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  • Abteilung 4
    25.04.2018
    B 3 Laudenbach - Sanierung der Laudenbachverdolung auf der Zielgeraden

    ​Das Regierungspräsidium Karlsruhe führt auf der B 3 im Bereich zwischen der Bachstraße und dem Mühlgässchen umfangreiche Sanierungsarbeiten an der Laudenbachverdolung durch. Die Arbeiten mussten Ende des vergangenen Jahres witterungsbedingt unterbrochen werden.

    Nach dem langen Winter und den schlechten Witterungsverhältnissen konnten die Arbeiten an der Laudenbachverdolung zwischenzeitlich wieder aufgenommen und die ausstehenden Arbeiten am Bauwerk beendet werden.

    Im Folgenden werden nun noch der Straßenaufbau in mehreren Schichten hergestellt und die Gehwege gepflastert. Im Rahmen dieser Arbeiten wird in Absprache mit der Gemeinde die ehemalige Bushaltestelle so aus- und umgebaut, dass sie behinderten- und blindengerecht genutzt werden kann. Hierfür musste die bestehende Planung angepasst werden.

    Die gesamte Maßnahme befindet sich nunmehr auf der Zielgeraden. Die Straße soll Mitte Mai 2018 für den Verkehr wieder freigegeben werden. Im Bereich der Gehwege kann es dann noch vereinzelt Restarbeiten geben.

    Für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter

    www.vm.baden-wuerttemberg.de, www.baustellen-bw.de.

    Die Verkehrslage in Baden-Württemberg – jederzeit und immer aktuell mit der „VerkehrsInfo BW“-App der Straßenverkehrszentrale Baden Württemberg. Weitere Informationen zum Thema Verkehr und den Link zum kostenlosen Download finden Sie unter

    https://www.svz-bw.de

  • Abteilung 4
    24.04.2018
    B 294: Erneuerung der Fahrbahndecke im Bereich Bretten - Bauarbeiten ab dem 4. Mai 2018

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe wird ab Freitag, 4. Mai 2018, bis voraussichtlich Montag, 11. Juni 2018, die Fahrbahndecke der B 294 auf einer Länge von rund 2,7 Kilometern zwischen dem Knotenpunkt B 294/K 3569 und dem Knotenpunkt B 294/Bauschlotter Straße erneuert. Des Weiteren wird auf einer Länge von rund 500 Metern die K 3569 ab dem Knotenpunkt B 294/K 3569 im Auftrag des Landkreises Karlsruhe erneuert. Die Maßnahme wird teilweise unter halbseitiger Sperrung mit Ampelregelung und teils unter Vollsperrung in mehreren Bauabschnitten durchgeführt. Die Vollsperrungen werden in den Pfingstferien stattfinden. Die Gesamtkosten dieser Baumaßnahme belaufen sich auf rund 1,2 Millionen Euro. Diese werden vom Bund und vom Landkreis Karlsruhe getragen.

    Am 4. Mai 2018 beginnen die Bauarbeiten innerhalb der Ortsdurchfahrt Bretten. Auf der Seite der Stadtwerke wird unter halbseitiger Sperrung zwischen der Einfahrt der Stadtwerke und dem Knotenpunkt B 294/K 3568 die Fahrbahn erneuert.
    Anschließend wird der folgende Bauabschnitt in Fahrtrichtung Pforzheim zwischen der Bushaltebucht und der Einfahrt der Stadtwerke ebenfalls unter halbseitiger Sperrung mit Ampelregelung durchgeführt.

    Danach wird die K 3569 auf einer Länge von rund 500 Metern ab dem Knotenpunkt B 294/K 3569 saniert. Die K 3569 ist in dieser Zeit im Bereich der Baumaßnahme voll gesperrt.
    Zeitgleich wird unter halbseitiger Sperrung mit Ampelregelung die B 294 auf Höhe des Knotenpunkt B 294/K 3569 bis zur Bushaltebucht in Richtung Bretten erneuert. Diese Arbeiten finden in den Pfingstferien statt. In dieser Zeit wird der überörtliche Verkehr bereits in Bretten über die B 35 in Richtung Knittlingen und Ruit zurück auf die B 294 geleitet.

    Ebenfalls in den Pfingstferien wird die B 294 außerhalb der Ortsdurchfahrt zwischen den Knotenpunkten B 294/K 3568 und B 294/Bauschlotter Straße voll gesperrt, um die Fahrbahndecke auf insgesamt rund 1,8 Kilometern zu erneuern. Aufgrund der Vollsperrung ab dem Knotenpunkt B 294/K 3568 wird der Verkehr in dieser Zeit über Sprantal, Nußbaum und Neulingen umgeleitet.

    Zuletzt wird die B 294 innerhalb der Ortsdurchfart Bretten auf rund 200 Metern zwischen dem Knotenpunkt B 294/K 3568 und dem Knotenpunkt B 294/K 3569 in Fahrtrichtung Bretten erneuert. Dieser Abschnitt wird wieder unter halbseitiger Sperrung mit Ampelregelung gebaut. 

    Die entsprechenden Umleitungen für die Vollsperrungen sowie die Sperrung einzelner Fahrbeziehungen werden ausgeschildert.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer und Anlieger für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter

    www.vm.baden-wuerttemberg.de, www.baustellen-bw.de.

    Die Verkehrslage in Baden-Württemberg – jederzeit und immer aktuell mit der „VerkehrsInfo BW“-App der Straßenverkehrszentrale Baden Württemberg. Weitere Informationen zum Thema Verkehr und den Link zum kostenlosen Download finden Sie unter

    https://www.svz-bw.de.

  • Unterlagen „Rheinhochwasserdamm RHWD XXXIX“ auf der Internetseite veröffentlicht - nächste Bürgerinformationsveranstaltung am 13. Juli 2018 in der Jugendherberge im Stadtteil Lindenhof
    24.04.2018
    Planung und Öffentlichkeitsbeteiligung „Rheinhochwasserdamm RHWD XXXIX“ in Mannheim; Regierungspräsidium Karlsruhe schließt Vorplanung ab

    Die Vorplanung für die Sanierung des Rheinhochwasserdamms (RHWD) XXXIX im Mannheimer Süden ist abgeschlossen. Die Planungsunterlagen sind nun auf der Projektinternetseite des Regierungspräsidiums veröffentlicht. Dort finden sich auch weitere Informationen zum Vorhaben. Am 13. Juli 2018 um 18 Uhr findet in der Jugendherberge im Stadtteil Lindenhof die nächste Bürgerinformationsveranstaltung statt, zu der die interessierte Öffentlichkeit bereits jetzt herzlich eingeladen ist.

    Seit dem Projektstart im Jahr 2016 hat das Regierungspräsidium großen Wert auf die Information der Öffentlichkeit und insbesondere der Dammanlieger gelegt. Hierfür wurden Informationsveranstaltungen und Vor-Ort Termine durchgeführt. So wurde ein Projektbegleitkreis eingerichtet in dem die Vertreterinnen und Vertreter der Stadt, der Forst- und Umweltbehörden und der Naturschutzverbände die Planung von Anfang an begleitet haben. Im Januar stellte das Regierungspräsidium zudem die Ziele und den aktuellen Projektstand in einer öffentlichen Sitzung des städtischen Ausschuss für Umwelt und Technik vor. Eine weitere Informationsquelle bietet die Projektinternetseite des Regierungspräsidiums.

    Im Dammbau und bei der Sanierung von Dämmen kann auf die Erfahrungen vieler Jahrzehnte zurückgegriffen werden. Hierbei haben sich Dämme in reiner Erdbauweise besonders bewährt, bei denen der Dammkörper nur aus Erdmaterial besteht, das entsprechend den geotechnischen Anforderungen ausgewählt wird.

    Die entsprechend den geltenden technischen Regeln (siehe Hintergrundinformation) sich ergebenden Bauweisen haben flache Böschungen, die zum Schutz vor Erosion mit einer dichten Grasnarbe bewachsen sind. Eine Anschüttung (Berme) an der Landseite sorgt für die nötige Stabilität bei Hochwasser. Auf der Wasser- und der Landseite sind zu beiden Seiten Dammschutzstreifen und baumfreie Zonen erforderlich. All dies sind notwendige Voraussetzungen, damit ein Damm auch bei länger anhaltendem Hochwasser sicher Schutz bieten kann.

    Ein solchermaßen ertüchtigter Damm benötigt allerdings meist deutlich mehr Platz als die vielfach bestehenden alten Dämme. Wenn aufgrund entsprechender Zwangspunkte für diese Bauweise nicht ausreichend Platz zur Verfügung steht, werden in Ausnahmefällen deshalb auch Sonderbauweisen geprüft. So hat es sich im Rahmen der Vorplanung im Mannheimer Bereich in einigen Abschnitten mit beengten Platzverhältnissen und schwierigen Randbedingungen ergeben, dass ein Dammprofil mit innenliegender Spundwand zum Einsatz kommt. Mit dieser Sonderbauweise kann der Damm schmaler ausgebildet werden. Dem geringeren Eingriff in die Umgebung stehen allerdings ein höherer Unterhaltungsaufwand und deutlich höhere Baukosten gegenüber.

    Im Bereich der Schwarzwaldstraße im Stadtteil Lindenhof und entlang der Sportanlagen im Stadtteil Neckarau plant das Regierungspräsidium Karlsruhe, aufgrund der örtlichen Zwangspunkte, nun solche Sonderlösungen.

    Im Dammabschnitt zwischen Silberpappel und Franzosenweg wird der kurvige Verlauf des Dammes begradigt und in Richtung Landseite verschoben. Der wasserseitige Baumbestand wird damit geschont. Hier, sowie entlang der Kleingärten, wird ein Erddamm in bewährter Bauweise für den Hochwasserschutz erstellt.

    Der aktuelle Planungsstand wird bei der zweiten öffentlichen Informationsveranstaltung am 13. Juli vorgestellt. Der Landesbetrieb Gewässer im  Regierungspräsidium Karlsruhe und seine Fachplaner werden dabei den Stand der Planung und die weiteren Schritte präsentieren sowie für Fragen und Anregungen zur Verfügung stehen.

    Im Anschluss an die Informationsveranstaltung im Juli geht die Sanierungsplanung auf die Zielgerade. Es ist vorgesehen, noch in diesem Jahr die Genehmigungsplanung fertig zu stellen und nach einer abschließenden Sitzung des Projektbegleitkreises die Planfeststellung bei der Stadt Mannheim zu beantragen.

    Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.rp-karlsruhe.de  Beteiligungsportal  Dammertüchtigungsprojekte  Dammertüchtigung Rheinhochwasserdamm (RHWD) XXXIX in Mannheim. Fragen und Anregungen können über die Projekt-Email-Adresse (RHWD-XXXIX@rpk.bwl.de) direkt an das Planungsteam gestellt werden.

    Hintergrundinformation:

    Als technisches Regelwerk für Hochwasserschutzdämme, welches als "allgemein anerkannte Regeln der Technik" den Planungen für Hochwasserschutzdämme zu Grunde gelegt wird, sind die DIN 19712 "Hochwasserschutzanlagen an Fließgewässern" und das Merkblatt DWA-M 507-1 "Deiche an Fließgewässern" einschlägig.

    In diese 2011 und 2013 neu überarbeiteten Veröffentlichungen sind die Erkenntnisse aus den Hochwasserereignissen an Oder und Elbe eingeflossen. Eine Lehre aus diesen Ereignissen war, dass Bäume auf und nahe von Dämmen im Hochwasserfall zu gefährlich instabilen Verhältnisse führen und letztlich zu einem katastrophalen Versagen des Dammes führen können. Schäden können entstehen

    - infolge von Windwurf. Aufgrund der sich bildenden Wurzelkrater von mehreren Metern Durchmesser können Dämme ohne Vorankündigung teilweise oder vollständig zerstört werden.

    - Infolge von Wurzeln, die Strömungskanäle im Inneren des Dammes bilden. Die daraus resultierende konzentrierte Durchströmung kann zu Erosion und damit zu Dammbrüchen führen.

    - Nicht entfernte Wurzeln abgestorbener Gehölze stellen ein latentes Gefahrenpotenzial dar, weil sie Hohlräume bilden, die Erosion begünstigen.

    - Gehölze bieten Ansatzpunkte für Böschungserosionen (Erosionsstarter) infolge Strömungen und Wellenschlag.

    - Gehölze in der Dammschutzzone behindern die Dammunterhaltung und Dammverteidigung und können beim Umstürzen den Damm beschädigen.

    Aus diesen Gründen ist die Anlage einer 10 Meter breiten baumfreien Zone zu beiden Seiten des Damms notwendig.

  • Abteilung 5
    23.04.2018
    Vorstellung des Modellprojektes „Krebssperren zum Schutz des Dohlen- und Steinkrebsbestandes“ in den Regierungsbezirken Karlsruhe und Freiburg mit Staatsekretär Dr. Andre Baumann und Regierungspräsidentin Nicolette Kressl

    ​Am 23. April 2018 informierten sich Staatssekretär Dr. Andre Baumann und Regierungspräsidentin Nicolette Kressl vor Ort am Heimbach bei Baden-Baden über das Modellprojekt „Krebssperren zum Schutz des Dohlen- und Steinkrebsbestandes“.

    Die Regierungspräsidien Karlsruhe und Freiburg setzen sich mit dem Modellprojekt für den Schutz des Bestandes der seltenen einheimischen Dohlen- und Steinkrebse ein. In dem von der Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg geförderten Projekt werden beispielhaft Maßnahmen umgesetzt und deren Erfolg evaluiert. Durch den Bau von Krebssperren sollen die einheimischen Krebsarten vor aus Nordamerika stammenden, invasiven und die Krebspest verbreitenden Krebsarten, geschützt werden.

    „Es ist leider so, dass sowohl Steinkrebs als auch Dohlenkrebs massiv bedrohte Arten sind. Und für beide tragen wir in Baden-Württemberg eine besondere Verantwortung, weil bei uns der Großteil der bundesweiten Population beheimatet ist. Krebssperren sind ein wirksamer Schutz unserer heimischen Arten, deshalb bin ich froh und dankbar, dass die Stiftung Naturschutzfonds dies in den Regierungspräsidien Karlsruhe und Freiburg unterstützt“, erklärte Staatssekretär Dr. Andre Baumann.

    Ziel des Modellprojektes „Krebssperren zum Schutz des Dohlen- und Steinkrebsbestandes“ ist es, die Lebensstätten heimischer Flusskrebse (Stein-, Dohlen- und Edelkrebse) durch den Bau von wirksamen physikalischen Wanderbarrieren, den Krebssperren, vor einwandernden Signalkrebsen zu schützen. Im Jahr 2014 wurden hierfür 30 Bäche in sieben Gewässersystemen der Regierungsbezirke Karlsruhe und Freiburg für Voruntersuchungen ausgewählt. Die Ausbreitungsgrenzen der Signalkrebse wurden erfasst und geeignete Standorte für Krebssperren vorgeschlagen. In der Folge wurden 2015/2016 in neun Gewässern zehn Krebssperren durch mehrere städtische/kommunale Bauhöfe errichtet. Im Zuge einer Evaluation wurde 2017 die Wirksamkeit dieser Anlagen überprüft sowie Vorschläge zur Optimierung bei Mängeln ausformuliert. Für jede Krebssperre wurde zudem ein eigenes Pflegekonzept erstellt. Die Ausbreitungsgrenzen der Signalkrebse in Richtung der Sperren wurden entsprechend aktualisiert und die heimischen Bestände in allen zehn Oberläufen genauer erfasst.

    Das Projektgebiet umfasst mehrere Teilgebiete in den Regierungsbezirken Karlsruhe und Freiburg. Für den Steinkrebs: Rhein-Neckar-Kreis, Neckar-Odenwald-Kreis, Stadtkreis Baden-Baden, Gewässer: Rotenbach, Heimbach und Oos. Für den Dohlenkrebs: Landkreis Lörrach und Landkreis Waldshut.

    „Dieses Beispiel zeigt, dass oftmals ein aktives Management erforderlich ist, um unsere Artenvielfalt zu erhalten. Hierzu erstellen wir für die europäisch geschützten Flora-Fauna-Habitat-Gebiet Managementpläne und kümmern uns – gemeinsam mit verschiedenen Partnern, wie hier der Stadt Baden-Baden - um deren Realisierung“, so Regierungspräsidentin Nicolette Kressl.


    Hintergrundinformation
    Heimische Flusskrebse zählen zu den am stärksten gefährdeten Tiergruppen. Hauptursache für den fortschreitenden Rückgang ist die Ausbreitung invasiver nordamerikanischer Flusskrebse, insbesondere des konkurrenzstarken Signalkrebses, sowie die von diesen übertragene Krebspest. Die Krebspest wird durch einen pilzähnlichen Erreger verursacht, der ausschließlich Flusskrebse befällt und für heimische Arten absolut tödlich ist. Im Heimbach gibt es noch einen Bestand an Steinkrebsen von rund 130 Tieren. Durch eine sich rasch ausbreitende Signalkrebs-Population drohte der Steinkrebs im Heimbach unwiederbringlich ausgelöscht zu werden. Die Signalkrebse sind dort bereits bedrohlich nahe an die Steinkrebs-Population herangerückt. Deren sicheres Aussterben war somit nur noch eine Frage der Zeit. Um das zu verhindern, wurde ein bereits bestehender Absturz oberhalb der Ausbreitungsfront der Signalkrebse von der Stadt Baden-Baden so modifiziert, dass ein Eindringen von Signalkrebsen in den Steinkrebsbestand dauerhaft verhindert wird. Dazu wurde der Absturz mit glatten Blechen ausgekleidet, die ein Aufwärtswandern der Signalkrebse unmöglich machen sollen.

  • Abteilung 1
    23.04.2018
    Premiere in Karlsruhe: „Hugo Boss Fashion Award“ erstmals im Regierungspräsidium am Rondellplatz zu sehen - Staatliche Modeschule Stuttgart zeigt Entwürfe von jungen „Produktentwicklern Mode“

    ​Gute Nachricht für Modebegeisterte und Design-Fans: Die große Welt der Mode von angehenden Modeschaffenden gastiert noch bis Sonntag, 20. Mai 2018 im Regierungspräsidium am Rondellplatz. Bis dahin zeigen junge an der Staatlichen Modeschule Stuttgart ausgebildete „Produktentwickler Mode“ Entwürfe, die zuvor im Design-Center Baden-Württemberg im Haus der Wirtschaft in Stuttgart gezeigt und von Hugo Boss prämiert wurden. Alle Entwürfe stehen unter dem Motto „Boss meets Bauhaus“ und übersetzen daher die klare Formensprache des Bauhauses in die Modewelt.

    Die Ausstellung wurde nun im lichtdurchfluteten Erdgeschoss des Regierungspräsidiums am Rondellplatz eröffnet und soll – so Joachim Fischer, Leiter des Fachbereichs Ausstellungen im Regierungspräsidium – der Beginn einer langfristig angelegten Kooperation mit der Staatlichen Modeschule Stuttgart und dem Design Center Baden-Württemberg sein. „Damit wollen wir neben unseren traditionellen Formaten die Bedeutung der Kreativwirtschaft in unserem Jahresprogramm noch stärker betonen. So wollen wir auch neue Publikumsschichten für unser Haus gewinnen und gleichzeitig die bewährten Ausstellungen weiter pflegen“, erklärte Fischer.

    Auf offene Ohren stoßen die Karlsruher Ausstellungsmacher damit beim Design Center Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Stuttgart, in dessen Veranstaltungsreihe „Ein( )sichten“ der „Hugo Boss Fashion Award“ im Haus der Wirtschaft in Stuttgart davor gezeigt wurde. So wollen das Regierungspräsidium und das Design Center in den kommenden Jahren auch den renommierten Staatspreis des Landes für Design, den Internationalen Designpreis Baden-Württemberg „Focus Open“ in der badischen Residenzstadt präsentieren. Christiane Nicolaus, Direktorin des Design Center:

    „Gutes Design schafft Marktanteile und Wettbewerbsvorsprung, denn es steht für Unverwechselbarkeit und weckt Begehrlichkeiten beim Kunden – es ist also ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal und ein immenser Wirtschaftsfaktor. Erfolgreiches Design muss aber viel mehr bieten, als nur gutes Aussehen. Nachhaltigkeit, Funktionalität und hoher Nutzwert sind nur einige der Kriterien, mit denen sich Designer auseinandersetzen müssen, denn was nutzt beispielsweise der schönste Stuhl, wenn er nicht bequem ist und zum Sitzen einlädt?“. Vorbildlich in Baden-Württemberg, so die Industriedesignerin, sei das gut funktionierende Netzwerk zwischen Industrie, Designwirtschaft und Design Ausbildungsstätten, das immer wieder erfolgreiche Kooperationen hervorbringe – wie auch zwischen der Staatlichen Modeschule Stuttgart und dem Modekonzern Hugo Boss.

    Sabine Dirlewanger, Leiterin der 1952 gegründeten Staatlichen Modeschule Stuttgart, betonte die Bedeutung der betrieblichen Praxis als ein wichtiges Standbein der zweijährigen Ausbildung zum „Produktentwickler Mode“, die auf einer zuvor absolvierten Schneiderlehre aufbaue. Bei aller Kreativität und Individualität, welche die – der jetzige Abschlusslehrgang zählt 20 junge Menschen – „Produktentwickler Mode“ mitbringen müssten, seien auch handwerkliche Fertigkeiten und das Erlernen betrieblicher Abläufe unverzichtbar.

    Robert Herzog, Lehrer für Entwurf und Konzeption an der Modeschule, stellte dann die Preisträgerinnen Laura Pfister (3. Platz), Alexandra Beck (2. Platz) und Kerstin Issig (1. Platz) vor. Die minimalistische Reduzierung von Strukturen bei Mies van der Rohe, das permanente Hinterfragen und Aufbrechen von Strukturen oder das Bauhaus-Motto „Schön ist, was funktioniert“ – aus diesen Quellen bezogen die jungen Preisträgerinnen die Inspirationen für ihre Arbeiten, erläuterten sie im Interview im voll besetzten Steinbeis-Saal.

    Weitere Informationen zum Hugo Boss Fashion Award:

    Das Konzept des „Hugo Boss Fashion Award“: Der Abschlussjahrgang der Modeschule Stuttgart - 20 junge „Produktentwickler Mode“ - recherchieren, sammeln und konzipieren Stück für Stück in mehrwöchiger Projektarbeit, feilen an Ideen und Designs und entwerfen schließlich eigene Menswear-Kollektionen. Die Arbeiten beinhalten Story- und Moodboards, Farb-, Stoff- und Zutatenkonzept, Designs, Technics, Detailzeichnungen und Accessoires. Die Arbeit wird in Creative Suite gelayoutet und als Power Point Presentation mit Musik erstellt. HUGO BOSS jurierte und prämierte die Kollektionen mit Preisgeldern dann Mitte März im Haus der Wirtschaft in Stuttgart.

    Aus dem Creative Management von HUGO BOSS Menswear stammt das Thema *BOSS MEETS BAUHAUS*. Inspiration Bauhaus: Die Idee eines Gesamtkunstwerks, in der sich alle Künste verbinden. Präzise Formensprache und funktionale Materialien. Alle Designdisziplinen sind vereint im Sinne der ultimativen Produktidee. Jedes Element, jedes Detail hat seinen Platz und eigene Qualität innerhalb des großen Ganzen. Design ist klar, ausgewogen und stimmig, Ästhetik funktional und modern.

    Die Kooperation der Staatlichen Modeschule Stuttgart mit HUGO BOSS besteht seit vielen Jahren und ist vielfältig beidseitig inspirierend. HUGO BOSS gibt Einblicke in die Unternehmenskultur. So finden konstant Workshops, Gespräche und Unternehmensbesichtigungen in den Bereichen Schnitt und Creative Management für Lehrende und Absolventen statt. Parallel fungiert der Award als Talent Pool: Junge Kreative der Staatlichen Modeschule Stuttgart liefern frische Ideen, Produktentwürfe und moderne Kollektionsgedanken aus der Perspektive ihres Zeitgefühls und ihrer Generation. HUGO BOSS selektiert vor und schöpft so den Nachwuchs direkt ins Unternehmen. Gleichzeitig fördert der internationale Modekonzern den Karrierestart der jungen Designer und stellt einen der wichtigsten Partner der Staatlichen Modeschule Stuttgart dar.

    Zu sehen sind die Arbeiten noch bis Sonntag, 20. Mai 2018, täglich außer montags von 11 bis 18 Uhr im Regierungspräsidium in der Karl-Friedrich-Straße 17, 76133 Karlsruhe.

    Weitere Informationen auf der Internetseite des Regierungspräsidiums:

    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/PR/Seiten/Veranstaltungen.aspx

  • Abteilung 4
    20.04.2018
    L 93: Sanierung der Stützwände und der Fahrbahn bei Wildschapbach - L 96: Stützwandsanierung bei Schapbach

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe werden ab Montag, 23. April 2018, Stützwände und die Fahrbahn im Zuge der L 93 bei Wildschapbach sowie eine Stützwand an der L 96 bei Schapbach saniert.

    Begonnen wird mit der Ertüchtigung der Stützwand an der L 96 bei Schapbach am Abzweig zum Glaswaldsee. Die Arbeiten werden unter halbseitiger Sperrung der Landesstraße mit Ampelregelung durchgeführt und voraussichtlich Ende Juli 2018 abgeschlossen sein.

    Ab Montag, 14. Mai 2018, werden an der L 93 bei Wildschapbach sechs Stützwände saniert. Dazu gehört auch die große Stützwand bei der Gaststätte Grüner Baum. Diese Arbeiten sollen im November 2018 beendet sein. Der ursprünglich bereits am 16. April 2018 vorgesehene Baubeginn musste verschoben werden, da die Baustelle an der L 93 in Freiersbach im Nachbarkreis nicht wie geplant fertig gestellt werden konnte.

    Die Arbeiten an der L 93 können nur unter Vollsperrung der Landesstraße durchgeführt werden. Für die Anlieger ist die Zufahrt auf der L 93 von Schapbach aus bis zur Gaststätte Grüner Baum möglich. Der überörtliche Verkehr in Richtung Bad Peterstal-Griesbach wird über den Kniebis umgeleitet.

    Drei der sechs Stützwände an der L 93 werden neu hergestellt, die restlichen drei Stützwände werden teilweise neu aufgebaut bzw. Fehlstellen ausgebessert und die vorhandenen Unterspülungen der Fundamente beseitigt. Alle Stützwände erhalten einen Kopfbalken aus Beton, auf den Schutzplanken montiert werden, um die Sicherheit für die Verkehrsteilnehmer zu erhöhen.

    Im kommenden Jahr ist die Sanierung des oberen rund 3,2 Kilometer langen Abschnittes der L 93 bis zur Kreisgrenze geplant. Diese Arbeiten sind im Zeitraum von April bis Ende Juni 2019 vorgesehen. Auch für diese Arbeiten ist eine erneute Vollsperrung der L 93 erforderlich.

    Die Arbeiten sind notwendig geworden, nachdem im Jahr 2013 bei einer umfangreichen Bestandsaufnahme der Stützwände entlang der L 93 und der L 96 bei Wildschapbach und Schapbach der schlechte Zustand mehrerer Stützwände festgestellt wurde. Die Schadensbilder zeigten Mauerunterspülungen, herausgebrochene und lockere Steine, Ausbauchungen und teilweise Einstürze der Mauern. Vor zwei Jahren wurde bereits mit den erforderlichen Bodenuntersuchungen, der Erstellung der Baugrundgutachten, der Planung der Sanierungsmaßnahmen und den notwendigen Abstimmungen mit der Naturschutzbehörde begonnen.

    Im Rahmen der Arbeiten werden rund 400 m3 Natursteinmauern abgebrochen, 1.000 m3 Boden ausgehoben, 140 m3 Stützmauern neu gebaut und 900 m2 Stützmauern saniert. Es werden 420 Stück Bodenanker eingebaut und 330 m3 Stahlbeton für die Kopfbalken gegossen. Beim Straßenbau im kommenden Jahr werden ca. 18.000 m2 neue Asphaltschichten eingebaut.

    Die Kosten für die gesamte Baumaßnahme betragen rund 3,3 Millionen Euro und werden vom Land getragen.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter

    www.vm.baden-wuerttemberg.de, www.baustellen-bw.de.

    Die Verkehrslage in Baden-Württemberg – jederzeit und immer aktuell mit der „VerkehrsInfo BW“-App der Straßenverkehrszentrale Baden Württemberg. Weitere Informationen zum Thema Verkehr und den Link zum kostenlosen Download finden Sie unter

    https://www.svz-bw.de.

  • Abteilung 1
    20.04.2018
    „Verpartnert“: Ausstellung im Zeichen der Städtepartnerschaft - Kunsthandwerk aus Halle und Karlsruhe: 29 Ausstellende zeigen Schmuck, Keramik, Glas und vieles mehr im Regierungspräsidium am Rondellplatz

    ​Der Bund der Kunsthandwerker Baden-Württemberg e.V. (BdK), der mit seiner jährlichen Weihnachtsmesse eine feste Größe im Ausstellungskalender von Karlsruhe ist, ist in den kommenden Wochen mit dem Ausstellungsprojekt „Verpartnert – Aktuelles Kunsthandwerk aus den Partnerstädten Karlsruhe und Halle“ im Regierungspräsidium am Rondellplatz zu Gast. Insgesamt 29 Ausstellende – 18 Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerker aus Karlsruhe und elf aus Halle – zeigen im Zentrum von Karlsruhe Arbeiten aus den Bereichen Schmuck, Glas, Buchkunst, Holz, Textil und Keramik.

    Die Ausstellung wird von Regierungspräsidentin Nicolette Kressl am Mittwoch, 25. April 2018 um 17 Uhr im Regierungspräsidium in der Karl-Friedrich-Straße 17 eröffnet und ist bis Freitag, 18. Mai 2018 zu sehen. „Mit einer kunsthandwerklichen Arbeit ist es wie in einer guten Städtepartnerschaft: Es kommt auf das Konzept und das Ziel, aber auch auf die handwerkliche und praktische Umsetzung an“, freut sich die Chefin der Karlsruher Mittelbehörde auf die Ausstellung „Verpartnert“, die auf 800 Quadratmetern Fläche im Obergeschoss präsentiert wird. Gezeigt werden Unikate und Kleinserien von besonderer Gestaltung und höchster Qualität, die überraschen und inspirieren.

    Ein Grußwort wird auch der Karlsruher Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup sprechen. Die Städtepartnerschaft mit Halle besteht seit 1987 und war damals eine der ersten mit einer Kommune in der früheren DDR. Für Halle spricht der Schriftsteller Roland W. Gruner.

    Der BdK will mit diesem Projekt verdeutlichen, dass beide Städte im Kunsthandwerk eine lange Tradition vorzuweisen haben: Karlsruhe unter anderem mit der Majolika und der umfangreichen Sammlung des Landesmuseums, während Halle vor allem durch die 1879 gegründet Kunsthochschule Burg Giebichenstein ein Begriff ist.

    Informationen zur Ausstellung
    „Verpartnert“ – Aktuelles Kunsthandwerk aus den Partnerstädten Karlsruhe und Halle, Donnerstag, 26. April – Freitag, 18. Mai 2018

    Am Sonntag, 6. Mai 2018 findet um 15 Uhr eine öffentliche Führung statt, eine Anmeldung hierfür ist nicht erforderlich.

    Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, jeweils von 11 bis 18 Uhr.
    Am letzten Öffnungstag, Freitag, 18. Mai 2018 bis 14 Uhr
    Eintritt frei

    Ausstellungsort:
    Regierungspräsidium Karlsruhe am Rondellplatz, Karl-Friedrich-Straße 17, 76133 Karlsruhe

    Weiterführender Link:

    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt1/Ref11/Seiten/Verpartnert.aspx

  • Abteilung 4
    20.04.2018
    A 6: Sanierungsarbeiten zwischen dem Autobahnkreuz Walldorf und dem Autobahnparkplatz auf Höhe der Kartbahn Walldorf - Bauarbeiten dauern eine Woche länger

    ​Seit dem 7. April werden zwischen dem Autobahnkreuz Walldorf und dem Autobahnparkplatz auf Höhe der Kartbahn Walldorf Sanierungsarbeiten am rechten Fahrstreifen durchgeführt. Betroffen ist ein etwa zwei Kilometer langer Abschnitt. Der Verkehr wurde von drei auf zwei Fahrspuren reduziert. 

    Ursprünglich sollten die Arbeiten am kommenden Sonntag enden. Wegen zusätzlicher Maßnahmen im Zusammenhang mit der Blow-Up-Prävention kommt es zu einer Bauzeitverlängerung von etwa einer Woche. Die Sanierung dauert nun voraussichtlich bis zum 29. April 2018.

    Betroffen ist lediglich die Fahrtrichtung Mannheim. Zur Ausführung der Arbeiten ist auch der Autobahnparkplatz auf Höhe der Kartbahn Walldorf gesperrt. Die in etwa drei Kilometer Entfernung gelegene Tank -und Rastanlage „Am Hockenheimring“ ist von der Baumaßnahme nicht betroffen und kann wie gewohnt benutzt werden.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter

    www.vm.baden-wuerttemberg.de, www.baustellen-bw.de.

    Die Verkehrslage in Baden-Württemberg – jederzeit und immer aktuell mit der „VerkehrsInfo BW“-App der Straßenverkehrszentrale Baden Württemberg. Weitere Informationen zum Thema Verkehr und den Link zum kostenlosen Download finden Sie unter

    https://www.svz-bw.de.

  • Abteilung 2
    18.04.2018
    „Baukultur Kraichgau“: Auszeichnungsverfahren - Projekte und Planungen können noch bis zum 15. Juni 2018 eingereicht werden

    ​Zeitgemäßes und qualitätsvolles Bauen ist ein bedeutender Faktor für die Lebensqualität und zukunftsfähige Entwicklung unserer Städte und Gemeinden. Eine gute Baukultur umfasst dabei neben rein ästhetischen und gestalterischen Fragen bei der Planung neuer Gebäude auch den Umgang mit schützenswerten Baustrukturen, den Erhalt vitaler Ortsmitten und öffentlicher Räume oder architektonische Beiträge zur Modernisierung traditioneller Wirtschaftszweige wie dem Weinbau.

    Vor diesem Hintergrund haben am 15. März das Regierungspräsidium Karlsruhe, die Architektenkammer Baden-Württemberg und das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg zur Teilnahme am Auszeichnungsverfahren „Baukultur Kraichgau“ aufgerufen. Mit dem Auszeichnungsverfahren werden beispielgebende Gebäude und Planungen in den Gemeinden aufgespürt und einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht. Dabei soll der Blick auf ortstypische Bautraditionen gelenkt und Wege einer zeitgemäßen Interpretation und Fortführung aufgezeigt werden.

    An den Start gehen können Gebäude aus den vergangenen zehn Jahren (2008-2017), aber auch Planungen für öffentliche Vorhaben, die noch vor ihrer Umsetzung stehen. Die Gebäude und Projekte können dabei aus unterschiedlichen Kategorien stammen, neben Wohngebäuden beispielsweise auch aus Gewerbe und Industrie, dem Tourismus oder aus dem Bereich öffentlicher Einrichtungen.
    Teilnahmeberechtigt sind private und öffentliche Bauherren sowie Architekten, Innenarchitekten, Stadtplaner und Landschaftsarchitekten. Das Auszeichnungsverfahren richtet sich an Projekte und Planungen innerhalb einer Gebietskulisse von 40 Gemeinden im Landkreis Karlsruhe, Enz- sowie Rhein-Neckar-Kreis.
    Über die Auszeichnungen wird im Herbst 2018 eine fachkundige Jury entscheiden. Projekte und Planungen können bis zum 15. Juni 2018 eingereicht werden.

    Weitere Informationen zur Teilnahme am Auszeichnungsverfahren sowie den Auslobungstext sind auf der Internetseite der Architektenkammer Baden-Württemberg unter https://www.akbw.de/baukultur-kraichgau.html zu finden.


    Hintergrundinformation
    Die Initiative „Baukultur Kraichgau“ ist Bestandteil der Landesinitiative Baukultur Baden-Württemberg und wird in diesem Rahmen vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg unterstützt und gefördert. Die Stärkung der Baukultur in den unterschiedlichen Regionen ist ein Schwerpunkt der Landesinitiative. “Baukultur Kraichgau“ steht im Kontext mit den Initiativen „Baukultur Schwarzwald“ (Regierungs- und Kammerbezirk Freiburg) und „Baukultur Schwäbische Alb“ (Regierungs- und Kammerbezirk Tübingen) und will wie diese den Blick auf regionale bauliche Qualitäten lenken und zu einem Planen und Bauen anregen, das die nachhaltige Entwicklung der Städte und Gemeinden in der Region als Wohn- und Wirtschaftsstandort mit Stärkung ihrer lokalen Eigenart und Identität  in hoher städtebaulicher und gestalterischer Qualität zum Ziel hat. Die Initiative setzt darauf, weitere Akteure und Mitstreiter in der Region zu gewinnen und die Bildung eines regionalen Netzwerks zur Stärkung der Baukultur anzustoßen. Neben dem öffentlichen Dialog gehört dazu auch die Auseinandersetzung am praktischen Beispiel, um den Blick und das Verständnis dafür zu schärfen, was gutes Bauen ermöglicht, und wie dessen Gelingen zur Lebensqualität und zum guten Miteinander in Städten und Gemeinden beitragen kann. Eine starke regionale Baukultur kann zugleich auch ein wertvoller Beitrag zur Stärkung der regionalen Identität sein und die Region dabei unterstützen, über die regionalen Grenzen hinaus positiv wahrgenommen zu werden.

  • Abteilung 1
    17.04.2018
    Revolutionen im Fokus - Großformatige Fotografien der Gruppe Blickwechsel im Regierungspräsidium Karlsruhe am Rondellplatz

    ​Am Samstag, den 21. April 2018, um 16 Uhr, eröffnet die Fotoausstellung der Fotografengruppe Blickwechsel im Regierungspräsidium Karlsruhe am Rondellplatz. Mehrere runde Jahrestage revolutionärer Ereignisse und Umbrüche, derer im Jahr 2018 gedacht wird, sind Anlass für das Thema „Umbrüche – Aufbrüche: Gleiche Rechte für alle“ der Europäischen Kulturtage 2018 in Karlsruhe – 100 Jahre Revolution 1918, 170 Jahre Badische Revolution 1848 und 50 Jahre 68er-Revolution. Die vier Mitglieder MAKKIKO, Bernhard Schmitt (ONUK), Gustavo Alàbiso und Jens Steffen Galster nehmen das Thema auf und interpretieren es in ihren vier persönlichen Sichtweisen mit großformatigen Fotografien. Die Bilder zeigen Umbrüche und Aufbrüche in der regionalen Geschichte, bei politischen, rechtlichen, technischen sowie wissenschaftlichen Entwicklungen. Ausgehend von „Gleiche Rechte für alle“ regen die Motive der Fotografien an, vergangene und aktuelle Entwicklungen hinsichtlich dieses Grundsatzes zu reflektieren sowie regionale Wurzeln in verschiedenen Themen bewusst zu machen.

    Die in Karlsruhe Durlach lebende japanische Fotografin MAKKIKO portraitiert unter dem Thema „Revolution in der feministischen Kunst“ Künstlerinnen aus der Region. Mit der Bildserie „Revolution vor Ort“ geht Bernhard Schmitt (ONUK) in Karlsruhe auf fotografische Spurensuche. Bei „Restauration“ rückt Gustavo Alàbiso die Rückkehr zu einer extrem konservativen und nationalistischen Weltanschauung durch die „Neue Rechte“ in Deutschland und Europa in den „Fokus“. Mit Doppelbildern visualisiert er vier gegensätzliche gesellschaftliche und politische Positionen. Jens Steffen Galster – Projektkoordinator der Ausstellung – zeigt in seiner Interpretation des Kulturtage-Themas mit „Digitale Revolution“ die Chancen und Risiken der rasanten technologischen Entwicklung auf. Er lädt mit seinen Bildern ein, zu den durch die Digitalisierung bewirkten Veränderungen in Abstand zu gehen, die eigene persönliche Haltung zu bedenken und weiterzuentwickeln.

    Die Fotografen-Gruppe Blickwechsel formierte sich im Jahr 2014 nach einem Kulturfrühstück – einer regelmäßig stattfindenden Diskussions- und Vernetzungsplattform des Kulturamtes – zum Thema Fotografie. Seither treffen sich die Mitglieder regelmäßig und realisieren Ausstellungen. Bernhard Schmitt (ONUK) starb während der Vorbereitung dieser Ausstellung im Januar 2018.

    Am Freitag, den 27. April 2018, findet im Rahmen der Ausstellung im Foyer des Regierungspräsidiums Karlsruhe (am Rondellplatz) ein von Georg Schweitzer (Schorsch) moderierter geDANKenvoller ABEND für Bernhard Schmitt (ONUK) statt – Einlass ab 17.30 Uhr, Ende 19.30 Uhr.

    Die Ausstellung ist bis zum 1. Mai 2018 täglich von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

    Ort: Regierungspräsidium Karlsruhe am Rondellplatz
    Eintritt: frei
    Veranstalter: Fotografengruppe Blickwechsel in Kooperation mit Kulturamt/Kulturbüro der Stadt Karlsruhe, Infos: 0721 1334005

    Die Fotografen der Gruppe Blickwechsel
    Bernhard Schmitt (ONUK), www.onuk.de
    MAKKIKO, www.makkiko.com
    Gustavo Alàbiso, www.alabiso.de
    Jens Steffen Galster, www.galster.info

  • Abteilung 4
    16.04.2018
    B 294 Brückensanierung zwischen Freudenstadt und Loßburg

    ​An der Lautertalbrücke im Zuge der B 294 zwischen Freudenstadt und Loßburg sind beide Übergangskonstruktionen schadhaft, die im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe kurzfristig saniert werden müssen. Als Sofortmaßnahme wurde bereits vorsorglich die zulässige Höchstgeschwindigkeit im Bereich des Bauwerkes auf 30 Stundenkilometer beschränkt, um einer weiteren Schadensausbreitung vorzubeugen.

    Derzeit laufen die Vorbereitungsarbeiten für die zunächst provisorische Sanierung der Übergangskonstruktion, die voraussichtlich Anfang Mai umgesetzt wird. Dazu muss die Bundesstraße für wenige Tage halbseitig gesperrt werden. Die Verkehrsregelung erfolgt mittels Ampel. Anschließend wird die Geschwindigkeitsbegrenzung wieder aufgehoben.

    Eine grundhafte und dauerhafte Instandsetzung der Übergangskonstruktion kann jedoch erst in den kühleren Herbstmonaten erfolgen, da sich durch die gestiegenen Außentemperaturen das Bauwerk in Längsrichtung bereits soweit ausgedehnt und sich der Fugenspalt im Bereich der Übergangskonstruktion so verengt hat, dass kein ausreichender Arbeitsraum zur Verfügung steht.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter

    www.vm.baden-wuerttemberg.de, www.baustellen-bw.de.

    Die Verkehrslage in Baden-Württemberg – jederzeit und immer aktuell mit der „VerkehrsInfo BW“-App der Straßenverkehrszentrale Baden Württemberg.

  • Abteilung 5
    16.04.2018
    Vorstellung des Modellprojektes „Krebssperren zum Schutz des Dohlen- und Steinkrebsbestandes“ in den Regierungsbezirken Karlsruhe und Freiburg

    ​Presseeinladung


    Termin: 23. April 2018
    Zeit: 13 Uhr
    Treffpunkt: Städtisches Forstamt Baden-Baden
    Geroldsauer Straße 42, 76534 Baden-Baden
    Besprechungsraum im Obergeschosses des Fachbereichs Forst und Natur, Parkmöglichkeiten vor dem Gebäude 


    Sehr geehrte Damen und Herren,

    die Regierungspräsidien Karlsruhe und Freiburg setzen sich mit einem Modellprojekt für den Schutz des Bestandes der seltenen einheimischen Dohlen- und Steinkrebse ein. In dem von der Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg geförderten Projekt werden beispielhaft Maßnahmen umgesetzt und deren Erfolg evaluiert. Durch den Bau von Krebssperren sollen die einheimischen Krebsarten vor aus Nordamerika stammenden, invasiven und die Krebspest verbreitenden Krebsarten, geschützt werden.

    Am 23. April 2018 werden sich Staatssekretär Dr. Andre Baumann und Regierungspräsidentin Nicolette Kressl vor Ort am Heimbach bei Baden-Baden über das Projekt informieren.

    Zu diesem Termin sind Sie herzlich eingeladen.

    gez. Irene Feilhauer


    Programmablauf

    13 Uhr
    Begrüßung der Teilnehmenden durch Oberbürgermeisterin Margret Mergen, Staatssekretär Dr. Andre Baumann und Regierungspräsidentin Nicolette Kressl.

    13:30 – 14 Uhr
    Fachvorträge: Einführung und Vorstellung des Modellprojektes und der Thematik Stein- und Dohlenkrebs: Erfahrungen und Umsetzung.
    Bei schönem Wetter finden die Fachvorträge direkt am Heimbach statt, ansonsten erfolgt um

    14 Uhr
    Transfer zum Heimbach 1. Station: Krebssperre als Abgrenzung von Lebensräumen.

    14:15 Uhr
    Transfer zum Heimbach 2. Station:

    14:20 – 14:50 Uhr
    Wanderung entlang des Heimbachs: Steinkrebspopulation, Vorstellung Art und Lebensraum, Signalkrebs versus Steinkrebs (Dohlenkrebs), Vorstellung gebietsfremde Art und deren aktives Vordringen.

    14:50 – 15:00 Uhr
    Transfer zum Übelsbach

    15:00 – 15:20 Uhr
    Übelsbach: Diskussion weiterer Maßnahmen

    Im Anschluss wird sich Staatssekretär Dr. Baumann in Rheinstetten von 16 – 17:30 Uhr über das ebenso von der Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg geförderte Pilotvorhaben „Management des invasiven Kalikokrebses zum Schutz von Amphibien und Libellen in Kleingewässern“ informieren.

    Eine gesonderte Einladung zu diesem Termin geht Ihnen seitens des Initiators des Projektes, der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe, zu.

    Informationen zum Modellprojekt

    Ziel des Modellprojektes „Krebssperren zum Schutz des Dohlen- und Steinkrebsbestandes“ ist es, die Lebensstätten heimischer Flusskrebse (Stein-, Dohlen- und Edelkrebse) durch den Bau von wirksamen physikalischen Wanderbarrieren, den Krebssperren, vor einwandernden Signalkrebsen zu schützen. Im Jahr 2014 wurden hierfür 30 Bäche in sieben Gewässersystemen der Regierungsbezirke Karlsruhe und Freiburg für Voruntersuchungen ausgewählt. Die Ausbreitungsgrenzen der Signalkrebse wurden erfasst und geeignete Standorte für Krebssperren vorgeschlagen. In der Folge wurden 2015/2016 in neun Gewässern zehn Krebssperren durch mehrere städtische/kommunale Bauhöfe errichtet. Im Zuge einer Evaluation wurde 2017 die Wirksamkeit dieser Anlagen überprüft sowie Vorschläge zur Optimierung bei Mängeln ausformuliert. Für jede Krebssperre wurde zudem ein eigenes Pflegekonzept erstellt. Die Ausbreitungsgrenzen der Signalkrebse in Richtung der Sperren wurden entsprechend aktualisiert und die heimischen Bestände in allen zehn Oberläufen genauer erfasst.

    Das Projektgebiet umfasst mehrere Teilgebiete in den Regierungsbezirken Karlsruhe und Freiburg. Für den Steinkrebs: Rhein-Neckar-Kreis, Neckar-Odenwald-Kreis, Stadtkreis Baden-Baden, Gewässer: Rotenbach, Heimbach und Oos. Für den Dohlenkrebs: Landkreis Lörrach und Landkreis Waldshut.

  • Abteilung 4
    16.04.2018
    L 550: Radweglückenschluss bei der Tank- und Rastanlage Kraichgau

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe laufen bei Sinsheim seit rund einer Woche die Arbeiten für den Bau eines Geh- und Radweges entlang der L 550 in direkter Nachbarschaft zur Tank- und Rastanlage Kraichgau.

    Die Baumaßnahme ist in zwei Abschnitte aufgeteilt. Der nördliche Abschnitt beginnt am Ortsausgang Sinsheim und geht in Richtung Sinsheim-Weiler fahrend bis zum Beginn der Autobahnbrücke. Der südliche Abschnitt beginnt bei der Zufahrt zum Umspannwerk und endet westlich des AVR-Verwaltungsgebäudes an der Dietmar-Hopp-Straße.

    Voraussichtlich vom 4. bis zum 7. Mai wird im nördlichen Bereich der Verkehr an der L 550 mit einer Baustellenampel geregelt. Ansonsten wird es keine maßgeblichen Auswirkungen für den Verkehr auf der L 550 geben. Eine Umlei-tung für Fußgänger ist eingerichtet.

    Die Baukosten für den 500 Meter langen Radweg betragen rund 300.000 Euro. Das Bauende ist für Ende Mai  2018 vorgesehen.

    Für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter

    www.vm.baden-wuerttemberg.de, www.baustellen-bw.de.

    Die Verkehrslage in Baden-Württemberg – jederzeit und immer aktuell mit der „VerkehrsInfo BW“-App der Straßenverkehrszentrale Baden Württemberg. Wei-tere Informationen zum Thema Verkehr und den Link zum kostenlosen Down-load finden Sie unter

    https://www.svz-bw.de.

  • Abteilung 4
    13.04.2018
    B 463 Erneuerung des Brückenbauwerks über die Nagold in Wildberg

    ​Das Regierungspräsidium Karlsruhe plant, die Brücke über die Nagold in Wildberg aufgrund von bauzeitbedingten Defiziten und Schäden am Brückenbauwerk  durch einen Neubau zu ersetzen. Die Schäden beeinträchtigen die Dauerhaftigkeit des Bauwerks, eine Sanierung wäre unwirtschaftlich.

    Das Bauwerk aus dem Jahre 1957 wird außerdem den Ansprüchen des heutigen Hochwasserschutzes nicht mehr gerecht. Im Zuge des Neubaus wird deswegen auch der Abflussquerschnitt vergrößert. Dafür müssen sowohl die Brücke als auch die Straße leicht angehoben werden. Dazu sind Anpassungen an der Bundesstraße, voraussichtlich bis zur Einmündung der Landesstraße 349 Richtung Bahnhof, erforderlich.

    Derzeit ist vorgesehen, das Bauwerk unter Vollsperrung zu erneuern. Während der Bauzeit wird der Verkehr überörtlich umgeleitet. Für den Personenkraftwagenverkehr wird eine kleinräumige Umleitung zur Verfügung gestellt. Die genaue Verkehrslenkung wird im weiteren Planungsverlauf vom Regierungspräsidium Karlsruhe zusammen mit den zuständigen Fachbehörden erarbeitet.

    Um das Bauvorhaben ordnungsgemäß planen zu können, werden bereits im April Vermessungsarbeiten durchgeführt. Für mögliche Beeinträchtigungen und Belastungen des Straßenverkehrs bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

    Die Planung für den Brückenneubau befindet sich noch in einem sehr frühen Stadium. Das Regierungspräsidium wird die Öffentlichkeit regelmäßig über den aktuellen Stand der Planungen informieren.
    Weitere Informationen zum Vorhaben sind im Beteiligungsportal des Regierungspräsidiums unter

    www.rp-karlsruhe.de Beteiligungsportal Aktuelle Straßenplanungen (Süd)  B 463 – Unterführung der Nagold in Wildberg

    zu finden.

  • Abteilung 4
    13.04.2018
    L 358: Erneuerung der Fahrbahndecke zwischen Wildberg-Sulz a. Eck und der Kreisgrenze

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe, der Stadt Wildberg und dem Schotterwerk Mast werden ab Montag, 16. April 2018, Straßenbauarbeiten auf der Landesstraße 358 zwischen Sulz a. Eck und der Kreisgrenze durchgeführt.

    Zuerst erfolgt der Bau einer neuen Werkszufahrt zum Schotterwerk Mast entlang der Landesstraße 358. Für diese Arbeiten steht den Verkehrsteilnehmern abschnittsweise nur eine Fahrspur zur Verfügung. Der Verkehr wird in beiden Richtungen ampelgesteuert an der Baustelle vorbeigeführt. Diese Arbeiten werden voraussichtlich bis Ende Mai 2018 andauern.

    Im Anschluss wird eine Fahrbahndeckenerneuerung auf der Landesstraße 358 zwischen Sulz a. Eck und der Kreisgrenze durchgeführt. Diese Arbeiten können nur unter Vollsperrung ausgeführt werden. Der genaue Zeitraum für die Sperrung wird noch bekannt gegeben.

    Die Umleitung des Verkehrs erfolgt dann in beiden Fahrtrichtungen über die Landesstraße 1358, Kuppingen, weiter zur Bundesstraße 296 Oberjesingen und
    Deckenpfronn sowie zur Landesstraße 1357 und 357 nach Gültlingen und Sulz am Eck.

    Für die witterungsabhängigen Arbeiten sind insgesamt etwa neun Wochen vorgesehen. Im Rahmen der Arbeiten sind auf einer Länge von 1000 Metern rund 7000 m² Straßenfläche zu erneuern. Es werden insgesamt etwa 2200 Tonnen Asphaltmaterial bewegt.

    Die Kosten für die Fahrbahndeckenerneuerung betragen rund 350.000 Euro und werden vom Land getragen. Die Kosten für die Werkszufahrt zum Schotterwerk Mast trägt der Firmeneigentümer.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen bittet das Regierungspräsidium die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter

    www.vm.baden-wuerttemberg.de, www.baustellen-bw.de.

    Die Verkehrslage in Baden-Württemberg – jederzeit und immer aktuell mit der „VerkehrsInfo BW“-App der Straßenverkehrszentrale Baden Württemberg. Weitere Informationen zum Thema Verkehr und den Link zum kostenlosen Download finden Sie unter

    https://www.svz-bw.de .

  • Abteilung 4
    13.04.2018
    A 8 Wettersbachviadukt - Erneuerung der Fahrbahnübergangskonstruktionen in Fahrtrichtung Stuttgart

    ​Ab Montag, 23. April 2018, werden an der A 8 in Fahrtrichtung Stuttgart zwei Fahrbahnübergangskonstruktionen (ÜKO) des Wettersbachviaduktes in der Nähe des Autobahndreiecks Karlsruhe erneuert.

    Der Aufbau der für die Bauarbeiten erforderlichen Verkehrssicherung erfolgt bereits ab Dienstag, 17. April 2018, und wird in den verkehrsarmen Zeiten sowie nachts durchgeführt.

    Die Fahrbahnübergangskonstruktionen des Wettersbachviaduktes sind rund 25 Jahre alt und mussten bereits mehrfach repariert werden. Ende 2017 traten erneut Schäden auf, die kurzfristig behoben werden mussten. Eine dauerhafte und nachhaltige Instandsetzung der Fahrbahnübergänge ist nicht mehr möglich. Aus diesem Grund müssen die Übergänge vollständig erneuert werden.

    Die Arbeiten dauern insgesamt rund sieben Wochen und werden in zwei Bauphasen durchgeführt. Tagsüber wird den Verkehrsteilnehmern in Fahrtrichtung Stuttgart während der gesamten Bauzeit aus Richtung Frankfurt zwei Fahrstreifen und aus Richtung Basel ein Fahrstreifen zur Verfügung stehen.

    Um die verkehrlichen Auswirkungen so gering wie möglich zu halten, erfolgen die Arbeiten der ersten rund vierwöchigen Bauphase im Wesentlichen in der Nacht. Dazu muss zwischen 20.00 Uhr und 06.00 Uhr die Verbindungsrampe der A 5 aus Basel zur A 8 in Richtung Stuttgart für den Verkehr voll gesperrt werden. Die Umleitung erfolgt über die Anschlussstelle Karlsruhe-Mitte und ist ausgeschildert.
    Am Tag, zwischen 06.00 Uhr und 20.00 Uhr, ist diese Verbindungsrampe offen. Um dies zu ermöglichen, werden im Bereich der ÜKO zwei Stahlrampen aufgebaut, die eine Überfahrt zulassen. Die maximale Geschwindigkeit für das Überfahren der Rampen beträgt 60 km/h.

    In der zweiten Bauphase stehen dem Verkehr dann für weitere rund drei Wochen dauerhaft drei Fahrstreifen zur Verfügung.

    Um Verkehrsunfällen an den Stauenden entgegen zu wirken, wird während der Baumaßnahme zwischen der Anschlussstelle Karlsruhe Nord und dem Autobahndreieck Karlsruhe eine mobile Stauwarnanlage installiert. Die Stauwarnanlage besteht aus mehreren Messquerschnitten, die den Verkehr automatisch erfassen und bewerten.

    In Abhängigkeit der gemessenen Geschwindigkeiten sind die drei Anzeigequerschnitte je Fahrbahnrichtung entweder deaktiviert, das heißt, es erfolgt keine Anzeige, oder es wird das Verkehrszeichen „Gefahrstelle“ mit dem Zusatzwort „Staugefahr“ oder das Verkehrszeichen „Stau“ mit dem Zusatzwort „Stau“ angezeigt.

    Die Baukosten der gesamten Maßnahme belaufen sich auf rund 650.000 Euro und werden vom Bund getragen.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter

    www.vm.baden-wuerttemberg.de, www.baustellen-bw.de.

    Die Verkehrslage in Baden-Württemberg – jederzeit und immer aktuell mit der „VerkehrsInfo BW“-App der Straßenverkehrszentrale Baden Württemberg. Weitere Informationen zum Thema Verkehr und den Link zum kostenlosen Download finden Sie unter

    https://www.svz-bw.de.

    Hintergrund zum Thema Fahrbahnübergangskonstruktion

    Brücken dehnen sich – wie die meisten Bauteile – bei Hitze aus und ziehen sich bei Kälte zusammen. In unseren Breiten muss man daher mit jahreszeitlichen Bewegungen von ca. +/- 1 bis 2 Millimeter pro Meter Brückenlänge rechnen. Bei einer Brücke mit 100 Meter Länge führt dies zu Bewegungen von 10 bis 20 Zentimetern. Damit an den Enden der Brücke keine Lücke entsteht, sind an den beweglichen Enden der Brücke Fahrbahnübergänge nötig, die diese Bewegung mitmachen. Fahrbahnübergänge werden aus robustem Stahl hergestellt, da sie starken dynamischen Belastungen aus dem darüber rollenden Verkehr ausgesetzt sind. Da diese Belastungen auf die Fahrbahnübergangskonstruktionen durch den in den vergangenen Jahren gestiegenen LKW-Verkehr zugenommen haben, müssen diese Konstruktionen bei älteren Brückenbauwerken vermehrt ausgetauscht werden.

  • Abteilung 4
    12.04.2018
    L 86a: Bau eines Radweges und Erneuerung der Fahrbahndecke

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe beginnen am Montag, 16. April 2018, an der L 86a zwischen Ottersweier-Haft und Lauf die Arbeiten für den Bau eines Rad- und Wirtschaftsweges sowie für die Erneuerung der Fahrbahndecke. Die Baumaßnahme soll bis Mitte August 2018 abgeschlossen sein. Die Kosten belaufen sich auf rund eine Million Euro und werden vom Land Baden-Württemberg getragen.

    Im Zusammenhang mit dem Bau des Radweges muss am Ortseingang Lauf ein Fahrbahnteiler als Querungshilfe gebaut werden. Auf der Seite von Ottersweier-Haft wird zudem für den Radweg der Kurvenbereich der L 86a umgebaut und damit die Linienführung der L 86a verbessert. In diesen Abschnitten erfolgt ein Vollausbau, das heißt, die Straße wird einschließlich Frostschutz und Schottertragschicht erneuert.

    Im übrigen Streckenabschnitt wird die Fahrbahndecke der L 86a mit acht Zentimeter Asphaltbinder und vier Zentimeter Asphaltdeckschicht erneuert.

    Zwischen Radweg und Fahrbahn der L86a wird ein Trennstreifen mit Entwässerungsmulde hergestellt und zudem eine Wasserleitung für die Gemeinde Lauf mitverlegt.

    Aufgrund des Maßnahmenumfangs müssen die Arbeiten unter Vollsperrung der L 86a zwischen Haft und Lauf erfolgen. Im Rahmen der Vollsperrung werden von der Gemeinde Ottersweier Breitbandkabel im Ortsteil Haft verlegt.

    Die Umleitung führt über Sasbach und ist ausgeschildert.
    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer und Anlieger für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter

    www.vm.baden-wuerttemberg.de, www.baustellen-bw.de.

    Die Verkehrslage in Baden-Württemberg – jederzeit und immer aktuell mit der „VerkehrsInfo BW“-App der Straßenverkehrszentrale Baden Württemberg. Weitere Informationen zum Thema Verkehr und den Link zum kostenlosen Download finden Sie unter

    https://www.svz-bw.de

  • Abteilung 4
    12.04.2018
    B 500 Baden-Baden - Restarbeiten an der Überführung Kinzigstraße

    ​Die Sanierungsarbeiten an der Überführung der Kinzigstraße über die B 500 in Baden-Baden werden am Montag, 16. April 2018, fortgesetzt. Die Betoninstandsetzungsarbeiten am Überbau, an den Widerlagern und am Pfeiler werden rund zwei Wochen dauern.

    Seit Anfang September 2017 wurde die etwa 60 Meter lange Überführung der Kinzigstraße über die B 500 in beiden Fahrtrichtungen grundhaft saniert. Witterungsbedingt mussten die Arbeiten über den Winter eingestellt werden.

    Zur Durchführung der Arbeiten wird die B 500 in verkehrsarmen Zeiten zwischen 09:00 Uhr und 15:00 Uhr im Bereich des Bauwerks auf eine Fahrspur verengt. Die Brücke selbst muss aber nicht mehr gesperrt werden. Die Straße „Im Metzenacker“ sowie die Parkallee werden ebenfalls im Bereich des Bauwerks verengt und die Verkehrsteilnehmer an der Baustelle vorbeigeführt.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen der Verkehrsteilnehmer bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter

    www.vm.baden-wuerttemberg.de, www.baustellen-bw.de.

    Die Verkehrslage in Baden-Württemberg – jederzeit und immer aktuell mit der „VerkehrsInfo BW“-App der Straßenverkehrszentrale Baden Württemberg. Weitere Informationen zum Thema Verkehr und den Link zum kostenlosen Download finden Sie unter

    https://www.svz-bw.de.

  • Abteilung 1
    12.04.2018
    Premiere in Karlsruhe: „Hugo Boss Fashion Award“ erstmals im Regierungspräsidium am Rondellplatz zu sehen
    Modeschule Stuttgart zeigt Entwürfe von 20 jungen „Produktentwicklern Mode“

    ​Gute Nachricht für Modebegeisterte und Design-Fans: Die große Welt der Mode von angehenden Modeschaffenden gastiert ab 20. April bis 20. Mai 2018 im Regierungspräsidium am Rondellplatz. Hier zeigen 20 junge Designer Modeentwürfe, die zuvor im Design-Center Baden-Württemberg im Haus der Wirtschaft in Stuttgart präsentiert und von Hugo Boss prämiert wurden. In Kooperation mit der Modeschule Stuttgart, an der die Modedesigner ausgebildet wurden, zeigt das Regierungspräsidium Karlsruhe nun erstmals die Entwürfe auch in Karlsruhe.

    Am Donnerstag, den 19. April 2018 um 17 Uhr, laden wir Sie herzlich zu einem  Presserundgang durch die Ausstellung im Regierungspräsidium am Rondellplatz in der Karl-Friedrich-Straße 17, 76133 Karlsruhe ein. Im Anschluss daran wird die Ausstellung um 19 Uhr für alle Anhänger und Freunde kreativer und ungewöhnlicher Mode offiziell eröffnet.

    Das Konzept des „Hugo Boss Fashion Award“: Der Abschlussjahrgang der Modeschule Stuttgart - 20 junge „Produktentwickler Mode“ - recherchieren, sammeln und konzipieren Stück für Stück in mehrwöchiger Projektarbeit, feilen an Ideen und Designs und entwerfen schließlich eigene Menswear-Kollektionen. Die Arbeiten beinhalten Story- und Moodboards, Farb-, Stoff- und Zutatenkonzept, Designs, Technics, Detailzeichnungen und Accessoires. Die Arbeit wird in Creative Suite gelayoutet und als Power Point Präsentation mit Musik erstellt. HUGO BOSS jurierte und prämierte die Kollektionen mit Preisgeldern dann Mitte März im Haus der Wirtschaft in Stuttgart.
    Die Ausstellung ist ab Freitag, 20. April, täglich außer montags bis Sonntag, den 20. Mai 2018, jeweils von 11 bis 18 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei.


    Hintergrundinformationen zum Hugo Boss Fashion Award 2018

    Aus dem Creative Management von HUGO BOSS Menswear stammt das Thema *BOSS MEETS BAUHAUS*. Inspiration Bauhaus: Die Idee eines Gesamtkunstwerks, in der sich alle Künste verbinden. Präzise Formensprache und funktionale Materialien. Alle Designdisziplinen sind vereint im Sinne der ultimativen Produktidee. Jedes Element, jedes Detail hat seinen Platz und eigene Qualität innerhalb des großen Ganzen. Design ist klar, ausgewogen und stimmig, Ästhetik funktional und modern.

    Die Kooperation der Modeschule Stuttgart mit HUGO BOSS besteht seit vielen Jahren und ist vielfältig beidseitig inspirierend. HUGO BOSS gibt Einblicke in die Unternehmenskultur. So finden konstant Workshops, Gespräche und Unternehmensbesichtigungen in den Bereichen Schnitt und Creative Management für Lehrende und Absolventen statt. Parallel fungiert der Award als Talent Pool: Junge Kreative der Staatlichen Modeschule Stuttgart liefern frische Ideen, Produktentwürfe und moderne Kollektionsgedanken aus der Perspektive ihres Zeitgefühls und ihrer Generation. HUGO BOSS selektiert vor und schöpft so den Nachwuchs direkt ins Unternehmen. Gleichzeitig fördert der internationale Modekonzern den Karrierestart der jungen Designer und stellt einen der wichtigsten Partner der Staatlichen Modeschule Stuttgart dar.

  • Abteilung 4
    11.04.2018
    A 8 – Enztalquerung
    Vollsperrung zwischen den Anschlussstellen Pforzheim-Nord und Pforzheim-Ost

    ​Im Zusammenhang mit dem sechsstreifigen Ausbau der Enztalquerung wird die parallel zur Bahnlinie verlaufende Gemeindestraßenbrücke zwischen Niefern-Vorort und Eutingen abgebrochen. Für den Abbruch dieser Brücke muss die A 8 zwischen den Anschlussstellen Pforzheim-Nord und -Ost ab

     
    Freitag, 27. April, 22.00 Uhr,
    bis spätestens Montag, 30. April 2018, 06.00 Uhr,

    in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt werden.

     
    Der überregionale Verkehr zwischen dem Autobahndreieck Leonberg und dem Autobahnkreuz Walldorf wird über die A 81 und A 6 umgeleitet. Der regionale Verkehr wird für die Dauer der Vollsperrung über die bestehenden Bedarfsumleitungen geführt. Die regionale Umleitung in Fahrtrichtung Karlsruhe erfolgt über die Umleitung U28. Diese führt ab der Anschlussstelle Pforzheim-Ost über die B 10 durch Niefern-Vorort, Eutingen, Kieselbronn und über die B 294 bei Pforzheim-Nord wieder zurück auf die A 8. Die Umleitung des regionalen Verkehrs in Fahrtrichtung Stuttgart erfolgt über die Umleitung U7a. Diese führt den Verkehr ab der Anschlussstelle Pforzheim-Nord über die B 294 durch Pforzheim und im weiteren Verlauf über die B 10 bei der Anschlussstelle Pforzheim-Ost zurück auf die A 8 in Richtung Stuttgart.

     

    Weitere Informationen


    Im Zuge des sechsstreifigen Ausbaus der A 8 (Enztalquerung) wird im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe und der Deutschen Bahn die vorhandene Eisenbahnüberführung über die A 8 zwischen den Anschlussstellen Pforzheim-Nord und Pforzheim-Ost durch einen Neubau ersetzt. Dies ist notwendig, da das vorhandene Bauwerk eine Engstelle im Autobahnquerschnitt darstellt. Die Arbeiten für die neue Bahnbrücke werden voraussichtlich im Frühjahr 2019 fertiggestellt sein. Für die Abbrucharbeiten und den Einschub des neuen Überbaus werden im Jahr 2018 insgesamt an drei Wochenenden Vollsperrungen der Autobahn im betroffenen Abschnitt notwendig.

     
    Die neue Bahnbrücke wird außerhalb des Verkehrsraumes der Autobahn beziehungsweise der Bahnstrecke unmittelbar neben dem bestehenden Bauwerk hergestellt. Der Abbruch der bestehenden Eisenbahnüberführung sowie der Einschub des neuen Bauwerkes werden im November 2018 innerhalb eines vierwöchigen Sperrfensters der Deutschen Bahn umgesetzt. Um diese Arbeiten ausführen zu können, muss die vorhandene und parallel zur Bahnlinie verlaufende Gemeindestraßenbrücke zwischen Niefern-Vorort und Eutingen abgebrochen werden.
     
    Die Kosten für den Ersatzneubau des Überführungsbauwerkes betragen rund 14 Millionen Euro und werden zu unterschiedlichen Anteilen vom Bund und der Deutschen Bahn getragen.
     
    Für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen und Belastungen bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis.
     

     

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter

    www.vm.baden-wuerttemberg.de, www.baustellen-bw.de.
    Die Verkehrslage in Baden-Württemberg – jederzeit und immer aktuell mit der „VerkehrsInfo BW“-App der Straßenverkehrszentrale Baden Württemberg. Weitere Informationen zum Thema Verkehr und den Link zum kostenlosen Download finden Sie unter

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  • Abteilung 7
    10.04.2018
    Abiturprüfung 2018
    - Die schriftliche Abiturprüfung beginnt an den beruflichen Gymnasien am Freitag, den 13. April 2018, mit dem Fach Mathematik und an den allgemein bildenden Gymnasien am Mittwoch, den 18. April 2018, mit dem Fach Deutsch

    ​Im Regierungsbezirk Karlsruhe nehmen insgesamt 13.320 Schülerinnen und Schüler an der diesjährigen Abiturprüfung teil.

    An den allgemein bildenden Gymnasien werden dieses Jahr 8.913 Schülerinnen und Schüler geprüft. Die schriftliche Abiturprüfung beginnt für diese Schüler mit dem Fach Deutsch, das für alle zum Pflichtpensum der Prüfung gehört. Die schriftliche Prüfung endet am Mittwoch, den 2. Mai 2018, mit dem Fach Mathematik.

    Zum Prüfungsprogramm der allgemein bildenden Gymnasien im Fach Deutsch gehört unter anderem die Kenntnis folgender sogenannter Schwerpunktthemen:

    Georg Büchner
    Dantons Tod
    Max Frisch
    Homo faber
    Peter Stamm
    Agnes
    Lyrikthema
    Natur und Mensch in der deutschsprachigen Lyrik vom Sturm und Drang bis zur Gegenwart

    Folgender Prüfungsfahrplan gilt bei den allgemein bildenden Gymnasien:
    Datum
    Fach
    Mittwoch,      18.04.2018
    Deutsch
    Freitag,         20.04.2018
    Englisch
    Montag,         23.04.2018
    Biologie, Chemie, Physik, Informatik, Musik, Sport, Bildende Kunst, Geschichte, Gemeinschaftskunde, Geographie, Wirtschaft, Evang., Jüd. und Kath. Religionslehre, Ethik
    Dienstag,     24.04.2018
    Spanisch, Italienisch, Portugiesisch
    Mittwoch,     25.04.2018
    Französisch
    Donnerstag, 26.04.2018
    Latein
    Freitag,        27.04.2018
    Griechisch, Russisch, Chinesisch
    Mittwoch,     02.05.2018
    Mathematik

     

    An den beruflichen Gymnasien werden 4.407 Schülerinnen und Schüler geprüft.

    Zum Prüfungsprogramm der beruflichen Gymnasien im Fach Deutsch gehört unter anderem die Kenntnis folgender sogenannter Schwerpunktthemen:

    Georg Büchner
    Dantons Tod
    Max Frisch
    Homo faber
    Peter Stamm
    Agnes
    Lyrikthema
    Natur und Mensch in der deutschsprachigen Lyrik vom Sturm und Drang bis zur Gegenwart
     
    Der Prüfungsfahrplan bei den beruflichen Gymnasien sieht wie folgt aus:
     
    Datum
    Fach
    Freitag,          13.04.2018
    Mathematik
    Montag,         16.04.2018
    Prüfung der Profilfächer:
    Agrarbiologie, Biotechnologie, Ernährung und Chemie,
    Pädagogik und Psychologie, Gesundheit und Pflege,
    Mechatronik, Informationstechnik, Gestaltungs- und Medientechnik, Technik und Management, Umwelttechnik,
    Volks- und Betriebswirtschaftslehre,
    internationale Volks- und Betriebswirtschaftslehre, Volks- und Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Finanzen
    Mittwoch,      18.04.2018
    Deutsch
    Freitag,          20.04.2018
    Englisch
    Montag,         23.04.2018
    Physik, Chemie, Biologie, Wirtschaftsinformatik, Finanzmanagement, Global Studies, Geschichte mit Gemeinschaftskunde, evang. und kath. Religionslehre, Ethik, Biotechnologie, Wirtschaftslehre, Sozialmanagement
    Mittwoch,      25.04.2018
    Spanisch, Französisch



    Die mündlichen Prüfungen finden für die allgemein bildenden Gymnasien in der Zeit vom 25. Juni bis 6. Juli 2018 und für die beruflichen Gymnasien in der Zeit vom 02. Juli bis 11. Juli 2018 statt.

    Die Zahlen der an der Abiturprüfung teilnehmenden Schülerinnen und Schüler, nach Stadt- und Landkreisen geordnet, lassen sich der Tabelle entnehmen.

    Stadt/Landkreis
    allgemein bildende
    Gymnasien
    berufliche Gymnasien
    Baden-Baden
    273
    141
    Enzkreis
    403
    75
    Heidelberg Stadt
    882
    286
    Karlsruhe Stadt
    1.160
    416
    Landkreis Karlsruhe
    1.237
    739
    Landkreis Calw
    440
    310
    Landkreis Freudenstadt
    297
    311
    Landkreis Rastatt
    580
    379
    Mannheim Stadt
    1.118
    351
    Neckar-Odenwald-Kreis
    438
    291
    Pforzheim Stadt
    571
    360
    Rhein-Neckar-Kreis
    1.514
    748



    Anmerkungen zum diesjährigen Abitur:

    Die Zahl der an der Abiturprüfung teilnehmenden Schülerinnen und Schüler ist gegenüber dem Vorjahr an den allgemein bildenden Gymnasien um etwa zwei Prozent gefallen und an den beruflichen Gymnasien um 0,7 Prozent leicht gestiegen.

  • Abteilung 4
    04.04.2018
    Knotenpunkt Rastatt - Teilsperrung B 3-B 36 zwischen Berliner Ring und Knotenpunkt

    Nach den Problemen mit der hydraulisch gebundenen Tragschicht (HGT) und der witterungsbedingten Verzögerung der Baumaßnahme im Februar dieses Jahres konnte der Verzug zwischenzeitlich wieder aufgeholt werden.

    Bereits am Donnerstag, 5. April 2018, und damit vier Tage früher als bisher geplant, kann mit der Fahrbahnsanierung der B 3-B 36 in Fahrtrichtung Karlsruhe zwischen dem Berliner Ring und dem Knotenpunkt begonnen werden. Der Verkehr stadtauswärts muss dann über den Berliner Ring, die Rauenthaler Straße und Untere Wiesen bis zur B 462 umgeleitet werden.

    Der Straßentunnel und die L 77a bleiben wegen der technischen Umrüstung noch mindestens bis Freitagnachmittag gesperrt. Somit werden auch hier die Arbeiten voraussichtlich früher als geplant fertig.
    Die Umleitungsstrecke für die L 77a führt durch Rastatt über den Berliner Ring, die Baldenaustraße, den Rödernweg und die Zaystraße.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.vm.baden-wuerttemberg.de und www.baustellen-bw.de. Die Verkehrslage in Baden-Württemberg – jederzeit und immer aktuell mit der „VerkehrsInfo BW“-App der Straßenverkehrszentrale Baden Württemberg. Weitere Informationen zum Thema Verkehr und den Link zum kostenlosen Download finden Sie unter https://www.svz-bw.de.

  • Abteilung 5
    04.04.2018
    Fauna-Flora-Habitat Gebiete werden rechtlich gesichert - Beginn der Offenlage der Verfahrensunterlagen am 9. April 2018

    Das Land Baden-Württemberg muss die im Jahr 2007 von der Europäischen Kommission festgelegten Fauna-Flora-Habitat-Gebiete (FFH-Gebiete) durch Verordnungen förmlich ausweisen. Grundlage der geplanten FFH-Verordnung ist die FFH-Richtlinie der Europäischen Union. Die Richtlinie hat zum Ziel, die in ihr aufgeführten, natürlichen Lebensräume sowie wildlebenden Tiere und Pflanzen in Europa dauerhaft zu erhalten. Während die ursprüngliche Gebietsmeldung und Festlegung im Kartenmaßstab 1:25.000 erfolgte, fordert die Europäische Kommission einen genaueren Maßstab. Deswegen werden die Gebietsgrenzen nun im Maßstab 1:5.000 konkretisiert. Außerdem werden Erhaltungsziele für die betreffenden Lebensraumtypen sowie die zu erhaltenden Pflanzen- und Tierarten in den einzelnen FFH-Gebieten festgelegt.

    Die förmlichen Verordnungs-Verfahren werden von allen vier Regierungspräsidien für ihren Zuständigkeitsbereich durchgeführt. Das öffentliche Beteiligungsverfahren zum Erlass der FFH-Verordnungen beginnt am 9. April 2018. Im Rahmen der öffentlichen Auslegung können die Verordnungsentwürfe und deren Anlagen (Karten und Erhaltungsziele) im Internet unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Service/Bekanntmachung/Seiten/Bekanntmachungen-FFH-VO.aspx oder in Papierform beim Regierungspräsidium Karlsruhe, Karl-Friedrich-Straße 17, 76133 Karlsruhe eingesehen werden. Außerdem werden die Verfahrensunterlagen bei den unteren Naturschutzbehörden bei den Landratsämtern und Stadtkreisen zur kostenlosen digitalen Einsichtnahme bereitgestellt. Ab dem 9. April bis zum 8. Juni 2018 kann jedermann Anregungen, Bedenken oder Stellungnahmen beim Regierungspräsidium Karlsruhe vorbringen. Diese können schriftlich, elektronisch, zur Niederschrift oder durch Nutzung des auf der Internetseite bereitgestellten Formulars eingereicht werden.

    Die im Beteiligungsverfahren eingehenden Anregungen, Bedenken und Stellungnahmen werden vom Regierungspräsidium Karlsruhe sorgfältig ausgewertet. Die Dauer der Auswertung ist von der Anzahl und dem Inhalt der Anregungen, Bedenken und Stellungnahmen abhängig.

    Die Verordnung führt zu mehr Rechtssicherheit und kann dazu beitragen, Verwaltungsverfahren wie die Bauleitplanung künftig zu beschleunigen. Ebenso werden die Außengrenzen vor Ort nun eindeutig nachvollziehbar sein. Für die betroffenen Bürgerinnen und Bürger ebenso wie für die Bewirtschafterinnen und Bewirtschafter aus der Land- und Forstwirtschaft ergeben sich durch die Verordnung keine Änderungen. Für sie sind nach wie vor die schon seit vielen Jahren bekannten Vorgaben des Bundesnaturschutzgesetzes entscheidend, wonach Projekte, Pläne oder eine Bewirtschaftung den Erhaltungszustand der Lebensraumtypen und Arten im FFH-Gebiet nicht verschlechtern dürfen. Neue Ge- und Verbote sind mit der FFH-Verordnung nicht verbunden. Somit gilt weiterhin: Was bisher schon in den FFH-Gebieten zulässig war, bleibt auch weiterhin zulässig. Was in den FFH-Gebieten bisher schon verboten war, wird auch weiterhin einem Verbot unterliegen.

    Darüber hinaus wird durch die Festlegung der konkreten Erhaltungsziele und die Konkretisierung der Gebietsgrenzen die Grundlage für einen gezielten Abschluss von Verträgen im Rahmen des Vertragsnaturschutzes gebildet. Damit können die Landnutzer eine Vergütung aus Naturschutzmitteln für eine vertraglich vereinbarte, speziell an die jeweiligen Ansprüche der geschützten Art angepasste Bewirtschaftung oder Pflege erhalten. Außerdem können Vorhabenträger und Behörden anhand der Erhaltungsziele besser prüfen, ob geplante Projekte mit dem gesetzlich vorgeschriebenen Schutz des Gebietes zu vereinbaren sind. Dies führt zu mehr Transparenz und Rechtssicherheit im Umgang mit FFH-Gebieten und -Arten.

    Baden-Württemberg besitzt 212 Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung (FFH-Gebiete) mit einer Fläche von rund 428.000 Hektar, dies entspricht etwa 11,7 Prozent der Landesfläche. 48 dieser FFH-Gebiete liegen vollständig oder mit dem Großteil ihrer Fläche im Regierungsbezirk Karlsruhe und verteilen sich auf alle Stadt- und Landkreise und nahezu jede Gemeinde im Regierungsbezirk.

    Weitere Informationen zum Verfahren und zum Thema FFH finden Sie im Internet unter www.ffh-bw.de

  • Abteilung 4
    04.04.2018
    Der Winter hat dem Fahrbahnbelag der A 6 zugesetzt
    Gefahrenstellen müssen kurzfristig beseitigt werden

    Zwischen dem Autobahnkreuz Walldorf und dem Autobahnparkplatz auf Höhe der Kartbahn Walldorf hat der rechte Fahrstreifen der A 6 in Fahrtrichtung Mannheim zahlreiche Verdrückungen und Risse bekommen, so dass der Fahrbahnbelag kurzfristig ausgetauscht werden muss. Betroffen ist ein etwa zwei Kilometer langer Abschnitt.

    Für die Arbeiten muss der Verkehr ab Samstag, 7. April, bis voraussichtlich Sonntag, 22. April 2018, von drei auf zwei Fahrspuren reduziert werden.

    Betroffen ist lediglich die Fahrtrichtung Mannheim. Zur Ausführung der Arbeiten wird auch der Autobahnparkplatz auf Höhe der Kartbahn Walldorf gesperrt. Die in etwa drei Kilometer Entfernung gelegene Tank -und Rastanlage „Am Hockenheimring“ ist von der Baumaßnahme nicht betroffen und kann wie gewohnt benutzt werden.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.vm.baden-wuerttemberg.de und www.baustellen-bw.de. Die Verkehrslage in Baden-Württemberg – jederzeit und immer aktuell mit der „VerkehrsInfo BW“-App der Straßenverkehrszentrale Baden Württemberg. Weitere Informationen zum Thema Verkehr und den Link zum kostenlosen Download finden Sie unter https://www.svz-bw.de.

  • Abteilung 1
    03.04.2018
    Wir backen Hochgenuss – Kulturerbe zum Reinbeißen
    Das Bäckerhandwerk präsentiert sich im Regierungspräsidium am Rondellplatz: Schautische zeigen den Weg vom Auszubildenden bis zum Meister

    Einladung an die Medien

    Die gemeinsame Ausstellung „Wir backen Hochgenuss – Kulturerbe zum Reinbeißen“, präsentieren der Bäckerinnungsverband Baden, die Bäckerinnung Karlsruhe, die Badische Bäckerfachschule und das Regierungspräsidium Karlsruhe. Eröffnet wird die Ausstellung am Montag, den 9. April 2018, um 17 Uhr im Regierungspräsidium am Rondellplatz von Regierungspräsidentin Nicolette Kressl. Die Ausstellung ist am 10. und 11. April 2018 von jeweils 11 bis 18 Uhr zu sehen.

    Grußworte sprechen am 9. April Dr. Frank Mentrup, Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe, Bernd Scherrer vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, der Präsident der Handwerkskammer Karlsruhe, Joachim Wohlfeil, der Landesinnungsmeister des Bäckerinnungsverbandes, Fritz Trefzger sowie die Vorsitzende der Meisterprüfungskommission Ulrike Rieth, die im Anschluss auch die Prüfungsbesten ehrt.

    Auf Schautischen werden ausgewählte Arbeiten der Teilnehmer des Meisterkurses 2017/18 der Badischen Bäckerfachschule präsentiert. Die Arbeiten zeigen die ganze Vielfalt an Broten, Brötchen, Plundergebäcken, Flechtgebäcken, Torten und Kuchen sowie einem Schaustück. Die Gebäcke werden unter einem vorab gewählten Thema präsentiert und verdeutlichen die Vielseitigkeit eines traditionellen, modernen Handwerks. Zudem erhalten Besucherinnen und Besucher einen Einblick in die Prüfungsanforderungen und Prüfungsarbeiten von Auszubildenden und Meistern.

    Lecker und gesund: Das passt zusammen! Gesunde Ernährung von Schülern für Schüler zeigt das Projekt „Mach´s Mahl – Snacks“, das in Zusammenarbeit mit der Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Baden-Württemberg ein innovatives und gesundheitsförderndes Snackangebot geschaffen hat. Ein Rahmenprogramm mit praktischen Demonstrationen wie Modellieren mit Marzipan und eine Brotprüfung runden die Ausstellung ab.

    Der Beruf des Brotbäckers blickt auf eine Tradition von rund 1.300 Jahren zurück, ist aber alles andere als „altbacken“, sondern sehr anspruchsvoll: Der Bäckermeister von heute muss Experte in seinem Handwerk, in Technik, im Marketing und im Verkauf sein und das notwendige betriebswirtschaftliche Wissen mitbringen. Zudem sollte er auch innovativ, kreativ und produktiv sein. Spannender, vielseitiger und herausfordernder geht es kaum. Genau darauf will die Ausstellung „Wir backen Hochgenuss“ im Regierungspräsidium Karlsruhe am Rondellplatz Appetit machen.

    Deutschland gilt weltweit als Hochburg des Brotgenusses. Wer einmal längere Zeit im Ausland verbracht hat, wird bestätigen: Daheim schmeckt Gebackenes einfach am besten. Qualität und Auswahl sind hierzulande einmalig und unübertroffen. Heute kennen wir mehr als 3.000 unterschiedliche Brotspezialitäten und über 1.200 Klein- und Feingebäcke. Mit der Aufnahme in das nationale Register des immateriellen Kulturerbes der UNESCO, ist Brot endgültig mehr als nur ein Nahrungsmittel: es steht für eine besondere Lebensart und Genuss. Weiterhin ist das vielfältige Angebot der handwerklichen Bäckereien sehr geschätzt. „Wir backen Hochgenuss – Kulturerbe zum Reinbeißen“ am 10. und 11. April 2018 jeweils von 11 bis 18 Uhr im Regierungspräsidium am Rondellplatz, Karl-Friedrich-Straße 17, 76133 Karlsruhe, der Eintritt ist frei.

    Rahmenprogramm:
    Dienstag, 10. April 2018, 11 – 17 Uhr: Herstellung von Marzipanfiguren
    Mittwoch, 11. April 2018, 11 – 17 Uhr: Brotprüfung

    Alle Informationen zur Ausstellung im Internet unter:
    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt1/Ref11/Seiten/baeckerhandwerk.aspx 


  • Abteilung 4
    29.03.2018
    L 536 Fahrbahndeckenerneuerung in der Ortsdurchfahrt Wilhelmsfeld: Vollsperrung vom 9. April 2018 bis voraussichtlich Anfang Juni 2018 in Teilabschnitten

    ​Das Regierungspräsidium Karlsruhe nimmt Straßenerneuerungsarbeiten im Zuge der L 536 in der Ortsdurchfahrt Wilhelmsfeld vor. Dazu müssen ab Montag, den 9. April 2018, mehrere Teilabschnitte für rund acht Wochen gesperrt werden.

    Zunächst wird mit dem Abschnitt zwischen dem Einmündungsbereich der Richard-Wagner-Straße und der Kirchstraßen wird begonnen. Direkt im Anschluss daran erfolgen die Arbeiten zwischen der Kirchstraße und der Silbergasse.

    Während dieser Zeit wird der Verkehr für beide Fahrtrichtungen innerörtlich über den Talweg, die José-Rizal Straße und die Silbergasse geführt. Auf den Umleitungstrecken und der Kirchstraße werden Halteverbotszeichen aufgestellt. Anschließend erfolgt die Erneuerung im Unterdorf für rund drei Wochen, danach wird die L 536 zwischen Silbergasse und der Altenbacher Straße erneuert. Die hierfür erforderliche Umleitung wird ausgeschildert.


    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen der Verkehrsteilnehmer bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter

    www.vm.baden-wuerttemberg.de, www.baustellen-bw.de.

    Die Verkehrslage in Baden-Württemberg – jederzeit und immer aktuell mit der „VerkehrsInfo BW“-App der Straßenverkehrszentrale Baden Württemberg. Weitere Informationen zum Thema Verkehr und den Link zum kostenlosen Download finden Sie unter

    https://www.svz-bw.de

  • Abteilung 5
    29.03.2018
    Neues Beweidungsprojekt im Naturschutzgebiet „Büchelberg“ in Neuhausen (Enzkreis) - Auftrieb der Tiere in den alten Steinbruch erfolgt im April

    ​Das Regierungspräsidium Karlsruhe, Referat Naturschutz und Landschaftspflege, wird dieses Jahr im alten Steinbruch am Büchelberg ein neues Beweidungsprojekt auf den Weg bringen. Hierfür wird um den größten Teil des Steinbruchs ein neuer Weidezaun gebaut. Zur Vermeidung, dass Tiere eventuell ausbrechen könnten, ist der Zaun zum Schutz der Tiere mit Strom abgesichert. Der Auftrieb erfolgt mit wenigen Schafen und einigen Ziegen im Laufe des Monats April. Eine ortsansässige Schäferin aus der Gemeinde Tiefenbronn wird die Beweidung durchführen.

    Die landschaftlich hervorstechende Kuppe des Büchelbergs beherbergt mit der Pflanzengesellschaft der Wachholderheide eine einzigartige Vegetationsformation auf teils sehr trockenen, teils frischeren kalkhaltigen Böden (Kalkweide).

    Der eigentliche Charakter dieser Pflanzengesellschaft hat seinen Ursprung in einer über Jahrhunderte andauernden Beweidung durch Schafe auf flachgründig steinigen Böden. 

    Zur Erhaltung dieser einzigartigen Weidelandschaft bleibt die Schafbeweidung die einzig richtige und vernünftige Pflegeform am Büchelberg. Sie spiegelt dort die kulturhistorische Nutzung wieder.
    Schon jetzt gibt es zwei bestehende Weideprojekte auf dem Büchelberg. Neben der Beweidung wurden in den letzten zwei bis drei Jahren aber auch flankierend Gehölzpflegemaßnahmen im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe durchgeführt, um die bestehenden offenen Weideflächen zu sichern und diese nicht über kurz oder lang einer Waldentwicklung zu überlassen.

    Bisher war es schwierig, auch die Flächen innerhalb des alten Steinbruchs mit einzubeziehen.

