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  • Abteilung 5
    16.07.2020
    Zuwendungsbescheid in Höhe von rund 3,1 Millionen Euro für die Abwasserbeseitigung der Gemeinde Kreßberg (Landkreis Schwäbisch Hall)
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Das Land unterstützt die Gemeinde Kreßberg beim zukunftsfähigen Ausbau Ihrer Abwasserbeseitigung“

    ​Regierungspräsident Wolfgang Reimer übergab am heutigen Donnerstag, 16. Juli 2020, einen Zuwendungsbescheid in Höhe von insgesamt 3.130.600 Euro an den Bürgermeister der Gemeinde Kreßberg, Robert Fischer. Die Fördermittel werden bewilligt, um in einem ersten Schritt die Kapazität der Sammelkläranlage Riegelbach zu erweitern. Anschließend werden die sanierungsbedürftigen Kläranlagen Bergbronn und Wüstenau stillgelegt und das anfallende Abwasser je über eine Druckleitung zur Sammelkläranlage geleitet, um dort optimal gereinigt zu werden.

    „Ich freue mich die Gemeinde Kreßberg mit der Förderung von rund 3,1 Millionen bei Ihrem Vorhaben unterstützen zu können. Die Erweiterung der Sammelkläranlage Riegelbach ist dabei ein weiterer Baustein für eine zukunftsfähige und effektive Abwasserbeseitigung der Gemeinde“, so Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

    Die Anschlussmaßnahmen sind ein gutes Beispiel für die Verbesserung der Abwasserbeseitigung. „Sowohl die Bürgerinnen und Bürger in Kreßberg als auch die Umwelt werden von der Sammelkläranlage profitieren“, sagte Umweltminister Franz Untersteller. Sie erhielten zum einen eine neue zukunftssichere Abwasserinfrastruktur. Und zum anderen entlastete der Umbau die Umwelt, weil größere Anlagen eine bessere Reinigungsleistung erzielen und wirtschaftlicher, energieeffizienter sowie wasserschonender betrieben werden können. Im Regierungsbezirk Stuttgart stehen hierfür dieses Jahr rund 32 Millionen Euro zur Verfügung.

    Die Gemeinde Kreßberg betreibt insgesamt fünf Kläranlagen: Riegelbach, Wüstenau, Bergbronn, Gaisbühl und Schönbronn. Zur Weiterentwicklung der Abwasserbeseitigung hat die Gemeinde Kreßberg im Jahr 2016 ein Strukturgutachten in Auftrag gegeben indem verschiedene Varianten untersucht wurden. Dieses wurde seinerzeit vom Land mit rund 60.000 Euro gefördert. Als langfristig wirtschaftlichste und wasserwirtschaftlich sinnvollste Lösung hat sich der Anschluss der Kläranlagen Wüstenau und Bergbronn an die Sammelkläranlage Riegelbach ergeben. Diese Kläranlagen werden anschließend stillgelegt. Für den Anschluss wird die Sammelkläranlage Riegelbach von derzeit 4.250 Einwohnerwerten auf 6.600 Einwohnerwerte ausgebaut.

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