens zusammen mit Teilen der Heimatgeschichte interessierten Bürgern und Besuchern nahe bringt. 

    Als passionierter Akkordeonspieler hat sich Wolfgang Haug der Volksmusik verschrieben, die er zu vielen Anlässen zu Gehör gibt. Unter anderem auch bei den Auftritten der Kindertanzgruppe der Landjugend, die er vor einigen Jahren ins Leben gerufen hat. Bereits in den 1970er Jahren gründete er einen Arbeitskreis, der sich mit der Echterdinger Tracht und dem Volkstanz befasste, was schließlich in der Gründung des Vereins „Echterdinger Tracht“ gipfelte, dem Wolfgang Haug seit 1985 vorsteht. 

    Herr Haug engagierte sich auch bei der Dokumentation der Kleindenkmale in Leinfelden-Echterdingen als verlässlicher Berater und Auskunftsgeber und war in den vergangenen Jahren Vertrauensmann der Ortsgruppe Echterdingen des Schwäbischen Albvereins. 

    Als Anerkennung für sein großes ehrenamtliches Engagement erhält Herr Wolfgang Haug hierfür heute die Ehrennadel des Arbeitskreises Heimatpflege.

  • Abteilung 7
    16.04.2018
    Andreas Hamm-Reinöhl wird zum 1. August 2018 neuer Leiter des Geschwister-Scholl-Gymnasiums in Stuttgart-Sillenbuch

    Das Geschwister-Scholl-Gymnasium in Stuttgart-Sillenbuch bekommt zum 1. August 2018 einen neuen Schulleiter. Herr Andreas Hamm-Reinöhl tritt die Nachfolge von Frau Irmgard Brendgen an, die zum Ende des Schuljahres 2017/18 in den Ruhestand treten wird.

    Der 1965 in Stuttgart geborene Hamm-Reinöhl hat in Stuttgart Mathematik und Politikwissenschaft auf Gymnasiallehramt studiert. Nach Referendariat und Zweitem Staatsexamen in Stuttgart wurde er 1994 in den Schuldienst eingestellt und unterrichtete zunächst am Goldberg-Gymnasium in Sindelfingen.

    Seit dem 1. August 2000 ist Herr Hamm-Reinöhl am Geschwister-Scholl-Gymnasium in Stuttgart tätig. Dort war er zunächst als Abteilungsleiter, seit August 2009 als stellvertretender Schulleiter Mitglied des Schulleitungsteams.

    Darüber hinaus hat Herr Hamm-Reinöhl von 2003 bis 2013 Aufgaben für das Regierungspräsidium Stuttgart übernommen. Er war an der Konzeption und Lehrerfortbildung für das Fach Wirtschaft beteiligt.

  • Abteilung 4
    16.04.2018
    B 10 - zwischen dem Dreieck Stuttgart-Neckarpark bis zur Anschlussstelle Stuttgart-Hafen
    Zwei kurzzeitige Vollsperrungen der B 10 in Fahrtrichtung Esslingen in der Nacht vom 18./19. April 2018 zum Einheben einer Verkehrszeichenbrücke

    Im Herbst des vergangenen Jahres wurden die Arbeiten für das Fahrbahndeckerneuerungslos an der B10 zwischen dem Dreieck Stuttgart-Neckarpark (B14) und der Anschlussstelle Stuttgart-Hafen Süd abgeschlossen. Seit März 2018 sind zudem auch die Arbeiten zur Umrüstung der Schutzplankensysteme abgeschlossen. Mit der nunmehr besseren Witterung werden jetzt die Restarbeiten, die sich im letzten Jahr nicht mehr umsetzen ließen, Schritt für Schritt erledigt.

    Es ist vorgesehen, im Bereich der Anschlussstelle Hedelfingen in Fahrtrichtung Esslingen, einen neuen Kragarm mit neuem Wegweiser am Mittwochvormittag neu aufzustellen. Hierzu bedarf es keiner Sperrung der Fahrbahn. Lediglich die Ausfädelspur der Anschlussstelle Hedelfingen wir hierzu um ca. 30m verkürzt. 

    Am Mittwochabend, gegen 20:00 Uhr, beginnen dann die Arbeiten zum Aufbau einer neuen Schilderbrücke im Bereich der Anschlussstelle Wangen ebenfalls in Fahrtrichtung Esslingen. Zum Aufbau der Stiele der neuen Schilderbrücke ist es aus Sicherheitsgründen erforderlich zunächst die linke Fahrspur zu sperren. Nach dem Aufbau des Stiels am Mittelstreifen wird die linke Fahrspur wieder für den Verkehr freigegeben und die rechte Fahrspur gesperrt. Nach dem Aufbau des rechten Stiels muss zum Abbau des Riegels der an gleicher Stelle vorhandenen, bereits bestehenden Schilderbrücke gegen 23:00 Uhr die B10 in Fahrtrichtung Esslingen für die Dauer von ca. 15 Minuten voll gesperrt werden. Ungefähr eine Stunde später werden die Vorbereitungen zum Einheben des Riegels der neuen Schilderbrücke abgeschlossen sein. Für das Einheben des Riegels ist wiederum eine kurze ca. 15-minütige Vollsperrung der B10 erforderlich.

    Mit dem Einhängen des Riegels der neuen Schilderbrücke sind die Arbeiten voraussichtlich in den frühen Morgenstunden des 19. April abgeschlossen, sodass der Verkehr gegen 5:00 Uhr morgens wieder ungehindert fließen kann. 

    Im Mai sind ebenfalls nachts zwischen 20:00 Uhr abends und 5:00 Uhr morgens die Arbeiten zum Aufbringen der endgültigen Weißmarkierung vorgesehen. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 8
    16.04.2018
    Denkmalpflegerischer Werteplan zu der Gesamtanlage „Merdingen“, Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald
    Offizielle Übergabe durch das Landesamt für Denkmalpflege am 23. April 2018 um 10:30 Uhr in Merdingen

    Sehr geehrte Damen und Herren, 

    der denkmalpflegerische Werteplan für die Gesamtanlage Merdingen ist fertig gestellt. Das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart wird dieses neue Planungsinstrument der städtebaulichen Denkmalpflege am 23. April 2018 feierlich an Herrn Bürgermeister Martin Rupp übergeben. Wir laden die interessierten Vertreter der Presse ein

    am Montag, 23. April 2018
    um 10:30 Uhr
    in die Langgasse 24, 79291 Merdingen 

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen! 

    Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. 

    Mit freundlichen Grüßen 

    Désirée Bodesheim
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, Telefonl 0711/904-10002

    Hintergrundinformationen: 

    Das Landesamt für Denkmalpflege hat inzwischen über 50 Denkmalpflegerische Wertepläne für die historischen, denkmalgeschützten Stadt- und Ortskerne des Landes erstellt. Auf zusammen fast 10.000 Seiten wird in diesen Fachplänen die Vielzahl, Vielfalt, Individualität und Qualität der Siedlungslandschaft in Baden-Württemberg gewürdigt. Mit dem neuen Planwerk werden nun auch die denkmalpflegerischen Werte in der Gesamtanlage Merdingen präzise erfasst, aktualisiert und anschaulich dargestellt.
    Das Winzerdorf Merdingen liegt an der nordwestlichen Steilkante des Tuniberges, dessen Kulturlandschaft durch terrassierte Rebflächen charakterisiert ist. Im 18. Jahrhundert entwickelte sich das Dorf nach den Kriegszerstörungen des 17. Jahrhunderts unter der Ortsherrschaft der Freiburger Deutschordenskommende zur größten Gemeinde am Tuniberg. Die dichte, vorwiegend aus der Barockzeit stammende und weinbäuerlich geprägte Substanz prägt mit ihren Gehöften das Erscheinungsbild des besonders ausgeprägten Haufendorfes. Der historische Ortsgrundriss überliefert den Siedlungskern mit der barocken Pfarrkirche St. Remigius, welche als städtebauliche Dominante die Ortssilhouette fernwirksam prägt. Ebenfalls kennzeichnend für das barocke Ortszentrum sind Rathaus und Pfarrhof, sowie mehrere Landgasthöfe am östlichen Ortseingang.
    Merdingen ist seit 1995 eine Gesamtanlage gemäß § 19 Denkmalschutzgesetz Baden-Württemberg, an deren Erhaltung ein besonderes öffentliches Interesse besteht. 

    Die Intention des denkmalpflegerischen Werteplans ist eine ganzheitliche Darstellung des kulturellen Erbes: Hier werden nicht nur die Kulturdenkmale, sondern auch deren wesentlicher Kontext mit erhaltenswerten Gebäuden, Straßenzügen, Plätzen und Grünflächen dokumentiert. In Texten, Karten und Fotos werden alle Elemente, die den historischen, schützenswerten Ortskern prägen, beschrieben und bewertet. Als städtebaulich-historischer Fachbeitrag des Landesamts für Denkmalpflege ermöglicht er für die tägliche Praxis einen unkomplizierten und schnellen Datenzugriff und steht damit allen am Planen und Bauen in Merdingen beteiligten Behörden und Personen tagesaktuell zur Verfügung.

  • Abteilung 1
    13.04.2018
    Sigrun von Strauch wird Regierungsvizepräsidentin in Stuttgart
  • Abteilung 4
    13.04.2018
    A81 / B10 – Anschlussstelle Zuffenhausen - Neubau eines Brückenbauwerks im Zuge der Rampe der B10 zur A81 in Richtung Leonberg
    Einrichtung der Verkehrssicherung bereits ab Samstag, 14. April 2018

    An der Anschlussstelle (AS) Zuffenhausen soll zur Verbesserung der Verkehrsströme ein Überführungsbauwerk errichtet werden. Die Brücke mit einer Länge von 27 Metern dient der Entflechtung des Verkehrs der B10 aus Richtung Stuttgart zur A81 Richtung Leonberg und von der A81 aus Richtung Heilbronn kommenden auf die B10 in Richtung Stuttgart. Durch die aktuell vorhandene starke Verflechtung kommt es immer wieder zu erheblichen Staubildungen auf der A81 sowie auf der B10.

    Durch die Überführung der Zufahrtsrampe von der B10 über die Ausfädelspur der A81 in Richtung Stuttgart hinweg, entfällt zukünftig die Verflechtung der sich bisher kreuzenden Verkehrsströme. Nach Fertigstellung des Bauwerkes und Anbindung an die vorhandene Rampe kreuzen sich die beiden Verkehrsströme zukünftig auf unterschiedlichen Niveaus und somit ohne Stau.

    Die Baudurchführung erfolgt in mehreren Bauabschnitten. Ab Samstag, 14. April 2018 erfolgt die Einrichtung der Verkehrssicherung zur ersten Bauphase. Mit größeren Behinderungen ist dabei nicht zu rechnen.

    Ab Montag, 16. April 2018 wird dann ohne Beeinträchtigung des Verkehrs neben der Fahrbahn mit den Arbeiten für die Herstellung einer provisorischen Abfahrtsrampe begonnen. Diese Arbeiten werden rund drei Wochen andauern.

    Nach Abschluss dieser Arbeiten wird der Verkehr dann auf dem Provisorium geführt, um im Bereich der jetzigen Rampe das neue Brückenbauwerk erstellen zu können.

    Zur Sicherung des Baustellenbereichs wird die zulässige Höchstgeschwindigkeit im Umfeld der Baufelder reduziert. Die durchgehende Fahrbahn der A81 ist davon nicht betroffen.
    Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Oktober 2018 andauern.

    Der Bund investiert in den Neubau der Brücke rund 1,5 Millionen Euro.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bitte die betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis für mögliche Beeinträchtigungen im Bereich der AS Zuffenhausen.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    12.04.2018
    B 19 – Sanierung zwischen Knotenpunkt B 19 / L 1025 bei Hohebach und der Ortsdurchfahrt Dörzbach (Hohenlohekreis)
    Sperrungen von Zufahrten wegen Asphaltarbeiten im ersten Bauabschnitt

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart und die Gemeinde Dörzbach führen seit dem  3. April 2018 bis voraussichtlich Ende dieses Jahres an der B 19 eine gemeinsame Baumaßnahme durch. Auf einer Länge von rund 3,6 km zwischen den Knotenpunkten B 19 / L 1025 bei Hohebach und der Ortsdurchfahrt Dörzbach in Richtung Rengershausen werden Versorgungsleitungen verlegt und die Fahrbahndecke erneuert.

    Vom 16. April bis voraussichtlich einschließlich 20. April werden die Asphaltarbeiten zwischen der Abzweigung B 19 / L 1025  bei Hohebach und der OD Dörzbach bis zum Bereich der Arztpraxis Dr. Hofmann ausgeführt. Da der Ortseingangsbereich auf der B 19 Dörzbach gesperrt ist, ist die Zufahrt zur Gärtnerei / Schreinerei Reuter vom 18. April, 6:00 Uhr, bis einschließlich 20. April, 20:00 Uhr, nur aus Richtung Hohebach über den Gemeindeverbindungsweg möglich. Die Arztpraxis Dr. Hofmann kann vom 18. bis einschließlich 20. April nur von der B 19 aus Fahrtrichtung der Ortsmitte Dörzbach angefahren werden.

    Der Bund und die Gemeinde Dörzbach investieren rund 2,4 Mio. Euro in diese Erhaltungs- und Versorgungsmaßnahmen zum Erhalt der Infrastruktur und Verbesserung der Mobilität.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart und die Gemeinde Dörzbach bitten die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer sowie die Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. Alle am Bau Beteiligten sind bestrebt, die Bauzeit so kurz wie möglich zu halten.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    12.04.2018
    Nächtliche Sperrungen auf der A 8 in Fahrtrichtung München zwischen der Tank- und Rastanlage Gruibingen und der Anschlussstelle Mühlhausen wegen Arbeiten am Tunnel Gruibingen
    Verkehrsausleitung über die U 27 bis zur Anschlussstelle Mühlhausen

    ​Am kommenden Wochenende wird die A 8 in Fahrtrichtung München ab der Tank- und Rastanlage Gruibingen bis zur Anschlussstelle Mühlhausen von Freitag, 13. April 22:00 Uhr, bis Samstag, 14. April 06:00 Uhr, sowie von 20:00 Uhr, bis Sonntag, 15. April 2018, 05:00 Uhr, gesperrt.

    Die Umleitungsstrecke ist als Bedarfsumleitungsstrecke U 27 bis zur Anschlussstelle Mühlhausen ausgeschildert.

    Im Tunnel Gruibingen müssen notwendige Arbeiten an der Tunnellüftung durchgeführt werden, um weiterhin einen sicheren Betrieb zu gewährleisten. Die Arbeiten können nur unter Sperrung des Tunnels durchgeführt werden. Die Sperrungen beschränken sich auf die Nachtstunden, da dann ein geringeres Verkehrsaufkommen erwartet wird.

    Da dennoch mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen ist, wird empfohlen, die Sperrung weiträumig zu umfahren. Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Verkehrsbehinderungen sowie die Anwohner um Verständnis für die Beeinträchtigungen auf der Umleitungsstrecke.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    11.04.2018
    B 14 bei Nellmersbach - Tunnel Leutenbach - Sperrung des rechten Fahrstreifens in Fahrtrichtung Stuttgart werktäglich voraussichtlich ab 16. bis 20. April 2018
    Sanierung der Böschungsrutschungen

    Das Regierungspräsidium Stuttgart behebt vom 16. bis zum 20. April 2018 die zwei Erdrutschungen an der Böschung der B 14 auf dem Streckenabschnitt zwischen Nellmersbach und Tunnel Leutenbach in Fahrtrichtung Stuttgart. Ursache der beiden Rutschungen waren starke Regenfälle im Januar dieses Jahres gewesen.

    Bei dieser Sanierung wird Erdmaterial abgegraben und die Böschung mittels Sickerscheiben gestützt. Die Auffüllung erfolgt mit Schroppenmaterial.

    Die Baustelle wird über die B 14 von Nellmersbach in Fahrtrichtung Stuttgart angefahren. Da sich Baufahrzeuge auf dem Seitenstreifen und an der Böschung befinden werden, muss der rechte Fahrstreifen in Fahrtrichtung Stuttgart aus sicherheitstechnischen Gründen gesperrt werden. Während die Arbeiten im Baustellenbereich durchgeführt werden, wird die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 80 km/h beschränkt.

    Die Verkehrssicherung wird während der Bauzeit täglich um 08:30 Uhr auf- und gegen 18:00 Uhr wieder abgebaut. Geplant sind 2 Tage Bauzeit je Rutschung. Nachts sind keine Beeinträchtigungen auf dem Streckenabschnitt.

    In Fahrtrichtung Backnang finden keine Bauarbeiten statt. Die zwei Fahrbahnen in Richtung Backnang können daher ungehindert befahren werden.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    10.04.2018
    Kurzzeitige Vollsperrung auf der A 6 zwischen Ilshofen/Wolpertshausen und Kirchberg am Sonntag
    Kurzzeitige Vollsperrung am Sonntag, den 15. April, gegen 8:00 Uhr in beiden Fahrtrichtungen an den Anschlussstelle Ilshofen/Wolpertshausen und Kirchberg aus Gründen der Verkehrssicherheit unvermeidbar

    ​Am kommenden Sonntag, 15. April 2018, zwischen 8:00 Uhr und 8:30 Uhr, muss die A6 zwischen Ilshofen/Wolpertshausen und Kirchberg in beiden Fahrtrichtungen kurzfristig gesperrt werden. Die Autobahnpolizei wird in diesem Zeitraum in beiden Fahrtrichtungen für rund 10 Minuten eine Vollsperrung einrichten. Die Arbeiten können aus Sicherheitsgründen nur bei Tageslicht verrichtet werden.

    Die Vollsperrung ist notwendig, da ein über die Autobahn führendes Stromkabel abgebaut werden muss. Dabei ist es erforderlich, dass das Kabel auf die Fahrbahn der Autobahn abgesenkt und dann heruntergezogen werden muss.

    Das Regierungspräsidium bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer um ihr Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Kabelarbeiten.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustellen-informationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 1
    10.04.2018
    Oberbürgermeisterwahl in Eislingen/Fils (Landkreis Göppingen)
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Das Ergebnis der Wahlprüfung liegt nun vor. Die Wahl von Klaus Heininger ist gültig.“

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer bestätigte die Oberbürgermeisterwahl der Stadt Eislingen/Fils. „Das Ergebnis der amtlichen Wahlprüfung liegt nun vor“, so Reimer. „Die Wahl ist gültig.“ Innerhalb der gesetzlichen Einspruchsfrist seien keine Einsprüche gegen die Wahl eingegangen. Die rechtliche Prüfung des Wahlganges am 11. März 2018 habe ebenfalls keine Beanstandungen ergeben. Damit stehe der Wiederverpflichtung von Herrn Klaus Heininger nichts mehr im Wege, so der Regierungspräsident.

    Klaus Heininger wurde im ersten Wahlgang am 11. März 2018 bei einer Wahlbeteiligung von 20,9 Prozent mit 97,7 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen zum Oberbürgermeister von Eislingen/Fils gewählt. Er hatte keinen Gegenkandidaten.

  • Abteilung 1
    10.04.2018
    Wiedereinsetzung von Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer beglückwünscht den OB zur Wiederwahl und freut sich auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit

    ​Am heutigen Abend, 10. April 2018, wurde der neue und alte Oberbürgermeister von Backnang, Dr. Frank Nopper, in sein Amt wiedereingesetzt. Bei seiner Ansprache gratulierte ihm Regierungspräsident Wolfgang Reimer zu seiner Wiederwahl und wünschte ihm eine erfolgreiche Amtszeit.

    Hier Auszüge aus der Rede, es gilt das gesprochene Wort:

    Lieber Herr Nopper – Sie stehen heute im Mittelpunkt des Interesses. Wir feiern heute Ihre dritte Amtseinsetzung als wiedergewählter OB.

    Ich freue mich, heute gemeinsam mit Ihnen allen die die dritte Wiedereinsetzung - feierlich begehen zu dürfen.

    Herzlichen Glückwünsch auch im Namen der Landesregierung, eine sehr deutliche Mehrheit von 87% im ersten Wahlgang bei einer Gegenkandidatur ist ein deutliches und überzeugendes Ergebnis. Es ist ein klarer Vertrauensbeweis für Sie, Herr Nopper, und ein Ergebnis Ihres erfolgreichen Wirkens während Ihrer beiden Amtsperioden als Oberbürgermeister von Backnang.

    Auch Ihre bisherige Zusammenarbeit mit der Kommunalaufsicht verlief sehr gut. Das sage ich natürlich aus Sicht der Kommunalaufsicht und hoffe doch, dass Sie das ebenso empfunden haben.
    Einerseits vertreten wir als Mittel- und Bündelungsbehörde die Landesregierung in ihren verschiedenen Ministerien und damit auch die Fachaufsicht über die untere Verwaltungsebene. Andererseits verstehen wir Regierungspräsidien uns als Bindeglied, ja auch als Sprachrohr und Mittler zur Regierung hin zu sein.
    Auch in Ihrer neuen und dritten Amtsperiode bietet Ihnen das Regierungspräsidium weiterhin bei allen wichtigen Themen eine gute und vertrauensvolle Partnerschaft an!

    Auch wenn wir heute gerade keinen personellen Wechsel und damit auch keine große Zäsur im politischen Betrieb einer Stadt vollziehen, blicken wir trotzdem gespannt auf die anstehende dritte Amtsperiode von Herrn Nopper.

    Eine Herausforderung Ihrer neuen Amtszeit wird auch das Thema Luftreinhaltung sein.  Spätestens nach dem höchstrichterlichen Urteil am Bundesverwaltungsgericht in Stuttgart Ende Februar. Ich darf Ihnen versichern, dass wir alle denkbaren Maßnahmen genau prüfen werden. Mit Ihrem Masterplan für „saubere Luft“ haben Sie bereits die Richtung zu einem veränderten Mobilitätsverhalten eingeschlagen. Die Mobilität der Zukunft sollte nachhaltig, klimaschonend, möglichst emissionsfrei, intelligent, vielfältig und vernetzend sein.

    Verkehrsstrategisch finden um Backnang derzeit wichtige und dringende Maßnahmen an der B 14 statt, wie etwa der 4-streifige Ausbau. Er hat zum Ziel die seit langem vorhandenen Kapazitätsengpässe dauerhaft zu beseitigen, die Ortsdurchfahrten zu entlasten und damit innerorts das Unfallrisiko zu senken und nicht unerheblich zur Luftverbesserung innerhalb der Stadt beizutragen. Immerhin nutzen diesen Streckenabschnitt durchschnittlich rund 23.000 Fahrzeuge am Tag bei einem Schwerverkehrsanteil von rund 7%. Bis 2026 soll die Gesamtmaßnahme abgeschlossen sein. Mit dem Bau des Murrtalviaduktes hat das RP den Startpunkt gesetzt. Derzeit wird der Abschnitt zwischen Nellmersbach und Waldrems gebaut. Die Arbeiten dauern noch bis Mitte 2018. Für das Gesamtprojekt sind vom Bund derzeit ca. 140 Mio. € zur Verfügung gestellt worden.

    Die Stadt Backnang ist eine von vier Kommunen in Baden-Württemberg, die sich an einem von der LUBW konzipierten und betreuten Modellprojekt beteiligen. Das ist der Landesregierung sehr wichtig und wir müssen dringend den Verlust der biologischen Vielfalt stoppen. Gerade der Biotopverbund bietet wertvollen Lebensraum für Tier- und Pflanzenarten durch ein zusammenhängendes Gebiet. Daher kann jede Kommune einen erheblichen Beitrag leisten.

    Nun möchte ich zum Schluss noch kurz auf die Finanzlage eingehen. Herr OB Nopper, finanztechnisch haben Sie alles voll im Griff. Sie führen die Finanzen solide, vorausschauend und verantwortungsbewusst. Setzen Sie Ihre „schwäbische“/ solide Finanzpolitik fort bei gleichzeitigem innovativem Handeln für ein attraktives zukünftiges Backnang. Ich danke Ihnen für die bisherige gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Ich danke Ihnen im Namen des Landes und des RP für Ihren unermüdlichen und sehr engagierten Einsatz während Ihrer gesamten ersten Amtsperiode zum Wohle der Stadt und darüber hinaus. Die Geschicke der Stadt liegen bei Ihnen weiterhin in guten Händen!
       
    Ich wünsche Ihnen ein weiterhin gutes, vertrauensvolles und harmonisches Miteinander mit dem Rathausteam und Stadtrat, das nötige Quäntchen Glück und alles Gute.

  • Abteilung 5
    09.04.2018
    Land fördert Hochwasserschutzmaßnahmen am Götzenbach in Lorch mit insgesamt 605.000 Euro
    Umweltminister Franz Untersteller: „Der Ausbau des Hochwasserschutzes ist für die Sicherheit der Menschen und den Erhalt von Lebens-, Arbeits- und Kulturräumen unverzichtbar.“

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Der Zuschuss wird dazu beitragen, die Gefahren von Hochwasserschäden am Götzenbach deutlich zu mindern.“

    Das Regierungspräsidium Stuttgart hat der Stadt Lorch in diesen Tagen einen Landeszuschuss in Höhe von rund 605.000 Euro bewilligt. Mit dieser Zuwendung beteiligt sich das Land zu 59 Prozent an den förderfähigen Kosten (1,025 Millionen Euro) für den Hochwasserschutz am Götzenbach in der Ortslage Lorchs. 

    „Mit dem Klimawandel wird die Gefahr von Starkregenereignissen und Überflutungen tendenziell steigen“, betonte Umweltminister Franz Untersteller. „Vor diesem Hintergrund ist der in Lorch geplante Ausbau des Hochwasserschutzes als Investition für die Sicherheit der Menschen und den Erhalt von Lebens-, Arbeits- und Kulturräumen sowie Vermögenswerten unverzichtbar." 

    „Der Götzenbach soll zukünftig ein hundertjährliches Hochwasser schadlos ableiten können. Dieser Zuschuss des Landes wird dazu beitragen, die Gefahren von Hochwasserschäden am Götzenbach deutlich zu mindern", so Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

    Hintergrundinformationen: 

    Die Hochwasserschutzmaßnahmen erstrecken sich von der Ofengasse bis zum Schillerplatz.
    Der Götzenbach soll zukünftig ein hundertjährliches Hochwasser schadlos ableiten können, um den Hochwasserschutz im Stadtgebiet wesentlich zu verbessern. Dabei sind der Rückbau und die Vergrößerung von Verdolungen geplant, damit der Abflussquerschnitt vergrößert wird. Zudem sind teilweise Erhöhungen von Ufermauern Teil des Projekts, um ein Ausufern des Götzenbaches zu verhindern.

    Der Bereich Schillerplatz bis zum Zollplatz soll bis zum Beginn der Remstalgartenschau 2019 fertiggestellt sein. Im Anschluss daran soll dann der weitere Bereich vom Zollplatz bis zur Ofengasse umgesetzt werden.

  • Abteilung 2
    09.04.2018
    Vorsitzender Paul Nemeth MdL und Geschäftsführer Axel Wörner des Arbeitskreises Heimatpflege verleihen die Ehrennadel des Arbeitskreises
    Der Festakt in der Hospitalkirche in Schwäbisch Hall am 16. April 2018 beginnt um 18 Uhr

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    mit der Verleihung der Ehrennadel würdigt der Arbeitskreis Heimatpflege im Regierungsbezirk Stuttgart e.V. regelmäßig das ehrenamtliche Engagement für die Heimat. Der Vorsitzende des Arbeitskreises Heimatpflege, Paul Nemeth MdL nimmt die Ehrung gemeinsam mit dem Geschäftsführer des Arbeitskreises, Axel Wörner vom Regierungspräsidium Stuttgart, vor. Leitender Regierungsdirektor Wörner vertritt Regierungspräsident Wolfgang Reimer, der aufgrund der Teilnahme einer Delegationsreise der Landesregierung verhindert ist.

    Sie sind herzlich eingeladen, dabei zu sein:

    am Montag, 16. April 2018, um 18.00 Uhr
    in der Hospitalkirche
    Am Spitalbach 8, 74523 Schwäbisch Hall.

    Die Auszeichnung erhalten:

    • Frau Bianca Stöker, Schwäbisch Hall
    • Herr Tobias Rieger, Rosengarten-Raibach
    • Frau Hedwig Ernsperger, Rosenberg
    • Frau Christine Kalbantner, Herbrechtingen
    • Herr Wolfgang Haug, Leinfelden-Echterdingen


    Das detaillierte Programm ist als Anlage beigefügt. Über Ihr Interesse und Ihr Kommen freuen wir uns sehr. Bei Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung. Infor-mationen zum Arbeitskreis Heimatpflege finden sich im Internet unter www.heimatpflege-stuttgart.bib-bw.de.

    Mit freundlichen Grüßen

    Katja Lumpp
    Pressestelle
    Regierungspräsidium Stuttgart

    Einladungskarte (pdf, 57 KB)

  • Abteilung 8
    09.04.2018
    Landesdenkmalpflege Baden-Württemberg - In Bad Buchau, Neuweiher II werden die archäologischen Ausgrabungen fortgesetzt
     Drohnenaufnahme der offenen Grabungsflächen im Herbst 2017 mit Blick auf Bad Buchau (Foto: P. Scherrer / LAD)

    Im geplanten Neubaugebiet Neuweiher II am Südrand der Gemeinde Bad Buchau wurden bereits 2017 umfangreiche Rettungsgrabungen durchgeführt. Diese werden ab dem 16. April 2018 wieder aufgenommen. Bisher wurden archäologische Reste vom eiszeitlichen Rentierknochen bis zu mittelalterlicher Keramik gefunden. Besonders bedeutend sind die feucht erhaltenen Holzobjekte wie Reste von Einbäumen, Paddel und Werkzeuggriffe. Insgesamt konnten bislang über 2500 Fundstücke geborgen werden. Wegen des Wintereinbruchs mussten die Arbeiten im Dezember unterbrochen werden. 

    Wie geplant, werden zunächst die schon letztes Jahr entdeckten Baustrukturen aus dem Frühmittelalter (dendrodatiert auf 711 n. Chr.) weiter dokumentiert und geborgen. Während der gesamten Grabungsdauer bleibt die Verbindungsstraße durch das Gelände gesperrt. Je nach Grabungsfortschritt werden Geländeführungen angeboten. Ein Bericht über die letztjährigen Grabungen wird in den „Archäologischen Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2017“ erscheinen. 


    Auswahl von typischen Funden von der Jungsteinzeit bis ins Mittelalter (Foto: M. Erne / LAD)

  • Abteilung 4
    09.04.2018
    Sanierung der L 1073 zwischen Abtsgmünd-Pommertsweiler und Adelmannsfelden (Ostalbkreis)
    Fertigstellung und Aufhebung der Vollsperrung am 13. April

    Aufgrund starker Fahrbahnschäden war es erforderlich geworden, die Asphaltbeläge der L 1073 zwischen Pommertsweiler und Adelmannsfelden zu erneuern. Außerdem wurde in dieser Maßnahme, die seit August 2017 durchgeführt wurde, eine Kurven- und Kuppenabflachung bei Adelmannsfelden und der lange geforderte Rad-, Geh-und Wirtschaftsweg gebaut. 

    Am 13. April 2018 kann die Vollsperrung nun wieder aufgehoben werden. Der Verkehr auf der L 1073 ist ab dann wieder ohne Einschränkungen möglich. 

    Das Land bedankt sich bei allen, die zum Gelingen des Projektes beigetragen haben. Den Gemeinden und den Eigentümern, welche ihre Flächen zur Verfügung gestellt haben und den Anliegern und Verkehrsteilnehmern für ihre Geduld und das Verständnis für die bauzeitlichen Beeinträchtigungen. 

    Das Land investierte in diese wichtige Verkehrsinfrastrukturmaßnahme rund 1,3 Millionen Euro.

  • Abteilung 4
    06.04.2018
    A 81 zwischen Stuttgart und Heilbronn - Großraum- und Schwertransport quert die Bundesautobahn über beide Fahrtrichtungen
    Kurzzeitige Vollsperrung am Mittwoch, 11. April, gegen 2:00 Uhr in beiden Fahrtrichtungen an der Anschlussstelle Heilbronn-Untergruppenbach

    In der Nacht von Dienstag, 10.04.2018, auf Mittwoch, 11.04.2018, erfolgt eine Autobahnquerung der A 81 durch einen Großraum- und Schwertransport auf Höhe der Anschlussstelle Heilbronn-Untergruppenbach. 

    Um die Fahrbahnquerung zu ermöglichen, werden am 10.04.2018 ab 20.00 Uhr die Schutzplanken im Mittelstreifen demontiert. Zur Absicherung der Arbeitsstelle wird in beiden Fahrtrichtungen jeweils der dritte (innere) Fahrstreifen abgesperrt.

    Am Mittwoch, 11.04.2018, gegen 2:00 Uhr wird die Schutzplanke auf einer Länge von ca. 25 m geöffnet sein. Durch die Autobahnpolizei wird auf beiden Fahrtrichtungen für max. 10 Minuten eine Vollsperrung durchgeführt. 

    Dadurch kann der von Heilbronn kommende Transport auf die gesperrte Anschlussstelle zur Autobahn auffahren, die Autobahn queren und anschließend die ebenfalls gesperrte Auffahrt zur Autobahn in Fahrtrichtung Löwenstein verlassen. 

    Anschließend - nach ca. 10 Minuten - wird die Vollsperrung wieder aufgehoben und es stehen in jeder Fahrtrichtung zunächst wieder zwei Fahrspuren zur Verfügung. Denn nach dieser Querfahrt müssen die Schutzplanken innerhalb der noch vorhandenen Arbeitsstelle (dritte/innere Spur) wieder montiert werden. Es ist vorgesehen, dass den Verkehrsteilnehmern ab 6:00 Uhr für beide Fahrtrichtungen wieder alle drei Fahrspuren zur Verfügung stehen.

    Bei der zu transportierenden Ware handelt es sich um hochsensible Vakuumkammern mit Transportabmessungen von 30,00 m Länge, 6,00 m Breite und 6,20 m Höhe mit einer Lastfahrt von 110,0 Tonnen. 

    Die betroffenen Verkehrsteilnehmer werden dringend gebeten, diese Vollsperrung vorab zu berücksichtigen und ggf. die Fahrtzeit und -route danach abzustimmen sowie verstärkt den Verkehrsfunk zu beachten. Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Behinderungen. 

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    06.04.2018
    Grundhafte Sanierung der L 2310 zwischen L 617 und Almosenberg (Main-Tauber-Kreis)
    Arbeiten des ersten Bauabschnitts beginnen am Montag, 09. April 2018, 09:00 Uhr

    Am Montag, 09. April 2018, 09:00 Uhr, beginnen die Arbeiten des ersten Bauabschnitts zur Sanierung der Landesstraße L 2310 zwischen der Zufahrt der L 617 am Autohof Wertheim und der Zufahrt zum Gewerbegebiet Almosenberg. 

    Während dieser Bauphase ist die L 2310 zwischen der Zufahrt der L 617 am Autohof und der Zufahrt zum Gewerbegebiet Almosenberg, sowie die Autobahnanschlussstelle Wertheim/ Lengfurt der A 3, in beiden Richtungen gesperrt. Um den Knotenpunkt im Bereich des Autohofes (Abzweig L 2310/ L 617) sanieren zu können, wird der lokale Verkehr für die Dauer von voraussichtlich 2 Wochen über Bettingen und durch das Gewerbegebiet Almosenberg geführt. Nach Beendigung der ersten Bauphase wird der Knotenpunkt wieder geöffnet und der lokale Verkehr wieder um Bettingen herumgeleitet. Für die nachfolgende zweite Bauphase bleibt die die Sperrung der Autobahnanschlussstelle, sowie die Sperrung der L 2310 zwischen L 617 und dem Anschluss in das Gewerbegebiet Almosenberg zunächst bestehen.

    Im Zuge des Baufortschritts werden weitere Pressemitteilungen folgen. 

    Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Ende Mai 2018 andauern. Insgesamt investieren das Land und der Bund als Gemeinschaftsmaßnahme zum Erhalt der Infrastruktur rund 900.000 €. 

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 1
    05.04.2018
    Drei Jahre Landeserstaufnahme in Ellwangen

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Das Interesse sowie die Hilfsbereitschaft und Unterstützung in der Bevölkerung sind weiterhin ungebrochen groß. Das Land hätte ohne diese kompetente und flexible Unterstützung die Flüchtlingskrise in dieser Form nicht bewältigen können.“

    Die Landeserstaufnahme (LEA) in Ellwangen besteht im April seit drei Jahren. Dies gibt Anlass für Dank und Anerkennung für das Geleistete. 

    Im April 2015 startete die Flüchtlingsunterbringung auf einer Teilfläche der ehemaligen Reinhardt-Kaserne in Ellwangen. Der Anstieg der Flüchtlingszahlen in Baden-Württemberg 2014/2015 machte den Ausbau der Erstaufnahmekapazitäten im Land notwendig. Bis 2014 befand sich lediglich in Karlsruhe eine Landeserstaufnahmeeinrichtung, ab Herbst 2014 kam zusätzlich Meßstetten (Zollernalbkreis) hinzu. Ein weiterer Baustein im Ausbaukonzept des Landes war die Errichtung der LEA in Ellwangen. Mit großem Engagement wurde daher der Start der LEA vorbereitet und in kurzer Zeit möglich gemacht. Die Einrichtung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Ellwangen und dem Ostalbkreis auf Basis eines gemeinsamen Vertrages. 

    Bedingt durch die stark ansteigenden Flüchtlingszahlen im Sommer 2015 und insbesondere nach der sogenannten Grenzöffnung im September waren die ersten Monate in der Einrichtung sehr turbulent und durch eine massive Überbelegung geprägt. Die für 500 bis 1.000 Personen konzipierte Einrichtung musste kurzzeitig über 4.000 Menschen beherbergen. 

    Diese Ausnahmesituation verlangte den Beteiligten alles ab. „Die Stadt Ellwangen war in dieser Phase einer enormen Belastung ausgesetzt, die sie jedoch dank des Verständnisses und der Hilfsbereitschaft der Einwohner sehr gut bewältigen konnte. Was die Ellwanger geleistet haben, ist nicht selbstverständlich. Es zeigt sich, dass gerade auch in ländlichen Regionen die Zivilgesellschaft hervorragend funktioniert“, sagte Regierungspräsident Wolfgang Reimer. 

    Anfang des Jahres 2016 kehrte durch den massiven Ausbau der Unterbringungskapazität im Land und den Rückgang der neuankommenden Flüchtlinge Normalität in der LEA ein. „Das Interesse sowie die Hilfsbereitschaft und Unterstützung in der Be-völkerung sind weiterhin ungebrochen groß. Dank des außerordentlichen Einsatzes der Stadt, der Polizei, der caritativen Einrichtungen und der ehrenamtlichen Helfer konnte der Ausnahmezustand, genauso wie der normale Betrieb in den letzten Jah-ren gestemmt werden. Das Land hätte ohne diese kompetente und flexible Unterstützung die Flüchtlingskrise in dieser Form nicht bewältigen können“, betonte Reimer.

    Viele Flüchtlinge haben in diesen drei Jahren die Erstaufnahmeeinrichtung durchlaufen, viele Geschichten und Schicksale stecken hinter diesen Menschen. Inzwischen läuft der Alltag in der LEA reibungslos und die Verfahren haben sich eingespielt. Die Geflüchteten erfahren in Ellwangen eine positive Aufnahme. 

    Mittlerweile hat sich ein gemeinsames Miteinander im Zusammenleben von Bevölkerung und Flüchtlingen verfestigt und die Bewohnerzahl ist seit vielen Monaten konstant im Bereich von 400-600 Menschen. „Durch geschaffene Strukturen und Institutionen konnte das Miteinander in der Stadt Ellwangen weiter vorangetrieben werden“, bilanziert der Regierungspräsident. Ein Beispiel dafür sei die dauerhafte Etablierung der mobilen Sozialarbeit (Streetwork) und die Erhöhung der Personalausstattung des örtlichen Polizeireviers, um auch außerhalb der LEA für geordnete Zustände zu sorgen. „Wir sind sehr froh, in der Stadt und dem Landkreis Partner zu haben, mit denen wir gemeinsam und auf Augenhöhe vorangehen“, ergänzte Reimer. 

    Im Rahmen einer langfristigen Strategie, gerade auch um Zustände wie im Jahr 2015 zu vermeiden, plant das Land langfristig eine ausreichende Zahl der Plätze in Erstaufnahmeeinrichtungen zu erhalten. Deshalb strebt das Land eine Verlängerung des bis 2020 befristeten Nutzungsvertrags mit der Stadt Ellwangen und dem Ostalbkreis für die LEA Ellwangen an. Hierzu findet am 13. April in Ellwangen eine Einwohnerversammlung der Stadt Ellwangen statt, an der auch Regierungspräsident Wolfgang Reimer teilnehmen wird.

  • Abteilung 5
    05.04.2018
    Bepflanzungsmaßnahmen an der Brenz (Landkreis Heidenheim)
    Ansiedelung standortgerechter Gehölze, Heister und Sträucher im Abschnitt Bergenweiler bis Sontheim

    An verschiedenen Stellen entlang der Brenz – im Abschnitt Bergenweiler bis Sontheim – lässt der Landesbetrieb Gewässer im Regierungspräsidium Stuttgart Bepflanzungsmaßnahmen im Gewässerrandstreifen durchführen. Vorbehaltlich einer geeigneten Witterung, beginnen die Arbeiten kommende Woche und werden voraussichtlich nach zwei Wochen abgeschlossen sein. 

    Dabei werden standortgerechte Gehölze, Heister und Sträucher - wie Feldahorn, Schwarzerle oder Flatterulme - auf den landeseigenen Grundstücken gepflanzt, mit dem Ziel einen für ein ökologisch intaktes Gewässer wertvollen Gehölzstreifen anzusiedeln. Die Pflanzen werden mit Drahthosen gegen Wildverbiss geschützt. Sämtliche Gehölze stammen aus gebietsheimischer Herkunft.

    Im Zuge der Arbeiten kann es sein, dass private Grundstücke überfahren werden müssen. Selbstverständlich werden die Arbeiten nur bei entsprechender Witterung durchgeführt, so dass Schäden verhindert werden. Wir bitten die Betroffenen um Verständnis.

  • Abteilung 5
    05.04.2018
    Flora-Fauna-Habitat-Gebiete werden durch das Regierungspräsidium Stuttgart rechtlich gesichert - Beginn der öffentlichen Auslegung und Anhörung am 9. April
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Die Konkretisierung der Grenzen und der Erhaltungsziele führt zu mehr Transparenz und Klarheit. Umfassende Information und Kommunikation sind mir dabei ein besonderes Anliegen.“

    Das Regierungspräsidium Stuttgart beabsichtigt, zur Festlegung der Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung (FFH-Gebiete) eine Rechtsverordnung zu erlassen. Dabei sollen alle 49 FFH-Gebiete, die im Zuständigkeitsbereich des Regierungspräsidiums liegen, in einer Verordnung ausgewiesen werden. Im Land Baden-Württemberg weist jedes Regierungspräsidium in eigener Regie „seine“ FFH-Gebiete aus. Die hierzu erforderlichen Verfahren sind landesweit abgestimmt und laufen parallel. 

    Am 9. April 2018 beginnt das öffentliche Beteiligungsverfahren. Die Verordnungsunterlagen werden in Papierform beim Regierungspräsidium Stuttgart, Ruppmannstraße 21, 70565 Stuttgart (Gebäude B, 2. Stock, Zimmer Nr. 2.083) für die Dauer von zwei Monaten öffentlich ausgelegt. Die Unterlagen werden ebenfalls für die Dauer der öffentlichen Auslegung auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Stuttgart veröffentlicht.

    Die geplante Verordnung enthält die Abgrenzungen der bereits bestehenden FFH-Gebiete im Maßstab 1:5.000 (bisher 1:25.000). Gegenstand der Verordnung sind ferner die in den jeweiligen FFH-Gebieten vorkommenden natürlichen Lebensräume und Arten sowie deren spezifische Erhaltungsziele. Auf diesem Wege kommt das Land Baden-Württemberg den formalen Forderungen der EU-Kommission nach, die bestehenden Gebiete national auszuweisen. Ohne den Erlass der Rechtsverordnung bestünde auch die Gefahr, dass die Europäische Union vorgesehene Fördermittel streicht oder zumindest aussetzt. 

    Grundlage der Verordnung ist die europäische FFH-Richtlinie. Diese bildet - zusammen mit der Vogelschutz-Richtlinie - die Grundlage für die Errichtung des europäischen ökologischen Netzes mit der Bezeichnung NATURA 2000. Es ist das weltweit größte Projekt zum Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen und hat zum Ziel, die biologische Vielfalt für die kommenden Generationen in Europa - und damit auch unsere einzigartige Naturheimat - zu bewahren.

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer erläuterte: „Die Konkretisierung der Grenzen und der Erhaltungsziele führt zu mehr Rechtsklarheit und größerer Transparenz. Das macht es für Eigentümer und Bewirtschafter einfacher festzustellen, wo die Grenzen der FFH-Gebiete verlaufen. Dies war bislang aufgrund des vergleichsweise groben Kartenmaßstabs 1:25.000 nicht immer der Fall“, so Reimer.

    Für die Bürgerinnen und Bürger entstehen dabei keine zusätzlichen Verpflichtungen. Die geplante Verordnung führt zu keiner Verschärfung der bestehenden Regelungen. Das durch die FFH-Richtlinie vorgegebene und im Bundesnaturschutzgesetz geregelte Verbot der erheblichen Beeinträchtigung der FFH-Gebiete (Verschlechterungsverbot) ist bereits geltendes Recht. Weitergehende Gebote und Verbote werden nicht in die Verordnung aufgenommen. 

    Ab dem 9. April haben alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, Bedenken und Anregungen zu der geplanten Verordnung beim Regierungspräsidium Stuttgart vorzubringen. Jede Stellungnahme wird fachlich und rechtlich geprüft und durch das Regierungspräsidium beantwortet.

    „Unser Ziel ist es, auf die Belange aller Interessengruppen einzugehen und damit eine möglichst große Akzeptanz für die Rechtsverordnung zu erzielen“, betonte der Regierungspräsident. „Umfassende Information und Kommunikation während des gesamten Verfahrens sind mir ein besonderes Anliegen“.

  • Abteilung 4
    04.04.2018
    Regierungspräsidium beginnt mit der Fahrbahndeckenerneuerung auf der Autobahn 6 zwischen Neuenstein und Kupferzell
    Einrichtung der ersten Bauphase beginnt

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart – Baureferat Nord beginnt am 9. April 2018 mit der Fahrbahndeckenerneuerung auf der Autobahn 6 zwischen den Anschlussstellen Neuenstein und Kupferzell in Fahrtrichtung Nürnberg.

    Die Sanierung findet in zwei Hauptbauphasen mit einer halbseitigen Erneuerung des Fahrbahnbelages statt. Während der ersten Bauphase wird der linke Teil der Fahrbahndecke in Fahrtrichtung Nürnberg saniert. Dafür wird ein Fahrstreifen aus Heilbronn kommend in Fahrtrichtung Nürnberg auf die Gegenseite übergeleitet. In der zweiten Bauphase wird der rechte Teil der Fahrbahndecke in Fahrtrichtung Nürnberg erneuert. Die Verkehrsführung bleibt dabei im Wesentlichen unverändert. Während der Baumaßnahme werden zwei Fahrstreifen je Fahrtrichtung aufrechterhalten.

    Bereits in dieser Woche werden vorbereitende Arbeiten, wie Arbeiten im Mittelstreifen und Vormarkierungen durchgeführt. Ab Montag, 9. April 2018 wird mit der Einrichtung der Verkehrssicherung für die erste Bauphase begonnen. Am Montag den 16. April 2018 können dann die Fräsarbeiten beginnen. Voraussichtlich ab dem 24. April beginnt der Umbau für die zweite Bauphase. Mit Einrichtung der zweiten Bauphase wird auch die Auf- und Abfahrt an der Anschlussstelle Neuenstein für die Richtungsfahrbahn Nürnberg gesperrt und anschließend saniert. Ab dem 1. Mai 2018 soll die Anschlussstelle wieder in vollem Umfang zur Verfügung stehen.

    Innerhalb der zweiten Bauphase werden auch die Ein- und Ausfahrten der Tank- und Rastanlage Hohenlohe Süd und die noch fehlenden Bereiche der Auf- und Abfahrt an der Anschlussstelle Kupferzell saniert. Über die notwendigen Sperrungen wird das Regierungspräsidium Stuttgart in einer weiteren Pressemitteilung informieren.

    Aufgrund der geänderten Verkehrsführung und daraus folgenden Geschwindigkeitsreduzierungen muss trotz allen Vorkehrungen mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden. Während Arbeiten im Baustellenbereich durchgeführt werden, wird die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 60 km/h reduziert. In Zeiten, an denen keine Baustellentätigkeiten stattfinden (sonntags und nachts, ohne Verkehrssicherungsarbeiten), wird die zulässige Geschwindigkeit auf 80 km/h erhöht.

    Es ist geplant, alle Arbeiten vor dem 18. Mai 2018 abzuschließen.

    Insgesamt investiert der Bund rund 2,9 Millionen Euro in den Erhalt der Infrastruktur.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer bereits jetzt um Verständnis für die unvermeidlichen Behinderungen. Rechtzeitig vor dem Beginn der zweiten Bauphase werden die Verkehrsteilnehmer mittels Pressemitteilungen erneut über die Bauarbeiten informiert.

  • Abteilung 3
    04.04.2018
    45. Weissacher Imkertag
    Zentrale Fortbildungsveranstaltung für Imker und Bienenfreunde am heutigen Mittwoch, 4. April, in Weissach

    ​„Wir freuen uns sehr, dass wir die Tradition des Weissacher Imkertags fortsetzen.“ Mit diesen Worten eröffnete Dr. Kurt Mezger, Abteilungspräsident der Abteilung Landwirtschaft, Ländlicher Raum, Veterinär- und Lebensmittelwesen des Regierungspräsidiums Stuttgart, den heutigen 45. Weissacher Imkertag. Dieser war mit rund 300 Zuhörern wieder gut besucht.

    Dr. Mezger appellierte an alle Anwesenden, dass jeder zu Hause - und wenn er nur ein Fensterbrett zur Verfügung hat - das Trachtangebot verbessern kann.
    Weiter, so berichtete er, sei im vergangenen Jahr das Bewusstsein für die Bedeutung der Honigbiene und deren besonderen Schutz weiter gewachsen, weshalb die Landesregierung auch ein Sonderprogramm für die kommenden zwei Jahre mit einem Budget von rund 36 Millionen Euro auf den Weg brachte.

    Darüber hinaus ging der Abteilungspräsident auf die vielen weiteren Maßnahmen des Landes zum Bienenschutz ein. Darunter fällt auch das Agrarumweltprogramm FAKT (Förderung Agrarumwelt, Klimaschutz und Tierwohl) und die Landschaftspflegerichtlinie, welche insbesondere die Verbesserung des Nahrungsangebots für Honigbienen und Wildinsekten und somit indirekt die Imkerei unterstützt. Die Bienengesundheit steht bei der Imkereiförderung besonders im Fokus und wurde vom Land mit rund 140.000 Euro gefördert.

    Im Anschluss begrüßte der Weissacher Bürgermeister Daniel Töpfer die Teilnehmer. Töpfer erläuterte, dass auch die Kommune einen Beitrag zum Schutz des drittwichtigsten Nutztiers, durch die Verwendung von alternativen Pflanzenschutzmaßnahmen, grünen Inseln und das Einrichten von Blumenwiesen leistet. Abschließend wünschte er allen Teilnehmern einen aufschlussreichen und informativen Tag.

    Der Vormittag stand dann im Zeichen der Biodiversität und den neuen Erkenntnissen zur Varroabekämpfung:

    Dr. Gerhard Schaber-Schoor, Leiter der Koordinierungsstelle „Biodiversität und Landnutzung“ am Ministerium für ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg (MLR) eröffnete die Fachbeiträge. Er stellte in seinem Vortrag die “Ziele und Maßnahmen des Sonderprogramms des Landes zur Stärkung der biologischen Vielfalt“ vor. Der Ministerrat des Landes beschloss am 21. November 2017 das "Sonderprogramm zur Stärkung der biologischen Vielfalt". Aus dem Sonderprogramm stehen dem MLR, sowie dem Umwelt- und Verkehrsministerium für die Jahre 2018 und 2019 insgesamt 30 Mio. Euro für Fachgrundlagen und Maßnahmen auf der Fläche und weitere 6 Mio. Euro für Monitoring-Aufgaben zusätzlich zur Verfügung. So sollen die bestehenden Maßnahmen und Programme des Landes zum Schutz und zur Stärkung der biologischen Vielfalt mit dem Sonderprogramm ergänzt werden, um dem Verlust der Biodiversität entgegenzuwirken und sie für künftige Generationen zu bewahren.

    Mit dem Vortrag „Varroabekämpfung - aktuelle Situation und Beurteilung neu zugelassener Mittel“ schloss Dr. rer. nat. Rosenkranz, Leiter der Landesanstalt für Bienenkunde an der Universität Hohenheim an. Rosenkranz betonte, dass eine sichere und einfach anzuwendende Varroabekämpfung nach wie vor die größte Herausforderung für die praktische Imkerei im Land sei. Erfreulicherweise wären in den letzten Jahren neue Präparate zugelassen worden - darunter Oxuvar 5,7% und VarroMed - wodurch sich die Flexibilität in der Varroabekämpfung erhöht habe. Rosenkranz stellte diese Neuzulassungen hinsichtlich ihrer Wirksamkeit und Eignung im Vergleich auf das etablierte Varroabekämpfungskonzept vor. Abschließend ging er kurz auf die neue Entdeckung Lithium-Chlorid ein, das aber noch in den Kinderschuhen steckt. Das Fazit von Dr. Rosenkranz war, dass keine sinnvolle Alternative für die Varroabekämpfung mit Ameisensäure vorhanden ist. Durch die neuen Präparate bekämen die Imker nur etwas mehr Flexibilität.

    Nach der Mittagspause hielt M. Sc. Agr. Lea Kretschmer, ehemalige Mitarbeiterin von Dr. Rosenkranz, den Vortrag „Insektensterben - Begriffserklärung, Hintergrundwissen und Fakten“. Kretschmer erklärte das Versuchsdesign und die Ergebnisse der Krefel-der und ähnlicher Studien. Hierbei beantwortete sie Fragen wie „Warum liegt der Verlust der Insektenbiomasse bei 75 Prozent?“ und “Welche Faktoren spielen hierbei eine Rolle?“. Ebenfalls erläuterte Kretschmer beispielsweise den Unterschied zwischen den Begriffen Bienen- und Insektensterben, „denn hier muss deutlich differenziert werden“, so Kretschmer

    Obstbauberater und selbst Imker Alexander Weissbarth stellte in seinem Vortrag „ „Spannungsfeld: Pflanzenschutz und Imkerei“ dar, dass Pflanzenschutz und Imkerei kein Widerspruch sein müsse. Er erläuterte die Rolle des Pflanzenschutzes für den Honigertrag und die Bienen als Bestäuber. „Bei fachgerechtem Einsatz können sowohl die Landwirte als auch die Bienen arbeiten“, so die Aussage von Weissbarth.

    Der verbleibende Nachmittag verschrieb sich der „Schwarmvorbeuge durch Volksteilung nach der Frühtracht“, so der Vortragstitel von Markus Schwarz, Imkermeister und Betreiber der Honig Manufaktur Spatzenhof. Die Volksteilung nach der Frühtracht solle den Arbeitsaufwand durch Schwarmstimmung reduzieren und zeitgleich in Bezug auf den jahreszeitlichen Entwicklungszyklus eines Bienenvolkes optimierte Spättrachtvölker bringen, die zudem durch die Varroareduzierung den Kontrollvölkern im Vorteil sind, so die Aussage von Schwarz.

    Anlagen: Bilder vom Weissacher Imkertag, Quelle: Regierungspräsidium Stuttgart (PDF, 263 KB)

  • Abteilung 4
    04.04.2018
    A 7 Anschlussstelle Heidenheim – Fahrbahndeckenerneuerung auf der B 466a im Bereich der Anschlussstelle
    Sperrung der B 466a / Anschlussstelle Heidenheim von Donnerstag, 05. April, 9:00 Uhr, bis Montag, 09. April 2018, 08:00 Uhr

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart – Baureferat Ost beginnt am 5. April 2018  auf der Autobahn 7 im Bereich der AS Heidenheim mit einer Fahrbahndeckenerneuerung auf der B 466a zwischen den beiden Rampen der  AS Heidenheim. Zur Durchführung der Arbeiten, die in engem Zusammenhang mit dem Anschluss eines neuen Autohofes an die B 466a stehen, ist es erforderlich die AS Heidenheim voll zu sperren.

    Die Sperrung beginnt am Donnerstag, 05. April, 9:00 Uhr und wird am Montag, 9. April, 8:00 Uhr wieder aufgehoben. Entsprechende Hinweistafeln sind aufgestellt und die  Umleitungstrecken weiträumig ausgeschildert.

    Das Regierungspräsidium bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis.
    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 7
    03.04.2018
    Thomas Schenk wird neuer Leiter des Staatlichen Schulamts Stuttgart
    RP Wolfgang Reimer: „Das Schulamt Stuttgart bekommt einen Leiter, der die Stuttgarter Verhältnisse kennt und der in der Stadt vernetzt ist. Auf dieser Grundlage wird er sich den großen Herausforderungen gemeinsam mit allen Beteiligten stellen."
     Thomas Schenk, neuer Leiter des Staatlichen Schulamts Stuttgart

    ​Thomas Schenk wird neuer Leiter des Staatlichen Schulamts Stuttgart. „Er tritt sein Amt am 9. April 2018 an“, teilte jetzt Regierungspräsident Wolfgang Reimer mit. „Das Schulamt Stuttgart bekommt einen Leiter, der die Stuttgarter Verhältnisse kennt und der in der Stadt vernetzt ist. Auf dieser Grundlage wird er sich den großen Herausforderungen gemeinsam mit allen Beteiligten stellen“, so Reimer weiter.

    Schenk tritt die Nachfolge von Ulrike Brittinger an, die im Februar in den Ruhestand  gegangen ist. In der Interimszeit wurde das Staatliche Schulamt Stuttgart von Matthias Kaiser kommissarisch geleitet.

    Der 58-jährige Diplom-Pädagoge Schenk war nach seiner Ausbildung zum Grund- und Hauptschullehrer mehrere Jahre als Lehrer, Konrektor und Rektor an verschiedenen Schulen im Landkreis Ludwigsburg und in der regionalen und überregionalen Lehrerfortbildung tätig. Im Jahr 1999 wechselte er als Schulrat an das Staatliche Schulamt  Ludwigsburg. Seit 2004 ist er am Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg als Referent für den Themenbereich Berufliche Orientierung an allgemein bildenden Schulen, SCHULEWIRTSCHAFT, MINT-Förderung und Förderung der ökonomischen Bildung für alle allgemein bildenden Schularten zuständig.

    Er ist ehrenamtlicher pädagogischer Vorsitzender des Netzwerks SCHULEWIRTSCHAFT Baden-Württemberg und Vorsitzender des Beirats des Kompetenzzentrums für Ökonomische Bildung. Als  Autor von Grundlagenwerken zum Themenfeld Qualitätsmanagement, Schulentwicklung, Organisationsentwicklung sowie Berufs- und Studienorientierung an allgemein bildendenden weiterführenden Schulen hat er sich einen Namen gemacht.

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer und Abteilungspräsidentin Claudia Rugart wünschen dem neuen Leiter des Staatlichen Schulamts Stuttgart einen guten Einstieg und viel Sinnerfüllung bei der verantwortungsvollen Tätigkeit.

    Hintergrundinformationen


    Das Regierungspräsidium Stuttgart ist die vorgesetzte Behörde für die acht Staatlichen Schulämter in Nordwürttemberg.
    Die Staatlichen Schulämter Backnang, Böblingen, Göppingen, Heilbronn, Künzelsau, Ludwigsburg, Nürtingen und Stuttgart sind zuständig für die fachliche Beratung und Unterstützung aller Grund-, Haupt-, Werkreal-, Real-, Gemeinschaftsschulen und  Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren in ihren Amtsbereichen. Aufsichtliche Funktionen üben die Staatlichen Schulämter bei den öffentlichen Schulen dieser Schularten aus.

  • Abteilung 4
    03.04.2018
    Neubau B 14, Nellmersbach – Backnang West, Bauabschnitt 1.1, 4-spuriger Ausbau bis Waldrems
    Die Verkehrsumlegung auf die neue westliche Fahrbahn der B 14 zwischen Nellmersbach und Waldrems erfolgt am 09. April 2018

    ​Die B 14 wird zwischen Nellmersbach und Waldrems neu gebaut. Um den Verkehr der B 14 während der Baumaßnahme ohne Einschränkung aufrecht zu erhalten, wurde die gesamte Baustrecke von Nellmersbach bis Waldrems in zwei Lose unterteilt.

    Im Vorlos wurde eine provisorische Umfahrung parallel zur alten B14 errichtet. Diese Umfahrung dient nicht nur der bauzeitlichen Aufrechterhaltung des Verkehrs, sondern sie wird in Teilbereichen nach Fertigstellung des BA 1.1 als Wirtschaftsweg genutzt. Die Verkehrsumlegung auf die provisorische Umfahrung fand am 17.02.2017 statt und ist seither in Betrieb.

    Zudem sind bereits die 2 Fahrspuren der neuen B 14 in Richtung Stuttgart errichtet worden. Im Hauptlos erfolgt die Herstellung der neuen, 4-spurigen B 14, wobei nun noch die 2 Fahrspuren in Richtung Backnang gebaut werden müssen.

    Da die östliche Fahrbahn in ihrer Lage teilweise auf dem derzeitigen Provisorium liegt, muss für deren Herstellung der Verkehr verlegt werden. Der Verkehr wird auf die bereits hergestellten 2 Fahrbahnen der neuen B 14 umgeleitet. Diese Verkehrsverlegung findet am 09. April 2018 unter der Voraussetzung von Trockenheit statt, da die Gelbmarkierung nur bei Trockenheit geklebt werden kann. Sollte die Fahrbahn nass sein, wird sich die Maßnahme um wenige Tage verschieben.

    Danach kann mit dem teilweisen Rückbau der provisorischem Umfahrung und der Herstellung der östlichen Fahrbahn begonnen werden.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    29.03.2018
    L 1214 - Fahrbandeckenerneuerung zwischen Bad Boll und Aichelberg (Landkreis Göppingen)
    Vollsperrung von der Kreuzung K 1421/ Zell u. Aichelberg bis zum Kreisverkehr in Aichelberg vom 09. April bis zum 21. April 2018

    ​Nachdem der Winter nun doch länger und härter war als erhofft, können die Bauarbeiten für den letzten Bauabschnitt nun fortgeführt werden. Das Regierungspräsidium Stuttgart wird ab dem 09. April 2018 bis zum 21. April 2018 den letzten Bauabschnitt für die Belagssanierung an der L 1214 zwischen Bad Boll und Aichelberg durchführen. Der Bauabschnitt erstreckt sich von der Kreuzung K 1421/ Zell u. Aichelberg bis zum Kreisverkehr in Aichelberg.

    Die Baulänge beträgt noch rd. 1,1 km.

    Aus Verkehrssicherungsgründen und um die Arbeiten schnellstmöglich durchführen zu können, müssen die Arbeiten unter Vollsperrung durchgeführt werden.

    Die Umleitung für den Bauabschnitt III wird in beide Fahrtrichtungen, über die K 1421 Hattenhofen zur K 1265 über Ohmden, Jesingen und der L 1200 nach Weilheim/Teck wieder zur L 1214 geführt.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

  • Abteilung 4
    29.03.2018
    Grundhafte Sanierung der L 2310 zwischen L 617 und Almosenberg (Main-Tauber-Kreis)

    ​Am 09. April 2018 beginnen die Arbeiten zur Sanierung der Landesstraße L 2310 zwischen der Zufahrt der L 617 am Autohof Wertheim und der Zufahrt zum Gewerbegebiet Almosenberg. Die Sanierung des Regierungspräsidiums Stuttgart umfasst unter anderem die Erneuerung von rund 14.000 m² Fahrbahndeck- und Binderschicht, sowie circa 5.000 m² Asphalttragschicht.

    Um die Arbeiten durchführen zu können, sind Vollsperrungen der L 2310, der L 617 und der A 3 Autobahnanschlussstelle Wertheim/Lengfurt in beiden Fahrtrichtungen erforderlich. Die Sperrung der Autobahnanschlussstelle wird in Abhängigkeit der Witterung und der angetroffenen Baugrundverhältnisse etwa 3 Wochen andauern. Die Durchführung der Maßnahme erfolgt in mehreren Bauphasen, die unterschiedliche Verkehrsführungen erforderlich machen.

    In dieser Zeit  wird der überörtliche Verkehr über die Autobahnanschlussstelle Marktheidenfeld geleitet. Der lokale Verkehr kann die Sperrung über das Gewerbegebiet Almosenberg umfahren und das Gewerbegebiet sowohl aus östlicher als auch westlicher Richtung über die L 2310/ L 617 erreichen. Um den Knotenpunkt L 2310/ L 617 sanieren zu können, muss der lokale Verkehr durch Bettingen geführt werden.

    Im Nachgang erfolgen die Sanierung des Knotenpunktes L 2310/ Almosenberg sowie Schadstellensanierungen zwischen dem Gewerbegebiet Almosenberg und Dertingen. Diese Arbeiten können teilweise unter halbseitiger Sperrung sowie im Zuge von lokalen Umleitungen durchgeführt werden. Auf die örtliche Umleitungsbeschilderung wird hingewiesen. Sämtliche Umleitungsstrecken wurden im Vorfeld der Maßnahme mit den beteiligten Verkehrsbehörden sowie den betroffenen Unternehmen abgestimmt. Das Regierungspräsidium bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer sowie Anlieger bereits jetzt um Verständnis für die unvermeidlichen Behinderungen.

    Die Sanierungsmaßnahme der L 2310 umfasst auch Restmaßnahmen aus dem A3-Ausbau des Bundes. Unter anderem wird die noch nicht erneuerte Zufahrt (Fahrtrichtung Nürnberg) im Vollausbau saniert. Darüber hinaus werden die Bereiche um das Überführungsbauwerk (A 3/ L 2310) geräumt bzw. neu hergestellt (Herstellen von Schutzplanken, Rückbau Baustelleneinrichtungsfläche etc.). Aus Synergiegründen werden die Arbeiten in Abstimmung mit der Autobahndirektion Nordbayern im Zuge dieser Maßnahme vom Regierungspräsidium Stuttgart mit ausgeführt.

    Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Ende Mai 2018 andauern. Insgesamt investieren das Land und der Bund als Gemeinschaftsmaßnahme zum Erhalt der Infrastruktur rund 900.000 €. 

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unterwww.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 8
    28.03.2018
    Regierungspräsidenten Klaus Tappeser und Wolfgang Reimer besuchen Welterbe „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“
    Gemeinsame Presseeinladung des Regierungspräsidiums Tübingen und des Regierungspräsidiums Stuttgart

    Sehr geehrte Damen und Herren der Presse, 

    am 9. Juli 2017 erkannte die UNESCO die sechs Höhlen Geißenklösterle, Sirgensteinhöhle, Hohle Fels sowie Vogelherdhöhle, Stadel-Höhle im Hohlenstein und die Bocksteinhöhle zum Welterbe „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“ an.
    Die Welterbestätte im Ach- und Lonetal ist eine weltweit einzigartige archäologische Fundlandschaft. Das Besondere sind nicht allein die in den Höhlen gefundenen ältesten Kunstobjekte und Musikinstrumente der Menschheit, sondern auch die außergewöhnliche Konzentration von Fundstellen innerhalb einer Region.
     
    Um sich ein Bild von der Bedeutung der Höhlen, der Funde und der Landschaft als die drei tragenden Säulen des Welterbeantrags zu machen, besuchen der Vorsitzende des Kuratoriums „Weltkultursprung“ Regierungspräsident Klaus Tappeser und der stellvertretende Kuratoriumsvorsitzende Regierungspräsident Wolfgang Reimer den Archäopark Vogelherd.
     
    Wir laden Sie sehr herzlich zu diesem Vor-Ort-Termin
     
    am Mittwoch, 4. April 2018, 11:00 Uhr,
    Archäopark Vogelherd,
    Am Vogelherd 1
    89168 Niederstotzingen
     
    ein.
     
    Folgender Ablauf ist vorgesehen:
     
    • Begrüßung
    • Führung durch das Gebäude
    • Führung über das Außengelände
    • Fragen und anschließender Imbiss
     
    Die Herren Landräte Thomas Reinhardt und Heiner Scheffold, Herr Bürgermeister Marcus Bremer sowie Herr Prof. Dr. Claus Wolf (Landesamt für Denkmalpflege) haben ihre Teilnahme am Termin angekündigt.
     
    Parkmöglichkeiten bestehen ausschließlich auf dem ausgewiesenen Besucherparkplatz. Dieser befindet sich 400 m Fußweg vom Eingang des Besucherzentrums Archäopark entfernt.
     
    Über Ihre Teilnahme würden wir uns sehr freuen.
     
    Mit freundlichen Grüßen

    gez.
    Dirk Abel
  • Abteilung 4
    28.03.2018
    Weiteres Teilstück des Neckartalradwegs zwischen Heinsheim und Gundelsheim ist fertiggestellt
    Sichere Fahrt für Radler – Fahrbahnverengung der L 528

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart hat heute den neu gebauten Radweg zwischen Heinsheim und Gundelsheim (Landkreise Heilbronn, Neckar-Odenwald) entlang der L 528 für den Radverkehr freigegeben.

    „Die Fertigstellung dieses weiteren Teilstücks ist ein wichtiger Beitrag zur Stärkung der Radverkehrsinfrastruktur im Land. Er erhöht den Freizeitwert der Region Heilbronn-Franken und die Verkehrssicherheit der Radfahrer“, teilte Verkehrsminister Winfried Hermann MdL mit. 

    Die Suche nach der optimalen  Radwegtrasse in der Enge zwischen Neckar, der L 528 und dem steil aufsteigenden Gelände hatte sich dabei als schwierig erwiesen. Letztlich wurde als angemessenste Variante eine Einengung der vorhandenen L 528-Fahrbahn gewählt. Bislang war die Fahrbahnbreite mit teilweise 4,20 m im Gegenverkehr nur unter gegenseitiger Rücksichtnahme und entsprechenden Ausweichvorgängen auf die  befestigte Bankette möglich.

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer erläuterte hierzu: „Durch die unterdurchschnittliche Verkehrsbelastung der Landesstraße und die ohnehin zu geringe Fahrbahnbreite für den Betrieb im Gegenverkehr bleibt der teilweise Rückbau auf eine Fahrbahnbreite von 3,50 m an zwei Stellen ohne große Auswirkung für den Kfz-Verkehr.“ 

    Der nun mit einer Breite von 2,50 m ausgebaute Radwegabschnitt entlang der L 528 ist Bestandteil des Neckartaltalradwegs. Aufgrund der hohen Bedeutung für den Radverkehr wurde das rund 1,5 km lange Projekt im RadNETZ-Programm des Landes, welches ein flächendeckendes, durchgängiges Radnetz alltagstauglicher Fahrradverbindungen zwischen Mittel- und Oberzentren zum Ziel hat, aufgenommen und behördenintern mit hoher Priorität vorangetrieben.

    Im Vorgriff auf den Radwegneubau wurde die Landesstraße 528 saniert. Die Sanierungsarbeiten wurden am 18.11.2017 abgeschlossen. Der Verkehr fließt mit der Engstellenführung ohne nennenswerte Probleme.

    Die Gesamtkosten für die Fahrbahnsanierung und den Radwegneubau betragen 2,7 Mio. Euro, hiervon entfallen rund 1,2 Mio. Euro auf den neuen Geh- und Radweg. Als Straßenbaulastträger übernimmt das Land die Bau- und Sanierungskosten in voller Höhe.

  • Abteilung 4
    28.03.2018
    Stadt Schwäbisch Hall erhält Förderung zum Bau einer Zubringerstraße vom Gewerbepark West zur B14
    Land unterstützt das Vorhaben mit Fördermitteln nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG) in Höhe von 2,4 Millionen Euro

    Regierungspräsident Reimer: „Mit der Landesförderung unterstützen wir den Bau der verkehrswichtigen Zubringerstraße zu einem leistungsstarken Wirtschaftsstandort der Region.“

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer übergab heute (28. März 2018) einen Förderbescheid aus Mitteln des Landesprogramms zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse der Gemeinden (LGVFG) in Höhe von 2,4 Millionen Euro an den Oberbürgermeister der Stadt Schwäbisch Hall, Hermann-Josef Pelgrim. Regierungspräsident Reimer betonte: „Mit der Landesförderung unterstützen wir den Bau der verkehrswichtigen Zubringerstraße zu einem leistungsstarken Wirtschaftsstandort der Region.“

    „Die Straße dient als wichtiger Zubringer zum überörtlichen Verkehrsnetz und schließt im Nordwesten direkt an die B 14 sowie im Südosten über die Dr.-Max-Bühler-Str. an die B 19 an. Durch das interkommunale Gewerbegebiet der Gemeinden Rosengarten, Michelfeld und Schwäbisch Hall wird auch der Flächenverbrauch reduziert, da nicht bei allen Orten weitere Ansiedlungen entstehen. Die Gemeinden setzen ebenfalls erhebliche finanzielle Mittel ein. Die Gesamtkosten betragen zirka 6,3 Millionen Euro“, erklärte Verkehrsminister Winfried Hermann anlässlich der Übergabe des Förderbescheids.

    Im Schnittpunkt der B14 (Stuttgarter Straße) und der B19 (Gaildorfer Straße) liegt der interkommunale Gewerbepark West mit dem Gewerbegebiet „Stadtheide“ auf der Gemarkung Schwäbisch Hall und dem Gewerbegebiet „In der Kerz“ auf der Gemarkung Michelfeld.

    Über die Dr.-Max-Bühler-Straße (Planstraße 1) ist das Gewerbegebiet im Norden an die Westumfahrung Schwäbisch Hall (K 2576) und in der Fortsetzung an die A6 angeschlossen, im Süden schließt die Planstraße 1 direkt an die B19 an.

    Um die Leistungsfähigkeit in Ost-West-Richtung zu optimieren und die bestehenden Anschlüsse an die B14 zu entlasten, soll das Gewerbegebiet mit dem Bau einer verkehrswichtigen Zubringerstraße (Planstraße 2) an die Haller Straße (bei Michelfeld) sowie über die Planstraße 1 an die Gaildorfer Str. (B19) angeschlossen werden.

    Gleichzeitig wird entlang der Planstraße 2 eine durchgängige Geh- und Radwegverbindung geschaffen.

    Die Stadt Schwäbisch Hall geht von Gesamtkosten in Höhe von 6,329 Mio. € aus. Das Land Baden-Württemberg unterstützt dieses wichtige Vorhaben mit Fördermitteln nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG) und stellt dafür 2,4 Millionen zur Verfügung. Mit dem Bau der Zubringerstraße kann somit unverzüglich begonnen werden.

  • Abteilung 4
    27.03.2018
    B 19 zwischen Knotenpunkt B 19 / L 1025 bei Hohebach und der OD Dörzbach (Hohenlohekreis)
    Vollsperrung wegen Sanierung der Fahrbahnschäden, Belagserneuerung, Bushaltestellenumbau und Versorgungsleitungen ab dem 03. April 2018

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart und die Gemeinde Dörzbach führen an der B 19 eine gemeinsame Baumaßnahme durch. Auf einer Länge von rund 3,6 km zwischen den Knotenpunkten B 19 / L 1025 bei Hohebach und der Ortsdurchfahrt Dörzbach in Richtung Rengershausen werden Versorgungsleitungen verlegt und die Fahrbahndecke erneuert. Die Bauarbeiten für die Wasserversorgung, die Hausanschlüsse, den Ausbau der Breitbandversorgung und die Sanierung der Fahrbahnschäden, die Deckenerneuerung und der Umbau von acht Bushaltestellen zu barrierefreien Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten beginnen am Dienstag, 03. April 2018 und dauern voraussichtlich bis Freitag, 21. Dezember 2018 an.

    Dabei wird die Baumaßnahme in mehreren Abschnitten unter Vollsperrung ausgeführt. Der erste Bauabschnitt zwischen dem Knotenpunkt B 19 / L 1025 bei Hohebach und dem Knotenpunkt B 19 / L 1025 in der OD Dörzbach in Richtung Krautheim wird in der Zeit von Dienstag, 03. April 2018, bis Freitag, 31. August 2018, durchgeführt.

    Der zweite Bauabschnitt vom Knotenpunkt B 19 / L 1025 in der OD Dörzbach in Richtung Krautheim bis zum Ortsende an der Tankstelle in Richtung Rengershausen erfolgt im Anschluss von Samstag, 01. September 2018, bis voraussichtlich Freitag, 21. Dezember 2018.
    Die Verkehrsteilnehmer aus der Fahrtrichtung von Künzelsau kommend nach Bad Mergentheim / Würzburg werden über die L 1025 Ailringen, Mulfingen, die K 2388 nach Hollenbach, über die L 1020 zur B 290, Herbsthausen und B 19 umgeleitet.

    Die Verkehrsteilnehmer aus der Fahrtrichtung Bad Mergentheim in Richtung Künzelsau / Schwäbisch Hall, werden über die B 19, B 290, Herbsthausen, L 1020 nach Hollenbach, Ailringen, L 1025 nach Hohebach auf die B 19 umgeleitet.