    „Wir gehen jetzt davon aus, dass durch eine Beweidung mit wenigen Tieren über einen längeren Zeitraum die Steinbruchflächen wieder besser offen gehalten werden können“, sagt der Forstökologe Reinhold Herrmann-Kupferer vom Naturschutzreferat des Regierungspräsidiums.

    Die Magerrasen sind dort blütenreich und werden von vielen Insekten besucht. Gerade den Tierarten, die auf schütter bewachsenen, steinig-felsigen Flächen siedeln, wie zum Beispiel die Blauflügelige Ödlandschrecke, kommt eine Offenhaltung des Steinbruchgeländes nachhaltig zu Gute. Aber auch Baumpieper und Neuntöter werden durch eine reichere Insektenwelt wieder angelockt.

    Hinweise für die Besucher des Naturschutzgebiets:
    Genießen Sie bei Ihren Besuchen des Naturschutzgebiets die hier vorhandene Vielfalt an Tieren und Pflanzen. Bitte beachten Sie dabei, dass in Naturschutzgebieten  ein Wegegebot gilt: Wild lebende Tiere und Pflanzen haben Vorrang. Bitte respektieren Sie dieses Gebot. Betreten Sie nicht die Weideflächen und stören Sie die Weidetiere nicht. Nehmen Sie Hunde im gesamten Naturschutzgebiet an die Leine und vermeiden Sie Panik bei den Schafen.

    Sie können von den bestehenden Rundwegen aus sehr viel Interessantes beobachten, ohne von den Wegen abweichen zu müssen.

  • Abteilung 4
    28.03.2018
    B 3 Fahrbahndeckenerneuerung Bühl: Bußmatten – Sasbachried, Fertigstellung erst Ende der ersten Aprilwoche aufgrund zusätzlicher Arbeiten

    Wie in unserer Pressemitteilung vom 7. 3.2018 mitgeteilt, wurde am 12.3.2018 mit dem letzten Bauabschnitt der Fahrbahndeckenerneuerung zwischen dem Bußmattenkreisel und Sasbachried auf Höhe von Ottersweier begonnen. Derzeit werden der letzte Bereich der B 3 zusammen mit dem Anschlussast zur L 86a erneuert sowie die L 86a in Höhe der Einmündung der Gutenbergstraße in die L86a instandgesetzt.

    Bei den Arbeiten hat sich herausgestellt, dass die Schottertragschicht unter dem Asphaltbelag in beiden Abschnitten nicht mehr den verkehrlichen Anforderungen entspricht und ausgetauscht werden muss. Sofern die Witterung es zulässt, wird  in dieser Woche die Fahrbahndeckenerneuerung fertiggestellt. Anschließend müssen noch Fahrbahnmarkierungen, Fugen- und Bankettarbeiten ausgeführt werden. Aufgrund des nicht vorgesehenen Austauschs der Schottertragschicht verschiebt sich der vor Ostern vorgesehene Termin zur Fertigstellung des Fahrbahndeckenbelags nun auf Ende nächster Woche.

    Über die Osterfeiertage wird die Verkehrssicherung auf der L 86a bei der Einmündung der Gutenbergstraße so verändert, dass zwischen Ottersweier und Unzhurst der Verkehr ohne größere Behinderung möglich ist. Die ausgeschilderten Umleitungen bleiben jedoch über die Feiertage bestehen, sodass die Rampe von der L 86a auf die B 3 weiterhin gesperrt sein wird. Am Dienstag nach Ostern wird die Baustelle zur Fertigstellung der Markierung und der Nähte nochmals eingerichtet und vor dem Wochenende (7./8. April) abgebaut.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer und Anlieger für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis. Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter

    www.vm.baden-wuerttemberg.de, www.baustellen-bw.de.

    Die Verkehrslage in Baden-Württemberg – jederzeit und immer aktuell mit der „VerkehrsInfo BW“-App der Straßenverkehrszentrale Baden Württemberg. Weitere Informationen zum Thema Verkehr und den Link zum kostenlosen Download finden Sie unter

    https://www.svz-bw.de.

  • Abteilung 4
    28.03.2018
    Regierungspräsidium Karlsruhe erweitert Informationen zu aktuellen Baustellen für Verkehrsteilnehmer im Regierungsbezirk Karlsruhe

    ​Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat sein Informationsangebot im Internet zu aktuellen Baustellen in der Zuständigkeit des Regierungspräsidiums erweitert.

    Von der Internet-Startseite des Regierungspräsidiums Karlsruhe aus wird der Besucher über die Schaltfläche „Aktuelle Baustellen im Regierungsbezirk Karlsruhe“ mit einem Klick auf eine Übersichtskarte mit allen Baustellen, die in der Zuständigkeit des Regierungspräsidiums Karlsruhe liegen, geführt. Mit einem weiteren Klick auf das jeweilige Baustellenschild wird er anschließend auf die dazugehörige aktuelle Pressemitteilung weitergeleitet, in der unter anderem die Baumaßnahme, die Dauer und daraus eventuell resultierende Beeinträchtigungen und Umleitungen beschrieben sind.

    „Die neue Baustellenkarte ist ein weiterer Service der Fachabteilung Straßenwesen und Verkehr im Regierungspräsidium Karlsruhe, Verkehrsteilnehmer im Regierungsbezirk Karlsruhe aktuell und umfassend über Baustellen zu informieren. Verkehrsteilnehmer werden damit noch frühzeitiger auf Veränderungen im Verkehr aufmerksam gemacht“, so Regierungspräsidentin Nicolette Kressl über das neue Angebot.


    Abrufbar ist die Baustellenkarte über die Startseite des Regierungspräsidiums

    www.rp-karlsruhe.de

     unter „Aktuelle Baustellen im Regierungsbezirk Karlsruhe“.

  • Abteilung 4
    27.03.2018
    Sanierung und Ertüchtigung der Rheinbrücke Speyer im Zuge der B 39 - Maßnahme wurde im Projektbegleitkreis erörtert. Bürgerinformationsveranstaltungen folgen im Frühsommer

    ​Im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung hat das für die Ertüchtigung und Sanierung der Rheinbrücke Speyer (Salierbrücke) zuständige Regierungspräsidium Karlsruhe einen Projektbegleitkreis eingerichtet. Die konstituierende Sitzung fand gestern (26. März 2018) in Speyer statt.

    Die Maßnahme und insbesondere deren Auswirkungen finden in der Öffentlichkeit großes Interesse, da es sich bei der Salierbrücke um eine wichtige und stark frequentierte Rheinquerung handelt.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe sieht in den Jahren 2019 und 2020 eine Sanierung und Ertüchtigung der Rheinbrücke Speyer im Zuge der B 39 vor. Untersuchungen im Rahmen des Programms „Statische Nachrechnung von Straßenbrücken im Bestand“ im Auftrag des Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur haben ergeben, dass die Salierbrücke nicht nur saniert, sondern auch in ihrer Tragfähigkeit ertüchtigt werden muss. Der Eingriff in den Verkehr wird voraussichtlich rund zwei Jahre betragen und ist ab Januar 2019 vorgesehen.

    Bei der ersten Sitzung des Projektbegleitkreises waren neben Mitarbeitern des Regierungspräsidiums, Vertreterinnen und Vertretern der Gebietskörperschaften, der Politik, der Industrie, Träger öffentlicher Belange und weitere Multiplikatoren anwesend. Ziel war es, über den aktuellen Planungsstand, die erforderlichen Maßnahmen und deren Varianten sowie die nächsten Schritte im Projekt zu informieren und mögliche Fragestellungen zu klären.
    Im Vordergrund standen insbesondere die Themen Verkehrsführung während der Bauzeit, mögliche Ersatzkonzepte für den ÖPNV und die rettungsdienstliche Versorgung zwischen der rechten und linken Rheinseite.

    Das Regierungspräsidium wird nun alle relevanten Themen, die im Projektbegleitkreis besprochen wurden, bündeln und sich auf fachlicher Ebene mit den verantwortlichen Behörden und betroffenen Gemeinden abstimmen. Über die Abstimmungsergebnisse wird das Regierungspräsidium bei der nächsten Sitzung des Projektbegleitkreises, die für Mai geplant ist, informieren.

    Für Anfang Juni 2018 sind öffentliche Bürgerinformationsveranstaltungen links und rechts des Rheins vorgesehen.

    Weitere Informationen zur Maßnahme können auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Karlsruhe unter

    www.rp-karlsruhe.de

    im Beteiligungsportal unter „Aktuelle Baumaßnahmen Nord“  B 39, Sanierung und Ertüchtigung der Rheinbrücke Speyer abgerufen werden.

  • Abteilung 4
    27.03.2018
    Stadtbahn Karlsruhe-Pforzheim - Regierungspräsidium genehmigt den barrierefreien Ausbau des Haltepunktes Königsbach (Baden

    ​Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat jetzt den Planfeststellungsbeschluss für den barrierefreien Ausbau des Haltepunktes Königsbach erlassen. Das Vorhaben war von der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH (AVG) beantragt worden.

    Der Haltepunkt Königsbach auf der Strecke Karlsruhe – Mühlacker wird überwiegend von der AVG-Stadtbahnlinie S 5 bedient. Die Bahnsteige des Haltepunktes verfügen zurzeit noch nicht über die passende Höhe, um einen niveaugleichen Ein- und Ausstieg zu gewährleisten. Neben der Anpassung der Bahnsteighöhen sollen unter anderem Rampen und Blindenleitsysteme einen ungehinderten Zugang für alle Fahrgäste ermöglichen.
    Im Zuge der Maßnahme werden auch weitere P+R-Stellplätze mit Ladeinfrastruktur für Elektro-Fahrzeuge sowie eine Fahrradunterstellhalle geschaffen.

    „Haltepunkte wie in Königsbach-Stein bilden wichtige Umsteigepunkte im Verkehrssystem zwischen Schienennahverkehr, weiteren ÖPNV-Angeboten und dem Individualverkehr. Der Abbau von Zugangshemmnissen für mobilitätseingeschränkte und sehbehinderte Menschen ist daher sehr zu begrüßen“, so Regierungspräsidentin Nicolette Kressl.

    Der Planfeststellungsbeschluss mit den Plänen liegt in der Zeit vom 03.04.2018 bis einschließlich 17.04.2018 beim Bürgermeisteramt Königsbach-Stein zur Einsicht aus. Er ist auch auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Karlsruhe unter

    www.rp-karlsruhe.de  „Abteilungen / Referat 24 - Recht, Planfeststellung / Aktuelle Planfeststellungsverfahren / Weitere Informationen Planfeststellungsbeschlüsse / Schienen“ zu finden.

    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt2/Ref24/Seiten/Haltepunkt_Koenigsbach.aspx

  • Abteilung 4
    26.03.2018
    L 612 Bankettarbeiten zwischen Horrenberg und Zuzenhausen/ Hoffenheim: Vollsperrung der L 612 von Ortsdurchfahrt Horrenberg bis Einmündung K 4174

    ​Die L 612 zwischen Horrenberg und Zuzenhausen/Hoffenheim muss wegen Bankettarbeiten ab morgen, Dienstag 27. März, bis voraussichtlich Donnerstag, 29. März 2018, jeweils zwischen 8:00 Uhr und 16:00 Uhr voll gesperrt werden. Ursprünglich war ein früherer Termin vorgesehen, dieser musste, wie bereits in unserer Pressemitteilung vom 16. März 2018 mitgeteilt, witterungsbedingt verschoben werden.

    In dieser Zeit werden Arbeiten am Fahrbahnrand der L 612 ab Ortsausgang Horrenberg in Fahrtrichtung Hoffenheim bis zu Einmündung der K 4174 nach Zuzenhausen durchgeführt. Wegen der geringen Fahrbahnbreite ist zur Durchführung der Maßnahme eine Vollsperrung der Strecke notwendig. Während der gesamten Bauzeit erfolgt eine Umleitungsbeschilderung in beide Fahrtrichtungen über Balzfeld und Hoffenheim (Kreisstraßen K 4271, K 4175, K 4176) zur L 612 und zur B 45 in Richtung Zuzenhausen.

    Die Verkehrsteilnehmer werden um erhöhte Aufmerksamkeit gebeten. Da mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen ist, wird den ortskundigen Verkehrsteilnehmern empfohlen, den betroffenen Streckenabschnitt weiträumig zu umfahren.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit die Verkehrsteilnehmer um Verständnis. Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.vm.baden-wuerttemberg.de, www.baustellen-bw.de. Die Verkehrslage in Baden-Württemberg – jederzeit und immer aktuell mit der

    „VerkehrsInfo BW“-App

    der Straßenverkehrszentrale Baden Württemberg.

    Weitere Informationen zum Thema Verkehr und den Link zum kostenlosen Download finden Sie unter

    https://www.svz-bw.de.

  • Abteilung 4
    26.03.2018
    L 395 Ertüchtigung der Ortsdurchfahrt Horb-Mühringen

    ​Am Dienstag, 3. April 2018, beginnen die Vorarbeiten zu den anstehenden Asphaltarbeiten auf der L 395 zur Ertüchtigung der Ortsdurchfahrt (OD) in Horb-Mühringen. Ab diesem Zeitpunkt muss die L 395 im Bereich Spitzkehre, Cafe AmErika, bis Knoten L 360/L 395 (Tankstelle in Richtung Haigerloch) bis voraussichtlich 22. April 2018 für den Verkehr voll gesperrt werden.

    Der Verkehr wird von Bad Imnau kommend über die L 360 auf die L 370 bei Eyach in Richtung Horb und bei Mühlen auf die K 4769 nach Richtung Ahldorf zum Autobahnzubringer (B 32) umgeleitet. Der Gegenverkehr wird über die gleiche Strecke geführt. Der Verkehr auf der K 4766 von Nordstetten in Richtung Empfingen ist hiervon nicht betroffen. Das Gewerbegebiet im Ortsteil Mühringen kann von Nordstetten (BAB 81) aus weiterhin angefahren werden.
    Die Anlieger an der OD werden von der Ortsverwaltung sowie von der ausführenden Baufirma noch detailliert über die Zufahrtsmöglichkeiten zu den Häusern während der Vollsperrung informiert.

    Die Baukosten der Gesamtmaßnahme betragen rund 2,3 Millionen Euro und werden vom Land Baden-Württemberg getragen. Die Kosten der Stadt Horb für das Herstellen von Gehwegen, Straßenbeleuchtung sowie Kanal- und Wasserleitungsarbeiten belaufen sich auf etwa 730.000 Euro.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Anwohner und Verkehrsteilnehmer für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter

    www.vm.baden-wuerttemberg.de, www.baustellen-bw.de.

    Die Verkehrslage in Baden-Württemberg – jederzeit und immer aktuell mit der „VerkehrsInfo BW“-App der Straßenverkehrszentrale Baden Württemberg.

    Weitere Informationen zum Thema Verkehr und den Link zum kostenlosen Download finden Sie unter

    https://www.svz-bw.de.

  • Abteilung 4
    22.03.2018
    Knoten Rastatt (B 462 / B 3/B 36 / L 77a) - Vollsperrung der L 77a / Tunnel Rastatt

    ​Im Zusammenhang mit der Erneuerung des Knotenpunktes Rastatt beginnt am Samstag, 24.März, die Vollsperrung der L 77a und des Rastatter Tunnels. Im Tunnel werden während der zweiwöchigen Vollsperrung die Pannenbuchten umgebaut und an neueste Sicherheitsstandards angepasst. Gleichzeitig laufen die Umrüstung der Tunneltechnik für den zusätzlichen Fahrstreifen vor dem Tunnel und die Fahrbahndeckenerneuerung der L 77a sowie der B 3 und B 36 im Kreuzungsbereich.

    Die Umleitungsstrecke für die L 77a führt durch Rastatt über den Berliner Ring, die Baldenaustraße, den Rödernweg und die Zaystraße. Während der Vollsperrung ist mit erheblichen Behinderungen für den Verkehr zu rechnen.

    Der witterungsbedingte Verzug der letzten Wochen konnte inzwischen wieder aufgeholt werden.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer und Anlieger für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter

    www.vm.baden-wuerttemberg.de, www.baustellen-bw.de.

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  • Abteilung 4
    22.03.2018
    Neubau einer Querspange zwischen 2. Rheinbrücke und B 36 - Regierungspräsidium startet Scoping-Verfahren

    ​Nach dem Erlass des Planfeststellungsbeschlusses zur zweiten Rheinbrücke im letzten Jahr wird derzeit intensiv an den Planungen für den Bau einer rechtsrheinischen Verbindung (Querspange) zur B 36 bei Karlsruhe-Neureut  gearbeitet. Mit der Realisierung der Querspange würde es eine durchgehende überregionale vierstreifige Straßenverbindung zwischen der B 9 bei Jockgrim und der B 36 geben.

    Im laufenden Planungsprozess für diese Querspange werden alle erforderlichen Untersuchungen durchgeführt und die Unterlagen für das spätere Planfeststellungsverfahren erarbeitet. Der zuständigen Planfeststellungsbehörde des Regierungspräsidiums Karlsruhe ist es wichtig, dass bereits in diesem frühen Stadium mögliche Konflikt-/ Problempunkte umfassend ermittelt werden, um die Planung optimieren zu können.

    Daher wird nun ein sogenanntes Scoping-Verfahren mit Öffentlichkeitsbeteiligung von der Planfeststellungsbehörde durchgeführt. Dieses dient grundsätzlich nur der Ermittlung der umweltrelevanten Themen und insbesondere dazu, den Vorhabenträger frühzeitig darüber zu unterrichten, welchen Inhalt, Umfang und welche Detailtiefe die Unterlagen über die Umweltauswirkungen des Vorhabens haben müssen. Dennoch soll bei diesem für die Region so wichtigen Projekt zusätzlich jedermann die Gelegenheit erhalten, bereits jetzt auch andere das Projekt betreffende Bedenken oder Anregungen vorzubringen.

    Zu Stellungnahmen aufgerufen sind betroffene Fachbehörden, anerkannte Naturschutzvereinigungen, sonstige Vereinigungen sowie die Öffentlichkeit. Möglich ist eine schriftliche Einreichung bei der Planfeststellungsbehörde. Zudem wird ein öffentlicher Besprechungstermin (Scoping-Termin) stattfinden, in dessen Rahmen Bedenken und Vorschläge geäußert werden können. Den genauen Termin wird das Regierungspräsidium rechtzeitig bekannt geben.

    Die für das Verfahren vorgelegten Scoping-Unterlagen mit vielen weiteren Informationen werden auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Karlsruhe zur Verfügung gestellt und sind unter folgendem Pfad abrufbar:

    www.rp-karlsruhe.de Bekanntmachungen  nach dem Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung im Zusammenhang mit Planfeststellungsverfahren  Scopingverfahren B 36 Neubau Querspange 2. Rheinbrücke.

  • Abteilung 4
    22.03.2018
    B 462: Erneuerung der Fahrbahndecke zwischen Gernsbach und Hilpertsau - Sanierung der Entwässerung

    ​Im Zusammenhang mit der Erneuerung der B 462-Fahrbahndecke zwischen Gernsbach und Hilpertsau laufen seit gestern (21. März) die Bauarbeiten zur Sanierung der Straßenentwässerung. Wie bereits angekündigt, werden die Arbeiten unter halbseitiger Verkehrsführung mit Ampelregelung erfolgen. Im Vergleich zu den bisher durchgeführten Bauphasen wird die Baustellenlänge deutlich verkürzt, so dass ein besserer Verkehrsfluss möglich sein wird. Sollten die Arbeiten für längere Zeit witterungsbedingt unterbrochen werden müssen, kann die Baustelle dann geräumt und für den Verkehr freigegeben werden. Sobald die Sanierungsarbeiten der Entwässerung abgeschlossen sind, können im Frühjahr dieses Jahres die geplanten Asphaltarbeiten ausgeführt werden.

    Während der Entwässerungsarbeiten ist der Bahnübergang in Scheuern für den Pkw-Verkehr gesperrt. Für den Fußgänger wird die Querung der Bahngleise bestehen bleiben. Der Pkw-Verkehr wird somit über die Karl-Götz-Straße zum Bahnübergang in Obertsrot geleitet. Da in diesem Bereich die B 462 eine ausreichende Breite hat, können die Arbeiten hier ohne Ampelregelung ausgeführt werden. Der Verkehr kann an der Baustelle vorbei geleitet werden.

    Seit Mitte Juli 2017 wird im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe die Fahrbahn der B 462 zwischen Gernsbach und Hilpertsau auf einer Länge von rund 2,9 Kilometer erneuert. In dem von der Sanierungsmaßnahme betroffenen Abschnitt zwischen dem Knotenpunkt B 462/L 76b und dem südlichen Tunnelportal in Gernsbach werden die Fahrbahn und die Straßenentwässerung teilweise grundhaft erneuert. Die Gesamtbaumaßnahme wurde in drei Bauabschnitte mit jeweils mehreren Bauphasen aufgeteilt. Die Sperrung erfolgt dabei halbseitig unter Ampelregelung. Der Einbau der lärmmindernden Deckschicht erfolgt unter Vollsperrung. Die Gesamtkosten dieser Baumaßnahme belaufen sich auf rund drei Millionen Euro und werden vom Bund finanziert. Inzwischen sind zwei Bauabschnitte fertig gestellt und seit dem 15. Januar 2018 wurden die Bauarbeiten im dritten und somit letzten Bauabschnitt nach der Winterpause wieder aufgenommen.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter

    www.vm.baden-wuerttemberg.de, www.baustellen-bw.de.

    Die Verkehrslage in Baden-Württemberg – jederzeit und immer aktuell mit der „VerkehrsInfo BW“-App der Straßenverkehrszentrale Baden Württemberg. Weitere Informationen zum Thema Verkehr und den Link zum kostenlosen Download finden Sie unter

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  • Abteilung 4
    20.03.2018
    Bürgerinformationsveranstaltung zum Projekt „B 28 Grünmettstetten bis L 355b - Erster Bauabschnitt: Beseitigung des Bahnüberganges "Seehaus" “
    ​PRESSEEINLADUNG / VERANSTALTUNGSHINWEIS

    Termin: 10. April 2018
    Zeit: 18.00 Uhr
    Treffpunkt: Vereinssaal im Sportheim Grünmettstetten, Sportplatz Grünmettstetten (Gewann Büchlen), 72160 Horb


    Der Streckenzug B 28, L 370, L 355b, B 14 und B 32 verbindet als wichtige Ost-West-Verbindung die Region Freudenstadt im nördlichen Schwarzwald über die A 81 mit dem Raum Tübingen-Ulm. Entlang der Strecke wurden zwischen Freudenstadt und Horb die Umfahrungen Dornstetten und Schopfloch bereits umgesetzt und der Streckenabschnitt von Schopfloch bis Grünmettstetten ausgebaut.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe plant zurzeit den Ausbau der Bundestraße 28, der ehemaligen L 370, deren Aufstufung am 1.1.2018 erfolgte, im Abschnitt zwischen Grünmettstetten und dem Gewerbegebiet Horb-Hohenberg. Der Ausbaustandard knüpft an den bereits fertiggestellten Abschnitt vom „Zuberknoten“ - Knotenpunkt B 28 und L 404 - an, und lässt zukünftig keine direkten Zufahrten von Feldwegen und Gemeindestraßen mehr zu. Im ersten Bauabschnitt der Maßnahme wird der schienengleiche Bahnübergang bei Horb-Seehaus beseitigt.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe lädt die interessierte Öffentlichkeit herzlich ein, sich in der Bürgerinformationsveranstaltung am 10. April 2018 über das Vorhaben zu informieren. Im Anschluss an den Vortrag beantworten die Fachplaner gerne Fragen.

    Weitere Informationen zum Vorhaben sind im Beteiligungsportal des Regierungspräsidiums unter

    www.rp-karlsruhe.de - Beteiligungsportal - Aktuelle Straßenplanungen - B 28 Grünmettstetten-L 355b 1. Bauabschnitt: Beseitigung des Bahnüberganges "Seehaus"

    zu finden.

  • Abteilung 4
    20.03.2018
    B 10 Pfinztal-Kleinsteinbach: Erneuerung der Fahrbahndecke und teilweise Erneuerung des Fahrbahnrandes und des Gehweges - Vollsperrung bereits ab Montag, 26. März 2018

    ​Seit Montag, 26. Februar 2018, werden die Gehwege im Zuge der B 10 in der Ortsdurchfahrt Kleinsteinbach unter halbseitiger Sperrung erneuert.

    Entgegen der ursprünglichen Planung kann der dritte und letzte Abschnitt der Gehwegsanierung von der Pforzheimer Straße 17 bis zur Weinbrenner Straße jedoch nicht unter halbseitiger Sperrung der B 10 erfolgen. Dies zeigte die Erfassung der Verkehrsströme während der bisherigen Bautätigkeiten. Im dritten Bauabschnitt wäre ein Rückstau in den Kreisverkehr unvermeidlich, so dass im Bereich des Kreisverkehrs Kleinsteinbach ein Verkehrskollaps die Folge wäre.
     
    Deshalb wird der dritte Bauabschnitt der Gehwegsanierung zusammen mit der grundhaften Erneuerung des Straßenoberbaus in diesem Bereich bereits ab Montag, 26. März 2018, ebenfalls unter Vollsperrung gebaut werden. Im Anschluss daran wird voraussichtlich ab dem 16. April 2018 die Vollsperrung auf die komplette Länge der Ortsdurchfahrt Kleinsteinbach erweitert, um die Asphaltbinder- und die Asphaltdeckschicht zu erneuern, Entwässerungsrinnen und Fahrbahnteiler einzubauen sowie die Markierung aufzubringen.
    Die Verkehrsfreigabe ist für Ende April 2018 geplant.

    Die Umleitung aus Richtung Söllingen erfolgt am Kreisverkehr in Kleinsteinbach über die L 563 nach Karlsbad, die L 562 in Richtung Ellmendingen und weiter über die K 3562 und K 4535 nach Wilferdingen.

    Aus Richtung Pforzheim erfolgt die Umleitung gegenläufig über die K 4535, die K 3562 und K 3563 über Mutschelbach und die L 563 zum Kreisverkehr in Kleinsteinbach. Radfahrer werden über das bestehende Radwegenetz zwischen Kleinsteinbach und Wilferdingen geleitet.

    Die Kosten der Baumaßnahme betragen rund 530.000 Euro und werden vom Bund und der Gemeinde getragen.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter

    www.vm.baden-wuerttemberg.de, www.baustellen-bw.de.

    Die Verkehrslage in Baden-Württemberg – jederzeit und immer aktuell mit der „VerkehrsInfo BW“-App der Straßenverkehrszentrale Baden Württemberg. Weitere Informationen zum Thema Verkehr und den Link zum kostenlosen Download finden Sie unter

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  • Abteilung 4
    20.03.2018
    B 463 Ortsdurchfahrt Bad Liebenzell: Fahrbahnsanierung

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe wird ab dem 9. April 2018 die Ortsdurchfahrt im Zuge der B 463, Anlagenstraße in Bad Liebenzell von der Einmündung Kurhausdamm bis zur Beinberger Steige am Ortsausgang in Richtung Calw, saniert.

    Dafür muss die Bundesstraße im genannten Bereich vom 9. April 2018, bis zum  geplanten Bauende am 10.8.2018, für den Verkehr voll gesperrt werden. Die Beinberger Steige und der Kurhausdamm sind frei befahrbar. Die Zufahrt zur Beinberger Steige wird lediglich für den Asphalteinbau voll gesperrt, der vom 6. bis 10. August 2018 eingeplant ist.

    Der Verkehr wird überörtlich umgeleitet. Die Umleitungsstrecke wird ausgeschildert. Sie führt von Pforzheim kommend über Unterhaugstett, Möttlingen, Neuhengstett und Ottenbronn nach Hirsau und von Calw kommend über die gleiche Umleitungsstrecke von Hirsau nach Bad Liebenzell

    Grund für die Baumaßnahme sind starke Schäden im Straßenbelag, Unebenheiten, Spurrillen und Rissbildungen, die dringend sanierungsbedürftig sind. Darüber hinaus muss ein schadhafter Abwasserkanal der Stadt Bad Liebenzell erneuert werden.

    Bei der Sanierungsmaßnahme werden in der Ortsdurchfahrt Anlagenstraße der Straßenunterbau und die Asphaltschichten erneuert, neue Bordsteine versetzt und die Gehwege mit einem neuen Belag gepflastert. Der städtische Abwasserkanal wird erneuert. Zudem werden einige neue Versorgungsleitungen verlegt. Außerdem wird der Gehweg außerhalb der Ortsdurchfahrt zwischen Bad Liebenzell und Kleinwildbad saniert.

    Bei der Maßnahme werden rund 3.850 Quadratmeter alte Asphaltschichten in mehreren Lagen abgefräst und erneuert, die Frost- und Tragschicht wird in einer Menge von 2.150 Kubikmetern ausgetauscht. Insgesamt werden 400 Kubikmeter Kanalgraben ausgehoben, rund 110 Meter Abwasserkanal erneuert, 1200 Meter neue Bordsteine versetzt und 600 Quadratmeter Pflaster verlegt.

    Die Kosten für die gesamte Baumaßnahme belaufen sich auf rund 1,3 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter

    www.vm.baden-wuerttemberg.de, www.baustellen-bw.de.

    Die Verkehrslage in Baden-Württemberg – jederzeit und immer aktuell mit der „VerkehrsInfo BW“-App der Straßenverkehrszentrale Baden Württemberg. Weitere Informationen zum Thema Verkehr und den Link zum kostenlosen Download finden Sie unter

    https://www.svz-bw.de

  • Abteilöung 4
    20.03.2018
    B 10 – Rheinbrücke Maxau – Ertüchtigung mit hochfestem Beton - Regierungspräsidium Karlsruhe stellt aktuellen Stand des

    ​Die Berichterstattung der vergangenen Tage veranlasst das Regierungspräsidium Karlsruhe, den aktuellen Diskussionsstand zum Konzept zur Verkehrsabwicklung während der Ertüchtigungsmaßnahme der Rheinbrücke Maxau nochmals zu erläutern.

    „Selbstverständlich ist uns bewusst, welche Herausforderung die Sanierung der Rheinbrücke darstellt – nicht nur in technischer Hinsicht, sondern auch in ganz besonderem Maße in Bezug auf die Verkehrssituation für die Pendlerinnen und Pendler. Gerade deshalb haben wir sehr frühzeitig mit vorbereitender Kommunikation begonnen“, betont Regierungspräsidentin Nicolette Kressl.

    Neben einer Vielzahl von bilateralen Besprechungen mit Betroffenen und Behörden sind zwei wesentliche Elemente der Öffentlichkeitsbeteiligung die am 7. Februar erfolgte Einrichtung eines Projektbegleitkreises (PBK) unter der Federführung des Regierungspräsidiums sowie die am 21. Februar in Maximiliansau durchgeführte öffentliche Informationsveranstaltung, die mit über 300 BesucherInnen sehr gut angenommen wurde. Der PBK dient der kontinuierlichen und einheitlichen Information, aber insbesondere ist er Diskussionsplattform für Anregungen und Bedenken. Er setzt sich aus Abgeordneten, Vertretern der direkt betroffenen Kommunen und der zuständigen Behörden, den Trägern öffentlicher Belange sowie weiteren Multiplikatoren aus Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg zusammen. Zu den Sitzungen des PBK lädt das Regierungspräsidium regelmäßig ein, nächster Termin wird im Frühsommer sein. Hier sollen dann auch Anregungen diskutiert werden, den Verkehr zeitlich zu entzerren.

    Insbesondere in der Informationsveranstaltung wurden die Eckpfeiler des Gesamtverkehrskonzeptes während der Baumaßnahme dargestellt. Im Einzelnen sind dies:

    1. Sicherheitskonzept für den Umgang mit Unfallszenarien und deren Abwicklung

    Mit den Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) in Rheinland-Pfalz und in Baden-Württemberg wird ein umfassendes Sicherheitskonzept ausgearbeitet, um für den Fall eines, hoffentlich nicht eintretenden, größeren Unfalls im Bereich der Baustellenverkehrsführung vorbereitet zu sein.

    Zum Sicherheitskonzept haben zuletzt Anfang März zwei Termine mit allen zuständigen Behörden stattgefunden. Das Konzept wird die Überwachung der gesamten Baustellenverkehrsführung durch Verkehrskameras umfassen, deren Bilder direkt von den BOS eingesehen werden können. Es sieht zudem die Installation von Lichtsignalanlagen vor, um die schnelle Zufahrt der BOS zu gewährleisten. Ferner wird eine transportable Schutzeinrichtung, die die gegenläufigen Fahrstreifen trennt, Notöffnungen haben, um im Havariefall den Verkehr abwickeln zu können. Die Einrichtung von sogenannten Nothaltepunkten soll die verkehrlichen Auswirkungen kleinerer Unfälle, wie zum Beispiel Blechschäden, begrenzen, indem die vorhandenen Fahrstreifen schnell geräumt werden und die Abarbeitung des Unfalls außerhalb der Baustellenverkehrsführung erfolgen kann.

    Im Rahmen der Baustellenabwicklung wird es regelmäßige Besprechungen aller verantwortlichen Behörden bezüglich der Verkehrsführung und des Sicherheitskonzeptes geben, um gegebenenfalls notwendige Anpassungen vorzunehmen.
     
    2. Hinweis- und Beschilderungskonzept zur Lenkung des weiträumigen Verkehrs

    Das in Zusammenarbeit mit dem Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz (LBM), allen zuständigen Verkehrsbehörden sowie der Polizei ausgearbeitete Konzept wird es den Verkehrsteilnehmer bereits im weiteren Umfeld der Rheinbrücke ermöglichen, die dort vorhandene Staugefahr zu erkennen und zu umfahren. Hierzu ist beabsichtigt, entsprechende Hinweise bereits an den wesentlichen Knotenpunkten der A 5, der L 75, der B 35 und B 36 bei Baden-Baden und bei Bruchsal sowie auf Seiten von Rheinland-Pfalz ab dem Autobahnkreuz Mutterstadt an der A 65 und B 9 auszuschildern.

    Das Konzept wurde bereits im PBK und in der Informationsveranstaltung vorgestellt. Zudem wird durch die Verkehrsbehörden derzeit geprüft, ob ein dauerhaftes oder temporäres Fahrverbot für den Transitschwerverkehr auf der
    B 10 Rheinbrücke Maxau zielführend und rechtlich möglich ist. Ferner werden die Pendler über die großen Arbeitgeber gebeten, während der Bauzeit Fahrgemeinschaften einzurichten.

    3. Nahverkehrskonzept zur Stärkung des SPNV durch zusätzliches Angebot

    Die Ausarbeitung eines Verkehrskonzeptes für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) mit entsprechenden Kapazitätserweiterungen erfolgte bereits und wurde ebenfalls im Rahmen der Bürgerinformation vorgestellt. Dieses Konzept wurde auch vor kurzem zusammen mit Landrat Dr. Brechtel und dem Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (ZSPNV) Rheinland-Pfalz im Verkehrsministerium Baden-Württemberg besprochen. Derzeit wird analysiert, wo erforderliche P+R-Plätze bereitgestellt werden können.

    4. Umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit über Änderungen von Bauphasen und Information über aktuelle Verkehrszustände

    Wichtigstes Element hierfür wird neben den klassischen Medien die Homepage des Regierungspräsidiums sein, auf der alle wichtigen Informationen zu entnehmen sein werden – abrufbar über einen zentralen Link, der bereits Hinweise zur aktuellen Verkehrssituation geben wird. Auf der Homepage sollen auch die Fahrpläne des ÖPNV verlinkt und über bevorstehende Änderungen der Verkehrsführung oder über Vollsperrungstermine informiert werden. Hierzu gehört unter anderem die Installation von Webcams im Bereich der Rheinbrücke, um so aktuelle Bilder vom Verkehrsgeschehen und zur Stausituation zur Verfügung stellen zu können. Auch Informationsflyer und die Entwicklung einer App gehören zu diesem Konzept.

    „Durch die geplante Sanierungs- und Verstärkungsmaßnahme wird diese für die gesamte Region wichtige Verkehrsverbindung für weitere Jahrzehnte sichergestellt werden können. Wir sind uns unserer Verantwortung für die Durchführung dieses komplexen Projektes bewusst und haben die von uns koordinier- und steuerbaren Maßnahmen bereits weitestgehend aufgesetzt. Was es jetzt aber braucht, ist eine konstruktive und vor allem informierende Begleitung durch Multiplikatoren“, erklärte Nicolette Kressl. 

    Eine erste Hürde zur termingerechten Abwicklung der Baumaßnahme konnte  gestern (Montag, 19. März) mit dem Abschluss des europaweiten Vergabeverfahrens genommen werden. Der Auftrag in Höhe von rund elf Millionen Euro wurde an eine deutsch-niederländische Arbeitsgemeinschaft vergeben.

    Bezüglich der zeitweise parallel laufenden Sanierung der Rheinbrücke bei Speyer sieht das Regierungspräsidium keine größeren Probleme in Bezug auf die bei der Ertüchtigung der Karlsruher Rheinbrücke vorgesehenen Verkehrsführungen, da die Rheinbrücke bei Germersheim keine Umleitungsstrecke für die Maßnahme an der Salierbrücke sein wird.

    Weitere Informationen zum Vorhaben Rheinbrücke Maxau sind im Beteiligungsportal des Regierungspräsidiums unter

    www.rp-karlsruhe.de Beteiligungsportal  Aktuelle Baumaßnahmen „B 10, Rheinbrücke Maxau, Ertüchtigung der Fahrbahnplatte mit hochfestem Beton“

    zu finden.

  • Abteilung 2
    20.03.2018
    Deutsch-französische Aktionswoche am Oberrhein im Rahmen des INTERREG V-Projekts „Erfolg ohne Grenzen / Réussir sans frontière“ vom 19. bis 23. März 2018
    Veranstaltungen und Informationen für Jung und Alt zum Thema grenzüberschreitende Berufsbildung und berufliche Mobilität

    ​Der Oberrhein wächst zusammen mit jedem Projekt – dies gilt beim INTERREG V-Projekt „Erfolg ohne Grenzen / Réussir sans frontière“ in besonderer Weise: Insgesamt 33 deutsche und französische Projektpartner arbeiten seit dem Jahr 2016 unter der Projektträgerschaft der Région Grand Est in Strasbourg daran, Bildungs- und Beschäftigungsbrücken über den Rhein zu bauen. Das Regierungspräsidium Karlsruhe ist als Projektpartner beteiligt und stark am Erfolg dieses Projekts interessiert. Ziel ist es, die Ausbildungs- und Arbeitsmarktchancen von Jugendlichen und Erwachsenen im deutschen und französischen Oberrhein-Teilraum sowohl durch eine grenzüberschreitende Ausbildung als auch durch grenzüberschreitende Weiterbildungsmaßnahmen auf beiden Seiten des Rheins zu verbessern.

    Die „Aktionswoche Erfolg ohne Grenzen / Semaine Réussir sans frontière“, die bereits gestern begonnen hat, findet bis 23. März 2018 im Elsass, im badischen Landesteil und in der Südpfalz statt. Interessierte deutsche und französische Jugendliche und Erwachsene, potenzielle Arbeitgeber wie auch Eltern, Schulen, Bildungsakteure und Multiplikatoren erhalten Informationen, Beratung und Begleitung zum breit gefächerten grenzüberschreitenden Bildungs- und Beschäftigungsangebot. Zum Programm gehört auch, dass das deutsche und französische Bildungssystem für das Publikum transparent und im Vergleich verständlich gemacht wird. Unterschiede in der Ausbildungs- und Berufspraxis, aber auch Chancen und Möglichkeiten des deutsch-französischen Ausbildungs- und Arbeitsmarktes sind der allgemeinen Öffentlichkeit noch zu wenig bekannt. Deshalb bieten die Projektpartner – unter anderem die für die Berufsausbildung zuständigen Stellen wie Kammern, Arbeitsverwaltungen, Gebietskörperschaften und Sozialpartner sowie EURES-T Oberrhein – im Projektverbund „Erfolg ohne Grenzen / Réussir sans frontière“ insgesamt 38 dezentrale kostenlose Veranstaltungen an. Während sieben Tagen haben Jugendliche, Schüler/innen, Eltern, Lehrer/innen und weitere Multiplikatoren, Auszubildende, Arbeitssuchende, Beschäftigte sowie auch Unternehmen die Möglichkeit, sich zum Beispiel in Workshops, Foren und Job-Datings Informationen und praktische Unterstützung zu holen.

    Seit Projektbeginn im Jahr 2016 haben bereits mehr als 1000 Personen berufliche Mobilität auf der anderen Seite des Rheins praktiziert. Darüber hinaus ist es wichtig, die Gesamtheit der grenzüberschreitenden Möglichkeiten für Ausbildung und Beschäftigung noch bekannter zu machen: von der grenzüberschreitenden Berufsorientierung über das  Mobilitätsprojekt „Euregio-Zertifikat“ für Auszubildende bis hin zur grenzüberschreitenden Aus- und Weiterbildung.

    Das INTERREG-Projekt „Erfolg ohne Grenzen / Réussir sans frontière“ wird von acht deutschen und französischen Partnern kofinanziert:
    Région Grand Est / Projektträger, Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg, Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz, Fondation Entente Franco-Allemande, Académie de Strasbourg, Direction Régionale de l’Alimentation, de l’Agriculture et de la Forêt Grand Est, Pôle Emploi, Office Franco-Allemand pour la Jeunesse.

    Weitere 25 deutsche und französische Partnerorganisationen unterstützten das Projekt: die Agenturen für Arbeit Karlsruhe-Rastatt, Landau, Freiburg, Offenburg, Lörrach, Chambre de commerce et d’industrie Régionale du Grand Est, Chambre de commerce et d’industrie Territoriale Alsace Eurométropole, Chambres de Métiers et de l’Artisanat du Grand Est, Chambre régionale d’Agriculture Grand Est, Maison de l’Emploi et de la Formation Strasbourg, die Eurodistrikte PAMINA und Strasbourg Ortenau, die Handwerkskammern Freiburg, Karlsruhe, Konstanz und der Pfalz, die Industrie- und Handelskammern Karlsruhe, Hochrhein-Bodensee, Südlicher Oberrhein und der Pfalz, Landwirtschaftskammer der Pfalz, Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland der Bundesagentur für Arbeit, Regierungspräsidium Freiburg, Regierungspräsidium Karlsruhe, TechnologieRegion Karlsruhe.

    Das Projekt wird auf baden-württembergischer Seite durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg finanziert. Auf der Grundlage von INTERREG V wird das Projekt zu 50% vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) bezuschusst.

    Die Weiterentwicklung des grenzüberschreitenden Ausbildungs- und Arbeitsmarktes ist auch ein zentrales Anliegen der deutsch-französisch-schweizerischen Oberrheinkonferenz. Weitere Informationen zum Projekt und zur „Aktionswoche Erfolg ohne Grenzen / Semaine Réussir sans frontière“  finden Sie auf der zweisprachigen Internet-Seite
    https://www.erfolgohnegrenzen.eu bzw. https://reussirsansfrontiere.eu/

    Kontakt:

    Ingrid THOMALLA
    Vorsitzende des Expertenausschusses Berufsbildung
    der deutsch-französisch-schweizerischen Oberrheinkonferenz
    Regierungspräsidium Karlsruhe
    Referat 27 Grenzüberschreitende Zusammenarbeit und Europa
    Markgrafenstr. 46
    76133 Karlsruhe
    Tel. +49 (0) 721 926 7428
    e-mail  ingrid.thomalla@rpk.bwl.de

  • Abteilung 1
    19.03.2018
    „Trigger“: Staatssekretärin Katrin Schütz eröffnet im Regierungspräsidium Karlsruhe Ausstellung mit 71 zündenden Bildideen - Zum ersten Mal sind am Rondellplatz Fotos in höchster Perfektion von Topfotografen zu sehen.

    ​Premiere in Karlsruhe: Erstmals zeigt der Berufsverband Freie Fotografen und Filmgestalter e.V. (BFF) mit der Fotoausstellung „Trigger“, im Regierungspräsidium Karlsruhe am Rondellplatz, 71 zündende Bildideen von 37 Top-Fotografen aus Werbung und Medien. Die BFF-Fotografen wollen mit „Trigger“, gerade in digitalen Zeiten einer beliebig anmutenden Bilderflut, einen Diskurs anstoßen, über Fotos, Fotografen und deren Leistung nachzudenken.

    „Die Kreativbranche ist als Querschnittsbranche von strategischer Bedeutung für alle anderen Bereiche. In Baden-Württemberg hat sie eine lange Tradition und ist als Wirtschaftsfaktor fest verankert. Nicht umsonst liegt der Umsatz je Kreativunternehmen rund 24 Prozent höher als im bundesweiten Durchschnitt. Mit dem BFF fördert das Wirtschaftsministerium einen starken Berufsverband mit europaweiter Ausstrahlung. BFF-Fotografie ist ein anerkanntes Gütesiegel“, erklärte Wirtschaftsstaatssekretärin Katrin Schütz bei der Eröffnung der Fotoausstellung am Freitagabend, 16.März 2018. Seit vielen Jahren bestehe eine enge Partnerschaft zwischen dem BFF und dem Wirtschaftsministerium. Mit 530 Profi-Fotografen, Filmgestaltern und Hochschullehrern gehöre der Verband zu einer der renommiertesten Institutionen im Land.

    Zuvor hatte Regierungsvizepräsidentin Gabriela Mühlstädt-Grimm zahlreiche der 37 ausstellenden Fotografinnen und Fotografen sowie die fotobegeisterten Besucherinnen und Besucher zur Eröffnung begrüßt. Mit „Trigger“ präsentiert der BFF die neue Ausstellungsreihe SÜDWIND mit Arbeiten von Mitgliedern aus dem BFF aus Baden-Württemberg und Gästen aus Hessen, Rheinlandpfalz, dem Saarland und Bayern. Die Ausstellung ist nach Stuttgart und Frankfurt nun mit Unterstützung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg erstmals in der Badischen Residenzstadt im Regierungspräsidium am Rondellplatz zu sehen.

    „Trigger“ steht für Auslöser, Zünder oder Abzug.

    Dieses bewusste Auslösen sei, so die Regierungsvizepräsidentin, in der heutigen Zeit mit seiner ungeheuerlichen und nie versiegenden Bilderflut bedeutender denn je. Nur so könne ein gut gemachtes Bild auch im Betrachter etwas „auslösen“. Diese ungebremste Begeisterung, sich in Fotos zu vertiefen, sei es, worauf „BFF Südwind“ Lust machen will. Die Ausstellung mit 71 Fotografien in einer ungewöhnlichen Präsentation auf Standfüßen, die den Betrachter zu einem Teil der fotografischen Landschaft macht und mit den Arbeiten verschmelzen lässt, solle dieser Begeisterung Raum geben und dafür eine Plattform sein.

    Gabriela Mühlstädt-Grimm kündigte an, dass die Kooperation mit dem BFF fortgesetzt werde und bereits für Herbst 2019 eine Ausstellung von Arbeiten des BFF-Förderpreises fest geplant sei: „Damit wollen wir die Bedeutung der Kreativwirtschaft in unserem Programm neben den bewährten Formaten noch deutlicher betonen.“

    Auch Staatssekretärin Katrin Schütz zeigte sich begeistert von der Idee des Förderpreises: „Vorbildlich und zielführend ist, dass der Berufsverband den BFF-Förderpreis, der sich an Fotografie-Studenten ab dem vierten Semester richtet, in diesem Jahr neu aufgelegt hat. Eine Auszeichnung mit dem Gütesiegel BFF und eine Juniormitgliedschaft im Berufsverband bedeutet eine echte Chance für die jungen Talente. Das ist Nachwuchsförderung erster Klasse. Der BFF beweist, dass die Mitgliedschaft in einem Berufsverband auch 2018 sehr attraktiv sein kann.“

    BFF-Geschäftsführer Jürgen Meister unterstrich bei der Einführung in die Ausstellung, dass die „starken Motive“, die in Karlsruhe gezeigt würden, Ausweis der „höchsten Qualität in Fotografie und Filmgestaltung“ sei, für die der BFF stehe. Erst nach Prüfung der Qualität ihrer Arbeiten würden Fotografen als Mitglieder aufgenommen. Er erwähnte die Ehrenmitglieder Professor F.C. Gundlach, Herlinde Koelbl und Oliviero Toscani, der mit seinen provokanten Fotos für eine Benetton-Werbekampagne weltberühmt wurde, sowie Peter Lindbergh, Walter Schels und Sarah Moon als „legendäre BFF-Fotografen“. Auch künftig werde der BFF gerne seine Arbeiten auch in Karlsruhe präsentieren. 


    Informationen zur Ausstellung:
    Foto-Ausstellung BFF Trigger seit 17. März - 15. April 2018
    Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, jeweils von 11 bis 18 Uhr.
    Der Eintritt ist frei.

    Ort: Regierungspräsidium Karlsruhe am Rondellplatz
    Karl-Friedrich-Straße 17
    76133 Karlsruhe

    Weitere Informationen zu der Ausstellung „Trigger“:

    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/PR/Seiten/Veranstaltungen.aspx

    Pressebilder aus der BFF-Ausstellung Trigger zur Verwendung:

    https://bff.cmcs-dyn.de/s/DCsfNm6uaDjBnbG

    Pressekontakt BFF:

    Jürgen Meister
    BFF Berufsverband Freie Fotografen
    und Filmgestalter e.V.
    Postfach 750330
    D-70603 Stuttgart
    Tel. 0711 473422

    info@bff.de

    www.bff.de

  • Abteilung 4
    16.03.2018
    A 8 – Enztalquerung - Neubau der Eisenbahnüberführung über die A 8 bei Pforzheim - Ende April erste Vollsperrung zwischen den Anschlussstellen Pforzheim-Nord und Pforzheim-Ost

    ​Im Zusammenhang mit dem sechsstreifigen Ausbau der Enztalquerung wird im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe und der Deutschen Bahn die vorhandene Eisenbahnüberführung über die A 8 zwischen den Anschlussstellen Pforzheim-Nord und Pforzheim-Ost durch einen Neubau ersetzt. Dies ist notwendig, da das vorhandene Bauwerk eine Engstelle im Autobahnquerschnitt darstellt. Die Arbeiten für die neue Bahnbrücke werden voraussichtlich im März 2019 fertiggestellt sein. Für die Abbrucharbeiten und den Einschub des neuen Überbaus werden im Jahr 2018 insgesamt an drei Wochenenden Vollsperrungen der Autobahn im betroffenen Abschnitt notwendig.
     
    Die neue Bahnbrücke wird außerhalb des Verkehrsraumes der Autobahn beziehungsweise der Bahnstrecke unmittelbar neben dem bestehenden Bauwerk hergestellt. Der Abbruch der bestehenden Eisenbahnüberführung sowie der Einschub des neuen Bauwerkes werden im November 2018 innerhalb eines vierwöchigen Sperrfensters der Deutschen Bahn umgesetzt. Um diese Arbeiten ausführen zu können, muss bereits im Frühjahr die vorhandene und parallel zur Bahnlinie verlaufende Gemeindestraßenbrücke zwischen Niefern-Vorort und Eutingen abgebrochen werden. Für den Abbruch dieser Brücke ist die erste Sperrung der A 8 zwischen den Anschlussstellen Pforzheim-Nord und -Ost  vorgesehen von
     
    Freitagabend 27. April bis Montagmorgen 30. April 2018.

     

    Die genauen Zeiträume der Vollsperrungen sowie die Führung des Umleitungsverkehrs werden rechtzeitig in einer gesonderten Pressemitteilung bekannt gegeben. Der überregionale Verkehr zwischen den Autobahndreiecken Karlsruhe und Leonberg wird über die A 5 und A 6 umgeleitet.
     
    Die Kosten für den Ersatzneubau des Überführungsbauwerkes betragen rund 14 Millionen Euro und werden zu unterschiedlichen Anteilen vom Bund und der Deutschen Bahn getragen.
     
    Für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen und Belastungen bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.
     

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter

    www.vm.baden-wuerttemberg.de, www.baustellen-bw.de.
    Die Verkehrslage in Baden-Württemberg – jederzeit und immer aktuell mit der „VerkehrsInfo BW“-App der Straßenverkehrszentrale Baden Württemberg. Weitere Informationen zum Thema Verkehr und den Link zum kostenlosen Download finden Sie unter

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  • Abteilung 4
    15.03.2018
    Bau des Glatttalradweges - Halbseitige Sperrung der L 409

    ​Der Bau des Radweges entlang der L 409 in Glatten wird fortgesetzt. Nachdem die Arbeiten zum Bau des Radweges Ende des letzten Jahres witterungsbedingt unterbrochen werden mussten, wird jetzt vom 19. März bis voraussichtlich Ende April 2018 im Bereich des Sportgeländes in Glatten der erste Bauabschnitt des Glatttalradweges realisiert.

    Der Bauabschnitt erstreckt sich von den Kleingartenanlagen in Glatten über das Sportgelände bis zum Ortsanfang in Neuneck. Die Kosten belaufen sich auf rund 260.000 Euro und werden vom Land Baden Württemberg getragen.

    Während der Bauzeit wird es zeitweise zu halbseitigen Sperrungen der Landesstraße zwischen der Einmündung Riedwiesen und der Einmündung Sportgelände kommen. Alle öffentlichen Einrichtungen können aber während der Bauphase angefahren werden. Es kann jedoch zu Einschränkungen der Parkmöglichkeiten im Baubereich kommen. Die Fußgängeranbindung zum Sportgelände erfolgt über die Wege bei den Riedwiesen. Die geänderte Fußgängerführung ist ausgeschildert.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Anwohner und Verkehrsteilnehmer für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter

    www.vm.baden-wuerttemberg.de, www.baustellen-bw.de.

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  • Abteilung 4
    15.03.2018
    Beginn der vorbereitenden Arbeiten für den drei-streifigen Ausbau der B 38 zwischen Knoten B 38 / Westtangente / Viernheimer Straße und Saukopftunnel

    ​Das Regierungspräsidium Karlsruhe plant den drei-streifigen Ausbau der Westtangente B 38 zwischen dem Knoten B 38 / Westtangente / Viernheimer Straße und dem Saukopftunnel. Der Baubeginn ist für den Frühsommer vorgesehen.

    Als vorbereitende Maßnahme werden ab Montag, den 26.3.2018, bis Samstag, den 7.4.2018, Provisorien gebaut. Mit dem Bau der Provisorien wird während des Ausbaus eine zwei-streifige Verkehrsführung gewährleistet, so dass der Verkehr wie gewohnt in beide Richtungen geführt werden kann.

    Für den Bau der Provisorien ist in den Nächten vom 26.3. – 7.4.2018 eine halbseitige Sperrung zwischen dem Knoten B 38 / Westtangente / Viernheimer Straße und dem Saukopftunnel erforderlich. Um die Behinderungen für den Verkehr so gering wie möglich zu halten, werden die Arbeiten in den Osterferien sowie nachts zwischen 19 Uhr und 5 Uhr morgens durchgeführt. Es wird zusätzlich eine Ampelschaltung eingerichtet. Im Anschluss an jede Nachtschicht wird die ein-streifige Verkehrsführung in eine zwei-streifige Verkehrsführung zurückgebaut.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen der Verkehrsteilnehmer um Verständnis. Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter

    www.vm.baden-wuerttemberg.de, www.baustellen-bw.de.

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  • Abteilung 4
    14.03.2018
    A 5: Nachtbaustellen zwischen der Anschlussstelle Kronau und dem Autobahnkreuz Walldorf

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe werden an der A 5 zwischen der Anschlussstelle Kronau und dem Autobahnkreuz Walldorf im Zeitraum vom 19. März  bis zum 20. April 2018 Erhaltungsmaßnahmen an der Fahrbahndecke durchgeführt. Diese Baumaßnahmen werden ausschließlich im Rahmen von Nachtbaustellen ausgeführt, um den Verkehrseingriff möglichst zu minimieren.

    Den Verkehrsteilnehmern steht zeitweise nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Mit Verkehrsbehinderungen und Staubildungen muss gerechnet werden. Dies betrifft insbesondere den Streckenabschnitt in Fahrtrichtung Norden zwischen der Anschlussstelle Kronau und dem Autobahnkreuz Walldorf.

    Die Fahrstreifensperrungen sind auch nach dem Asphalteinbau für wenige Stunden aufrecht zu erhalten. Die heißen Asphaltschichten müssen ausreichend auskühlen, bevor die Strecke wieder vollständig freigegeben werden kann.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter

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  • Abteilung 4
    14.03.2018
    L 600: Baubeginn für den Geh- und Radweg über die Elsenz in Bammental

    ​Seit gestern (Montag, den 12. März 2018) hat das Regierungspräsidium Karlsruhe mit dem Bau eines neuen gemeinsamen Geh- und Radweges über die Elsenz in Bammental begonnen. Die Bauarbeiten für die Herstellung des Geh- und Radweges sowie der Holzbrücke über die Elsenz dauern voraussichtlich bis Freitag, den 6. Juli 2018.

    Der neue Geh- und Radweg befindet sich südlich der bestehenden Friedensbrücke und verbindet die L 600 (Wiesenbacher Straße) mit der K 4160 (Industriestraße). Der Neubau ist notwendig, weil die vorhandene Friedensbrücke für den Geh- und Radverkehr zu schmal ist. Das Kernstück des neuen Geh- und Radweges ist eine überdachte Holzbrücke über die Elsenz. Um einen sicheren Anschluss des Geh- und Radweges an die K 4160 zu gewährleisten, wird an der Kreisstraße eine Querungsmöglichkeit mit Bedarfsampel eingerichtet, die auf Anforderung geschaltet wird.

    Während der gesamten Bauzeit wird der Verkehr auf der L 600 (Wiesenbacher Straße) in beide Fahrtrichtungen aufrechterhalten. Lediglich für das Einheben der Holzbrücke, die vormontiert zu der Baustelle geliefert wird, ist eine kurzzeitige Vollsperrung der L 600 (Wiesenbacher Straße) erforderlich. Der genaue Termin für diese Arbeiten wird noch gesondert bekannt gegeben.

    An der K 4160 (Industriestraße), zwischen der Friedensbrücke und Schubertstraße, lassen sich verkehrliche Einschränkungen leider nicht vermeiden. Dieser Abschnitt ist seit 01.03.2018 bis August 2018 in Fahrtrichtung Wiesloch halbseitig für den Verkehr gesperrt und nur in Fahrtrichtung Neckargemünd befahrbar. Seit gestern haben hier die Umlegungsarbeiten von Telekommunikationsleitungen, die sich im Baubereich befinden, begonnen.

    Für die Herstellung der Gründung der Holzbrücke mittels Bohrpfählen werden Großbohrgeräte eingesetzt. Für die Bohrarbeiten wird die K 4160 (Industriestraße) im Baubereich am Samstag, den 24. März 2018 voll gesperrt. Aufgrund des Brückenneubaus muss die K 4160 (Industriestraße) außerdem zwischen Friedensbrücke und Schubertstraße auf einer Länge von rund 50 Metern in der Höhe angepasst werden. Die erforderlichen Anpassungsarbeiten werden von der Gemeinde Bammental ausgeführt. Dabei werden auch die vorhandenen Wasserleitungen erneuert und der Belag der Kreisstraße saniert. Die Umleitungen werden ausgeschildert.

    Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 493.000 Euro und werden vom Land Baden Württemberg, dem Rhein-Neckar Kreis und der Gemeinde Bammental getragen.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen der Verkehrsteilnehmer bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter

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  • Abteilung 2
    14.03.2018
    Verleihung der Ehrennadel 2018 für Verdienste in der Heimatpflege im Regierungsbezirk Karlsruhe

    ​Termin: Donnerstag, 22. März 2018
    Zeit: 17.00 Uhr
    Treffpunkt: Zehntscheune, Untere Mühlstraße 4, 68766 Hockenheim

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    viele Bürgerinnen und Bürger tragen mit großem ehrenamtlichem Engagement dazu bei, dass wir unsere Heimat bewusst erleben dürfen. Auch die Arbeit der Vereine und Verbände, die sich der Heimat- und Brauchtumspflege widmen, ist wichtig und uneingeschränkt förderungswürdig. Der Arbeitskreis Heimatpflege e.V. im Regierungsbezirk Karlsruhe möchte diese herausragenden Verdienste würdigen und ehren. Deswegen verleiht der Arbeitskreis Heimatpflege e.V. seit 1995 auf regionaler Ebene jedes Jahr die Ehrennadel für besonderes Engagement in der Heimatpflege.

    Im Anschluss an die Mitgliederversammlung des Arbeitskreises Heimatpflege e.V. wird Regierungspräsidentin Nicolette Kressl die Ehrennadel an die diesjährigen Kandidatinnen und Kandidaten vergeben. Diese kommen in diesem Jahr aus Hockenheim, Bruchsal, Karlsruhe-Neureut, Weinheim, Limbach und Angelbachtal. Zu der Ehrung in der Zehntscheune in Hockenheim sind Sie herzlich eingeladen.

    gez. Irene Feilhauer

  • Abteilung 4
    13.03.2018
    Knoten Rastatt (B 462 / B 3/B 36 / L 77a) - Wechsel in die nächste Bauphase

    ​Nach den witterungsbedingten Unterbrechungen der Arbeiten am Knotenpunkt B 462/B 3/B 36/L 77a nördlich von Rastatt wird derzeit mit Hochdruck der Asphalt auf der B 462 eingebaut. Voraussichtlich am 14. März 2018 kann der erste Bauabschnitt auf der B 462 in beiden Fahrtrichtungen wieder für den Verkehr freigegeben werden.

    Mit der Freigabe des ersten Bauabschnittes werden dann am 14. März auf der B 3/B 36 die in Fahrtrichtung Rastatt liegenden Fahrstreifen beiderseits der Kreuzung für den Verkehr gesperrt. Der Verkehr auf der B 3/B 36 in Fahrtrichtung Rastatt wird im Kreuzungsbereich auf die Gegenfahrbahn verlegt.

    Die L 77a bleibt zunächst noch bis zu den Osterferien für den Verkehr in beiden Fahrtrichtungen offen. Während der geplanten Vollsperrung in den Osterferien wird dann der gesamte nord-westliche Kreuzungsbereich in einem Stück erneuert. Durch die erweiterte Vollsperrung soll die witterungsbedingt entstandene Verzögerung wieder aufgeholt werden.

    Für alle Fahrtrichtungen steht den Verkehrsteilnehmern in dieser Zeit nur ein Fahrstreifen zur Verfügung.

    Mit der Freigabe der B 462 in beiden Fahrtrichtungen entfällt die Umleitungsstrecke über den Berliner Ring. Die bereits eingerichtete Umleitung über die B 3 nach Ötigheim auf die B 36 bleibt bestehen.

    Die Kosten der Baumaßnahme betragen rund 3,5 Millionen Euro und werden zum größten Teil vom Bund getragen.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

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  • Abteilung 4
    13.03.2018
    B 462 Abschluss der Schutzplankenerneuerung zwischen Raumünzach und Forbach

    ​In den nächsten Tagen werden die im vergangenen Jahr begonnenen Arbeiten zur Erneuerung der Schutzplanken zwischen Raumünzach und Forbach in Fahrtrichtung Forbach abgeschlossen.

    Bisher fehlte auf einer Länge von rund 50 Metern der durchgehende Unterfahrschutz, der die veralteten Pfostenummantelungen ersetzt. Diese Arbeiten waren für den Januar 2018 vorgesehen, konnten jedoch aufgrund eines Defektes der Baustellenampel nicht ausgeführt werden. Dies soll nun am 15. und 16. März 2018 nachgeholt werden, so dass der Zweiradfahrerschutz vor Beginn der Motorradsaison vollständig hergestellt ist. Die Arbeiten werden bei Tageslicht ausgeführt. Die Arbeitsstelle wird in Fahrtrichtung Forbach eingerichtet und mit einer Baustellenampel geregelt.

    Die gesamten Baukosten für die Erneuerung der Schutzeinrichtung belaufen sich auf rund 245.000 Euro und werden durch den Bund getragen.


    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen der Verkehrsteilnehmer bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe um Verständnis.

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  • Abteilung 4
    13.03.2018
    BAB 5: Fahrbahndeckenerneuerung zwischen der Anschlussstelle Schwetzingen und dem Autobahnkreuz Walldorf in beiden Fahrtrichtungen

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe werden auf der BAB 5 im Bereich zwischen der Anschlussstelle Schwetzingen und dem Autobahnkreuz Walldorf von Mitte März bis Ende Oktober 2018 umfangreiche Sanierungsarbeiten in beiden Fahrtrichtungen durchgeführt. Das Gesamtbauvorhaben wird in zwei Bauabschnitte aufgeteilt. Mit den vorbereitenden Arbeiten, wie dem Aufstellen der Baustellenbeschilderung, wurde bereits Anfang dieser Woche begonnen.

    Folgende Arbeiten werden durchgeführt:
    In beiden Fahrtrichtungen der BAB 5 wird der zweite Fahrstreifen auf einer Länge von 10.400 Metern zwischen dem Autobahnkreuz Walldorf und der Anschlussstelle Heidelberg/Schwetzingen saniert. Dafür werden rund 44.200 Quadratmeter Betonfahrbahn abgebrochen, der Untergrund neu verfestigt und ein neuer Asphaltbelag aufgebracht.

    Vor Beginn des jeweiligen Bauabschnitts werden an den Anschlussstellen sowie der Tank- und Rastanlage Hardtwald, provisorische Beschleunigungs- und Verzögerungsstreifen gebaut. Am Autobahnkreuz Walldorf wird außerdem eine bereits vorhandene Mittelstreifenüberfahrt verlängert.

    Während den Sanierungsarbeiten wird der Verkehr zweistreifig mit verengter Fahrbahn geführt. Erfahrungsgemäß wird dadurch der Verkehrsfluss nur unwesentlich beeinträchtigt.

    Für eventuelle Belastungen und Behinderungen der Verkehrsteilnehmer bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter

    www.vm.baden-wuerttemberg.de, www.baustellen-bw.de.

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  • Abteilung 5
    13.03.2018
    Natura 2000-Managementplan für das FFH-Gebiet „Wilder See – Hornisgrinde und Oberes Murgtal“ - Bekanntgabe der Endfassung

    ​Der Natura 2000-Managementplan für das Fauna-Flora-Habitat (FFH)-Gebiet „Wilder See – Hornisgrinde und Oberes Murgtal“ ist fertig gestellt und kann ab 19. März 2018 öffentlich eingesehen werden.

    Der Managementplan wurde im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe, Referat Naturschutz und Landschaftspflege, vom Institut für Landschaftsökologie und Naturschutz Bühl (ILN) erstellt.

    Das rund 4.390 Hektar große FFH-Gebiet ist Bestandteil des europaweiten Schutzgebietssystems Natura 2000. Die 36 Teilgebiete liegen auf den Gemarkungen Baiersbronn, Forbach, Freudenstadt, Huzenbach, Klosterreichenbach, Lierbach, Maisach, Obersasbach, Ottenhöfen, Röt, Sasbach, Sasbachwalden, Schwarzenberg und Seebach.

    Wie der Name schon verrät, lässt sich das Schutzgebiet „Wilder See – Hornisgrinde und Oberes Murgtal“ in zwei markante Landschaften teilen. Zum einen erstreckt es sich über den Höhenrücken zwischen Hornisgrinde und Kniebis sowie die Erhebungen um den Huzenbacher See. Hier deckt es sich großflächig mit dem Nationalpark Schwarzwald. Von besonders hohem ökologischem Wert sind hier die Hochmoore – eng verzahnt mit Moorwäldern, aber auch Felsabstürze und Karseen mit Schwingrasen.

    Zum anderen umfasst das FFH-Gebiet das Murgtal von der Rotmurgquelle bis zur Kaltenbachbrücke bei Kirschbaumwasen sowie die ausgedehnten Wiesenflächen in Baiersbronn, Ober- und Mitteltal und den angrenzenden Seitentälern. Die Tallandschaft rund um die Ortschaft Baiersbronn ist geprägt durch artenreiches, extensiv bewirtschaftetes Grünland. Mit großem Engagement tragen die Landwirte hier zur Offenhaltung der Flächen bei und leisten dadurch nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Biodiversität, sondern auch zur Bereicherung des Landschaftsbilds.

    Mit dem Schutz der intakten Natur und der biologischen Vielfalt schützen wir gleichzeitig unsere Lebensgrundlagen und werden unserer Verantwortung für künftige Generationen gerecht. Nicht zuletzt ist die landschaftliche Schönheit ein wichtiger Faktor für die Naherholung, für die Attraktivität einer Gemeinde als Wohnort und schlussendlich ein Stück Heimat. Natura 2000 ist als Chance zu begreifen, die Erhaltung dieser Werte zu unterstützen.

    Der Plan kann zu den ortsüblichen Öffnungszeiten eingesehen werden im:

    - Landratsamt Freudenstadt, Bau- und Umweltamt, Herrenfelder Str. 14, 72250 Freudenstadt

    - Landratsamt Ortenaukreis, Amt für Umweltschutz, Badstr. 20,
     
    - 77652 Offenburg

    - Landratsamt Rastatt, Amt für Baurecht, Naturschutz, Recht und Ordnung, Am Schlossplatz 5, 76437 Rastatt

    - Regierungspräsidium Karlsruhe, Referat Naturschutz und Landschaftspflege, Karl-Friedrich-Straße 17, 76133 Karlsruhe.

    Eine vorherige Terminvereinbarung wird empfohlen.
    Kontakt zum Regierungspräsidium Karlsruhe, Referat 56 - Naturschutz und Landschaftspflege: Tel. 0721 926-4351, E-Mail: Natura2000@rpk.bwl.de

    Die Unterlagen stehen außerdem zum Download bereit unter:
    https://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/natur-und-landschaft/map-endfassungen.

    Weitere Informationen zu den Natura 2000-Managementplänen finden Sie auch  unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt5/Ref56/Natura2000/Seiten/default.aspx.

  • Abteilung 4
    13.03.2018
    L 600: Baubeginn für den Geh- und Radweg über die Elsenz in Bammental

    ​Seit gestern (Montag, den 12. März 2018) hat das Regierungspräsidium Karlsruhe mit dem Bau eines neuen gemeinsamen Geh- und Radweges über die Elsenz in Bammental begonnen. Die Bauarbeiten für die Herstellung des Geh- und Radweges sowie der Holzbrücke über die Elsenz dauern voraussichtlich bis Freitag, den 6. Juli 2018.

    Der neue Geh- und Radweg befindet sich südlich der bestehenden Friedensbrücke und verbindet die L 600 (Wiesenbacher Straße) mit der K 4160 (Industriestraße). Der Neubau ist notwendig, weil die vorhandene Friedensbrücke für den Geh- und Radverkehr zu schmal ist. Das Kernstück des neuen Geh- und Radweges ist eine überdachte Holzbrücke über die Elsenz. Um einen sicheren Anschluss des Geh- und Radweges an die K 4160 zu gewährleisten, wird an der Kreisstraße eine Querungsmöglichkeit mit Bedarfsampel eingerichtet, die auf Anforderung geschaltet wird.

    Während der gesamten Bauzeit wird der Verkehr auf der L 600 (Wiesenbacher Straße) in beide Fahrtrichtungen aufrechterhalten. Lediglich für das Einheben der Holzbrücke, die vormontiert zu der Baustelle geliefert wird, ist eine kurzzeitige Vollsperrung der L 600 (Wiesenbacher Straße) erforderlich. Der genaue Termin für diese Arbeiten wird noch gesondert bekannt gegeben.

    An der K 4160 (Industriestraße), zwischen der Friedensbrücke und Schubertstraße, lassen sich verkehrliche Einschränkungen leider nicht vermeiden. Dieser Abschnitt ist seit gestern, (Montag, den 12. März 2018) bis voraussichtlich Mittwoch, den 30. Mai 2018, in Fahrtrichtung Wiesloch halbseitig für den Verkehr gesperrt und nur in Fahrtrichtung Neckargemünd befahrbar. Seit gestern haben hier die Umlegungsarbeiten von Telekommunikationsleitungen, die sich im Baubereich befinden, begonnen.

    Für die Herstellung der Gründung der Holzbrücke mittels Bohrpfählen werden Großbohrgeräte eingesetzt. Für die Bohrarbeiten wird die K 4160 (Industriestraße) im Baubereich am Samstag, den 24. März 2018 voll gesperrt. Aufgrund des Brückenneubaus muss die K 4160 (Industriestraße) außerdem zwischen Friedensbrücke und Schubertstraße auf einer Länge von rund 50 Metern in der Höhe angepasst werden. Die erforderlichen Anpassungsarbeiten werden von der Gemeinde Bammental ausgeführt. Dabei werden auch die vorhandenen Wasserleitungen erneuert und der Belag der Kreisstraße saniert. Die Umleitungen werden ausgeschildert.

    Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 493.000 Euro und werden vom Land Baden Württemberg, dem Rhein-Neckar Kreis und der Gemeinde Bammental getragen.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen der Verkehrsteilnehmer bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter

    www.vm.baden-wuerttemberg.de, www.baustellen-bw.de.

    Die Verkehrslage in Baden-Württemberg – jederzeit und immer aktuell mit der „VerkehrsInfo BW“-App der Straßenverkehrszentrale Baden Württemberg. Weitere Informationen zum Thema Verkehr und den Link zum kostenlosen Download finden Sie unter

    https://www.svz-bw.de.

  • Abteilung 2
    12.03.2018
    Auszeichnungsverfahren „Baukultur Kraichgau“ startet am 15. März 2018

    ​Am Donnerstag, 15. März 2018, startet das Auszeichnungsverfahren „Baukultur Kraichgau“, das gemeinsam von der Architektenkammer Baden-Württemberg im Kammerbezirk Karlsruhe, dem Regierungspräsidium Karlsruhe und dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg durchgeführt wird. Damit sollen beispielgebende, herausragende Projekte und Projektideen ausgezeichnet werden, die Möglichkeiten guten Planen und Bauens im ländlichen Raum aufzeigen. Private und öffentliche Bauherren, Architekten und Stadtplaner können in sieben Kategorien Gebäude und Projekte für eine Auszeichnung vorschlagen, die zwischen 2008 und 2017 errichtet und umgesetzt wurden. Dies umfasst die Bereiche Städtebau und Siedlungsentwicklung, öffentliche Einrichtungen, Tourismus und Wein, Landwirtschaft, Gewerbe- und Industriebauten sowie Wohnen. Auch noch nicht realisierte Konzept- und Projektideen können eingereicht werden. Ausgezeichnete Projekte in dieser Kategorie werden durch Architektenkammer und Regierungspräsidium im weiteren Planungsprozess begleitet. Bewertungskriterien der Jury sind eine zeitgemäße Architektur, die funktionsbegründete Gestaltung und die Einbindung von energie- und ressourcenbewussten Konzepten sowie regionaltypischer Materialien und Handwerkskunst. Weitere Bewertungsgrundlage ist der Einsatz innovativer und intelligenter Techniken, ebenso die Frage, ob das Bauwerk ein Umfeld für soziales und kulturelles Zusammenleben schafft. Maßstab sind außerdem die Beurteilungskriterien zur Verleihung des Zertifikats der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen. Die ausführlichen Unterlagen zum Verfahren können ab dem 15. März 2018 über die Internetseite der Architektenkammer Baden-Württemberg

    https://www.akbw.de/baukultur-kraichgau.html

    heruntergeladen werden. eruntergeladen werden.

    Eine Beteiligung ist bis zum 15. Juni möglich.

    Hintergrundinformation:

    Die Initiative „Baukultur Kraichgau“ ist Bestandteil der Landesinitiative Baukultur Baden-Württemberg und wird in diesem Rahmen vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg unterstützt und gefördert. Die Stärkung der Baukultur in den unterschiedlichen Regionen ist ein Schwerpunkt der Landesinitiative. “Baukultur Kraichgau“ steht im Kontext mit den Initiativen „Baukultur Schwarzwald“ (Regierungs- und Kammerbezirk Freiburg) und „Baukultur Schwäbische Alb“ (Regierungs- und Kammerbezirk Tübingen) und will wie diese den Blick auf regionale bauliche Qualitäten lenken und zu einem Planen und Bauen anregen, das die nachhaltige Entwicklung der Städte und Gemeinden in der Region als Wohn- und Wirtschaftsstandort mit Stärkung ihrer lokalen Eigenart und Identität  in hoher städtebaulicher und gestalterischer Qualität zum Ziel hat. Die Initiative setzt darauf, weitere Akteure und Mitstreiter in der Region zu gewinnen und die Bildung eines regionalen Netzwerks zur Stärkung der Baukultur anzustoßen. Neben dem öffentlichen Dialog gehört dazu auch die Auseinandersetzung am praktischen Beispiel, um den Blick und das Verständnis dafür zu schärfen, was gutes Bauen ermöglicht, und wie dessen Gelingen zur Lebensqualität und zum guten Miteinander in Städten und Gemeinden beitragen kann. Eine starke regionale Baukultur kann zugleich auch ein wertvoller Beitrag zur Stärkung der regionalen Identität sein und die Region dabei unterstützen, über die regionalen Grenzen hinaus positiv wahrgenommen zu werden.


    Weiterführende Informationen:

    Architektenkammer Baden-Württemberg:
    https://www.akbw.de/baukultur-kraichgau.html

    Regierungspräsidium Karlsruhe:
    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/abt2/ref21/baukulturkraichgau/Seiten/default.aspx

    Landesinitiative Baukultur:
    http://www.baukultur-bw.de/initiativ/regionale-baukultur-initiativen/

  • Abteilung 1
    09.03.2018
    „Trigger“: Staatssekretärin Katrin Schütz eröffnet Ausstellung von 71 zündenden Bildideen im Regierungspräsidium Karlsruhe
    Top-Fotografen des BFF zeigen Fotos in Perfektion und Faszination
    Mit der Fotoausstellung „Trigger“ zeigt der Berufsverband Freie Fotografen und Filmgestalter e.V. (BFF) 71 zündende Bildideen von 37 Top-Fotografen aus Werbung und Medien. Die neue Ausstellungsreihe SÜDWIND mit Arbeiten von Mitgliedern aus der BFF-Region Baden-Württemberg mit Gästen aus Hessen, Rheinlandpfalz, dem Saarland und Bayern startet nach Stuttgart und Frankfurt nun auch in Karlsruhe durch und ist mit Unterstützung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg erstmals in der Badischen Residenzstadt im Regierungspräsidium am Rondellplatz zu sehen. „Trigger“ steht dabei für Auslöser, Zünder oder Abzug.

    Anhänger und Freunde der professionellen Fotografie sind zur Vernissage am Freitag, 16. März, Beginn: 19:00 Uhr im Regierungspräsidium Karlsruhe am Rondellplatz in der Karl-Friedrich-Straße 17, 76133 Karlsruhe, herzlich eingeladen. Viele der ausstellenden Künstler sind anwesend. Staatssekretärin Katrin Schütz vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau eröffnet die Ausstellung nach der Begrüßung durch Regierungsvizepräsidentin Gabriela Mühlstädt-Grimm. In die Ausstellung einführen wird BFF-Geschäftsführer Jürgen Meister.

    Die meisten Menschen lieben gute Fotos: Bilder, die Wahrhaftigkeit ausstrahlen, bewegen, berühren, ansprechen. Die ungebremste Begeisterung, sich in Fotos zu vertiefen – genau darauf will „BFF Südwind“ Lust machen. Die Ausstellung mit 71 Fotografien in einer ungewöhnlichen Präsentation auf Standfüßen, die den Betrachter zu einem Teil der fotografischen Landschaft macht, soll dieser Begeisterung Raum geben und dafür eine Plattform sein.

    Denn ein Foto kann mehr erzählen als tausend Worte. Es erhebt seine Stimme und verschafft sich Gehör. Und löst etwas aus. Dieses Auslösen ist in der heutigen Zeit mit seiner ungeheuerlichen und nie versiegenden Bilderflut bedeutender denn je.

    So wollen die 37 BFF-Fotografen mit „Trigger“ einen Diskurs anstoßen, über Fotos, Fotografen und deren Leistung nachzudenken. Machen Sie sich ein Bild davon, was ein gutes Foto ausmacht; und davon, was die Leistung eines Fotografen – gerade bei und in Ihnen - auslösen kann.

    Weitere Informationen

  • Abteilung 2
    08.03.2018
    Umbau des Knotenpunktes am Lußhof nördlich von Altlußheim - Regierungspräsidium Karlsruhe hat Planfeststellungsverfahren eingeleitet

    ​Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat das Planfeststellungsverfahren für den Umbau des Knotenpunktes der B 39 mit der L 722 beim Aussiedlerhof Lußhof nördlich der Gemeinde Altlußheim eingeleitet.

    Geplant ist eine Verlegung des Knotenpunktes um rund 75 Meter in Richtung Osten, die Anordnung von jeweils zwei Aufstellfahrstreifen für den Geradeausverkehr sowie die Verlängerung des Rechtsabbiegestreifens aus Richtung B 39 Speyer in Richtung B 39 Altlußheim. Hierdurch soll die Leistungsfähigkeit der Fahrbeziehung zwischen der Rheinbrücke Speyer und der Anschlussstelle
    Hockenheim A 61 erhöht werden.

    Die Planunterlagen liegen in der Zeit vom 12. März 2018 bis einschließlich 11. April 2018 während der gesamten Dienststunden im Rathaus der Gemeinde Altlußheim zur Einsicht aus. Jeder, dessen Belange durch das Vorhaben berührt werden, hat nun die Gelegenheit, bis einschließlich 11. Mai 2018 zum geplanten Vorhaben Stellung zu nehmen.

    Wesentliche Bestandteile des Knotenpunktumbaus sind insbesondere auch:
    - Neubau und Verlegung von Radwegen,
     - Rückbau vorhandener Radwege,
     - Neubau von Lärmschutzanlagen,
     
    - Breitflächige Ableitung und Versickerung von Straßenoberflächenwasser,
     
    - Anlage von landschaftspflegerischen Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen,
     
    - Sicherung und Verlegung von Ver- und Entsorgungsleitungen,
     
    - Verlegung von Anlagen des öffentlichen Personalverkehrs.

    Die Baukosten des Vorhabens belaufen sich auf rund 3,6 Millionen Euro. Kostenträger der Maßnahme ist die Bundesrepublik Deutschland sowie das Land Baden-Württemberg.
  • Abteilung 2
    08.03.2018
    Verkehrsverbund Rhein-Neckar – Ortsdurchfahrt Weinheim - Regierungspräsidium macht den Weg frei für eine separate Bahntrasse in der Mannheimer Straße in Weinheim

    ​Das Regierungspräsidium Karlsruhe als zuständige Planfeststellungsbehörde hat nun den Planfeststellungsbeschluss für die Herstellung eines sogenannten besonderen Bahnkörpers in der Mannheimer Straße in Weinheim erlassen. Ein besonderer Bahnkörper zeichnet sich dadurch aus, dass die Gleise getrennt von der Straße verlaufen. Das Vorhaben war von der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv) beantragt worden.

    Bisher verläuft die zweigleisige Trasse zwischen dem Haltepunkt Händelstraße und der DB-Brücke als straßenbündiger Bahnkörper in Mittellage der Mannheimer Straße. Nunmehr wird die Strecke mit einem von der Fahrbahn getrennten, besonderen Bahnkörper als Rasengleis ausgebaut. Dadurch werden die Möglichkeiten zur Gleisquerung auf die signalisierten Knotenpunkte der Mannheimer Straße konzentriert und die Unfallgefahr deutlich reduziert.

    Zudem wird die Errichtung des Rasengleises sowohl die Lärmauswirkungen senken als auch das Stadtbild der bislang versiegelten Flächen optisch aufwerten.

    Schließlich werden die Betriebsabläufe erheblich verbessert, sodass die Pünktlichkeit erhöht, Wartezeiten reduziert und Anschlussbeziehungen verlässlicher erreicht werden können. Neue Blocksignalanlagen werden es den Zügen zukünftig ermöglichen, in einem dichteren Takt zu fahren.

    „Durch diese Umbaumaßnahme wird nicht nur die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer erhöht, auch der öffentliche Personennahverkehr und die Anwohner werden profitieren. Die Verbesserung der technischen Standards und der Einsatz von Rasengleisen werden sich günstig auf die Lärmimmissionen auswirken. Zusammen mit der vom Regierungspräsidium bereits genehmigten Verlegung der Haltestelle Luisenstraße wird die Attraktivität eines zeitgemäßen Schienenverkehrs weiter gestärkt“, so Regierungspräsidentin Nicolette Kressl.

    Der Planfeststellungsbeschluss mit den Plänen liegt in der Zeit vom 14.03.2017 bis einschließlich 27.03.2017 bei der Stadt Weinheim im Foyer der Stadtbibliothek Weinheim zur Einsicht aus. Er ist auch auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Karlsruhe unter

    www.rp-karlsruhe.de

     „Abteilungen / Referat 24 - Recht, Planfeststellung / Aktuelle Planfeststellungsverfahren / Weitere Informationen Planfeststellungsbeschlüsse / Schienen“zu finden.

  • Abteilung 4
    07.03.2018
    B 3: Erneuerung der Fahrbahndecke zwischen Bühl und Sasbachried - Fertigstellung der Baumaßnahme

    ​Am Montag, 12. März 2018, wird mit den abschließenden Arbeiten zur Sanierung der Fahrbahndecke an der B 3 auf Höhe Ottersweier begonnen. Dieser Abschnitt umfasst einen rund 100 Meter langen Abschnitt der Bundesstraße sowie den Anschlussast der L 86a bei Ottersweier.

    Bei der Erneuerung dieses B 3-Abschnittes muss die Bundesstraße halbseitig gesperrt werden. Der Verkehr wird mit einer Ampelanlage geregelt, sodass die Bundesstraße in beiden Richtungen befahrbar sein wird.

    Während der gesamten Bauzeit ist allerdings die Zufahrt von der L 86a auf die B 3 nicht möglich. Der Verkehr zur B 3 wird über die Seebühlstraße und „Am Notbach“ umgeleitet. Die Umleitung ist ausgeschildert.

    Während der Sanierung der westlichen Fahrbahnseite der B 3 ist die Ausfahrt von der B 3 Richtung Ottersweier/Unzhurst noch möglich. Diese Arbeiten dauern voraussichtlich bis zum 22. März 2018.

    Im Anschluss daran werden die östliche Fahrbahnseite der B 3 und der Anschlussast zur L 86a bis voraussichtlich Ende März 2018 erneuert. Während der Arbeiten in diesem Bauabschnitt ist die Ausfahrt von der B 3 in Richtung Ottersweier/Unzhurst nicht mehr möglich.

    Gleichzeitig mit den Arbeiten an der B 3 wird ein schadhafter Bereich an der L 86a auf Höhe der Einmündung Gutenbergstraße bei der Großbuchbinderei Spinner erneuert.

    Hierzu muss die L 86a halbseitig gesperrt und die Einmündung in die Gutenbergstraße gesperrt werden. Die Verkehrsregelung auf der L86a erfolgt mit einer Baustellenampel. Der Verkehr auf der Gutenbergstraße wird an der Buchbinderei vorbei zum Hägenichkreisel geführt. In der Gutenbergstraße wird für den Zeitraum der Sanierungsarbeiten ein Parkverbot ausgeschildert.

    Die Arbeiten werden bei entsprechender Witterung rund drei Wochen in Anspruch nehmen und sollen Ende März 2018 abgeschlossen sein.
    Um die Dauer der Behinderungen zu verkürzen, werden die Arbeiten an beiden Stellen gleichzeitig ausgeführt.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer und Anlieger für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter

    www.vm.baden-wuerttemberg.de, www.baustellen-bw.de.

    Die Verkehrslage in Baden-Württemberg – jederzeit und immer aktuell mit der „VerkehrsInfo BW“-App der Straßenverkehrszentrale Baden Württemberg. Weitere Informationen zum Thema Verkehr und den Link zum kostenlosen Download finden Sie unter

    https://www.svz-bw.de.

  • Abteilung 1
    05.03.2018
    Regierungspräsidium Karlsruhe bestätigt Gültigkeit der Oberbürgermeisterwahl Bretten und weist Einspruch zurück

    ​Die Oberbürgermeisterwahl der Stadt Bretten vom 3. Dezember 2017 ist gültig. Dies ist das Ergebnis der amtlichen Wahlprüfung der Kommunalaufsichtsbehörde.

    Innerhalb der gesetzlichen Einspruchsfrist war ein Einspruch gegen die Wahl eingegangen. Diesen Einspruch hat das Regierungspräsidium Karlsruhe mit Entscheidung vom 2. März 2018 zurückgewiesen.

    Der Einspruch ist zulässig, aber unbegründet. Zwar liege ein Verstoß gegen eine wesentliche Vorschrift über die Ermittlung und Feststellung des Wahlergebnisses vor, da am Montag nach der Wahl, zur Vorbereitung der öffentlichen Sitzung des Gemeindewahlausschusses, eine verwaltungsinterne -nicht öffentliche- Sichtung der gültigen Stimmzettel erfolgte. Auch diese Vorbereitungshandlung hätte öffentlich erfolgen müssen. Die Prüfung ergab jedoch, dass das Ergebnis der Wahl durch diesen Verstoß gegen den Öffentlichkeitsgrundsatz nicht beeinflusst werden konnte. Auch habe die Prüfung keine gesetzeswidrige Wahlbeeinflussung durch den Amtsinhaber ergeben. Der Einspruch war daher zurückzuweisen.

    Gegen die Entscheidung kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Klage beim Verwaltungsgericht Karlsruhe erhoben werden. Die Entscheidung ist demnach noch nicht bestandskräftig.

  • Abteilung 5
    28.02.2018
    Entscheidung zum Hochwasserrückhalteraum Elisabethenwört - Land wird Variante „Kleine Dammrückverlegung“ beantragen
     

    ​Gemeinsame Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Karlsruhe und des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft

     

    Staatssekretär Andre Baumann und Regierungspräsidentin Nicolette Kressl haben heute (28.02.) in Dettenheim-Rußheim den Projektbegleitkreis sowie die Arbeitsgruppen zum „Rückhalteraum Elisabethenwört“ informiert, dass das Land die „Kleine Dammrückverlegung“ als Variante für das Planfeststellungsverfahren ausgewählt hat. Für diese sollen nun die Antragsunterlagen erstellt werden.

    Der Rückhalteraum Elisabethenwört ist einer von insgesamt 13 Hochwasserrückhalteräumen in Baden-Württemberg im Rahmen des „Integrierten Rheinprogramms“ (IRP). Vor Beginn des offiziellen Planfeststellungsverfahrens hat das Land hierzu im Jahr 2014 eine frühe Öffentlichkeitsbeteiligung gestartet, dabei wurden insgesamt sechs verschiedene Varianten sowie einige Untervarianten diskutiert. „Die sehr engagierte und intensive Arbeit aller Beteiligten in diesem Prozess bildet die Grundlage dafür, dass wir nun diese Entscheidung treffen konnten“, betonte Staatssekretär Andre Baumann.

    „Mit der kleinen Dammrückverlegung schlagen wir gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe“, sagte Baumann. „Wir erhöhen den Schutz der Bürgerinnen und Bürger vor einem Hochwasser und wir geben dem Rhein und den ehemaligen Rheinauen die Möglichkeit, sich auf einem Teilstück wieder ganz natürlich zu entwickeln. Außerdem erhalten wir mit der Variante das in der Bevölkerung sehr beliebte, naturschutzfachlich wertvolle Naherholungsgebiet Rußheimer Altrhein.“ Mit voraussichtlichen Investitionskosten von rund 90 Millionen Euro sei die kleine Dammrückverlegung zudem für die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler deutlich günstiger als alle anderen Varianten, betonte Baumann.

