Pressemitteilung

Focus Open 2021: Die Jury hat entschieden – die Preisträgerinnen und Preisträger für den Internationalen Designpreis Baden-Württemberg und den Mia Seeger Preis stehen fest

Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Der Designpreis des Landes steht für erfolgreiche Produktentwicklungen“ / Ministerialdirektor Michael Kleiner: „Gutes Design ist ein entscheidender Impulsgeber für die Unternehmens- und Produktentwicklung“

 

Ausstellung Focus Open und Mia Seeger Preis 2021 im MIK in Ludwigsburg

Ausstellung Focus Open und Mia Seeger Preis 2021 im MIK in Ludwigsburg

Gemeinsamer Rundgang durch die Ausstellung im MIK (v.l.n.r. Regierungspräsident Wolfgang Reimer, Oberbürgermeister Matthias Knecht, Direktorin Design Center BW Christiane Nicolaus)

Gemeinsamer Rundgang durch die Ausstellung im MIK (v.l.n.r. Regierungspräsident Wolfgang Reimer, Oberbürgermeister Matthias Knecht, Direktorin Design Center BW Christiane Nicolaus)

Preisverleihung im Theatersaal im Forum am Schlosspark in Ludwigsburg (v.l.n.r. Moderator Markus Brock, Erste Bürgermeisterin Renate Schmetz, Ministerialdirektor im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus BW Michael Kleiner, Regierungspräsident Wolfgang Reimer, Direktorin Design Center BW Christiane Nicolaus)

Preisverleihung im Theatersaal im Forum am Schlosspark in Ludwigsburg (v.l.n.r. Moderator Markus Brock, Erste Bürgermeisterin Renate Schmetz, Ministerialdirektor im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus BW Michael Kleiner, Regierungspräsident Wolfgang Reimer, Direktorin Design Center BW Christiane Nicolaus)

Der Focus Open 2021 – der internationale Designpreis des Landes Baden-Württemberg – zeigt seit über 30 Jahren, welche Bedeutung Design für die Innovationsfähigkeit der Wirtschaft und der Unternehmen hat. Das gilt für den Consumer-Bereich genauso wie für den B2B-Bereich, in dem nur auf den ersten Blick rein rationale Argumente wie Ergonomie, Kosten und Leistungsfähigkeit zählen. Heute dürfen, ja müssen, selbst Produktionsanlagen ästhetisch-emotional auf der Höhe der Zeit sein. Wie, das lässt sich anhand der ausgezeichneten Produkte des diesjährigen Designpreises sehr gut ablesen.

Heute Abend verlieh das dem Regierungspräsidium Stuttgart zugehörige und vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus geförderte Design Center Baden-Württemberg den Design-Staatspreis des Landes. Regierungspräsident Wolfgang Reimer und Ministerialdirektor Michael Kleiner kürten die Preisträger.

Die feierliche Preisverleihung wurde in diesem Jahr – aufgrund der aktuellen Lage – auch per Live-Stream übertragen.

„Vor drei Jahrzehnten war die Produktwelt noch eine andere. In diesen 30 Jahren hat sich der Internationale Designpreis Baden-Württemberg zu einer festen Größe in der Wirtschaft etabliert. ‚Focus Open‘ steht für erfolgreiche Produktentwicklungen“, erklärte Regierungspräsident Wolfgang Reimer. „Design ist heute weder Selbstzweck noch Zierde. Design muss integraler Bestandteil jeder Entwicklung sein, egal ob es sich um physische oder digitale Produkte handelt“, so Reimer weiter.

„Design wird im Zuge der Digitalisierung immer mehr zum Innovations- und Impulsgeber für die Unternehmens- und Produktentwicklung. So ist etwa professionelle Gestaltung bei Konsumgütern, in der Elektrotechnik oder im Maschinenbau ein entscheidender Wettbewerbsfaktor“, sagte Michael Kleiner, Ministerialdirektor des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg. „Nicht nur Ästhetik, sondern vor allem Funktionalität und Nutzerfreundlichkeit zeichnen gutes Design aus. Darum ist es eine zentrale Aufgabe der Wirtschaftsförderung, den Dialog und die Kooperation zwischen Industrie und Designwirtschaft zu fördern“, so Kleiner weiter.