    Die Verkehrsteilnehmer aus der Fahrtrichtung von Laibach, Klepsau, Assamstadt und Neunstetten kommend nach Künzelsau / Schwäbisch Hall und Mulfingen, werden über die L 1025, L 513 bzw. L 515 über Krautheim und der L 515 weiter nach Altkrautheim, Unterginsbach, Oberginsbach und Stachenhausen auf die B 19 umgeleitet.

    Die Verkehrsteilnehmer aus der Fahrtrichtung von Schöntal und Krautheim kommend nach Bad Mergentheim, werden über die L 1025, L 513 Horrenbach, Assamstadt, L 514, K 2877 auf die B 19 umgeleitet. 

    Der Bund und die Gemeinde Dörzbach investieren rund 2.400.000 Euro in diese Erhaltungs- und Versorgungsmaßnahmen zum Erhalt der Infrastruktur und Verbesserung der Mobilität.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart und die Gemeinde Dörzbach bitten die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer sowie die Anwohnerinnen und Anwohner der Umleitungsstrecke um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. Alle am Bau Beteiligten sind bestrebt, die Bauzeit so kurz wie möglich zu halten.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    27.03.2018
    Sanierung der L 1073 zwischen Abtsgmünd-Pommertsweiler und Adelmannsfelden (Ostalbkreis)
    Endspurt startet nach Ostern: Vollsperrung zum Einbau der Deckschicht vom 3. April bis voraussichtlich 13. April 2018

    ​Seit dem 1. August 2017 laufen die Bauarbeiten zur Sanierung der L 1073 zwischen Abtsgmünd-Pommertsweiler und Adelmannsfelden. Unterbrochen wurden sie durch eine Winterpause, die Anfang März endete. Die bisher in diesem Jahr gelaufenen Arbeiten konnten unter Verkehr mit teilweise halbseitiger Sperrung  erfolgen.

    Jetzt steht noch der Einbau der Asphaltdeckschichten auf der Fahrbahn und dem Parallelweg an, der aufgrund der Witterung im letzten Jahr nicht mehr vorgenommen werden konnte. Nach den Deckschichtarbeiten werden noch die Bankette neben der Fahrbahn hergestellt und die Markierung auf die Fahrbahn aufgebracht.

    Für diese Arbeiten muss die Landesstraße nach Ostern ab dem 3. April bis voraus-sichtlich 13. April 2018 nochmals für den Verkehr voll gesperrt werden.
    Die Umleitung erfolgt wieder, wie im vergangenen Jahr,  in beiden Fahrtrichtungen über Adelmannsfelden, Neuler, Abtsgmünd nach Pommertsweiler.

    In den vergangen Monaten wurde auf dem 1,4 Kilometer langen, stark geschädigten  Abschnitt die Fahrbahn auf einheitlich  6 Meter Breite hergestellt. Dies erfolgte im Wesentlichen auf der der alten Fahrbahn. Lediglich für Bereiche einer Kuppenabflachung und Kurvenverbesserung vor Adelmannsfelden und einer Kurvenverbesserung bei Pommertsweiler wurde jeweils ein Vollausbau erforderlich. Auch die Entwässerungseinrichtungen wurden entsprechend angepasst bzw. erneuert. In Pommertsweiler wurden zwischenzeitlich auch die Bushaltestellen im Bereich der Maßnahme instand gesetzt.

    Parallel zu der Straße verläuft nun auch ein Geh- und Radweg ab Pommertsweiler bis zur K 3241 und von dort bis Adelmannsfelden ein Wirtschaftsweg, der ebenfalls dem Fußgänger- und Radverkehr dient. So wurde eine durchgehende Geh- und Radweg-verbindung zwischen den beiden Orten hergestellt. Im Frühjahr werden nun noch Bepflanzungs- und Ausgleichsmaßnahmen durchgeführt.

    Das Land investiert in diese wichtige Verkehrsinfrastrukturmaßnahme rund 1,3 Millionen Euro.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart dankt allen betroffenen Verkehrsteilnehmern für ihr Verständnis während der Bauarbeiten.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    26.03.2018
    A 8 / L 1189 Neubau Verflechtungsstreifen zwischen dem Kreuz Stuttgart und dem Dreieck Leonberg - Ersatzneubau L 1189 – Asphaltarbeiten auf der L 1189
    Vollsperrung der L 1189 vom 03. bis zum 08. April - Umleitungen sind ausgeschildert

    Seit Februar 2017 laufen die Bauarbeiten auf der A 8 für den Neubau des Verflechtungsstreifens zwischen dem Autobahnkreuz Stuttgart und dem Autobahndreieck Leonberg. 

    Die Arbeiten am Brückenbauwerk neigen sich dem Ende zu. Abschließend wird nun der Straßenbelag der L 1189 im Bereich der Brücke, der Ampelkreuzung und dem Kontenpunkt Magstadt / Sindelfingen erneuert. Außerdem werden Pflasterarbeiten für den Gehweg unter der Brücke ausgeführt, sowie abschließende Böschungsarbeiten. Für diese Arbeiten ist eine erneute Vollsperrung der L 1189 unter der Brücke von Dienstag, 03. April, ab 05:00 Uhr, bis Sonntag, 08. April, 24:00 Uhr erforderlich.

    Während der Vollsperrung sind folgende ausgeschilderte Umleitungen U1, U2 und U3 zu nutzen. Es ist zu beachten, dass die Umleitungsstrecke teilweise geändert wurde. Die U1 führt nicht mehr über Warmbronn, sondern bereits ab Ortsausgang Büsnau über die Mahdentalstraße, der L 1187, zur B 295 Richtung Leonberg. Im Bereich des Kontenpunkt Magstadt / Sindelfingen (L 1189 / 1188) wir die Fahrbahn nur eingeengt befahrbar sein, hier wird der Verkehr mittels Ampelschaltung gesteuert. Ansonsten verläuft die Umleitungsstrecke wie bereits bei den vorangegangenen Vollsperrungen: 

    • U1 Stuttgart – Sindelfingen: von der L 1189 am Ortsausgang Büsnau via der L 1187 in Richtung Leonberg, über die B 295 in Richtung Magstadt, der Südumgehung Magstadt (L 1189) folgend bis zur K 1065. 
    • U2 Sindelfingen – Stuttgart: von der L 1189 über die K 1065 und die K 1005 zur Südumgehung Magstadt (L 1189) der Beschilderung zur BAB folgend über die B 464 zur B 295, dann via L 1189 bis zum Glemseck zur L 1188 Richtung Stuttgart.
    • U3 Leonberg – Warmbronn: von der L 1187 am Glemseck über die L 1188 auf die K 1008 nach Warmbronn. 


    Auf der BAB 8 kommt es im Bereich der Brücke am Donnerstag, den 05. April 2018, von 09:00 bis 17:00 Uhr und Freitag, den 06. April 2018, von 09:00 bis 14:00 Uhr, zu wechselweisen Sperrungen der Standspur und der ersten und vierten Fahrspur in beiden Fahrtrichtungen. Grund dafür sind Restarbeiten, wie z.B. Herstellung eines Schilderfundamentes, Ansaat der neu hergestellten Böschungen sowie Schachtarbeiten und Endbeschichtung der Brückenkappen.

    Die Umleitungsstrecken sind weiträumig ausgeschildert. Für entstehende Beeinträchtigungen auf der L 1189 wird um Verständnis gebeten. Das Regierungspräsidium Stuttgart ist bemüht, diese so gering wie möglich zu halten. 

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    23.03.2018
    L 1036 / K 2006 Umbau Knotenpunkt Eberstadt (Landkreis Heilbronn) vom 03.04. bis zum 01.07.2018
    L 1036 - Verkehr wird aufrechterhalten - K 2006 – Vollsperrung während der Bauzeit

    ​Vom 03.04.2018 bis voraussichtlich 01.07.2018 wird der Knotenpunkt der L 1036 und der K 2006 zu einem Kreisverkehrsplatz umgebaut. Der Kreisverkehr wird am Knotenpunkt der L 1036/K 2006 die Leistungsfähigkeit erhöhen und das Gefahrenpotential beim Linksabbiegen reduzieren. Der Kreisverkehrsplatz wird mit einem Durchmesser von 40 m realisiert.

    Die Baumaßnahme wurde an die Firma Strabag GmbH für ca. 890.000 € vergeben. Von den Gesamtkosten übernehmen sowohl das Land, der Kreis als auch die Gemeinde Eberstadt selbst jeweils einen Kostenanteil.

    Während der dreimonatigen Bauzeit läuft der Verkehr der L 1036 in der ersten Bauphase normal im Zweirichtungsverkehr über die alte Trasse der L 1036. In der zweiten Bauphase, ca. 9 Wochen nach Baubeginn, wird der Verkehr über ein zweispuriges Provisorium geleitet. Für einige wenige Tage ist für die Anschlüsse des Kreisverkehrs an den Bestand eine einspurige Verkehrsführung mit Lichtsignalanlage vorgesehen.

    Die Ortsstraße K 2006 wird über die gesamte Bauzeit gesperrt. Anlieger und Anwohner von und nach Eberstadt können dann entweder überörtlich über Gellmersbach oder über den Klingenhof sowie das Industriegebiet in den Erlenwiesen nach Eberstadt gelangen.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet um Verständnis für die durch die Bauarbeiten resultierenden Beeinträchtigungen und Unannehmlichkeiten.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 9
    23.03.2018
    Welttuberkulose-Tag 2018
    Trotz eines leichten Rückgangs bleibt die Zahl der registrierten Tuberkulose-Erkrankungen in Baden-Württemberg auf erhöhtem Niveau

    ​Am 24. März ist Welt-Tuberkulosetag. Tuberkulose gehört mit fast 1,7 Millionen Todesfällen pro Jahr immer noch zu den zehn häufigsten Todesursachen weltweit. Geschätzt 10,4 Millionen Menschen erkrankten 2016, darunter fast eine halbe Million an multiresistenter Tuberkulose, bei der die beiden wichtigsten Tuberkulose-Medikamente nicht mehr wirken.

    Die Anzahl der in Deutschland neu gemeldeten Tuberkulosefälle ist im Jahr 2017 erstmals seit einigen Jahren wieder leicht gesunken. So wurden dem Robert Koch-Institut nach vorläufigen Daten für 2017 insgesamt 5.486 Tuberkulose-Fälle übermittelt, nach 5.949 im Jahr 2016 und 5.834 in 2015 (Datenstand 1.3.2018).

    Auch in Baden-Württemberg hat die Anzahl der an das Landesgesundheitsamt nach Infektionsschutzgesetz übermittelten Tuberkulose-Fälle im Jahr 2017 erstmals seit 2014 leicht abgenommen. Während im Jahr 2016 noch 804 Tuberkulosemeldungen verzeichnet wurden, sank die Anzahl der Tuberkulosemeldungen um 3% auf 778 Fälle für das Jahr 2017. Die zwischenzeitliche Zunahme der Fallmeldungen ist auch Ergebnis der Gesundheitsvorsorge. Ausländer, die in einer Gemeinschaftsunterkunft oder in einer Aufnahmeeinrichtung zu wohnen haben, werden nach § 62 Asylgesetz in Verbindung mit § 36 Absatz 5 Infektionsschutzgesetz (IfSG) von den örtlich zuständigen Gesundheitsämtern auf akute übertragbare Erkrankungen, insbesondere Tuberkulose, untersucht. Trotz des leichten Rückgangs bleibt die Zahl der registrierten Tuberkulose-Erkrankungen in Baden-Württemberg auf erhöhtem Niveau. Etwa 80% der Tuberkulosen betreffen Personen aus Herkunftsländern, in denen Tuberkulose meist aufgrund einer unzureichenden allgemeinen Gesundheitsversorgung deutlich häufiger auftritt als in Deutschland. 

    Ziel ist es, Tuberkulose-Erkrankung frühzeitig zu erkennen, zu behandeln und Folgeinfektionen zu verhindern. In Deutschland stehen hierfür moderne und effektive Maßnahmen sowie Wissen und Ressourcen zu Verfügung. Voraussetzung ist jedoch, dass Ärzte/-innen bei Symptomen wie länger bestehenden Husten, Nachtschweiß, Fieber und Gewichtsabnahme immer auch an Tuberkulose denken und die erforderlichen diagnostischen und therapeutischen Schritte veranlassen.
    Eine wichtige Grundlage für die optimale Patientenversorgung bilden die im letzten Jahr erschienenen AWMF-Leitlinien (AWMF: Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V.) für die Erwachsenen und die Kindertuberkulose. Gerade für Niedriginzidenzländer in der Präeliminationsphase gewinnt der Einsatz molekularer Methoden zur Früherkennung von Infektionsketten und resistenten Erregern zunehmend an Bedeutung.

    Weitere Informationen finden Sie auch unter folgendem Link:

    https://www.rki.de/DE/Content/Service/Presse/Pressemitteilungen/2018/02_2018.html
    https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2018/Ausgaben/11-12_18.pdf?__blob=publicationFile
  • Abteilung 3
    23.03.2018
    45. Weissacher Imkertag am Mittwoch, 4. April 2018
    Zentrale Fortbildungsveranstaltung für Imker und Bienenfreunde

    Sehr geehrte Damen und Herren, 

    das Regierungspräsidium Stuttgart veranstaltet am 

    Mittwoch, 4. April 2018, 9:30 Uhr
    in der Strudelbachhalle in Weissach (Landkreis Böblingen) 

    bereits zum 45. Mal den traditionellen Weissacher Imkertag. Hierzu sind Sie herzlich eingeladen. Über Ihr Kommen würden wir uns sehr freuen. Nähere Informationen zum Programmablauf entnehmen Sie bitte der beiliegenden Einladung.

    Während der Mittagspause, gegen 12.15 Uhr, haben Sie die Möglichkeit zu einem Gespräch mit den Referenten (Ansprechpartner des Regierungspräsidiums vor Ort: Herr Dr. Kurt Mezger, Leiter der Abteilung 3 „Landwirtschaft, Ländlicher Raum, Veterinär-und Lebensmittelwesen“ im Regierungspräsidium Stuttgart und Herr Thomas Kustermann, Bienenfachberater im Regierungspräsidium Stuttgart). Auch über eine Vorabberichterstattung bzw. eine Aufnahme in Ihren Veranstaltungskalender freuen wir uns. Nähere Informationen zum Programmablauf entnehmen Sie bitte der beiliegenden Einladung.

    Bei dieser zentralen Fortbildungsveranstaltung für alle Imker und Bienenfreunde im Regierungsbezirk Stuttgart stehen wieder interessante und aktuelle Themen zur Bienenhaltung und Imkerei auf dem Veranstaltungsprogramm. Zur Veranstaltung begrüßen wird Dr. Kurt Mezger, Leiter der Abteilung 3, Landwirtschaft, Ländlicher Raum und Veterinär- und Lebensmittelwesen, des Regierungspräsidiums Stuttgart. Nach einem Grußwort von Daniel Töpfer, Bürgermeister der Gemeinde Weissach, beschäftigt sich der Vormittag mit Biodiversität, weltweitem Bienensterben und neunen Erkenntnissen zur Varroabekämpfung aus der Wissenschaft. 

    Dr. Gerhard Schaber-Schoor, Leiter der Koordinierungsstelle „Biodiversität und Landnutzung“ am Ministerium für ländlichen Raum und Verbraucherschutz eröffnet die Fachbeiträge. Er stellt in seinem Vortrag die „Ziele und Maßnahmen des Sonderprogramms des Landes zur Stärkung der biologischen Vielfalt“ vor. Der Ministerrat des Landes hat am 21. November 2017 das "Sonderprogramm zur Stärkung der biologischen Vielfalt" beschlossen. Aus dem Sonderprogramm stehen dem MLR, dem UM und VM für die Jahre 2018 und 2019 insgesamt 30 Mio. Euro für Maßnahmen und weitere 6 Mio. Euro für Monitoringaufgaben zusätzlich zur Verfügung. Anknüpfend an bestehende Maßnahmen und Programme des Landes zum Schutz und zur Stärkung der biologischen Vielfalt will die Landesregierung mit dem Sonderprogramm weitere Maßnahmen auf den Weg bringen, um dem Verlust der Biodiversität entgegenzuwirken und sie für künftige Generationen zu bewahren. 

    Mit dem Vortrag „Varroabekämpfung - aktuelle Situation und Beurteilung neu zugelassener Mittel“ schließt Dr. rer. nat. Rosenkranz, Leiter der Landesanstalt für Bienenkunde an der Universität Hohenheim an. Eine sichere und einfach anzuwendende Varroabekämpfung ist nach wie vor die größte Herausforderung für die praktische Imkerei im Land. Erfreulicherweise sind in den letzten Jahren neue Präparate zugelassen worden - darunter Polyvar yellow, Oxuvar 5,7% und VarroMed - wodurch sich die Flexibilität in der Varroabekämpfung erhöht hat. Die Neuzulassungen werden hinsichtlich ihrer Wirksamkeit und ihrer Eignung in Bezug auf das Varroabekämpfungskonzept Baden-Württemberg vorgestellt. Abschließend wird kurz auf neue Entwicklungen in der Varroabekämpfung eingegangen.

    Anschließen wird M. Sc. Agr. Lea Kretschmer, ehemalige Mitarbeiterin von Dr. Rosenkranz, mit dem Vortrag „Insektensterben – Begriffserklärung, Hintergrundwissen und Fakten“. Seit der Veröffentlichung der Krefelder Studie ist das Insektensterben in aller Munde. Die beschriebenen 75% Verlust der Insektenbiomasse werfen viele Fragen auf. Warum ist der Verlust so hoch? Welche Faktoren spielen eine Rolle und welche Insekten sind eigentlich betroffen? Die Krefelder Studie und das Versuchsdesign werden erklärt, weiter noch werden ähnliche Studien und aktuelle Untersuchungen vorgestellt. Die Unterscheidung zwischen den Begriffen wie Bienensterben und Insektensterben werden erläutert. 

    Wie gewohnt verschafft Thomas Kustermann, Fachberater für Imkerei am Regierungspräsidium Stuttgart, in seinem Vortrag nach der Mittagspause einen Überblick über das vorangegangene Bienenjahr. Durch die starken Spätfröste und die Frostschäden im letzten Jahr ist die Frühjahrstracht in weiten Teilen Baden –Württembergs ausgefallen. Kustermann gibt in bewährter Weise wertvolle Handlungsempfehlungen zur Bewirtschaftung der Völker im Jahresverlauf. 

    Obstbauberater und selbst Imker Alexander Weissbarth stellt in seinem Vortrag „Spannungsfeld: Pflanzenschutz und Imkerei“ dar, dass Pflanzenschutz und Imkerei kein Widerspruch ist. Er erläutert die Rolle des Pflanzenschutzes für den Honigertrag und die Bienen als Bestäuber. „Bei fachgerechtem Einsatz können sowohl die Landwirte als auch die Bienen arbeiten“, so Weissbarth. 

    Der verbleibende Nachmittag verschreibt sich der „Schwarmvorbeuge durch Volksteilung nach der Frühtracht“, so der Vortragstitel von Markus Schwarz, Imkermeister und Betreiber der Honig Manufaktur Spatzenhof.
    „Die Volksteilung nach der Frühtracht soll den Arbeitsaufwand durch Schwarmstimmung reduzieren und zeitgleich in Bezug auf den jahreszeitlichen Entwicklungszyklus eines Bienenvolkes optimierte Spättrachtvölker bringen, die zudem durch die Varroareduzierung den Kontrollvölkern im Vorteil sind“, so die Aussage von Schwarz. 

    Zur besseren Planung des Termins bitten wir um eine kurze Rückmeldung (EMail matthias.kreuzinger@rps.bwl.de oder Telefonl 0711/904-10002).

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen! 

    Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. 

    Mit freundlichen Grüßen 

    Saskia Becker
    Pressereferentin beim Regierungspräsidium Stuttgart 

    Einladungsflyer(pdf, 2 MB)

  • Abteilung 2
    21.03.2018
    Neubau einer Eisenbahnüberführung und einer Radwegunterführung in Eislingen/Fils
    Planfeststellungsverfahren wird eingeleitet - Auslegung der Planunterlagen vom 09.04.2018 bis einschließlich 08.05.2018

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart hat dieser Tage ein Planfeststellungsverfahren für den Neubau einer Eisenbahnüberführung und einer Radwegunterführung in Eislingen/Fils (Landkreis Göppingen) eingeleitet. Vorhabenträgerin ist die Stadt Eislingen/Fils.

    Gegenstand der Planfeststellung ist der Neubau einer Eisenbahnüberführung inklusive anschließender Grundwasserwanne (Mühlbachtrasse) sowie einer Radwegunterführung inklusive Rampenbereichen (Schlosspassage) als Teil der Gesamtmaßnahme „Neugestaltung Stadtmitte Eislingen“. Die Mühlbachtrasse schließt im Norden an die Hindenburgstraße an, im Süden an die Filsstraße. Sie dient der Ersatzerschließung für die bestehende Straßenbrücke „Hauptstraße“, welche außerhalb dieses Planfeststellungsverfahrens zurückgebaut werden soll.

    Die Radwegunterführung soll den neuen Rathausvorplatz mit der südlich der Bahnstrecke gelegenen Filsstraße verbinden.

    Für die jeweils angrenzenden Flächen auf der Nord- und Südseite liegen bereits genehmigte Bebauungspläne vor.

    Ziel der Maßnahme ist ein Zusammenwachsen der beiden Stadtteile durch die Schaffung neuer Querungsmöglichkeiten. Gerade im Hinblick auf die neue Radwegunterführung sollen außerdem die Sicherheit und Barrierefreiheit erhöht bzw. gewährleistet werden. Eingebettet in das Gesamtkonzept soll die Maßnahme zu einer intakten und belebten Innenstadt mit qualitätsvollem Umfeld beitragen und die Schaffung einer neuen Stadtmitte unterstützen.

    Nach derzeitigem Stand soll mit dem Bau im Jahr 2020 begonnen werden.

    Um Beeinträchtigungen durch das Bauvorhaben soweit wie möglich zu vermeiden bzw. zu minimieren und unvermeidbare Beeinträchtigungen zu kompensieren, sind landschaftspflegerische Begleitmaßnahmen, wie u.a. die Optimierung von Lebensräumen für Reptilien, das Anbringen von Fledermauskästen und die Erweiterung einer öffentlichen Grünfläche, vorgesehen.

    Die Planunterlagen können in der Zeit vom 09.04.2018 bis einschließlich 08.05.2018 bei der Stadtverwaltung Eislingen/Fils eingesehen werden. Bis einschließlich 22.05.2018 haben die von dem Projekt betroffenen Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, Anregungen oder Einwendungen vorzubringen. Zeit und Ort der Auslegung werden vorher ortsüblich bekannt gemacht.

    Zusätzlich können die Planunterlagen vom Beginn der Auslegung bis zum Ende der Einwendungsfrist auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Stuttgart (www.rp-stuttgart.de) unter Abteilungen > Abteilung 2 > Referat 24 > Planfeststellungen > Aktuelle Planfeststellungsverfahren eingesehen werden. Der Bekanntmachungstext ist auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Stuttgart unter „Bekanntmachungen“ abrufbar.

    Anlage: Planskizze (PDF, 682 KB)

  • Abteilungen 2 und 4
    21.03.2018
    B 29 - Ausbau zwischen Lauchheim und Bopfingen-Aufhausen - Planfeststellungsverfahren wird eingeleitet - Auslegung der Planunterlagen vom 9. April bis einschließlich 8. Mai 2018

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Damit kommen wir der Beseitigung des Engpasses auf der B 29 über die Röttinger Höhe ein gutes Stück näher. Dies ist eine enorm wichtige Verkehrsinfrastrukturmaßnahme sowohl für den Ostalbkreis als auch für die gesamten Region.“

    Das Regierungspräsidium Stuttgart hat dieser Tage ein Planfeststellungsverfahren für den dreistreifigen Ausbau der Bundesstraße B 29 zwischen Lauchheim und Bopfingen-Aufhausen eingeleitet. Vorhabenträgerin ist die Bundesstraßenverwaltung, vertreten durch die Abteilung Straßenwesen und Verkehr des Regierungspräsidiums Stuttgart. 

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer zeigte sich angesichts dieses wichtigen Schrittes erfreut: „Damit kommen wir der Beseitigung des Engpasses auf der B 29 über die Röttinger Höhe ein gutes Stück näher. Dies ist eine enorm wichtige Verkehrsinfrastrukturmaßnahme sowohl für den Ostalbkreis als auch für die gesamten Region.“ 

    Gegenstand der Planfeststellung ist der dreistreifige Ausbau der Bundesstraße B 29 zwischen Lauchheim und Bopfingen-Aufhausen auf einer Länge von ca. 2,8 km. Die Baustrecke beginnt ca. 500 m östlich der Anschlussstelle Lauchheim-Ost (Bauende der Ortsumgehung Lauchheim) und endet vor dem Ortseingang von Bopfingen-Aufhausen.

    Auf halber Strecke befindet sich der Knotenpunkt „Röttinger Höhe“, über den die Kreisstraße K 3200 und ein öffentlicher Weg zum Holzsubmissionsplatz angeschlossen sind. Dieser Knotenpunkt soll als Ampelkreuzung mit abgeflachter Kuppe ausgebaut werden. In den Steigungsabschnitten aus Richtung Lauchheim und Bopfingen sind Zusatzfahrstreifen geplant. Im Bereich der Röttinger Höhe werden die Zusatzfahrstreifen aus beiden Richtungen über den Knotenpunkt geführt und erst in den Gefällestrecken eingezogen. Bestandteil der Planung ist außerdem die Anlage eines Radweges zwischen den Knotenpunkten „Lauchheim-Ost“ und „Röttinger Höhe“. 

    Es ist mit einer Bauzeit von rund zwei Jahren zu rechnen. Die Umsetzung der Baumaßnahme erfolgt aufgrund der bestandsnahen Trassenführung abschnittsweise mit Vollsperrung der jeweiligen Abschnitte. 

    Zudem sind landschaftspflegerische Begleitmaßnahmen vorgesehen, um Beeinträchtigungen durch das Bauvorhaben soweit wie möglich zu vermeiden bzw. zu minimieren und unvermeidbare Beeinträchtigungen auszugleichen. Hierzu gehören z.B. die Anlage von Feldhecken und Baumreihen, die Anlage und Entwicklung von Gehölzstrukturen mit extensiven Wiesenflächen, das Anbringen von Nisthilfen für Vögel und Kästen für Fledermäuse, die Renaturierung eines verdolten Grabenabschnitts sowie die Waldumwandlung und Wiesenextensivierung nordöstlich des Stausees Stockmühle. 

    Die Kosten für die Maßnahme belaufen sich auf ca. 8,7 Mio. € und werden von der Bundesrepublik Deutschland getragen. 

    Die Planunterlagen können in der Zeit vom 9. April bis einschließlich 8. Mai 2018 bei den Stadt- und Gemeindeverwaltungen Lauchheim, Bopfingen und Westhausen eingesehen werden. Bis einschließlich 22. Mai 2018 haben die von dem Projekt betroffenen Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, Anregungen oder Einwendungen vorzubringen. Zeit und Ort der Auslegung werden vorab ortsüblich bekannt gemacht.

    Zusätzlich können die Planunterlagen vom Beginn der Auslegung bis zum Ende der Einwendungsfrist auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Stuttgart (www.rp-stuttgart.de) unter Abteilungen > Abteilung 2 > Referat 24 > Planfeststellungen > Aktuelle Planfeststellungsverfahren eingesehen werden. Der Bekanntmachungstext ist auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Stuttgart unter „Bekanntmachungen“ abrufbar. 

    Planskizze(pdf, 688 KB)

  • Abteilung 5
    21.03.2018
    Hochwasserschutz für Tauberbischofsheim (Main-Tauber-Kreis)

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    das Land Baden-Württemberg plante die Ertüchtigung des Hochwasserschutzes im Bereich südlich der Würzburger Straße am rechten Ufer der Tauber. Ziel ist es, die Stadt Tauberbischofsheim vor einem Hochwasserereignis der statistischen Eintritts-wahrscheinlichkeit von einem Mal in hundert Jahren zu schützen.
     
    Nach fertiggestellter Planung können nun die Bauarbeiten beginnen.
     
    Den Beginn der Maßnahme möchten wir feierlich mit einem offiziellen Spatenstich begehen. Hierzu laden wir Sie herzlich ein und zwar am
     
    Dienstag, den 03. April 2018, um 10:00 Uhr
    In Tauberbischofsheim
    zwischen der Waschstr. Schmitt und der Mergentheimer Str.
     
    Folgender Ablauf ist vorgesehen:
     

    1. Grußwort von Herrn RP Wolfgang Reimer
    2. Ansprache des Umweltministers Franz Untersteller
    3. Grußwort durch BM Wolfgang Vockel, Stadt Tauberbischofsheim
    4. Vorstellung der Maßnahme durch Herrn Markus Moser Referatsleiter

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

    Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

    Mit freundlichen Grüßen

    Saskia Becker
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, 0711/904-10002

    Anlage:
    Wegbeschreibung (PDF, 625 KB)

  • Abteilung 4
    21.03.2018
    B 29 - Ortsumgehung Mögglingen: Herstellung der Brücke über die Lauter und die K 3282
    Vollsperrung zur Herstellung des Traggerüstes vom 26. März bis spätestens zum 7. April 2018

    ​Derzeit wird die Brücke über die Lauter und die K 3282 zwischen Mögglingen und Lautern gebaut. Im Rahmen dieser Baumaßnahme ist es erforderlich, die Kreisstraße für die Herstellung des Trag- und Leergerüstes für den Verkehr voll zu sperren.

    Die Vollsperrung wird im Zeitraum vom 26. März bis längstens zum 7. April 2018 stattfinden. Am Osterwochenende wird die Kreisstraße allerdings geöffnet sein.

    Während dieser Vollsperrung wird eine Umleitung ausgeschildert. Die Umleitung erfolgt ab Mögglingen über Böbingen und Heubach nach Lautern.

    Es wird darauf hingewiesen, dass während der Bauarbeiten die K 3282 auch für den Fußgänger- u. Radfahrerverkehr aus Sicherheitsgründen gesperrt sein muss.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    20.03.2018
    Weiterführung der Arbeiten für den Kreisverkehrsplatz „Streichhoffeld“ im Zuge des 4-spurigen Ausbaus der B 29 zwischen Essingen und Aalen nach der Winterpause
    Vollsperrung der L 1080 ab nördlich der Zufahrten zum Streichhoffeld und Sauerbach bis zum Ortseingang von Forst vom 26. März bis Anfang Juli 2018

    Bereits Ende des vergangenen Jahres wurde mit vorbereitenden Arbeiten (Leitungs-arbeiten und der Herstellung einer provisorischen Umfahrung) zur Herstellung des Kreisverkehrsplatzes „Streichhoffeld“ im Zuge der L 1080 begonnen. Nun sollen die Arbeiten weitergeführt werden. Diese beginnen voraussichtlich am 26.03.2018 und, sofern es die Witterung erlaubt, sollen bis Anfang Juli 2018 abgeschlossen sein.

    Hierzu muss die L 1080 ca. 50 m nördlich der Zufahrten zum Streichhoffeld und Sauerbach bis zum Ortseingang von Forst, bzw. der Zufahrten zum Schnaitberg, für den Verkehr voll gesperrt werden. Umleitungen sind ausgeschildert. Ab Mögglingen über Heuchlingen und Reichenbach. Aus Richtung Essingen / Aalen über AA-Unterrombach, AA-Neßlau und AA-Dewangen. 

    Abgesehen vom Asphalteinbau sind die Gewerbegebiete Streichhoffeld und Sauer-bachstraße von der B 29 aus immer erreichbar. 

    Der Linienverkehr wird die Baustelle umfahren. 

    Die voraussichtlichen Kosten betragen ca. 860.000,- Euro. 

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de

  • Abteilung 4
    20.03.2018
    Sperrung der Wirtschaftswegbrücke im Zuge des Hechelmannswegs über die B 295 bei Stuttgart - Weilimdorf ab dem 26. März 2018
    Einengung der Fahrbahn der B 295 kurz vor und kurz nach der Brücke ab dem 26. März 2018

    ​Ab kommenden Montag, 26. März 2018 muss die Wirtschaftswegbrücke im Zuge des Hechelmannswegs über die B 295 bei Stuttgart - Weilimdorf gesperrt werden, da die Vorarbeiten für den Ersatzneubau der Brücke beginnen. Die Umleitung erfolgt über die nahe gelegene neu errichtete Wirtschaftswegbrücke im Zuge des Stötzlenswegs und ist ausgeschildert.

    Da auch in den Randbereichen der B 295 (ca. 50 m vor und 50 m nach der Wirtschaftswegbrücke) gearbeitet wird, ist eine Einengung der Fahrbahn in beide Fahrtrichtungen erforderlich. Es verbleibt jeweils eine Durchfahrtsbreite von 3,50m. Aus Sicherheitsgründen muss die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 50 km/h reduziert werden.

    Die Wirtschaftswegbrücke im Zuge des Hechelmannswegs ist die letzte der drei Holzbrücken über die B 295 im Zuge der Umfahrung Stuttgart - Weilimdorf, die durch eine neue Stahlbrücke ersetzt wird.

    Für den Aushub der alten Brücke, der für Ende April 2018 geplant ist und den Einhub der neuen Brücke ist jeweils eine Vollsperrung der B 295 an einem Wochenende zwischen den Anschlussstellen Solitudestraße und Föhrichstraße erforderlich. Hierzu erfolgt im Vorfeld jeweils eine weitere Pressemitteilung.

    Der Bund investiert in den Ersatzneubau der drei Holzbrücken insgesamt rund 2,8 Millionen Euro.
    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmer, insbesondere die Fußgänger und Radfahrer um Verständnis für die unvermeidbare Beeinträchtigung während der Baumaßnahmen.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    20.03.2018
    L 1125 Fahrbahndeckenerneuerung und Ausbau Kreisverkehr in Kleinglattbach - Auftrag für die Bauarbeiten zur Fahrbahndeckenerneuerung im Abschnitt ab dem Kreisverkehr am Gewerbegeb. „Perfekter Standort“ und dem Kreisverkehr am Bahnhof Vaihingen/E vergeben
    Einrichtung der baustellenbedingten Verkehrsführung ab dem 10. April - Vollsperrung der L 1125 ab dem 18. April

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart beabsichtigt, in den kommenden Monaten die Fahrbahndecke auf der Landesstraße L 1125 im Abschnitt zwischen dem Kreisverkehr am Gewerbegebiet „Perfekter Standort“ und dem Kreisverkehr am Bahnhof Vaihingen/Enz zu erneuern. Der Kreisverkehr am Gewerbegebiet „Perfekter Standort“ wird zudem grundhaft saniert. Hierfür wurden Anfang März 2018 die Straßenbauarbeiten vergeben. Bereits im vergangenen Jahr wurde als vorbereitende Maßnahme die Brücke über den Brünnlesbach am Ortseingang von Kleinglattbach erneuert.

    Vorgesehen ist, auf der Fahrbahn der L 1125 alle bestehenden Asphaltschichten auf einer Länge von rund 500 m komplett zu erneuern und die Stärke des Asphaltaufbaus von derzeit 15 cm auf 22 cm zu verstärken. Die Gesamtlänge des Sanierungsabschnittes beträgt ca. 1000 m. In dem Abschnitt der L 1125 unterhalb der Schnellbahntrasse Stuttgart-Mannheim, der nicht so stark geschädigt ist, wird nur die Asphaltdeckschicht erneuert.

    Im Zuge der Maßnahme wird auch der Kreisverkehr der L 1126/ L 1106 / K 1697 am Gewerbegebiet „Perfekter Standort“ grundhaft ausgebaut. Anstelle des bestehenden Asphaltaufbaus wird im Kreisverkehr eine 28 cm starke Betondecke eingebaut und die Stärke des gesamten Fahrbahnaufbaus von derzeit 70 cm auf 85 cm erhöht. Dies trägt dem erhöhten Schwerverkehrsanteil durch das Gewerbegebiet Rechnung.

    Die Bauarbeiten sollen ab dem 10.04.2018 mit dem Ausbau eines bestehenden Wirtschaftsweges am Kreisverkehr, über den während der Bauzeit der Verkehr von der L 1106 zur K 1697 geführt wird, beginnen.

    Die Sanierungsarbeiten erfolgen unter Vollsperrung der L 1125, die ab dem 18.04.2018 vorgesehen ist.

    Für die Fahrtrichtung L 1125 Ensingen nach K 1697 Illingen und umgekehrt wird ein Provisorium eingerichtet, sodass die Arbeiten an den Anschlussästen ohne Verkehrsbehinderungen erfolgen können. Die Verkehrsregelung erfolgt über eine Lichtsignalanlage im Gegenverkehr. Die Umleitungsstrecke von Ensingen kommend in südlicher Richtung erfolgt über die L 1125 weiter über das Provisorium mit Lichtsignalanlage zur K 1697 und K 1698 bis zum Kreisverkehr am Bahnhof Vaihingen/Enz.

    Die Umleitungsstrecke von Ensingen Richtung Kleinglattbach führt über die L 1106, die L 1131 und die K 1682.

    Die Umleitungsstrecke von der B 10 und von Illingen kommend wird ab dem Kreisverkehr am Bahnhof Vaihingen/Enz über die K 1698 weiter über die Bahnhofstraße und die K 1696 Richtung Kleinglattbach ausgeschildert. Der Verkehr zum und vom Gewerbegebiet „Perfekter Standort“ wird über die K 1698 und die K 1697 umgeleitet.

    Der Anliegerverkehr bleibt stets gewährleistet.

    Der Abschluss der Baumaßnahme ist Mitte Juni vorgesehen.
    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 1,4 Mio. Euro, von denen rund 0,95 Mio. € für den Umbau des Kreisverkehrs und rund 0,45 Mio. € für die Erneuerung der L 1125 ausgegeben werden. Die Kosten werden vom Land getragen.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.


    Anlage: Umleitungsplan (PDF, 4,28 MB)

  • Abteilung 4
    20.03.2018
    B 466 – Erneuerung der Simonsbachbrücke im Zuge der Ortsdurchfahrt in Donzdorf (Landkreis Göppingen) - Vollsperrung der B 466 in der OD Donzdorf im Bereich der Baustelle vom 26. März bis Juli 2018
    Die Umleitung für den überörtlich- u. innerörtlichen Verkehr wird ausgeschildert

    Die B 466 überquert im Zuge der Ortsdurchfahrt in Donzdorf den Simonsbach. Die Erneuerung der Simonsbachbrücke ist in zwei Bauabschnitten vorgesehen. 

    Der erste Bauabschnitt wurde im Herbst begonnen und Ende 2017 fertiggestellt. Die Arbeiten des zweiten Abschnitts werden wie angekündigt in 2018 fortgesetzt. Die B 466 wird dafür im Bereich der Brücke voll gesperrt. 

    Am Montag, 26. März 2018, werden die Bauarbeiten für die Erneuerung der Simonsbachbrücke wieder aufgenommen und ca. 4 Monate andauern, der Verkehr wird umgeleitet. 

    Der überörtliche Verkehr wird über die bestehende Umgehungsstraße K 1402 geleitet (Ortsumfahrung Donzdorf). In der Ortsdurchfahrt wird der örtliche Verkehr über die Wagnerstraße und Poststraße wieder auf die Hauptstraße (B 466) geführt, die Zufahrt zum Mühlweg bleibt frei. 

    Der Bund investiert mit dieser Maßnahme rund 700.000 Euro in den Erhalt der Infrastruktur. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Gemeinden, Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. 

    Plan mit Umleitungsstrecke (pdf, 2 MB)

  • Abteilung 1
    20.03.2018
    Wiedereinsetzung von Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer beglückwünscht den OB zur Wiederwahl und freut sich auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit

    ​Am heutigen Abend, 20. März 2018, wurde der neue und alte Oberbürgermeister von Winnenden, Hartmuth Holzwarth, in sein Amt wiedereingesetzt. Bei seiner Ansprache gratulierte ihm Regierungspräsident Wolfgang Reimer zu seiner Wiederwahl und wünschte ihm eine erfolgreiche Amtszeit.

    Hier Auszüge aus der Rede, es gilt das gesprochene Wort:

    Ihre bisherige Zusammenarbeit mit der Kommunalaufsicht verlief sehr gut. Das sage ich natürlich aus Sicht der Kommunalaufsicht und hoffe doch, dass Sie das ebenso empfunden haben. Einerseits vertreten wir als Mittel- und Bündelungsbehörde die Landesregierung in ihren verschiedenen Ministerien und damit auch die Fachaufsicht über die untere Verwaltungsebene. Andererseits verstehen wir Regierungspräsidien uns als Bindeglied, ja auch als Sprachrohr und Mittler zur Regierung hin zu sein. Auch in Ihrer neuen Amtsperiode bietet Ihnen das Regierungspräsidium weiterhin bei allen wichtigen Themen eine gute und vertrauensvolle Partnerschaft an!

    Winnenden steckt viel Engagement, nachdem die „Ehemalige B14“ nun endlich aus der Stadt verlegt wurde, in städtebauliche Erneuerungsmaßnahmen. Die Trennwirkung einer Bundesstraße ist Geschichte, aber es liegen noch einige Maßnahmen vor der Umsetzung vor Ihnen. Sie haben dies klar zur Chefsache erklärt. Daher steht der Umbau der ehemaligen B14-Trasse in den nächsten zwei Jahren besonders im Fokus und ist ein zentrales Thema für Ihre Stadt. Seit 2011 hat das Land viele Millionen Euro für das Sanierungsgebiet „Ehemalige B14“ aus dem Landessanierungsprogramm investiert. Zurzeit betragen die Finanzhilfen knapp 2,5 Millionen Euro. Sie können noch 1,5 Millionen Euro abrufen (Bewilligungszeitraum endet am 31.12.19). Insgesamt hat das Land in den letzten 40 Jahren mehr als 16 Mio. Euro an Städtebauförderung der Stadt Winnenden überwiesen!

    Die Stadt Winnenden, ist auch ein attraktiver Ort zum Wohnen mit seiner Nähe zur Landeshauptstadt und am Fuße des Schwäbischen Waldes. Er ist auch ein attraktiver Gewerbestandort in unmittelbarer Nachbarschaft zur Landeshauptstadt. Das zeigt sich auch mit dem ansässigen Weltmarktführer für Reinigungstechnik (Firma Kärcher). Gleichzeitig haben Sie auch mit der Einrichtung der Jugend- und Behindertenhilfe Paulinenpflege eine sehr große sozialtherapeutische Einrichtung mit über 1200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Stadt Winnenden (Betreuung und Förderung behinderter und sozial benachteiligter Menschen im Rahmen von mehr als 3000 Maßnahmenplätzen). Die Stadt hat sich entwickelt in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten und sie wird sich noch weiter entwickeln. Ich kann Ihnen bescheinigen, Sie erfüllen Ihre Hausaufgaben gut. Das zeigen zum einen die Projekte, die auf Ebene Flächennutzungsplan in Angriff genommen wurden und werden. Positiv hervorgehoben werden kann, dass das Unterzentrum Winnenden ein Einzelhandelskonzept hat, das Sie 2016 auch fortgeschrieben haben. Sie planen bedarfsgerecht im Sinne einer angemessenen Daseinsvorsorge! Meine Behörde bescheinigt mir, dass aus raumordnerischer Sicht in den letzten Jahren – nach kursorischer Prüfung – keine besonders kritischen Stellungnahmen erfolgt sind. Da kann ich nur sagen weiter so. Eine erfolgreiche, eine moderne, eine gut aufgestellte Stadt.

    Ich danke Ihnen für die bisherige gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Ich danke Ihnen im Namen des Landes und des RP für Ihren unermüdlichen und sehr engagierten Einsatz während Ihrer gesamten ersten Amtsperiode zum Wohle der Stadt und darüber hinaus. Die Geschicke der Stadt liegen bei Ihnen weiterhin in guten Händen! Ich wünsche Ihnen ein weiterhin gutes, vertrauensvolles und harmonisches Miteinander mit dem Rathausteam und Stadtrat, das nötige Quäntchen Glück und alles Gute!

  • Abteilung 4
    19.03.2018
    B 19-Verlegung in Schwäbisch Hall - Weilertunnel Vorlos Heimbachverdolung Abschnitt A und B
    Sperrung des unteren Bereiches des Hofpfades und des Fußgängerstegs

    ​Die seit dem 07. Februar 2017 im Zuge der B 19 laufenden Vorabmaßnahmen für den Weilertunnel – Heimbachverdolung zur Erstellung des Fledermaustroges und Umschluss des Heimbachstollens mussten, bedingt durch den Naturschutz, eine Winterpause einlegen. Nun können die weiteren Arbeiten wieder aufgenommen werden.

    Ab Montag, den 19. März 2018, wird der im letzten Jahr provisorisch hergestellte Hofpfad umgebaut, sodass der ursprüngliche Hofpfad im Bereich der Baustelle wiederhergestellt und erneut freigegeben werden kann.

    Diese Umbauarbeiten im Bereich des Hofpfades sollen bis voraussichtlich 29.03.2018 abgeschlossen werden, sodass der Hofpfad ab dem 30.03.2018 wieder vollständig freigegeben werden kann.

    Das Regierungspräsidium bittet die Nutzer des Weges um Verständnis für die unvermeidlichen Behinderungen während der Bauzeit.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 2 und 7
    16.03.2018
    HUGO BOSS FASHION AWARD 2018
    Absolventen der Staatlichen Modeschule Stuttgart entwerfen Kollektionen, HUGO BOSS juriert und vergibt Auszeichnungen
     Preisträgerinnen des Hugo-Boss Fashion-Award 2018

    ​as Regierungspräsidium Stuttgart übernimmt die Schirmherrschaft der Veranstaltung - Die prämierten Kollektionen des Hugo Boss Fashion Awards 2018 sind in der Ausstellungsreihe *Ein( )sichten* im Design Center Baden-Württemberg, im Haus der Wirtschaft von 16. März bis 5. April 2018, jeweils von Montag bis Freitag, 11 bis 18 Uhr zu sehen.

    Die Preisverleihung
    HUGO BOSS zeichnet im Rahmen des Hugo Boss Fashion Awards die besten Kollektionen von Absolventinnen der Staatlichen Modeschule Stuttgart am 15. März 2018 um 19 Uhr im Design Center Baden-Württemberg mit Preisen aus.

    Den 3. Preis mit 500 € Preisgeld der HUGO BOSS AG erhält
    Anna Laura Pfister aus Passau für ihre „Bauhaus“–Kollektion :
    Mies van der Rohe - „LESS IS MORE“.
    Der 2. Preis und 1.000 € gehen an Alexandra Beck aus Böblingen für ihre Looks zum „Bauhaus“-Thema:  „rethought thoughts“.
    Den 1. Preis, dotiert mit 1.500 € bekommt Kerstin Issig aus Heilbronn für ihre
    „Bauhaus“-Arbeit: „ emBOSSed work“.

    Nähere Informationen zu den Arbeiten der drei Gewinnerinnen liegen als Anlage bei.

    „Ich gratuliere den drei Preisträgerinnen ganz herzlich“, so Christiane Nicolaus, Direktorin des Design Center Baden-Württemberg, „die fachliche Zusammenarbeit zwischen der Staatlichen Modeschule Stuttgart und HUGO BOSS bietet den Absolventinnen und Absolventen interessante Einblicke und Perspektiven in ein bekanntes und  internationales Modeunternehmen und eröffnet wertwolle Möglichkeiten für den weiteren Lebensweg. Von dieser Zusammenarbeit profitieren alle Beteiligten.“

    Der Fashion Award 2018
    Mit einem Besuch bei HUGO BOSS fängt alles an: Bereiche wie die Modellabteilung, das Technical Center oder der Showroom öffnen sich und geben aktuelle Einflüsse und Tendenzen wieder. Absolventen und Kreative treffen zusammen und tauschen sich aus. Die Themenstellung BOSS MEETS BAUHAUS  wird vorgestellt und diskutiert.
    Zurück in der Schule beginnt für die Klasse des zweiten Ausbildungsjahres die Recherchearbeit und Konzeptionsphase, die Ideenfindung und Entwicklung von eigenen Looks und Kollektionen für Menswear. Zielgruppe ist der BOSS Menswear Kunde.

    Jede Absolventin entwickelt in mehrwöchiger, intensiver und konstanter Phase ihre individuelle Arbeit. Die Präsentation der Kollektionen erfolgt digital, mit geeigneter Musik untermalt.
    Den Prozess begleitend und beratend steht der Design-Dozent zur Seite und gibt wertvolle Tipps zum Feinschliff und letzten Details für Designs.
    Kreative von HUGO BOSS jurieren und prämieren abschließend die eingereichten Arbeiten.

    Die Ausstellung
    Grundideen des Themas und zentrale Aussagen der Gewinner-Kollektionen werden in den Ausstellungsraum transportiert und verbindende ästhetische Elemente wie Materialität und Farbigkeit in die Dreidimensionalität übertragen.

    Die Arbeiten sind in einer Ausstellung im Design Center Baden-Württemberg unter der Veranstaltungsreihe *Ein( )sichten* von 16. März bis 5. April 2018 von Montag bis Freitag von 11 - 18 Uhr zu sehen.

    Die Staatliche Modeschule Stuttgart
    Sie ist eine besondere Institution für Mode und Teil des Regierungspräsidiums Stuttgart, das unterstützend und begleitend zur Seite steht. Das Konzept der Staatlichen Modeschule Stuttgart ist praxisorientiert und umfassend. Es besteht aus vier Säulen: Die mitgebrachte Ausbildung, gestalterische Qualität, handwerkliche Werte und betriebswirtschaftliches Denken. Diese werden Stück für Stück individuell gefördert und weiterentwickelt und von einem erfahrenen Team begleitet. Ziel ist eine einzigartige Qualifikation und fachliche Kompetenz, die den jungen Kreativen im Anschluss in der Industrie die Türen öffnet.

    Weitere Inspirationen und Fakten gibt es unter www.modeschule-stuttgart.de.

    Hinweis für die Pressevertreter:
    Für Rückfragen steht Ihnen als Ansprechpartnerin Katja Lumpp, Pressesprecherin des Regierungspräsidiums Stuttgart, unter der Tel. 0711/904-10002 sowie
    Sabine Dirlewanger Tel. 0711/489095-0, Email: sabine.dirlewanger@modeschule.kv.bwl.de zur Verfügung.

    Anlage:
    Ausgezeichnete Arbeiten der Absolventen, Bilder der Preisträgerinnen (Fotograf: Thomas Simianer) (pdf, 1,3 MB)

    Hintergrundinformationen

    HUGO BOSS und die Staatliche Modeschule Stuttgart:
    Die Zusammenarbeit ist vielfältig und inspirierend und besteht nun seit über 30 Jahren. HUGO BOSS gibt Einblicke in die Unternehmenskultur und transferiert Knowhow für Absolventen und Lehrende.
    Junge Designer liefern neue Ideen, Produktentwürfe und moderne Kollektions-gedanken mit heutigem Zeitgefühl. HUGO BOSS selektiert vor und holt sich den kreativen Nachwuchs direkt ins Unternehmen. Konstant steigen jährlich Absolventen der Schule in die Bereiche Creative Management/Design und Modellabteilung bei HUGO BOSS ein und etablieren sich dort langfristig.

  • Abteilung 4
    16.03.2018
    Tunnelanschlag der Rettungsstollen für den Lämmerbuckeltunnel
    Minister Hermann: Wichtiger Beitrag zur Verkehrssicherheit
  • Abteilung 7
    16.03.2018
    Schule und Bildung - Initiative „Fit für Führung“ zur Qualifizierung und Gewinnung von Führungskräften
    Zentrale Informationsveranstaltung am 16.03.2018 im RPS - Regierungspräsident Reimer: „Die Vielfalt an Aufgaben an unseren Schulen ist immens. Daher legen wir großen Wert auf eine gute Vorbereitung unserer zukünftigen Führungskräfte auf deren Aufgaben.“

    ​Schulen gut zu leiten bedeutet heute, vielfältigen Anforderungen im Schul-management gewachsen zu sein. Um interessierte Lehrkräfte für Schulleitungsstellen und andere Funktionsstellen zu gewinnen und auf ihrem Entscheidungsweg zu unterstützen, bietet das Regierungspräsidium Stuttgart seit Herbst 2015 für den Regierungsbezirk  Stuttgart das Vorqualifizierungsprogramm „Fit für Führung“ für Lehrkräfte an, die an Führungspositionen interessiert sind.

    „Die Vielfalt an Aufgaben an unseren Schulen ist immens. Daher legen wir großen Wert auf eine gute Vorbereitung unserer zukünftigen Führungskräfte auf deren Aufgaben“, betonte Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

    Schulpräsidentin Claudia Rugart bekräftigte: „Führungsaufgaben im System Schule zeichnen sich unter anderem durch eine große Bandbreite an Handlungsfeldern aus: es geht um gute Personal- und Organisationsentwicklung,  um Verwaltungstätigkeiten und um pädagogische Schwerpunktsetzungen. Zukünftige Führungskräfte für diese zugleich reizvolle wie herausfordernde Aufgabe zu motivieren und gut vorzubereiten, ist uns ein wichtiges Anliegen und Ziel des Programms „Fit für Führung“.“

    Die Lehrkräfte erwartet ein vielfältiges Vorqualifizierungsangebot bestehend aus Informationsveranstaltungen und Orientierungsmodulen, um einen ersten Überblick über Stellenanforderungen sowie das eigene Potential zu bekommen. Ergänzt wird das Programm um spezifische Fortbildungsmodule und Vorqualifizierungsreihen für diejenigen, die schon eine deutliche Vorstellung zur persönlichen beruflichen Weiterentwicklung haben.

    Um Interessentinnen und Interessenten einen guten Einstieg in die vielfältigen Angebote des Vorqualifizierungsangebots „Fit für Führung“ zu ermöglichen, findet am 16. März 2018 im Regierungspräsidium Stuttgart eine zentrale Informationsveranstaltung statt. Bei dieser Veranstaltung bekommen Lehrkräfte einen Überblick über die Vorqualifizierungsangebote und können direkt vor Ort mit Vertreterinnen und Vertretern aus Schule und Schulverwaltung in Kontakt kommen. Darüber hinaus stellen verschiedene Führungskräfte aus Schule und Schulverwaltung ihre vielfältigen Aufgaben vor und bieten Gespräche an.

  • Abteilung 4
    16.03.2018
    B 27 Lauffen (Landkreis Heilbronn) - „Neckarbrücke an der Schleuse Lauffen“ – halbseitige Sperrung der B 27 wegen Erkundungsbohrungen vom 24. März bis 8. April 2018
    Verkehr wird mittels Lichtsignalanlage geregelt

    Auf der B 27 in Lauffen werden vom 24. März 2018 bis zum 08. April 2018 (Osterferien) Erkundungsbohrungen auf der Neckarbrücke durchgeführt. In diesem Zeitraum wird die Brücke halbseitig gesperrt. Die halbseitige Sperrung wird in Richtung Heilbronn eingerichtet und ist jeweils für den Bereich der Bohrung vorgesehen. Dabei umfasst der gesperrte Bereich ca. 40 m und wird für jede neue Bohrung versetzt. 

    Der Verkehr wird mittels einer Lichtsignalanlage geregelt. Das Regierungspräsidium ist bemüht, die Beeinträchtigung möglichst kurz zu halten. Die Sperrung wird sofort nach Beendigung der Arbeiten aufgehoben. 

    Für die Beurteilung der Tragfähigkeit der Stützpfeiler werden 4 Kernbohrungen von der Fahrbahndecke durch die kompletten Pfeiler bis auf den Baugrund hergestellt. Die Ergebnisse der Bohrungen sind für die weitere Planung des Brückenneubaus notwendig. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet um Verständnis für die unvermeidbaren Arbeiten und die daraus resultierenden Beeinträchtigungen und Unannehmlichkeiten. 

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    16.03.2018
    A 8 Stuttgart – München: Herstellung der Rettungsstollen am Lämmerbuckeltunnel (Landkreis Göppingen) - Beginn der bergmännischen Vortriebsarbeiten
    Probesprengung am 16. März

    Bereits einen Tag nach dem feierlichen Tunnelanschlag haben die bergmännischen Vortriebsarbeiten für den Bau zweier Rettungsstollen am Lämmerbuckeltunnel im Zuge der A 8 Stuttgart-München zwischen den Anschlussstellen Mühlhausen und Hohenstadt begonnen. 

    Der bergmännische Teil der zwei Rettungsstollen wird im Sprengvortrieb hergestellt. Bis Mitte Mai 2018 wird der Stollen auf der Ostseite hergestellt, dann wird auf die Westseite umgesetzt. Der Anschluss an den Bestandstunnel auf der Westseite erfolgt Ende Juli 2018. Die gesamte Bauzeit beträgt voraussichtlich 19 Monate. Das Bauende ist für April 2019 vorgesehen. 

    Im Rahmen einer Probesprengung heute gegen 11:00 Uhr, für die der Verkehr vor dem Tunnel für ca. 15 Minuten angehalten werden musste, haben Vertreter der Tunnelbehörde, der Autobahnmeisterei Dornstadt/Ulm, der Autobahnpolizei sowie des Regierungspräsidiums Stuttgart mögliche Einwirkungen der Sprengung auf den Lämmerbuckeltunnel und auf den durchfahrenden Verkehr aufgenommen und bewertet. Auf dieser Grundlage wurde nun entschieden, ob ein Befahren des Tunnels während der kommenden Sprengungen gefahrlos möglich ist. 

    Danach ist vorgesehen den Verkehr während der Sprengung mit reduzierter Geschwindigkeit durch den Lämmerbuckeltunnel weiterfahren zu lassen, nachdem sich gezeigt hat, dass die Sprengungen die Verkehrsteilnehmer nicht negativ beeinflussen. Diese Entscheidung wird in regelmäßigen Abständen überprüft, je weiter der Vortrieb sich zum Tunnel hin bewegt. 

    Geplant sind 4 Sprengungen am Tag, ausschließlich an Werktagen. Die Sprengungen finden voraussichtlich gegen 06:00, 10:00, 14:00 und 19:00 Uhr statt. 

    LED-Hinweisschilder in exponierter Lage werden auf das jeweilige Ereignis hinweisen. Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis. 

    Einschließlich der betriebstechnischen Ausstattung investiert der Bund in die Herstellung der Rettungsstollen rund 7 Millionen Euro. 

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    15.03.2018
    Instandsetzung der Siemensbrücke und der Jagstbrücke in Ellwangen (Im Zuge der L 1060 - Ostalbkreis)
    Halbseitige Sperrung der Brücken ab dem 21.03. für 7 Monate

    ​Aufgrund des sehr schlechten Zustands der Siemens- und der Jagstbrück ist es drin-gend erforderlich, diese in Stand zu setzen. Hierzu werden die Kappen erneuert, die Dichtungen in der Fahrbahn neu aufgebracht und wo erforderlich, der Beton in Stand gesetzt. Auch müssen die Fahrbahnübergänge ausgewechselt werden.

    Für die Arbeiten wird mit einer Bauzeit von ca. 7 Monaten gerechnet. In dieser Zeit werden beide Brücken gleichzeitig instand gesetzt.

    Abgesehen vom Einbau der Fahrbahndecke werden die Arbeiten unter halbseitiger Sperrung mit Richtungsverkehr erfolgen.

    So verbleibt der Verkehr aus der Innenstadt und der Nordspange auf der Brücke. Der Gegenverkehr wird über die Westtangente (B290) und den Südring umgeleitet. Bis zur Firma Finkbeiner kann aus Richtung B 290 gefahren werden. Des Weiteren kann in die Straße „An der Jagst“ aus Richtung Siemensbrücke nur abgebogen werden. Ein Einbiegen aus Richtung REWE/Dänisches Bettenlager oder Richtung Rindelbach in die Siemensstraße wird während der Bauzeit nicht möglich sein.

    Die Arbeiten beginnen ab dem 21.03.18 im Bereich des östlichen Widerlagers.

    Das Land investiert in diese Maßnahme ca. 1,8 Mio. €.

    Für die entstehenden Beeinträchtigungen wird um Verständnis gebeten. Alle am Bau Beteiligten sind bestrebt, die Baustelle so schnell als möglich fertig zu stellen.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustellenin-formationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 7
    15.03.2018
    Schule und Bildung - Anmeldung für die Eingangsklassen 5 an den weiterführenden Schulen am 21. und 22. März 2018

    ​Die Anmeldung für die neuen Klassen 5 an sämtlichen weiterführenden Schulen findet am Mittwoch, 21. März 2018, und Donnerstag, 22. März 2018, statt.

    Die Anmeldung an einer Werkrealschule, Realschule, einem Gymnasium oder einer Gemeinschaftsschule ist nicht gleichbedeutend mit einer Aufnahme. Die eigentliche Aufnahme erfolgt erst mit der endgültigen Aufnahmebestätigung, die den Familien von den Gymnasien ab dem 7. Mai 2018 und von den Werkrealschulen, Realschulen und Gemeinschaftsschulen bis spätestens Ende Mai schriftlich zugeht.

    Zuständig für die Aufnahme an der Schule sind die jeweiligen Schulleiterinnen und Schulleiter. Die Anzahl der neuen Klassen 5 wird unter Einbeziehung des Schulträgers in Absprache zwischen Schulleitung und Regierungspräsidium bzw. Staatlichem Schulamt festgelegt.

    Eine Aussage über die Einrichtung der neuen Eingangsklassen kann erst nach Abschluss des Verfahrens erfolgen. In der Zwischenzeit bittet das Regierungspräsidium Stuttgart von diesbezüglichen Anfragen auch bei den Staatlichen Schulämtern abzusehen.

  • Abteilung 2
    15.03.2018
    Auch auf Facebook unterwegs in Sache öffentliche Bibliotheken: Die Fachstelle für das Bibliothekswesen im RP Stuttgart
    Kirsten Wieczorek: „Noch bessere Vernetzung und gute zusätzliche Möglichkeit, uns zu präsentieren!“

    ​Seit heute (15. März 2018) ist die Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen auch auf Facebook vertreten. Diese Social Media Plattform hat sich gerade im Bibliotheksbereich zu einem leicht zugänglichen Forum für den fachlichen Austausch auf der eher informellen Ebene entwickelt.

    „Wir erhoffen uns von dieser Präsenz eine noch bessere Vernetzung im bibliothekarischen Umfeld und eine gute zusätzliche Möglichkeit, uns zu präsentieren und andere über unsere Tätigkeit zu informieren“, so Kirsten Wieczorek, Leiterin der Fachstelle. Nicht zuletzt sieht sich die Fachstelle auch in einer Vorbildfunktion: wenn sie bei Beratungsterminen von Bibliotheken fordert, im Bereich Social Media aktiv zu sein, dann möchte sie mit gutem Beispiel voran gehen.

    Hier der Link zum Facebook-Auftritt der Fachstelle:  https://www.facebook.com/FachstelleStuttgart/

    Hintergrundinformationen


    Die Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen in Stuttgart ist eine Planungs-, Förder- und Beratungseinrichtung. Sie setzt die bibliothekspolitischen Ziele des Landes im Regierungsbezirk Stuttgart um, berät oberste Landesbehörden und staatliche Stellen. Sie ist Ansprechpartnerin für Bibliotheksträger, öffentliche Bibliotheken und Interessierte in Fachfragen und in Fragen der Literaturvermittlung und Leseförderung. Ihr gesetzlich definierter Auftrag ist der Auf- und Ausbau eines Systems fachgerecht ausgestatteter und miteinander kooperierender öffentlicher Bibliotheken.

  • Abteilung 8
    15.03.2018
    Denkmalpflegerischer Werteplan zu der Gesamtanlage „Altstadt Leutkirch“, Landkreis Ravensburg
    Offizielle Übergabe durch das Landesamt für Denkmalpflege am 22.03.2018 um 10:30 Uhr im Historischen Rathaus von Leutkirch

    Sehr geehrte Damen und Herren, 

    der denkmalpflegerische Werteplan für die Gesamtanlage Leutkirch ist fertig gestellt. Das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart wird dieses neue Planungsinstrument der städtebaulichen Denkmalpflege am 22.03.2018 um 10:30 Uhr offiziell Herrn Oberbürgermeister Henle im Historischen Rathaus in Leutkirch übergeben. 

    Bitte kommen Sie 

    am Donnerstag, den 22. März 2018,
    um 10:30 Uhr in das Rathaus Leutkirch,
    Historischer Sitzungssaal (Ebene 4, Zimmer 27),
    Marktstraße 26, 88299 Leutkirch im Allgäu 

    Zur besseren Planung des Termins bitten wir um eine kurze Rückmeldung an EMail Thomas.Stupka@leutkirch.de oder unter Telefonl 07561/87-146.

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
    Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. 

    Mit freundlichen Grüßen 

    Saskia Becker
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, Telefonl 0711/904-10002

    Flyer (pdf, 2 MB)

    Hintergrundinformationen:

    Das Landesamt für Denkmalpflege hat inzwischen über 50 Denkmalpflegerische Wertepläne für die historischen, denkmalgeschützten Stadt- und Ortskerne des Landes erstellt. Auf zusammen fast 10.000 Seiten wird in diesen Fachplänen die Vielzahl, Vielfalt, Individualität und Qualität der Siedlungslandschaft in Baden-Württemberg gewürdigt. Mit dem neuen Planwerk werden nun auch die denkmalpflegerischen Werte in der Gesamtanlage Leutkirch präzise erfasst, aktualisiert und anschaulich dargestellt.
    In Leutkirch steht seit 1982 die „Altstadt“ als Gesamtheit unter besonderem Schutz. Als Keimzelle der Stadt gilt die wohl im 6./7. Jahrhundert entstandene Siedlung Uf-hofen, die in unmittelbarem Umfeld der Martinskirche teilweise auf dem Gebiet der heutigen Kernstadt bzw. im Bereich der südlich von ihr gelegenen Oberen Vorstadt zu lokalisieren ist. Die im Verlauf des 13. Jahrhunderts entstandene Stadt, die sich zunächst zu beiden Seiten der von Isny nach Memmingen führenden Straße (Markt-straße) entwickelt hatte, war 1337 reichsunmittelbar geworden. In Leutkirch sind die historische Stadtgestalt und Sozialtopographie sowohl im Stadtgrundriss als auch im Aufriss bis heute klar ablesbar und anschaulich überliefert. An den Hauptachsen prägen stattliche Bürgerhäuser und die Gebäude des öffentlichen Lebens das Stadtbild, während sich an der Peripherie und im ehemaligen Handwerkerviertel zahlreiche Handwerkerhäuser - darunter die markanten Gerberhäuser mit ihren typischen hölzernen Altanen - erhalten haben. Leutkirch besitzt damit eine homogene, für die kleineren Reichsstädte des Südwestens kennzeichnende Gesamtstruktur, wie sie in ihrer Geschlossenheit nur selten zu finden ist. Aufgrund dieser Bedeutung ist Leutkirch eine Gesamtanlage gemäß § 19 Denkmalschutzgesetz Baden-Württemberg, an deren Erhaltung ein besonderes öffentliches Interesse besteht. 

    Die Intention des denkmalpflegerischen Werteplans ist eine ganzheitliche Darstellung des kulturellen Erbes: Hier werden nicht nur die Kulturdenkmale, sondern auch deren wesentlicher Kontext mit erhaltenswerten Gebäuden, Straßenzügen, Plätzen und Grünflächen dokumentiert. In Texten, Karten und Fotos werden alle Elemente, die den historischen, schützenswerten Stadtkern prägen, beschrieben und bewertet. Als städtebaulich-historischer Fachbeitrag des Landesamts für Denkmalpflege ermöglicht er für die tägliche Praxis einen unkomplizierten und schnellen Datenzugriff und steht damit allen am Planen und Bauen in der Altstadt beteiligten Behörden und Personen tagesaktuell zur Verfügung.

  • Abteilung 3
    14.03.2018
    Schulgartenwettbewerb der Remstalgartenschau
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer übergibt Teilnahmezertifikat an die St. Joseph–Schule für Hörgeschädigte - Mittwoch, 21. März, 9:00 Uhr

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer übergibt als Schirmherr gemeinsam mit OB Richard Arnold und dem Geschäftsführer der Remstalgartenschau Thorsten Englert der St. Josef-Schule für Hörgeschädigte in Schwäbisch Gmünd beispielhaft das Teilnahmezertifikat für den Schulgartenwettbewerb der Remstalgartenschau. Zudem gibt es von der Stadt ein Startergeld in Höhe von 500 Euro für die Schule.
     
    Sie sind herzlich eingeladen, bei diesem Übergabetermin dabei zu sein
     
    am Mittwoch, 21. März 2018 um 09:00 Uhr
    in der St. Josef-Schule für Hörgeschädigte, Mittelbau
    Katharinenstraße 16 in 73525 Schwäbisch Gmünd
     
    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
     
    Mit freundlichen Grüßen
    Katja Lumpp
     

    Hintergrundinformationen

    38 Schulen, das ist fast  jede Dritte der 120 Schulen in den 16 Remstalkommunen, haben sich zur Teilnahme am Schulgartenwettbewerb angemeldet, welcher eigens zur Remstalgartenschau konzipiert wurde. Die Schulen erhalten nun ihre Teilnahme-Zertifikate und können in zwei Jahren zeigen, welche immense Möglichkeiten zur Bildung für nachhaltige Entwicklung im Schulgelände stecken.
     
    In maximal drei von sechs verschiedenen Kategorien konnten sich die Schulen anmelden und dürfen nun ihre Ideen im „Naturlabor“ vor der Schultüre ausprobieren. Die Schulen werden mit Informationsveranstaltungen, Workshops und von Paten begleitet.
     
    Im Sommer 2019 werden jeweils drei Schulen für die Endauswahl nominiert. Eine Fachjury wählt aus den nominierten den jeweiligen Sieger. Diese werden bei der Abschlussveranstaltung am 19.07.2019 in Kernen bekanntgegeben. 

  • Abteilung 4
    14.03.2018
    L 1048 zwischen Orendelsall und Zweiflingen (Hohenlohekreis) – Sanierung der Hangrutschung
    Aufhebung der Vollsperrung am Montag, 19.03., ab ca. 10:00 Uhr

    ​Am 26. Februar 2018 begann das Baureferat Heilbronn des Regierungspräsidiums Stuttgart mit der Sanierung der Hangrutschung an der L 1048 zwischen Orendelsall und Zweiflingen. Dafür musste die L 1048 in diesem Abschnitt für den Verkehr voll gesperrt werden.

    Ab Montag, 19. März 2018 ca. 10:00 Uhr, sind die Arbeiten abgeschlossen und die Vollsperrung wird wieder aufgehoben.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformations-system (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 8
    13.03.2018
    Denkmalpflegerischer Werteplan zu der Gesamtanlage „Tübingen-Bebenhausen“, Landkreis Tübingen
    Offizielle Übergabe durch das Landesamt für Denkmalpflege am 20. März 2018 um 11:00 Uhr im Rathaus Bebenhausen

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    der denkmalpflegerische Werteplan für die Gesamtanlage Bebenhausen ist fertig gestellt. Das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart wird dieses neue Planungsinstrument der städtebaulichen Denkmalpflege an Herrn Baubürgermeister Cord Soehlke übergeben.
     
    Bitte kommen Sie am
     
    Dienstag, den 20. März 2018,
    um 11:00 Uhr in das Rathaus Bebenhausen,
    Schönbuchstraße 2 in 72074 Tübingen
     
    Zur besseren Planung des Termins bitten wir um eine kurze Rückmeldung an Frau Schmincke sabine.schmincke@tuebingen.de oder 07071/204-1500.
     
    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
     
    Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    Saskia Becker
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, 0711/904-10002
     
     

    Hintergrundinformationen

    Das Landesamt für Denkmalpflege hat inzwischen über 50 Denkmalpflegerische Wertepläne für die historischen, denkmalgeschützten Stadt- und Ortskerne des Landes erstellt. Auf zusammen fast 10.000 Seiten wird in diesen Fachplänen die Vielzahl, Vielfalt, Individualität und Qualität der Siedlungslandschaft in Baden-Württemberg gewürdigt. Mit dem neuen Planwerk werden nun auch die denkmalpflegerischen Werte in der Gesamtanlage Bebenhausen präzise erfasst, aktualisiert und anschaulich dargestellt.
    In Bebenhausen steht seit 1975 das „Straßen-, Platz- und Ortsbild“ als Gesamtheit unter besonderem Schutz. Anstelle eines aufgelassenen Dorfes hatte Pfalzgraf Rudolf von Tübingen 1183 ein Kloster gegründet, in das 1189/90 Zisterzienser des Klosters Schönau einzogen. Das ursprünglich reichsfreie und später württembergische Kloster wurde 1535 aufgelöst und 1556/60 in eine evangelische Klosterschule umgewandelt. Nach der endgültigen Säkularisation 1807/08 diente die Klosteranlage bis 1918 als königliches Jagdschloss der Württemberger. Bebenhausen stellt ein exzellent überliefertes Beispiel eines vom mittelalterlichen Kloster zum Dorf gewandelten Ortes dar. Aufgrund dieser Bedeutung ist Bebenhausen eine Gesamtanlage gemäß § 19 Denkmalschutzgesetz Baden-Württemberg, an deren Erhaltung ein besonderes öffentliches Interesse besteht.
    Die Intention des denkmalpflegerischen Werteplans ist eine ganzheitliche Darstellung des kulturellen Erbes: Hier werden nicht nur die Kulturdenkmale, sondern auch deren wesentlicher Kontext mit erhaltenswerten Gebäuden, Straßenzügen, Plätzen und Grünflächen dokumentiert. In Texten, Karten und Fotos werden alle Elemente, die den historischen, schützenswerten Stadtkern prägen, beschrieben und bewertet. Als städtebaulich-historischer Fachbeitrag des Landesamts für Denkmalpflege ermöglicht er für die tägliche Praxis einen unkomplizierten und schnellen Datenzugriff und steht damit allen am Planen und Bauen in Bebenhausen beteiligten Behörden und Personen tagesaktuell zur Verfügung.

  • Abteilung 4
    12.03.2018
    B 29 Anschlussstelle Urbach (Rems-Murr-Kreis) - Brückensanierung und Fahrbahndeckenerneuerung von Montag, 19. März, bis Anfang August 2018
    Bund investiert rund 2,3 Millionen Euro in den Erhalt der Infrastruktur

    Das Regierungspräsidium Stuttgart nutzt die nahenden Oster- und Pfingstferien, um von Montag, 19. März, bis voraussichtlich Anfang August 2018 die Brücke über die Bahnlinie Stuttgart-Aalen und die Remsbrücke im Bereich der B 29 Anschlussstelle Urbach zu sanieren. 

    Für die vorbereitenden Arbeiten (Öffnung der Mittelstreifenüberfahrt) wird der Verkehr ab 19. März für rund zwei Wochen, sowohl in Fahrtrichtung Stuttgart als auch in Fahrtrichtung Aalen, auf einer Länge von 1,8 km auf eine Fahrspur reduziert. Für die anschließenden Sanierungsarbeiten wird der Verkehr auf der B 29 im Bereich der Anschlussstelle Urbach auf die Fahrtrichtung Aalen verlegt und erfolgt jeweils einspurig im Gegenverkehr. Die Anschlussstelle Urbach bleibt geöffnet. Die Geschwindigkeit wird in beiden Fahrtrichtungen aus Sicherheitsgründen auf 60 km/h reduziert. 

    Die Daimlerstraße in Urbach ist ebenfalls durch eine mehrtägige halbseitige Sperrung betroffen. Der Zeitpunkt hierfür ist noch nicht bekannt. Darüber hinaus werden auf dem Remsweg und dem Seebrunnenweg vereinzelt kurzzeitige Sperrungen vorgenommen. 

    An den Brückenbauwerken werden die Brückenkappen über die gesamte Richtungsfahrbahn sowie die Fahrbahndecke erneuert und saniert. Unter den Brücken werden notwendige Betoninstandsetzungsarbeiten durchgeführt. Auch die Brückenentwässerung wird im Zuge dessen erneuert. Zusätzlich werden die Schutzeinrichtungen auf dem Bauwerk sowie davor und dahinter auf den neuesten Stand gebracht. 

    Der Bund investiert mit dieser Maßnahme rund 2,3 Millionen Euro in den Erhalt der Infrastruktur.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Gemeinden, Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. 

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    12.03.2018
    Nächtliche Fahrbahndeckensanierung auf der B 28a auf Höhe A81-Anschlussstelle Rottenburg
    Baustelleneinrichtung ab Dienstag, 13. März, 20:00 Uhr - Voraussichtlicher Abschluss am Freitag, 16. März, 6:00 Uhr

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart wird ab Dienstag, 13. März 2018, 20:00 Uhr, die Fahrbahndecke der B 28a auf Höhe der A 81-Anschlussstelle Rottenburg zwischen den Rampen in Fahrtrichtung Stuttgart und in Fahrtrichtung Singen sanieren. In beiden Fahrtrichtungen finden jeweils Arbeiten auf dem äußeren Fahrstreifen der dreistreifig ausgebauten B 28a statt. Die Sanierung findet immer nachts zwischen 20:00 Uhr und 6:00 Uhr statt, um die Belastung für den Verkehr möglichst gering zu halten.

    Durch das hohe Schwerverkehrsaufkommen zwischen der Anschlussstelle Rottenburg und dem Industriegebiet Ergenzingen haben sich in den letzten Jahren besonders auf der LKW-Spur tiefe Spurrillen gebildet. Die Arbeiten dienen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit in diesem Abschnitt, da bis zur Fertigstellung des geplanten Umbaus der Anschlussstelle Rottenburg auf dieser Strecke keine größeren Erneuerungsarbeiten an der Fahrbahn durchgeführt werden können.