    Regierungspräsidentin Nicolette Kressl hob die Bedeutung der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung hervor. „Die Einbindung der Öffentlichkeit erfolgte bewusst sehr früh bereits vor dem Planungsbeginn, um die Betroffenen und Interessierten von Anfang an in die Planungen mit einzubeziehen. In den letzten drei Jahren konnten wir dank der aktiven Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger, der Kommunen, der Fachbehörden und Verbände, das Projekt wesentlich voranbringen. Dafür gilt allen Mitgliedern des Projektbegleitkreises sowie der Arbeitsgruppen ein ganz besonderer Dank.“ 

    „Durch die Variantenentscheidung wird ein neues Kapitel in der Planungsphase begonnen. Es folgen jetzt die Entwurfs- und Genehmigungsplanung für die ausgewählte Variante. Auch im weiteren Planungsprozess sowie dem dann anstehenden Planfeststellungsverfahren werden die Bürgerinnen und Bürger sowie die betroffenen Kommunen die Gelegenheit haben, ihre Anregungen, Bedenken und Wünsche einzubringen“, so die Regierungspräsidentin weiter.
    Begleitend zur Planungsphase wird das Regierungspräsidium in den nächsten Wochen einen weiteren Newsletter herausgeben, in welchem die kleine Dammrückverlegung und die Variantenauswahl dargestellt werden. Der Newsletter wird für alle Interessierten auf der Homepage des Regierungspräsidiums zur Verfügung stehen.


    Ergänzende Informationen:

    Als Anlagen zu dieser Pressemitteilung erhalten Sie einen Überblick zum Umsetzungsstand des IRP (Anlage 1), einen Steckbrief zur Antragsvariante „Kleine Dammrückverlegung“ (= DRV-klein, Anlage 2), sowie einen Überblick über die wichtigsten Eckpunkte der Variantenauswahl (Anlage 3).

    Zum IRP:
    1982 haben Frankreich und Deutschland vertraglich vereinbart, unterhalb der Staustufe Iffezheim den vor dem Ausbau des Oberrheins vorhandenen Hochwasserschutz wiederherzustellen, um so die hochwasserverschärfenden Auswirkungen des Oberrheinausbaus zu beseitigen. Diese Maßnahmen werden von Frankreich und den Ländern Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz unter finanzieller Beteiligung des Landes Hessen und des Bundes umgesetzt.

    In Baden-Württemberg werden die erforderlichen Maßnahmen im „Integrierten Rheinprogramm“ (IRP) zusammengefasst. Dabei schafft das Land an insgesamt 13 Standorten auf ehemaligen Aueflächen naturverträgliche Hochwasserrückhalteräume mit einem Gesamtvolumen von 167,3 Millionen Kubikmeter. Hierzu muss in den Rückhalteräumen so weit möglich eine überflutungstolerante Flora und Fauna erhalten oder wiederbegründet werden. Insgesamt wird für das IRP nach heutigem Stand mit Gesamtinvestitionskosten von knapp 1,5 Milliarden Euro gerechnet.

    Mit den Poldern Rheinschanzinsel, Altenheim, dem Kulturwehr Kehl/Straßburg und dem Polder Söllingen/Greffern sind bereits vier der insgesamt dreizehn Rückhalteräume des IRP einsatzbereit. Diese stellen mit zusammen knapp 73 Millionen Kubikmetern rund 44 Prozent des insgesamt zu erstellenden Rückhaltevolumens zur Verfügung. Unterhalb der Staustufe Iffezheim kann damit im Zusammenspiel mit den Rückhaltemaßnahmen in Frankreich bereits heute der Schutz vor einem Hochwasser sichergestellt werden, wie es statistisch alle rund 120 Jahre vorkommen kann.

    Nach derzeitiger Einschätzung ist – unter Berücksichtigung der erforderlichen Planungs- und Genehmigungsverfahren sowie der notwendigen Bauzeiten – die Fertigstellung aller IRP-Rückhalteräume und damit die Bereitstellung des vollständigen Rückhaltevolumens um das Jahr 2028 möglich.

    Weitere Informationen zum Integrierten Rheinprogramm finden Sie auf der Homepage des Umweltministeriums unter www.um.baden-wuerttemberg.de.

  • Abteilung 2
    27.02.2018
    Europa wartet! Deine Wege ins Ausland - Informationsveranstaltung zu Auslandsaufenthalten für 17- bis 30-Jährige

    VERANSTALTUNGSHINWEIS / EINLADUNG AN DIE MEDIEN

    Termin: Mittwoch, 7. März 2018
    Zeit: 17:00 Uhr
    Ort: Regierungspräsidium Karlsruhe am Rondellplatz, Meidinger-Saal im EG, Karl-Friedrich-Straße 17, 76133 Karlsruhe

    Am 7. März bietet Europe Direct Karlsruhe eine Informationsveranstaltung für junge Menschen an, die eine Zeit lang im Ausland verbringen möchten und hierfür nach geeigneten Programmen suchen.

    Vor allem im europäischen Ausland gibt es viele Möglichkeiten sich zu engagieren, fremde Kulturen kennenzulernen und Freunde fürs Leben zu finden.

    Die Auswahl an Auslandsprogrammen ist groß und ebenso vielfältig sind die Voraussetzungen, Kosten, Inhalte, Leistungen und Perspektiven. Das Europäische Solidaritätskorps, geförderte Freiwilligendienste, Au-Pair und Work & Travel sind nur einige der Möglichkeiten, die sich für einen Auslandsaufenthalt anbieten.

    Andrea Rembold (Diplom-Pädagogin, Eurodesk Stuttgart) stellt die verschiedenen Möglichkeiten vor und informiert ausführlich über die jeweiligen Bedingungen und Voraussetzungen. Außerdem berichtet eine ehemalige Teilnehmerin des Europäischen Freiwilligendiensts aus erster Hand darüber, was man in der europäischen Freiwilligenarbeit erleben kann. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, individuelle Fragen zu stellen und sich vor Ort zu den genauen Bewerbungsmodalitäten des Europäischen Freiwilligendiensts beraten zu lassen.

    Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    Europe Direct Karlsruhe ist eine regionale Anlaufstelle für EU-Themen und steht allen Bürgerinnen und Bürgern für sämtliche Fragen zu Europa kostenlos zu Verfügung.

    Diese Veranstaltung wird aus Mitteln der Europäischen Union unterstützt. Die Europäische Union übernimmt keine Haftung für die Meinungen, die im Zusammenhang mit dieser Veranstaltung geäußert werden

    Zu dieser Veranstaltung sind Sie herzlich eingeladen. Über eine zusätzliche Ankündigung der Veranstaltung in den nächsten Tagen würden wir uns sehr freuen.

    Für weitere Fragen erreichen Sie Europe Direct Karlsruhe über die Pressestelle des Regierungspräsidiums.

  • Abteilung 2
    23.02.2018
    Auftaktveranstaltung zur Initiative „Baukultur Kraichgau“: - Architektenkammer und Regierungspräsidium Karlsruhe stellen Auszeichnungsverfahren als ersten Baustein vor

    ​Die Stärkung der Baukultur in den Städten und Gemeinden ist ein wichtiger Faktor für den Erfolg als Wohn- und Wirtschaftsstandort. Attraktive, individuelle Stadt- und Ortsbilder, vor allem lebendige und vielgestaltige Innenstädte und Ortskerne sind gefragte und unverzichtbare Qualitäten. Baukultur erfasst als ganzheitliches Thema darum unterschiedlichste Bereiche und Facetten des Planens, Bauens und Gestaltens in den Städten und Gemeinden. Um den kreativen Dialog über Chancen und Perspektiven der regionalen Baukultur zu befördern, haben die Architektenkammer Baden-Württemberg im Kammerbezirk Karlsruhe, das Regierungspräsidium Karlsruhe und das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg die Initiative „Baukultur Kraichgau“ als gemeinsam getragenes Projekt gestartet. Aktuelle Erkenntnisse und Erfahrungen aus Wissenschaft und Praxis sollen ebenso wie die Kommunikation guter Beispiele genutzt werden, die Qualität des Bauens in der Region nachhaltig zu sichern und zu fördern.

    Zum Auftakt der Initiative „Baukultur Kraichgau“ hatten Regierungspräsidentin Nicolette Kressl und der Präsident der Architektenkammer Baden-Württemberg, Markus Müller, heute Nachmittag (22.2.2018), kommunale und regionale Verantwortungsträger, Planer aller Fachrichtungen, sowie Vertreter von Wirtschaft, Tourismus und Verwaltung zu einem intensiven Gedanken- und Erfahrungsaustausch nach Oberderdingen eingeladen. Verschiedene Beiträge aus Wissenschaft und Praxis rundeten das Programm ab. Die Architektenkammer Baden-Württemberg und das Regierungspräsidium Karlsruhe stellten als ersten Baustein der Initiative „Baukultur Kraichgau“ das Auszeichnungsverfahren vor, das im März 2018 starten wird. „Ziel des Auszeichnungsverfahrens ist es, herausragende Projekte und Projektideen zu prämieren, um Beispiele guten Bauens und Planens aufzuzeigen und für das Thema insgesamt zu sensibilisieren“, erläuterte Regierungspräsidentin Nicolette Kressl. „Mit diesem Projekt möchten wir einen Beitrag dazu leisten, die Identifikation der Bevölkerung mit ihrem Lebens- und Wohnort und gleichzeitig das Bewusstsein für die lokale Baukultur zu stärken“ ergänzte Andreas Grube, Vorsitzender im Kammerbezirk Karlsruhe der Architektenkammer Baden-Württemberg.

    Im Rahmen dieses Verfahrens können in den Jahren 2008-2017 errichtete Bauwerke und Projekte, aber auch Konzepte und Planungen für Vorhaben in den Gemeinden eingereicht werden. Teilnahmeberechtigt sind Kommunen, private und öffentliche Bauherren sowie Architekten und Ingenieure, Innenarchitekten, Stadtplaner und Landschaftsarchitekten. Über die Auszeichnungen wird im Herbst 2018 eine fachkundige Jury entscheiden. Die Urkunden und Plaketten werden in einer Abschlussveranstaltung Anfang 2019 verliehen. Die ausgezeichneten Projekte und Konzepte werden in einer Dokumentation und mit einer Wanderausstellung gewürdigt und der Öffentlichkeit vorgestellt.


    Hintergrundinformation
    Die Initiative „Baukultur Kraichgau“ ist Bestandteil der Landesinitiative Baukultur Baden-Württemberg und wird in diesem Rahmen vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg unterstützt und gefördert. Die Stärkung der Baukultur in den unterschiedlichen Regionen ist ein Schwerpunkt der Landesinitiative. “Baukultur Kraichgau“ steht im Kontext mit den Initiativen „Baukultur Schwarzwald“ (Regierungs- und Kammerbezirk Freiburg) und „Baukultur Schwäbische Alb“ (Regierungs- und Kammerbezirk Tübingen) und will wie diese den Blick auf regionale bauliche Qualitäten lenken und zu einem Planen und Bauen anregen, das die nachhaltige Entwicklung der Städte und Gemeinden in der Region als Wohn- und Wirtschaftsstandort mit Stärkung ihrer lokalen Eigenart und Identität  in hoher städtebaulicher und gestalterischer Qualität zum Ziel hat. Die Initiative setzt darauf, weitere Akteure und Mitstreiter in der Region zu gewinnen und die Bildung eines regionalen Netzwerks zur Stärkung der Baukultur anzustoßen. Neben dem öffentlichen Dialog gehört dazu auch die Auseinandersetzung am praktischen Beispiel, um den Blick und das Verständnis dafür zu schärfen, was gutes Bauen ermöglicht, und wie dessen Gelingen zur Lebensqualität und zum guten Miteinander in Städten und Gemeinden beitragen kann. Eine starke regionale Baukultur kann zugleich auch ein wertvoller Beitrag zur Stärkung der regionalen Identität sein und die Region dabei unterstützen, über die regionalen Grenzen hinaus positiv wahrgenommen zu werden.

  • Abteilung 1
    23.02.2018
    Ausstellung zur Kriminalprävention im Regierungspräsidium Karlsruhe am Rondellplatz / Vorbeugung durch Informationen und Filme
    Gemeinsame Pressemitteilung von Regierungspräsidium und Polizeipräsidium Karlsruhe:
     
    Begleitend zur Internationalen Kalenderschau Gregor Calendar Award 2018, die noch bis Sonntag, 18. März 2018 im Regierungspräsidium Karlsruhe am Rondellplatz zu sehen ist, haben Interessierte nun erstmalig die Möglichkeit, sich im Regierungspräsidium auch über aktuelle Deliktsfelder der Kriminalität zu informieren und zu erfahren, wie nachhaltiger Schutz vor Kriminalität im Alltag funktioniert.

    Hierzu präsentiert das Polizeipräsidium Karlsruhe ab Dienstag, 27. Februar 2018 bis Sonntag, 11. März 2018 täglich – auch an den Wochenenden – von jeweils 11 bis 18 Uhr eine interaktive Ausstellung zur Kriminalprävention im Foyer des Gebäudes in die Kalenderschau. Als besonderer Blickfang dient ein Polizeistreifenwagen der Marke VW Käfer aus dem Jahr 1971.

    Am Eröffnungstag (Dienstag, 27. Februar 2018) steht ganztags ab 11.30 Uhr bis 18 Uhr ein Polizeibeamter für Fragen und Auskünfte im Regierungspräsidium am Rondellplatz zur Verfügung.

    Inhaltlich gilt das Interesse vor allem dem Wohnungseinbruchsdiebstahl und sonstigen Betrugsmaschen, wie zum Beispiel dem „Enkeltrick“ oder „Falsche Polizeibeamte“. Darüber hinaus werden neue „moderne“ Kriminalitätsphänomene wie Mediengefahren, Cybermobbing und religiös oder politisch motivierter Extremismus thematisiert.

    Teil der Ausstellung ist auch der polizeiliche Opferschutz. Er bietet Betroffenen von Straftaten, Verkehrsunfällen oder sonstigen Unglücksfällen Beistand und weitergehende professionelle Hilfe- und Beratungsleistungen.

    Mit der Ausstellung zur Kriminalprävention unterbreitet das Referat Prävention des Polizeipräsidiums Karlsruhe an ständig wechselnden Standorten im Präsidiumsbereich das Angebot, sich aktiv über typische Deliktsfelder sowie immer präsenter werdende Phänomene der Kriminalität zu informieren. Die Aufklärung über die jeweiligen Gefahren, Sensibilisierung und die Vermittlung umfassenden Wissens darüber, wie effektiver und nachhaltiger Schutz funktionieren, sind die primären Ziele dieser Aktion.

    Als „visuelles Lockmittel“ dienen große Stellwände, die aktuelle Brennpunktthemen wie Mediengefahren, Einbruchschutz und sonstige Betrügereien kompakt darstellen. Multimediale Einheiten mit zahlreichen realitätsnahen Filmsequenzen sowie Kurzfilme zu Entstehung und Erscheinungsformen von Extremismus, die über interaktive Medienpulte abgespielt werden können, machen die Ausstellung abwechslungsreich.

    Hinsichtlich Mediengefahren stehen die Risiken für Kinder und Jugendliche im Umgang mit sozialen Netzwerken im Vordergrund, wohingegen sich die Thematik Einbruch im Schwerpunkt mit dem Erkennen von Schwachstellen an Gebäuden und wirksamem Schutz vor Einbrechern beschäftigt.

    Kostenlose Infomaterialien zum Mitnehmen runden die Ausstellung ab.

    Geöffnet hat die Ausstellung täglich ab Dienstag, 27. Februar, bis Sonntag, 11. März 2018 – auch an den Wochenenden – jeweils von 11 bis 18 Uhr.

    Hinweis für Medienvertreter:

    Zur Eröffnung der Ausstellung am Dienstag, 27. Februar, 11.30 Uhr, sind Sie herzlich eingeladen. Vertreter der Polizei stehen für ein Gespräch zur Verfügung. 
  • Abteilung 4
    23.02.2018
    L 83: Stützwand und Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Wiedenfelsen und Sand

    ​Die L 83 wird zwischen dem Parkplatz Wiedenfelsen und der Kreuzung mit der  B 500 bei Sand im Zeitraum vom 05. bis 16. März 2018 voll gesperrt.

    Notwendig wird die Vollsperrung, weil in dieser Zeit zwischen Wiedenfelsen und Sand für Voruntersuchungen des nächsten Sanierungsabschnitts umfangreiche Bohrungen und Rammsondierungen an den Stützwänden und der Fahrbahn durchgeführt werden. Die Forstverwaltung nutzt die Vollsperrung der L 83 und wird in diesem Bereich Baumernte- und Wegarbeiten durchführen. Außerdem werden die noch fehlenden Anfangs- und Endkonstruktionen der Schutzeinrichtungen für die im letzten Jahr sanierte Stützwand montiert. Im weiteren Verlauf werden an zwei Stellen der bereits sanierten Fahrbahn Mängel beseitigt.

    Der Verkehr wird über die L 83a, K 3765 und die B 500 umgeleitet. Eine entsprechende Umleitungsbeschilderung wird eingerichtet. Der Parkplatz beim Wiedenfelsen bleibt aus Richtung Bühlertal erreichbar. Über das Wochenende vom 9. – 11. März 2018 wird die Vollsperrung aufgehoben.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen der Verkehrsteilnehmer bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter

    www.vm.baden-wuerttemberg.de, www.baustellen-bw.de.

    Die Verkehrslage in Baden-Württemberg – jederzeit und immer aktuell mit der „VerkehrsInfo BW“-App der Straßenverkehrszentrale Baden Württemberg. Weitere Informationen zum Thema Verkehr und den Link zum kostenlosen Download finden Sie unter

    https://www.svz-bw.de.

  • Abteilung 4
    23.02.2018
    Halbseitige Sperrung der L 410 wegen Brückensanierung bei Horb-Dettingen

    ​Ab Montag, den 26. Februar 2018, werden im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe Sanierungsarbeiten an zwei Brücken im Zuge der L 410 bei Horb- Dettingen durchgeführt. Zur Durchführung der Arbeiten wird die Landesstraße im Bereich der Bauwerke halbseitig gesperrt. Die Verkehrsregelung erfolgt durch eine Ampelanlage. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Mitte Mai 2018 andauern.

    Mit den Instandsetzungsarbeiten wurde bereits im vergangenen Jahr begonnen, diese konnten aber in Folge der Abhängigkeiten von der Deutschen Bahn nicht wie geplant abgeschlossen werden. In der ersten Jahreshälfte werden nun an den noch nicht sanierten Brückenhälften Belag, Kappen, Geländer und Schutzeinrichtung erneuert.

    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme betragen rund 1,1 Millionen Euro und werden vom Land Baden-Württemberg getragen.


    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen der Verkehrsteilnehmer bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter

    www.vm.baden-wuerttemberg.de, www.baustellen-bw.de.

    Die Verkehrslage in Baden-Württemberg – jederzeit und immer aktuell mit der „VerkehrsInfo BW“-App der Straßenverkehrszentrale Baden Württemberg. Weitere Informationen zum Thema Verkehr und den Link zum kostenlosen Download finden Sie unter

    https://www.svz-bw.de.

  • Abteilung 1
    23.02.2018
    gregor international calendar award 2018
    „Schaufenster der Kreativwirtschaft“: bis 18. März 2018 sind über 800 Werbe- und Verlagskalender aus aller im Regierungspräsidium Karlsruhe am Rondellplatz zu sehen
    Fotografische Glanzleistungen, technische Überraschungen und Design-Highlights warten auf die Besucher der Internationalen Kalenderschau „gregor international calendar award 2018“, die gestern von Regierungspräsidentin Nicolette Kressl eröffnet wurde. „In einer Welt, die von vielen als immer hektischer, kurzlebiger und reizüberflutet erlebt wird, schaffen Kalender optische Ruhezonen und erlauben den Augen und den Sinnen, sich ganz einem einzigen Motiv pro Monat zu widmen“, lobte die Karlsruher Regierungspräsidentin die Aspekte der „Entschleunigung“ und des „Innehaltens“, die durch gut gemachte Kalender ermöglicht würden. Nicolette Kressl bekannte: „Ich bin selber ein Fan von Kalendern, denn das Umblättern des Kalenderblattes macht anders als bei digitalen Kalendern bewusst und greifbar, wie das Jahr voranschreitet und Zeit vergeht.“

    Als Zeichen für die „besondere Innovationskraft des Landes“ und die Bedeutung der Kreativwirtschaft deutete Ministerialdirigent Norbert Eisenmann vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau die Tatsache, dass unter den Herausgebern der Siegerkalender auch viele baden-württembergische Unternehmen zu finden seien. Denn Baden-Württemberg sei mehr als Auto- und Maschinenbauindustrie: „31.000 Kreativ-Unternehmen mit 230.000 Beschäftigten und 25 Milliarden Euro Umsatz stehen für den Erfolg unkonventioneller Geister und Querdenker, die Neues schaffen und den Wandel zur Digitalisierung positiv gestalten“, erklärte Norbert Eisenmann für das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg. Daher sei die Förderung des calendar awards durch Ministerium und Regierungspräsidium einer von vielen Ansätzen die Kreativwirtschaft zu unterstützen nachweislich erfolgreich: der Umsatz je Kreativunternehmen liege in Baden-Württemberg um rund 24 Prozent höher als im bundesweiten Durchschnitt. Die Einführung in die Ausstellung übernahmen Friedrich Müller vom Graphischen Klub Stuttgart und Anette Ahr vom Wirtschaftsministerium. Sie stellten die Preisträger vor und wiesen auf die zahlreichen gestalterischen und drucktechnischen Feinheiten hin, die Grundlage für die Preisverleihungen durch namhaft besetzte Jurys waren. Insgesamt gebe es in Deutschland 7.500 im Buchhandel gelistete Kalender – ein Markt, der vor 20 Jahren von Einigen als „Auslaufmodell“ bezeichnet wurde, der aber seit Jahren an Beliebtheit und Marktbedeutung zunehme. Alle 58 Preisträger hätten sich, so Friedrich Müller und Anette Ahr, in den Jurys durch Gestaltung, Originalität, Design und Druckqualität durchgesetzt. Und bei jedem Preisträger frage sich jedes Jurymitglied: „Will ich wirklich einen ganzen Monat lang auf dieses Motiv blicken?“, erklärte Friedrich Müller augenzwinkernd eines der zahlreichen Kriterien.

    Noch bis Sonntag, 18. März 2018, können Anhänger der Kalenderkunst in die bunte und vielfältige Welt der Kalender eintauchen. Im Regierungspräsidium Karlsruhe am Rondellplatz warten mehr als 800 Werke auf die Besucherinnen und Besucher. Veranstaltet wird die Ausstellung vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg und dem Regierungspräsidium Karlsruhe in Zusammenarbeit mit dem Graphischen Klub Stuttgart e. V. und dem Verband Druck und Medien in Baden-Württemberg. Der gregor international calendar award 2018, bei dem auf über 700 Quadratmetern Werbe- und Verlagskalender aus aller Welt gezeigt werden, ist zugleich auch einer der bedeutendsten Wettbewerbe der Druck- und Medienbranche in Europa.

    Die Kreativität der Kalenderverlage zeigt Erfolge: Kalender erfreuen sich wachsender Beliebtheit. So berichtet der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, dass der Kalendermarkt wächst. Damit setzt er sich positiv gegen den Trend des leicht rückläufigen Büchermarktes ab. Alleine in den ersten neun Monaten 2017 stieg der Umsatz mit Kalendern um 8,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der gregor international calendar award 2018 ist vom 23. Februar bis 18. März 2018, dienstags bis sonntags jeweils von 11 bis 18 Uhr im Regierungspräsidium am Rondellplatz, Karl-Friedrich-Straße 17, 76133 Karlsruhe, zu sehen.
    Der Eintritt ist frei.

    Weitere Informationen finden Sie hier.

  • Abteilung 4
    22.02.2018
    L 398: Vollsperrung zwischen Horb-Dießen und Horb-Dettlingen

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe werden auf der L 398 zwischen Horb-Dießen und Horb-Dettlingen vom 26. Februar bis 2. März 2018 Sanierungsarbeiten an einer Stützwand sowie Forstarbeiten durchgeführt.

    Die vorhandene Stützwand mit einer Länge von rund 20 Metern ist nicht mehr standsicher und wird durch einen Neubau ersetzt. Die Kosten belaufen sich auf 25.000 Euro und werden vom Land Baden-Württemberg getragen.

    Für die Arbeiten muss die Landesstraße voll gesperrt werden. Die Umleitung wird über die K 4703 Bittelbronn und weiter über die B 28 (L 370 alt) und über die K 4779 durch Rexingen sowie über die L 398 (B 14 alt) ausgeschildert. Die Umleitung in Gegenrichtung verläuft analog.

    Von der Umleitung des Verkehrs ist auch der Busverkehr auf der Linie Freudenstadt – Horb betroffen. Der Umleitungsfahrplan mit den geänderten Abfahrtszeiten wird an den Bushaltestellen durch Aushang bekannt gegeben.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Anwohner und Verkehrsteilnehmer für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter

    www.vm.baden-wuerttemberg.de, www.baustellen-bw.de.

    Die Verkehrslage in Baden-Württemberg – jederzeit und immer aktuell mit der „VerkehrsInfo BW“-App der Straßenverkehrszentrale Baden Württemberg.

    Weitere Informationen zum Thema Verkehr und den Link zum kostenlosen Download finden Sie unter

    https://www.svz-bw.de.

  • Abteilung 4
    22.02.2018
    Knotenpunkt Rastatt (B 462 / B 3 / B 36 / L 77a) - Unterbrechung beim Fahrbahneinbau

    ​Die Asphaltarbeiten im Rahmen der Erneuerung des Knotenpunktes Rastatt mussten witterungsbedingt erneut unterbrochen werden.
    Nachdem die Arbeiten nach Problemen mit der hydraulisch gebunden Tragschicht Mitte der letzten Woche wieder aufgenommen werden konnten, mussten sie jetzt nach dem Einbau der Asphalttragschicht aufgrund der kalten Witterung erneut eingestellt werden. Sobald die Temperaturen den weiteren Asphalteinbau (Binder und Decke) wieder zulassen, werden die Arbeiten fortgesetzt. Ziel des Regierungspräsidiums ist es weiterhin, das Bauende Anfang Juni einzuhalten.

    Aktuell werden im Bereich des Tunnelvorfeldes der L 77a die Vorarbeiten für die Anpassung der Tunneltechnik durchgeführt, damit bis zur Herstellung des neuen Fahrstreifens die neue Höhenkontrolle und die Wechselverkehrszeichen eingebaut und die Programmierung des Tunnels vorbereitet werden können. Dieser Teilabschnitt der L 77a muss während der Osterferien 2018 unter Vollsperrung gebaut werden.

    Die Kosten der Gesamtbaumaßnahme betragen rund 3,5 Millionen Euro und werden zum größten Teil vom Bund getragen.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter

    www.vm.baden-wuerttemberg.de, www.baustellen-bw.de.

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  • Abteilung 4
    21.02.2018
    Straßenbaubilanz 2017 - Regierungspräsidentin Nicolette Kressl: Rund 252 Millionen Euro für den Straßenbau im Regierungsbezirk Karlsruhe

    ​„Bund und Land haben im letzten Jahr rund 252 Millionen Euro in das Bundes- und Landesstraßennetz im Regierungsbezirk Karlsruhe investiert. Das sind rund 29 Millionen Euro mehr als im Jahr 2016“, bilanziert Regierungspräsidentin Nicolette Kressl. In das Bundesfernstraßennetz konnten rund 183 Millionen und in das Landesstraßennetz rund 44 Millionen Euro investiert werden. Hinzu kommen erforderliche Ingenieuraufträge zur Vorbereitung und Abwicklung der Projekte in Höhe von rund 16 Millionen Euro. Mit rund 9 Millionen Euro wurden zudem der kommunale Straßenbau und die kommunalen Rad- und Fußverkehrsanlagen in den Städten und Gemeinden gefördert.

    „Die Mobilität auf den Straßen mit dem Erhalt und der Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur dauerhaft zu sichern, ist eine Kernaufgabe des Regierungspräsidiums“, so Regierungspräsidentin Nicolette Kressl.

    Auf den Autobahnen wurden auch im Jahr 2017 Fahrbahnschäden von Grund auf und nachhaltig behoben. So wurden zum Beispiel auf der A 5 zwischen Ettlingen und Rastatt kostenintensive Belagserneuerungen durchgeführt.
    „Solche Baumaßnahmen stellen höchste Anforderungen an die Bauvorbereitung. Zum optimalen Ablauf wird von der Straßenbauverwaltung eine umfangreiche Bauprogramm- und Betriebsplanung betrieben“, betont die Regierungspräsidentin.

    Im Bereich Neubau und Erweiterung der Bundesautobahnen wurde mit den vorbereitenden Arbeiten entlang der A 8 bei Pforzheim begonnen. Für den Bau der sogenannten Enztalquerung zwischen Pforzheim Nord und Süd sind in den kommenden Jahren Kosten in Höhe von rund 140 Millionen Euro veranschlagt.

    Bund und Land investierten auch im Jahr 2017 Millionenbeträge in den Bau von Ortsumgehungen sowie in den Um- und Ausbau der Bundesstraßen und in den Neu- und Ausbau der Landesstraßen. Als finanzielle Schwerpunkte nennt Nicolette Kressl die Ortsumgehung Adelsheim (B 292), die Westtangente Pforzheim (B 463), die Stuttgarter Straße in Freudenstadt (B 28) sowie den Beginn des Ausbaus der L 536 zwischen Wilhemsfeld und Altneudorf und der L 602 zwischen Rußheim und Huttenheim.

    Die Erhaltung des bestehenden Straßennetzes ist von besonderer Bedeutung und hat hohe Priorität. Im Regierungsbezirk Karlsruhe wurde im Jahr 2017 eine Fülle von Erhaltungsmaßnahmen umgesetzt. So wurden zum Beispiel Millionenbeträge in den Erhalt der B 36 zwischen Karlsruhe-Neureut und Leopoldshafen, der B 10 zwischen Wilferdingen und dem Ersinger Kreuz und der B 37 zwischen Neckargemünd und Kleingemünd investiert. Begonnen wurde im vergangenen Jahr mit der Sanierung der L 351-Ufermauer bei Lautenhof und mit der Sanierung von Teilabschnitten in der Ortsdurchfahrt Bad Wildbad. 

    „Investitionen in den Radwegebau leisten einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und tragen nicht zuletzt auch zur Entlastung der Umwelt bei“, so Regierungspräsidentin Kressl. So wurde zum Beispiel entlang der L 409 mit dem Glatttalradweg begonnen.

    Von großer Bedeutung für den kommunalen Straßenbau und die kommunale Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur sind die Förderprogramme nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz. Mit den jährlich fortgeschriebenen Programmen werden schwerpunktmäßig der Bau und der Ausbau von innerörtlichen und verkehrswichtigen Straßen der Kommunen sowie Fuß- und Radwege bezuschusst. Die Kommunen im Regierungsbezirk Karlsruhe erhielten auf diese Weise im letzten Jahr Fördermittel in Höhe von rund 9 Millionen Euro.

    Nachfolgend sind exemplarisch Maßnahmen aufgeführt, die im letzten Jahr begonnen, weitergeführt oder fertiggestellt wurden:


    Bundesfernstraßen:

    Neu- und Ausbau BAB:
    A 8, Pforzheim Nord – Pforzheim Süd „Enztalquerung“, (Länge:  4,8 Kilometer; Kosten: rd. 140 Millionen Euro)

    Erhaltung BAB:
    A 5, Fahrbahndeckenerneuerung (FDE) Ettlingen Ost,  AS Ettlingen bis AS Rastatt Nord, (Länge: 10,0 Kilometer; Kosten: rd. 21,7 Millionen Euro
    A 6, FDE Sandhofen – Landesgrenze Rh-Pf. bis AD Viernheim, (Länge: ca. 7,6 Kilometer; Kosten: rd. 26,4 Millionen Euro
    A 656, BW-Sanierung Bahnbrücke MA-Friedrichsfeld, (Kosten: rd. 19,5 Millionen Euro

    Neu- und Ausbau Bundesstraßen:
    B 292, Ortsumgehung Adelsheim, (Kosten: rd. 40 Millionen Euro
    B 463, Westtangente Pforzheim – 1. Bauabschnitt bis L 562, (Kosten 1. BA rd. 20,5 Millionen Euro; Kosten Gesamtprojekt: rd. 80 Millionen Euro)

    Um- und Ausbau Bundesstraßen:
    Fertigstellung B 28, Ausbau Stuttgarter Straße in Freudenstadt, (Länge: 2,0 Kilometer; Gesamtkosten: rd. 26,7 Millionen Euro, davon Bund 22,6 Millionen Euro)
    Fertigstellung B 35, Knoten B 3 „Prinz Max“ in Bruchsal, (Gesamtkosten: rd. 3,6 Millionen Euro)

    Erhaltung Bundesstraßen:
    B 3, FDE Bußmatten - Sasbachried, (Länge: 6,2 Kilometer; Kosten: rd. 5,1 Millionen Euro)
    B 10, FDE Wilferdingen – Ersinger Kreuz, (Länge: 5,0 Kilometer; Kosten: rd. 4,5 Millionen Euro)
    B 36, FDE KA-Neureut – Leopoldshafen, (Länge: 2 x 7,0 Kilometer; Kosten: rd. 6,1 Millionen Euro)
    B 37, FDE Neckargemünd – Kleingemünd, (Länge: 2,5 km; Kosten: rd. 3,1 Millionen Euro)


    Tank- und Rastanlagen:
    A 5, Erweiterung der TuR Bühl, (es werden dort am Ende 127 LKW-Stellplätze vorhanden sein; Gesamtkosten: rd. 16,6 Millionen Euro)

    Landesstraßen:

    Neu- und Ausbau Landesstraßen:
    Beginn L 536, Ausbau Wilhelmsfeld – Altneudorf, (Länge: 1,7 Kilometer; Kosten: rd. 6,9 Millionen Euro)
    Beginn L 602, Ausbau zwischen Rußheim und Huttenheim, (Länge: 2,3 Kilometer; Kosten: rd. 5,9 Millionen Euro)
    Landesradwege:
    Beginn L 409, Glatttalradweg BA 1 (Kosten: rd. 500.000,- Euro)
    Erhaltung Landesstraßen:
    Beginn L 351, Ufermauer bei Lautenhof incl. OD Bad Wildbad, (Kosten: rd. 1,4 Millionen Euro)
    Fertigstellung L 351, Meisterntunnel Bad Wildbad - Fluchtstollen, (Länge: rd. 1,7 Kilometer; Gesamtkosten: rd. 14,7 Millionen Euro)

    Förderung Kommunaler Vorhaben:

    Kommunaler Straßenbau:
    K 4547 / L 565, Umbau Knotenpunkt bei Straubenhardt-Schwann zum Kreisverkehr, Enzkreis (Gesamtkosten: ca. 1,15 Mio. €, Zuschuss: rd. 0,12 Millionen Euro)
    K 4574, Westtangente Illingen, Enzkreis (Gesamtkosten: rd. 3,35 Millionen Euro, Zuschuss: rd. 1,33 Millionen Euro)
    Kommunale Rad- und Fußverkehrsanlagen:
    Neubau nördliche Rampe an Rad- und Gehwegüberführung über Riedbahn, Stadt Mannheim (Gesamtkosten: rd. 3,39 Millionen Euro, Zuschuss: rd. 1,02 Millionen Euro)
    K 3502, Radweg Obergrombach - Helmsheim, Landkreis Karlsruhe (Gesamtkosten: rd. 971.000 Euro, Zuschuss: rd. 388.000 Euro)


    Hintergrund:

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe steuert und koordiniert sowohl die Finanz-planung als auch die technische Planung im Straßen- und Brückenbau für Bundesautobahnen, Bundes- und Landesstraßen einschließlich des dazugehörigen Radwegenetzes für den Regierungsbezirk Karlsruhe.

    Zu den operativen Aufgaben gehören der Bau und Ausbau von Bundesautobahnen und Bundesstraßen in Auftragsverwaltung für den Bund und der Bau und Ausbau der Landesstraßen.

    Darüber hinaus ist die Abteilung Straßenwesen und Verkehr zuständig für die Unterhaltung und den sicheren Betrieb der Bundesautobahnen A 5, A 6, A 61,
    A 656 und A 8. Insgesamt sind etwa 300 Kilometer Bundesautobahnen und rund 3.100 Kilometer Bundes- und Landesstraßen zu betreuen.

    Besondere Schwerpunkte der Abteilung Straßenwesen und Verkehr sind:

    - die Erstellung und Fortschreibung von Straßenbau- und Finanzierungsplänen,
    - die Förderung des kommunalen Straßenbaus sowie der kommunalen Rad- und Fußverkehrsanlagen mit staatlichen Zuschüssen,
    - die technische Planung von Straßen sowie Brücken und Tunnelbauwerken einschließlich der erforderlichen Umweltverträglichkeitsstudien und landschaftspflegerischen Begleitpläne, Lärm- und Schadstoffuntersuchungen,
    - das Management des Betriebs- und Unterhaltungsdienstes der Bundesauto-bahnen,
    - die Baudurchführung und Vertragsabwicklung aller Baumaßnahmen für Bundesautobahnen, Bundes- und Landesstraßen einschließlich Prüfung der eingesetzten Straßenbaustoffe.

  • Abteilung 7
    16.02.2018
    „Begegnung der Schulmusik“ in Bruchsal - Kooperationsprojekt Netzwerk YesJazz geht erfolgreich ins fünfte Jahr - Konzert im Bürgerzentrum Bruchsal am Freitag, 23. Februar 2018

    ​Die Kooperation des Regierungspräsidiums Karlsruhe, Abteilung Schule und Bildung, und der Stadt Bruchsal im Bereich Musik besteht schon viele Jahre. Die sehr erfolgreiche Zusammenarbeit zeigt sich insbesondere darin, dass herausragende Maßnahmen und Projekte, wie zum Beispiel Musikbegegnungen zum Tag der deutschen Einheit, Schultanzbegegnungen, Schulorchestertage, etc. in Bruchsal vielbeachtet und mit einer äußerst positiven Resonanz veranstaltet werden konnten.

    Als neues Kooperationsprojekt wurde im Jahr 2014 das Netzwerk YES-JAZZ initiiert. Im Rahmen dieses Netzwerks werden Jazzcombos und Bigbands an Bruchsaler Schulen gefördert. Die Förderung besteht darin, dass die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit erhalten, mit renommierten Jazzprofis der Musik- und Kunstschule Bruchsal musikalisch zu arbeiten und mitzuerleben, wie Jazz-Profis an schwierige Aufgaben herangehen. Das Kooperationsprojekt des Regierungspräsidiums Karlsruhe mit der Stadt Bruchsal, der Musik- und Kunstschule Bruchsal und der Bruchsaler Bildungsstiftung wird gefördert durch die Sparkasse Kraichgau.

    Mit vielen wertvollen Tipps und Hilfen werden die Schülerinnen und Schüler motiviert, musikalisch weiter an sich zu arbeiten. Die Jazz-Dozenten der Musikschule haben in  der Zeit von Oktober 2017 bis Januar Februar 2018 als Coaches in einzelnen Proben bzw. Workshops der Schulbands das entsprechende Know-How vermittelt. 

    An der dritten Phase des Netzwerks Yes-Jazz sind folgende Schulen aus Bruchsal beteiligt:

    - Musik- und KunstschuleMusik- und Kunstschule
    . Justus-Knecht-Gymnasium
    . Gymnasium St. Paulusheim
    . Heisenberg-Gymnasium
    . Handelslehranstalt
    . Albert-Schweitzer-Realschule
    . Joss-Fritz- Realschule
    . Schönborn-Gymnasium

    Zum Abschluss der Kooperationsphase findet am Freitag, 23. Februar 2018, um 19 Uhr, ein Benefizkonzert im Bürgerzentrum Bruchsal statt. Das öffentliche Konzert wird in Zusammenarbeit des Regierungspräsidiums Karlsruhe mit der Stadt Bruchsal veranstaltet. Die Schirmherrschaft  für das Konzert hat Bruchsals Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick übernommen.

    Die Konzertbesucher erwartet ein breitgefächertes Jazz-Programm, das die mitwirkenden Schülerinnen und Schüler im Rahmen ihrer Proben erarbeitet haben. Zusätzlich werden zwei Formationen der Musik- und Kunstschule Bruchsal (MuKs) dieses Benefizkonzert mitgestalten: Die Nachwuchs- Bigband und das überregional bekannte und in Fachkreisen sehr geschätzte Bruchsaler Jazz Orchester.

    Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen und leisten einen wichtigen Beitrag zur Finanzierung des auf Dauer angelegten Projektes.

    Kontaktadressen bei Rückfragen:

    Stadt Bruchsal, Schul- und Sportamt
    Schulamtsleiter Rainer Rapp,
    Telefon: (07251) 79-216
    E-Mail: rainer.rapp@bruchsal.de

    oder

    Regierungspräsidium Karlsruhe, Abteilung Schule und Bildung,
    Musikreferent Reiner Senger,
    Telefon: (0721) 926-4447

    E-Mail: reiner.senger@rpk.bwl.de

  • Abteilung 4
    15.02.2018
    B 463 Westtangente Pforzheim: halbseitige Sperrung der Landesstraße 562 (Dietlinger Straße) ab Dienstag, 20.2., bis Freitag, 9.3.2018

    ​Seit Mitte Januar 2018 werden im Rahmen des ersten Bauabschnitts der Baumaßnahme „B 463 Westtangente Pforzheim“ großflächige Erdarbeiten nördlich der Dietlinger Straße (L 562) durchgeführt. Zur Zeit wird der neu zu errichtende Straßendamm der künftigen B 463 geschüttet sowie der Erdabtrag für die westlich der neuen Trasse gelegenen Anschlussrampe ausgeführt. Aufgrund der guten Witterungsbedingungen der letzten Tage sind die Erdarbeiten zwischen der L 562 und dem ehemaligen Römerwestweg, dem Viehweg, inzwischen soweit gediehen, dass bereits ab dem 20.2.2018 mit den vorbereitenden Erd- und Entwässerungsarbeiten, unter anderem den Kanal- und Kabelquerungen, für den Anschluss der neuen Rampe der künftigen B 463 an die bestehende L 562 begonnen werden kann. Für die hierfür erforderlichen Arbeiten wird ab Dienstag, 20.2., bis einschließlich Freitag, 9.3.2018, eine halbseitige Sperrung der L 562 notwendig. Die Verkehrsführung auf der L 562 erfolgt für die Dauer der Anschlussarbeiten durch eine Baustellenampel, die verkehrsabhängig geschaltet wird.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter

    www.vm.baden-wuerttemberg.de, www.baustellen-bw.de.

    Die Verkehrslage in Baden-Württemberg – jederzeit und immer aktuell mit der „VerkehrsInfo BW“-App der Straßenverkehrszentrale Baden Württemberg. Weitere Informationen zum Thema Verkehr und den Link zum kostenlosen Download finden Sie unter

    https://www.svz-bw.de.

  • Abteilung 1
    15.02.2018
    gregor international calendar award 2018 - Im Regierungspräsidium Karlsruhe am Rondellplatz sind über 800 Werbe- und Verlagskalender aus aller Welt zu sehen

    ​Eintauchen in die bunte und vielfältige Welt der Kalender: diese Möglichkeit bietet sich vom 23. Februar bis 18. März 2018 im Regierungspräsidium Karlsruhe am Rondellplatz. Auf mehr als 800 Werke mit fotografischen Glanzleistungen, technischen Überraschungen und Design-Highlights, können sich Besucherinnen und Besucher freuen.

    Am Donnerstag, den 22. Februar 2018, wird Regierungspräsidentin Nicolette Kressl um 18 Uhr die Ausstellung „gregor internation calendar award 2018“ eröffnen. Anschließend spricht Ministerialdirigent Norbert Eisenmann, Abteilungsleiter im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg ein Grußwort, bevor Friedrich Müller vom Graphischen Klub Stuttgart und Annette Ahr vom Wirtschaftsministerium in die Ausstellung einführen.

    Der „gregor international calendar award 2018“ gastiert nun wieder im Regierungspräsidium am Rondellplatz. Anhänger optisch, fotografisch, gestalterisch und drucktechnisch brillanter Kalender haben sich diesen jährlichen Termin längst in ihrem eigenen Kalender vermerkt. Veranstaltet wird die Ausstellung vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg und dem Regierungspräsidium Karlsruhe in Zusammenarbeit mit dem Graphischen Klub Stuttgart e. V. und dem Verband Druck und Medien in Baden-Württemberg.

    Der „gregor international calendar award 2018“, bei dem auf über 700 Quadratmeter Werbe- und Verlagskalender aus aller Welt gezeigt werden, ist außerdem auch einer der bedeutendsten Wettbewerbe der Druck- und Medienbranche in Europa.

    Kalender sind weit mehr als nur Tages-, Wochen- oder Monatsanzeiger. Sie sind Mittler von Kultur und Zeitgeist und erfreuen das Auge durch entsprechende Motive. Sie transportieren Werbebotschaften und vermitteln vielseitige Informationen über fremde Länder, andere Sitten oder die Natur.

    In einer Welt, die von Vielen als immer hektischer, kurzlebiger und reizüberflutet erlebt wird, schaffen Kalender optische Ruhezonen und erlauben den Augen und den Sinnen, sich ganz einem einzigen Motiv pro Monat zu widmen. Diesen Luxus des Innehaltens und den Komfort der „Entschleunigung“ gönnen sich ganz bewusst immer mehr Menschen.

    So berichtet der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, dass der Kalendermarkt wächst. Damit setzt er sich positiv gegen den Trend des leicht rückläufigen Büchermarktes ab. Alleine in den ersten neun Monaten 2017 stieg der Umsatz mit Kalendern um 8,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

    Insgesamt wurden über 800 Kalender aus Deutschland, dem europäischen Ausland, den USA, Japan und Afrika eingereicht, die nun in Karlsruhe Station machen, nachdem die Kalenderschau bereits in Stuttgart im Haus der Wirtschaft für Begeisterung gesorgt hat. 


    Der gregor international calendar award 2018 ist vom Freitag 23. Februar bis 18. März 2018 dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr im Regierungspräsidium am Rondellplatz, Karl-Friedrich-Straße 17, 76 133 Karlsruhe, zu sehen. Der Eintritt ist frei.

    Weitere Informationen auf der Internetseite des Regierungspräsidiums:

    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt1/Ref11/Seiten/Kalenderschau.aspx

  • Abteilung 5
    14.02.2018
    Ausbau Leimbach-Oberlauf in Wiesloch - Regierungspräsidium setzt weitere Verfahrens- und Planungsschritte um - Projektbegleitkreis hat die Planung erfolgreich unterstützt

    ​Der Landesbetrieb Gewässer im Regierungspräsidium Karlsruhe setzt im Zusammenhang mit dem Großprojekt „Ausbau Leimbach-Oberlauf“ für zwei weitere Bauabschnitte wichtige Verfahrens- und Planungsschritte um.

    Nachdem bereits im Jahr 2016 in Wiesloch der mittlere Teilabschnitt des Leimbachs (Maßnahme 3.2 „Leimbach-Park“) umgestaltet wurde, konnte im Januar 2018 für den an den Leimbach-Park angrenzenden Abschnitt von der ehemaligen Hubbrücke in Wiesloch bis zum Hochwasserrückhaltebecken Nußloch entlang der Bahnlinie (Maßnahme 3.1) der Antrag zur Planfeststellung beim Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis als zuständige Wasserbehörde eingereicht werden.

    Für den Abschnitt des Leimbachs zwischen der Einmündung des Waldangelbachs und der Brücke „In den Weinäckern“ (Maßnahme 3.3) ist vorgesehen, den Antrag zur Planfeststellung bis Ende März 2018 einzureichen.

    Für die Bürgerinnen und Bürger soll damit der Hochwasserschutz für die Städte Wiesloch und Walldorf wesentlich verbessert und ein 100-jährlicher Hochwasserschutz hergestellt werden. Es werden auch neue Lebensräume für Tiere und Pflanzen am Leimbach entstehen und für Besucherinnen und Besucher werden Zugänge zum Bach geschaffen, um die Erlebbarkeit des Gewässers zu erhöhen.

    Die Projekte werden seit drei Jahren im Rahmen der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung von einem Projektbegleitkreis (PBK) unterstützt und die Einreichung der erarbeiteten Planunterlagen abschließend befürwortet. Ziel der Einrichtung des PBK war es, das Projekt gemeinsam mit den kommunalen Projektpartnern, den Städten Walldorf und Wiesloch sowie mit Fachbehörden, Verbänden und betroffenen und interessierten Bürgern zu besprechen, Fragen zu beantworten und Anregungen aufzunehmen. Die Teilnehmenden und das Regierungspräsidium als Vorhabenträger zogen in der letzten Sitzung Anfang Februar 2018 eine positive Bilanz.

    Mit der Einreichung der Unterlagen bei der zuständigen Wasserbehörde des Landratsamtes Rhein-Neckar-Kreis beginnt nun das förmliche Genehmigungs- und Beteiligungsverfahren.

    Begleitend dazu wird das Regierungspräsidium, auch in Abstimmung mit dem PBK, weiterhin über das Projekt informieren. Auf der Projekthomepage sind beispielsweise neben den Dokumentationen der Sitzungen des PBK auch „Häufig gestellte Fragen“ eingestellt, die einen schnellen Überblick über die umfangreiche Planung geben.

    Weitere Informationen zum Projekt „Leimbach-Oberlauf“ finden Sie unter www.rp-karlsruhe.de / Beteiligungsportal / Umwelt / Hochwasserschutz- und Ökologieprojekte / Leimbach-Hardtbach-Projekte. 

    Informationen zu den Teilabschnitten der Maßnahmen 3.1 und 3.3 sind unter der Maßnahme 3 zu finden.

    Ergänzende Informationen zum Projekt „Ausbau Leimbach-Oberlauf“

    Das Projekt „Ausbau Leimbach-Oberlauf“ auf der Gemarkung Wiesloch ist ein Teilprojekt der Hochwasserschutzkonzeption Leimbach-Hardtbach.

    Das Ziel der Konzeption ist es, den Hochwasserschutz am Leimbach zwischen den Ortslagen Wiesloch und Oftersheim erheblich zu verbessern und gleichbedeutend die Gewässerökologie am Leimbach im Sinne der europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) deutlich aufzuwerten. Grundlage bildet die Hochwasserschutzkonzeption Leimbach-Hardtbach.

    Mit fünf Teil-Maßnahmen werden je nach der räumlichen Lage und Situation auch weitere Ziele ermöglicht, zum Beispiel die verbesserte Erlebbarkeit des Gewässers für Bürgerinnen und Bürger sowie die Erleichterung der Gewässerpflege und der Mahd der Dämme durch den Landesbetrieb Gewässer.

    Ergänzende Information  zum Projektbegleitkreis im Rahmen der  frühen Öffentlichkeitsbeteiligung

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe, Landesbetrieb Gewässer, richtete im Rahmen der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung für das Projekt „Ausbau Leimbach-Oberlauf“ im Frühjahr 2015 einen Projektbegleitkreis ein. Von März 2015 bis Februar 2018 trafen sich die 16 Mitglieder aus Vertretern der Kommunen und Fachbehörden, Vereinen und Bürgerinnen und Bürger zu insgesamt sechs Sitzungen und zwei Exkursionen.

    Hier wurden interessante und komplexe Informationen über die Planung weitergegeben, konstruktiv diskutiert und auch die Planungsabschnitte vor Ort besichtigt. Es wurden mehrere Alternativen erarbeitet, geprüft und vorgestellt sowie Vorschläge zur Gestaltung eingebracht, die auch in die Planungen einfließen konnten.
    Mit der fünften Sitzung des Projektbegleitkreises wurde im Sommer 2017 der Startschuss gegeben, die Planung zum Teilabschnitt entlang der Bahnstrecke (Maßnahme 3.1) fertigzustellen. Mit der sechsten Sitzung folgte nun der Start für den Teilabschnitt in der Ortslage Wiesloch (Maßnahme 3.3).

    Die Teilnehmenden zeigten sich zufrieden mit der bisherigen Zusammenarbeit und dem Ergebnis. Trotz des relativ hohen Zeitaufwandes wurde die Einrichtung eines Projektbegleitkreises abschließend als ein sehr sinnvolles Gremium angesehen, um die Planungsarbeiten zu unterstützen.

  • Abteilung 5
    12.02.2018
    Natura 2000-Managementplan für das FFH-Gebiet „Kinzig-Murg-Rinne und Kraichgau bei Bruchsal“ Öffentliche Auslegung des Planentwurfs vom 19. Februar 2018 bis 12. März 2018

    ​Das FFH-Gebiet „Kinzig-Murg-Rinne und Kraichgau bei Bruchsal“ ist Teil des europäischen Schutzgebietsnetzes NATURA 2000. Ziel dieses Netzwerks ist es, das europäische Naturerbe zu schützen und die natürlichen Lebensgrundlagen zu erhalten. Die Abkürzung FFH steht für: Fauna, Flora, Habitat - Tiere, Pflanzen, Lebensräume.

    Für dieses Gebiet wird im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe ein Managementplan erstellt. Dieser Plan liegt nun im Entwurf vor und kann in der Zeit vom 19. Februar 2018 bis einschließlich 12. März 2018 öffentlich eingesehen werden.

    Das rund 2.600 Hektar große Natura 2000-Gebiet erstreckt sich vom östlichen Rand der Hardtebene bis hin zum westlichen Kraichgaurand. Der Übergang zwischen diesen beiden Naturräumen ist für das strukturreiche FFH-Gebiet besonders prägend. Der westliche Teil wird von feuchten Lebensräumen dominiert, wie zum Beispiel Still- und Fließgewässern oder Bruch- und Auenwäldern. Hervorzuheben ist hier das Niedermoorgebiet im Weingartener Moor, das über die Region hinaus bedeutsam ist. Im östlichen Teil des FFH-Gebiets finden sich bereits die für den Kraichgau charakteristischen kalkreichen und trockenen Lebensräume. Dazu gehören Magerrasen mit seltenen Orchideen, wie sie auf dem Michaelsberg bei Untergrombach vorkommen. Durch die unterschiedlichen Naturräume beherbergt das FFH-Gebiet eine Vielzahl an Lebensräumen und einen besonderen Artenreichtum. Wie ein Mosaik wechseln sich die Lebensräume kleinräumig ab und bilden wertvolle Biotope, in denen sich Arten wie die Gelbbauchunke und der Holzkäfer Heldbock wohlfühlen.

    Im Managementplan werden Lebensräume und Tier- und Pflanzenarten erfasst, die von europäischer Bedeutung sind. Für jeden dieser Lebensräume und jede FFH-Art werden Ziele formuliert und Maßnahmen vorgeschlagen. Sie dienen dazu, die besonderen Wiesen und Wälder in ihrer Größe und Qualität zu erhalten sowie die Entwicklung der Tierarten zu unterstützen. Die gesammelten Informationen sind in einem Textteil beschrieben sowie auf 21 Karten flächengenau dargestellt.

    Im Dezember 2017 wurde der Entwurf des Managementplans in einem Gremium aus Interessenvertretern der Gemeinden, Verbände und Behörden vorgestellt und diskutiert. Nun kann er in der Zeit vom 19. Februar 2018 bis 12. März 2018 an den folgenden Orten während der ortsüblichen Öffnungszeiten eingesehen werden:

    • Landratsamt Karlsruhe, Beiertheimer Allee 2,
    76137 Karlsruhe, Zimmer H0525
    Öffnungszeiten: nach telefonischer Anmeldung (0721-936 86900)

    • Stadt Bruchsal, Rathaus am Otto-Oppenheimer-Platz, Otto-Oppenheimer-Platz 5, 76646 Bruchsal, Erdgeschoss, Zimmer B 024
    Öffnungszeiten:  Montag 8.00 -16.00 Uhr, Mittwoch und Freitag 8.00 -13.00 Uhr, Donnerstag 8.00 -18.00 Uhr

    Zur Erleichterung der Information der Öffentlichkeit kann der Managementplan während der Auslegung auch im Internet unter https://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/natur-und-landschaft/map-aktuelle-auslegung eingesehen werden.

    Interessierte Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Kommunen und Interessenvertreter werden gebeten, Vorschläge oder Anregungen einzubringen. Die Stellungnahmen können bis spätestens 26. März 2018 unter dem Betreff „6917-311 Managementplan“ an das Regierungspräsidium Karlsruhe, Referat 56 Naturschutz und Landschaftspflege, 76247 Karlsruhe oder per E-Mail an: Natura2000@rpk.bwl.de gesendet werden. Später eingehende Stellungnahmen können leider nicht mehr berücksichtigt werden.

    Aus den Stellungnahmen sollte hervorgehen, auf welche Flächen im FFH-Gebiet man sich bezieht. Hilfreich ist hier die Angabe der Flurstück-Nummer sowie des Gemeinde- und Gemarkungsnamens oder die Markierung der angesprochenen Fläche auf einem Kartenausschnitt. Darüber hinaus sollte die Stellungnahme die Anschrift des Einsenders enthalten.

    Weitere Informationen zu Natura 2000 finden Sie im Internet unter:

    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt5/Ref56/Natura2000/Seiten/default.aspx
     
    https://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/natur-und-landschaft/europaeische-naturschutzrichtlinien

  • Abteilung 4
    12.02.2018
    B 10 : Erneuerung der Fahrbahndecke und teilweise Erneuerung des Fahrbahnrandes und des Gehweges in Pfinztal-Kleinsteinbach

    ​Die Erneuerung der Fahrbahndecke in Kleinsteinbach geht ab Montag, den 26. Februar 2018, in die letzte Runde. Zunächst werden für die Gemeinde Pfinztal bis Ostern 2018 in drei jeweils rund 100 Meter langen Abschnitten am nordöstlichen Fahrbahnrand Bordsteine und Gehwege erneuert. Diese Arbeiten finden unter halbseitiger Sperrung mit Ampelregelung statt.

    Die abschließenden Asphaltarbeiten von der Bocksbachbrücke bis zum Sportplatz in Kleinsteinbach können aufgrund der vorhandenen Straßenbreite nur unter Vollsperrung ausgeführt werden. In einer ersten Phase erfolgt voraussichtlich ab Mittwoch, den 4. April 2018, die grundhafte Erneuerung des Straßenoberbaus im Bereich des erneuerten Fahrbahnrandes. Anschließend wird die Vollsperrung auf die komplette Länge erweitert, um die Asphaltbinder- und die Asphaltdeckschicht zu erneuern, Entwässerungsrinnen und Fahrbahnteiler einzubauen sowie die Markierung aufzubringen. Die Verkehrsfreigabe ist für Ende April 2018 geplant.

    Die Umleitung aus Richtung Söllingen erfolgt am Kreisverkehr in Kleinsteinbach über die L 563 nach Karlsbad, die L 562 in Richtung Ellmendingen und weiter über die K 3562 und K 4535 nach Wilferdingen. Aus Richtung Pforzheim erfolgt die Umleitung gegenläufig über die K 4535, die K 3562 und K 3563 über Mutschelbach und die L 563 zum Kreisverkehr in Kleinsteinbach. Radfahrer werden über das bestehende Radwegenetz zwischen Kleinsteinbach und Wilferdingen geleitet.

    Die Kosten der Baumaßnahme betragen rund 530.000 Euro und werden vom Bund und der Gemeinde getragen.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter

    www.vm.baden-wuerttemberg.de, www.baustellen-bw.de.

    Die Verkehrslage in Baden-Württemberg – jederzeit und immer aktuell mit der „VerkehrsInfo BW“-App der Straßenverkehrszentrale Baden Württemberg. Weitere Informationen zum Thema Verkehr und den Link zum kostenlosen Download finden Sie unter

    https://www.svz-bw.de.

  • Abteilung 4
    09.02.2018
    Bürgerinformationsveranstaltung zur Ertüchtigung der Rheinbrücke Karlsruhe-Maxau am 21. Februar 2018

    ​Das Regierungspräsidium Karlsruhe plant im Sommer 2018 die Ertüchtigung der Rheinbrücke in Karlsruhe-Maxau. Die Baumaßnahme ist von überregionaler Bedeutung und stößt in der Öffentlichkeit nicht zuletzt auch wegen der damit verbundenen Verkehrsbeeinträchtigungen auf großes Interesse. Deshalb wird das Regierungspräsidium Karlsruhe die Öffentlichkeit frühzeitig über die Baumaßnahme informieren.

    Die Bürgerinformationsveranstaltung zur Ertüchtigung der Rheinbrücke findet statt am

     

    21. Februar 2018, um 18 Uhr,

    in der Tullahalle, Kronenstraße 12  in Wörth-Maximiliansau.

     
    Um auch die zahlreichen Pendler aus der Pfalz zu erreichen, hat sich das Regierungspräsidium für den Veranstaltungsort auf pfälzischer Seite entschieden. Neben der Vorstellung der Maßnahme wird auch das Thema ÖPNV durch die Vertreter der jeweiligen Institutionen vorgestellt.
     
    Das Regierungspräsidium Karlsruhe weist ausdrücklich darauf hin, dass es aufgrund der im Zusammenhang mit der Maßnahme stehenden Themenvielfalt bei der Informationsveranstaltung ausschließlich Raum für Diskussionen zur Ertüchtigung der bestehenden Rheinbrücke geben wird.
     

    Zu der Veranstaltung sind alle Interessierten herzlich eingeladen. 
     
    Weitere Informationen zur Maßnahme finden Sie in Kürze auf der Homepage des Regierungspräsidiums unter www.rp-karlsruhe.de  im Beteiligungsportal unter „Aktuelle Baumaßnahmen Mitte“  Ertüchtigung der Rheinbrücke.

     

  • Abteilung 4
    09.02.2018
    Regierungspräsidium Karlsruhe informiert über den Neubau der L 597 zwischen Mannheim-Friedrichsfeld und Ladenburg

    ​In den 80er Jahren wurden bereits zwei Abschnitte der L 597 bis zur L 637, Seckenheimer Hauptstraße, errichtet. Für den dritten und letzten noch ausstehenden Abschnitt von der L 637 bis zur L 597 nördlich von Ladenburg, hat das Land Baden-Württemberg jetzt die Finanzmittel in Höhe von rund 35 Millionen Euro bereitgestellt. Mit den Arbeiten an der L 597 zwischen Mannheim-Friedrichsfeld und Ladenburg wird im Frühjahr 2019 begonnen werden. In dem rund 3,3 Kilometer langen Abschnitt werden neun Bauwerke errichtet. Kernstück ist die neue Neckarbrücke. Die Arbeiten erfolgen überwiegend außerhalb des bestehenden Straßennetzes, sämtliche Fahrbeziehungen bleiben somit erhalten. Der neue Streckenabschnitt soll Ende 2024 dem Verkehr übergeben werden.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe wird am 15. Februar 2018 in Ladenburg um 18:00 Uhr im Rathaus, Hauptstraße 7, die interessierte Öffentlichkeit über den Ablauf der Maßnahme im Detail informieren. Im Anschluss an die jeweiligen Veranstaltungen können Bürgerinnen und Bürger ihre Fragen an die Fachplanerinnen und -planer stellen.

    Informationen zum Projekt L 597 finden Sie hier.

  • Abteilung 4
    09.02.2018
    A 656: Brückenerneuerung bei Mannheim-Friedrichsfeld - Ausspülung im Baustellenbereich
    A 656 am kommenden Montag für Reparaturarbeiten in Fahrtrichtung Mannheim voll gesperrt

    Bei einer Kontrolle wurde festgestellt, dass es durch die starken Regenfälle der letzten Wochen im Bereich der A 656-Brückenbaustelle bei Mannheim-Friedrichsfeld zu einer Ausspülung im direkten Randbereich der A 656 gekommen ist. Um diesen Schaden zu beheben, muss am kommenden

     

    Montag, 12.02.2018, ab etwa 10:00 Uhr bis voraussichtlich 13:00 Uhr,

     

    die A 656 in Fahrtrichtung Mannheim voll gesperrt werden.

    Derzeit ist die A 656 bis zur vorgesehenen Vollsperrung trotzdem befahrbar, da aufgrund der bestehenden Wetterlage keine Gefahr besteht, dass sich der Schaden vergrößern könnte.

    Aufgrund der kurzfristigen Sperrung kann keine Umleitungsbeschilderung eingerichtet werden. Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die bekannten Umleitungen zu nutzen.

    Es wird empfohlen, die B 535 (Tunnel Schwetzingen) als Ausweichstrecke zu nutzen. Die B 535 ist über die A 5 – Ausfahrt „Heidelberg/Schwetzingen“ bzw. über die A 6 – „Ausfahrt Mannheim/Schwetzingen“ zu erreichen.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.vm.baden-wuerttemberg.de, www.baustellen-bw.de.
    Die Verkehrslage in Baden-Württemberg – jederzeit und immer aktuell mit der „VerkehrsInfo BW“-App der Straßenverkehrszentrale Baden Württemberg. Weitere Informationen zum Thema Verkehr und den Link zum kostenlosen Download finden Sie unter https://www.svz-bw.de.

  • Abteilung 3
    09.02.2018
    „Nasen“ haben die Nase vorn - Jahresbilanz am Fischpass in Iffezheim: Fischereibehörde des Regierungspräsidiums Karlsuhe registriert mit über 24 Fischarten zufriedenstellendes Aufstiegsjahr 2017

    ​2017 war ein ordentliches Jahr für die Fischwanderung im Rhein“, freut sich Frank Hartmann, Fachmann für das Fischereiwesen im Regierungspräsidium Karlsruhe. Das zeigen jedenfalls die Zahlen der vom Regierungspräsidium Karlsruhe überwachten Fischzählungen am Fischpass Iffezheim. „Die Aufstiegszahlen eröffnen der Fischereibehörde einen einzigartigen Einblick in den Fischbestand des Rheins“, so Hartmann.

    Gleich drei hochauflösende Kameras mit Selbstauslöser stehen inzwischen vor der Sichtscheibe der Beobachtungsstation. Diese erfassten im Jahr 2017 am Fischpass insgesamt über 42.000 Fische. Das ist zwar etwas weniger als jeweils in den drei Jahren zuvor, jedoch deutlich mehr als im Durchschnitt seit der Inbetriebnahme des Fischpasses im Jahr 2000. Hartmann: „Die Bilanz ist bei einigen Arten gut oder zumindest zufriedenstellend und spiegelt die zunehmende Verbesserung von Wasserqualität und Gewässerlebensräumen am Rhein wieder“.

    Außergewöhnlich hoch war im vergangenen Jahr der Aufstieg von „Nasen“, lateinisch: Chondrostoma nasus, einer Fischart, die tatsächlich eine besonders auffällige Nase hat. Über 19.000 Exemplare dieser typischen Rheinfischart haben den Weg in den Fischpass gefunden und die 37 Becken in Richtung Oberwasser der Staustufe durchquert. „Nasen“ profitieren als sogenannte Kieslaicher sehr stark von dem sogenannten Geschiebemanagement der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes: mit speziellen Booten werden enorme Mengen an Kies in den Rhein unterhalb der Staustufe Iffezheim geschüttet, um die Eintiefung des Flusses zu verhindern. Diese Zugabe an Kies bildet stromabwärts bis Mannheim naturnahe und hochfunktionale Kiesbänke im Rhein. Auf diesen Kiesbänken laichen die „Nasen“. Seit Jahren nehmen sie im Rhein zu. So wurden in den Jahren 2008 – 2013 noch wenige hundert „Nasen“ jährlich registriert. „Die Erholung der „Nase“ ist ein Gewinn für die Biodiversität im Rhein“, resümiert Hartmann.

    Ein weiteres Sorgenkind der Fischerei ist der Europäische Aal, ein Wanderer zwischen dem Rhein und dem Atlantik. Diese schlangenähnliche Fischart wurde über 12.000 Mal am Fischpass gefilmt. Seit 2008 ist dies die zweithöchste Zahl beim Aal in Iffezheim. Die Bestände des Aals sind europaweit so stark zurückgegangen, dass der Europäische Rat für Meeresforschung ihn als „außerhalb gesicherter biologischer Grenzen“ einstufen musste. Inzwischen steht der Aal auf der Roten Liste als stark gefährdete Tierart, wird von der Europäischen Union in einer eigenen Verordnung geschützt und hat nach dem Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen (CITES = Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora) denselben Schutzstatus wie das Zwergflusspferd oder der Löwe in Afrika. Das Land Baden-Württemberg hat für den Aal eine besondere Verantwortung, da das Rheinsystem ausgezeichnete potenzielle Lebensräume bietet. In Baden-Württemberg darf der Aal am Rhein deshalb seit Jahren ganzjährig nicht mehr gefischt werden. Zudem werden von den Anglern, den Erwerbsfischern und dem Land, viele tausend Jungaale zum Erhalt der Art ausgesetzt. In ihren Versuchsfischereien registriert die für den Fischartenschutz zuständige Fischereibehörde eine deutliche Erholung des Aalbestandes am Rhein.

    Erfreulich sind ebenso die 171 Lachse, die in 2017 nach ihrer gefährlichen und strapaziösen Reise aus dem Nordatlantik in Iffezheim begrüßt werden konnten. Diese Anzahl ist beachtlich, weil die historischen Lachsgewässer in Baden-Württemberg immer noch nicht vollständig durchgängig sind und aus diesem Grund seit vielen Jahren immer nur in den Unterläufen der Flüsse eine vergleichsweise kleine Anzahl an Junglachsen ausgesetzt werden kann. Der eigentliche Bestandsaufbau mit Lachsen kann erst dann beginnen, wenn die jungen Lachse auch schadenfrei die gesamten Flussläufe abwandern können. In den 50er Jahren war der Rheinlachs ausgestorben, inzwischen laicht er in Alb, Murg und Kinzig wieder natürlich ab. „Es ist sehr einfach, eine Tierart auszurotten und ungleich schwerer, sie wieder anzusiedeln“, bekräftigt Hartmann. Erst wenn die Naturräume wieder einigermaßen hergestellt sind, haben diese Arten eine Chance. Die Schwimmleistungen der Wanderfische sind enorm: sie legen, wie etwa die in Iffezheim 83 aufgestiegenen Meerforellen oder 74 Meerneunaugen, innerhalb weniger Wochen viele tausend Kilometer zurück, um ihre angestammten Laichreviere bei uns zu erreichen.

    Weniger erfreulich sind die Ergebnisse am Fischpass Iffezheim bei vielen anderen Fischarten: zum Teil bestehen eklatante Aufstiegsdefizite und es konnten nur Einzelexemplare nachgewiesen werden. Dies hängt der Fischereibehörde nach nicht ausschließlich mit der negativen Bestandsentwicklung einiger Arten im Rhein zusammen, sondern auch mit der individuellen Aufstiegsmotivation, den Abfluss- und Temperaturverhältnissen im Rhein sowie mit den hydraulischen Bedingungen im 200 Meter langen Fischpass. „Für viele schwimmschwache Fische ist dieser Hochleistungsparcours einfach nicht zu bewältigen“, bewertet Hartmann die turbulenten Verhältnisse in den Fischpassbecken. Um das Wildwasser im Fischpass etwas zu entschärfen wird der Fischpass in diesem Herbst unter der Federführung der Energie Baden Württemberg AG (EnBW) umgebaut. Die EnBW betreibt gemeinsam mit der Electricité de France SA (EDF) nicht nur die große Wasserkraftanlage Iffezheim, sondern unterhält auch den Fischpass und unterstützt vor Ort die Untersuchungen der Fischereibehörde. Nach der Umgestaltung hofft die Fischereibehörde auf einen nochmaligen starken Anstieg bei den Aufstiegszahlen in 2019. Früher oder später wird zudem ein zweiter Fischpass auf der gegenüberliegenden Flussseite gebaut werden müssen, um auch langfristig einen ausreichenden genetischen Austausch bei den Fischarten im Rhein zu ermöglichen, so die Einschätzung der Fischereiexperten.


    Hintergrundinformation:
    Der Fischpass am Rheinkraftwerk Iffezheim ist ein Betonbauwerk aus 37 großen Wasserbecken, die jeweils 30 Zentimeter Höhenunterschied zueinander haben und über 45 Zentimeter breite Schlitze miteinander verbunden sind. In dem Fischpass läuft ein konstanter Abfluss von rund 1.200 Liter in der Sekunde. Die Strömung in den Becken nehmen wanderwillige Fische wahr und wandern entgegen der Strömung durch die Schlitze von einem Becken in das andere. Wenn Fische das letzte Becken durchquert haben, haben sie den Höhenunterschied der Staustufe Iffezheim von rund 11 Meter überwunden. Am oberen Ende des Fischpasses befindet sich der Beobachtungskanal, durch den die Fische schwimmen müssen. Dort werden Sie von einer Videokamera gefilmt und damit identifiziert sowie gezählt. Zusätzlich können mit einer Reuse, einem überdimensionalen Drahtkorb, Fische für Untersuchungen gefangen werden. Die wissenschaftliche Begleitung des Fischpasses sowie die jeweiligen Fischartenschutzprogramme koordiniert die Fischereibehörde im Regierungspräsidium Karlsruhe.

  • Abteilung 4
    07.02.2018
    B 35: Rodungsarbeiten für Neubau der Lärmschutzwand bei Gondelsheim

    ​Am Donnerstag, den 8. Februar 2018, beginnen erste vorbereitende Arbeiten zum Neubau der Lärmschutzwand an der B 35 bei Gondelsheim: östlich von Gondelsheim werden entlang der B 35 auf circa 1,7 Kilometer Länge am bestehenden Straßendamm Rodungsarbeiten durchgeführt.

    Ziel der Arbeiten ist die Baufeldfreimachung für die ab Sommer 2018 geplanten Brückensanierungen und den Neubau der Lärmschutzwand inklusive deren Entwässerung. Um den gesetzlichen Rodungszeitraum einzuhalten, müssen die Arbeiten bis Ende Februar abgeschlossen werden. Für die Rodungsarbeiten wird die B 35 halbseitig gesperrt und der Verkehr mit einer Ampelanlage geregelt.

    Die Kosten der Rodung betragen rund 10.000 Euro und werden vom Bund getragen.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet für die zu erwartenden Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter

    www.vm.baden-wuerttemberg.de, www.baustellen-bw.de.

    Die Verkehrslage in Baden-Württemberg – jederzeit und immer aktuell mit der „VerkehrsInfo BW“-App der Straßenverkehrszentrale Baden Württemberg. Weitere Informationen zum Thema Verkehr und den Link zum kostenlosen Download finden Sie unter

    https://www.svz-bw.de.

  • Abteilung 2
    05.02.2018
    Hanna-Nagel-Preis 2018 geht an Nina Laaf

    ​Der Hanna-Nagel-Preis 2018 geht an die Karlsruher Künstlerin Nina Laaf. Sie studierte von 2011 bis 2016 Bildhauerei bei Professor John Bock und Professor Harald Klingelhöller an der Staatlichen Hochschule für Bildende Kunst Karlsruhe. Von 2016 bis 2017 war sie Meisterschülerin bei Professor
    Klingelhöller.

    Fünf Karlsruher Präsidentinnen haben 1998 auf Initiative von Jutta Limbach, damals Präsidentin des Bundesverfassungsgerichts, den Hanna-Nagel-Preis ins Leben gerufen.

    Die Karlsruherin Gerlinde Fertig war damals die erste Künstlerin, die die Auszeichnung erhielt. Mittlerweile ist der Preis - dessen Gewinnerin von einer Fachjury ermittelt wird - mehr als renommiert, was sich auch an der stetig steigenden Anzahl an Bewerbungen feststellen lässt.   

    Der Hanna-Nagel-Preis ist in den 20 Jahren seines Bestehens zu einer begehrten und in der Kunstwelt anerkannten Auszeichnung avanciert.

    Seit 2011 wird der Preis gemeinsam von den Präsidentinnen, der Stadt Karlsruhe sowie dem Regierungspräsidium Karlsruhe ausgelobt. Zu den Präsidentinnen zählen aktuell:

    Margareta Barth, Präsidentin a.D. der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg,

    Eva Bell, Präsidentin der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg,

    Hildegard Gerecke, Polizeipräsidentin a.D.,

    Gerlinde Hämmerle, Regierungspräsidentin a. D.,

    Heike Haseloff-Grupp, Präsidentin des Landessozialgerichts Baden-Württemberg a. D.,

    Andrea Heck, Präsidentin der Oberfinanzdirektion Karlsruhe,

    Nicolette Kressl, Regierungspräsidentin,

    Bettina Limperg, Präsidentin des Bundesgerichtshofes und

    Gudrun Schraft-Huber, Präsidentin des Verwaltungsgerichts Karlsruhe.

    Die Intention ist dabei dieselbe geblieben: Indem sich der Preis dezidiert an Künstlerinnen über vierzig Jahren richtet, versteht er sich als ein spezifisches Instrument der Förderung weiblicher Kunstschaffender, deren Berufsweg durch Mutterschaft und Elternzeit oft weniger geradlinig verläuft als der ihrer männlichen Kollegen.
    Darüber hinaus will der Preis das künstlerische Werk seiner Namensgeberin würdigen.

    Hanna Nagel -eine der bedeutendsten Vertreterinnen der „Neuen Sachlichkeit“- musste sich zeitlebens mit gesellschaftlich zugeschriebenen Rollen auseinandersetzen und in einem Kunstbetrieb, in dem Frauen nicht oder nur am Rande vorkamen, zurechtfinden.

    Der Preis ist neben einer Einzelausstellung in der Städtischen Galerie Karlsruhe verbunden mit einem begleitenden Katalog, dem Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro sowie einem Ankauf durch das Regierungspräsidium Karlsruhe.

    Er wird am 4. Mai 2018 um 18 Uhr in der Städtischen Galerie Karlsruhe im Rahmen der Ausstellungseröffnung verliehen.

  • Abteilung 2
    01.02.2018
    Regierungspräsidium Karlsruhe präsentiert das Land Baden-Württemberg auf der 22. Mondial des Métiers in Lyon

    ​Zum 18. Mal beteiligt sich das Land Baden-Württemberg im Rahmen der Partnerschaft „Vier Motoren für Europa“ mit einem Stand und verschiedenen Aktivitäten an der Messe für Berufsorientierung und Berufsbildung „Mondial des Métiers“, die vom 1. bis 4. Februar 2018 auf dem Messegelände Eurexpo in Lyon stattfindet. Das Regierungspräsidium Karlsruhe, Referat Grenzüberschreitende Zusammenarbeit und Europa, organisiert im Auftrag und mit Finanzierung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg die Präsentation des Landes.  Baden-Württemberg engagiert sich im Rahmen der Vier Motoren-Kooperation besonders im Bereich der beruflichen Ausbildung und Mobilität – bereits im Jahr 2012 wurde eine entsprechende Kooperationsvereinbarung zwischen der Région Rhône-Alpes und dem Land Baden-Württemberg unterzeichnet.

    Gemeinsames Ziel ist, dass noch mehr junge Menschen von der deutsch-französischen Zusammenarbeit in der Ausbildung profitieren und durch Lernaufenthalte in der Partnerregion zusätzliche Qualifikationen erwerben. Deshalb stehen auch die Themen „Internationale Mobilität“ und „Berufliche Chancen in Baden-Württemberg/Deutschland“ im Fokus des Messeauftritts.

    Das Land Baden-Württemberg nimmt dieses Jahr mit mehr als 20 Personen an der Messe teil, und ist unter anderem mit einem Stand im Sonderbereich „Internationale Beziehungen und Europa“ vertreten. Besucherinnen und Besucher können sich bei einer European Employment Services (EURES) - Beraterin der Agentur für Arbeit Karlsruhe-Rastatt, einer Beraterin der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) Bonn und einem freien Berufs- und Studienberater über alle Fragen rund um das Thema Ausbildung, Studium, Leben und Arbeiten in Baden-Württemberg informieren. Mit am Baden-Württemberg-Stand dabei sind außerdem das Goethe-Institut Lyon, das Deutsch-Französische Jugendwerk und die „Mobiklasse“. Alle drei Institutionen wollen Jugendliche aus Frankreich für deutsche Sprache und deutsche Kultur interessieren.

    Einen wichtigen Schwerpunkt des Messeauftritts bildet die duale Berufsausbildung in Deutschland - ein Modell, für das sich verstärkt andere Länder und Regionen interessieren, insbesondere auch Frankreich. In Kooperation mit der Josef-Durler-Schule aus Rastatt und deren französische Partner-Berufsschule aus dem Elsass, dem Centre de Formation d’apprentis (CFA) Heinrich Nessel aus Haguenau, präsentieren badische und elsässische Auszubildende und Ausbilder den Beruf des Tischlers/der Tischlerin beziehungsweise des Schreiners/der Schreinerin mit Schauvorführungen und Mitmach-Aktionen für das Publikum. Die beiden Schulen vermitteln den französischen Interessierten u.a., wie duale Ausbildung in Deutschland funktioniert und erklären das Berufsbild des Tischlers sowie  die Unterschiede in der Ausbildung zwischen den zwei Ländern. Darüber hinaus beteiligt sich das Land zum ersten Mal am Berufswettbewerb „Masterbois“, der durch den Holzfachverband FIBOIS Auvergne-Rhône-Alpes organisiert wird. Hier gehen zwei internationale Teams mit jeweils einem Auszubildenden aus Auvergne-Rhône-Alpes, Baden-Württemberg und dem Elsass an den Start.

    Mit einem Team von drei Köchen, darunter zwei Auszubildenden, ist Baden-Württemberg im Sonderbereich „Gastronomie“ vertreten. Kooperationspartner sind hier die Landesberufsschule für Hotel- und Gaststättenberufe in Tettnang und der Club der Köche Ravensburg. Zusammen mit weiteren Köchen und Lernenden aus Auvergne-Rhône-Alpes, dem Senegal und Katalonien realisieren die jungen Gastronomen vom Bodensee einen pädagogischen „Parcours de saveurs“ - Möglichkeiten für Jugendliche, selbst kleine Speisen zuzubereiten und zu verkosten. Die baden-württembergischen Köche stellen zudem ihr Können im Rahmen von Schaukochen regionaler Spezialitäten unter Beweis. Am Sonntag, 4. Februar kochen die internationalen Teams zusammen ein Menü für Messebersucher/innen.
    In Zusammenarbeit mit der Carl-Benz-Schule aus Gaggenau nimmt das Land Baden-Württemberg an den internationalen Berufsvorführungen im Sonderbereich „Automobil“ mit einer Gruppe von drei Auszubildenden aus dem Bereich Kraftfahrzeugtechnik sowie einem fachlichen Betreuer teil. Auszubildende aus Auvergne-Rhône-Alpes, Baden-Württemberg und aus anderen Regionen arbeiten in länderübergreifenden Teams zusammen. Am Samstag, 3. Februar, schließt sich ein interkultureller Fachaustausch mit beteiligten Ausbildern und Auszubildenden aus Deutschland, Frankreich und von der Elfenbeinküste an.
    Die Beteiligten aus Gaggenau stellen dabei insbesondere den dualen Ausbildungsberuf KFZ-Mechatroniker / KFZ –Mechatronikerin im Daimler-Werk in Rastatt und in der Mercedes-Vertretung Wackenhut vor.
    Die Möglichkeiten der beruflichen Mobilität von Lernenden und Ausbilder/innen zwischen Baden-Württemberg und Auvergne-Rhône-Alpes bilden den Schwerpunkt des diesjährigen Fachseminars für Akteure der beruflichen Bildung, das die Région Auvergne-Rhône-Alpes jedes Jahr im Rahmen der Messe ausrichtet. Das Land beteiligt sich mit Vertreter/innnen des Wirtschaftsministeriums, der Service-Stelle für Auszubildende und Unternehmen „Go.for.Europe“ sowie mit Verantwortlichen aus beteiligten Berufsschulen aus Baden-Württemberg, die über ihre Erfahrungen mit Austauschprojekten mit Auvergne-Rhône-Alpes berichten.

    Hintergrund

    Das Engagement des Landes Baden-Württemberg bei der „Mondial des Métiers 2017“ in Lyon ist durch die Partnerschaft „Vier Motoren für Europa“ begründet. Die vier Partner Baden-Württemberg, Auvergne-Rhône-Alpes, Katalonien und die Lombardei haben sich zum Ziel gesetzt, Europa in verschiedenen Bereichen, unter anderem in Wirtschaft, Ausbildung, Forschung und Jugend, voranzubringen. Ein Schwerpunkt der „Vier-Motoren-Kooperation“ ist die berufliche Bildung und der Austausch von Auszubildenden und Ausbildungspersonal.
    Die „Mondial des Métiers“ wird von der Région Auvergne-Rhône-Alpes veranstaltet. Sie ist die bedeutendste Messe für Berufsorientierung in Frankreich und unterstützt Jugendliche und Arbeitssuchende bei Berufswahl und Karriere. Über 400 Aussteller, darunter Berufsverbände, berufliche Schulen, Unternehmen sowie Bildungs- und Beratungsdienstleister, stellen 600 Ausbildungsberufe auf einer Ausstellungsfläche von 30.000 Quadratmetern vor und beantworten Fragen zum Thema Berufsorientierung und Beschäftigung. Auszubildende und Schüler/innen präsentieren mit praktischen Vorführungen ihren Beruf. Die nach Branchen bzw. Themenschwerpunkten gegliederte Messe wird durch ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Vorträgen und Konferenzen begleitet. Auch in diesem Jahr werden wieder rund 120.000 Besucher erwartet. Die Beteiligung des Landes wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg finanziert und durch Mittel der Région Auvergne-Rhône-Alpes unterstützt.

    Projektkoordination
    Petra Holtmeyer
    Regierungspräsidium Karlsruhe
    Referat Grenzüberschreitende Zusammenarbeit und Europa
    Telefon +49 (0)721 926 7429
    E-Mail petra.holtmeyer@rpk.bwl.de

    Partner am Baden-Württemberg-Stand
    • Josef-Durler-Schule Rastatt  www.jdsr.de
    • Centre de Formation d’Apprentis (CFA) Heinrich Nessel, Haguenau  www.lyc-heinrich-haguenau.ac-strasbourg.fr
    • Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV)  www.zav.de, www.make-it-in-germany.com
    • EURES-T-Oberrhein  www.eures-t-oberrhein.eu
    • Der Studienberater  www.le-conseiller-d-etudes.com
    • Goethe Institut Lyon  www.goethe.de/lyon
    • Mobiklasse www.mobiklasse.de
    • Deutsch-Französisches Jugendwerk / Office franco-allemand pour la Jeunesse  www.dfjw.org

    Partner in den Sonderbereichen
    • Carl-Benz-Schule Gaggenau (Automobil)  www.cbs-gaggenau.de
    • Club der Köche Ravensburg (Gastronomie)  www.cook-service.npage.de

    Weitere Informationen zur Mondial des Métiers im Internet unter
    www.mondial-metiers.com

  • Abteilung 4
    01.02.2018
    B 32-Ortsumgehung Horb mit Neckartalhochbrücke - Baumfällarbeiten zwischen Horb a. N. und Nordstetten - Vollsperrung der Bundesstraße

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe werden zur Vorbereitung der Baumaßnahme „B 32 Ortsumgehung Horb mit Neckartalhochbrücke“ vom
    8. Februar 2018 bis zum 23. Februar 2018 auf der Bundesstraße 32 zwischen Horb a. N. und Nordstetten bei entsprechender Witterung Baumfällarbeiten sowie geologische Bodenerkundungen durchgeführt. Hierzu sind Vollsperrungen der Bundesstraße zunächst nur auf Nordstetter Gemarkung notwendig.

    Die erste Vollsperrung beginnt am 9. Februar 2018 morgens und wird am 10. Februar 2018 abends wieder aufgehoben. Ab dem 13. Februar 2018 morgens bis 17. Februar 2018 abends muss die B 32 erneut gesperrt werden.

    Der örtliche Verkehr wird in diesem Zeitraum sowohl in Fahrtrichtung Horb wie auch in Richtung A 81 über die K 4785 (in Richtung Ahldorf), die K 4769 (nach Mühlen) sowie die L 370 nach Horb umgeleitet. Für den überörtlichen Verkehr von der Autobahn A 81 kommend in Richtung Horb/Freudenstadt werden entsprechende Schilder bereits an den vorgelagerten Anschlussstellen auf der Autobahn aufgestellt, damit der Verkehr bereits an den Anschlussstellen Rottenburg bzw. Empfingen abgeleitet wird.

    Ab dem 19. Februar 2018 werden weitere geologische Untersuchungen fortgeführt. Diese erfolgen unter halbseitiger Sperrung der Bundesstraße. Der Verkehr wird mit einer Ampelregelung am Baufeld vorbeigeführt. Mit Behinderungen ist zu rechnen.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Anwohner und Verkehrsteilnehmer für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter

    www.vm.baden-wuerttemberg.de, www.baustellen-bw.de.

    Die Verkehrslage in Baden-Württemberg – jederzeit und immer aktuell mit der „VerkehrsInfo BW“-App der Straßenverkehrszentrale Baden Württemberg. Weitere Informationen zum Thema Verkehr und den Link zum kostenlosen Download finden Sie unter

    https://www.svz-bw.de.

  • Abteilung 4
    31.01.2018
    Regierungspräsidium Karlsruhe informiert zu den in diesem Jahr geplanten Straßenbaumaßnahmen an Bundesfern- und Landesstraßen im Enzkreis, in den Landkreisen Calw und Freudenstadt sowie im Stadtkreis Pforzheim

    Anlage
    Liste der Baumaßnahmen (pdf, 6.4 MB)

    ​„Auch im Jahr 2018 wird das Regierungspräsidium Karlsruhe von den Verkehrsteilnehmern und Berufspendlern durch die Vielzahl der geplanten Straßenbauvorhaben auf den Bundesfern- und Landesstraßen und den damit verbundenen verkehrlichen Einschränkungen wieder viel Geduld abverlangen müssen und um Verständnis für entstehende Belastungen und Behinderungen bitten. Die vielen Bauvorhaben sind aber insbesondere zum Erhalt des bestehenden Straßennetzes und damit zur Sicherstellung der Mobilität unerlässlich. Schließlich ist Baden-Württemberg als florierender Wirtschaftsstandort und als Transitland besonders auf eine intakte Infrastruktur und gut ausgebaute Straßen angewiesen“, so der leitende Baudirektor Klaus-Dieter Maier-Bätz bei der heutigen Vorstellung der für dieses Jahr laufenden und geplanten Baumaßnahmen im Enzkreis, in den Landkreisen Calw und Freudenstadt sowie im Stadtkreis Pforzheim.

    Die Vielzahl an Baustellen und die eingeschränkte Verkehrsqualität ist vor allem dem langjährig hohen Erhaltungs- und Investitionsrückstau geschuldet. Die Landesregierung hat daher mit ihrem Paradigmenwechsel „Erhalt vor Neu- und Ausbau“ die richtigen Signale gesetzt und die jährlich zur Verfügung gestellten Mittel für Erhaltungsmaßnahmen deutlich verstärkt. Dadurch ist es gelungen, den Zustand der Landes- und Bundesstraßen einschließlich der Ingenieurbauwerke zwischenzeitlich landesweit zu verbessern.

