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Neuffener Steige von Mittwoch an wieder befahrbar Verkehrsminister Hermann: „Mit dem Sonderprogramm für Steigen bauen wir den Sanierungsstau ab“

Die Sanierung einer wichtigen Steige am Albtrauf ist nun abgeschlossen. Die Straßenbauverwaltung Baden-Württemberg hat seit Ende April 2020 die Landesstraße
L 1250 im Streckenabschnitt zwischen Hülben (Landkreis Reutlingen) und Neuffen (Landkreis Esslingen) instandgesetzt. Mit dem morgigen Mittwoch, 25. November wird der rund fünf Kilometer lange Abschnitt für den Verkehr wieder freigegeben.

Das Land investierte daher an der Neuffener Steige rund vier Millionen Euro aus dem Steigensanierungsprogramm in Fahrbahnsanierung, Verkehrsinfrastruktur und Verkehrssicherheit. Im Zuge der Sanierung wurden in den vergangenen Monaten über die gesamte Fahrbahnbreite aufgetretene Rutschungen, Verdrückungen sowie Risse beseitigt und die Bankette angeglichen. Entwässerungseinrichtungen wurden erneuert und angepasst. Die Sanierung war erforderlich geworden, nachdem sich auf der Talseite der Neuffener Steige immer wieder oberflächennahe Rutschungen ereignet hatten.

Verkehrsminister Winfried Hermann MdL: „Die Neuffener Steige ist eine von drei Steigungsstrecken im Regierungsbezirk Stuttgart, die wir mit Hilfe des 2019 erstellten Sanierungsprogramms für Steigen zielgerichtet und umfassend sanieren können. Die dafür bereit gestellten rund 20 Millionen Euro sind gut angelegtes Geld. Das ist ein wichtiger Beitrag zum Abbau des Sanierungsstaus – insbesondere bei kostenträchtigen Instandhaltungen der Albtraufsteigen. Wir folgen damit dem Prinzip ‚Erhalten und Sanieren vor Aus- und Neubau‘.“

„Ich freue mich, dass der Albaufstieg am Fuß der Burgruine Hohenneuffen nun wieder befahrbar ist. Mit dieser Maßnahme tragen wir nachhaltig zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur und der Verkehrssicherheit im Landkreis Esslingen bei“, so Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

Da die Neuffener Steige durch verwitterten Fels beziehungsweise Schichtwasser generell immer in Bewegung ist, muss in größeren zeitlichen Abständen die Talseite der Fahrbahn stabilisiert werden.

Die Straßenbauverwaltung bedankt sich bei allen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern für Ihr Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

Hintergrundinformation:

Steigen sind Steigungsstrecken, die größere Höhenunterschiede in den Mittelgebirgen des Landes überwinden. Sie sind aufwändig instand zu halten, weil die Hänge durch wiederkehrende Rutschungen und Abbrüche im Seitenbereich geprägt sind.

Die Straßenbauverwaltung des Landes plant für die Sanierung der Steigen an Landesstraßen in den Jahren 2019 und 2020 insgesamt rund 20 Millionen Euro ein. Das Steigensanierungsprogramm umfasst 14 Maßnahmen, die auf alle vier Regierungspräsidien aufgeteilt sind.
 

Quelle: Verkehrsministerium