    Bereits im  Dezember vergangenen Jahres wurde die Sanierung der beiden äußeren Fahrstreifen zwischen der Anschlussstelle Ergenzingen und der Rampe der A81 in Fahrtrichtung Singen durchgeführt. Wegen den tiefen Temperaturen kurz vor Weihnachten konnte die Baustelle damals nicht vollständig abgeschlossen werden.

    Die Dauer der Maßnahme beträgt rund drei Nächte und wird daher voraussichtlich bis Freitag, 16. März 2018, abgeschlossen sein. In den ersten zwei Nächten wird die Fahrspur in Fahrtrichtung Rottenburg saniert, in der dritten Nacht, von Donnerstag auf Freitag, die Fahrbahn in Fahrtrichtung Rottenburg. Die mittlere Fahrbahn, welche als Abbiegespur auf die A81 in Fahrtrichtung Stuttgart dient,  wird für die Verkehrsführung herangezogen und zur Aufrechterhaltung von je einer Fahrspur pro Fahrtrichtung genutzt. 

    Die Geschwindigkeit im Baustellenbereich wird während der gesamten Bauzeit auf 50 km/h beschränkt.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    12.03.2018
    Vollsperrung der Neckarbrücke im Zuge der L 1129 in Freiberg am Neckar wegen dringend erforderlichen Belagsarbeiten vom 23. März bis zum 07. April 2018

    Um die Verkehrssicherheit der Neckarbrücke im Zuge der L 1129 in Freiberg am Neckar weiterhin aufrechterhalten zu können, sind dringende Sanierungsarbeiten erforderlich. Es ist vorgesehen, die Abdichtung und den Belag auf der Neckarbrücke komplett zu erneuern, da es in der Vergangenheit immer wieder zu unkontrollierten Belagsausbrüchen und damit zu kurzfristigen Vollsperrungen kam. 

    Um die Verkehrsbeeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten, werden die Arbeiten in den Osterferien durchgeführt. Auf Grund der beengten Verhältnisse ist eine Vollsperrung von Freitag, 23. März ab 20 Uhr, bis Samstag, 07. April bis 20 Uhr, erforderlich. Die Umleitung erfolgt über Pleidelsheim, Ingersheim und dem Kreisverkehr beim Monrepos. 

    Wegen der Vollsperrung sind Fahrplanänderungen im ÖPNV erforderlich, über die im Internet und an den Haltestellen informiert wird. Auf Grund von parallel eingerichteten Umleitungen kann es zu Verspätungen im ÖPNV kommen. Während der Vollsperrung im Bereich der Neckarbrücke wird das LKW Durchfahrtsverbot für Freiberg, Pleidelsheim und Ingersheim aufgehoben. 

    Die separate Geh- und Radwegbrücke neben der Straßenbrücke ist nicht betroffen.

    Das Land Baden – Württemberg investiert für die Belagssanierung der Neckarbrücke in Freiberg rund 170 000 Euro. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmer – insbesondere auch die Fahrgäste des ÖPNV - um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Baumaßnahme. 

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    08.03.2018
    Bau zweier Rettungsstollen am Lämmerbuckeltunnel im Zuge der A 8 in Fahrtrichtung München
    Einladung Tunnelanschlag am 15. März 2018

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    der 622 Meter lange Lämmerbuckeltunnel im Zuge der A 8 auf Gemarkung der Stadt Wiesensteig (Landkreis Göppingen) wird derzeit sicherheitstechnisch nachgerüstet. Mittelpunkt der Nachrüstung sind die beiden 150 Meter und 170 Meter langen, begehbaren, Rettungsstollen. Durch ihren Bau verkürzen sich die Fluchtwege aus dem Lämmerbuckeltunnel auf maximal 300 Meter.

    Eine symbolische erste Sprengung (Tunnelanschlag) im Rahmen einer Feierstunde wird den Beginn der Bauarbeiten markieren.

    Zu diesem Termin laden wir die Vertreterinnen und Vertreter der Presse herzlich ein

    am Donnerstag, 15. März 2018 um 14:00 Uhr
    Treffpunkt Parkplatz Heidental, unmittelbar hinter dem Ostportal des Lämmerbuckeltunnels (Fahrtrichtung München)

    Wir freuen uns über Ihre Teilnahme am Termin.

    Mit freundlichen Grüßen
    Katja Lumpp
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart

    Programm (pdf, 15 KB)

    Hinweise zum Fortgang der Bauarbeiten und möglichen Verkehrsbeeinträchtigungen

    Am 16. März 2018 soll eine Probesprengung Aufschluss darüber geben, in welcher Weise bergmännische Vortriebsarbeiten vollzogen werden. Erst danach kann verbindlich festgelegt werden, in welcher Frequenz die Sprengungen stattfinden werden.
    Für die Probesprengung wird der Verkehr kurzzeitig (ca. 15 Minuten) durch eine Ampelschaltung angehalten werden müssen.

    Von der Probesprengung wird auch abhängen, ob der Verkehr während der Sprengung mit reduzierter Geschwindigkeit durch den Lämmerbuckeltunnel fließen kann oder ob es zu jeweils kurzzeitigen Sperrungen kommen muss.

    Die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer steht bei der Beurteilung dessen selbstverständlich im Vordergrund. 

    Die vorbereitenden Bauarbeiten zur Herstellung der beiden Rettungsstollen begannen im Oktober 2017. Nun stehen ab Mitte März die bergmännischen Vortriebsarbeiten im Sprengvortrieb an. Bis Mitte Mai 2018 wird der Stollen auf der Ostseite hergestellt, dann wird auf die Westseite umgesetzt. Der Anschluss an den Bestandstunnel auf der Westseite erfolgt Ende Juli 2018. Die gesamte Bauzeit beträgt voraussichtlich 19 Monate. Das Bauende ist für April 2019 vorgesehen. Einschließlich der betriebstechnischen Ausstattung investiert der Bund in die Herstellung der Rettungsstollen rund 7,3 Millionen Euro.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    07.03.2018
    Fahrbahndeckenerneuerung und Sanierung der Anschlussstellen zwischen dem Teiler B 14/B 29 und dem Kappelbergtunnel
    Sperrung jeweils in einer Fahrtrichtung an zwei Wochenenden sowie nächtliche Sperrungen von Aus- und Einfahrten

    Bund investiert 1,95 Millionen Euro in den Erhalt der Infrastruktur

    Das Regierungspräsidium Stuttgart beginnt am Freitag, 16. März 2018 mit einer umfangreichen Fahrbahndeckenerneuerung auf der B 14 zwischen dem Teiler B 14/ B 29 und dem Kappelbergtunnel in beiden Fahrtrichtungen. Die gesamte Maßnahme findet an nur zwei Wochenenden statt. Sie wird voraussichtlich am Freitag, 16. März 2018, um 12:00 Uhr beginnen und am Montag, 26. März 2018, um 05:00 Uhr abgeschlossen sein. Begonnen wird mit der Fahrtrichtung Stuttgart auf 2,2 km Länge.

    Vorab werden in Nachtaktionen ab Montag, 12. März 2018, 20:30 Uhr die Aus- bzw. Einfahrten zur B 14 in diesem Streckenabschnitt, saniert.

    Sanierung der Aus- bzw. Einfahrten zur B 14

    In der Nacht von Montag, 12., auf Dienstag, 13. März 2018, wird in Fahrtrichtung Stuttgart  die Ausfahrt der Anschlussstelle Fellbach Süd ab 20:30 Uhr sowie die Auffahrt zur B 14 ab 21:30 Uhr vollgesperrt.

    In derselben Nacht, ebenfalls in Fahrtrichtung Stuttgart, wird die Auffahrt von der Anschlussstelle Waiblingen Süd ab 20:00 Uhr halbseitig gesperrt, die linke Spur wird saniert.

    In der Nacht von Dienstag, 13., auf Mittwoch, 14. März 2018, wird in Fahrtrichtung Waiblingen die Ausfahrt der Anschlussstelle Fellbach Süd, direkt nach dem Kappelbergtunnel ab 20:00 Uhr sowie die Auffahrt zur B 14 ab 20:30 Uhr vollgesperrt und saniert.

    In der Nacht von Mittwoch, 14., auf Donnerstag, 15. März 2018, wird in Fahrtrichtung Waiblingen die Ausfahrt der Anschlussstelle Waiblingen Süd ab 20:00 Uhr vollgesperrt und saniert.

    In derselben Nacht wird in Fahrtrichtung Stuttgart die rechte Spur der Auffahrt der Anschlussstelle Waiblingen Süd ab 20:00 Uhr halbseitig gesperrt und saniert.

    Die jeweils gesperrten Anschlussstellen sind morgens ab 05:00 Uhr wieder für den Verkehr befahrbar. Auf die Sperrungen sowie Umleitungen wird mit Hinweistafeln vor Ort hingewiesen.

    Fahrbahndeckenerneuerung auf der B 14 zwischen dem Teiler B 14/ B 29

    Wochenende von 16. bis 19. März

    Am Freitag, 16. März 2018, wird ab 12:00 Uhr die B 14 in Fahrtrichtung Stuttgart ab dem Bereich des Teilers B14/B29 vollgesperrt. Der Verkehr wird über die L 1193 (alte B 14) durch Fellbach (Stuttgarter Straße) über Bad Cannstatt (Nürnberger Straße/Waiblinger Straße) nach Stuttgart auf die B 14 geführt. 

    Ab ca. 12:30 Uhr wird in Fahrtrichtung Stuttgart ab dem Teiler B 14/B29 bis zum Kappelbergtunnel die Fahrbahn auf gesamter Breite herausgefräst. Am Samstag, 17. März 2018 wird der Asphaltbelag in diesem Streckenabschnitt in Kompaktbauweise (Einbau von Deck- und Binderschicht gleichzeitig über die gesamte Breite der Fahrbahn) wieder eingebaut. Am Sonntag, 18. März 2018, erfolgen dann Markierungsarbeiten, Erneuerung der Tunnelschleifen und Restarbeiten. 

    Am Montag, 19. März 2018 ab 05:00 Uhr kann der Verkehr in Fahrtrichtung Stuttgart wieder ungehindert rollen. Die Fahrtrichtung Waiblingen ist in diesem Wochenende nicht betroffen. Hier kann der Verkehr ungehindert fahren.

    Wochenende von 23. bis 26. März

    Am Freitag, 23. März 2018, ab 19:00 Uhr wird die B 14 in Fahrtrichtung Waiblingen  im Bereich ab der Ausfahrt Bad –Cannstatt/Untertürkheim zur Benzstraße vollgesperrt.

    Der Verkehr von der B 14 Stuttgart kommend wird über Bad Cannstatt - Nürnberger Straße, oder Benzstraße zur Nürnberger-/Waiblinger Straße nach Fellbach (Stuttgarter Straße) über die L1193 (alte B 14) zur B 14 Fahrtrichtung Waiblingen oder B 29 Fahrtrichtung Schwäbisch Gmünd geführt.

    Ab ca. 19:30 Uhr wird in Fahrtrichtung Waiblingen ab dem Kappelbergtunnel der Belag auf gesamter Fahrbahnbreite herausgefräst. Am Samstag, 24. März 2018, wird der Belag auf diesem Streckenabschnitt in Kompaktbauweise wieder eingebaut. Am Sonntag, 25. März 2018, erfolgen Markierungsarbeiten, Erneuerung der Tunnelschleifen und Restarbeiten. 

    Am Montag, 26. März 2018, ab 05:00 Uhr kann der Verkehr in Fahrtrichtung Waiblingen wieder ungehindert rollen. Die Fahrtrichtung Stuttgart  ist in diesem Wochenende nicht betroffen. Hier kann der Verkehr ungehindert fahren.

    Auf die Sperrung und die Umleitungstrecke wird an beiden Wochenenden mit LED Tafeln darauf hingewiesen. Bereits jetzt wurden auf der B 14 große Baustelleninfotafeln mit genauer Zeitangabe der Vollsperrung aufgestellt.

    Der Bund investiert 1,95 Millionen Euro in den dauerhaften Erhalt der Infrastruktur. Die Sanierung der schadhaften Fahrbahndecke verbessert die Verkehrssicherheit und schützt den Straßenunterbau langfristig vor Schäden.

    Es ist in dieser Zeit von erheblichen Verkehrsbehinderungen auszugehen. Aus diesem Grund werden die Verkehrsteilnehmer gebeten, die betroffenen Bereiche großräumig zu umfahren. Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Verkehrsbeeinträchtigungen.

    Die Medien, insbesondere Rundfunkmedien werden gebeten, die Verkehrsteilnehmer jeweils kurz vor den Sperrtagen laufend zu informieren.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    06.03.2018
    A 7 - Sanierung des Agnesburgtunnels (Ostalbkreis)
    Vollsperrung des Tunnels wegen Funktionstests in beide Fahrtrichtungen in der Nacht vom 13.03. auf den 14.03. und in der Nacht vom 14.03. auf den 15.03.

    Am Agnesburgtunnel wurden letzte Aktualisierungen an der Betriebssoftware der Verkehrsbeeinflussungsanlage am Tunnel integriert. Um den fehlerfreien Betrieb zu gewährleisten, muss das gesamte Tunnelbetriebsprogramm in abschließenden Tests erprobt werden.

    Diese Tests müssen aus Sicherheitsgründen unter Ausschluss des Verkehrs durch-geführt werden. Daher muss die A 7 in der Zeit von Dienstag, 13.03.2018 ab 20:30 Uhr, bis Mittwoch, 14.03.2018, 5:00 Uhr und Mittwoch, 14.03.2018 ab 20:30 Uhr, bis Donnerstag, 15.03.2018, 5:00 Uhr, zwischen den Anschlussstellen Aalen / Westhausen und Aalen / Oberkochen in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt werden.

    Der Verkehr wird während dieser Zeit in Fahrtrichtung Würzburg von der AS Aalen / Oberkochen über die Bedarfsumleitung U 9 (L 1076 – B 29) zur AS Aalen / Westhausen geleitet. In Fahrtrichtung Ulm wird der Verkehr an der AS Aalen / Westhausen über die Bedarfsumleitung U 12 (B 29 – B 19 Westumgehung Aalen – Ebnater Steige) zur AS Aalen / Oberkochen geleitet.

    Der Bund investiert für die Sanierung des Agnesburgtunnels insgesamt rund 19 Millionen Euro.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmer und die Anwohner der Umleitungsstrecke um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Vollsperrung.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 7
    06.03.2018
    Hugo Boss Fashion Award 2018
    HUGO BOSS prämiert Kollektionen von Absolventen der Staatlichen Modeschule Stuttgart im Design Center Baden- Württemberg
  • Abteilung 7
    06.03.2018
    Fachtag „Lernwirksamer Unterricht – Empirische Forschung und Konsequenzen“ stößt auf großes Interesse bei Lehrkräften, Schulleitungen und Schulverwaltung
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Nur wenn alle Bildungsakteure in einen gemeinsamen Diskurs kommen, können Schulen auf vielfältige Entwicklungen reagieren und somit Schülerinnen und Schüler bestmögliche Lernbedingungen bieten.“

    ​„Zur Steigerung der Unterrichtsqualität müssen wir Erkenntnisse der empirischen Forschung nutzen und Konsequenzen für einen lernwirksamen Unterricht ableiten.“ Dies betonte Claudia Rugart, Präsidentin der Abteilung 7 – Schule und Bildung betonte, anlässlich des heutigen Fachtages zum Thema „Lernwirksamer Unterricht – Empirische Forschung und Konsequenzen“. Und genau darüber diskutierten mehr als 200 Lehrerinnen und Lehrer sowie Schulleiterinnen und Schulleiter mit ausgewiesenen Experten aus Bildungswissenschaft, Lehrerausbildung und Praxis im Regierungspräsidium Stuttgart.

    Prof. Dr. phil. Anne Sliwka der Universität Heidelberg weitete in ihrem Impulsvortrag am Vormittag zunächst den Blick, indem sie Gelingensfaktoren unterschiedlicher Bildungssysteme anderer Länder aufzeigte, um sich dann auf der Basis aktueller Forschungsergebnisse auf den heutigen Stand unserer Unterrichtsgestaltung zu beziehen und mögliche Konsequenzen daraus abzuleiten. Der Fachtag bot am Nachmittag neun Workshops mit unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen an. Hochkarätige Referentinnen und Referenten aus Wissenschaft und Praxis stellten Erkenntnisse bereit, um mit Lehrkräften, Schulleitungen und der Schulverwaltung in den direkten Austausch zu gehen.

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer zeigte sich erfreut über die hohe Resonanz auf das Angebot und hob hervor: „Nur wenn alle Bildungsakteure in einen gemeinsamen Diskurs kommen, können Schulen auf vielfältige Entwicklungen reagieren und somit Schülerinnen und Schüler bestmöglichsten Lernbedingungen bieten.“

    Die Abteilung Schule und Bildung des Regierungspräsidiums Stuttgart unterstützt durch jährlich über 1200 schulartübergreifende Veranstaltungen Schulleitungen und Lehrkräfte im Regierungsbezirk Stuttgart. Zahlreiche schulartspezifische Angebote in der  regionalen Lehrkräftefortbildung der Staatlichen Schulämter und des Regierungspräsidiums Stuttgart vertiefen fachliche Inhalte und beleuchten bedeutsame pädagogische Themen.

    „Um die Unterrichtsqualität zu verbessern und die Schulentwicklung zu unterstützen, müssen wir auf allen Ebenen ‚eine Kultur des Hinsehens‘ entwickeln. Daten liefern uns wertvolle Anhaltspunkte für das Vorgehen zur Verbesserung der Unterrichtsqualität.“ bekräftigte Claudia Rugart.

  • Abteilung 4
    05.03.2018
    Verkehrserhebung auf der B 27 zwischen Aichtal und Echterdingen und der A 8 zwischen S-Flughafen und S-Möhringen zwischen dem 05.03 und dem 24.03

    Das Regierungspräsidium Stuttgart führt zwischen Aichtal und Leinfelden-Echterdingen sowie auf der A 8 im Bereich der Anschlussstellen Stuttgart-Möhringen, -Degerloch und -Flughafen eine Verkehrserhebung durch. Die Verkehrserhebung findet zwischen dem 05. März 2018 und dem 24. März 2018 statt. 

    Die Ergebnisse der Verkehrserhebung sind eine wichtige Grundlage für die Verkehrsuntersuchung zu der Straßenplanung zum sechsstreifigen Ausbau der B 27 von Leinfelden-Echterdingen Nord bis Aichtal, die im Sommer 2018 beginnen wird. Die Verkehrsuntersuchung wird planungsrelevante Aussagen zur Verkehrsbelastung und der Leistungsfähigkeit der ausgebauten B 27, der Anschlussstellen sowie des umliegenden Verkehrsnetzes im Prognosejahr 2035 und für die schalltechnischen Berechnungen und das Luftschadstoffgutachten liefern.

    In der Verkehrserhebung werden die Verkehrsmengen und die Verkehrsströme mittels Videoverkehrszählung an verschiedenen Knotenpunkten und Querschnitten entlang der B 27 und auf den Rampen und Knotenpunkten der Anschlussstellen Stuttgart-Möhringen, -Degerloch und -Flughafen erhoben. Während des Auf- und Abbaus der Zählgeräte sind geringfügige Verkehrsbehinderungen an den Knotenpunkten nicht auszuschließen. Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet daher um Verständnis für auftretende Beeinträchtigungen und Unannehmlichkeiten.

  • Abteilung 4
    05.03.2018
    A 7 - Erneuerung der Fahrbahn zwischen der Landesgrenze und der Buchbachtalbrücke - Sanierung des zweiten Bauabschnitts
    Fahrbahneinengung vom 05.03. bis zum 18.12.2018 südlich der AS Dinkelsbühl

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart erneuert seit Juli 2017 den dringend sanierungs-bedürftigen Abschnitt der A7, zwischen der Landesgrenze zu Bayern im Norden und der Buchbachtalbrücke. Der gesamte Sanierungsabschnitt beträgt in beiden Fahrt-richtungen rund 4,3 Kilometer.

    Im letzten Jahr konnte der erste Abschnitt im Bereich der Anschlussstelle Dinkels-bühl auf einer Länge von ca. 1,0 km in Asphaltbauweise fertiggestellt werden. Die Bauarbeiten für den zweiten Sanierungsabschnitt erfolgen ab März 2018 in Betonbauweise auf den restlichen rund 3,3 Kilometern. In diesem Abschnitt wird die sanierungsbedürftige Betondecke, einschließlich darunter liegender hydraulisch gebundener Tragschicht, auf die gesamte Länge beidseitig ausgebaut und durch eine Betondecke mit Waschbetonoberfläche auf einer hydraulisch verfestigten Tragschicht ersetzt. Die Fahrbahn wird dabei von 11,00 m auf 12,00 m verbreitert.

    Ab Montag, den 05. März 2018, wird hierzu die Verkehrsführung für die erste Bau-phase im zweiten Abschnitt südlich der AS Dinkelsbühl aufgebaut. Dazu wird der gesamte Verkehr in beide Fahrtrichtungen mit vier eingeengten Fahrspuren (zwei Fahrspuren in jede Richtung) über die Richtungsfahrbahn Würzburg - Ulm geführt. Die Bauarbeiten in Richtung Würzburg finden vom 12. März bis Juli 2018 statt. Direkt im Anschluss erfolgen dann ab Juli 2018 die Bauarbeiten für die zweite Bauphase des zweiten Abschnitts in Richtung Ulm. Diese werden bis zum 18. Dezember 2018 andauern. Während dieser Zeit wird der Verkehr mit vier eingeengten Fahrspuren geführt.

    Die Fahrgeschwindigkeit wird während der gesamten Bauzeit aus Verkehrssicherheitsgründen in den Überleitungsbereichen und auf dem restlichen Streckenabschnitt auf 80 km/h begrenzt.

    Mit Behinderungen in beiden Fahrtrichtungen, insbesondere auch in den Phasen der Einrichtung der Verkehrssicherung, muss daher gerechnet werden.

    Die Gesamtkosten betragen für den Bund rund. 11 Millionen Euro.

    Das Regierungspräsidium bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer für ihr Verständnis für die durch die Bauarbeiten unvermeidbaren Behinderungen.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams
    jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    02.03.2018
    Sanierung der L1073 zwischen Abtsgmünd-Pommertsweiler und Adelmannsfelden (Ostalbkreis) - Wiederaufnahme der Arbeiten unter halbseitiger Sperrung ab dem 5. März 2018
    Verkehrsregelung erfolgt durch Verkehrsschilder

    Die L1073 wird zwischen Abtsgmünd-Pommertsweiler und Adelmannsfelden saniert. Ein Großteil der Bauarbeiten wurde bereits im letzten Jahr durchgeführt. Es wurden bereits die Kurve am Ortsausgang Pommertsweiler aufgeweitet sowie die Kurve und die Kuppe kurz vor Adelmannsfelden entschärft und der lange geforderte Wirtschaftsweg, welcher auch als Rad- und Gehweg genutzt werden soll, wurde gebaut. 

    Aufgrund der ungünstigen Witterung Ende letzten Jahres mussten die Arbeiten allerdings unterbrochen werden. In diesem Jahr müssen folglich noch die Asphaltdecke auf der Fahrbahn und auf dem Radweg eingebaut und die Bankette angepasst werden. Die Asphaltarbeiten werden unter Vollsperrung hergestellt. Des Weiteren sind noch verschiedene Restarbeiten zu erledigen, welche aber unter halbseitiger Sperrung durchgeführt werden können. 

    Ab dem 5. März erfolgt nun die Instandsetzung der Bushaltestellen im nordöstlichen Teil vom Pommertsweiler. Hierfür ist lediglich eine halbseitige Sperrung notwendig. Ab dem 5. März wird zunächst die Haltebucht aus Richtung Adelmannsfelden in Richtung Abtsgmünd instandgesetzt. Nach Abschluss der Arbeiten erfolgt die Instandsetzung der gegenüberliegenden Haltebucht. Wie lange die halbseitige Sperrung andauern wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht absehbar.

    Die Verkehrsregelung erfolgt durch Verkehrsschilder. Eine Umleitung wird nicht benötigt.

    Das Land investiert rund 1,1 Millionen Euro in den Erhalt der Infrastruktur. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart dankt allen Verkehrsteilnehmern und Anliegern für das Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. 

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 1
    01.03.2018
    Jahresbilanz des Kampfmittelbeseitigungsdienstes KMBD
    Regierungspräsident blickt stolz auf die jahrelange, unfallfreie Arbeit des KMBD zurück und bedankt sich bei den Mitarbeitern - Appell zur Waffenabgabe im Zuge der Amnestieregelung

    Im Jahr 2017 wurden 50.585 Kilogramm Kampfmittel aufgefunden und beseitigt, darunter 21 Bomben. Insgesamt wurden 58.379 Kilogramm Munition vernichtet.

    Kampfmittel in Böden und Gewässern können lebensgefährlich sein. Auch mehr als 70 Jahre nach Ende des 2. Weltkrieges sind die Probleme noch nicht beseitigt – im Gegenteil: durch äußere Einwirkungen nehmen das Gefahrenpotenzial und das Risiko der Selbstdetonation zu. Allein im Zweiten Weltkrieg fielen ca. 1,35 Mio. Tonnen Abwurfmunition auf das Gebiet des damaligen Deutschen Reiches. Auf das Land Baden-Württemberg entfielen ca. 100.000 Tonnen Abwurfmunition. Hiervon detonierten etwa 10 bis 15% nicht. Darüber hinaus befinden sich ungezählte Kampfmittel aus Bodenkampfhandlungen, der unsachgemäßen Entledigung, dem Übungsbetrieb und letztendlich aus der Produktion sowie der Vernichtung in den Nachkriegsjahren in Böden und Gewässern. Um diese gegenwärtigen Gefahren zu beseitigen, stehen mit mehreren Jahrzehnten Erfahrung die Frauen und Männer des Kampfmittelbeseitigungsdienstes vom Regierungspräsidium Stuttgart zur Stelle. 

    Im Jahr 2017 wurden von der Polizei und anderen Dienststellen 825 Munitionsfunde (2016: 886) gemeldet. Die geborgene Munition hatte ein Gesamtgewicht von 50.585 kg (2016: 102.613 kg). Der starke Rückgang des Gesamtgewichts der Munitionsfunde ist auf ein deutlich geringeres Fundaufkommen auf von privaten Kampfmittelräumdiensten betreuten Räumstellen zurückzuführen. Unter den Funden befanden sich 21 Bomben (2016: 19) mit einem Mindestgewicht von 50 kg. 

    Im Jahr 2017 wurde auch eine Bombe mit einem hochbrisanten chemischen Langzeitzünder gefunden, die am 19.11.2017 in Schönaich entschärft wurde. Die Gefahr, die von solcher Munition ausgeht, ist ein Vielfaches höher als bei herkömmlicher Munition und birgt ein erhebliches Risiko beim Entschärfungsvorgang. Aufgrund des hohen Risikos muss jederzeit mit einer kontrollierten Sprengung gerechnet werden. 

    Bei jedem Auffinden von Fliegerbomben, egal ob bei Aufschlag- oder Langzeitzündern, entsteht ein enormer logistischer und organisatorischer Aufwand bei den Städten und Gemeinden sowie bei der Polizei, Feuerwehr und den Hilfsorganisationen, um die notwendigen Vorbereitungen zur Evakuierung der Bevölkerung zu treffen. Dabei müssen nicht selten in großen Ballungsgebieten mehrere Hundert oder sogar Tausende Menschen ihre Behausungen oder Arbeitsstätten verlassen. 

    Neben der Bombenbergung darf die Gefahr, die von Kleinmunition ausgeht, ebenfalls nicht unterschätzt werden. Gerade solche Munition wurde vielfach in Kampfhandlungen verwendet und kann ein unvorhersehbares Risiko beherbergen und sorgt für die meisten Unfälle bei der Bergung. Regierungspräsident Wolfgang Reimer betont: „Ich weiß zu schätzen was der Kampfmittelbeseitigungsdienst leistet, um Baden-Württemberg jeden Tag ein kleines bisschen sicherer zu machen. Ich möchte die Gelegenheit daher nutzen, mich bei den Frauen und Männern für ihren unermüdlichen Einsatz zum Wohle der Allgemeinheit zu bedanken. Mehr als 70 Jahre Erfahrung in der Kampfmittelbeseitigung haben zu einem beeindruckenden Maß an Professionalität geführt. Dafür zolle ich den Mitarbeitern meinen größten Respekt und meine Hochachtung.“ 

    Neben der Munitionsbergung und -vernichtung obliegt dem KMBD die Luftbildauswertung. Im Jahr 2017 gingen insgesamt 1.786 Anträge zur Luftbildauswertung von Bauherren, Baufirmen, Ingenieurbüros und Kommunen beim Kampfmittelbeseitigungsdienst ein (2016: 2.252). Im Archiv stehen den Mitarbeitern 110.000 Luftaufnahmen der alliierten Streitkräfte zur Verfügung. Der signifikante Auftragsrückgang ist auf die bestehenden Wartezeiten von derzeit 37 Wochen zurückzuführen. Regierungspräsident Wolfgang Reimer erklärt dazu: „Das Regierungspräsidium ist bemüht, die Anträge schnellstmöglich zu bearbeiten und bittet für die Unannehmlichkeiten aufgrund der derzeitigen Wartezeiten um Verständnis. Derweil wird intern an Verbesserungen der Abläufe zur Bewältigung dieser hohen Antragszahlen gearbeitet. Zugleich werben wir seit mehreren Jahren beständig für eine Verbesserung der Personalausstattung.“

    Weiter unterstützt der KMBD bei der Überprüfung von mit Kampfmitteln belasteten Flächen. Im Jahr 2017 wurde eine Fläche von 191.468 m² (2016: 194.000) abgesucht, um eine Bebauung zu ermöglich. Dies entspricht einer Größe von rund 26 Fußballfeldern.

    Am Sitz des KMBD im Sindelfinger Wald wurden zudem im Jahr 2017 58.379 kg Munition (2016: 93.880 kg) und 27.196 kg Waffen (2016: 27.650 kg) vernichtet. Dies ergibt eine Anzahl von etwa 16.400 Waffen (2016: 16.600). Zu den Waffen zugehörige Munition mit einem Gewicht von 11.518 kg (2016: 8.500) wurde ebenfalls vernichtet. Seit dem Amoklauf von Winnenden am 11. März 2009 wird von der freiwilligen Waffenabgabe vermehrt Gebrauch gemacht. Seit diesem Schlüsselereignis wurden über 200.000 Waffen beim KMBD abgegeben und vernichtet. Regierungspräsident Wolfgang Reimer führt in diesem Zusammenhang aus: „Ich möchte an alle Waffenbesitzer appellieren: Bitte überprüfen Sie stets das Erfordernis Ihres Waffenbesitzes. Sollte eine Waffe illegal in Ihren Besitz gekommen sein, nutzen Sie die Amnestieregelung bis 01.07.2018, um die Waffen bei den Waffenbehörden abzugeben und eine ordnungsgemäße Vernichtung sicherzustellen.“ 

    Hintergrundinformationen: 

    Kampfmittel aus dem zweiten Weltkrieg, seien es Granaten, Patronen, Minen oder Bomben, die über den Industriezentren Baden-Württembergs wie Stuttgart, Mannheim, Karlsruhe, Heilbronn, Friedrichshafen und Ulm abgeworfen wurden, aber nicht detoniert sind, stellten – und stellen bis heute – eine erhebliche Gefährdung für die Bevölkerung dar. Wann immer Blindgänger gemeldet werden oder Bauvorhaben auf Geländen anstehen, die über die Luftbildauswertung als besonders gefährdet für diese Altlast gelten, kommt der Kampfmittelbeseitigungsdienst (KMBD) zum Einsatz. 1946 wurden erstmals Sprengkommandos eingesetzt, die mit Fachleuten besetzt waren und so eine fachgerechte Beseitigung der Munition gewährleistete. Hieraus entstand der KMBD. Zum 1. Mai 1971 wurde die Zuständigkeit auf das Regierungspräsidium Stuttgart übertragen. Das dortige Referat 16 ist zuständig für alle vier Regierungsbezirke in Baden-Württemberg.
    Der Einsatzbereich reicht von der Entschärfung von Kampfmitteln über die Beförderung geborgener Kampfmittel bis hin zur Vernichtung und der anschließenden Verwertung des angefallenen Materials. Die Vernichtung findet im Sindelfinger Wald statt, wo der KMBD auf einer Fläche von rund 6 Hektar seinen Sitz hat. Nicht alle Bomben lassen sich entschärfen. Dies kann vor allem bei Bombenlangzeitzündern der Fall sein. In letzter Konsequenz werden derartige Bomben kontrolliert zur Detonation gebracht.
    Neben der Entschärfung von Bomben und der Vernichtung der Kriegsmunition kümmert sich der KMBD auch um die Vernichtung von abgegebenen Waffen, deren Munition und verbotener Gegenstände nach dem Waffengesetz. Ein Großteil der zu vernichtenden Waffen ergibt sich aus jenen, die freiwillig von Bürgern bei der Polizei- oder Waffenbehörden abgegeben werden. Die gesammelten Waffen werden vom KMBD in eigenen Vernichtungsöfen ausgebrannt und anschließend zur Einschmelzung verbracht.
    Zurzeit sind 33 Mitarbeiter beim KMBD beschäftigt – darunter neun Feuerwerker, vier Munitionsvorarbeiter, zehn Munitionsfacharbeiter und sechs Luftbildauswerter. Bis zu neun Teams werden jeden Tag losgeschickt, um Blindgänger und Munition des Zweiten Weltkrieges zu bergen. Ein Bereitschaftsdienst stellt die Einsatzfähigkeit nach Dienstschluss und an Wochenenden und Feiertagen sicher. Die Leitung des KMBD hat derzeit Ralf Vendel inne.

  • Abteilung 4
    01.03.2018
    A 8 Anschlussstellen Stuttgart-Möhringen / Degerloch - Sanierung einer Lärmschutzwand
    Geschwindigkeitsreduzierung ab sofort auf 100 km/h bzw. 80 km/h

    ​Die Lärmschutzwand im Zuge der A 8 in Fahrtrichtung Stuttgart zwischen den Anschlussstellen Stuttgart-Degerloch und Möhringen muss saniert werden. Grund ist der schlechte Bauwerkszustand, der im Rahmen einer turnusmäßigen Bauwerksprüfung 2016 festgestellt wurde. Die Sanierungsmaßnahme sieht vor, die alten Lärmschutzelemente aus Holz, die aus artenschutzrechtlichen Gründen bis zum 28. Februar abgebaut werden mussten, durch neue Lärmschutzelemente aus Aluminium zu ersetzen. Die Gründung und die Stahlstützen, die die Elemente seitlich halten, bleiben erhalten.

    Für den Ausbau der bestehenden Elemente und den Einbau der neu gefertigten  Elemente ab ca. Ende April bis ca. Mitte Mai ist zwischen der Anschlussstelle Stuttgart-Degerloch und Möhringen eine Verkürzung der Ausfädelspur in Richtung Stuttgart-Vaihingen jeweils werktags während der verkehrsarmen Zeit zwischen 10:00 und 15:30 Uhr erforderlich. Der Fußweg im Bereich hinter der Lärmschutzwand muss für die gesamte Bauzeit bis voraussichtlich Mitte Mai gesperrt werden.

    Da im Zeitraum bis zum Abschluss der Bauarbeiten, voraussichtlich Mitte Mai, im dortigen Bereich kein wirksamer Lärmschutz für die Wohnbevölkerung im Bereich Fasanenhof besteht, wird die Geschwindigkeit des Verkehrs auf dem Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Stuttgart-Degerloch und Möhringen in Fahrtrichtung Karlsruhe auf 80 km/h und in Fahrtrichtung München auf 100 km/h beschränkt.

    Der Bund investiert in die Sanierung der Lärmschutzwand insgesamt rund 840.000  Euro.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmer, insbesondere die Fußgänger und Radfahrer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Baumaßnahmen.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    28.02.2018
    B 27 – Sechsstreifiger Ausbau im Streckenabschnitt zwischen den Anschlussstellen Aich und Leinfelden-Echterdingen/Nord
    Einleitung der europaweiten Ausschreibung für die Ingenieurleistungen zur Straßenplanung

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart hat dieser Tage die europaweite Ausschreibung für die Ingenieurleistungen zur Straßenplanung für den sechsstreifigen Ausbau der autobahnähnlichen Bundesstraße B 27 im Streckenabschnitt zwischen den Anschlussstellen Aich und Leinfelden-Echterdingen/Nord eingeleitet. Die Maßnahme ist seit Dezember 2016 im neuen Bedarfsplan des Bundes im Vordringlichen Bedarf eingestuft. Vorhabenträger ist die Bundesstraßenverwaltung, vertreten durch die Abteilung Straßenwesen und Verkehr des Regierungspräsidiums Stuttgart.

    Gegenstand der Ausschreibung sind die Planungsleistungen zum Vollausbau des ca. 9,15 km langen Abschnittes der autobahnähnlich ausgebauten B 27 zwischen der Anschlussstelle Aich und Leinfelden-Echterdingen/Nord auf sechs Fahrstreifen zuzüglich Seitenstreifen mit einer Kronenbreite von 36 m (Straßenquerschnitt RQ 36). Die Leistungen beinhalten die Streckenplanung im vorhandenen Trassenkorridor nach den durch den Bund eingeführten Richtlinien für die Anlage von Autobahnen (RAA 2008), die Neuplanung und Anpassung der Anschlussstellen, sowie die Planung des gesetzlich erforderlichen Lärmschutzes. Des Weiteren werden die Streckenentwässerung neu konzipiert und an die aktuell geltenden Richtlinien angepasst. Für die Variantenuntersuchung werden unter anderem ein asymmetrischer Ausbau in östliche Richtung, ein symmetrischer Ausbau sowie die Kombination aus asymmetrischem und symmetrischem Ausbau untersucht.

    Die Vergabe der Planungsleistungen ist für den Sommer 2018 vorgesehen. Parallel dazu werden die Vorarbeiten zur Umweltverträglichkeitsstudie vergeben. Außerdem wird in Kürze der Verkehr gezählt als Grundlage für die Verkehrsuntersuchung.

    Bei dieser Planung handelt es sich um einen mehrstufigen komplexen Planungsprozess mit Voruntersuchung, RE-Vorentwurfsplanung und anschließendem Planfeststellungsverfahren zur Herstellung des Baurechts. Für jeden dieser Planungsschritte ist erfahrungsgemäß ein Zeitbedarf zwischen 1 und 2 Jahren erforderlich. Hinzu kommt der Zeitbedarf für die Einholung des Gesehenvermerks beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur. Demzufolge könnte das Baurecht bei optimalem Planungsverlauf frühestens im Jahr 2024 durch einen Planfeststellungsbeschluss erlangt werden.

    Der Ausbau der B27 ist nicht Teil der Umsetzungskonzeption des Landes für den Neu- und Ausbau der Bundesfernstraßen, da das Projekt bereits aktiv geplant wird. 

    Anlage: Übersichtskarte zur Ausbaustrecke (PDF, 177 KB)

  • Abteilung 1
    28.02.2018
    Vertreter von UNICEF und des Bundesfamilienministeriums besuchen LEA Ellwangen
    Hohe Standards beim Schutz besonders Schutzbedürftiger gelobt
     Gruppenbild

    Einen nicht alltäglichen Besuch konnten Thomas Deines, Referatsleiter beim Regie-rungspräsidium Stuttgart und der Einrichtungsleiter Berthold Weiß am vergangenen Dienstag in der Landeserstaufnahmeeinrichtung (LEA) in Ellwangen begrüßen. Ceren Güven-Güres und Detlef Palm von UNICEF besuchten in Begleitung von Claudia Keller, Referentin beim Bundesfamilienministerium, die LEA, um sich über den aktuellen Stand des Schutzkonzeptes für besonders gefährdete Geflüchtete zu informieren. Dieses Konzept wird seit Sommer 2017 mit einer umfangreichen Bestandserhebung federführend durch die Gewaltschutzkoordinatorin Rina Pantou vom Kreisdiakonieverband Ostalbkreis erarbeitet. 

    Deines erläuterte in Anwesenheit von Sophie Kara von der Ombudsstelle für Geflüchtete des Innenministeriums und der Ombudsperson des Regierungspräsidiums Stuttgart, Gerhard Kieninger, das Schutzkonzept und die Sicherheitsarchitektur für die LEA Ellwangen. „Wir haben insbesondere für die Kinder mit der Kinderbetreuung, die von der Caritas Ostwürttemberg durchgeführt wird, dem besonders geschützten Haus für allein reisende Frauen sowie dem psychologischen Fachdienst Voraussetzungen geschaffen, die für vergleichbare Einrichtungen beispielhaft sind“, erklärt der Referatsleiter. „Aber auch im Alltag richten wir auf die Sicherheit besonders Schutzbedürftiger ein großes Augenmerk. Darüber hinaus gehört ein respektvoller Umgang mit Geflüchteten genauso wie deeskalierendes Verhalten in Konfliktsituationen zum Standardrepertoire aller Beschäftigten“, führt er weiter aus. 

    Die Gäste aus Berlin konnten sich bei einem geführten Rundgang durch die LEA von diesen Standards selbst überzeugen. Dazu gehörten intensive Gespräche mit der unabhängigen Sozial- und Verfahrensberatung und dem Psychologen Reinhard Sellmann genauso wie ein Besuch in der Kleiderkammer und der Kinderbetreuung. 

    Hintergrund:

    In der LEA Ellwangen sind aktuell 380 Personen aus 24 Ländern untergebracht. Unter diesen befinden sich 56 Kinder und 60 Frauen. Neben Geflüchteten aus der Türkei und Syrien sind Herkunftsländer insbesondere schwarzafrikanische Staaten. Lediglich 4 Personen stammen aus den Maghreb-Staaten. Neben dem Ankunftszentrum Heidelberg und den Erstaufnahmeeinrichtungen in Karlsruhe, Mannheim, Freiburg, Sigmaringen und Tübingen ist die LEA Ellwangen die einzige Einrichtung im Regierungsbezirk Stuttgart.


    In der Kleiderkammer

  • Abteilung 4
    27.02.2018
    B 295 - Verstärkung der Fahrbahnrandbereiche von Leonberg nach Ditzingen
    Einbahnregelung zwischen der Calwer Straße in Ditzingen und der Einmündung der K 1010 für maximal 2 Wochen ab Montag, den 05. März 2018 - Umleitung des Verkehrs aus Leonberg kommend in Richtung Ditzingen

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart hat im vergangenen Jahr bis Anfang Dezember die Fahrbahndecke der B 295 zwischen der Einmündung der K 1010 und Ditzingen saniert. Im letzten Jahr wurden alle Arbeiten durchgeführt für die zwingend eine Vollsperrung erforderlich war. Die Arbeiten zur Verstärkung der Fahrbahnrandbereiche wurden nicht mehr durchgeführt, um den Zeitraum der Vollsperrung möglichst kurz zu halten.

    Vorbehaltlich der Witterung sollen nun ab Montag, den 05. März 2018, für längstens 2 Wochen diese noch ausstehenden Arbeiten unter Einbahnregelung auf rund 2 km Länge zwischen Leonberg und Ditzingen durchgeführt werden. Im Rahmen der Maßnahme ist vorgesehen die Bankettbereiche an beiden Fahrbahnrändern zu befestigen, bzw. anzudecken. Die bestehenden Bankette werden reguliert und in Teilbereichen verstärkt.

    Die Umleitungsstrecke für den aus Leonberg kommenden Verkehr wird wie folgt eingerichtet:
    Aus Leonberg kommend über die K 1010 – K 1657 (Leonberger Straße) und die L 1141 (Ditzinger Straße / Gerlinger Straße) nach Ditzingen.

    Von Ditzingen aus kommend mit Fahrziel Leonberg ist die B 295 uneingeschränkt befahrbar. Zum Schutz der Bauarbeiter besteht jedoch eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 50 km/h.

    Die Zufahrt zu den anliegenden Grundstücken bleibt weiterhin gewährleistet.

    Alle Termine finden vorbehaltlich geeigneter Witterung statt. Das heißt bei ständigem Schneefall, Regen oder Temperaturen andauernd unter -3 Grad Celsius können die Arbeiten nicht ausgeführt werden.

    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 0,4 Mio. Euro, welche der Bund für die Fahrbahndeckenerneuerung trägt.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 8
    27.02.2018
    Landesdenkmalpflege Baden-Württemberg
    Prof. Dr. Claus Wolf übergab heute den Archäologischen Stadtkataster in Bad Wimpfen an Bürgermeister Claus Brechter
     Cover Archäologischer Stadtkataster Bad Wimpfen Band 40.1 (Foto: RPS)

    ​Prof. Dr. Claus Wolf, Präsident des Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, hat heute im Rathaus der Stadt Bad Wimpfen vor zahlreichen Gästen den neu erschienenen Archäologischen Stadtkataster für die Stadt Bad Wimpfen an Claus Brechter, Bürgermeister der Stadt Bad Wimpfen, übergeben.

    Auf über 350 Textseiten mit zahlreichen Abbildungen und farbigen Fachplänen fasst das Werk die bisherige archäologische und stadtgeschichtliche Forschung in all ihren Facetten zusammen und beschreibt auf dieser Grundlage die archäologisch relevanten Bereiche innerhalb der historischen Siedlungsquartiere der beiden Ortsteile Bad Wimpfen am Berg und im Tal.

    „Damit steht jetzt ein Instrument zur Verfügung, das bei der Aufstellung von Flächennutzungs- und Bebauungsplänen, projektierten Sanierungen von Stadtquartieren und auch bei individuellen Planungsvorhaben als qualifizierte Handreichung für denkmalbezogene Stellungnahmen dient“, sagte Prof. Wolf. Er betonte auch, dass ein solcher „Stadtkataster“ notwendige städtebauliche Veränderungen nicht blockieren wolle: „Er möchte vielmehr aufzeigen, welche Chancen es in einem bis in römische Zeit wurzelnden Siedlungsgefüge gibt, das jeweils einmalige und Identität stiftende Ensemble aus alter Bausubstanz und geschichtlicher Überlieferung im Boden als historische Quellen zu lesen, zu verstehen und zu erhalten.“
    Claus Brechter, Bürgermeister der Stadt Bad Wimpfen, schloss sich dem Urteil über die Bedeutung des Archäologischen Stadtkatasters Bad Wimpfen an: „Mit dem Archäologischen Stadtkataster erhalten wir ein neues geschichtliches Standardwerk für Bad Wimpfen, über das ich mich sehr freue. Dieses mit großer Akribie erarbeitete und attraktiv aufgemachte Buch mit umfassendem Planteil zeigt erneut das reiche historische Erbe unserer Stadt, dem wir mit den nun vorliegenden Informationen und Plänen noch besser gerecht werden können.“

    Der nun erschienene Band Bad Wimpfen wurde von Dr. Birgit Kulessa, Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, unter Mitarbeit von Günther Haberhauer, Stadtarchivar von Bad Wimpfen, verfasst. Prof. Wolf und die Autorin des Bandes sind überzeugt: Dieser Stadtkataster „dokumentiert die schon seit der Ausgrabung des römischen Vicus ab den 1970er-Jahren gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit der Archäologischen Denkmalpflege mit der Stadt Bad Wimpfen.“ Diese Arbeit könne auf dem jetzt verbreiterten Fundament erfolgreich fortgesetzt werden, stets geleitet von dem Bemühen, den historischen Quellenwert der innerstädtischen Flächen zu würdigen und die sichtbaren wie auch die im Boden tradierten Geschichtsdokumente an die nachfolgenden Generationen weiterzugeben. Über seine Funktion als Instrument für Denkmalschutz und Stadtplanung hinaus möchte dieser Band auch zu weiteren historischen Forschungen anregen. Zielgruppen des Archäologischen Stadtkatasters sind deshalb auch die stadt- und landesgeschichtliche Forschung und die an diesen Themen interessierte Öffentlichkeit.

    Der Archäologische Stadtkataster Bad Wimpfen erscheint als 40. Band in der Reihe, herausgegeben vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart und finanziert von der Stadt Bad Wimpfen, dem Verein Alt Wimpfen e. V. und dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau – Oberste Denkmalschutzbehörde.

    Bad Wimpfen ist – abgesehen von der kreisfreien Stadt Heilbronn – nach Weinsberg und Lauffen am Neckar die dritte Stadt im Kreis Heilbronn, für die bisher ein Stadtkataster publiziert wurde.

    Anlage: Hintergrundinformation (PDF, 21 KB)

  • Abteilung 1
    26.02.2018
    Oberbürgermeisterwahl in Backnang
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Das Ergebnis der Wahlprüfung liegt nun vor. Die Wahl von Dr. Frank Nopper ist gültig.“

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer bestätigte die Oberbürgermeisterwahl der Stadt Backnang. „Das Ergebnis der amtlichen Wahlprüfung liegt nun vor“, so Reimer. „Die Wahl ist gültig.“ Innerhalb der gesetzlichen Einspruchsfrist seien keine Einsprüche gegen die Wahl eingegangen. Die rechtliche Prüfung des Wahlganges am 04. Februar 2018 habe ebenfalls keine Beanstandungen ergeben. Damit stehe der Wiederverpflichtung von Dr. Frank Nopper am 10. April nichts mehr im Wege, so der Regierungspräsident.

    Dr. Frank Nopper wurde im ersten Wahlgang am 04. Februar 2018 bei einer Wahlbeteiligung von 37,6 Prozent mit 87,1 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen zum Oberbürgermeister von Backnang gewählt. Er hatte einen Gegenkandidaten.

  • Abteilung 1
    22.02.2018
    21 neue Stiftungen im Regierungsbezirk Stuttgart
    Stiftungsbehörde im Regierungspräsidium Stuttgart veröffentlicht Stiftungsstatistik 2017

    ​Die Stiftungsbehörde im Regierungspräsidium Stuttgart hat heute ihre Jahresstatistik für 2017 veröffentlicht.

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer dankte den Stifterinnen und Stiftern: „Ihr nachhaltiges Wirken gegenüber der Gemeinschaft wird dauerhaft und über Generationen hinweg unsere Gesellschaft bereichern.“

    Im Jahr 2017 wurden im Regierungsbezirk Stuttgart 21 Stiftungen anerkannt. Die Gesamtzahl der Stiftungen im Regierungsbezirk Stuttgart stieg durch die 21 Neugründungen im Jahr 2017 auf 1.294. Von den 1.294 Stiftungen sind 1.276 rechtsfähige Stiftungen bürgerlichen Rechts, darunter 71 Familienstiftungen und 32 kommunale Stiftungen, und 18 Stiftungen öffentlichen Rechts. Die Stiftungen im Regierungsbezirk Stuttgart bündeln ein Stiftungsvermögen von über 5 Milliarden Euro. Sie haben größtenteils gemeinnützige Zwecke, von den 1.294 Stiftungen sind 1.177 Stiftungen laut Satzung gemeinnützig. Die Stiftungen sind insgesamt breit aufgestellt und kümmern sich um Umweltschutz, Bildung, Integration, Altersarmut und viele andere Sozialthemen, unterstützen die Forschung, das Gesundheitswesen und vieles mehr. Die meisten Stiftungen, insgesamt 496, sind im Stadtkreis Stuttgart vertreten.

    Die Verteilung der Stiftungen im Regierungsbezirk sowie der im Jahr 2017 neu anerkannten Stiftungen auf die einzelnen Landkreise ergibt sich aus der Stiftungsstatistik in der Anlage.

    Interessierte potentielle Stifterinnen und Stifter können sich auf der Homepage der Regierungspräsidien Baden Württembergs im Themenportal Stiftungen https://rp.baden-wuerttemberg.de/Themen/Stiftung/Seiten/default.aspx
    über die Möglichkeiten zur Gründung einer Stiftung informieren. Hier können auch Muster für Stiftungsgeschäft und Stiftungssatzung heruntergeladen werden. Zahlreiche Fragen zu Gründung und Verwaltung einer Stiftung werden in der umfangreichen FAQ-Liste beantwortet. Hier sind auch die für Stiftungen zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Regierungspräsidium Stuttgart angegeben, die auch gerne persönlich für alle Fragen rund um das Stiftungsrecht als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

    Anlage: Stiftungsstatistik 2017 (PDF, 243 KB)

  • Abteilung 4
    21.02.2018
    L 1048 zwischen Orendelsall und Zweiflingen (Hohenlohekreis) – Sanierung der Hangrutschung
    Vollsperrung der L 1048 von Montag, 26. Februar bis voraussichtlich Freitag, 16. März 2018

    ​Am Montag, 26. Februar 2018, beginnt das Baureferat Heilbronn des Regierungspräsidiums Stuttgart mit der Sanierung der Hangrutschung an der L 1048 zwischen Orendelsall und Zweiflingen. Dafür muss die L 1048 in diesem Abschnitt für den Verkehr voll gesperrt werden. Die Fertigstellung der Baumaßnahme ist für den 16. März 2018 vorgesehen.

    Die Kosten für diese Maßnahme betragen rund 150.000 Euro und werden vom Land Baden-Württemberg als Straßenbaulastträger getragen. Für die Ertüchtigung des rund 40  Meter langen Abschnitts werden Blocksteine und Geotextilien verwendet.

    Die Umleitungsstrecke ist ausgeschildert und erfolgt in Fahrtrichtung Öhringen über die L 1045 (Kochertalstraße) und die L 1050. In  Fahrtrichtung Forchtenberg gilt die gleiche Umleitungsstrecke in entgegengesetzter Fahrtrichtung.

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer und die Anwohner an den Umleitungsstrecken um Verständnis für die unvermeidliche Vollsperrung und die damit verbundenen Behinderungen.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformations-system (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 1
    20.02.2018
    LEA Ellwangen - Flüchtlinge aus der LEA besuchen Fastnachtsumzug in Ellwangen
     Fastnachtsumzug in der LEA Ellwangen (Foto: RP Stuttgart)

    Bis zu sechs Monate wohnen Asylbewerber in der LEA Ellwangen, bevor Sie in die Anschlussunterbringung in die Landkreise wechseln. Sechs Monate, die nach Auffassung des Regierungspräsidiums Stuttgart möglichst optimal für die Integration genutzt werden sollen. Einen wichtigen Beitrag dazu leisten die rund 100 Ehrenamtlichen, die in der LEA Sprachkurse geben, Freizeit- und Sportangebote oder auch kulturelle Angebote unterbreiten. Ein weiterer professioneller Partner ist die Deutsche Angestelltenakademie (DAA), welche in der LEA Erstorientierungskurse mit jeweils 300 Unterrichtseinheiten durchführt. Bei diesen Kursen geht es neben dem Spracherwerb auch um den Alltag in Deutschland – mit all seinen Facetten.

    Was lag am Faschingsdienstag deshalb näher, als beim närrischen Treiben in der Ellwanger Innenstadt teilzunehmen und den Asylbewerbern damit das Fastnachtsbrauchtum näher zu bringen? Petra Kohler, Lehrkraft der DAA, besuchte mit ihren 14 Kurs-Teilnehmern aus Guinea, Kamerun, Nigeria und Indien den Ellwanger Umzug. Für die Afrikaner eine ganz neue und besondere Erfahrung, war es doch das erste Mal, dass sie die deutsche Fastnacht miterleben konnten. Groß war die Freude der Inder über die eine Gruppe beim Umzug, die sich als ihre Landsleute verkleidet hatten. Die Stimmung und Resonanz war bei allen Beteiligten äußerst positiv. Die anfängliche Zurückhaltung wich beim Tanzen auf dem Marktplatz. Dort kamen sie auch mit der Ellwanger Bevölkerung ins Gespräch und genossen unbeschwert die närrischen Stunden. So kam das ein oder andere Gespräch zustande, es wurde gemeinsam gefeiert und gelacht.​

  • Abteilung 8
    20.02.2018
    Landesdenkmalpflege BW - Prof. Dr. Claus Wolf übergibt den neuen Archäologischen Stadtkataster am 27. Februar 2018, um 18 Uhr, in Bad Wimpfen an Bürgermeister Claus Brechter
     Cover Archäologischer Stadtkataster Bad Wimpfen Band 40.1 (Foto: RPS)

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    der „Archäologische Stadtkataster Baden-Württemberg” untersucht jene Städte des Landes, die schon im Mittelalter oder sogar schon, wie auch Bad Wimpfen, in römischer Zeit bestanden haben. Die mittelalterlichen Bauten oder auch andere materiellen Zeugnisse dieser Epoche sind obertägig oft nur noch bruchstückhaft erhalten. Anders sieht es im Boden aus: in den meisten dieser Städte ist heute eine reiche, nicht selten auch gut erhaltene archäologische Substanz überliefert. Das haben zahlreiche, Aufsehen erregende Befunde und Funde während der vergangenen Jahrzehnte bis zum heutigen Tage immer wieder gezeigt.
     
    Prof. Dr. Claus Wolf, Präsident des Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, übergibt mit dem Archäologischen Stadtkataster Bad Wimpfen den nunmehr 40. Band dieser Reihe an die Stadt Bad Wimpfen, vertreten durch den Bürgermeister Claus Brechter.
     
    Hierzu sind Sie herzlich eingeladen.
     
    Kommen Sie
    am 27. Februar 2018, um 18 Uhr,
    in den Ratssaal im Rathaus
    in Bad Wimpfen, Marktplatz 1
     
    Um ein möglichst umfassendes Bild von der Lage und der historischen Bedeutung der im Boden überlieferten Geschichtsdenkmale innerhalb eines mittelalterlichen Stadtgefüges und an seiner Peripherie zu entwerfen, werden bei der Erarbeitung des archäologischen Stadtkatasters archäologische Funde und Befunde, historische Schrift- und Bildquellen, Karten und Pläne sowie aktuelle kommunale Bauakten ausgewertet und in Text und thematischen Plänen zusammengefasst. Als Ergebnis entsteht ein qualifizierter Überblick über den Wissensstand und über die Fragestellungen der Geschichtsforschung und der Mittelalterarchäologie innerhalb der jeweiligen Stadt.
     
    Die Reihe Archäologischer Stadtkataster wird vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart herausgegeben und vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau – Oberste Denkmalschutzbehörde - in Verbindung mit der jeweiligen Stadt finanziert.
     
    Nach der Begrüßung durch den Bürgermeister der Stadt Bad Wimpfen, Claus Brechter, hält Prof. Wolf das Grußwort und übergibt den Archäologischen Stadtkataster Bad Wimpfen. Dr. Birgit Kulessa, vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, hält im Anschluss einen Vortrag „Cornelia – Wimpina – Bad Wimpfen. 2000 Jahre Geschichte und Archäologie“. Den Abschluss bildet die Verleihung der Ehrenmedaille PRO WIMPINA durch Günther Haberhauer vom Verein Alt Wimpfen an Dr. Rainer Ruschke.
     
    Um eine Anmeldung per E-Mail an stadtverwaltung@badwimpfen.de wird gebeten.
     
    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
     
    Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.
     
    Mit freundlichen Grüßen,
     
    Saskia Becker
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart
     
    Kontakt: 0711/904-10002 oder pressestelle@rps.bwl.de
     

    Hintergrundinformationen

    Archäologischer Stadtkataster Baden-Württemberg, Band 40 Bad Wimpfen
    Herausgegeben vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart
    351 Seiten mit 268 Abbildungen und 6 Kartenbeilagen
    40,00 €, ISBN 978-3-942227-33-9

  • Abteilung 7
    20.02.2018
    39 neue Beratungslehrkräfte im Regierungsbezirk Stuttgart - Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Beratungslehrkräfte stellen ein wichtiges Unterstützungssystem in den Schulen des Landes dar.“
    Abteilungspräsidentin Claudia Rugart: „Das schülernahe Beratungsangebot an den Schulen wird durch 39 neu ausgebildete Beratungslehrkräfte weiter ausgebaut.“

    ​Heute (Dienstag, 20. Februar 2018) wurden im Stuttgarter Regierungspräsidium 39 neu ausgebildete Beratungslehrkräfte für die Regionen Stuttgart, Rems-Murr, Böblingen, Heilbronn und Ludwigsburg bestellt.

    Die Urkunden überreichte Claudia Rugart, Abteilungspräsidentin „Schule und Bildung“ im Regierungspräsidium Stuttgart. „Das schülernahe Beratungsangebot an den Schulen wird durch 39 neu ausgebildete Beratungslehrkräfte weiter ausgebaut", freute sich Claudia Rugart.

    Seit dem Schuljahr 2012/2013 wurde der Ausbau der Beratungslehrkräfte stark vorangetrieben. Mittlerweile sind im Regierungsbezirk Stuttgart für alle allgemeinbildenden und beruflichen Schulen insgesamt 728 Beratungslehrkräfte ausgebildet. Sie sind hauptsächlich mit Unterrichtsaufgaben betraut. Die Tätigkeit als Beratungslehrkraft kommt zu diesen Aufgaben hinzu.

    „Beratungslehrkräfte stellen ein wichtiges Unterstützungssystem in den Schulen des Landes dar“, bekräftigte Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

    Sie beraten Schülerinnen, Schüler und deren Eltern zu verschiedenen Fragestellungen und stehen in enger Zusammenarbeit mit den jeweiligen regionalen Schulpsychologischen Beratungsstellen. Im Rahmen der Schullaufbahnberatung unterstützen Beratungslehrkräfte beispielsweise bei Übergängen innerhalb einer Schulart oder zwischen den Schularten, außerdem helfen sie bei Fragen zu möglichen Bildungsabschlüssen.

    Darüber hinaus unterstützen sie die Schülerinnen und Schüler bei Schulschwierigkeiten, wie zum Beispiel Lernschwierigkeiten, Motivations- und Konzentrationsprobleme und helfen unter anderem bei der Bewältigung schwieriger Situationen im Schulalltag. Sie sind ebenfalls Mitglied im Krisenteam ihrer Schule. 

    Die Ausbildung zur Beratungslehrkraft dauert 1,5 Jahre und wird von der Abteilung Schule und Bildung des Regierungspräsidiums durchgeführt. Die Beratungslehrkräfte lernen hierbei Techniken der Gesprächsführung und Methoden guter Beratung kennen. Sie erwerben sowohl inhaltliches als auch systembezogenes Wissen, beispielsweise zu Lese-Rechtschreibschwierigkeiten, Mobbing oder auch Lern- und Arbeitsverhalten.

  • Abteilung 4 und 2
    14.02.2018
    BAB A 6 - Ausbau im Streckenabschnitt zwischen Bretzfeld und Öhringen sowie zwischen Öhringen und Kupferzell
    Planfeststellungsverfahren wird eingeleitet - Auslegung der Planunterlagen vom 26.02.2018 bis einschließlich 26.03.2018

    Das Regierungspräsidium Stuttgart hat dieser Tage ein Planfeststellungsverfahren für den sechsstreifigen Ausbau der Bundesautobahn A 6 im Streckenabschnitt zwischen Bretzfeld und Öhringen (Planungsabschnitt 2) sowie zwischen Öhringen und Kupferzell (Planungsabschnitt 3) eingeleitet. Vorhabenträgerin ist die Bundesstraßenverwaltung, vertreten durch die Abteilung Straßenwesen und Verkehr des Regierungspräsidiums Stuttgart.

    Gegenstand der Planfeststellung ist der sechsstreifige Ausbau der Bundesautobahn A 6 im Streckenabschnitt zwischen Bretzfeld und Öhringen (Planungsabschnitt 2) sowie zwischen Öhringen und Kupferzell (Planungsabschnitt 3). Die Planung ist Teil der Gesamtplanung für den sechsstreifigen Ausbau der A 6 zwischen dem Autobahnkreuz Weinsberg und der Landesgrenze Baden-Württemberg / Bayern, die in insgesamt sechs Planungsabschnitte aufgeteilt ist.

    Die Baustrecke des Planungsabschnitts 2 (Bretzfeld bis Öhringen) beginnt ca. 700 m östlich der Anschlussstelle Bretzfeld bei BAB-km 652+000 und endet ca. 1,85 km westlich der Anschlussstelle Neuenstein bei BAB-km 663+500. Die Streckenlänge beträgt 11,5 km. Die Anbindung an das nachgeordnete Netz erfolgt über die umzubauende Anschlussstelle Öhringen. Bestandteil der Maßnahme ist außerdem die Erweiterung des Parkplatzes mit WC-Anlage (PWC-Anlage) „Sommerhalden“ und der PWC-Anlage „Öhringen“. Neben dem sechsstreifigen Ausbau der A 6 umfasst die Baumaßnahme auch den Neubau von vier Überführungsbauwerken und acht Unterführungsbauwerken, davon drei Talbrücken, entlang des Streckenabschnitts. Als Folge des Ausbaus der A 6 müssen mehrere kreuzende und parallel verlaufende Straßen und Wege sowie Ver- und Entsorgungsleitungen an die neuen Verhältnisse angepasst werden. Die Bauzeit beläuft sich auf ca. fünf Jahre.
         
    Die Baustrecke des Planungsabschnitts 3 (Öhringen bis Kupferzell) beginnt ca. 1,85 km westlich der Anschlussstelle Neuenstein bei BAB-km 663+500 und endet ca. 800 m östlich der Anschlussstelle Kupferzell bei BAB-km 673+500. Die Streckenlänge beträgt ca. 10 km. Neben dem sechsstreifigen Ausbau der A 6 umfasst die Baumaßnahme auch den Neubau der kompletten Entwässerung einschließlich der Straßenoberflächenwasserbehandlungsanlagen, den Neubau von sechs Überführungsbauwerken und acht Unterführungsbauwerken sowie die Umgestaltung der Anschlussstellen Neuenstein und Kupferzell. Die kreuzenden Straßen und Wege werden größtenteils in ihrer Lage belassen und an die Ausbauplanung angepasst. Entsprechendes gilt für die Tank- und Rastanlage „Hohenlohe Nord“. Die Bauzeit beläuft sich auf ca. ein Jahr.

    Um Beeinträchtigungen durch das Bauvorhaben soweit wie möglich zu vermeiden bzw. zu minimieren und unvermeidbare Beeinträchtigungen zu kompensieren, sind landschaftspflegerische Begleitmaßnahmen vorgesehen. Hierzu gehören für den Planungsabschnitt 2 z. B. die Entwicklung von Feldgehölzen, das Anbringen von Nistkästen und Fledermauskästen, die Anlage von Streuobstwiesen, die Rekultivierung von verdichteten Böden und die Verlegung des Laubachs mit Entwicklung der Ufervegetation. Für den Planungsabschnitt 3 zählen hierzu z. B. die Entwicklung von Magerwiesen, die Pflanzung von Einzelbäumen und Gehölzgruppen, die Entwicklung eines Gewässerrandstreifens, die naturnahe Gestaltung des Gewässerverlaufs entlang des Hirschbachs und der Sall, das Anbringen von Fledermauskästen und das Aufhängen von Vogelnistkästen.

    Die Baukosten werden von der Bundesrepublik Deutschland getragen und belaufen sich für den Planungsabschnitt 2 auf ca. 198 Mio. €, für den Planungsabschnitt 3 auf ca. 140 Mio. €.

    Die Planunterlagen können in der Zeit vom 26.02.2018 bis einschließlich 26.03.2018 bei den Stadt- und Gemeindeverwaltungen Bretzfeld, Öhringen, Neuenstein, Zweiflingen, Waldenburg und Kupferzell eingesehen werden. Bis einschließlich 11.05.2018 haben die von dem Projekt betroffenen Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich zu dem Vorhaben zu äußern. Zeit und Ort der Auslegung werden vorher ortsüblich bekannt gemacht.

    Zusätzlich können die Planunterlagen vom Beginn der Auslegung bis zum Ende der Äußerungsfrist auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Stuttgart (www.rp-stuttgart.de) unter Abteilungen > Abteilung 2 > Referat 24 > Planfeststellungen > Aktuelle Planfeststellungsverfahren eingesehen werden. Der Bekanntmachungstext ist auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Stuttgart unter „Bekanntmachungen“ abrufbar.

    Anlage: 2 Planskizzen (pdf, 2,7 MB)

  • Abteilung 4
    14.02.2018
    A8 / L 1189 Neubau Verflechtungsstreifen zwischen dem Kreuz Stuttgart und dem Dreieck Leonberg - Ersatzneubau L 1189 - Unterführung A 8 – Rückbau der Traggerüstfundamente und der Widerlager des Brückenprovisoriums
    Vollsperrung der L 1189 von 16. bis 19. Februar - Umleitungen sind ausgeschildert

    ​Seit Februar 2017 laufen die Bauarbeiten auf der A 8 für den Neubau des Verflechtungsstreifens zwischen dem Autobahnkreuz Stuttgart und dem Autobahndreieck Leonberg.

    Nach feierlicher Einweihung des Verflechtungsstreifens durch Verkehrsminister Winfried Hermann MdL Ende Dezember 2017 werden nun auch die Arbeiten am Brückenbauwerk über die L 1189 baulich abgeschlossen. Für den Rückbau der Widerlager der Behelfsbrücke und der Fundamente des Traggerüsts der neuen Brücke ist eine erneute Vollsperrung der L 1189 unter der Brücke von Freitag, 16. Februar, ab 20.00 Uhr, bis Montag, 19. Februar, 05.00 Uhr erforderlich.

    Während der Vollsperrung sind folgende ausgeschilderte Umleitungen U1 und U2 zu nutzen. Es ist zu beachten, dass die Umleitungsstrecke teilweise geändert wurde. Die U1 führt nicht mehr über Warmbronn, sondern über das Glemseck und die L 1187. Ansonsten verläuft die Umleitungsstrecke wie bereits bei den vorangegangenen Vollsperrungen:

    • U1 Stuttgart – Sindelfingen: von der L 1189 auf die L 1188 Richtung Glemseck, via L 1187 in Richtung Leonberg, über die B 295 in Richtung Magstadt, der Südumgehung Magstadt (L 1189) folgend bis zur K 1065.

    • U2 Sindelfingen – Stuttgart: von der L 1189 über die K 1065 und die K 1005 zur Südumgehung Magstadt (L 1189) der Beschilderung zur BAB folgend über die B 464 zur B 295, dann via L 1189 bis zum Glemseck zur L 1188 Richtung Stuttgart.


    Die Umleitungsstrecken sind weiträumig ausgeschildert. Für entstehende Beeinträchtigungen auf der L 1189 wird um Verständnis gebeten. Das Regierungspräsidium Stuttgart ist bemüht, diese so gering wie möglich zu halten.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 8
    14.02.2018
    Landesdenkmalpflege nimmt ehemalige KZ-Standorte in den Fokus
    Auftakt mit den Außenlagern des ehemaligen KZ-Komplexes Natzweiler

    ​Anfang Februar startete das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart ein vierjähriges Projekt zur Erfassung noch vorhandener Relikte an den ehemaligen Standorten nationalsozialistischer Konzentrationslager in Baden-Württemberg. Dabei sollen zunächst die etwa 35 Außenlager des „KZ-Komplexes Natzweiler“ im Zentrum stehen, die unter der Verwaltung des im Elsass liegenden Hauptlagers Natzweiler-Struthof standen.

    Die Generation der Frauen und Männer, die aus eigenem Erleben vom Terror der nationalsozialistischen Konzentrationslager zu berichten wissen, wird in absehbarer Zeit verstummt sein. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung rückt die materielle Hinterlassenschaft der Lagerstandorte ins Blickfeld einer neuen Aufmerksamkeit.

    Die engagierte Arbeit zahlreicher Gedenkstätten-Initiativen hat auch in Baden-Württemberg gezeigt, wie eindringlich ein Besuch an den historischen Orten des Terrors wirken kann. Ruinöse Reste ehemaliger Lagereinrichtungen können durch die Vermittlung ihres gesellschaftsgeschichtlichen Entstehungskontexts eine starke Zeugniskraft entwickeln. Ihre unleugbare Existenz steht gegen Vergessen und Verdrängen. Die französischen und deutschen Gedenkstätten des KZ-Komplexes Natzweiler werden aufgrund ihrer Bedeutung und Verdienste in diesem Jahr mit dem Europäischen Kulturerbesiegel der EU ausgezeichnet.

    Darüber hinaus ist in den letzten Jahren ein neues wissenschaftliches Interesse an den Relikten des NS-zeitlichen Lagersystems erwacht. Mit der „zeitgeschichtlichen Archäologie“ hat sich ein neuer Ableger der archäologischen Wissenschaften etabliert, der die ehemaligen Lagerstandorte einschließlich ihrer materiellen Überreste als historische Quellen begreift, die es mit einem speziell zugeschnittenen Methoden- und Fragenkatalog zu erschließen gilt. Tatsächlich ist es entsprechenden Forschungen bereits gelungen, durch neu gewonnene Erkenntnisse Lücken in der schriftlichen und mündlichen Parallelüberlieferung zu schließen.

    Solche neuen Erkenntnisse sind allemal willkommen, denn viele Bereiche der Lebenswirklichkeit in den NS-Terrorlagern sind in historischen Dokumenten nicht festgehalten worden und treten auch in Erinnerungsberichten Überlebender kaum in Erscheinung. Oft ist die Entwicklung der Lagerstandorte nicht einmal in ihren Grundzügen nachvollziehbar, sei es, weil sie in den Wirren der letzten Kriegsmonate keinen administrativen Niederschlag mehr gefunden hat, sei es, weil die betreffenden Akten durch die sich auflösenden Lagerverwaltungen vernichtet wurden. Durch archäologische Grabungen ermittelte Strukturen und Objekte können daher nicht nur Bekanntes illustrieren, sondern neue Einblicke in die bauliche Gestalt und Entwicklung sowie die logistische Organisation der Lager, aber auch in Herkunft, Größe und Alltagsleben der internierten Häftlingsgesellschaft eröffnen.

    Im Rahmen des nun begonnen Projektes der archäologischen Denkmalpflege sollen die in Baden-Württemberg vorhandenen Relikte des NS-zeitlichen Lagersystems systematisch erfasst und unter denkmalfachlichen Gesichtspunkten evaluiert werden. Dabei sollen auch jene Orte mit in den Blick genommen werden, an denen die Inhaftierten zur Zwangsarbeit herangezogen wurden. Dazu gehören Schiefersteinbrüche, unterirdische Stollen, Rüstungs-Montagewerke etc. Umfang und Erhaltung der jeweils vorhandenen Überreste sind sehr unterschiedlich. Von der noch stehenden KZ-Baracke bis zum Totalverlust ganzer Lagerstandorte durch Überbauung sind alle Spielarten der Überlieferung gegeben. Luftbildanalysen und moderne archäologische Verfahren wie Georadar und -magnetik lassen aber vielerorts unterirdische Barackenfundamente erkennen und zeigen, dass sich der Blick in den Boden selbst dort noch lohnen kann, wo oberflächlich keine baulichen Spuren mehr zu erkennen sind.

    Wie Beispiele aus jüngster Zeit gezeigt haben, sind die baulichen Überreste des NS-Lagerterrors nach wie vor nicht vor unsensibler Behandlung oder gedankenloser Beseitigung gefeit. Mit der Bestandserfassung des noch Vorhandenen will das Projekt die Grundlage zur Erarbeitung eines nachhaltigen Schutzkonzeptes bereitstellen, in welchem Wesentliches von Unwesentlichem geschieden und Erhaltenswertes unter Denkmalschutz gestellt wird.

    Anlage: Karte und Bilder (PDF, 548 KB)

    Hintergrundinformationen

    Weitere Informationen zum ehem. Konzentrationslager im elsässischen Natzweiler-Struthof und seinen Außenlagern in Baden-Württemberg

    Zwischen Mannheim-Sandhofen und Spaichingen, Offenburg und Ellwangen gab es etwa drei Dutzend Natzweiler-Außenkommandos, die teils als Barackenlager auf der grünen Wiese, teils in von der SS-Lagerverwaltung konfiszierten Bestandsgebäuden (z.B. Schulen, Kasernen oder Flugzeughangars) eingerichtet wurden. Die meisten dieser Lager entstanden erst im Frühjahr oder Sommer 1944, als die deutsche Rüstungsindustrie infolge alliierter Luftoffensiven in eine prekäre Lage geraten war. Durch die mörderische Ausbeutung menschlicher Körperkraft sollte das Unmögliche möglich gemacht und die vom NS-Regime verfügte „U(ntertage)-Verlagerung“, d.h. die Verlagerung kriegswichtiger Fertigungsbetriebe in bombensichere Stollen- und Tunnelsysteme, realisiert werden.

    Ein Zentrum dieser Aktivitäten entwickelte sich im Umfeld der alten Gipsgruben bei Obrigheim am Unteren Neckar, deren Ausbau zu geheimen Rüstungsfabriken den Produktionsausfall des kriegszerstörten Daimler-Benz-Flugmotorenwerks Genshangen (Brandenburg) kompensieren sollte. Allein hier entstanden – neben diversen Unterkünften für Werksangehörige und Zwangsarbeiter/-innen – sechs Außenkommandos des KZs Natzweiler, die sog. Neckarlager – Leidensorte für mehr als 5.000 KZ-Häftlinge.