    Neben dem Erhalt und der Sanierung des vorhandenen Straßennetzes stehen aber auch weitere Verbesserungen im Straßennetz des Bundes und des Landes durch den Neu- und Ausbau von Straßen und Bauwerken an. Im besonderen Fokus stehen die beiden großen Bauvorhaben an der BAB 8, Ausbau im Enztal bei Pforzheim-Ost und an der B 32, Neubau der Neckartalquerung bei Horb sowie kleinere Um- und Ausbauvorhaben wie die Umgestaltung des Verkehrsknotens an der L 351/ L 362 in Altensteig oder die Umgestaltung von Ortsdurchfahrten im Rahmen von Gemeinschaftsmaßnahmen mit betroffenen Kommunen wie auf der L 565 in Straubenhardt-Conweiler oder auf der B 28 in Freudenstadt.

    Daneben ist eine Vielzahl an Erhaltungsmaßnahmen vorgesehen, die im Jahr 2018 umgesetzt werden sollen. Dazu gehören die Erneuerung des Fahrbahnbelags auf der A 8 bei Friolzheim, die weitere Instandsetzung der B 296/ B 295 in Calw und der B 463 in Bad Liebenzell sowie die Sanierung der L 1175 zwischen dem Abzweig nach Tiefenbronn und Friolzheim.

    Die Vielzahl an regional und überregional anstehenden Baumaßnahmen erfordern eine frühzeitige Koordination und Abstimmung der vorgesehenen Teil- und Vollsperrungen und der Umleitung von Verkehren mit den Verkehrsbehörden und der Polizei, um die Belastungen und Behinderungen im Verkehrsraum in erträglichen Grenzen zu halten und Konzentrationswirkungen von Baustellen möglichst zu vermeiden. Die erforderlichen Abstimmungen erfolgen im Zuge der jährlichen Bauprogrammaufstellung in Verkehrsgesprächen. Durch unvorhersehbare Ereignisse oder Verzögerungen von Bauvorhaben können sich dennoch Abweichungen und zusätzliche Belastungen für die Verkehrsteilnehmer ergeben, die leider nicht gänzlich ausgeschlossen werden können.

  • Abteilung 4
    30.01.2018
    Das Regierungspräsidium Karlsruhe informiert - Geplante Straßenbaumaßnahmen an Bundesfern- und Landesstraßen im Rhein-Neckar-Kreis, dem Neckar-Odenwald-Kreis sowie den Stadtkreisen Heidelberg und Mannheim im Jahr 2018

    ​Anlagen
    Liste Baumaßnahmen gesamt (pdf, 34 KB)
    Liste Baumaßnahmen Neckar-Odenwald-Kreis (pdf, 833 KB)
    Liste Baumaßnahmen Rhein-Neckar-Kreis (pdf, 1.2 MB)

    Bund und Land werden auch dieses Jahr wieder erhebliche Mittel in die Erhaltung des Straßennetzes in der Metropolregion Rhein-Neckar einsetzen. Hierdurch können wiederum viele Bundes- und Landesstraßen im Rhein-Neckar-Kreis, dem Neckar-Odenwald-Kreis sowie den Städten Heidelberg und Mannheim saniert und erneuert werden. Nahezu während des ganzen Jahres werden zahlreiche Baustellen in der Region vorhanden sein. Trotz aller Anstrengungen lassen sich die Beeinträchtigungen durch die Baumaßnahmen an den Straßen nicht ganz vermeiden. Vielfach müssen Straßen gesperrt, Umleitungen eingerichtet oder die Fahrspuren eingeengt werden. Ebenso sind Geschwindigkeitsreduzierungen in den Baustellen sowohl im Interesse des Arbeitsschutzes als auch zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit notwendig.

    Um die negativen Auswirkungen auf das unumgängliche Maß zu beschränken, wurden bereits im Vorfeld die geplanten Maßnahmen insbesondere mit den zuständigen Verkehrsbehörden der Kommunen, den Landkreisen, der Polizei sowie auch mit den Straßenbaubehörden der benachbarten Länder abgestimmt. Dabei sollen Konzentrationswirkungen von Baustellen möglichst vermieden und auch Großereignisse in der Region bei der zeitlichen Bauausführung mitberücksichtigt werden. Im Detail sind hier noch weitere Abstimmungen erforderlich.

    Dieses Jahr werden insbesondere die großen Baumaßnahmen wie die A 656, Neubau der DB-Brücke bei Mannheim Friedrichsfeld oder die Fortführung der Sanierung der A 5 zwischen Schwetzingen und Autobahnkreuz Walldorf im Blick stehen.

    Darüber hinaus sind eine Vielzahl von Fahrbandeckenerneuerung und Bauwerkssanierungen geplant, wie die Sanierung der B 27 zwischen Mosbach und Neckarburken oder der Sanierung der L 600 zwischen Leimen und Gaiberg, die als Gemeinschaftsmaßnahme mit der Stadt durchgeführt wird.

  • Abteilung 1
    29.01.2018
    Meister in Form und Farbe 2018: „Oscar-Verleihung“ für Meisterarbeiten aus Kraft, Fleiß und Können
    Maler und Lackierer stellen im Regierungspräsidium Karlsruhe am Rondellplatz aus

    ​Mit einem flammenden Appell zu Selbstbewusstsein und zum Anpacken im Handwerk und zu einer Abkehr vom „allgemeinen Jammern und Nörgeln“ machte der Landesinnungsmeister des Maler- und Lackiererhandwerks, Thomas Schiek (Urbach) den rund 30 frischgebackenen Meisterinnen und Meistern, die ihre Meisterstücke noch bis zum 2. März 2018 im Regierungspräsidium Karlsruhe am Rondellplatz zeigen, Mut für ihre berufliche Zukunft. „Wir leben im besten Baden-Württemberg, das es geben kann, und unsere hervorragenden Betriebe brauchen dringend hervorragende Fachkräfte: Die Aussichten sind daher glänzend für alle, die etwas bewegen wollen“, rief Landesinnungsmeister Thomas Schiek dazu auf, Chancen zu erkennen und zu nutzen. Zudem ermunterte er die neuen Meisterinnen und Meister, in der Innung, der Handwerkskammer und in Verbänden Verantwortung zu übernehmen: „Wir benötigen auf allen Ebenen neben dem Hauptamt auch das Ehrenamt.“

    Regierungsvizepräsidentin Gabriela Mühlstädt-Grimm hatte zu Beginn der von  gut 200 Gästen besuchten Eröffnungsveranstaltung (Hinweis: am Sonntag, 28. Januar 2018)  darauf hingewiesen, dass die wirtschaftliche Stärke Baden-Württembergs nicht von Akademikern alleine geschaffen und gesichert werde: „Wir brauchen auch Menschen, die mit ihren Händen etwas schaffen und anpacken können.“ Sie bezeichnete die Ausstellung als „ästhetischen Genuss“ und bescheinigte den Arbeiten „höchstes Niveau mit faszinierender Ausstrahlung“.

    Bernd Scherrer, Ministerialrat im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg, verwies auf die im vierten Jahr in Folge erneut gestiegene Zahl von Ausbildungsverträgen im Handwerk und auf die vom Wirtschaftsministerium gestartete Initiative „Dialog und Perspektive Handwerk 2025“.  Den frisch gebackenen Meisterinnen und Meistern rief er zu: „Sie werden dringend gebraucht – wir unterstützen Sie gerne mit Fördermitteln für Existenzgründungen und Betriebsübernahmen.“

    Auf diesen bevorstehenden Generationswechsel wies Joachim Wohlfeil, Präsident der Handwerkskammer Karlsruhe, als eine der „Top-Herausforderungen“ für das Handwerk hin. Joachim Wohlfeil: „ Von den 19.000 Betrieben in unserem Kammerbezirk steht in den kommenden fünf bis zehn  Jahren ein gutes Drittel vor der Notwendigkeit des Betriebsübergangs. Diesen Prozess müssen Betriebsinhaber rechtzeitig und umsichtig einleiten.“ Kein anderer Beruf außer dem Handwerk, so der Kammerpräsident, könne eine solche Erfüllung bieten, täglich neue Herausforderungen zu bestehen und am Abend auf im Wortsinne greifbare Ergebnisse blicken zu können: „Das Handwerk ist eine Berufung und jeder neue Meister erfüllt ´Made in Germany – das Original´ täglich mit neuem Leben.“

    Bei der Eröffnung der Ausstellung gab es Preise für hervorragende Meisterstücke. Auszeichnungen vergaben die Firmen Brillux, Mitbau, Caparol, Mega und Sto. Außerdem wurde ein Preis des „Euro-Arbeitskreises Maler“ übergeben. Die sechs prämierten Meisterstücke standen beim anschließenden Rundgang im besonderen Blickpunkt – die Maler und Lackierer beantworteten zahlreiche Fragen der Fachbesucher und Gäste, die durch die Ausstellung Ideen für neue gestalterische Impulse im privaten und beruflichen Umfeld erhalten sollen.

    Der Weg der frisch gebackenen Meister, sich für die Ausstellung zu qualifizieren, war weit und anspruchsvoll. Denn rund 250 junge Maler- und Lackierermeisterinnen und -meister legten im Sommer und Herbst 2017 an den Meisterschulen in Baden-Württemberg ihre Prüfungen ab. Die Schulen wählten dann für den Gestaltungswettbewerb die besten Arbeiten aus. Diese 30 „Filetstücke“ der besten Meisterprüfungsarbeiten in punkto „Gestalterische Fähigkeiten“ sind in der Ausstellung „Meister in Form und Farbe“ bis Freitag, 2. März 2018 im Herzen von Karlsruhe zu sehen.

    Die Ausstellung, die von den Meisterschulen, dem Landesverband des Maler- und Lackiererhandwerks und dem Regierungspräsidium Karlsruhe initiiert wurde, ist ein Gestaltungswettbewerb. Die Meisterschulen in Lahr, Mosbach, Reutlingen und Ulm sowie die drei Meisterschulen in Stuttgart wählen die interessantesten Prüfungsarbeiten für die Ausstellung aus. Eine landesweit zusammengesetzte Jury hat diese Exponate nach den Kriterien „Gestaltung“ und „Ausführung“ unter die Lupe genommen und die Besten ausgezeichnet.

    Der Bogen der Materialien, die von den neuen Meisterinnen und Meistern gestaltet werden, ist weit gespannt: Metall, Holz und Kunststoffe sind nur einige Beispiele dafür, was die Meisterschüler glänzend in Szene gesetzt haben. Lackiert, gepinselt, gesprüht oder gestrichen, mit Zeichnungen, Schrifttypen und symbolhaften Darstellungen – so verleihen die Maler und Lackierer ihren Meisterstücken eine individuelle, handwerklich gelungene und farbliche spannende und überzeugende Gestaltung.

    Auch in diesem Jahr haben die Besucherinnen und Besucher wieder die Möglichkeit, sich als Jury zu betätigen und das ihrer Meinung nach schönste Meisterstück auf einer Karte zu vermerken. Am Ende der Ausstellung werden drei Besucherpreise vergeben. Gleichzeitig werden die Preisträger der Besucherumfrage ermittelt und die vom Landesinnungsverband des Maler- und Lackiererhandwerks Baden-Württemberg und vom Regierungspräsidium Karlsruhe gestifteten Preise überreicht.

    Zu sehen ist die Ausstellung Meister in Form und Farbe vom 30. Januar bis 2. März 2018 täglich außer montags von 11.00 bis 18.00 Uhr im Regierungspräsidium am Rondellplatz, Karl-Friedrich-Straße 17, 76133 Karlsruhe. Der Eintritt ist frei.

  • Abteilung 4
    29.01.2018
    B 462: Abschluss der Arbeiten zwischen Raumünzach und Forbach

    ​Im November und Dezember des vergangenen Jahres wurden die talseitig liegenden Schutzplanken der B 462 zwischen Raumünzach und Forbach erneuert. Weiterhin wurden in einer von der Polizei als Unfallschwerpunkt eingestuften Kurve rund 200 Meter Unterfahrschutz für Zweiradfahrer angebracht. Je nach Witterung werden Ende Januar oder Anfang Februar 2018 noch in einer weiteren Kurve die veralteten Pfostenummantelungen auf einer Länge von rund 50 Metern durch einen Zweiradfahrerschutz ersetzt werden. Die Arbeiten werden etwa einen Tag in Anspruch nehmen. Dazu muss die Fahrbahn in Fahrtrichtung Rastatt an dieser Stelle halbseitig gesperrt werden. Der Verkehr wird mit einer Baustellenampel geregelt. Die Arbeiten an den Schutzeinrichtungen auf einer Gesamtlänge von 4.400 Metern stehen im Zusammenhang mit der im Jahr 2016 durchgeführten Fahrbahndeckenerneuerung in diesem Bereich. Damit wird die gesamte Erneuerung dieses Streckenzuges abgeschlossen.

    Die gesamten Baukosten für die Erneuerung der Schutzeinrichtung belaufen sich auf rund 245.000 Euro und werden vom Bund getragen.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen der Verkehrsteilnehmer und Anwohner bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter

    www.vm.baden-wuerttemberg.de, www.baustellen-bw.de.

    Die Verkehrslage in Baden-Württemberg – jederzeit und immer aktuell mit der „VerkehrsInfo BW“-App der Straßenverkehrszentrale Baden Württemberg. Weitere Informationen zum Thema Verkehr und den Link zum kostenlosen Download finden Sie unter

    https://www.svz-bw.de.

  • Abteilung 2
    26.01.2018
    „f o r u m k u n s t im regierungspräsidium“ - Regierungspräsidium Karlsruhe schreibt Kunstförderwettbewerb 2018 aus

    ​Zum sechsten Mal lobt das Regierungspräsidium Karlsruhe seinen Kunstförderwettbewerb aus. Der Wettbewerb „f o r u m k u n s t im regierungspräsidium“ findet alle zwei Jahre statt und richtet sich an wechselnde Teilnehmerkreise. In diesem Jahr sind Kunstschaffende angesprochen, die im Regierungsbezirk Karlsruhe wohnen oder arbeiten und mindestens 45 Jahre alt sind. Die Bewerber müssen ein abgeschlossenes Studium an einer Kunsthochschule, Hochschule für Gestaltung oder einen vergleichbaren Studienabschluss vorweisen oder Mitglied im Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK) oder der Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstfreunde e.V. (GEDOK) sein. Beurteilt wird nicht eine einzelne Arbeit, sondern das bisherige künstlerische Schaffen. Interessenten können sich bis zum Einsendeschluss am 21. März 2018 mit bis zu zehn Arbeiten aus allen Bereichen der Bildenden Kunst bewerben.

    Eine Fachjury wird aus den Bewerbungen fünf Künstlerinnen und Künstler auswählen, die die Möglichkeit erhalten, ihre Werke im Herbst dieses Jahres in den Ausstellungsräumen des Regierungspräsidiums zu präsentieren. Außerdem wird das Regierungspräsidium Karlsruhe Kunstobjekte ankaufen oder, falls die Werke sich hierfür nicht eignen, ein Preisgeld verleihen. Ein Ausstellungskatalog, in dem sich die Preisträgerinnen und Preisträger mit ihren Arbeiten darstellen können, ist ebenfalls geplant.
    Das Regierungspräsidium freut sich sehr, dass die SV SparkassenVersicherung als Sponsor gewonnen werden konnte und den Wettbewerb unterstützt.
    Die Ausschreibung sowie die Bewerbungsunterlagen stehen auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Karlsruhe zum Herunterladen bereit:

    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Documents/fk_ausschr2018.pdf

  • Abteilung 5
    26.01.2018
    Ertüchtigung der Rheinbrücke Maxau im Sommer 2018 - Regierungspräsidium Karlsruhe richtet Projektbegleitkreis ein - Bürgerinformationsveranstaltung am 21. Februar 2018

    ​Das Regierungspräsidium Karlsruhe plant im Sommer 2018 die Ertüchtigung der Rheinbrücke in Karlsruhe-Maxau. Die Baumaßnahme ist von überregionaler Bedeutung und stößt in der Öffentlichkeit nicht zuletzt auch wegen der damit verbundenen Verkehrsbeeinträchtigungen auf großes Interesse. Deshalb wird das Regierungspräsidium die Öffentlichkeit frühzeitig über die Baumaßnahme informieren. Dazu wird es zwei Veranstaltungsformate geben: einen Projektbegleitkreis und eine Bürgerinformationsveranstaltung. Mit den Veranstaltungen wird ein einheitlicher Informationsstand sichergestellt und es können etwaige Fragen geklärt werden. Zudem können sich alle Betroffenen auf die veränderte Verkehrssituation durch die Bauarbeiten an der Rheinbrücke einstellen.

    Projektbegleitkreis

    Das Regierungspräsidium wird zunächst einen Projektbegleitkreis aus Vertreterinnen und Vertretern der Gebietskörperschaften, der Politik, der Wirtschaft, des ÖPNV, Trägern öffentlicher Belange und weiteren Multiplikatoren einrichten. Die konstituierende Sitzung findet am 7. Februar 2018 statt und ist nicht öffentlich. Im Projektbegleitkreis wird neben der Vorstellung der Maßnahme auch das Thema ÖPNV angesprochen.
    „Es ist uns wichtig, die betroffenen Gemeinden und Institutionen einzubinden, um einen einheitlichen Informationsstand zu erzielen. Die Zusammenstellung des Teilnehmerkreises ist aufgrund der Zuständigkeiten sowohl auf pfälzischer als auch auf badischer Seite eine Herausforderung gewesen, da es unser Ziel ist, trotz der großen Teilnehmerzahl einen konstruktiven Austausch zu ermöglichen. Wir hoffen, dass die jeweiligen Vertreterinnen und Vertreter der unterschiedlichen Zielgruppen als Multiplikatoren fungieren und uns bei der Umsetzung der Maßnahme unterstützen, um einen möglichst reibungslosen Ablauf zu erzielen“, so Regierungspräsidentin Nicolette Kressl.

    Bürgerinformationsveranstaltung

    Eine öffentliche Informationsveranstaltung findet am 21. Februar 2018 um 18 Uhr in der Tullahalle in Wörth-Maximiliansau statt. Um auch die zahlreichen Pendler aus der Pfalz zu erreichen, hat sich das Regierungspräsidium für den Veranstaltungsort auf pfälzischer Seite entschieden. Neben der Vorstellung der Maßnahme wird auch das Thema ÖPNV durch die Vertreter der jeweiligen Institutionen vorgestellt. 

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe weist ausdrücklich darauf hin, dass es aufgrund der im Zusammenhang mit der Maßnahme stehenden Themenvielfalt sowohl beim Projektbegleitkreis als auch bei der Informationsveranstaltung ausschließlich Raum für Diskussionen zur Ertüchtigung der bestehenden Rheinbrücke geben wird.

    Weitere Informationen zur Maßnahme finden Sie in Kürze auf der Homepage des Regierungspräsidiums unter

    www.rp-karlsruhe.de

    im Beteiligungsportal unter „Aktuelle Baumaßnahmen Mitte“  Ertüchtigung der Rheinbrücke.

  • Abteilung 4
    25.01.2018
    B 463 – Westtangente Pforzheim - Sperrung des Viehweges

    ​Im Zusammenhang mit der Baumaßnahme „B 463 - Westtangente Pforzheim“ finden derzeit Erd- und Straßenbauarbeiten statt. So wird unter anderem auch süd-östlich des bestehenden Wirtschaftsweges (Viehweg) ein neuer Verbindungsweg hergestellt.

    Um die Aufrechterhaltung des Verkehrs auf dem Viehweg zwischen der Ersinger Straße und Dietlinger Straße (Landesstraße 562) im Rahmen der Erd- und Straßenbauarbeiten weiterhin sicherstellen zu können ist vorgesehen, den neuen Verbindungsweg am Montag, 29. Januar 2018, zunächst provisorisch an den Bestand anzubinden.

    Für die hierfür noch notwendigen Asphaltarbeiten muss der Viehweg zwischen der Dietlinger Straße (L 562) und Ersinger Straße am Montag, 29. Januar, von 08:00 Uhr bis 16:00 Uhr, für den Verkehr gesperrt werden. Die Zufahrt zum Schützenhaus von der Ersinger Straße kommend bleibt für den Zeitraum der Sperrung weiterhin gewährleistet.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter

    www.vm.baden-wuerttemberg.de, www.baustellen-bw.de.

    Die Verkehrslage in Baden-Württemberg – jederzeit und immer aktuell mit der „VerkehrsInfo BW“-App der Straßenverkehrszentrale Baden Württemberg. Weitere Informationen zum Thema Verkehr und den Link zum kostenlosen Download finden Sie unter

    https://www.svz-bw.de.

  • Abteilung 1
    25.01.2018
    Regierungspräsidentin Nicolette Kressl stellt Stiftungsstatistik 2017 vor: Zahl der Stiftungen weiterhin deutlich steigend

    ​30 neue gemeinnützige Stiftungen. Das ist ein bedeutsames Zeichen gesellschaftlichen Engagements unserer Bürger und ein weiterer beachtlicher finanzieller Baustein der Zivilgesellschaft“, erklärte Regierungspräsidentin Nicolette Kressl bei der Vorstellung der Stiftungsstatistik am 25. Januar 2018 in Karlsruhe.

    Mit einer Stiftung soll ein Anliegen gefördert werden, dass dem Stifter besonders am Herzen liegt. So reichen die Stiftungszwecke von Wissenschaft, Kunst und Kultur über Tierschutz und Umweltschutz bis zu Bildung, Erziehung und Förderung der Jugend- und Altenhilfe. „Dieses breitgefächerte Spektrum zeigt das vielfältige Engagement in zentralen gesellschaftlichen Feldern“, betonte Kressl.

    Im Jahr 2017 wurden im Regierungsbezirk Karlsruhe 30 gemeinnützige Stiftungen anerkannt. Damit ist bei der Zahl der Neugründungen eine deutlich steigende Tendenz gegenüber den Vorjahren zu verzeichnen. So gab es 17 neue Stiftungen in 2015 und 20 in 2016. Das Grundstockvermögen der 30 neuen Stiftungen beträgt zusammen 36,2 Millionen Euro. In 2015 waren es 18,9 Millionen Euro und in 2016 16,5 Millionen Euro.

    Die Gesamtzahl der Stiftungen im Regierungsbezirk Karlsruhe stieg durch die 30 Neugründungen in 2017 auf 786, im Jahr 2016 gab es 760 Stiftungen. In 2017 wurde eine Stiftung aufgelöst und drei Stiftungen haben ihren Stiftungssitz verlegt. Von den 786 Stiftungen sind 725 rechtsfähige Stiftungen bürgerlichen Rechts, darunter 24 Bürgerstiftungen, 17 Stiftungen öffentlichen Rechts und 44 kommunale Stiftungen. Hervorzuheben ist, dass bei den Stadtkreisen im Stadtkreis Karlsruhe, wie bereits im Jahr 2016, die meisten Stiftungen vertreten sind:

    Stadtkreis Karlsruhe
    147
    Stadtkreis Mannheim
    111
    Stadtkreis Heidelberg
    103
    Stadtkreis Baden-Baden
    47
    Stadtkreis Pforzheim
    36

     

    Nach wie vor erhält das Regierungspräsidium viele Anfragen von Stiftungen zu einer Auflösung und zu einer Zusammenlegung mit einer anderen Stiftung. Dies ist Folge der andauernden Niedrigzinsphase, die sich bei Stiftungen in geringer werdenden Erträgen auswirkt. Allerdings setzt eine Auflösung, beziehungsweise eine Zusammenlegung von Gesetzes wegen voraus, dass die Erfüllung des Stiftungszwecks unmöglich geworden oder das Gemeinwohl gefährdet ist. Dies ist jedoch nur selten der Fall.

    „Ich freue mich feststellen zu können, dass trotz der Niedrigzinsphase eine große Bereitschaft der Menschen für zivilgesellschaftliches Engagement vorhanden ist und hoffe, dass dieser positive Trend bei den Stiftungsgründungen anhalten wird. Auch weiterhin wird das Regierungspräsidium seinen Beitrag zu einem stiftungsfreundlichen Klima leisten“, erklärte die Karlsruher Regierungspräsidentin.

    Die 30 neu anerkannten Stiftungen verteilen sich wie folgt auf die Stadt- und Landkreise:

    Stadtkreise
     
    Karlsruhe
    9
    Heidelberg
    6
    Mannheim
    6
    Baden-Baden
    1
     
     
    Landkreise
     
    Rhein-Neckar-Kreis
    3
    Landkreis Freudenstadt
    2
    Enzkreis
    1
    Landkreis Karlsruhe
    1
    Neckar-Odenwald-Kreis
    1




    Hintergrund:
    Im Rahmen seiner Aufgaben als Stiftungsaufsicht berät das Regierungspräsidium potentielle Stifterinnen und Stifter ebenso bei Gründung einer Stiftung, wie auch nach Gründung bei der Verwaltung einer anerkannten Stiftung.

    In der Regel stehen dabei Fragen der Ausstattung der Stiftung mit Vermögenswerten, die Erarbeitung einer Satzung, die Verwirklichung des Stiftungszwecks sowie die Rechnungslegung im Vordergrund.

    Weitere Informationen zu Stiftungen im Regierungsbezirk Karlsruhe, insbesondere auch Muster für Stiftungssatzungen, sind im Internet auf dem Themenportal der Regierungspräsidien unter dem Thema Gesellschaft bereitgestellt. Hier sind auch die für Stiftungen zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Regierungspräsidium Karlsruhe angegeben:

    https://rp.baden-wuerttemberg.de/Themen/Stiftung/Seiten/default.aspx

  • Abteilung 4
    25.01.2018
    B 39: Sanierung und Ertüchtigung der Rheinbrücke Speyer (Salierbrücke) - Umsetzung ab 2019 geplant / Gespräche mit Verkehrsbehörden und betroffenen Kommunen

    ​Das Regierungspräsidium Karlsruhe plant, die B 39-Rheinbrücke bei Speyer (Salierbrücke) ab Anfang 2019 zu sanieren und zu ertüchtigen. Bezüglich der Umsetzung der Baumaßnahme fanden jetzt erste Gespräche mit den Verkehrsbehörden und betroffenen Kommunen statt.

    Die Brücken der Landes- und Bundesfernstraßen kommen in die Jahre und müssen deutlich mehr Lasten tragen, als bei Ihrem Bau vorausgesetzt. Der Bund hat daher bereits seit einiger Zeit ein Nachrechnungsprogramm gestartet, um die wichtigen Brücken auf Ihre Zukunftsfähigkeit und Tragfähigkeit zu prüfen.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat die Nachrechnung  B 39-Rheinbrücke bei Speyer nun abgeschlossen. Im Ergebnis zeigt sich, dass die Brücke erhebliche Defizite in Tragfähigkeit und Dauerhaftigkeit aufweist und daher dringend Maßnahmen zu Erhöhung der Standsicherheit ergriffen werden müssen. Neben den offensichtlichen Schadstellen auf der Brückenoberfläche bestehen insbesondere an der Vorlandbrücke aus Beton deutliche Schwachpunkte im Brückentragwerk.

    Die Folge ist, dass die Brücke nicht nur saniert, sondern bis auf den tragenden Beton rückgebaut und verstärkt (ertüchtigt) werden muss. Im Zuge dieser Maßnahme wird die gesamte Brücke auch hinsichtlich der Sicherheits- und Entwässerungseinrichtungen auf den Stand der Technik gebracht. Da auch während der Bauarbeiten die mangelnde Tragfähigkeit der Brücke beachtet werden muss, können viele Tätigkeiten nur in statisch abgestimmten begrenzten und alternierend abgeordneten Abschnitten ausgeführt werden.

    Die Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen erfolgt durch das Baureferat Heidelberg des Regierungspräsidiums Karlsruhe. Dort wurden in den letzten Wochen verschiedene Bauabläufe untersucht und optimiert. Auch unter diesen optimierten Abläufen muss jedoch von einer Bauzeit von 20 Monaten ausgegangen werden. Zur Ausnutzung der geeigneten Jahreszeit soll dabei mit den Abbrucharbeiten bereits im Januar 2019 begonnen werden. Der Abschluss der Bauarbeiten ist im November 2020 vorgesehen.

    In ersten Gesprächen wurden nun die Verkehrsbehörden und betroffenen Kommunen über die baulichen sowie verkehrlichen Randbedingungen informiert und die verschiedenen Möglichkeiten des Bauablaufs gemeinsam erörtert. In den Gesprächen herrschte Einigkeit, dass bei diesen Randbedingungen die Ertüchtigung der Brücke zeitnah erfolgen sollte, um Unwägbarkeiten in der weiteren Entwicklung des Brückenzustands auszuschließen. Außerdem ist eine Vollsperrung der Brücke für den öffentlichen Kraftfahrzeugverkehr in der Bauzeit nicht zu umgehen und führt zudem zu erheblichen Bauzeitverkürzungen.

    Damit die Umleitung über die A 61 möglichst reibungslos funktioniert, werden nun die erforderlichen Umleitungsstrecken und die verschiedenen Einfahrtsstrecken in die Stadt Speyer auf verkehrliche Engstellen untersucht, damit bereits vorab Verbesserungen geplant werden können.

    Für den Fuß- und Radverkehr soll eine Querung der Rheinbrücke auch während des Baus jederzeit möglich bleiben. Zusätzlich wird die Möglichkeit geprüft, den Rettungskräften im Einsatzfall die Querung der Brücke durch die Baustelle in beide Fahrtrichtungen zu ermöglichen.

    Während der eigentlichen Brückenbauarbeiten sind im Schatten dieser Maßnahme weitere flankierende bauliche Verbesserungen geplant. So soll das Niederschlagswasser aus dem Brückenbereich nicht mehr wie bisher direkt in den Rhein geleitet werden. Auf Speyerer Seite kann hierzu eine bereits vorhandene Wasserableitung ausgebaut werden. Auf Altlußheimer Seite muss jedoch ein eigenes Versickerungsbecken erstellt werden.

    Zusätzlich wird der Straßenknoten B 39 / L 722 am Lußhof umgebaut. Dies ist während der Brückensperrung ohne nennenswerte zusätzliche Verkehrsbehinderungen möglich.

    Für die Bürger werden im Sommer auf beiden Rheinseiten Informationsveranstaltungen durchgeführt, in denen die Baumaßnahme und das weitere Vorgehen erläutert und Fragen beantwortet werden.

    Erste Informationen finden Sie auf unserer Projektseite im Internet.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.vm.baden-wuerttemberg.de, www.baustellen-bw.de.

    Die Verkehrslage in Baden-Württemberg – jederzeit und immer aktuell mit der „VerkehrsInfo BW“-App der Straßenverkehrszentrale Baden Württemberg. Weitere Informationen zum Thema Verkehr und den Link zum kostenlosen Download finden Sie unter https://www.svz-bw.de

  • Abteilung 4
    24.01.2018
    B 3 neu - Teilstück zwischen Steinbach und Sinzheim wird freigegeben

    ​Seit Februar 2017 wurde im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe der Neubau der Bundesstraße 3 zwischen Sinzheim und Steinbach fortgesetzt. Die Herstellung der Fahrbahn, der Markierung und der Schutzplanken des Bauabschnittes zwischen der K 9608 nördlich von Steinbach und der K 3738 südlich von Sinzheim konnte bereits im Dezember 2017 abgeschlossen werden.

    Die Herstellung der Beschilderung erfolgte direkt im Anschluss zu Beginn dieses Jahres. Voraussichtlich heute (Mittwoch, 24.01.2018) werden die Leitelemente vom südlichen Bereich in den Norden verlegt, um die B 3 vom daran anschließenden Wirtschaftsweg abzutrennen und den Verkehr zur K 3738 zu führen. Danach kann der Streckenabschnitt in beiden Fahrtrichtungen freigegeben werden.

    Aufgrund der vergangenen regenreichen Monate ist im südlichen Streckenteil in Teilbereichen der Oberboden im Böschungsbereich geringfügig auf beiden Seiten abgerutscht. Die Ausbesserungsarbeiten werden voraussichtlich im Frühjahr 2018 bei geeigneten Witterungsverhältnissen durchgeführt. Dazu muss die jeweilige Fahrtrichtung lediglich kurzzeitig gesperrt werden.

    Die Baukosten für den Streckenabschnitt zwischen der K 9608-Nord und der K 3738 belaufen sich auf insgesamt rund 2,5 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter

    www.vm.baden-wuerttemberg.de, www.baustellen-bw.de.

    Die Verkehrslage in Baden-Württemberg – jederzeit und immer aktuell mit der „VerkehrsInfo BW“-App der Straßenverkehrszentrale Baden Württemberg. Weitere Informationen zum Thema Verkehr und den Link zum kostenlosen Download finden Sie unter

    https://www.svz-bw.de.

  • Abteilung 4
    24.01.2018
    Unfalllage auf der BAB 8 bei Pforzheim: Unfallkommission beim Regierungspräsidium Karlsruhe beschließt Maßnahmen

    Mit unserer Pressemitteilung vom 15.1.2018 haben wir bereits darüber informiert, dass am Donnerstag, den 11. Januar 2018, die Unfallkommission beim Regierungspräsidium Karlsruhe getagt hat. Auf der Tagesordnung stand die Unfalllage auf der BAB 8 zwischen den Anschlussstellen Pforzheim-Nord und Pforzheim-Süd.

    Die Unfallauswertungen des Polizeipräsidiums Karlsruhe ergaben als Hauptursache bei Unfällen mit Personenschäden in beide Fahrtrichtungen vor allem den nicht ausreichenden Fahrzeugabstand in Verbindung mit nicht angepasster Geschwindigkeit. In Abstimmung mit dem Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg wurden folgende Maßnahmen beschlossen:

    Fahrtrichtung Karlsruhe
    Die bereits bestehenden Geschwindigkeitsbeschränkungen vor der Anschlussstelle Pforzheim-Süd auf 120 Stundenkilometer sowie der im weiteren Verlauf ebenfalls bereits bestehenden Beschränkungen auf 100 und 80 Stundenkilometer werden vorverlegt. Die Verkehrsteilnehmer werden außerdem nun bereits vor der Anschlussstelle Pforzheim-Süd auf die bestehende Staugefahr hingewiesen.

    Fahrtrichtung Stuttgart
    Im Bereich der Anschlussstelle Pforzheim-Nord werden eine zusätzliche Gefahr- und Hinweisbeschilderung angebracht sowie die bereits bestehenden Schildstandorte optimiert.

  • Abteilung 4
    23.01.2018
    L 597 Neubau zwischen Mannheim-Friedrichsfeld und Ladenburg: Regierungspräsidium bietet zusätzliche Informationsveranstaltung an

    ​Das Interesse an der gestrigen Informationsveranstaltung im Schloss Neckarhausen zum Neubau der L 597 zwischen Mannheim-Friedrichsfeld und Ladenburg war so, dass der Platz für die vielen Bürgerinnen und Bürger nicht ausreichte.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bietet deswegen eine zusätzliche Informationsveranstaltung zur L 597 am Dienstag, den 30. Januar 2018, um 18 Uhr, wiederum im Schloss Neckarhausen an. Dazu sind alle an dem Projekt Interessierten herzlich eingeladen.

    Weitere Informationsveranstaltungen des Regierungspräsidiums zum Projekt: 1. Februar 2018 in Ilvesheim, 18:00 Uhr in der Mehrzweckhalle Ilvesheim, Mühlenweg 71 und am 15. Februar 2018 in Ladenburg, 18:00 Uhr im Rathaus, Hauptstraße 7.

    Informationen zum Projekt L 597 sind im Beteiligungsportal des Regierungspräsidium Karlsruhe zu finden unter:

    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt4/Ref471/Seiten/L597.aspx

  • Abteilung 4
    22.01.2018
    Informationsveranstaltung zu geplanten Straßenbaumaßnahmen 2018 in der Zuständigkeit des Regierungspräsidiums Karlsruhe

    Einladung an die Presse

     

    ​Termin: Dienstag, 30.01.2018
    Zeit: 11.00 Uhr
    Treffpunkt: Großer Sitzungssaal im Regierungspräsidium Karlsruhe, Waldhofer Straße 100, 69123 Heidelberg

     
     
    Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    über die geplanten Baumaßnahmen in der Zuständigkeit des Regierungspräsidiums Karlsruhe an Bundesfern- und Landesstraßen in den Landkreisen Rhein-Neckar und Neckar-Odenwald sowie den Stadtkreisen Heidelberg und Mannheim, möchten wir Sie gerne am
     

    Dienstag, den 30. Januar 2018

     
    informieren.
     

    Zu diesem Pressetermin sind Sie herzlich eingeladen.
     
    ez. Irene Feilhauer

     

  • Abteilung 1
    22.01.2018
    Meister in Form und Farbe 2018: Schaufenster des Handwerks zeigt Meisterstücke in Gestaltung und Colorierung
    Gestaltungswettbewerb mit Ausstellung im Regierungspräsidium Karlsruhe am Rondellplatz - Offizielle Eröffnung durch Regierungsvizepräsidentin Gabriela Mühlstädt-Grimm

    ​Mutig, frech, erfrischend, gediegen, solide, virtuos, zudem spritzig, bunt und abwechslungsreich, immer auch gelungen und meisterhaft – all diese Attribute treffen auf die rund 30 besten Arbeiten aus den Meisterprüfungen der Maler und Lackierer zu, die ab Dienstag, 30. Januar 2018, täglich außer montags von jeweils 11 bis 18 Uhr im Regierungspräsidium Karlsruhe am Rondellplatz gezeigt werden.

    Der Weg der frisch gebackenen Meister sich für die Ausstellung zu qualifizieren, war weit und anspruchsvoll. Denn rund 250 junge Maler- und Lackierermeisterinnen und -meister legten im Sommer und Herbst 2017 an den Meisterschulen in Baden-Württemberg ihre Prüfungen ab. Die Schulen wählten dann für den Gestaltungswettbewerb die besten Arbeiten aus. Diese 30 „Filetstücke“ der besten Meisterprüfungsarbeiten in punkto „Gestalterische Fähigkeiten“ sind in der Ausstellung „Meister in Form und Farbe“ bis Freitag, 2. März 2018 im Herzen von Karlsruhe zu sehen.

    Der Bogen der Materialien, die von den neuen Meisterinnen und Meistern gestaltet werden, ist weit gespannt: Metall, Holz und Kunststoffe sind nur einige Beispiele dafür, was die Meisterschüler glänzend in Szene gesetzt haben. Lackiert, gepinselt, gesprüht oder gestrichen, mit Zeichnungen, Schrifttypen und symbolhaften Darstellungen – so verleihen die Maler und Lackierer ihren Meisterstücken eine individuelle, handwerklich gelungene und farbliche spannende und überzeugende Gestaltung.

    Der Gestaltungswettbewerb mit Ausstellung wird gemeinsam von den Meisterschulen Karlsruhe, Lahr, Mosbach, Reutlingen, Ulm und den drei Meisterschulen aus Stuttgart, dem Landesinnungsverband des Maler- und Lackiererhandwerks Baden-Württemberg und dem Regierungspräsidium Karlsruhe veranstaltet sowie vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg  unterstützt.

    Ziel der Ausstellung und des damit verbundenen Wettbewerbs ist es, die Gestaltungskompetenz dieser Branche der Öffentlichkeit deutlich zu machen. Gleichzeitig erhält durch den im 21. Jahr stattfindenden Wettbewerb der Faktor Gestaltung in der Meisterprüfung einen größeren Stellenwert.

    Der Gestaltungswettbewerb ist zweistufig und richtet sich an die Absolventinnen und Absolventen der Meisterprüfung 2017. In der ersten Stufe wählen die Meisterschulen die Arbeiten für die Ausstellung aus. Eine landesweit zusammengesetzte Jury vergibt in einem weiteren Schritt Auszeichnungen, und ermittelt so die interessantesten Meisterstücke dieses Prüfungsjahrganges in Baden-Württemberg.

    Auch in diesem Jahr haben die Besucherinnen und Besucher wieder die Möglichkeit sich als Jury zu betätigen, und das ihrer Meinung nach schönste Meisterstück auf einer Karte zu vermerken. Am Ende der Ausstellung werden drei Besucherpreise vergeben. Gleichzeitig werden die Preisträger der Besucherumfrage ermittelt und die vom Landesinnungsverband des Maler- und Lackiererhandwerks Baden-Württemberg und vom Regierungspräsidium Karlsruhe gestifteten Preise überreicht.

    Zu sehen ist die Ausstellung Meister in Form und Farbe vom 30. Januar bis 2. März 2018 täglich außer montags von 11 bis 18 Uhr im Regierungspräsidium am Rondellplatz, Karl-Friedrich-Straße 17, 76133 Karlsruhe. Der Eintritt ist frei.

  • Abteilung 5
    22.01.2018
    Ökologische Flutungen im Polder Söllingen/Greffern: Straßensperrungen bis voraussichtlich Ende dieser Woche

    ​Ab heute Abend, Montag, den 22.01.2018, werden die ökologische Flutungen im Polder Söllingen/Greffern (PSG) intensiviert. Der PSG wird vom Regierungspräsidium Karlsruhe betrieben. Die hohen Pegelstände des Rheins in Kehl-Kronenhof, mit für die nächsten Tage prognostizierten Abflüssen von über 2.200 Kubikmetern pro Sekunde, ermöglichen diese größeren Flutungen. Diese sind notwendig, um die ökologischen Funktionen des Polders zu gewährleisten. Während der Flutungen müssen einige Straßen im Bereich von Lichtenau und Rheinmünster voraussichtlich bis Ende dieser Woche gesperrt werden.

    Betroffen von den Sperrungen sind die Kreisstraße K 3744 von Lichtenau-Grauelsbaum bis zur Landesstraße L 85, die Kreisstraße K 3758 von der Russenstraße bis Rheinmünster-Greffern, die Tullastraße in Rheinmünster und die Rheinseitenstraße in Lichtenau. Zudem werden die Wildrückzugsgebiete abgesperrt. Der Schifferweg und die Kreisstraße K 3733 werden zu „Sackgassen“. Gegebenenfalls muss auch noch die K 3758 von der Staustufe Iffezheim bis zur Russenstraße gesperrt werden. Die Landesstraße L 85 zur Fähre Greffern bleibt zunächst befahrbar.

    Die Schutzmaßnahmen des PSG sind bereits seit Tagen mit drei Schöpfwerken und der Anlage zur Grundwasserhaltung in Betrieb. Im abgesperrten Bereich rechnet das Regierungspräsidium Karlsruhe mit „Ausuferungen“ von Gewässern und flächigeren Überflutungen. Einige Hochlagen können jedoch wasserfrei bleiben.

    Hintergrundinformation
    Der PSG wurde im Rahmen des Integrierten Rheinprogrammes (IRP) erstellt und im November 2005 seiner Bestimmung übergeben. Ein mehrstufiger Probebetrieb wurde 2007 und 2010 vorgenommen. Seither finden immer wieder ökologische Flutungen statt. Große Ökologische Flutungen wurden zuletzt in der Vegetationszeit im Juni 2016 durchgeführt.

    Der Einsatz des Hochwasserrückhalteraumes zum Schutz der Unterlieger wird statistisch nur rund alle 30 Jahre oder seltener erforderlich. Finden in den Jahren dazwischen keine Flutungen statt, kann sich die für Auen und deren Lebensgemeinschaften charakteristische dynamische Stabilität nicht einstellen. Dies wird erst durch die regelmäßig in Abhängigkeit vom natürlichen Abflussgeschehen im Rhein durchzuführenden Ökologischen Flutungen gewährleistet. Für größere Rheinwasserentnahmen sind die Polderbereiche abzusperren.

    Die Bevölkerung wird gebeten, die nötigen Absperrungen auch zur eigenen Sicherheit zu respektieren und von Besuchen am Rhein abzusehen.

    Weitere Informationen zum PSG und dem IRP sind im Internet zu finden unter:

    PSG:

    https://rp.baden-wuerttemberg.de/Themen/WasserBoden/IRP/Seiten/Soellingen-Greffern.aspx

    IRP:

    https://rp.baden-wuerttemberg.de/Themen/WasserBoden/IRP/Seiten/default.aspx

  • Abteilung 4
    22.01.2018
    Informationsveranstaltung zu geplanten Straßenbaumaßnahmen 2018 in der Zuständigkeit des Regierungspräsidiums Karlsruhe

    Einladung an die Medien

     

    ​Termin: Mittwoch, den 31.1.2018
    Zeit: 10.30 Uhr
    Treffpunkt: Regierungspräsidium Karlsruhe, Besprechungsraum Zi. 310 , Stuttgarter Straße 61, 72250 Freudenstadt

     
    Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    über die geplanten Baumaßnahmen in der Zuständigkeit des Regierungspräsidiums Karlsruhe an Bundesfern- und Landesstraßen in den Landkreisen Enz, Calw und Freudenstadt sowie im Stadtkreis Pforzheim, möchten wir Sie gerne am
     
    Mittwoch, den 31. Januar 2018
     
    informieren.
     
    Zu diesem Pressetermin sind Sie herzlich eingeladen.
     
    gez. Irene Feilhauer

  • Abteilung 4
    19.01.2018
    Knotenpunkt Rastatt: B462-B3-B36-L77a

    ​Mitte Oktober 2017 begannen am Knotenpunkt B462/B3/B36/L77a nördlich von Rastatt die Bauarbeiten. Die Maßnahme erstreckt sich im Norden bis zum Tunnelportal der L 77a, im Osten bis zur Einmündung der B 3 auf die B 36, im Süden auf der B 462 bis zur Einmündung des Gewerbegebiets (Kreisstraße 3716) und im Westen bis zum Berliner Ring.

    Ab Januar 2018 werden in 12 Teilabschnitten jeweils die Trag-, Binder- und Deckschichten auf der B3, B36 und der B462 erneuert. Vom 22. Januar bis voraussichtlich 20. Februar 2018 wird dazu der nördliche Teil der B462 von der K3716 bis zum Knotenpunkt und die B3 vom Knotenpunkt in Fahrtrichtung Karlsruhe halbseitig gesperrt. Siehe blauer Bereich Anlage 1.
    Der Verkehr auf der B 462 von der A5 kommend in Fahrtrichtung Knotenpunkt verbleibt auf der B 462 und wird auf die Gegenfahrbahn verlegt. Der Verkehr in Richtung A 5/Freudenstadt/Gaggenau wird am Knotenpunkt über die B 3/B 36 nach Rastatt und dort über den Berliner-Ring, die Rauentaler Straße und Untere Wiesen zurück auf die B 462 geführt.

    Aufgrund der Teilsperrung der B 3 wird auch die Spuraufteilung am KNP stark verändert. Der Verkehr in Richtung Ötigheim muss zunächst auf der B 3 in Richtung Muggensturm/Karlsruhe bleiben und kann erst über die K 3717 nach Ötigheim bzw. auf die B36 fahren. Der Verkehr auf der B 3 aus Karlsruhe kommend muss ebenfalls über die K 3717 umgeleitet werden und kann dann über die B 36 weiter in Richtung Rastatt fahren. Nur so können sich kreuzende Verkehrsströme verhindert werden, die die Kapazität senken und das Unfallrisiko erhöhen würden. Die Umleitungen können Sie dem beiliegenden Umleitungsplan (Anlage 2) entnehmen.

    Gleichzeitig wird an der L 77a der Erdbau für einen zusätzlichen Fahrstreifen in Richtung Tunnel weitergehen. Dort werden bereits sämtliche Vorarbeiten für die Anpassung der Tunneltechnik durchgeführt, damit bis zur Herstellung des neuen Fahrstreifens die neue Höhenkontrolle und die Wechselverkehrszeichen eingebaut und die Programmierung des Tunnels vorbereitet werden können. Der Teilabschnitt der L 77a muss während der Osterferien 2018 unter Vollsperrung saniert und auch der Zusatzfahrstreifen und die Tunnelverkehrstechnik angeschlossen werden.

    Seit Mitte Januar bis Ende Mai 2018 ist am Knotenpunkt mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen.

    Die Kosten der Baumaßnahme betragen rund 3,5 Millionen Euro und werden zum größten Teil vom Bund getragen.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter

    www.vm.baden-wuerttemberg.dewww.baustellen-bw.de.

    Die Verkehrslage in Baden-Württemberg – jederzeit und immer aktuell mit der „VerkehrsInfo BW“-App der Straßenverkehrszentrale Baden Württemberg. Weitere Informationen zum Thema Verkehr und den Link zum kostenlosen Download finden Sie unter

    https://www.svz-bw.de.

  • Abteilung 4
    18.01.2018
    Regierungspräsidium Karlsruhe informierte zu den in diesem Jahr geplanten Straßenbaumaßnahmen an Bundesfern- und Landesstraßen in den Landkreisen Karlsruhe und Rastatt sowie den Stadtkreisen Baden-Baden und Karlsruhe

    ​„Unser wichtigstes Ziel, auch im Jahr 2018, ist die weitere Verbesserung der Straßeninfrastruktur des Bundes und des Landes. Hierzu gehört nicht nur der Neu-, Um- und Ausbau von Straßen und Bauwerken, sondern insbesondere auch die Erhaltungsmaßnahmen bei bestehenden Straßen und Bauwerken. Damit wird der langjährige Sanierungsstau abgebaut und die Substanz der vorhandenen Infrastruktur gesichert“, so der leitende Baudirektor Jürgen Genthner, bei der heutigen Vorstellung im Regierungspräsidium Karlsruhe der für dieses Jahr laufenden und geplanten Baumaßnahmen in den Landkreisen Karlsruhe und Rastatt sowie den Stadtkreisen Baden-Baden und Karlsruhe.

    Neben den im besonderen Fokus stehenden großen Baumaßnahmen an der BAB 5 bei Ettlingen, an der Rheinbrücke bei Maxau im Zuge der B 10 oder der Nachrüstung von Rettungswegen am Tunnel Gernsbach im Zuge der B 462, gibt es eine Vielzahl an Fahrbahndeckenerneuerungen und Bauwerkssanierungen die für 2018 geplant sind: dies sind insbesondere die weiteren Sanierungen der B 500 zwischen der Anschlussstelle Baden-Baden und dem Kreisverkehr in der Cité, der L 618 zwischen Gochsheim und Zaisenhausen sowie der L 76b zwischen Reichental und Kaltenbronn.

  • Abteilung 5
    17.01.2018
    PFC-Projekt zur Verbrauchersicherheit wird um das Ziel „einzelbetriebliche Konzepte“ erweitert

    ​Das vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz finanzierte Projekt „Umgang mit PFC-belasteten Flächen - Lösungen für den Anbau von landwirtschaftlichen Produkten und zur vorbeugenden Verbrauchersicherheit“ wird fortgesetzt. Die erforderlichen Projektmittel wurden dem Regierungspräsidium Karlsruhe vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz zur Verfügung gestellt.

    Das PFC-Vorerntemonitoring als wichtigstes Instrument für die Lebensmittelsicherheit und damit für den vorsorgenden Verbraucherschutz nimmt weiterhin eine zentrale Stellung ein und soll weiterentwickelt werden. Daneben werden die Gefäß- und Feldversuche des Landwirtschaftlichen Technologiezentrums Augustenberg fortgeführt, um weitere Kenntnisse über das Verhalten von kurzkettigen PFC in Pflanzen und damit auch Lösungen für eine zukunftsfähige landwirtschaftliche Produktion in den betroffenen Regionen zu erhalten. Neben den üblichen Kulturen werden dabei auch Alternativen, wie z.B. Miscanthus oder Durchwachsene Silphie, einbezogen.

    Allerdings hat sich gezeigt, dass nur bei entsprechender Kenntnis der Belastungssituation der Böden die Probenahme für das Vorerntemonitoring ausreichend sicher gesteuert, und der Umgang mit belasteten Aufwüchsen geregelt werden kann. So sind aktuell in zwei Fällen Erzeugnisse mit PFC-Gehalten über den baden-württembergischen Beurteilungswerten in die Vermarktung gekommen, da die PFC-Belastungen der Erzeugungsflächen bisher nicht, beziehungsweise nicht detailliert genug bekannt waren. Im Falle einer insgesamt unauffälligen Fläche wurden erst durch eine zusätzliche Rasterbeprobung punktuell hohe Belastungen festgestellt, die mit großer Wahrscheinlichkeit zu einer Überschreitung bei einer Charge Blumenkohl geführt haben. Die weitere Vermarktung wurde sofort eingestellt.

    Bei einer Charge Buschbohnen wurde erst über eine Beprobung durch die amtliche Lebensmittelüberwachung die Überschreitung der Beurteilungswerte festgestellt. Die Ursachenermittlung hierzu dauert noch an.

    Beide Fälle zeigen, dass auch ein gut funktionierendes System verbessert werden kann, indem die Datengrundlage weiter verfeinert wird und kritische Kulturen vermieden werden. Darüber hinaus wird mit der Fortführung des Projektes weiterhin verstärkt das Bewusstsein der Betriebe über die Risiken geschärft, um gegebenenfalls weitere Gefährdungspotentiale aus der früheren Bewirtschaftung zu erkennen.

    Neben der Einbeziehung der betroffenen Betriebe ist die Gewinnung weiterer Erkenntnisse über Belastungsflächen ein wichtiges Kriterium. Die Betriebe sollen künftig noch intensiver begleitet und beraten werden, damit neue Erkenntnisse umgehend in die Anbauplanung einfließen können. Ziel ist es, nach konkreten Möglichkeiten und Hilfestellungen für die einzelbetriebliche Umsetzung der Anbauempfehlungen zu suchen, um daraus auf die Betriebe angepasste Konzepte zu entwickeln.

    Weitere Informationen und eine Zusammenfassung der aktuellen Ergebnisse 2017 finden Sie auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Karlsruhe unter www.rp-karlsruhe.de / Der schnelle Klick / Stabsstelle PFC.

    Weiterführende Links:

    Stabsstelle PFC:
    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt5/Ref541/PFC/Seiten/default.aspx

    FAQ PFC:
    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt5/Ref541/PFC/Documents/faq_pfc.pdf

    Vorerntemonitoring:
    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt5/Ref541/PFC/Documents/pfc_vorerntemonitoring_erg_pflanzen_2017.pdf

    Lebensmittelüberwachung Pflanzliche Lebensmittel:
    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt5/Ref541/PFC/Documents/pfc_lebensmittelueberw_erg_pflanzl_Lebensmittel%202017.pdf

  • Abteilung 4
    16.01.2018
    Erneuerung der Fahrbahndecke auf der B 462 zwischen Gernsbach und Hilpertsau, Sanierung der Entwässerung in Bauabschnitt III Phase 3 und 4

    ​Seit dem 10. Juli 2017 wird im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe die Fahrbahn der B 462 zwischen Gernsbach und Hilpertsau auf einer Länge von rund 2,9 Kilometer erneuert. In dem von der Sanierungsmaßnahme betroffenen Abschnitt zwischen dem Knotenpunkt B 462/L 76b und dem südlichen Tunnelportal in Gernsbach werden die Fahrbahn und die Straßenentwässerung teilweise grundhaft erneuert. Die Baumaßnahme wird unter halbseitiger Sperrung mit Ampelregelung in drei Bauabschnitten mit jeweils mehreren Bauphasen durchgeführt. Die Gesamtkosten dieser Baumaßnahme belaufen sich auf rund 3 Millionen Euro und werden vom Bund übernommen.

    Seit dem 15. Januar 2018 wurden die Bauarbeiten im dritten und somit letzten Bauabschnitt nach der Winterpause wieder aufgenommen. Die Bauarbeiten zur Sanierung der Straßenentwässerung erfolgen, wie bereits angekündigt, unter halbseitiger Verkehrsführung mit Ampelregelung, wobei die Baustellenlänge im Vergleich zu den bisherigen geplanten Bauphasen deutlich verkürzt wird, so dass ein besserer Verkehrsfluss möglich sein wird. Diese Arbeiten sind weniger witterungsempfindlich als der Asphalteinbau. Sollten die Arbeiten für längere Zeit witterungsbedingt unterbrochen werden müssen, kann die Baustelle geräumt und der Verkehr freigegeben werden. Sobald die Sanierungsarbeiten der Entwässerung abgeschlossen sind, können im Frühjahr dieses Jahres die geplanten Asphaltarbeiten ausgeführt werden.

    In den nächsten beiden Bauphasen wird für die Sanierung der Entwässerungsarbeiten nach der Haltestelle in Obertsrot auf der B462 eine halbseitige Sperrung eingerichtet. Hier wird wechselseitig die Fahrbahn gesperrt. Der Verkehr wird durch Ampelregelung am Baubereich vorbeigeführt.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter

    www.vm.baden-wuerttemberg.de, www.baustellen-bw.de.

    Die Verkehrslage in Baden-Württemberg – jederzeit und immer aktuell mit der „VerkehrsInfo BW“-App der Straßenverkehrszentrale Baden Württemberg. Weitere Informationen zum Thema Verkehr und den Link zum kostenlosen Download finden Sie unter

    https://www.svz-bw.de.

  • Abteilung 3
    16.01.2018
    Neue Meisterinnen und Meister im Beruf Landwirtin/Landwirt aus sechs Landkreisen

    ​In der Fachschule für Landwirtschaft in Bruchsal erhielten am 08. Dezember 2017 zwei neue Meisterinnen und acht neue Meister im Beruf Landwirt/Landwirtin vom Regierungspräsidium Karlsruhe ihre Meisterbriefe.
    Die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen des Prüfungsjahrgangs 2016/2017 kommen aus dem Enzkreis, dem Rhein-Neckar-Kreis und den Landkreisen Heilbronn, Karlsruhe, Rastatt und Offenburg.

    Für die zuständige Stelle begrüßte der Bildungsreferent der Abteilung 3 des Regierungspräsidiums Karlsruhe, Herr Hermann Rechner, die neuen Meister mit ihren Familien und die angereisten Ehrengäste. Er hob die gute Zusammenarbeit mit dem Landkreis Karlsruhe als Träger der Fachschule bei der Vorbereitung und der Durchführung der Meisterprüfung hervor. Einen herzlichen Dank richtete er an die Lehrer der Fachschule und die ehrenamtlich tätigen Prüfungsausschussmitglieder für ihre erfolgreiche, engagierte Arbeit. Vom Landratsamt Karlsruhe sprach der Leiter der Fachschule und des Landwirtschaftsamtes Bruchsal, Herr Dr. Ulrich Kraft, den neuen Meisterinnen und Meistern Mut zu, an einer nachhaltigen Zukunft der Landwirtschaft mitzuwirken. Den Meister seines Faches zeichneten Sachverstand und vorbildliches Verhalten aus. Beides sei erforderlich, um für die Landwirtschaft gesellschaftliche Anerkennung zu erreichen.

    Der Vorsitzende des Kreisbauernverbandes Karlsruhe, Herr Werner Kunz, ging in seine Festansprache auf die vielfältigen gesellschaftlichen Herausforderungen für die Landwirtschaft ein. Den Landwirten blase der Wind ins Gesicht. Deshalb würden die neuen Meisterinnen und Meister gebraucht, um die Herausforderungen zu bestehen, damit die Landwirtschaft auch in Deutschland eine Zukunft habe.
    Frau Bianca Hauß aus Rheinau bedankte sich stellvertretend für alle neuen Meisterinnen und Meister bei den Lehrern und den Prüfern für die gute Unterstützung auf dem Weg zum Meister.

    Als bester Meister wurde Herr Marcel Benz aus Eppingen vom Verein für landwirtschaftliche Fachbildung mit einem Buchpreis geehrt.

    Die Meisterprüfung hat bestanden:

    Manuel Richt aus Mönsheim (Enzkreis)
    Marcel Benz aus Eppingen (Kreis Heilbronn)
    Michelle Hartwig aus Karlsruhe
    Wolfgang Link aus Oberderdingen (Kreis Karlsruhe)
    Daniel Gander aus Ottersweier (Kreis Rastatt)
    Simon Ibach aus Sinzheim (Kreis Rastatt)
    Jonas Löscher aus Sinzheim (Kreis Rastatt)
    Marco Pfeifer aus Ottersweier (Kreis Rastatt)
    Maximilian Hege aus Ladenburg (Rhein-Neckar-Kreis)
    Christian Meng aus Ladenburg (Rhein-Neckar-Kreis)
    Bianca Hauß aus Rheinau (Kreis Offenburg)

  • Abteilung 4
    15.01.2018
    Regierungspräsidium Karlsruhe informiert über den Neubau der L 597 zwischen Mannheim-Friedrichsfeld und Ladenburg
    In den 80er Jahren wurden bereits zwei Abschnitte der L 597 bis zur L 637, Seckenheimer Hauptstraße, errichtet. Für den dritten und letzten noch ausstehenden Abschnitt von der L 637 bis zur L 597 nördlich von Ladenburg, hat das Land Baden-Württemberg jetzt die Finanzmittel in Höhe von rund 35 Millionen Euro bereitgestellt. Mit den Arbeiten an der L 597 zwischen Mannheim-Friedrichsfeld und Ladenburg wird im Frühjahr 2019 begonnen werden. In dem rund 3,3 Kilometer langen Abschnitt werden neun Bauwerke errichtet. Kernstück ist die neue Neckarbrücke. Die Arbeiten erfolgen überwiegend außerhalb des bestehenden Straßennetzes, sämtliche Fahrbeziehungen bleiben somit erhalten. Der neue Streckenabschnitt soll Ende 2024 dem Verkehr übergeben werden.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe wird bei den folgenden drei Bürgerinformationsveranstaltungen die interessierte Öffentlichkeit über den Ablauf der Maßnahme im Detail informieren. Im Anschluss an die jeweiligen Veranstaltungen können Bürgerinnen und Bürger ihre Fragen an die Fachplanerinnen und -planer stellen:

    22. Januar 2018 in Edingen-Neckarhausen, 18:00 Uhr, Großer Sitzungssaal des Rathauses Neckarhausen (Schloss), Hauptstraße 389.

    1. Februar 2018 in Ilvesheim, 18:00 Uhr in der Mehrzweckhalle Ilvesheim, Mühlenweg 71.

    15. Februar 2018 in Ladenburg, 18:00 Uhr im Rathaus, Hauptstraße 7.

  • Abteilung 4
    15.01.2018
    Unfallkommission beim Regierungspräsidium Karlsruhe tagte zu der Unfalllage auf der BAB 8 bei Pforzheim
    Am Donnerstag, den 11. Januar 2018, tagte die Unfallkommission beim Regierungspräsidium Karlsruhe. Auf der Tagesordnung stand die Unfalllage auf der BAB 8 zwischen den Anschlussstellen Pforzheim-Nord und Pforzheim-Süd.

    Nach den vorgelegten Unfallauswertungen des Polizeipräsidiums Karlsruhe konzentrieren sich die Unfälle in Fahrtrichtung Karlsruhe auf drei Streckenabschnitte: vor der Anschlussstelle Pforzheim-Süd, zwischen der Fahrtstreifenreduzierung von drei auf zwei Fahrstreifen bis zur Anschlussstelle Pforzheim-Ost und nach der Einfahrt Pforzheim-Ost im Bereich der Steigungsstrecke. In Fahrtrichtung Stuttgart zeigt sich ein ähnliches Bild. Dort kommt es ebenfalls im Bereich der Fahrstreifenreduzierung und vor der Anschlussstelle Pforzheim-Nord zu Unfallhäufungen. Hauptunfallursache ist das Auffahren auf ein anderes, vorausfahrendes Fahrzeug aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit beziehungsweise nicht ausreichendem Sicherheitsabstand zum Vorrausfahrenden. Die Unfallkommission analysierte die Unfallhäufungen unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten und einigte sich auf verschiedene Maßnahmen, die nun sukzessive umgesetzt werden.

    Hintergrund Unfallkommission

    Die Unfallkommission setzt sich zusammen aus Vertretern der Polizei, der Straßenbaubehörde und der Straßenverkehrsbehörde. Ihre Aufgabe ist es in enger Zusammenarbeit zu ermitteln, wo sich Unfälle häufen, worauf diese zurückzuführen sind, und welche Maßnahmen ergriffen werden müssen, um unfallbegünstigende Besonderheiten zu beseitigen (vgl. hierzu Allgemeine Verwaltungsvorschrift zu § 44 StVO). Als Maßnahmen kommen das Aufstellen eines Verkehrszeichens, Beschilderungsmaßnahmen oder sogar der Umbau einer unfallauffälligen Strecke in Betracht.

  • Abteilung 4
    12.01.2018
    Informationsveranstaltung zu geplanten Straßenbaumaßnahmen 2018 in der Zuständigkeit des Regierungspräsidiums Karlsruhe

    Einladung an die Presse

    ​Termin: Donnerstag 18.01.2018
    Zeit: 10.00 Uhr
    Treffpunkt: Schloßplatz 4-6, Zimmer 004 - Odenwald-Saal


    Sehr geehrte Damen und Herren,

    über die geplanten Baumaßnahmen in der Zuständigkeit des Regierungspräsidiums Karlsruhe an Bundesfern- und Landesstraßen in den Landkreisen Karlsruhe und Rastatt sowie den Stadtkreisen Baden-Baden und Karlsruhe möchten wir Sie gerne am

    Donnerstag, 18. Januar 2018,

    informieren.

    Zu diesem Pressetermin sind Sie herzlich eingeladen.

    gez. Andrea Winkel

  • Abteilung 4
    04.01.2018
    B 462 Vermessungsarbeiten zwischen L 67 bei Kuppenheim und L 79 a bei Gaggenau-Ottenau

    ​Im Zuge der Planungsvorbereitungen sowohl für die Pilotstrecke für Oberleitungslastkraftwagen als auch für den vierstreifigen Ausbau der B 462 zwischen Bad Rotenfels und der Rotherma-Querspange, werden im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe Vermessungsarbeiten an der B 462 durchgeführt.

    Die Arbeiten im Straßenraum beginnen, vorausgesetzt die Witterung lässt es zu, am 8. Januar 2018 und werden voraussichtlich in drei Wochen abgeschlossen sein. Um die Verkehrsbehinderungen möglichst gering zu halten, finden die Arbeiten in den verkehrsärmeren Zeiten zwischen 8:30 Uhr und 15:30 Uhr statt.
    In den darauf folgenden Wochen werden außerhalb des Straßenraums an den Seitenrändern noch weitere Vermessungsarbeiten ausgeführt.

  • Abteilung 3
    28.12.2017
    Probleme mit Gänsen an Rhein und Neckar - Zweites Behördentreffen in Ladenburg (Rhein-Neckar-Kreis)

    ​Im Zusammenhang mit den Gänseproblemen an Rhein und Neckar trafen sich Mitte Dezember auf Einladung der Stadt Ladenburg erneut Vertreter betroffener Gemeinden und beteiligter Behörden zu einem weiteren Informationsaustausch. Bürgermeister Stefan Schmutz formulierte in seiner Begrüßung das Ziel der Besprechung:

    „Diskussion geeigneter Maßnahmen, um die Zahl der Gänse auf ein Maß zu beschränken, das man beherrschen kann“.

    Auslöser der Problematik in Ladenburg, sowie in zahlreichen weiteren Städten und Gemeinden, sei eine Zunahme der Populationen invasiver Nil- und Kanadagänse und damit einhergehend eine Verkotung der Sport- und Freizeitanlagen sowie Fraßschäden auf landwirtschaftlichen Flächen mit zum Teil erheblichen finanziellen Auswirkungen und die Verdrängung heimischer Wasservögel. Die Stadtverwaltung Ladenburg stellte zur zukünftigen Begrenzung der Gänsepopulation einen Drei-Stufen-Plan vor, da bisherige Handlungsansätze weitestgehend wirkungslos blieben. Demnach habe sich gezeigt, dass Vergrämungsmaßnahmen alleine keine nachhaltige Wirkung erzielen.

    Nach weiteren Vorträgen und Informationen durch Experten der Wildforschungsstelle Aulendorf über mögliche Managementmaßnahmen sowie des Ministeriums für den Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR) über rechtliche Handlungsmöglichkeiten nach dem Jagd- und Wildtiermanagementgesetz waren sich die Beteiligten einig, dass weitere mögliche Maßnahmen offen diskutiert werden müssten und insbesondere eine breite Akzeptanz in der Bevölkerung anzustreben sei. Dies gelte ganz besonders für Aspekte des Tierschutzes. Einfache und zugleich schnelle Lösungen werde es bei der Bewältigung der Gänseproblematik nicht geben. Vielmehr sei ein längerfristiges, fach- und gemeindeübergreifendes Management erforderlich, um die Gänsepopulation in den Griff zu bekommen.

    Bevor weitere Maßnahmen erfolgen können, müssen seitens der zuständigen Behörden und Gemeinden noch Hausaufgaben erledigt werden. Dazu zählen unter anderem die Dokumentation von Schäden oder die Feststellung der Anzahl vorhandener Gänse. Um einen kontinuierlichen Informationsaustausch und ein zielgerichtetes Vorgehen zu gewährleisten, soll unter Federführung der Jagdbehörde des Rhein-Neckar-Kreises ein ständiger Gesprächskreis eingerichtet werden, der die betroffenen Akteure zusammenführt, geeignete Maßnahmen prüft und deren Voraussetzungen sicherstellt. Auf Wunsch des MLR wird das Regierungspräsidium Karlsruhe in seiner Funktion als obere Jagdbehörde diese Gesprächskreise unterstützen. Da es in der Frage, wie die Gänseproblematik am besten in den Griff zu bekommen ist, naturgemäß unterschiedliche Betrachtungsweisen und Betroffenheiten gibt, wird angestrebt, alle Maßnahmen weiterhin transparent zu diskutieren, um den erforderlichen Rückhalt in der Öffentlichkeit zu gewährleisten.

  • Abteilung 4
    19.12.2017
    B 3: Erneuerung der Fahrbahndecke zwischen Bühl und Sasbachried - Arbeiten weitestgehend abgeschlossen / Restarbeiten finden im Frühjahr 2018 statt

    ​Gute Nachrichten für die die Autofahrer in der Region Bühl. Durch die milderen Temperaturen und das Abtauen der Schneedecke konnte die Fahrbahn der B 3 im letzten Bauabschnitt unter Ausnutzung der günstigen Bedingungen gerade noch rechtzeitig vor Weihnachten fertiggestellt werden. Damit ist die Fahrbahndecke der B 3 vom Kreisverkehr in Bußmatten bis zum Bauende zwischen Walzfeld und Sasbachried vollständig erneuert. In dieser Woche werden noch Arbeiten an den Banketten, Nähten und Fugen durchgeführt und die Verkehrssicherung abgebaut, so dass am Ende der Woche wieder die gesamte Fahrbahn zur Verfügung steht.

    Die noch ausstehenden Restarbeiten sind für das Frühjahr 2018 geplant und werden voraussichtlich noch einmal rund drei Wochen dauern.

    Seit 24. Juli 2017 wird die Fahrbahn der B 3 zwischen Bußmatten und Sasbachried abschnittsweise erneuert. Aufgrund der Witterung konnte das genaue Bauende zuletzt nur schwer festgelegt werden.

    Die Restarbeiten im kommenden Jahr werden in drei Bereichen durchgeführt. So fehlt über die Wintermonate an der Einmündung „Am Notbach“ die vier Zentimeter starke Deckschicht. Um hier die bereits eingebauten Asphaltschichten nicht durch den Verkehr zu beschädigen, wird der Anschluss bis zur Fertigstellung im neuen Jahr gesperrt. Da hierzu auch die Abbiegespuren auf der B 3 zur Straße „Am Notbach“ mit Baken abgesperrt werden müssen, wird in diesem Bereich die Geschwindigkeit auf der B 3 bis zur endgültigen Fertigstellung auf 50 km/h beschränkt. Der parallel zur B 3 verlaufende Wirtschaftsweg wird freigegeben, jedoch ist durch den Absatz erhöhte Vorsicht geboten.

    Auch auf der Ostseite der Einmündung bei Walzfeld im Bereich des Wirtschaftsweges fehlt noch die vier Zentimeter starke Deckschicht. Die Einmündung und der Wirtschaftsweg werden aber befahrbar sein.

    Im Bereich der Rampe zur L 86a in Ottersweier musste ebenfalls noch ein rund  100 Meter langes Teilstück der B 3 und der Anschlussast zur L 86a ausgespart werden. Bei der Erneuerung dieses Teilstückes im nächsten Jahr wird der Verkehr auf der B 3 dann mit einer Ampel geregelt, so dass die Bundesstraße in beiden Richtungen befahrbar bleiben wird. Der Anschlussast wird dann aber voll gesperrt werden müssen.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bedankt sich bei den Verkehrsteilnehmern und den Anliegern für die Geduld und das entgegengebrachte Verständnis während der Bauzeit. Ein weiterer Dank geht an die Kommunen und beteiligten Firmen für die Mithilfe und Unterstützung.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter

    www.vm.baden-wuerttemberg.de, www.baustellen-bw.de.

    Die Verkehrslage in Baden-Württemberg – jederzeit und immer aktuell mit der „VerkehrsInfo BW“-App der Straßenverkehrszentrale Baden Württemberg. Weitere Informationen zum Thema Verkehr und den Link zum kostenlosen Download finden Sie unter

    https://www.svz-bw.de.

  • Abteilung 4
    19.12.2017
    A 6: Erneuerung der Fahrbahndecke zwischen der Rheinbrücke Frankenthal und der Landesgrenze Hessen - Bauende des ersten Bauabschnitts zwischen Rheinbrücke Frankenthal und Anschlussstelle Mannheim- Sandhofen und Rückbau der Verkehrssicherung

    ​Seit April 2017 wurde auf der BAB 6 im Bereich zwischen der Landesgrenze Baden-Württemberg / Rheinland-Pfalz (Rheinbrücke) und der Anschlussstelle Mannheim-Sandhofen in beiden Fahrtrichtungen umfangreiche Sanierungsmaßnahmen durchgeführt. Trotz der zuletzt ungünstigen Witterungsbedingungen und des größeren Sanierungsumfangs auf der nördlichen Rheinbrücke konnte die Baumaßnahme in diesem Bauabschnitt rechtzeitig fertig gestellt werden.

    Insgesamt wurden fast 5.000 Quadratmeter Brückenoberfläche der Strombrücke in Handarbeit saniert und ausgebessert. Die gesamte Brücke über den Rhein und das Rheinvorland bekam auf fast 18.000 Quadratmetern eine neue Fahrbahndecke. Zusätzlich wurde die anschließende Autobahn bis zur Anschlussstelle Mannheim-Sandhofen vollständig erneuert. Um den rutschgefährdeten Fahrbahndamm zu stabilisieren, mussten dabei 15.000 Tonnen Material zugefahren werden. Dies entspricht ungefähr 750 LKW-Ladungen nur für den Straßenuntergrund. Zusätzlich wurden rund 2.500 Tonnen Zement als Erdbetonrandbalken in die Dammschulter eingearbeitet.

    Mit Abschluss dieser Arbeiten sind sowohl die Rheinbrücke als auch die angrenzende Autobahnstrecke für den kommenden Mehrverkehr belastbar und insbesondere auch während der Sperrungen an den Rheinbrücken zwischen Ludwigshafen und Mannheim nicht mehr störungsanfällig.

    Bis zum 20.12.2017 erfolgt noch der Rückbau der Verkehrssicherung im Bereich der nördlichen Fahrbahn. Ab dem 21.12.2017 steht auch dem Verkehrsteilnehmer in Fahrtrichtung Kaiserlautern wieder eine 2-streifige Verkehrsführung zur Verfügung.

    In Teilbereichen des ersten Bauabschnitts konnten die Markierungsarbeiten aufgrund der Witterung nur in provisorischer Form als Farbmarkierung aufgebracht werden. Um die Beeinträchtigungen für den Verkehrsteilnehmer so gering wie möglich zu halten, erfolgt das Aufbringen der endgültigen Markierung im Frühjahr über Tagesbaustellen außerhalb der Hauptverkehrszeiten zwischen 9:00 Uhr und 15:00 Uhr.

    Auf der rheinland-pfälzischen Seite müssen noch Restflächen direkt vor der Rheinquerung in beiden Richtungsfahrbahnen erneuert werden. Die Sanierung dieser Flächen konnte innerhalb der jetzigen Maßnahme aus Gründen der Baustellenverkehrsführung noch nicht erfolgen. Die Sanierungen werden durch das Autobahnamt Montabaur zeitnah geplant und durchgeführt. Um die Behinderungen auf ein Mindestmaß beschränken zu können, wird die Baudurchführung weitestgehend in Wochenend- und Nachtbaustellen erfolgen.

    Ab Ende März 2018 ist der Beginn des nächsten Bauabschnitts, die Sanierung der Anschlussstelle Mannheim-Sandhofen, vorgesehen. Da hier ein Abriss und Neubau des gesamten Brückenbauwerks der A 6 über die B 44 notwendig ist, wird mit einer Bauzeit von 1,5 Jahren gerechnet. Die Beeinträchtigungen für den Autobahnverkehr werden jedoch erheblich geringer ausfallen als in diesem Jahr, da mit Hilfe einer Behelfsbrücke weitestgehend ein 4-streifiger Autobahnverkehr ermöglicht werden soll.

    Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie im Internet im Beteiligungsportal des Regierungspräsidiums Karlsruhe unter:

    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt4/Ref471/Seiten/A6_Mannheim_Sandhofen.aspx

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter:

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter

    www.vm.baden-wuerttemberg.dewww.baustellen-bw.de.

    Die Verkehrslage in Baden-Württemberg – jederzeit und immer aktuell mit der „VerkehrsInfo BW“-App der Straßenverkehrszentrale Baden Württemberg. Weitere Informationen zum Thema Verkehr und den Link zum kostenlosen Download finden Sie unter

    https://www.svz-bw.de.

  • Abteilung 4
    19.12.2017
    B 3 Laudenbach: Sanierungsarbeiten an der Laudenbachverdolung verzögern sich weiter durch Witterung

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe führt auf der B 3 im Bereich zwischen der Bachstraße und dem Mühlgässchen umfangreiche Sanierungsarbeiten an der Laudenbachverdolung durch. Durch die derzeitige Witterung können nun sowohl die Sanierungsarbeiten an der Verdolung als auch die restlichen Straßenarbeiten nicht abgeschlossen werden, so dass sich die Fertigstellung der Maßnahme weiter verzögert.

    Auf Basis der Voruntersuchungen war geplant, den Deckel der Verdolung zu erneuern. Da für diesen Bereich keine Bestandspläne vorhanden waren stellte sich erst während der Bauarbeiten heraus, dass der Sandstein im älteren Teil der Verdolung bis in die Fundamente nicht mehr tragfähig ist und durch Beton ersetzt werden muss. Teile des Bauwerks mussten deswegen kurzfristig neu geplant oder überplant, ebenso musste der Bauablauf erheblich umgestellt werden. Aufgrund von Liefer- und Personalengpässen durch die notwendig gewordene kurzfristige Vergabe gab es weitere Verzögerungen.

    Bis Weihnachten werden die Rohre in der Verdolung ausgebaut und der Bach in die Verdolung entlassen. Für die direkt betroffenen Anwohner wird zudem eine provisorische Zufahrt für Personenkraftfahrzeuge hergestellt. Sobald die Witterung es zulässt, werden im neuen Jahr die Arbeiten wieder aufgenommen. Erforderlich sind noch zum Teil stark witterungsabhängige Arbeiten an der Bauwerksabdichtung, der Herstellung der Straßenentwässerung, der Gehwege und des Straßenaufbaus der B 3. Die Vollsperrung der B 3 bleibt bis zur Fertigstellung bestehen.

    Der Verkehr auf der B 3 wird bis dahin aus den Richtungen Süden (Hemsbach) und Norden (Heppenheim) an den Kreisverkehren jeweils vor der Ortseinfahrt Laudenbach über die K 4229 Kreisverbindungsstraße umgeleitet. Anlieger können bis zur Baustelle zu fahren. Oberlaudenbach ist nur von Norden kommend über Laudenbach (Kirchstraße) erreichbar.

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen um Verständnis.

    ​Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter

    www.vm.baden-wuerttemberg.de, www.baustellen-bw.de.

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  • Abteilung 9
    18.12.2017
    Ombudsmann Klaus Danner erhält Verstärkung: Regierungsvizepräsidentin Gabriela Mühlstädt-Grimm beruft Heinz Gräter zum „ehrenamtlichen Ansprechpartner für den Ombudsmann in der Flüchtlingserstaufnahme“ beim Regierungspräsidium Karlsruhe

    ​Heinz Gräter wird ab sofort den bereits im Oktober dieses Jahres bestellten „Ombudsmann für die Flüchtlingserstaufnahme in Baden-Württemberg“, Klaus Danner, in seiner Arbeit unterstützen. Gräter ist Ansprechpartner für Anregungen und Beschwerden der Flüchtlinge und Ehrenamtlichen in den Erstaufnahmeeinrichtungen im Regierungsbezirk Karlsruhe. „Wir freuen uns sehr, dass wir Herrn Gräter für diese außerordentlich wichtige Aufgabe gewinnen konnten. Unser Ziel ist es, dass wir eventuelle Probleme, die es beim Betrieb unserer Einrichtungen gibt, frühzeitig erkennen und Lösungen dafür finden können“, so Regierungsvizepräsidentin Gabriela Mühlstädt-Grimm. Gräter war bis zu seiner Versetzung in den Ruhestand im Jahr 2013 Leiter der Kriminalpolizei beim Polizeipräsidium Mannheim.

    Hintergrund „Ombudsstelle für die Flüchtlingserstaufnahme“
    Die Ombudsstelle für die Flüchtlingserstaufnahme ist Ansprech-, Mittler- und Unterstützungsstelle für Flüchtlinge, Ehrenamtliche, Mitarbeiter aus Organisationen, Institutionen und zuständigen Behörden sowie Nachbarn und Anlieger aus der Umgebung von Landeserstaufnahmeeinrichtungen in Fragen der Unterbringung, Versorgung und Betreuung von Flüchtlingen in den Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes. Ombudsmann Klaus Danner ist mit seiner Geschäftsstelle beim Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration angesiedelt. Unterstützt wird die Arbeit von Danner in den vier Regierungsbezirken durch je einen ehrenamtlichen Ansprechpartner bei dem jeweiligen Regierungspräsidium.

    Weitere Informationen zum Ombudsmann für die Flüchtlingserstaufnahme:


    https://im.baden-wuerttemberg.de/de/migration/auslaender-und-fluechtlingspolitik/ombudsperson-fuer-fluechtlingserstaufnahme/

  • Abteilung 2
    15.12.2017
    Planfeststellungsverfahren für die Straßenanbindung des Baden-Airparks wurde gestartet

    ​Nach mehrjähriger Vorbereitung hat der Landkreis Rastatt beim Regierungspräsidium Karlsruhe die Planfeststellung für das Straßenbauvorhaben "Direktanbindung Baden Airpark" beantragt. Das Vorhaben umfasst den Aus- und Neubau der Kreisstraße K 3761 zwischen Schiftung und Halberstung, den Ausbau der Landesstraße L 80 und den Neubau einer Autobahnanschlussstelle bei Halberstung an Stelle der heutigen Überführung der L 80 über die Autobahn. Den damit verbundenen Eingriffen in Natur und Landschaft stehen Kompensationsmaßnahmen auf den Gemarkungen Bühl-Oberbruch, Sinzheim, Sinzheim-Leiberstung, Rheinmünster-Söllingen und Rheinmünster-Schwarzach gegenüber. Grünbrücken im Verlauf der Straße, Querungshilfen, Fledermaus-Leiteinrichtungen und Wildschutzzäune sollen die Auswirkungen mindern.

    Die Planunterlagen liegen seit Anfang der Woche bis zum 16.02.2018 in den Rathäusern von Bühl, Hügelsheim, Rheinmünster, Ortsteil Schwarzach und Sinzheim zur Einsicht für jedermann aus. Daneben sind die Unterlagen auch auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Karlsruhe „www.rp-karlsruhe.de“ unter dem Pfad „Bekanntmachungen / Bekanntmachungen in Planfeststellungsverfahren“ abrufbar.

    (https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt2/Ref24/Seiten/baden-airpark.aspx).

    Stellungnahmen und Einwendungen können bis zum 12.04.2018 beim Regierungspräsidium Karlsruhe oder bei den genannten Gemeinden abgegeben werden. Wer von dieser Möglichkeit Gebrauch macht, hat später bei einem Erörterungstermin vor Ort Gelegenheit, sein Anliegen auch mündlich zu vertreten. Das gilt auch für die betroffenen Gemeinden, Behörden und Naturschutzvereinigungen.

  • Abteilung 4
    14.12.2017
    B 500: Überführung Kinzigstraße in Baden-Baden

    ​Im Zusammenhang mit der Sanierung der B 500-Überführung Kinzigstraße in Baden-Baden kann die Brücke bereits seit einigen Tagen wieder frei befahren werden. Jetzt konnten auch die Restarbeiten im Gehwegbereich abgeschlossen werden. Allerdings kann aufgrund der momentanen Witterung die Fertigstellung der gesamten Maßnahme nicht wie ursprünglich geplant Mitte Dezember erfolgen, sondern erst im Frühjahr 2018.

    Bis Ende Dezember 2017 werden noch die Arbeitsgerüste entfernt, die neuen Entwässerungsleitungen montiert und Schadstellen an der Brückenunteransicht für die Instandsetzung im nächsten Jahr vorbereitet. Hierfür wird die B 500 in den verkehrsarmen Zeiten zwischen 09:00 Uhr und 15:00 Uhr im Bereich des Bauwerks auf eine Fahrspur verengt.

    Die Betoninstandsetzungsarbeiten am Überbau, an den Widerlagern und am Pfeiler erfolgen dann bei entsprechender Witterung im nächsten Jahr. Auch hierfür muss die B 500 in den verkehrsarmen Zeiten ebenfalls zwischen 09:00 Uhr und 15:00 Uhr im Bereich des Bauwerks auf eine Fahrspur verengt werden. Die Brücke selbst muss aber nicht mehr gesperrt werden.

    Die Sanierungsarbeiten an der Brücke in Baden-Baden werden seit Anfang September 2017 durchgeführt. Die etwa 60 Meter lange Brücke wird hierbei in beiden Fahrtrichtungen grundhaft saniert. Die Baukosten der Maßnahme betragen rund 450.000 Euro und werden vom Bund getragen.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen der Verkehrsteilnehmer bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter

    www.vm.baden-wuerttemberg.de, www.baustellen-bw.de.

    Die Verkehrslage in Baden-Württemberg – jederzeit und immer aktuell mit der „VerkehrsInfo BW“-App der Straßenverkehrszentrale Baden Württemberg. Weitere Informationen zum Thema Verkehr und den Link zum kostenlosen Download finden Sie unter

    https://www.svz-bw.de.

  • Abteilung 1
    14.12.2017
    25. Karlsruher Weihnachtsmesse eröffnet: „Erfolgsmodell“ will die Freude an der Exklusivität neu beleben

    ​Immer wieder erfrischend, überraschend und innovativ: das ist die Karlsruher Weihnachtsmesse für Angewandte Kunst und Kunsthandwerk, die dieses Jahr bereits zum 25. Mal stattfindet und gestern im Regierungspräsidium Karlsruhe am Rondellplatz in der Karl-Friedrich-Straße 17 eröffnet wurde. Wer noch Platz für individuelle Präsente und Aufmerksamkeiten unter dem Weihnachtsbaum frei hat, der ist bei dieser Jubiläumsausstellung, die noch bis einschließlich Sonntag, 17. Dezember 2017, täglich von 11 bis 18 Uhr geöffnet ist, genau richtig.

    Regierungsvizepräsidentin Gabriela Mühlstädt-Grimm wies bei der mit rund 200 Gästen gut besuchten Eröffnung auf eine „wirklich bezaubernde Auswahl von Kreationen aus den Bereichen Holz, Papier, Leder, Textil, Keramik und Schmuck“ hin, die von den 33 teilnehmenden Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerkern aus ganz Deutschland angeboten wird. Sie ermunterte dazu, mit den Künstlerinnen und Künstlern, die während der gesamten Ausstellung anwesend sein werden, ins Gespräch zu kommen, um mehr über Inspiration, Entstehung und Umsetzung der zahlreichen Unikate zu erfahren.

    Für den mit veranstaltenden „Bund der Kunsthandwerker Baden-Württemberg “ (BdK) bezeichnete die Landesvorsitzende Heide Nonnenmacher die Weihnachtsmesse als ein „Erfolgsmodell“ und rief dazu auf, sich auf das „sinnliche Experiment der Exponate mit eigener Handschrift“ einzulassen und die „Wertigkeit des Handgemachten“ neu zu erfahren. Sie dankte ausdrücklich den Karlsruher Organisatorinnen Susanne Goldbach und Gabriele Heinz für deren ehrenamtliches Engagement und überreichte im Namen des BdK ein Präsent.

    Die Hauptrednerin des Abends, die Kuratorin für Kunsthandwerk und Design am Landesmuseum Württemberg, Dr. Maaike van Rijn, sprach von der Weihnachtsmesse als der „ältesten Veranstaltung dieser Art in Baden-Württemberg“ und skizzierte die Geschichte von Messen in Deutschland, die stets die Elemente des „Staunens und Wunderns“ in sich trügen. Sie berichtete von einer „ganz neuen und starken Begeisterung für Unikate“ und einer „fruchtbaren Verquickung von alten Techniken und neuen Ideen“, die ihren Ausdruck in dem „Willen zur Form“ finde, dessen greifbare Ergebnisse nun bei der Weihnachtsmesse präsentiert würden. Maaike van Rijn schlug vor, die „Freude an der Exklusivität“ wieder neu zu entdecken und die kommenden Tage als gelungene Kombination von Kommunikation und Authentizität zu nutzen.

    Für den „richtigen Ton“ bei der Eröffnung sorgten Cellistin Isabel Eichenlaub und Michael Schwahn an der Klarinette.

    Aus Anlass des Jubiläums gibt es eine Sonderpräsentation im Foyer: Eine Fotoausstellung gibt Einblicke in die Arbeitsprozesse der Handwerkskunst. Die bekannte japanische Fotokünstlerin Makkiko beobachtete mit ihrer Kamera auf sensible Art Künstlerinnen und Künstler in ihren Werkstätten, dokumentierte den kreativen und handwerklichen Prozess des Entstehens und setzte dabei deren Gefühle in ihre Bildsprache um.

    Geöffnet hat die Weihnachtsmesse von Donnerstag, 14. Dezember 2017 bis Sonntag, 17. Dezember 2017 täglich von 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr im Regierungspräsidium am Rondellplatz, Karl-Friedrich-Straße 17. Beim ersten Besuch wird ein Eintritt von zwei Euro erhoben. Alle weiteren Besuche sind nach Vorlage der Eintrittskarte frei.

    Ansprechpartnerinnen für Rückfragen:

    Susanne Goldbach, Maxburgweg 11, 76187 Karlsruhe,
    Tel.: 0721/757718, susannegoldbach@web.de,

    oder

    Gabriele Heinz, Wendtstr. 3, 76185 Karlsruhe,
    Tel.: 0721/845700, g-heinz-schmuck@web.de

  • Abteilung 4
    13.12.2017
    B 28 / Stuttgarter Straße in Freudenstadt jetzt 4-streifig - Regierungspräsidentin Nicolette Kressl: Die Straße ist jetzt leistungsfähiger und verkehrssicherer geworden

    ​Regierungspräsidentin Nicolette Kressl, Landrat Dr. Klaus Michael Rückert und Oberbürgermeister Julian Osswald haben heute (Dienstag, 12. Dezember 2017) in Freudenstadt die 4-streifig ausgebaute Stuttgarter Straße offiziell für den Verkehr freigegeben.

