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Meningokokken: Anteil von Meningokokken-C-Erkrankungen gestiegen

Für das laufende Jahr 2018 wurden bislang 24 invasive Meningokokken-Erkrankungen gezählt. Hierbei ist im Vergleich zum Vorjahr 2017 ein Anstieg der impfpräventablen Meningokokken-C-Erkrankung um 10 % zu beobachten. Betroffen sind neun Fälle im Alter von 20 bis 75 Jahren. Bei sechs Erkrankten lag kein Impfschutz vor und in zwei Fällen konnte der Impfstatus nicht ermittelt werden. 

Meningokokken-Erkrankungen werden durch das Bakterium Neisseria meningitidis verursacht. Bei Vorliegen einer invasiven Infektion kommt es in der Mehrzahl der Fälle (ca. 60%) zu einer Hirnhautentzündung. In ca. einem Drittel der Fälle ist der Verlauf durch eine Sepsis gekennzeichnet, die bei 10 bis 15% der Erkrankungen als eine besonders schwere Form des septischen Schocks, als Waterhouse-Friderichsen-Syndrom, auftreten kann.Weitere Informationen unter:
https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber_Meningokokken.html