    Einen zweiten Schwerpunkt bildete der Natzweiler-Komplex entlang der Bahnlinie Tübingen-Rottweil aus. Im Rahmen des „Mineralölsicherungsplans“, einem 1944 lancierten Geheimprojekt zur Abwendung des akut drohenden Kollapses der deutschen Treibstoffversorgung, wurde hier mit dem Bau von zehn Schieferöl-Werken begonnen, in denen aus den bitumenreichen Sedimenten des Schwarzen Jura Mineralöl gewonnen werden sollte. Mit diesen bis April 1945 nur teilweise verwirklichten und gänzlich ineffizienten Anlagen waren sieben KZ-Außenlager assoziiert, in denen mehr als 10.000 Häftlinge untergebracht waren – mehr als ein Drittel starb. Insgesamt forderte der KZ-Komplex Natzweiler ca. 22.000 Opfer aus 30 Nationen. Ihr Sterben wurde vom NS-Regime und seinen Schergen nicht nur hingenommen, sondern durch alle erdenklichen Formen körperlicher Qual und psychischen Terrors forciert.

  • Abteilung 4
    12.02.2018
    B 14 Kappelbergtunnel – Auftakt der Arbeiten zum Bau zweier Havariebecken verzögert sich leicht
    Neuer voraussichtlicher Starttermin: Montag, 19. Februar

    Das Regierungspräsidium Stuttgart teilt mit, dass der Beginn der Arbeiten zum Bau zweier Havariebecken am Kappelbergtunnel im Zuge der B 14 bei Fellbach aufgrund von Kapazitätsengpässen der ausführenden Firma um ca. eine Woche nach hinten verschoben werden muss. 

    Die Arbeiten beginnen jetzt voraussichtlich am Montag, 19. Februar 2018, und enden wie bereits mitgeteilt voraussichtlich am 7. April 2018.

    Weitere Informationen zur Maßnahme entnehmen Sie bitte der ursprünglichen Pressemitteilung vom 09.02.2018.

  • Abteilung 4
    09.02.2018
    B 14 Kappelbergtunnel – Arbeiten zum Bau zweier Havariebecken starten am 12. Februar
    Geschwindigkeitsbeschränkung und Sperrung des Standstreifens vor dem Tunnel in Richtung Stuttgart vom 12. Februar bis 7. April 2018

    Das Regierungspräsidium Stuttgart beginnt am Montag, 12. Februar 2018, 10 Uhr, mit dem Bau zweier Havariebecken am Kappelbergtunnel im Zuge der B 14 bei Fellbach. Die beiden Becken dienen dem Auffangen von Chemikalien und Löschwasser im Falle eines Brandes im Kappelbergtunnel. 

    Zunächst werden für das östliche Becken Schächte gebaut und Leitungen verlegt. 

    Während der Zeit von 12. Februar bis 7. April wird der Standstreifen vor dem Kappelbergtunnel in Richtung Stuttgart gesperrt. Zusätzlich gilt ab der Einfahrt auf die Rampe eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 60 Stundenkilometern, ebenso im Baustellenbereich. Nachts sind 80 Stundenkilometer erlaubt. 

    Anschließend, voraussichtlich ab Mai 2018, werden die Arbeiten am westlichen Becken beginnen. Weitere Informationen zum westlichen Abschnitt folgen zu gegebener Zeit.

    Der Bau der beiden Havariebecken wird voraussichtlich rund 1,8 Mio. Euro kosten. Die Kosten trägt die Bundesrepublik Deutschland als Straßenbaulastträger. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. 

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 1
    09.02.2018
    Crailsheim – Vereidigung und Amtsverpflichtung OB Grimmer
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer beglückwünscht den OB zur Wahl und freut sich auf eine gute Zusammenarbeit

    Am heutigen Abend, 09. Februar 2018, wurde der neue Oberbürgermeister von Crailsheim, Dr. Christoph Grimmer, vereidigt und in sein Amt eingesetzt. Bei seiner Ansprache gratulierte ihm Wolfang Reimer, Regierungspräsident des Regierungspräsidiums Stuttgart, zu seiner Wahl und wünschte ihm eine erfolgreiche Amtszeit. 

    Hier Auszüge aus der Rede, es gilt das gesprochene Wort: 

    Zunächst darf ich Ihnen, Herr Dr. Grimmer, auch noch die Grüße und Glückwünsche der Landesregierung übermitteln, denen ich mich ganz persönlich sowie im Namen der Mitarbeiterschaft des RP natürlich gerne anschließe! 

    In erster Linie vertrete ich als RP ja die Kommunal a u f s i c h t in BW über die 13 Stadt- und Landkreise und über die 38 Großen Kreisstädte im Regierungsbezirk. Aber trotz des Bestandsteils „Aufsicht“, wird die Kommunalaufsicht partnerschaftlich und empathisch ausgeübt und gerade nicht (mehr) obrigkeitsstaatlich, also rein kontrollierend oder gar maßregelnd. Genauso verstehe ich auch heute mein Auftreten hier als Regierungspräsident, ich vertrete zwar einerseits als Chef der Mittel- und Bündelungsbehörde die Landesregierung in ihren verschiedenen Ministerien und damit auch ein Stück weit die Fachaufsicht über die untere Verwaltungsebene, andererseits sind und wollen wir RPen aber auch Teil der kommunalen Familie sein und Bindeglied, ja auch Sprachrohr und Mittler zur Regierung hin. 

    Insofern war es mir ein großer Wunsch, dass wir uns bereits vor Ihrem Amtsantritt heute persönlich kennenlernen und ich wollte Ihnen zugleich auch die Gelegenheit geben, noch bevor die Bürde des neuen Amtes auf Ihren Schultern lastet, auch die Kolleginnen und Kollegen aus meinem Kommunalreferat kennenzulernen. Schön, dass das auch Ende Januar geklappt hat und es war sicher auch gewinnbringend für beide Seiten. Und auch für die Zukunft möchte ich Ihnen diesen kurzen, direkten Draht anbieten, sei es direkt mit mir, wenn Sie ein entsprechendes Anliegen haben, sei es auch mit den Kolleginnen und Kollegen im jeweiligen Fachreferat, das kann nur von Vorteil sein, für beide Seiten wohlgemerkt. 

    Das Thema Stadtentwicklung ist mir wichtig. Und auch Crailsheim ist natürlich etwas Besonderes und hat seine Besonderheiten, die es zu berücksichtigen gilt, wenn es gelingen soll, diese konkrete Stadt weiterzuentwickeln, sowohl planerisch und baulich, aber auch in Ihrer sozialen und kulturellen Infrastruktur und im Miteinander der Stadtgesellschaft. Denn auch hier wie überall gilt der Satz „Stillstand ist Rückgang“. Allerdings gibt es andererseits auch kein Patentrezept für Stadtentwicklung und sicherlich gilt es auch zugleich beherzt und behutsam vorzugehen. 

    Und noch ein kurzes Wort zur Finanzlage von Crailsheim. Ohne näher darauf eingehen zu wollen, bleibt diese natürlich eine der größten Herausforderungen für die nächsten Jahre. Hier muss es vor allem darum gehen, die Konsolidierung auf der Einnahmen- und Ausgabenseite zielstrebig weiterzuführen, um den Haushalt dauerhaft in der Balance zu halten und die notwendigen Gestaltungsspielräume wieder etwas zu vergrößern. Gerade auch bei diesem zentralen Thema biete ich Ihnen, Herr Dr. Grimmer, eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit an. 

    Die Geschicke der Stadt liegen bei OB Dr. Grimmer künftig sicher in guten Händen! Gerne stehen wir dabei mit Rat und Tat zur Seite. Ein gutes, vertrauensvolles und harmonisches Miteinander zwischen Oberbürgermeister, Rathausteam und Gemeinderat, das wünsche ich Ihnen.

  • Abteilung 4
    08.02.2018
    A8 / L1189 Neubau Verflechtungsstreifen zwischen dem Kreuz Stuttgart und dem Dreieck Leonberg - Rückbau der Traggerüstfundamente und der Widerlager des Brückenprovisoriums
    Vollsperrung der L 1189 von 9. bis 12. Februar wird verschoben

    ​Seit Februar 2017 laufen die Bauarbeiten auf der A 8 für den Neubau des Verflechtungsstreifens zwischen dem Autobahnkreuz Stuttgart und dem Autobahndreieck Leonberg.

    Nach feierlicher Einweihung des Verflechtungsstreifens durch Verkehrsminister Winfried Hermann MdL Ende Dezember 2017 sollen nun auch die Arbeiten am Brückenbauwerk über die L1189 baulich abgeschlossen werden. Für den Rückbau der Widerlager der Behelfsbrücke und der Fundamente des Traggerüsts der neuen Brücke ist eine erneute Vollsperrung der L 1189 unter der Brücke erforderlich.

    Die für das kommende Wochenende geplante Vollsperrung von Freitag,  09. Februar bis Montag, 09. Februar 2018 muss auf Grund von Kapazitäsengpässen der ausführenden Firmen verschoben werden.

    Wir informieren Sie, sobald ein neuer Termin feststeht.

  • Abteilung 4
    08.02.2018
    B 10 Dreieck Stuttgart-Neckarpark bis Anschlussstelle Stuttgart-Hafen - Umrüstung der Fahrzeugrückhaltesysteme in Kürze abgeschlossen
    Geschwindigkeitsbeschränkung wird aufgehoben

    ​Im Herbst des vergangenen Jahres wurden die Arbeiten zur Wiederherstellung der Fahrzeugrückhaltesysteme auf der B 10 durch das Regierungspräsidium Stuttgart vergeben. Die Arbeiten umfassen die vollständige Erneuerung der alten, doppelten Distanzschutzplanken zwischen dem Dreieck Neckarpark und der Anschlussstelle Stuttgart-Hafen-Süd. Die Fahrzeugrückhaltesysteme werden aufgrund des gestiegenen Schwerverkehrsaufkommens auf der B 10 an den aktuellen Sicherheitsstandard angepasst. Besonderer Wert wird dabei auf die Erhöhung der Durchbruchssicherheit von LKW‘s zwischen den beiden Fahrbahnen gelegt.

    Noch vor dem Rückbau der temporären Verkehrssicherungseinrichtungen für die Asphaltarbeiten der vorausgegangenen Fahrbahndeckenerneuerung konnten große Abschnitte der neuen Betonschutzwände im Mittelstreifen versetzt werden. Die Behinderungen für den Verkehrsteilnehmer wurden dadurch minimiert. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Fahrbahndeckenerneuerung Ende Oktober 2017 standen den Verkehrsteilnehmern wieder sämtliche Verkehrsbeziehungen vollständig zur Verfügung. Auf einer Länge von rund 2 km waren die Betonschutzwände zur Mitteltrennung schon vollständig aufgestellt.

    Die Umrüstung der Stahlschutzplanken zwischen den Anschlussstellen Stuttgart-Wangen und Stuttgart-Hedelfingen, im Bereich des Trennstreifens zur Rampe der B10/B14 am Dreieck Neckarpark und in der Mittelstreifenüberfahrt am Hafen-Süd, war im Mittelstreifen noch erforderlich. Diese Arbeiten konnten erst beginnen nachdem der Oberboden für das Bankett im Mittelstreifen im November angedeckt war. Vor dem Winter wurden bereits vordringliche Gefahrenstellen im Mittelstreifen, wie z.B. Schilderbrückenfundamente, durch Schutzplanken abgesichert. Die Zusammenschlüsse zwischen den Betonwänden und den Stahlschutzplanken konnten im vergangenen Jahr wegen Lieferengpässen der hierfür notwendigen Spezialteile nicht mehr erfolgen.

    Bis zum Abschluss aller Arbeiten an den Fahrzeugrückhaltesystemen im Mittelstreifen muss die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 60 km/h bestehen bleiben. Daher werden aktuell besonders die Arbeiten am Mittelstreifen vorangetrieben. Nahezu alle Arbeiten finden zwischen 20:00 Uhr und 5:00 Uhr statt, um den Berufsverkehr nicht zu beeinträchtigen. Im Gegensatz zu den Arbeiten am Fahrbahnrand gestalten sich die Arbeiten im Mittelstreifen durch die Vielzahl der mit Asphalt befestigten Mittelstreifenüberfahrten schwieriger. In diesen befestigten Flächen müssen zunächst Bohrungen durch den Asphalt erfolgen bevor die Pfosten gerammt werden können. In Abschnitten in denen querende Leitungen oder Kanäle vorhanden sind, müssen die Schutzplanken auf bewährte Betonfundamente gegründet werden. Erst nach dem Aushärten des Betons können die Schutzplanken dort montiert werden. Zwischenzeitlich sind auch die Spezialteile zum Anschluss der Stahlschutzplanken an die Betonwände wieder erhältlich. Ab dem 12. Februar 2018 sollen damit die im Mittelstreifen verbleibenden Lücken geschlossen werden.

    Vorbehaltlich einer geeigneten Witterung für die Betonierarbeiten im Mittelstreifen, kann  der Verkehr im Laufe der KW 8 wieder wie gewohnt mit 80 km/h rollen. Die  Fertigstellung der insgesamt ca. 1.800 m Stahlschutzplanken am Fahrbahnrand kann auch ohne Einschränkungen der Geschwindigkeit erfolgen und wird weitestgehend bis Ende Februar abgeschlossen sein.

    Die Kosten für die Umrüstung der Fahrzeugrückhaltesysteme belaufen sich auf rund 0,8 Millionen Euro, welche der Bund trägt.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 5
    08.02.2018
    Renaturierung der Rems bei Winterbach (Rems-Murr-Kreis)
    Feierlicher Spatenstich zu Beginn der Erdarbeiten durch Umweltminister Franz Untersteller MdL und Regierungspräsident Wolfgang Reimer am 15. Februar 2018

    Sehr geehrte Damen und Herren, 

    das Land Baden-Württemberg plant die Rems bei Winterbach im Bereich der Sammelkläranlage Winterbach bis zur Hebsacker Brücke auf einer Länge von rund 1,1 km und einer Breite bis zu 100 m ökologisch aufzuwerten und umfassend umzugestalten. Ziel ist es, der Rems für ihre naturnahe Entwicklung wieder mehr Raum zu geben. Diese Renaturierung ist mit geschätzten Kosten von rund 3,5 Millionen Euro die größte derzeit laufende Renaturierung an einem Gewässer im Regierungsbezirk Stuttgart. 

    Nach Abschluss der vorbereitenden Gehölzarbeiten können nun die Bauarbeiten beginnen. Wir laden Sie herzlich ein zum feierlichen Spatenstich mit Umweltminister Franz Untersteller MdL und Regierungspräsident Wolfgang Reimer. 

    Kommen Sie am 

    Donnerstag, 15. Februar 2018, um 10:30 Uhr
    an die Hebsacker Brücke in
    Winterbach (48°48'12.8"N 9°27'14.1"E) 

    Folgender Ablauf ist vorgesehen: 

    1. Begrüßung durch Regierungspräsident Wolfgang Reimer
    2. Ansprache des Umweltministers Franz Untersteller MdL
    3. Grußwort Bürgermeister Sven Müller, Gemeinde Winterbach
    4. Grußwort Oberbürgermeister Matthias Klopfer, Stadt Schorndorf, Aufsichtsratsvorsitzender der Remstalgartenschau
    5. Vorstellung der Maßnahme durch Mitarbeiter des Regierungspräsidiums 


    Wir freuen uns auf Ihr Kommen! 

    Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. 

    Mit freundlichen Grüßen

    Désirée Bodesheim
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, Telefonl 0711/904-10002

    Hintergrundinformationen

    Die Planung der Renaturierung erfolgte durch den Wasserverband Rems in Abstimmung mit der Gemeinde Winterbach. Die Maßnahme zeigt die enge Kooperation zwischen Land, der Gemeinde Winterbach und dem Wasserverband Rems. Durch die Einbindung in die Landesgartenschau im Remstal kommt der Renaturierung eine weitere Bedeutung zu. Das Remstal weist einen hohen Besiedlungsgrad auf und die Rems hat in diesem Bereich sehr wenig Fläche als Abflussbereich. Aus diesem Grund wird das vorhandene Profil der Rems inklusive den einheitlich steilen und strukturarmen Böschungen aufgelöst und die vorhandene Gewässerbefestigung rückgebaut. Wechselnde Gewässersohlbreiten und Uferneigungen in Verbindung mit einem gegliederten Gewässerprofil sowie Seiten- und Altarmstrukturen ersetzen künftig den vorhandenen monotonen Trapezquerschnitt. Die Renaturierungsmaßnahme zeigt, dass auch in dicht besiedelten Bereichen an unseren Flüssen Möglichkeiten bestehen ökologische Aufwertungen durchzuführen und der Natur wieder Räume zurück zu geben.


    Anfahrtsskizze (pdf, 616 KB)

  • Abteilung 1
    08.02.2018
    Oberbürgermeisterwahl in Winnenden (Rems-Murr-Kreis)
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Das Ergebnis der Wahlprüfung liegt nun vor. Die Wahl von Hartmut Holzwarth ist gültig.“

    ​Regierungspräsident Wolfgang Reimer bestätigte die Oberbürgermeisterwahl der Stadt Winnenden. „Das Ergebnis der amtlichen Wahlprüfung liegt nun vor“, so Reimer. „Die Wahl ist gültig.“ Innerhalb der gesetzlichen Einspruchsfrist seien keine Einsprüche gegen die Wahl eingegangen. Die rechtliche Prüfung des Wahlganges am 21. Januar 2018 habe ebenfalls keine Beanstandungen ergeben. Damit stehe der Wiederverpflichtung von Hartmut Holzwarth am 20. März nichts mehr im Wege, so der Regierungspräsident.

    Hartmut Holzwarth wurde im ersten Wahlgang am 21. Januar 2018 bei einer Wahlbeteiligung von 25,8 Prozent mit 91,4 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen zum Oberbürgermeister von Winnenden gewählt. Er hatte keinen Gegenkandidaten.

  • Abteilung 4
    07.02.2018
    L 1150 - Voruntersuchung der Brücke zwischen Esslingen und Baltmannsweiler - Sperrung der Fahrbahn in Richtung Baltmannsweiler vom 14. Februar bis 02. März 2018
    Der Verkehr wird mit einer Ampelanlage geregelt

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt von Mittwoch, 14. Februar, bis einschließlich Freitag, 02. März 2018, die Voruntersuchungen an der Brücke über die L1201 durch. Die Sperrung verläuft im Bereich der Erddeponie „Weißer Stein“. Dort führt die Brücke der L1150 über die L1201.

    Für die Voruntersuchungen wird die Fahrbahn von Esslingen kommend in Richtung Baltmannsweiler auf einer Länge von 110 m gesperrt. In der Gegenrichtung wird die verbleibende Fahrbahn von 4,25 m auf 3 m verengt. Der Verkehr wird durch eine Ampelanlage geregelt, die abhängig vom Verkehrsaufkommen mit zwei verschiedenen Programmen für morgens und abends geschaltet werden wird. Die Strecke muss nicht umfahren werden.

    Das 47 Jahre alte Bauwerk wurde durch Einwirkung von Chloriden an Beton und Bewehrung im Bereich der Über- und Unterbauten bereits stark geschädigt. Aus diesem Grund müssen die beiden Brückenenden untersucht werden.

    Die Überbauenden der massiven, längs vorgespannten Fahrbahnplatte sind als Endquerträger mit verstärkter Bewehrung ausgebildet. Der Zustand und Grad der Verrostung dieser Endquerträgerbewehrung und der Längsspannglieder soll festgestellt werden. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen und Bestandsaufnahmen sollen die Grundlage für die Entwurfsplanung der anschließend zu planenden Brückeninstandsetzung bilden.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Gemeinden, Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

    Anlage: Übersicht


  • Abteilung 8
    07.02.2018
    Landesdenkmalpflege bedankt sich bei Helfern und Bürgermeister Frank Wittendorfer
    Einsatz des THW, des Roten Kreuzes sowie der Freiwilligen Feuerwehr Vaihingen sichert denkmalgeschützte Stadtbefestigung Oberriexingen
     Bild mit dem Blick auf einen Teil der Mauer

    Am Nachmittag des 8. Januar 2018 drohte die historische Stadtmauer von Oberriexingen einzustürzen. Nur dem Einsatz von über 60 Mitarbeitern des THW und des Roten Kreuzes sowie der Vaihinger freiwilligen Feuerwehr ist es zu verdanken, dass das ortsbildprägende Bauwerk, das für die Oberriexinger von hoher identitätsstiftender Bedeutung ist, nicht für immer verloren ging. Das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart bedankt sich hierfür bei den zahlreichen Helfern und stellvertretend bei Bürgermeister Frank Wittendorfer für sein schnelles Handeln. 

    Abteilungspräsident Prof. Dr. Claus Wolf sagte hierzu: „Dem ehrenamtlichen Einsatz bis tief in die Nacht hinein und der professionellen Sicherung der Mauer ist es zu verdanken, dass die Gemeinde das denkmalgeschützte historische Mauerwerk für die Zukunft sichern kann.“

  • Abteilung 3
    06.02.2018
    48. Weinsberger Obstbautag - Obst und Wein hatten durch die freundlichen Temperaturen im März einen Wachstumsvorsprung. Die Ernüchterung kam im April.
    Andreas Hahn vom ESTEBURG Obstbauzentrum Jork: „Die wirksamste Methode zur Verhinderung von Blütenfrostschäden ist die Frostschutzberegnung.“

    ​Bereits zum 48. Mal fand am Dienstag, 06. Februar 2018, der vom Regierungspräsidium Stuttgart und der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau (LVWO) Weinsberg gemeinsam veranstaltete Weinsberger Obstbautag in Weinsberg (Lkr. Heilbronn) statt. Rund 300 interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Berufsstandes informierten sich in diesem Jahr über den Frostschutz und bekamen in diesem Zusammenhang einen Überblick über die Wetterdaten der letzten 100 Jahre. Weitere Themen waren die Wasserbereitstellung in Obstanlagen, der Maronenanbau in der Praxis und der Pflanzenschutz im Obstbau.

    Dr. Kurt Mezger, Abteilungspräsident der Abteilung 3 am Regierungspräsidium Stuttgart, begrüßte das Fachpublikum und gab einen Überblick über das vergangene Obstjahr. Dieses war gekennzeichnet durch Spätfrost und Orkanböen und zeigte sich wärmer als die Norm. Gerade das Frostereignis im April 2017 prägte das restliche Obstjahr. Es entstanden Schäden in dreistelliger Millionenhöhe. 75 % der Ernte ging verloren. Es wird davon ausgegangen, dass die Apfelvorräte z.B. am Bodensee bereits im Frühjahr zur Neige gehen. Als kleines Trostpflaster kann die Preissteigerung für Kernobst gesehen werden, welche die Verluste aber nicht wettmacht.
    Durch die Einstufung der Landesregierung des Frostereignisses als Naturkatastrophe konnte der Weg für die Frostbeihilfe für betroffene Betriebe frei gemacht werden.

    100 Jahre Wetterdaten, 50 Jahre Phänologie - unser Kernobst im Klimatrend
    Dr. Dietmar Rupp und Dr. Franz Rueß von der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau Weinsberg (LVWO) stellten Wetterdaten aus 100 Jahren Wetterbeobachtungen am Standort der LVWO vor. Sie gingen dabei auf den Kernobstanbau im Klimawandel ein.
    Seit 1901 werden in Weinsberg Wetterdaten erfasst. Der Standort der Wettermessungen besteht seit 117 Jahren und eignet sich deshalb hervorragend, um den weltweit beobachteten Klimatrend vor Ort aufzuzeigen und Rückschlüsse für die Zukunft schließen zu können.
    Während sich die jährlichen Niederschlagsmengen kaum verändert haben, zeigen sich bei den Temperaturen deutliche Verschiebungen. Der wärmere Vorfrühling und der heißere Sommer haben Auswirkungen auf das Wettergeschehen und die phänologischen Abläufe. So ergeben die phänologischen Erhebungen der LVWO gegenüber den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts eine Blühverfrühung bei Apfel von rund drei Wochen. Bei verfrühtem Austrieb erhöht sich die Gefahr von Schäden bei Spätfrösten.

    Wasserbereitstellung in Obstanlagen
    Andreas Hahn vom ESTEBURG Obstbauzentrum Jork im Alten Land ist überzeugt, dass „Die wirksamste Methode zur Verhinderung von Blütenfrostschäden die Frostschutzberegnung ist. Das dafür notwendige Wasser kommt entweder aus Oberflächengewässern oder aus Brunnen. Um bei begrenzter Wasserverfügbarkeit sicher eine Frostschutzberegnung betreiben zu können, muss ein Vorratsspeicher angelegt werden.“ In seinem Vortrag stellte Hahn die Möglichkeiten der Wasserbereitstellung, die notwendigen Dimensionen sowie die Bauweisen der Speicherbecken vor. Ferner gab er Hinweise zur Wasserqualität, zur betriebswirtschaftlichen Kalkulation und zu relevanten baurechtlichen Fragen.

    Seine praktischen Erfahrungen mit der Frostschutzberegnung im Jahr 2017 stellte Herr Thomas Häberle vom Obstbaubetrieb Talhof in Erligheim den Teilnehmern vor.
    Auch er ist der Meinung, dass Frostschutzberegnung die wirkungsvollste Methode ist, um Frühjahrsfröste (oder Blütenfröste) im Kernobst zu verhindern.

    Frostschutz im Obstbau – Grundlagen und Anwendungen
    Dr. Martin Thalheimer, Spezialist für Bewässerung am Versuchszentrum Laimburg – Südtirol, zeigte Lösungen für Fragen wie „Welche technischen Ansprüche muss eine Bewässerungsanlage für den Frostschutz erfüllen?“ oder „Welche Mindestmengen an Wasser sind für eine erfolgreiche Frostschutzbewässerung erforderlich?“
    Anhand von einigen Daten und Fakten zur geschichtlichen Entwicklung des Frostschutzes seit seinen Anfängen im Südtiroler Obstbau um das Jahr 1950 konnte Hr. Dr. Thalheimer z.B. feststellen, dass einige der letzten „Neuentwicklungen“ bereits schon vor Jahrzehnten zum Einsatz kamen.

    Unter anderem präsentierte Thalheimer einige Ergebnisse zum Einsatz alternativer Frostschutzmaßnahmen im Frühjahr 2017, wie zum Beispiel die Bewindung, den Frostbuster und den Einsatz von Paraffinkerzen.

    Maronen – Anbau und Sorten
    Passend zur Benennung „Baum des Jahres 2018“, der Esskastanie, konnte Herr Johann Laimer aus Burgstall in Südtirol als Referent gewonnen werden. In seinem Vortrag gewährte Laimer den Teilnehmern einen guten Einblick in die Welt des Kastanienanbaus sowie der Sortenvielfalt. Seine Kastanienbaumschule Kösti wurde 2009 gegründet, mit dem Ziel für Südtirol zertifizierte und kontrollierte Kastanienbäume zu produzieren. Bis heute ist die Baumschule spezialisiert auf die Produktion von Kastanienbäumen.

    Pflanzenschutz
    Dr. Thomas Diehl vom Regierungspräsidium Stuttgart stellte neben einem allgemeinen Rückblick 2017 auch einen Ausblick auf das Jahr 2018 dar.
    Er berichtete, dass es 2017 neben den geringen Erträgen im Obstbau weitere Herausforderungen im Pflanzenschutz gab. Aufgrund der niedrigen Ertragserwartung wurde der Aufwand reduziert. Es wurden weniger Pflanzenschutzmittel eingesetzt, weshalb es zu einer Verschleppung der Probleme nach 2018 kommen kann. Diehl zeigte auf, dass das Auftreten neuer Schädlinge zu einer Zunahme des geschützten Anbaues (Folie, Flies, Netz) führt. Dies bleibt jedoch nicht ohne Auswirkungen. Zunehmender Befall durch Schadmilben wird in solchen Anbausystemen beobachtet. Mit dem Einsatz von Nützlingen, kann dem entgegen gesteuert werden, was in einem Film über den Einsatz der Raubmilbe, eines wichtigen Gegenspielers der Spinnmilbe, verdeutlicht wurde.

    Hintergrundinformationen

    Hintergrundinformation:
    Der Weinsberger Obstbautag wird bereits seit dem Jahr 1971 für die Praktiker aus dem Erwerbsobstbau durchgeführt und findet dieses Jahr zum 48. Mal statt. Die Organisation und Durchführung liegt in den Händen des Regierungspräsidiums Stuttgart und der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau Weinsberg (LVWO). Die LVWO ist eine Landesanstalt des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg und feiert in diesem Jahr ihr 150-jähriges Bestehen.

  • Abteilung 4
    05.02.2018
    A8 / L1189 - Neubau Verflechtungsstreifen zwischen dem Kreuz Stuttgart und dem Dreieck Leonberg - Ersatzneubau L1189 - Unterführung A8 – Rückbau der Traggerüstfundamente und der Widerlager des Brückenprovisoriums
    Vollsperrung der L 1189 von 9. bis 12. Februar - Umleitungen sind ausgeschildert

    Seit Februar 2017 laufen die Bauarbeiten auf der A 8 für den Neubau des Verflechtungsstreifens zwischen dem Autobahnkreuz Stuttgart und dem Autobahndreieck Leonberg. 

    Nach feierlicher Einweihung des Verflechtungsstreifens durch Verkehrsminister Winfried Hermann MdL Ende Dezember 2017 werden nun auch die Arbeiten am Brückenbauwerk über die L1189 baulich abgeschlossen. Für den Rückbau der Widerlager der Behelfsbrücke und der Fundamente des Traggerüsts der neuen Brücke ist eine erneute Vollsperrung der L 1189 unter der Brücke von Freitag, 9. Februar, ab 20 Uhr bis Montag, 12. Februar, 05:00 Uhr erforderlich. 

    Während der Vollsperrung sind folgende ausgeschilderte Umleitungen U1 und U2 zu nutzen. Es ist zu beachten, dass die Umleitungsstrecke teilweise geändert wurde. Die U1 führt nicht mehr über Warmbronn, sondern über das Glemseck und die L1187. Ansonsten verläuft die Umleitungsstrecke wie bereits bei den vorangegangenen Vollsperrungen:

    • U1 Stuttgart – Sindelfingen: von der L1189 auf die L1188 Richtung Glemseck, via L1187 in Richtung Leonberg, über die B295 in Richtung Magstadt, der Südumgehung Magstadt (L1189) folgend bis zur K1065.
    • U2 Sindelfingen – Stuttgart: von der L1189 über die K1065 und die K1005 zur Südumgehung Magstadt (L1189) der Beschilderung zur BAB folgend über die B464 zur B295, dann via L1189 bis zum Glemseck zur L1188 Richtung Stuttgart. 


    Die Umleitungsstrecken sind weiträumig ausgeschildert. Für entstehende Beeinträchtigungen auf der L 1189 wird um Verständnis gebeten. Das Regierungspräsidium Stuttgart ist bemüht, diese so gering wie möglich zu halten.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 1
    02.02.2018
    Bad Rappenau – Vereidigung und Amtsverpflichtung OB Frei
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer beglückwünscht den OB zur Wahl und freut sich auf eine gute Zusammenarbeit

    Am heutigen Abend, 02. Februar 2018, wurde der neue Oberbürgermeister von Bad Rappenau, Sebastian Frei, vereidigt und in sein Amt eingesetzt. Bei seiner Ansprache gratulierte ihm Wolfang Reimer, Regierungspräsident des Regierungspräsidiums Stuttgart, zu seiner Wahl und wünschte ihm eine erfolgreiche Amtszeit. 

    Hier Auszüge aus der Rede, es gilt das gesprochene Wort: 

    In erster Linie vertrete ich als RP ja die Kommunal a u f s i c h t in BW über die 13 Stadt- und Landkreise und über die 38 Großen Kreisstädte im Regierungsbezirk. Aber trotz des Bestandsteils „Aufsicht“, wird die Kommunalaufsicht partnerschaftlich und empathisch ausgeübt und gerade nicht (mehr) obrigkeitsstaatlich, also rein kontrollierend oder gar maßregelnd. Genauso verstehe ich auch heute mein Auftreten hier als Regierungspräsident, ich vertrete zwar einerseits als Chef der Mittel- und Bündelungsbehörde die Landesregierung in ihren verschiedenen Ministerien und damit auch ein Stück weit die Fachaufsicht über die untere Verwaltungsebene, andererseits sind und wollen wir RPen aber auch Teil der kommunalen Familie sein und Bindeglied, ja auch Sprachrohr und Mittler zur Regierung hin. 

    Wir in Baden-Württemberg und in Deutschland sind uns der Bedeutung der kommunalen Selbstverwaltung bewusst und stolz darauf, damit ein einzigartiges Erfolgsmodell in Europa zu haben. Der Staat bestimmt nicht die Kommunalpolitik, er setzt den Rahmen, begleitet und unterstützt Städte und Gemeinden, andererseits braucht er die Städte und Gemeinden als Partner und Akteure vor Ort. 

    Bad Rappenau – allein schon als Bäderstadt - ist natürlich etwas Besonderes und hat seine Besonderheiten, die es zu berücksichtigen gilt, wenn es gelingen soll, diese konkrete Stadt weiterzuentwickeln sowohl planerisch und baulich, aber auch in ihrer sozialen und kulturellen Infrastruktur und im Miteinander der Stadtgesellschaft. Denn auch hier wie überall gilt der Satz „Stillstand ist Rückgang“. Insofern bin ich gespannt wie Sie die weitere Stadtentwicklung angehen und welche Ideen Sie einbringen werden. 

    Über das eine oder andere Feld der fachlichen Zusammenarbeit habe ich ja bereits bei der Verabschiedung einiges ausgeführt. Es bleibt dabei: Das Regierungspräsidium bietet auch Ihnen, Herr Frei, bei allen Aspekten weiterhin eine gute und vertrauensvolle Partnerschaft an! Wir stehen an Ihrer Seite!

    Die Finanzlage von Bad Rappenau bleibt natürlich eine der größten Herausforderungen für die nächsten Jahre. Hier muss es vor allem darum gehen die Konsolidierung auf der Einnahmen- und Ausgabenseite zielstrebig weiterzuführen, um den Haushalt dauerhaft in der Balance zu halten und die notwendigen Gestaltungsspielräume zu erhalten und sukzessive zu vergrößern. Gerade auch bei diesem zentralen Thema biete ich Ihnen eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit an.

    Aus dem Werdegang verbunden mit meinem persönlichen Eindruck ziehe ich das Fazit: Ich kann die Bürgerinnen und Bürger Bad Rappenaus nur beglückwünschen zu einer guten Wahl. Die Geschicke der Stadt liegen bei OB Frei künftig sicher in guten Händen!

    Ein gutes, vertrauensvolles und harmonisches Miteinander zwischen Oberbürgermeister, Rathausteam und Gemeinderat, das wünsche ich Ihnen. Ich wünsche Ihnen als OB das Beste und den Bürgerinnen und Bürgern der Großen Kreisstadt Bad Rappenau eine glückliche und friedvolle Zukunft!

  • Abteilung 1
    31.01.2018
    Crailsheim - Verabschiedung von OB Michl
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer dankt dem OB für 8-jährige Amtszeit und die gute Zusammenarbeit

    ​Am heutigen Abend, 30. Januar 2018, wurde der Oberbürgermeister von Crailsheim, Rudolf Michl, nach 8 Jahren Amtszeit verabschiedet. Bei seiner Ansprache dankte ihm Wolfang Reimer, Regierungspräsident des Regierungspräsidiums Stuttgart, für die partnerschaftliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

    Hier Auszüge aus der Rede, es gilt das gesprochene Wort:
    Kommunale Selbstverwaltung und speziell die süddeutsche kommunale Verfassung mit einem starken OB sind ein Erfolgsmodell. Alles was auf unterer Ebene erledigt werden kann, soll dort erledigt werden. Baden-Württemberg lebt dieses Verständnis nach einem einfachen und nachvollziehbaren Motto: Geht es den Menschen in den Städten und Gemeinden gut, dann geht es auch dem Land gut.

    Und das Land sagt heute auch einmal Danke – Ihnen, lieber Herr Michl. Danke für 8 Jahre persönlichen Einsatz für Crailsheim und Danke für eine stets gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Regierungspräsidium als wichtiger Bündelungsbehörde des Landes. Es war eine faire und verlässliche Partnerschaft zum Wohle der Stadt und des Landes, immer im Interesse der Menschen.

    Lieber Herr Michl, Sie haben in den 8 Jahren einiges für Crailsheim erreicht! Viele Projekte hier in Crailsheim tragen auch Ihre Handschrift, vieles zeugt von Ihrem Wirken.

    Crailsheim hat sich in den letzten 8 Jahren kontinuierlich und solide weiterentwickelt. So konnten und können bis heute die Haushaltspläne vom RP als Kommunalaufsicht nicht nur genehmigt werden, sondern insgesamt kann man auch konstatieren, dass die städtische Finanzpolitik sehr solide ist. Durch verantwortungsbewusste Entscheidungen konnte mit relativ bescheidenen Mitteln vieles erreicht und eine respektable Infrastruktur geschaffen und unterhalten werden. Die Stadt Crailsheim verfügt aktuell über eine auskömmliche, geordnete Haushaltssituation mit einem robusten und tragfähigen Budgetfundament. Anerkennenswert ist besonders, dass gleichzeitig auch der Ist-Schuldenstand abgebaut worden ist.

    OB Michl hinterlässt in finanzwirtschaftlicher Hinsicht ein wohlgeordnetes Rathaus. Die Finanzlage hat sich in den letzten Jahren zusehends verbessert und stabilisiert.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart wird – wie in der Vergangenheit – weitere geplante Projekte der Stadt Crailsheim auch künftig gerne unterstützen. In vielen Gesprächen konnte das Regierungspräsidium der Stadt beratend zur Seite stehen und wird dies auch in Zukunft tun. Wenn es darum geht, mit den von uns verwalteten Förderprogrammen unseren Kommunen finanziell zu helfen, verstehen wir uns als Berater, Türöffner und Wegbereiter – und nicht als "erste Hürde", die es zu nehmen gilt.

    Die Stadt Crailsheim unter Führung von OB Michl und das Regierungspräsidium Stuttgart haben die vergangenen 8 Jahre partnerschaftlich und vertrauensvoll zusammengearbeitet. Die fachliche Abstimmung hat gut funktioniert. In diesem Sinne danke ich Ihnen, Herr Michl, im Namen meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausdrücklich für die gute Kooperation zwischen unseren Häusern!

    Lieber Herr Michl, abschließend wünsche Ihnen für Ihren neuen Lebensabschnitt, auch im Namen der Landesregierung, von Herzen alles Gute und bei Ihren künftigen Aufgaben viel Erfolg und Freude, Kreativität und Tatkraft. Auch für den privaten Bereich wünsche ich Ihnen und Ihrer Familie von Herzen alles Gute und Gesundheit.

  • Abteilung 3
    30.01.2018
    65. Württembergische Weinbautagung
    Fortbildungsveranstaltung für Wengerter und Interessierte am Mittwoch, 7. Februar 2018, ab 09:00 Uhr in der Hildthalle in Weinsberg (Landkreis Heilbronn)

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    das Regierungspräsidium Stuttgart (RP) und die Staatliche Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau Weinsberg (LVWO) laden ein zur
        
    65. Württembergische Weinbautagung
    am Mittwoch, 7. Februar 2018, ab 9:00 Uhr
    in die Hildthalle in Weinsberg
     
    Der Eintritt ist frei und alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
     
    Den Auftakt wird Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg mit einem Grußwort machen. Zudem werden Dr. Kurt Mezger vom RP Stuttgart sowie der Weinsberger Bürgermeister Stefan Thoma kurze Grußworte sprechen.
     
    Im Anschluss werden sich die Referenten mit dem Thema „Weinbauwetter im Wandel“ befassen. Hr. Dr. Rupp von der LVWO Weinsberg stellt die Weinsberger Wetterdaten auf den Prüfstand und fragt sich in seinem Vortrag: Wird das Wetter wirklich schlimmer? Im Anschluss analysiert Herr Schiefer von der LVWO Weinsberg die vielfältigen Risikoabsicherungsmöglichkeiten, um diese insbesondere unter ökonomischen Kriterien auf einem Großteil der Anbauflächen umzusetzen.
     
    An die Frostnächte vom April  2017 wird sich die Weinbranche noch sehr lange erinnern. Auch die vermeintlich frostfreien Lagen hatte es kalt erwischt. Es wurde klar, dass einzelbetrieblich sehr starke Schwankungen auftreten. Dies liegt unter anderem an Sorte und Lage. Forschung, Verwaltung und Politik arbeiten seither mit Hochdruck an Lösungen und Anpassungsstrategien. Hr. Florian Haas vom Forschungszentrum Laimburg wird uns in seinem Vortrag das Südtiroler Sorten-/Lagenprojekt vorstellen und daraus mögliche Strategien zur Qualitätssicherung im Weinbau ableiten. Hr. Friedrich Bopp (Amtsleiter Flurneuordnung) wird als Abrundung die Vorteile und Möglichkeiten einer Flurbereinigung aufzeigen.
     
    Im Laufe des Morgens werden wir in den facettenreichen Vorträgen erfahren, wie sich die Weinbranche ständig an variierende Umwelteinflüsse anpassen muss. Doch auch die pilzlichen Schaderreger passen sich an: Wie läuft das ab? Welche Schlussfolgerung muss die Praxis daraus ziehen? Wir konnten hierzu für den Vortrag “Fungizidresistenz bei Pilzen – eine Herausforderung für den Pflanzenschutz”  Herrn Prof. Dr. Matthias Hahn von der Technischen Universität Kaiserslautern gewinnen.
     
    Die Schlussfolgerungen von Herrn Prof. Hahn werden im anschließenden Vortrag des Pflanzenschutzexperten Herrn Karl Bleyer (LVWO Weinsberg) in eine Praxisempfehlung integriert.
     
    Abschließend wird Herr Roland Ipach vom Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Rheinpflanz zur “Entwicklung der Applikationstechnik im Weinbau” referieren.
     
    Das Programm zur Württembergischen Weinbautagung ist auch auf der Homepage des RP Stuttgart ( https://rp.baden-wuerttemberg.de/rps/Abt3/Seiten/default.aspx bzw.
     
    Da alle Interessierten eingeladen sind, bitten wir Sie, in Ihren Medien bereits vorab auf die Veranstaltung hinzuweisen. Zudem freuen wir uns auf Ihr Kommen!
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    Katja Lumpp
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart
     
    Kontakt: 0711/904-10002 oder pressestelle@rps.bwl.de
     
  • Abteilung 3
    30.01.2018
    48. Weinsberger Obstbautag - Fortbildungsveranstaltung für alle Obsterzeuger und Interessenten
    Diesjährige Schwerpunkte: Kernobst im Klimawandel, Frostschutz und Wasserbereitstellung im Obstbau sowie Maronenanbau

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    bereits zum 48. Mal findet
     
    am Dienstag, 6. Februar 2018, ab 09:00 Uhr,
    in der Hildthalle,
    Grasiger Hag 1 in 74189 Weinsberg
     
    der vom Regierungspräsidium Stuttgart und der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau Weinsberg (LVWO) gemeinsam veranstaltete und sowohl beim Fachpublikum als auch bei interessierten Hobbyobstbauern bekannte
     
    Weinsberger Obstbautag
     
    statt.
     
    Bei dieser Veranstaltung werden in Fachvorträgen aktuelle Themen rund um den Obstbau behandelt. Am Vormittag wird neben Wasserbereitstellung im Obstbau auch das Kernobst im Klimawandel ein Thema sein. Schwerpunkte am Nachmittag sind der Frostschutz im Obstbau und ein Praxisbericht aus dem Maronenanbau.
     
    Nach der Eröffnung durch Herrn Abteilungspräsident Dr. Kurt Mezger vom Regierungspräsidium Stuttgart werden Grußworte von Herrn Bürgermeister Stefan Thoma der Stadt Weinsberg sowie dem Präsidenten des Landesverbandes Erwerbsobstbau, Franz Josef Müller, gesprochen.
     
    Für die Vortragsveranstaltung konnten viele Fachleute gewonnen werden. Das Programm im Einzelnen entnehmen Sie bitte der beiliegenden Einladung.
     
    Die Tagung endet gegen 16:30 Uhr.
     
    Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
     
    Wir würden uns freuen, wenn Sie in Ihren Medien bereits vorab auf die Veranstaltung hinweisen könnten. Auch sind die Vertreter der Presse herzlich zur Veranstaltung eingeladen.
     
    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
     
    Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    Saskia Becker
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, 0711/904-10002
     

  • Abteilung 1
    29.01.2018
    Bad Rappenau - Verabschiedung von OB Blättgen
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer dankt dem OB für 16-jährige Amtszeit und die gute Zusammenarbeit

    Am heutigen Abend, 29. Januar 2018, wurde der Oberbürgermeister von Bad Rappenau, Hans Heribert Blättgen, nach 16 Jahren Amtszeit verabschiedet. Bei seiner Ansprache dankte ihm Wolfang Reimer, Regierungspräsident des Regierungspräsidiums Stuttgart, für seine langjährige Amtszeit und seinen persönlichen Einsatz, den er so viele Jahre für Bad Rappenau erbracht hat. 

    Hier Auszüge aus der Rede, es gilt das gesprochene Wort: 

    Kommunale Selbstverwaltung und speziell die süddeutsche kommunale Verfassung mit einem starken OB, sind ein Erfolgsmodell. Alles was auf unterer Ebene erledigt werden kann, soll dort erledigt werden. Baden-Württemberg lebt dieses Verständnis nach einem einfachen und nachvollziehbaren Motto: Geht es den Menschen in den Städten und Gemeinden gut, dann geht es auch dem Land gut. 

    Und das Land sagt heute auch einmal Danke. Danke für insgesamt 16 Jahre persönlichen Einsatz für Bad Rappenau und Danke für eine stets gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Es war eine faire und verlässliche Partnerschaft zum Wohle der Stadt und des Landes, immer im Interesse der Menschen. Sie haben in den 16 Jahren Einiges für Bad Rappenau erreicht! Viele Projekte hier in Bad Rappenau tragen auch Ihre Handschrift, vieles zeugt von Ihrem Wirken. 

    Ein knappes Jahr nach Ihrem Amtsantritt, am 01. Februar 2002, wurde Bad Rappenau zur Großen Kreisstadt erhoben – verwaltungsintern bedeutete das den Wechsel von der Kommunalaufsicht des Landratsamtes in Heilbronn hin zu der des Regierungspräsidiums Stuttgart, aber natürlich vor allem auch die Übernahme weiterer wichtiger Aufgaben als untere Verwaltungsbehörde. 

    Bad Rappenau hat sich in den letzten 16 Jahren solide weiterentwickelt. Dazu haben auch Sie, Herr Blättgen, ganz maßgeblich beigetragen. So konnten und können bis heute die Haushaltspläne vom RP als Kommunalaufsicht genehmigt werden. 

    Besonderes Highlight zum Ende Ihrer ersten Amtsperiode war ja die Landesgartenschau 2008, die in enger Zusammenarbeit mit dem Regierungspräsidium vorbereitet und durchgeführt wurde.

    Während Ihrer gesamten Amtszeit wurde gerade auch in Schulen und Betreuungsplätze und damit in die Zukunft investiert, aber auch in wichtige Infrastruktur wie den Neubau eines Feuerwehrhauses, eines Nahverkehrszentrums oder auch in Stadterneuerungsmaßnahmen und die Erschließung von Wohngebieten.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart wird - wie in der Vergangenheit - weitere geplante Projekte der Stadt Bad Rappenau gerne unterstützen. In vielen Gesprächen konnte das Regierungspräsidium der Stadt beratend zur Seite stehen. Wenn es darum geht, mit den von uns verwalteten Förderprogrammen unseren Kommunen finanziell zu helfen, verstehen wir uns als Berater, Türöffner und Wegbereiter - und nicht als "erste Hürde", die es zu nehmen gilt. 

    Die Stadt Bad Rappenau unter Führung von OB Blättgen und das Regierungspräsidium Stuttgart haben die vergangenen 16 Jahre partnerschaftlich und vertrauensvoll zusammengearbeitet. Die fachliche Abstimmung hat gut funktioniert, und anstehende Probleme und Fragen sind im konstruktiven Dialog gelöst worden. 

    Abschließend wünsche Ihnen für Ihren neuen Lebensabschnitt auch im Namen der Landesregierung von Herzen alles Gute und bei Ihren künftigen Aufgaben viel Erfolg und Freude, Kreativität und Tatkraft. Auch für den privaten Bereich wünsche ich Ihnen und Ihrer Familie von Herzen alles Gute und Gesundheit.

  • Abteilung 4
    26.01.2018
    A 81 Fahrtrichtung Stuttgart – PWC Anlage Engelberg
    Vollsperrung des Parkplatzes mit WC Anlage Engelberg an der A 81 in Fahrtrichtung Stuttgart am 30. und 31. Januar 2018

    ​Zum Einheben der Betonelemente für die neue Lärmschutzwand an der PWC Anlage Engelberg an der A 81 in Fahrtrichtung Stuttgart muss der Parkplatz am 30. sowie 31. Januar 2018 voll gesperrt werden. Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, auf die umliegenden Anlagen auszuweichen.

    Vom 12. bis 14. Februar 2018 folgt das Einheben der Lärmschutzelemente der PWC Anlage Gerlinger Höhe in Fahrtrichtung Heilbronn, wofür ebenfalls eine Vollsperrung der Anlage erforderlich ist. Hierzu erfolgt im Vorfeld eine weitere Mitteilung.

    Der Bund investiert für den Bau der beiden Lärmschutzwände rund 750.000 Euro.
     
    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Baumaßnahme. Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    25.01.2018
    A 81, Engelbergbasistunnel – Erneuerung der Verkehrstechnik vom 01. Februar bis Ende Juli 2018
    Eingriffe in den Verkehr erfolgen ausschließlich kurzzeitig zu verkehrsarmen Zeiten, hauptsächlich nachts

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart beginnt am Donnerstag, den 1. Februar 2018, mit der Erneuerung der Verkehrstechnik des Engelbergbasistunnels. Mit der Baumaßnahme wird die Verkehrstechnik auf den aktuellen Stand der Technik gebracht. Die Arbeiten dauern ca. 6 Monate und sollen Ende Juli 2018 abgeschlossen sein. Die Kosten von ca. 9,0 Mio. Euro werden von der Bundesrepublik Deutschland als Baulastträger übernommen.

    Im Zuge der Erneuerung der Verkehrstechnik werden die Verkehrszeichenbrücken im Tunnel erneut und durch neue Verkehrszeichenbrücken ergänzt. Außerhalb des Tunnels werden ebenfalls neue Verkehrszeichenbrücken errichtet. An den Tunnelportalen werden außerdem Schranken vorgesehen, die es bei einem Brandereignis im Tunnel möglich machen, den Tunnel sofort zu sperren. Alle Verkehrszeichenbrücken werden mit LED-Verkehrszeichen ausgestattet. Mit der neuen Verkehrstechnik und deren Verknüpfung mit den vorhandenen Streckenbeeinflussungsanlagen auf der A 8 und A 81 wird es zukünftig möglich sein, schneller und besser auf unterschiedliche Verkehrssituationen reagieren zu können. Die neue Verkehrstechnik wurde zudem so geplant, dass mit ihr die Verkehrsführungen der geplanten Sanierung des Engelbergbasistunnels ebenfalls umgesetzt werden können.

    Für die Erneuerung der Verkehrstechnik werden keine längeren Eingriffe in den Verkehr erforderlich. Eingriffe in den Verkehr erfolgen ausschließlich kurzzeitig in verkehrsarmen Zeiten mit dem Schwerpunkt in der Nacht.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    24.01.2018
    L1161 zwischen Mögglingen und Heubach: Sperrung der L1161 von Montag, 29. Januar 2018 bis voraussichtlich Freitag, 26. April 2019

    ​Im Zuge der Gesamtbaumaßnahme B 29 Ortsumfahrung (OU) Mögglingen wurde bereits im Oktober 2017 mit den Bauabschnitten 2 und 3 begonnen. Dabei fanden zunächst der Oberbodenabtrag der Trasse sowie das Herrichten von Baustraßen statt. Unterdessen wurde mit den Arbeiten an der Brücke über die Rems (Bauwerk 1) und der damit verbundenen Remsverlegung sowie mit Bohrpfahlarbeiten an der Schettelbachbrücke (Bauwerk 8) begonnen.

    Auf den rund 4,4 km langen Bauabschnitten 2 und 3 finden ab Montag, 29. Januar 2018 umfangreiche Arbeiten im Bereich der L 1161 statt. Dabei wird unter anderem zwischen Mögglingen und Heubach mit dem Anschluss Süd der OU Mögglingen an die L 1161 begonnen. Hierzu muss die bestehende Straße aus Richtung Mögglingen ab dem Kreisverkehrsplatz mit der Westtangente von Mögglingen tiefer gelegt und die B 29 mittels einer Brücke (Bauwerk 5) überführt werden. Gleichzeitig wird die Zufahrt der L 1161 zur neuen Umgehung in Richtung Aalen hergestellt. In diesem Zusammenhang erfolgen auch umfangreiche Kanalbaumaßnahmen und die Herstellung eines Regenrückhaltebeckens (RRB 2).

    Für diese Maßnahmen ist eine Vollsperrung für alle Verkehrsarten ab dem 29. Januar 2018 zwingend erforderlich. Die Sperrung wird voraussichtlich bis 26. April 2019 benötigt.

    Die Umleitung erfolgt in beide Richtungen über die L 1161 – L 1162 – Böbingen – B29 – Mögglingen und ist ausgeschildert.

    Die Kosten für  die Bauabschnitte 2 und 3, die gemeinsam vergeben wurden, belaufen sich auf rund 71 Millionen Euro. Das Bauende ist für Ende April 2019 geplant.

    Die Arbeiten am ersten Bauabschnitt der Ortsumfahrung starteten bereits im Juni 2017. Die östliche Remsbrücke (Bauwerk 10) wurde zwischenzeitlich fertiggestellt und seit Dezember 2016 laufen die Bauarbeiten zur Herstellung der Lautertalbrücke (Bauwerk 7).

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bitte die betroffenen Verkehrsteilnehmer sowie Anliegern um  Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    23.01.2018
    B 313 Wendlingen – Nürtingen (Landkreis Esslingen) - Einengung der Fahrstreifen in Richtung Nürtingen vom 25. Januar, 09:00 Uhr, bis zum 09. Februar 2018
    Abgrabung von Erdmaterial wegen Erdrutschung

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart behebt vom 25. Januar, 09:00 Uhr, bis zum 09. Februar 2018 eine Rutschung von Erdmassen an einer Böschung der B 313 auf dem Streckenabschnitt zwischen Wendlingen und Nürtingen.

    Die Einrichtung der Verkehrssicherung beginnt am 25. Januar um 09:00 Uhr. Die eigentlichen Abgrabungen des Erdmaterials beginnen am 29. Januar 2018.

    Insgesamt wird eine Menge von etwa 600m³ Erdmaterial abgegraben. Für diese Arbeiten wird der Böschungsfuß mittels Drainagen und Sickerleitungen trockengelegt und die Böschung wird gestützt.

    Die Baustelle wird über die B 313 von Wendlingen in Fahrtrichtung Nürtingen angefahren. Da sich Baufahrzeug auf dem Seitenstreifen und in der Böschung befinden werden, müssen die zwei Fahrstreifen in Richtung Nürtingen aus sicherheitstechnischen Gründen eingeengt werden, wobei aber beide Fahrstreifen weiterhin befahren werden können. Es findet lediglich eine Verengung beider Fahrstreifen statt. Durch die Verschmälerung wird die Höchstgeschwindigkeit auf 80 km/h beschränkt werden müssen.

    In Richtung Wendlingen finden keine Bauarbeiten statt. Die zwei Fahrbahnen in Richtung Wendlingen können daher ungehindert befahren werden.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams
    jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 8
    22.01.2018
    Ausschreibung des Archäologie-Preises Baden-Württemberg 2018
    Vorschläge können bis zum 08. Juni 2018 beim Vorsitzenden der Jury, Prof. Dr. Claus Wolf, Präsident des Landesamts für Denkmalpflege, eingereicht werden

    ​Der Archäologie-Preis Baden-Württemberg wird in diesem Jahr zum elften Mal ausgeschrieben. Er wird an ehrenamtlich tätige Personen und Institutionen verliehen, die sich besondere Verdienste um die Erforschung, Publikation und Präsentation archäologischer Funde und Befunde im Land Baden-Württemberg erworben haben.

    Der Archäologie-Preis Baden-Württemberg wird von der Wüstenrot Stiftung getragen, die mit diesem Preis ihr außerordentliches Interesse an der archäologischen Landesforschung bekundet. Das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, die Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern sowie der Förderkreis für Archäologie in Baden als beteiligte Institutionen würdigen mit der Preisvergabe herausragende Leistungen auf dem Gebiet der archäologischen Denkmalpflege.

    Über die Preisverleihung entscheidet eine sachverständige Jury.

    Der Preis wird alle zwei Jahre vergeben. Er teilt sich in einen Hauptpreis mit einem Preisgeld in Höhe von 8.000 Euro und einen Förderpreis mit einem Preisgeld in Höhe von 4.000 Euro auf.

    Vorschläge für Auszeichnungen bitten wir bis zum 08. Juni 2018 einzureichen an den Vorsitzenden der Jury:

    Prof. Dr. Claus Wolf
    Landesamt für Denkmalpflege
    im Regierungspräsidium Stuttgart
    Berliner Straße 12
    73728 Esslingen

    Die Vorschläge müssen in schriftlicher Form eingereicht werden. Außerdem sollten jedem Vorschlag entsprechende (Bild-)Unterlagen und Begründungen beigegeben werden. Der Archäologie-Preis Baden-Württemberg wird Ende 2018 im Neuen Schloss in Stuttgart verliehen. Weitere Details werden in einer Pressemitteilung rechtzeitig vorher bekannt gegeben.

  • Abteilung 9
    18.01.2018
    Influenza in Baden-Württemberg: Überwiegend Influenza-B-Viren verzeichnet - Ständige Impfkommission rät zum Influenza-Vierfach-Impfstoff
    Neues Informationsportal InfektNews steht ab sofort zur Verfügung

    ​Die echte Virusgrippe nimmt in Baden-Württemberg weiter zu. Insgesamt liegen seit der 40. Meldewoche 1.202 Fallmeldungen vor (Stand 16.01.2018). In 885 Fällen wurde ein differenzierender Virustest durchgeführt.  Dieser kam zu dem Ergebnis, dass in rund 70 Prozent der Fälle das Influenza B-Virus vorliegt (Abbildung 1 mit Datenstand vom 16.01.2018).  


    Abb.1: Influenza-Fallmeldungen nach Virustyp und Meldewoche, Baden-Württemberg, Meldewoche 40/2017 bis 02/2018 (Stand 16.01.2018: 1.202 Fallmeldungen, davon n=317 o. A. zum Virustyp )

    Die vorherrschenden Influenza B-Viren gehören zur Gruppe 3 der Yamagata-Linie. Der saisonale Dreifach-Impfstoff 2017/18 schützt nicht gegen den Influenza-Stamm B-Yamagata [1]. Die Ständige Impfkommission empfiehlt daher den saisonalen Vierfach-Influenza-Impfstoff (QIV) [2].

    In der laufenden Saison bereits mit dem Dreifach-Impfstoff geimpften Personen wird eine Nachimpfung mit dem Vierfach-Influenza-Impfstoff nicht generell empfohlen. Bei Hochrisikopatienten sollte individuell über eine Nachimpfung mit QIV entschieden werden.

    Das Landesgesundheitsamt bekräftigt generell die Empfehlung, sich gegen Influenza impfen zu lassen. Nach der Influenza-Impfung benötigt der Körper 10-14 Tage bis er gezielt Abwehrkräfte mobilisiert und Antikörper gebildet hat.

    Bei Verdacht auf einen schweren Verlauf einer Influenza-Erkrankung oder wenn ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf besteht, wie hohes Lebensalter, Vorerkrankungen oder vorliegende Schwangerschaft, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden und eine antivirale Therapie erwogen werden. Eine Therapie mit antiviralen Arzneimitteln sollte so früh wie möglich, das heißt innerhalb von 48 Stunden nach Auftreten der ersten Symptome, begonnen werden.

    Ab sofort erhalten Sie über das neue Informationsportal des Landesgesundheitsamts InfektNews aktuelle Informationen zum Infektionsgeschehen in Baden-Württemberg und Meldestatistiken online.

    Weitere Informationen


    Im Hämagglutinationshemmtest reagieren die vorherrschenden Influenza B-Viren mit dem Antiserum des Virus B/Phuket/3073/2013. Sie gehören zur Gruppe 3 der Yamagata-Linie. Dieses repräsentiert den zweiten Influenza-Stamm B-Yamagata im saisonalen Vierfach-Impfstoff 2017/18 [3].

    Das Internetangebot InfektNews erreichen Sie über folgenden Link
    Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg

    Quellen: [1] BMJ 2018;360:k78 [2] Epidemiologisches Bulletin 02/2018 [3] Arbeitsgemeinschaft Influenza

  • Abteilungen 2, 3 und 8
    17.01.2018
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer auf der CMT
    Besuch bei den Auftritten der Welterbestätten, der Gartenschauen sowie der Tourismusverbände

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer besuchte heute (Mittwoch, 17.01.2018) die 50. CMT. Dort galt sein Besuch vor allem auch dem Auftritt des Landesamts für Denkmalpflege (LAD), das eine Abteilung des Regierungspräsidiums Stuttgart ist. Das LAD stellt in Messehalle 6 (Standplatz 6A33) neben Informationen zu allen sechs Welterbestätten in Baden-Württemberg eine neue Veröffentlichung zur jüngsten Welterbestätte, den Höhlen der Eiszeitkunst, vor. 

    Der „Erlebniskoffer Höhlen und Eiszeitkunst“, der am 15.01.2018 auf der CMT erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wurde, stellt Lehrerinnen und Lehrern fachlich-archäologisch sowie pädagogisch-methodisch fundiert erarbeitetes Unterrichtsmaterial zur Verfügung. Ziel ist es, damit das Thema Eiszeitkunst auf der Schwäbischen Alb im Schulunterricht der Klassen 3 bis 6 zu vertiefen. Expertinnen und Experten des LAD stehen den Besuchern am Stand Rede und Antwort.

    „Die sechs baden-württembergischen Welterbestätten sind wichtige touristische Ziele. In erster Linie haben Sie aber natürlich eine große kulturhistorische Bedeutung“, so Reimer. „Besonders am Herzen liegt mir dabei auch, die heranwachsende Generation für diese wichtigen kulturgeschichtlichen Zeugnisse zu interessieren.“ 

    Zudem besuchte der Regierungspräsident auf seinem Rundgang über die Jubiläums-CMT die Auftritte der Bundesgartenschau Heilbronn sowie der Remstalgartenschau, von denen Reimer sichtlich angetan war. 

    „Was die an der Remstalgartenschau beteiligten 16 Städte und Gemeinden planen und bereits auf die Beine gestellt haben, ist beeindruckend“, betonte der Regierungspräsident. „Der interkommunale Charakter, bei dem gleichermaßen Wert auf die Vielfalt der Einzelprojekte sowie die verbindenden Elemente gelegt wird, hat Vorbildcharakter und ist in dieser Form ein Novum in der Geschichte der Gartenschauen.“

    „Auch den Auftritt der Bundesgartenschau in Heilbronn finde ich äußerst gelungen. 2019 haben wir die erfreuliche Situation, Schauplatz sowohl der Bundes- als auch der Remstalgartenschau zu sein. Ich bin überzeugt, dass die Investitionen zur strukturellen Weiterentwicklung der Kommunen beitragen und beide Events dem Tourismus in unserem Bezirk weiter und nachhaltig Auftrieb geben werden“, zeigte sich Reimer erfreut. Das Regierungspräsidium nimmt bei den Fördermaßnahmen des Landes für beide Gartenschauen eine koordinierende Schlüsselrolle ein. 

    Weitere Stationen seines Rundganges waren Auftritte der Tourismusverbände von Regionen und Landkreisen im Regierungsbezirk Stuttgart. „Unser Bezirk bietet unzählige touristische Attraktionen - angefangen bei den drei Welterbestätten, über das Biosphärengebiet bis hin zu unseren rund 260 Naturschutzgebieten“, führte der Regierungspräsident aus. „Der Tourismus ist für unseren Bezirk ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Die gilt gerade auch im ländlichen Raum, dessen Stärkung mir ein besonderes Anliegen ist.“ 

    Weitere Informationen zu den Höhlen der Eiszeitkunst 

    Seit 2017 sind einige Höhlenfundstellen in Ach- und Lonetal sowie die sie umgebende Landschaft der Schwäbischen Alb als Welterbestätte in die Liste der UNESCO eingeschrieben. Die dort gefundenen ältesten figürlichen und beweglichen Kunst- und Musikobjekte der Welt sind ein einzigartiges Zeugnis der Menschheitsgeschichte.

    Um auch junge Schülerinnen und Schüler für die Themen Eiszeitkunst und Welterbe zu begeistern, haben Mitarbeitende aus den Bereichen Pädagogik und Archäologie der Landesdenkmalpflege, in Kooperation mit den baden-württembergischen Landesministerien für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau sowie für Kultus, Jugend und Sport, gemeinsam eine Broschüre für Lehrkräfte veröffentlicht. Mit dem „Erlebniskoffer Höhlen und Eiszeitkunst“ steht Lehrerinnen und Lehrern fachlich-archäologisch sowie pädagogisch-methodisch fundiert erarbeitetes Unterrichtsmaterial zur Verfügung, mit der das Thema Eiszeitkunst auf der Schwäbischen Alb im Schulunterricht der Klassen 3 bis 6 vertieft werden kann. Die Broschüre ist mit umfangreichen Umsetzungsideen, Kopiervorlagen und Hintergrundinformationen versehen. Zudem bietet sie Vorschläge für Exkursionen zu Höhlenfundstellen und Museen in und um das Welterbegebiet. 

    Die neue Publikation ist vom Landesamt für Denkmalpflege an die Grundschulen in den Landkreisen Heidenheim, Alb-Donau, Ulm, Ostalb, Göppingen, Esslingen, Reutlingen und Biberach sowie an alle weiterführenden Schulen in Baden-Württemberg kostenfrei versandt worden. Zudem steht ein PDF auf der offiziellen Website der Welterbestätte auf www.iceageart.de unter „Service“ sowie unter www.denkmalpflege-bw.de zum kostenlosen Download bereit.

    Baden-Württemberg verfügt über sechs Welterbestätten: das „Kloster Maulbronn“, die „Klosterinsel Reichenau“, die „Prähistorischen Pfahlbauten um die Alpen“, „Grenzen des Römischen Reiches - der Obergermanisch-Raetische Limes“, „Das architektonische Werk des Architekten Le Corbusier“ sowie seit Juli 2017 die „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“.
    Im Regierungsbezirk Stuttgart befinden sich die Welterbestätten „Grenzen des Römischen Reiches - der Obergermanisch-Raetische Limes“, „Das architektonische Werk des Architekten Le Corbusier“ [Le Corbusier Häuser in Stuttgart] sowie die „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“ [Vogelherdhöhle bei Niederstotzingen]. 

    Weitere Informationen zum Thema Förderung der touristischen und wirtschaftlichen Infrastruktur 

    Das Regierungspräsidium hat eine Schnittstellenfunktion zur Tourismusbranche, u.a. durch die ihm obliegende Förderung der touristischen und wirtschaftlichen Infrastruktur. Darunter fällt u.a. die Beratung der Gemeinden, Mitwirkung bei der Aufstellung und Abwicklung des jährlichen Förderprogramms, sowie Prädikatisierung von Kur- und Erholungsorten. Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der vier Regierungspräsidien https://rp.baden-wuerttemberg.de/Themen/Wirtschaft/Seiten/Tourismus.aspx.

  • Abteilung 8
    17.01.2018
    Zweites Arbeitstreffen Montanarchäologie in Baden-Württemberg am 26. und 27. Januar
    Anmeldung noch bis zum 24. Januar möglich

    ​Am 

     
    Freitag, 26. Januar 2018 und
    Samstag, 27. Januar 2018,
    findet in dem Veranstaltungsraum des Landesamtes für Geologie, Rohstoffe und Bergbau im Regierungspräsidium Freiburg,
    Sautierstraße 26, 79104 Freiburg
     
    das zweite Arbeitstreffen Montanarchäologie in Baden-Württemberg statt. Die Veranstaltung richtet sich vor allem an Vertreterinnen und Vertreter der Besucherbergwerke und andere am Bergbau Interessierte. Sie ist zugleich Bestandteil des internationalen Förderprogramms INTERREG V „Regiomineralia“ zur Geschichte des Bergbaus im Dreiländereck.
     
    Dank der verbindlichen Zusagen fachlich versierter Referenten aus Deutschland und Frankreich konnten die Veranstalter ein interessantes Vortragsprogramm zusammenstellen. Schwerpunkt des Treffens sind dieses Mal der Altbergbau im Schwarzwald und in den Vogesen und seine Behandlung durch die Denkmalpflege.
     
    Die Veranstaltung ist kostenfrei. Aufgrund der räumlichen Kapazitäten ist die Teilnehmeranzahl begrenzt. Interessierte können sich noch bis zum 24. Januar 2018 per E-Mail bei Herrn Dr. Haasis-Berner (Andreas.Haasis-Berner@rps.bwl.de) anmelden.

  • Abteilung 1
    17.01.2018
    75. Geburtstag von Herrn Prof. Karl Ulrich Nuss
    Zusätzliches Vermögen für die Kunststiftung stärkt den Stiftungsgedanken

    ​Am heutigen Abend, 17. Januar 2018, feierte Prof. Nuss, Gründer der „Kunststiftung Nuss“, seinen 75. Geburtstag. Rainer Heckhausen, Leiter der Stiftungsbehörde im Regierungspräsidium Stuttgart, dankte bei seiner Ansprache Herrn Prof. Nuss für dessen Verdienste um die Kunststiftung und das Stiftungswesen mit einer Urkunde des Regierungspräsidenten Wolfgang Reimer, die er Prof. Nuss übereichte. Prof. Nuss hat kürzlich sein Hausgrundstück in die Kunststiftung Nuss übertragen. Eine solche Zustiftung bezeugt, dass der Stifter seine Stiftungsgründung auch nach Jahren nicht bereut und mit zusätzlichem Vermögen bekräftigt.

    Hier Auszüge aus der Rede, es gilt das gesprochene Wort:

    Trotz Niedrigzinsen: In 2017 haben wir 21 neue Stiftungen genehmigt, darunter 20 gemeinnützige. Insgesamt haben wir derzeit von Wertheim bis Herrenberg und von Bopfingen bis Vaihingen/Enz 1.279 Stiftungen des bürgerlichen Rechts und 18 des öffentlichen Rechts. Das aufsummierte Anfangsvermögen dieser rund 1.300 Stiftungen (1.297) belief sich auf 766 Mio. € (766.884.928,91 €) und zum Jahresende auf mehr als 5 Mrd. € (5.115.509,18 €). Dieser Vermögenszuwachs (6,6-fach) ist nicht nur das Ergebnis kluger Vermögensanlage, sondern auch Menschen wie Ihnen, lieber Herr Prof. Nuss, zu verdanken.

    Stifter haben Sinn für Werte
                - und geben Werten Sinn.
    Was Sie, verehrter Herr Prof. Nuss, getan haben, eröffnet uns eine neue Perspektive, wie es Künstler ja gerne tun: Sie blicken nach vorne und ordnen Ihr Lebenswerk ein Stück mehr für eine lebenswerte und kunstreiche Zukunft.
    Die „Kunststiftung Nuss“ wurde von Ihnen, Herr Prof. Nuss, am 10. Februar 2007 mit auskömmlichem Vermögen gegründet und hat den Zweck, Kunstwerke zeitgenössischer Künstler aus dem Nachlass Ihres Vaters Fritz Nuss und Ihr künstlerisches Werk zu pflegen und öffentlich zugänglich zu machen.

    Zustiftungen bezeugen:
                      Ich bereue es nicht.
    „Ich bereue nichts“ bezieht sich in diesem Sinne auf Ihre Stiftung, mit der Sie seit nahezu elf Jahren Erfahrungen gesammelt haben. Ihre jüngst getätigte großherzige Zustiftung legt Zeugnis ab, dass Sie es nicht bereuen. Sie und andere Zustifter setzen damit ein weithin sichtbares Zeichen, dass es Sinn macht und Sinn gibt, der Nachwelt etwas zu hinterlassen, das bleibt.

    So wie etwa Ihr Skulpturenpfad in einzigartiger Panoramalage rund um Weinstadt, der für uns vor einigen Jahren das Ziel eines Betriebsausfluges war. Dabei zog es Sie nicht etwa wie den australischen Künstler Andrew Rogers zu einem monumentalen Land Art-Projekt „Time and Space“ auf die Berge von Avanos in Kappadokien. Vielmehr vollbrachten Sie das Kunststück, die herrliche Weinberglandschaft Ihrer Heimat einfühlsam und aus der Nähe nochmals zu verschönern.

    Der 75. Geburtstag ist ein guter Anlass, inne zu halten und auf das bisherige Leben zurückzublicken.

    Lieber Herr Prof. Nuss, ich gratuliere Ihnen herzlich zum 75. Geburtstag und wünsche Ihnen viele Jahre kreativer Schaffenskraft bei bester Gesundheit und weiter viel Sinn für Humor.

    Zugleich überbringe Ihnen die Glückwünsche des Regierungspräsidenten Wolfgang Reimer, der Ihr Wirken mit großem Interesse verfolgt. Ich darf Ihnen folgende Urkunde überreichen:

  • Abteilung 4
    13.01.2018
    A 6 Neckartalübergang - Spektakulärer Brückenverschub Samstagnacht
    Verschub des ersten von vier Brückentakten über die Bahngleise bei Neckarsulm

    Verkehrsminister Winfried Hermann MdL hat heute (13. Januar 2018) das Startsignal für die Einrichtung des ersten von insgesamt vier Brückentakten über die Bahngleise bei Neckarsulm gegeben. Da während des sogenannten „Verschubs“ kein Zugverkehr möglich ist, können die Elemente jeweils nur in den nächtlichen Sperrzeiten der Bahn an vier aufeinanderfolgenden Tagen bzw. Nächten über die Bahngleise geschoben werden. 

    Die Neckarbrücke wird im sogenannten Taktschiebeverfahren in 4 Abschnitten (Takten) von Osten über 4 Bahngleise, die Landesstraße, den Neckarkanal sowie den Neckaraltarm geschoben. Zusammen mit der Vorlandbrücke bildet sie den nur noch aus zwei Einzelbauwerken bestehenden Brückenzug Neckartalübergang, der die bislang vier nicht mehr zu erhaltenden Brückenbauwerke ersetzen wird. 

    Minister Hermann würdigte den ersten Taktverschub als wichtige Etappe auf dem Weg zum neuen Neckartalübergang und zur Verbesserung der Mobilität in der Region Heilbronn insgesamt: „Der Neckartalübergang ist die Schlüsselstelle des ÖPP-Projekts ‚Ausbau der A 6‘. Zugleich stellt sie eine technisch und logistisch anspruchsvolle Herausforderung innerhalb des Gesamtprojekts dar, welche langfristig die örtliche Verkehrssituation maßgeblich verbessern wird.“

    Für den terminlich verhinderten Regierungspräsidenten Wolfgang Reimer stellte der für Straßenwesen und Verkehr zuständige Abteilungsleiter im Regierungspräsidium Stuttgart, Andreas Hollatz, das Projekt kurz vor. Er wies insbesondere darauf hin, dass die vier Einzelbauwerke erhebliche bauart- und altersbedingte Schäden und Mängel aufwiesen. Daher hätten in den letzten Jahren an dem Brückenzug immer wieder umfangreiche und kostenintensive Erhaltungsarbeiten durchgeführt werden müssen. Die Bauwerke entsprächen nicht mehr dem Stand der Technik und seien aufgrund verschiedener Defizite nicht mehr zukunftsfähig. Eine Behebung dieser Defizite durch eine Ertüchtigung sei aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr sinnvoll. Vor diesem Hintergrund sei eine Erneuerung (Ersatzneubau) des gesamten Brückenzuges notwendig. 

    Im Rahmen des feierlichen Taktverschubs ergriff der Minister zudem die Gelegenheit, die bereits seit Februar 2017 laufenden Hauptbautätigkeiten sowie die Montagearbeiten im sogenannten „Taktkeller“ (Übergang zwischen der Brückenkonstruktion und dem Erddamm) zu besichtigen. 

    Zum Hintergrund

    Das Gesamtbauwerk „Neckartalübergang“ besteht derzeit aus insgesamt 4 unmittelbar hintereinander angeordneten Einzelbauwerken mit einer Gesamtlänge von 1.326 m und einer Brückenfläche von insgesamt ca. 40.000 m². Die Bauwerke entsprechen nicht mehr dem Stand der Technik und sind aufgrund verschiedener Defizite nicht sanierungs- und zukunftsfähig. Eine Behebung dieser Defizite durch eine Ertüchtigung ist aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten nicht sinnvoll. Vor diesem Hintergrund ist ein Ersatzneubau des gesamten Brückenzuges notwendig. 

    Der Ersatzneubau des gesamten Brückenzugs Neckartalübergang wird an der gleichen Stelle wie die bestehende Brücke errichtet. Der Brückenzug wird zukünftig nur noch aus 2 Einzelbauwerken bestehen: zum einen aus der Neckarbrücke als Stahlverbundbrücke mit einer Länge von 511 m und der Vorlandbrücke als Spannbetonbrücke mit 822 m. 

    Beim Ersatzneubau der Brückenbauwerke sind nunmehr nur noch 2 getrennte Überbauten vorgesehen, so dass für jede Bauphase und für spätere Instandsetzungen eine Verkehrsführung mit 3 Fahrstreifen je Fahrtrichtung auf einem Überbau gewährleistet werden kann. Die Fahrbahnen auf der Brücke werden deshalb mit einer Überbreite von 17,50 m hergestellt.
    Die Überbauten können somit zukünftig 3 Fahrstreifen pro Fahrtrichtung sowie nunmehr auch einen Standstreifen aufnehmen.
    Die zukünftige Brückenfläche wird insgesamt ca. 56.000 m² betragen. 