    „Die für die Stadt und die ganze Region so wichtige Bundesstraße 28 ist nunmehr in Freudenstadt vollständig ausgebaut. Mit der heutigen Verkehrsfreigabe machen wir einen großen Schritt zur Verbesserung der Verkehrssituation in Freudenstadt“, so Regierungspräsidentin Nicolette Kressl bei der Freigabe.

    Die Baumaßnahme war für alle Beteiligten eine Herausforderung. Aufgrund von fehlenden Umleitungsmöglichkeiten mussten nahezu alle Arbeiten unter Verkehr stattfinden. Damit der Verkehr mit rund 22.000 Fahrzeugen pro Tag auf der B 28 auch durchgehend rollen konnte, erforderten der Bauablauf und die Verkehrsführung eine Bauabwicklung in zahlreichen Teilabschnitten. So wurden die ursprünglich geplanten vier Bauabschnitte in 15 Unterabschnitte unterteilt.
    Lediglich Bohrpfahlarbeiten zur Baugrubensicherung und der Einhub der Brückenfertigteile fanden in den verkehrsschwachen Zeiten bei Nacht statt. Hier wurde der Verkehr weiträumig umgeleitet.

    Im Oktober 2008 wurde mit dem Bau des ersten 450 Meter langen Abschnitts begonnen. Anschließend erfolgten im Jahr 2010 die Arbeiten im zweiten Bauabschnitt. Dieser Abschnitt beinhaltete den Bau einer Geh- und Radwegbrücke und  wurde im Sommer 2011 fertig gestellt. Der dritte Bauabschnitt folgte im Herbst 2011. In diesem Bauabschnitt wurden unter anderem drei Brücken neu gebaut. Der Startschuss für den Bau der beiden Brückenbauwerke über die Bahn fiel im Frühjahr 2013 und wurde Ende 2014 abgeschlossen. Der Bau eines weiteren Brückenbauwerks über die B 294 erfolgte ab dem Jahr 2014. Der vierte und letzte Bauabschnitt (südöstlich der Bahn) schloss sich nahtlos an. Sämtliche Anschlüsse der Knotenpunkte im letzten Bauabschnitt wurden neu trassiert und angelegt. Da auch in diesem letzten Bauabschnitt der Verkehr weiterhin durchgehend rollen sollte, konnte immer nur ein Anschlussast nach dem anderen hergestellt werden. Daher mussten die Arbeiten alleine im vierten Bauabschnitt in insgesamt sieben Unterabschnitte unterteilt werden. Nach etwas mehr als neun Jahren Gesamtbauzeit ist die Baumaßnahme nun fertig.

    Während dieser langen Bauzeit konnten sich die interessierten Bürgerinnen und Bürgern in einem Info-Container detailliert über den Gesamtausbau der B 28 und über die aktuelle Bauausführung anhand der ausgehängten Pläne und einer Visualisierung in Form eines Filmes informieren.

    Der Ausbau der Stuttgarter Straße ist eine Gemeinschaftsmaßnahme. Die Gesamtkosten hierfür belaufen sich auf rund 26,7 Millionen Euro, von denen 22,6 Millionen Euro durch den Bund getragen werden. Die Stadt Freudenstadt ist mit 2,82 Millionen Euro und der Landkreis mit 1,28 Millionen Euro beteiligt. Zudem erhalten beide eine Förderung nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsprogramm für den Bau und Ausbau kommunaler Straßen.

    „Das sind stolze Summen, aber diese sind gut angelegt“, so Regierungspräsidentin Kressl.

     
    Projektdaten B 28 - Freudenstadt
     
     
    Umsetzung der Baumaßnahme
     
     
    Die B 28, Stuttgarter Straße, in Freudenstadt wurde auf einer Länge von rund zwei
    Kilometern vierstreifig ausgebaut. Jede Richtungsfahrbahn hat nun eine Breite von 6,50 Metern. Im Rahmen dieser Ausbaumaßnahme waren vier Brückenbauwerke zu errichten und zehn Kreuzungen/Einmündungen umzubauen.
     
    Im Oktober 2008 wurde mit dem Bau des ersten Abschnitts begonnen. Da geeignete Umleitungsmöglichkeiten fehlten, mussten die gesamten Bauarbeiten unter Aufrechterhaltung des Verkehrs erfolgen.
     
    Der Bauablauf und die Verkehrsführung erforderten eine Bauabwicklung in zahlreichen Teilabschnitten:
     
    Bauabschnitt 1:
    • Straßenbau von der Shell-Tankstelle bis zur Fa. Bürkle
     
    Bauabschnitt 2:
    • Straßenbau von der Fa. Bürkle bis zur „alten Bahnbrücke“ mit der Herstellung ei-ner Geh- und Radwegbrücke in Höhe Kaufland (architektonisch ansprechende, geschwungene Form mit LED beleuchtetem Edelstahlhandlauf; dient der Verbindung des Wohngebietes Vogelsang mit dem Industriegebiet Freudenstadt)
     
    Bauabschnitt 3.1:
    • Herstellung einer Einfeldbrücke über die Bahn mit einer Spannweite von rund
    28 Metern. Hierfür wurden Spannbetonfertigteilträger verwendet und jeweils in der Nachtsperrpause der Bahn mit zwei Autokranen eingehängt. Schwierig hier-bei war, dass das Einheben von einer Seite aus erfolgen musste und das jeweilige Fertigteil „schwebend“ über den Gleisen an den zweiten Autokran umgehängt werden musste, so dass dann beide Autokrane im Parallelhub das Fertigteil an seinen vorgesehenen Platz heben konnten. Außerdem wurde die Kreisstraße  4740 auf einer Länge von 200 Metern ausgebaut (einschl. Neubau einer Brücke über die Bahn und zwei neuen Kreisverkehren).
     
    Bauabschnitt 3.2:
    • Abriss und Neubau einer Einfeldbrücke über die Bahn mit einer Spannweite von
    ca. 47 Metern, wobei in der Mitte oberhalb der Bahn Spannbetonfertigteile mit ei-ner Länge von ca. 23 Metern eingehängt und mit den Kragarmen der Ortbetonwiderlager vergossen wurden. Um die Brücke bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung des Verkehrs bauen zu können, wurden Betonbohrpfähle mit einer Länge von bis zu 13 Metern in der verkehrsarmen Zeit in der Nacht durch die Fahrbahn gebohrt und im Erdreich verankert. Dadurch konnte unter Aufrechterhaltung des Verkehrs ein Baugrubenverbau hergestellt werden.
     
    Bauabschnitt 3.3:
    • Neubau einer Zweifeldbrücke über die B 294 mit einer Spannweite von 67 Metern und einem Mittelpfeiler zwischen den Fahrsteifen der B 294 auf der Strecke Loßburg/Besenfeld.
     
    Bauabschnitt 3.4:
    • Herstellung zweier Stützmauern entlang der Bahn in Stahlbeton mit 141 Metern und 149 Metern Länge. Da die Arbeiten sehr dicht am Gleisbereich der Bahn waren, mussten die Arbeiten permanent vom Sicherheitspersonal der Bahn überwacht werden.
     
    Bauabschnitt 4.1:
    • Neubau der Robert – Bosch – Straße auf einer Länge von rund 250 Metern.
    Dieser Lückenschluss bildet die Verbindung des Industriegebietes Freudenstadt mit dem Hauptbahnhof und wurde im Vorgriff auf den letzten Bauabschnitt 4.2 hergestellt. Diese Verkehrsbeziehung sollte bei den zahlreichen Verkehrsum-legungen während des letzten Bauabschnitts eine Schlüsselrolle einnehmen und das Bauen unter Verkehr ermöglichen.
     
    Bauabschnitt 4.2:
    • Sämtliche Anschlüsse der Knotenpunkte im letzten Bauabschnitt wurden neu trassiert und angelegt. Da auch in diesem letzten Bauabschnitt der Verkehr
    weiterhin durchgehend rollen sollte, konnte immer nur ein Anschlussast nach dem anderen hergestellt werden. Daher mussten die Arbeiten in insgesamt sie-ben Unterabschnitte untergliedert werden. Die Lichtsignalanlagen und die Weg-weisung wurden hierbei ebenfalls erneuert und eine Einfädelspur auf der B 294 hergestellt.
     
    Während der lang andauernden Bauzeit wurden detaillierte Informationen über den Ausbau der B 28 und über aktuelle Sachstände in der Bauausführung in einem Info-Container bereitgestellt, in welchem Pläne zur Ansicht aushängten und eine Visualisierung in Form eines Filmes über das Bauvorhaben informierte.
     
     
    Technische Daten:
     
    Länge B 28:   2,047 Kilometer
    Länge Anschlüsse:  1,250 Kilometer
     
    Fahrbahnbreite B 28: je Richtungsfahrbahn 6,50 Meter
    Fahrbahnaufbau:  75 Zentimeter
     
    Erdarbeiten:   ca. 40.000 Kubikmeter
    Asphalt:   ca. 60.000 Quadratmeter
     
     
    Kosten:
     
    Gesamtkosten:    26,7  Millionen Euro
     
     Anteil Bund:    22,6  Millionen Euro
     Anteil Landkreis Freudenstadt:   1,28  Millionen Euro
     Anteil Stadt Freudenstadt:    2,82  Millionen Euro
     
    Wesentliche Einzelkosten:
     
     Straßenbau:    10,21  Millionen Euro
     Brücke über die DB:    4,18  Millionen Euro
     Brücke über die B 294:    3,02  Millionen Euro
     Geh- und Radwegbrücke:    1,00  Millionen Euro
     Bepflanzung:      0,64  Millionen Euro 
  • Abteilung 4
    12.12.2017
    A 6, Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Rheinbrücke Frankenthal und Landesgrenze Hessen
    Rückbau Verkehrssicherung erster Bauabschnitt zwischen Rheinbrücke Frankenthal und Anschlussstelle Mannheim-Sandhofen

    ​Das Regierungspräsidium Karlsruhe führt auf der A 6 im Bereich zwischen den Landesgrenzen Hessen und Baden-Württemberg sowie Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz (Rheinbrücke) im Zeitraum von April 2017 bis Ende 2020 umfangreiche Sanierungsarbeiten durch. Das Gesamtbauvorhaben wird in vier Bauabschnitte unterteilt.

    Die in unserer Pressemitteilung vom 8.12.2017 für heute angekündigte Umlegung des Verkehrs kann aus Witterungsgründen erst im Laufe des morgigen Mittwochs erfolgen. Mit der Umlegung des Verkehrs auf die südliche Fahrbahn sollte auch wieder die zwei-streifige Verkehrsführung in Fahrtrichtung Mannheim hergestellt werden, und das Schließen der passiven Schutzeinrichtungen in den Überleitungsbereichen unter einer zwei-streifigen Verkehrsführung über den Standstreifen und des ersten Fahrstreifens erfolgen. Die hierzu erforderliche Gelbmarkierung kann aufgrund des starken Regens in den letzten Tagen in den genannten Bereichen jedoch nicht aufgebracht werden. Deshalb muss bis zur vollständigen Fertigstellung der Stahlschutzplankenarbeiten an den Überleitungsbereichen der Verkehr weiterhin ein-streifig erfolgen. Geplant ist, die Arbeiten bis zum Wochenende abzuschließen und ab Montag, den 18.12.2017, die ein-streifige Verkehrsführung in Fahrtrichtung Mannheim wieder aufzuheben.

    Die bereits angekündigte Vollsperrung in der Nacht vom Samstag 16.12.2017, 21.00 Uhr bis Sonntag 17.12.2017, circa 5.00 Uhr sowie die Wiederherstellung der zwei-streifigen Verkehrsführung in Fahrtrichtung Kaiserslautern bis zum 22.12.2017 bleiben unverändert.
    Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie im Internet im Beteiligungsportal des Regierungspräsidium Karlsruhe unter:

    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt4/Ref471/Seiten/A6_Mannheim_Sandhofen.aspx

    Für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter

    www.vm.baden-wuerttemberg.de, www.baustellen-bw.de.

    Die Verkehrslage in Baden-Württemberg – jederzeit und immer aktuell mit der „VerkehrsInfo BW“-App der Straßenverkehrszentrale Baden Württemberg. Weitere Informationen zum Thema Verkehr und den Link zum kostenlosen Download finden Sie unter

    https://www.svz-bw.de.

  • Abteilung 4
    11.12.2017
    B 463: Westtangente Pforzheim- Sperrung eines Wirtschaftsweges (Viehweg)

    ​Im Zusammenhang mit der Baumaßnahme „B 463 Westtangente Pforzheim“ wurde am 23. Oktober 2017 mit den Erd- und Straßenarbeiten des sich derzeit im Bau befindlichen Streckenabschnittes von der bereits ausgebauten A 8-Anschlussstelle Pforzheim-West bis zur Dietlinger Straße (Landesstraße 562) begonnen (wir berichteten).

    Nachdem die umfangreichen Abbruch- und Rodungsarbeiten zur Freimachung des Baufeldes zwischenzeitlich abgeschlossen werden konnten, finden derzeit Kanalarbeiten für die künftige Fahrbahnentwässerung der neuen Bundesstraße 463 statt. Für die Herstellung der hierfür notwendigen Kanalquerung im Bereich des zwischen der Ersinger Straße und Dietlinger Straße (Landesstraße 562) verlaufenden Wirtschaftsweges (Viehweg) und den damit verbundenen Tiefbau- und Asphaltarbeiten muss der Viehweg ab Mittwoch, 13.12.2017, 09:00 Uhr bis Freitag, 15.12.2017, 16:00 Uhr für den Verkehr gesperrt werden.

    Der Waldsportpfad kann weiterhin von der Landesstraße 562 über den westlich gelegenen Wirtschaftsweg (beim Verein für Deutsche Schäferhunde e.V.) angefahren werden. Die Zufahrt zum Schützenhaus von der Ersinger Straße kommend bleibt für den Zeitraum der Sperrung gewährleistet.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter

    www.vm.baden-wuerttemberg.dewww.baustellen-bw.de.

    Die Verkehrslage in Baden-Württemberg – jederzeit und immer aktuell mit der „VerkehrsInfo BW“-App der Straßenverkehrszentrale Baden Württemberg. Weitere Informationen zum Thema Verkehr und den Link zum kostenlosen Download finden Sie unter

    https://www.svz-bw.de.

  • Abteilung 5
    08.12.2017
    PFC-Projekt zur Verbrauchersicherheit wird fortgesetzt
    Vorerntemonitoring 2017 abgeschlossen; Regierungspräsidium Karlsruhe zieht positive Bilanz

    ​Das vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz finanzierte Projekt „Umgang mit PFC-belasteten Flächen - Lösungen für den Anbau von landwirtschaftlichen Produkten und zur vorbeugenden Verbrauchersicherheit“ wird auch die nächsten Jahre fortgesetzt. Das Ministerium stellt die erforderlichen Projektmittel weiterhin zur Verfügung.

    „Mit der Fortsetzung und weiteren Finanzierung des Projektes unterstreicht das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz die Bedeutung des Vorerntemonitorings für den Verbraucherschutz. Mit dem Vorentemonitoring werden wichtige zusätzliche Erkenntnisse gewonnen, um die Sicherheit der erzeugten Lebensmittel zu gewährleisten, aber auch um die Versuche des Landwirtschaftlichen Technologiezentrums zu ergänzen. Die Gesamtheit aller Ergebnisse bildet die Grundlage für die vom Regierungspräsidium erarbeiteten Anbauempfehlungen“, so Regierungspräsidentin Nicolette Kressl heute (Freitag, 8. Dezember 2017) in Karlsruhe.

    Das PFC-Vorerntemonitoring als wichtigstes Instrument für die Lebensmittelsicherheit und damit für den vorsorgenden Verbraucherschutz ist der wesentliche Teil des Projektes, welches außerdem Gefäß- und Feldversuche des Landwirtschaftlichen Technologiezentrums beinhaltet, um weitere Kenntnisse über das Verhalten von kurzkettigen PFC in Pflanzen und damit auch Lösungen für eine zukunftsfähige landwirtschaftliche Produktion in den betroffenen Regionen zu erhalten.

    Im Rahmen der Fortführung des Projektes sollen die betroffenen Betriebe künftig noch intensiver begleitet und beraten werden, damit neue Erkenntnisse umgehend in die Anbauplanung einfließen können. Ziel ist, nach Möglichkeiten und Hilfestellungen für die einzelbetriebliche Umsetzung der Anbauempfehlung zu suchen, um daraus auf die Betriebe angepasste Konzepte zu entwickeln.

    Ergebnisse Vorerntemonitoring 2017

    Das Vorerntemonitoring für das Jahr 2017 ist abgeschlossen. Die Ergebnisse und die daraus zu ziehenden Schlüsse wurden mit den betroffenen Landwirten diskutiert und künftige Strategien besprochen. Eine besondere Brisanz ergab sich durch die erhebliche Zunahme der belasteten Fläche in Mannheim auf nunmehr 244 Hektar. Zusammen mit aktuell 503 Hektar im Raum Rastatt/Baden-Baden sind damit 747 Hektar belastet und stellen die Bewirtschafter vor erhebliche Probleme.

    Der größte Teil der Ergebnisse der auf PFC untersuchten Proben war negativ bzw. lag unter der Bestimmungsgrenze und damit weit unterhalb der Beurteilungswerte für Lebensmittel. Dies ist letztlich darauf zurückzuführen, dass die Landwirte die Lehren aus den Erfahrungen der vorangegangenen Jahre gezogen haben und mit empfindlichen Kulturen auf unbelastete Flächen ausgewichen sind. Insgesamt wurden PFC bei sechs Gemüseproben, davon eine Probe größer dem Beurteilungswert und 63 Proben Getreide, davon 16 Proben über dem Beurteilungswert für Lebensmittel nachgewiesen. Diese Partien, die einen Beurteilungswert überschritten, wurden nicht als Lebensmittel vermarktet.

    Die Ergebnisse untermauern die bisherigen Erkenntnisse hinsichtlich des Aufnahmevermögens einzelner Pflanzen. Weizen zeigt sich weiter als besonders kritisch bezüglich der Aufnahme von PFC. Das Regierungspräsidium hat die Landwirte hierauf verstärkt hingewiesen und wird auf die Einhaltung der Anbauempfehlung hinwirken. Ziel ist es, dass Weizen künftig auf belasteten Flächen nicht mehr angebaut wird.

    In beiden Belastungsgebieten ist die Verfügbarkeit von Beregnungswasser von großer Bedeutung. Dadurch wird maßgeblich die Nutzbarkeit der Flächen für eine Vielzahl der Kulturen beeinflusst. Die für die Beregnung genutzten Brunnen stehen unter Beobachtung und werden regelmäßig auf PFC untersucht.

    Weitere Informationen und eine Zusammenfassung der aktuellen Ergebnisse 2017 finden Sie hier.

  • Abteilung 4
    08.12.2017
    A 6 Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Rheinbrücke Frankenthal und Landesgrenze Hessen
    Verkehrssicherung im ersten Bauabschnitt zwischen Rheinbrücke Frankenthal und Anschlussstelle Mannheim-Sandhofen

    ​Das Regierungspräsidium Karlsruhe führt auf der A 6 im Bereich zwischen den Landesgrenzen Hessen und Baden-Württemberg sowie Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz (Rheinbrücke) im Zeitraum von April 2017 bis Ende 2020 umfangreiche Sanierungsarbeiten durch. Das Gesamtbauvorhaben wird in vier Bauabschnitte unterteilt.

    Die im Zuge des ersten Bauabschnitts durchzuführenden Bauarbeiten zwischen der Anschlussstelle Mannheim-Sandhofen und der Rheinbrücke sind, trotz größerem Sanierungsumfangs im Bereich der Rheinbrücke, weitgehend fertiggestellt. Am 12.12. 2017 kann daher planmäßig die Umlegung des Verkehrs in Fahrtrichtung Mannheim von der nördlichen Fahrbahn auf die südliche Fahrbahn erfolgen. Mit der Umlegung des Verkehrs auf die südliche Fahrbahn fließt dieser dann in Fahrtrichtung Mannheim wieder zwei-streifig. In dem Zeitraum vom 13.12. bis 21.12.2017 wird anschließend die Verkehrssicherung im Bereich der nördlichen Fahrbahn zurückgebaut. Für diese Arbeiten ist aufgrund der geringen Fahrbahnbreite im Bereich der Rheinbrücke sowie aus Arbeitsschutzgründen eine Vollsperrung der Fahrbahn in Fahrtrichtung Kaiserslautern erforderlich. Die Vollsperrung erfolgt nachts von Samstag 16.12.2017 um 21.00 Uhr, bis Sonntag 17.12.2017, um circa 5.00 Uhr.

    Bis zu diesem Zeitpunkt laufen noch Schutzplankenarbeiten. Eine zügige Abwicklung der Restarbeiten wurde seitens des Schutzplankenbauers zugesagt. Ab dem 22.12.2017 steht dem Verkehrsteilnehmer auch in Fahrtrichtung Kaiserslautern wieder die zwei-streifige Verkehrsführung zur Verfügung.


    Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie hier.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.vm.baden-wuerttemberg.de, www.baustellen-bw.de. Die Verkehrslage in Baden-Württemberg – jederzeit und immer aktuell mit der „VerkehrsInfo BW“-App der Straßenverkehrszentrale Baden Württemberg. Weitere Informationen zum Thema Verkehr und den Link zum kostenlosen Download finden Sie unter https://www.svz-bw.de.

  • Abteilung 7
    08.12.2017
    Kooperation des Regierungspräsidiums Karlsruhe mit der Hochschule für Musik Mannheim
    „Fit für das Abitur in Musik“

    ​Unter dem Motto „Mit Brahms ins Abi“ findet an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim am 14.12.2017 erstmalig ein ganz besonderes Konzertereignis statt, welches speziell an Schülerinnen und Schüler aus den Musikkursen gerichtet ist.

    Auf dem Programm steht das Klavierquintett f-Moll op. 34 von Johannes Brahms, das zu den Schwerpunktthemen im Musik-Abitur gehört. Das Werk wird von Professoren der Musikhochschule gespielt und von Studenten moderiert, die die Musik unterhaltsam erklären.

    Der Eintritt ist frei. Interessierte Schulen werden gebeten, vorab Plätze per E-Mail (dorn@muho-mannheim.de) zu reservieren.

  • Abteilung 4
    07.12.2017
    B 10: Sanierung zwischen Wilferdingen und dem Ersinger Kreuz - Verkehrsfreigabe

    ​Die Autofahrer in der Region rund um Wilferdingen können aufatmen. Nach rund sechs Monaten Bauzeit wird die B 10 zwischen Wilferdingen und dem Ersinger Kreuz am Freitag, 8.12.2017, im Laufe des späten Nachmittags wieder für den Verkehr freigegeben.

    Der Abschnitt zwischen dem Abzweig B 10 / L 339 nach Nöttingen und dem Ersinger Kreuz wurde grundhaft instandgesetzt. Unter anderem wurden Teilbereiche des Straßenauf- und unterbaus komplett erneuert. Ferner wurde im Bereich der Kirchstraße bei Nöttingen eine Fußgängersignalanlage installiert. Zudem wurden in den Bereichen des Wasserschutzgebietes „ Sperlingshof“ die notwendigen Maßnahmen nach den aktuellen technischen Vorschriften umgesetzt.

    Die Baukosten in Höhe von rund 4,4 Millionen Euro werden durch den Bund getragen.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter

    www.vm.baden-wuerttemberg.dewww.baustellen-bw.de.

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  • Abteilung 4
    07.12.2017
    L 351: Stützmauersanierung in Bad Wildbad – Ortsteil Lautenhof - Vorzeitige Aufhebung der Vollsperrung

    ​Die seit dem 7. November 2017 eingerichtete Vollsperrung der L 351 bei Bad Wildbad im Bereich Lautenhof kann zehn Tage früher als geplant wieder aufgehoben werden. Die vorzeitige Aufhebung der Vollsperrung ist nicht zuletzt auf die gute Zusammenarbeit von Regierungspräsidium Karlsruhe, Landratsamt Calw und der ausführenden Baufirma Reif zurückzuführen.

    An der mit Hochdruck gefertigten Bohrpfahlwand werden derzeit noch die Rückverankerungen und der Kopfbalken fertiggestellt. Danach kann die  L 351 ab dem 11. Dezember 2017 zumindest halbseitig mit Ampelregelung für den ÖPNV und für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen wieder für den Verkehr freigegeben werden. Für den LKW-Verkehr mit Fahrzeugen über 3,5 Tonnen bleibt jedoch die bereits ausgeschilderte großräumige Umleitung über die B 294 aufgrund der engen Fahrbahnverhältnisse im Baustellenbereich auch weiterhin bis zum Abschluss der Gesamtmaßnahme bestehen. Die Fertigstellung der Gesamtmaßnahme ist für April 2018 vorgesehen.

    Die Baukosten der Stützwandsanierung Lautenhof betragen insgesamt rund 800.000 Euro und werden vom Land getragen.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter

    www.vm.baden-wuerttemberg.de, www.baustellen-bw.de.

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  • Abteilung 5
    07.12.2017
    Natura 2000-Managementplan für das FFH-Gebiet „Nagolder Heckengäu“ und das Vogelschutzgebiet „Ziegelberg“ ist fertiggestellt

    ​Der Natura 2000-Managementplan für das rund 1.300 Hektar große FFH (Flora-Fauna-Habitat)-Gebiet „Nagolder Heckengäu“ und das Vogelschutzgebiet (VSG) „Ziegelberg“ ist fertiggestellt. Für die Gebiete des europäischen Schutzgebietsnetzes „Natura 2000“ werden im Auftrag der Regierungspräsidien, Natura 2000-Managementpläne erstellt. Mit Hilfe dieser Managementpläne soll der Schutz und die Erhaltung der in Natura 2000-Gebieten vorkommenden Lebensraumtypen und Arten der FFH- und der Vogelschutzrichtlinie umgesetzt werden.

    Das im Übergangsbereich vom Schwarzwald zu den Gäulandschaften liegende Natura 2000-Gebiet, das sich aus dem FFH-Gebiet „Nagolder Heckengäu“ und dem VSG „Ziegelberg“ zusammensetzt, beherbergt aus europäischer Sicht eine besonders schützenswerte Lebensraum- und Artenausstattung. Es besteht aus insgesamt zehn Teilgebieten und umfasst im Wesentlichen die Talauen der Nagold, Waldach, Steinach und deren Zuflüsse, Hangbereiche und Hochflächen.

    Bei der Erstellung des Managementplans wurden im gesamten Gebiet zwölf Lebensraumtypen, fünf Arten der FFH-Richtlinie sowie zwei Arten nach der Vogelschutzrichtlinie nachgewiesen. Bei den Lebensraumtypen fallen vor allem die Mageren Flachland-Mähwiesen ins Auge, die mit rund 170 Hektar das FFH-Gebiet prägen, aber auch die Waldmeister-Buchenwälder bedecken mit etwa 85 Hektar eine große Fläche. Ebenso kommen Wacholderheiden, Kalkmagerrasen, Fließgewässer, Auwälder und Feuchte Hochstaudenfluren vor. Fast im gesamten Gebiet sind die beiden Fledermausarten Großes Mausohr und Bechsteinfledermaus heimisch. In den Fließgewässern tummeln sich die Fischarten Groppe und Bachneunauge und in den feuchten Seggenrieden findet sich die Schmale Windelschnecke. Im VSG „Ziegelberg“ bei Nagold konnten der Wanderfalke und der Neuntöter nachgewiesen werden.

    Im Managementplan werden Lebensräume sowie Tier- und Pflanzenarten erfasst, die von europäischer Bedeutung sind. In gemeinsamer Abstimmung mit Fachverwaltungen, Gemeinden, Forst- und Landwirtschaftsvertretern und Naturschützern wurden Ziele und Maßnahmen formuliert, die einen dauerhaften Erhalt und eine weitere Entwicklung dieser wertvollen Lebensräume und Arten sicherstellen. Verschiedene Fördermöglichkeiten unterstützen die Bewirtschafter bei der konkreten Umsetzung von Maßnahmen. So kann ein wichtiger Beitrag zur Erhaltung der biologischen Vielfalt in Europa geleistet werden, der der Verantwortung für naturnahe Lebensräume und deren seltene Bewohner gerecht wird.

    Der Plan liegt ab dem 15. Dezember 2017 zu den ortsüblichen Öffnungszeiten in den folgenden Dienststellen zur Einsicht aus:

    Landratsamt Calw, Abteilung Landwirtschaft und Naturschutz, Vogteistraße 42-46, 75365 Calw

    Regierungspräsidium Karlsruhe, Referat Naturschutz und Landschaftspflege, Karl-Friedrich-Straße 17, 76133 Karlsruhe

    Eine vorherige Terminvereinbarung wird empfohlen.

    Die Unterlagen stehen außerdem ab dem 15. Dezember 2017 zum Download auf der Internetseite der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) bereit:

    http://www4.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/44926/

    Weitere Informationen zu den Natura 2000-Managementplänen finden Sie auch  im Beteiligungsportal des Regierungspräsidiums Karlsruhe unter Natura 2000-Gebiete unter:

    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Dialog/Seiten/default.aspx

  • Abteilung 4
    06.12.2017
    B 292 Ortsumgehung Adelsheim: Gründungsarbeiten an der Seckachtalbrücke haben begonnen - Größtes fahrbares Bohrgerät Deutschlands im Einsatz

    ​Seit August dieses Jahres haben die Vorbereitungsarbeiten im Baufeld zur Herstellung der rund 290 Meter langen Seckachtalbrücke begonnen.

    Neben der Verlegung der L 519 müssen Leitungen, Abwasserkanäle und Betriebswege im Industriegebiet umgelegt werden. Außerdem werden umfangreichen Erdarbeiten zum Aushub der Baugruben sowie Hangsicherungsmaßnahmen mit Spritzbeton am Eckenberg ausgeführt. Die Brücke selbst wird im sogenannten Taktschiebeverfahren hergestellt. Dafür muss auf der Widerlagerseite am Eckenberg eine Verschubstation aufgebaut werden. Diese dient für die Vorfertigung und den Verschub der einzelnen rund 58 Meter langen Brückenabschnitte. 

    Seit einigen Tagen ist auf der Baustelle eines der größten fahrbaren Bohrgeräte, das in Deutschland zur Verfügung steht, für die Gründungsarbeiten im Einsatz: mit einem Arbeitsgewicht von 175 Tonnen wird dieses Bohr- und Rammgerät in den kommenden Monaten insgesamt 79 Ortbeton-Großbohrpfähle mit 1,50 Meter Durchmesser bis auf eine Tiefe von 29 bis 40 Meter herstellen. Die aufeinandergereihte Länge, dieser bis auf das Felsniveau in der Talaue einzubringenden Gründungspfähle, ergibt eine Strecke von rund 2,5 Kilometer, wofür rund 4.400 Kubikmeter Bohrpfahlbeton benötigt werden.

    Diese aufwendige Gründung ist notwendig, um die riesigen Lasten von über 10.000 Tonnen aus dem Überbau der Brücke in den Untergrund abzuleiten und zu gewährleisten, dass das Bauwerk dauerhaft sicher befahren werden kann.
    Auf diesen Gründungspfählen werden dann die Fundamente, sogenannte Pfahlkopfplatten aus Beton, erstellt, auf denen dann die beiden Widerlager und die vier Pfeiler der Brücke gegründet werden können.

    Die Fertigstellung der Seckachtalbrücke ist für den 30. September 2019 vorgesehen. Die Baukosten für die Brücke betragen circa 11,5 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.

    Für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit bittet das Regierungspräsidium die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter

    www.vm.baden-wuerttemberg.de, www.baustellen-bw.de.

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  • Abteilung 4
    06.12.2017
    A 656 Brückenerneuerung bei Mannheim-Friedrichsfeld Absen-kung des Brückenüberbaus

    ​Ein weiterer Meilenstein an der Brücke am Bahnhof Mannheim-Friedrichsfeld, die über zehn Bahngleise führt, ist erreicht: Der Brückenüberbau, bestehend aus zwei großen Stahlhohlkästen und der darüber liegenden Fahrbahnplatte aus Beton, wird am kommenden Samstag, den 09.12.2017, um einen Meter in seine Endlage abgesenkt. Der Überbau mit einem Gewicht von circa 2.200 Tonnen (circa 500 t Stahlteile und 1.700 t Beton) wird mit Hilfe von Hydraulikpressen abgelassen. Um immer eine gleichmäßige Belastung des Brückenüberbaus sicherzustellen, wird der Absenkvorgang sehr langsam, Zentimeter um Zentimeter, erfolgen und somit für den Beobachter kaum wahrnehmbar sein. Die überhöhte Bauweise war notwendig, um für die Schalung der Betonplatte genügend Sicherheitsabstand zur Oberleitungsan-lage der Bahn zu haben.

    Die Arbeiten können aus Sicherheitsgründen nur durchgeführt werden, wenn kein Zugverkehr unter der Brücke stattfindet. Aus diesem Grund werden alle Bahngleise des Bahnhofs Mannheim-Friedrichsfeld für die Dauer der Arbeiten gesperrt. Auf den Verkehr auf der A 656 haben die Arbeiten keine Auswirkung, der Verkehr wird in beide Fahrtrichtungen aufrechterhalten.

    Die Bahngleise werden ab Samstag, den 09.12.2017, von 01:30Uhr bis 21:30 Uhr gesperrt, worüber die Deutsche Bahn bereits informiert hat. Mit den vorbereitenden Arbeiten auf der Baustelle wird gegen Mitternacht begonnen. Mit einer Lärmbeeinträchtigung für die Anwohner ist nicht zu rechnen. Das Ende der Arbeiten an der Brücke ist für Samstagabend vorgesehen.


    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter

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  • Abteilung 4
    05.12.2017
    28: Vierstreifiger Ausbau der Stuttgarter Straße in Freudenstadt - Einladung zur Verkehrsfreigabe

    Einladung an die Medien

    ​Termin: Dienstag, 12. Dezember 2017
    Zeit: 14:30 Uhr
    Ort: Freudenstadt (Treffpunkt: Martinique, Glashüttenweg 58, 72250 Freudenstadt)

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    der letzte Bauabschnitt des vierstreifigen Ausbaus der Stuttgarter Straße im Zuge der B 28 in Freudenstadt steht nach einer Bauzeit von rund neun Jahren kurz vor der Fertigstellung.

    Zur feierlichen Verkehrsfreigabe der neu ausgebauten Straße mit Regierungspräsidentin Nicolette Kressl, Landrat Dr. Klaus Michael Rückert und Oberbürgermeister Julian Osswald am Dienstag, 12. Dezember 2017, sind Sie herzlich eingeladen.

    Wir würden uns freuen, wenn Sie den Termin wahrnehmen und darüber berichten würden.

    gez. Uwe Herzel

  • Abteilung 1
    05.12.2017
    Unikate als Geschenk - 25. Karlsruher Weihnachtsmesse für Angewandte Kunst und Kunsthandwerk im Regierungspräsidium Karlsruhe am Rondellplatz

    ​Immer wieder erfrischend, überraschend und innovativ – das ist die Karlsruher Weihnachtsmesse für Angewandte Kunst und Kunsthandwerk, die dieses Jahr bereits zum 25. Mal stattfindet. Wer noch Platz für individuelle Präsente und Aufmerksamkeiten unter dem Weihnachtsbaum frei hat, der ist bei dieser Jubiläumsausstellung genau richtig. Denn hier gibt es Geschenkideen – sei es für Andere oder für einen selbst –, die es in dieser Vielfalt und Zusammensetzung sonst nirgendwo gibt.

    Die 25. Weihnachtsmesse lockt mit Originalen: Jedes Stück ein Unikat, individuell entworfen und mit größter handwerklicher Qualität gefertigt. Ob besonderer Schmuck, ausgewählte Keramik, Lederwaren und Textilien bis hin zu Objekten aus Holz, Glas oder Papier – auf der Weihnachtsmesse präsentieren 33 Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerker ihre neuesten Kreationen. Darunter gibt es bereits bekannte und bewährte Aussteller und auch etliche neue, die zum ersten Mal dabei sind.

    Regierungsvizepräsidentin Gabriela Mühlstädt-Grimm wird die Weihnachtsmesse am Mittwoch, 13. Dezember 2017, um 17.00 Uhr im Regierungspräsidium Karlsruhe am Rondellplatz offiziell eröffnen. Für den mit veranstaltenden Bund der Kunsthandwerker Baden-Württemberg e.V. (BdK) spricht Heide Nonnenmacher, Landesvorsitzende des BdK. Dr. Maaike van Rijn wird anschließend in die Ausstellung einführen. Sie ist Expertin für Kunsthandwerk und Design aus dem 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart und arbeitet für das Landesmuseum Württemberg als Kuratorin im Modemuseum im Schloss Ludwigsburg. Für den „richtigen Ton“ sorgen neben den Rednerinnen Cellistin Isabel Eichenlaub und Michael Schwahn an der Klarinette.

    Geöffnet hat die Weihnachtsmesse von Donnerstag, 14. Dezember 2017 bis Sonntag, 17. Dezember 2017 täglich von 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr im Regierungspräsidium am Rondellplatz, Karl-Friedrich-Straße 17. Beim ersten Besuch wird ein Eintritt von zwei Euro erhoben. Alle weiteren Besuche sind nach Vorlage der Eintrittskarte frei.

    Die Karlsruher Weihnachtsmesse gewinnt ständig an Attraktivität. Im Vorjahr lockte sie über 4.000 Besucher in das Regierungspräsidium am Rondellplatz. Ihren festen Platz im vorweihnachtlichen Karlsruhe hat sie längst erobert und gilt als Institution. Veranstaltet wird die Weihnachtsmesse vom BdK, Bund der Kunsthandwerker Baden-Württemberg, und dem Regierungspräsidium Karlsruhe. Die Besucher der Weihnachtsmesse erwartet ein Ort zum Schauen und Staunen, um das individuelle Weihnachtsgeschenk aufzuspüren, sich selbst eine Freude zu machen und um sich eine Auszeit zu gönnen.

    Aus Anlass des Jubiläums gibt es eine Sonderpräsentation im Foyer: Eine Fotoausstellung gibt Einblicke in die Arbeitsprozesse der Handwerkskunst. Die bekannte japanische Fotokünstlerin Makkiko beobachtete mit ihrer Kamera auf sensible Art Künstlerinnen und Künstler in ihren Werkstätten, dokumentierte den kreativen und handwerklichen Prozess des Entstehens und setzte dabei deren Gefühle in ihre Bildsprache um.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Am Eröffnungstag, Mittwoch, 13. Dezember 2017 findet um 13 Uhr ein Presserundgang statt. Eine Einladung zum Presserundgang erhalten Sie in den nächsten Tag von der Pressereferentin des BdK, Judith Brauner, Kronenstraße 17, 79100 Freiburg, Tel:0761/2088750, judith@brauner-marketing.com.

    Ansprechpartnerinnen für Rückfragen:
    Susanne Goldbach, Maxburgweg 11, 76187 Karlsruhe, Tel.: 0721/757718, susannegoldbach@web.de oder Gabriele Heinz, Wendtstr. 3, 76185 Karlsruhe, Tel.: 0721/845700, g-heinz-schmuck@web.de

  • Abteilung 4
    04.12.2017
    B 38 bei Weinheim - Rammsondierungen

    ​Als Vorbereitung für den geplanten Ausbau der B 38 werden im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe auf der Westtangente der B 38 ab Montag 4.12.2017 bis Mittwoch 6.12.2017 sogenannte Rammsondierungen durchgeführt.

    Diese sind notwendig, um die Untergrundverhältnisse der Straße im Detail zu erkunden und werden im Bereich der vorhandenen Fahrbahn durchgeführt.

    Die Arbeiten werden zwischen 08:30 Uhr und 15:30 Uhr in beiden Fahrtrichtungen in mehreren Teilabschnitten unter halbseitiger Sperrung ausgeführt. Die Verkehrsregelung erfolgt mit einer verkehrsabhängigen Ampelanlage.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter

    www.vm.baden-wuerttemberg.de, www.baustellen-bw.de.

    Die Verkehrslage in Baden-Württemberg – jederzeit und immer aktuell mit der „VerkehrsInfo BW“-App der Straßenverkehrszentrale Baden Württemberg. Weitere Informationen zum Thema Verkehr und den Link zum kostenlosen Download finden Sie unter

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  • Abteilung 1
    29.11.2017
    Zweite Verteilungsrunde Ausgleichstock - Regierungspräsidium Karlsruhe fördert finanzschwache Kommunen im Regierungsbezirk mit rund 2,9 Millionen Euro

    ​Der Verteilungsausschuss  für die Mittel des Ausgleichstocks im Regierungsbezirk Karlsruhe hat jetzt unter Vorsitz von Regierungsvizepräsidentin Gabriela Mühlstädt-Grimm in der zweiten Verteilungsrunde 2017 rund 2,9 Millionen Euro an finanzschwache Städte und Gemeinden verteilt.

    „Die Gemeinden können mit dieser Hilfe 23 Vorhaben mit einem Investitionsvolumen von rund 23,5 Millionen Euro auf den Weg bringen. Dies ist ein Anschub für die Konjunktur und die Bauwirtschaft“, betonte Regierungsvizepräsidentin Gabriela Mühlstädt-Grimm.

    Zu Beginn der Sitzung ging die Regierungsvizepräsidentin auf die wirtschaftlichen Verhältnisse der Gemeinden ein. Die jüngste November-Steuerschätzung übertrifft die positiven Prognosen der Mai-Steuerschätzung nochmals. Steigende Steuereinnahmen spiegeln die weiterhin robuste wirtschaftliche Entwicklung wieder. Die Inlandsnachfrage ist gut und die Beschäftigung auf Rekordniveau. Die Löhne und Unternehmensgewinne steigen.

    Die Investitionshilfen aus dem regulären Ausgleichstockkontingent von insgesamt rund 2,9 Millionen Euro gehen an 21 Gemeinden. Die Förderung dient der Herstellung oder Sanierung notwendiger kommunaler Einrichtungen.

    Förderschwerpunkte sind mit einem Gesamtbetrag von rund 1,4 Millionen Euro Maßnahmen des Feuerlöschwesens, gefolgt von Straßen und Verkehrseinrichtungen mit rund 750.000 Euro.

    Die geförderten Maßnahmen ergeben sich aus der beigefügten Liste.


    Gesamtbilanz Ausgleichstock im Programmjahr 2017 (Erste und zweite Verteilungsrunde)

    In den beiden Sitzungen des Jahres 2017 hat der Verteilungsausschuss insgesamt Investitionszuschüsse aus dem Ausgleichstock-Regelkontingent von rund 22,9 Millionen Euro sowie aus dem Ausgleichstock 2 „Kommunalinvestitionsförderungsfonds“ von rund 6,1 Millionen Euro an finanzschwache Gemeinden vergeben. Mit der Förderung ist ein Investitionsvolumen von insgesamt rund 143 Millionen Euro verbunden.

    Von den im Jahr 2017 insgesamt bewilligten Investitionshilfen entfallen auf die Gemeinden im Landkreis:
     

     
    Regelkontingent
    Ausgleichstock 2
    Calw
    2.862.000 €
    2.838.000 €
    Enzkreis
    1.084.000 €
    - - -
    Freudenstadt
    2.854.000 €
    70.000 €
    Karlsruhe
    7.654.000 €
    264.000 €
    Neckar-Odenwald-Kreis
    2.684.000 €
    1.842.000 €
    Rastatt
    1.642.000 €
    528.000 €
    Rhein-Neckar-Kreis
    4.129.000 €
    562.000 €
     
    22.909.000 €
    6.104.000 €
     

     

    Hintergrund Ausgleichstock

    Aus der Finanzausgleichsmasse, die den Zweck hat, der Gesamtheit der Gemeinden zusätzliche Einnahmen zu verschaffen und gleichzeitig übermäßige Finanzkraftunterschiede zwischen den einzelnen Gemeinden auszugleichen, fließen derzeit landesweit rund 87 Millionen Euro in einen Fonds für leistungsschwache Gemeinden, den Ausgleichstock. Die Mittel werden auf die vier Regierungsbezirke nach einem gesetzlich festgelegten Schlüssel verteilt. Entsteht bei einer Kommune ein be¬sonderer Finanzbedarf, so können Zuweisungen aus dem Ausgleichstock gewährt werden.

    Aus dem Sondervermögen „Kommunalinvestitionsförderungsfonds“ des Bundes wurden für die Jahre 2016 bis 2019 weitere Finanzhilfen für Investitionen finanzschwacher Gemeinden von landesweit 40 Millionen Euro im Sonderkontingent „Ausgleichstock 2 – Kommunalinvestitionsförderungsfonds“ zur Verfügung gestellt, die auf die vier Regierungsbezirke ebenfalls nach einem gesetzlich festgelegten Schlüssel verteilt wurden.

    Die Zuweisungen aus beiden Kontingenten sollen fehlende Eigenmittel der Gemeinden ersetzen. Über die Bewilligung entscheiden Verteilungsausschüsse, die bei jedem der vier Regierungspräsidien eingerichtet und mit je drei kommunalen und zwei staatlichen Vertretern besetzt sind.

    gez. Uwe Herzel

    Liste der geförderten Projekte (pdf, 9 KB)

  • Abteilung 4
    28.11.2017
    B 500: Überführung Kinzigstraße in Baden-Baden - Vollsperrung dauert länger

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe werden in Baden-Baden seit Anfang September 2017 Sanierungsarbeiten an der Überführung der
    Kinzigstraße über die B 500 durchgeführt. Die etwa 60 Meter lange Brücke wird hierbei in beiden Fahrtrichtungen grundhaft saniert (wir berichteten).

    Die Vollsperrung der Kinzigstraße verlängert sich bis Freitag, 8. Dezember 2017. Aufgrund der momentanen Witterung hat sich die gesamte Maßnahme um eine weitere Woche verzögert, so dass die Sanierung auf der Brücke erst am 8. Dezember beendet werden kann. Bis dahin werden die Fahrbahnübergänge aus Asphalt eingebaut, die Markierungsarbeiten auf der Kinzigstraße und Restarbeiten durchgeführt.

    Der Verkehr wird weiterhin über die Schwarzwaldstraße, Sinzheimer Straße, Rheinstraße und Murgstraße umgeleitet. Eine entsprechende Umleitungsbeschilderung ist eingerichtet.

    Zur Sanierung der Brückenunteransicht und der Widerlager sowie zum Abbau des Traggerüsts muss bei Bedarf auch die B 500 in den verkehrsarmen Zeiten zwischen 09:00 Uhr und 15:00 Uhr im Bereich des Bauwerks auf eine Fahrspur verengt werden.

    Die gesamte Maßnahme an der Brücke wird voraussichtlich bis zum 16.12.2017 andauern.

    Die Auswirkungen auf den Busverkehr der Linien 205, 206 und 207 bleiben bis zum Ende der Vollsperrung bestehen.

    Für die Belastungen und Behinderungen der Verkehrsteilnehmer und Anlieger bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter

    www.vm.baden-wuerttemberg.de, www.baustellen-bw.de.

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  • Abteilung 4
    28.11.2017
    A 8: Arbeiten an den vorhandenen Lärmschutzwällen bei Remchingen-Nöttingen und Karlsbad-Mutschelbach

    ​An der A 8 werden entlang der Autobahn bei Karlsbad-Mutschelbach und bei Remchingen-Nöttingen ab Mittwoch, 29. November 2017, Arbeiten an den vorhandenen Lärmschutzwällen durchgeführt.

    Im Zusammenhang mit dem Autobahnausbau zwischen den Anschlussstellen Karlsbad und Pforzheim-West wurden bereits betrieblich erforderliche sogenannte Bermenwege (Unterhaltungswege) parallel zur Autobahn hergestellt. Durch die Anbindung dieser Bermenwege an das rückwärtige Wirtschaftswegenetz sind Öffnungen in den vorhandenen Lärmschutzwällen entstanden, welche bisher noch nicht mit Lärmschutzeinrichtungen ausgestattet waren. Die Schließung dieser jeweils rund 30 Meter langen Lärmschutzlücken erfolgt durch begrünbare rund fünf Meter hohe Steilwälle in Verbindung mit Toranlagen, die aus Schiebetoren bestehen und mit hochabsorbierenden Aluminiumlärmschutzelementen gefüllt sind.

    Für die Erdarbeiten, die bei dieser Maßnahme durchzuführen sind, ist überschüssiger Erdabtrag aus dem südlichen Lärmschutzwall bei Nöttingen über die Kreisstraße 4535 an den Einbauort des nördlichen Lärmschutzdammes zu transportieren. Dabei sind für den öffentlichen Verkehr nur geringfügige Behinderungen zu erwarten.

    Die Bauarbeiten dauern -eine günstige Witterung vorausgesetzt- bis April 2018. Die Kosten für die beiden Lärmschutzlückenschlüsse belaufen sich auf rund 550.000 Euro und werden vom Bund getragen.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer für mögliche Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

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    www.vm.baden-wuerttemberg.de, www.baustellen-bw.de.

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  • Abteilung 4
    27.11.2017
    B 463, Westtangente Pforzheim: Sperrung des Viehweges nördlich und westlich des neuen Unterführungsbauwerks

    ​Im Zuge des ersten Bauabschnittes der Baumaßnahme „B 463, Westtangente Pforzheim“ wurde am 23. Oktober 2017 mit den Erd- und Straßenbauarbeiten des sich derzeit im Bau befindlichen Streckenabschnittes von der bereits ausgebauten A 8-Anschlussstelle Pforzheim-West bis zur Dietlinger Straße (Landesstraße 562) begonnen. Derzeit finden noch Restrodungs- und Abbrucharbeiten zur Freimachung des Baufeldes statt. Für die notwendigen Baumfäll- und Umverlegungsarbeiten von bestehenden Versorgungsleitungen im unmittelbaren Verkehrsbereich des ehemaligen Römerwestweges (Viehweg) sowie für die im Anschluss beginnenden umfangreichen Erdarbeiten muss der nördlich und westlich des neuen Unterführungsbauwerks gelegene Streckenabschnitt ab Donnerstag, 30.11.2017 bis voraussichtlich Ende März 2018 für den Verkehr gesperrt werden. Die im Sperrbereich liegenden Flurstücke können weiterhin über die parallel verlaufenden Wirtschaftswege nördlich und südlich des Viehweges angefahren werden. Die Zufahrt zum Schützenhaus von der Dietlinger Straße (Landesstraße 562) kommend bleibt für den Zeitraum der Sperrung gewährleistet. Nach Realisierung der Ausbaumaßnahmen des Wirtschaftsweges im Rahmen des Erd- und Straßenbauloses wird dieser künftig circa vier Meter tiefer verlaufen als bisher.

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  • Abteilung 5
    24.11.2017
    Natura 2000-Managementplan für das Fauna-Flora-Habitat Gebiet „Odenwald Brombachtal“ ist fertiggestellt

    ​Der Managementplan für das 1.474 Hektar große Natura 2000-Gebiet ist fertig gestellt. Der Plan liegt ab dem 1. Dezember 2017 im Landratsamt des Rhein-Neckar-Kreises und im Regierungspräsidium Karlsruhe öffentlich aus. Für die Gebiete des europäischen Schutzgebietsnetzes „Natura 2000“ werden im Auftrag der Regierungspräsidien Natura 2000-Managementpläne erstellt. Mit Hilfe dieser Managementpläne soll der Schutz und die Erhaltung der in Natura 2000-Gebieten vorkommenden Lebensraumtypen und Arten der Fauna-Flora-Habitat (FFH-RL)- und der Vogelschutz-Richtlinie umgesetzt werden.

    Das fast vollständig von Hessen umschlossene FFH-Gebiet „Odenwald Brombachtal“ im Norden Baden-Württembergs beherbergt eine aus europäischer Sicht besonders schützenswerte Lebensraumausstattung. Es erstreckt sich im Rhein-Neckar-Kreis über die Markungen von Brombach (Eberbach), Heddesbach und Altneudorf (Schönau) und umfasst rund 200 Hektar offene Wiesentäler, umgeben von rund 1200 Hektar Wald. Ulfenbach, Brombach und Finkenbach gliedern die Landschaft nördlich des Neckars am Rande des Buntsandstein-Odenwaldes. Als naturnahe Fließgewässer mit flutender Wasservegetation und guter Wasserqualität sind sie auch für Arten wie Groppe und Bachneunauge geeignet.

    Bei der Erstellung des Managementplans konnten im gesamten Gebiet acht Lebensraumtypen und zehn Arten der FFH-RL nachgewiesen werden. Als Lebensraumtypen sind Hainsimsen-Buchenwälder und Flachland-Mähwiesen prägend. Nur kleinräumig findet man Artenreiche Borstgrasrasen, Feuchte Hochstaudenfluren und Silikatfelsen mit Felsspaltenvegetation. Große Bereiche des Gebiets sind Lebensstätten von europäisch geschützten Schmetterlingen. Während die Spanische Flagge die blütenreichen Wald- und Wegränder nutzt, besiedeln die Dunklen und Hellen Wiesenknopf-Ameisenbläulinge die feuchten Mähwiesen. Zudem sind unter anderem drei Moosarten und zwei Fledermausarten von europäischer Bedeutung zu finden. So ist auch das zweitgrößte Wochenstubenquartier des Großen Mausohrs im Regierungsbezirk Karlsruhe Bestandteil des FFH-Gebiets.

    Im Managementplan wurden in gemeinsamer Abstimmung mit Fachverwaltungen, Gemeinden, Forst- und Landwirtschaftsvertretern und Naturschützern Ziele und Maßnahmen formuliert, die einen dauerhaften Erhalt und eine weitere Entwicklung dieser wertvollen Lebensräume und Arten sicherstellen. Verschiedene Fördermöglichkeiten unterstützen die Bewirtschafter bei der konkreten Umsetzung von Maßnahmen. So kann ein wichtiger Beitrag zur Erhaltung der biologischen Vielfalt in Europa geleistet werden, der der Verantwortung für naturnahe Lebensräume und deren seltene Bewohner gerecht wird.

    Der Plan kann ab 1. Dezember 2017 zu den ortsüblichen Öffnungszeiten in den nachfolgend genannten Dienstgebäuden eingesehen werden:

    Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, Muthstr. 4, 74889 Sinsheim und
    Regierungspräsidium Karlsruhe, Referat Naturschutz und Landschaftspflege, Karl-Friedrich-Straße 17, 76133 Karlsruhe.

    Eine vorherige Terminvereinbarung wird empfohlen.

    Weitere Informationen zu den Natura 2000-Managementplänen finden Sie im Beteiligungsportal auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Karlsruhe unter Umwelt/Natura-2000 Gebiete/Rhein-Neckar-Kreis.

    Die Unterlagen stehen außerdem ab dem 1. Dezember 2017 zum Download auf der Internetseite der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) bereit:

    http://www4.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/44926

  • Abteilung 5
    24.11.2017
    Natura 2000-Managementplan für das Fauna-Flora-Habitat Gebiet „Seckachtal und Schefflenzer Wald“ ist fertiggestellt

    ​Der Managementplan für das 2746 Hektar große Natura 2000-Gebiet ist fertig gestellt. Der Plan liegt ab dem 1. Dezember 2017 in den Landratsämtern des Neckar-Odenwald-Kreises, des Main-Tauber-Kreises und des Landkreises Heilbronn, sowie im Regierungspräsidium Karlsruhe öffentlich aus.

    Für die Gebiete des europäischen Schutzgebietsnetzes „Natura 2000“ werden im Auftrag der Regierungspräsidien Natura 2000-Managementpläne erstellt. Mit Hilfe dieser Managementpläne soll der Schutz und die Erhaltung der in Natura 2000-Gebieten vorkommenden Lebensraumtypen und Arten der Fauna-Flora-Habitat- und der Vogelschutz-Richtlinie umgesetzt werden.

    Das im Osten an den Regierungsbezirk Stuttgart angrenzende FFH-Gebiet „Seckachtal und Schefflenzer Wald“ beherbergt eine aus europäischer Sicht besonders schützenswerte Lebensraumausstattung. Es besteht aus 26 Teilgebieten und erstreckt sich überwiegend über den südöstlichen Teil des Neckar-Odenwald-Kreises, tangiert jedoch auch die Gemeinden Roigheim (LK Heilbronn) und Ahorn (Main-Tauber-Kreis). Rund 2000 Hektar Waldgebiete und über 700 Hektar Offenland prägen das Landschaftsbild, das durch Oberflächengewässer wie Seckach, Kirnau, Eubigheimer Bach, Rinschbach und Hiffelbach gegliedert wird.

    Bei der Erstellung des Managementplans konnten im gesamten Gebiet zwölf Lebensraumtypen und zwölf Arten der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-RL) nachgewiesen werden. Als Lebensraumtypen sind etwa 1000 ha Waldmeister-Buchenwälder und im Offenland etwa 50 ha Flachland-Mähwiesen dominierend. Nur kleinräumig findet man Wacholderheiden, Kalkmagerrasen, Kalkschutthalden oder Feuchte Hochstaudenfluren. Fast im gesamten Gebiet sind die drei Fledermausarten Großes Mausohr, Mopsfledermaus und Bechsteinfledermaus heimisch. Nur noch selten findet man Arten wie Hirschkäfer, Frauenschuh oder Dicke Trespe.
    Im Managementplan wurden in gemeinsamer Abstimmung mit Fachverwaltungen, Gemeinden, Forst- und Landwirtschaftsvertretern und Naturschützern Ziele und Maßnahmen formuliert, die einen dauerhaften Erhalt und eine weitere Entwicklung dieser wertvollen Lebensräume und Arten sicherstellen. Verschiedene Fördermöglichkeiten unterstützen die Bewirtschafter bei der konkreten Umsetzung von Maßnahmen. So kann ein wichtiger Beitrag zur Erhaltung der biologischen Vielfalt in Europa geleistet werden, der der Verantwortung für naturnahe Lebensräume und deren seltene Bewohner gerecht wird.

    Der Plan kann ab 1. Dezember 2017 zu den ortsüblichen Öffnungszeiten in den nachfolgend genannten Dienstgebäuden eingesehen werden:

    Landratsamt Neckar Odenwald Kreis, Renzstraße 7, 74821 Mosbach,
    Landratsamt Heilbronn, Kaiserstr.1, 74072 Heilbronn,
    Landratsamt Main-Tauber-Kreis, Gartenstr.1, 97941 Tauberbischofsheim,
    Regierungspräsidium Karlsruhe, Referat Naturschutz und Landschaftspflege, Karl-Friedrich-Straße 17, 76133 Karlsruhe.

    Eine vorherige Terminvereinbarung wird empfohlen.

    Weitere Informationen zu den Natura 2000-Managementplänen finden Sie auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Karlsruhe unter:
    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt5/Ref56/Natura2000/Seiten/default.aspx

    Die Unterlagen stehen außerdem ab dem 1. Dezember 2017 zum Download auf der Internetseite der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) bereit:

    http://www4.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/44926/

  • Abteilung 7
    24.11.2017
    Schulverwaltung im Regierungspräsidium Karlsruhe - Anja Bauer ist neue Leiterin der Abteilung Schule und Bildung

    ​An der Spitze der Schulverwaltung im Regierungspräsidium Karlsruhe hat es im November einen Wechsel gegeben. Anja Bauer ist neue Leiterin der Abteilung Schule und Bildung im Regierungspräsidium Karlsruhe. Die 55 Jahre alte studierte Sonderschullehrerin und bisherige Leiterin des Staatlichen Schulamtes Rastatt folgt auf Vittorio Lazaridis, der ins Kultusministerium gewechselt ist.

    „Mit Anja Bauer konnten wir eine ausgezeichnete Kraft für unsere Schulabteilung gewinnen. Sie zeichnet sich durch eine hohe fachliche Qualifikation und langjährige Erfahrung in Führungspositionen aus, die ihr bei ihrer anspruchsvollen Aufgabe besonders zugutekommen werden. Wir sind in der Bildungspolitik in einer Zeit, in der viel in Bewegung ist. Ich wünsche Anja Bauer für ihre neue Aufgabe viel Erfolg und ein gutes Gelingen“, so Regierungspräsidentin Nicolette Kressl.

    Anja Bauer betonte: „Der Austausch mit den Schulleitungen, Kollegien, Eltern, Verbänden und außerschulischen Partnern ist mir ein wichtiges Anliegen. Nur wenn wir uns intensiv über die Arbeit an den Schulen austauschen, über die Probleme, aber auch über alles was gelingt, können wir das Beste für unsere Schülerinnen und Schüler erreichen.“
    Zur Person Anja Bauer.

    Nach dem Abitur folgte ein Lehramtsstudium für Grund- und Hauptschulen und für Sonderschulen. Erste berufliche Station war im Jahr 1990 die Maiwaldschule in Achern-Wagshurst. Im September 1997 übernahm Anja Bauer die Leitung der Altstadtschule in Oberkirch und im Mai 1998 wurde sie zur Sonderschulrektorin ernannt. Im Juni 2000 führte sie ihr beruflicher Weg an das Staatliche Schulamt Baden-Baden. Im Jahr 2006 wurde Anja Bauer zur Schulamtsdirektorin ernannt und von August 2007 bis Dezember 2008 war sie Leitende Schulaufsichtsbeamtin für das Landratsamt Rastatt. Am 1. September 2009 hatte Anja Bauer die Leitung des Staatlichen Schulamtes Rastatt übernommen mit Zuständigkeit für die Landkreise Rastatt und Freudenstadt sowie den Stadtkreis Baden-Baden. Nach etwas mehr als achtjähriger Tätigkeit im Staatlichen Schulamt Rastatt steht Anja Bauer nun an die Spitze der Schulverwaltung im Regierungspräsidium Karlsruhe.

    Hintergrund Abteilung Schule und Bildung im Regierungspräsidium Karlsruhe

    Die Abteilung Schule und Bildung ist Ansprechpartner für über 28.000 Lehrerinnen und Lehrer, für 990 öffentliche Schulen mit rund 390.000 Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern. Außerdem gibt es im Zuständigkeitsbereich der Schulabteilung 130 private Schulen. Neben den allgemein bildenden Schulen begleitet die Abteilung auch die beruflichen Schulen mit ihrer Nähe zu Handwerk, Industrie und Wirtschaft.

    Wesentliche Aufgabe der Abteilung Schule und Bildung ist es, eine flächendeckende qualifizierte Erziehung und Bildung unserer Schülerinnen und Schüler an unseren Schulen zu gewährleisten.

    Die Abteilung Schule und Bildung

    • unterscheidet zwischen den Grund-, Werkreal-, Haupt-, Real-, Gemeinschafts- und Sonderschulen, den allgemein bildenden Gymnasien sowie den beruflichen Schulen,

    • stellt im Rahmen der vom Parlament zur Verfügung gestellten Lehrerstellen das Lehrpersonal den Schulen bedarfsgerecht zur Verfügung,

    • unterstützt den Prozess der inneren Schulentwicklung, der die Qualitätssicherung und die Qualitätssteigerung zum Inhalt hat sowie die Profil-Bildung der einzelnen Schulen,

    • arbeitet mit Elternvertretungen, Personalvertretungen, Schülervertretungen sowie mit Gemeinden, Städten und Kreisen in ihrer Funktion als Schulträger zusammen, 

    • sorgt nicht nur für qualitativ guten Unterricht, sondern legt auch Wert auf die Verwirklichung des Erziehungsauftrags des Schulgesetzes.
    Partner der Abteilungsarbeit sind die Hochschulen, die Lehrerbildungsseminare und die Kirchen. Hinzu kommen die dualen Partner im Bereich der Berufsschulen. Das sind die Kammern, die Innungen und Firmen sowie die Agentur für Arbeit.

  • Abteilung 4
    16.11.2017
    B 28 Freudenstadt: Vierstreifiger Ausbau der Stuttgarter Straße - weitere Umbauphase im Bereich des Bacherkreuzes; Straßenbaumaßnahmen sind auf der Zielgeraden

    ​Im Zusammenhang mit dem vierstreifigen Ausbau der Stuttgarter Straße in Freudenstadt beginnen voraussichtlich ab Montag, 20. November 2017, die Arbeiten im nächsten Bauabschnitt. In diesem Bauabschnitt wird die Abfahrt von der B 28 stadtauswärts in Richtung Hauptbahnhof umgebaut. Die Arbeiten in diesem Abschnitt werden etwa zwei bis drei Wochen dauern und finden unter Vollsperrung der Abfahrt statt.

    Die Umleitung zum Hauptbahnhof erfolgt über die Wittlensweiler Straße und Robert-Bosch-Straße zum Kreisverkehr beim Martinique.

    Des Weiteren werden auf der B 28 noch Restarbeiten durchgeführt. Diese sind im Wesentlichen die Herstellung der Mittelinseln zwischen den Fahrstreifen und der Einbau der Straßenausstattung. Diese Arbeiten werden im laufendem Verkehrsbetrieb durchgeführt.

    Voraussichtlich ab Freitag, den 17. November, kann der Verkehr jeweils einspurig stadteinwärts und -auswärts auf die endgültige Fahrbahntrasse umgelegt werden. Somit können die jetzigen Behinderungen durch die Verkehrsverschwenkungen beseitigt werden.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen bittet das Regierungs-präsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter

    www.vm.baden-wuerttemberg.de, www.baustellen-bw.de

    Die Verkehrslage in Baden-Württemberg – jederzeit und immer aktuell mit der „VerkehrsInfo BW“-App der Straßenverkehrszentrale Baden Württemberg. Weitere Informationen zum Thema Verkehr und den Link zum kostenlosen Download finden Sie unter

    https://www.svz-bw.de

  • Abteilung 4
    16.11.2017
    A 5: : Fahrbahndeckenerneuerung Schwetzingen-Walldorf - Verkehrsführung nach wie vor erforderlich

    ​Das Regierungspräsidium Karlsruhe führt auf der A 5 zwischen der Anschlussstelle Walldorf-Wiesloch und dem Walldorfer Kreuz eine umfangreiche Sanierung des Standstreifens durch (wir berichteten).

    Im Rahmen der Arbeiten mussten auch die Schutzplanken entfernt werden. Aufgrund von Lieferengpässen kommt es derzeit zu Verzögerungen bei der Montage der neuen Schutzplanken sowie mehrerer Anpralldämpfer.
    Aufgrund der fehlenden Schutzeinrichtungen muss aus Sicherheitsgründen die aktuell eingerichtete Verkehrsführung bis Anfang Dezember bestehen bleiben. Das bedeutet, dass der Verkehr in Fahrtrichtung Karlsruhe zwischen der Anschlussstelle Walldorf-Wiesloch und dem Autobahnkreuz Walldorf weiterhin zweistreifig mit verengter Fahrbahn geführt wird.

    Für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter

    www.vm.baden-wuerttemberg.de, www.baustellen-bw.de

    Die Verkehrslage in Baden-Württemberg – jederzeit und immer aktuell mit der „VerkehrsInfo BW“-App der Straßenverkehrszentrale Baden Württemberg. Weitere Informationen zum Thema Verkehr und den Link zum kostenlosen Download finden Sie unter

    https://www.svz-bw.de

  • Abteilung 3
    16.11.2017
    29. Spargeltag in Karlsruhe

    Einladung an die Medien

    ​Termin: Mittwoch, 22. November 2017
    Zeit: 13.00 – 16.30 Uhr
    Treffpunkt: Messe Karlsruhe, Messeallee 1, 76287 Rheinstetten-Forchheim, 2. OG, Konferenzraum 04


    Sehr geehrte Damen und Herren,

    mit dem 29. Spargeltag bietet das Regierungspräsidium Karlsruhe und das Landwirtschaftsamt im Landratsamt Karlsruhe ein spezielles Forum für Erzeuger und Vermarkter im Rahmen der expoSE, Europas Leitmesse der Spargel- und Erdbeererzeuger, an. Die Besucher haben Gelegenheit sich in Form von Vorträgen und Diskussionen auszutauschen und fortzubilden. Spargel ist im Raum Nordbaden ein wichtiges Standbein für viele landwirtschaftliche Betriebe.

    Kulturführung und Vermarktung erfordern ein hohes Maß an Kenntnissen über aktuelle Entwicklungen und Versuchsergebnisse. Die überregionale Bedeutung des badischen Spargels trägt zur Attraktivität unseres Raumes bei und wird durch den Spargeltag in Karlsruhe präsentiert und unterstützt.

    Der Spargeltag beginnt um 13 Uhr. Auftakt der Veranstaltung sind zwei Vorträge rund um die Themen Bodenhilfsstoffe und Mykorrhiza: Isabelle Kokula, Spargelberaterin des Landkreises Karlsruhe, stellt ihren Versuch „Bodenhilfsstoffe zur Spargelpflanzung“ vor. Diverse Hilfsstoffe wurden hier zur Pflanzung hinzugegeben mit der Zielsetzung über die Aktivierung der Bodenbiologie auch die Vitalität und das Triebwachstum des Spargels zu verbessern. Mit Federico Nadaletto, Berater der Genossenschaft Ortoveneto in Venezien, wird auch in diesem Jahr ein internationaler Gast begrüßt. Seit vielen Jahren berät er seine Anbauer hinsichtlich der Anwendung von Micosat Uno, einem Mykorrhiza Präparat, welches verspricht die Bodengesundheit der Spargelanlagen zu verbessern. „Erfahrungen mit dem Mykorrhizaprodukt Micosat-Uno im Spargelanbau in Norditalien“ lautet der Titel seines Vortrages. Micosat Una hält seinen Vortrag auf italienisch, eine deutsche Übersetzung findet statt

    Mit einem Vortrag zum Thema Bodenanalysen greift Dr. Dominik Christophel ein aktuelles und spannendes Thema auf: „Unterschiedliche Bodenanalysen und Düngesysteme im Vergleich“ lautet der Titel seines Vortrages. Dr. Christophel vergleicht und erläutert die verschiedenen auf dem Markt angebotenen Verfahren zur Untersuchung der Böden auf ihre Nährstoffgehalte und deren Verfügbarkeit. Seine Aufmerksamkeit gilt der effektiven Austauschkapazität der Böden, welche in Zusammenhang mit den Eigenschaften wie Humusgehalt, C/N-Verhältnis, Spurenelementgehalte, Kalkgehalt und pH-Wert betrachtet wird. Anhand der spezifischen Nährstoffverhältnissen der Ackerböden ergeben sich die entsprechend exakten Düngeempfehlungen, die zu einem ausgewogenen Nährstoffverhältnis im Boden führen, und somit Pflanzenwachstum und Gesundheit optimieren sollen.

    Frau Dr. Karin Rather von der Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau in Heidelberg, stellt aus aktuellem Anlass die Umsetzung der neuen Düngeverordnung in Baden-Württemberg vor. Unter dem Vortragstitel „Umsetzung der neuen Düngeverordnung in Baden-Württemberg mithilfe des Programmes Düngung-BW“ wird sie ausführlich auf die Handhabung des neu entwickelten Tools eingehen. Ausgehend von den Nmin-Bedarfswerten, die für Spargel nach Standjahr differenziert und bundesweit einheitlich sind, wird Frau Dr. Rather den Berechnungsweg, die Anrechnung des Bodenvorrates und die Dokumentationspflicht zur Düngebedarfsermittlung erläutern.

    „Viel hilft nicht immer viel – Vorteile einer angepassten N-Düngung“ heißt der Titel des anschließenden Vortrages. Basierend auf langjährigen Feldbeobachtungen und auf der Grundlage eigener Versuche, zeigt Dr. Ludger Aldenhoff die Risiken einer überhöhten N-Düngung auf. In diesem Zusammenhang geht er auch auf die von ihm entwickelte Praxis der Wurzelbeprobungen ein, welche einen zuverlässigen Einblick in die Stickstoff-Versorgungslage des Rhizoms bietet, und somit den Anbauern hilft, die angepasste N-Düngung umzusetzen. Die unmittelbar aus der Praxis entwickelte Vorgehensweise unterstützt die Zielsetzung einer grundwasserschonenden Düngepraxis.

    Frau Sabine Zarnik vom Referat Pflanzenbau des Landwirtschaftlichen Technologiezentrums Augustenberg, wird zum Abschluss der Vortragsveranstaltung das wichtige Thema Biodiversität auf Spargelflächen aufgreifen: „Biodiversität plus  Image - Ökologische Aufwertung von Spargelflächen“ heißt ihr Beitrag, in dem sie Maßnahmen vorstellt, welche - überschaubar im Aufwand - einen maßgeblichen Beitrag zum Natur- und Artenschutz darstellen. Darüber hinaus verhelfen diese Maßnahmen besonders dem direktvermarktenden Landwirt zu Aufmerksamkeit und Anerkennung seitens seiner Kundschaft. In Zeiten, in denen die Landwirtschaft häufig als Umweltsünder am Pranger steht ist es wichtig, durch eigene Initiativen die Naturverbundenheit des Berufsstandes sichtbar zu machen und damit das Image des eigenen Betriebs zu gestalten.

    Durch das Programm des Spargeltages führen Angelika Appel, Obst- und Gartenbaureferentin beim Regierungspräsidium Karlsruhe und Isabelle Kokula, Spargelberaterin am Landratsamt Karlsruhe. Der Eintritt ist frei.

    gez. Irene Feilhauer


    Kontakt für weiterführende Informationen zur Veranstaltung:
    Angelika Appel, Regierungspräsidium Karlsruhe, Tel. 0721 926-2758 und Isabelle Kokula, Landratsamt Karlsruhe, Tel. 0721 936 88 310

  • Abteilung 5
    16.11.2017
    Früheres Kurhaus Hundseck: Regierungspräsidium hebt Abrissverfügung auf - Verfügung des Landratsamtes Rastatt stößt auf rechtliche Bedenken

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat mit seiner Entscheidung vom 14.11.2017 die Verfügung des Landratsamtes Rastatt vom Juni 2013 aufgehoben, mit der die Eigentümer des früheren Kurhauses Hundseck insbesondere dazu verpflichtet worden waren, die beiden nach dem Teilabriss noch verbliebenen Gebäudeteile abzureißen.

    Nachdem einer der Eigentümer gegen die Abrissverfügung des Landratsamtes Rastatt Widerspruch einlegte und diesem seitens des Landratsamtes nicht abgeholfen wurde, legte das Landratsamt im September 2013 den Widerspruch dem Regierungspräsidium zur Entscheidung vor.

    Nach einer umfassenden juristischen Prüfung der Verfügung hatte das Regierungspräsidium Karlsruhe das Landratsamt Rastatt im April 2014 schriftlich über die Rechtsauffassung des Regierungspräsidiums unterrichtet und angeregt, die Rastatter Behörde möge ihre Verfügung vom 25. Juni 2013 selbst aufheben. Denn das Naturschutzrecht, so das Regierungspräsidium, sei in diesem Fall keine hinreichend tragfähige Grundlage, um eine Abrissverfügung zu stützen. Diesen Vorschlag hatte das Landratsamt Rastatt jedoch nicht aufgegriffen.

    In der Folge musste der Widerspruchsbescheid des Regierungspräsidiums zurückgestellt werden, da aufgrund mehrerer eingelegter Petitionen das Regierungspräsidium über den Widerspruch nicht endgültig entscheiden durfte (siehe auch Hintergrund zu den Petitionen am Ende des Textes).
    „Bei allem Verständnis dafür, dass ein Abriss des ehemaligen Kurhauses Hundseck gewünscht und gefordert wird, ist eine Verwaltungsbehörde an Recht und Gesetz gebunden“, unterstrich Regierungspräsidentin Nicolette Kressl die Verpflichtung der Karlsruher Mittelbehörde, im Widerspruchsverfahren die angefochtene Entscheidung aufzuheben, wenn sie rechtlicher Nachprüfung nicht standhält.

    Begründet hatte das Landratsamt Rastatt die Abrissverfügung insbesondere damit, dass das Landschaftsbild und der Naturgenuss im Landschaftsschutzgebiet Bühlertal durch das vorhandene Restbauwerk des ehemaligen Kurhauses Hundseck beeinträchtigt seien. Bekanntlich hatte zuvor die Stadt Bühl mit Verfügung vom 21. September 2012 den vollständigen Abriss des Kurhauses Hundseck als zuständige untere Baurechtsbehörde angeordnet. Da sich während der Abbrucharbeiten herausstellte, dass die Standsicherheit nur hinsichtlich des mittleren Gebäudeteils nicht mehr gegeben war, wurde die Abbruchverfügung hinsichtlich der beiden übrigen Gebäudeteile nicht vollzogen. Seither stehen die Gebäude unverändert auf dem Grundstück.

    Daraufhin erließ das Landratsamt Rastatt am 25. Juni 2013 eine Abrissverfügung für die verbliebenen beiden Gebäudeteile auf naturschutzrechtlicher Grundlage. Hiergegen richtete sich der Widerspruch der Eigentümer, der vom Regierungspräsidium zu entscheiden war. Begründet wurde die Verfügung damit, dass sich die verbliebenen Gebäudeteile im rund 6.000 Hektar großen Landschaftsschutzgebiet Bühlertal befinden, dessen Schutzzweck unter anderem eine Bewahrung und Verbesserung des Erholungswertes der Landschaft durch Schutz und Pflege des Landschaftsbildes und die Freihaltung der Aussicht von den Naturgenuss schädigenden Anlagen und Einrichtungen beinhaltet.

    Allerdings hatte die Fachbehörde des Landratsamtes Rastatt selber zuvor in einem Vermerk festgehalten, dass sich aufgrund der dortigen „Vorbelastung auf Grund baulicher Strukturen", einer „eingeschränkte(n) Sichtbarkeit" und „sehr eingeschränkte(r) Blickbeziehungen zur offenen Landschaft im Landschaftsschutzgebiet ….“ das Landschaftsbild im Landschaftsschutzgebiet durch den Teilabbruch des ehemaligen Kurhotels Hundseck nicht in erheblichem Maße nachteilig geändert hat und die natürliche Eigenart der Landschaft nicht beeinträchtigt wird" (Zitat). Demnach sei „von einer Beeinträchtigung des besonderen Erholungswerts der Landschaft nicht auszugehen."
    Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat diese Frage einer eigenständigen Überprüfung unterzogen und kommt dabei zur gleichen Einschätzung.
    Besonders dürfe dabei auch keine Rolle spielen, dass durch das Vorgehen des Landratsamtes bei zu vermutender Zahlungsunfähigkeit der Eigentümer, das Land die Kosten tragen müsse.

    Bei der möglichen Beeinträchtigung des Naturgenusses kommt das Landratsamt Rastatt in dem Vermerk vom 29. Mai 2013 zu folgendem Ergebnis: „Die negativen Eindrücke der abgebrochenen Gebäude wirken störend auf den Betrachter und können dadurch zu einer Beeinträchtigung des Naturgenusses führen." Es wurde, so das Regierungspräsidium Karlsruhe, jedoch nicht nachgewiesen und begründet, dass es durch die „negativen Eindrücke" tatsächlich zu einer wirklichen Beeinträchtigung des Naturgenusses kommt.

    „Bei allem Verständnis für die Bemühungen, die Situation am Hundseck zu verbessern, dürfen die Grenzen des rechtlich Zulässigen nicht überschritten werden“, erklärte Regierungspräsidentin Nicolette Kressl.

    Dessen ungeachtet werde das Regierungspräsidium Karlsruhe der Region auch künftig zur Seite stehen und nach Möglichkeiten und Wegen suchen, um die Situation zu verbessern. Auch dem Regierungspräsidium sei bewusst, dass der Zustand dort nicht befriedigend sei.

    Das ehemalige Kurhaus Hundseck war auch Gegenstand mehrerer Petitionen und Kleiner Anfragen. In den Beschlüssen des Petitionsausschusses des Landtags und den Antworten auf die Kleinen Anfragen wird unter anderem die Beurteilung der Sach- und Rechtslage detailliert dargestellt. Die Drucksachen sind im Internet abrufbar unter: www.landtag-bw.de.

    Links Kleine Anfragen:

    http://www.landtag-bw.de/files/live/sites/LTBW/files/dokumente/WP15/Drucksachen/4000/15_4829_D.pdf

    http://www.landtag-bw.de/files/live/sites/LTBW/files/dokumente/WP15/Drucksachen/7000/15_7738_D.pdf

    Links Petitionen

    http://www.landtag-bw.de/files/live/sites/LTBW/files/dokumente/WP15/Drucksachen/6000/15_6389_D.pdf

    http://www.landtag-bw.de/files/live/sites/LTBW/files/dokumente/WP15/Drucksachen/7000/15_7549_D.pdf

    http://www.landtag-bw.de/files/live/sites/LTBW/files/dokumente/WP16/Drucksachen/1000/16_1813_D.pdf

    https://www.landtag-bw.de/files/live/sites/LTBW/files/dokumente/WP16/Drucksachen/2000/16_2881_D.pdf

    Hintergrund Petitionsrecht

    Das Petitionsrecht ist im Grundgesetz und in der Landesverfassung als Grundrecht verankert und genießt somit höchsten Verfassungsrang. Um diese Bedeutung zu unterstreichen und um zu verhindern, dass während eines Petitionsverfahrens in der Verwaltung vollendete Tatsachen geschaffen werden, besteht zwischen der Landesregierung und dem Landtag das sogenannte Stillhalteabkommen. Nach dem Stillhalteabkommen sollen während eines anhängigen Petitionsverfahrens die Maßnahmen, gegen die sich die Petition richtet, bis zur Entscheidung des Landtags über die Petition von der Verwaltung grundsätzlich nicht vollzogen werden.

  • Abteilung 1
    16.11.2017
    EUROPA BUNT – Lesereise mit Oliver Lück; Autorenlesung mit Fotopräsentation im Rahmen der Bücherschau

    Einladung

    ​Termin: Dienstag, 28. November 2017, Zeit: 18:00 Uhr
    Treffpunkt: Regierungspräsidium Karlsruhe am Rondellplatz, Karl-Friedrich-Straße 17, 76133 Karlsruhe; Gerlinde-Hämmerle-Saal im 2. OG


    Das Ministerium der Justiz und für Europa Baden-Württemberg präsentiert gemeinsam mit allen Europe Direct Informationszentren Baden-Württembergs eine Veranstaltungsreihe der Lesereise „EUROPA BUNT“ des Autors Oliver Lück.
    Die Vielfalt der kulturellen Facetten Europas steht dabei im Mittelpunkt.

    Am 28. November 2017 kommt der Buchautor, Journalist und Fotograf Oliver Lück im Rahmen der Bücherschau mit seiner literarischen Bilderreise zu unseren europäischen Nachbarn auch nach Karlsruhe. Europe Direct Karlsruhe, das Informationszentrum für Fragen zu Europa für den Regierungsbezirk Karlsruhe, lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu dieser Lesung ein. Es werden Fotos aus den letzten 20 Jahren gezeigt sowie Geschichten aus europäischen Ländern und den dort lebenden Menschen erzählt. Auch werden bisher noch unveröffentlichte Kurzgeschichten gelesen.

    Alles in allem rund 120 Minuten, die zu einer kurzweiligen und lebhaften Entdeckungstour durch fast 30 Länder werden und unseren Kontinent von einer Seite zeigen, die heute - in sogenannten Krisenzeiten - oft vergessen wird: von der bunten.

    „EUROPA BUNT“ schaut sich vor der eigenen Haustüre um, erzählt von vielen Unterschieden und noch mehr Gemeinsamkeiten. Eine überraschende Bilderreise mit außergewöhnlichen Lebensgeschichten und ungewöhnlichen Reiseanekdoten, die auch an Orte und durch Landstriche führt, die man in Europa nicht unbedingt erwarten würde.

    In seiner Lesung wird Oliver Lück viele eigenen Fotos seiner Reisen präsentieren, und so die verschiedenen Geschichten noch lebendiger gestalten. Seine Begegnungen und Erlebnisse mit den Menschen und was diese Menschen verbindet, steht dabei im Mittelpunkt. Fragen zu den einzelnen Geschichten können während und nach dem Vortrag an den Autor gestellt werden.

    Europe Direct Karlsruhe bietet vor Ort eine Auswahl an kostenfreien Informationsmaterialien zu europäischen Themen an. Die Veranstaltung wird aus Mitteln der Europäischen Kommission unterstützt.

    Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    Zu dieser Veranstaltung sind Sie herzlich eingeladen. Über eine zusätzliche Ankündigung der Veranstaltung in den nächsten Tagen würden wir uns sehr freuen.

  • Abteilung 4
    15.11.2017
    L 83a: Erneuerung der Fahrbahndecke zwischen Ottersweier und Neusatz Restarbeiten

    ​Im Zusammenhang mit der Erneuerung der Fahrbahndecke an der L83a zwischen Ottersweier und Neusatz sind noch Restarbeiten und Mängelbeseitigungen infolge von Unebenheiten zu erledigen. Hierzu muss ein kleiner Bereich der neu gebauten Asphaltfahrbahn abgefräst und neu eingebaut werden.

    Zur Durchführung der Arbeiten muss die L83a im Bereich der Kreuzung L 83a /
    K 3752 nochmals für einen Tag gesperrt werden. Um die Verkehrsbeeinträchtigungen möglichst gering zu halten, ist die Sperrung am Samstag, 18. November 2017, ab 07:30 Uhr vorgesehen. Von und nach Neusatz erfolgt die Verkehrsregelung mit einer Ampelanlage. Für die anderen Verkehrsbeziehungen erfolgt die Umleitung über Bühl und Rittersbach. Die Umleitung ist ausgeschildert.

    Betroffen ist im Ortsteil Hub auch die östlich Zufahrt von der Hubstraße zur
    L 83a. Hier muss die Hubstraße für mehrere Stunden gesperrt werden, die L 83a ist nicht betroffen. Der Ortsteil Hub ist während dieser Zeit nur von Ottersweier kommend erreichbar.

    Am Samstagabend soll die gesamte Verkehrssicherung wieder abgebaut werden und die L 83a wieder frei befahrbar sein.
    Bei schlechter Witterung müssen die Arbeiten allerdings verschoben werden.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer und Anlieger für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter

    www.vm.baden-wuerttemberg.de - www.baustellen-bw.de.

    Die Verkehrslage in Baden-Württemberg – jederzeit und immer aktuell mit der „VerkehrsInfo BW“-App der Straßenverkehrszentrale Baden Württemberg. Weitere Informationen zum Thema Verkehr und den Link zum kostenlosen Download finden Sie unter

    https://www.svz-bw.de

  • Abteilung 4
    15.11.2017
    A 8 Wettersbachviadukt: Instandsetzungsarbeiten an den Übergangskonstruktionen

    ​Im Bereich des Wettersbachviaduktes im Zuge der A 8, Nähe Autobahndreieck Karlsruhe, mussten kurzfristig zwei Fahrstreifen der A8 in Fahrtrichtung Stuttgart gesperrt werden, da der Fahrbahnübergang der Brücke Schäden aufweist. Nachdem bereits Anfang letzter Woche eine Reparatur notwendig wurde, zeigte sich bei einer heute durchgeführten Kontrolle, dass an der reparierten Stelle erneut Schäden aufgetreten sind. Durch die nun weitergehende Reparatur soll der verkehrssichere Zustand wieder hergestellt werden, damit die derzeit gesperrten Fahrstreifen sobald wie möglich wieder frei geben werden können. Eine Freigabe ist bis Ende nächster Woche geplant. Im nächsten Frühjahr muss der Fahrbahnübergang dann komplett erneuert werden.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter

    www.vm.baden-wuerttemberg.dewww.baustellen-bw.de.

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  • Abteilung 4
    15.11.2017
    Projektbegleitkreis A 8 Enztalquerung tagt zum zweiten Mal

    ​Am Donnerstag, den 16. November 2017, trifft sich der Projektbegleitkreis
    A 8 Enztalquerung bereits zum zweiten Mal. Auf der Agenda stehen die Verkehrsführung, die Abwicklung des landwirtschaftlichen Verkehrs sowie der Lärmschutz während der Bauzeit.

    Das für den Ausbau der A 8 zwischen Pforzheim-Nord und Pforzheim-Süd (Enztalquerung) zuständige Regierungspräsidium Karlsruhe hat im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung im Juni dieses Jahres einen sogenannten Projektbegleitkreis eingerichtet. Mitglieder des Kreises sind neben Mitarbeitern des Regierungspräsidiums, Vertreterinnen und Vertreter der Gebietskörperschaften, der Landespolitik, Träger öffentlicher Belange und weitere Multiplikatoren. Der Projektbegleitkreis trifft sich regelmäßig sowie zusätzlich nach Bedarf. Ziel der Treffen ist es, während der gesamten Projektlaufzeit über den Planungsstand, aktuelle Entwicklungen, erforderliche Maßnahmen und weitere Schritte zu informieren sowie Fragen zeitnah zu klären.

    Die nächste und dritte Sitzung des Projektbegleitkreises findet voraussichtlich im Sommer 2018 statt. Bis dahin soll auch die sogenannte Ausführungsplanung für die Baumaßnahme fertiggestellt sein. Im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung ist außerdem im Sommer 2018 eine Bürgerinformationsveranstaltung geplant, um ebenso die interessierte Öffentlichkeit über den aktuellen Stand der Baumaßnahme zu informieren und entsprechende Fragen zu beantworten.

    Weitere Informationen zur Baumaßnahme sowie die Sitzungsprotokolle des Projektbegleitkreises:

    www.rp-karlsruhe.de im Beteiligungsportal unter „Aktuelle Baumaßnahmen Süd“ A 8 - Enztalquerung.

  • Abteilung 4
    13.11.2017
    B 37: Erneuerung der Fahrbahn zwischen Lindach und Zwingenberg

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe werden auf der B 37 zwischen dem Ortsausgang Lindach und dem Ortseingang Zwingenberg auf einer Länge von insgesamt 2,2 Kilometern Instandsetzungsarbeiten an der Fahrbahn durchgeführt. Die Bauarbeiten beginnen am Dienstag, 14.11.2017, und werden voraussichtlich am 30.11.2017 beendet sein. Die Gesamtkosten der Baumaßnahme in Höhe von 650.000 Euro trägt der Bund.

    Die Arbeiten sind zur Beseitigung der Fahrbahnschäden infolge der Verkehrsbelastung und aus Altersgründen dringend erforderlich.
    Am 14.11. erfolgt zunächst die Einrichtung der Baustelle. Danach werden am
    15. und 16.11. Vorarbeiten durchgeführt.  Am 20. und 21.11. ist vorgesehen, die Asphalt- und Binderschicht abzufräsen. Schließlich erfolgt vom 22. bis 24.11. der Einbau der neuen Binderschicht und vom 27. bis 29.11. der Einbau der neuen Deckschicht.

    Durch die ausreichende Breite der Bundesstraße können für den Bauablauf drei Fahrspuren gebildet werden. In einer Spur wird jeweils gearbeitet, während der Verkehr auf den zwei restlichen Spuren an der Baustelle vorbeigeleitet wird. Die Geschwindigkeit wird im Baustellenbereich auf 50 km/h beschränkt.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter

    www.vm.baden-wuerttemberg.de

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  • Abteilung 5
    13.11.2017
    Sanierung Retentionsraums Oberfüllbruch

    ​Das Regierungspräsidium Karlsruhe, Landesbetrieb Gewässer, plant die Sanierung des Retentionsraums Oberfüllbruch. Der Rückhalteraum liegt im Stadtbezirk Karlsruhe nahe Büchig/Blankenloch und wird durch die Pfinz, den Pfinzentlastungskanal, den Gießbach und die Autobahn A 5 begrenzt.

