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  • Abteilung 4
    05.11.2019
    Baustellenbesuch an der B 290–Sanierung in Steinbach an der Jagst (Landkreis Schwäbisch Hall)
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Wir kommen gut voran– Freigabe des sanierten Streckenabschnitts noch im November“

    ​Regierungspräsident Wolfgang Reimer überzeugte sich heute vom Fortschritt der Sanierung des rund 3,5 Kilometer langen Abschnitts der B 290 zwischen Steinbach und der K 2643 bei Crailsheim-Jagstheim. Dort wird derzeit wegen starker Spurrinnen, Netzrissen und sogenannter Ausmagerungen die Fahrbahn saniert und stellenweise auch die Tragfähigkeit des Untergrunds verbessert. Zudem werden weitere Sanierungsmaßnahmen an der Jagstbrücke nördlich von Jagstheim vorgenommen.

    „Eine Fahrbahnsanierung, die rund 24 Wochen dauert und nur unter Vollsperrung ablaufen kann, bringt vorübergehend Erschwernisse für die Bevölkerung mit sich, gerade im ländlichen Raum“, sagte Regierungspräsident Reimer. „Aber die Sanierung der B 290 in Steinbach war notwendig, um weiterhin eine verkehrssichere Verbindung auf der Verkehrsachse von Crailsheim nach Ellwangen zu erhalten. Ich freue mich, dass wir gut vorankommen und die Freigabe der Straße noch im November erfolgen soll“, so Reimer.

    Die Sanierungsmaßnahme wurde in zwei Bauabschnitte unterteilt. Der erste Bauabschnitt zwischen der Einmündung der K 2641 in der Ortsdurchfahrt von Jagstheim und der Einmündung der K 2643 wurde bereits fertig gestellt. Die Sanierungsarbeiten des zweiten Bauabschnitts zwischen der Ortsdurchfahrt von Jagstheim und der Abzweigung der L 1068 nach Honhardt sollen bis spätestens Ende November abgeschlossen werden.

    Der betroffene Streckenabschnitt wies Unebenheiten und eine rissige Fahrbahnoberfläche auf. In zwei großen Teilbereichen, sowohl vor also auch nach Jagstheim, befanden sich Verwerfungen und Setzungen des Straßenbelags. Diese wurden von Experten der Straßenbau- und Geotechnik durch Rammsondierungen untersucht. Dabei wurde festgestellt, dass der Untergrund in den Tiefenlagen nicht ausreichend tragfähig ist. Im Sanierungskonzept wurde daher eine partielle Bodenverbesserung mittels sogenannter Schroppen und Geogitter sowie dem Einbau eines vollgebundenen Oberbaus (Asphalt mit einer Höhe von 38 Zentimetern) vorgesehen. Zusätzlich wurde im Zuge der Straßenbaumaßnahme auch die Jagstbrücke saniert. Hierbei wurden die Betonschadstellen und das sogenannte Schrammbord instandgesetzt und der Fahrbahnbelag, die Abdichtung sowie die passiven Schutzeinrichtungen erneuert.

    Zur Durchführung der Sanierungsarbeiten ist weiterhin die Vollsperrung beider Fahrtrichtungen erforderlich. Der Verkehr wird über die eingerichtete Umleitung geleitet.

    Die Kosten für die gesamte Baumaßnahme betragen rund 2,5 Millionen Euro und werden vom Bund als Straßenbaulastträger getragen.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

     

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