    Die Neckarbrücke wird im sogenannten Taktschiebeverfahren in 4 Abschnitten (Takten) von Osten über 4 Bahngleise, die Landestraße, den Neckarkanal sowie den Neckaraltarm geschoben.
    Die Vorlandbrücke wird abschnittsweise mit einer sogenannten Vorschubrüstung von Westen beginnend über der Neckartalstraße und dem Neckartal hergestellt.

    Der Verschub der weiteren Brückentakte soll im April 2018 erfolgen. 

    Zeitplan:
    Apr. 2019 Fertigstellung der nördlichen Überbauten beider Brücken in Seitenlage
    Mai 2019 Abbruch des alten Neckartalübergangs
    Okt. 2021 Fertigstellung der südlichen Überbauten beider Brücken in Seitenlage
    Febr. 2022 Querverschub des nördlichen Neckartalübergangs von der Seitenlage in den Endzustand 

    Die Kosten für den Neubau des Neckartalübergangs belaufen sich auf rund 170 Mio. Euro.

  • Abteilung 8
    12.01.2018
    Landesdenkmalpflege BW - Podiumsdiskussion zum Thema „Denkmalpflege über Kreuz mit der Kirche?
    Zum Umgang mit der von Adolf Hölzel 1910 gestalteten Altarnische in der Pauluskirche“ am 19. Januar

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    die 1908–1910 nach den Entwürfen des Architekten Theodor Fischer in einer Betonskelettkonstruktion erbaute Pauluskirche in Ulm birgt in ihrem Inneren die einzige eigenhändige Wandmalerei des Stuttgarter Akademieprofessors Adolf Hölzel, der als einer der wichtigsten Wegbereiter der Abstraktion in der deutschen Kunst gilt. Hölzel stattete die Altarnische der Kirche mit einer monumentalen Darstellung des gekreuzigten Christus aus. Eine Umgestaltung der Pauluskirche in den 1960er Jahren griff deutlich in das künstlerische Gesamtkonzept des Innenraums ein. Auch Hölzels Wandbild wurde in Teilen übermalt und in seiner Wirkung verändert.
     
    Den derzeit aktuellen Fragen zum Umgang mit den Veränderungen der 1960er Jahre und der Zukunft der Nischengestaltung widmet sich eine Podiumsdiskussion, die vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart veranstaltet wird und  zu der Sie herzlich eingeladen sind.
     
    Kommen Sie

    am Freitag 19. Januar 2018, um 18.30 Uhr,
    in die Evangelische Pauluskirche
    Frauenstraße 10, 89073 Ulm
     
    Nach einer Einführung von Dr. Eva Leistenschneider (Museum Ulm) und Christoph Kleiber M.A. (denkmalmanagement ulm) führt Dr. Eva-Marina Froitzheim (Kunstmuseum Stuttgart) moderierend durch die Podiumsdiskussion mit Pfarrer Adelbert Schloz-Dürr (Evangelische Paulusgemeinde), Reinhard Lambert Auer M.A. (Kunstbeauftragter beim Evangelischem Oberkirchenrat), Prof. Dipl.-Restaurator Roland Lenz (Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, Studiengang Konservierung und Restaurierung von Wandmalerei) sowie Dr. Dörthe Jakobs und Dipl.-Ing. Simone Wolfrum, beide vom Landesamt für Denkmalpflege.

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

    Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

    Mit freundlichen Grüßen

    Saskia Becker
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, 0711/904-10002
     

  • Abteilungen 3 und 5
    10.01.2018
    Kormoranmanagement an der Jagst - Regierungspräsidium, Landesnaturschutz- und Landesfischereiverband starten gemeinsames Projekt
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Ich freue mich, dass sich alle Beteiligten zu einem gemeinsamen Kormoranmanagement-Projekt zusammenfinden. Dies ist ein wichtiger Baustein, um den Fischbestand in der Jagst weiter aufzubauen.“

    Mit einem gemeinsamen Projekt wollen der Landesfischereiverband (LFV), der Landesnaturschutzverband (LNV) und das Regierungspräsidium Stuttgart das Kormo-ranmanagement an der Jagst fortentwickeln. Das Projekt „Naturverträgliche Optimie-rung der Kormoranvergrämung an der Jagst“ hat das Ziel, die vorgegebenen Vergrämungsmöglichkeiten des Vogels effizienter und naturverträglicher zu gestalten.

    Der Fischbestand in dem vom Schadensereignis an der Lobenhausener Mühle be-sonders betroffenen Jagstabschnitt zwischen Kirchberg und Bächlingen leidet noch immer unter den Folgen des Unglücks vom August 2015. Eine wesentliche Ursache hierfür ist die eingeschränkte Durchgängigkeit der Jagst aufgrund von Wehren und Querbauwerken. Wie Untersuchungen der Fischereiforschungsstelle (Langenargen) zeigen, ist die Durchgängigkeit für die Wiederbesiedlung der geschädigten Abschnitte von zentraler Bedeutung und stellt daher einen Schwerpunkt des Aktionsprogramms Jagst dar. Um den Erfolg künftiger Besatzmaßnahmen zu steigern, soll nun außerdem auch der sogenannte „Fraßdruck“ des Kormorans effektiv und möglichst naturverträglich reduziert werden.

    „Ich freue mich, dass sich alle Beteiligten nun zu einem gemeinsamen Kormoranmanagement-Projekt zusammenfinden. Dies ist ein wichtiger Baustein, um den Fischbestand in der Jagst weiter aufzubauen“, betonte Regierungspräsident Wolfgang Reimer den integrativen Ansatz. Die Entwicklung der regionalen Fischfauna ist ein gemeinsames Anliegen von Naturschutz und Fischerei.

    „Mit dem kooperativen und naturschutzverträglichen Ansatz gehen wir den richtigen Weg. Wesentlicher Inhalt des Projektes ist zum einen, das Verhalten des Kormorans im Gebiet besser zu verstehen, um ihn andererseits im Rahmen des rechtlich Möglichen mit wenigen, aber nachhaltigen Vergrämungseinsätzen effektiv zu lenken“, so Reimer weiter. „Je weniger Unruhe das Vergrämen ins Gebiet bringt, um den Kormoran zu vertreiben, umso besser ist das für die restliche Vogelfauna.“ In der Vergangenheit wurden die Möglichkeiten des Kormoranmanagements von den verschiedenen Beteiligten rege und zum Teil kontrovers diskutiert. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart hatte zum Schutz der einheimischen Fischfauna im Juli 2016 auf Grundlage der Kormoranverordnung Baden-Württemberg eine Ausnahmegenehmigung zur Vergrämung des Kormorans an der Jagst erteilt. Sie gilt zwischen Hessenau und der Mündung in den Neckar. Hier dürfen pro Jahr maximal 50 Kormorane geschossen werden, in fünf Jahren insgesamt jedoch nicht mehr als 170 Tiere. Nicht geschossen werden darf in den Naturschutzgebieten sowie deren Pufferbereichen. Ziel beim jetzigen ergänzenden Managementansatz ist es, den Kormoran mit gebündelten Kräften unter Einsatz zahlreicher Freiwilliger zu vertreiben. 

    „Neben den Projektpartnern danke ich ausdrücklich auch allen ehrenamtlichen regionalen Helferinnen und Helfern wie etwa den Fischern und Vogelschützern, die sich bereit erklärt haben, das Projekt vor Ort an der Jagst zu unterstützen und für die Zählungen zur Verfügung zu stehen“, lobte Reimer den Einsatz der Bevölkerung vor Ort.

    Weitere Informationen 

    Die Kosten für das Projekt mit einer Laufzeit von drei Jahren werden hauptsächlich vom Land mit bis maximal 70.000 Euro getragen, der Landesfischereiverband beteiligt sich mit 5000 Euro am Projekt. Zusätzlich unterstützt die Fischereiforschungsstelle mit Aufgaben wie Fischbestandsmonitoring sowie Auswertungen und kartographischen Aufbereitungen der Kormoranbeobachtungen. Landesnaturschutz- und Landesfischereiverband und ihre Gruppierungen, namentlich die Fischhegegemeinschaft Jagst, leisten enorme ehrenamtliche Arbeit. 

    Den Auftakt des Projektes wird im Januar 2018 das Umweltzentrum Schwäbisch Hall unter Leitung von Herrn Zorzi zusammen mit Herrn Hannemann von der Fischhegegemeinschaft Jagst mit Schulungen zur Kormoranzählung machen. Ihnen unterliegt die Koordinierung der sogenannten Tandemzählungen der Kormoranschlafplätze. Erstmals seit 2008 werden die Kormoranschlafplätze wieder im ehrenamtlichen Tandem, also gemeinsam von einem Fischer und einem Vogelschützer, durchgeführt. Das professionelle Gutachterbüro faktorgrün wird daraufhin auf Basis dieser so gewonnenen Erkenntnisse und unter Auswertung der zahlreichen anderen vorhandenen Daten erarbeiten, wie man den Kormoran (Phalacrocorax carbo sinensis) in dem vom Jagstunglück betroffenen Gebiet ergänzend zur bestehenden Ausnahmegenehmigung nachhaltig vertreiben kann.

    Ein Beirat, bestehend aus den betroffenen Verwaltungen, den Naturschutz-, Fischerei– und Jagdverbänden, wird das Vorhaben begleiten. 

    Der Kormoran unterliegt dem Schutzregime der europäischen Vogelschutzrichtlinie und den Schutzbestimmungen des Bundesnaturschutzgesetzes, das für bestimmte Fälle Ausnahmen von den Schutzvorschriften zulässt. In Baden-Württemberg ist die Möglichkeit zur Vergrämung von Kormoranen an Gewässern in der Kormoranverordnung geregelt. Für eine Vergrämung in Schutzgebieten (u.a. Vogelschutzgebiete, Naturschutzgebiete) sind darüber hinaus weitere Ausnahmen und Befreiungen erforderlich.

  • Abteilung 1
    10.01.2018
    Eckdaten zur kommunalen Haushaltsplanung 2018 der Stadt- und Landkreise sowie der Großen Kreisstädte im Regierungsbezirk Stuttgart
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Die Kommunalfinanzen befinden sich im Aufwind. Die gute Konjunktur sorgt für Rekordsteuereinnahmen. Die Kommunen sollten die guten Zeiten nutzen, um die Kommunaletats nachhaltig „wetterfest“ und zukunftsfähig zu mach

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart hat - wie bereits in den Vorjahren - die Eckdaten der Haushaltsplanung 2018 der Stadt- und Landkreise sowie der Großen Kreisstädte im Regierungsbezirk Stuttgart erhoben und ausgewertet.

    „Die Kommunalfinanzen befinden sich derzeit im Aufwind. Die Kommunaletats 2018 sind – insgesamt betrachtet – tragfähig und solide“, sagte Regierungspräsident Wolfgang Reimer. „Die Finanzierungsüberschüsse haben sich gegenüber dem Vorjahr fast verdoppelt. Die gute Konjunktur sorgt für Rekordsteuereinnahmen und verschafft so neue Handlungsspielräume für die Kommunen.“ Die kommunale Etatplanung für 2018 stehe auf robusten Eckpfeilern und zeige eine beachtliche Verbesserung der Ertragskraft. Die Kommunen könnten 2018 – auf breiter Front – aus dem laufenden Geschäftsbetrieb beachtliche Überschüsse erwirtschaften, obwohl auch die Ausgaben weiter rasant ansteigen. Kassenkredite zur Liquiditätssicherung würden – anders als in manch anderen Bundesländern – hierzulande nach wie vor nicht benötigt.

    „Die insgesamt gesunde Haushaltslage der Kommunen ist sehr zu begrüßen, da geordnete Finanzen elementare Grundlage für ein geordnetes Gemeinwesen und ein wichtiger Standortfaktor sind“, hob der Stuttgarter Regierungspräsident nach der Auswertung der Eckdaten zur kommunalen Haushaltsplanung des Jahres 2018 hervor.

    „Viele Kommunen stehen heute finanziell gut da. Anders als vor einigen Jahren steckt derzeit keine Kommune in einem prekären finanzwirtschaftlichen Abwärtsstrudel. Fast alle Landkreise und die allermeisten Städte sind in der Lage, im Jahr 2018 weit mehr als bloß eine „schwarze Null“ zu erwirtschaften“, stellte Regierungspräsident Reimer weiter fest. Angesichts der positiven Kennzahlen für 2018 sei eine Trendumkehr derzeit nicht zu befürchten. Generell gelte es freilich, die aktuell guten Zeiten zu nutzen, um die Kommunaletats nachhaltig „wetterfest“ und zukunftsfähig zu machen.

    „Um die Kommunalfinanzen dauerhaft auf einer tragfähigen Basis zu halten, ist es unverzichtbar, die weitere strukturelle Etatkonsolidierung mit fortlaufender Ausgabenkritik und strikter Ausgabendisziplin auch künftig ganz oben auf der Agenda anzusiedeln und konkret zu betreiben“, betonte der Regierungspräsident.

    Einmal mehr zeigt sich, dass die Finanzkraft der Kommunen ganz wesentlich auf der Wirtschaftskraft der Unternehmen gründet. Die bundesdeutsche Volkswirtschaft befindet sich seit Jahren auf Wachstumskurs. Die Steuereinnahmen von Bund, Ländern und Kommunen sprudeln und erreichen momentan einen neuen Höchststand. Als dynamischer Wachstumsträger erweist sich einmal mehr das Gewerbesteueraufkommen, aber auch die Gemeindeanteile an der Einkommen- und Umsatzsteuer haben zuletzt spürbar zugelegt. Gestützt wird die gute Ertragslage der Kommunalhaushalte flankierend auch durch angestiegene Leistungen aus dem kommunalen Finanzausgleich sowie verschiedenen Zuweisungen und Kostenbeteiligungen des Bundes und des Landes. Die nachhaltige Etaterholung in den letzten Jahren ist freilich in dieser Ausprägung nur möglich geworden, weil die Kommunen während der letzten Finanzkrise in den Jahren 2007 bis 2010 einen effektiven Konsolidierungsprozess eingeleitet und in den Folgejahren nachhaltig fortgesetzt haben. Bei den disponiblen Haushaltsansätzen sind dabei vielfältige Ausgabenkürzungen struktureller Art sowie Einnahmenverbesserungen vorgenommen worden, die bis heute etatentlastend wirken. Die allermeisten Kommunen können so eine ausgewogene Balance zwischen Einnahmen und Ausgaben erreichen, obwohl der Personalaufwand eine progressive Wachstumskurve aufweist, insbesondere infolge von weiteren Zuwächsen für die Kita-Betreuung, ebenso wie die Sozialleistungen, die Umlagen sowie die Energiekosten. Dagegen wird die Ausgabenseite zurzeit durch das anhaltend historisch niedrige Zinsniveau entlastet. Ein Vergleich der Leistungskraft des laufenden Geschäftsbetriebs auf der Basis der Eckdaten 2018 mit denen der Vorjahre zeigt zum einen ein hohes Maß an Kontinuität und Stabilität, zum anderen jedoch auch ein erfreulich ausgeprägtes Wachstumspotenzial. Aus dem laufenden Geschäftsbetrieb kann 2018 ein positiver Finanzierungssaldo als Netto-Investitionsrate („Freie Spitze“) von insgesamt 406,3 Mio. € generiert werden; im Jahr 2017 lag der Vergleichswert bei 222,2 Mio. €. Dies bedeutet gegenüber dem Vorjahr fast eine Verdoppelung und entspricht einem beachtlichen Zuwachs um +82,8 %. Vom konsumtiven Gesamtüberschuss 2018 entfallen 96,7 Mio. € (2017: 9,5 Mio. €) auf die 38 Großen Kreisstädte, 239,6 Mio. € (2017: 141,1 Mio. €) auf die beiden Stadtkreise und 70,0 Mio. € (2017: 71,6 Mio. €) auf die 11 Landkreise. Allerdings reichen die prognostizierten Überschüsse im konsumtiven Bereich nicht aus, um den wachsenden Investitionsbedarf der Kommunen allein mit Eigenmitteln zu stemmen. Größere Projekte sind momentan - trotz der rekordverdächtigen Einnahmesituation - vielfach nur zulasten einer Ausweitung der Verschuldung finanzierbar. Einen realen Schuldenabbau kann 2018 lediglich die Minorität der Kommunen realisieren.

    Durchschnittliche Haushalts-Eckdaten 2018

    Die Eckdaten 2018 stellen sich durchschnittlich wie folgt dar (in Klammern stehen die Vergleichszahlen 2017):

    Große Kreisstädte

    Zuführung zum VmH:                 +102  €/Ew.     (+40  €/Ew.)
    Netto-Investitionsrate:                +64  €/Ew.     (+  6 €/Ew.)
    Schuldenstand zum 01.01.2017:    481  €/Ew.
    Schuldenstand zum 01.01.2018:    459  €/Ew.
    Schuldenstand zum 31.12.2018:    545  €/Ew.

    Stadtkreise

    Zuführungsrate zum VmH:          +327  €/Ew.      (+207  €/Ew.)
    Netto-Investitionsrate:                +320  €/Ew.      (+189  €/Ew.)
    Schuldenstand zum 01.01.2017:    131  €/Ew.
    Schuldenstand zum 01.01.2018:     55  €/Ew.
    Schuldenstand zum 31.12.2018:     51  €/Ew.

    Landkreise

    Zuführungsrate zum VmH:         +36  €/Ew.     (+37  €/Ew.)
    Netto-Investitionsrate:               +21  €/Ew.     (+22  €/Ew.)
    Schuldenstand zum 01.01.2017:    134  €/Ew.
    Schuldenstand zum 01.01.2018:    167  €/Ew.
    Schuldenstand zum 31.12.2018:    163  €/Ew.

    Die 38 Großen Kreisstädte verfügen aktuell über ein solides und insgesamt auskömmliches Budgetfundament. Die Leistungskraft des Verwaltungshaushalts bzw. des laufenden Geschäftsbetriebs weist 2018 eine dynamische Entwicklung auf. Das mäßige Vorjahresniveau wird 2018 - trotz des deutlichen Ausgabenanstiegs - bei weitem übertroffen. Größere finanzwirtschaftliche Handlungsspielräume sind allerdings weiterhin eher die Ausnahme; nur wenige Städte können 2018 kräftige Investitionsimpulse freisetzen. Um den dringenden Investitionsbedarf, insbesondere für den (weiteren) Ausbau der Kleinkindbetreuung und den Ganztagesschulbetrieb, die Schulsanierung, den Wohnungsbau sowie die Anschlussunterbringung von Flüchtlingen, stemmen zu können, soll der Schuldenstand 2018 durchschnittlich um +18,7 % ausgeweitet werden. Immerhin sind 10 Städte in der Lage, 2018 Schulden abzubauen. Die Zielmarke des Vorjahres wird insgesamt sogar leicht (-2,0 %) unterschritten.

    Die Stadtkreise Stuttgart und Heilbronn bewegen sich im Jahr 2018 etatmäßig im Gleichschritt; beide Haushalte weisen gefestigte Konturen auf. Dank sprudelnder Steuereinnahmen verfügen beide Stadtkreise derzeit über eine starke Ertragskraft   aus dem konsumtiven Bereich und eine gute Liquiditätssituation. Die spürbaren Ausgabenzuwächse können durch Mehreinnahmen (u.a. auch bei den FAG-Leistungen, den Kostenerstattungen für die Flüchtlingskosten und die Anschlussunterbringung) komplett kompensiert werden. Duplizität besteht bei beiden Stadtkreisen auch hinsichtlich der Entwicklung der Verschuldung. Nach dem jahrelangen Schuldenabbau ist der Schuldenstand derzeit historisch niedrig. Obwohl 2018 zahlreiche, vordringliche Investitionsprojekte (Schulsanierung, Kita-Bau, Wohnraumschaffung, Krankenhausinvestitionen, in Heilbronn die Bundesgartenschau 2019) finanziert werden sollen, ist eine Neuverschuldung 2018 nicht vorgesehen.

    Die Haushaltssituation der Landkreise präsentiert sich momentan stabil und ausgewogen. Zwar steigt die Ausgabenseite erneut signifikant an; vor allem die Personalkosten und die Kosten für die soziale Sicherung weisen deutliche Steigerungsraten aus. Getragen werden die Etats durch (weitere) Zuwächse beim Kreisumlageaufkommen, den FAG-Leistungen, der Grunderwerbsteuer sowie durch die Flüchtlingskostenerstattung des Landes und diverse Kostenübernahmen durch den Bund. Obwohl Kreishaushalte in ihrer Struktur deutlich weniger elastisch sind, weil sie überwiegend von kaum disponiblen Faktoren (Flüchtlingskosten, Sozial-, Jugendhilfe- und Personalaufwand) geprägt sind, halten sich der Einnahmen- und Ausgabenanstieg in etwa die Waage. Infolge der anhaltend günstigen Rahmenbedingungen (Arbeitsmarktentwicklung, Wirtschaftswachstum, Steuerkraftzuwächse) hat sich der positive Saldo 2018 nahezu exakt auf dem Vorjahresergebnis eingependelt. Positiv wirkt sich die erneut spürbar angestiegene Steuerkraft der Landkreise einschließlich der Gemeinden und Städte (2018: +6,3 %; 2017: +8,8 %; 2016: +6,1 %) aus. Sieben Landkreise haben deshalb den Hebesatz der Kreisumlage für 2018 reduziert; drei Landkreise haben den Vorjahres-Hebesatz unverändert belassen. Der durchschnittliche Hebesatz beträgt 2018 noch 32,03 v.H.. Demgegenüber lag er 2017 bei 32,89 v.H.; 2016 bei 33,7 v.H. und 2015 bei 34,2 %. Damit gelingt es 10 Landkreisen, im Jahr 2018 aus dem laufenden Geschäftsbetrieb wiederum einen positiven Finanzierungssaldo auszuweisen. Leicht nach unten bewegen wird sich 2018 der Schuldenstand.

    Eine negative Netto-Investitionsrate weisen im Jahr 2018 im Regierungsbezirk Stuttgart 9 Große Kreisstädte und zwei Landkreise aus. Im Jahr 2017 ergab sich planmäßig bei 10 Großen Kreisstädten und einem Landkreis eine negative Netto-Investitionsrate. Demgegenüber erwarten im Jahr 2018 9 Landkreise, die beiden Stadtkreise Heilbronn und Stuttgart sowie folgende 29 Große Kreisstädte eine positive Netto-Investitionsrate: Aalen, Backnang, Bad Mergentheim, Bad Rappenau, Bietigheim-Bissingen, Böblingen, Ditzingen, Eislingen/Fils, Ellwangen, Eppingen, Fellbach, Filderstadt, Geislingen an der Steige, Giengen an der Brenz, Heidenheim, Herrenberg, Leinfelden-Echterdingen, Leonberg, Ludwigsburg, Nürtingen, Öhringen, Ostfildern, Remseck, Schorndorf, Schwäbisch Gmünd, Schwäbisch Hall, Vaihingen an der Enz, Weinstadt, Wertheim. Die Ertragskraft der laufenden Verwaltungstätigkeit ist derzeit insgesamt voll zufriedenstellend.
    Infolge der sukzessiven Etaterholung war es in den letzten Jahren möglich, dem Investitionsstau entgegenzuwirken und die kommunale Investitionstätigkeit etwas zu forcieren. 2018 wird der investive Expansionskurs nun auf breiter Front energisch weitergeführt. Schwerpunkte sind Investitionen für den weiteren Kita-Ausbau, für Schulsanierungsmaßnahmen und für den sozialen Wohnungsbau. Die Binnenkonjunktur wird dadurch kräftig angekurbelt. Nach dem kontinuierlichen Schuldenabbau in den vergangenen Jahren ist jetzt im Jahr 2018 bei den Großen Kreisstädten eine Ausweitung der Verschuldung um durchschnittlich +18,7 % (2017: +15,6 %) vorgesehen. Entgegen der generellen Entwicklung einen Schuldenabbau geplant haben 2018 dagegen 10 Städte (Backnang, Bad Rappenau, Esslingen, Giengen an der Brenz, Herrenberg, Kirchheim u.T., Nürtingen, Remseck, Schwäbisch Gmünd, Vaihingen/Enz). Über einen schuldenfreien Kernhaushalt verfügen zum Jahresbeginn 2018 die 8 Große Kreisstädte Bietigheim-Bissingen, Ditzingen, Filderstadt, Kornwestheim, Neckarsulm, Schwäbisch Hall, Sindelfingen und Winnenden. Fünf der bislang schuldenfreien Städte haben jetzt im Jahr 2018 neue Kreditaufnahmen geplant. Eine blütenweiße Schuldenweste, komplett ohne Kredite im Kernhaushalt, werden dann zum Jahresende 2018 nur noch drei Große Kreisstädte (Bietigheim-Bissingen, Kornwestheim, Sindelfingen) haben. 
    Die beiden Stadtkreise (-7,3 %) und die 11 Landkreise (-2,4 %) wollen – insgesamt betrachtet - den Entschuldungsprozess fortsetzen. Während der Stadtkreis Heilbronn 2018 von einem nahezu konstanten Schuldenstand (167 €/Ew.) ausgeht, verzichtet Stuttgart gänzlich auf neue Kredite; die Pro-Kopf-Verschuldung geht damit im Jahr 2018 von 34 € auf 29 € zurück. Bei den 11 Landkreisen vermindert sich die durchschnittliche Pro-Kopf-Verschuldung von 167 € zum Jahresbeginn 2018 auf 163 € zum Jahresende 2018. Während die Verschuldung im Jahr 2018 bei vier Landkreisen ansteigen wird, wollen sieben Landkreise den Schuldenstand absenken.

  • Abteilung 4
    10.01.2018
    Jahresbilanz Straßenbau 2017 im Regierungsbezirk Stuttgart
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Die gute Arbeit der Straßenbauverwaltung konnte dank Investitionshochlauf und trotz der weiterhin hohen Arbeitsbelastung bei sich langsam entspannender Personalsituation erfolgreich fortgesetzt werden.“

    ​„2017 konnte die Straßenbauverwaltung im Regierungsbezirk Stuttgart über 290 Millionen Euro allein im Bereich der Bundesfernstraßen (Autobahnen und Bundes-straßen) umsetzen. Zum landesweit guten Ergebnis der Vorjahre wurde damit 2017 wieder ein bedeutender Anteil geleistet“. Für diese erfreuliche Bilanz bedankte sich Regierungspräsident Wolfgang Reimer bei der zuständigen Abteilung seines Hauses. „Mit dem Geld wurden unter anderem rund 60 Autobahnkilometer sowie 35 Brücken  im Zuge von Autobahnen und Bundesstraßen im Regierungsbezirk saniert“, sagte Reimer.

    Auch im Bereich der Landesstraßen im Regierungsbezirk Stuttgart wurden in den Bau und den Erhalt 60 Millionen Euro investiert. Der kommunale Straßenbau wurde mit Förderungen in Höhe von 37 Millionen Euro unterstützt. „Die wichtigen Infrastruktur-projekte der Landkreise, Städte und Gemeinden konnten so ermöglicht werden. Dabei geht es nicht allein um Straßenbau. Gerade die Infrastruktur für Radfahrer und Fußgänger fällt oftmals in die kommunale Zuständigkeit. Wir freuen uns in dem Zusammenhang auch über die Anträge zur Förderung von Machbarkeitsstudien im Zusammenhang mit Radschnellverbindungen“, erläuterte der Regierungspräsident. Er hob hier die Bedeutung des ländlichen Raumes hervor, der besonders von der Förderung profitiere.

    „Im Regierungsbezirk konnten wichtige Maßnahmen zur Stärkung der Wirtschaftskraft umgesetzt werden. Davon profitieren Betriebe und Bürger gleichermaßen“, so Reimer weiter. Dass die Investitionen bei den Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen erneut so hoch sind zeigt, dass die Prozessoptimierungen im Zuge der Wirtschaftlichkeitsuntersuchung der Straßenbauverwaltung Wirkung zeigen. Dennoch ist nach Reimers Worten die Straßenbauverwaltung an der Grenze ihrer personellen Kapazitäten angelangt. 

    Die Bilanz im Einzelnen (pdf, 32 KB)

    Die von der Landesregierung beschlossene Verstärkung der Straßenbauverwaltung ermöglicht die Umsetzung der Maßnahmen auch personell. Im Regierungspräsidium Stuttgart konnten im letzten Jahr nicht nur die durch Abgänge freiwerdenden Stellen wiederbesetzt werden. Es wurden auch neue Stellen für Straßenbauingenieurinnen und -ingenieure geschaffen. Leider spürt jedoch auch die Straßenbauverwaltung den Fachkräftemangel. Die geschaffenen und frei gewordenen Stellen auch tatsächlich zu besetzen ist nicht immer zeitnah möglich.

    „Die Straßenbauabteilung bietet spannende und abwechslungsreiche Aufgaben für junge Ingenieurinnen und Ingenieure aber auch auf erfahrene Ingenieure warten große Aufgaben. Gleichzeitig ist das Regierungspräsidium Stuttgart ein attraktiver und familienfreundlicher Arbeitgeber. Auch 2018 werden wir wieder ca. 30 Stellen ausschreiben und ich möchte sowohl bei Jungingenieurinnen und -ingenieuren als auch bei erfahrenen Kräften jetzt schon dafür werben“, so Regierungspräsident Reimer.

    Hintergrund

    Das Regierungspräsidium Stuttgart ist zuständig für den Bau und die Erhaltung von rund 4.600 km Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen einschließlich des dazugehörenden Radwegenetzes sowie für den Betrieb der Autobahnen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Förderung der kommunalen Verkehrsinfrastruktur (Straßen, Radwege und ÖPNV) nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG).

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 8
    09.01.2018
    Denkmalfachliche Vermittlung Baden-Württemberg - Vorstellung von Unterrichtsmaterial zum UNESCO-Welterbe „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“ auf der CMT am 15. Januar
    Lehrkräfte können mit dem neuen „Erlebniskoffer Höhlen und Eiszeitkunst“ Schülerinnen und Schüler für das Thema Eiszeitkunst begeistern und Exkursionen in das Welterbegebiet planen.
     Titelbild der Broschüre „Erlebniskoffer Höhlen und Eiszeitkunst  (Quelle: „Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart“)

    ​Seit 2017 sind einige Höhlenfundstellen in Ach- und Lonetal sowie die sie umgebende Landschaft der Schwäbischen Alb als Welterbestätte in die Liste der UNESCO eingeschrieben. Die dort gefundenen ältesten figürlichen und beweglichen Kunst- und Musikobjekte der Welt sind ein einzigartiges Zeugnis der Menschheitsgeschichte.

    Im Zuge der Ernennung zum Welterbe findet seitens der Landesdenkmalpflege Baden-Württemberg eine verstärkte Vermittlungsarbeit statt. Um auch junge Schülerinnen und Schüler für die Themen Eiszeitkunst und Welterbe zu begeistern, haben Mitarbeitende aus den Bereichen Pädagogik und Archäologie der Landesdenkmalpflege, in Kooperation mit den baden-württembergischen Landesministerien für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau sowie für Kultus, Jugend und Sport, gemeinsam eine Broschüre für Lehrkräfte veröffentlicht. Mit dem „Erlebniskoffer Höhlen und Eiszeitkunst“ steht Lehrerinnen und Lehrern fachlich-archäologisch sowie pädagogisch-methodisch fundiert erarbeitetes Unterrichtsmaterial zur Verfügung, mit der das Thema Eiszeitkunst auf der Schwäbischen Alb im Schulunterricht der Klassen 3 bis 6 vertieft werden kann. Die Broschüre ist mit umfangreichen Umsetzungsideen, Kopiervorlagen und Hintergrundinformationen versehen. Zudem bietet sie Vorschläge für Exkursionen zu Höhlenfundstellen und Museen in und um das Welterbegebiet.

    Die neue Publikation ist vom Landesamt für Denkmalpflege an die Grundschulen in den Landkreisen Heidenheim, Alb-Donau, Ulm, Ostalb, Göppingen, Esslingen, Reutlingen und Biberach sowie an alle weiterführenden Schulen in Baden-Württemberg kostenfrei versandt worden. Zudem steht ein PDF auf der offiziellen Website der Welterbestätte auf www.iceageart.de unter „Service“ sowie unter www.denkmalpflege-bw.de zum kostenlosen Download bereit.

    Zudem wird das Landesamt für Denkmalpflege das Unterrichtsmaterial (Erlebniskoffer) zum UNESCO-Welterbe „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“ auf der Tourismusmesse CMT vorstellen. Zu dieser Präsentation sind Sie herzlich eingeladen.

    Kommen Sie

    am Montag, 15. Januar 2018, um 15:30 Uhr,
    zu der Tourismusmesse CMT
    Messepiazza 1, 70629 Stuttgart
    in Halle 6 / A33.
     
    Weitere Informationen:
    Stephan M. Heidenreich / Karin Läpple / Conny Meister, Erlebniskoffer Höhlen und Eiszeitkunst. Unterrichtsmodul für die Klassen 3/4 in der Grundschule und 5/6 in Werkrealschule, Realschule, Gymnasium und Gemeinschaftsschule. Herausgegeben vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart (Esslingen 2017).
    Ringösenheftung DIN A4, 88 Seiten.
     
    Mehr Informationen unter: www.iceageart.de

  • Abteilung 1
    09.01.2018
    Wiedereinsetzung von Oberbürgermeister Roland Klenk
    Regierungsvizepräsidentin Dr. Alexandra Sußmann beglückwünscht den OB zur Wiederwahl und freut sich auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit

    Am heutigen Abend, 9. Januar 2018, wurde der neue und alte Oberbürgermeister von Leinfelden-Echterdingen, Roland Klenk, in sein Amt wiedereingesetzt. Bei ihrer Ansprache gratulierte ihm Regierungsvizepräsidentin Dr. Alexandra Sußmann zu seiner Wiederwahl und wünschte ihm eine erfolgreiche dritte Amtszeit. 

    Hier Auszüge aus der Rede, es gilt das gesprochene Wort: 

    Dass so viele Ehrengäste und Bürgerrinnen und Bürger von Leinfelden-Echterdingen heute hier sind, zeigt die Bedeutung dieses wichtigen und feierlichen Ereignisses auf. Ich freue mich, heute gemeinsam mit Ihnen die Wiedereinsetzung - feierlich zu begehen. Eine sehr deutliche Mehrheit von 88 Prozent im ersten Wahlgang bei einer Gegenkandidatin ist ein klarer Vertrauensbeweis und ein Ergebnis Ihres erfolgreichen Wirkens während Ihrer ersten beiden Amtsperioden als Oberbürgermeister von Leinfelden-Echterdingen.

    Wir in Baden-Württemberg und in Deutschland sind uns der Bedeutung der kommunalen Selbstverwaltung bewusst und stolz darauf, damit ein einzigartiges Erfolgsmodell in Europa zu haben. Den Oberbürgermeistern kommt eine hervorgehobene Bedeutung zu. 

    O b e r-b ü r g e r-m e i s t e r: In diesem schon aus dem 13. Jahrhundert stammenden Wort steckt ja zweierlei, erstens, dass Sie unter Ihren Bürgern der „Meister“ sind und sein sollen, der die Richtung angibt und schwierige Lagen meistert, aber immer auch als Bürger unter Bürgern, und zweitens dass sie unter den Meistern der Oberste sind, also der Primus inter Pares. Daraus folgt zweierlei, dass Sie auch als OB immer in Kontakt und in Tuchfühlung zu den Bürgerinnen und Bürgern bleiben sollten und sie so gut als möglich einbeziehen und beteiligen, und dass Sie dann aber auch auf der höheren Ebene immer einen kollegialen und kooperativen Umgang pflegen, sowohl mit den Bürgermeisterkollegen, dem Gemeinderat und der Verwaltung. Das haben Sie bislang so unter Beweis gestellt und das wünsche ich Ihnen auch weiterhin - darin liegt sicher auch ein zentraler Schlüssel für Ihren Erfolg.

    Auch wenn wir heute gerade keinen personellen Wechsel vollziehen und damit auch keine große Zäsur im politischen Betrieb einer Stadt an der Rathausspitze, und blicken auch gespannt auf die anstehende dritte Amtsperiode. 

    Leinfelden-Echterdingen, meine Damen und Herren, ist weit mehr als Flughafen und Messe. Es ist ein attraktiver Ort zum Wohnen, ein attraktiver Gewerbestandort in unmittelbarer Nachbarschaft zur Landeshauptstadt. Eine Stadt mit einer unglaublichen Entwicklung in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten. Eine erfolgreiche, eine moderne, eine gut aufgestellte Stadt.

    Und Sie, lieber Herr Klenk, haben in Ihren bisherigen zwei Amtsperioden Einiges für Leinfelden-Echterdingen erreicht und die Partnerschaft zwischen Ihnen und dem RP verlief sehr gut. Auch in Ihrer neuen und dritten Amtsperiode bietet Ihnen das Regierungspräsidium weiterhin bei allen wichtigen Themen eine gute und vertrauensvolle Partnerschaft an! Getreu unserem Motto „nah genug dran an den Problemen, weit genug weg von den Interessen“ können Sie sicher sein, dass wir das ausgewogen und fair machen. Das ist auch ein Vorteil der „gebündelten Verwaltung“. 

    Nun noch ein paar Worte zur Finanzlage von Leinfelden-Echterdingen: Aufgrund der nach wie vor guten konjunkturellen Entwicklung kann die Stadt - wie bereits im letzten Jahr 2017- mit Rekordeinnahmen bei der Gewerbesteuer rechnen. In der Stadt Leinfelden-Echterdingen wird viel investiert und das ist auch gut so. Der Schuldenstand ist weit unterdurchschnittlich; liquide Mittel sind mehr als ausreichend vorhanden. Aktuell ist die Stadt Leinfelden-Echterdingen somit finanziell gut aufgestellt und kann einen soliden und nachhaltigen Haushalt vorlegen, der ohne nennenswerte Neuverschuldung sowie Steuererhöhungen auskommt. 

    Ich danke Ihnen im Namen des Landes und des RP für Ihren unermüdlichen und sehr engagierten Einsatz während Ihrer bisherigen zwei Amtsperioden zum Wohle der Stadt und darüber hinaus. Die Geschicke der Stadt liegen bei Ihnen auch weiterhin in guten Händen!

  • Abteilung 4
    09.01.2018
    A 8 Tunnel Gruibingen (Landkreis Göppingen) - Nächtliche Sperrung vom 13. bis zum 14. Januar in Fahrtrichtung München zwischen der Tank- und Rastanlage Gruibingen und der Anschlussstelle Mühlhausen wegen Arbeiten an der Tunnellüftung
    Verkehrsausleitung über die U 27 zur Anschlussstelle Mühlhausen

    Am kommenden Wochenende wird die A 8 in Fahrtrichtung München ab der Tank- und Rastanlage Gruibingen bis zur Anschlussstelle Mühlhausen von Samstag, 13. Januar 20:00 Uhr, bis Sonntag, 14. Januar 2018 05:00 Uhr, gesperrt. 

    Die Umleitungsstrecke ist als Bedarfsumleitungsstrecke U 27 bis zur Anschlussstelle Mühlhausen ausgeschildert.

    Im Tunnel Gruibingen müssen notwendige Arbeiten an der Tunnellüftung durchgeführt werden, um weiterhin einen sicheren Betrieb des Tunnels zu gewährleisten. Die Arbeiten können nur unter Sperrung des Tunnels durchgeführt werden. Die Sperrungen beschränken sich auf die Nachtstunden, da dann ein geringeres Verkehrsaufkommen erwartet wird. 

    Da dennoch mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen ist, wird empfohlen, die Sperrung weiträumig zu umfahren. Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Verkehrsbehinderungen sowie die Anwohner um Verständnis für die Beeinträchtigungen auf der Umleitungsstrecke. 

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 8
    04.01.2018
    Archäologische Grabungen in Baden-Württemberg
    Erste Bilanz zur Grabungssaison 2017

    Im Jahre 2017 wurden in Baden-Württemberg über 200 Sondagen und Ausgrabun-gen durchgeführt. Ein beträchtlicher Teil davon erstmals unter Einbeziehung von Grabungsfirmen, wobei kommerzielle Firmen ausschließlich bei planbaren Rettungsgrabungen eingesetzt wurden, also bei Baumaßnahmen im Bereich bekannter archäologischer Fundstätten. Dadurch konnte sich das Landesamt für Denkmalpflege (LAD) Baden-Württemberg auf die Durchführung von methodisch besonders anspruchsvollen Schwerpunkt- und Forschungsgrabungen, aber auch auf kaum planbare Notgrabungen im Zuge archäologischer Zufallsentdeckungen konzentrieren. 

    Das Spektrum der in den Anhängen dargestellten Grabungen zeigt, mit welchen Überraschungen bei Ausgrabungen zu rechnen ist und welches Geschichts- und Erkenntnispotential der Boden ungebrochen birgt. Nur einige Beispiele seien hervorgehoben: 

    • Unter einem Felsdach bei Niederstotzingen-Stetten bzw. Bissingen (Landkreis Heidenheim) wurde eine bedeutende Fundstätte der Steinzeit untersucht, die zwischen ca. 14.000 und 4000 v. Chr. Menschen als Lagerplatz diente. Die Fundstätte liegt im Lonetal, einer der wichtigsten Fundlandschaften der Altsteinzeit, die 2017 in das UNESCO-Welterbe aufgenommen wurde. 
    • In Bad Buchau (Landkreis Biberach) wurden in einem verlandeten Uferbereich des Federsees zahlreiche Aufsehen erregende prähistorische Holzfunde, darunter Holzpaddel und Fragmente von Einbäumen entdeckt. Völlig überraschend kamen in der Grabung auch Überreste der ältesten Bauernkultur Mitteleuropas, der sogenannten Bandkeramiker, zu Tage.
    • In einem Neubaugebiet in Singen-Bohlingen (Landkreis Konstanz) konnte bei einer Rettungsgrabung ein Grab freigelegt werden, das aus der Zeit des ersten Metallgebrauchs, d.h. der frühen Bronzezeit (2200 - 1900 v. Chr.), stammt und u.a. einen Bronzedolch enthielt.
    • Bei Langenenslingen (Landkreis Biberach) wurden die Ausgrabungen an der rätselhaften keltischen Kultanlage der „Alten Burg“ fortgesetzt.
    • Bei Rheinau-Diersheim (Ortenaukreis) wurden die wissenschaftlich bedeutenden Ausgrabungen in einem der seltenen frühgermanischen Gräberfelder fortgesetzt. Aufsehen erregt dabei das Grab eines suebischen Kriegers, der offensichtlich im römischen Militär diente.
    • Der Erweiterung eines Industriegebietes bei Illingen (Enzkreis) musste der letzte erhaltene Rest eines frühmittelalterlichen Gräberfeldes des 6. und 7. Jh. n. Chr. weichen.
    • In Pforzheim (Enzkreis) wurden die großflächigen Ausgrabungen im Bereich der mittelalterlichen Kernstadt fortgesetzt, wobei umfangreiche Zeugnisse der Stadt-geschichte bis ins 12. Jh. Chr. dokumentiert und geborgen werden konnten.


    In den vier, jeweils nach Regierungsbezirk sortierten, Anhängen finden Sie kompakte Beschreibungen zu insgesamt 30 Grabungen. 

    Fotos zu den in den Anhängen dargestellten Grabungen erhalten Sie gerne auf Anfrage. 

    Weitere Hinweise 

    Das Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg gehört organisatorisch zum Regierungspräsidium Stuttgart, führt aber im gesamten Land Ausgrabungen durch. Große archäologische Einheiten gibt es in Freiburg, Tübingen, Karlsruhe und Esslingen. Hinzu kommen weitere Arbeitsstellen in Gaienhofen-Hemmenhofen, Konstanz, Altheim-Heiligkreuztal, Ulm, Konstanz, Rastatt, Rottweil und Ludwigsburg. 

    Die Zahl der archäologischen Ausgrabungen im Land nimmt seit Jahren stetig zu. Dies liegt einerseits an der boomenden Bauwirtschaft. Damit einher geht die steigende Zahl von Baumaßnahmen, bei denen archäologische Denkmale neu entdeckt oder bekannte Fundstätten überplant werden. Andererseits wird die Archäologische Denkmalpflege inzwischen im gesamten Land bei Bauvorhaben frühzeitig eingebunden, sodass im Vorfeld von Baumaßnahmen immer häufiger systematische Prospektionen in Form von Baggersondagen durchgeführt werden können. 

    Die im letzten Jahr gemachten archäologischen Funde und Entdeckungen werden in den kommenden Wintermonaten restauriert, ausgewertet und anschließend archi-viert. Eine ausführlichere Jahresbilanz wird das vom Landesamt für Denkmalpflege zusammengestellte Jahrbuch „Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg“ bieten, das im Juli 2018 im Theiss-Verlag erscheinen wird. 

    Anhang 1: Grabungen im Regierungsbezirk Stuttgart (pdf, 52 KB)
    Anhang 2: Grabungen im Regierungsbezirk Karlsruhe (pdf, 24 KB)
    Anhang 3: Grabungen im Regierungsbezirk Freiburg (pdf, 40 KB)
    Anhang 4: Grabungen im Regierungsbezirk Tübingen (pdf, 47 KB)

  • Abteilung 4
    04.01.2018
    A 6 – ÖPP-Projekt Ausbau / Neubau zwischen AS Wiesloch / Rauenberg und AK Weinsberg
    Erster Taktverschub der neuen Neckartalbrücke am Samstag, 13. Januar 2018

    Sehr geehrte Damen und Herren, 

    hiermit laden wir Sie herzlich ein zum feierlichen ersten Taktverschub der neuen Neckartalbrücke im Rahmen des ÖPP-Projektes „Ausbau der A 6 zwischen Wies-loch/Rauenberg und dem AK Weinsberg“. 

    Verkehrsminister Winfried Hermann MdL und Andreas Hollatz, Abteilungspräsident im Regierungspräsidium Stuttgart, werden gemeinsam 

    am Samstag, 13. Januar 2018 ab 21 Uhr
    Odenwaldstraße 5, 74172 Neckarsulm (neben der Christian-Schmidt-Schule)

    den Startschuss für den Taktverschub des ersten Brückenabschnitts geben.

    Die Neckarbrücke wird im sogenannten Taktschiebeverfahren in vier Abschnitten (Takten) von Osten über vier Bahngleise, die Landesstraße, den Neckarkanal sowie den Neckaraltarm geschoben. 

    Für Rückfragen und Abstimmungen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihr Kommen! 

    Mit freundlichen Grüßen
    Katja Lumpp
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, Telefonl 0711/904-10002 

    Einladungskarte mit Anfahrtsskizze und Programm (pdf, 2 MB)
    Antwortbogen (pdf, 28 KB)

  • Abteilung 3
    04.01.2018
    Grüne Berufe – vielseitig und zukunftsorientiert
    Bildungswege in der Agrarwirtschaft

    Was kommt nach der Schule? Welcher Beruf kommt für mich in Frage? Schulabgänger treiben häufig diese Fragen um. Wird Ihnen eine Ausbildung in den grünen Berufen vorgeschlagen, denken die meisten an eine Ausbildung zum Landwirt, stellt Regierungspräsident Wolfgang Reimer oft in Gesprächen mit jungen Menschen fest. Aber weit gefehlt. „Hinter dem Begriff „Grüne Berufe“ verbergen sich 14 Ausbildungsberufe des Agrarbereichs, die eine vielseitige, spannende und zukunftsorientierte Ausbildung beinhalten“, so Reimer. Für die 14 „Grünen Berufe“ sind in Baden-Württemberg die Regierungspräsidien als zuständige Stelle für die Berufsausbildung verantwortlich.

    „Gute Voraussetzungen für eine Ausbildung im Agrarbereich sind Interesse an Pflanzen, Tieren und Technik, die Verbundenheit mit Natur und Umwelt, Engagement und Zuverlässigkeit sowie Freude an Bewegung und praxisorientierter Tätigkeit“, weiß der Regierungspräsident aus eigener Erfahrung. Die Ausbildung beträgt in der Regel drei Jahre und erfolgt im dualen System, das heißt, im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule. Inhalte, die nicht durch den Ausbildungsbetrieb vermittelt werden können, werden in überbetrieblichen Ausbildungsstätten ergänzt. 

    Der Weg über eine duale Ausbildung in den Agrarbereich steht ausländischen Auszubildenden offen. Bei den „Grünen Berufen“ ist bei diesen vor allem der Ausbildungsberuf Gärtner/in beliebt. Laut einer Mitteilung des statistischen Landesamts Baden-Württemberg vom 21. August 2017 hat sich die Zahl der ausländischen Auszubildenden an neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen im Jahr 2016 insgesamt in allen Ausbildungsberufen um 8,8 % erhöht.

    Zu den 14 „Grünen Berufen“ zählen: Brenner/in, Fachkraft Agrarservice, Fischwirt/in, Forstwirt/in, Gärtner/in, Hauswirtschafter/in, Landwirt/in, Milchtechnologe/-technologin, Milchwirtschaftliche/r Laborant/in, Pferdewirt/in, Pflanzentechnologe/ -technologin, Revierjäger/in, Tierwirt/in, Winzer/in. 

    Neu in der Reihe der „Grünen Berufe“ ist die Ausbildung zum Pflanzentechnologen, ein attraktiver Ausbildungsberuf, den es erst seit August 2013 gibt. In diesem Beruf arbeiten die Jugendlichen zielgerichtet auf Versuchsfeldern und im Gewächshaus. Im Labor werden Pflanzen auf chemische Inhaltsstoffe oder bestimmte Erbanlagen untersucht. Die Ausbildung erfolgt in staatlich anerkannten Ausbildungsstätten, wie z.B. staatliche Institute und Ämter, aber auch in privaten Firmen. Neben der Ausbildung im Betrieb besuchen die Auszubildenden den Blockunterricht in der Berufsfachklasse für Pflanzentechnologen in Einbeck, Niedersachsen. Tätigkeitsfelder nach der Ausbildung können Pflanzenzuchtunternehmen, Labore oder Versuchs- und Forschungsanstalten sein. Bei entsprechenden Voraussetzungen kann ab 2018 eine Fort- und Weiterbildung zum Pflanzentechnologiemeister/in, Labormeister/in oder zum Studium an einer Fachhochschule oder Universität erfolgen.

    Der Agrarbereich bietet auch für Menschen mit Handicap eine gute Chance, Fuß im Arbeitsleben zu fassen und ermöglicht dazu berufliche Perspektiven durch die Ausbildung zum/zur Fachwerker/innen im Gartenbau und in der Landwirtschaft. Im Regierungsbezirk Stuttgart werden derzeit über 200 Fachwerker im Gartenbau und in der Landwirtschaft ausgebildet. Junge Schulabgänger/innen aus Förderschulen können entsprechend ihrer Fähigkeiten eine stark praktisch geprägte Berufsausbildung in besonders geeigneten Bildungseinrichtungen durchlaufen. Ausbildung und Beschäftigung dieser Menschen ist für beide Seiten - Unternehmen und Auszubildenden – eine „win-win“-Situation. „Einerseits verfügen Menschen mit Handicap über spezielle Fähigkeiten, welche für das Unternehmen einen Mehrwert darstellen können. Andererseits ist für diese Menschen die Teilhabe am Arbeitsleben sowohl eine wichtige Voraussetzung für ein gleichberechtigtes Leben in der Gesellschaft als auch ein Beleg für Vollwertigkeit und Leistungsfähigkeit“, so Reimer. 

    Für insgesamt über 4.500 Personen tragen die Regierungspräsidien als zuständige Stelle die Verantwortung für die Berufsausbildung in den „Grünen Berufen. Gemessen an der Gesamtzahl der Auszubildenden in Baden-Württemberg, entspricht dies 2,4 % aller Auszubildenden.

    Zahlenmäßige Schwerpunkte in der beruflichen Bildung, für welche das Regierungspräsidium Stuttgart verantwortlich ist, sind die Ausbildungsberufe „Gärtner/in und „Landwirt“. Nahezu 2500 junge Menschen werden momentan in den baden-württembergischen Gartenbaubetrieben und rund 900 in landwirtschaftlichen Betrieben ausgebildet. Erstaunlicherweise entscheiden sich immer mehr junge Menschen ohne einen eigenen landwirtschaftlichen Betrieb für eine Ausbildung zum Landwirt. In den Berufsschulen Ludwigsburg und Herrenberg sind derzeit im ersten Ausbildungsjahr 50 % der Auszubildenden in der Landwirtschaft ohne eigenen Betrieb. Spätere Tätigkeitsfelder für die jungen Menschen sind z.B. landtechnische Unternehmen, Betriebshelfer, Betriebe der Pflanzen- oder Tierzucht. Im Anschluss an die qualifizierte Berufsausbildung in einem Agrarberuf gibt es vielfältige Fortbildungsmöglichkeiten durch Fachschulen, Meisterfortbildung oder ein Studium. Rund ein Drittel der Auszubildenden nimmt nach der Abschlussprüfung diese Gelegenheit wahr. Wie die Berufsausbildung liegt auch die Fort- und Weiterbildung der „Grünen Berufe“ im Zuständigkeitsbereich der Regierungspräsidien. 

    Die Fachschule ist eine wesentliche Säule der beruflichen Weiterbildung. Die 1-jährigen Fachschulen in den Fachrichtungen Landwirtschaft, Hauswirtschaft, Obstbau und Obstveredlung, Weinbau und Oenologie, Garten- und Landschaftsbau, bilden die künftigen Unternehmerinnen und Unternehmer entsprechend neuesten Erkenntnissen bedarfsgerecht aus. Sie vermitteln vertiefte berufliche Fachqualifikationen und bereiten auf eine verantwortliche Berufstätigkeit und die Meistprüfung vor. 

    2017 haben im Regierungsbezirk Stuttgart 33 Landwirtschaftsmeister/innen, 10 Winzermeister/innen, 27 Obstbaumeister/innen und 66 Gärtnermeister/innen ihre Meisterbriefe in Empfang nehmen können. Die 2-jährigen Fachschulen in den Fachrichtungen Gartenbau, Weinbau und Oenologie, auch Technikerschule genannt, führen zum Abschluss „Staatlich geprüfter Techniker/in in der entsprechenden Fachrichtung. Die 2-jährige Fachschule im Fachbereich Hauswirtschaft führt zum Abschluss „Staatlich geprüfte/r hauswirtschaftliche/r Betriebsleiter/in“. Mit dem erfolgreichen Abschluss der 2-jährigen Fachschulen werden zugleich die Fachhochschulreife und die Ausbildereignung erlangt.

    „Durch das durchgängige Bildungssystem der „Grünen Berufe“ - von der Basisausbildung bis zum Studium an der Hochschule oder Universität - ist es gelungen, eine ganzheitliche zukunftsorientierte Ausbildung zu gewährleisten, die aufgrund ihrer Vielseitigkeit für viele Jugendliche eine interessante berufliche Perspektive bietet“ so Regierungspräsident Reimer abschließend. 

    Übersicht der Berufe im Agrarbereich (pdf, 90 KB)

  • Abteilung 1
    04.01.2018
    Flüchtlinge im Regierungsbezirk Stuttgart: Jahresbilanz 2017

    ​Durch die verminderte Anzahl der Flüchtlinge, die 2017 nach Deutschland kamen, passierten auch deutlich weniger Personen die Landeserstaufnahmeeinrichtungen (LEAs) in Baden-Württemberg als in 2016. Waren es 2016 rund 33.000 Flüchtlinge, die um Asyl nachgesucht haben (Erstantragsteller), waren es in diesem Jahr nur noch rund 16.000. Im Regierungsbezirk Stuttgart kamen 2017 rund 3.600 Menschen in die Erstaufnahmeeinrichtungen Ellwangen und Wertheim (inklusive Bewohnerstand 01.01.2017). Das waren 7.500 weniger als im Vorjahr.

    Der signifikante Rückgang der Flüchtlingszahlen hat dem Land Baden-Württemberg die Möglichkeit gegeben, eine Standortkonzeption zu erstellen, in der ein bedarfsgerechtes, zugangsorientiertes und flexibles System der Erstaufnahme entwickelt wurde. Künftig wird hiernach ein Ankunftszentrum und in jedem Regierungsbezirk nur noch eine LEA geführt. Für den Regierungsbezirk Stuttgart ist dies die LEA in Ellwangen. Somit war zu Beginn des Jahres klar, dass die Erstaufnahmeeinrichtung (EA) in Wertheim geschlossen wird. Die Schließung wurde daher im ersten Halbjahr 2017 vorbereitet und im Herbst vollzogen. Im September erfolgte die Verlegung der letzten Flüchtlinge nach Ellwangen bzw. in die Landkreise und zum 15. September schloss die EA ihre Tore.

    „Eine ereignisreiche und gute Zeit, die mit der Schließung der Flüchtlingsunterbringung in Wertheim zu Ende geht“, bilanzierte Regierungspräsident Wolfgang Reimer. „Den Abschluss der Einrichtung haben wir gemeinsam mit unseren Partnern erfolgreich gemeistert und auch für den Mitarbeiterkreis des Regierungspräsidiums mit der Eröffnung der neuen Dienststelle vor Ort eine gute Lösung gefunden“, führte er aus.

    Neben der aktuellen Aufnahme, der Betreuung und der Versorgung der Flüchtlinge in den einzelnen Unterkünften war das Jahr 2017 weiter geprägt durch Strukturierung und Organisation. Verschiedenste Themen wurden aufgearbeitet, die in der Hochphase des Flüchtlingszuwachses nur in Ansätzen aufgegriffen werden konnten.

    In Ellwangen konnte zum 1. September mit Zuschüssen einer Bundesinitiative eine Stelle für die Gewaltschutzkoordination geschaffen werden. Deren Ziel es ist, die Sicherheit von Kindern, Frauen und Jugendlichen sowie anderen besonders schutzbedürftigen Personen in der Flüchtlingsunterkunft zu verbessern. Als lokaler Kooperationspartner ist der Kreisdiakonieverband Ostalbkreis involviert.

    „Die gute Zusammenarbeit mit unseren kooperierenden Trägern hat sich in den ver-gangenen zwei Jahren mehr als bewährt“, erläutert Reimer, „hierdurch können immer wieder gemeinsame neue Projekte ins Auge gefasst und problemlos gestaltet werden“.

    Als weitere Ergänzung für die Flüchtlingsarbeit wurde die Stelle des Streetworkers besetzt. Kernaufgabe dieser neuen Institution ist die Verbesserung des gemeinsamen Miteinanders in der Stadt Ellwangen. Sie dient als Ansprechpartner und Netzwerker und gestaltet das soziale Zusammenleben von Bevölkerung und Flüchtlingen.

    „Durch die Besetzung dieser beiden Stellen gelingt es uns, das Zusammenleben mit den Flüchtlingen weiter voranzutreiben und das Miteinander auf allen Ebenen zu verbessern“, betont Reimer.

    „Das zentrale Ziel für das kommende Jahr, wird die weitere Verstetigung der laufen-den Prozesse sein und die Optimierung der Zusammenarbeit der Behörden“, stellt der Regierungspräsident fest. „Die Arbeit mit den Flüchtlingen wird uns auch weiterhin begleiten und vor große Aufgaben stellen. Durch die gemachten Erfahrungen und die gute Kooperation mit allen Beteiligten stellen wir uns auch den künftig anstehenden Anforderungen“, führt Reimer aus.

    Hintergrundinformationen

    Dienststelle Wertheim
    Mit der Schließung der Erstaufnahmeeinrichtung wurde eine neue Dienststelle in Wertheim eröffnet. Die rund 30 Beschäftigten wurden auf neue Dienstposten umgesetzt und sind jetzt in den Bereichen Organisation, Kommunales, Straßenwesen und Verkehr‚ Luftverkehr und Luftsicherheit  sowie Haushalt und Controlling tätig. Auch  das neue Landesförderprogramm ‚Integrationsmanagement‘ im Rahmen des ‚Paktes für Integration‘ wird in Wertheim abgewickelt.

    Streetworker Ellwangen
    Zum 1. September 2017 konnte als weitere Ergänzung für die Flüchtlingsarbeit Thomas Lechner gewonnen werden, der beim DRK-Kreisverband Aalen e.V. angestellt ist und für seine neue Aufgabe als Streetworker durch das Land Baden-Württemberg finanziert wird. Als gelernter Bankkaufmann ist er bereits seit einigen Jahren in der DRK-Sozialarbeit als stellvertretender Leiter im Allgemeinen Sozialen Dienst tätig. Durch sein Fernstudium in Sozialmanagement und seinen Einsatz als Vertretung einer sozialpädagogischen Mitarbeiterin in der mobilen Kinder- und Jugendsozialarbeit im Frühjahr in Ellwangen konnte er bereits durch seine Motivation, seine Flexibilität und seine Kompetenz überzeugen. Der Streetworker ist Ansprechpartner für Flüchtlinge sowie Bindeglied zwischen der Erstaufnahmeeinrichtung Ellwangen und der Bevölkerung und arbeitet eng mit der Sozial- und Verfahrensberatung zusammen. Er steht in regelmäßigem Kontakt mit den verschiedenen Institutionen innerhalb und außerhalb der LEA sowie den Ehrenamtlichen, die sich in der Flüchtlingsarbeit engagieren. Wöchentlich finden Bürgersprechstunden statt, in denen Fragen zur LEA und der Flüchtlingsarbeit aufgegriffen werden. Informationsveranstaltungen und Besuche in den örtlichen Schulen sorgen für Aufklärung und stellen eine bessere Transparenz in der Bevölkerung her. Der Streetworker ist auch in der  Stadt Ellwangen präsent und steht so den Menschen direkt vor Ort als Ansprechpartner zur Verfügung.

    Gewaltschutzkoordinatorin Ellwangen
    Die Finanzierung und die Konzipierung des Projektes „Schutz von Frauen und Kindern vor Gewalt in Flüchtlingsunterkünften“ erfolgt über das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) in Zusammenarbeit mit dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen – UNICEF – und vielen weiteren Partnerorganisationen. Bereits 2016 wurde die Bundesinitiative ins Leben gerufen. Bundesweit werden weitere 75 Koordinatorenstellen für Gewaltschutz mit jährlich 40.000 € gefördert. Dem Regierungspräsidium Stuttgart wurden in diesem Zuge Zuschüsse bewilligt, mit der die Stelle für  Gewaltschutzkoordination in der LEA Ellwangen geschaffen werden konnte. Seit Juli ist Rina Pantou in dieser Funktion tätig. Sie steht als  Ansprechpartnerin für Bewohner und Beschäftigte in der LEA zur Verfügung. Bis Ende 2016 war die Diplompädagogin mit griechischen Wurzeln bereits Teil der Sozial- und Verfahrensberatung in der LEA Ellwangen. In den Monaten danach arbeitete sie als Ehrenamtskoordinatorin in der Diakonischen Flüchtlingsarbeit.

    Daten der Flüchtlingsunterbringung
    Von Januar bis Dezember 2017 waren rund  3.000 Menschen in der Einrichtung in Ellwangen untergebracht, aktuell befinden sich dort rund 400 Flüchtlinge. In Wertheim waren von Januar bis Anfang September rund 600 Menschen untergebracht. Die Einrichtung Wertheim wurde zum 15.09.2017 geschlossen.

    Mit insgesamt achtzehn Geburten und keinen Sterbefällen in 2017 vor Ort zeichnete sich auch in den Erstaufnahmeeinrichtungen das Alltagsleben ab.

    Menschen aus unterschiedlichsten Herkunftsländern haben die Einrichtungen im Regierungsbezirk durchlaufen. Im Dezember setzten sich die Herkunftsländer folgendermaßen zusammen (mit prozentualem Anteil): Afghanistan 0,59 %, Albanien 0,88 %, Algerien 6,55 %, Bosnien-H. 0,07 %, China 1,91 %, Eritrea 8,39 %, Gambia 6,77 %, Georgien 2,14 %, Indien 6,85 %, Irak 0,15 %, Iran 2,43 %, Kamerun 11,41, Korea 0,15 %, Kosovo 0,44 %, Libanon 0,15 %, Mazedonien 0,66 %, Marokko 0,15 %, Nigeria 8,39 %, Pakistan 4,42 %, Russland 1,55 %, Senegal 0,15 %, Serbien 0,59 %, Somalia 0,15 %, Sri Lanka 0,07 %, Sudan 0,15 %, Syrien 26,36 %, Togo 0,15 %, Türkei 8,17 %, Tunesien 0,15 %.

  • Abteilung 3
    03.01.2018
    Förderprogramm Baumschnitt - Streuobst 2017: 1,3 Millionen Euro Fördermittel ausbezahlt
    Über 84.000 Streuobstbäume im Regierungsbezirk Stuttgart geschnitten - 4500 Teilnehmer engagieren sich im Regierungsbezirk Stuttgart für den Erhalt der Streuobstwiesen

    ​Im Regierungsbezirk Stuttgart wurden im Jahr 2017 Fördergelder in Höhe von 1,3 Millionen Euro an die Teilnehmerinnen  und Teilnehmer des Förderprogramms zum Schnitt von Streuobstbäumen ausbezahlt. Die 4500 Teilnehmerinnen  und Teilnehmer sind in 573 Gruppen organisiert und schnitten von Herbst 2016 bis April 2017 über 84.000 Streuobstbäume. Jeder fachgerecht geschnittene Baum wurde mit 15 Euro gefördert.

    „Ich freue mich sehr, dass so viele Bürgerinnen und Bürger in ihrer Freizeit ihr Engagement einbringen, um diese wertvolle Kulturlandschaft zu erhalten. Mit dem Förderprogramm wird dieser Einsatz seit dem Jahr 2016 auch monetär unterstützt“, betonte Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

    Mit dem auf fünf Jahre ausgelegten Förderprogramm zum Schnitt von Streuobstbäumen unterstützt das Land Baden-Württemberg seit 2015 den fachgerechten Baumschnitt und trägt damit zum Erhalt der Streuobstwiesen bei, die teilweise in einem schlechten Pflegezustand sind. Nur durch einen regelmäßigen, fachgerechten Schnitt können die Streuobstbäume, auch für zukünftige Generationen, erhalten werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erstellten im Jahr 2015 zur Aufnahme in das Förderprogramm des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz ein Schnittkonzept, nach dem sie innerhalb fünf Jahren ihre Bäume zweimal schneiden.

    „Die Vielfalt der teilnehmenden Gruppen ist groß: unterschiedliche Vereine, Mostereien, Aufpreisinitiativen und Gruppen von Privatpersonen machen mit und schneiden aktuell die Streuobstbäume für den dritten Förderzeitraum“, lobte Reimer.

    Auszahlungsanträge können noch bis 15. April 2018 eingereicht werden. Es sind bereits 20 Anträge mit 1700 geschnittenen Bäumen eingegangen.

    Aktuell führt das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz eine Evaluierung des Förderprogramms mittels eines Fragebogens durch. Die Rückmeldungen sollen in den Entscheidungsprozess zur Fortführung der Förderung einfließen.

    Hintergrundinformationen

    Das Landesprogramm besteht seit dem Jahr 2015. Eine Neuaufnahme in das Programm ist derzeit nicht möglich. Die jährliche Auszahlung der Förderung kann nur von Maßnahmenteilnehmerinnen und -teilnehmern beantragt werden, die einen Sammelantrag bis zum 15. Mai 2015 gestellt und eine Bestätigung des Regierungspräsidiums für die Aufnahme in das fünfjährige Förderprogramm erhalten haben.

    Landesweit wurden rund 1.100 Sammelanträge eingereicht mit insgesamt ca. 400.000 Bäumen. Für das Programm stehen für den Zeitraum 2016–2020 rund 12 Millionen Euro zur Verfügung. Mehr als die Hälfte der Anträge im Land stammt aus dem Regierungsbezirk Stuttgart.

    Verteilung der Sammelantragsteller und Anzahl der durchgeführten Schnitte 2017 in den Landkreisen des Regierungsbezirkes Stuttgart:

    Bild zeigt Tabelle aufgeteilt nach Landkreisen


  • Abteilung 4
    03.01.2018
    LKW Unfall im Bereich der S-21 Baustelle Denkendorf: 2 Fahrspuren in Fahrtrichtung München wieder freigegeben

    ​Die Straßenbauverwaltung teilt mit, dass nach dem Unfall mit einem LKW im Bereich der S-21 Tunnelbaustelle bei Denkendorf seit ca. 15:30 Uhr wieder 2 Fahrstreifen der Autobahn 8 in Richtung München freigegeben sind. Bislang war die A 8 von der Anschlussstelle Esslingen bis zur Anschlussstelle Wendlingen in Fahrtrichtung München vollgesperrt. Der rechte Fahrstreifen (LKW Fahrstreifen) bleibt aus Sicherheitsgründen bis auf weiteres auf einer Länge von rund 200 m im Baustellenbereich gesperrt. Damit stehen den Verkehrsteilnehmern in Fahrtrichtung München wieder 2 Fahrstreifen zur Verfügung.

  • Abteilung 5
    02.01.2018
    Naturschutzgebiet Reußenberg bei Crailsheim (Landkreis Schwäbisch Hall) feiert 80-jähriges Jubiläum - Ehemalige Fischweiher werden künftig naturnah genutzt
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Wir werden diese wertvollen Gewässer als Lebensraum für Libellen und Amphibien optimieren. Ein Besuch des Reußenbergs lohnt sich künftig also noch mehr.“
     Der frisch abgelassene Weiher. Foto: Bernd Kunz

    Der Reußenberg bei Crailsheim (Landkreis Schwäbisch Hall) - das erste Naturschutzgebiet im heutigen Regierungsbezirk Stuttgart - steht seit 80 Jahren unter Schutz. Und das aus gutem Grund, denn er ist die bedeutendste Gipsdolinenlandschaft in Baden-Württemberg. Sickerwasser laugt die gipshaltigen Gesteinsschichten im Untergrund aus. Die dadurch entstehenden Hohlräume brechen allmählich, manchmal auch abrupt zusammen. Dolinen, auch Erdfälle genannt, entstehen. Wenn mergelhaltiges, toniges Gestein in die Dolinen rutscht und diese abdichtet, können sich Tümpel und Seen bilden. Solche Dolinenseen, mitunter nur von der Größe eines Tümpels, sind über das ganze Naturschutzgebiet verteilt und werden hier „Lachen“ genannt. Sie verändern sich oder entstehen neu, da die Auslaugung im Untergrund weitergeht. Wo vor einigen Jahrzehnten noch festes Land war, stehen heute abgestorbene Buchen bis zu einem Meter tief im Wasser. Die Grüne und die Neue Lache sind vor etwa 100 Jahren eingebrochen. Die Schwarze Lache ist bereits in einer Landkarte aus dem Jahr 1828 verzeichnet und verlandet allmählich. Andere verlandete Gewässer gleichen inzwischen schon einem Moor. 

    Die Pflanzen- und Tierwelt der Lachen ist einzigartig in Hohenlohe. In der Schwarzen Lache hat sich ein Moorbirken-Bruchwald mit teils dichten Torfmoospolstern angesiedelt. Die jüngeren Lachen prägen Großseggenriede aus Sumpf-, Schnabel- oder Steifer Segge. Darin fallen die hübschen Gelben Schwertlilien auf. Besonders geschützt ist das im Juli mit tiefroten Blütensternen blühende Sumpfblutauge, das hier eines seiner wenigen Vorkommen im nördlichen Württemberg hat. In den Tümpeln finden Ringelnattern, Frösche und Molche wertvolle Lebensräume. Zahlreiche Libellen, darunter seltene Arten wie Falkenlibelle, Großes Granatauge oder Speer-Azurjungfer, können hier beobachtet werden.

    Pünktlich zum 80-jährigen Bestehen des Naturschutzgebiets hat sich ein alter Wunsch der Naturschützer erfüllt, der bereits vom damaligen Leiter der staatlichen Naturschutzstelle, Hans Schwenkel, geäußert wurde, bevor das Schutzgebiet 1937 ausgewiesen wurde: der obere und untere Reußenbergweiher wurden dieses Jahr abgefischt, vorübergehend abgelassen und aus der Nutzung entlassen. 

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Wir ziehen mit der Forstverwaltung, die die Weiher verwaltet, an einem Strang und werden diese wertvollen Gewässer als Lebensraum für Libellen und Amphibien optimieren. Ich kann Ihnen den Besuch unseres ältesten Naturschutzgebietes nur empfehlen - und mit der Umnutzung der Weiher lohnt sich der Besuch noch mehr“, so Reimer. 

    Hierfür ist ein Management vorgesehen, das nicht nur den Weiher dauerhaft erhält, sondern durch welches letztendlich auch die Dynamik großer Fließgewässer oder natürlicher Seen mit wechselnden Wasserständen im Uferbereich simuliert wird: man lässt das Wasser für einen gewissen Zeitraum ab. Bereits in diesem Frühjahr geschah dies beim unteren Reußenbergweiher. Der Teichboden trocknete aus und der Schlamm zersetzte sich. Schon nach zwei Monaten hatte sich eine Teichbodenflora mit besonderen Pflanzenarten angesiedelt, wie dem Froschlöffel und dem gefährdeten Strand-Ampfer. Die Samen der Arten haben seit vielen Jahren im Teichschlamm überdauert und auf den Augenblick des Trockenfallens „gewartet“ - eine besondere Anpassung der Arten an diesen Lebensraum. Der obere Reußenbergweiher wurde jetzt im Herbst abgelassen und bleibt den Winter über leer, damit der Schlamm ausfrieren und sich zersetzen kann. Die Weiher sollen im nächsten Frühjahr wieder mit Wasser befüllt - im Fachjargon „bespannt“ -, aber nicht wieder mit Fischen besetzt werden. So können sich die Gewässer zu ungestörten Lebensräumen für Libellen, Amphibien und Co. entwickeln. Ein Ablassen und Wiederbespannen in regelmäßigem Turnus ist für die Weiher auch in Zukunft wichtig, damit sie nicht verschlammen.

    Hinweise für Besucher des Naturschutzgebiets: 

    Das Naturschutzgebiet liegt rund fünf Kilometer nordwestlich von Crailsheim. Es ist gut von Maulach im Süden oder Triensbach im Norden zu erreichen. Im Gebiet sind verschiedene Rundwanderstrecken ausgeschildert. Das Regierungspräsidium weist darauf hin, dass aus Naturschutzgründen das Entnehmen von Pflanzen und Tieren, das Befahren des Gebiets sowie Zelten und Lagern verboten sind.


    Im Frühjahr abgelassener Reußenbergweiher. Der austrocknende Schlamm am Teichboden bekommt Risse. Foto: Bernd Kunz


    Zwei Monate später hat sich eine spezielle Teichbodenflora angesiedelt. Foto: Bernd Kunz


  • Abteilung 1
    02.01.2018
    Sternsinger besuchen erstmals die LEA Ellwangen
    Pressevertreter sind für Mittwoch, 3. Januar 2018, 14 Uhr herzlich eingeladen

    Sehr geehrte Damen und Herren, 

    bereits in der Advents- und Weihnachtszeit wurden den Bewohnern der LEA Ellwangen Traditionen und Bräuche rund um die Feiertage näher gebracht. Nun werden auf Einladung der LEA Leitung erstmals die Sternsinger zu Gast in der LEA in Ellwangen sein. 

    Die Presse ist zu diesem Besuch ganz herzlich eingeladen. Die Veranstaltung beginnt am Gebäude 90 (in der Kinderbetreuung). Bitte kommen Sie vorab zu Pforte, Sie werden von dort abgeholt und zum Gebäude 90 gebracht. 

    Wir laden Sie herzlich ein am

    Mittwoch, 3. Januar 2018 um 14:00 Uhr
    LEA Ellwangen (Treffpunkt Pforte LEA Ellwangen 13:45 Uhr)
    Georg-Elser-Straße 2
    73479 Ellwangen 

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen! 

    Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. 

    Mit freundlichen Grüßen Matthias Kreuzinger
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, Telefonl 0711 904-10002

  • Abteilung 1
    02.01.2018
    Änderung des Landestariftreue- und Mindestlohngesetzes (LTMG)
    Kopplung des vergabespezifischen Mindestentgelts an den bundesgesetzlichen Mindestlohn vermeidet Rechtsunsicherheiten und schafft Transparenz

    Das Landestariftreue- und Mindestlohngesetz (LTMG) regelt seit 1. Juli 2013 die Tariftreue und die Mindestentgelte bei öffentlichen Aufträgen in Baden-Württemberg. Es verpflichtet Auftragnehmer bei öffentlichen Aufträgen dazu, sich an geltende Tarifregelungen zu halten und ein Mindestentgelt (bisher 8,50 Euro) zu bezahlen. Anwendung findet das Gesetz bei öffentlichen Aufträgen von Landesbehörden, Kommunen oder sonstigen öffentlichen Auftraggebern ab einem Auftragswert von 20.000 Euro (ohne Umsatzsteuer) in Baden-Württemberg. 

    Nach dem Mindestlohngesetz (MiLoG) galt in Deutschland seit dem 1. Januar 2017 ein allgemeiner gesetzlicher Mindestlohn in Höhe von 8,84 Euro brutto je Zeitstunde. Das vergabespezifische Mindestentgelt nach dem LTMG wich damit vom gesetzlichen Mindestlohn ab. Der bundesgesetzliche Mindestlohn gilt aber für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Er ist damit von den Unternehmen auch im Rahmen öffentlicher Aufträge grundsätzlich gegenüber ihren Beschäftigten zu beachten. 