    Zur Vorbereitung der Sanierung werden dafür ab voraussichtlich 16. November 2017 bis voraussichtlich Ende Januar 2018 im Bereich des Retentionsraums Oberfüllbruch, nördlich von Hagsfeld, Vermessungen und Bohrungen vorgenommen. Die Erkundungen dienen der Grundlagenermittlung für aktuell anlaufende Planungen zur Sanierung des Beckens. Während der Arbeiten kann es bereichsweise zu Behinderungen auf den Wegen im Oberfüllbruch kommen. Das Regierungspräsidium Karlsruhe, Landesbetrieb Gewässer ist für den Betrieb und die Sanierung zuständig.

    Die Sanierungsplanung umfasst im Wesentlichen die Ertüchtigung der Dämme und Maßnahmen an den Ein- und Auslassbauwerken. Der Umfang der begleitenden Umweltuntersuchungen wurde bei dem sogenannten Umweltscoping –Termin, am 23. Oktober 2017, festgelegt. Während des Planungsprozesses werden die Vertreterinnen und Vertreter der Naturschutzverbände sowie der beteiligter Fachbehörden intensiv miteinbezogen. Ziel ist es eine Lösung zu finden, die die technischen Anforderungen an das Hochwasserschutzbauwerk in einem naturverträglichen Rahmen erfüllt.

    Informationen zum Retentionsraum Oberfüllbruch finden Sie in Kürze im Beteiligungsportal auf der Internetseite des Regierungspräsidiums unter Umwelt / Dammertüchtigungsprojekte/Sanierung Retentionsraum Oberfüllbruch in Karlsruhe

  • Abteilung 4
    13.11.2017
    Erneuerung der Fahrbahndecke auf der B 462 zwischen Gernsbach und Hilpertsau: - Sanierung der Entwässerung im dritten Bauabschnitt

    ​Fahrbahn der B 462 zwischen Gernsbach und Hilpertsau auf einer Länge von rund 2,9 Kilometer erneuert. In dem von der Sanierungsmaßnahme betroffenen Abschnitt zwischen dem Knotenpunkt B 462/L 76b und dem südlichen Tunnelportal in Gernsbach werden die Fahrbahn und die Straßenentwässerung teilweise grundhaft erneuert. Die Baumaßnahme wird unter halbseitiger Sperrung mit Ampelregelung in drei Bauabschnitten mit jeweils mehreren Bauphasen durchgeführt. Der Einbau der lärmmindernden Deckschicht erfolgt an drei Wochenenden unter Vollsperrung. Die Gesamtkosten dieser Baumaßnahme belaufen sich auf rund drei Millionen Euro und werden vom Bund finanziert.

    Seit dem 09. Oktober 2017 laufen die Bauarbeiten im dritten und somit letzten Bauabschnitt. Wie bereits mitgeteilt, kann der geplante Bauablauf aufgrund verschiedener, nicht vorgesehener Arbeiten, nicht eingehalten werden. Daher kann der neue Asphalt in den kommenden Bauphasen nicht mehr im Winter eingebaut werden. Dies hätte zur Folge, dass die Baustelle über Winter eingestellt, und die Baustellenverkehrsführung aufrechterhalten werden müsste. Um dies zu vermeiden, werden die Fahrbahndeckenarbeiten ab Mitte dieser Woche deshalb im dritten Bauabschnitt unterbrochen. Der Bauablauf wird umgestellt und ab diesem Zeitpunkt werden nur noch die notwendigen Arbeiten zur Sanierung der Straßenentwässerung durchgeführt. Diese werden unter halbseitiger Verkehrsführung mit Ampelregelung erfolgen, wobei die Baustellenlänge im Vergleich zu den bisher geplanten Bauphasen deutlich verkürzt wird, so dass ein besserer Verkehrsfluss möglich sein wird.
    Diese Arbeiten sind weniger witterungsempfindlich. Sollten die Arbeiten für längere Zeit witterungsbedingt unterbrochen werden müssen, kann die Baustelle geräumt und der Verkehr freigegeben werden.
    Im Frühjahr 2018 sollen die Asphaltarbeiten dann ausgeführt werden.

    In den nächsten beiden Bauphasen wird für die Sanierung der Entwässerungsarbeiten in Höhe der Haltestelle in Obertsrot auf der B462 eine halbseitige Sperrung eingerichtet. Hier wird wechselseitig die Fahrbahn gesperrt. Der Verkehr wird durch Ampelregelung am Baubereich vorbeigeführt.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter

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  • Abteilung 2
    10.11.2017
    Weihnachten hier und in Europa - 400 Grundschüler/-innen aus dem Regierungsbezirk Karlsruhe tauschen ihren selbstgebastelten Weihnachtsschmuck mit Kindern aus ganz Europa

    ​Wie feiern wir Weihnachten, welche Traditionen prägen uns? Wie feiern die Kinder in unserem Nachbarland Frankreich und in den anderen europäischen Ländern? Dieser Frage gehen zur Zeit 400 Grundschüler/-innen aus dem Regierungsbezirk Karlsruhe nach und warten gespannt auf  Weihnachtsschmuck, den sie aus anderen Grundschulen in Europa erhalten werden.

    European Christmas Tree Decoration Exchange nennt sich das Projekt, welches das Europe Direct Informationszentrum Karlsruhe für zehn Grundschulen im Regierungsbezirk koordiniert. Ausgangspunkt ist eine Projektidee, die innerhalb des Europe-Direct-Netzwerks der Europäischen Kommission entstand. Ziel des Projektes ist es, Kinder in Europa miteinander in Kontakt zu bringen. Es wurden Grundschulen in allen Ländern der Europäischen Union gesucht, die landestypischen Christbaumschmuck herstellen und diesen untereinander austauschen. So können die Kinder über die Traditionen in anderen Ländern lernen und sich in der Adventszeit an einem international dekorierten Weihnachtsbaum erfreuen. 2017 meldeten sich 380 Schulen in 22 europäischen Ländern an, das ist bislang Rekord.

    Europe Direct Karlsruhe nimmt zum ersten Mal an diesem Projekt teil. Hervorzuheben sind besonders die hohe Nachfrage und die positiven Rückmeldungen der Lehrkräfte im Regierungsbezirk, da das Projekt dort sehr gut in die Anforderungen des Bildungsplans passt. Die Reflektion und der Vergleich von eigenen und fremden Bräuchen ist ein wichtiger Bestandteil des Unterrichts. Dass diese durch das Projekt nicht nur theoretisch, sondern auch konkret zum Anfassen erlebbar werden, ist ein ganz besonderes Highlight. Da die Projektsprache Englisch ist, besteht sogar die Möglichkeit, das im Fremdsprachenunterricht Erlernte in der Praxis anzuwenden.
    Kommuniziert wird zunächst per Brief- und Paketpost. Jede Grundschule erstellt 30 Weihnachtspäckchen, die über die Vermittlung von Europe Direct Karlsruhe an 30 verschiedene Schulen in Europa versandt werden. Im Gegenzug kommt von diesen Partnerschulen Anfang Dezember je ein Päckchen zurück. Ergänzend können die Schulen per Facebook miteinander in Kontakt treten und diesen auch über das Projekt hinaus ausbauen.

    Die teilnehmenden Grundschulen im Regierungsbezirk Karlsruhe sind:
     
    Grundschule Sulz am Eck/ Gültlingen (Wildberg)
    Grundschule Eschelbach
    Grundschule Michelbach
    Grundschule Waldangelloch
    Geschwister-Scholl-Schule Heidelberg Kirchheim
    Carl-Orff Schule Weinheim-Sulzbach
    Schule im Lustgarten Karlsruhe 
    Kirsten-Boie-Grundschule Dürrn
    Schlossbergschule Neuenbürg
    Brunnenschule Waibstadt, Außenstelle Daisbach

    Über eine Berichterstattung würden wir uns freuen. Für weitere Fragen erreichen Sie Europe Direct Karlsruhe über die Pressestelle des Regierungspräsidiums.

  • Abteilung 3
    10.11.2017
    23. Urkunden- und Meisterbriefüberreichung im Beruf Pferdewirt/ Pferdewirtin in Baden-Württemberg

    ​Termin: Freitag, den 17. November 2017
    Zeit: 17.00 Uhr
    Ort: STUTTGART GERMAN MASTERS
    Schleyerhalle Stuttgart, Mercedesstr. 69, 70372 Stuttgart

     
    Die Berufe rund um das Pferd haben nach wie vor eine hohe Anziehungskraft - vor allem für junge Mädchen. Was jedoch wirklich hinter dem Berufsbild steckt, wie die Ausbildungs- und Prüfungswege genau sind, wissen nur wenige.

    Im Jahr 2017 haben aus Baden-Württemberg 69 Prüflinge im Ausbildungsberuf Pferdewirt/in in den verschiedenen Fachrichtungen ihr Können bewiesen und die Abschlussprüfungen, für die das Regierungspräsidium Karlsruhe zuständig ist, bestanden. In der Ausbildung werden dabei die Fachrichtungen Pferdehaltung und Service, Pferdezucht, Pferderennen und die Spezialreitweisen Westernreiten und Gangreiten unterschieden.

    Die duale Berufsausbildung ermöglicht einen breiten Grundstock an Wissen und Können, um den Anforderungen der modernen Berufs- und Arbeitswelt im Dienstleistungsbereich „rund um das Pferd“ gerecht zu werden.
    Das notwendige Rüstzeug haben die anerkannten Ausbildungsbetriebe in
    Baden-Württemberg und die Berufliche Schule Münsingen, an der die Landesfachklassen im Beruf Pferdewirt /Pferdewirtin eingerichtet sind, vermittelt.

    Den erfolgreichen Berufsabschluss in diesem schönen, mitunter auch sehr anstrengenden Beruf feiern die Absolventen mit ihren Begleitpersonen bei der 23. Urkundenüberreichung im Beruf Pferdewirt / Pferdewirtin in Baden-Württemberg, die zum fünften Male während des internationalen Reitturniers STUTTGART GERMAN MASTERS am Freitag, den 17. November 2017 ab 17.00 Uhr stattfindet.

    Im Rahmen einer Feierstunde erhalten die neuen Pferdewirtinnen und Pferdewirte sowie die vier Pferdewirtschaftsmeisterinnen und Pferdewirtschaftsmeister ihre Urkunden bzw. Meisterbriefe aus den Händen von Abteilungspräsident Dr. Ulrich Roßwag vom  Regierungspräsidium Karlsruhe. Auszeichnungen der Jahrgangsbesten erfolgen durch das Regierungspräsidium Karlsruhe und die Berufliche Schule Münsingen. Einem besonderen Wunsch der bisherigen Absolventen entsprechend, werden bei dieser Feier vermehrt die erfolgreichen Absolventen selbst mit eigenen Beiträgen zu Wort kommen.

    Im Anschluss an den offiziellen Teil werden die insgesamt ca. 150 angemeldeten Teilnehmer das Abendprogramm des Internationalen Reitturniers in der Schleyerhalle besuchen. Die neuen Pferdewirtinnen und Pferdewirte werden dabei  vom Landesbauernverband Baden-Württemberg, der Bundesvereinigung der Berufsreiter im Deutschen Reiter- und Fahrerverband e.V., dem Förderverein Marbach e.V., dem Pferdezuchtverband Baden-Württemberg e.V. und dem Pferdesportverband, der Landeskommission für Pferdeleitungsprüfungen Baden-Württemberg und dem STUTTGART GERMAN MASTERS unterstützt.

    Ansprechpartnerin für Rückfragen:
    Sigrid Meng, Regierungspräsidium Karlsruhe, zuständige Stelle für die Berufsausbildung zum Pferdewirt /zur Pferdewirtin in Baden-Württemberg, Tel.: 0721/926-3714 (tägl. 9.00-11.30 Uhr),
    E-Mail: sigrid.meng@rpk.bwl.de 

  • Abteilung 4
    10.11.2017
    B 3: Erneuerung der Fahrbahndecke zwischen Bühl und Sasbachried

    ​Im Zusammenhang mit der Erneuerung der Fahrbahndecke zwischen Bühl und Sasbachried konnte jetzt ein weiterer Bauabschnitt im Bereich der sogenannten Boschkreuzung (B 3 / K 3749) fertiggestellt werden.

    Somit kann ab Mittwoch, 15. November 2017, mit den Arbeiten im letzten Bauabschnitt der Boschkreuzung begonnen werden. Die Fertigstellung dieses Bauabschnittes ist bei guter Witterung bis zum 25. November 2017 vorgesehen.

    Wie bisher bleibt die B 3 im Bereich der Boschkreuzung in beiden Richtungen befahrbar. Der Verkehr wird mit einer Ampelanlage geregelt. Von der B 3 kann während dieser Bauphase nicht in Richtung Bühl abgebogen werden. Die Stadt Bühl kann über die Rheinstraße erreicht werden. Dagegen kann von der B 3 wieder in Richtung Oberweier gefahren werden. Von Oberweier kommend ist die Kapellenstraße nach der Zufahrt zum Schulzentrum aber weiterhin gesperrt, so dass die B 3 aus dieser Richtung nicht erreichbar ist.

    Der aus Bühl kommende Verkehr kann nur in Richtung Norden in die B 3 einfahren. Wer von Bühl kommend nach Süden möchte, muss wie bislang die Umleitung über die K 3764 (B 3 alt) nach Ottersweier nutzen.

    Nach Abschluss der Arbeiten im Bereich der Boschkreuzung ist die B 3 vom Bußmattenkreisel bis zur L 86a in Ottersweier durchgehend fertiggestellt. Restarbeiten im Bereich der Bankette, Markierungsarbeiten und der Einbau der Induktionsschleifen an den Signalanlagen werden mit Tagesbaustellen im Nachgang durchgeführt.

    Im sechsten Bauabschnitt, von Ottersweier nach Sasbachried, dauern die Arbeiten auf der Westseite nach wie vor an. Schotter- und Asphalttragschicht sind bereits fertiggestellt. Momentan erfolgt der Einbau der Asphaltbinderschicht. Da die Arbeiten im Zeitplan sind, kann in diesem Bereich voraussichtlich am 15. November 2017 mit den Arbeiten auf der Ostseite begonnen werden. Die Fertigstellung dieses Bauabschnittes ist bei geeigneter Witterung bis Mitte Dezember vorgesehen.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zur aktuellen Straßenbaustelle finden sich im Internet unter

    www.vm.baden-wuerttemberg.de,

    www.baustellen-bw.de.

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  • Abteilung 4
    08.11.2017
    B 35 Rheinbrücke Germersheim / Brückensanierungsarbeiten

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe wird seit Montag, 4. September 2017, im Bereich der B 35-Rheinbrücke bei Germersheim an der Badener Vorlandbrücke der sogenannte Fahrbahnübergang saniert (wir berichteten).

    Aufgrund eines erheblich größeren Sanierungsumfanges, hat die zweite Bauphase erst am Samstag, den 4. November 2017, beginnen können. Der größere Sanierungsumfang wurde erst nach Baubeginn ersichtlich, nachdem die Übergangskonstruktion vollständig begutachtet werden konnte. Beispielsweise mussten die Auflagerstege nicht wie angenommen nur saniert, sondern aufgrund der erheblichen Abnutzung komplett erneuert werden. Ebenso mussten die vorhandenen sogenannten Fingerplatten nicht nur gereinigt, sondern aufgrund erheblicher Abnutzungen, vor allem in der Schwerverkehrsspur, teilweise werkseitig geschweißt werden.

    Die gesamte Maßnahme kann deshalb nicht wie ursprünglich geplant Mitte November beendet werden, sondern wird voraussichtlich bis Mitte Dezember 2017 andauern.

    In der jetzt laufenden zweiten Bauphase ist die Richtungsfahrbahn Graben-Neudorf gesperrt, ein Fahrstreifen wird auf die Richtungsfahrbahn Germersheim übergeleitet.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Anlieger und Verkehrsteilnehmer für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

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  • Abteilung 5
    07.11.2017
    Naturschutzgebiet Roßweiher - Regierungspräsidium Karlsruhe lädt zum Informations-Spaziergang mit Erläuterungen zur Teilsömmerung ein

    ​Anlässlich der diesjährigen Teilsömmerung im Naturschutzgebiet Roßweiher bei Maulbronn lädt das Regierungspräsidium Karlsruhe, Referat Naturschutz, am Freitag, den 10.11.2017, von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr, alle Naturschutzinteressierten zu einem geführten Informations-Spaziergang ein. Erläutert wird vor Ort Sinn und Zweck einer Teilsömmerung mit ersten Untersuchungsergebnissen. Experten verschiedener Fachrichtungen stehen für Fragen zur Verfügung.

    Treffpunkt: Bei der Informationstafel des Naturschutzgebiets in der Nähe des Auslaufbereichs vom Roßweiher.

    Parken: Bitte beachten Sie, dass Parkmöglichkeiten für PKW´s nur eingeschränkt entlang des angrenzenden Feldwegs bestehen.

    Wichtig: Wetterfeste Kleidung und Gummistiefel.

  • Abteilung 4
    06.11.2017
    L 351: Stützmauersanierung in Bad Wildbad – Ortsteil Lautenhof - Verschiebung des Vollsperrungstermins

    ​Der für heute vorgesehene Termin zur Vollsperrung der Landesstraße 351 bei Lautenhof verschiebt sich auf morgen, Dienstag, den 7.November. Die Änderung des Sperrtermins ist auf baustellenbedingte Ursachen zurückzuführen. Die Sperrung beginnt um 10.00 Uhr.

    Die Umleitung des Verkehrs erfolgt überörtlich in Nord-Süd-Richtung und in Gegenrichtung über die K 4366 Aichelberg. Der Schwerlastverkehr mit über 7,5 Tonnen zul. Gesamtgewicht wird weiträumig über die B 294 umgeleitet. Die Umleitungsstrecken sind ausgeschildert.
    Für den Anliegerverkehr weist die Stadt Bad Wildbad in eigener Zuständigkeit eine baustellennahe Umfahrung im Richtungsverkehr über die Forststraße zwischen der L 351 und der K 4366 sowie über die Gemeindestraße unterhalb der Ziegelhütte aus.

    Die Aufhebung der Vollsperrung ist unverändert auf Donnerstag, den 21. Dezember 2017 terminiert. Danach werden Restarbeiten unter halbseitiger Sperrung der L 351 mit Ampelregelung durchgeführt. Die Fertigstellung der Gesamtmaßnahme ist für März/April 2018 vorgesehen.

    Die Baukosten der Stützwandsanierung Lautenhof betragen insgesamt rund 800.000 Euro und werden vom Land getragen.

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  • Abteilung 4
    03.11.2017
    B 3: Erneuerung der Fahrbahndecke zwischen Bühl und Sasbachried

    ​Mit dem Abschluss der Arbeiten zwischen der Rheinstraße und der Boschkreuzung am kommenden Montag, 6. November, kann ein weiterer Bauabschnitt im Rahmen der B 3-Sanierung zwischen Bühl und Sasbachried fertiggestellt werden.

    Mit dem Abschluss der Arbeiten im oben genannten Abschnitt beginnen am Montag, 6. November 2017, die Arbeiten im noch ausstehenden Bereich der sogenannten Bosch-Kreuzung (B 3 / K 3749). Da der Verkehr auf der B 3 hier in beiden Richtungen mit einer Ampelanlage geregelt wird, ist die Bundesstraße vom Kreisverkehr in Bußmatten bis nach Ottersweier in beiden Richtungen durchgehend befahrbar.

    Bei der Bosch-Kreuzung (B 3 / K 3749) kann während dieser Bauphase von der B 3 in Richtung Bühl abgebogen werden. Oberweier bleibt von der B 3 aus Norden kommend erreichbar. Jedoch ist von Oberweier kommend nach der Zufahrt zum Schulzentrum die Kapellenstraße gesperrt, so dass die B 3 nicht erreichbar ist. Von Süden kommend erfolgt die Umleitung nach Oberweier und zum Schulzentrum wie bislang auch über Vimbuch und Balzhofen.

    Der aus Bühl kommende Verkehr kann nur in Richtung Norden in die B 3 einfahren. Wer von Bühl kommend nach Süden möchte, muss wie bislang die Umleitung über die K 3764 (B 3 alt) nach Ottersweier nutzen.

    Im sechsten Bauabschnitt, von Ottersweier nach Sasbachried, dauern die Arbeiten noch an. Hier sind planmäßig umfangreiche Arbeiten an der Schottertragschicht notwendig. Da die Arbeiten im Zeitplan sind, kann in diesem Bereich voraussichtlich am 15. November 2017 auf der Ostseite begonnen werden.

    Die Stadtverwaltung Bühl teilt zudem mit, dass auf Grund der B 3-Sanierung einige Haltestellen nicht angefahren werden können.

    In der Zeit vom 4. November bis voraussichtlich 23. November kann die Citylinie 275 (Bühl-Oberweier-Balzhofen-Moos-Oberbruch und zurück) die Haltestellen Tankstelle Jäger, Arndtstraße/Berliner Straße, Martin-Luther-Straße sowie die Haltestellen Draisstraße und Robert-Bosch-Straße nicht anfahren. Die Haltestellen Kapellenstraße und Kapelle (Oberweier) können in Richtung Balzhofen nicht angefahren werden. In Richtung Bühl werden die Haltestellen Alte Schule und Kapellenstraße (Oberweier) bedient. Ersatzhaltestelle für die Arndtstraße/Berliner Straße ist die Haltestelle Adalbert-Stifter-Straße (Linie 271) und die Haltestelle Tankstelle Jäger, die auch mit der Linie 273 angefahren wird.

    Die Linie 268 kann in dieser Zeit die Haltestellen Rheintalstraße und Industriegebiet bei den Fahrten von Oberweier über die B 3 nach Bühl nicht anfahren.

    Die Citylinie 271 kann ab dem 4. November die Haltestellen Adalbert-Stifter-Straße und Siemensstraße wieder anfahren.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer und Anlieger für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

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  • Abteilung 5
    03.11.2017
    Einladung zur Informationsveranstaltung zum Managementplan für das Natura 2000-Gebiet Nordschwarzwald

    ​Termin: Montag, 13. November 2017
    Zeit: 16.00 Uhr bis circa 18.30 Uhr
    Ort: Gerhard-Hertel-Saal im Kurhaus Freudenstadt, Lauterbadstraße 5, 72250 Freudenstadt 
     

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe, Referat Naturschutz und Landschaftspflege, lädt am Montag, den 13.11.2017, zu einer Informationsveranstaltung zum Managementplan für das Natura 2000-Vogelschutzgebiet „Nordschwarzwald“ ein.

    Mitarbeiter des Regierungspräsidiums stellen zusammen mit dem beauftragten Institut für Landschaftsökologie und Naturschutz Bühl und einem Vertreter der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) einige der im Gebiet vorkommenden Vogelarten von europäischer Bedeutung vor, und geben einen Überblick über ihre Arbeit und den Ablauf der Managementplanung.

    Zu der öffentlichen Veranstaltung sind alle Bürgerinnen und Bürger, insbesondere Flächeneigentümer und Bewirtschafter, sowie Vertreterinnen und Vertreter von Gemeinden, Fachbehörden und Verbänden herzlich eingeladen.

    Das rund 36.000 Hektar große Vogelschutzgebiet „Nordschwarzwald“ erstreckt sich von Alpirsbach nach Gaggenau über zwei Regierungsbezirke sowie sechs Land- und Stadtkreise. Das Gebiet bietet vielen seltenen Vogelarten einen bedeutenden Lebensraum. Im Schwarzwald weist das scheue Auerhuhn die größte Population Zentraleuropas außerhalb des Alpenraums auf. Die lichten Nadelholzwälder mit Tannen, Kiefern und Fichten sowie die weit verbreiteten Heidelbeer-Sträucher bieten dem imposanten Waldvogel günstige Voraussetzungen. Das Vogelschutzgebiet ist auch für die Ringdrossel eines der wichtigsten Brutgebiete in ganz Baden-Württemberg. Die Ringdrossel bewohnt im Grindenschwarzwald das Mosaik aus lichten Wäldern und Offenland. Die alten Fichtenwälder der Höhenlagen sind ebenso für den seltenen Dreizehnspecht ein wichtiger Lebensraum. Auch der Schwarzspecht bevorzugt die alten Baumbestände mit hohem Totholzanteil. Neben Ameisen werden von ihm vor allem Larven und Käfer vertilgt. Die leerstehenden Spechthöhlen des größten europäischen Spechts werden von zahlreichen weiteren Tierarten, wie dem Raufuß- oder Sperlingskauz, genutzt. Den Zwerg unter den einheimischen Eulenarten, den Sperlingskauz, kann man häufig am Tag beobachten und bis zu einen Kilometer weit rufen hören. In den Wäldern und Waldrändern haben ebenfalls Greifvögel wie Rotmilan, Wespenbussard oder Wanderfalke einen wichtigen Lebensraum gefunden. Verschiedene Schutzmaßnahmen konnten bereits den erheblichen Populationseinbruch des Wanderfalken im 20. Jahrhundert stoppen.

    Die im Nordschwarzwald lebenden Vogelarten sind unter anderem durch den Rückgang der naturnahen Waldbestände gefährdet. Monokulturen und das Entfernen von Alt- und Totholz führen zu einem Lebensraumverlust vieler Arten. In Folge der großen Nachfrage nach Holz werden die Bäume zudem immer früher eingeschlagen. Diese Arbeiten wirken sich negativ auf den Bruterfolg der Vögel aus. Daher wird die naturnahe Bewirtschaftung von Wald und Offenland mit öffentlichen Mitteln unterstützt.

    Mit dem Schutzgebietsnetz Natura 2000 soll das europäische Naturerbe mit seinem Artenreichtum und seinen typischen Landschaften gemeinsam mit den Bewirtschaftern bewahrt, gefördert und weiterentwickelt werden. Für jedes Natura 2000-Gebiet im Land wird deshalb von den Naturschutzreferaten der Regierungspräsidien ein Managementplan erstellt.

    Eine Übersichtskarte und weitere Informationen zu Natura 2000 finden Sie hier.

  • Abteilung 4
    03.11.2017
    B 463: Westtangente Pforzheim 1. Bauabschnitt
    Regierungspräsidium Karlsruhe lädt zur Baustellenbegehung ein

    ​Um die Innenstadt von Pforzheim vom Durchgangsverkehr zu entlasten, ist im Westen der Stadt der Bau einer Umgehungsstraße, die sogenannte „Westtangente Pforzheim“, vorgesehen. Nachdem mit dem Umbau der A 8 Anschlussstelle Pforzheim West bereits ein Teil der Gesamtmaßnahme umgesetzt wurde, wird die Baumaßnahme nun mit dem Neubau der B 463 von der Anschlussstelle Pforzheim-West bis zur Dietlinger Straße (L 562) fortgesetzt.

     
    Um die interessierte Öffentlichkeit über das oben genannte Vorhaben zu informieren, lädt das Regierungspräsidium Karlsruhe zu einer Baustellenbegehung ein. Vor der Begehung wird im Baucontainer im Rahmen eines Vortrags über die Baumaßnahme informiert.
     
    Der Vortrag und die Baustellenbegehung findet statt am: 

     

    25. November 2017, um 10 Uhr,
    Baucontainer am ehemaligen Römer-Westweg (auch Viehweg genannt),
    Parkmöglichkeiten am Schützenhaus Brötzingen.
     
    Zu dieser Veranstaltung sind alle Interessierten herzlich eingeladen.
     
    Um die Veranstaltung besser planen zu können, bitten wir um Anmeldung an oeffentlichkeitsbeteiligung@rpk.bwl.de.
     
  • Abteilung 4
    03.11.2017
    B 292: Sanierung der Fahrbahn im Bereich Osterburken / Adventon

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe werden ab kommenden Montag, 6. November 2017, im Bereich Osterburken / Adventon Sanierungsarbeiten an der B 292 durchgeführt. Die Arbeiten finden zwischen der Einmündung der K 3953 (Wemmershof) und der Einmündung der L 1046 (Schöntal / Oberkessach) auf einer Länge von insgesamt rund 700 Metern statt und dauern
    voraussichtlich bis zum 18.11.2017. Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme in Höhe von 150.000 Euro trägt der Bund.

    Die Arbeiten sind zur Beseitigung von Schäden infolge der Verkehrsbelastung und aus Altersgründen dringend erforderlich. Am 9.11. wird die alte Asphaltfläche abgefräst, vom 14.11. bis zum 16.11. ist der Einbau der neuen Deckschicht vorgesehen. Die Arbeiten werden unter halbseitiger Sperrung der Bundesstraße durchgeführt. Die Verkehrsregelung erfolgt durch eine Baustellenampel.
    Zur Durchführung der Bauarbeiten muss die K 3953 von Adelsheim bis zum Mittelalterpark Adventon voll gesperrt werden, wobei eine Zufahrt bis Wemmershof besteht.  

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.vm.baden-wuerttemberg.de; www.baustellen-bw.de.
    Die Verkehrslage in Baden-Württemberg – jederzeit und immer aktuell mit der „VerkehrsInfo BW“-App der Straßenverkehrszentrale Baden Württemberg. Weitere Informationen zum Thema Verkehr und den Link zum kostenlosen Download finden Sie unter https://www.svz-bw.de.

  • Abteilung 4
    03.11.2017
    L 515 Osterburken: Sanierung der Fahrbahn im Bereich RIO

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe werden ab kommenden Montag, 6. November 2017, in Osterburken Sanierungsarbeiten an der L 515 durchgeführt. Die Arbeiten finden zwischen der Tankstelle und der Einmündung der L 515 in die B 292 auf einer Länge von rund zwei Kilometern statt und dauern voraussichtlich bis zum 18.11.2017. Die Gesamtkosten der Baumaßnahme in Höhe von 500.000 Euro trägt das Land.

    Die Arbeiten sind zur Beseitigung von Schäden infolge der Verkehrsbelastung und aus Altersgründen dringend erforderlich. Am 7. und 8.11. wird die alte Asphaltfläche abgefräst, danach werden Schadstellen in der Tragschicht beseitigt. Ab dem 10.11. erfolgt der Einbau einer zusätzlichen sechs Zentimeter starken Binderschicht zur Erhöhung der Tragfähigkeit dieser Strecke. Danach erfolgt der  Einbau der neuen Deckschicht. Die Arbeiten können nur unter Vollsperrung der L 515 durchgeführt werden.

    Damit der Verkehr das Gewerbegebiet RIO während der Baumaßnahme erreichen kann, erfolgen zunächst die Arbeiten im Abschnitt zwischen der Tankstelle und dem Gewerbegebiet. Danach erfolgen die Arbeiten im Abschnitt zwischen dem Gewerbegebiet und B 292.
    Die Umleitung erfolgt jeweils über die B 292 Umgehung Osterburken und ist entsprechend ausgeschildert.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.vm.baden-wuerttemberg.de; www.baustellen-bw.de.

    Die Verkehrslage in Baden-Württemberg – jederzeit und immer aktuell mit der „VerkehrsInfo BW“-App der Straßenverkehrszentrale Baden Württemberg. Weitere Informationen zum Thema Verkehr und den Link zum kostenlosen Download finden Sie unter https://www.svz-bw.de.“

  • Abteilung 4
    02.11.2017
    B 500: Überführung Kinzigstraße in Baden-Baden
    Arbeiten und Vollsperrung dauern länger

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe werden in Baden-Baden seit Anfang September 2017 Sanierungsarbeiten an der Überführung der
    Kinzigstraße über die B 500 durchgeführt. Die etwa 60 Meter lange Brücke wird hierbei in beiden Fahrtrichtungen grundhaft saniert (wir berichteten).

    Aufgrund größerer Schäden am Bauwerk und technischer Schwierigkeiten hat sich die gesamte Maßnahme um rund vier Wochen verzögert. Deshalb kann die  Sanierung auf der Brücke und die damit verbundene Vollsperrung der Kinzigstraße nicht wie ursprünglich geplant am 3. November beendet werden. Die wesentlichen Arbeiten auf der Brücke dauern nun voraussichtlich bis Freitag, 1. Dezember. Bis dahin muss auch die Kinzigstraße voll gesperrt bleiben. Für danach noch anstehende Restarbeiten wird der Verkehr auf der Kinzigstraße während der verkehrsarmen Zeiten zwischen 09:00 Uhr und 15:00 Uhr halbseitig an der Baustelle vorbeigeführt.

    Während der Vollsperrung der Kinzigstraße wird der Verkehr weiterhin über die Schwarzwaldstraße, Sinzheimer Straße, Rheinstraße und Murgstraße umgeleitet. Eine entsprechende Umleitungsbeschilderung ist eingerichtet. 

    Zur Sanierung der Brückenunteransicht und der Widerlager sowie zum Abbau des Traggerüsts muss bei Bedarf auch die B 500 in den verkehrsarmen Zeiten zwischen 09:00 Uhr und 15:00 Uhr im Bereich des Bauwerks auf eine Fahrspur verengt werden.

    Die gesamte Maßnahme an der Brücke wird voraussichtlich bis zum 16.12.2017 andauern.

    Die Auswirkungen auf den Busverkehr der Buslinien 205, 206 und 207 bleiben bis zum Ende der Vollsperrung bestehen:
    Die Linie 205 fährt über die Gutenbergstraße und Murgstraße Richtung Bahnhof.
    Folgende Haltestellen werden mit bedient: Vogesenstraße und Schwarzwaldstraße

    Auf der Linie 206 fallen die Haltestellen Vogesenstraße und die Schwarzwaldstraße in beide Richtungen aus. Diese werden von der Linie 205 bedient.

    Die Linie 207 fährt in beide Richtungen über Schweigrotherplatz, Wörthstraße, Hochhaus in der Sinzheimerstraße. Es entfallen für die Linie 207 folgende Haltestellen: Hubertusstraße, Bauernfeldstraße sowie Gewerbepark Cité.

    Die Baukosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 450.000 Euro und werden vom Bund getragen.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen der Verkehrsteilnehmer bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.mvi.baden-wuerttemberg.de/, www.baustellen-bw.de.
    Die Verkehrslage in Baden-Württemberg – jederzeit und immer aktuell mit der „VerkehrsInfo BW“-App der Straßenverkehrszentrale Baden Württemberg. Weitere Informationen zum Thema Verkehr und den Link zum kostenlosen Download finden Sie unter https://www.svz-bw.de.“

  • Abteilung 4
    30.10.2017
    BAB 5, Sperrung des rechten Fahrstreifens in Fahrtrichtung Frankfurt bei der Anschlussstelle Kronau

    ​Das Regierungspräsidium Karlsruhe führt zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit auf dem rechten Fahrstreifen (LKW-Fahrstreifen) der BAB 5 in Fahrtrichtung Frankfurt eine Oberflächenerneuerung der Fahrbahndecke im Bereich der Anschlussstelle Kronau durch. Die Arbeiten beginnen nördlich des Parkplatzes Spitzenweide auf Höhe Bad Schönborn und enden nördlich des Parkplatzes Lußhardt auf Höhe St. Leon-Rot. Die zu sanierende Strecke ist 6,5 Kilometer lang. Für die vorgenannten Arbeiten wird der rechte Fahrstreifen gesperrt und der Verkehr über den mittleren und linken Fahrstreifen an der Baustelle vorbeigeleitet. Die Sperrzeiten sind:
     
    Montag, 06.11. ab 21.00 Uhr bis Dienstag, 07.11. um 5.00 Uhr
    Dienstag, 07.11.ab 21:00 Uhr bis Mittwoch, 08.11.2017 um 5.00 Uhr
     

    sowie zum Einbau der neuen Asphaltdeckschicht, der temperaturbedingt nur tagsüber erfolgen kann:

     

    Mittwoch, 08.11. ab 9.00 Uhr bis 15 Uhr
    Donnerstag, 09.11. ab 9.00 Uhr bis 15 Uhr

     
    Die Anschlussstelle Kronau ist zu jedem Zeitpunkt befahrbar, für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen der Verkehrsteilnehmer bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe um Verständnis.
     
    Die Verkehrslage in Baden-Württemberg – jederzeit und immer aktuell mit der „VerkehrsInfo BW“-App der Straßenverkehrszentrale Baden Württemberg.
    Weitere Informationen zum Thema Verkehr und den Link zum kostenlosen Download finden Sie unter https://www.svz-bw.de.

  • Abteilung 5
    27.10.2017
    Regierungspräsidium Karlsruhe ergreift Maßnahmen zum Schutz bedrohter Vogelarten im Aarbruch bei Bühl

    ​Das Regierungspräsidium Karlsruhe beauftragt nach Abstimmungsgesprächen mit der Stadt Bühl und der Gemeinde Rheinmünster in diesem Winterhalbjahr erste Maßnahmen zum Schutz bedrohter Vogelarten im Aarbruch bei Bühl.

    Im südlichen Landkreis Rastatt brüten aktuell noch vier bis fünf Paare des Großen Brachvogels. Alle Brutplätze sind als Vogelschutzgebiet geschützt und gehören zum europäischen Naturschutznetz Natura 2000. Es sind die einzig verbliebenen Brachvogel-Brutplätze im Regierungsbezirk Karlsruhe, den der Brachvogel ehemals von der Nord- bis zur Südgrenze besiedelt hat. Der Aarbruch ist einer der wenigen verbliebenen Rückzugs- und Lebensräume für Brachvogel und weitere Wiesenbrüter, wie beispielsweise den Kiebitz. Auch diese Art musste in den letzten Jahren dramatische Bestandseinbußen hinnehmen und kommt heute ebenfalls nur noch in wenigen Gebieten im Landkreis Rastatt vor.
    Sowohl Großer Brachvogel als auch Kiebitz benötigen einen offenen Lebensraum ohne Sichthindernisse. Flächen mit Gebüschen und Gehölzreihen meiden sie. Flache, vernässte Mulden sind für diese Vogelarten wichtig zur Nahrungssuche.

    Geeignete Maßnahmen zum Schutz der Wiesenbrüter wurden vom Regierungspräsidium Karlsruhe in einem Managementplan für das Natura 2000-Gebiet „Acher-Niederung“ ausgearbeitet.


    Als erste Maßnahmen werden Gehölzbereiche entlang des Bachs auf den Stock gesetzt und ein kleines Gebüsch in den Wiesen entfernt. Weiterhin wird eine bestehende flache Mulde vertieft und vergrößert. Damit steht nach größeren Regenperioden dort längere Zeit das Wasser und bietet nicht nur den dort brütenden Brachvögeln, sondern auch vielen Zugvögeln einen geeigneten Lebensraum und gute Nahrungsgrundlagen.


    Beate Müller-Haug vom Referat Naturschutz und Landschaftspflege koordiniert im Regierungspräsidium die Maßnahmen, die vor Ort von Dr. Martin Boschert vom Büro Bioplan Bühl begleitet und von einem ortsansässigen und erfahrenen Landschaftspflegebetrieb ausgeführt werden.

  • Abteilung 4
    26.10.2017
    B 462: Erneuerung der Schutzplanken zwischen Raumünzach und Forbach

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe werden ab Donnerstag, 2. November 2017, bis voraussichtlich Ende November 2017 auf einer Länge von rund vier Kilometern die veralteten Schutzeinrichtungen entlang der B 462 zwischen Raumünzach und Forbach erneuert.

    Die Arbeiten werden täglich von Montag bis Sonntag unter Ausnutzung des Tageslichtes ausgeführt. Die B 462 wird hierzu abschnittsweise auf einer Länge von etwa 500 Metern halbseitig gesperrt.  Der Verkehr wird mit einer Ampelanlage geregelt. Je nach Baufortschritt müssen einzelne Parkplätze entlang der Strecke zwischen Raumünzach und Forbach während der Bauzeit gesperrt werden, um sie für die Baustelleneinrichtung und Zwischenlagerung von Material nutzen zu können.

    Die gesamten Baukosten für die Erneuerung der Schutzeinrichtung belaufen sich auf rund 245.000 Euro und werden durch den Bund getragen.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen der Verkehrsteilnehmer und Anwohner bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.vm.baden-wuerttemberg.de/; www.baustellen-bw.de. Die Verkehrslage in Baden-Württemberg – jederzeit und immer aktuell mit der „VerkehrsInfo BW“-App der Straßenverkehrszentrale Baden Württemberg. Weitere Informationen zum Thema Verkehr und den Link zum kostenlosen Download finden Sie unter https://www.svz-bw.de.“

  • Abteilung 4
    23.10.2017
    A 656: Brückenerneuerung bei Mannheim-Friedrichsfeld
    Autobahn muss auch in Fahrtrichtung Mannheim gesperrt werden

    ​Aufgrund von Setzungen im Bereich der A 656-Bahnbrücke bei Mannheim-Friedrichsfeld muss auf der A 656 zusätzlich zur bereits gesperrten Fahrtrichtung Heidelberg jetzt auch die Fahrtrichtung Mannheim von
     
    Mittwoch, 25.10.2017, 12:00 Uhr, bis
    Donnerstag, 26.10.2017, 06:00 Uhr,

     

    voll gesperrt werden.
     
    Wie bereits in der letzten Woche berichtet, haben sich Bereiche der Fahrbahn während der Spundwandarbeiten an der Schwabenstraße abgesenkt. Diese Schäden wurden bereits beseitigt.
     
    Ein ähnliches Szenario hatte sich bereits Anfang Dezember 2016 bei Spundwandarbeiten an der Bahnbrücke ereignet. Hier hatten sich auch Teile der Fahrbahn abgesenkt. Diese Vertiefungen in der Fahrbahn wurden seinerzeit mit Asphalt verfüllt und somit ausgeglichen. Im Laufe dieses Jahres wurden diese Setzungen wieder stärker und die Fahrbahn hat sich Millimeter für Millimeter erneut abgesenkt.
    Um keine zusätzlichen Sperrungen durchführen zu müssen, wurden im Zuge der aktuellen Vollsperrung in Richtung Heidelberg diese erneuten Setzungen im Bereich der Richtungsfahrbahn Heidelberg wieder verfüllt.
     
    Mittlerweile haben die Setzungen allerdings auch Auswirkungen auf die Richtungsfahrbahn Mannheim, was zur Folge hat, dass auch hier Handlungsbedarf besteht und Asphalt zum Ausgleich der Setzungen eingebaut werden muss.
     
    Die Vollsperrung in beiden Fahrtrichtungen wird gleichzeitig noch zu Grünschnittarbeiten im Fahrbahnbereich der Baustelle genutzt. Aufgrund der Örtlichkeit sind diese Arbeiten auch nur unter Vollsperrung möglich.
     
    Der Autobahnverkehr der A 656 wird örtlich über die B 535 bei Schwetzingen umgeleitet.
     
    Abschließend noch eine gute Nachricht:
    Die Spundwandarbeiten im Bereich der Schwabenstraße sind gut vorangekommen und werden früher als geplant fertig sein, sodass die Sperrung in Fahrtrichtung Heidelberg ebenfalls am Donnerstag, 26.10.2017, voraussichtlich gegen 06:00 Uhr aufgehoben werden kann. Ursprünglich sollte die Sperrung bis Freitag, 27.10.2107, 17.00 Uhr, andauern.
     
    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.
     

    Weitere Informationen zum Verkehrsgeschehen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de, unter http://www.svz-bw.de/ oder als HandyApp „VerkehrsInfo BW“ unter http://www.svz-bw.de/app.html.

     

  • Abteilung 4
    23.10.2017
    A 5: Erneuerung der Fahrbahndecke zwischen den Anschlussstellen Rastatt-Nord und Karlsruhe-Ettlingen
    Baumaßnahme steht kurz vor der Fertigstellung

    ​Seit Anfang Mai 2017 wird die Fahrbahndecke der A 5 zwischen der Anschlussstelle Rastatt Nord und der Anschlussstelle Karlsruhe Ettlingen in Fahrtrichtung Frankfurt auf einer Länge von rund zehn Kilometern erneuert. Die Kosten der Baumaßnahme belaufen sich auf rund 21 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.

    Die Baumaßnahme steht kurz vor ihrer Fertigstellung. Aktuell werden Restarbeiten und Markierungsarbeiten durchgeführt. Soweit diese nicht witterungsbedingt verzögert werden, kann in der Nacht vom 25. Oktober auf den 26. Oktober 2017 der Rückbau der Verkehrsführung beginnen. In dieser Nacht wird der Verkehr in Richtung Frankfurt auf die neu gebaute östliche Fahrbahn zurückverlegt. Die Anschlussstelle bei Karlsruhe-Süd wird im Laufe des 26. Oktober ebenfalls wieder für den Verkehr freigegeben. In den folgenden zehn Tagen stehen dann in jede Fahrtrichtung jeweils zwei Fahrstreifen zur Verfügung. In dieser Zeit werden Restarbeiten durchgeführt und die Baustellenverkehrsführung zurückgebaut. Ab Anfang November sollen dann wieder alle Fahrstreifen auf der A 5 zur Verfügung stehen.

    Während der Räumung der Baustellenverkehrsführung muss weiterhin mit Verkehrsbehinderungen und Staubildungen gerechnet werden.

    Die Geschwindigkeit auf der Autobahn muss nach Verkehrsfreigabe der neuen Betonfahrbahn für etwa vier Wochen auf 100 km/h beschränkt werden, da bei einer neuen Fahrbahndecke die für die Verkehrssicherheit erforderliche Straßengriffigkeit noch nicht sofort gegeben ist. Nach dieser bundesweit vorgeschriebenen Einfahrphase finden voraussichtlich Mitte November, bei geeigneter Witterung, die abschließenden Messungen der Straßengriffigkeit statt.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.vm.baden-wuerttemberg.de/, www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    20.10.2017
    B 35: Erneuerung der Fahrbahndecke zwischen Helmsheim und Gondelsheim - Sperrung der Bundesstraße / Arbeiten werden abgeschlossen

    ​Am Donnerstag, 26. Oktober 2017, werden die seit dem 5. Oktober 2017 unterbrochenen Arbeiten zur Erneuerung der Fahrbahndecke zwischen Gondelsheim und Helmsheim fortgeführt.
    Zur Durchführung der Arbeiten muss die B 35 zwischen Gondelsheim und Heidelsheim von Donnerstag, 26. Oktober, 05.00 Uhr, bis Sonntag, 5. November 2017, 24.00 Uhr, voll gesperrt werden.

    Der überörtliche Verkehr wird über die Bundesstraßen B 3, B 10 und B 293 umgeleitet. Dabei wird der überörtliche Verkehr in Richtung Bretten am Knotenpunkt B 3 / B 35 in Bruchsal über die B 3 nach Weingarten und weiter bis zum Knotenpunkt B 3 / B 10 nördlich von Durlach geführt. Dort erfolgt die Weiterführung über die
    B 10 Richtung Karlsruhe-Grötzingen bis zum Knotenpunkt B 10 / B 293 in Berghausen und weiter über die B 293 zurück zur B 35 bei Bretten.
    Der überörtliche Verkehr der B 35 in Richtung Bruchsal wird am Knotenpunkt B 35 / B 293 bei Bretten über die B 293 zum Knotenpunkt B 293 / B 10 in Berghausen geführt. Ab dort erfolgt die Weiterführung über die B 10 bis zum Knotenpunkt B 10 / B 3 nördlich von Durlach und weiter über die B 3 zum Knotenpunkt B 3 / B 35 in Bruchsal.

    Die Beschränkungen für den Schwerlastverkehr auf der B 293 und der B 10 müssen für die Zeit der Vollsperrung aufgehoben werden.
    Der Anliegerverkehr in Helmsheim wird innerörtlich über das Gewerbegebiet Mergelgrube zur K 3502 Kurpfalzstraße geführt. In Gegenrichtung erfolgt die Verkehrsführung für den Anliegerverkehr analog.

    Die Kosten der Baumaßnahme betragen rund 2,5 Millionen Euro und werden vom Bund getragen. Der Anteil der Lärmsanierung in Helmsheim beträgt rund 175.000 Euro.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter

    www.vm.baden-wuerttemberg.de ;
    www.baustellen-bw.de und über die neue App VerkehrsInfo BW.

  • Abteilung 4
    20.10.2017
    B 293: Brückenarbeiten - Vollsperrung zwischen Flehingen und Zaisenhausen

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe finden derzeit Sanierungsarbeiten an zwei Brücken zwischen Flehingen und Sulzfeld statt.

    Am Donnerstag, 26. Oktober 2017, muss die B 293 bei Flehingen von 09:00 Uhr bis 15:00 Uhr für den Verkehr voll gesperrt werden. Der Ausbau der alten Asphaltschichten an der Brücke über die Kürnbacher Straße in Fahrtrichtung Eppingen kann wegen der geringen Fahrbahnbreite nur unter Vollsperrung erfolgen.

    Die Umleitung in Richtung Eppingen erfolgt ab Flehingen über die Kürnbacher Straße und die L 593 nach Kürnbach, von dort weiter nach Sulzfeld und wieder zurück auf die B 293. In Richtung Bretten führt die Umleitungsstrecke über die L 593 nach Zaisenhausen zur L 618 und weiter über Flehingen zurück auf die B 293. Die Umleitungsstrecken sind ausgeschildert.

    Die Sanierung der Brücke wird voraussichtlich bis Mitte November andauern. Im Zuge der Arbeiten werden weitere Vollsperrungen notwendig. Diese werden aber nur zwischen 09:00 Uhr und 15:00 Uhr ausgeführt, um die Belastungen für den Verkehr so gering wie möglich zu halten. Über den genauen Zeitpunkt dieser Sperrungen werden wir rechtzeitig informieren.

    Die Baukosten belaufen sich auf rund eine Millionen Euro und werden vom Bund getragen.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen der Anwohner und Verkehrsteilnehmer bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter

    www.vm.baden-wuerttemberg.de/ und www.baustellen-bw.de

  • Abteilung 4
    19.10.2017
    B 294 Belagssanierung Ortsdurchfahrt Höfen - Verkehrsfreigabe

    ​Seit dem 11. September wird das zweite Teilstück der Bundesstraße B 294 in der Ortsdurchfahrt Höfen an der Enz zwischen der Liebenzeller Straße am Abzweig L 343 in Richtung Schömberg und der Flößerstraße grundhaft saniert.
    Das Straßenerhaltungsprojekt startete direkt nach Beendigung der Gartenschau in Bad Herrenalb unter Vollsperrung des betroffenen Teilstücks der Ortsdurchfahrt. Die Arbeiten an der Fahrbahn sind - nicht zuletzt wegen des schönen Wetters - so weit fortgeschritten, dass die Bundesstraße nun früher als vorgesehen, nach knapp sechs Wochen Bauzeit, bereits am Freitag den 20. Oktober 2017 für den Verkehr wieder freigegeben werden kann.

    Die Sanierung der B 294 erfolgte zur Gewährleistung der Zufahrten zum dortigen Wohngebiet in zwei Bauabschnitten. Insgesamt wurden auf einer Fläche von rund 3.500 Quadratmetern sämtliche Asphaltschichten sowie die ungebundene Tragschicht der Fahrbahn erneuert. Zum Schutz der Anwohner vor Lärm wurde als oberste Schicht ein lärmmindernder Belag eingebaut.

    Die Kosten für die Fahrbahnsanierung betragen rund 800.000 Euro und werden vom Bund getragen.

    Für die geduldig ertragenen Belastungen und Behinderungen sowie das Verständnis für die erforderlichen Verkehrseingriffe dankt das Regierungspräsidium Karlsruhe insbesondere den Anwohnern und Nutzern der Bundesstraße.

    Aktuelle Meldungen zu Straßenbaumaßnahmen finden sich im Internet unter

    http://www.baustellen-bw.de und http://www.svz-bw.de/

    oder als HandyApp „VerkehrsInfo BW“ unter

    http://www.svz-bw.de/app.html

  • Abteilung 5
    18.10.2017
    25 Jahre Naturschutzgebiet „Egenhäuser Kapf mit Bömbachtal“ - Zum Geburtstag kommt das Ökomobil nach Egenhausen

    ​Für die 25 Kinder der dritten Klasse der Egenhausener Grundschule stand am Dienstag, 17. Oktober, der Naturschutz auf dem Stundenplan.

    Zum 25. Geburtstag stattete das Ökomobil - ein„rollendes Naturschutzlabor“ - des Regierungspräsidiums Karlsruhe dem Naturschutzgebiet „Egenhäuser Kapf und Bömbachtal“ einen Besuch ab. Der Bürgermeister von Egenhausen, Sven Holder, war begeistert und freute sich, dass die Grundschulkinder von der Schulbank hinausgehen und vor ihrer Haustüre die Natur entdecken können. „Nur so kann der große landschaftliche Wert des Naturschutzgebietes weitergetragen werden“, ergänzt der ehrenamtliche Naturschutzwart Karl-Heinz Gänßle.

    Der Vormittag stand unter dem Motto „Nur was man kennt und schätzt, kann man schützen“. Statt mit Schulbüchern erlebten die Kinder mit dem Biologen Dr. Daniel Baumgärtner vom Regierungspräsidium Karlsruhe die Natur mit allen Sinnen: der Geruch des feuchten Bodens im Herbst, die bunten Farben des Laubs oder die spitzen Dornen der Gebüsche. Mit Becherlupen und Netzen zogen die Kinder los. Das Ökomobil brachte Mikroskope mit, und so konnten die Kinder gemeinsam mit ihrer Lehrerin, Nadine Steeb, ihre Fundstücke ganz von nahem betrachten. Ein besonderes Fundstück musste jedoch stehen bleiben: der seltene und streng geschützte Fransen-Enzian. Diese Rarität blüht im Herbst in strahlendem Blau und wächst auf Trockenrasen und Schafweiden.

    Die Gemeinde Egenhausen engagiert sich schon seit Jahren für die Erhaltung dieser Trockenrasen. Mit Fördermitteln des Landes Baden-Württemberg beteiligt sich die Gemeinde aktiv an der Landschaftspflege im Naturschutzgebiet.

    So werden jedes Jahr Gehölze zurückgeschnitten und auch einzelne ganz entfernt. Auch eine Schafherde weidet auf den Magerrasen und sorgt dafür, dass diese einzigartige Landschaft nicht zuwächst. Das Ziel ist es, die Magerrasen mit ihrem großen Reichtum an seltenen Tieren und Pflanzen zu erhalten. Die Blütenpracht der Trockenrasen dient nicht nur den seltenen Tagfaltern als Nahrung sondern bietet auch Bürgerinnen und Bürgern immer wieder einen attraktiven Erholungsort.


    Hintergrund:
    Das am östlichen Ortsrand von Egenhausen gelegene Naturschutzgebiet liegt zwischen dem Naturraum „Obere Gäue“ und dem Schwarzwald und wurde 1992 ausgewiesen. Das Naturschutzgebiet ist von einer fast doppelt so großen, landschaftsgeschützten Fläche umgeben und dient als Pufferzone gegen störende äußere Einflüsse. Der Kapf ist geprägt von einer Muschelkalkstufe, die sich über den Plattensandstein des Oberen Buntsandsteins, der im Untergrund ansteht, abgelagert hat. Das heutige Bild dieser Gäulandschaft, wie auch die Lebensgemeinschaften von Tieren und Pflanzen, ist von den Eigentümlichkeiten jahrhundertelanger Wanderschäferei geprägt.

  • Abteilung 4
    18.10.2017
    B 463: Westtangente Pforzheim - Erd- und Straßenbauarbeiten

    ​Im Rahmen des ersten Bauabschnittes der Baumaßnahme „B 463, Westtangente Pforzheim“ wird ab Montag, 23. Oktober 2017, mit den Erd- und Straßenbauarbeiten (Baulos 5) des sich derzeit im Bau befindlichen Streckenabschnittes von der bereits ausgebauten A 8-Anschlussstelle Pforzheim-West bis zur Dietlinger Straße (Landesstraße 562) begonnen.

    Zunächst finden Restrodungs- und Abbrucharbeiten zur Freimachung des Baufeldes statt, die voraussichtlich bis Mitte November 2017 andauern werden. Im Anschluss soll dann mit den umfangreichen Erdarbeiten des rund 1,1 Kilometer langen Streckenabschnittes begonnen werden. Für die herzustellenden Einschnitte und Straßendämme der neuen Trasse der Bundesstraße 463 müssen rund 150.000 Kubikmeter Erde unter teils schwierigen geologischen Bedingungen bewegt werden.
    Für die Herstellung der neuen Entwässerungseinrichtungen sowie für den teilplanfreien Anschluss der beiden Rampen der neuen Bundesstraße 463 an die bestehende Landesstraße 562 (Dietlinger Straße) und den damit verbundenen Belagsarbeiten sind kurzzeitige Sperrungen der Landesstraße 562 notwendig. Hierzu wird zu gegebener Zeit eine separate Pressemitteilung herausgegeben.

    Die Bauzeit für die umfangreichen Erd- und Straßenbauarbeiten beträgt rund 20  Monate, sodass die Fertigstellung dieses Erd- und Straßenbauloses und somit  die Verkehrsfreigabe des Streckenabschnittes bis zur Dietlinger Straße (L 562) nach derzeitiger Planung für Juni 2019 vorgesehen ist.

    Die Baukosten für die Erd- und Straßenbauarbeiten sind mit rund 7,9 Millionen Euro veranschlagt.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.mvi.baden-wuerttemberg.de/; www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    18.10.2017
    B 39 Hockenheim: Erneuerung Schutzplanken - Sperrung des Standstreifens und des rechten Fahrstreifens von Einmündung Hockenheim Mitte bis Ausfahrt Hockenheim Süd

    ​Die Schutzplanken (Fahrzeugrückhaltesysteme) im Zuge der B39 zwischen Einmündung Hockenheim Mitte bis Ausfahrt Hockenheim Süd (Fahrtrichtung Karlsruhe) entsprechen nicht mehr dem heutigen Standard und müssen aus Sicherheitsgründen deshalb ersetzt werden. Aufgrund der Arbeiten an den Schutzplanken wird von Montag 23.10.17 bis voraussichtlich Freitag 01.12.17, täglich von 08:00 bis 16:00 Uhr, der Standstreifen und der rechte Fahrstreifen der B 39 zwischen Einmündung Hockenheim Mitte bis Ausfahrt Hockenheim Süd (Fahrtrichtung Karlsruhe) gesperrt. In dieser Zeit werden die Schutzplanken des Seitenstreifens auf einer Länge von zwei Kilometern vollständig erneuert. Der linke Fahrstreifen ist während der gesamten Maßnahme uneingeschränkt nutzbar. Im Anschluss an diese Arbeiten erfolgt die Erneuerung der Fahrzeugrückhaltesysteme in Fahrtrichtung Mannheim sowie im Mittelstreifen. Die Kosten für die Baumaßnahme betragen rund zwei Millionen Euro.

    Die Verkehrsteilnehmer werden um erhöhte Aufmerksamkeit gebeten. Da mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen ist, wird den ortskundigen Verkehrsteilnehmern empfohlen, den betroffenen Streckenabschnitt weiträumig zu umfahren.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit um Verständnis.

    Aktuelle Meldungen zu Straßenbaumaßnahmen finden sich im Internet unter

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  • Abteilung 5
    18.10.2017
    Bundesautobahnen 5 und 8: Gehölzpflege/Rückschnittarbeiten im Bereich Karlsruhe

    ​Entlang der Bundesautobahnen 5 und 8 im Bereich des Karlsruher Dreiecks finden ab Mitte Oktober 2017 bis Ende Februar 2018 Gehölzpflegearbeiten im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe statt. Hierbei werden insbesondere bereits abgestorbene und verkehrsgefährdende Bäume und Sträucher zurückgeschnitten. Dabei werden in den Straßenböschungen die Pionierholzarten und bruchgefährdete Gehölze wie beispielsweise Pappeln, Robinien, Weiden oder Erlen aus den Beständen entfernt.

    Um die Eingriffe in den Naturhaushalt möglichst gering zu halten, werden vorwiegend die Bereiche entlang der Straße zurückgeschnitten. Die straßenfernen Bereiche bleiben, soweit es die Verkehrssicherheit zulässt, erhalten.

    Lärmschutzwände und Brücken müssen für regelmäßige Bauwerkskontrollen zugänglich sein. Um Schäden an diesen Bauwerken zu verhindern, werden zu nah stehende Sträucher und Bäume zurückgeschnitten oder entfernt.

    Die Pflegearbeiten werden durch eine Fachfirma ausgeführt und ökologisch begleitet. Im Rahmen dieser fachlichen Begleitung werden die Pflegebereiche im Hinblick auf den Artenschutz jeweils vor dem Rückschnitt auf Baumhöhlen, Nester und sonstige Brutstätten untersucht und anschließend freigegeben.

  • Abteiung 4
    18.10.2017
    B 462: Belagssanierung bei Baiersbronn-Röt - Vollsperrung wird aufgehoben

    ​Gute Nachricht für die Autofahrer im Bereich Baiersbronn-Röt. Die Sanierungsarbeiten an der B 462 zwischen Baiersbronn-Röt und dem Verkehrskontenpunkt
    B 462/L 350 sind weitestgehend abgeschlossen, sodass die Vollsperrung der Bundesstraße am Freitag, 20. Oktober 2017, gegen 18.00 Uhr, wieder aufgehoben werden kann.

    In der kommenden Woche werden noch Restarbeiten durchgeführt. Hierbei kann es noch zu Behinderungen und zu einer halbseitigen Sperrung der Bundesstraße mit Ampelregelung kommen. 

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter

    www.vm.baden-wuerttemberg.de/; www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 2
    17.10.2017
    „De Gnitze Griffel“ – Mundartabend mit Preisverleihung

    Einladung an die Medien

    ​Termin: 19. Oktober 2017
    Zeit: 19 Uhr (Einlass ab 18 Uhr)
    Ort: Badnerlandhalle, Rubenstraße 21, 76149 Karlsruhe - Neureut


    Sehr geehrte Damen und Herren,

    freche Lieder und Balladen, humorvolle Geschichten und anregende Gedanken - das werden die Zuhörer beim großen Mundartabend am 19. Oktober 2017 in Karlsruhe-Neureut in der Badnerlandhalle erleben, wenn sich die Preisträger des Mundartwettbewerbs „De gnitze Griffel“ 2017 vorstellen. Sie kommen mit ihrem Dialekt unter anderem aus Karlsruhe, Rastatt, Bretten, Bruchsal und Heidelberg.

    Auch eine singende Schulklasse tritt auf. Durch den unterhaltsamen Abend führen Winfried Bartsch vom Südwestrundfunk und Thomas Liebscher von den Badischen Neuesten Nachrichten, der auch Vorsitzender der Jury des „Gnitzen Griffels“ ist. Über 150 Einsendungen gingen in diesem Jahr für den beliebten literarisch-musikalischen Wettbewerb des Arbeitskreises Heimatpflege im Regierungsbezirk Karlsruhe (AKH) ein. Die Gewinner werden von Regierungspräsidentin Nicolette Kressl, Vorsitzende des AKH, ausgezeichnet.

    Zu diesem unterhaltsamen Abend sind Sie herzlich eingeladen.

    gez. Irene Feilhauer

  • Abteilung 2
    17.10.2017
    Fit für den Beruf – fit für Europa - 25 Jahre Projekt Euregio-Zertifikat
    Veranstaltung zur feierlichen Überreichung der Euregio-Zertifikate 2017 im Europa Park Rust - bis heute über 5.000 französische, deutsche und Schweizer Jugendliche am Oberrhein beruflich mobil in der Ausbildung

    Einladung an die Medien

    ​Termin: Mittwoch, 25. Oktober 2017
    Zeit : 11:00 Uhr
    Ort : EUROPA PARK Rust, Ballsaal Berlin

     
    Am Oberrhein haben Jugendliche bereits seit etlichen Jahren die Möglichkeit, ihre Arbeits-marktchancen durch ein Betriebspraktikum im Nachbarland während ihrer Ausbildung zu verbessern. Gleichzeitig können Unternehmen die Attraktivität ihrer Ausbildungsangebote steigern, indem sie ihre Auszubildenden grenzüberschreitend qualifizieren. Die Oberrhein-Region mit dem Elsass, der Nordwestschweiz, Baden und der Südpfalz ist ein idealer Ort, um Unternehmen, Arbeitswelt und Lebensart im Nachbarland im Rahmen eines berufsbezogenen Lernaufenthalts kennen zu lernen. Nach Abschluss der Berufsausbildung wird diese berufliche Mobilitätserfahrung durch das „Euregio-Zertifikat“ dokumentiert. Die gewonnene Lernerfahrung am Oberrhein kann zusätzlich durch den „europass Mobilität“ der EU be-scheinigt werden.

    Im Jahr 2017 haben insgesamt ca. 300 Jugendliche, von denen die überwiegende Mehrheit aus dem französischen, 52 aus dem deutschen und 22 aus dem Schweizer Grenzraum kommen, diese Chance ergriffen und während ihrer beruflichen Erstausbildung durch das Projekt „Euregio-Zertifikat für Auszubildende bzw. Berufsschüler/innen“ ein mindestens vier-wöchiges Auslandspraktikum in der Oberrheinregion absolviert.

    Grenzüberschreitende berufliche Mobilität und Beschäftigung liegen gleichermaßen im Inte-resse der Menschen wie der Unternehmen am Oberrhein - Ausbildung wird immer mehr zu einem Thema, das über die eigenen Landesgrenzen hinausgeht.

    Der Oberrhein wächst zusammen mit jedem Projekt – dies gilt beim Projekt Euregio-Zertifikat in besonderer Weise. Denn es hat sich, ausgehend von einer unternehmerischen Initiative, über ein EU-Projekt in den Jahren 1992 bis 2005 hin zu einem nachhaltigen Projekt entwickelt, das nun bereits seit 12 Jahren ohne EU-Förderung weiterbesteht. Im Jahr 2017 wird das 25-jährige Bestehen des Projekts gefeiert.

    Die Weiterentwicklung des grenzüberschreitenden Ausbildungs- und Arbeitsmarktes ist ein zentrales Anliegen der Deutsch-Französisch-Schweizerischen Oberrheinkonferenz. Deshalb organisiert sie diese Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Regierungspräsidium Karls-ruhe (Projektkoordinator), dem trinationalen Expertenausschuss Berufsbildung und dessen Mitgliedern (u.a. die für die Berufsausbildung zuständigen Stellen). Ein wichtiger Förderer ist seit vielen Jahren der Europa Park Rust. Die Verleihfeier beginnt mit Grußworten des Haus-herrn, vertreten durch Matthias Kirch, Direktor Human Ressources.

    Während des Programms berichten Jugendliche und Unternehmensvertreter von ihren Pro-jekterfahrungen. Neben den Jugendlichen, die im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen, wer-den 46 Unternehmen, die sich im Laufe dieses Jahres erstmals am Projekt beteiligt haben, mit einer „Euregio-Betriebsurkunde“ ausgezeichnet. Musikalisch umrahmt wird die Feier von der aus dem Oberrheingebiet stammenden Musikgruppe „Umleitung“.

    Finanziert wird das Mobilitätsprojekt maßgeblich durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg, die beteiligten deutschen Industrie- und Handels-kammern, die Académie de Strasbourg, die Région Grand Est mit den Départements Bas-Rhin und Haut-Rhin, die beteiligten Schweizer Kantone sowie durch das Ministerium für Bil-dung und das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau in Rheinland-Pfalz.

    Das Projekt „Euregio-Zertifikat“ wird getragen von der trinationalen Oberrheinkonferenz und umgesetzt durch eine langjährig gewachsene deutsch-französisch-schweizerische Koopera-tion im Expertenausschuss Berufsbildung. Es ist ein konkreter Beitrag zur Entwicklung der Grenzregion Oberrhein hin zu einer europäischen Region mit einer noch engeren Zusam-menarbeit von Bildungsakteuren, Unternehmen, Hochschulen und Verwaltungen.


    Kontakt
    Ingrid Thomalla, Regierungspräsidium Karlsruhe
    Referat Grenzüberschreitende Zusammenarbeit und Europa
    Telefon +49 (0)721 926 7428
    E-Mail  ingrid.thomalla@rpk.bwl.de - www.mobileuregio.org

    Die Kooperation am Oberrhein – kurz erklärt:
    Keine andere europäische Region arbeitet grenzüber-schreitend so eng und erfolgreich zusammen wie die Trinationale Metropolregion Oberrhein. Die Teilregio-nen Elsass, Baden, Südpfalz und Nordwestschweiz mit ihren 6 Mio. Einwohnern fügen sich zu einem ge-meinsamen Kultur-, Lebens- und Wirtschaftsraum zusammen. Viele private und staatliche Initiativen fördern u.a. Mobilität, Bildung, Forschung und Um-weltschutz in der Dreiländerregion.

    Gestaltet und begleitet wird die Kooperation von der Oberrheinkonferenz und dem Oberrheinrat. Die Ober-rheinkonferenz verbindet die Regierungs- und Verwal-tungsbehörden. Sie initiiert eine Vielzahl von Projekten und forciert deren Umsetzung. Der Oberrheinrat bildet die Versammlung der politisch Gewählten; er nimmt zu wichtigen regionalen Fragen Stellung, auch gegenüber Brüssel, Paris, Berlin und Bern.

    Flyer (pdf, 1.5 MB)

  • Abteilung 4
    13.10.2017
    A 656 Brückenerneuerung bei Mannheim-Friedrichsfeld - A 656 in Fahrtrichtung Heidelberg bleibt bis morgen gesperrt

    Bei den am vergangenen Montag begonnen Spundwandarbeiten im Bereich der Brücke Schwabenstraße kam es zu Absetzungen im Untergrund unter der Autobahn. Die Absetzungen entstehen durch die unumgänglichen Vibrationen zum Einbringen der bis zu 17 Meter langen Stahlelemente.

    Durch die Absetzungen des Untergrunds ist ein Hohlraum unter der Richtungsfahrbahn Heidelberg entstanden. Dieser Hohlraum muss mittels Beton verfüllt werden, um die Fahrbahndecke zu stabilisieren. Aufgrund der Aushärtezeit des Betons kann die Fahrbahn erst morgen, am Samstag, den 14.10.2017 um 6.30 Uhr, für den Verkehr wieder freigegeben werden und nicht wie ursprünglich geplant am heutigen Freitag um 17 Uhr.

    Ab Montag, 16.10.2017 um 09:00 Uhr, wird die Fahrbahn in Fahrtrichtung Heidelberg zum Einbringen der weiteren Spundwände erneut gesperrt. Die Sperrung ist durchgehend bis zum 27.10.2017 um 17:00 Uhr geplant und wird in den Nachtstunden nicht aufgehoben.

    Der Autobahnverkehr der A 656 von Mannheim nach Heidelberg wird örtlich über die B 535 bei Schwetzingen umgeleitet. In Fahrtrichtung von Heidelberg nach Mannheim bleibt die Autobahn ohne Einschränkung nutzbar.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

  • Abteilung 5
    12.10.2017
    BAB 8 Enztalquerung - Rodungsarbeiten

    ​Für den sechsstreifigen Ausbau der Bundesautobahn A 8 Karlsruhe - Stuttgart zwischen der Anschlussstelle Pforzheim-Süd und der Anschlussstelle Pforzheim-Nord (Enztalquerung) sind vor dem Baubeginn (geplant ab 2018) Rodungsmaßnahmen durchzuführen.

    Für die Realisierung des Autobahnausbaus werden Gehölzbestände und Einzelbäume in der Vegetationsruhe (01.10 – 28.02.) etappenweise in den Jahren 2017 – 2021 gerodet.

    Die Rodungsarbeiten im Herbst und Winter 2017/ 2018 sind erforderlich, um die Verlegung des Lichtwellenleiters, der Gasleitung und den Bau der neuen Bahnbrücke  zu ermöglichen. Die Arbeiten beginnen Anfang nächster Woche im Bereich des Igelbaches.

    Vor der Rodung wurden relevante Bereiche artenschutzrechtlich begutachtet und freigegeben.

    Der Umfang der Rodung wird nach der fachlichen Planung so gering wie möglich gehalten und ausgeglichen. Im Zuge der Realisierung der Ausgleichsmaßnahmen sind umfangreiche Neupflanzungen vorgesehen.

  • Abteilung 4
    10.10.2017
    Erneuerung der Fahrbahndecke auf der B 462 zwischen Gernsbach und Hilpertsau: Änderung des Bauablaufs im dritten Bauabschnitt ab November 2017

    ​Seit dem 10. Juli 2017 wird im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe die Fahrbahn der B 462 zwischen Gernsbach und Hilpertsau auf einer Länge von rund 2,9 Kilometer erneuert. In dem von der Sanierungsmaßnahme betroffenen Abschnitt zwischen dem Knotenpunkt B 462/L 76b und dem südlichen Tunnelportal in Gernsbach werden die Fahrbahn und die Straßenentwässerung teilweise grundhaft erneuert. Die Baumaßnahme wird unter halbseitiger Sperrung mit Ampelregelung in drei Bauabschnitten mit jeweils mehreren Bauphasen durchgeführt. Der Einbau der lärmmindernden Deckschicht erfolgt an drei Wochenenden unter Vollsperrung. Die Gesamtkosten dieser Baumaßnahme belaufen sich auf rund drei Millionen Euro und werden vom Bund finanziert.

    Aufgrund verschiedener nicht vorgesehener Arbeiten ist der geplante Bauablauf nun nicht mehr einzuhalten. Es besteht deswegen die Gefahr, dass der Einbau des neuen Asphalts in den weiteren Bauphasen in diesem Winter nicht mehr erfolgen kann und die Baustelle über den Winter eingestellt, die Baustellenverkehrsführung jedoch aufrecht erhalten werden müsste. Um dies zu vermeiden, werden die Fahrbahndeckenarbeiten nach Fertigstellung der Phase zwei im dritten Bauabschnitt Anfang November 2017 unterbrochen. Der Bauablauf wird umgestellt und ab November 2017 werden nur noch die notwendigen Arbeiten zur Sanierung der Straßenentwässerung durchgeführt. Diese sollen unter halbseitiger Verkehrsführung mit Ampelregelung erfolgen, wobei sich die Baustellenlänge im Vergleich zu den bisher geplanten Bauphasen deutlich verkürzt. Damit wird ein besserer Verkehrsfluss möglich sein, ebenso sind diese Arbeiten weniger witterungsabhängig. Sollten die Arbeiten dennoch witterungsbedingt für längere Zeit unterbrochen werden müssen, so kann die Baustelle geräumt, und der Verkehr freigegeben werden. Für das Frühjahr 2018 ist dann die Ausführung der Asphaltarbeiten geplant. Über die weiteren Bauphasen für die Sanierung der Straßenentwässerung im dritten Bauabschnitt werden wir in einer gesonderten Pressemitteilung informieren.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Aktuelle Meldungen zu Straßenbaumaßnahmen finden sich im Internet unter

    http://www.baustellen-bw.de

    und

    http://www.svz-bw.de/

    oder als HandyApp  „VerkehrsInfo BW“ unter

    http://www.svz-bw.de/app.html

  • Abteilung 4
    10.10.2017
    B 3 - Fahrbahndeckenerneuerung Bühl, Bußmatten – Sasbachried

    Am Freitag, den 13. Oktober 2017, beginnen die Arbeiten zur Erneuerung der Fahrbahndecke der B 3 im Bereich Bosch-Kreuzung bis Rheinstraße.
    Zunächst wird die westliche Fahrbahnseite der B 3 instandgesetzt. Dazu muss im Kreuzungsbereich der Bosch-Kreuzung die Verkehrsführung geändert werden. Die B 3 wird halbseitig gesperrt und bleibt in Richtung Norden befahrbar. Der Verkehr Richtung Süden wird ab der Luk-Kreuzung über Vimbuch, Balz-hofen und Oberweier über die K 3749 wieder zurück auf die B 3 geleitet.

    Die K 3749 wird in Gegenrichtung (Richtung Oberweier) voll gesperrt. Der Verkehr, der auf der K 3749 aus der Stadt Bühl kommt, wird an der Bosch- Kreuzung in Richtung Süden über eine Lichtsignalanlage auf die B 3 geleitet.
    In Richtung Norden bleibt der bestehende Anschluss an die B 3 weiterhin nutzbar. Die Erneuerung der westlichen Fahrbahnseite soll bis 20. Oktober 2017 abgeschlossen sein.

    Daran anschließend beginnen die Arbeiten zur Instandsetzung der östlichen Fahrbahnseite der B 3 im Bereich Bosch-Kreuzung bis Rheinstraße. Dazu muss die Verkehrsführung an der Bosch-Kreuzung erneut geändert werden:
    Die K 3749 wird zwischen der B 3 und der Adalbert-Stifter Straße voll gesperrt. Die Adalbert-Stifter Straße bleibt aus Bühl kommend weiterhin erreichbar.
    Ebenso wird die Siemensstraße auf Höhe der Stadtwerke voll gesperrt. Dadurch ist die Einfahrt aus der B 3 beziehungsweise die Ausfahrt in die B 3 nicht mehr möglich. Die Umleitung erfolgt über die Obervogt-Haefelin Straße. Es ist geplant, die Instandsetzung der östlichen Fahrbahnseite bis 3. November 2017 abzuschließen.



    Zeitgleich werden ab Freitag, den 13. Oktober 2017, die Arbeiten zwischen
    Ottersweier und Sasbachried fortgesetzt. In diesem Abschnitt wird zunächst die westliche Fahrbahnseite und anschließend die östliche Fahrbahnseite instandgesetzt. Für den mit rund drei Kilometer längsten Bauabschnitt der Gesamtmaßnahme wird der auf der B 3 Richtung Norden fahrende Verkehr an der Anschlussstelle Sasbachried von der B 3 mit einer Lichtsignalanlage auf die K 5372 und weiter auf die K 3764 (alte B3) ausgeleitet. Im Bereich der Kreuzung K 3572 mit der K 3764 erfolgt die Einmündung in die K 3764 (alte B3) ebenfalls mit einer Lichtsignalanlage. Die Umleitung führt weiter durch Ottersweier und über die L 86a zurück auf die B 3. Der Verkehr in Richtung Süden wird mit einer Einbahnregelung auf der B 3 an der Baustelle vorbeigeführt. Die Einmündung in die B 3 von und nach Walzfeld, muss während der Arbeiten an der westlichen Fahrbahnseite voraussichtlich bis 12. November 2017 voll gesperrt werden. Geplant ist, die Erneuerung dieses Abschnittes bis zum 14. Dezember 2017 fertigzustellen.

    Die Stadtverwaltung Bühl teilt weiterhin mit, dass auf Grund der Sanierung der
    B 3 einige Haltestellen nicht angefahren werden können. Im Einzelnen sind dies:
    Die Citylinie 275 in Richtung Oberweier, Balzhofen, Moos und Oberbruch kann vom 12. Oktober bis voraussichtlich 3. November die Haltestellen Arndtstraße, Martin-Luther-Straße, Draisstraße und Robert-Bosch-Straße (Industriegebiet Süd) stadtauswärts nicht anfahren.

    Die SWEG-Linie 268, die von Oberweier über die B 3 nach Bühl fährt, kann die Haltestellen Rheintalstraße und Industriegebiet (stadteinwärts) ebenfalls vom 12. Oktober bis voraussichtlich 3. November nicht anfahren. Die Citylinie 271 kann vom 21. Oktober bis 03. November die Haltestellen Adalbert-Stifter-Straße und Siemensstraße nicht bedienen.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Aktuelle Meldungen zu Straßenbaumaßnahmen finden sich im Internet unter

    http://www.baustellen-bw.de

    und unter

    http://www.svz-bw.de/

    HandyApp „VerkehrsInfo BW“ unter

    http://www.svz-bw.de/app.html

  • Abteilung 5
    06.10.2017
    Natura 2000-Managementplan für Flora-Fauna-Habitat-Gebiet „Wilder See - Hornisgrinde und Oberes Murgtal: Öffentliche Auslegung des Planentwurfs vom 16. Oktober bis 17. November 2017

    ​Das Flora-Fauna-Habitat (FFH) - Gebiet „Wilder See – Hornisgrinde und Oberes Murgtal“ ist Teil des europäischen Schutzgebietsnetzes Natura 2000. Ziel ist es, das europäische Naturerbe zu schützen und die natürlichen Lebensgrundlagen zu erhalten. Für dieses Gebiet wird im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe momentan ein Managementplan erstellt. Dieser Plan liegt nun im Entwurf vor und kann in der Zeit vom 16. Oktober 2017 bis einschließlich 17. November 2017 öffentlich eingesehen werden.

    Vom Murgtal bis zur Hornisgrinde erstreckt sich das FFH-Gebiet über eine Differenz von rund 740 Höhenmetern und schließt somit unterschiedliche Klima- und Vegetationszonen ein. Es lässt sich in zwei sehr unterschiedliche Landschaften aufteilen: Das Teilgebiet „Wilder See – Hornisgrinde“ ist sehr waldreich und deckt sich zum Großteil mit den Flächen des Nationalparks Schwarzwald.

    Neben den ausgedehnten Waldflächen liegt die Einzigartigkeit des Teilgebiets vor allem in den waldfreien Kuppenlagen mit Hochmooren sowie Grindenflächen mit weiten Zwergstrauchbeständen. Artenreiche Hochmoorlebensräume sind mit großer Ausdehnung auf der Hornisgrinde zu finden. Herausragende naturschutzfachliche Bedeutung haben die meist nach Osten abfallenden eiszeitlich geformten steilen Felsabstürze und Karwände.

    Das östlich gelegene Teilgebiet „Oberes Murgtal“ umfasst den Oberlauf der Murg zwischen Kirschbaumwasen und den Zuflüssen Rotmurg und Rechtmurg sowie die von Wiesen geprägten Hangbereiche der Seitentäler auf Baiersbronner Gemarkung. Von besonderer kulturhistorischer Bedeutung ist die vielfältig und abwechslungsreich gegliederte Landschaft mit ihren reizvollen Tallandschaften, mit unzähligen kleinen und größeren Bachläufen, Wäldern und überwiegend gut gepflegten Wiesen und Weiden. Hier liegen große Flächen artenreicher, extensiv bewirtschafteter Grünlandbestände, die als magere Flachland-Mähwiesen kartiert wurden.

    Im Managementplan werden Lebensräume, Tier- und Pflanzenarten erfasst, die von europäischer Bedeutung sind. Für jeden dieser Lebensräume und jede FFH-Art werden Ziele formuliert und Maßnahmen vorgeschlagen. Sie dienen dazu, die besonderen Wiesen und Wälder sowie ausgewählte Tierarten in ihrer Größe und Qualität zu erhalten. Die gesammelten Informationen sind in einem Textteil sowie auf jeweils 14 Teilkarten flächengenau beschrieben und dargestellt.

    Am 25. Oktober wird der Entwurf des Managementplans zudem in einem Gremium aus Interessenvertretern der Gemeinden, Verbände und Behörden vorgestellt und diskutiert. Bereits ab 16. Oktober kann er an folgenden Orten während der ortsüblichen Öffnungszeiten eingesehen werden:

    • Gemeinde Baiersbronn, Bauamt Zimmer 2, Oberdorfstr. 53, 72270 Baiersbronn, Öffnungszeiten: Montag - Freitag von 8:00 – 12:00 Uhr,
    Donnerstag 13:30 – 18:00 Uhr

    • Landratsamt Freudenstadt, Raum 237, Herrenfelder Str. 14, Freudenstadt, Öffnungszeiten: Montag - Donnerstag von 8:30 – 12:00 Uhr und
    14:00 – 16:00 Uhr, Freitag 08:30 – 12:00 Uhr

    • Regierungspräsidium Karlsruhe, 2. OG, Zi. 346, Karl-Friedrich-Straße 17, 76133 Karlsruhe, nach Anmeldung per Email (Natura2000@rpk.bwl.de) oder telefonisch (0721/926-4351).

    Zur Erleichterung der Information der Öffentlichkeit kann der Managementplan während der Auslegung auch im Internet unter
    www.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/44495 (www.lubw.baden-wuerttemberg.de > Themen > Natur und Landschaft > Natura 2000 > Management > MaP > MaP aktuelle Auslegungen) eingesehen werden.

    Interessierte Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Kommunen und Interessenvertreter werden gebeten, Vorschläge oder Anregungen einzubringen. Die Stellungnahmen können bis spätestens 24. November 2017 unter dem Betreff „7415-311 FFH-Managementplan“ an das Regierungspräsidium Karlsruhe, Referat 56 Naturschutz und Landschaftspflege, 76247 Karlsruhe oder per E-Mail an:
    Natura2000@rpk.bwl.de gesendet werden. Später eingehende Stellungnahmen können leider nicht mehr berücksichtigt werden.

    Aus der Stellungnahme sollte hervorgehen, auf welche Flächen im FFH-Gebiet man sich bezieht. Hilfreich ist hier die Angabe der Flurstücks-Nummer sowie des Gemeinde- und Gemarkungsnamens oder die Markierung der angesprochenen Fläche auf einem Kartenausschnitt. Darüber hinaus sollte die Stellungnahme den Namen und die Anschrift des Einsenders enthalten.

  • Abteilung 4
    06.10.2017
    A 656 Brückenerneuerung bei Mannheim-Friedrichsfeld - A 656 in Richtung Heidelberg gesperrt

    ​Wie am 22.9.2017 bereits mitgeteilt, muss die A 656 in Fahrtrichtung Heidelberg zwischen der Anschlussstelle Mannheim-Seckenheim und dem Heidelberger Kreuz diesen Monat an mehreren Tagen gesperrt werden. Grund sind vorbereitende Arbeiten zum Brückenabbruch der Brücke Schwabenstraße.
     
     
    Nach nochmaligen Gesprächen mit der beauftragten Baufirma können wir nun erfreulicherweise die Sperrung um einen Tag verkürzen, so dass die Autobahn nun am Samstag, den 28.10.2017, voll befahrbar sein wird.
     
     
    Während folgender Zeiten ist die A 656 in Fahrtrichtung Heidelberg zwischen der Anschlussstelle Mannheim-Seckenheim und dem Autobahnkreuz Heidelberg  durchgängig voll gesperrt:
     
     
    Montag, den 09.10.2017 ab 09:00 Uhr
    bis
    Freitag, den 13.10.2017 um 17:00 Uhr
     
     
    und von
     
     
    Montag, den 16.10.2017 ab 09:00 Uhr
    bis
    Freitag, den 27.10.2017 um 17:00 Uhr
     
     
     
    Die Umleitung des Autobahnverkehrs der A 656 von Mannheim nach Heidel-berg erfolgt über die B 535 bei Schwetzingen.
     
    Die Autobahn in Fahrtrichtung von Heidelberg nach Mannheim ist ohne Einschränkung befahrbar.
     
    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.
     
    Weitere Informationen zum Projekt finden sich auf der Projektseite im Beteiligungsportal des Regierungspräsidiums unter Aktuelle Baumaßnahmen:

    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt4/Ref471/Seiten/L-656_Brueckenerneuerung_Ma_Friedrichsfeld.aspx
     
    Aktuelle Meldungen zu Straßenbaumaßnahmen finden sich im Internet unter

    http://www.baustellen-bw.de und http://www.svz-bw.de/

    oder als HandyApp „VerkehrsInfo BW“ unter

    http://www.svz-bw.de/app.html .
  • Abteilung 4
    06.10.2017
    L 351 Stützmauersanierung in Bad Wildbad – Ortsteil Lautenhof: halbseitige Sperrung der Landesstraße

    ​Nach Abschluss diesjähriger umfangreicher Sanierungs- und Straßenbauarbeiten an den Tunnelausgängen in Bad Wildbad, am Gehwegbelag in der Ortsdurchfahrt Bad Wildbad sowie im Außenbereich der L 351 zwischen Bad Wildbad und Lautenhof, konnten die Absperrungen am Fahrbahnrand der L 351 abgebaut und die Landesstraße zwischen Bad Wildbad und Lautenhof wieder für den Verkehr uneingeschränkt freigegeben werden. Die noch ausstehende Stützmauersanierung am Lautenhof ist Bestandteil des Gesamtauftrages und konnte bislang aufgrund erforderlicher Umplanungen und Änderungen des Bauverfahrens nicht planmäßig umgesetzt werden.

    Mit der Stützmauersanierung wird nun am kommenden Montag, den 09. Oktober 2017 begonnen. Zur Durchführung der erforderlichen Arbeiten muss die Fahrbahn der L 351 zunächst bis voraussichtlich Ende Oktober 2017 halbseitig gesperrt werden. Die Verkehrsregelung erfolgt auf insgesamt circa 150 Metern Gesamtbaulänge mittels einer Lichtsignalanlage, die seit 4. Oktober vor Ort eingerichtet ist. Die Anlage wurde bereits diesen Mittwoch eingerichtet, weil vor Baubeginn am kommenden Wochenende, Maßnahmen zum Schutz der Fischpopulation ergriffen werden müssen. Dazu ist die Sperrung einer Fahrspur bereits vorab erforderlich.

    Bevor mit der Instandsetzung beziehungsweise Erneuerung der bachseitigen Stützwand begonnen werden kann, werden zunächst Erdarbeiten im Gewässerbett der Enz durchgeführt. Die neue Wand besteht aus aneinandergereihten Betonpfählen, für die mit großem Gerät Bohrlöcher hergestellt werden müssen. Zur Durchführung dieser aufwendigen Bohrpfahlarbeiten muss die Landesstraße voraussichtlich ab Ende Oktober des Jahres für circa sechs bis acht Wochen für den Verkehr voll gesperrt und der Verkehr umgeleitet werden.

    Die Umleitung für den Personenkraftwagen-Verkehr erfolgt in Nord – Südrichtung und in umgekehrter Fahrtrichtung über die K 4366 Aichelberg. Der Schwerverkehr über 7,5 Tonnen wird, wie bei der Tunnelvollsperrung in Bad Wildbad, über die B 294 umgeleitet. Die Umleitungsstrecken werden entsprechend ausgeschildert.

    Nach Fertigstellung der Bohrpfahlwand wird die Vollsperrung wieder aufgehoben und eine halbseitige Sperrung der L 351 zur Durchführung von Restarbeiten eingerichtet. Über die Winterzeit sind Arbeitsunterbrechungen eingeplant. Die Fertigstellung der Gesamtmaßnahme ist für März/ April 2018 vorgesehen.

    Die Baukosten betragen insgesamt rund 1,2 Millionen Euro und werden vom Land Baden-Württemberg getragen.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Aktuelle Meldungen zu Straßenbaumaßnahmen finden sich im Internet unter

    http://www.baustellen-bw.de

    und http://www.svz-bw.de/

    oder als HandyApp „VerkehrsInfo BW“ unter

    http://www.svz-bw.de/app.html

  • Abteilung 4
    06.10.2017
    L 409 Glatttalradweg Bereich Sportplatz Glatten: halbseitige Sperrung der Landesstraße

    ​Im Zeitraum vom 11. Oktober bis voraussichtlich Ende November des Jahres wird an der Landesstraße 409 im Bereich des Sportgeländes in Glatten der erste Teilabschnitt des Glatttalradweges realisiert. In diesem Zeitraum sind zeitweise halbseitige Sperrungen der Landesstraße zwischen der Einmündung Riedwiesen und der Einmündung Sportgelände notwendig. Alle öffentlichen Einrichtungen können während der Bauphase angefahren werden. Es kann jedoch zu Einschränkungen bei den Parkmöglichkeiten im Baubereich kommen.

    Der Teilabschnitt des Radweges erstreckt sich von den Kleingartenanlagen in Glatten über das Sportgelände bis zum Ortsanfang in Neuneck.

    Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 260.000 Euro und werden vom Land Baden Württemberg getragen.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Aktuelle Meldungen zu Straßenbaumaßnahmen finden sich im Internet unter

    http://www.baustellen-bw.de

    und http://www.svz-bw.de/

    oder als HandyApp „VerkehrsInfo BW“ unter

    http://www.svz-bw.de/app.html

  • Abteilung 7
    05.10.2017
    Kooperationsvertrag zur Beschulung von Flüchtlingskindern aus der Landeserstaufnahmeeinrichtung Karlsruhe unterzeichnet

    In der Landeserstaufnahmeeinrichtung (LEA) am Standort Karlsruhe sind regelmäßig Kinder und Jugendliche untergebracht, die das Recht und bei einem längeren Aufenthalt im Land die Pflicht haben, eine Schule zu besuchen.