Design schafft Mehrwert, Design schafft Wettbewerbsvorsprung
Als Baustein der Wirtschafts- und Designförderung des Landes ist der „Internationale Designpreis Baden-Württemberg Focus Open“ etwas ganz Besonderes. Seine nichtkommerzielle Ausrichtung verschafft ihm in der Landschaft der Designwettbewerbe mit internationaler Ausrichtung einen hohen Stellenwert. Durch seine staatliche Verankerung sind die Kosten für die Teilnehmenden moderat – auch Newcomer und kleinste Unternehmen können es sich leisten, teilzunehmen und sich mit ihren innovativen Produkten auf internationaler Ebene zu messen. Denn kluges Design ist nicht nur Nice-to-have, sondern bringt Vorsprung und Alleinstellung im Wettbewerb. Dafür bietet der Focus Open zahlreiche Beispiele, wie sich kleine und mittlere Unternehmen dank einer intelligenten Designstrategie positionieren. Und zwar in speziellen Nischenmärkten genauso wie in den großen Branchen.

Design ist längst als Wettbewerbsfaktor in allen Wirtschaftsbereichen präsent – doch weil sich Design genauso wie die Anforderungen an Produkte, Services oder Systeme verändert, wandelt sich auch das Design. „Design wird komplexer, Designerinnen und Designer dringen tiefer in die Konzepte vor und bringen ihre Innovationsexpertise immer früher ein“, erklärte Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

Dies zu kommunizieren, Know-how und Kontakte zu vermitteln, zu vernetzen, ist die Aufgabe des Design Centers Baden-Württemberg, das sowohl vom Regierungspräsidium Stuttgart wie auch vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus  des Landes gefördert wird.

Focus Open belohnt zukunftsweisendes Design
Unternehmen und professionelle Designerinnen und Designer aus aller Welt waren wieder eingeladen, ihre aktuellen und innovativen Produkte bei Focus Open 2021 Internationaler Designpreis Baden-Württemberg einzureichen. Auch Start-Ups und Newcomer hatten mit ihren spannenden Projekten die gleichen Chancen an Focus Open teilzunehmen wie etablierte Designagenturen und Unternehmen. Die Intension des Wettbewerbs ist die Förderung der jährlichen Preisträger in der Vermarktung ihrer Innovationen und das Aufzeigen von Tendenzen und neuartigen Lösungen im Design.

Auszeichnungen und Ausgezeichnete
Der Focus Open wird in drei Stufen und einem Sonderpreis verliehen:

Zukunftsweisende und herausragende Lösungen erhalten den Focus Gold. 13 Designlösungen wurden von der Jury 2021 auf dieses Podest gehoben.

Der Focus Silver prämiert außergewöhnliche Qualität – in diesem Jahr wurden 15 Arbeiten mit dieser Auszeichnung gewürdigt.

Ein Designlevel, dass über das etablierte Niveau hinausweist, erhält Focus Special Mention – 20 Einreichungen wurden mit diesem Prädikat ausgezeichnet.

Der Focus Meta belohnt Lösungen, die ganz verschiedene Ebenen beispielhaft so zusammenführen, dass ganz neue Qualitäten entstehen können. In diesem Jahr ging dieser Sonderpreis an ein zukunftsorientiertes System, bei dessen Entwicklung ganz unterschiedliche Partner aus Industrie und Forschung zusammenwirkten – und zwar unter der Federführung von Designern der Technischen Universität Dresden. Feldschwarm, so der Name des Systems, steht für die automatisierte Bearbeitung landwirtschaftlicher Flächen. Also für ein komplexes und zugleich hochaktuelles Thema.

Das Spektrum der Auszeichnungen reicht von einem Rollkoffer mit Skater-Qualitäten, für einen Armbanduhr-Klassiker mit unsichtbarer solarer Energieversorgung, für ein handschmeichelndes Top-Fernglas, für Ausstellungskonzeptionen genauso wie für einen smarten Greifer, der die Industrie 4.0 voranbringt. Die Bandbreite der Auszeichnungen ist wie immer enorm, fast alle Produktbereiche werden tangiert, einschließlich digitaler Services, die auch gestaltet werden wollen, um Markenidentität und Usability zu gewährleisten.

Alle Informationen zu den diesjährigen Ausgezeichneten sowie allgemeine Informationen zum Wettbewerb stehen Ihnen hier als Download zur Verfügung.

Anlage:
Bild 1: Gemeinsamer Rundgang durch die Ausstellung im MIK (v.l.n.r. Regierungspräsident Wolfgang Reimer, Oberbürgermeister Matthias Knecht, Direktorin Design Center BW Christiane Nicolaus)  (Foto Thomas Simianer)
Bild 2: Preisverleihung im Theatersaal im Forum am Schlosspark in Ludwigsburg (v.l.n.r. Moderator Markus Brock, Erste Bürgermeisterin Renate Schmetz, Ministerialdirektor im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus BW Michael Kleiner, Regierungspräsident Wolfgang Reimer, Direktorin Design Center BW Christiane Nicolaus) (Foto: Benjamin Stollenberg)