    Um das LTMG dauerhaft an die Höhe und sonstigen Vorgaben des bundesgesetzlichen Mindestlohns nach dem Mindestlohngesetz zu koppeln, wurde das LTMG in § 4 neu gefasst (Gesetzblatt von Baden-Württemberg vom 30. November 2017, Seite 597). Damit entsprechen sich künftig das vergabespezifische Mindestentgelt nach dem LTMG und der bundesgesetzliche Mindestlohn. Einer eigenständigen Festsetzung des vergabespezifischen Mindestentgelts bedarf es nicht mehr. Dadurch werden Rechtsunsicherheiten vermieden und mehr Transparenz geschaffen.

    Die Servicestelle beim Regierungspräsidium Stuttgart informiert Unternehmen und Arbeitnehmer zum LTMG. Der Gesetzestext, Entgeltregelungen aus den relevanten Tarifverträgen und eine FAQ-Liste sind unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/Themen/Wirtschaft/Tariftreue/Seiten/default.aspx zu finden. Auch die aktuellen Muster für die Abgabe der Tariftreue- und Mindestentgelterklärungen, mit denen Auftragnehmer die Einhaltung des LTMG gegenüber dem Auftraggeber dokumentieren, sind unter diesem Link erhältlich. Diese wurden an die neue Gesetzeslage angepasst. 

    Über aktuelle Änderungen auf der Homepage und Änderungen bei den Mustererklärungen informiert die Servicestelle per Newsletter, welcher derzeit von etwa 130 öffentlichen Auftraggebern und Unternehmern genutzt wird. Anmeldung zum Newsletter per E-Mail an: servicestelle_ltmg@rps.bwl.de 

  • Abteilung 9
    02.01.2018
    Winterliche Grippewelle breitet sich in Baden-Württemberg aus: Influenzanachweise überall im Land
    Landesgesundheitsamt rät weiterhin zur Impfung
     Influenza-Meldungen nach Meldekreis Baden-Württemberg, Meldewoche 40-52, Stand: 02.01.2018, 10:00 Uhr, Quelle: RPS

    ​Entsprechend der winterlichen Jahreszeit breitet sich die Influenza in Baden-Württemberg landesweit aus. Aus nahezu allen Land- und Stadtkreisen sind mittlerweile Fälle gemeldet, einzig aus Baden-Baden wurden noch keine laborbestätigten Fälle von echter Virusgrippe übermittelt. Vom Säugling bis ins hohe Alter sind alle Altersgruppen betroffen. Die höchsten Neuerkrankungsraten werden derzeit bei Kindern im Kindergartenalter und bei Personen über 70 Jahren registriert. Leider sind auch erste Influenza-Todesfälle in Baden-Württemberg zu beklagen. Zwei Personen im achten Lebensjahrzehnt verstarben an Virusgrippe, eine Person war ungeimpft, in einem Fall konnte der Impfstatus bislang nicht erhoben werden.

    Die aktuelle Situation in BW entspricht damit dem aktuellen europaweiten Trend der Influenza-Nachweise. Aktuell werden europaweit Influenza A (H3N2) und Influenza B (Yamagata-Linie) als dominante Erreger beobachtet.
    Quelle: http://flunewseurope.org/

    Das Landesgesundheitsamt bekräftigt die Empfehlung, sich gegen Influenza impfen zu lassen. Nach der Influenza-Impfung benötigt der Körper 10-14 Tage bis er gezielt Abwehrkräfte mobilisiert und Antikörper gebildet hat.

    Bei Verdacht auf einen schweren Verlauf einer Influenza-Erkrankung oder wenn ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf besteht, wie hohes Lebensalter, Vorerkrankungen oder vorliegende Schwangerschaft, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden und eine antivirale Therapie erwogen werden. Eine Therapie mit antiviralen Arzneimitteln sollte so früh wie möglich, das heißt innerhalb von 48 Stunden nach Auftreten der ersten Symptome, begonnen werden.

    Hinweis: Auch in den traditionellen Urlaubszielen steigt die Influenzaaktivität an.

    Schweiz: Grippeähnliche Erkrankungen sind schweizweit weit verbreitet, mit zunehmender Häufigkeit.
    Quelle: https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/themen/mensch-gesundheit/uebertragbare-krankheiten/ausbrueche-epidemien-pandemien/aktuelle-ausbrueche-epidemien/saisonale-grippe---lagebericht-schweiz.html

    Aus Frankreich wird über eine starke Zunahme der Influenza berichtet. In France Métropolitaine = Mutterland ohne Überseegebiete herrscht A/H1N1 vor.
    Quelle: https://www.grippenet.fr/fr/nouveaute/2017/12/20/activite-grippe-201750/

    Spanien verzeichnet ebenfalls einen Anstieg. Aus den Provinzen am Mittelmeer und aus Nordostspanien wird von einer epidemischen Ausbreitung mit zunehmender Influenzaaktivität berichtet.
    Quelle: http://vgripe.isciii.es/inicio.do

    Hintergrundinformationen:

    Meldezahlen zu Influenza beziehen sich auf Influenzavirus-Nachweise und Influenza-Erkrankungen im epidemiologischen Zusammenhang. Es ist davon auszugehen, dass wird nur bei einem kleinen Teil von Patienten eine Influenza-Diagnostik veranlasst wird. Der Umfang hängt stark von der öffentlichen Aufmerksamkeit und dem diagnostischen Vorgehen ab, die beide in verschiedenen Jahren und Regionen sehr unterschiedlich sein können. Aus diesen Gründen spiegeln die Meldezahlen den zeitlichen Verlauf einer Grippewelle mit zusätzlichen wichtigen Einzelfallinformationen wider, aber nicht die regionale Verteilung der Krankheitslast in der Bevölkerung.

    Influenza-Fälle/100.000Einwohner Baden-Württemberg nach Altersgruppe Meldewoche 40-52, Stand: 02.01.2018, 10:00 Uhr, Quelle: RPS
     Influenza-Fälle/100.000Einwohner Baden-Württemberg nach Altersgruppe Meldewoche 40-52,
    Stand: 02.01.2018, 10:00 Uhr
    Influenza-Meldungen nach Erreger Baden-Württemberg Meldewoche 40-52, Stand: 02.01.2018 , 10:00 Uhr, Quelle: RPS
    Influenza-Meldungen nach Erreger Baden-Württemberg Meldewoche 40-52,
    Stand: 02.01.2018 , 10:00 Uhr
     

  • Abteilung 1
    29.12.2017
    Neues Geldwäschegesetz bringt zahlreiche Änderungen - Regierungspräsident Wolfgang Reimer nimmt betroffene Unternehmen in die Pflicht
    Unternehmen müssen bei nachhaltigen und groben Verstößen nicht nur mit empfindlichen Geldbußen rechnen sondern zusätzlich eine Untersagung ihres Gewerbes befürchten

    ​Am 26. Juni 2017 trat das neue Geldwäschegesetz in Kraft, welches zahlreiche Änderungen mit sich brachte. Das Gesetz gilt für Unternehmen im Nichtfinanzsektor, unter anderem für Immobilienmakler und Güterhändler (beispielsweise Kfz-Händler oder Juweliere). Das Regierungspräsidium Stuttgart überprüft die Unternehmen als zuständige Aufsichtsbehörde zwischenzeitlich auch nach der neuen Rechtslage.

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer lobt die wertvolle und wichtige Arbeit, welche im Bereich der Geldwäscheprävention nun seit bereits über sieben Jahren geleistet wird. „Es ist erfreulich, dass sich viele Unternehmerinnen und Unternehmer um eine gewissenhafte Umsetzung ihrer Pflichten nach dem Geldwäschegesetz bemühen“, erklärte Reimer. Gleichzeitig nimmt er aber auch die Unternehmen in die Pflicht, welche das Gesetz bisher nicht zufriedenstellend beachtet haben: „Wer durch die Nichtbeachtung seiner Sorgfaltspflichten Profit erzielen will, sollte wissen, dass die Sanktionsmöglichkeiten hoch sind. Durch die regelmäßig durchgeführten, verdachtsunabhängigen Kontrollen und durch die Sanktionsmöglichkeiten, die von empfindlichen Geldbußen bis zur Untersagung eines Gewerbes reichen können, trägt das Regierungspräsidium dazu bei, illegales Handeln aufzudecken und zu bekämpfen“, so der Regierungspräsident.

    Zu den wesentlichen Änderungen im Geldwäschegesetz gehört die Installation eines umfassenden Risikomanagements, welches beispielsweise die Erstellung einer unternehmensspezifischen Risikoanalyse beinhaltet. Für Güterhändler wurde zudem die Höhe von Barzahlungen, bei denen sie allgemeine Kundensorgfaltspflichten einzuhalten haben von 15.000 Euro auf 10.000 Euro herabgesetzt. Des Weiteren werden die Kundensorgfaltspflichten bei Güterhändlern nun auch bei Barauszahlungen von 10.000 Euro oder mehr ausgelöst. Bisher waren nur die Bareinnahmen von dieser Regelung betroffen.

    Ebenfalls von großer Bedeutung sind die Änderungen im Bereich des Verdachtsmeldewesens. Bisher musste das Unternehmen bei einem Verdacht auf Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung sowohl dem Bundeskriminalamt als auch der zuständigen Strafverfolgungsbehörde eine Verdachtsmeldung schicken. Mit Inkrafttreten des neuen Geldwäschegesetzes hat das Unternehmen jetzt nur noch eine Verdachtsmeldung zu tätigen. Diese ist an die dafür neu gegründete Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen (FIU) zu richten, welche beim Zoll angesiedelt ist. Zur Tätigung der Meldung ist eine einmalige Registrierung nötig. Die Meldung kann unmittelbar danach über ein abgesichertes Web-Portal des Zolls getätigt werden. In Ausnahmefällen ist weiterhin eine Meldung per Fax möglich. Weitere Informationen hierzu können auf der Homepage der FIU unter http://www.zoll.de/DE/Der-Zoll/FIU/fiu_node.html abgerufen werden.

    Im Rahmen der Änderung wurden die bisher 17 Bußgeldtatbestände auf nun 64 Tatbestände erweitert. Ebenso wurde der Bußgeldrahmen von bisher maximal 100.000 Euro pro Verstoß auf nun maximal fünf Millionen Euro erhöht. Alternativ kann das Bußgeld auch 10 Prozent des Gesamtumsatzes betragen, den das betroffene Unternehmen im vorausgegangenen Geschäftsjahr erzielt hat. Beachtenswert ist die nun gesetzlich normierte Vorgabe an die Aufsichtsbehörden, unanfechtbare Bußgelder und sonstige bestandskräftige Maßnahmen nun auf deren Homepage zu veröffentlichen. Dies könnten die betroffenen Unternehmen noch weitaus mehr missbilligen als eine hohe Geldstrafe.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart hat seit Inkrafttreten des neuen Gesetzes insgesamt sieben bestandskräftige Maßnahmen in den Branchen Kfz-Handel sowie Schmuck- und Uhrenhandel anonymisiert auf seiner Homepage unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/rps/Service/Bekanntmachung/Seiten/default.aspx veröffentlicht. Es geht dabei insbesondere um festgesetzte Zwangsgelder gegen Unternehmen, welche sich weigern, bestimmte Unterlagen und Informationen vorzulegen.

    In Deutschland werden nach Expertenmeinung jährlich ungefähr 100 Milliarden Euro aus dem kriminellen Milieu in den legalen Wirtschaftskreislauf eingeschleust. Geldwäschehandlungen können z. B. auch durch den Immobilienhandel oder den Edelmetallhandel erfolgen. Umso wichtiger ist es, dass die davon betroffenen Unternehmen das Geldwäschegesetz kennen und sich zu schützen wissen.

    Weitere Informationen zum Geldwäschegesetz erhalten die betroffenen Unternehmen auf der Homepage der Regierungspräsidien Baden-Württemberg (https://rp.baden-wuerttemberg.de/Themen/Sicherheit/Seiten/Geldwaesche.aspx).

  • Abteilung 1
    28.12.2017
    Zertifiziertes Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001 im RP Stuttgart
    Wichtiger Schritt in Richtung klimaneutrale Landesverwaltung
     Logo Energiemanagementsystem

    ​Im Jahr 2015 hatte das Regierungspräsidium Stuttgart, ebenso wie die anderen Re-gierungspräsidien und weitere Behörden des Landes, zugesagt, ein Energiemanagementsystem nach den Anforderungen der DIN EN ISO 50001 im Hauptgebäude in Stuttgart-Vaihingen, einzuführen. Damit möchte die Behörde einen Beitrag zum gemeinsamen Ziel der weitgehend klimaneutralen Gestaltung der Landesverwaltung bis 2040 leisten.

    Im Frühjahr 2016 war es dann soweit: Das Energiemanagementsystem des Regierungspräsidiums wurde von zwei externen Gutachtern geprüft und anschließend zertifiziert.

    Seitdem ist einiges passiert und das RP Stuttgart arbeitet kontinuierlich daran, energierelevante Aspekte noch mehr in seine Entscheidungen und in den Arbeitsalltag zu integrieren. Der strukturierte Managementansatz hilft dabei, die Hauptenergieverbraucher besser identifizieren zu können und daraus geeignete Maßnahmen abzuleiten. So konnte der jährliche Stromverbrauch seit 2013, unter anderem durch Optimierungen von Laufzeiten technischer Anlagen und die Umstellung auf LED-Beleuchtung, um knapp 10 % reduziert werden. Der Heizenergieverbrauch konnte im Vergleich zu 2013 um knapp 5 % gesenkt werden. Bei der Prüfung von Energiesparpotenzialen hat sich außerdem gezeigt, dass neben baulichen und technischen Optimierungen, das bewusste Verhalten eines jeden Einzelnen ein wichtiger Baustein für den Erfolg des Systems und die Verbesserung der energetischen Leistung (Energieverbrauch) ist.

    Beispiele für in den Jahren 2016 und 2017 ergriffene Maßnahmen sind:

    • Umstellung auf LED-Beleuchtung, teilweise mit Präsenzmeldern
    • Austausch elektrischer Geräte durch energieeffiziente Modelle (z.B. Klimageräte)
    • Optimierung der Einstellungen an der Gebäudeleittechnik (z.B. Verkürzen der Laufzeiten der Lüftungsanlagen)
    • Mitarbeitersensibilisierung durch Schulungen


    Die Wirksamkeit des Energiemanagementsystems wird jährlich in Form von externen und internen Audits überprüft. Dass das RP Stuttgart bei diesen Auditierungen bislang immer gute Ergebnisse erzielen konnten, ist zu einem großen Teil der positiven Grundhaltung und der Unterstützung durch die einzelnen Beschäftigten zu verdanken.

    Um die Klimaschutzziele zu erreichen, muss kontinuierlich an der Verbesserung der energetischen Leistung gearbeitet werden. Die Einführung eines Energiemanagementsystems war ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

    Hintergrundinformationen


    Die Einführung von Energiemanagementsystemen nach DIN EN ISO 50001 ist grundsätzlich freiwillig. In Baden-Württemberg sind bereits alle Landesministerien sowie 10 weitere Behörden zertifiziert. Durch organisatorische und technische Maßnahmen wird eine langfristige Verbesserung der energetischen Leistung angestrebt. Die Wirksamkeit von Energiemanagementsystemen wird regelmäßig in Form von Externen und Internen Audits überprüft. Re-Zertifizierungen werden nach neuer Akkreditierung gemäß ISO 50003 durchgeführt.

    Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/rps/Service/Documents/RPS_Energiemanagement.pdf.

  • Abteilung 1
    28.12.2017
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer bestellt Gerhard Kieninger als neue ehrenamtliche Ansprechperson für das Ombudswesen in der Flüchtlingsaufnahme ins Amt
    Reimer: „Ich bin froh, dass wir Gerhard Kieninger als neue Ombudsperson gewinnen konnten. Er bringt die besten Voraussetzungen für dieses Amt mit.“
     Antrittsbesuch Herr Kieninger (rechts, links LEA-Leiter Berthold Weiß) in der LEA Ellwangen, Foto RP Stuttgart, Fotograf Gerd Höflacher

    ​Bereits im Sommer 2017 zeichnete sich im Bereich des Ombudswesen in der Flüchtlingsaufnahme ein Wechsel ab. In der vergangenen Woche konnte Regierungspräsident Wolfgang Reimer nun die neue Ombudsperson für den Regierungsbezirk Stuttgart bestellen. Heute (am 28. Dezember) war Herr Kieninger auf Antrittsbesuch in der LEA Ellwangen, wo ihn LEA-Leiter Berthold Weiß herzlich empfing.

    „Mit Gerhard Kieninger erhält die Flüchtlingsarbeit im Regierungsbezirk kompetente Unterstützung“, erklärte Reimer. „Ich bin froh, dass wir ihn für dieses Amt gewinnen konnten. Mit seinem außerordentliche ehrenamtlichen Engagement und seiner Berufserfahrung bringt Gerhard Kieninger die besten Voraussetzungen für sein neues Amt mit“, führte der Regierungspräsident aus.

    Gerhard Kieninger wurde 1961 geboren. Er war 28 Jahre lang bis 2016 Bürgermeister der Stadt Niederstotzingen. Seit 2012 ist er ehrenamtlicher Vorsitzender des Regionalverbands Ostwürttemberg. Für sein soziales Engagement in langjähriger Vereins- und Gremienarbeit erhielt er 2016 die Martinus-Medaille der Diözese Stuttgart-Rottenburg, das Goldene Verdienstkreuz des Kreisfeuerwehrverbandes Heidenheim, sowie 2015 die Silberne Verdienstmedaille des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg und des Deutschen Roten Kreuzes.

    Gerhard Kieninger wurde bis zum 31. Juli 2019 zur ehrenamtlichen Ansprechperson für das Ombudswesen bestellt. Seine Vorgängerin, Susanne Löffler, ist zum 31. Juli 2017 nach Ende der zweijährigen Amtszeit aus dem Amt ausgeschieden.

    Die Ombudsstelle ist Ansprech-, Mittler- und Unterstützungsstelle für Flüchtlinge und ehrenamtlich engagierte Bürger in Fragen der Unterbringung, Versorgung und Betreuung von Flüchtlingen in Baden-Württemberg während der Erstaufnahme. Aufgabe der ehrenamtlichen Ansprechperson im Regierungsbezirk Stuttgart ist es, neben den Mitarbeitern der Verwaltung sowie der Sozial- und Verfahrensberatung in den Landeserstaufnahmeeinrichtungen als unabhängiger Kontakt für Helfer und Flüchtlingen zu agieren. In dieser Funktion arbeitet die Ansprechperson im Regierungsbezirk eng mit der Ombudsperson des Landes beim Innenministerium zusammen. Die Aufgabe umfasst das Aufgreifen von aktuellen Vorgängen, die Vermittlung bei Konflikten und das Weitertragen von Anliegen zwischen ehrenamtlichen Helfern, hauptamtlichen Verwaltungen und Personal und auch von Flüchtlingen.

    Die Auswahl und die Bestellung der vier ehrenamtlichen Ansprechpartner – eine Person je Regierungsbezirk - erfolgt durch die jeweiligen Regierungspräsidien.

  • Abteilung 9
    28.12.2017
    Silvesterfeuerwerk in Baden-Württemberg: Vorsicht beim farbenfrohen Spektakel
    Eltern sollten Ihre Kinder vor Lärm und Gefahren durch Feuerwerk schützen

    ​Zum Jahresausklang dürfen oftmals auch Kinder einmal länger aufbleiben. Für den Nachwuchs ist das Feuerwerk zu Silvester ein besonderes Spektakel. Doch Böller und Knaller sind auch eine Gefahr für die Ohren. Besonders gefährdet sind Kinder und Jugendliche. Eltern sollten als Lärmwächter einen Hörschaden bei Kindern vermeiden.

    Neben Brand-, Augen- und Wundverletzungen treten Hörschädigungen besonders häufig auf. Laut der Bundesinnung der Hörakustiker (biha) erleiden jährlich über 8.000 Menschen bei den Feiern ins neue Jahr Verletzungen des Innenohrs (Quelle: https://www.biha.de/media/Presse-Informationen/171208_PM_Silvester.pdf).

    Schon ein kurzer Knall oder eine Explosion kann zu einer Schädigung des Gehörorgans mit Ohrklingeln (Tinnitus), schlagartiger Hörminderung oder gar Hörverlust führen. Am Silvester- und Neujahrstag sind Eltern deshalb als Lärmwächter für ihre Kinder besonders gefordert. Auch Kinder sollten wissen, wie empfindlich ihre Ohren sind und wie gefährlich Lärm sein kann.

    Das Landesgesundheitsamt empfiehlt deshalb:

    Kinder von Silvesterknallern und -raketen fernhalten.
    Ohren von Kindern schützen, beispielsweise mit Ohrstöpseln.
    Knaller nur im Freien abbrennen.
    Feuerwerkskörper niemals unmittelbar in der Nähe von Menschen, insbesondere Kindern zünden oder gar in Menschenansammlungen werfen.
    Feuerwerkskörper sicher aufbewahren, vor Kindern geschützt und stets getrennt von Zündhölzern oder Feuerzeugen.
    Kinder niemals mit Feuerwerkskörpern hantieren lassen
    Unmittelbar einen Arzt aufsuchen, wenn das Kind über Klingeln in den Ohren oder Ohrensausen klagt.

    Verletzungen durch Feuerwerkskörper  Patienten mit Verbrennungen und Augenverletzungen füllen regelmäßig die Notfallambulanzen. Ursache hierfür ist oft unsachgemäßer und unvorsichtiger Umgang mit Feuerwerkskörpern. Deshalb nur Produkte kaufen, die eine BAM-Kennzeichnung der Bundesanstalt für Materialprüfung aufweisen.  Auf die Veröffentlichung des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg hierzu weisen wir hin:

    http://um.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/silvesterfeuerwerk-blindgaenger-keinesfalls-nochmals-anzuenden/

  • Abteilung 5
    27.12.2017
    Regierungspräsidium weist neue Naturschutzgebiete „Bullenberg-Dudelberg-Stockhau“ und „Kutschenberg-Heuschlaufenberg-Stürzelberg“ (Landkreise Heidenheim und Göppingen) aus
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Naturschutzgebiete sind Investitionen in die Zukunft und ein wichtiger Beitrag für den Erhalt der Artenvielfalt.“
     Naturschutzgebiet „Kutschenberg-Heuschlaufenberg-Stürzelberg“ Foto: Depner / RP Stuttgart

    ​Das Regierungspräsidium hat in diesen Tagen zwei neue Naturschutzgebiete in den Landkreisen Heidenheim und Göppingen in der Nähe von Söhnstetten ausgewiesen: „Bullenberg-Dudelberg-Stockhau“ mit einer Größe von 101,4 Hektar und „Kutschenberg-Heuschlaufenberg-Stürzelberg“ und Göppingen mit 76,3 Hektar.

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer sagte: „Die Ausweisung der beiden Naturschutzgebiete ist ein erster Schritt, die beeindruckende Heidelandschaft auf der Heidenheimer Alb dauerhaft zu erhalten und zu entwickeln. Naturschutzgebiete sind Investitionen in die Zukunft und ein wichtiger Beitrag für den Erhalt der Artenvielfalt“, betonte Reimer.

    „Der Naturschutzgebietsstatus ist auch ein Beitrag gegen das Artensterben und den zunehmenden Verlust von Biotopen. Einen nachhaltigen Schutz für seltene und bedrohte Pflanzen und Tiere erreichen wir sehr wirkungsvoll, indem wir solche Gebiete ausweisen.“

    Die Schutzgebietsverordnungen werden demnächst im Gesetzblatt verkündet und treten nach einer zweiwöchigen Auslegungsfrist in Kraft.

    Mit den beiden neuen Naturschutzgebieten wächst die Zahl der Naturschutzgebiete im Regierungsbezirk Stuttgart auf 259.

    Hintergrundinformationen


    Das Regierungspräsidium Stuttgart ist als höhere Naturschutzbehörde dafür zuständig, Naturschutzgebiete auszuweisen und damit Lebensräume seltener Pflanzen und Tiere sowie Landschaften von besonderer Eigenart und Schönheit zu erhalten. Die beiden auf der Heidenheimer Alb gelegenen Gebiete werden den Anforderungen an ein Naturschutzgebiet mehr als gerecht: Über 650 Pflanzen- und Tierarten konnten nachgewiesen werden, wovon einige in den Roten Listen der gefährdeten Pflanzen und Tiere aufgeführt sind. Besonders hervorzuheben sind Katzenpfötchen, Küchenschelle sowie verschiedene Enzian- und Orchideenarten. Schmetterlinge wie Rotbraunes Wiesenvögelchen, Heuschrecken wie Rotflügelige Schnarrschrecke und Vögel wie Milane und Neuntöter haben hier ihr Refugium. Zudem halten sich regelmäßig Fledermäuse in den Gebieten auf.

    Zentrales Schutzgut sind Wacholderheiden und wacholderfreie Kalkmagerrasen in vielfältiger Ausprägung. Sie machen in ihrer guten und charakteristischen Ausbildung die Eigenart und Schönheit der Umgebung von Söhnstetten aus. Im Landkreis Heidenheim sind solche Heiden zwischen 1960 und 1990 um 40 Prozent zurückgegangen. Hauptursachen sind mangelnde Nutzung, Aufforstung, Intensivierung der landwirtschaftlichen Nutzung und Überbauung. Angrenzend an die Heiden kommen weitere hochwertige Lebensräume vor, wie Blumenwiesen (mageren Flachland-Mähwiesen) und sogenannte Buchenalthölzer. Dabei handelt es sich zum Teil um ehemalige Weidewälder mit vielen eindrucksvollen, oft mehrstämmigen, alten Buchen, die reichlich Totholz und Baumhöhlen aufweisen. Dieses Mosaik an Lebensräumen ist die Grundlage für den Artenreichtum und nicht zuletzt für ein schönes Landschaftsbild.

    Eine Heidelandschaft ist nicht selbstverständlich. Damit die Landschaft so schön und artenreich bleibt, muss sie wie bisher naturverträglich genutzt und gepflegt werden. In den Naturschutzgebieten heißt das konkret: Wacholderheiden und Magerrasen werden beweidet, damit sie nicht zuwachsen. Schafherden mit Wanderschäfer und Hütehunden ziehen regelmäßig über die Heideflächen. Die Schafe fressen das Gras kurz und beugen der Verbuschung vor. Sollten doch einmal Gehölze aufkommen, dann knabbern Ziegen sie ab oder es erfolgt eine ergänzende Pflege von Hand. Gerade in Naturschutzgebieten kann die Naturschutzverwaltung die Landschaftspflege finanziell über die Landschaftspflegerichtlinie optimal fördern und sich auf diese Weise zusammen mit den Bewirtschaftern für den Erhalt und die Entwicklung der Landschaft einsetzen.

    Das Regierungspräsidium weist darauf hin, dass zum Schutz von Lebensräumen, Pflanzen und Tieren Regeln zu beachten sind, die in den Naturschutzgebiets-Verordnungen aufgeführt sind. Zum Beispiel dürfen die Naturschutzgebiete nur auf den vorhandenen Wegen betreten werden; Fahrradfahren ist in freier Landschaft auf befestigten Wegen, im Wald auf befestigten Wegen von mindestens 2 m Breite erlaubt. Verboten ist es, Pflanzen zu pflücken und zu zertreten, Tiere zu fangen, Hunde frei laufen zu lassen, zu picknicken, Feuer zu machen oder zu grillen sowie Abfälle wegzuwerfen. Die Naturschutzgebiete laden zur ruhigen Naherholung und Naturbeobachtung ein und können auf vorhandenen Wegen erwandert und erlebt werden.


    Wacholderheide im Naturschutzgebiet „Bullenberg-Dudelberg-Stockhau“ Depner / RP Stuttgart
  • Abteilung 5
    22.12.2017
    Naturschutzgebiet Jusi bei Kohlberg (Landkreis Esslingen) feiert 25-jähriges Jubiläum
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Der Ausblick ist grandios und erdet. Überzeugen Sie sich selbst und machen Sie eine Winterwanderung auf den Jusi.“
     Der Bergsporn des Jusis über Kohlberg, Aufgenommen 1991, kurz vor der Unterschutzstellung. Die Hänge waren weitgehend gehölzfrei. Dieser Zustand wird wieder angestrebt. Luftbild: RP Stuttgart

    ​Wer kennt ihn nicht, den „Jusi“, den mystisch anmutenden Ausläufer der Schwäbischen Alb, den Kohlberger Hausberg, der mit seinen kahlen Flanken weit ins Land leuchtet? 1992 hat das Regierungspräsidium Stuttgart den Jusi, zum Naturschutzgebiet ernannt.

    „25 Jahre ist das nun her. Gründe gab und gibt es genug“, sagt Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Der Jusi ist als ehemaliger Vulkanschlot eine große geologische Besonderheit, er weist schutz- und pflegebedürftige Lebensräume wie Halbtrockenrasen auf und er ist ein Refugium zahlreicher, gefährdeter Tier- und Pflanzenarten. Und auch die Menschen zieht es immer wieder herauf. Der Ausblick ist grandios und erdet.“ Nachdem auf dem Jusi neben der Beweidung mit der Ziegenherde des Schwäbischen Albvereins in den letzten Jahren umfangreiche Erstpflege- und Nachpflegearbeiten durchgeführt wurden, seien die Berghänge wieder weitgehend offen und gewährten freie Aussicht. Reimer: „Überzeugen Sie sich selbst und machen Sie eine Winterwanderung auf den Jusi.“

    Als das Naturschutzgebiet vor 25 Jahren ausgewiesen wurde, galt es, Vegetationsschäden und Bodenerosion am Aufstiegsweg zu stoppen. Das Regierungspräsidium sanierte daraufhin den Wanderweg, schloss die Wegabschneider und befestigte den Weg an den steilsten Stellen mit Stufen. In den letzten Jahren war aber vor allem der Gehölzaufwuchs auf den Halbtrockenrasen zu einem Problem geworden. Große Anstrengungen waren nötig, um die vielerorts mit Büschen und Bäumen zugewachsenen und teils sehr steilen Hänge wieder freizubekommen. Doch genau dies ist für den Erhalt der Biologischen Vielfalt in Kohlberg von herausragender Bedeutung. Denn nur durch die Erhaltung und Wiederausdehnung kurzrasig offener Magerrasen kann sichergestellt werden, dass dort seltene Arten wie der Schwarzfleckige Ameisenbläuling oder die Blauflügelige Ödlandschrecke überleben. Für den Erhalt der Offenlandbiotope ist großer Einsatz erforderlich. Die Naturschutzverwaltung setzt verstärkt auf Schaf- und Ziegenbeweidung. Mit Erfolg: Die geländetauglichen tierischen Rasenmäher fressen das Gras ab und beugen so erneuter Verbuschung vor. Ziegen knabbern zudem auch Gehölze ab. Um die Flächen effektiv offen zu halten oder wieder zu öffnen, muss jedoch zusätzlich von Hand und mit Maschineneinsatz gepflegt werden. Aber das lohnt sich nun auch. Tiere,  der Landschaftspflegetrupp des Regierungspräsidiums und des Schwäbischen Albvereins, fleißige Helfer der Ortsgruppe Kohlberg  vom Albverein sowie viele weitere Beteiligte arbeiten am Jusi Hand in Hand oder besser Maul in Hand.

    Wanderer können sich jetzt wieder an der freien Aussicht freuen und die lichtbedürftigen Pflanzen- und Tierarten der Halbtrockenrasen haben eine Chance zu überleben. Viele dieser Pflanzen blühen zwar jetzt nicht und die meisten Tiere halten Winterruhe, aber ein paar verblühte Disteln, den Thymian oder die Dornige Hauhechel lassen sich sehen. Diese Pflanzen werden von den Schafen nicht gefressen, da sie dornig sind oder ihnen nicht schmecken. An die Halbtrockenrasen grenzt ein naturnaher Laubwald an, der ebenfalls zum Naturschutzgebiet Jusi gehört. Hier blühen im Sommer Türkenbundlilien und Orchideen wie Stattliches Knabenkraut, Rotes und Weißes Waldvögelein.

    Hintergrundinformationen

    Tipps für Winterwanderer:
    Die Feiertage zum Jahreswechsel stehen bevor. Warum nicht einen Ausflug zum Jusi machen? Auf gut angelegten Wegen den Gipfel ersteigen und den Ausblick ins Albvorland genießen? Sich an den Informationstafeln des Gustav-Ströhmfeld-Wegs über Natur und Landschaft informieren? An der Feuerstelle (mit Schutzhütte) nahe des Jusigipfels eine Weihnachtswurst braten?

    Start ist in Kohlberg, das von Metzingen (Bahnstation) oder Neuffen (Endstation „Tälesbahn“) mit Linienbussen erreichbar ist. Ein Wanderparkplatz befindet sich am Ortsende von Kohlberg Richtung Kappishäusern. Einen so freien, weiten Blick wie bei dieser Wanderung gibt es nur selten, und das schon während des Aufstiegs. Das Panorama reicht vom Hohenzollern bis zu den drei Kaiserbergen und vom Schwarzwald über den Schönbuch und die Filder bis zum Schwäbisch-Fränkischen Wald. Bei aller Freude müssen im Naturschutzgebiet einige Verhaltensregeln befolgt werden. Bitte bleien Sie auf den Wegen und nehmen Sie ihre Hunde an die Leine. Feuermachen ist nur an der Feuerstelle bei der Unterstandshütte erlaubt. Abfälle müssen wieder mitgenommen werden. Außerdem ist Radfahren auf dem Weg über den Bergrücken verboten e und es dürfen weder Pflanzen noch Tiere entnommen werden.

    Hintergrundwissen Jusi – Vulkanruine am Albtrauf
    Der Jusi ist vulkanischen Ursprungs! Er ist mit über einem Kilometer Durchmesser der größte, herausgewitterte Vulkanschlot am Albrand. Von Westen gesehen ragt er aus dem Albvorland auf, im Südosten hängt er mit der Albhochfläche zusammen. Der Jusi besteht aus Vulkantuff, feinsten Lavateilchen, die nach den Vulkanausbrüchen im Tertiär, vor 16 bis 20 Millionen Jahren, beim Erkalten mit Gesteinsbruchstücken des durchschlagenen Gebirges zusammengebacken wurden. Wanderer können den Vulkantuff an einigen Böschungen aufgeschlossen sehen. Die drei großen Kalksteinbrocken am Aufstieg über den Jusirücken sind herausgewitterte Weißjura-Sinkschollen, die während der mehrmaligen Vulkanausbrüche aus den Schloträndern abbrachen und in die Vulkanröhre sanken.

    Landschaftspflege im NSG Jusi Foto: Ingo Depner, RP Stuttgart
    Landschaftspflege im NSG Jusi Foto: Ingo Depner, RP Stuttgart

  • 22.12.2017
    Hochwasserschutz - Land Baden-Württemberg bezuschusst Hochwasserschutzmaßnahmen in Reichenbach an der Fils (Landkreis Esslingen) mit rund 2,9 Millionen Euro
    Umweltminister Franz Untersteller und Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Mit dem Klimawandel werden Überflutungen leider weiter zunehmen. Gemeinsam mit den Kommunen verbessert das Land daher stetig den Hochwasserschutz im Land.“
     Übergabe des Förderbescheids, links Bürgermeister Richter, rechts Re-gierungspräsident Reimer, Foto: gemeinde Reichenbach/Fils

    ​Regierungspräsident Wolfgang Reimer hat am heutigen Freitag, 22. Dezember 2017, einen Förderbescheid in Höhe von 2,9 Millionen Euro für ein Hochwasserrückhaltebecken an Reichenbachs Bürgermeister Bernhard Richter übergeben. Das Becken wird die Bürgerinnen und Bürger im Einzugsgebiet des Reichenbachs zukünftig vor einem hundertjährlichen Hochwasserereignis schützen.

    Die Gesamtkosten für das Hochwasserrückhaltebecken Reichenbach liegen bei rund 4,5 Millionen Euro. „Eine Summe, die für eine einzelne Kommune, wie Reichenbach allein schwer zu stemmen ist. Umso mehr freut es mich, dass wir hier mit Landesmitteln in Höhen von 2,9 Millionen Euro unterstützen können. 70 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten übernehmen damit wir“, so Regierungspräsident Reimer.

    Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller machte anlässlich der Förderzusage des Landes deutlich, dass Gelder für den Hochwasserschutz sehr gut angelegt sind: „Mit jedem Euro, den wir in den Schutz vor Hochwasser und Starkregen investieren, verhindern wir ein Mehrfaches dieses Betrags an Schäden. Insgesamt hat die Landesregierung den Städten und Gemeinden in diesem Jahr rund 40 Millionen Euro für Maßnahmen im Bereich Hochwasserschutz und Gewässerökologie zur Verfügung gestellt“, so Franz Untersteller. Weitere 50 Millionen standen für Maßnahmen an Gewässern I. Ordnung bereit, für die das Land selbst zuständig ist.

    Reichenbachs Bürgermeister Richter sagte: „Ich bin dankbar, dass uns das Land bei dieser Großinvestition finanziell unterstützt, denn alleine hätten wir das neben unseren anderen Aufgaben nicht geschafft“.

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer führt an, dass im Jahr 2017 im Regierungsbezirk Stuttgart über 15 Millionen Euro in den Hochwasserschutz der Kommunen an Bächen und Flüssen und die Vorsorge gegen Starkregenereignisse geflossen sind.

    Reimer erinnerte bei der Übergabe an das Hochwasser des Jahres 2007, das beträchtliche materielle Schäden verursacht hatte: „Dieses und viele andere Ereignisse zeigen, dass wir Hochwasserrisiken nicht unterschätzen dürfen.“

    Hintergrundinformationen

    Der Reichenbach ist ein rechter Nebenfluss der Fils. Er entspringt bei Hohengehren in der Gemeinde Baltmannsweiler und mündet nach etwa 8 Kilometern in Reichenbach in die Fils.

    Das am Reichenbach gelegene und als gesteuertes Trockenbecken konzipierte Be-cken wird bereits ab einem Hochwasser, welches statistisch alle vier bis fünf Jahre auftritt, eingestaut werden. Allerdings wird der gesamte Beckenraum erst bei einem 100-jährlichen Hochwasserabfluss voll in Anspruch genommen.

    Kenngrößen des HRB:

    Einzugsgebiet: 15 km²
    Ausgelegt auf HQ100
    Zufluss bei HQ100: 23 m³/s
    Konstante Beckenabgabe: 9,7 m³/s
    Gewöhnlicher Hochwasserrückhalteraum: 95.000 m³
    Dammkronenlänge: 95 m
    Maximale Dammhöhe über Gelände: 8,3 m

  • Abteilung 5
    21.12.2017
    Gewässerrenaturierung im Vorfeld der Remstal Gartenschau 2019 - Land fördert in Schorndorf die Umgestaltung der Rems am Baurenwasen und in Weinstadt die Umgestaltung der Rems im Bereich Mühlwiesen und der Heppachmündung mit insgesamt 2,42 Millionen Euro
    Umweltminister Franz Untersteller und Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Die beiden Maßnahmen an der Rems sind ein Gewinn für Natur und Mensch im Ballungsraum Mittlerer Neckar.“
     Foto v. links: Abteilungspräsident Dr. Mezger, OB Scharmann, RP Reimer, OB Klopfer, Herr Englert © Remstal Gartenschau 2019 GmbH

    ​Die Städte Schorndorf und Weinstadt richten gemeinsam mit 14 weiteren an der Rems gelegen Kommunen die Remstal Gartenschau 2019 aus. Ein wichtiger Baustein des Gesamtkonzepts ist die Erlebbarkeit der Rems durch Aufwertung und naturnahe Umgestaltung des Gewässers. Die Maßnahmen in Schorndorf und Weinstadt sollen dort als Teile der Gartenschau die Rems für die Besucherinnen und Besucher erlebbar machen. Regierungspräsident Wolfgang Reimer übergab am heutigen Donnerstag, 21. Dezember 2017 im Rathaus in Schorndorf zwei Förderbescheide in Höhe von insgesamt rund 2,42 Millionen Euro an die Oberbürgermeister der Städte Schondorf und Weinstadt, Matthias Klopfer und Michael Scharmann. Gefördert aus Mitteln der Förderrichtlinien Wasserwirtschaft wird dort die Rems und ihre Ufer naturnah umgestaltet und gleichzeitig mit Zugängen und Aussichtsdecks erlebbar gemacht.

    Umweltminister Franz Untersteller zeigte sich erfreut, dass Schorndorf und Weinstadt diese Großprojekte umsetzen. „Die beiden Maßnahmen werten dort die bisher monotonen Gewässerabschnitte ökologisch auf“, so Untersteller. Doch nicht nur die Natur wird von den Maßnahmen profitieren. „Auch für die Menschen wird die Rems nun wieder erlebbar. Mit dem Nutzen für die Umwelt ist ein Gewinn für die Lebensqualität der Menschen verbunden“, betonte Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

    Mit rund 1,35 Millionen Euro bezuschusst das Land die Umgestaltung der Rems am Baurenwasen in Schorndorf. „Die Remsrenaturierungen sind ein wichtiger ökologischer Aspekt der Remstal Gartenschau 2019. Diese Maßnahmen ziehen sich durch das gesamte Remstal und sind ein interkommunales Projekt, das unserem Fluss seine ursprüngliche Freiheit wieder zurückgibt. Außerdem wird die Rems für die Menschen wieder erlebbar, hier in Schorndorf beispielsweise am Baurenwasen, wo wir kleine sogenannte Habitate schaffen. Wir freuen uns sehr und bedanken uns herzlich beim Land Baden-Württemberg, das uns mit mehr als einer Million Euro dabei unterstützt. Dies ist ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk“, sagte Matthias Klopfer Schorndorfs Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender der Remstal Gartenschau 2019 GmbH.

    Für die Umgestaltung der Rems im Bereich Mühlwiesen und der Heppachmündung in Weinstadt stellt das Land 1,075 Millionen Euro bereit. Oberbürgermeister Michael Scharmann betont hierzu: „Ich freue mich, dass das Regierungspräsidium unserer Auffassung folgt, die Renaturierung von Flächen entlang der Rems voranzutreiben, und diese mit einem bedeutenden Betrag fördert. Mit der Förderung können wir Projekte in Weinstadt umsetzen, die für die Entwicklung der Stadt bei gleichzeitigem Erhalt und Verbesserung des Naturraums entlang der Rems und der Lebensqualität für die Menschen sehr bedeutend sind.“

    Hintergrundinformationen


    Schorndorf
    Umgestaltung der Rems auf rund 500 Metern Länge
    Förderfähige Kosten: 1.583.285 Euro
    Zuschuss nach Förderrichtlinien Wasserwirtschaft: 1.345.800 Euro

    Weinstadt
    Umgestaltung der Rems auf rund 200 Metern Länge
    Förderfähige Kosten: 1.265.608 Euro
    Zuschuss nach Förderrichtlinien Wasserwirtschaft: 1.075.800 Euro
    Gartenschauen sind mehr als Veranstaltungen für einen Sommer. Sie liefern Impulse für städtische Entwicklungen, schaffen Bleibendes und Verbindendes. Neben den eigentlichen Gartenschauprojekten, die grüne Freiräume schaffen, sind sie Motoren für nachhaltige Stadtentwicklung. Mit ihnen sind Investitionen in die Infrastruktur sowie in Bereiche wie Gewässerökologie, Hochwasserschutz und Stadtsanierung verbunden.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart koordiniert die verschiedenen Fachförderungen des Landes, die bei Landesgartenschauen und Grünprojekten - wie hier die Remstal Gartenschau 2019 - gemeinsam zum Erfolg der strukturellen Weiterentwicklung der Gartenschaugemeinden und der Durchführung der Gartenschauen beitragen. Die Basisförderung der Remstal Gartenschau 2019 erfolgt für die 16 Gartenschaugemeinden aus dem Landesprogramm „Natur in Stadt und Land“ mit 3 Millionen Euro. Ergänzend wirkt eine Vielzahl an Projekten, welche zum Beispiel über Mittel der Förderrichtlinie Wasserwirtschaft unterstützt werden (u.a. Gewässerrenaturierung und Hochwasserschutz) sowie über die Förderprogramme Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum, Städtebauförderung, Verkehrsinfrastruktur und Radwegebau, Tourismus und andere Programme.

    Im Remstal ist einer dieser Schwerpunkte die naturnahe Umgestaltung der Rems. Neben den nun geförderten großen kommunalen Projekten, beteiligt sich auch das Land mit der ökologischen Umgestaltung der Rems auf einer Länge von rund 1,1 km zwischen Winterbach und Remshalden an diesem Großprojekt.

  • Abteilung 1
    21.12.2017
    Integration in der LEA Ellwangen
    Erstorientierungskurse gehen in die dritte Runde

    ​Heute (Donnerstag, 21. Dezember) fand in der Landeserstaufnahmeeinrichtung (LEA) in Ellwangen der Auftakt zur dritten Auflage der Erstorientierungskurse statt, an dem die Flüchtlinge freiwillig teilnehmen.

    „Wir freuen uns, durch diese Kurse einen weiteren Baustein für die Integration unserer Bewohnerinnen und Bewohner leisten zu können“, erläutert Berthold Weiß, Leiter der LEA Ellwangen. „Mit einem kompetenten Partner an unserer Seite, ist die Durchführung in den bisherigen Kursen mehr als gelungen“, ergänzt er. 

    Im Juli 2017 hatte der erste Erstorientierungskurs in der LEA Ellwangen gestartet. Asylbewerberinnen und Asylbewerbern werden in diesen  Kursen die wesentliche Informationen über das Leben und die Werte in Deutschland vermittelt. Einher geht der gleichzeitige Erwerb erster Deutschkenntnisse. Die Flüchtlinge erhalten durch die Kurse Unterstützung, sich zurechtzufinden und ihren Alltag in Deutschland zu meistern. Primäres Ziel ist die Teilnahme von Personen, die eine geringe Anerkennungsquote haben und in der Regel mehrere Monate in der Erstaufnahmeeinrichtung untergebracht sind. Besteht danach noch Kapazität können auch weitere Flüchtlinge teilnehmen. Die Kurse dienen zur Vorbereitung auf die eigentlichen Integrationskurse.

    Die Umsetzung des Bundesprogramms ‚Erstorientierungskurse‘ erfolgt in Ellwangen gemeinsam mit der Deutschen Angestellten-Akademie Ostwürttemberg (DAA), die den Unterricht in der LEA durchführt und gestalten. Aufgrund der außerordentlich positiven Resonanz beginnt jetzt im Dezember die dritte Auflage des Kurses in der LEA Ellwangen.

    Weitere Informationen:
    Inhaltlich sind die Kurse in 11 Module unterteilt wobei das Modul Werte und Zusammenleben ein verpflichtendes Modul darstellt. In jedem Kurs werden 6 aus 11 Modulen bearbeitet. Diese können aus den folgenden gewählt werden, wobei wie oben be-reits erwähnt, ein Modul verpflichtend ist.

    Die Module werden der Zielgruppe und dem Bedarf dieser angepasst. Jedes Modul wird mit 50 Unterrichtseinheiten gelehrt, wobei eine Unterrichtseinheit 45 Minuten entspricht. Somit ergibt sich eine Gesamtanzahl von 300 Unterrichtseinheiten.

    •    Alltag in Deutschland
    •    Arbeit
    •    Einkaufen
    •    Gesundheit/Medizinische Versorgung
    •    Kindergarten/Schule
    •    Mediennutzung in Deutschland
    •    Orientierung vor Ort/Verkehr/Mobilität
    •    Sitten und Gebräuche in Deutschland/Lokale Besonderheiten
    •    Sprechen über sich und andere Personen/Soziale Kontakte
    •    Wohnen
    •    Werte und Zusammenleben

    Ergänzend zum Unterricht sind auch Exkursionen und Lerngänge möglich.

  • Abteilung 2
    21.12.2017
    Messe Stuttgart - Regierungspräsidium Stuttgart erteilt Schlussabnahme für die Westerweiterung
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Ich freue mich, dass rechtzeitig zur 50. CMT die Nutzung der neuen Messehalle 10 und des Eingangs West aufgenommen werden kann.“

    ​Das Regierungspräsidium hat heute (Donnerstag, 21. Dezember) den Schlussabnahmeschein für die Westerweiterung der Messe Stuttgart GmbH übergeben. Alle Genehmigungen für die Inbetriebnahme des Erweiterungsbaus liegen inzwischen vor. Die Auflagen der Plangenehmigungen sind erfüllt. Damit ist die Nutzung des neuen Eingangs West, des Kongressbereichs sowie der Halle 10 ab sofort ohne Einschränkungen möglich.

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer betonte anlässlich der Schlussabnahme: „Ich freue mich, dass die bereits bestehende, beeindruckende Messearchitektur fortgeführt und das Vorhaben im vorgegebenen Zeitrahmen realisiert werden konnte. Rechtzeitig zur 50. CMT in Stuttgart kann damit die Aufnahme der Nutzung erfolgen.“ Reimer gratuliere den Bauherren für diese beachtliche Leistung. „Im Rahmen der Bauüberwachung hat das Regierungspräsidium seinen Beitrag geleistet, damit der Fahrplan eingehalten werden konnte. Der Messe Stuttgart wünsche ich nun guten Erfolg beim weiteren Betrieb und im Wettbewerb mit den anderen Messestandorten", so Reimer weiter.

    Durch das Landesmessegesetz ist dem Regierungspräsidium Stuttgart auch die Bauaufsicht über die Messe Stuttgart übertragen worden, die zur Bauzeit von 2004 bis 2007 eine der größten Baustellen in Deutschland war. In dieser Zeit und im Zuge der aktuellen Erweiterung begleitete das Regierungspräsidium den Bau, erteilte unter anderem Baufreigaben und führte Rohbau- sowie die Schlussabnahmen durch. Neben einer Kernprojektgruppe mit Fachleuten des Bauwesens, die auch von Sachverständigen des TÜV Süd unterstützt wurde, haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Straßenbau- und Umweltabteilung sowie Fachleute für den Brandschutz die verschiedenen Maßnahmen überwacht. Für die Westerweiterung sind rund 1.800 Stunden für die Überwachungstätigkeit zusammengekommen. Insgesamt hat die Behörde acht Teilbaufreigaben, eine Gesamtbaufreigabe und einen Schlussabnahmeschein ausgehändigt.

  • Abteilung 4
    20.12.2017
    Winterpause Sanierungsarbeiten an der Neckarbrücke in Ludwigsburg - Neckarweihingen
    Ab kommenden Freitag, 22. Dezember 2017, werden die Sanierungsarbeiten der Neckarquerung im Zuge der L 1124 bei Neckarweihingen witterungsbedingt bis Ende Januar unterbrochen

    ​Die Sanierungsarbeiten an der Neckarbrücke bei Ludwigsburg – Neckarweihingen im Zuge der L 1124 werden am kommen Freitag, 22. Dezember 2017, witterungsbedingt unterbrochen.  Sobald die Stadtwerke Ludwigsburg ihre Arbeiten an der Wasserleitung an der Brückenuntersicht über dem Neckar abgeschlossen haben, können im Laufe des Freitagnachmittags alle 3 Fahrspuren und der Gehweg auf der Brücke, wieder für den Verkehr freigegeben werden.

    Die letzte der 4 Bauphasen auf der Südseite der Brücke startet dann, je nach Witterungsverhältnissen, ungefähr Ende Januar. Für diese Bauphase, die insgesamt ungefähr 10 Wochen dauern wird, steht dann jeweils wieder nur eine Fahrspur in jede Fahrtrichtung zur Verfügung. Da eine Neckarquerung für Fußgänger während dieser Bauphase leider nicht möglich sein wird, erhalten Fußgänger eine Freifahrt in den Buslinien 421 und 430 der Firma LVL Jäger GmbH zwischen den Haltestellen Lechstraße und Neckarbrücke. Die unentgeltliche Beförderung gilt in beiden Fahrtrichtungen, aber nur zwischen den genannten Haltestellen. Informationen hierzu sowie zu den Fahrplänen und der Taktung der Linien sind auch auf der Homepage der LVL und an den Fahrplanaushängen der Haltestellen zu finden.

    Rechtzeitig vor Beginn der letzten Bauphase wird die Bevölkerung wieder über die Presse informiert. 

    Das Land Baden – Württemberg investiert in die Instandsetzung der Neckarbrücke rund 1,4 Millionen Euro.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der gesamten Baumaßnahme. Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 5
    20.12.2017
    Feinstaub in Stuttgart
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Die Anwohner an der Prag- und der Heilbronner Straße sind ebenso schutzwürdig wie die Kläger am Neckartor.“

    ​Das VG Stuttgart hat in Folge der gestrigen Verhandlung zum Thema Feinstaub am Neckartor heute Mittag einen Beschluss gefasst. Demnach wird dem Land für den Fall, dass es seiner Verpflichtung aus dem geschlossenen Vergleich vom 26.04.2016 nicht bis zum 30.04.2018 nachkommt, ein Zwangsgeld in Höhe von 10.000,- Euro angedroht.

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Bisher war es einhellige Meinung aller deutschen Verwaltungsgerichte gewesen, dass punktuelle Verkehrsverbote unzulässig sind, wenn ‎sie Verlagerungsverkehre erzeugen und hierdurch andere Anwohner stärker mit Luftschadstoffen belasten als bisher, jedenfalls sofern sie über den Grenzwerten liegen. Denn die Anwohner an der Prag- und der Heilbronner Straße sind ebenso schutzwürdig wie die Kläger am Neckartor“, so der Regierungspräsident. „Das Verwaltungsgericht ist offenbar gewillt, sich über die bisherige einheitliche Rechtsprechung bezüglich der Verlagerungsverkehre hinwegzusetzen.“

    Er hatte selbst an der gestrigen Verhandlung teilgenommen und mit dem Vorsitzenden Richter unter anderem die rechtliche Zulässigkeit von verkehrlichen Maßnahmen sowie die rechtliche Einordnung der Thematik des Verlagerungsverkehrs kontrovers erörtert.

    Reimer weiter: „Unser Rechtsverständnis wie auch die praktische Vernunft gebieten es uns, diese Entscheidung vom VGH überprüfen zu lassen. Wir sind gespannt auf die noch ausstehende ausführliche Begründung zum Beschluss"

    Anlage: PM des RP Stuttgart vom 19.12.2017 (PDF, 64 KB)

  • Abteilung 4
    19.12.2017
    Stadt Lorch erhält Fördermittel des Landes für den Bau der Kreisverkehrsanlage Wilhelmstraße (K 3313), Kellerbergstraße und Stuttgarter Straße - 585.000 Euro fließen aus Mitteln des Landesprogramms zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse der Gemeinden
    Regierungspräsident Reimer: „Mit der Landesförderung beseitigt die Stadt einen Unfallschwerpunkt und schafft eine verkehrliche Verbesserung für die Interkommunale Remstalgartenschau 2019“.
     Foto von der Übergabe mit Bürgermeister Bühler und RP Reimer, Foto Simone Lang, Stadt Lorch

    ​Regierungspräsident Wolfgang Reimer übergab dem Bürgermeister der Stadt Lorch, Karl Bühler heute, 19. Dezember 2017 einen Förderbescheid aus Mitteln des Landesprogramms zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse der Gemeinden (LGVFG) in Höhe von 585.000 Euro. Regierungspräsident Reimer betonte: „Mit der Landesförderung beseitigt die Stadt einen Unfallschwerpunkt und schafft eine verkehrliche Verbesserung für die Interkommunale Remstal Gartenschau 2019“.

    „Ein vorweihnachtliches Geschenk für die Stadt und die Anwohner in den Baugebieten Kellerberg und Gairen“, so Bürgermeister Bühler.

    Die LGVFG Mittel dienen dem Umbau eines Verkehrsknotens mit der Wilhelmstraße (K 3313), der Kellerbergstraße, der Stuttgarter Straße sowie der Aimersbachstraße und den Dörrenweg zu einem Kreisverkehrsplatz. Der bestehende Verkehrsknoten war in den letzten Jahren ein Unfallschwerpunkt. Mit dem Umbau soll die Gefahrenstelle beseitigt und eine für alle Verkehrsteilnehmer eine sichere Anbindung geschaffen werden. Zudem soll mit dieser Maßnahme 2019 ein zügiger Verkehrsfluss bei der Interkommunalen Remstal Gartenschau gewährleistet werden.


    Das Vorhaben kostet insgesamt rund 1,25 Millionen Euro. Davon entfallen rund 1,17 Millionen Euro auf die förderfähigen Baumaßnahmen. Das Land unterstützt die Stadt mit 585.000 Euro (dies entspricht einer Förderquote von 50 % der Investitionskosten) für diese verkehrswichtige Maßnahme im Bereich der Straßeninfrastruktur.

    Die verkehrliche Belastung an dem Verkehrsknoten beträgt heute etwa 14.000 Kfz/24h. Vor dem Hintergrund dieses Verkehrsaufkommens wird die bauliche Umsetzung für die Stadt Lorch ein große Herausforderung werden, da der Umbau des Kreuzungsbereiches unter laufendem Verkehrsbetrieb erfolgten soll.

    Anlage: Übersichtsplan (PDF, 180 KB)

  • Abteilung 5
    19.12.2017
    Feinstaub in Stuttgart - VG Stuttgart verhandelt die Vollstreckungsklage der Anwohner am Neckartor zur Einhaltung der Feinstaubgrenzwerte am Neckartor
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Fahrverbote sind derzeit rechtlich nicht zulässig. Gleichwohl zeigt der Trend, dass wir auf dem richtigen Weg sind und unsere Maßnahmen fruchten.“

    ​Heute Nachmittag wird beim VG Stuttgart erneut das Thema Luftreinhaltung in Stuttgart aufgerufen. Grundsätzlich werden in Stuttgart Grenzwerte für Feinstaub (PM10) und, wie in vielen Städten, Stickoxide (NOx) überschritten.

    Worum geht es in der heutigen Verhandlung?
    Im heute zu verhandelnden Vollstreckungsverfahren geht es hauptsächlich um die Überschreitung der Feinstaubwerte am Neckartor. Dazu hatte das Land mit den beiden Klägern im Frühjahr 2016 einen Vergleich abgeschlossen. Darin verpflichtete sich das Land, den Luftreinhalteplan Stuttgart bis 31.08.2017 wie folgt fortzuschreiben:

    „Sofern die […] Immissionsgrenzwerte im Kalenderjahr 2017 noch überschritten werden, wird der Beklagte ab 01.01.2018 bei Wetterlagen, die […] die Ausrufung des Feinstaubalarms rechtfertigen, mindestens eine rechtmäßige verkehrsbeschränkende Maßnahme für das Neckartor […] ergreifen, die geeignet ist, eine Reduzierung des Verkehrsaufkommens am Neckartor um ca. 20 % […] zu bewirken.“

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer sagte im Vorfeld zur heutigen Verhandlung: „Selbstverständlich waren wir davon ausgegangen, dass wir diesen Vergleich erfüllen können und eine rechtmäßige Maßnahme finden, die geeignet ist, den Verkehr am Neckartor um 20 % zu reduzieren. Es hat sich nun aber gezeigt, dass dies nicht möglich ist“, so Reimer.

    Welche Anforderungen haben die Maßnahmen zu erfüllen?
    Ziel ist es, Maßnahmen zu finden, die eine Einhaltung der rechtlichen Grenzwerte gewährleisten. Diese müssen zwei Bedingungen erfüllen: Erstens darf die Einhaltung der Grenzwerte an einem Ort nicht dazu führen, dass die Grenzwerte andernorts überschritten werden. Zweitens muss die jeweilige Maßnahme auch rechtlich umsetzbar sein.

    Auch nachdem insgesamt über 80 aufwändige Berechnungsläufe für emissionsreduzierende und verkehrslenkende Maßnahmen durchgeführt wurden und sich die gutachterlichen Kosten dafür inzwischen auf rund 450.000 Euro belaufen, so konnte das Land dennoch keine verkehrliche Maßnahme finden, die diese beiden Bedingungen erfüllt.

     „Zum einen scheitern Fahrverbote derzeit an der Rechtmäßigkeit. Zum anderen kann der ohnehin schon ausgelastete ÖPNV die betroffenen 227.000 Fahrten derzeit nicht aufnehmen. Ich freue mich daher, dass sich die Stadt Stuttgart entschieden hat, weiter Geld in die Hand zu nehmen, um genau hier anzusetzen“, lobte Reimer das Engagement der Landeshauptstadt.

    Von Fahrverboten wären etwa 420.000 Fahrzeuge betroffen. Sowohl die Ersatzbeschaffung von 216.000 Fahrzeugen als auch die Nachrüstung von 206.000 Fahrzeugen bedürfen einer Übergangszeit.

    „Die Nachrüstung verpufft, wenn wir keine Übergangsfristen vorsehen. Nur so kann der Werterhalt der Fahrzeuge gewährleistet werden. Dieser ist sozial wichtig, denn die Bürgerinnen und Bürger haben sich die Fahrzeuge mit hart erarbeitetem Geld gekauft“, appellierte der Regierungspräsident an die soziale Verantwortung.

    „Die kürzlich erfolgte Freigabe der weiteren Haushaltsmittel zur ÖPNV-Optimierung in Stuttgart wird zu besseren Umstiegsmöglichkeiten führen. Gemeinsam mit den fahrzeugtechnischen Fortschritten und der blauen Plakette werden wir am Ende des Weges erfolgreich sein“, so der Regierungspräsident weiter.

    Weitere Informationen

    Warum blaue Plakette?
    Die Ergebnisse der vielfältigen Berechnungen haben gezeigt, dass die Grenzwerte dann einzuhalten sind, wenn die Emissionen der Fahrzeuge den rechtlichen Bedingungen auch im Realbetrieb und unter allen denkbaren Verhältnissen entsprechen und ab einem gewissen Zeitraum nur noch die abgastechnisch modernste Flotte unterwegs ist. Das ist die Idee der „blauen Plakette“.

    Welche Rolle spielen der Fortschritt der Flottenumrüstung, die Flottenerneuerung und die alternativen Antriebe?
    Um das Ziel, die Grenzwerte einzuhalten, erreichen zu können, wurde auch die in der politischen Diskussion befindliche Nachrüstung und damit einhergehende Flottenerneuerung berücksichtigt und berechnet. Im Ergebnis kann mit einer Nachrüstung eine größere Wirkung (ca. 11 %) erzielt werden als mit den temporären Fahrverboten von Dieselfahrzeugen an Feinstaubalarmtagen (ca. 9 %). Das soll nicht den Effekt von Fahrverboten schmälern. Vielmehr zeigt dies und auch die Entwicklung der Feinstaubwerte in den letzten Jahren den deutlichen Effekt des Fortschrittes im Bereich der Abgasreinigungstechnik.

    Welche zusätzlichen Maßnahmen stehen noch im Luftreinhalteplanentwurf?
    Neben der Einführung der „blauen Plakette“ und der Flottenerneuerung bzw. Nachrüstung sieht der Plan Maßnahmen zum Ausbau des ÖPNV, zur Aufwertung des Fuß- und Radverkehrs, zur Elektrifizierung bestimmter Flotten (Taxen, Busse, Lieferdienste etc.), Geschwindigkeitsbeschränkungen (z.B. Tempo 40 an Steigungsstrecken) und Parkraumbewirtschaftung vor. Speziell zur Bekämpfung des Feinstaubproblems gibt es die Maßnahmen der Baustellenfahrzeuge (Ausrüstung mit Dieselpartikelfilter) und des Nutzungsverbotes für Komfortkamine an Feinstaubalarmtagen.

    Welche Maßnahmen gibt es speziell im Bereich des ÖPNV?
    Im schienengebundenen ÖPNV umfassen die vorgesehenen Maßnahmen Ergänzungen an den Rändern des Verbundgebiets, Taktverdichtungen in den sogenannten Nebenverkehrszeiten und bei Nacht sowie die Erhöhung der Zuglängen.

    Im Bereich des Busverkehrs sind die Einrichtung effektiver Buslinien (z.B. die Expresslinie in die City, X1) und die Umrüstung der Busflotte der SSB auf EURO 6 oder alternative Antriebe vorgesehen.

    Wer ist betroffen?
    Betroffen von Fahrverboten wären in der Region Stuttgart folgende Fahrzeuge:

    •    216.000 Diesel < Euro 5
    •    206.000 Diesel Euro 5

    Von Fahrverboten wären etwa 420.000 Fahrzeuge betroffen. Sowohl die Ersatzbeschaffung von 216.000 Fahrzeugen als auch die Nachrüstung von 206.000 Fahrzeugen bedürfen einer Übergangszeit.

    Was passiert, wenn kurzfristig Fahrverbote realisiert werden?
    Laut Modellberechnung entfallen bei Fahrverboten für Diesel < Euro 6 rechnerisch 227.000 Fahrten. Überschlägig sind dies 150.000 Pendler, die dann auf andere Art zur Arbeit kommen müssen. Kurzfristig wird der Umstieg nicht auf Euro 6 gelingen, da die Ersatzbeschaffung nicht von heute auf morgen möglich ist. Daher wird der ÖPNV eine maßgebliche Rolle spielen. Dieser würde dadurch mit 25 - 40% stärker belastet, was in Spitzenzeiten derzeit nicht möglich ist. Dank des Investitionsprogramms der Landeshauptstadt Stuttgart können hier künftig deutliche Verbesserungen erzielt werden.

    Wie lautet der genaue Wortlaut des Vergleichs vom 26.04.2016?
    „Der Beklagte verpflichtet sich, den Luftreinhalteplan, Teilplan Landeshauptstadt Stuttgart bis 31.08.2017 wie folgt fortzuschreiben:
    Sofern die in der Klage monierten Immissionsgrenzwerte im Kalenderjahr 2017 noch überschritten werden, wird der Beklagte ab 01.01.2018 bei Wetterlagen, die nach seinem Konzept wie in seinem Schriftsatz vom 31.03.2016 in Abschnitt II dargestellt die Ausrufung des Feinstaubalarms rechtfertigen, mindestens eine rechtmäßige verkehrsbeschränkende Maßnahme für das Neckartor auf der Grundlage seines Konzepts ergreifen, die geeignet ist, eine Reduzierung des Verkehrsaufkommens am Neckartor um ca. 20 % gegenüber vergleichbaren Tagen für den Zeitraum der Verkehrsbeschränkung zu bewirken.“

    Bisherige Erfolge – Werteentwicklung am Neckartor seit 2005 (PDF, 13 KB) 

    Wie geht es weiter?
    Das RP Stuttgart arbeitet weiter an der 3. Fortschreibung des Luftreinhalteplanes für Stuttgart und an der Erfüllung dieses Vergleichs.

    Im Sommer 2017 wurde die Klage der Deutschen Umwelthilfe (DUH) gegen das Land verhandelt. Das Land ist gegen das Urteil des VG Stuttgart in Sprungrevision gegangen, da nach Ansicht des Landes alle rechtlich möglichen verkehrsbeschränkenden Maßnahmen ausgeschöpft bzw. darüber hinaus nicht rechtmäßig umsetzbar sind. Das Bundesverwaltungsgericht wird diese Haltung prüfen und entscheiden, ob Fahrverbote zulässig sind oder nicht.

  • Abteilung 5
    19.12.2017
    Hochwasserschutz - Das RP Stuttgart, vertreten durch Abteilungspräsident Rudolf Uricher und der Wasserverband Murrtal, vertreten durch Herrn BM Dieter Zahn, unterzeichnen die Vereinbarung zum Bau des Hochwasserrückhaltebeckens Oppenweiler

    ​Der Präsident der Abteilung Umwelt im Regierungspräsidium Stuttgart, Rudolf Uricher und Bürgermeister Dieter Zahn, Sulzbach an der Murr, als Vorsitzender des Wasserverbands Murrtal, unterzeichneten am heutigen Dienstag, 19. Dezember 2017 im Rahmen einer Sitzung des Wasserverbandes die Vereinbarung über die Planung und den Bau des Hochwasserrückhaltebeckens Oppenweiler.

    Im Schulterschluss zwischen dem Wasserverband Murrtal und dem Regierungspräsidium Stuttgart, Landesbetrieb Gewässer, werden mit dieser Vereinbarung nunmehr die Weichen für die zügige Verbesserung des Hochwasserschutzes an der Murr gestellt. Der Wasserverband führt die erforderlichen Arbeiten zur Planung, Bau und Unterhaltung in enger  Abstimmung mit dem RP durch. Das Hochwasserrückhaltebecken Oppenweiler mit geschätzten Kosten von rund 19 Millionen Euro, von welchen das Land 70 Prozent trägt, ist der wichtigste Baustein zur Verbesserung des Hochwasserschutzes in der Stadt Backnang und der Gemeinde Oppenweiler.

    „Erfolgreicher Hochwasserschutz braucht, neben den bereits gebauten oder in der Umsetzung begriffenen Mauern und Dämmen unterhalb des künftigen Beckens, entsprechend große Rückhalteräume an der Murr. Nur so können auch größere Hochwasser, wie beispielsweise das Hochwasser im Januar 2011, welches hohe Schäden verursachte, künftig schadlos abgeführt werden“, sagte Abteilungspräsident Rudolf Uricher. „Nicht zu vergessen sind auch die privaten Vorsorgemaßnahmen, denn die Schutzwirkung von Schutzanlagen sind endlich und wie die Vergangenheit gezeigt hat, können auch noch größere Ereignisse auftreten“, erinnerte Uricher.

    Nach einer jahrelangen und schwierigen Planung – bei welcher insbesondere auch die bestehende Wasserkraftnutzung an der Murr zu berücksichtigen war -  ist mit dem Planfeststellungsbeschluss vom 5. September 2017 und der Förderung der Weg für den Bau des Hochwasserrückhaltebeckens Oppenweiler nun frei. Das Regierungspräsidium Stuttgart und der Wasserverband Murrtal freuen sich, dass mit allen Beteiligten ein Konsens gefunden werden konnte, der für die Stadt Backnang, die Gemeinde Oppenweiler für sowie weitere Unterlieger, insbesondere die Gemeinden Burgstetten und Kirchberg an der Murr, einen Meilenstein für den Schutz vor einem 100jährlichen Hochwasserereignis plus Klimazuschlag bedeutet. Das Regierungspräsidium Stuttgart und der Wasserband Murrtal bedanken sich beim Landratsamt des Rems-Murr-Kreises und allen an der Planung Beteiligten für die Unterstützung des Projektes.

    Herr Verbandsvorsitzender Bürgermeister Dieter Zahn betonte: „Nach der Fertigstellung des Beckens erhöht sich der Schutz vieler Flächen in derzeitigen Überschwemmungsgebieten. Nicht zuletzt ist das Becken auch ein wichtiger Meilenstein für die noch andauernden Planungen einer möglichen B 14 Ortsumfahrung für Oppenweiler. Die vier Gemeinden investieren über mehrere Jahre verteilt rund 105 Millionen Euro in den Hochwasserschutz. Dazu gehören aber nicht nur Rückhaltebecken, Mauern und Dämme sondern auch Anpassungen an der Kanalisation z.B. durch Vorflutsicherungspumpwerke. Die Hochwasserplanungen stoßen nicht nur auf Gegenliebe. Das bedeutet, die Verbandsleitung und die Stadt- und Gemeindeverwaltungen müssen oft Einzelinteressen gegenüber dem Gemeinwohl abwägen.“

    Der Wasserverband dankte dem Regierungspräsidium für den schnellen und unkomplizierten Abschluss der Vereinbarung. Mit dieser Vereinbarung werden  Weichen für die zügige Ausführungsplanung, Vergabe und den Bau des Beckens gestellt. Dieser Schritt vorwärts, ist angesichts der hohen Baukosten und logistischen Herausforderungen für den bevorstehenden Bau des Beckens eine wichtige Botschaft für die vielen vom Hochwasser betroffenen Menschen, auf welche Sie seit geraumer Zeit gewartet haben.

    Hintergrundinformationen


    Der Wasserverband Murrtal plant die Umsetzung des Hochwasserschutzkonzeptes für alle an der Murr und Lauter liegenden Gemeinden für ein 100-jährliches Hochwasser (HQ100 plus Klima). In diesem Konzept stellt der Bau des Hochwasserrückhaltebeckens (HRB) Oppenweiler einen wichtigen Schutz für die Ortslagen von Oppenweiler und Backnang dar. Das geplante HRB liegt zwischen den Verbandsgemeinden Sulzbach an der Murr und Oppenweiler zwischen dem Ortsteil Ellenweiler und der Rüflensmühle südlich der B14. Über umfangreiche Voruntersuchungen und Vorentwurfsplanungen wurde die jetzt vorliegende Variante als endgültige Entwurfsplanung ausgearbeitet und zur Genehmigung im Oktober 2014 beim Landratsamt Rems-Murr-Kreis vorgelegt.

    Der Planfeststellungsbeschluss erfolgte am 5. September 2017. Das HRB Oppenweiler ist hinsichtlich der Zuordnung ein Hochwasserrückhaltebecken im Hauptschluss und weist folgende Kenngrößen auf:

    Stauraum
    Gesamtes Rückhaltevolumen brutto:  IG       967.000 m3
    Gesamtes Rückhaltevolumen Netto:   IGHR   850.000 m3
    Staufläche: A 495.000 m2
    Gewässersohle: h 7,2 m

    Dammbauwerk
    Kronenhöhe: 263,25 müNN    
    Breite Dammkrone: 4,0 - 6,5 m    
    Dammvolumen: rd. 100.000 m3    
     
    Durchlassbauwerk
    Bauwerkshöhe über Gewässersohle: 8,6 m
    Freibord: f 1,45 m
    Regelabgabe: QR 121 m3/s

    Geplant ist, Ingenieurleistungen Anfang 2018 auszuschreiben und bis voraussichtlich Mai/Juni 2018 zu vergeben. Im Anschluss soll bis voraussichtlich Juli 2019 die Ausführungsplanung erstellt werden. Es wird mit einer Bauzeit von rund drei Jahren gerechnet, die voraussichtlich bis Ende des Jahres 2022 geplant ist.

  • Abteilung 5
    19.12.2017
    Ökologische Verbesserung der Rems bei Winterbach (Rems-Murr-Kreis)
    Beginn der Baumfällarbeiten ab Mittwoch, 27. Dezember 2017

    ​Wie mit Mitteilung von Dienstag, 5. Dezember 2017 angekündigt wurde, soll die Rems bei Winterbach im Bereich im Bereich der Sammelkläranlage Winterbach bis zur Hebsacker Brücke auf einer Länge von rund 1,1 km und einer Breite bis zu 100 m ökologisch aufgewertet und umfassend umgestaltet  werden. Ziel ist es, der Rems für ihre naturnahe morphologische Entwicklung wieder mehr Raum zu geben. Im Vorgriff auf die Bauarbeiten und zur Räumung des Baufeldes müssen nun zahlreiche Bäume gefällt werden.

    Die Gehölzarbeiten beginnen ab Dienstag, 27. Dezember 2017 und dauern bis voraussichtlich Ende Februar 2018 an. Rund 50 Prozent des Baumbestandes bleiben erhalten, wobei wertvolle alte Gehölzbestände zum großen Teil verbleiben. Langfristig kann sich nach Fertigstellung der Maßnahme durch natürliche Sukzession ein gewässertypischer Lebensraum mit entsprechendem standortgerechtem Uferbewuchs entwickeln. Wege werden nicht gesperrt, allerdings kann es vereinzelt für den Verkehr sowie Fußgänger und Radverkehr zu örtlichen Behinderungen kommen, für welche das Regierungspräsidium Stuttgart um Verständnis bittet.

  • Abteilung 1
    14.12.2017
    Erstorientierungskurse in der Landeserstaufnahmeeinrichtung in Ellwangen gehen in die dritte Runde

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    im Juli 2017 startete der erste Erstorientierungskurs in der Landeserstaufnahmeein-richtung (LEA) in Ellwangen. Asylbewerberinnen und Asylbewerber erhalten in diesen wesentliche Informationen über das Leben und die Werte in Deutschland. Einher geht der gleichzeitige Erwerb erster Deutschkenntnisse. Die Flüchtlinge erhalten durch die Kurse Unterstützung, sich in Deutschland zurechtzufinden. Ziel ist die Teilnahme von Personen, die eine geringe Anerkennungsquote haben und in der Regel mehrere Monate in der Erstaufnahme untergebracht sind.

    Aufgrund der außerordentlich positiven Resonanz beginnt jetzt im Dezember die dritte Auflage des Kurses in der LEA Ellwangen.

    Zum Start laden wir Sie daher herzlich ein

    am Donnerstag, 21.12.2017, um 11:30 Uhr,
    in der LEA Ellwangen,
    Georg-Elser-Straße 2, 73479 Ellwangen
    (Treffpunkt an der Pforte)

    Gemeinsam mit der Deutsche Angestellten-Akademie Ostwürttemberg (DAA) stellen wir Ihnen das Projekt sowie die Teilnehmer vor. Anika Sturm und Markus Thum von der DAA sowie der Leiter der LEA Ellwangen, Berthold Weiß, werden Sie begleiten und Ihre Fragen beantworten.


    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

    Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

    Mit freundlichen Grüßen

    Katja Lumpp
    Pressestelle
    Regierungspräsidium Stuttgart

  • Abteilung 5
    14.12.2017
    Weitere Begrenzung der Einleitung von Trifluoracetat in den Neckar
    Regierungspräsidium Stuttgart schließt Folgevereinbarung mit der Firma Solvay ab

    ​Im Herbst 2016 waren in einigen Trinkwasserfassungen im Einzugsgebiet des Neckars, insbesondere im Rhein-Neckar-Raum, erstmalig erhöhte Werte an Trifluoracetat (TFA) festgestellt worden. Als Einleiter wurde die Firma Solvay Fluor GmbH in Bad Wimpfen ermittelt.

