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Pressemitteilung

A 81 - Sanierung Schönbuchtunnel bei Herrenberg - Von 27. auf 28. Juni 2016 erneute Nachtsperrung erforderlich - Weströhre (Fahrtrichtung Singen) von 27. Juni, 22:30 Uhr, bis 28. Juni, 05:00 Uhr gesperrt

​Da die Prüfung der Verkehrsanlage fürdie Fahrtrichtung Singen wiederholt werden muss, ist es erforderlich, die A81in Fahrtrichtung Singen ab der Anschlussstelle Gärtringen

vom 27.06.2016, 22:30 Uhr, bis28.06.2016, 05:00 Uhr

erneut zu sperren.

Der Verkehr wird an der AS Gärtringenausgeleitet, folgt der ausgeschilderten Bedarfsumleitung und wird an der ASHerrenberg wieder auf die BAB geführt.

Auchin der Oströhre ist mit kurzfristigen, jeweils nur kurzzeitigen Sperrungen zurechnen. Für diese wird keine Umleitung eingerichtet. Diese Sperrungen werdenvoraussichtlich nicht länger als zwei bis drei Minuten dauern und findenebenfalls im Zeitraum zwischen 27.06.2016, 22:30 Uhr und 28.06.2016, 05:00 Uhrstatt.

Rechtzeitig vor dem Eintreten desmorgendlichen Berufsverkehrs wird die Sperrung aufgehoben.

In der Nacht vom 15. auf den 16. Juni 2016hatte die Überprüfung der stationären Anzeigenquerschnitte vor und in der Tunnelröhrein Fahrtrichtung Singen stattgefunden. Dabei wurde festgestellt, dass einzelneBildinhalte der Verkehrsprogramme nicht der Planung entsprachen. Zum Beispielwurde statt „Spureinzug links“ „Spureinzug rechts“ dargestellt.

Die Fehlerbehebung führte zu zeitlichenVerzögerungen, sodass die für die Tunnelsicherheit maßgebenden Prüfungen ausdem Tunnelreflex heraus nicht mehr durchgeführt werden konnten. Unter demBegriff „Tunnelreflex“ ist die Reaktion der automatischenTunnelsicherheitstechnik auf jedes programmierte Ereignis gemeint. EinBeispiel: brennt im Tunnel ein Auto, so erzeugt dies Hitze und Rauch. Auf dieHitze wird das Brandmeldekabel reagieren, auf den Rauch dasSichttrübemessgerät. Als Reaktion der Technik muss dann eine ganz bestimmte, inRegelwerken definierte, Sicherheits- und Rettungskette in Gang gesetzt werden.Diese Prüfungen sind also besonders wichtig, da die Reaktionen im Ereignisfall (z.B.Brand) unter anderem für eine Tunnelsperrung sorgen müssen.

Da diese Prüfungen aus o.g. Gründen nichtdurchgeführt werden konnten, konnte der Weströhre die Sicherheit mit derendgültigen Verkehrsanlage nicht bestätigt werden. Deshalb muss die Tunnelröhrederzeit mit der Baustellenanlage betrieben werden, die getestet ist und diesomit die Sicherheit derzeit gewährleisten kann.

DieTests der Anzeigenquerschnitte beschränken sich vollständig auf die Weströhre.Die Tests des Tunnelreflexes jedoch werden auch Auswirkungen auf die Oströhre inFahrtrichtung Stuttgart haben. Die Reaktion auf das Ereignis „Brand“ bspw. mussauch eine automatische Sperrung der Oströhre bewirken, da diese für dieVerkehrsteilnehmer der Weströhre, die in Tunnelmitte über den Fluchtquerschlagfliehen müssten, als „sicherer Bereich“ dienen muss. Die fliehenden Personenwollen dem Feuer entgehen und sollen nicht dem Verkehr der Gegenrichtung zumOpfer fallen.

DasRegierungspräsidium bittet alle betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnisfür die unvermeidbaren Verkehrsbeeinträchtigungen während der Sperrung.

AktuelleInformationen über Straßenbaustellen im Land können demBaustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.deentnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigenStellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einenEindruck von der momentanen Verkehrslage.