    Am 5. Oktober 2017 haben Regierungspräsidentin Nicolette Kressl und Jasmin Sahin, Geschäftsführerin der UNESON gUG, nun einen Kooperationsvertrag zur gemeinsamen Beschulung von Flüchtlingskindern aus der LEA unterzeichnet. Die Präsidentin würdigte bei der Vertragsunterzeichnung neben dem großen Engagement der Lernfreunde besonders die konstruktive Unterstützung durch die Stadt Karlsruhe und das Staatliche Schulamt Karlsruhe.

    Bereits seit November 2016 bietet die UNESON gUG über das Lernfreunde-Haus für Flüchtlingskinder ein Bildungs- und Betreuungsangebot an, das über Spenden finanziert und im Wesentlichen über die Arbeit von Ehrenamtlichen
    getragen wird. Über die Kooperation ist es zukünftig möglich, dass die Kinder innerhalb dieses Angebots auch Schulunterricht erhalten. Dazu werden im Lernfreunde-Haus Klassen eingerichtet, die von Lehrkräften der Pestalozzischule Karlsruhe-Durlach unterrichtet werden. Die Kinder sind damit Schülerinnen und Schüler der Pestalozzischule. Geplant ist, das Unterrichtsangebot mit dem Betreuungsangebot des Lernfreunde-Hauses abzustimmen.

    Als Schüler der Pestalozzischule erhalten die Kinder die gleiche Unterstützung durch die Stadt Karlsruhe wie andere Schulkinder in der Stadt. Während bisher die Beförderung der Kinder von UNESON eigenständig organisiert wurde, beteiligt sich jetzt die Stadt an der Schülerbeförderung. Auch die sächliche Ausstattung der Unterrichtsräume wird zukünftig über die Stadt finanziert. Frau Sahin betont, dass diese Entwicklung für das Lernfreunde-Haus einen großen Fortschritt darstellt und freut sich auf eine gelingende Kooperation.

    Parallel zum Ganztagesangebot der Lernfreunde und der Pestalozzischule besteht noch ein weiteres Unterrichtsangebot für Flüchtlingskinder. Die Schillerschule Karlsruhe bietet seit März 2017 Vormittagsunterricht in der Erstaufnahmeeinrichtung in der Felsstraße in Karlsruhe an, so dass es für die Kinder zukünftig zwei Angebote geben wird, die auf ihre besondere Situation abgestimmt sind. Das Schulangebot der Schillerschule, das Schulsozialarbeiter der Arbeiterwohlfahrt Karlsruhe aktiv begleiten, wird seit Schuljahresbeginn von den Kindern und Jugendlichen aus den Karlsruher Einrichtungen sehr gut angenommen. Der Ausbau auf zwei Angebote in der Stadt Karlsruhe trägt der noch größeren Anzahl von Kindern und Jugendlichen Rechnung, die in der LEA Karlsruhe an den verschiedenen Standorten untergebracht sind.

    Der Kooperationsvertrag stellt einen wichtigen Meilenstein in der Entwicklung des Lernfreunde-Hauses dar. Über den Schulunterricht wird das Bildungs- und Betreuungsangebot deutlich aufgewertet. Gleichwohl bleiben die täglichen Herausforderungen, die die Betreuung der Kinder erfordert. Die unterschiedlichen, teilweise traumatischen Biografien der Kinder erfordern ein ausgeprägtes Fingerspitzengefühl für den Umgang mit ihnen. Die verschiedenen Herkunftssprachen stellen eine weitere Hürde dar. Die Kinder haben zudem nur eine begrenzte Verweildauer in der LEA, so dass die Arbeit in den Kindergruppen erschwert wird. Hier wünscht sich Frau Sahin auch in der Zukunft weitere Unterstützung durch Ehrenamtliche für die Arbeit mit ihren Schützlingen.

  • Abteilung 2
    02.10.2017
    „De Gnitze Griffel“ – Unterhaltsamer Mundartabend mit Preisverleihung

    ​Freche Lieder und Balladen, humorvolle Geschichten und anregende Gedanken - das erleben die Zuhörer beim großen Mundartabend am 19. Oktober 2017 in Karlsruhe-Neureut. In der Badnerlandhalle stellen sich dann die Preisträger des Mundartwettbewerbs „De gnitze Griffel“ vor. Sie kommen mit ihrem Dialekt unter anderem aus Karlsruhe, Rastatt, Bretten, Bruchsal und Heidelberg.

    Auch eine singende Schulklasse tritt auf. Durch den unterhaltsamen Abend führen Winfried Bartsch vom Südwestrundfunk und Thomas Liebscher von den Badischen Neuesten Nachrichten, der auch Vorsitzender der Jury des „Gnitzen Griffels“ ist. Über 150 Einsendungen gingen in diesem Jahr für den beliebten literarisch-musikalischen Wettbewerb des Arbeitskreises Heimatpflege im Regierungsbezirk Karlsruhe (AKH) ein. Die Gewinner werden von Regierungspräsidentin Nicolette Kressl, Vorsitzende des AKH, ausgezeichnet.

    Der Mundartabend in Neureut beginnt am Donnerstag, den 19. Oktober, um 19 Uhr. Kostenlose Eintrittskarten können bei der Geschäftsstelle des AKH von dienstags bis donnerstags unter Telefon 0721/926-2326 reserviert werden.

    Eintrittskarten sind außerdem an der Pforte des Rathauses Karlsruhe am Marktplatz und der Tourist-Information beim Hauptbahnhof erhältlich.

  • Abteilung 2
    02.10.2017
    Feierliche Verleihung des Landesamateurtheaterpreises Baden-Württemberg im Rahmen der Heimattage 2017 in Karlsruhe - Regierungsvizepräsidentin Gabriela Mühlstädt-Grimm übergibt die Preise im Auftrag der Landesregierung

    ​Die Resonanz war groß: 159 Bewerbungen aus ganz Baden-Württemberg sind für den Landesamateurtheaterpreis LAMATHEA 2017 eingegangen. Die von der Jury in sechs Kategorien ausgewählten Inszenierungen sowie ein Gewinner in der Kategorie Lebenswerk/Bürgerschaftliches Engagement wurden am 2. Oktober im Audimax des Karlsruher Instituts für Technologie ausgezeichnet.
    Regierungsvizepräsidentin Gabriela Mühlstädt-Grimm, die die Preise für die baden-württembergische Landesregierung übergab, betonte in diesem Zusammenhang, „dass das kreative ehrenamtliche Engagement der Theaterschaffenden mit der Vergabe des LAMATHEA als Staatspreis seine verdiente Würdigung erfahre.“ Baden-Württemberg sei bisher das einzige Bundesland, das solch einen Amateurtheaterpreis als Staatspreis vergebe. Darauf könne man stolz sein. Die Regierungsvizepräsidentin dankte der Stadt Karlsruhe, dass sie die Preisverleihung und das Preisträgerfestival in das Programm der diesjährigen Heimattage Baden-Württemberg aufgenommen und dem Preis so einen würdigen Rahmen gegeben habe.

    Die Jury des Landespreises, bestehend aus Experten des deutschen Amateurtheaters sowie Vertreterinnen und Vertretern der professionellen Theaterszene, nominierte aus den eingegangenen 159 Bewerbungen insgesamt 16 herausragende und impulsgebende Produktionen in den sechs Kategorien Innenraumtheater, Theater mit Kindern und Jugendlichen, Freilichttheater, Mundarttheater, Theater mit soziokulturellem Hintergrund sowie Puppen- und Figurentheater.
    Aus den Nominierungen wurde jeweils ein Preisträger gewählt. In der Kategorie Bürgerschaftliches Engagement konnte die Bodenseeschule St. Martin in Friedrichshafen die Jury überzeugen, die sich bereits jahrzehntelang für die Theatertage am See engagiert. Die sechs Preisträgerensembles in den Theaterkategorien konnten ihre Inszenierungen vor der Preisverleihung im Rahmen eines Preisträgerfestivals drei Tage lang der Öffentlichkeit in Karlsruhe präsentieren.

    Die Preisträger des LAMATHEA 2017:

    Kategorie Innenraumtheater (45 Bewerbungen):
    „Der müde Tod“ (Freies Schauspiel Hohenheim/Kleine Bühne e.V); Regie: Daniel Leers

    Kategorie Theater mit Kindern und Jugendlichen (21 Bewerbungen):
    „Wenn sie tanzt“ (Theaterhaus Plus Stuttgart); Regie: Jakob Dambacher-Walesch

    Kategorie Freilichttheater (38 Bewerbungen):
    „Ein Sommernachtstraum“ (Freilichttheater im Temple, Niederstetten); Regie: Heidi Maedel

    Kategorie Mundarttheater (16 Bewerbungen):
    „Verliebt, verlobt, verlogen“ (Theatergruppe der Trachtengruppe Zell im Wiesenthal); Regie: Gotthard Jost

    Kategorie Theater mit soziokulturellem Hintergrund (9 Bewerbungen):
    „Die Frauen von Troja“ (Layertruppe Mannheim); Regie: Eva Layer 

    Kategorie Puppen- und Figurentheater (3 Bewerbungen):
    „Das Missverständnis“ (Figurentheater Ravensburg e.V.)

    Kategorie Bürgerschaftliches Engagement (27 Vorschläge):
    Bodensee-Schule St. Martin Friedrichshafen für ihr jahrzehntelanges bürgerschaftliches Engagement für die Theatertage am See


    Hintergrundinformationen
    Der landesweite Wettbewerb LAMATHEA wird alle zwei Jahre in sieben Kategorien ausgeschrieben und ist mit insgesamt 12.000 Euro dotiert. Ausgelobt wird der Wettbewerb von der baden-württembergischen Landesregierung, vertreten durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst. Die Staatliche Toto-Lotto GmbH fördert das Preisgeld, das nunmehr verdoppelt werden konnte.

  • Abteilung 4
    29.09.2017
    L 370 Fahrbahndeckenerneuerung von Schopfloch bis zur Bundesstraße 28a

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe werden ab Mittwoch, 4. Oktober bis voraussichtlich zum 20. Oktober 2017 Straßenbelagsarbeiten auf der Landesstraße 370 ab der Kreuzung L 370 / Kirchsteige / Forststraße in Schopfloch bis zur Einmündung in die Bundesstraße 28a durchgeführt.

    Für diese Arbeiten muss die L 370 für den Verkehr voll gesperrt werden. Die Umleitung des Verkehrs erfolgt in beiden Fahrtrichtungen über die B 28a, Ortsumgehung Schopfloch. Die Umleitungsstrecke ist ausgeschildert. Bereits am Morgen des Baubeginns ist im Berufsverkehr mit Behinderungen zu rechnen.

    Der Fahrbahnbelag der L 370 befindet sich insgesamt in einem schlechten Zustand. Er weist teilweise eine poröse Oberfläche, Flickstellen sowie Risse und Unebenheiten auf. Aus Gründen der Verkehrssicherheit und um ein weiteres Fortschreiten der Schäden im Straßenoberbau zu verhindern, ist die Ertüchtigung der Fahrbahn dringend erforderlich. Die Instandsetzungsarbeiten umfassen die Erneuerung von rund 7.500 Quadratmetern Asphaltdeckschicht und Asphaltbinderschicht auf einer Länge von rund 1.200 Metern.

    Die Kosten der Baumaßnahme betragen rund 250.000 Euro und werden vom Land getragen.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit um Verständnis.

    Aktuelle Meldungen zu Straßenbaumaßnahmen finden sich im Internet unter

    http://www.baustellen-bw.de

    und

    http://www.svz-bw.de/

    oder als HandyApp „VerkehrsInfo BW“ unter

    http://www.svz-bw.de/app.html

  • 29.09.2017
    L 612 Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Horrenberg und Zuzenhausen/Hoffenheim: Vollsperrung der L 612 von Ortsdurchfahrt Horrenberg bis Einmündung K 4174

    ​Wegen Straßenerneuerungsarbeiten muss die L 612 zwischen Horrenberg und Zuzenhausen/Hoffenheim von Mittwoch 04.10.2017 bis voraussichtlich am Freitag 10.11.2017 vollständig gesperrt werden. In dieser Zeit wird der Fahrbahnbelag der L 612 ab der Ortsdurchfahrt Horrenberg (Einmündung K 4271 Ortsstraße/ Hoffenheimer Straße) bis einschließlich der Einmündung K 4174 nach Zuzenhausen auf der gesamten Straßenbreite erneuert. Wegen der geringen Fahrbahnbreite ist zur Durchführung der Maßnahme eine Vollsperrung der Strecke notwendig. Die Kosten für die Baumaßnahme betragen 400.000 Euro. Um die Zufahrt für alle Ortsbereiche von Horrenberg sicherzustellen, werden die Straßenbauarbeiten in drei Abschnitten durchgeführt. Während der gesamten Bauzeit erfolgt eine Umleitungsbeschilderung in beide Fahrtrichtungen über Balzfeld und Hoffenheim (Kreisstraßen K 4271, K 4175, K 4176) zur L 612 und zur B 45 in Richtung Zuzenhausen.

    Im ersten Bauabschnitt wird zunächst die Strecke außerhalb des Ortes saniert. Dafür wird mit rund zwei Wochen gerechnet. Für den zweiten Bauabschnitt in der Ortsdurchfahrt Horrenberg muss zusätzlich die L 612 zwischen den Einmündungen Allmendweg und Hoffenheimer Straße / Zuzenhausener Straße gesperrt und innerörtlich umgeleitet werden. Im dritten Abschnitt erfolgen die Arbeiten im Bereich zwischen der Hoffenheimer Straße / Zuzenhausener Straße und der Ortsstraße / Hoffenheimer Straße. Hierzu muss die Straße ebenfalls gesperrt werden. Eine innerörtliche Umleitung wird ausschildert. Die Arbeiten am zweiten und dritten Abschnitt werden jeweils rund eine Woche in Anspruch nehmen.

    Die Verkehrsteilnehmer werden um erhöhte Aufmerksamkeit gebeten. Da mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen ist, wird den ortskundigen Verkehrsteilnehmern empfohlen, den betroffenen Streckenabschnitt weiträumig zu umfahren.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit um Verständnis.

    Aktuelle Meldungen zu Straßenbaumaßnahmen finden sich im Internet unter

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  • 29.09.2017
    L 612 Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Horrenberg und Zuzenhausen/Hoffenheim: Vollsperrung der L 612 von Ortsdurchfahrt Horrenberg bis Einmündung K 4174

    ​Wegen Straßenerneuerungsarbeiten muss die L 612 zwischen Horrenberg und Zuzenhausen/Hoffenheim von Mittwoch 04.10.2017 bis voraussichtlich am Freitag 10.11.2017 vollständig gesperrt werden. In dieser Zeit wird der Fahrbahnbelag der L 612 ab der Ortsdurchfahrt Horrenberg (Einmündung K 4271 Ortsstraße/ Hoffenheimer Straße) bis einschließlich der Einmündung K 4174 nach Zuzenhausen auf der gesamten Straßenbreite erneuert. Wegen der geringen Fahrbahnbreite ist zur Durchführung der Maßnahme eine Vollsperrung der Strecke notwendig. Die Kosten für die Baumaßnahme betragen 400.000 Euro. Um die Zufahrt für alle Ortsbereiche von Horrenberg sicherzustellen, werden die Straßenbauarbeiten in drei Abschnitten durchgeführt. Während der gesamten Bauzeit erfolgt eine Umleitungsbeschilderung in beide Fahrtrichtungen über Balzfeld und Hoffenheim (Kreisstraßen K 4271, K 4175, K 4176) zur L 612 und zur B 45 in Richtung Zuzenhausen.

    Im ersten Bauabschnitt wird zunächst die Strecke außerhalb des Ortes saniert. Dafür wird mit rund zwei Wochen gerechnet. Für den zweiten Bauabschnitt in der Ortsdurchfahrt Horrenberg muss zusätzlich die L 612 zwischen den Einmündungen Allmendweg und Hoffenheimer Straße / Zuzenhausener Straße gesperrt und innerörtlich umgeleitet werden. Im dritten Abschnitt erfolgen die Arbeiten im Bereich zwischen der Hoffenheimer Straße / Zuzenhausener Straße und der Ortsstraße / Hoffenheimer Straße. Hierzu muss die Straße ebenfalls gesperrt werden. Eine innerörtliche Umleitung wird ausschildert. Die Arbeiten am zweiten und dritten Abschnitt werden jeweils rund eine Woche in Anspruch nehmen.

    Die Verkehrsteilnehmer werden um erhöhte Aufmerksamkeit gebeten. Da mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen ist, wird den ortskundigen Verkehrsteilnehmern empfohlen, den betroffenen Streckenabschnitt weiträumig zu umfahren.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit um Verständnis.

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  • Abteilung 4
    29.09.2017
    Erneuerung der Fahrbahndecke auf der B 462 zwischen Gernsbach und Hilpertsau: Vollsperrung im zweiten Bauabschnitt sowie Beginn des dritten Bauabschnitts

    ​Seit dem 10. Juli 2017 wird im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe die Fahrbahn der B 462 zwischen Gernsbach und Hilpertsau auf einer Länge von rund 2,9 Kilometer erneuert. In dem von der Sanierungsmaßnahme betroffenen Abschnitt zwischen dem Knotenpunkt B 462/L 76b und dem südlichen Tunnelportal in Gernsbach werden die Fahrbahn und die Straßenentwässerung teilweise grundhaft erneuert. Die Baumaßnahme wird unter halbseitiger Sperrung mit Ampelregelung in drei Bauabschnitten mit jeweils mehreren Bauphasen durchgeführt. Der Einbau der lärmmindernden Deckschicht erfolgt an drei Wochenenden unter Vollsperrung. Die Gesamtkosten dieser Baumaßnahme belaufen sich auf rund 3 Millionen Euro und werden vom Bund finanziert.

    Der zweite Bauabschnitt ab der Ochsenbrücke bis auf Höhe der Sebastian-Gruber-Brücke neigt sich dem Ende zu. In der Zeit vom 06. Oktober 2017 um
    22 Uhr bis 09. Oktober 2017 um 06 Uhr wird dieser Bauabschnitt voll gesperrt. Es wird ab diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich sein die B 462 in diesem Bereich zu nutzen. Die Vollsperrung wird erforderlich, um die lärmmindernde Asphaltdeckschicht über die gesamte Fahrbahnbreite ohne Nähte und Fugen einbauen zu können. Während der Vollsperrung wird auch die im Abschnitt eins zurückgestellte Phase sechs hergestellt. Hierbei wird der zur Bahnstrecke hin liegende Fahrstreifen ab der Zufahrt Smurfit Kappa bis zur Einmündung der
    L 76b auf einer Länge von 130 Meter gefräst und am selben Wochenende wieder hergestellt. Die B 462 wird in diesem Bereich halbseitig gesperrt und der Verkehr wird in diesem Bereich mit einer Ampelanlage geregelt. Die Zufahrt von der B 462 auf die L 76b Richtung Reichental ist nicht möglich. Eine Umleitung ist ausgeschildert. Der Verkehr von der L 76b aus Reichental kann nur in Richtung Gernsbach auf die B 462 einfahren. Während der Vollsperrung wird der Verkehr über die K 3700 innerörtlich umgeleitet. Hier wird die Ochsenbrücke sowohl als auch die Sebastian-Gruber-Brücke zum queren geöffnet sein. Die Umleitungsstrecke beträgt rund 100 Meter mehr.Um den Verkehr auf der Umleitungsstrecke zu entlasten, wird der Lastkraftwagenverkehr weiterhin großräumig über die Bundesautobahn 5 zur B 500 umgeleitet.

    Der dritte Bauabschnitt wird am 10. Oktober 2017 ab der Sebastian-Gruber-Brücke in Obertsrot beginnen und vor dem südlichen Ausgang des Tunnelportals in Gernsbach enden. Dieser Bauabschnitt wird in zehn Phasen unterteilt. Abhängig von der Bauphase müssen Fahrbeziehungen in Kreuzungsbereichen zeitweise gesperrt werden. Die Fräsarbeiten in Phase eins werden ab der Sebastian-Gruber-Brücke auf der Murgseite beginnen und nach circa 200 Meter enden. Die Sebastian-Gruber-Brücke sowie die Markgraf-Berthold-Straße werden in dieser Zeit nicht von der B 462 aus befahrbar sein. In Phase zwei wird die gegenüberliegende Seite gefräst. Hier wird weiterhin die Fahrbeziehung in die Markgraf-Berthold-Straße gesperrt sein. Das Queren der Sebastian-Gruber-Brücke wird von der B 462 aus möglich sein, jedoch nicht von der Brücke auf die B 462. Über die weiteren Phasen wird das Regierungspräsidium informieren. Die entsprechenden Umleitungen für die Vollsperrungen sowie die Sperrung einzelner Fahrbeziehungen werden ausgeschildert. Während der gesamten Baumaßnahme wir der Lastkraftwagenverkehr großräumig über die Bundesautobahn 5 zur B 500 umgeleitet.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Aktuelle Meldungen zu Straßenbaumaßnahmen finden sich im Internet unter

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  • Abteilung 4
    29.09.2017
    Baubeginn Knotenpunkt Rastatt – B 462/B 3/B 36/L 77a – im Oktober

    ​Ab Mitte Oktober 2017 beginnen die Arbeiten zur Erneuerung und Erweiterung des Knotenpunktes B 462/B 3/B 36/L 77a nördlich von Rastatt. Mit der Sanierung wird auch die Fahrstreifenaufteilung des Knotenpunktes geändert. Zusammen mit dem zusätzlichen Fahrstreifen kann so die Kapazität und der Verkehrsfluss verbessert werden.

    Bis Ende November wird zunächst neben der L 77a vor dem Tunnelportal der Erdbau für einen zusätzlichen Fahrstreifen in Richtung Westen erfolgen. Gleichzeitig werden die Vorarbeiten für die Anpassung der Tunneltechnik durchgeführt, damit bis zur Herstellung des neuen Fahrstreifens die Höhenkontrolle, die Wechselverkehrszeichen umgebaut, und die Programmierung der Tunnelleittechnik vorbereitet werden können. Für diese Arbeiten sind zunächst keine wesentlichen Eingriffe in die Verkehrsführung geplant und es ist mit keinen Behinderungen zu rechnen.

    Ab Anfang Februar 2018 wird in 12 Teilabschnitten die Asphaltfahrbahn des Knotenpunktes erneuert. Dabei werden auch Abschnitte der an den Knoten anschließenden B 3, B 36 und B 462 erneuert. Der Abschnitt der L 77a wird während der Osterferien 2018 unter Vollsperrung saniert und um den Zusatzfahrstreifen erweitert. Über die einzelnen Bauphasen und die damit verbundenen Verkehrseinschränkungen wird das Regierungspräsidium zu gegebener Zeit gesondert informieren. Von Anfang Februar 2018 bis Ende Mai 2018 ist am Knotenpunkt mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen.


    Die Kosten der Baumaßnahme betragen rund 3.500.000 Euro und werden zum größten Teil vom Bund getragen.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

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  • Abteilung 4
    29.09.2017
    B 3, Laudenbach: Sanierungsarbeiten der Laudenbachverdolung dauern voraussichtlich noch bis November an

    ​Das Regierungspräsidium Karlsruhe führt auf der B 3 im Bereich zwischen der Bachstraße und dem Mühlgässchen umfangreiche Sanierungsarbeiten an der Laudenbachverdolung durch.

    Nach unserer letzten Mitteilung war das Bauende für August 2017 geplant. Da ein Teil der Verdolung nun komplett neu hergestellt werden musste, wurden weitere nicht vorhersehbare Zusatzarbeiten erforderlich. Die Planung ging auf Basis der Voruntersuchungen ursprünglich davon aus, dass nur der Deckel der Verdolung marode ist und erneuert werden muss. Wie sich erst während der Bauarbeiten herausstellte, ist der Sandstein im älteren Teil der Verdolung bis in die Fundamente nicht mehr tragfähig, und muss durch Beton ersetzt werden. Teile des Bauwerks mussten deswegen kurzfristig neu geplant oder überplant werden. Auch der Bauablauf wurde aufgrund der Änderungen erheblich umge-stellt. Nach derzeitigem Stand werden die Bauarbeiten noch bis in den November 2017 andauern.

    Die neuen Fertigteile für den Deckel der Verdolung sind zurzeit in der Herstel-lung und sollen Anfang Oktober 2017 eingebaut werden. Danach müssen zu-nächst die Fertigteile durch Stahl und Beton vor Ort miteinander verbunden werden. Bevor weitere Arbeiten erfolgen können, muss der Beton circa 14 Tage aushärten. Erst danach kann mit den Abdichtungsarbeiten und der Herstellung des Straßenaufbaus aus mehreren Asphaltschichten begonnen werden. Zwi-schendurch werden noch die Strom- und Telefonleitungen durch die Leitungsträger wieder in ihre ursprüngliche Lage verlegt.

    Während der Sperrung wird der Verkehr auf der B 3 aus den Richtungen Süden (Hemsbach) und Norden (Heppenheim) an den Kreisverkehren jeweils vor der Ortseinfahrt Laudenbach über die K 4229 Kreisverbindungsstraße umgeleitet. Anlieger können bis zur Baustelle zu fahren. Oberlaudenbach ist nur von Norden kommend über die Laudenbach (Kirchstraße) erreichbar.

    Für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

    Weitere Informationen zum Verkehrsgeschehen finden sich im Internet unter

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  • Abteilung 4
    28.09.2017
    Regierungspräsidium Karlsruhe setzt Ausgleichskonzept für die L 600 weiter um - Arbeiten am Galgenbuckel und am Hirschacker kommen voran

    ​Mitte November 2016 wurde mit der Umsetzung von zwei der vier Maßnahmen begonnen, die als Alternative für den nicht erfolgten Rückbau der L 600 zwischen der Bundesrepublik Deutschland, dem Land Baden-Württemberg und der Gemeinde Sandhausen in einem öffentlich-rechtlichen Vertrag festgelegt wurden. Ziel dieser Maßnahmen ist die Entwicklung von lichtem Kiefernwald und Sandrasen bei Sandhausen und Schwetzingen.

    Im Laufe dieses Jahres wurden nun weitere Pflegearbeiten durchgeführt: nach der Entnahme der Baumstämme in den beiden Naturschutzgebieten „Hirschacker und Dossenwald“ und „Sandhausener Düne - Pflege Schönau-Galgenbuckel“ im Winter 2016/2017 wurden im Frühjahr auf der insgesamt circa ein Hektar (das entspricht etwas mehr als einem Fußballfeld) großen Fläche Wurzelstöcke sowie die Waldstreuauflage entfernt. Auf der Fläche der Pflege Schönau-Galgenbuckel wurden im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe weitere Wurzelreste und Bruchholz entfernt und Stockausschläge, Brombeeren und weitere Problempflanzen entfernt. Der Boden der kleineren Fläche im Hirschacker, der vor einigen Jahrzehnten eingebracht wurde, soll entweder abgetragen oder mit Flugsand überdeckt werden. Dies ist in beiden Gebieten die Voraussetzung dafür, dass sich dort auf den sandigen Böden in den kommenden Jahren lichtliebende Wald- und Wiesenarten ansiedeln. Die Entwicklung der Flächen wird aus einem eigens dafür angelegten Projektkonto bezahlt, in das die Straßenbauverwaltung und die Gemeinde Sandhausen einbezahlt haben.

    Dr. Jost Armbruster vom Regierungspräsidium Karlsruhe, Referat Naturschutz und Landschaftspflege, der das Projekt koordiniert, stellte in Anwesenheit von Bürgermeister Georg Kletti vor Ort im Naturschutzgebiet Pflege Schönau - Galgenbuckel bei Sandhausen die Auflichtung der circa ein Fußballfeld großen Fläche im Wald vor, die in den nächsten Jahren im Rahmen des Schutzgebietsmanagements im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe weiter in die gewünschte Zielrichtung entwickelt wird. Langfristig sollen sich die bereits im Naturschutzgebiet vorkommenden stark gefährdeten Pflanzenarten Sandstrohblume, Sand-Silberscharte und Ohrlöffel-Leimkraut in den lichten Wald mit Sandrasen-Unterwuchs ausbreiten.

    Weitere Bausteine des öffentlich-rechtlichen Vertrags sind die bereits erfolgten Aufwertungen der Naturlandschaft in Umfeld von Sandhausen sowie ein geplantes Naturschutzgebiet auf dem Dünenzug Bandholz, das nach Ausweisung jedoch erst noch in eine schutzwürdige Landschaft entwickelt werden muss.

    Hintergrund:

    Anlass für den geplanten Rückbau der L 600 bei Sandhausen war der Neubau der B 535. Der Planfeststellungsbeschluss für die B 535 vom 13. Juli 1989 wurde 1997 bestandskräftig. Die Straße wurde am 4. Mai 2000 dem Verkehr übergeben, der Bund als Vorhabenträger war damit verpflichtet, den Rückbau der L 600 vorzunehmen. Die Gemeinde Sandhausen hingegen wollte diese Straße erhalten und stattdessen ein alternatives Ausgleichskonzept erarbeiten. Mit Unterstützung des Regierungspräsidiums wurde 2010 eine solche Ausgleichsplanung vorgelegt. Gegen diese wurde jedoch eine von zahlreichen Bürgern unterstützte Petition beim Petitionsausschuss des Landtages eingereicht, zugleich mit einer Petition der Naturschutzverbände, die das Alternativkonzept unterstützten. Auf Vorschlag des NABU wurde nach diesem erneuten Stillstand ein Kompromiss gefunden und ein modifiziertes Ausgleichskonzept erarbeitet, das auch nach Empfehlung des Petitionsausschusses weiterverfolgt werden sollte.
    Nach langen Verhandlungen konnte im Sommer 2015 ein unter Federführung des Regierungspräsidiums Karlsruhe erarbeiteter öffentlich-rechtlicher Vertrag zwischen den beteiligten Gemeinden, der Straßenbauverwaltung und dem Regierungspräsidium abgeschlossen werden, der die Umsetzung dieses letzten Alternativkonzepts regelt. Daraufhin hat der Landtag mit Beschluss vom 18.02.2016 das anhängige Petitionsverfahren abgeschlossen und die Petition für erledigt erklärt.

  • Abteilung 4
    28.09.2017
    L 83 Stützwand und Fahrbahndeckenerneuerung Bühlertal: Ende der Vollsperrung

    ​Die Vollsperrung der L 83 bei Bühlertal in Richtung Sand endet am Freitag, den 29. September 2017. Es ist geplant, die Strecke ab 15.00 Uhr wieder für den Verkehr freizugeben.

    Entlang der L 83 bei Bühlertal in Richtung Sand wurde die bereichsweise abgängige Stützwand ab 150 Meter hinter der Einmündung L 83a erneuert.

    Zusätzlich wurde auf rund 1.800 Meter eine Fahrbahndeckenerneuerung durchgeführt. Die fehlende Fahrbahnmarkierung wird im Nachgang aufgebracht.

    Weiter werden an zwei Stellen Unebenheiten der neuen Fahrbahndecke ausgebessert. Der Verkehr wird an den entsprechenden Bereichen mittels Lichtsignalanlage geregelt. Die Arbeiten werden in den kommenden zwei Wochen durchgeführt.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet für eventuelle Behinderungen um Verständnis.


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  • Abteilung 4
    28.09.2017
    B 35 Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Helmsheim und Gondelsheim: Vollsperrung wird verschoben

    ​Die für das kommende lange Wochenende vom 29. September bis 05. Oktober vorgesehene Vollsperrung der B 35 zwischen Gondelsheim-Nord und Helmsheim kann nicht wie geplant durchgeführt werden. Grund dafür ist, dass sich im Zuge der Bauausführung aufgrund der nach dem Asphaltausbau vorgefundenen Situation ein stark erhöhter Aufwand zur Sanierung des betroffenen Streckenabschnittes ergab. Der tatsächlich vorgefundene Straßenaufbau entsprach in Teilbereichen nicht der punktuell durchgeführten Vorerkundung. Der Straßenaufbau muss verstärkt werden, um in Zukunft eine ausreichende Tragfähigkeit der Fahrbahn zu gewährleisten. In diesem Zuge wird auch eine Verbesserung der bisherigen Entwässerung auf einem circa 400m langen Teilabschnitt herbeigeführt.

    Die Vollsperrung wird nun auf den 26. Oktober bis 05. November 2017 verschoben. In dieser Zeit muss nicht nur der geplante Fahrbahndeckeneinbau erfolgen, vielmehr muss zunächst in großen Teilabschnitten der Fahrbahn die bereits eingebaute Binderschicht erneuert werden, da diese den Qualitätsanforderungen nicht entspricht. Ab Donnerstag den 05. Oktober 2017 wird die derzeitige halbseitige Sperrung der B 35 aufgehoben und die Baustelle zunächst geräumt. Der Verkehr kann dann bis zum 26. Oktober 2017 wieder beide Fahrspuren nutzen. Wegen der fehlenden Asphaltdeckschicht muss die zulässige Höchstgeschwindigkeit begrenzt werden.

    Die Kosten der Baumaßnahme betragen rund 2.500.000 EUR und werden vom Bund getragen. Der Anteil der Lärmsanierung in Helmsheim beträgt rund 175.000 EUR.

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  • Abteilung 2
    26.09.2017
    Regierungspräsidium erlässt Planfeststellungsbeschluss für die zweite Rheinbrücke bei Karlsruhe

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat den Planfeststellungsbeschluss für die zweite Rheinbrücke zwischen Karlsruhe und Wörth erlassen. Für das länderübergreifende Projekt wurden die Planfeststellungsverfahren in beiden Bundesländern gleichzeitig gestartet. Der Planfeststellungsbeschluss des Regierungspräsidiums Karlsruhe genehmigt jetzt den 1.735 Meter langen Abschnitt auf baden-württembergischer Seite von der Rheinmitte bis zur B 10-Anschlussstelle westlich von Knielingen. Die Baukosten für beide Abschnitte werden vom Bund getragen und liegen bei rund 107 Millionen Euro.

    Dr. Uwe Lahl, Ministerialdirektor im Verkehrsministerium Baden-Württemberg erklärte: „Mit dem Planfeststellungsbeschluss legt das Land die Grundlage dafür, dass die Rheinquerung dauerhaft gesichert werden kann. Baden-Württemberg setzt damit weiter konsequent darauf, bestehende Infrastruktur zu stärken.“

    Die neue Rheinbrücke, die sich rund 1,4 Kilometer nördlich der bestehenden Brücke befindet, beugt einem Ausfall der hochbelasteten und derzeit einzigen Verbindung zwischen Karlsruhe und dem westlichen Umland vor. Dieser hätte Umwege von rund 60 Kilometern über die nächstgelegenen Rheinbrücken bei Germersheim oder Iffezheim zur Folge. „Die jetzt genehmigte Planung ist nur der Beginn einer weiterführenden Planung. Eine Verbindung der neuen Rheinbrücke mit der B 36 soll sobald wie möglich Entlastung für die in den Spitzenstunden überlastete westliche Südtangente in Karlsruhe bringen. Hierzu werden wir noch weiterführende Gespräche mit der Stadt Karlsruhe führen“, so Regierungspräsidentin Nicolette Kressl zu dem erlassenen Planfeststellungsbeschluss.


    Auf der Strecke zwischen dem Wörther Kreuz und der Anschlussstelle Karlsruhe-Knielingen liegt eine Reihe von Bauwerken, bei denen die Gefahr eines Ausfalls besteht. Darauf aufmerksam und aufgeschreckt wurde die Region vor zehn Jahren, als 600 Schweißnahtrisse in der stählernen Überbaukonstruktion der Rheinbrücke befürchten ließen, das Ende ihrer Lebensdauer sei in Sicht. Im Gegensatz zu neueren Brücken, die zwei getrennte Überbauten haben, die unabhängig voneinander funktionieren, verfügt die jetzige Rheinbrücke nur über einen Überbau. Im Falle eines Schadens an der Pylon-Tragseil-Konstruktion wäre eine Vollsperrung unumgänglich. Aber auch die gemeinhin als „Wörther Trog“ bezeichnete Fahrbahnwanne, in der die B 10 unterhalb des Grundwasserpegels verläuft, gilt als risikobehaftet. Und die westlich an die Rheinbrücke anschließende Vorlandbrücke erhält derzeit zusätzliche Stützen zur Verstärkung und soll innerhalb der nächsten zwanzig Jahre ausgetauscht werden. „Bei jedem dieser Bauwerke ist ein Ausfallrisiko vorhanden. Ist nur eines davon nicht funktionsfähig, so ist die Verbindung über den Rhein komplett unterbrochen“, erklärt Regierungspräsidentin Nicolette Kressl die Situation und macht klar: „Der unvorbereitete Ausfall der Rheintalbahn bei der Rastatter Tunnelbaustelle zeigt uns, dass wir bei bedeutenden Verkehrsverbindungen auch deren möglichen Ausfall im Blick haben müssen.“

    Die als „B 293 neu“ bezeichnete Strecke mit der zweiten Rheinbrücke schafft nun eine Verbindung zwischen der linksrheinischen B 9 bei der Anschlussstelle Jockgrim/L 540/Hafenstraße und der rechtsrheinischen B 10 bei der Anschlussstelle Raffineriestraße westlich von Knielingen, dem sogenannten Ölkreuz. Die rund 5,5 Kilometer lange Strecke folgt fast durchgehend den Trassen bereits vorhandener Straßen und wird vierstreifig und frei von höhengleichen Kreuzungen ausgebaut werden.

    Im Planfeststellungsbeschluss des Regierungspräsidiums finden auch die zahlreichen Stimmen aus der Region Resonanz, die eine Verbindung von der neuen Rheinbrücke zur B 36 fordern. Erst im November 2016 hatte beispielsweise der Gemeinderat der Stadt Karlsruhe mit großer Mehrheit ohne Gegenstimmen beschlossen, sich - unabhängig von der jeweiligen Grundeinstellung zur zweiten Rheinbrücke - dafür einzusetzen, dass der Bau der Rheinbrücke nicht ohne zeitgleichen Anschluss an die B 36 erfolgt. Der Planfeststellungsbeschluss des Regierungspräsidiums bestätigt, dass erst diese Verbindung eine spürbare Entlastung der westlichen Südtangente und damit eine Entschärfung der Stauproblematik in den Spitzenstunden bringen wird. Sie sei unverzichtbar, um die Ziele des Bedarfsplans für die Bundesfernstraßen vollständig zu erreichen. Die Straßenbauverwaltung sei deshalb in der Pflicht, die Planung des Vorhabens konsequent weiter zu betreiben und unverzüglich fertig zu stellen. Nicolette Kressl setzt hier auf die Kooperation mit der Stadt Karlsruhe. „Jede denkbare Trasse verläuft zu hundert Prozent auf Karlsruher Gemarkung. Eine ausgewogene Planung kann nicht ohne konstruktive Mitwirkung der Stadt, sondern nur in enger Abstimmung in den von ihr vertretenen Belangen gefunden werden“, betont die Regierungspräsidentin. Im Idealfall wäre bei Baubeginn für die zweite Rheinbrücke dann schon die Genehmigung für den Anschluss an die B 36 in Sicht.

    Der 562 Seiten umfassende Planfeststellungsbeschluss beschäftigt sich in weiten Teilen mit der Frage nach den möglichen Alternativen, insbesondere auch mit der von der Stadt favorisierten „Ersatzbrücke“. Nachdem diese Lösung nun nicht zum Zuge kommt, rechnet man im Regierungspräsidium durchaus damit, dass der Karlsruher Gemeinderat heute Abend vorsorglich und zunächst nur zur Fristwahrung beschließt, gegen den Planfeststellungsbeschluss Klage zu erheben. Innerhalb der kurzen gesetzlichen Klagefrist sei es kaum möglich, einen fundierten Gemeinderatsbeschluss herbeizuführen. Eine vorsorgliche Klageerhebung zur Wahrung der Frist sei in solchen Fällen durchaus üblich, um sich die Zeit für eine gründliche Prüfung der eigenen Rechtsposition zu verschaffen, so die Juristen im Regierungspräsidium. Dies liege auch im Interesse der Planfeststellungsbehörde: Je gründlicher die Prüfung, desto besser stehen die Chancen, dass der Gemeinderat sich letztendlich gegen eine gerichtliche Auseinandersetzung entscheidet.

    Der Planfeststellungsbeschluss ist unter folgendem Link abrufbar:

    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt2/Ref24/Seiten/B10-2-Rheinbruecke.aspx

    Informationen zum Projekt „B10, Bau einer zweiten Rheinbrücke zwischen Karlsruhe und Wörth“ gibt es im Internet im Beteiligungsportal des Regierungspräsidiums Karlsruhe unter:

    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt4/Ref44/Seiten/B10_2.Rheinbruecke.aspx

  • Abteilung 5
    25.09.2017
    Aktionstag "Unser Neckar" am 24.9.17 in Neckargemünd auf dem Naturparkmarkt
    Regierungspräsidium Karlsruhe informierte über die Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie am Unteren Neckar und im Regierungsbezirk sowie Möglichkeiten zur Schaffung von Lebens- und Erlebnisräumen

    ​Zahlreiche Besucher machten sich gestern bei schönem Herstwetter beim Aktionstag „Unser Neckar“ in der Neckargemünder Altstadt auf dem Naturparkmarkt ein Bild vom ökologischen und chemischen Zustand der heimischen Gewässer. Experten des Regierungspräsidiums erläuterten anhand von Schautafeln und umfangreichem Informationsmaterial unter anderem die Gewässerqualität, den Zustand der Fischfauna und der Wasserpflanzen als Nährstoffzeiger in Neckar und Elsenz im Bereich Neckargemünd.

    Die ausgelegten Pläne für Gewässerstrukturmaßnahmen in Verbindung mit Erlebnis- und Erholungsräumen für die Bürger am Neckar in Obrigheim und Edingen-Neckarhausen regten zu vielen Fragen und lebhaften Diskussionen an.

    „Rund ein Drittel der Maßnahmen, die nach der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie für den guten ökologischen Zustand an den Gewässern im Regierungsbezirk Karlsruhe erforderlich sind, konnten seit 2009 umgesetzt werden“, so die Bilanz von Dr. Berthold Kappus vom Regierungspräsidium Karlsruhe, Referat Gewässer und Boden, beim gestrigen Aktionstag „Unser Neckar“. „Hierbei handelte es sich vor allem um Maßnahmen zur Herstellung der biologischen Durchwanderbarkeit der Gewässer sowie zur Verbesserung der Gewässerstruktur“, so Dr. Kappus weiter. „Wir überwachen die Gewässer regelmäßig. Die Ergebnisse zeigen uns jedoch eindeutig, dass auf diesem Gebiet noch zusätzliche Anstrengungen notwendig sind. Die noch ausstehenden Maßnahmen zur Gewässerökologie sind oft kompliziert. Im Vorfeld sind viele Fragen zu klären, und die durchzuführenden Verwaltungsverfahren oftmals aufwendig. Ebenso wichtig wie die Schaffung naturnaher Lebensräume ist eine weitere Reduktion der Stoffeinträge aus der Siedlungsentwässerung und der landwirtschaftlichen Nutzung“, ergänzt der Gewässerbiologe.

    Die zur Zielerreichung des guten ökologischen und chemischen Zustands der Oberflächengewässer erforderlichen Maßnahmen sind unter aktiver Beteiligung der Öffentlichkeit in den letzten Jahren für die Region entwickelt, und zuletzt 2015 in die Aktualisierung der Bewirtschaftungspläne für 2016 – 2021 aufgenommen worden. Das Regierungspräsidium unterstützt die Landratsämter, Stadtkreise und Kommunen bei der Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen. Ziel ist es, die Maßnahmenumsetzung zur Strukturverbesserung am Neckar weiter voranzubringen. Die Schaffung von Lebensräumen für Fische und wirbellose Kleintiere wird dabei häufig mit dem Gewässererleben, beispielsweise durch Zugänge, Sitzgelegenheiten oder Wasserspielplätze für Kinder, kombiniert. Das Referat Gewässer und Boden initiierte dazu bereits Projekte in Ilvesheim und Neckarelz; ein weiteres in Mannheim ist angedacht.

    In einem Schauaquarium konnten Fische, Krebse, sowie am Gewässerboden des Neckars lebende Kleintiere bestaunt werden, was Jugendliche und Kinder besonders interessierte. „Auffallend ist die Zunahme an sogenannten Neozoen in den letzten Jahren. Das sind Tiere, die ursprünglich nicht im Neckar heimisch waren und über den Schiffsbetrieb eingewandert sind“, erklärt Sabine Stein, Umweltingenieurin beim Referat Gewässer und Boden, den interessierten Besuchern. „Die Schwarzmundgrundel ist eines dieser Tiere, die mittlerweile den gesamten schiffbaren Neckar und auch die Untere Elsenz besiedelt haben und zur Verdrängung der heimischen Fauna führen“ ergänzt Dr. Kappus weiter.

    Vor Ort präsent war auch das Ökomobil des Regierungspräsidiums, das den zahlreichen Besuchern aus nah und fern einen spannenden Einblick in und auf die Tierwelt der Neckargemünder Gewässer bot.

    Weitere Informationen zur Europäischen Wasserrahmenrichtlinie gibt es im Beteiligungsportal des Regierungspräsidiums unter

    Umwelt/Wasserrahmenrichtlinie https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Dialog/Seiten/default.aspx


    Informationen zur Landesinitiative „Unser Neckar“ sind zu finden unter

    http://www4.um.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/102614/

  • Abteilung 3
    22.09.2017
    Regierungspräsidium Karlsruhe gibt Ergebnisse für teilnehmende Gemeinden am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ bekannt
    Sechs Gemeinden aus dem Regierungsbezirk Karlsruhe haben sich an dem 26. Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ beteiligt. Die Bezirkskommission bereiste und bewertete nun die Wettbewerbsgemeinden am 12., 14. und 15. September 2017 unter der Leitung von Angelika Appel, Regierungspräsidium Karlsruhe. Bewertet wurden die Bereiche „Entwicklungskonzepte und wirtschaftliche Initiativen“, „soziale und kulturelle Aktivitäten“, „Baugestaltung und Siedlungsentwicklung“ und „Grüngestaltung und das Dorf in der Landschaft“. Nach eingehender Prüfung gab die Kommission nun folgende Entscheidung bekannt: Forbach-Langenbrand und Gaggenau-Sulzbach aus dem Landkreis Rastatt, haben sich für den Landesentscheid Baden-Württemberg 2018 qualifiziert. Eutingen-Weitingen im Landkreis Freudenstadt erhält eine Bronzemedaille. Für einen Sonderpreis, der für beispielhaftes bürgerschaftliches Engagement und auszeichnungswürdige Einzelprojekte vergeben wird, nominierte die Jury Helmstadt-Bargen, Bühl-Weitenung und Gaggenau-Selbach. Regierungspräsidentin Nicolette Kressl gratuliert allen Dörfern im Regierungsbezirk Karlsruhe zu diesem herausragenden Ergebnis: „Allein die Teilnahme an dem Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ ist eine Auszeichnung. Die hier lebenden Menschen gestalten aktiv ihr Umfeld und das Zusammenleben im Dorf. Sie stellen sich den aktuellen Herausforderungen im ländlichen Raum und packen diese an“, so Regierungspräsidentin Nicolette Kressl zu den Ergebnissen aus ihrem Regierungsbezirk. Beeindruckend ist insbesondere das Engagement der Bürgerinnen und Bürger sowie ihr Wille, die Orte in ihrer Eigenart und Schönheit zu erhalten und die Dorfgemeinschaft für die Zukunft weiterzuentwickeln. „Ich würde mich sehr freuen, wenn die teilnehmenden Dörfer auch bei dem Landesentscheid Erfolg haben würden“, so die Regierungspräsidentin weiter.

    Mit Gold-, Silber- und Bronzemedaillen sowie Sonderpreisen werden herausragende Leistungen im Dorfleben ausgezeichnet. Die Medaillen und Preise werden im Herbst 2018 im Rahmen einer großen Abschlussveranstaltung des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR) überreicht, dabei wird auch entschieden, welcher Ort das Land auf Bundesebene beim Bundesentscheid 2019 vertreten wird.

    Hintergrundinformationen zum 26. Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ 

    Der Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ ist der einzige umfassende Wettbewerb, der alle Bereiche der Dorfentwicklung und des Dorflebens betrachtet. Er wird bereits seit 1961 durchgeführt und immer wieder den aktuellen Erfordernissen angepasst. Aktuell befasst er sich mit den heutigen und zukünftigen Herausforderungen des Lebens in Gemeinden und Ortsteilen mit bis zu 3000 Einwohnern.Im Fokus des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ steht die ganzheitliche Entwicklung der ländlichen Gemeinden. Der Wettbewerb bietet den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit über einen längeren Zeitraum Verantwortung in und für ihre Gemeinde zu übernehmen, kreativ zu werden und selbst Hand anzulegen, um die Projekte der Gemeinde zu realisieren. Von großer Bedeutung sind die umfassende Analyse des Dorfes der aktuellen und zukünftigen Situation sowie die daraus zu entwickelnden Ziele und Maßnahmen. Bei der Analyse ist zu betrachten, wie es in zehn und in zwanzig Jahren im Dorf aussehen wird. Mit Blick auf die Zukunft soll ein Leitbild entwickelt werden. Alle teilnehmenden Kommunen haben gezielt ihre Stärken herausgearbeitet und für gefundene Schwachstellen Lösungen gesucht.

    Weiterführende Informationen zum Dorfwettbewerb sind im Internet zu finden unter: www.dorfwettbewerb-bw.de und www.dorfwettbewerb.bund.de

  • Abteilung 5
    22.09.2017
    Regierungspräsidium Karlsruhe setzt Ausgleichskonzept für die L 600 weiter um: Lichter Kiefernwald und Sandrasen im Naturschutzgebiet „Pflege Schönau-Galgenbuckel“ entwickelt
    Presseeinladung
     Zustand der Maßnahmefläche im Naturschutzgebiet „Sandhausener Düne - Pflege Schönau-Galgenbuckel“ nach der Wurzelentnahme (Copyright: Hanspeter Rausch)
    Termin: Mittwoch, 27. September 2017 Zeit: 16.00 – 17.00 Uhr
    Treffpunkt: Siehe Anfahrtskizze: Anfahrt vom Rathaus Sandhausen, Bahnhofstraße 10, 69207 Sandhausen

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Mitte November 2016 wurde mit der Umsetzung von zwei der vier Maßnahmen begonnen, die als Alternative für den nicht erfolgten Rückbau der L 600 zwischen der Bundesrepublik Deutschland, dem Land Baden-Württemberg und der Gemeinde Sandhausen in einem öffentlich-rechtlichen Vertrag festgelegt wurden. Ziel dieser Maßnahmen ist die Entwicklung von lichtem Kiefernwald und Sandrasen bei Sandhausen und Schwetzingen.

    Im Laufe dieses Jahres wurden nun weitere Pflegearbeiten durchgeführt: nach der Entnahme der Baumstämme in den beiden Naturschutzgebieten „Hirschacker und Dossenwald“ und „Sandhausener Düne - Pflege Schönau-Galgenbuckel“ im Winter 2016/2017 wurden im Frühjahr auf der insgesamt circa ein Hektar (das entspricht etwas mehr als einem Fußballfeld) großen Fläche Wurzelstöcke sowie die Waldstreuauflage entfernt. Auf der Fläche der Pflege Schönau-Galgenbuckel wurden im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe weitere Wurzelreste und Bruchholz entfernt und Stockausschläge, Brombeeren und weitere Problempflanzen entfernt. Der Boden der kleineren Fläche im Hirschacker, der vor einigen Jahrzehnten eingebracht wurde, soll entweder abgetragen oder mit Flugsand überdeckt werden. Dies ist in beiden Gebieten die Voraussetzung dafür, dass sich dort auf den sandigen Böden in den kommenden Jahren lichtliebende Wald- und Wiesenarten ansiedeln. Die Entwicklung der Flächen wird aus einem eigens dafür angelegten Projektkonto bezahlt, in das die Straßenbauverwaltung und die Gemeinde Sandhausen einbezahlt haben.

    Langfristig sollen sich die bereits in den beiden Naturschutzgebieten vorkommenden stark gefährdeten Pflanzenarten Sandstrohblume, Silbergras und Ohrlöffel-Leimkraut auf die gut besonnten Sandböden ausbreiten. Die spezialisierten Sandtierarten Dünen-Sandlaufkäfer, Steppenbienchen und Wolfsmilchschwärmer finden später auf den neu gestalteten Flächen geeignete Lebensbedingungen.

    Gerne würden wir mit Ihnen vor Ort die Ergebnisse der Maßnahme im Naturschutzgebiet „Sandhausener Düne - Pflege Schönau-Galgenbuckel“ besichtigen. Zu diesem Pressetermin sind Sie herzlich eingeladen.

    gez. Irene Feilhauer

    Hintergrundinformation 

    Anlass für den geplanten Rückbau der L 600 bei Sandhausen war der Neubau der B 535. Der Planfeststellungsbeschluss für die B 535 vom 13. Juli 1989 wurde 1997 bestandskräftig. Die Straße wurde am 4. Mai 2000 dem Verkehr übergeben, der Bund als Vorhabenträger war damit verpflichtet, den Rückbau der L 600 vorzunehmen. Die Gemeinde Sandhausen hingegen wollte diese Straße erhalten und stattdessen ein alternatives Ausgleichskonzept erarbeiten. Mit Unterstützung des Regierungspräsidiums wurde 2010 eine solche Ausgleichsplanung vorgelegt. Gegen diese wurde jedoch eine von zahlreichen Bürgern unterstützte Petition beim Petitionsausschuss des Landtages eingereicht, zugleich mit einer Petition der Naturschutzverbände, die das Alternativkonzept unterstützten. Auf Vorschlag des NABU wurde nach diesem erneuten Stillstand ein Kompromiss gefunden und ein modifiziertes Ausgleichskonzept erarbeitet, das auch nach Empfehlung des Petitionsausschusses weiterverfolgt werden sollte. Nach langen Verhandlungen konnte im Sommer 2015 ein unter Federführung des Regierungspräsidiums Karlsruhe erarbeiteter öffentlich-rechtlicher Vertrag zwischen den beteiligten Gemeinden, der Straßenbauverwaltung und dem Re-gierungspräsidium abgeschlossen werden, der die Umsetzung dieses letzten Alternativkonzepts regelt. Daraufhin hat der Landtag mit Beschluss vom 18.02.2016 das anhängige Petitionsverfahren abgeschlossen und die Petition für erledigt erklärt. 

    Weitere Informationen finden Sie hier.

    Vor Ort führen Informationstafeln mit einem entsprechenden Quick Response Code (QR Code) direkt auf die Projektseite im Internet.

  • Abteilung 4
    22.09.2017
    A 656 Brückenerneuerung bei Mannheim-Friedrichsfeld - Sperrung Schwabenstraße

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe haben im August 2016 die Neubauten der beiden im Zuge der A 656 zwischen der Anschlussstelle Mannheim-Seckenheim und der Neckarhäuser Straße (K 4139 in Neu-Edingen) liegenden Autobahnbrücken begonnen.

    Die Baumaßnahme an der Autobahnbrücke der A 656 über die Bahn bei Mannheim-Friedrichsfeld geht weiter voran. Wie bereits bei den Ankündigungen der Gesamtmaßnahme im vergangenen Jahr erläutert, wird im Zuge der Arbeiten an der Brücke über den Bahngleisen auch die Autobahnbrücke über die Schwabenstraße erneuert. Dabei wird die bestehende alte Brücke zur Aufrechterhaltung des Verkehrs auf der Autobahn in zwei getrennten Abschnitten zurückgebaut und neu erstellt.

    Abbruch und Neubau der Brücke sind aufgrund der örtlichen Gegebenheiten und aufwändiger Baubehelfe nur unter Vollsperrung der Schwabenstraße möglich. Im Zuge der Vollsperrung wird auch der Fahrbahnbelag der Schwabenstraße im gesperrten Bereich erneuert.

    Die Schwabenstraße muss daher für alle Verkehrsteilnehmer und für die gesamte Bauzeit von der Kreuzung Saarburger Ring bis zur Einmündung zur L 597 (Friedrichsfelder Straße) ab Montag, den 9. Oktober 2017, 9 Uhr für die Dauer von ungefähr einem Jahr voll gesperrt werden.



    Eine Umleitung für den Fahrzeugverkehr ist über die L 597 (Friedrichsfelder Straße) ausgeschildert.

    Für Fußgänger und Radfahrer erfolgt die Umleitung von Seckenheim kommend über die folgenden Straßen: Am Dünenrand – Steinzeugstraße – Langlachweg – Saarburger Ring nach Friedrichsfeld.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

    Weitere Informationen zum Projekt finden sich auf der Projektseite im Beteiligungsportal des Regierungspräsidiums.

    Aktuelle Meldungen zu Straßenbaumaßnahmen finden sich im Internet unter http://www.baustellen-bw.de und http://www.svz-bw.de/ oder als
    HandyApp „VerkehrsInfo BW“ unter http://www.svz-bw.de/app.html.

  • Abteilung 4
    22.09.2017
    A 656 Brückenerneuerung bei Mannheim-Friedrichsfeld - Sperrung der Fahrbahn in Richtung Heidelberg

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe haben im August 2016 die Neubauten der beiden im Zuge der A 656 zwischen der Anschlussstelle Mannheim-Seckenheim und der Neckarhäuser Straße (K 4139 in Neu-Edingen) liegenden Autobahnbrücken begonnen.

    Die Brückenarbeiten an der A 656 zwischen der Anschlussstelle Mannheim-Seckenheim und dem Heidelberger Kreuz schreiten nun weiter voran. Während an der Bahnbrücke derzeit die künftige Fahrbahntafel eingeschalt, mit Stahlbewehrung versehen und betoniert wird, laufen an der Brücke Schwabenstraße die Vorbereitungsarbeiten zum Brückenabbruch.

    Um den Verkehr auf der nördlichen Fahrbahn der Autobahn während der Bauzeit aufrecht zu erhalten ist es notwendig, einen Spundwandverbau im unmittelbaren Fahrbahnbereich in den Untergrund einzubringen. Zwischen den beiden Richtungsfahrbahnen der Autobahn werden 17 Meter lange Stahldielen in den Boden gerammt, die wie eine Mauer das Erdreich der nördlichen Fahrbahn abstützen. Hinter dieser Schutzwand kann dann der Rückbau der Brücke Schwabenstraße ohne weitere Auswirkungen auf die Autobahn erfolgen.

    Aus Sicherheitsgründen muss während der Arbeiten zum Bau des Spundwandverbaus zwischen der Anschlussstelle Mannheim-Seckenheim und dem Autobahnkreuz Heidelberg, von Montag, den 9. Oktober 2017 bis Freitag, den 13. Oktober 2017 sowie von Montag, den 16. Oktober bis Samstag, den 28. Oktober jeweils von 9 bis 17 Uhr, die A 656 in Fahrtrichtung Heidelberg voll gesperrt werden.
    Der Autobahnverkehr der A 656 von Mannheim nach Heidelberg wird örtlich über die B 535 bei Schwetzingen umgeleitet. In Fahrtrichtung von Heidelberg nach Mannheim bleibt die Autobahn ohne Einschränkung nutzbar.

    Die Rammarbeiten für die Spundwände können aus Gründen des Lärmschutzes nur tagsüber durchgeführt werden. Um trotzdem die Bauzeit so gering wie möglich zu halten, werden die Spundwände zeitgleich an mehreren Stellen eingeschlagen. Darüber hinausgehende Maßnahmen zur Beschleunigung wurden untersucht, sind aber aus geometrischen Gründen nicht möglich.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

    Weitere Informationen zum Projekt finden sich auf der Projektseite.

    Aktuelle Meldungen zu Straßenbaumaßnahmen finden sich im Internet unter http://www.baustellen-bw.de und http://www.svz-bw.de/ oder als
    HandyApp „VerkehrsInfo BW“ unter http://www.svz-bw.de/app.html.

  • Abteilung 4
    20.09.2017
    B 32 Fahrbahndeckensanierung in Horb a.N. an der Bahnbrücke

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe wird von Freitag, den 29. September 2017 um 13 Uhr bis Dienstag, den 3. Oktober 2017 im Zuge der Bundesstraße 32 in Horb a. N. die Fahrbahndecke vom Knotenpunkt B 14/B 32/L 398 über die Brücke der Bahn bis zur Einmündung der K 4764 in Richtung Isenburg erneuert. Diese Maßnahme ist Teil der Fahrbahnsanierung an der B 32, die insgesamt vom 24. Juli 2017 bis zum 15. Oktober 2017 terminiert ist.

    Für die Erneuerung der Deckschicht in diesem Bereich muss die B 32 ab dem Knotenpunkt B 14/B 32/L 398 in dem oben genannten Zeitraum voll gesperrt werden. In dieser Zeit ist die Zufahrt zur K 4764 nach Isenburg sowie zum P+R Parkhaus der Deutschen Bahn über die B 32 nicht möglich und erfolgt über die K 4764 über Isenburg.

    Der Verkehr von Horb in Richtung Nordstetten beziehungsweise der Bundesautobahn 81 erfolgt weiterhin über die L 370 über Mühlen, die K 4769 sowie über die K 4785 auf die B 32, entsprechend ist die Umleitung in der Gegenrichtung

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 2
    19.09.2017
    Legislativity! So läuft’s in Brüssel - Die Auszubildenden des Regierungspräsidiums Karlsruhe und der Stadt Karlsruhe sowie Mitglieder der Jungen Europäer – JEF Baden-Württemberg bilden sich für Europa fort

    Einladung an die Medien

    ​Termin: Mittwoch, 27. September 2017
    Zeit: 9.30 – 12.15 Uhr
    Treffpunkt: Regierungspräsidium Karlsruhe, Schlossplatz 4-6,
    76133 Karlsruhe, Karl-Miltner-Saal (005 im Erdgeschoss)
     

    Europa und die Europäische Union sind selbstverständlich geworden, das Reisen, Leben und Arbeiten ist so einfach wie nie zuvor und wir denken nicht mehr darüber nach. Doch wenn dieses 70-jährige Friedensprojekt eine Zukunft haben soll, ist es vor allem wichtig, die Jugend mitzunehmen.

    Für die Arbeitgeber der öffentlichen Verwaltung ist es ein zentrales Anliegen, die Auszubildenden für die Europäische Union und ihre oftmals nicht leicht verständlich erscheinenden Vorgänge zu sensibilisieren und zu motivieren. Denn hinter jeder zukünftigen Tätigkeit am eigenen Schreibtisch kann die Umsetzung einer EU-Vorgabe stehen, und da sind die Einsicht in das Warum und Wieso und das Verständnis für die Stärken des europäischen Horizonts von Vorteil.

    Das Regierungspräsidium und die Stadt Karlsruhe nehmen am 27. September 2017 ihre Auszubildenden gemeinsam in den Blick. Regierungsvizepräsidentin Gabriela Mühlstädt-Grimm und Erster Bürgermeister Wolfram Jäger, laden zur Europa-Fortbildung Legislativity! So läuft’s in Brüssel ein, welche durch die Zusammenarbeit mit dem Kreisverband des überparteilichen Vereins „Europa-Union Deutschland e.V.“ und der Jugendbewegung „Junge Europäer – JEF Baden-Württemberg“ zustande kommt.

    Kern der Veranstaltung ist das großformatige Brettspiel „Legislativity“, bei dem die rund 40 Teilnehmenden sich zur Verbesserung der EU-Verbraucherschutz-Vorschriften selbst auf den Weg durch die Institutionen in Brüssel machen: durch die Europäische Kommission, das Europäische Parlament und den Ministerrat. Mehrheiten müssen gesammelt und unvorhergesehene Hindernisse überwunden werden, die im Spiel, wie auch in der Realität überall lauern. Im Anschluss an diesen lehrreichen wie unterhaltsamen Teil kommen die Teilnehmenden mit Europaexperten des Regierungspräsidiums und der Stadt Karlsruhe, die in Brüssel eigene berufliche Erfahrungen gemacht haben, ins Gespräch. Hier können sie erfahren, wie viel von diesem spielerisch erlebten Europa möglicherweise an einem späteren Arbeitsplatz angetroffen werden kann oder wie es wäre, selbst in Brüssel zu arbeiten.

    Ermöglicht wird die Veranstaltung durch das Europa-Zentrum Baden-Württemberg, die das Spiel entwickelt und den Prototyp produziert hat. Ziel ist es, dieses zukünftig auch Schulen zur Verfügung zu stellen. Moderiert wird die Fortbildung von Florian Setzen, Direktor des Europa-Zentrums, der die Auszubildenden ebenso durch das Spiel führen wird.

    Finanziert wird die Veranstaltung durch Mittel der Europäischen Kommission und des Fördervereins der Europa-Union Deutschland e.V.

    Zu dieser Veranstaltung sind Sie herzlich eingeladen.

    Weitere Informationen zu „Legislativity – Das Spiel zur EU-Gesetzgebung“, sind auf der Internetseite des Europa-Zentrums zu finden:

    http://europa-zentrum.de/institut-akademie/projekte/legislativity-das-spiel-zur-eu-gesetzgebung/

  • Abteilung 2
    19.09.2017
    GEDOK FormART eröffnet: Hochkarätige Ausstellung von Angewandter Kunst und ArtDesign im Regierungspräsidium am Rondellplatz

    ​Dass Angewandte Kunst und bestechendes Design auch in Karlsruhe zahlreiche begeisterte Anhänger haben, zeigte sich ein weiteres Mal bei der Eröffnung der Bundesausstellung und Bundesarbeitstagung der GEDOK, des Verbandes der Gemeinschaften der Künstlerinnen und Kunstfördernden e.V., in dem mit gut 200 Besuchern voll besetzten Meidinger-Saal des Regierungspräsidiums Karlsruhe am Rondellplatz am 15. September 2017.

    Von einer „Auszeichnung für Karlsruhe als Kunst- und Kulturstadt und einer Würdigung der Arbeit der Karlsruher GEDOK-Gruppe“ sprach Regierungspräsidentin Nicolette Kressl bei der Eröffnung. Die Chefin der Karlsruher Mittelbehörde ging dabei auf den künstlerischen Aspekt der Ausstellung ein und bezeichnete die Ausstellung als „Leistungsschau und Schaufenster“ gleichermaßen: „Die rund 70 Arbeiten von 30 Künstlerinnen haben einen überraschend experimentellen Charakter und überzeugen durch die Verknüpfung von Techniken und Bearbeitungen, wie sie in der Bildenden Kunst angewandt werden. Dieser interdisziplinäre Aspekt ist ein Alleinstellungsmerkmal der GEDOK als spartenübergreifender Verband unterschiedlichster künstlerischer Facetten.“

    Gleichzeitig hob die Regierungspräsidentin den gesellschaftlichen Aspekt der Bundes-GEDOK, die vergangenes Jahr ihr 90-jähriges Bestehen feiern konnte, hervor: „Ihre Gründungsmutter Ida Dehmelt schuf gemeinsam mit ihrem Ehemann Richard Anfang des 20. Jahrhunderts in ihrer neu gebauten Villa in Hamburg-Blankenese einen Salon mit dem avantgardistischen Anspruch, ungewöhnlichen und progressiven Menschen aus Kunst und Literatur ein Forum des Austauschs und der Präsentation ihrer Werke zu schaffen. Die Arbeit mit und das Leben für die Kunst war auch schon damals stets eingebettet in den gesellschaftlichen Anspruch, Frauen über Kunst eine gleichberechtigte Teilhabe zu sichern. Es ging darum, ihnen Freiraum für ihre eigene Entwicklung zu sichern und ihnen im Kunstbetrieb Gehör und Geltung zu verschaffen. Dieses Anfang des 20. Jahrhunderts „fast revolutionäre“ Anliegen sei auch heute noch Triebfeder und Ziel der GEDOK. Nicolette Kressl: „Lassen Sie hier nicht nach, denn der Weg ist noch lange nicht zu Ende; vielmehr immer noch anstrengend und mitunter steinig, gleichwohl lohnenswert und notwendig.“

    Die Präsidentin der GEDOK, Prof. Ulrike Rosenbach (Bonn), verwies darauf, dass Frauen in den vergangenen Jahrhunderten zahlreiche wunderbare fantasievolle Kunstwerke geschaffen hätten. Erst in den letzten Jahren hätten Frauen die Anerkennung als Künstlerinnen im Bereich der angewandten Kunst und als Designerinnen erhalten, die bereits seit langem für deren männliche Kollegen selbstverständlich sei. Gerade im Zeitalter der Massenverarbeitung billiger Materialien sei hochwertiges Originaldesign wieder gefragt. Denn es vereine handwerkliche Präzision, künstlerischen Anspruch und die Sehnsucht nach Individualität. Die GEDOK zählt derzeit rund 2.800 Mitglieder in 23 deutschen Städten, die aus dem Verband einen sehr lebendigen und faszinierenden Leuchtturm in der deutschen Kunstszene machen.

    Im Rahmen der Eröffnung wurden auch die GEDOK FormART Elke und Klaus Oschman Preise verliehen. Bereits zum siebten Mal erhielten drei Künstlerinnen der Sparte Angewandte Kunst und ArtDesign diese Auszeichnung. Damit werden Künstlerinnen durch die GEDOK geehrt, die mit ihren Arbeiten herausragende handwerkliche und künstlerische Fähigkeiten bewiesen haben. In diesem Jahr geht die Auszeichnung an Susanne Holzinger (GEDOK München), Iris Merkle (GEDOK Stuttgart) und Ulrike Scriba (GEDOK Karlsruhe/ Köln).

    Dieser bundesweit ausgeschriebene Kunstpreis für Angewandte Kunst und ArtDesign wird alle zwei Jahre von der GEDOK e.V. verliehen. Die Münchener Unternehmerin Elke G. Oschmann stiftete erstmals 2005 den mit insgesamt 10.000 Euro dotierten Preis „GEDOK FormART“ und benannte ihn im Gedenken an ihren verstorbenen Mann „Klaus Oschmann Preis“. Im Januar diesen Jahres verstarb Elke G. Oschmann, aber ihre Töchter Anna Oschmann und Berta Rieder führen diese Stiftung fort und widmen den Preis nun ihren Eltern.

    Hintergrundinformationen:

    Ausstellende Künstlerinnen:
    Jutta Becker, Leonie Böhnel, Waltraud Brügel, Silke Decker, Susanne Elstner & Karin Traxler, Elke Fischer, Ariane Hartmann, Barbara Hattrup, Susanne Högner, Susanne Holzinger, Christiana Jöckel, Michaela Köppl, Annemarie Matzakow, Iris Merkle, Heide Nonnenmacher, Dorothee Pfeifer, Margret Riedl, Nadine Rosani & Monika Vesely, Mara Ruehl, Margret Schopka, Rose Schrade, Ulrike Scriba, Martina Sigmund-Servetti, Ulrike Umlauf – Orrom, Heike Utta, Barbara von Taeuffenbach, Maria Verburg, Nicole Walger.
    Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

    Ausstellungsort: Regierungspräsidium am Rondellplatz, Karl-Friedrich-Str.17, 76133 Karlsruhe

    Ausstellungsdauer: Samstag, 16. September bis Sonntag,15. Oktober 2017

    Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 11 – 18 Uhr. Führung: jeden Sonntag, 11 Uhr. Der Eintritt ist jeweils frei.

    Weitere Informationen

  • Abteilung 5
    15.09.2017
    Regierungspräsidentin Nicolette Kressl präsentiert Abschlussberichte zur Situation der seltenen Fischarten Karausche und Steinbeißer im Regierungsbezirk Karlsruhe
    Gemeinsame Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Karlsruhe und des Landesfischereiverbandes Baden-Württemberg e.V.

     

    ​„Gewässerschutz ist Fischartenschutz“, bekräftigten die Karlsruher Regierungspräsidentin Nicolette Kressl und Fischereiverbandspräsident Arnulf Freiherr von Eyb heute (15. September 2017) in Liedolsheim. Sie zitierten damit aus den wesentlichen Inhalten der druckfrischen Abschlussberichte zur Bestandserfassung der Fischarten Karausche und Steinbeißer im Regierungsbezirk Karlsruhe.

    In keinem der bisher durchgeführten Projekte war eine Fischart so selten zu finden, wie es nun bei der Karausche der Fall war. Mit hohem Aufwand wurde über zwei Jahre eine sehr große Anzahl an potenziell für Karauschen geeigneten Kleingewässern untersucht. Auf knapp 40 Seiten dokumentiert Diplom-Biologe Ralf Haberbosch das Ergebnis seiner mehrjährigen Untersuchung an 77 Gewässern entlang des Rheins von Baden-Baden im Süden bis zur Landesgrenze bei Mannheim im Norden.

    Nur in drei Gewässern konnte diese Art noch festgestellt werden. Durch die Ergebnisse dieser Studie wurde die Karausche nach der Roten Liste Baden-Württembergs für das Rheinsystem um eine Stufe angehoben und sie gilt nun als „vom Aussterben bedroht“.

    Im Rahmen der fischereilichen Hege werden aus Spendergewässern geeignete Gewässer mit Karauschen besetzt. Damit soll die Art im Regierungsbezirk Karlsruhe künftig langfristig gesichert werden. Mit dem Karauschenprojekt leistet die Fischerei einen wichtigen Beitrag zum aktiven Fischartenschutz.

    Die Diplom-Biologen Michael Pfeiffer und Benjamin Schmieder, Gobio – Büro für limnologische Gutachten, haben im Auftrag des LFVBW in den Gewässer entlang des Rheins nach der Fischart Steinbeißer gesucht, ebenfalls eine stark gefährdete Fischart. Und sind fündig geworden. Erfreulicherweise konnte die weite Verbreitung des Steinbeißers und sein überwiegend häufiges Vorkommen in vielen Gewässern bestätigt werden.

    „Das Monitoringergebnis zur Fischart Steinbeißer ist ein ermutigendes Beispiel dafür, dass sich eine vormals sehr stark gefährdete und selten vorkommende Art auch wieder aus eigener Kraft erholen kann, wenn der Lebensraum wieder hergestellt wird – Artenschutz lohnt sich“, wie Regierungspräsidentin Nicolette Kressl betonte.

    Auf Grundlage aller Ergebnisse werden in beiden Studien verschiedene Möglichkeiten zum Schutz und zur Förderung der Fischbestände formuliert. Als wichtigste Schutzmaßnahmen werden Umstrukturierungen und der Erhalt vorhandener Lebensräume vorgeschlagen.

    Dadurch kann das bisher ungenutzte Besiedlungspotential in der Rheinebene weiter ausgeschöpft werden und so ein wichtiger Beitrag zur Stärkung der Bestandssituation dieser seltenen und außergewöhnlichen Fischarten in Baden-Württemberg geleistet werden.

    Fischereiverbandspräsident Arnulf von Eyb hob zudem die schon seit vielen Jahren praktizierte gute Zusammenarbeit mit dem Regierungspräsidium Karlsruhe hervor, die sich auch jetzt wieder bei den gemeinsamen Karauschen- und Steinbeißerprojekten ausgezeichnet bewährt hat.

    Initiiert und beauftragt wurden die Projektstudien vom Landesfischereiverband Baden-Württemberg e.V.. Die fachliche Begleitung erfolgte durch die Fischereibehörde im Regierungspräsidium Karlsruhe.

    Die Broschüren zu den Fischarten Karausche und Steinbeißer werden ab Montag, 18. September 2107, auf der Homepage des Landesfischereiverbandes Baden-Württemberg
    http://www.lfvbw.de zum Download bereitgestellt.

  • Abteilung 4
    15.09.2017
    A 6: Erneuerung der Fahrbahndecke zwischen der Rheinbrücke Frankenthal und der Landesgrenze Hessen - Verkehrsumlegung von der südlichen auf die nördliche Fahrbahn

    ​Das Regierungspräsidium Karlsruhe führt auf der BAB 6 im Bereich zwischen den Landesgrenzen Hessen / Baden-Württemberg und Baden-Württemberg / Rheinland-Pfalz (Rheinbrücke) im Zeitraum von April 2017 bis Ende 2020 um-fangreiche Sanierungsarbeiten durch (wir berichteten).

    Auf der Rheinbrücke ist die Sanierung der nördlichen Fahrbahn einschließlich des Austausches der Übergangskonstruktionen fertiggestellt, so dass ab Mon-tag den 18.09.2017 mit den Arbeiten an der südlichen Fahrbahn (Bauabschnitt 2) begonnen werden kann. Am 16./17.09.2017 wird daher die bestehende Baustellenverkehrsführung von der südlichen Fahrbahn auf die nördliche Fahrbahn umgelegt. Für den Verkehrsteilnehmer bedeutet dies, dass er nun über die neue Fahrbahn der sanierten Brücke geleitet wird. Da die Brücke nur im Bestand saniert wurde, sind die Fahrbahnbreiten unverändert, so dass weiterhin nur eine Fahrspur je Fahrtrichtung zur Verfügung steht.

    Der Ablauf der Arbeiten im zweiten Bauabschnitt entspricht dem des nördlichen Abschnittes: Zunächst muss auf der gesperrten südlichen Fahrbahn eine Untersuchung auf verschüttete Kampfmittel durchgeführt werden. Das Regierungspräsidium hofft, dass sich wie schon bei der Untersuchung der nördlichen Fahrbahn keine Kampfmittel im Baufeld befinden. Nach der Freigabe durch den Kampfmittelräumdienst wird unmittelbar mit dem Rückbau der Fahrbahn aus Asphalt und Beton begonnen. Da der Fahrbahndamm abrutschgefährdet ist, muss vor der Herstellung der neuen Asphaltfahrbahn wie schon auf der nördlichen Seite eine Befestigung der Dammschulter durch einen sogenannten Erdbetonrandbalken erfolgen.

    Zeitgleich zu den oben genannten Arbeiten werden die defekten Fahrbahnübergangskonstruktionen auf der Rheinbrücke ausgebaut und durch neue ersetzt. Zudem werden die Brückenbeläge und Betonoberflächen in mehreren Arbeitsschritten erneuert.

    Die Umlegung des Verkehrs erfolgt wegen einer deutlichen Verzögerung bei der Fertigung und Lieferung der neuen Übergangskonstruktionen mit einer dreiwöchigen Verspätung. Da die Übergangskonstruktionen für die südliche Brückenseite zeitgleich bereits im April bestellt wurden, wird davon ausgegangen, dass die weiteren Lieferungen pünktlich erfolgen. Die übrigen im Sanierungsverfahren erforderlichen Arbeiten wurden gemeinsam mit der Baufirma so optimiert, dass ohne Veränderung des Gesamtsanierungsumfangs der geplante Fertigstellungstermin Ende Dezember 2017 weiterhin eingehalten werden kann.
     
    Da die Arbeiten am Geh- und Radweg vollständig im ersten Bauabschnitt  durchgeführt wurden, ist dort keine weitere Sperrung erforderlich.

    Für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

    Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie im Internet im Beteiligungspor-tal des Regierungspräsidium Karlsruhe unter:

    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt4/Ref471/Seiten/A6_Mannheim_Sandhofen.aspx

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    14.09.2017
    B 462: Belagssanierung bei Baiersbronn-Röt - Verlängerung der Vollsperrung

    ​Die Sperrung der Bundesstraße 462 von Baiersbronn-Röt bis zur Einmündung der L 350 bei Schönegründ muss bis zum 20. Oktober 2017 verlängert werden.

    In diesem Streckenabschnitt mussten beziehungsweise müssen noch unvorhersehbare zusätzliche umfangreiche Arbeiten durchgeführt werden. Unter anderem war es erforderlich, die unter der Fahrbahn liegende alte Pflasterstraße zu entfernen und den darunterliegenden nicht ausreichend tragfähigen Boden auszutauschen. Dies war trotz der im Vorfeld durchgeführten Voruntersuchungen nicht erkennbar. Außerdem wurde bei den Arbeiten an einem Gewässerdurchlass festgestellt, dass dieser mit einer Betonplatte verstärkt werden musste. Für die Herstellung des Gehweges sind zusätzliche Leitungsverlegungen von Telekommunikationsunternehmen notwendig geworden.

    Diese Arbeiten können nur unter Vollsperrung der B 462 ausgeführt werden. Hierzu wird die vorhandene Vollsperrung zwischen dem Abzweig der Gemeindestraße Schönegründer Straße und dem Abzweig der L 350 bei Schönegründ bis voraussichtlich Freitag, den 20. Oktober 2017, verlängert.
    Der Verkehr wird in diesem Zeitraum weiterhin von Klosterreichenbach über die L 409, die B 294 und die L 350 Richtung Huzenbach umgeleitet. Die Umleitung des Gegenverkehrs erfolgt über den gleichen Streckenzug.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    14.09.2017
    L83a: Erneuerung der Fahrbahndecke zwischen Ottersweier und Neusatz - Arbeiten werden fortgesetzt

    Am Montag, 18. September 2017, werden die Arbeiten an der L83a zur Erneuerung der Fahrbahn zwischen Ottersweier und Neusatz wieder aufgenommen.

    Nachdem vor den Sommerferien bereits zwei Bauabschnitte fertiggestellt wurden, starten jetzt die Arbeiten im dritten Bauabschnitt, der in Höhe der Burg-Windeckstraße beginnt und am Ortseingang Neusatz endet. Zunächst werden Querungen der bergseitigen Straßenentwässerungen erneuert sowie die Fahrbahndecke abgefräst. Anschließend wird der Asphalt eingebaut. Die Arbeiten in diesem dritten Bauabschnitt dauern voraussichtlich bis zum 26. September 2017.

    Ab dem 27. September 2017 werden dann in den letzten beiden Bauabschnitten vom Ortseingang Neusatz bis auf Höhe des Friedhofs und vom Friedhof bis zum Gasthaus Löwen für die Stadt Bühl Randsteine und dahinterliegende Gehwegflächen erneuert. Zudem werden eine alte Entwässerungsleitung ausgebaut und die Fahrbahndecke erneuert. Für diese beiden letzten Bauabschnitte sind weitere drei Wochen veranschlagt. Die gesamte Maßnahme wird bei guten Witterungsbedingungen voraussichtlich bis Mitte Oktober 2017 abgeschlossen werden können.

    Die Arbeiten können aufgrund der geringen Fahrbahnbreite nur unter Vollsperrung durchgeführt werden. Deshalb ist für die Anlieger der L83a im jeweiligen Bauabschnitt und im genannten Zeitraum die Zufahrt mit Kraftfahrzeugen nicht oder nur erschwert möglich. Sie werden daher gebeten, Fahrzeuge außerhalb des jeweils abgesperrten Bauabschnitts zu parken. Für die Müllabfuhr wird ein Sammelort eingerichtet.

    Die überörtliche Umleitung über Bühl und Bühlertal nach Neusatz ist ausgeschildert. Eine innerörtliche Umleitung erfolgt nicht. Da die momentane Vollsperrung der L83 in Bühlertal erst oberhalb der Einmündung der L83a beginnt, ist die Zufahrt über Bühlertal/Neusatzeck gewährleistet.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer und Anwohner für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 2
    12.09.2017
    Hanna-Nagel-Preis 2018

    ​Der Hanna-Nagel-Preis, gestiftet 1998 von den seinerzeitigen fünf Karlsruher Präsidentinnen, wird aus Anlass seines 20-jährigen Bestehens bereits im Frühjahr 2018 erneut an eine Bildende Künstlerin aus dem Regierungsbezirk Karlsruhe vergeben werden.

    Heute zählen zu den Stifterinnen: Margareta Barth, Präsidentin der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg a.D., Polizeipräsidentin a.D. Hildegard Gerecke, Gerlinde Hämmerle, Regierungspräsidentin a.D., Heike Haseloff-Grupp, Präsidentin des Landessozialgerichts Baden-Württemberg a.D., Andrea Heck, Präsidentin der Oberfinanzdirektion Karlsruhe, Nicolette Kressl, Regierungspräsidentin, Bettina Limperg, Präsidentin des Bundesgerichtshofes.

    Der renommierte Preis -der sich ausschließlich an Künstlerinnen über 40 Jahre richtet - erinnert zum einen an das künstlerische Werk Hanna Nagels, einer bedeutenden Vertreterin der „Neuen Sachlichkeit“, zum anderen versteht er sich als Instrument der Künstlerinnenförderung im Regierungsbezirk Karlsruhe. Auslobende sind die Karlsruher Präsidentinnen, die Stadt Karlsruhe sowie das Regierungspräsidium Karlsruhe.

    Die Preisträgerin wird von einer Fachjury ermittelt, die Verleihung des Hanna-Nagel-Preises durch die Präsidentinnen erfolgt in der Städtischen Galerie Karlsruhe im Mai 2018 im Rahmen der Europäischen Kulturtage Karlsruhe.

    Der Preis ist verbunden mit einem Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro, einer Ausstellung in der Städtischen Galerie, einem begleitenden Katalogheft sowie einem Ankauf durch das Regierungspräsidium Karlsruhe. 

    Infos und Ausschreibung: http://www.karlsruhe.de/b1/kultur/hannanagelpreis

    oder telefonisch beim Kulturbüro Karlsruhe unter 0721 133 4005.

  • Abteilung 2
    12.09.2017
    „Wie der Schreiner kann´s keiner“: 30. Ausstellung des Schreinerhandwerks am Rondellplatz eröffnet / Regierungspräsidentin und OB loben Handwerk als „Stütze der Wirtschaft“

    ​Das Handwerk lebt und hat Zukunft – auch dank der frisch gebackenen Meister und Gesellen, die ihre gut 50 Meister- und Gesellenstücke im Herzen von Karlsruhe im Regierungspräsidium Karlsruhe am Rondellplatz noch bis Sonntag, 8. Oktober 2017, präsentieren. Im voll besetzten Meidinger-Saal des Regierungspräsidiums am Rondellplatz eröffneten nun Regierungspräsidentin Nicolette Kressl, der Karlsruher  Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup, Stefan Mogler vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg und der Präsident der Handwerkskammer Karlsruhe, Joachim Wohlfeil, die bereits 30. Ausstellung der Schreiner-Innung Karlsruhe unter dem Motto „Gut in Form“.

    „Wie der Schreiner kann´s keiner – doch die Schreinerin, die bekommt es feiner hin“, erklärte die Karlsruher Regierungspräsidentin Nicolette Kressl schmunzelnd. Mit diesen Worten unterstrich die Chefin der Karlsruher Mittelbehörde die umfangreichen Kenntnisse der Jungmeister, die aus „gutem Holz geschnitzt“ sein müssten: „ Wer erfolgreich sein will, muss Designer, Betriebswirt, Handwerker und Verkaufstalent gleichermaßen sein. Das bedeutet eine ständige Herausforderung und die Bereitschaft zur Weiterqualifizierung.“ Der Karlsruher Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup betonte den hohen Stellenwert des Handwerks für die Stadt Karlsruhe: „Bei aller Bedeutung der neuen Technologien braucht es immer auch Menschen, die sich in einer Werkstatt auskennen und die Pläne in die Wirklichkeit umsetzen können.“ Es gebe, so Mentrup weiter, „super Chancen im Handwerk“. Der Karlsruher OB rief dazu auf, dass Schulabgänger die Ausbildungsplätze im Handwerk stärker bei der Berufswahl in Betracht ziehen sollten. Stefan Mogler sprach für das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg und lobte die Ausstellung als „Schaufenster und Netzwerkplattform“. Dem baden-württembergischen Handwerk gehe es „richtig gut“ und die meisten Betriebe seien voll ausgelastet. Dennoch gebe es Herausforderungen für die Zukunft, denen sich das Handwerk stellen müsse – wie die Fachkräftesicherung und die Digitalisierung. Gemeinsam mit dem Baden-Württembergischen Handwerkstag (BWHT) habe daher das Wirtschaftsministerium das Projekt „Dialog und Perspektive Handwerk 2025“ gestartet. Es beinhaltet unter anderem eine Personal- und eine Strategieoffensive. Beispielsweise würden als Modellprojekt durch das Wirtschaftsministerium landesweit acht Stellen für Personalberater bei den Handwerkskammern gefördert – auch bei der Handwerkskammer Karlsruhe.

    Der Präsident der Handwerkskammer Karlsruhe, Joachim Wohlfeil, rief die frisch gebackenen Meister und Gesellen dazu auf, „ihre Kunden mit maßgeschneiderten Produkten zu begeistern“ und dankte den Schulen, Betrieben und deren Ausbildungsmeistern.

    Innungs-Obermeister Torsten Müller nutzte die Gelegenheit, die Werbetrommel für das Schreinerhandwerk zu rühren: „Was wir hier zeigen, sind wirklich ganz tolle Stücke. Jedes einzelne zeigt: Wohl kaum ein anderer Handwerksberuf ist so vielseitig wie der des Schreiners. Und kaum ein anderes Handwerk eröffnet jenen, die es einmal erlernt haben, so viele Möglichkeiten der persönlichen Entfaltung durch Spezialisierung wie der Beruf des Schreiners.“

    Die sehr facettenreichen Arbeiten geben einen umfassenden und aktuellen Einblick in das Schaffen von Jungmeistern und Junggesellen aus verschiedenen Ausbildungsbetrieben. Damit präsentiert die Schreiner-Innung Karlsruhe ein Jahr vor ihrem 300-jährigen Bestehen, das die Innung 2018 feiern kann, bereits zum 30. Mal ein eindrucksvolles Spektrum ihrer künftigen Leistungsträger im Meister- und Gesellenbereich.

    In einer begleitenden Sonderausstellung sind Werke aus der einzigen französischen Orgelbauerschule im elsässischen Eschau zu bewundern. Umrahmt wurde die Eröffnung daher von einer Orgelspielerin, die zwischen den Ausstellungsstücken ihr  musikalisches Können präsentierte.

    Die Besucher der Ausstellung haben wieder die Möglichkeit, sich als Jury zu betätigen und das ihrer Meinung nach schönste Meister- und Gesellenstück auf einer Karte zu vermerken. Am Ende der Ausstellung werden die Besucherpreise vergeben. Bei dieser Besucherumfrage werden die Preisträger für die beiden ersten Meister- und Gesellenstücke ermittelt, die Preise hierfür werden von den
    Firmen Hirsch & Sohn und Schorn & Groh gestiftet.

    Zu sehen ist die Ausstellung „Schreiner – Gut in Form“ bei freiem Eintritt von Samstag, 9. September 2017 bis Sonntag, 8. Oktober 2017, dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr, am letzten Öffnungstag, dem 8. Oktober 2017, nur bis 16 Uhr im Regierungspräsidium am Rondellplatz, Karl-Friedrich-Straße 17, 76133 Karlsruhe.

    Weitere Informationen

  • Abteilung 3
    11.09.2017
    26. Landeswettbewerb 2017 - 2019 - „ Unser Dorf hat Zukunft “ - Bezirksentscheid 2017 im Regierungsbezirk Karlsruhe

    ​Bereits zum 26. Mal können sich Gemeinden auf Bezirks- und Landesebene nach den Kriterien des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ bewerten lassen. Die Besten können sich 2018 im Landesentscheid Baden-Württemberg messen. 2019 werden die Bundessieger ermittelt. Gold, Silber und Bronzemedallien und Sonderpreise zeichnen herausragende Leistungen im Dorfleben aus.