    Nach der Umsetzung von Sofortmaßnahmen wurde im März 2017 eine erste, zeitlich befristete Vereinbarung zwischen dem Regierungspräsidium Stuttgart und der Solvay Fluor GmbH zur Reduzierung des Eintrags von TFA in den Neckar auf einen Wert von 4,3 kg/h geschlossen.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart hat nun heute in einer Folgeregelung eine weitergehende Begrenzung der TFA-Frachtwerte mit der Solvay Fluor GmbH vereinbart, mit der bis zum 01.03.2018 eine weitere deutliche Reduzierung der Einleitung von TFA auf 2,2 kg/h in den Neckar als nächste Etappe in der stufenweisen Absenkung erreicht werden soll.

    Bestandteil der Vereinbarung ist auch die Fortführung der bereits erfolgreich eingeleiteten Maßnahmen zur Prozessoptimierung und bei der Abwasserbehandlung. Ein externer Sachverständiger begleitet und prüft auch weiterhin, welche Methoden zur Abwasserbehandlung geeignet sind. Mit diesen Maßnahmen soll der Eintrag an TFA in den Neckar noch weiter reduziert werden, soweit dies technisch realisierbar und verhältnismäßig ist.

  • Abteilung 4
    14.12.2017
    Sanierung der L 1073 zwischen Abtsgmünd-Pommertsweiler und Adelmannsfelden (Ostalbkreis)
    Vollsperrung wird am Dienstagabend, 19. Dezember 2017, über den Winter aufgehoben

    ​Am 1. August 2017 begannen die Arbeiten zur Sanierung der L 1073 zwischen Pommertsweiler und Adelmannsfelden. Seither ist dieser Streckenabschnitt für den Verkehr gesperrt. Die Arbeiten sind nun soweit fortgeschritten, dass am Dienstagabend, 19. Dezember 2017, die Fahrbahn über die Wintermonate für den Verkehr freigegeben und die Umleitung aufgehoben werden kann.

    Aufgrund starker Fahrbahnschäden war es dringend erforderlich, die Asphaltbeläge der L 1073 zwischen Abtsgmünd-Pommertsweiler und Adelmannsfelden zu erneuern. Außerdem wurde in diesem Zusammenhang die Kurve am Ortsausgang Pommertsweiler aufgeweitet  sowie die Kurve und die Kuppe kurz vor Adelmannsfelden entschärft.

    Die Strecke hat eine Gesamtlänge von rund 1,4 Kilometer. Im Rahmen dieser Baumaßnahme wurde die Fahrbahn auf eine Breite von 6,00 Meter hergestellt. Dabei diente die alte Fahrbahn teilweise als „Unterlage“ an die eine entsprechende Verbreiterung angebaut wurde. Im Bereich der Kuppenabsenkung und Kurvenverbesserung erhielt die Fahrbahn einen kompletten Fahrbahnaufbau. Außerdem wurden die Entwässerungseinrichtungen entsprechend angepasst bzw. erneuert. Des Weiteren entstand ein parallel verlaufender Geh-/Rad- und  Wirtschaftsweg.

    Im Frühjahr 2018 erfolgt der Einbau der Asphaltdeckschicht. Darüber hinaus werden Bankett-, Schutzplanken-, Markierungs- und Beschilderungsarbeiten durchgeführt.
    Auf Grund der Arbeitsschutzvorschriften erfolgt die Fertigstellung erneut unter Vollsperrung des betroffenen Abschnitts. Hierfür wird, wie bereits in der Vergangenheit, eine Umleitung über Adelmannsfelden, Neuler, Abtsgmünd nach Pommertsweiler für beide Fahrtrichtungen eingerichtet. Nach Fertigstellung der Bauarbeiten erfolgen noch Bepflanzungs- und Ausgleichsmaßnahmen.
     
    Das Land investiert rund 1,1 Millionen Euro in den Erhalt der Infrastruktur.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart dankt allen Verkehrsteilnehmern und Anliegern für das Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.
    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    14.12.2017
    Lückenschluss B 295 und B 464 bei Renningen (Landkreis Böblingen) - Bau des Lückenschlusses nicht vor Fertigstellung des sechsstreifigen Ausbaus der A 81 zwischen Böblingen-Hulb und Kreuz Stuttgart möglich
    Ertüchtigung des Provisoriums wird Leistungsfähigkeit des Knotenpunktes steigern

    Der Lückenschluss der Bundesstraßen B 295 und B 464 kann aus Sicht der Straßenbauverwaltung des Landes nicht vor dem sechsstreifigen Ausbau der A 81 zwischen Böblingen-Hulb und Kreuz Stuttgart fertiggestellt werden. Dies wurde bereits im Spitzengespräch am 13. April 2017 mit Regierungspräsident Wolfgang Reimer, dem Böblinger Landrat Roland Bernhard und den Spitzenvertretern der betroffenen Kommunen der Raumschaft kommuniziert und in einer gemeinsamen Pressemitteilung erläutert. Der Hintergrund liegt in den unterschiedlichen Planungsständen der Projekte. 

    Der Planfeststellungsbeschluss für den sechsstreifigen Ausbau der A 81 soll im Sommer 2018 erfolgen, die Ausführungsplanung für den Deckel ist bereits vergeben. Mit dem Ausbau selbst soll Anfang 2020 begonnen werden. Die Fertigstellung ist für das Jahr 2026 vorgesehen. Angesichts des weit dahinter liegenden Planungsstands des Lückenschlusses ist schon ein Planfeststellungsbeschluss bis 2020 vollkommen unrealistisch. Ein Baubeginn oder gar Bauende innerhalb der nächsten zwei Jahre ist damit nicht möglich. 

    Aktuell wurden für den Lückenschluss B 464/B 295 dem Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur (BMVI) der ergänzend geforderte Variantenvergleich zu den Planfällen 8 und 8 modifiziert mit der Bitte um Entscheidung über die Vorzugsvariante vorgelegt. Sobald die Entscheidung vorliegt, welche Variante nun weiterverfolgt werden soll, kann mit der Erstellung des sogenannten RE-Vorentwurfs begonnen werden für den in der Regel zwei Jahre benötigt werden. Der RE-Vorentwurf wird dann wiederum dem Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur vorgelegt und dieses erteilt erfahrungsgemäß innerhalb eines Jahres den „Gesehenvermerk“ und damit seine Zustimmung zur Planung. 

    Anschließend können die Feststellungsunterlagen erstellt und das Planfeststellungverfahren durchgeführt werden. Die daran anschließende Bauvorbereitung mit Erstellen der Ausführungsplanung und Durchführen des europaweiten Vergabeverfahrens dauert in der Regel ein gutes Jahr. Damit könnte der Bau des Lückenschlusses, selbst bei optimalem Planungsverlauf völlig unabhängig von der Personalkapazität erst im Jahr 2024, also kurz vor der Fertigstellung des A 81 - Ausbaus beginnen. 

    Bereits im Jahr 2011 hat das RP Stuttgart die vom Bund akzeptierte Variante 8 vorgestellt, deren Realisierung seinerzeit noch vor dem Baubeginn der A 81 geplant war. Nachdem die Gemeinde Renningen weitere Anschlüsse forderte, die zusätzliche Untersuchungen nach sich zogen, verzögerte sich Planung. Die nach langem Prozess gefundene richtlinienkonforme Trassenlösung, die Variante 8 modifiziert, liegt dem Bund nun zur Entscheidung vor. 

    Unabhängig davon ist für Renningen und die ganze Region Entlastung in Sicht. Am 21. Dezember 2017 wird der Verflechtungsstreifen auf der A 8 endgültig freigegeben. Damit ist die A 8 ab dem Autobahnkreuz Stuttgart in Richtung Karlsruhe ausreichend leistungsfähig ausgebaut. Wie sich bereits beim Bau des Verflechtungsstreifens gezeigt hat, gehören ab nächstem Jahr Baustellenausweichverkehre im Bereich des Lückenschlusses bei Renningen der Vergangenheit an. 

    Um aber die Leistungsfähigkeit des provisorischen Knotenpunkts noch weiter zu verbessern, wird im ersten Halbjahr 2018 ein Bypass am südlichen Kreisverkehr des Knotenpunkten B 464 – B 295 für die Fahrbeziehung Magstadter Straße – B 464 und die Verlängerung des Einfädelungsstreifens auf der B 295 in Richtung Leonberg gebaut. 

    Informationen zu der Variante 8 modifiziert finden Sie auf der Internetseite des RP Stuttgart.

  • Abteilung 4
    13.12.2017
    Neuer Verflechtungsstreifens auf der A 8 zwischen dem Kreuz Stuttgart und der Anschlussstelle Leonberg-Ost
    Feierliche Verkehrsfreigabe mit Minister Hermann, Parlamentarischem Staatssekretär Norbert Barthle und Regierungspräsident Wolfgang Reimer am 21. Dezember um 14:00 Uhr

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    pünktlich und gerade rechtzeitig vor Weihnachten wird der Verflechtungsstreifen im Zuge der A 8 zwischen dem Autobahnkreuz Stuttgart und der Anschlussstelle Leonberg/Ost fertiggestellt.
     
    Winfried Hermann MdL, Minister für Verkehr des Landes Baden-Württemberg, Norbert Barthle MdB, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur sowie Regierungspräsident Wolfgang Reimer nehmen gemeinsam
     
    am Donnerstag, 21. Dezember 2017 um 14:00 Uhr
    an der Wirtschaftswegbrücke „Rotes Steigle“
    Parkmöglichkeiten Parkplatz „Am Gatter“ (siehe Anfahrtsskizze)
     
    die feierliche Verkehrsfreigabe vor.
     
    Details zur Veranstaltung entnehmen Sie bitte dem beigefügten Einladungsflyer.
     
    Wir laden Sie herzlich ein, an dem Termin teilzunehmen, und freuen uns über Ihr Erscheinen!
     
    Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    Katja Lumpp
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, 0711/904-10002
     
    Anlagen:

  • Abteilung 4
    13.12.2017
    Übergabe eines Förderbescheides durch Regierungspräsident Wolfgang Reimer an den Bürgermeister der Stadt Loch, Karl Bühler am Dienstag, 19. Dezember 2017 im Rathaus in Lorch

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    kurz vor Weihnachten gibt es für die Stadt Lorch gute Nachrichten aus Stuttgart. Die Förderung einer verkehrswichtigen Maßnahme in Lorch nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG) wurde bewilligt. Damit steht dem Umbau des Kreuzungsbereiches Wilhelmstraße (K 3313), Kellerbergstraße, Stuttgarter Straße zu einem Kreisverkehrsplatz nichts mehr im Wege. Regierungspräsident Wolfgang Reimer nutzt die Gelegenheit, den Förderbescheid in Höhe von rund 585.000 Euro, persönlich an Lorchs Bürgermeister Karl Bühler zu übergeben.

    Zu dieser Übergabe laden wir Sie herzlich ein

    am Dienstag, 19. Dezember 2017 um 8.00 Uhr
    im Rathaus in Lorch (Raum 1.12), Hauptstraße 19, 73547 Lorch
    Für Rückfragen und Abstimmungen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

    Mit freundlichen Grüßen

    Matthias Kreuzinger
    Pressestelle
    Regierungspräsidium Stuttgart

  • Abteilung 1
    13.12.2017
    Umbau der Stuttgarter Wagenhallen schreitet voran
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer übergibt an Oberbürgermeister Fritz Kuhn Förderbescheid über 12,4 Millionen Euro für die energetische Sanierung

    ​Seit Anfang des Jahres werden die Stuttgarter Wagenhallen saniert und ausgebaut. Regierungspräsident Wolfgang Reimer hat heute, am Mittwoch, 13. Dezember, Oberbürgermeister Fritz Kuhn den Bescheid über eine Förderung von 12,4 Millionen Euro aus dem Programm des Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes übergeben.

    Regierungspräsident Reimer hob hervor: „Mit ihren vielfältigen und bunten Veranstaltungen sind die Wagenhallen weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Zudem ist an diesem Bauwerk ein Teil der Stuttgarter Zeitgeschichte ablesbar“, so Reimer. „Ich freue mich, dass das Land einen nennenswerten Beitrag leistet, damit diese einzigartige Kulturlocation künftig noch mehr Menschen begeistern wird.“

    Oberbürgermeister Kuhn sagte: „Die Wagenhallen sind künftig wieder ein kultureller Hauptanziehungspunkt. Die Veranstaltungen werden tausende Besucher begeistern und die Künstler können in ihren Ateliers anregende Ausstellungskonzepte entwickeln.“ Ihm gefalle besonders der Kontrast von Alt und Neu. „Der ruppige Charakter des Gebäudes bleibt erhalten und kombiniert mit zeitgenössischer Architektur in Verbindung mit dem riesigen kulturellen Potential. Das macht den Charme des Projekts aus. Ich danke dem Land, das dies auch so sieht und die Sanierung mit über einem Drittel der Kosten unterstützt.“

    Das Stuttgarter Architekturbüro ATELIER BRÜCKNER leitet die Sanierung und konzipierte den Umbau, der funktionstüchtige Räume bieten wird und zugleich den  alten Charme des Gebäudes beibehält. Seit Ende des 19. Jahrhunderts dienten die Wagenhallen als Werkstatt: Über ein Jahrhundert wurden dort Lokomotiven und danach Busse gewartet. Die Bahn gab die Nutzung auf, so dass die Stadt die Wagenhallen 2003 erwerben konnte. Bis 2016 wurden sie von der lokalen Kulturszene genutzt.

    Statik, Schall- und Brandschutz entsprachen aber nicht mehr aktuellen Vorgaben. Dies machte eine Sanierung erforderlich. Der Gemeinderat gab dafür 2016 mit breiter Mehrheit grünes Licht. Die Kosten betragen rund 30 Millionen Euro.

    Im Januar 2017 gab OB Kuhn mit dem ersten Baggerbiss das Startsignal. Seitdem läuft der Umbau zur künstlerischen Produktionsstätte mit Veranstaltungsräumen, ergänzt durch einen zweigeschossigen Atelierneubau. Die Veranstaltungshalle bietet künftig Platz für bis zu 2.100 Personen. Nebenan können dann 90 Künstler auf rund 9.500 Quadratmeter ihre Ateliers nutzen. Und auf 450 Quadratmeter wird eine Tanzschule Tangokurse anbieten.

    Peter Holzer, Leiter des Hochbauamts der Landeshauptstadt Stuttgart, zum Stand des Projekts: „Der Umbau schreitet voran, es wird immer mehr deutlich, was die Wagenhallen künftig auszeichnet.“ Hausanschluss, Grundleitungen seien gelegt, die Sprinklerzentrale gebaut. „Der Rohbau in der historischen Halle und für die Neubauten ist fast fertig. Jetzt wurde auch schon damit begonnen, das Dach abzudichten.“ Fenster, Tore und Stahltreppen seien in der Produktion. Holzer rechnet damit, dass die Nutzer mit dem Ausbau im April 2018 beginnen können. Erste Veranstaltungen könnten dann im Herbst 2018 stattfinden. Auch der Biergarten kann dann wieder öffnen. Die Künstlerateliers und die Tanzschule werden im Anschluss fertig gestellt und sukzessive von den Nutzern ausgebaut und bezogen.


    Hinweis für die Pressevertreter:

    Visualisierungen und Modell-Fotos hat das Architekturbüro ATELIER BRÜCKNER bereitgestellt unter: https://atelier-bueckner.wetransfer.com/downloads/66c3d7691d3bb01d7650f31038494cd620171212131146/30628f5dc0e72062e289a344bed74a7c20171212131146/c2e0f7

    Für Rückfragen stehen Ihnen als Ansprechpartner gerne zur Verfügung:

    Regierungspräsidium Stuttgart
    Katja Lumpp, Pressesprecherin, Tel. 0711/904-10002

    Landeshauptstadt Stuttgart:
    Sven Matis, Pressesprecher, Tel. 0711/21691686

    Informationen zum Kommunalinvestitionsförderungsgesetz (KInvFG)

    Die Sanierung der Wagenhallen wird aus einem Sonderprogramm mit Bundesmitteln auf Grundlage des Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes gefördert. Das Programm ist von Juli 2015 bis Dezember 2018 befristet. Insgesamt stellt der Bund 3,5 Milliarden Euro zur Verfügung. Auf Baden-Württemberg entfallen davon 248 Millionen Euro - aufgeteilt in 168 Millionen Euro für Pauschalen, 40 Millionen Euro Ausgleichstock und 40 Millionen Euro Breitbandförderung. Auf den Regierungsbezirk Stuttgart entfallen 55 Millionen Euro. Die auf die einzelnen Kommunen entfallenden Pauschalbeträge wurden je zur Hälfte nach unterdurchschnittlicher Steuerkraft sowie überdurchschnittlicher Arbeitslosenzahlen ermittelt. Die Stadt Stuttgart kann mit 12,4 Millionen Euro über die höchste Pauschale landesweit verfügen.

    Bis zum 31.1.2016 mussten die Kommunen anmelden, für welche Maßnahme(n) diese eingesetzt werden soll. Fertigstellungsfrist ist der 31.12.2018. Schwerpunkte sind unter anderem die Bereiche Städtebau, energetische Sanierung und Investitionen in die Bildungsinfrastruktur.

  • Abteilung 5
    12.12.2017
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer und der Wasserverband Murrtal unterzeichnen die Vereinbarung zum Bau des Hochwasserrückhaltebeckens Oppenweiler
    Pressetermin am 19. Dezember um 15:00 Uhr im Rahmen der Verbandsversammlung des Wasserverbands Murrtal

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer lädt Sie herzlich zur Unterzeichnung der Vereinbarung über den Bau des Hochwasserrückhaltebeckens Oppenweiler ein. Im Schulterschluss zwischen dem Wasserverband Murrtal und dem Regierungspräsidium Stuttgart werden mit dieser Vereinbarung nun die Weichen für die zügige Ausführung der Verbesserung des Hochwasserschutzes an der Murr gestellt.

    Die Unterzeichnung findet im Rahmen der öffentlichen Verbandsversammlung statt

    am Dienstag, 19 Dezember 2017, um 15:00 Uhr
    im historischen Rathaus in Backnang (Sitzungssaal 2. OG)
    Am Rathaus 1, 71522 Backnang

    Das Hochwasserrückhaltebecken mit Kosten von rund 19 Mio. Euro, von welchen das Land 70% trägt, ist der wichtigste Baustein zum Hochwasserschutz von Backnang und Oppenweiler. Nach Fertigstellung können auch größere Hochwasser, wie das mit hohen Schäden verbundene Hochwasser vom Januar 2011, schadlos abgeführt werden.

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

    Mit freundlichen Grüßen

    Katja Lumpp
    Pressestelle
    Regierungspräsidium Stuttgart

  • Abteilung 4
    12.12.2017
    L 1036 Böschungssicherung bei Langenburg-Nesselbach (Landkreis Schwäbisch Hall)
    Aufhebung der Vollsperrung am Donnerstag, 14. Dezember 2017

    ​In Folge schwerer Unwetter am 29. Mai 2016 war die L 1036 zwischen dem Langenburger Ortsteil Nesselbach und der K 2546 wegen eines Böschungsrutsches und Schäden an einer Kanalstrecke der Stadt Langenburg im angrenzenden Bereich gesperrt. Straßenbauverwaltung und Stadt vereinbarten die Schäden in einer gemeinsamen Baumaßnahme zu beheben. Die Arbeiten begannen im September 2017 und werden, bis auf Restarbeiten, am Donnerstag, 14. Dezember 2017, um die Mittagszeit, abgeschlossen sein. Folglich können ab diesem Zeitpunkt auch die Vollsperrung und die rund 500 m lange Umleitung aufgehoben werden.

    Zu Beginn der Maßnahme verlängerte die Stadt die bestehende Rohrleitung um rund drei Meter, versah den Auslauf mit einem Tosbecken und sicherte die Sohle des anschließenden Grabens. Durch die Rohrverlängerung konnte auch ein weiterer Teil zu einem nahestehenden Gebäude aufgefüllt und somit zu dessen Sicherung beigetragen werden. 

    Die Straßenbauverwaltung stellte anschließende die Böschung mit einer Mauer aus Stapelsteinen, die noch mit einem Betonkopfbalken versehen wurden, neu her. Bei der Hinterfüllung der Mauer im Straßenbereich wurden zusätzlich Kunststoffgewebe zur Verankerung der Mauer und Stabilisierung der Hinterfüllung eingebaut. Die Gesamtlänge der Böschungssicherung betrug rund 30 m.

    Die Kosten belaufen sich für das Land auf rund 80.000 Euro und für die Stadt auf rund 40.000 Euro.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart dankt allen Verkehrsteilnehmern und Anliegern für das Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.
    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 8
    11.12.2017
    Das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart präsentiert den neuen Infoflyer zum Comburger Hertwig-Leuchter
    Ortstermin am 15. Dezember 2017 in der St. Nikolauskirche, Kloster Comburg

    Sehr geehrte Damen und Herren, 

    der vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart herausge-gebene Infoflyer zum Comburger „Hertwig-Leuchter“ mit dem neuesten Forschungs-stand zum Objekt wird bei einem Ortstermin vorgestellt. Anlässlich dieser Vorstellung wird der Leuchter außerplanmäßig abgelassen. Dabei bietet sich die Möglichkeit, diese herausragende Metallarbeit des Mittelalters aus der Nähe zu betrachten. Passend zur Adventszeit stellen ausgewählte Experten in Zusammenarbeit mit „Schlösser und Gärten Baden-Württemberg“ weitere Informationen zur Verfügung. 

    Sie sind herzlich eingeladen 

    am Freitag, 15. Dezember 2017, um 10.00 Uhr
    in der St. Nikolauskirche, Kloster Großcomburg
    Comburg 5, 74523 Schwäbisch Hall 

    Zum Gespräch stehen Ihnen zur Verfügung: 

    • Ines Frontzek, ausführende Restauratorin am Comburger Leuchter
    • Rolf-Dieter Blumer, Fachrestaurator Metall am Landesamt für Denkmalpflege
    • Dr. Simone Meyder, Gebietsreferentin am Landesamt für Denkmalpflege
    • Dr. Ulrich Knapp, beteiligt an der Planung und Konzeption der Maßnahme
    • Katrin Hubert, freie Restauratorin, beteiligt an der Restaurierung der großen Kupferscheiben im Konstanzer Münster 

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

    Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

    Mit freundlichen Grüßen

    Katja Lumpp Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, Telefonl 0711/904-10002

    Hintergrundinformation: 

    Bedeutung des Leuchters
    Der Comburger Hertwig-Leuchter zählt neben dem Azelin- und Hezilo-Leuchter im Hildesheimer Dom sowie dem Barbarossa-Leuchter im Aachener Dom zu insgesamt vier noch erhaltenen romanischen Radleuchtern in Deutschland.
    Zusammen mit dem Antependium und drei kleinen Altarleuchtern gehört er zur frühromanischen Ausstattung der St. Nikolauskirche.
    Im Rahmen einer Diplomarbeit des Studienganges Restaurierung archäologischer, ethnologischer und kunsthandwerklicher Objekte an der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart wurde der Hertwig-Leuchter ausführlich untersucht und dokumentiert.
    Die in diesem Zusammenhang entstandene Kartierung ergab dabei neue Hinweise zu Restaurierungsgeschichte, Herstellungstechniken und Reparaturphasen des Radleuchters. Die Restauratorin wird an dem Termin ebenso anwesend sein wie weitere Fachleute der Denkmalpflege. Die Anwesenden werden für Fragen zur Verfügung stehen. 

    Geschichte der Comburg
    1078 stiften die Grafen von Comburg-Rothenburg ein Benediktinerkloster. Zwischen 1086 und 1088 wird ein Hirsauer Mönch zum Abt berufen und führt im Kloster Comburg die Hirsauer Reformen ein. 1138 befindet sich die Comburg in staufischen Besitz. 1318-19 geht die Abtei in den Besitz von Hall über. 1484 fällt sie an den Bischof von Würzburg, 1488 Umwandlung in ein Chorherrenstift. In den Bauernkriegen wird die Comburg geplündert, es kommt zur Auflösung des Stifts. König Gustav II. Adolf von Schweden schenkt die Anlage dem schwedischen Generalmajor und Diplomaten Bernhard Schaffalitzky von Muckadell. Der Neubau der Dekanei und die Barockisierung der Basilika folgen. 1802 fällt die Comburg an Württemberg. 1803 erfolgt die Aufhebung des Klosters. Seit 1947 wird die Anlage von der „Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen“ genutzt. 

    Der Hertwig-Leuchter
    Beim Comburger Radleuchter, dem sogenannten Hertwig-Leuchter, handelt es sich um einen von insgesamt vier nahezu zeitgleich entstandenen und noch erhaltenen Radleuchtern in Deutschland. Zusammen mit den Barbarossa-Leuchter im Dom zu Aachen sowie dem Azelin- und Hezilo-Leuchter im Dom zu Hildesheim zählt er zu den herausragenden Metallschmiedearbeiten des frühen 12. Jh.
    Der Hertwig-Leuchter besteht zum größten Teil aus feuervergoldetem bzw. gefärbten Kupfer- und Buntmetallblechen. Die Stützkonstruktion, Träger und Hängegerüst bestehen aus Eisen. Der Leuchter setzt sich aus verschiedenen Teilen zusammen, die ineinander gesteckt, vernietet und miteinander verdrahtet sind. Als besondere Verzierungstechniken sind neben gravierten und ziselierten Bereichen die mittels Braunfirnis versehenen Applikationen und Schriftbänder zu nennen. Es handelt sich beim Braunfirnis um eine Technik, bei der durch Braunfärbung des Kupfers im Wechsel mit Feuervergoldungen farblich sehr fein abgefasste, samtig braune Zierfelder entstehen.
    Der Leuchter hat einen Durchmesser von ca. 5 Meter. Er besteht aus zwei ge-schmiedeten Eisenreifen auf die Bronzeplatten mit sogenannten Rödeldrähten montiert sind. Zwischen diesen Platten, auf denen die Kerzenhalter befestigt sind, befinden sich die Türme des himmlischen Jerusalems. Auf diesen Platten befinden sich jeweils mittig Medaillons. In der Mitte eines jeden Medaillons ist eine Apostelfigur angebracht. Auf der Außenseite verläuft auf zwei übereinander liegenden Bändern je ein Schriftband. Die Türme sind alternierend rund, und viereckig kombiniert ausgebildet. In den Nischen der Türme sind aus Blech getriebene Darstellungen von Rittern zu sehen.
    Es muss berücksichtigt werden, dass in romanischer Zeit Halbzeug, wie Bleche und Drähte nur beschränkt vorhanden waren und deren Herstellung für den mittelalterli-chen Handwerker bereits eine technische Herausforderung darstellten. Hierfür wur-den die verschiedenen benötigten Elemente vorgegossen, geschmiedet, durchbro-chen und getrieben. Metallteile, die miteinander verbunden werden mussten wurden vorwiegend durch Nieten und sog. Rödeldraht aneinandergeheftet.
    Die Oberflächenveredlung, mittels Feuervergoldung bzw. -Versilberung und Braunfirnissen, stellte ebenso eine hohe Anforderungen an den Handwerker. Durch dieses Mischverfahren entstanden optisch filigrane Friese, die einen Wechsel von Gold, Silber und Braun zeigen. Eine Besonderheit dieser Technik stellt die sog. Maiestas-Platte dar, die den Verteiler der Aufhängung abdeckt und mit der umlaufenden Inschrift EGO SUM.LVX.MUNDI (ich bin das Licht der Welt) versehen ist. Zu den von unten sichtbaren Zierelementen zählen die Turmböden mit ihren geometrischen und tierischen Ornamenten.
    Besonders an ihren unterschiedlichen Ausführungen zeigt sich die Fertigkeit der entwerfenden „Meister“. Die zeitliche Einordnung des Radleuchters kann zwischen 1135 und 1150 angesetzt werden. Ob seine Fertigstellung noch zu Lebzeiten des Abts Hertwig (1104-1139) erfolgte muss offen bleiben. Lediglich seine Stiftung ist nach der angebrachten Inschrift belegbar.

    Restaurierungsgeschichte
    Der früheste erhaltene Hinweis auf eine Restaurierung des Radleuchters stammt aus dem Jahr 1569/70. In den Comburger Jahresabrechnungen wird unter Gemeinausgaben ein Betrag von 18 Gulden genannt, der an „zwaien Goldschmieden von Würzburg, und zwaien von Schwäbische Hall, fur die Kron in der Kirche, auch das Gulden Kreutz zu Renoviren, sampt Plech, meßing Droth, große vnd kleine negelein, Innerhalb des Manuals“ bezahlt wurde. Anhand dieser Rechnung lässt sich sogar nachvollziehen, dass der Leuchter bei dieser Restaurierung mit einem Anstrich oder einer Ölvergoldung versehen wurde. Den Schriftquellen zufolge wurde in diesem Zusammenhang auch die Inschrift „IN CORONAM COMBURGENSEM RENOVATAM ANNO MCLXX: LONGO OBDUCTA SITU NEC RUBIGINE TURPICORROSA HAEC PRIDEM TOTA CORONA FUIT.NEUSTETTERUS EAM IUSSIT RENOVARE DECANUSPICTURAQUE SACRAM CONDECORARE DOMUM“ (= von großem Schmutz bedeckt und von hässlichem Rost zerfressen war längst die ganze Krone, der Dekan Neustetter ließ sie renovieren und das heilige Haus mit Malerei schmucken) angebracht. Diese Inschrift wurde vermutlich um 1850 bei einer neuerlichen Restaurierung des Leuchters nach einem Absturz wieder entfernt. Sie ist am Leuchter nicht mehr auffindbar.
    Bei der Barocksanierung 1706-15 behielt der Radleuchter seinen Platz in der Vierung.
    In der Säkularisation des Stifts wurde alles Silber, auch das des Leuchters heraus-gebrochen, Größtenteils blieb der Radleuchter jedoch unversehrt. Wie anhand früher Fotografien sichtbar ist kam es während der Säkularen Zeit der Comburg zu erheblichen Schäden. Der weitaus größte Schaden entstand jedoch in der Christnacht des Revolutionsjahres 1848. Es wird berichtet, dass der Leuchter nach der Christmesse „mit lautem Getöse auf das Gestühl gestürzt“ ist. Eduard Herdtle aus Stuttgart fertigte danach erstmals eine genaue Dokumentation des Leuchters. Diese ist heute leider größtenteils verschollen.
    Die letzte Restaurierung des Radleuchters wurde im Zusammenhang mit Sanie-rungsarbeiten der Comburg in den 1960er Jahren durchgeführt. Diese Maßnahme wurde unter der fachlichen Aufsicht des Landesdenkmalamts Baden-Württemberg nach damaligem Standard durchgeführt. Bei dieser Restaurierung wurden alle zwischen 1848 und 1851 angebrachten Ergänzungen entfernt. Zahlreiche Bereiche wurden neu verlötet. Der Leuchter wurde im Stil der Zeit ergänzt. 

    Neuzeitliche Benutzung des Leuchters
    Zur Weihnachts-, Silvester- und Oster-Messe wird der Leuchter herabgelassen und fachgerecht mit Kerzen bestückt. Er dient dann als einziges Beleuchtungsmittel der Kirche. 

    Bestand und Kartierung
    Hauptschädigungsfaktor am Leuchter ist die starke Oberflächenverschmutzung durch Stäube die dick auf den nach oben weisenden Flächen aufliegen. Am 15.12.2017 bietet sich anlässlich des Vorstellungstermins zum Flyer am abgelasse-nen Objekt die Möglichkeit einer Bestandsaufnahme. Durch die optischen, mikroskopischen und radiologischen Untersuchungen der letzten Restaurierung sowie durch historische Bild- und Schriftdokumentationen können somit die Maßnahmen gezeigt werden.

  • Abteilung 4
    11.12.2017
    L 1214 Bad Boll – Aichelberg (Landkreis Göppingen) - Freigabe des Abschnittes zwischen dem Kreisverkehr Ortsende Bad Boll und der Kreuzung L 1214 / K 1421 bis 15. Dezember
    Fahrbahndeckenerneuerung im dritten Bauabschnitt geht in die Zwangswinterpause

    Bei der Baumaßnahme an der L 1214 zwischen Bad Boll und Aichelberg können die Bauabschnitte I und II (zwischen dem Kreisverkehr Ortsende Bad Boll und der Kreuzung L 1214 / K 1421) am 15. Dezember 2017 für den Verkehr wieder freigegeben werden. 

    Der Bauabschnitt III (Kreuzung L 1214/K 1421 bis Kreisverkehr in Aichelberg) muss aufgrund der ungünstigen Witterungsverhältnisse ins Frühjahr geschoben werden. Wegen des unerwartet frühen Wintereinbruches mussten die Arbeiten bereits im zweiten Bauabschnitt für mehrere Tage unterbrochen werden. Diese Zwangsunterbrechung kann in der noch verbleibenden Zeit bis Weihnachten auch bei aller Anstrengung nicht mehr aufgeholt werden. 

    Daher hat sich das Regierungspräsidium Stuttgart in Abstimmung mit allen Beteiligten dazu entschlossen, die Baumaßnahme erst im Frühjahr 2018 abzuschließen. Nach dem Winter, sobald es die Witterung zulässt, werden die Arbeiten wieder aufgenommen. Der dritte Bauabschnitt wird im neuen Jahr noch zwei Wochen in Anspruch nehmen. 

    Aus Verkehrssicherungsgründen und um die die Arbeiten schnellstmöglich durchführen zu können, müssen die Arbeiten unter Vollsperrung durchgeführt werden.

    Die Umleitung für den Bauabschnitt III wird in beiden Fahrtrichtungen über die K 1421 Hattenhofen zur K 1265 über Ohmden, Jesingen und der L 1200 nach Weilheim/Teck wieder zur L 1214 geführt. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

  • Abteilung 4
    11.12.2017
    B 295 bei Stuttgart – Weilimdorf: Rückbau der Leitwände an der Wirtschaftswegbrücke und Verkehrsfreigabe
    Vollsperrung der B 295 in der Nacht von Dienstag, 12. Dezember, 22:30 Uhr, auf Mittwoch, 13. Dezember 2017, 5:00 Uhr - Verkehrsfreigabe der Brücke spätestens am 20. Dezember

    Die Arbeiten an der neu eingehobenen Stahlkonstruktion der Wirtschaftswegbrücke über die B 295 im Bereich der Einmündung der Föhrichstraße bei Stuttgart-Weilimdorf sind nahezu abgeschlossen. Die Leitwände, die aus Sicherheitsgründen während der Bauarbeiten auf der B 295 erforderlich waren, können daher rückgebaut werden. Hierfür ist eine Vollsperrung der B 295 in der Nacht von Dienstag, 12. Dezember, 22:30 Uhr, auf Mittwoch, 13. Dezember 2017, 5:00 Uhr, erforderlich.

    Die Umleitung erfolgt in beiden Fahrtrichtungen über die Pforzheimer Straße und den Löwenmarkt durch die Ortsmitte Weilimdorf.

    Die Restarbeiten auf der Brücke werden dann in den nächsten Tagen abgeschlossen sein, so dass die Brücke für den forstwirtschaftlichen Verkehr und für Fußgänger und Radfahrer spätestens am Mittwoch, 20. Dezember, freigegeben werden kann. Bis dahin erfolgt die Umleitung weiterhin über die Wirtschaftswegbrücke im Zuge des Stötzlensweg, die im kommenden Frühjahr als letzte der drei Holzbrücken in diesem Bereich ersetzt wird.

    Der Bund investiert für den Ersatzneubau der drei Brücken rund 2,6 Millionen Euro.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Baumaßnahmen.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    08.12.2017
    L1125 Glattbachbrücke Ensinger Straße in Vaihingen - Kleinglattbach - Vorübergehende Verkehrsfreigabe ab Samstag, 9. Dezember 2017
    Restarbeiten im Frühjahr 2018

    Die Sanierungsarbeiten im Bereich der Glattbachbrücke im Zuge der L 1125 (Ensinger Straße) in Vaihingen - Kleinglattbach können dieses Jahr witterungsbedingt nicht mehr fertiggestellt werden. Um die Vollsperrung, welche für die Sanierungsarbeiten erforderlich war, über die Wintermonate aufheben zu können, wird ein provisorischer Belag aufgebracht. Damit kann die Brücke ab Samstag, 9. Dezember 2017 vorübergehend wieder für den Verkehr freigegeben werden. 

    Aus Sicherheitsgründen muss jedoch die Geschwindigkeit im Bereich der Brücke auf 30km/h begrenzt werden. Für Fußgänger steht nach wie vor die Behelfsbrücke in unmittelbarer Nähe zur Straßenbrücke zur Verfügung. 

    Die Restarbeiten an der Brücke werden wieder im Zuge der Vollsperrung durchgeführt, welche ab Frühjahr nächsten Jahres für den Umbau des Kreisverkehrs beim Gewerbegebiet „Perfekter Standort“ eingerichtet werden muss. Hierzu erfolgt vorab eine Presseveröffentlichung. Das Land Baden – Württemberg investiert in die Sanierung der Glattbachbrücke rund 330.000 Euro.

  • Abteilung 4
    08.12.2017
    Ausbau der L 506 / 578 Rechte Tauber-Kreuzung in der Ortsdurchfahrt Tauberbischofsheim (Main-Tauber-Kreis)
    Freigabe für den Verkehr ab morgen, 9. Dezember 2017 und Abschluss der Baumaßnahme mit Restarbeiten bis Ende Dezember 2017

    Das Baureferat Heilbronn des Regierungspräsidiums Stuttgart und der Main-Tauber-Kreis bauen derzeit den Knoten L 506 / L 578 Rechte Tauber-Kreuzung in Tauberbischofsheim einschließlich einer neuen Signalanlage gemeinsam aus. Gleichzeitig erneuert die Stadt Tauberbischofsheim ihren Abwasserkanal und die Wasserversorgung. 

    Der neue Fahrbahnaufbau ist fertig gestellt und wird nun wieder für den Verkehr freigegeben. Ab dem morgigen Samstag, 9. Dezember 2017 kann die Rechte Tauber-Kreuzung wieder aus allen Richtungen befahren werden. Aktuell wird die Lichtsignalanlage in den einzelnen Ästen in Betrieb genommen und die Verkehrssicherung abgebaut. Ab Montag, 11. Dezember werden dann die Gehwege gepflastert. Die Fahrbahn wird dabei eingeengt und die zulässige Geschwindigkeit bleibt noch auf 30 km/h reduziert. Es kann aber jeweils in beide Richtungen gefahren werden. Die gesamte Baumaßnahme mit allen Restarbeiten wird Ende Dezember 2017 abgeschlossen. 

    Das Baureferat Heilbronn des Regierungspräsidiums Stuttgart, der Main-Tauber-Kreis und die Stadt Tauberbischofsheim danken den Verkehrsteilnehmen sowie bei den Anwohnerinnen und Anwohner der Baustrecke um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. Das Land investiert rund 1,3 Millionen, der Main-Tauber-Kreis rund 0,3 Millionen und die Stadt Tauberbischofsheim ca. 1,1 Millionen Euro. 

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 2
    08.12.2017
    Neue Gashochdruckleitung zwischen Wiernsheim (Enzkreis) und Löchgau/Metterzimmern (Landkreis Ludwigsburg) - Regierungspräsidium Stuttgart leitet Raumordnungsverfahren ein
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Die Gashochdruckleitung dient dem Ausbau eines leistungsstarken Erdgas-Fernleitungsnetzes und ist damit ein wichtiges Instrument für die erfolgreiche Umstellung auf erneuerbare Energien.“

    ​Die terranets bw GmbH plant eine neue leistungsstarke Gashochdruckleitung, welche die vorhandenen Erdgashochdruckleitungen Schwabenleitung und Nordschwarzwaldleitung bei Wiernsheim und der vorhandenen Kraichgauleitung bei Löchgau/Metterzimmern verbindet. Diese „Neckarenztalleitung“ (NET-Leitung) wird damit in das bestehende Gashochdruckleitungsnetz der terranets bw eingebunden und gewährleistet eine sichere und technisch zuverlässige Versorgung mit Erdgas. Hierfür sind sowohl ein Raumordnungs- als auch ein Planfeststellungsverfahren erforderlich. 

    Durch die NET-Leitung wird die Versorgungssicherheit in Baden-Württemberg insgesamt und speziell in den Regionen Heilbronn/Franken und Stuttgart auch zukünftig gewährleistet sein. Regierungspräsident Wolfgang Reimer erläutert: „Durch die Substitution anderer fossiler Energieträger wie Heizöl oder Kohle durch Erdgas werden Kohlendioxid- (CO2) und Feinstaubemissionen reduziert. Die Gashochdruckleitung dient dem Ausbau eines leistungsstarken Erdgas-Fernleitungsnetzes und ist damit ein wichtiges Instrument für die erfolgreiche Umstellung auf erneuerbare Energien.“ 

    Nach Vorliegen der notwendigen Unterlagen leitet das Regierungspräsidium Stuttgart als höhere Raumordnungsbehörde nunmehr das Raumordnungsverfahren ein. Die Unterlagen des Antragstellers werden im Laufe des Verfahrens auch den berührten Gemeinden und anderen öffentlichen Stellen zugeleitet. Diese haben die Möglichkeit zur Stellungnahme. Gleichzeitig wird die Öffentlichkeit unterrichtet. 

    Bürgerinnen und Bürger können die Unterlagen bei den Gemeinden einsehen. Näheres ist den Bekanntmachungen der einzelnen Amts- bzw. Mitteilungsblätter der Gemeinden zu entnehmen. Im Rahmen der Beteiligung können die Bürgerinnen und Bürger auch über die Gemeinden Stellung zum Vorhaben nehmen. Gegenstand der raumordnerischen Prüfung sind die Angaben in den Verfahrensunterlagen. 

    Das Raumordnungsverfahren ist seinem Wesen nach ein vorgelagertes Verfahren. Es geht dem fachgesetzlich erforderlichen Planfeststellungsverfahren voraus. 

    Ziel ist es, festzustellen, ob das Vorhaben mit den Erfordernissen der Raumordnung und Landesplanung übereinstimmt und ob das Vorhaben mit anderen möglichen raumbedeutsamen Planungen und Maßnahmen anderer Planungsträger raumordnerisch abgestimmt ist. Dies schließt die Prüfung mehrerer Korridoralternativen ein. Das Ergebnis des Raumordnungsverfahrens soll die raumordnerisch günstigste Lösung aufzeigen.

    Planskizze (pdf, 290 KB)

  • Abteilung 4
    07.12.2017
    B 295 Leonberg – Ditzingen Fahrbahndeckenerneuerung zwischen der Kreisstraße 1010 und Ditzingen
    Vollsperrung wird Freitag, 8. Dezember 2017 am Nachmittag aufgehoben

    Die Arbeiten an der B 295 zwischen Leonberg und Ditzingen gehen dem Ende entgegen. Ab Freitag, 8. Dezember 2017, am Nachmittag, wird die Straße für den Verkehr wieder freigegeben. 

    Trotz der unbeständigen Witterung in den letzten Tagen konnten die Asphaltarbeiten am Mittwoch, 6. Dezember 2017 abgeschlossen werden. Außerdem wurden die Fahrbahnrandbereiche reguliert und in Teilbereichen verstärkt, sowie die Entwässerungsmulden einschließlich der Einlaufschächte angepasst bzw. erneuert. Derzeit wird noch die Weißmarkierung aufgebracht und neue Leitpfosten gesetzt. 

    Restarbeiten zu deren Ausführung nach aktuellem Kenntnisstand keine Vollsperrung mehr erforderlich sein wird, werden im kommenden Frühjahr 2018 noch vor der Sanierung der Ortsdurchfahrt Gerlingen durchgeführt. 

    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 500.0000 Euro, welche der Bund trägt. Das Regierungspräsidium Stuttgart dankt den Verkehrsteilnehmern sowie den von der Umleitung betroffenen Anliegern für das Verständnis für die entstandenen Beeinträchtigungen.

  • Abteilung 1
    07.12.2017
    Advents- und Weihnachtszeit in der LEA Ellwangen
    „Adventskranzziehen“ am 2. Advent Sonntag, 10. Dezember 2017

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    am kommenden zweiten Advent wird unter Beteiligung der katholischen und evangelischen Kirchengemeinden Ellwangen wie im vergangenen Jahr beim „Adventskranzziehen“ versucht, den aktuell 440 Bewohnern der LEA vorweihnachtliche Bräuche zu vermitteln. Selbstverständlich wurde bis dahin auch ein Weihnachtsbaum aufgestellt, für den die Kinder in der Einrichtung bereits mit viel Eifer den Schmuck gebastelt haben.
     
    Die Presse ist zu diesem Ereignis am kommenden zweiten Advent um 15:00 Uhr ganz herzlich eingeladen. Die Veranstaltung beginnt am Gebäude 90 (Ehrenamtskoordination).
     
    Wir laden Sie herzlich ein am
     
    Sonntag, 10. Dezember 2017 um 15:00 Uhr
    LEA Ellwangen (Treffpunkt Pforte LEA Ellwangen 14:45 Uhr)
    Georg-Elser-Straße 2
    73479 Ellwangen
     
    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
     
    Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    Matthias Kreuzinger
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, 0711/904-10002

  • Abteilung 4
    06.12.2017
    A 81 – Fahrbahndeckenerneuerung zwischen AS Rottenburg und AS Herrenberg in Fahrtrichtung Stuttgart - Abschluss der Bauarbeiten auf der A 81 und Rückbau der Verkehrssicherung bis Donnerstag, 14. Dezember 2017
    Nächtliche Sperrung der Einfahrtsrampe der Anschlussstelle Rottenburg in Fahrtrichtung Stuttgart in der Nacht von Freitag, 8. Dezember, 22:00 Uhr auf Samstag, 9. Dezember 2017, 5:00 Uhr

    ​Im Baustellenbereich der A 81 zwischen der Anschlussstelle (AS) Rottenburg und der Anschlussstelle Herrenberg wurden die Asphaltarbeiten am gestrigen Dienstag abgeschlossen. Die derzeit bestehende sogenannte 3+1-Verkehrsführung wird in den kommenden 7 Tagen und Nächten aufgelöst, so dass voraussichtlich ab Donnerstag, 14. Dezember 2017 der Verkehr wieder wie gewohnt auf der jeweiligen Richtungsfahrbahn läuft.

    Für den Abbau der Betonschutzwände sind in den kommenden Tagen Nachtbaustellen erforderlich, bei denen der rechte Fahrstreifen in Fahrtrichtung Stuttgart gesperrt wird. Der Verkehr wird zwischen der AS Rottenburg und der Kochartgrabenbrücke über den übergeleiteten Fahrstreifen geleitet.

    Im Zuge des Rückbaus der Betonschutzwände und zum Schutz der Arbeitskräfte, ist in der Nacht von Freitag, 8. Dezember 2017 ab 22:00 Uhr auf Samstag, 9. Dezember 2017 die Sperrung der Einfahrtrampe der AS Rottenburg in Fahrtrichtung Stuttgart notwendig. Der Verkehr auf die A 81 in Fahrtrichtung Stuttgart wird über die ausgeschilderte Bedarfsumleitung U 43 in Richtung Herrenberg umgeleitet. Die Umleitungsstrecke verläuft ab dem Abzweig der L 1184 von der B 28a bei Eutingen, auf der L 1184 über Bondorf, Nebringen und Gültstein zur B 28 bei der Anschlussstelle Herrenberg.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 1
    06.12.2017
    12,4 Millionen Euro Förderung für die Sanierung der Stuttgarter Wagenhallen
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer übergibt Oberbürgermeister Fritz Kuhn am Mittwoch, 13. Dezember, den Förderbescheid

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    im Namen von Herrn Regierungspräsident Wolfgang Reimer, lade ich Sie herzlich zur Übergabe des Förderbescheids für die energetische Sanierung der Stuttgarter Wagenhallen ein.

    Regierungspräsident Reimer wird Oberbürgermeister Fritz Kuhn den Bescheid nach dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz (KInvFG) in Höhe von rund 12,4 Millionen Euro

    am Mittwoch, 13. Dezember 2017, um 13.00 Uhr
    in den Wagenhallen,
    Treffpunkt: Hedwig-Dohm-Straße (unteres Straßenende, siehe Plan)

    übergeben.

    Im Anschluss daran haben Sie die Gelegenheit, an einer gemeinsamen Führung durch die Wagenhallen teilzunehmen. Bitte tragen Sie für den Gang über die Außenbereiche festes Schuhwerk.

    Die Landeshauptstadt saniert die Wagenhallen, um sie als Veranstaltungsstätte und künstlerische Produktionsstätte zu erhalten. Die Sanierung trägt den Anforderungen an Statik, Schall- und Brandschutz Rechnung. Dafür investiert die Stadt rund 30 Millionen Euro.

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

    Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

    Mit freundlichem Gruß

    Katja Lumpp
    Pressestelle
    Regierungspräsidium Stuttgart

    Lageplan (pdf, 73 KB)

  • Abteilung 4
    05.12.2017
    B 466– Erneuerung der Simonsbachbrücke im Zuge der Ortsdurchfahrt in Donzdorf (Landkreis Göppingen) - Vollsperrung der B 466 im Bereich der Baustellewitterungsbedingt verlängert bis Freitag, 15. Dezember 2017
    Im Anschluss daran noch bis 21. Dezember 2017 halbseitige Verkehrsführung, danach Freigabe B 466 über den Winter - Fortsetzung der Arbeiten voraussichtlich im Frühjahr 2018

    ​Die B 466 überquert im Zuge der Ortsdurchfahrt in Donzdorf den Simonsbach. Die Erneuerung der Simonsbachbrücke läuft seit 11. September 2017 und ist in zwei Bauabschnitten vorgesehen.

    Seit Donnerstag, 16. November 2017 ist eine Vollsperrung eingerichtet die ursprünglich bis heute, Dienstag, 5. Dezember 2017 andauern sollte. Witterungsbedingt verzögern sich die Arbeiten und die Vollsperrung bleibt bis einschließlich Freitag, 15. Dezember 2017 bestehen.

    Die Umleitungen bleiben ebenfalls bis dahin bestehen. Der überörtliche Verkehr wird über die bestehende Umgehungsstraße K 1402 geleitet (Ortsumfahrung Donzdorf).  In der Ortsdurchfahrt wird der örtliche Verkehr vor der Baustelle über die Bahnhofstraße und Poststraße wieder auf die Hauptstraße (B 466) geführt. Die Zufahrt zum Mühlweg bleibt frei.

    Nach der Vollsperrung wird die halbseitige Verkehrsführung im Baustellenbereich auf rund 150 Metern Länge wieder bis einschließlich Mittwoch, 20. Dezember 2017 hergestellt. Am Donnerstag, 21. Dezember 2017 wird die Verkehrssicherung abgebaut. Dann werden die Verkehrsbeschränkungen aufgehoben und die Baustelle winterfest gemacht. In dieser Zeit bestehen keine verkehrlichen Einschränkungen. Der zweite Bauabschnitt ist unter Vollsperrung von voraussichtlich März bis Juni 2018 vorgesehen. Der genaue Baubeginn wird nach entsprechender Witterung festgelegt und in einer Pressemitteilung rechtzeitig bekanntgegeben.

    Der Bund investiert mit dieser Maßnahme rund 700.000 Euro in den Erhalt der Infrastruktur.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Gemeinden, Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen.

  • Abteilung 4
    05.12.2017
    B 28a – Fahrbahndeckensanierung zwischen Anschlussstelle Rottenburg und Ergenzingen in beiden Fahrtrichtungen
    Beginn der Baustelleneinrichtung ab Mittwoch, 6. Dezember 2017 - Voraussichtlicher Abschluss vor Weihnachten

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart wird in den nächsten beiden Wochen die Fahrbahndecke auf der B 28a im Abschnitt zwischen der Anschlussstelle (AS) Rottenburg und der Zufahrt von der B28a in das Industriegebiet „Ergenzingen Ost“ bei Ergenzingen sanieren. In beiden Fahrtrichtungen finden jeweils Arbeiten auf dem äußeren Fahrstreifen der dreistreifig ausgebauten B 28a statt. Die Einrichtung der Baustelle in Richtung Ergenzingen erfolgt ab morgen, Mittwoch  6. Dezember 2017.

    Im Rahmen der Maßnahme wird die bestehende Asphaltdeckschicht und auch die darunter liegende Binderschicht auf einer Gesamtlänge von rund 850 m erneuert. Durch das hohe Schwerverkehrsaufkommen zwischen der Anschlussstelle Rottenburg und dem Industriegebiet haben sich in den letzten Jahren besonders auf der LKW-Spur tiefe Spurrillen gebildet, welche im Winter die Unterhaltung der Strecke erschweren. Die Arbeiten dienen zudem zur Erhöhung der Verkehrssicherheit in diesem Abschnitt, da bis zur Fertigstellung des geplanten Umbaus der AS Rottenburg auf dieser Strecke keine größeren Erneuerungsarbeiten an der Fahrbahn durchgeführt werden können.

    Im Bereich der AS Rottenburg finden zudem kleinere vorbereitende Maßnahmen für den geplanten Ausbau der Anschlussstelle statt.

    Die Maßnahme gliedert sich in zwei Bauphasen: 
    In der ersten Bauphase wird die Fahrspur in Fahrtrichtung Ergenzingen saniert, in der zweiten Bauphase die rechte Seite der Fahrbahn in Fahrtrichtung Rottenburg. Die mittlere Fahrbahn, welche als Überholspur in Fahrtrichtung Rottenburg dient,  wird für die Verkehrsführung herangezogen und zur Aufrechterhaltung von je einer Fahrspur pro Fahrtrichtung genutzt.

    Im Bereich der Zufahrt auf die B 28a vom genannten Industriegebiet Ergenzingen Ost in Fahrtrichtung Rottenburg ist die Verkürzung der Einfahrtsmöglichkeit auf die B28a erforderlich, da nur ein Fahrstreifen zur Verfügung steht. 

    Die Dauer der Maßnahme beträgt rund zwei Wochen und wird daher voraussichtlich bis Weihnachten abgeschlossen sein. Die Geschwindigkeit im Baustellenbereich wird während der gesamten Bauzeit auf 50 km/h beschränkt.

    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 400.000 Euro. Der Bund ist Kostenträger dieser Erhaltungsmaßnahme.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 1
    05.12.2017
    Adventskalender, Adventskranzziehen und Christbaum verbreiten vorweihnachtliche Stimmung in der LEA Ellwangen
    Klaus Danner, Ombudsperson des Landes für Erstaufnahmeeinrichtungen, besucht die LEA Ellwangen

    In der Landeserstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge (LEA) in Ellwangen hat die Advents- und Weihnachtszeit begonnen - in diesem Jahr mit einer Premiere, dem LEA-Adventskalender. Die Fenster verschiedener Gebäude der LEA Ellwangen wurden in den letzten Wochen von Bewohnern mit großer Kreativität verziert. Die 24 Fensterbilder werden nun täglich bis Weihnachten enthüllt. Gestaltet von den Bewohnern der Einrichtung, stimmen die weihnachtlichen Motive - selbstverständlich mit internationalem Einschlag - auf die Weihnachtszeit ein. Täglich wird ein Fenster „geöffnet“, teilweise mit Musik, Tanz und Liedern.

    Den Auftakt machte am vergangenen Freitag, 1. Dezember, ein Fenster am Verwaltungsgebäude des Regierungspräsidiums. Darauf folgen nun nach und nach alle anderen Gebäude der LEA, bis sich der Reigen an den Bürofenstern der LEA-Leiter Berthold Weiß und Roland Herzog am Heiligen Abend schließt.

    Am kommenden zweiten Advent wird wie im vergangenen Jahr ein großer Adventskranz durch die LEA gezogen und den Bewohnern damit auch dieser weihnachtliche Brauch vermittelt. Selbstverständlich wird auch wieder ein Weihnachtsbaum aufgestellt, für den die Kinder in der Einrichtung bereits mit viel Eifer den Schmuck basteln. Für viele der Bewohner sind dies schöne Erlebnisse im LEA-Alltag und für viele Christen unter den Bewohnern auch eine wichtige Vorbereitung auf Weihnachten.

    „Mit dem Ramadan und Weihnachten haben wir zwei Zeiträume im Jahr, die den LEA-Alltag prägen. Für uns ist Toleranz und Akzeptanz sehr wichtig. Deshalb sollen auch unterschiedliche Religionen in der LEA Platz finden. Unsere Bewohner erleben die Weihnachtszeit ringsherum. Mit den Aktionen möchten wir ihnen auch die Traditionen in Deutschland vermitteln“, sagte der Leiter der LEA Ellwangen, Berthold Weiß.

    Antrittsbesuch von Klaus Danner, Ombudsperson des Landes
    Der Anfang Oktober von Innenminister Thomas Strobl zur neuen ehrenamtlichen Ombudsperson für die Flüchtlingserstaufnahme in Baden-Württemberg bestellte Klaus Danner besuchte am heutigen Dienstag, 5. Dezember, erstmals die LEA Ellwangen. Nach einem kurzen Einführungsgespräch konnte Danner die Einrichtung mit ihren vielfältigen Angeboten kennenlernen. Besonders beeindruckt zeigte er sich von der hohen Zahl der Ehrenamtlichen, die teilweise bereits seit dem Start der LEA im April 2015 ohne Unterbrechung ihr Engagement zeigen. Auch die Kinderbetreuung, die Ambulanz und die Sozial- und Verfahrensberatung erfuhren ihre Anerkennung. Klaus Danner zeigte sich beeindruckt von der Arbeit in der Erstaufnahmeeinrichtung. Er sagte zu, diese zu unterstützen und die LEA regelmäßig, vor allem zum Austausch mit Ehrenamtlichen und Geflüchteten, zu besuchen.

    Vorweihnachtliches Gästekochen
    Beim Mittagessen konnte Danner noch eine Besonderheit der LEA Ellwangen kennenlernen: Das Gästekochen. Jede Woche hat eine andere Nationengruppe die Gelegenheit, für ihre Landsleute typische Gerichte aus der Heimat zuzubereiten. Ermöglicht wird dies durch den Dienstleister European Home Care (EHC), welcher die Verpflegung in der LEA Ellwangen sicherstellt. In dieser Woche war das Gästekochen auch eine kleine Weihnachtsfeier für die Bediensteten der unterschiedlichen Organisationen, die gemeinsam mit der Ombudsperson mit Köstlichkeiten vom Westbalkan und aus Syrien verwöhnt wurden.

    Hintergrundinformationen
    Die Ombudsstelle für die Flüchtlingserstaufnahme ist Ansprech-, Mittler- und Unterstützungsstelle für Flüchtlinge und ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bürger in Fragen der Unterbringung, Versorgung und Betreuung von Flüchtlingen in den Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes. Sie kann sich auch in Anliegen aus der Nachbarschaft von Erstaufnahmeunterkünften einschalten. Die Ombudsperson ist mit ihrer Geschäftsstelle, bestehend aus zwei Mitarbeiterinnen, beim Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration angesiedelt.

    Der Leitende Kriminaldirektor a.D. Klaus Danner wurde bis zum 31. Juli 2019 zur Ombudsperson bestellt. Die bisherige Ombudsperson, Karl-Heinz Wolfsturm, war zum 31. Juli 2017 nach Ende der zweijährigen Amtszeit aus dem Amt ausgeschieden. Klaus Danner wurde 1956 geboren. Er ist verheiratet, hat drei erwachsene Söhne und lebt im Südschwarzwald. Er war 43 Jahre im polizeilichen Landesdienst tätig. Zuletzt war er Leiter der Direktion für Spezialeinheiten der Polizei Baden-Württemberg.

  • Abteilung 5
    05.12.2017
    Die Rems soll wieder mehr Raum bekommen
    Beginn der Maßnahme mit Baumfällarbeiten noch im Dezember
     Bild zeigt die Rems im heutigen Zustand Quelle: Hans-Peter Sieg, Wasserverband Rems

    ​Im Gebiet von Winterbach weist die Rems als eingedeichtes Gewässer mit einem monotonen Trapezprofil aus ökologischer Sicht derzeit große Mängel auf. Das Land Baden-Württemberg, vertreten durch das Regierungspräsidium Stuttgart, beabsichtigt daher, den Abschnitt der Rems zwischen Winterbach und Remshalden im Bereich der Sammelkläranlage Winterbach bis zur Hebsacker Brücke auf einer Länge von rund 1,1 km und einer Breite bis zu 100 m ökologisch umzugestalten und wieder in einen naturnäheren Zustand zu führen.

    Dafür wird das vorhandene Profil der Rems inklusive den einheitlich steilen und strukturarmen Böschungen aufgelöst und die vorhandene Gewässerbefestigung zurückgebaut. Wechselnde Gewässersohlbreiten und Neigungen der Uferböschung in Verbindung mit einem gegliederten Gewässerprofil sowie Seiten – und Altarmstrukturen ersetzen den vorhandenen monotonen Trapezquerschnitt. Dem Flusslauf wird weitgehend eine selbsttätige morphologische Entwicklung zugestanden. Dies bedeutet: der Rems wird wieder ausreichend Raum gegeben. Gewässerdynamische Prozesse wie Seitenerosion, Uferunterhöhlungen und –abbrüche sowie Geschiebetrieb werden zugelassen.

    Zur neuen Freizeitzone soll der Remsabschnitt allerdings nicht werden: Die Erholungsbereiche werden sich auf zwei zugängliche Stellen konzentrieren, dazwischen soll die Natur in Ruhe gelassen werden. Durch die Aufweitung am Gewässer werden bei einem Abflussereignis mit einer statistischen Wahrscheinlichkeit von 100 Jahren (HQ 100) rund 120.000 m3 zusätzlicher Retentionsraum im Hochwasserfall  geschaffen.

    Die Maßnahme war ursprünglich als Maßnahme der Gemeinde Winterbach geplant, wurde nun aber durch das Land Baden-Württemberg  zu 100% übernommen. Die Planung stammt vom Wasserverband Rems und wurde durch Hans-Peter Sieg gefertigt. Die Ausschreibung läuft derzeit. Ende Dezember soll mit Vorarbeiten begonnen werden. Hierzu gehören Gehölzrodungen im erforderlichen Umfang sowie Leitungsverlegungen. Die Fällarbeiten sind bis Ende Februar 2018 abzuschließen, wobei gemäß der Planung des Wasserverbands Rems rund 50 % der Gehölzbestände erhalten bleiben. Durch wechselseitige Aufweitungen kann ein optisch durchgehender und landschaftsprägender alter Bestands-Ufergehölzsaum beibehalten werden. Die Rodungsarbeiten werden durch gesonderte Pressemitteilung angekündigt werden.

    Baubeginn der Erdarbeiten außerhalb des Gewässers wird voraussichtlich im Februar 2018 sein. Bei der Neugestaltung des Flussbettes fallen große Abtragsmengen Erde an. Die Erdarbeiten (Aushub rund 115.000 m3, Wiedereinbau rund 35.000 m3) sollen bis Juni 2018 fertiggestellt werden. Rund 70.000m3 Erdmasse werden als Auffüllmaterial im Gewerbegebiet II Heusee in der Gemeinde Plüderhausen eingebaut.  Rund 6000 m3 Oberboden ist für den Auftrag auf landwirtschaftliche Flächen mit minderer Bodenqualität geeignet und soll, soweit er nicht wieder angedeckt wird, in Manolzweiler zur Bodenverbesserung verwendet werden. Das Bauende ist auf Oktober 2018 terminiert, so dass sich bis zur Remstalgartenschau im Mai 2019 eine natürliche Begrünung einstellen kann.

    Plan des Remsabschnitts (pdf, 561 KB)

  • Abteilung 4
    05.12.2017
    A 8 - Neubau eines Verflechtungsstreifen zwischen Autobahnkreuz Stuttgart und Autobahndreieck Leonberg - L1189 - Ersatzneubau L1189 / Unterführung A 8
    Wegfall zweier Fahrstreifen der A 8 in Fahrtrichtung Stuttgart von Freitag, 8. Dezember, 20:00 Uhr bis Montag, 11. Dezember 2017, 5:00 Uhr sowie der Zu- und Abfahrt zur Raststätte „Sindelfinger Wald“

    Vollsperrung der L 1189 in der Nacht von Mittwoch, 13. Dezember, 21:00 Uhr bis Donnerstag 14. Dezember 2017, 5:00 Uhr

    Seit Februar 2017 laufen die Bauarbeiten auf der A 8 für den Neubau des Verflechtungsstreifens zwischen dem Autobahnkreuz Stuttgart und dem Autobahndreieck Leonberg inklusive Ersatzneubau der Landesstraßenunterführung. Bis Ende des Jahres soll die neue Autobahnbrücke vollständig befahrbar sein.

    Inzwischen sind die Bauarbeiten beider Richtungsfahrbahnen der A 8, bis auf die rund 1 km lange Lücke bei der Brücke über die Landesstraße 1189 (L 1189) in Fahrtrichtung München und das Teilstück bei der Tank- und Rastanlage Sindelfinger Wald fertiggestellt. Nach dem nun das zweite Teilbauwerk der Brücke im Zuge der A 8 über die L 1189 fertiggestellt ist können seit dieser Woche die Straßenbauarbeiten auf der A 8 in diesem Bereich fertiggestellt werden. Dazu werden am kommenden Wochenende von Freitag, 8. Dezember 2017 ab 20:00 Uhr bis Montag, 11. Dezember 2017 bis 5:00 Uhr auf der A 8 in Fahrtrichtung München zwei von vier Fahrspuren sowie die Zu- und Abfahrt zur Tank- und Rastanlage Sindelfinger Wald gesperrt.

    Nächste Woche folgt dann der Rückbau der Verkehrseinrichtung und der Behelfsbrücke auf der A 8 sowie der Rückbau der provisorischen Zufahrten zur Tank- und Rastanlage Sindelfinger Wald.

    Für die Demontage der im Jahr 2016 erstellten Behelfsbrücke der A 8 über die L 1189 ist eine Vollsperrung der L 1189 zwischen Stuttgart – Büsnau und Sindelfingen erforderlich. Während dieser Sperrung wird die Behelfsbrücke vollständig demontiert, verladen und abtransportiert. Die Vollsperrung der L 1189 ist aus Platz und Sicherheitsgründen erforderlich, bei der Demontage besteht die Gefahr durch herabfallende Teile.

    Die dafür notwendige Vollsperrung der L 1189 wird in der Nacht von Mittwoch, 13. Dezember ab 21:00 Uhr bis voraussichtlich Donnerstag, 14. Dezember um 5:00 Uhr stattfinden.

    Während der Vollsperrung sind folgende ausgeschilderte Umleitungen U 1 und U 2 zu nutzen. Diese haben sich bereits bei den vorangegangenen Vollsperrungen bewährt:

    • U1 Stuttgart – Sindelfingen: von der L1189 auf die L1188 am Frauenkreuz vorbei zur K1008 nach Warmbronn, dann über die K1009 zur B295, an Renningen vorbei zur B464 nach Magstadt, der Südumgehung Magstadt (L1189) folgend bis zur K1065.


    • U2 Sindelfingen – Stuttgart: von der L1189 über die K1065 und die K1005 zur Südumgehung Magstadt (L1189) der Beschilderung zur BAB folgend über die B464 zur B295. Dann via K1008 zur L1188 zur L1189 Richtung Stuttgart.


    Die Umleitungsstrecken sind weiträumig ausgeschildert. Für entstehende Beeinträchtigungen wird um Verständnis gebeten. Das Regierungspräsidium Stuttgart ist bemüht, diese so gering wie möglich zu halten.

    Voraussichtlich im Frühjahr 2018 wird die L 1189 zwischen Stuttgart-Büsnau und Sindelfingen zwischen der Kreuzung mit der L 1188 und der Kreuzung mit der Gemeindeverbindungsstraße nach Magstadt für die Sanierung des Fahrbahnbelags nochmals für rund 1 Woche vollgesperrt werden. Hierzu erfolgt eine gesonderte Pressemitteilung.

    Beim Neubau der Autobahnbrücke über die Landesstraße 1189 wurde auf die sonst bei vielen  Brückenbaustellen übliche Vollsperrung der Straße während der zehn Monate langen Bauzeit verzichtet, das Regierungspräsidium hat sich dazu entschlossen den Verkehrsteilnehmern so oft wie möglich das Durchfahren unter der Brückenbaustelle zu ermöglichen. Für ein Teil der Arbeiten ist es aufgrund der beengten Platzverhältnisse und aus Sicherheitsgründen zwingend notwendig die Straße vollzusperren.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

    Ergänzende Informationen:

    Die Gesamtmaßnahme zwischen dem Autobahnkreuz Stuttgart und dem Leonberger Dreieck wurde in mehreren Teillosen hergestellt.

    Im Januar 2016 war mit dem Neubau des Überführungsbauwerks „Rotes Steigle“ die Gesamtmaßnahme gestartet worden. Dieses ist inzwischen fertiggestellt und die alte Brücke abgebaut. Der Neubau war erforderlich geworden, da die Spannweite der bisherigen Brücke nicht ausreichend für einen vierten Fahrstreifen war.

    • Seit Anfang 2016 wurden bereits folgende Tätigkeiten der Gesamtmaßnahme ausgeführt:
    • Neubau des Überführungsbauwerk „Rotes Steigle“ sowie Abriss des alten Überführungsbauwerk „Rotes Steigle“
    • Neubau eines Regenklär- und Regenrückhaltebecken bei km 209+720 in Fahrtrichtung Karlsruhe
    • Bau einer Behelfsbrücke neben dem neu zu bauenden Unterführungsbauwerk L 1189 in Fahrtrichtung München
    • Neubau einer Stützwand zwischen km 208+720 und 208+920
    • Rodungsarbeiten entlang der Strecke in Fahrtrichtung Karlsruhe
    • Verlegung von diversen Kabeltrassen neben der Autobahn
    • Umbau bzw. Verbreiterung von mehreren Schilderbrücken
    • Verbreiterung der Ausfahrt aus der Tank- und Rastanlage Sindelfinger Wald in Fahrtrichtung München


    Im Februar dieses Jahres wurde mit den Tief- und Straßenbauarbeiten auf der A 8 für den Neubau des Verflechtungsstreifens begonnen.

    Die Bauarbeiten wurden in vier Hauptbauphasen ausgeführt. In der Bauphase 1 wurde am rechten Fahrbahnrand der Fahrtrichtung Karlsruhe gearbeitet. In Bauphase 2 wurden Arbeiten an den inneren Fahrspuren der Fahrtrichtung Karlsruhe sowie am Mittelstreifen ausgeführt. In Bauphase 3 Arbeiten auf den inneren Fahrspuren der Fahrtrichtung München und in Bauphase 4 Arbeiten auf den äußeren Fahrspuren der Fahrtrichtung München.
    Die im Zuge der Baumaßnahme ausgebauten alten Betonfahrbahnplatten sowie das Abbruchmaterial der beiden Brückenbauwerke wurden vor Ort vollständig recycelt und innerhalb der Baumaßnahme als Füllstoff wieder eingebaut.

    Der Streckenabschnitt zwischen dem Autobahnkreuz Stuttgart und der Anschlussstelle Leonberg-Ost bündelt den Verkehr der A 8 zwischen München und Karlsruhe und den Verkehr der A 81 zwischen Singen und Würzburg. Die vorhandene dreistreifige Richtungsfahrbahn Karlsruhe konnte aufgrund der hohen Verkehrsmenge (rund 150.000 Kfz/Tag in beiden Fahrtrichtungen zusammen) auf diesem Streckenabschnitt diese nicht mehr abwickeln. Die A 8 ist eine wichtige Ost - West Verbindung im Europäischen Streckennetz zwischen Österreich, Deutschland und Frankreich.

    Für die entstehenden Beeinträchtigungen wird um Verständnis gebeten. Alle am Bau Beteiligten sind bestrebt, die Baustellen so schnell wie möglich fertigzustellen.

    Die Straßenbauverwaltung Baden-Württemberg führt diese Baumaßnahme im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland aus. Die vom Bund getragenen Kosten der Gesamtmaßnahme betragen rund 37,5 Millionen €.

  • Abteilung 3
    05.12.2017
    Übergabe der Meisterbriefe in Weissach (Landkreis Böblingen) - 43 Meisterinnen und Meister in den Berufen Landwirt/in und Winzer/in erhielten ihre Meisterbriefe
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Mit dem Meisterbrief geht auch ein Stück Verpflichtung einher. Meisterinnen und Meister sind seit vielen Jahrhunderten besondere Vertrauens- und Respektspersonen.“

    ​„Mit der erfolgreich bestandenen Meisterprüfung haben Sie nach vielen Jahren der Aus- und Fortbildung in den Betrieben und an Berufs- und Fachschulen eine hohe Qualifikation erreicht. Darauf können Sie mit Recht stolz sein“, sagte Regierungspräsident Wolfgang Reimer am heutigen Dienstag, 5. Dezember 2017, anlässlich der Übergabe der Meisterbriefe in der Alten Strickfabrik in Weissach (Landkreis Böblingen).

    Insgesamt erhielten 7 Landwirtinnen, 26 Landwirte und 10 Winzer, die im Regierungsbezirk Stuttgart fortgebildet wurden, ihre Meisterbriefe aus der Hand des Regierungspräsidenten.

    Die Regierungspräsidien sind in Baden-Württemberg für die Aus- und Weiterbildung in den landwirtschaftlichen Berufen zuständig.

    Reimer beglückwünschte die jungen Fachleute zur ihrer großartigen Leistung und sagte, dass sie mit dem erfolgreichen Abschluss der Meisterprüfung als Führungskraft nun Verantwortung für den Betrieb, die Familie und die Ausbildung junger Menschen und in der Gesellschaft übernehmen können.

    Er ermutigte sie, kreativ eigene Strategien für ihre Betriebe zu entwickeln. „Sie sollen aber auch spüren, dass mit dem Meisterbrief ein Stück Verpflichtung einhergeht. Meisterinnen und Meister sind seit vielen Jahrhunderten besondere Vertrauens- und Respektspersonen“, so Reimer zu den jungen Fachleuten.

     „Abgesehen von ihren lebenswichtigen Funktionen sind landwirtschaftlichen Berufe auch sehr schöne Berufe“, sagte Reimer wies auf die traditionell wichtige Rolle der Winzer und Landwirte im ländlichen Raum hin, die sich auch im ehrenamtlichen Engagement zeigt.

    Er bedankte sich bei all denjenigen, die die Meister auf ihrem Weg begleitet haben, insbesondere bei den Lehrerinnen und Lehrern der Fachschulen für Landwirtschaft in Kupferzell und Herrenberg, der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau Weinsberg und bei den Mitgliedern der Prüfungsausschüsse.

    Anlagen:
    Liste der Landwirtschaftsmeisterinnen und Landwirtschaftsmeister 2017 (PDF, 11 KB)
    Liste der Winzermeister 2017 (PDF, 7 KB)

  • Abteilung 4
    04.12.2017
    Umbauarbeiten am Knotenpunkt der L 1204 bei Neuhausen auf den Fildern werden planmäßig und termingerecht beendet
    Aufhebung der Sperrung der Nürtinger Straße für den ÖPNV ab Freitag, 10. Dezember 2017, Freigabe für den übrigen Verkehr ab Mittwoch, 20. Dezember 2017

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart teilt mit, dass die seit Mitte September 2017 laufenden Umbauarbeiten am Knotenpunkt der L 1204 mit der Nürtinger Straße bei Neuhausen auf den Fildern planmäßig und termingerecht fertiggestellt werden. Der betroffene Linienbusverkehr der Linien 35, 73, 120 und die Schulbuslinien werden mit Beginn des Winterfahrplanes 2017/18 am 10. Dezember 2017 die Nürtinger Straße von und nach Scharnhausen wieder befahren können. Es ist vorgesehen, die aktuelle Verkehrsführung auf der L 1204, zwischen Stuttgart - Plieningen und Neuhausen mit der Fertigstellung der Umbauarbeiten am Knotenpunkt der L 1204/Nürtinger Straße am Mittwoch, 20.Dezember 2017 auf die neu entstandene Kreuzung  umzulegen.  Ab diesem Tag ist die Nürtinger Straße dann auch für den Individualverkehr wieder wie zuvor nutzbar.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    04.12.2017
    A 8 / A 81 am Dreieck Leonberg – Fahrbahndeckenerneuerung der Verbindungsrampe aus Richtung München nach Heilbronn: Fahrbahndeckenerneuerung wird beendet
    Freigabe aller Fahrstreifen nach Rückbau der Verkehrssicherung ab Dienstag, 5. Dezember 2017 abends

    ​Die Arbeiten zur Erneuerung der Fahrbahndecke der Verbindungsrampe von der A 8 aus Fahrtrichtung München kommend, auf die A 81 nach Heilbronn ab der Rohrbachtalbrücke bis kurz vor das südliche Portal des Engelbergtunnels, welche seit 8. November 2017 laufen, gehen nun dem Ende entgegen.

    Im Rahmen der zweiten Hauptbauphase, welche seit Mittwoch, 29. November 2017 eingerichtet ist, wurde in der letzten Woche die linke Seite der Verbindungsrampe im Bereich der Brücken nach der Anschlussstelle Leonberg-Ost erneuert. Die Anschlussstelle Leonberg-Ost ist bereits seit Mittwoch, 29. November 2017 wieder vollständig befahrbar.

