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  • Abteilung 8
    02.12.2019
    Sankt Verena in Meckenbeuren-Kehlen ist sechste Station der Kirchenausstellung ZWOELF des Landesamtes für Denkmalpflege
    Ausstellungseröffnung am Freitag, 6. Dezember 2019, ab 18:00 Uhr
     Bilderbogen Ausstellungskirchen, Quelle: RPS Landesamt für Denkmalpflege - Pilz, Geiger-Messner, Hauser

    ​Kirchenbauten der Nachkriegsmoderne werden oft wenig schmeichelhaft als „Gebetsabschussrampe“ oder „Vater-Unser-Garage“ bezeichnet. Dabei sind viele dieser Bauwerke der 1960er und 1970er Jahre virtuose Raumschöpfungen aus raffinierten Formen und geschickt eingesetzten Materialien. Zwölf Vertreter für diese theologische wie architekturgeschichtliche Umbruchzeit zeigt nun die gleichnamige Ausstellung „ZWÖLF - Kirchenbauten der Nachkriegsmoderne in Baden-Württemberg“.

    Die Sankt Verena Kirche in Meckenbeuren-Kehlen ist die sechste Station der großen Wanderausstellung des Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart. Sie ist dort ab Dienstag, 3. Dezember 2019, bis Mittwoch, 1. Januar 2020, zu besichtigen. Die Kirche und die Ausstellung sind täglich von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet. Bitte beachten Sie die Gottesdienstzeiten. Der Eintritt ist frei.




    Außenansicht Sankt Verena, Quelle: RPS Landesamt für Denkmalpflege - Pilz)  
     

    Eröffnet wird die Station Meckenbeuren-Kehlen am Freitag, 6. Dezember 2019, ab 18:00 Uhr. Begleitet von Orgelstücken können sich die Besucherinnen und Besucher auf Grußworte von Pfarrer Josef Scherer und Bürgermeisterin Elisabeth Kugler freuen. Im Anschluss folgt ein Blick in die Chronik der Kirchengemeinde, bevor Dr. Jörg Widmaier vom Landesamt für Denkmalpflege einen einführenden Vortrag in die Architektur von Sankt Verena und den Kirchenbau der Nachkriegsmoderne hält.



    Innenansicht Sankt Verena, Quelle: RPS Landesamt für Denkmalpflege - Pilz) 
     
    Am Samstag, 7. Dezember 2019, gestaltet Dr. Tamara Engert vom Landesamt für Denkmalpflege ab 10:00 Uhr einen Kinder- und Jugendtag für Kinder ab dem Grundschulalter mit Basteleien und VR-Brillen, die eine vollkommen neue Sicht auf die Sankt Verena Kirche ermögliche


    Am Sonntag, 15. Dezember 2019, bietet Rektor a.D. Alfred Speckle im Anschluss an den Gottesdienst um 9:00 Uhr eine Führung in der Sankt Verena Kirche an. Der Kirchenchor der Gemeinde lädt zum Abschluss des Vormittags zu einem Frühstück ins Gemeindehaus.

    Musikalisch geht es auch am Samstag, 21. Dezember 2019, ab 17:00 Uhr, weiter, wenn die Gemeinde zum offenen Singen adventlicher Lieder lädt.

    Ihren feierlichen Abschluss erfährt die Ausstellung ZWÖLF in Meckenbeuren-Kehlen am Neujahrstag. Am Mittwoch, 1. Januar 2020, blickt die Gemeinde ab 10:00 Uhr im Neujahrgottesdienst noch einmal auf den Ausstellungszeitraum zurück.

    Mit der Ausstellung ZWÖLF will das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart verbreiteten Vorbehalten begegnen und für Bauwerke von erstaunlicher Qualität und Vielfalt werben: „Die Besucherinnen und Besucher erwarten keine Mauerblümchen, sondern ein opulentes Bouquet aus ZWÖLF beispielhaften Blüten einer reichen architektonischen Flora. Nirgends können die Überlegungen der Erbauer und die realisierten Lösungen besser erfahren werden als vor Ort. Daher dienen ZWÖLF ausgewählte Sakralbauten nicht nur als Objekte, sondern auch als Orte der Wanderausstellung“, erklärt Projektleiter Dr. Martin Hahn die Idee der Sonderschau. Die mit der evangelischen und katholischen Landeskirche gemeinsam konzipierte und von der Wüstenrot Stiftung und dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg - Oberste Denkmalschutzbehörde unterstützte Wanderausstellung umfasst rund 5.000 Quadratmeter Fläche. Von Juli 2019 bis Juni 2020 tourt sie quer durchs Land.

    Je eine Kirche stellt sich einen Monat lang mit all ihren Facetten und einem reichen Rahmenprogramm vor: Führungen, Vorträge, Konzerte, Kinderprogramm - für jede Altersgruppe und jede Interessenslage wird etwas geboten. Eine Kirche ist jeweils im Original als „Exponat“ zu bestaunen, die anderen elf zeigen sich in einer mobilen Präsentation. Die Besucherinnen und Besucher begeben sich auf eine Zeitreise in die Epoche der 1960er/1970er Jahre, als diese Bauten entstanden. Weitere Informationen finden Sie unter www.zwoelf-kirchen.de sowie www.denkmalpflege-bw.de.

    Postkarte zur Ausstellung, Quelle: Claudia Merk (pdf, 1 MB)

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