    Trotz der kalten Temperaturen und des Schneefalls der letzten Tage, konnten die Asphaltarbeiten am vergangenen Freitag abgeschlossen werden. Am Wochenende wurde noch die Weißmarkierung aufgebracht und Schutzplankenarbeiten durchgeführt. Diese Arbeiten sind demnächst beendet, sodass die Verkehrssicherung bereits am morgigen Dienstag, 5. Dezember 2017 zurückgebaut werden kann. Diese Arbeiten erfolgen tagsüber, dennoch ist hierbei mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Somit ist voraussichtlich ab morgen Abend die Nutzung der Verbindungsrampe der A 81 wieder über beide Fahrstreifen möglich. Der Bauablauf konnte durch Wochenendarbeit und verlängerte Schichten um insgesamt 4 Tage verkürzt werden.

    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 1,5 Millionen Euro, welche der Bund für die Fahrbahnerneuerung als Investition in den Erhalt der Infrastruktur trägt.

    Das Regierungspräsidium weist darauf hin, dass Verkehrsbeeinträchtigungen während der Bauarbeiten unvermeidbar sind. Bitte achten Sie auf die im Baustellenbereich aufgestellten Hinweistafeln sowie auf die Verkehrsbeeinflussungsanlagen. Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 1
    01.12.2017
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer bestätigte die Oberbürgermeisterwahl der Stadt Leinfelden-Echterdingen
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Das Ergebnis der Wahlprüfung liegt vor. Die Wahl von Roland Klenk ist gültig.“

    ​Regierungspräsident Wolfgang Reimer bestätigte die Oberbürgermeisterwahl der Stadt Leinfelden-Echterdingen. „Das Ergebnis der amtlichen Wahlprüfung liegt nun vor“, so Reimer. „Die Wahl von Oberbürgermeister Roland Klenk ist gültig.“ Innerhalb der gesetzlichen Einspruchsfrist sind keine Einsprüche gegen die Wahl eingegangen. Die rechtliche Prüfung des Wahlganges in Leinfelden-Echterdingen am 12. November 2017 hat ebenfalls keine Beanstandungen ergeben. „Damit steht der Wiederverpflichtung von Roland Klenk am 09. Januar 2018 nichts mehr im Wege“, so der Regierungspräsident.

    Roland Klenk wurde ebenfalls im ersten Wahlgang am 12. November 2017 bei einer Wahlbeteiligung von 32,1 Prozent mit 88,2 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen wieder zum Oberbürgermeister von Leinfelden-Echterdingen gewählt. Er hatte eine Gegenkandidatin.

  • Abteilung 1
    01.12.2017
    Oberbürgermeisterwahl der Stadt Crailsheim bestätigt
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Das Ergebnis der Wahlprüfung liegt nun vor. Die Wahl von Dr. Christoph Grimmer ist gültig.“

    ​Regierungspräsident Wolfgang Reimer bestätigte die Oberbürgermeisterwahl der Stadt Crailsheim. „Das Ergebnis der amtlichen Wahlprüfung liegt nun vor“, so Reimer. „Die Wahl ist gültig.“ Innerhalb der gesetzlichen Einspruchsfrist seien keine Einsprüche gegen die Wahl eingegangen. Die rechtliche Prüfung des Wahlgangs  in Crailsheim am 12. November 2017 habe ebenfalls keine Beanstandungen ergeben. Damit stehe der Verpflichtung von Dr. Christoph Grimmer am 9. Februar 2018 nichts mehr im Wege, so der Regierungspräsident.

    Dr. Christoph Grimmer wurde im ersten Wahlgang am 12. November 2017 bei einer Wahlbeteiligung von 39,1 Prozent mit 56,9 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen zum Oberbürgermeister von Crailsheim gewählt. Er hatte elf Gegenkandidaten. Oberbürgermeister Rudolf Michl hatte sich nicht wieder beworben. Seine Amtszeit endet am 31. Januar 2018.

  • Abteilung 8
    01.12.2017
    Abschluss der mehrmonatigen Ausgrabungen einer bronzezeitlichen Siedlung in Altbach (Landkreis Esslingen)
     Luftbild, Quelle: ArchäoBW GmbH, P. Sikora

    ​Nach rund sechsmonatiger Ausgrabungszeit wurden am Donnerstag, 30. November die Ausgrabungsarbeiten im Gewann Losburg in Altbach, Landkreis Esslingen termingerecht abgeschlossen. Die Ausgrabungen waren notwendig geworden, nachdem dort ein Neubaugebiet entstehen wird und bei vorgreifenden archäologischen Untersuchungen Reste einer Ansiedlung der späten Bronzezeit, etwa aus der Zeit um 1000 v. Chr., zum Vorschein gekommen waren.

    Zwischen Mai und November wurden auf einem Areal von über 1,5 Hektar Fläche über 500 Befunde und Strukturen ausgegraben und dokumentiert, welche Einblicke in eine bäuerliche Ansiedlung der ausgehenden Bronzezeit erlauben. Mehrere Hausgrundrisse zeigen, dass hier oberhalb des Neckars verschiedene gehöftartige Anlagen einer bäuerlichen Gemeinschaft existierten. Besonders erwähnenswert ist die Entdeckung mehrere Feuerstellen- oder Ofenanlagen, die möglicherweise mit der Zubereitung von Fleisch in Verbindung zu bringen sind.

    Bürgermeister Wolfgang Benignus zeigte sich zufrieden mit der termingerechten Beendigung der Ausgrabungsarbeiten im Gelände: „Die Zusammenarbeit mit der von der Gemeinde beauftragten Grabungsfirma ArchaeoBW GmbH, dem Erschließungsträger Geoteck Ingenieure GmbH und dem Landesamt für Denkmalpflege verlief sehr gut und dank der rechtzeitigen und regelmäßigen Abstimmung konnten Verzögerungen im Bauablauf vermieden werden. Die Erschließungsarbeiten für das Neubaugebiet haben bereits begonnen.“ Dr. Jörg Bofinger, der zuständige Wissenschaftler der Archäologischen Denkmalpflege unterstreicht die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten und weist auf neue Erkenntnisse hin: „Flächig dokumentierte Siedlungspläne aus der Zeit um 1000 v. Chr. sind in Südwestdeutschland nach wie vor eher selten und die geborgenen Funde, vor allem Keramik und wenige Bronzegegenstände, erlauben uns Einblicke in die Lebens- und Wirtschaftsweise der Menschen am Ende der Bronzezeit“.

    Nachdem die Archäologen am Freitag, 1. Dezember ihr Grabungscamp abgebrochen haben, beherrschen nun die schweren Baumaschinen das Areal im Planungsgebiet Losburg und mit der Fertigstellung der Erschließungsanlagen kann bis Ende 2018 gerechnet werden. Anfang 2019 können dann die ersten Wohngebäude erstellt werden. 

    Grabungsbild, Quelle: ArchäoBW GmbH, S. Barthels

  • Abteilung 1
    01.12.2017
    LEA Ellwangen wird zum Adventskalender
    24 Fensterbilder werden bis Weihnachten enthüllt

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    Adventskalender haben eine lange Tradition, bereits seit über 150 Jahren sollen sie helfen die Wartezeit auf Weihnachten zu verkürzen. Der weltweit größte Adventskalender ist derzeit das Rathaus in Gengenbach im Schwarzwald. Allerdings bekommt dieses nun Konkurrenz. Die Fenster verschiedener Gebäude der LEA Ellwangen sind in den letzten Wochen von Bewohnern mit großem Eifer und Kreativität verziert worden. Die 24 Fensterbilder werden nun täglich bis Weihnachten enthüllt.

    Den Auftakt machte am heutigen 1. Dezember 2017 ein Fenster am Verwaltungsgebäude des Regierungspräsidiums. Darauf folgen nun nach und nach alle anderen Gebäude der LEA bis sich der Reigen dann wieder an den Bürofenstern der LEA-Leiter Berthold Weiß und Roland Herzog am Heiligen Abend schließt.

    Wir laden Sie herzlich ein zur Öffnung eines Fensters am

    Dienstag, 05. Dezember 2017 um 12:30 Uhr
    LEA Ellwangen (Treffpunkt Pforte LEA Ellwangen)
    Georg-Elser-Straße 2
    73479 Ellwangen

    Das Fenster wird sich vor den Augen der Ombudsperson der Landesregierung für Geflüchtete in der Erstaufnahme, Klaus Danner, öffnen, der an diesem Tag seinen Antrittsbesuch in der LEA Ellwangen bestreitet.

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

    Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

    Mit freundlichen Grüßen

    Désirée Bodesheim
    Pressestelle
    Regierungspräsidium Stuttgart

  • Abteilung 4
    30.11.2017
    A 7 - Erneuerung der Autobahn zwischen Landesgrenze und Buchbachtalbrücke (Landkreis Schwäbisch Hall)
    Sperrung der Anschlussstelle Dinkelsbühl/Fichtenau in Fahrtrichtung Ulm wird am Freitag, 1. Dezember, aufgehoben

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart erneuert seit Anfang Juli 2017 auf der A 7 im Landkreis Schwäbisch Hall den sanierungsbedürftigen Abschnitt zwischen der Landesgrenze zu Bayern und der Buchbachtalbrücke im Bereich der Anschlussstelle Dinkelsbühl/Fichtenau.

    Dazu musste die Anschlussstelle Dinkelsbühl/Fichtenau in Fahrrichtung Würzburg für den Einbau der Asphaltschichten, ab Montag, 23. November, gesperrt werden. Die Arbeiten konnten pünktlich abgeschlossen werden, sodass morgen, am 1. Dezember 2017, 14:00 Uhr die Anschlussstelle für den Verkehr wieder geöffnet wird.

    Bis die Restleistungen, u.a. Fahrbahnmarkierung, Bankette und Schutzplankenarbeiten, fertiggestellt sind, wird der Verkehr der jeweiligen Richtungsfahrbahn weiterhin zweispurig eingeengt geführt. Insbesondere die Markierungsarbeiten sind noch witte-rungsabhängig und daher noch nicht genau zu terminieren.

    Die Fahrgeschwindigkeit wird weiterhin während der gesamten Bauzeit aus Verkehrssicherheitsgründen in den Überleitungsbereichen und auf dem restlichen Streckenabschnitt auf 80 km/h begrenzt. Auf den Zu- und Abfahrtsrampen der Anschlussstelle Dinkelsbühl in Fahrtrichtung Ulm ist die zulässige Geschwindigkeit weiterhin auf 60 km/h begrenzt.

    Das Regierungspräsidium dankt allen betroffenen Verkehrsteilnehmer für das Verständnis, für die durch die Bauarbeiten entstandenen unvermeidbaren Behinderungen.

    Das Regierungspräsidium dankt allen betroffenen Verkehrsteilnehmer für ihr Verständnis für die durch die Bauarbeiten entstandenen unvermeidbaren Behinderungen. Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 7
    29.11.2017
    Schule und Bildung - „Prävention querbeet“ - Fachtag am 29. November für Lehrkräfte für Prävention
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Engagierte und auf ihre Aufgabe gut vorbereitete Lehrkräfte sind der Schlüssel für eine gelingende Gesundheitsförderung und starke Schülerinnen und Schüler.“

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart veranstaltete heute, am 29. November 2017, den Fach- und Informationstag „Prävention querbeet“ für „Lehrkräfte für Prävention“ an Schulen, für die 42 Präventionsbeauftragte des Regierungsbezirks Stuttgart sowie für weitere interessierte Lehrkräfte. Der Fachtag zielte darauf ab, diese Lehrerinnen und Lehrer zu ermutigen, das Thema Prävention in den Schulen nachhaltig zu verankern, in den Austausch zu kommen, eigene und neue Ideen aufzugreifen und konkrete Beratungs- und Fortbildungsangebote der Präventionsbeauftragten des Regierungspräsidiums Stuttgart kennenzulernen.

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer betonte anlässlich des Fachtages: „Engagierte und auf ihre Aufgabe gut vorbereitete Lehrkräfte sind der Schlüssel für eine gelingende Gesundheitsförderung und starke Schülerinnen und Schüler.“

    „Lehrerinnen und Lehrer können durch ihr bewusstes Handeln Impulse zur Stärkung von Schülerinnen und Schülern sowie zum erfolgreichen Umgang mit Herausforderungen setzen, denn Schule ist zentraler Lebens- und Erfahrungsraum für Kinder und Jugendliche“, bekräftigte auch Schulpräsidentin Claudia Rugart.

    Die von den Schulen ernannten „Lehrkräfte für Prävention“, deren Aufgabe es ist, an ihrer Schule Vorbeugungsmaßnahmen zu koordinieren und deren Wirksamkeit zu verbessern, haben hier eine Schlüsselfunktion. Sie sind die wichtigen Ansprechpartner vor Ort. 


    Anlage: Programmflyer (PDF, 113 KB)

    Weitere Informationen


    Wie definiert man Resilienz?
    Der aus der Materialkunde entlehnte Begriff bezeichnet die seelische Widerstandskraft. Zugleich steht er für einen bedeutenden Paradigmenwechsel in der Psychologie und im Bildungswesen: die krankheitsbezogene Sichtweise machte in den vergangenen Jahren mehr und mehr der Erforschung jener Faktoren Platz, die uns gesund erhalten und das Wohlbefinden und den Bildungserfolg fördern.

    Wie definiert man die Resilienz- und Gesundheitsförderung im Erfahrungsraum Schule?
    Es geht dabei um Zugewinn an psychischer Belastbarkeit der Kinder und Jugendlichen, um die Stärkung der seelischen Widerstandskraft, damit Herausforderungen, Stress und Krisen erfolgreich gemeistert werden können. Dabei ist das Streben nach Resilienz und Gesundheit ein dynamischer Prozess, der  während des ganzen Lebens geschieht und sich auch verändert. In der Kinder- und Jugendzeit wird er angelegt und gelernt.

    Ein Vorbild für gelingendes Umgehen mit Krisen und Schicksalsschlägen ist Samuel Koch, der am Fachtag „Prävention querbeet“ als Interviewpartner eingeladen war. Er konnte dank seiner seelischen Robustheit nach einem tragischen Unfall seine Schauspielkarriere erfolgreich fortführen und verkörpert das Beispiel für kognitive Flexibilität, die ein weiterer Schutzfaktor von geistiger Gesundheit ist. Schulen sind in der Lage, diese Fähigkeit zu fördern und Schülerinnen und Schülern damit ein wichtiges Instrument zur Hand zu geben, um destruktive Überzeugungen erkennen und umdeuten zu können.

    Am Fachtag erwartete die Lehrkräfte am Vormittag nach einer Einführung ins Thema mit Statements aus Schülerperspektive ein Interview mit Samuel Koch zum Thema „Ist Resilienz lernbar?!“, Austausch in regionalen Gruppen mit den Präventionsbeauftragten des Regierungspräsidiums Stuttgart zu schulnahen und überregionalen Beratungs- und Fortbildungsangeboten.

    Nach der Mittagspause konnten sich die Teilnehmenden an Informationsständen von inner- und außerschulischen Kooperationspartner über deren Angebote für Schulen informieren und Kontakte knüpfen. Nachmittags erhielten die Lehrkräfte Gelegenheit, einen von fünf zur Auswahl stehenden Workshops zu besuchen, um sich bespielhaft ein konkretes Bild zu machen, wie Resilienz- und Gesundheitsförderung mit Schülern eingeübt werden kann.

  • Abteilung 3
    28.11.2017
    Meisterprüfung in den Berufen Landwirt/in und Winzer/in: Regierungspräsident Wolfgang Reimer übergibt die Meisterbriefe
    Dienstag, 5. Dezember, in der Alten Strickfabrik in Weissach (Landkreis Böblingen)

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    das Regierungspräsidium Stuttgart ist nach dem Berufsbildungsgesetz für die Aus- und Weiterbildung in den landwirtschaftlichen Berufen zuständig. Sie sind herzlich eingeladen, mit dabei zu sein, wenn Regierungspräsident Wolfgang Reimer den Meisterinnen und Meistern des Jahres 2017 in den Berufen Landwirt/in und Winzer/in

    am Dienstag, den 5. Dezember 2017, um 14.00 Uhr
    in der in der Alten Strickfabrik,
    Bahnhofstr. 36 in 71287 Weissach

    die Meisterbriefe überreicht.

    Nach der Begrüßung durch Abteilungspräsident Dr. Kurt Mezger und einem Grußwort des Weissacher Bürgermeisters Daniel Töpfer wird Regierungspräsident Wolfgang Reimer den Festvortrag halten und die Meisterbriefe überreichen.

    Prüfer, Lehrer, Verbandsvertreter und frischgebackene Meister werden im Laufe der Veranstaltung in einer lockeren Talkrunde über die Meisterausbildung in den „grünen Berufen“ sprechen.

    Im Anschluss an die Veranstaltung besteht bei einem kleinen Imbiss im Foyer die Gelegenheit zu Gesprächen mit Behörden- sowie Verbandsvertretern, Meisterinnen und Meistern.

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

    Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

    Mit freundlichem Gruß

    Katja Lumpp
    Pressestelle
    Regierungspräsidium Stuttgart

    Einladungsflyer (PDF, 60 KB)

  • Abteilung 4
    27.11.2017
    A 8 / A 81 am Dreieck Leonberg: Fahrbahndeckenerneuerung der Verbindungsrampe aus Richtung München nach Heilbronn
    Umbau der Verkehrsführung für die nächste Bauphase in der Nacht von Dienstag, 28. auf Mittwoch 29.11.2017 - Anschlussstelle Leonberg-Ost ab Mittwoch, 29. November 2017, voraussichtlich ab 6:00 Uhr wieder voll befahrbar

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart erneuert derzeit die Fahrbahndecke der Verbindungsrampe von der A 8 aus Fahrtrichtung München kommend auf die A 81 nach Heilbronn ab der Rohrbachtalbrücke bis kurz vor das südliche Portal des Engelbergtunnels.

    Am Wochenende vom Freitag,  November 2017 bis Montag, 20. November 2017 begannen die Asphalteinbauarbeiten zwischen der Rohrbachbrücke und dem Fahrbahnteiler der A8/A81. Für diese Arbeiten mussten zwei der insgesamt vier Fahrstreifen auf der A 8 für den Verkehr gesperrt werden. Aufgrund des guten Baufortschrittes standen dem Verkehr bereits ab Sonntagnachmittag, 19. November  gegen 17 Uhr wieder drei Fahrstreifen zur Verfügung. Auch in der letzten Woche kamen die Bauarbeiten zügig voran, sodass der Einbau des offenporigen Asphalts und des lärmarmen Splittmastixasphalts (SMA LA) im Rahmen der ersten Hauptbauphase abgeschlossen werden konnte. Diese Woche finden noch Markierungsarbeiten statt.

    Die Anschlussstelle Leonberg-Ost wird nach Abschluss dieser Arbeiten ab Mittwoch, 29. November 2017, voraussichtlich ab 6:00 Uhr morgens wieder vollständig befahrbar sein. Die derzeitige Verkehrsführung von der A 8 nach Heilbronn, durch welche der Verkehr derzeit über die Mittelstreifenüberfahrt hinter der Anschlussstelle Leonberg-Ost einspurig auf die Verbindungsrampe geleitet wird, wird ab Dienstag, 28. November 2017 umgebaut.

    Im Rahmen der zweiten Hauptbauphase, welche am 29. November 2017 beginnt und die voraussichtlich bis zum 8. Dezember 2017 andauern wird, wird die linke Seite der Verbindungsrampe im Bereich der Brücken hinter der Anschlussstelle Leonberg-Ost erneuert. Der Verkehr kann die Verbindungsrampe der A 81 dabei schon wieder nutzen, die Länge der bisherigen Baustellenverkehrsführung wird dadurch halbiert. Dem Verkehr aus Fahrtrichtung München nach Heilbronn steht auf der Verbindungsrampe allerdings weiterhin nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Zum Schutz der Bauarbeiter vor dem starken Verkehr ist es aufgrund der geringen Breite der Brücken nicht möglich dem Verkehr mehr als eine Fahrspur zur Verfügung zu stellen.

    Alle Arbeiten finden vorbehaltlich geeigneter Witterung statt. Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 1,5 Millionen Euro, welche der Bund für die Fahrbahnerneuerung als Investition in den Erhalt der Infrastruktur trägt.

    Das Regierungspräsidium weist darauf hin, dass Verkehrsbeeinträchtigungen während der Bauarbeiten unvermeidbar sind. Bitte achten Sie auf die im Baustellenbereich aufgestellten Hinweistafeln sowie auf die Verkehrsbeeinflussungsanlagen. Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 1
    24.11.2017
    Oberbürgermeisterwahl in Bad Rappenau (Landkreis Heilbronn)
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Das Ergebnis der Wahlprüfung liegt nun vor. Die Wahl von Sebastian Frei ist gültig.“

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer bestätigte die Oberbürgermeisterwahl der Stadt Bad Rappenau. „Das Ergebnis der amtlichen Wahlprüfung liegt nun vor“, so Reimer. „Die Wahl ist gültig“. Innerhalb der gesetzlichen Einspruchsfrist seien keine Einsprüche gegen die Wahl eingegangen. Die rechtliche Prüfung des Wahlganges am 05. November 2017 habe ebenfalls keine Beanstandungen ergeben. Damit stehe der Verpflichtung von Sebastian Frei Anfang Februar nichts mehr im Wege, so der Regierungspräsident.

    Sebastian Frei wurde im ersten Wahlgang am 05. November 2017 bei einer Wahlbeteiligung von 44,1 Prozent mit 71,7 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen zum Oberbürgermeister von Bad Rappenau gewählt. Er hatte einen Gegenkandidaten.

  • Abteilung 4
    24.11.2017
    Erneuerung Koppelfugen an der Kochertalbrücke im Zuge der B 19 zwischen Ober- und Unterkochen (Ostalbkreis)
    Abschluss der Arbeiten und Aufhebung der Geschwindigkeitsbeschränkung und des LKW-Abstandsgebotes

    Die Kochertalbrücke im Zuge der B 19 (Ostalbkreis) stammt aus den 1960er Jahren und wies aufgrund der dauerhaften Belastung Risse an den Koppelfugen der Spannglieder auf. Um die Gebrauchsfähigkeit des Bauwerks weiterhin zu erhalten war es dringend erforderlich, die Koppelfugen zu ertüchtigen. 

    Seit Frühjahr 2015 wurde die Geschwindigkeit im Abschnitt der B19 auf Höhe der Kochertalbrücke auf 60 km/h reduziert. Zusätzlich wurde ein LKW Abstandsgebot von 50 Metern eingeführt. Grund hierfür waren die schadhaften Koppelfugen der Brückenspannglieder. 

    Nach erfolgreichem Abschluss der Ertüchtigung konnten auch die vorsorglichen Streckenbeschränkungen aufgehoben werden.

    Die Bundesrepublik Deutschland investiert rund 390.000 Euro in den Erhalt der Infrastruktur. Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    22.11.2017
    Ausbau der L 506 / 578 Rechte Tauber-Kreuzung in der Ortsdurchfahrt Tauberbischofsheim (Main-Tauber-Kreis) - Vollsperrung der Mergentheimer Straße ab Dienstag, 28. November 2017
    Abschluss der Maßnahme voraussichtlich am Freitag, 15. Dezember 2017 - Land, Kreis und Stadt investieren gemeinsam rund 2,7 Millionen Euro zum Erhalt der Infrastruktur

    Die gesamte Baumaßnahme wird voraussichtlich am 15. Dezember 2017 abgeschlossen.

    Das Land investiert rund 1,3 Millionen, der Main-Tauber-Kreis rund 0,3 Millionen und die Stadt Tauberbischofsheim ca. 1,1 Millionen Euro.

    Das Baureferat Heilbronn des Regierungspräsidiums Stuttgart, der Main-Tauber-Kreis und die Stadt Tauberbischofsheim bitten die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer sowie die Anwohnerinnen und Anwohner der Bau- und Umleitungsstrecke um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. Alle am Bau Beteiligten sind bestrebt, die Bauzeit so kurz wie möglich zu halten.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    22.11.2017
    Öffnung der L 1164 zwischen Herbrechtingen - Anhausen und Bolheim für den Verkehr ab voraussichtlich Mittwoch, 6. Dezember 2017
    Restarbeiten im Frühjahr 2018 ohne Vollsperrung

    ​Innerhalb von rund 8 Monaten wurde die L 1164 zwischen Anhausen und Bolheim grundhaft saniert und ein Geh- und Radweg wurde neu gebaut. Mit dieser Maßnahme wurden auch Schutzmaßnahmen für eine Quellfassung zur Trinkwasserversorgung, welche sich in diesem Bereich befindet, umgesetzt. Des Weiteren wurde die Straßenentwässerung neu geordnet, so dass kein Straßenoberflächenwasser mehr in den Bereich der Trinkwasserquelle laufen kann und dort versickert.

    Nachdem nun die Arbeiten an der Landesstraße zwischen Anhausen und Bolheim im Wesentlichen abgeschlossen sind, kann die Straße dem Verkehr wieder übergeben werden.

    Ab Mittwoch, 6. Dezember 2017 wird die Sperrung voraussichtlich aufgehoben. Dann kann der Verkehr hier wieder uneingeschränkt rollen. Gleichzeitig wird der Geh- und Radweg zwischen den genannten Ortsteilen von Herbrechtingen frei gegeben.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bedankt sich bei allen, die zur Umsetzung der Maßnahme beigetragen haben: Insbesondere bei den Grundstückseigentümern und Pächtern, welche die erforderlichen Flächen zur Verfügung gestellt haben und den Anliegern, welche bei den Beeinträchtigungen durch die Baustelle viel Geduld bewie-sen  haben.

    Es wird darauf hingewiesen, dass Restarbeiten, insbesondere die Fahrbahnmarkie-rung aufgrund der Witterung, erst im kommenden Frühjahr ausgeführt werden kön-nen. Deshalb wird um angepasste Fahrweise durch die Verkehrsteilnehmer gebeten

    Das Land Baden-Württemberg investiert rund 1,7 Millionen Euro in die Maßnahme.

  • Abteilung 8
    21.11.2017
    Archäologische Denkmalpflege - Das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart präsentiert die neue Publikation „Neue Forschungen zum Magdalenenberg“ am 29. November 2017 um 19 Uhr in Villingen-Schwenningen

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart präsentiert die neue Publikation „Neue Forschungen zum Magdalenenberg“, die als 77. Band in der Reihe Archäologische Informationen aus Baden-Württemberg erscheint.
    Im Namen von Prof. Dr. Dirk Krausse, Landesarchäologe am Landesamt für Denkmalpflege, laden wir Sie herzlich zur Buchpräsentation ein.
    Kommen Sie am
     
    Mittwoch, 29. November 2017, um 19 Uhr,
    in das Franziskanermuseum
    Rietgasse 2, 78050 Villingen-Schwenningen
     
    Mit einem Durchmesser von über 100 Metern ist der Magdalenenberg bei Villingen-Schwenningen einer der größten prähistorischen Grabhügel Deutschlands. Seit seiner Ausgrabung in den 1970er-Jahren nimmt er eine Schlüsselstellung in der Erforschung der Gesellschaftsstrukturen der frühkeltischen Zeit ein.

    Für die räumliche Anordnung der 126 Nachbestattungen und der Stangensetzungen auf dem Hügel wurden im Jahr 2010 archäoastronomische Deutungsansätze veröffentlicht, die in der Fachwelt seither ausgesprochen kontrovers diskutiert werden. Um eine möglichst objektive Diskussion der Befunde und der gegensätzlichen Thesen zu fördern, veranstalteten das Landesamt für Denkmalpflege und die Städtischen Museen Villingen-Schwenningen 2014 ein öffentliches Kolloquium.

    Im neu erschienenen Band 77 der Archäologischen Informationen aus Baden-Württemberg sind die Vorträge dieses Kolloquiums sowie einige ergänzende Beiträge zusammengestellt, welche die Intensität der wissenschaftlichen Debatte zum Magdalenenberg und zum Thema Archäoastronomie eindrücklich widerspiegeln.
    Nach der Begrüßung durch Dr. Anita Auer, Museumleiterin Städtische Museen Villingen-Schwenningen, übergibt Prof. Dr. Krausse die neue Publikation der Stadt Villingen-Schwenningen. Im Anschluss hält er einen Abendvortrag mit dem Titel „Fürstinnen – Reiter – Kultplätze: Neue Ausgrabungen und Forschungen im Umfeld der Heuneburg“, den keltischen Fürstensitz an der oberen Donau.

    Die Publikation wird vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart mit Unterstützung der Städtischen Museen Villingen-Schwenningen herausgegeben und vom Ministerium Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg – Oberste Denkmalschutzbehörde gefördert.
    Wir freuen uns über Ihr Kommen und ebenso über eine Veröffentlichung des Termins in Ihren Medien!

    Mit freundlichen Grüßen

    Matthias Kreuzinger, Pressereferent

     

    Hintergrundinformationen

    Zum Buch
    Neue Forschungen zum Magdalenenberg. Archäologische Informationen aus Baden-Württemberg, Heft 77. Herausgegeben vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart
    126 Seiten, zahlreiche Abbildungen
    8,50 €, ISBN 978-3-942227-31-5

  • Abteilung 1
    20.11.2017
    Verabschiedung von Oberbürgermeister Bernhard Schuler - Regierungspräsident Wolfgang Reimer dankt für die verlässliche und gute Zusammenarbeit
    Stadt Leonberg erhält Fördermittel in Höhe von rund 730.000 Euro für den Ausbau der Pforzheimer Straße und der Straße Am Schloßberg in Leonberg-Höfingen

    Am heutigen Abend, 20. November 2017, wurde der langjährige Oberbürgermeister von Leonberg, Bernhard Schuler, verabschiedet. Bei seiner Rede dankte Regierungspräsident Wolfgang Reimer dem OB für die stets verlässliche und gute Zusammenarbeit. Für den kommenden Lebensabschnitt wünschte Reimer ihm alles Gute. Schuler war seit 1993 24 Jahre lang OB gewesen und hatte nach diesem knappen Vierteljahrhundert nicht mehr für eine weitere Amtszeit kandidiert. 

    Regierungspräsident Reimer brachte zu dieser Verabschiedung auch einen Förderbescheid in Höhe von rund 730.000 Euro aus Mitteln des Landesprogramms zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse der Gemeinden (LGVFG) mit. Gefördert wird hiermit der Ausbau der Pforzheimer Straße und der Straße Am Schloßberg in Leonberg-Höfingen. Diese wurden im Jahr 2016 in das Förderprogramm aufgenommen.

    Die Pforzheimer Straße (K 1059) wird auf einer Länge von 185 Metern, die Straße Am Schloßberg (L 1136) auf einer Länge von 375 Metern, jeweils in der Ortsdurchfahrt Höfingen, ausgebaut. Die Fahrbahnbreite beträgt jeweils 6 Meter. Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit werden ausreichend breite Gehwege angelegt. Die Straße am Schlossberg erhält zudem auf der Südseite einen 2,5 Meter breiten Geh- und Radweg. 

    Hier Auszüge aus der Rede, es gilt das gesprochene Wort:

    Verabschiedungen eines OB sind genauso wie auch Amtseinsetzungen eines OB große Momente in der Stadtgeschichte. Das war vor 24 Jahren so, als mein Vorvorgänger Sie nach Ihrer Wahl in Ihre Amtszeit einsetzen durfte. Und das ist heute, 24 Jahre später, auch wieder so ein wichtiges Ereignis, genauso wie auch die beiden Wiederverpflichtungen dazwischen. Und es war Ihr Wunsch, lieber Herr Schuler, dass ich, der ich seit rund anderthalb Jahren nun Regierungspräsident bin, heute zu Ihnen spreche. Dies tue ich auch namens vieler meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, mit denen Sie und Leonberg aktuell und in den letzten 24 Jahren zu tun hatten.

    Das Regierungspräsidium und der Regierungspräsident sind der kommunalen Ebene, den Städten und Gemeinden sowie den Landkreisen eng verbunden. Das RP ist nicht nur Aufsichtsbehörde im Auftrag der Landesregierung und deren Ministerien, also nicht nur Mittler von oben nach unten, sondern auch Mittler von unten nach oben und setzt sich für die Belange der kommunalen Ebene gegenüber der Landesregierung ein. Nahe genug dran an den Problemen, weit genug weg von den Interessen, ist dabei unsere Leitlinie. 

    Und das Land sagt heute auch einmal Danke – Ihnen, lieber Herr Schuler, Danke für insgesamt 24 Jahre persönlichen Einsatz für Leonberg und Danke für eine stets gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Regierungspräsidium als wichtiger Bündelungsbehörde. Es war bis zuletzt eine faire und verlässliche Partnerschaft zum Wohle der Stadt und des Landes, immer im Interesse der Menschen. Sie können mit Stolz auf das in den vergangenen Jahren Erreichte zurückblicken.

    Während Ihrer Amtszeit wurde unter vielem anderen gerade auch in Schulen und Betreuungsplätze, also unser wichtigstes Gut, nämlich unsere Kinder und Jugendliche, und damit in die Zukunft investiert. Aber auch Angebote im Bereich Kunst und Kultur –beispielsweise durch die Einweihung des Stadtmuseums- wurden vielseitig ausgebaut sowie neuestens auch der Rathausneubau fertig gestellt.

    Auch im Bereich Straßenwesen und Verkehr hat sich in und um Leonberg einiges getan. Neben städtischen und innerstädtischen Maßnahmen ist es vor allem das Regierungspräsidium, das im Bereich der A 8 und A 81, des Engelbergtunnels und der Bundes- und Landesstraßen aktiv ist.
    Aber wir unterstützen natürlich auch die Stadt bei ihren eigenen Straßenbaumaßnahmen, und zwar im Rahmen der Förderung nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzt, LGVFG abgekürzt. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart wird – wie in der Vergangenheit – weitere geplante Projekte der Stadt Leonberg gerne unterstützen. Und damit ich heute nicht mit leeren Händen zur Verabschiedung komme, möchte ich Ihnen in diesem Rahmen noch einen Förderbescheid übergeben, und zwar für den Ausbau der Pforzheimer Straße und der Straße Am Schloßberg in Leonberg-Höfingen. Mit immerhin 0,7 Millionen Euro fördert das Land dort den Straßenausbau, bei dem auch breitere Gehwege und Radwege vorgesehen sind.

    Lieber Herr Schuler, abschließend wünsche Ihnen für Ihren neuen Lebensabschnitt auch im Namen der Landesregierung von Herzen alles Gute und bei Ihren künftigen Aufgaben viel Erfolg und Freude, Kreativität und Tatkraft. Auch für den privaten Bereich wünsche ich Ihnen und Ihrer Familie von Herzen alles Gute und Gesundheit.

  • Abteilung 4
    17.11.2017
    A8 / L1189 Neubau Verflechtungsstreifen zwischen Autobahnkreuz Stuttgart und Autobahndreieck Leonberg
    Ersatzneubau L1189 - Unterführung A 8 – Rückbau Schalung und Traggerüst von Montag, 20. November bis Donnerstag, 30. November 2017 - Vollsperrung der L1189/L 1188 in diesem Zeitraum - Umleitungen sind ausgeschildert

    ​Seit Februar 2017 laufen die Bauarbeiten auf der A 8 für den Neubau des Verflechtungsstreifens zwischen dem Autobahnkreuz Stuttgart und dem Autobahndreieck Leonberg.

    Nach dem das zweite Teilbauwerk der Autobahnbrücke im Zuge der A8 über die L1188/1189 am 08. November 2017 erfolgreich betoniert wurde, gehen die Arbeiten dem Ende entgegen. Die vollständige Freigabe aller Fahrstreifen der A 8 ist für 20. Dezember 2017 geplant. Für den Rückbau der Schalungselemente und des Traggerüstes ist es erforderlich, dass die L1188/1189 unterhalb der Brücke der A 8 nochmals voll gesperrt wird.  Diese voraussichtlich letzte Sperrung im Rahmen der aktuellen Baumaßnahme beginnt am Montag, 20. November, 5:00 Uhr und dauert bis Donnerstag, 30. November 24:00 Uhr.

    Während der Vollsperrung sind folgende ausgeschilderte Umleitungen U1 und U2 zu nutzen. Es sind dieselben, wie sie bereits bei den vorangegangenen Vollsperrungen erfolgreich genutzt wurden:

    • U1 Stuttgart – Sindelfingen: von der L1189 auf die L1188 am Frauenkreuz vorbei zur K1008 nach Warmbronn, dann über die K1009 zur B295, an Renningen vorbei zur B464 nach Magstadt, der Südumgehung Magstadt (L1189) folgend bis zur K1065.
    • U2 Sindelfingen – Stuttgart: von der L1189 über die K1065 und die K1005 zur Südumgehung Magstadt (L1189) der Beschilderung zur BAB folgend über die B464 zur B295. Dann via K1008 zur L1188/1189 Richtung Stuttgart.


    Die Umleitungsstrecken sind weiträumig ausgeschildert. Für entstehende Beeinträchtigungen auf der L1188/1189 sowie auf den Umleitungsstrecken wird um Verständnis gebeten. Das Regierungspräsidium Stuttgart ist bemüht, diese so gering wie möglich zu halten. Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    17.11.2017
    L 528 – Arbeiten zwischen Heinsheim und Gundelsheim (Landkreis Heilbronn) abgeschlossen
    Landesstraße ab 18. November 2017 wieder für den Verkehr frei

    Seit Mitte Oktober 2017 baut das Baureferat Nord des Regierungspräsidiums Stuttgart entlang der L 528 zwischen Heinsheim und Gundelsheim auf einer Länge von 950 m einen Radweg. 

    Dazu musste die L 528 voll gesperrt werden, da auf einer Länge von 50 m die Fahrbahn eingeengt wurde, so dass in diesem Bereich nur noch eine Restfahrbahnbreite von 3,50 m zur Verfügung steht. Die Arbeiten an der Landesstraße stehen nun unmittelbar vor dem Abschluss. Die Vollsperrung des betroffenen Abschnittes kann für den Straßenverkehr im Laufe des morgigen Samstages, 18. November, wieder aufgehoben werden.

    Die Bauarbeiten am parallel verlaufenden Radweg sind allerdings noch nicht ganz abgeschlossen. Dieser bleibt noch bis voraussichtlich 12. Januar 2018 gesperrt. 

    Mit der Fertigstellung wird ein bisheriger Lückenschluss im Zuge des Neckartal-Radweges erfolgen.

    Die Kosten in Höhe von rund 620.000 Euro trägt das Land.

  • Abteilung 4
    16.11.2017
    B 295 bei Stuttgart – Weilimdorf - Einhub einer Wirtschaftswegbrücke
    Vollsperrung der B 295 am kommenden Samstag, 18. November 2017, von 0 Uhr bis 22 Uhr

    ​Die neue Stahlkonstruktion der Wirtschaftswegbrücke über die B 295 im Bereich der Einmündung der Föhrichstraße bei Stuttgart – Weilimdorf als Ersatz für die alte, zu Beginn der Sommerferien, Ende Juli abgebrochene Holzkonstruktion, wird am kommenden Wochenende eingehoben.

    Hierfür ist aus Sicherheitsgründen eine Vollsperrung der B 295 zwischen der Anschlussstelle Solitude und der Einmündung der Föhrichstraße am Samstag, 18. November 2017 von 0 Uhr bis 22 Uhr erforderlich.

    Die Umleitung erfolgt in beiden Fahrtrichtungen über die Pforzheimer Straße und den Löwenmarkt durch die Ortsmitte Weilimdorf. Für den forstwirtschaftlichen Verkehr und für Fußgänger und Radfahrer bleibt die neu eingehobene Wirtschaftswegbrücke zunächst voll gesperrt bis alle Arbeiten auf der Brücke abgeschlossen sind. Die Umleitung für Fußgänger und Radfahrer erfolgt bis Mitte Dezember über die Wirtschaftswegbrücke im Zuge des Stötzlensweg.

    Die neue Wirtschaftswegbrücke ist eine von insgesamt 3 Holzbrücken über die B 295 in diesem Bereich, die durch neue Stahlkonstruktionen ersetzt wird. Die Geh- und Radwegbrücke bei Wolfbusch wurde bereits nach den Sommerferien für den Verkehr freigegeben. Der Ersatzneubau der Wirtschaftswegbrücke im Zuge des Stötzlensweg ist für das kommende Frühjahr vorgesehen. Hierzu erfolgt im Vorfeld eine weitere Mitteilung.

    Der Bund investiert für den Ersatzneubau der drei Brücken rund 2,6 Millionen Euro. Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Baumaßnahmen.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    16.11.2017
    Autobahnmeistereien im Regierungsbezirk Stuttgart sind auf den anstehenden Winter gut vorbereitet
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer zollt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Autobahnmeistereien Respekt vor der anstrengenden und anspruchsvollen Arbeit im Winterdienst

    ​Winterdiensteinsätze sind in diesen Tagen jederzeit möglich, leichte Streueinsätze in der Nacht haben bereits vereinzelt stattgefunden. Doch auch für schwere Räum- und Streueinsätze bei anhaltendem Schneefall sind die sechs Autobahnmeistereien im Regierungsbezirk Stuttgart bestens präpariert. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dort sind hochmotiviert und einsatzbereit, um die Autobahnstrecken unter allen Bedingungen betriebsbereit und verkehrssicher zu halten.

     „Aus eigener Erfahrung im Umgang mit Großfahrzeugen weiß ich, wie anstrengend deren konzentrierte Bedienung über mehrere Stunden sein kann. Hier beim Winterdienst kommen dann noch das Arbeiten im Schichtdienst, extremste Witterungsbedingungen und das rege Verkehrsgeschehen um einen herum erschwerend hinzu. Ich zolle daher den Kolleginnen und Kollegen, die am Steuer eines Winterdienstfahrzeuges sitzen, meinen größten Respekt für diese anspruchsvolle Aufgabe“, betonte Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

    Zugleich appelliert der Regierungspräsident an alle Verkehrsteilnehmer: „Montieren Sie rechtzeitig vor dem Wintereinbruch Winterreifen. Fahren Sie mit einer den veränderten Sicht- und Straßenverhältnissen angepassten Geschwindigkeit und lassen Sie den Winterdiensteinsatzfahrzeugen den Vorrang. Bei Rückstaus bilden Sie Gassen, die von den Einsatzfahrzeugen genutzt werden können.“

    Weitere Informationen

    In den sechs Autobahnmeistereien Heidenheim, Herrenberg, Kirchheim/ Teck, Ludwigsburg, Öhringen und Tauberbischofsheim sind rund 180 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht nur im Winter, sondern das ganze Jahr über damit beschäftigt, einen sicheren und leistungsfähigen Betrieb auf den Autobahnen zu gewährleisten. Das gesamte Netz im Regierungsbezirk Stuttgart umfasst ca. 420 km Autobahnstrecke (mit höchstens zwei Richtungsfahrbahnen) und über 200 km Fahrbahnen an Rampen- und Verflechtungsspuren.

    Zur Durchführung des Winterdienstes lagern in den gefüllten Hallen und Silos der Autobahnmeistereigehöfte und der Winterdienststützpunkte ca. 17.000 Tonnen Steinsalz und ca. 1 Million Liter Sole. Kontinuierliche Nachlieferungen tragen zur Versorgungssicherheit bei.

    Das Personal wird jedes Jahr rechtzeitig geschult, um am 1. November offiziell in die Winterdienstperiode starten zu können. Zu diesem Zeitpunkt müssen auch die Schichteinsatzpläne bereits bekannt gegeben sein und die Fahrzeuge sowie die Anbau- und Aufsatzgeräte gewartet und geschmiert für den Einsatz bereit stehen. Rund 40 Großfahrzeuge stehen zur Aufgabenerfüllung  bereit, die überwiegende Anzahl davon sind schwere dreiachsige Lkws, deren Aufsatzstreugeräte eine Ladekapazität von 8 Kubikmeter Streusalz und 3.000 Liter Sole aufweisen. Die Räumbreite eines mit Front- und Seitenpflug ausgestatteten Lkw beträgt bis zu 6,30 Meter. Modernste Technik in den Fahrzeugen und Geräten unterstützt die Fahrer dabei, nur die zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit notwendige Feucht- bzw. Flüssigsalzmenge auf die Straße zu bringen.

    Spannend bleibt die Frage, wie streng der Winter werden wird. Prognosen gibt es viele, eine konkrete Antwort darauf wird sich aber erst im nächsten Frühjahr in Zahlen fassen lassen, sobald die tatsächlichen Salzverbräuche feststehen. Doch auch wenn weniger Winterdiensteinsätze gefahren werden müssen, die Arbeit geht in einer Autobahnmeisterei nie aus. Dann können beispielsweise verstärkt Gehölzpflegearbeiten sowie Reinigungs- und Wartungsarbeiten an den Straßenentwässerungseinrichtungen durchgeführt werden.

  • Abteilung 4
    16.11.2017
    A 7 - Erneuerung der Autobahn zwischen Landesgrenze und Buchbachtalbrücke (Landkreis Schwäbisch Hall)
    Sperrung der Anschlussstelle Dinkelsbühl/Fichtenau in Fahrtrichtung Ulm ab Donnerstag, 23. November 2017 für Einbau der Asphaltschichten

    Das Regierungspräsidium Stuttgart erneuert seit Anfang Juli 2017 auf der A 7 den sanierungsbedürftigen Abschnitt zwischen der Landesgrenze und der Buchbachtalbrücke im Bereich der Anschlussstelle Dinkelsbühl/Fichtenau (Landkreis Schwäbisch Hall).

    Für den nächsten Bauabschnitt muss die Anschlussstelle Dinkelsbühl/Fichtenau in Fahrtrichtung Ulm für den auf- und abfahrenden Verkehr gesperrt werden. Die Sperrung beginnt am Donnerstag, 23. November, 4:00 Uhr und dauert bis voraussichtlich Freitag, 1. Dezember 2017, 14:00 Uhr. In diesem Zeitraum wird die im Anschlussstellenbereich sanierungsbedürftige Betonfahrbahn ausgebaut und durch Asphalt erneuert.

    Die Anschlussstelle in Fahrrichtung Würzburg ist nicht betroffen. Der Verkehr auf der jeweiligen Richtungsfahrbahn auf der A 7 wird weiterhin zweispurig, jedoch eingeengt geführt. Die Auf- und Abfahrt von der A 7 in Fahrtrichtung Ulm muss über die benachbarten Anschlussstellen in Ellwangen und Feuchtwangen erfolgen. Die Umleitungsstrecke ist über die U 6 und U 8 ausgeschildert.

    Das Regierungspräsidium dankt allen betroffenen Verkehrsteilnehmer für ihr Verständnis für die durch die Bauarbeiten entstandenen unvermeidbaren
    Behinderungen. Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 5
    15.11.2017
    Ökomobil auf dem Stuttgarter MesseHerst
    Einblicke in das rollende Naturschutzlabor von Donnerstag, 23. November bis Sonntag, 26. November 2017
     Ökomobil auf der Messe, © Sabine Reußink - RP Tübingen

    Zum wiederholten Mal ist das Ökomobil des Regierungspräsidiums Stuttgart auf dem MesseHerbst der Stuttgarter Messe zu Gast. Zu finden ist es von Donnerstag, 23. November 2017 bis Sonntag den 26. November 2017 zu den üblichen Öffnungszeiten der Messe von 10.00 bis 18.00 Uhr auf dem Platz 1J53 in der Halle 1 (L-Bank Forum). 

    Wie in den Jahren zuvor kann man sich über die Arbeit der Ökomobile in Baden-Württemberg und im Regierungsbezirk Stuttgart informieren. Auf die Fragen „Wie bekomme ich einen Termin?“, oder „Was ist im Vorfeld einer Veranstaltung mit den Ökomobil alles zu beachten?“, gibt es fachkundige Auskunft. Man erhält auch einen Einblick in den praktischen Ablauf einer Veranstaltung mit dem Ökomobil bei der selbstständigen Untersuchung von Kleinlebewesen aus Stehgewässern. Es stehen Mikroskop, Becherlupe und bei Bedarf auch Bestimmungshilfen zur Verfügung. Selbstverständlich steht das Personal des Ökomobils mit Rat und Tat zur Seite. An einem Pirschpfad kann getestet werden ob man alle versteckten Tiere findet. Mit etwas Glück gibt es auch die Möglichkeit sich auf einer Holzscheibe einer besonderen heimischen Gehölzart beispielsweise ein Namensschild zu brennen.

    Das Angebot des Ökomobils richtet sich an alle Altersgruppen. Die Besucher des MesseHerbstes sind herzlich eingeladen beim Ökomobil des RP Stuttgart vorbeizuschauen.  


    Eintagsfliegenlarve, Quelle: RP Stuttgart

    Hintergrundinformationen:

    Die Ökomobile sind landeseigene Fahrzeuge, LKW (7,5 t) mit einer Länge von 10 Metern. Als „rollendes Naturschutzlabor“ besitzen sie eine Innenausstattung aus sechs Tischen, 24 Sitzplätzen, moderne Multimediaausstattung, Binokulare, Mikroskope, Ferngläser, Tierpräparate usw. 

    Die Anschaffungskosten für ein Ökomobil betragen rund 200.000 Euro. Die laufenden Kosten (einschließlich Personalaufwand) betragen für alle vier Ökomobile zusammen jährlich rund 500.000 Euro.

    Das erste Ökomobil in Baden-Württemberg war vor 30 Jahren im Jahr 1987 zugleich das erste Umweltmobil in ganz Deutschland und im RP Bezirk Tübingen zu finden. Es folgten Ökomobile in den Regierungsbezirken Karlsruhe (1989) sowie Stuttgart (1992) und Freiburg (1993). Jedes Jahr organisieren die Ökomobile inzwischen über 500 Veranstaltungen mit über 15.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in Baden-Württemberg.     

  • Abteilung 4
    14.11.2017
    B 466– Erneuerung der Simonsbachbrücke im Zuge der Ortsdurchfahrt in Donzdorf (Landkreis Göppingen) - Vollsperrung der B 466 im Bereich der Baustelle von Donnerstag, 16. November 2017 bis 5. Dezember 2017
    Überörtlicher Verkehr wird über OU Donzdorf umgeleitet, für den örtlichen Verkehr wird eine kleinräumige Umleitung im Ort eingerichtet

    ​Die B 466 überquert im Zuge der Ortsdurchfahrt in Donzdorf den Simonsbach. Die Erneuerung der Simonsbachbrücke läuft seit 11. September und ist in zwei Bauabschnitten vorgesehen.

    Im ersten Bauabschnitt wird der Verkehr auf der B 466 im Bereich der Brücke zurzeit auf ca. 150 m Länge mit halbseitiger Verkehrsführung mit Ampelbetrieb an der Baustelle vorbeigeführt. Da sich der Umfang der Bauarbeiten im 1. Bauabschnitt durch  Leitungsverlegearbeiten vergrößert hat und die Arbeiten nicht mehr unter halbseitiger Verkehrsführung durchgeführt werden können, ist eine 3 wöchige Vollsperrung der Straße notwendig.

    Am Donnerstag, 16. November 2017 wird eine Vollsperrung eingerichtet die voraussichtlich bis Dienstag, 5. Dezember 2017 andauern wird. Eine örtliche Umleitungsbeschilderung wird ausgeschildert. Der überörtliche Verkehr wird über die bestehende Umgehungsstraße K 1402 geleitet (Ortsumfahrung Donzdorf).

    In der Ortsdurchfahrt wird der örtliche Verkehr vor der Baustelle über die Bahnhofstraße und Poststraße wieder auf die Hauptstraße (B 466) geführt. Die Zufahrt zum Mühlweg bleibt frei.

    Nach der Vollsperrung wird die halbseitige Verkehrsführung wieder hergestellt. Vor den Weihnachtsfeiertagen werden die Verkehrsbeschränkungen aufgehoben und die Baustelle winterfest gemacht. In dieser Zeit bestehen keine verkehrlichen Einschränkungen. Der zweite Bauabschnitt ist unter Vollsperrung von März bis Juni 2018 vorgesehen. Der genaue Baubeginn wird nach entsprechender Witterung festgelegt und in einer Pressemitteilung rechtzeitig bekanntgegeben.

    Der Bund investiert mit dieser Maßnahme rund 700.000 Euro in den Erhalt der Infrastruktur.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Gemeinden, Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen.

  • Abteilung 4
    14.11.2017
    A 81 Engelbergbasistunnel – Brandrauchversuche zum Test der geänderten Tunnellüftung für den Brandfall - Sperrung der Weströhre in Fahrtrichtung München/Karlsruhe in der Nacht vom 22. zum 23. November 2017
    Sperrung der Oströhre in Fahrtrichtung Heilbronn in der Nacht vom 23. zum 24. November 2017

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart beendet am Mittwoch, 22. November 2017,  das Schließen der Querschläge im Engelbergbasistunnel. Die sieben Querschläge dienen als Fluchtwege im Fall eines Brandes zwischen der West- und Oströhre. Mit dem Schließen der Querschläge durch Tore und Türen werden die aktuellen Sicherheitsvorschriften umgesetzt und die Tunnelsicherheit weiter erhöht. Zur Abnahme der geänderten Lüftungsprogramme für den Brandfall und zum Test der Rauchausbreitung müssen Brandrauchversuche durchgeführt werden. Die Arbeiten zum Schließen der Querschläge dauerten rund 3 Monate. Die Kosten von rund 1,5 Millionen Euro werden von der Bundesrepublik Deutschland als Baulastträger übernommen.

    Zur Durchführung der Brandrauchversuche müssen die Weströhre des Engelbergbasistunnels in Fahrtrichtung München/Karlsruhe in der Nacht vom 22. zum 23. November 2017 und die Oströhre in Fahrtrichtung Heilbronn in der Nacht vom 23. zum 24. November 2017 gesperrt werden. Zur Reduzierung der Verkehrsbeeinträchtigungen werden die Brandrauchversuche jeweils in der Nacht von 22 bis 5 Uhr durchgeführt. Außerdem wurden alle geänderten Lüftungsprogramme bereits am Tunnelsimulator des Engelbergbasistunnels getestet, so dass die Abnahme nur stichprobenartig erfolgt und so weitere Brandrauchversuche mit zusätzlichen Verkehrsbeeinträchtigungen vermieden werden können. 
     
    Für die Brandrauchversuche in der Weströhre muss die A 81 in Fahrtrichtung München/Karlsruhe in der Nacht vom 22. zum 23. November 2017 (Mittwoch auf Donnerstag) von 22:00 bis 5:00 Uhr voll gesperrt werden. Die Sperrung erfolgt an der Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach mit einer Umleitung auf der B 295 über Ditzingen und Leonberg zur Anschlussstelle Leonberg-West. Dazu wird die vorhandene Sperrung der B 295 aufgrund der derzeit laufenden Fahrbahndeckenerneuerung von Ditzingen nach Leonberg in der Nacht in dieser Fahrtrichtung aufgehoben, so dass eine Durchfahrt im Zuge der Umleitung der A 81 im Einbahnverkehr möglich ist. Während der Brandrauchversuche in der Weströhre muss außerdem die Oströhre in Fahrtrichtung Heilbronn aus Sicherheitsgründen mehrfach kurzzeitig gesperrt werden. Dem Verkehrsteilnehmer wird dringend empfohlen, während dieser kurzzeitigen Sperrungen die Autobahn nicht zu verlassen, da eine Umfahrung zu wesentlich höheren Zeitverlusten führen wird.

    Für die Brandrauchversuche in der Oströhre muss die A 81 in Fahrtrichtung Heilbronn in der Nacht vom 23. zum 24. November 2017 (Donnerstag auf Freitag) von 22:00 bis 5:00 Uhr ebenfalls voll gesperrt werden. Die Sperrung erfolgt am Autobahndreieck Leonberg mit einer Umleitung auf der B 295 über Leonberg und Ditzingen zur Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach. Dazu wird die vorhandene Sperrung der B 295 aufgrund der derzeit laufenden Fahrbahndeckenerneuerung von Leonberg nach Ditzingen in der Nacht auch in dieser Fahrtrichtung aufgehoben, so dass eine Durchfahrt im Zuge der Umleitung der A 81 im Einbahnverkehr möglich ist. Während der Brandrauchversuche in der Oströhre muss außerdem die Weströhre in Fahrtrichtung München/Karlsruhe aus Sicherheitsgründen mehrfach kurzzeitig gesperrt werden. Dem Verkehrsteilnehmer wird auch hier dringend empfohlen, während dieser kurzzeitigen Sperrungen die Autobahn nicht zu verlassen, da eine Umfahrung zu wesentlich höheren Zeitverlusten führen wird. Mit Verkehrsbehinderungen muss in beiden Nächten gerechnet werden.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    14.11.2017
    A 81 Engelbergbasistunnel – Brandrauchversuche zum Test der geänderten Tunnellüftung für den Brandfall - Sperrung der Oströhre in Fahrtrichtung Heilbronn in der Nacht vom 23. zum 24. November 2017

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Das Regierungspräsidium Stuttgart beendet am Mittwoch, 22. November 2017 das Schließen der Querschläge im Engelbergbasistunnel. Die sieben Querschläge dienen als Fluchtwege im Fall eines Brandes zwischen der West- und Oströhre. Mit dem Schließen der Querschläge durch Tore und Türen werden die aktuellen Sicherheitsvorschriften umgesetzt und die Tunnelsicherheit des Engelbergbasistunnels weiter erhöht. Zur Abnahme der geänderten Lüftungsprogramme für den Brandfall und zum Test der Rauchausbreitung müssen vor Ort Brandrauchversuche durchgeführt werden.

    Sie sind als Pressevertreter zum

    Brandrauchversuch in der Oströhre,
    am Freitag, den 24. November 2017, um 00:15 Uhr,
    mit dem Treffpunkt oberhalb des Südportals an der Glemseckstraße
    (siehe Anfahrtsskizze)

    herzlich eingeladen.

    Zur besseren Planung des Termins ist eine Anmeldung erforderlich (Telefonl 0711/904-10002 oder EMailmatthias.kreuzinger@rps.bwl.de) bis spätestens Mittwoch, 22. November 2017, abends. Ansprechpartner für Sie vor Ort ist Herr Enrico Hinz.

    Weitere Hintergrundinformationen zur Maßnahme finden Sie am Ende der Presseeinladung. Im Übrigen verweisen wir auf unsere Pressemitteilung Nr.

    Anfahrtsskizze (pdf, 1.1 MB)

    Hintergrundinformationen

    Das Regierungspräsidium Stuttgart beendet am Mittwoch, 22. November 2017 das Schließen der Querschläge im Engelbergbasistunnel. Die sieben Querschläge dienen als Fluchtwege im Fall eines Brandes zwischen der West- und Oströhre. Mit dem Schließen der Querschläge durch Tore und Türen werden die aktuellen Sicherheitsvorschriften umgesetzt und die Tunnelsicherheit des Engelbergbasistunnels weiter erhöht. Zur Abnahme der geänderten Lüftungsprogramme für den Brandfall und zum Test der Rauchausbreitung müssen Brandrauchversuche durchgeführt werden. Die Arbeiten zum Schließen der Querschläge dauerten rund 3 Monate. Die Kosten von rund 1,5 Mio. Euro werden von der Bundesrepublik Deutschland als Baulastträger übernommen.

    Zur Durchführung der Brandrauchversuche müssen die Weströhre in Fahrtrichtung München/Karlsruhe in der Nacht vom 22. zum 23. November 2017 und die Oströhre in Fahrtrichtung Heilbronn in der Nacht vom 23. zum 24. November 2017 jeweils vollgesperrt werden. Zur Reduzierung der Verkehrsbeeinträchtigungen werden die Brandrauchversuche jeweils in der Nacht von 22 bis 5 Uhr durchgeführt. Außerdem wurden alle geänderten Lüftungsprogramme bereits am Tunnelsimulator des Engelbergbasistunnels getestet, so dass die Abnahme nur stichprobenartig erfolgt und so weitere Brandrauchversuche mit zusätzlichen Verkehrsbeeinträchtigungen vermieden werden können.

    Für die Brandrauchversuche in der Weströhre muss die A 81 in Fahrtrichtung München/Karlsruhe in der Nacht vom 22. zum 23. November 2017 (Mittwoch auf Donnerstag) von 22 bis 5 Uhr voll gesperrt werden. Die Sperrung erfolgt an der Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach mit einer Umleitung auf der B 295 über Ditzingen und Leonberg zur Anschlussstelle Leonberg-West. Dazu wird die vorhandene Sperrung der B 295 aufgrund der derzeit laufenden Fahrbahndeckenerneuerung von Ditzingen nach Leonberg in der Nacht in dieser Fahrtrichtung aufgehoben, so dass eine Durchfahrt im Zuge der Umleitung der A 81 im Einbahnverkehr möglich ist. Während der Brandrauchversuche in der Weströhre muss außerdem die Oströhre in Fahrtrichtung Heilbronn aus Sicherheitsgründen mehrfach kurzzeitig gesperrt werden. Dem Verkehrsteilnehmer wird dringend empfohlen, während dieser kurzzeitigen Sperrungen die Autobahn nicht zu verlassen, da eine Umfahrung zu wesentlich höheren Zeitverlusten führen wird.

    Für die Brandrauchversuche in der Oströhre muss die A 81 in Fahrtrichtung Heilbronn in der Nacht vom 23. zum 24. November 2017 (Donnerstag auf Freitag) von 22 bis 5 Uhr ebenfalls voll gesperrt werden. Die Sperrung erfolgt am Autobahndreieck Leonberg mit einer Umleitung auf der B 295 über Leonberg und Ditzingen zur Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach. Dazu wird die vorhandene Sperrung der B 295 aufgrund der derzeit laufenden Fahrbahndeckenerneuerung von Leonberg nach Ditzingen in der Nacht auch in dieser Fahrtrichtung aufgehoben, so dass eine Durchfahrt im Zuge der Umleitung der A 81 im Einbahnverkehr möglich ist. Während der Brandrauchversuche in der Oströhre muss außerdem die Weströhre in Fahrtrichtung München/Karlsruhe aus Sicherheitsgründen mehrfach kurzzeitig gesperrt werden. Dem Verkehrsteilnehmer wird auch hier dringend empfohlen, während dieser kurzzeitigen Sperrungen die Autobahn nicht zu verlassen, da eine Umfahrung zu wesentlich höheren Zeitverlusten führen wird.     

  • Abteilung 4
    13.11.2017
    B 29 Essingen - Aalen - Neubau des Kreisverkehrsplatzes „Streichhoffeld“ im Zuge der L 1080
    Beginn mit Leitungsarbeiten noch 2017

    Gemeinsam mit der Gemeinde Essigen wird das Regierungspräsidium Stuttgart, Außenstelle Ellwangen einen Kreisverkehrsplatz im Zuge der L 1080 zwischen Essingen-Forst und der B 29 bauen. Dieses Projekt ist eine Vorabmaßnahme zum 4-spurigen Ausbau zwischen Essingen und Aalen. Noch in diesem Jahr sollen hier Leitungsarbeiten durchgeführt werden. Die Arbeiten erfolgen unter Einengung der Fahrbahn.

    Ab dem kommenden Frühjahr wird dann bis voraussichtlich Ende Juli der Kreisverkehrsplatz gebaut, welcher Teil der Zukünftigen Anbindung an die 4-spurige B 29 werden soll. Der Bund investiert hier zusammen mit der Gemeinde Essingen ca. 880.000 Euro. Hierfür muss die Landesstraße zwischen Forst und dem Gewerbegebiet Streichhoffeld und Sauerbach für den Verkehr voll gesperrt werden. Die Gewerbegebiete bleiben von der B 29 aus erreichbar. Für die Vollsperrung werden weiträumige Umleitungen ausgeschildert und es ergeht eine gesonderte Ankündigung. Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 7
    10.11.2017
    Konzertprojekt des Lehrersinfonieorchesters beim Regierungspräsidium Stuttgart in Zusammenarbeit mit der Jakob-Löffler-Schule, Löchgau am Freitag, 17. November 2017, 18:00 Uhr, in der Gemeindehalle Löchgau (Landkreis Ludwigsburg)
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer übernimmt die Schirmherrschaft und spricht eine herzliche Einladung aus

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    zum diesjährigen Konzertprojekt des Lehrersinfonieorchesters beim Regierungspräsidium Stuttgart (LSO) darf ich Sie im Namen des Stuttgarter Regierungspräsidenten Wolfgang Reimer, der seit einem Jahr die Schirmherrschaft über das Orchester innehat, herzlich einladen: Unter dem Motto „Klangbilder“ wird eine bunte Auswahl von Werken präsentiert, auf die sich Orchester und Schule auf vielfältige Weise vorbereitet haben. 

    Das Konzert „Klangbilder“ des LSO findet am 

    Freitag, 17. November 2017 um 18:00 Uhr
    in
    der Gemeindehalle Löchgau

    statt. Auf dem Programm, das als Anlage beigefügt ist, stehen neben „Pomp and Circumstances“ von Edward Elgar einzelne Sätzen aus der Symphonie Nr. 9 „Aus der neuen Welt“ von Antonin Dvorak und dem Klavierkonzert a-moll von Robert Schumann sowie eine Auswahl aus den „Bildern einer Ausstellung“ von Mussorgsky. Zusätzlich werden auch Stücke von dem im November 2016 verstorbenen Leonhard Cohen und den Beatles gespielt.

    Beteiligt an der Gestaltung des Abends sind neben den Musikern des LSO auch Schülerinnen und Schüler der Jakob-Löffler-Schule. Mit Tänzen, Bildern, Gesang und ihren Instrumenten gestalten sie die Livemusik des Sinfonieorchesters mit und setzen so das musikalische Profil ihrer Schule um.

    Sie als Pressevertreter sind herzlich eingeladen am Konzert teilzunehmen. Hierfür bitten wir Sie um eine kurze Rückmeldung unter  EMailpressestelle@rps.bwl.de oder telefonisch unter Telefonl 0711/904-10002 bei Frau Daria Loser. Über eine Ankündigung oder einen Veranstaltungshinweis in Ihren Medien würden wir uns freuen.

    Ich freue mich auf Ihr Kommen!

    Matthias Kreuzinger
    Pressereferent beim Regierungspräsidium Stuttgart

    Konzertprogramm "Klangbilder" (pdf, 65 KB)


    Das Lehrersinfonieorchester (LSO) wurde 1981 im ehemaligen Oberschulamt Stuttgart gegründet und firmiert seit 2005 unter dem Namen „Lehrersinfonieorchester beim Regierungspräsidium Stuttgart“. Rund 120 Lehrerinnen und Lehrer aus Grund-, Werkreal-, Haupt-, Real- und Gemeinschaftsschulen sowie aus Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren, proben einmal im Schuljahr und bereiten sich damit auf ein konkretes Konzertprojekt vor. Das Orchester versteht sich als pädagogisches Orchester, dessen Ziel es ist, Schülerinnen und Schülern „klassische“ Werke lebendig zu vermitteln und gemeinsam aufzuführen.

  • Abteilung 4
    10.11.2017
    A 81 – Fahrbahndeckenerneuerung zwischen AS Rottenburg und AS Herrenberg, in Fahrtrichtung Stuttgart - Abschluss der ersten Bauphase und Umstellung der Verkehrsführung

    Nächtliche Einspurige Verkehrsführung zwischen Rottenburg und Herrenberg in Fahrtrichtung Stuttgart am
    Mittwoch, 15. November 2017, 22:00 Uhr, bis Donnerstag, 16. November 2017, 5:00 Uhr und
    D
    onnerstag, 16. November 2017, 22:00 Uhr, bis Freitag, 17. November 2017, 5:00 Uhr 

    Nächtliche Sperrung der Einfahrtsrampe der Anschlussstelle Rottenburg in Richtung Stuttgart ebenfalls an beiden Nächten ab 21:30 bis 5:00 Uhr

    Das Regierungspräsidium Stuttgart erneuert derzeit die Fahrbahndecke auf der A 81 zwischen den Anschlussstellen Rottenburg und Herrenberg in Fahrtrichtung Stuttgart auf einer Streckenlänge von rund 6 Kilometern.

    Die Arbeiten am Mittelstreifen und der Asphalteinbau auf der linken Fahrspur, sind abgeschlossen. Ab kommenden Mittwochabend, 15. November 2017 werden die Betonschutzwände zur Absicherung des Baufeldes auf den neuen Asphalt umgesetzt, sodass ab Freitag, 17. November 2017 der Verkehr auf der rechten Fahrspur der A 81 bereits über die neue Fahrbahn rollen kann. Während der Arbeiten an den Betonschutzwänden wird die rechte Fahrspur der A 81 gesperrt. Der gesamte Verkehr in Fahrtrichtung Stuttgart muss am in zwei nächtlichen Zeiträumen, Mittwoch den 15. November 2017 und anschließend am Donnerstag, 16. November 2017, jeweils zwischen 22:00 Uhr abends und 5.00 Uhr morgens am Folgetag die übergeleitete Fahrspur verwenden. Außerhalb der Umbauzeiten und nach dem Umbau der Verkehrsführung stehen zwei Fahrstreifen je Fahrtrichtung zur Verfügung.

    Im Zuge des Umbaus der Verkehrsführung muss zum Schutz der Arbeitskräfte außerdem auch die Einfahrtsrampe der Anschlussstelle Rottenburg in Fahrtrichtung Stuttgart in den beiden Nächten ab 21:30 Uhr bis 5:00 Uhr gesperrt werden.

    Tagsüber ist die Einfahrtsrampe in Fahrtrichtung Stuttgart vollständig befahrbar.

    Der Verkehr auf die A 81 in Fahrtrichtung Stuttgart wird über die ausgeschilderte Bedarfsumleitung U 43 in Richtung Herrenberg umgeleitet. Die Umleitungsstrecke verläuft ab dem Abzweig der L 1184 von der B 28a bei Eutingen auf der L 1184 über Bondorf, Nebringen und Gültstein zur B 28 bei der Anschlussstelle Herrenberg. 

    Alle Arbeiten finden vorbehaltlich geeigneter Witterung statt. Über etwaige
    Terminänderungen bzgl. der Sperrungen wird das Regierungspräsidium
    rechtzeitig informieren. Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 6,1 Millionen  Euro. Der Bund ist Kostenträger dieser Erhaltungsmaßnahme. Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    09.11.2017
    B 295 - Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Leonberg und Ditzingen - Ab Dienstag, 14. November, bis voraussichtlich 15. Dezember Vollsperrung zwischen der Einmündung der K 1010 und der Calwer Straße
    Bund investiert rund 600.000 Euro

    Das Regierungspräsidium Stuttgart saniert ab Dienstag, 14. November 2017, bis voraussichtlich  8. Dezember unter Vollsperrung einen Teil der B 295 zwischen Leonberg und Ditzingen.
    Die Vollsperrung beginnt an der Einmündung der Kreisstraße K 1010 in die B 295 in Richtung Gerlingen und endet in Ditzingen am Abzweig der Calwer Straße.

    Im Rahmen der Maßnahme ist vorgesehen, die Fahrbahn zu sanieren sowie im Randbereich die Bankette zu regulieren und in Teilbereichen zu verstärken. Daneben werden die Leiteinrichtungen erneuert und die bestehenden Entwässerungsmulden angepasst. Abschließend wird eine neue Fahrbahnmarkierung aufgebracht.

    Die Umleitungsstrecke wird wie folgt eingerichtet:
    Der Verkehr aus Leonberg kommend wird über die K 1010 – K 1657 (Leonberger Straße) und die L 1141 (Ditzinger Straße / Gerlinger Straße) über Gerlingen nach Ditzingen geführt. Der Verkehr aus Richtung Ditzingen kommend wird in der Gegenrichtung über dieselbe Strecke geleitet.

    Die Zufahrt zu den anliegenden Grundstücken bleibt weitestgehend gewährleistet. Hierbei ist insbesondere das bestehende Wirtschaftswegenetz zu nutzen.

    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 600.000 Euro, welche der Bund trägt.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.


    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

    Übersichtslageplan für die überörtliche Umleitung (pdf, 784 KB)

  • Abteiluöng 4
    09.11.2017
    A 81 Standstreifenertüchtigung zwischen den Anschlussstellen Böblingen/Sindelfingen und Böblingen-Hulb in Fahrtrichtung Singen und Bau einer Nothaltebucht in Fahrtrichtung Stuttgart
    Abschluss verschiebt sich witterungsbedingt auf 18. November

    Das Regierungspräsidium Stuttgart baut derzeit auf der A 81 in Fahrtrichtung Stuttgart eine Nothaltebucht zwischen den Anschlussstellen Böblingen-Hulb und Böblingen/Sindelfingen. Während der Bauzeit ist der Verflechtungsstreifen, der in dieser Fahrtrichtung bereits im letzten Jahr angelegt wurde, nicht durchgängig befahrbar. Die beiden durchgehenden Fahrstreifen der A 81 sind für den Verkehr weiterhin nutzbar. 

    Der Abschluss der Bauarbeiten verschiebt sich witterungsbedingt auf voraussichtlich Freitag, 17. November 2017. Der Rückbau der Verkehrssicherung erfolgt in der darauffolgenden Nacht und wird voraussichtlich am 18. November 2017, gegen 5 Uhr, abgeschlossen sein. Die Arbeiten hatten am 5. Oktober begonnen, der Abschluss der Bauarbeiten war ursprünglich für den 13. November geplant gewesen.

    Zuvor wurde der bestehende Standstreifen auf einer Länge von rund zwei Kilometern zwischen den Anschlussstellen Böblingen/Sindelfingen und Böblingen-Hulb in Fahrtrichtung Singen ertüchtigt und zu einem Verflechtungsstreifen umgebaut. Diese Arbeiten wurden Ende Oktober 2017 abgeschlossen. Damit wird der Verkehrsfluss des besonders in Spitzenzeiten in diesem Streckenabschnitt sehr hoch belasteten Abschnittes bis zum endgültigen Ausbau der A 81 verbessert.

    Die Gesamtkosten für die Gesamtmaßnahme in Höhe von rund 615.000 Euro trägt der Bund als Investition in den Erhalt der Infrastruktur.

    Das Regierungspräsidium weist darauf hin, dass es während den Bauarbeiten zu Beeinträchtigungen des Verkehrs auf der A 81 kommen kann. Bitte achten Sie auf die im Baustellenbereich aufgestellten Hinweistafeln.  Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 7
    09.11.2017
    Schulartübergreifender Fachtag des RPS für Schulleiterinnen und Schulleiter sowie Schulleitungsteams aller Schularten zum Thema „Im Fokus: Schülerinnen und Schüler mit psychischen Auffälligkeiten – Was kann Schule tun?“ am 09.11.2017
    Claudia Rugart, Präsidentin der Abteilung Schule und Bildung im Regierungspräsidium: „Mit unserem Fachtag greifen wir ein Thema auf, das für Schulleitungsteams sehr relevant ist

    Aggressives Verhalten, soziale Ängste, Selbstverletzungen, Essstörungen, depressive Verstimmungen, Umgang mit Trauer und Verlust und andere besondere Lebenssituationen bzw. Formen psychischer Auffälligkeiten bei Schülern und Schülerinnen können Lehrkräfte vor große Herausforderungen stellen und an ihre Grenzen bringen. 

    Die Abteilung 7 Schule und Bildung  im Regierungspräsidium Stuttgart hat dies zum Anlass genommen, Schulleiterinnen und Schulleiter sowie Schulleitungsteams aller Schularten zu einem schulartübergreifenden Fachtag zum Thema „Im Fokus: Schülerinnen und Schüler mit psychischen Auffälligkeiten – Was kann Schule tun?“ einzuladen. Der Fachtag findet am heutigen Donnerstag, 9. November 2017 in den Räumen der Alexander-Fleming-Schule, einer Beruflichen Schule in Stuttgart statt.

    Claudia Rugart, Präsidentin der Abteilung Schule und Bildung im Regierungs-präsidium: „Mit unserem Fachtag greifen wir ein Thema auf, das für Schulleitungsteams aller Schularten, wie ich aus vielen Gesprächen weiß, sehr relevant ist“. Dies belegen auch die Anmeldezahlen für den Fachtag: Mit rund 280 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist er komplett ausgebucht. 

    „Lehrkräfte und Schulleitungen haben gegenüber betroffenen Schülerinnen und Schülern nicht die Aufgabe, therapeutisch zu wirken, dies gehört zum Kompetenzbereich von Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten bzw. Ärztinnen und Ärzten. Aufgabe von Schule kann jedoch zum Beispiel sein, daran mitzuwirken, dass Schülerinnen und Schüler, die gerade sich in einer schwierigen Lebenssituation befinden, den Weg in eine professionelle Beratung oder bei einer psychischen Erkrankung auch in eine therapeutische Behandlung finden “, betonte Claudia Rugart. Deshalb will der Fachtag unter anderem die Gelegenheit schaffen, dass sich Schulleitungen über Unterstützungsangebote in diesem Bereich informieren können.

    Der Fachtag wurde heute Vormittag durch den Schulleiter der Alexander-Fleming-Schule, Herrn Anton Metz, eröffnet. Anschließend sprach die Abteilungspräsidentin der Abteilung 7 Schule und Bildung des Regierungspräsidiums Claudia Rugart. Herr Prof. Dr. med. Paul Plener (Universitätsklinik Ulm, Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie) referiert am Vormittag des Fachtags zum Thema "Psychische Störungen bei Kindern und Jugendlichen im Schulalltag" und beantwortet Fragen aus dem Plenum.

    Vor und während der Mittagspause haben die Schulleiterinnen und Schulleiter in sogenannten „Meetingpoints“ die Gelegenheit zum Gespräch mit den Fachbereichsleitungen aus den zehn Schulpsychologischen Beratungsstellen im Regierungsbezirk Stuttgart. 

    Am Nachmittag nehmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an zwei Foren ihrer Wahl zu verschiedenen Aspekten des Tagungsthemas teil und können sich schulartübergreifend austauschen. Ein Informationsstand der Schulpsychologischen Beratungsstellen sowie der Landesarbeitsstelle Kooperation ergänzen das Tagungsprogramm.