    Im Fokus des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ steht die ganzheitliche Ent-wicklung der ländlichen Gemeinden. Der Wettbewerb bietet den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit über einen längeren Zeitraum Verantwortung in und für ihre Gemeinde zu übernehmen, kreativ zu werden und selbst Hand anzulegen, um die Projekte der Gemeinde zu realisieren. Im Regierungsbezirk Karlsruhe gehen sechs Gemeinden aus drei Landkreisen im Bezirksentscheid 2017 an den Start.

    Es sind das die Gemeinden und Ortsteile:

    Landkreis Freudenstadt, Gemeinde Eutingen-Weitingen

    Landkreis Rhein-Neckar-Kreis, Gemeinde Helmstadt-Bargen

    Landkreis Rastatt, Gemeinden Bühl-Weitenung, Forbach-Langenbrand, Gaggenau-Selbach und Gaggenau-Sulzbach.


    Die Bereisung und Bewertung der Wettbewerbsgemeinden durch die Bezirkskommission findet am 12., 14. und 15. September 2017 unter der Leitung von Angelika Appel, Regierungspräsidium Karlsruhe, statt.

    In der Bewertungskommission arbeiten Bürgermeister und Ortsvorsteher, Vertreter der LandFrauen Württemberg-Baden, des Landesdenkmalamtes, des Bundes deutscher Landschaftsarchitekten und des Verbandes Garten, Landschafts- und Sportplatzbau Baden-Württemberg unter Leitung des Regierungspräsidiums Karlsruhe zusammen. Die Dörfer werden nach folgenden Kriterien bewertet:
    - Entwicklungskonzept und wirtschaftliche Initiativen

    - Soziale und kulturelle Aktivitäten
    - Baugestaltung und Siedlungsentwicklung
    - Grüngestaltung und das Dorf in der Landschaft

    Abschließend erfolgt eine Querschnittsbewertung.

    Der Wettbewerb ist der einzige umfassende Wettbewerb der alle Bereiche der Dorfentwicklung und des Dorflebens betrachtet. Er wird bereits seit 1961 durchgeführt. Er hat sich gewandelt und befasst sich mit den heutigen und zukünftigen Herausforderungen des Lebens in Gemeinden und Ortsteilen unter 3000 Einwohner.

    Weitergehende Informationen zum Dorfwettbewerb finden Sie unter:

    www.dorfwettbewerb-bw.de und www.dorfwettbewerb.bund.de

    26. Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ im Regierungsbezirk Karlsruhe

    Programm:

    12.09.17, 8:30-10:30 Gaggenau-Selbach
    Veraltungsstelle Selbach am ehemaligen Rathaus, Brunnenstr. 51, Gaggenau-Selbach.

    11:30-13:30 Gaggenau-Sulzbach
    Straußgasse 10, 76571 Gaggenau Sulz-bach (Platz vor Bernstein Schule und Turnhalle)

    15:00-17:00 Forbach-Langenbrand
    Ortsverwaltung Langenbrand, Klingenstr. 12 76596 Forbach

    14.09.17, 9:00-11:00 Helmstadt-Bargen
    Alte Verwaltungsstelle Bargen ehem. Rathaus Hauptstr. 47
    74921 Helmstadt Bargen

    15:00-17:00 Eutingen-Weitingen
    Dorfstr. 3 72184 Eutingen im Gäu

    15.09.17, 8:30-10:30 77815 Bühl-Weitenung
    Rheintalhalle, Wiesenweg 1, 77815 Bühl-Weitenung

    Abschluss: Heimatmuseum, Fremersberg-str. 2

  • Ateilung 1
    08.09.2017
    GEDOK FormART: Preisverleihung und Ausstellungseröffnung am Freitag, 15. September 2017 ab 17 Uhr im Regierungspräsidium Karlsruhe am Rondellplatz

    ​Die GEDOK, der Verband der Gemeinschaften der Künstlerinnen und Kunstfördernden e.V., führt dieses Jahr ihre Bundesarbeitstagung in Karlsruhe durch. Diese alle zwei Jahre stattfindende hochkarätige Veranstaltung wird traditionell mit der Verleihung des GEDOK FormART Elke und Klaus Oschman Preises und einer Bundesausstellung verbunden, die in den Räumen des Regierungspräsidiums Karlsruhe am Rondellplatz in der Karl-Friedrich-Straße 17 durchgeführt und am Freitag, 15. September 2017, ab 17 Uhr eröffnet wird.

    Regierungspräsidentin Nicolette Kressl, die bei der Eröffnung sprechen wird: „Die GEDOK feierte im Vorjahr ihr 90-jähriges Bestehen und genießt somit als ältestes und europaweit größtes Netzwerk für Künstlerinnen aller Kunstgattungen einen hervorragenden Namen. Sie ist damit ein besonderes Highlight im Veranstaltungskalender des Regierungspräsidiums. Gerne unterstützen das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg und das Regierungspräsidium Karlsruhe die Arbeit der GEDOK, indem wir Raum bieten für weit über 70 Arbeiten von insgesamt 30 Ausstellerinnen, die zuvor unter den fachkundigen Blicken einer namhaften Jury aus 70 Bewerberinnen ausgewählt wurden.“ 

    Die GEDOK zählt rund 2.800 Mitglieder in 23 deutschen Städten, die aus dem Verband einen sehr lebendigen und faszinierenden Leuchtturm in der deutschen Kunstszene machen. Regierungspräsidentin Nicolette Kressl weiter: „Ich empfinde es als Auszeichnung für Karlsruhe und die hiesige sehr rührige GEDOK-Regionalgruppe unter der Leitung von Dr. Christa Hartnigk-Kümmel, dass die Bundes-GEDOK Karlsruhe als Veranstaltungsort für die Bundestagung und die bis zum 15. Oktober stattfindende Ausstellung ausgewählt hat.“

    Am Freitag, 15. September 2017 werden zum siebten Mal drei Künstlerinnen der Sparte Angewandte Kunst und ArtDesign mit dem GEDOK FormART Elke und Klaus Oschman Preis ausgezeichnet. Damit werden drei Künstlerinnen durch die GEDOK geehrt, die mit ihren Arbeiten herausragende handwerkliche und künstlerische Fähigkeiten bewiesen haben. In diesem Jahr geht die Auszeichnung an Susanne Holzinger (GEDOK München), Iris Merkle (GEDOK Stuttgart) und Ulrike Scriba (GEDOK Karlsruhe/ Köln).

    Bei der Eröffnung spricht neben der Karlsruher Regierungspräsidentin auch die Präsidentin des GEDOK Bundesverbandes, Prof. Ulrike Rosenbach, Bonn. Die Laudatio auf die Preisträgerinnen hält Barbara Sowa, Bundesfachbeirätin für Angewandte Kunst im Vorstand der GEDOK. In die Ausstellung einführen wird Dr. Christa Hartnigk-Kümmel, die Leiterin der GEDOK-Gruppe Karlsruhe.   

    Der bundesweit ausgeschriebene Kunstpreis für Angewandte Kunst/ArtDesign wird alle zwei Jahre von der GEDOK e.V. verliehen. Die Münchener Unternehmerin Elke G. Oschmann stiftete erstmals 2005 den mit insgesamt 10.000 Euro dotierten Preis „GEDOK FormART“ und benannte ihn im Gedenken an ihren verstorbenen Mann „Klaus Oschmann Preis“. Im Januar dieses Jahres verstarb Elke G. Oschmann, aber ihre Töchter Anna Oschmann und Berta Rieder führen diese Stiftung fort und widmen den Preis nun ihren Eltern.

    In der diesjährigen Ausstellung sind die Exponate der Preisträgerinnen sowie 27 weiterer Künstlerinnen zu sehen, die einen überraschend experimentellen Charakter haben; auch und gerade durch die Verknüpfung von Techniken und Bearbeitungen, wie sie in der Bildenden Kunst angewendet werden. Das Interdisziplinäre ist nicht nur ein Alleinstellungsmerkmal der GEDOK als spartenübergreifender Verband, sondern zeigt sich schon in der Verbindung der kleinsten Einheit, der Gewerke, indem es in dieser Ausstellung zwei Paarungen unterschiedlicher Gewerke zu sehen gibt.

    Hintergrundinformationen / Ausstellende Künstlerinnen:

    Jutta Becker, Leonie Böhnel, Waltraud Brügel, Silke Decker, Susanne Elstner & Karin Traxler, Elke Fischer, Ariane Hartmann, Barbara Hattrup, Susanne Högner, Susanne Holzinger, Christiana Jöckel, Michaela Köppl, Annemarie Matzakow, Iris Merkle, Heide Nonnenmacher, Dorothee Pfeifer, Margret Riedl, Nadine Rosani & Monika Vesely, Mara Ruehl, Margret Schopka, Rose Schrade, Ulrike Scriba, Martina Sigmund-Servetti, Ulrike Umlauf – Orrom, Heike Utta, Barbara von Taeuffenbach, Maria Verburg, Nicole Walger.
    Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

    Ausstellungsort: Regierungspräsidium am Rondellplatz, Karl-Friedrich-Str.17, 76133 Karlsruhe

    Ausstellungsdauer: Samstag, 16. September bis Sonntag,15. Oktober 2017

    Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 11 – 18 Uhr. Führung: jeden Sonntag, 11 Uhr. Der Eintritt ist jeweils frei.

    Weitere Informationen finden Sie im Internet:

    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/PR/Seiten/Veranstaltungen.aspx

  • Abteilung 7
    07.09.2017
    Informationen zu den Schulen im Regierungsbezirk Karlsruhe zum Unterrichtsbeginn
    Schwerpunktthemen: „Digitalisierung“ und „Beschulung von Flüchtlingskindern und -jugendlichen“ - Entwicklung der Schülerzahlen – Unterrichtsversorgung - Verschiedene schulartbezogene Entwicklungen

    An den rund 930 öffentlichen Schulen im Regierungsbezirk Karlsruhe beginnt am Montag, 11. September 2017, für etwa 330.000 Schülerinnen und Schüler und rund 29.000 Lehrerinnen und Lehrer wieder der Schulalltag.

    Regierungspräsidentin Nicolette Kressl und die stellvertretende Leitung der Abteilung Schule und Bildung im Regierungspräsidium Markus Thomas und Katrin Höninger weisen auf die folgenden Schwerpunkte in den Schulen des Regierungsbezirks hin:

    1. Schwerpunktthemen im Schuljahr 2017/18 - Digitalisierung

    Die Digitalisierung prägt und verändert zunehmend das Leben und Arbeiten der Menschen. Schulen als zentrale Orte der Bildung und Erziehung müssen den jungen Menschen die Kenntnisse und Fähigkeiten vermitteln, die es für einen reflektierten und gesicherten Umgang mit digitalen Medien in der Lebens- und Arbeitswelt von heute und morgen bedarf. Auf dem Weg in die digitale Zukunft gilt in Baden-Württemberg für den Schulbereich der eindeutige Grundsatz: Die Technik muss der Pädagogik folgen. Neben methodisch-didaktischer Verankerung ist die Bereitstellung digitaler Bildungsmedien von ebenso großer Bedeutung wie die Qualifizierung der Lehrkräfte.

    Aufbaukurs Informatik an allgemeinbildenden Gymnasien
    Ab dem Schuljahr 2017/2018 wird die Einführung des Aufbaukurses Informatik in der Klassenstufe 7 der allgemein bildenden Gymnasien erfolgen. Für diesen Aufbaukurs Informatik wurde vom Ministerium eine zusätzliche Kontingentstunde bereitgestellt. Um die Pflichtstundenzahl der Schülerinnen und Schüler aber nicht zu erhöhen, haben die Gymnasien ab dem Schuljahr 2017/2018 für alle Schülerinnen und Schüler nur noch vier Poolstunden verpflichtend auszuweisen. Im Gegenzug werden die Poolstunden für fachspezifische Förderungen um eine Stunde von fünf auf sechs erhöht. Der Aufbaukurs Informatik, der in der Regel im Klassenverband stattfindet, wird als maßgebliches Fach versetzungsrelevant sein.

    Tablets an Gymnasien und Beruflichen Schulen

    Gymnasien
    Von 2016/2017 bis 2020/2021 sollen im Schulversuch der Mehrwert des Einsatzes von Tablets im Unterricht in den allgemeinbildenden Gymnasien der Klassenstufen 7 bis 9 untersucht werden.
    Als eine von vier Pilotschulen im Land wurde zum Schuljahr 2016/2017 das Helmholtz-Gymnasium Karlsruhe ausgewählt. Weitere Gymnasien wurden zum Schuljahr 2017/2018 bestimmt. Die Auswahl der Gymnasien erfolgte durch eine zufällige und anonymisierte Ziehung aus dem Pool der in Frage kommenden Bewerber durch das Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Im Schuljahr 2017/2018 starten aus dem Regierungsbezirk Karlsruhe das Gymnasium Hohenbaden in Baden-Baden, das Hohenstaufen-Gymnasium in Eberbach, das Max-Born-Gymnasium in Neckargemünd und das Otto-Hahn-Gymnasium in Nagold. Das Projekt wird über die gesamte Laufzeit hinweg wissenschaftlich begleitet, indem während der Durchführung mehrfach Evaluationen vom Hector-Institut für empirische Bildungsforschung der Universität Tübingen sowie des Leibniz-Instituts für Wissensmedien vorgenommen werden.

    Berufliche Schulen
    Seit dem Schuljahr 2015/16 wird in Baden-Württemberg der Einsatz von Tablets im Unterricht in verschiedenen Schularten der beruflichen Schulen getestet. Im Schuljahr 2015/16 wurde der Schulversuch „Tablets im Unterricht an Beruflichen Schulen – tabletBS“ eingerichtet, in dem der unterrichtliche Einsatz von Tablets an Beruflichen Gymnasien, Berufsoberschulen, Berufskollegs und der dreijährigen Berufsfachschule für Altenpflege erprobt wird.
    Allen an diesem Projekt beteiligten Schulen werden durch die Schulträger und das Land Baden-Württemberg finanzielle Mittel in Höhe von ca. 30.000 € pro Jahr zur Beschaffung der Endgeräte und der Einrichtung der nötigen IT-Infrastruktur zur Verfügung gestellt.
    Seit Beginn des Schuljahrs 2016/17 wird darüber hinaus landesweit der unterrichtliche Tableteinsatz in der Berufsschule im Rahmen des Schulversuchs „Tablet-Einsatz in anerkannten Ausbildungsberufen“ (tabletBS.dual) in den Berufen „Kaufmann/frau für Büromanagement“, „Kraftfahrzeugmechatroniker/in“ und Mechatroniker/in“ erprobt. Im kommenden Schuljahr wird dieses Projekt auf die Berufe „Versicherungskaufmann/frau“, „Industriemechaniker/in“ und „Elektroniker/in für Automatisierungstechnik“ ausgeweitet. Innerhalb dieses Projekts ist es vorgesehen, dass die Tablets für die Schülerinnen und Schüler von den Ausbildungsbetrieben zur Verfügung gestellt werden. Es ist beabsichtigt, im Schuljahr 2018/19 noch weitere Berufe in das Projekt mit aufzunehmen.

    Als weiteres Projekt wurde Mitte des Schuljahres 2016/17 die Erprobung des Tableteinsatzes in der einjährigen Berufsfachschule Pädagogische Erprobung (1BFPE) und in der einjährigen Berufsfachschule Duale Ausbildungsvorbereitung (1BFAVD) eingeführt, in dem an sechs Schulen untersucht werden soll, inwieweit niveaudifferenziertes Lernen digital gestaltet werden kann. Im Rahmen dieses Projekts werden den Schulen vom Land Baden-Württemberg jeweils finanzielle Mittel im Umfang von maximal 36.000 € zur Beschaffung von Endgeräten und zur Einrichtung der nötigen IT-Infrastruktur zur Verfügung gestellt.

    In allen Projekten erhalten die Schulen Unterstützung durch eigens hierfür entwickelte Lehrerfortbildungen und zentral zur Verfügung gestellte Unterrichtsbeispiele. Zusätzlich erhalten die Schulen für die pädagogische und technische Umsetzung für die Dauer des Projekts Anrechnungsstunden zur Entlastung der für das Projekt an der Schule zuständigen Lehrkräfte. Insgesamt nehmen an den aufgeführten Projekten im Regierungsbezirk Karlsruhe 18 berufliche Schulen teil.

    Beschulung von Flüchtlingskindern und -jugendlichen im Regierungsbezirk Karlsruhe

    Schule in der Landeserstaufnahmeeinrichtung
    Seit März 2017 gibt es für Kinder und Jugendliche, die in der Landeserstaufnahmeeinrichtung in Karlsruhe (LEA) untergebracht sind, ein Unterrichtsangebot durch die Schillerschule Karlsruhe, das direkt auf deren Bedürfnisse abgestimmt ist. Die Schülerinnen und Schüler erhalten dort Vormittagsunterricht, der ihren Sprachförderbedarf berücksichtigt, wie dies auch in anderen Vorbereitungsklassen an öffentlichen Schulen der Stadt Karlsruhe umgesetzt wird. Der Unterricht berücksichtigt dabei die aktuelle Lebens- und Lernwirklichkeit der Kinder und Jugendlichen mit ihrer Unterbringung in der LEA und ihren sehr unterschiedlichen schulischen Vorkenntnissen.

    Für das kommende Schuljahr 2017/18 ist eine Fortführung des Schulangebots vorgesehen, bei dem die Schülerinnen und Schüler in zwei bis drei nach Alter und Vorkenntnissen gebildeten Klassen von Lehrkräften der Schillerschule unterrichtet werden. Die Arbeiterwohlfahrt Karlsruhe unterstützt die Arbeit der Schule durch vielseitige ergänzende Angebote. Der Unterricht hilft den Familien dabei, ihren Tagesablauf zu strukturieren und zu festigen. Die Kinder und Jugendlichen werden auf den regelmäßigen Schulbesuch an ihren zukünftigen Wohnorten vorbereitet. Ein besonderes Merkmal dieser Klassen ist der kontinuierliche Zu- und Abgang von Schülerinnen und Schülern, da sie vorübergehend in der LEA Karlsruhe untergebracht sind und ihre Zeit in den Klassen oft nur wenige Wochen währt. Doch auch bei kurzen Aufenthaltszeiten haben die Kinder und Jugendlichen ein Anrecht auf Unterricht, das von etwa einem Drittel der Familien genutzt wird.

    Beschulung von Kindern und Jugendlichen in VKL- und VABO-Klassen
    Im Regierungsbezirk Karlsruhe wurden rund 8.600 Kinder und Jugendliche in mehr als 500 Vorbereitungsklassen (VKL) unterrichtet (Stand 22.07.2017). Der überwiegende Teil dieser Klassen liegt immer noch im Bereich der Primarstufe. Allerdings besuchen vermehrt Schülerinnen und Schüler zwischenzeitlich die VKL-Klassen an Realschulen, Gemeinschaftsschulen und Gymnasien. Ein Teil wechselt in berufliche Schulen.

    Für etwa 2.600 Jugendliche über 16 Jahren gibt es darüber hinaus in gut 160 Klassen des sogenannten Vorqualifizierungsjahres Arbeit/Beruf mit Schwerpunkt Erwerb von Deutschkenntnissen (VABO) Vorqualifizierungsmöglichkeiten für das Arbeits- und Berufsleben. Seit dem 1. August 2017 steht den Lehrkräften ein neues Rahmencurriculum zur Verfügung.

    Beschulung von Flüchtlingen in den Beruflichen Schulen

    Eine große Herausforderung für die beruflichen Schulen im Schuljahr 2017/18 wird die Anschlussbeschulung von VABO-Absolventen in anderen Schularten bzw. deren Eingliederung in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt werden.
    Ein großer Anteil der ehemaligen VABO-Schüler wird in das VAB (Vorqualifizierungsjahr Arbeit / Beruf) übergehen und dort einen dem Hauptschulabschluss gleichwertigen Abschluss anstreben. In diesem Bereich gibt es voraussichtlich einen Klassenzuwachs von ca. 50 Prozent.

    Zum 19. Dezember 2016 trat die Schulversuchsbestimmung für Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund in Kraft, deren Herkunftssprache nicht Deutsch ist und die erst kurze Zeit in Deutschland sind. Ziel der Bestimmung ist es, einen Anschluss in vollzeitschulische Bildungsgänge zu ermöglichen und ihnen so das Spektrum der beruflichen Bildungsabschlüsse zu eröffnen.
    In den Ausbildungsberufen werden in den nächsten Jahren immer mehr Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund anzutreffen sein, deren große Herausforderung die jeweilige Fachsprache sein wird. Mit Hilfe von Sprachförderkursen und einem „sprachsensiblen Fachunterricht“ wird eine Unterstützung für diese Schülerinnen und Schüler ermöglicht.

    2. Veränderungen der Schülerzahlen in den einzelnen Schularten der öffentlichen Schulen

    Insgesamt besuchen etwa 330.000 Schülerinnen und Schüler die allgemeinen und beruflichen öffentlichen Schulen im Regierungsbezirk Karlsruhe. Im Vergleich der unterschiedlichen Schularten erfährt die Gemeinschaftsschule eine starke Schülerzunahme von ca. 34 Prozent gegenüber dem letzten Schuljahr. Die Ursache dafür liegt in der Genehmigung weiterer Gemeinschaftsschulen und im Aufwachsen der in den letzten Jahren neu eingerichteten Gemeinschaftsschulen. Im Gegenzug geht die Nachfrage nach Werkrealschulen kontinuierlich zurück, gegenüber dem letzten Schuljahr erneut um etwa 14,4 Prozent. Tabellarische Darstellung 


    3. Unterrichtsversorgung zum Beginn des Schuljahres 2017/18

    Die Unterrichtsversorgung gestaltet sich je nach Schulart und Region unterschiedlich.

    Veränderte Rahmenbedingungen wie Neustellen zur Umsetzung bildungspolitischer Vorhaben, eine überproportional hohe Pensionierungswelle sowie ansteigende Schülerzahlen insbesondere in der Grundschule führen zu einem hohen Einstellungsbedarf. Diesem steht in diesem Jahr jedoch außer bei den Gymnasien eine geringere Zahl von neuen Lehramtsbewerbern gegenüber. Durch die Umstellung der Lehramtsstudiengänge für die Primarstufe (Grundschulen) und die Sekundarstufe I (Haupt-, Werkreal-, Real- und Gemeinschaftsschulen) und die damit einhergehende Verlängerung der Studienzeit des neuen Grundschullehramtes fehlen vor allem Grundschullehrkräfte.

    Zur Gewährleistung der Unterrichtsversorgung wurden daher bereits sehr frühzeitig die mit dem Kultusministerium vereinbarten Maßnahmen zur Lehrergewinnung kontinuierlich umgesetzt. So wurden schon im Dezember 2016 für Mangelregionen 100 Stellen ausgeschrieben, davon 74 an Grundschulen. Fast 60 Prozent dieser ausgeschriebenen Stellen konnten damit zu einem frühen Zeitpunkt besetzt werden. Ausgesprochen effektiv wirkt sich die bereits während des Schuljahres in vielen Fällen vorgenommene Aufstockung der Teilzeitbeschäftigung aus. Auch die übrigen Maßnahmen wie vor allem die Bindung von VKL-Lehrkräften ohne formale Lehrbefähigung in Bedarfsregionen für den Unterricht in Vorbereitungsklassen sowie die Qualifizierung von Bewerbern des Gymnasiallehramts für Grundschulen tragen zur Entschärfung der angespannten Situation bei.
    Schwierig bleibt die Stellenbesetzung in einigen Regionen, so dass im neuen Schuljahr hier auch strukturelle Maßnahmen sowie Versetzungen und Abordnungen von Lehrkräften erforderlich werden können.

    Krankheitsvertretungen
    Eine Lehrerreserve wurde – soweit möglich – in allen Schularten gebildet. Auch wurde bereits damit begonnen, befristete Verträge abzuschließen. Da hier ebenfalls nicht genug schulartspezifische Bewerberinnen und Bewerber zur Verfügung stehen, werden die Stellenausschreibungen für Lehrkräfte anderer Schularten geöffnet. Pensionäre können verstärkt eingesetzt werden, da die Hinzuverdienstgrenze für Mangelbereiche geöffnet wurde. Für Vertretungszwecke können Teilzeitbeschäftigte ihr Deputat auch unterjährig erhöhen.
    Dennoch kann es regional durch einen Mangel geeigneter Personen dazu kommen, dass Schulen zur Sicherung der Unterrichtsversorgung längerfristig von organisatorischen Maßnahmen wie dem Zusammenlegen von Gruppen u. ä. Gebrauch machen müssen.

    4. Verschiedene schulartbezogene Entwicklungen
    Ganztagsschulen

    Zum Schuljahr 2017/18 konnten insgesamt 14 Ganztagsschulen im Regierungsbezirk Karlsruhe neu genehmigt werden, davon zwei Realschulen sowie zwölf Grundschulen nach § 4a Schulgesetz.

    Realschulen

    Die Realschule vermittelt zukünftig vorrangig eine erweiterte allgemeine, aber auch eine grundlegende Bildung. An der Realschule sind zwei verschiedene Schulabschlüsse, der Hauptschulabschluss am Ende von Klasse 9 und der Realschulabschluss am Ende von Klasse 10 möglich. Um der unterschiedlichen Leistungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler zu entsprechen, bietet die Realschule eine individuelle Förderung in binnendifferenzierenden und in leistungsdifferenzierenden Gruppen und Klassen an. In der Orientierungsstufe, diese umfassen die Klassen 5 und 6, erfolgen alle Leistungsbewertungen auf dem mittleren Niveau. Alle Schülerinnen und Schüler rücken ohne Versetzungsentscheidung von Klasse 5 nach Klasse 6 auf. Ab Klasse 7 bieten die Realschulen Unterricht auf grundlegendem und mittlerem Niveau an. Alle Schülerinnen und Schüler werden entsprechend ihrem individuellen Leistungsniveau gefördert. Die Leistungsbewertungen (schriftlich, mündlich, fachpraktisch) erfolgen in allen Fächer auf demselben Niveau. Ein Wechsel zwischen den Niveaustufen ist in den Klassenstufen 7 und 8 zum Schulhalbjahr und zum Schuljahresende möglich. Zur Umsetzung des Konzeptes stehen allen Realschulen im Schuljahr 2017/18 je Zug 13 Poolstunden zur Verfügung.

    Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren

    Kindern und Jugendlichen mit Anspruch auf ein sonderpädagogisches Bildungsangebot stehen individuelle Bildungsangebote zur Verfügung: am Standort allgemeine Schule im Rahmen von inklusiven Bildungsangeboten oder am Standort Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum unter Berücksichtigung fachlicher, inklusiver, präventiver und regionaler Ansprüche.

    Dazu bedarf es der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren, um sonderpädagogische Leistungen und Angebote in einer Raumschaft bedarfsorientiert abzustimmen und kooperativ anzulegen.
    Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren sind verlässlich und kontinuierlich vernetzt und eine an der Nachfrage und am Bedarf orientierte institutionsbezogene und systematische Zusammenarbeit zwischen den allgemeinen Schulen und den Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren wird gemeinsam gestaltet.
    Eine wesentliche Unterstützungsleistung stellt der sonderpädagogische Dienst dar. Die sonderpädagogischen Dienste der verschiedenen Förderschwerpunkte arbeiten kooperativ und Abläufe sind auf regionaler Ebene in Zusammenarbeit mit den allgemeinen Schulen abgeklärt. Dabei werden auch außerschulische Partner einbezogen.

    Gymnasien: Abitur

    In diesem Schuljahr treten im Regierungsbezirk Karlsruhe voraussichtlich rund 9.300 Schülerinnen und Schüler zur Abiturprüfung an. Die schriftlichen Prüfungen werden nach den Osterferien im Zeitraum 18. April bis 2. Mai 2018 stattfinden. Aufgrund von aktuellen Bestrebungen der Bundesländer, ihre schriftlichen Prüfungen in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch und Französisch terminlich untereinander abzustimmen, finden auch die mündlichen Prüfungen in Baden-Württemberg etwas später statt als in den vergangenen Jahren. Sie werden nach den Pfingstferien im Zeitraum vom 25. Juni bis zum 6. Juli 2018 absolviert.

    Berufliche Schulen

    Duale Ausbildungsvorbereitung unter Einbeziehung der zweijährigen Berufsfachschule (AV dual)
    Die Partner des Ausbildungsbündnisses Baden-Württemberg haben ein Eckpunktepapier zur Reform des Übergangs Schule-Beruf erstellt. Im Regierungsbezirk Karlsruhe wird das Konzept mittlerweile in vier Modellregionen erprobt. Durch intensive Einbindung in Betriebspraktika sollen die Schülerinnen und Schüler von Anfang an die betriebliche Realität kennenlernen, eine bessere Vorstellung von ihren beruflichen Interessen und Möglichkeiten bekommen und Kontakte zu Ausbildungsbetrieben knüpfen können. Diese Praktika sind grundlegende Voraussetzung einer rechtzeitigen Bindung der Schüler an die Betriebe. Die Einbindung eines AV-Begleiters, der sich intensiv um die berufliche Orientierung, die Praktikumsakquise und Betreuung der Schüler im Betrieb kümmert, ist ein essentieller Gelingensfaktor für den optimalen Übergang Schule-Beruf. Ein wichtiges Anliegen der Bündnispartner ist es, mit dem Bildungsgang 'AV dual' auch Schülerinnen und Schüler, die gerne die zweijährige zur Fachschulreife führende Berufsfachschule (2BFS) besuchen würden, anzusprechen, um sie für einen rascheren Eintritt in eine duale Ausbildung zu gewinnen.

    Auch zum kommenden Schuljahr werden wieder Schulen in den vier Modellregionen dieses Konzept zur Reform des Übergangs Schule Beruf erproben.

    Lernfabriken 4.0
    Mit „Industrie 4.0“ wird sich nicht nur die Produktion verändern, sondern auch Arbeitsbedingungen und -prozesse. Die Beschäftigten müssen stärker in die Prozesse eingebunden werden, um zum Bespiel Abläufe zu koordinieren oder die Kommunikation zu steuern. Fachkräfte müssen für die Anforderung von Industrie 4.0 fit gemacht und auf den Wandel in der Arbeitswelt vorbereitet werden. Aufgrund der Komplexität der Abläufe bei Industrie 4.0-Prozessen ist es sinnvoll, sie in möglichst praxisnahen Lernumgebungen aus- und weiterzubilden.

    Die Lernfabrik 4.0 ist ein Labor, das im Aufbau und in der Ausstattung industriellen Automatisierungslösungen gleicht und in dem Grundlagen für anwendungsnahe Prozesse erlernt werden können. Maschinenbau und Elektrotechnik werden dabei durch professionelle Produktionssteuerungssysteme verknüpft. Im kommenden Schuljahr wird an fünf Standorten in Lernfabriken unterrichtet.

    5 Schulartübergreifendes
    Regionale Lehrkräftefortbildung: Schulartübergreifendes Fortbildungsprogramm für alle allgemein bildenden und beruflichen Schulen

    Auch in diesem Schuljahr werden vom Regierungspräsidium Karlsruhe vielfältige Fortbildungen angeboten, die im Schulalltag und bei der Weiterentwicklung von Unterricht und Schule unterstützen können. Das schulartübergreifende Lehrkräftefortbildungsangebot des Regierungspräsidiums Karlsruhe ergänzt die regionalen Fortbildungsangebote der Staatlichen Schulämter sowie die zentralen Fortbildungsmaßnahmen der Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen.

    Die Zusammenführung der Angebote in einem Schuljahresprogramm soll den Schulen ermöglichen, in ihren Kollegien eine gezielte Fortbildungsplanung vorzunehmen. Die Teilnahme an Fortbildungen kann damit vor dem Hintergrund bildungspolitischer Schwerpunktsetzungen, inhaltlich und organisatorisch an die Erfordernisse der Schule angepasst werden. Dieses Fortbildungsprogramm wird durch unterjährige Ausschreibungen ergänzt und erweitert.

    Inklusion

    Für das Schuljahr 2017/18 haben sich die Eltern von 1.721 (2016/17: 1.543) Schülerinnen und Schülern mit einem Anspruch auf ein sonderpädagogisches Bildungsangebot für die Beschulung an einer allgemeinen Schule entschieden. Damit der gemeinsame Unterricht gelingt und allen Kindern, egal ob mit oder ohne Behinderung, gerecht wird, stellt die Landesregierung allein für das kommende Schuljahr dem Regierungspräsidium Karlsruhe 13 zusätzliche Lehrerstellen zur Verfügung. Zusätzlich werden ca. fünf Lehrerdeputate für die Inklusion mit privaten Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren zur Verfügung gestellt.
    Da die Inklusion eine Aufgabe aller Schularten ist und schon an sehr vielen allgemeinen Schulen umgesetzt wird, gibt es von den Staatlichen Schulämtern gesteuerte Konzepte zur qualitativen Weiterentwicklung. Gemeinsam mit den Schulen werden auch regionale und überregionale Fortbildungen angeboten.

    Anlage 1: Ausführliche Darstellung der Entwicklung der Schülerzahlen
    Anlage 2: Neueinstellungen für den Regierungsbezirk Karlsruhe
    Anlage 3: Neu eingerichtete Gemeinschaftsschulen
    Anlage 4: Neu genehmigte Ganztagsschulen

    Zu den Anlagen 1 - 4

  • Abteilung 4
    05.09.2017
    B 3: Erneuerung der Fahrbahndecke zwischen Bühl und Sasbachried

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe wird seit Ende Juli 2017 die Fahrbahndecke der B 3 zwischen Bühl und Sasbachried erneuert. Ab Donnerstag, 7. September 2017, beginnen die Arbeiten im letzten Teilabschnitt im Bereich der Industriestraße, deren Sanierung bis 22. September 2017 abgeschlossen sein soll.

    Ab dem 25. September 2017 beginnen dann die Arbeiten im Kreuzungsbereich Rheinstraße / B 3 (LuK-Kreuzung). Hierzu wird die Rheinstraße aus Richtung Vimbuch ab dem LuK-Parkplatz voll gesperrt. Aus Richtung Bühl kommend wird die Rheinstraße ab der Kreuzung Erlenstraße / Obervogt-Häfelin-Straße voll gesperrt. Die Umleitungen sind jeweils ausgeschildert.

    Während der Bauarbeiten im Kreuzungsbereich erfolgt die Verkehrsführung auf der B 3 mit einer Ampelanlage, so dass die Bundesstraße bei halbseitiger Sperrung in beide Richtungen befahrbar bleibt.

    Parallel beginnen am Montag, den 11. September 2017, die Arbeiten im Bereich zwischen der K 3749 (Bosch-Kreuzung) und L 86a (Ottersweier).

    Betroffen hiervon ist insbesondere das Industriegebiet Süd I der Stadt Bühl. Die B 3 ist in diesem Abschnitt nur in Richtung Süden befahrbar. Das Industriegebiet kann deshalb nur aus Norden, von Bühl kommend, erreicht werden.

    Die Ausfahrt ist lediglich in Richtung Sasbach/Achern möglich. Ein entsprechendes Hinweisschild wurde bereits im Vorfeld aufgestellt. Im Einmündungsbereich der Draisstraße in die B 3 muss der Verkehr zudem zeitweise mit einer Ampelanlage geregelt werden. Die Umleitung des Verkehrs in Richtung Norden erfolgt ab Ottersweier über die L 86a, Maria Linden auf die K 3764 (B 3 alt) in Richtung Bühl.

    Die witterungsbedingten Arbeiten werden voraussichtlich bis zum 13. Oktober 2017 andauern.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer und Anlieger für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 9
    01.09.2017
    Regierungspräsidentin Nicolette Kressl verabschiedet den ehrenamtlichen Ansprechpartner für die Flüchtlingserstaufnahme Dr. Hubert Lang

    ​Vor rund zwei Jahren, am 19. November 2015, übernahm Dr. Hubert Lang die Aufgabe als ehrenamtlicher Ansprechpartner für die Flüchtlingserstaufnahme im Regierungsbezirk Karlsruhe. Mit seiner Arbeit unterstützte er zusammen mit den  Ansprechpartnern aus den drei anderen Regierungspräsidien die im Juli 2015 ebenso erstmals bestellte Ombudsperson für die Flüchtlingserstaufnahme in Baden-Württemberg, Karl-Heinz Wolfsturm. Die Ehrenämter sind von dem seit März 2016 für die Flüchtlingserstaufnahme zuständigen Innenministerium Baden-Württemberg auf zwei Jahre angelegt und sollen auch zukünftig Ehrenamtlichen übertragen werden. Regierungspräsidentin Nicolette Kressl verabschiedete nun in der vergangenen Woche Dr. Hubert Lang und dankte ihm herzlich für seinen Einsatz in den vergangenen Monaten. „Wir sind sehr froh, dass Sie uns in den letzten beiden Jahren so tatkräftig unterstützt haben, dadurch konnten wir auftretende Schwierigkeiten frühzeitig identifizieren und Lösungen dafür finden“, so Kressl.

    Lang blickt auf zwei intensive Jahre zurück, die er nicht missen will, versicherte er Regierungspräsidentin Nicolette Kressl bei seiner Verabschiedung. Bei seiner Tätigkeit kamen dem studierten Philologen und Orientalisten seine Erfahrungen, insbesondere aus dem diplomatischen Dienst, zugute. Bei einem langjährigen Einsatz im Libanon hatte er seine Arabischkenntnisse vertieft, eine Qualifikation von unschätzbarem Wert, wie sich bei seinen Besuchen in den Erstaufnahmeeinrichtungen im Regierungsbezirk Karlsruhe schnell herausstellte. Denn mit seinen Sprach- und Kulturkenntnissen der arabischen Länder kam Dr. Hubert Lang mit Flüchtlingen, insbesondere aus Syrien, rasch ins Gespräch und erfuhr  von ihren dringendsten Sorgen und Nöten in den Einrichtungen. So konnte Lang zusammen mit der im Oktober 2015 eingerichteten Fachabteilung für Flüchtlingsangelegenheiten im Regierungspräsidium Karlsruhe zu den verschiedensten Fragestellungen schnell pragmatische Lösungen herbeiführen. Der Einsatzbereich von Lang war groß, denn zwei Drittel aller Asylsuchenden Baden-Württembergs werden in Erstaufnahmeeinrichtungen im Regierungsbezirk Karlsruhe untergebracht. So wohnten im November 2015 über 25.000 Menschen in 23 Einrichtungen, aktuell sind noch rund 4.000 Menschen in acht Einrichtungen im Regierungsbezirk Karlsruhe untergebracht. Nachhaltig beeindruckt habe ihn die enorme Leidensfähigkeit der Menschen, die ihm begegneten, so Lang. Noch heute würden ihn Menschen, die er in den letzten zwei Jahren in den Erstaufnahmeeinrichtungen kennengelernt hat, anrufen. Auch zukünftig will er sich für Flüchtlinge einsetzen, allerdings in einem etwas begrenzteren Radius an seinem Wohnort in Sasbach im Schwarzwald.​

  • Abteilung 4
    31.08.2017
    BAB 5: Sanierung bei Ettlingen - Regierungspräsidentin Nicolette Kressl erkundigt sich über den Stand der Bauarbeiten

    Einladung an die Medien

    ​Termin: Donnerstag, 7. September 2017
    Zeit: 10.30 Uhr
    Ort: Baubüro an der A 5 bei Malsch; Anfahrt über B 36 und L 608 (siehe Anfahrtsskizze )

     
    Sehr geehrte Damen und Herren,

    die Sanierungsarbeiten an der A 5 bei Ettlingen sind derzeit in vollem Gange.

    Am Donnerstag, 7. September 2017, wird sich Regierungspräsidentin Nicolette Kressl über den aktuellen Stand und den weiteren zeitlichen Ablauf dieser Maßnahme informieren.

    Zu diesem Presse-/Besichtigungstermin sind Sie herzlich eingeladen. Wir würden uns freuen, wenn Sie an dem Termin teilnehmen.

    Der Treffpunkt am Baubüro ist der Anfahrtsskizze zu entnehmen. Von dort aus werden Sie Vertreter des Regierungspräsidiums auf die Baustelle begleiten.

    gez. Uwe Herzel

  • Abteilung 4
    31.08.2017
    B 462: Belagssanierung bei Baiersbronn-Röt - Verlängerung der Vollsperrung

    ​Die Sperrung der Bundesstraße 462 von Baiersbronn-Röt bis zur Einmündung der L 350 bei Schönegründ muss um etwa zehn Tage verlängert werden. Dies ist darauf zurückzuführen, dass auf Wunsch der Gemeinde Baiersbronn und betroffener Anwohner an der Bundesstraße der vorhandene Gehweg ab der Staatsbrücke bis zur Zufahrt des Geflügelhofs Riegraf nach heutigen Standards verbreitert wird.

    Die Verbreiterung des Gehweges erfordert eine Verschiebung des Straßenrandes auf der Kurveninnenseite auf einer Länge von rund 200 Metern. Diese Arbeiten können nur unter Vollsperrung der B 462 ausgeführt werden. Hierzu wird die vorhandene Vollsperrung zwischen dem Abzweig der Gemeindestraße Schönegründer Straße und dem Abzweig der L 350 bei Schönegründ ab Montag,
    11. September, bis etwa Mittwoch, 20. September 2017, verlängert. Der Verkehr wird in diesem Zeitraum weiterhin von Klosterreichenbach über die L 409, die
    B 294 und die L 350 in Richtung Huzenbach umgeleitet. Die Umleitung des Gegenverkehrs erfolgt über den gleichen Streckenzug.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    30.08.2017
    B 35: Erneuerung der Fahrbahndecke bei Graben-Neudorf

    ​Die Erneuerung der Fahrbahndecke bei Graben-Neudorf geht am Samstag den 2. September in die letzte Runde. Vom 2. bis einschließlich 7. September werden im verbleibenden Teil des Knotenpunktes B 35 - B 36 - K 3531 die Asphaltdeck- und die Asphaltbinderschicht erneuert.

    Die K 3531 wird dazu ab dem Kreisverkehr bei der SEW in Richtung Knotenpunkt (KNP) voll gesperrt. Die südliche Rampe der B 36 am KNP wird ebenfalls komplett gesperrt.

    Um extreme Rückstaus an einer provisorischen Ampelanlage wie während der Erneuerung des nördlichen Bereichs des KNP zu vermeiden, wird eine Einbahnregelung eingerichtet. Aus Richtung Bruchsal bzw. von der A 5 kommend muss der Verkehr nach Norden zur Anschlussstelle Bruchsaler Straße umgeleitet werden. Dort kann dann entweder in Richtung Süden über die Anschlussstelle gewendet und wieder auf die B 35-B 36 oder durch Neudorf zur SEW gefahren werden.

    Aus Norden kommend ist eine Einbahnregelung durch das Baufeld eingerichtet, am KNP B 35-B 36-K 3531 kann die K 3531nicht erreicht werden.

    Um die Baumaßnahmen während der Sommerferien abschließen zu können, wird voraussichtlich am Sonntag den 3.September im Baufeld zwischen dem KNP B 35/Mannheimer Straße und der Anschlussstelle Bruchsaler Straße die neue Asphaltdeckschicht eingebaut.

    Bitte achten Sie im Bereich der Baustelle besonders auf ein- und ausfahrende Baustellenfahrzeuge und tragen Sie durch eine angepasste Geschwindigkeit zu mehr Sicherheit bei.

    Bis Ende September finden in einzelnen Tagesbaustellen noch Restarbeiten wie Markierung, Schneiden von Induktionsschleifen an der Lichtsignalanlage und der Einbau der Fahrbahnübergänge an den Brückenbauwerken statt.

    Die Kosten der Baumaßnahme betragen rund 4,5 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 3
    29.08.2017
    Berufsinformationstag für Interessierte an der Berufsausbildung zum Pferdewirt/zur Pferdewirtin in Münsingen

    Einladung an die Medien

    ​Termin: Samstag, 9. September 2017
    Zeit: 10.00 Uhr
    Ort: Berufliche Schule Münsingen
    Bismarckstraße 19, 72525 Münsingen

     
    Sehr geehrte Damen und Herren,

    die Berufe rund um das Pferd haben nach wie vor eine hohe Anziehungskraft - vor allem für junge Mädchen. Was jedoch wirklich hinter dem Berufsbild Pferdewirt/Pferdewirtin steckt und wie die Ausbildungs- und Prüfungswege genau sind, wissen nur wenige.

    Deshalb veranstalten die Berufliche Schule Münsingen, das Haupt- und Landgestüt Marbach, die Bundesvereinigung der Berufsreiter und -fahrer zusammen mit dem landesweit zuständigen Regierungspräsidium Karlsruhe am Samstag,
    9. September 2017, den 11. Berufsinformationstag für Interessierte an der Berufsausbildung zum Pferdewirt.

    Hier erfahren die jungen Menschen und ihre Eltern unter anderem, welche Anforderungen verlangt werden und wie es mit dem Abschluss und dem Inhalt eines Berufsausbildungsvertrags aussieht.

    Am Nachmittag besteht die Möglichkeit, auf Pferden des Haupt- und Landgestüts Marbach unter sachkundigen Ausbildern vorzureiten. (Unkostenbeitrag: 5 Euro,  komplette Reitausrüstung muss mitgebracht werden). Jeder einzelne Reiter erhält danach eine Einzelauswertung. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    Zu diesem Informationstag sind Sie herzlich eingeladen. Um auch alle Interessierten zu erreichen, wären wir Ihnen dankbar, wenn Sie in geeigneter Weise auf diesen Berufsinformationstag hinweisen könnten. Eine Anmeldung ist nicht er-forderlich.

    gez. Uwe Herzel

    Ansprechpartnerin für Rückfragen:

    Sigrid Meng, Regierungspräsidium Karlsruhe, zuständige Stelle für die Berufsausbildung zum Pferdewirt, Tel.: 0721/926-3714 (tägl. 9.00-11.30 Uhr), E-Mail: sigrid.meng@rpk.bwl.de

  • Abteilung 4
    29.08.2017
    B 293: Sanierungsarbeiten an Brückenbauwerken zwischen Flehingen und Sulzfeld - Vollsperrung der Bundesstraße

    ​Nach den Sanierungsarbeiten an zwei Brückenbauwerken zwischen Bauerbach und Zaisenhausen (wir berichteten) finden im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe ab dem 30. August 2017 weitere Sanierungsarbeiten an zwei B 293-Brücken zwischen Flehingen und Sulzfeld statt.

    Im Rahmen der Sanierung muss die B 293 über die Kürnbacher Straße wegen der geringen Fahrbahnbreite ab Mittwoch, 30. August 2017, zwischen 09:00 Uhr und 15:00 Uhr, für den Verkehr voll gesperrt werden. Außerhalb der genannten Zeiten ist die B 293 im Bereich der Brücke bei Flehingen halbseitig gesperrt. Der Verkehr wird während der halbseitigen Sperrung mit Ampelregelung an der Baustelle vorbeigeführt.

    Die B 293-Brücke über den Wirtschaftsweg bei Sulzfeld muss wegen der geringen Fahrbahnbreite unter Vollsperrung saniert werden.

    Die Verkehrsumleitung in Richtung Eppingen erfolgt ab Flehingen über die Kürnbacher Straße K 3507 und die L 593 nach Kürnbach von dort weiter nach Sulzfeld und wieder zurück auf die B 293. In Richtung Bretten führt die Umleitungsstrecke über die L 593 und K 3511 zurück auf die B 293 und anschließend zur
    L 618 nach Zaisenhausen und weiter über die K 3512 nach Flehingen zurück auf die B 293. Die Umleitungsstrecken sind ausgeschildert.

    Die Sanierung der Brücken wird voraussichtlich bis Mitte/Ende Oktober andauern.
    Die Baukosten für die Sanierung der Brücken (einschließlich der Brücken zwischen Bauerbach und Zaisenhausen) belaufen sich auf rund eine Millionen Euro und werden vom Bund getragen.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 5
    29.08.2017
    Besuch der „Mausohr-Wochenstube“ in der katholischen Pfarrkirche St. Martin in Horb-Dießen mit Umweltminister

    ​„Public Viewing“ einmal anders: Bei einer Live-Videoübertragung an der katholischen Pfarrkirche St. Martin in Horb-Dießen konnten Zuschauerinnen und Zuschauer heute (29.08.) einen Einblick in das sonst heimliche Leben der Fledermäuse bekommen. Schon seit vielen Jahren nutzen etwa 600 „Große Mausohren“ den Dachstuhl der Kirche, um über den Sommer ihre Jungen aufzuziehen. Mit einer Spannweite von über 40 Zentimeter zählt das Große Mausohr zu den größten heimischen Fledermausarten. Zu der Veranstaltung eingeladen hatten die Römisch-katholische Kirchengemeinde Dießen-Empfinger Tal und das Regierungspräsidium Karlsruhe.

    Zu den Gästen zählten auch Umwelt- und Naturschutzminister Franz Untersteller und Regierungspräsidentin Nicolette Kressl. Untersteller betonte die große Bedeutung der Kirchen für den Natur- und Artenschutz: „Fast die Hälfte unserer 21 heimischen Fledermausarten gilt inzwischen als stark gefährdet oder vom Aussterben bedroht. Kirchen stellen für viele dieser Arten einen enorm wertvollen Lebensraum dar.“ Untersteller dankte der Kirchengemeinde, die bei vergangenen Sanierungen der Kirche vorbildlich Rücksicht auf das Fledermausvorkommen genommen hatte. „Das ist ein gutes Beispiel dafür, dass sowohl bei der Sanierung von Gebäuden als auch beim Neubau der Natur- und Artenschutz gut zu integrieren ist.“

    Auch private Hauseigentümerinnen und Eigentümer könnten etwas dafür tun, Haus und Garten attraktiver für Fledermäuse zu gestalten, sagte der Naturschutzminister weiter. „Unsere heimischen Fledermausarten sind reine Insektenfresser. Schon ein kleines Stück des eigenen Gartens als insektenfreundliche Wiese zu gestalten, kommt den Fledermäusen zu Gute “.
    Regierungspräsidentin Nicolette Kressl hob die Bedeutung der im Fledermausschutz ehrenamtlich Tätigen hervor: „Bei Wochenstubenvorkommen stark gefährdeter Fledermausarten wollen wir die ehrenamtlichen Quartierbetreuer als erste Ansprechpartner der Kirchengemeinden für den Artenschutz fördern und in 2018 eine Quartierbetreuerschulung anbieten.“ „Ein ganz besonders wichtiger Baustein ist für uns der regelmäßige Austausch mit den Kirchen zum Thema Artenschutz an Kirchen. Wir freuen uns deswegen sehr, dass wir diese Veranstaltung gemeinsam mit der Kirchengemeinde organisieren konnten“, so Kressl zu der heutigen Veranstaltung.

    Hintergrund:
    Die Pfarrkirche St. Martin beherbergt eine der zehn größten Kolonien der Fledermausart „Großes Mausohr“ in Baden-Württemberg. Die Tiere können mehr als 20 Jahre alt werden. In großen Dachstühlen ist die Art von April bis in den Herbst zu finden. Hier, in den sogenannten Wochenstuben, bringen die weiblichen Tiere im Juni oder Juli jeweils nur ein Jungtier zur Welt, das sechs Wochen gesäugt wird. Zur Deckung des hohen Energiebedarfs gehen die Mausohren nachts in einem Umkreis von rund zehn Kilometern auf die Jagd nach Bodeninsekten. Dafür sind sie vor allem auf insektenreiche Laubwälder sowie Streuobstwiesen und anderes Grünland angewiesen. In der nahrungsarmen Zeit halten die Mausohren Winterschlaf in Höhlen, Stollen oder Kellern. Mit hoher Quartiertreue kehren die Mausohr-Weibchen jährlich und über viele Generationen in ihre Geburtswochenstuben zurück. Durch Quartierverluste, Lebensraumzerschneidung und ein zurückgehendes Nahrungsangebot ist das Große Mausohr nach der Roten Liste in Baden-Württemberg stark gefährdet.

    Nicht nur Kirchengebäude bieten Quartiermöglichkeiten für gefährdete Fledermäuse und Vögel. Die Internetseite
    www.artenschutz-am-haus.de
    bietet viele Tipps und Tricks, wie jeder Haus und Garten attraktiver für Zwergfledermaus, Mehlschwalbe und Co gestalten kann.

  • Abteilung 4
    28.08.2017
    B 35 Rheinbrücke Germersheim - Brückensanierungsarbeiten

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe beginnen ab Montag, 4. September 2017, die Sanierungsarbeiten an der Rheinbrücke bei Germersheim. Hierbei werden in zwei Bauphasen die Übergangskonstruktion der Badener Vorlandbrücke sowie Teile der Entwässerungseinrichtung instand gesetzt. Die gesamte Maßnahme wird voraussichtlich bis Samstag, 11. November 2017 andauern. Die Baukosten belaufen sich auf rund 350.000 Euro und werden vom Bund getragen.

    Die Arbeiten beginnen mit dem Aufbau der Verkehrssicherung für die erste Bauphase. Es werden die Beschilderung aufgestellt, die Gelbmarkierung aufgebracht, die transportablen Schutzeinrichtungen aufgestellt und die Mittelstreifenüberfahrten geöffnet. Die Einrichtung der Verkehrsführung erfolgt über sogenannte Arbeitsstellen kürzerer Dauer und wird tagsüber nur in verkehrsarmen Zeiten oder nachts durchgeführt.

    Voraussichtlich ab dem 11. September 2017 ist die Verkehrsführung für die erste Bauphase eingerichtet, das heißt, den Verkehrsteilnehmern steht ein Fahrstreifen je Fahrtrichtung zur Verfügung. In dieser Bauphase ist die Richtungsfahrbahn Germersheim auf einer Länge von rund 1,5 Kilometern gesperrt, ein Fahrstreifen wird auf die Richtungsfahrbahn Graben-Neudorf übergeleitet. In der zweiten Bauphase, welche voraussichtlich ab dem 4. Oktober 2017 beginnt, ist die Richtungsfahrbahn Graben-Neudorf gesperrt, ein Fahrstreifen wird auf die Richtungsfahrbahn Germersheim übergeleitet.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Anlieger und Verkehrsteilnehmer für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    28.08.2017
    B 500 Erneuerung der Überführung der Kinzigstraße in Baden-Baden: Vollsperrung der Kinzigstraße ab Montag, 4.9.2017 bis voraussichtlich Freitag, 03.11.2017

    ​Die Überführung der Kinzigstraße über die B 500 in Baden-Baden wird grundhaft saniert. Hierzu wird der komplette Asphaltbelag mit Abdichtung des rund 60 Meter langen Bauwerks abgetragen und erneuert. Die schadhaften Brückeneinläufe und Fahrbahnübergänge werden ebenso ersetzt. Der schadhafte Beton der bestehenden Kappen wird mittels Höchstdruckwasserstrahlen abgetragen und wieder stärker aufgebaut, um einen regelkonformen Aufbau zu erhalten.

    Im Zuge dessen wird das Geländer entfernt und durch ein ein Meter hohes, seitlich am Bauwerk angebrachtes, neues Geländer ersetzt. Die Gehwegbreite erhöht sich dadurch um rund 35 Zentimeter auf 1,60 Meter. Parallel zu diesen Arbeiten werden an der Brückenunteransicht, an den Widerlagern und am Pfeiler, schadhafte Stellen am Beton und an der Bewehrung instandgesetzt und anschließend mit einer Beschichtung abgedichtet. Des Weiteren erhalten die Widerlager und Pfeiler eine Anti-Graffiti Schicht.

    Die Sanierung des Bauwerks erfolgt unter Vollsperrung der Kinzigstraße in beide Richtungen. Der Verkehr wird über die Schwarzwaldstraße, Sinzheimer Straße, Rheinstraße und Murgstraße umgeleitet. Eine entsprechende Umleitungsbeschilderung wird dazu eingerichtet. Zum Aufbau des Traggerüsts, zur Sanierung der Brückenunteransicht und der Widerlager wird die B 500 in verkehrsarmen Zeiten zwischen 9 und 15 Uhr im Bereich des Bauwerks auf eine Fahrspur verengt.

    Die Baukosten der Maßnahme betragen rund 450.000 Euro und werden vom Bund getragen.
    Die Stadtwerke Baden-Baden informieren über die Buslinien 205, 206 und 207:
    Die Linie 205 fährt über die Gutenbergstraße und Murgstraße Richtung Bahnhof.
    Folgende Haltestellen werden mit bedient: Vogesenstraße und Schwarzwaldstraße

    Auf der Linie 206 fallen die Haltestellen Vogesenstraße und die Schwarzwaldstraße in beide Richtungen aus. Diese werden von der Linie 205 bedient.

    Die Linie 207 fährt in beide Richtungen über Schweigrotherplatz, Wörthstraße, Hochhaus in der Sinzheimerstraße. Es entfallen für die Linie 207 folgende Haltestellen: Hubertusstraße, Bauernfeldstraße sowie Gewerbepark Cité.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen der Verkehrsteilnehmer bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    28.08.2017
    L 555 Fahrbahndeckenerneuerung Waghäusel – Kronau - Vollsperrung vom 15.09.2017 bis 30.09.2017

    ​Ab Freitag, den 15. September 2017, bis Samstag, den 30. September 2017, wird die Fahrbahndecke der Landesstraße 555 zwischen Waghäusel (Kirrlach) und Kronau auf einer Länge von rund 3.100 Meter erneuert. Betroffen ist der Bereich nach dem Kreisverkehr am Ortsausgang von Kirrlach bis vor den Kreisverkehr mit Anschluss zur A 5 Richtung Karlsruhe.

    Auf rund 22.000 Quadratmeter wird die vorhandene Asphaltfahrbahn 20 bis 22 Zentimeter tief abgefräst und mit einer neuen Asphalttrag- und Asphaltbinderschicht erneuert. Abschließend wird eine neue Asphaltdeckschicht eingebaut. Des Weiteren erhalten die vorhandenen provisorisch genutzten Parkflächen eine neue Oberflächenbefestigung.

    Aufgrund der geringen Fahrbahnbreite kann nicht halbseitig mit Ampelverkehrsregelung gebaut werden. Die Landesstraße muss zur Durchführung der Arbeiten voll gesperrt werden. Mit dem Aufstellen der Umleitungsbeschilderung wird ab Montag, den 11. September 2017 begonnen. Die Aktivierung der Vollsperrung erfolgt am Freitag, den 15. September 2017.

    Der Verkehr wird während der Bauzeit über die B 36, B 35, B 35a und die K 3575 umgeleitet.

    Die Kosten der Baumaßnahme betragen rund 1,1 Millionen Euro und werden vom Land getragen.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Anlieger und Verkehrsteilnehmer für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    28.08.2017
    B 294: Sanierung in Höfen a. d. Enz - Vollsperrung der Bundesstraße

    ​Ab Montag, 11. September 2017, werden im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe Sanierungsarbeiten an der B 294 in Höfen a. d. Enz zwischen dem Abzweig L 343 in Richtung Schömberg und der Einmündung Flößerstraße durchgeführt. Hierzu sind abschnittsweise Vollsperrungen der Bundesstraße notwendig.

    Der Verkehr auf der B 294 wird über die gesamte Dauer der Vollsperrung großräumig umgeleitet. Es wird eine getrennte Umleitung für PKW und LKW ausgeschildert. Die PKW-Umleitung verläuft über die L 343 in Richtung Schömberg und die L 346 in Richtung Oberreichenbach. Im Anschluss wird der Umleitungsverkehr über die K 4323 und die B 296 in Richtung Bad Wildbad wieder auf die
    B 294 geführt. Die LKW-Umleitung verläuft über die L 343 in Richtung Schömberg bzw. Bad Liebenzell und im Anschluss über die K 4314 sowie die L 346 in Richtung Oberreichenbach. Von dort wird der LKW-Verkehr über die K 4323 und die B 296 wieder auf die B 294 geführt. Die Umleitungen für die Gegenrichtungen erfolgen analog zu den beschriebenen Umleitungen. Die Vollsperrung dauert voraussichtlich bis Ende Oktober 2017.

    Der Belag der B 294 befindet sich in einem schlechten Zustand. Er weist teilweise eine poröse Oberfläche, Flickstellen sowie Risse und Unebenheiten auf. Aus Gründen der Verkehrssicherheit, des Werterhalts und um ein weiteres Fortschreiten der Schäden im Straßenoberbau zu verhindern, ist die Sanierung dringend notwendig. Im Rahmen der Maßnahme werden auf einer Fläche von circa 3.500 Quadratmetern sämtliche Asphaltschichten sowie die ungebundene Tragschicht erneuert. Die alten Asphaltschichten sowie die ungebundene Tragschicht werden in mehreren Arbeitsgängen entfernt  und anschließend durch einen neuen Fahrbahnaufbau mit lärmminderndem Belag ersetzt. Zudem werden im Sanierungsabschnitt Einbauteile wie Schachtabdeckungen, Schieberkappen, Straßeneinlaufabdeckungen ebenfalls erneuert.

    Um den innerörtlichen Verkehr aufrechtzuerhalten, erfolgt die Maßnahme in zwei Bauabschnitten.

    Die Kosten für die Fahrbahnsanierung betragen rund 800.000 Euro und werden vom Bund getragen.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 2
    28.08.2017
    „Schreiner – Gut in Form“: 30. Ausstellung des Schreinerhandwerks in Folge - Gut 50 Meister- und Gesellenstücke im Regierungspräsidium am Rondellplatz

    ​Sie läuft und läuft und läuft: Mit ihrer in 2017 bereits 30. Auflage ist sie eines der am längsten etablierten Ausstellungsformate des Regierungspräsidiums Karlsruhe und lockt auch in diesem Jahr mit jungen, frischen Ideen aus der Welt des Schreinerhandwerks Freunde des handwerklichen Schaffens in das Zentrum Karlsruhes: Gut 50 Gesellen- und Meisterstücke des Schreinerhandwerks sind in der Ausstellung „Schreiner – Gut in Form“ von Samstag, 9. September 2017 bis Sonntag, 8. Oktober 2017 im Regierungspräsidium am Rondellplatz zu sehen. Sie geben einen aktuellen Einblick in das Schaffen von Jungmeistern und Junggesellen aus verschiedenen Ausbildungsbetrieben. Von einer neutralen Jury werden die jeweils drei besten Gesellen- und Meisterstücke ausgesucht und bei der Ausstellungseröffnung am Freitag. 8. September 2017, Beginn um 14 Uhr, im Meidinger-Saal in der Karl-Friedrich-Straße 17 mit dem Prädikat „Gute Form“ und einem Buchpreis ausgezeichnet.

    In einer begleitenden Sonderausstellung sind Werke aus der einzigen französischen Orgelbauerschule im elsässischen Eschau zu bewundern. Daher wird nach der Eröffnung am Freitag, 8. September, in den Ausstellungsräumen eine Orgelspielerin ihr musikalisches Können präsentieren.

    Damit präsentiert die Schreiner-Innung Karlsruhe ein Jahr vor ihrem 300-jährigen Bestehen, das die Innung 2018 feiern kann, bereits zum 30. Mal ein eindrucksvolles Spektrum ihrer künftigen Leistungsträger im Meister- und Gesellenbereich.

    Wohl kaum ein anderer Handwerksberuf ist so vielseitig wie der des Schreiners. Und kaum ein anderes Handwerk eröffnet jenen, die es einmal erlernt haben, so viele Möglichkeiten der persönlichen Entfaltung durch Spezialisierung wie der Beruf des Schreiners. Ob im Möbel- oder Ladenbau, ob bei der kompletten Ausstattung von Hotels und Gastronomie, ob als Designer oder Messebauer, ob im Fenster- und Türenbau mit Holz und Kunststoff – überall gilt: „Wie der Schreiner kann‘s keiner“. Kein Wunder also, dass der Schreinerberuf zu den immer noch begehrten Handwerks- und Ausbildungsberufen bei den Schulabgängern zählt. Wer es über Lehr- und Gesellenzeit zum Schreinermeister gebracht hat, dem stehen noch viele Wege für eine Weiterbildung offen: zum Beispiel als Betriebswirt des Handwerks oder als Restaurator im Handwerk. Zudem gibt es völlig neue Aufstiegschancen im Bereich der modernen Technologien. Außerdem ist er berechtigt, einen Betrieb zu gründen oder zu übernehmen.

    Regierungspräsidentin Nicolette Kressl eröffnet die Ausstellung am Freitag, 8. September 2017, um 14 Uhr. Anschließend sprechen der Karlsruher Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup sowie unter anderem Stefan Mogler vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg, der Präsident der Handwerkskammer Karlsruhe, Joachim Wohlfeil und der Obermeister der Schreiner-Innung Karlsruhe, Torsten Müller. Anschließend werden die Buchpreise des Regierungspräsidiums Karlsruhe für die „Gute Form“ verliehen. Interessierte sind auch zur Ausstellungseröffnung herzlich willkommen.

    Die Besucher der Ausstellung haben wieder die Möglichkeit, sich als Jury zu betätigen und das ihrer Meinung nach schönste Meister- und Gesellenstück auf einer Karte zu vermerken. Am Ende der Ausstellung werden die Besucherpreise vergeben. Bei dieser Besucherumfrage werden die Preisträger für die beiden ersten Meister- und Gesellenstücke ermittelt, die Preise hierfür werden von den
    Firmen Hirsch & Sohn und Schorn & Groh gestiftet.

    Zu sehen ist die Ausstellung „Schreiner – Gut in Form“ bei freiem Eintritt von Samstag, 9. 9.2017 bis Sonntag, 8.10. 2017, dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr, am 8.10. nur bis 16 Uhr im Regierungspräsidium am Rondellplatz, Karl-Friedrich-Straße 17, 76133 Karlsruhe. Weitere Infos im Internet


  • Abteilung 5
    21.08.2017
    Besuch der „Mausohr-Wochenstube“ in der katholischen Pfarrkirche St. Martin in Horb-Dießen mit Umweltminister Franz Untersteller

    Einladung an die Medien

    ​Termin: Dienstag, 29. August 2017
    Zeit: 17:30 bis circa 20:00 Uhr
    Treffpunkt: 72160 Horb-Dießen, katholische Pfarrkirche St. Martin (Zugang über den Fußweg an der Hochbergstraße/Ecke Haidenhofstraße).


    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Kirchen haben eine besondere Bedeutung für den Schutz gefährdeter Arten: Nischen, Vorsprünge und Dachstühle bieten Quartiermöglichkeiten für viele Tiere, wie beispielsweise einer unserer stark gefährdeten, heimischen Fledermausart, dem „Großen Mausohr“. 

    Seit vielen Jahrzehnten nutzt eine der größten Mausohr-Kolonien des Landes im Sommerhalbjahr die katholische Pfarrkirche St. Martin in Horb-Dießen zur Jungenaufzucht.

    Am Dienstag, den 29. August 2017, treffen sich Vertreter der Kirche, der Naturschutzverbände und der Naturschutzverwaltung sowie der Stadt Horb auf Einladung der Römisch-katholische Kirchengemeinde Dießen-Empfinger Tal und des Regierungspräsidiums Karlsruhe, Referat Naturschutz und Landschaftspflege, zu einem Einblick in die heimliche Welt der Fledermäuse. Mit dem Termin soll der bedeutende Beitrag der Kirchen zum Erhalt der biologischen Vielfalt gewürdigt werden.

    Als Gast dabei sein wird Umwelt- und Naturschutzminister Franz Untersteller, der nach dem Besuch der Wochenstube ab 18.45 Uhr auf dem Kirchplatz die Öffentlichkeit zu einer Videoübertragung aus dem Fledermausquartier im Dachstuhl der Kirche, begrüßen wird.

    Zu dem Besuch der Wochenstube und der anschließenden Videoübertragung auf dem Kirchplatz sind Sie herzlich eingeladen.


    gez. Irene Feilhauer

  • Abteilung 4
    18.08.2017
    B 38 Mannheim: Erneuerung der Fahrbahndecke zwischen Neuostheim und Feudenheim

    Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe werden seit Montag, 31. Juli 2017, Sanierungsarbeiten an der B 38a zwischen Neuostheim und Feudenheim durchgeführt.

    Durch die starken Regenfälle in der zweiten Augustwoche haben sich die Bauarbeiten nun leider verzögert. In der Folge kann deswegen erst am Montagnachmittag, 21.8.2017, mit dem Abbau der Verkehrssicherung begonnen werden. Vorrausichtlich ab Mittwoch, 23.8.2017 gegen 6:00 Uhr, werden die Sperrungen aufgehoben sein.

    Die Verkehrsteilnehmer werden um erhöhte Aufmerksamkeit gebeten. Da mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen ist, wird den ortskundigen Verkehrsteil-nehmern empfohlen, den betroffenen Streckenabschnitt weiträumig zu umfahren.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet Anlieger und Verkehrsteilnehmer für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen um Verständnis. ​

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden Sie im Internet im Baustelleninformationssystem www.baustellen-bw.de und in der neuen APP Verkehrsinfo BW http://www.svz-bw.de/app.html.

  • Abteilung 4
    17.08.2017
    B 462, Erneuerung der Fahrbahndecke zwischen Gernsbach und Hilpertsau: Vollsperrung zur Fertigstellung des ersten Bauabschnitts

    Der erste Bauabschnitt ab dem Knotenpunkt B462/L76b bis auf Höhe der Ochsenbrücke wird in Kürze fertiggestellt sein. Es ist abschließend eine Vollsperrung erforderlich, um die lärmmindernde Asphaltdeckschicht über die gesamte Fahrbahn ohne Nähte und Fugen einbauen zu können. Die Vollsperrung dieses Bauabschnittes erfolgt in der Zeit vom 25. August 2017 um 23 Uhr bis 28. August 2017 um 06 Uhr. Ab diesem Zeitpunkt ist es nicht mehr möglich, die B 462 durch Hilpertsau zu durchfahren.

    Während der Vollsperrung wird es den Verkehrsteilnehmern aus Reichental nicht mehr möglich sein am Knotenpunkt B462/L76b über Hilpertsau nach Gernsbach zu gelangen. Es wird hier eine großräumige Umleitung ausgeschildert, welche über Raumünzach, Sand und Baden-Baden führt. Ebenso wird auch der Verkehr aus Gernsbach, welcher in Richtung Freudenstadt gelangen möchte, über diese Umleitungsstrecke geleitet. Die Umleitungsstrecke beträgt rund 50 Kilometer.

    Um den Verkehr auf der Umleitungsstrecke zu entlasten, wird der Lkw-Verkehr weiterhin großräumig über die Autobahn A 5 zur B 500 umgeleitet.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis. 

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen sind im Internet unter www.vm.baden-wuerttemberg.de; www.bmvi.de Rubrik Baustellen-Infosystem; www.baustellen-bw.de zu finden.

  • Abteilung 4
    17.08.2017
    L 83, Stützwand und Fahrbahndeckenerneuerung Bühlertal: Vollsperrung der L 83 bei Bühlertal in Richtung Sand bis Ende September 2017

    Auf der L83 bei Bühlertal in Richtung Sand wird die bereichsweise abgängige Stützwand ab 150 Meter hinter der Einmündung L 83a erneuert. Trotz intensiver Voruntersuchungen kann die Stützwand nicht wie ursprünglich geplant nur teilweise abgetragen und erneuert werden, da sich nach dem Freilegen der Stützwand zeigte, dass die Bausubstanz deutlich schlechter ist, als dies bei den Vorerkundungen festgestellt wurde. Die bestehende Stützwand muss auf Grund der vorgefundenen Substanz und der daraus resultierenden Instabilität statt auf 50 Meter auf rund 200 Meter komplett abgetragen und anschließend in Betonbauweise neu errichtet werden.

    Dafür müssen rund 80 Zentimeter tiefe Fundamente und wegen der anstehenden Topographie bereichsweise rund zwei Meter hohe Mauerwerksscheiben betoniert werden, welche die anfallenden Lasten abtragen. Die abgebrochene Mauer wird in Stahlbeton wiederhergestellt und mit einem rückverankerten Kopfbalken versehen. Zur Sicherstellung der Entwässerung werden auf rund 150 Meter sieben Brückeneinläufe eingebaut.

    Im Anschluss wird ab September auf rund 1.800 Meter die Fahrbahndecke erneuert.

    Die Sanierung der Stützwand und der Fahrbahn erfolgt unter Vollsperrung der L 83 in beide Richtungen. Der Verkehr wird weiterhin über die L 83a, K 3765 und die B 500 umgeleitet. Die entsprechende Umleitungsbeschilderung bleibt bestehen. Die Gesamtkosten der Maßnahme erhöhen sich deswegen um rund 250.000 Euro auf rund 1,1 Millionen Euro.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen der Verkehrsteilnehmer bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen sind im Internet unter www.vm.baden-wuerttemberg.de; www.bmvi.de Rubrik Baustellen-Infosystem; www.baustellen-bw.de zu finden.

  • Abteilung 4
    17.08.2017
    B 35, Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Helmsheim und Gondelsheim

    Ab Montag, den 21.August, bis voraussichtlich 10. Oktober 2017, werden an der B 35 zwischen Helmsheim und Gondelsheim in mehreren Bauabschnitten circa 20.000 Quadratmeter Fahrbahndecke saniert. In der Ortsdurchfahrt Helmsheim wird zusätzlich rund 5.700 Quadratmeter lärmmindernder Asphalt eingebaut. Während der Bauzeit wird der Verkehr überwiegend unter halbseitiger Sperrung der Fahrbahn auf der B 35 mit Lichtsignalanlage geregelt.

    Vom 21. bis 23. August werden auf der B 35 in Fahrtrichtung Bruchsal ab dem Ortseingang Helmsheim bis zur Einmündung „In der Gottesaue“ circa 1.200 Quadratmeter alte Fahrbahn und Rinnenplatten entfernt und eine neue Asphaltbinderschicht eingebaut. Vom 24. bis 28. August werden in Fahrtrichtung Bruchsal ab Höhe „In der Gottesaue“ bis zum Ortsausgang 1.350 Quadratmeter alte Fahrbahn und Rinnenplatten entfernt, Straßeneinläufe erneuert und Asphaltbinder eingebaut. Die Anwohner der Maulbronner Straße können in dieser Zeit ihre Anwesen nur zu Fuß erreichen. Die Zufahrt zum Bahnhof Helmsheim ist gewährleistet.

    Ab dem 29. August wird ebenfalls in zwei Teilabschnitten die Ortsdurchfahrt Helmsheim in Fahrtrichtung Bretten auf einer Länge von etwa 3.150 Quadratmeter saniert.

    Die Ein- und Ausfahrt aus der Kantstraße auf die B 35 muss für die Bauarbeiten vom 24. August bis 1. September 2017 gesperrt werden. Die Ausfahrt aus der Kurpfalzstraße auf die B 35 ist in dieser Zeit nur in Fahrtrichtung Bretten möglich. Die Fahrt von und nach Helmsheim ist über Mergelgrube und Heidelsheimer Straße möglich. Ebenso voll gesperrt wird die Ein- und Ausfahrt an der Kurpfalzstraße vom 2. bis 8. September 2017.

    Um die Bauzeit zu verkürzen, wird vom 4. bis 23. September 2017 unter halbseitiger Sperrung der B 35 mit Lichtsignalanlage nach der Einmündung Bruchsaler Straße bei Gondelsheim in Richtung Helmsheim parallel ein Vollausbau der B 35 durchgeführt. Auf einer Länge von 400 Meter werden dort die Asphaltdeckschicht, die Asphaltbinderschicht und die Asphalttragschicht erneuert.

    Der Einbau der lärmmindernden Asphaltdeckschicht in der Ortsdurchfahrt Helmsheim muss anschließend aus technischen Gründen auf voller Breite unter Vollsperrung erfolgen. Damit werden Fugen vermieden, die die lärmmindernde Wirkung des Asphalts aufheben würden.

    Um die Bauzeit und die damit verbundenen Belastungen der Verkehrsteilnehmer und der Anwohner in Helmsheim zu reduzieren, wird vom 29.September bis einschließlich 5. Oktober 2017 der Deckschichteinbau auch auf der freien Strecke bis Gondelsheim unter Vollsperrung der B 35 durchgeführt. Die Dauer der Maßnahme kann durch die erweiterte Vollsperrung um fünf Wochen verkürzt werden.

    Voraussichtlich bis zum 10. Oktober finden dann auf der B 35 unter halbseitiger Sperrung Restarbeiten an den Banketten und Schutzplanken statt.

    Die Kosten der Baumaßnahme betragen rund 2,5 Millionen Euro und werden vom Bund getragen. Der Anteil der Lärmsanierung beträgt rund 175.000 Euro.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet im Baustelleninformationssystem www.baustellen-bw.de und in der neuen APP Verkehrsinfo BW http://www.svz-bw.de/app.html. ​

  • Abteilung 4
    16.08.2017
    Einstreifige Verkehrsführung auf der K 3738

    Seit Februar 2017 wird im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe der Neubau der Bundesstraße B3 fortgesetzt. Im derzeitigen Bauabschnitt soll die Lücke zwischen der K 9806 nördlich von Steinbach und der K 3738 südlich von Sinzheim geschlossen werden.

    Der Wirtschaftsweg zwischen der K 3738 und der L80 ist bereits seit dem 30.06.2017 gesperrt, da der Anschlussbereich der neuen B 3 hergestellt wird. Zur Herstellung einer Querungshilfe für Fußgänger und der Verbreiterung der K 3738 im Anschlussbereich wird ab dem 28.08.2017 die Fahrbahn der K 3738 für eine Dauer von rund zwei Wochen auf einen Fahrstreifen eingeengt. Der Verkehr wird während dieser Zeit über eine Baustellenampel geregelt und ist weiterhin in beide Fahrtrichtungen möglich. Nach Abschluss der Arbeiten in diesem Bereich kann wieder wie gewohnt in beide Richtungen gefahren werden.

    Das Regierungspräsidium bittet für die hiermit verbundenen Unannehmlichkeiten um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen sind im Internet unter www.vm.baden-wuerttemberg.de; www.bmvi.de Rubrik Baustellen-Infosystem; www.baustellen-bw.de zu finden.

    Skizze Knotenpunkt B 3- L 84a bei Steinbach (pdf, 153 KB)

  • Abteilung 4
    16.08.2017
    L 613, Fahrbahndeckenerneuerung bei Völkersbach: Bauabschnitt sechs von Völkersbach in Richtung Schöllbronn

    Im Zuge der Fahrbahndeckenerneuerung der L 613 in Völkersbach wird im sechsten und letzten Bauabschnitt nördlich von Völkersbach auch der Kreuzungsbereich der L 613 / K 3551 saniert. Ab Samstag, den 26.08.2017, bis einschließlich Samstag, den 02.09.2017, muss deshalb die L 613 zwischen Schöllbronn und dem Knotenpunkt der L 613 und K 3551 voll gesperrt werden.

    Der Verkehr zwischen Schöllbronn und Völkersbach wird über die K 3553 (Burbacher Straße), K 3554 (Moosalbtalstraße) und die K 3551 (Albtalstraße) und umgekehrt umgeleitet.

    Aus Schöllbronn kommend ist sowohl die Zufahrt zum Waldschwimmbad als auch zum Rimmelsbacher Hof möglich. Ziel der Baumaßnahme ist die Beseitigung der vorhandenen substanziellen Schäden. Hierzu werden die asphaltgebundenen Schichten der Fahrbahn sowie bedarfsweise die ungebundene Tragschicht erneuert.

    Die Kosten der Baumaßnahme betragen rund 680.000 Euro und werden vom Land getragen.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.vm.baden-wuerttemberg.de und www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    16.08.2017
    B3, Fahrbahndeckenerneuerung Bühl: Bußmatten bis Sasbachried

    Seit 31. Juli 2017 wird die Fahrbahndecke an der B 3 erneuert. Der zweite Teilabschnitt auf der Westseite der B 3 ist nun fast fertiggestellt: von Montag, 21.8. bis Mittwoch, 23.8., werden Asphaltarbeiten, am Donnerstag, 24.8., Restarbeiten ausgeführt.

    Damit ist die Westseite der Industriestraße fertiggestellt, so dass am Freitag, 25.8. mit dem Umbau der Verkehrssicherung mit der Ostseite begonnen werden kann. Durch Änderungen im Bauablauf muss der Bauabschnitt 1.4 vorgezogen werden.

    Um die Belange der Anlieger zu berücksichtigen, werden wie vorgesehen, mehrere kleinere Abschnitte gebildet, so dass die anliegenden Betriebe und Geschäfte erreichbar bleiben. Für die Anlieger ergeben sich hierdurch keine Veränderungen. Die Arbeiten beginnen wieder von der Rheinstraße aus in Richtung Bußmatten. Ebenfalls erneuert wird der Bereich ab dem Schlachthof bis Bußmattenkreisel, sowie die östliche Rampe zur L 85 Richtung Bühlertal. Dieser Bauabschnitt wird voraussichtlich bis zum 7.9. fertiggestellt sein.

    Im letzten Bauabschnitt der Industriestraße wird die Fahrbahndecke der noch verbliebenen Bereiche des vorhergehenden Abschnittes erneuert. Die anliegenden Geschäfte sind hier ebenso erreichbar. Sofern keine witterungsbedingten Behinderungen eintreten, wird dieser Bauabschnitt am 25.9.2017 abgeschlossen werden. Die B3 bleibt weiterhin teilgesperrt. Dies bedeutet, dass der Richtung Süden fahrende Verkehr umgeleitet wird. Die Bundesstraße Richtung Norden bleibt weiterhin befahrbar.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.vm.baden-wuerttemberg.de und www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    15.08.2017
    B 500, Erneuerung der Fahrbahndecke auf der stadtauswärts führenden Richtungsfahrbahn zwischen dem Kreisverkehr Cité und der Anschlussstelle der Bundesautobahn 5: Verkehrsfreigabe erfolgt

    Seit dem 19. Juni 2017 wird die Fahrbahndecke der B 500 in Baden-Baden stadtauswärts zwischen dem Kreisverkehr Cité und der Anschlussstelle der Bundesautobahn 5 in zwei Abschnitten erneuert. Anfang dieser Woche konnten die Arbeiten im zweiten Bauabschnitt termingerecht abgeschlossen werden. Die Verkehrsfreigabe für die gesamte Strecke erfolgte heute, am 15.08.2017.

    Zurzeit werden die für die Maßnahme eingerichteten vier Mittelstreifenüberfahrten rückgebaut. Hierbei stehen stadtauswärts beide Fahrstreifen zur Verfügung, wohingegen stadteinwärts abschnittsweise eine Verengung auf nur einen Fahrstreifen erfolgt. Mit der Beendigung der Arbeiten und dem damit verbundenen Abschluss der Sanierungsmaßnahme ist voraussichtlich am Freitag, den 25.08.2017, zu rechnen.

    Die Baukosten betragen rund 2,4 Mio Euro und werden vom Bund getragen.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen sind im Internet unter www.vm.baden-wuerttemberg.de; www.bmvi.de Rubrik Baustellen-Infosystem; www.baustellen-bw.de zu finden.

  • Abteilung 4
    11.08.2017
    B 28, Ausbau der Stuttgarter Straße in Freudenstadt: Weitere Umbauphase am Verkehrsknoten Bacherkreuz

    Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe werden in einer weiteren Umbauphase am Verkehrsknoten Bacherkreuzung in Freudenstadt voraussichtlich ab Dienstag, 15. August 2017, die Fahrbahn sowie die Auffahrt von der B 294 aus Richtung Loßburg ertüchtigt und umgebaut. Die Arbeiten für diesen Bauabschnitt dauern rund zwei Monate.

    Der Anschluss der K 4743 nach Dietersweiler wird ab diesem Zeitpunkt wieder für den Verkehr freigegeben. In einem weiteren Bauabschnitt erfolgt im Spätherbst der Umbau des Verbindungsastes von der Bacherkreuzung in Richtung McDonald‘s.

    Die überörtliche Umleitung des Verkehrs wird ausgeschildert und verläuft von Loßburg kommend über die Anschlussstelle Freudenstadt Industriegebiet. Der Gegenverkehr wird -wie bereits im derzeit noch laufenden Bauabschnitt - über den Kreisverkehr Martinique und die K 4741 in Richtung Wittlensweiler geleitet, so dass die Verkehrsteilnehmer auch die Auffahrt Freudenstadt Industriegebiet nutzen können.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen bittet das Regierungs-präsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.vm.baden-wuerttemberg.de/; www.baustellen-bw.de. ​

  • Abteilung 4
    11.08.2017
    B 35, Fahrbahndeckenerneuerung bei Graben-Neudorf

    Derzeit wird an der B 35 bei Graben-Neudorf in mehreren Bauabschnitten die Fahrbahndecke einschließlich der Knotenpunkte L 560/B 35, Bruchsaler Straße/B 35 und K 3531/B 35/B 36 saniert. Während der Bauzeit wird der aus Süden kommende Verkehr unter halbseitiger Sperrung der Fahrbahn auf der B 35 nach Norden geführt. Für den Verkehr aus Norden kommend wird eine an die Bauabschnitte angepasste Umleitung durch Graben-Neudorf erforderlich (wir berichteten).

    Witterungsbedingt kommt es aktuell zu Verzögerungen auf der B 35 bei Graben-Neudorf. Die laufende Bauphase 4 mit Umleitung durch Graben-Neudorf verlängert sich voraussichtlich bis zum 13. August.

    Vom 14. August bis zum 15. August folgen die Arbeiten in der Bauphase 6. Hier werden Markierungs- und Bankettbauarbeiten durchgeführt sowie die die transportable Schutzwand versetzt. Der aus Germersheim kommende Verkehr wird bereits ab der Anschlussstelle Huttenheim über die Huttenheimer Landstraße nach Neudorf geführt. Der aus Wiesental in Richtung Süden fahrende Verkehr wird über die Mannheimer Straße geleitet. Die Umleitung durch Neudorf bleibt wie in den letzten Wochen auf der Mannheimer Straße, der Heidelberger Straße und der Ernst-Blickle-Straße. Die Anschlussstelle Bruchsaler Straße bleibt gesperrt.

    Ab dem 16. August wird dann die Fahrbahndecke zwischen der Anschlussstelle Bruchsaler Straße und dem Knotenpunkt B 35/L 560 (ehemalige B 36) saniert.

    Über Änderungen der Umleitungsführung informiert das Regierungspräsidium Karlsruhe zu gegebener Zeit gesondert.

    Im Bereich der Baustelle ist besonders auf ein- und ausfahrende Baustellenfahrzeuge und auf eine angepasste Geschwindigkeit zu achten

    Um zusätzliche Verkehrsbelastungen durch den Fernreiseverkehr in der Ortsdurchfahrt von Graben-Neudorf zu vermeiden, wird für die Dauer der gesamten Baumaßnahme die Bedarfsumleitung U 12 der A 5 von der AS Kronau nach Osten auf die K 3575 und die B 35a verlegt.

    Um die Bauzeit und die damit verbundenen Belastungen der Verkehrsteilnehmer und der Anwohner in Graben-Neudorf zu reduzieren, wird zudem auch an Sonn- und Feiertagen gebaut.

    Die Kosten der Baumaßnahme betragen rund 4,5 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de und über die neue App VerkehrsInfo BW. ​

  • Abteilung 1
    11.08.2017
    Regierungspräsidium Karlsruhe bestätigt Gültigkeit der Oberbürgermeisterwahl Bruchsal

    Die Oberbürgermeisterwahl der Stadt Bruchsal vom 9. Juli 2017 ist gültig.

    Dies ist das Ergebnis der amtlichen Wahlprüfung der Kommunalaufsichtsbehörde. Innerhalb der gesetzlichen Einspruchsfrist waren keine Einsprüche gegen die Wahl eingegangen. Die rechtliche Prüfung der Wahl hat zu keinen wesentlichen Beanstandungen durch das Regierungspräsidium geführt.

    Der Verpflichtung der für eine weitere Amtszeit gewählten Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick steht damit nichts mehr im Wege. Sie hatte 77,81 Prozent der gültigen Wählerstimmen erhalten. Ihre zweite Amtszeit beginnt am 1. Oktober 2017. ​

  • Abteilung 4
    11.08.2017
    L 602, Neubau zwischen Rußheim und Huttenheim
    Regierungspräsidentin Nicolette Kressl: Verkehrssicherheit und Straßeninfrastruktur werden verbessert

    „Der Neubau der Landesstraße zwischen Rußheim und Huttenheim wird nicht nur die Verkehrssicherheit deutlich erhöhen, er trägt durch seine kürzere Anbindung an das übergeordnete Straßennetz auch zu einer wesentlichen Verbesserung der straßenbaulichen Infrastruktur bei. Zudem wird durch die kürzere Strecke der Schadstoffausstoß verringert.“ Das sagte Regierungspräsidentin Nicolette Kressl heute (Freitag, 11. August 2017) in Dettenheim zum Start des Neubaus der L 602.

    Die Maßnahme sieht den Neubau der L 602 auf einer Länge von 2,345 Kilometern mit einer Fahrbahnbreite von 6,50 Metern vor. Die bestehende L 602 wird auf rund 1,2 Kilometern Länge in voller Breite zurückgebaut. Auf einer Länge von 360 Metern wird sie zu einem drei Meter breiten Wirtschaftsweg und auf einer Länge von 400 Meter zu einem Wirtschaftsweg mit einer Breite von 4,5 Metern zurückgebaut. Über diese Wirtschaftswege wird die Anbindung des Kieswerks Pfander, des insbesondere im Sommer als Freizeitgelände genutzten Baggersees Pfander sowie des Aussiedlerhofs Storchenhof an das klassifizierte Straßennetz weiter sichergestellt sein. Ferner umfasst die Maßnahme den Bau von zwei neuen Brückenbauwerken mit einer lichten Weite von jeweils 14 Metern über den Pfinzkanal und den Landgraben sowie den Bau eines Biotopgrabendurchlasses, der insbesondere Kleintieren dienen wird. Der Neubau beginnt am östlichen Ortsrand von Dettenheim / Ortsteil Rußheim und endet am planfreien Knotenpunkt der B 35 / L 602 am westlichen Ortsrand von Philippsburg / Ortsteil Huttenheim.

    Die Arbeiten beginnen zunächst mit der Herstellung des Biotopgrabendurchlasses. Im Anschluss werden im gesamten Streckenverlauf der neuen L 602 der Damm und die beiden Bauwerke über den Pfinzkanal und den Landgraben gebaut. Nach Fertigstellung der Bauwerke folgen der Straßenbau und die Ausstattung der neuen L 602 mit verkehrsregelnden und wegweisenden Schildern, Markierungen sowie passiven Schutzeinrichtungen. Zuletzt wird noch die alte L 602 zurückgebaut.

    Die Arbeiten erfolgen größtenteils ohne Eingriff in den Verkehr. Für die Anbindung der neuen L 602 an die bestehende L 602 bei Rußheim sowie an den planfreien Knoten mit der B 35 sind Eingriffe in den Verkehr jedoch unvermeidbar. Das Regierungspräsidium wird hier rechtzeitig über die Eingriffe und Umleitungen informieren.

    Es wird von einer Bauzeit von insgesamt rund 2,5 Jahren ausgegangen. Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf rund sieben Millionen Euro und werden vom Land getragen.

    Die bestehende L 602 zwischen Rußheim und Huttenheim hat eine gestreckte Linienführung mit zwei engen Kurven, die nicht in die Streckencharakteristik passen und dadurch zu einer Verkehrsgefährdung beitragen. Darüber hinaus ist der Fahrbahnaufbau zu gering dimensioniert und schadhaft. Die Fahrbahn ist derzeit uneben und wird mit einer Breite von 5,20 Meter bis 6,10 Meter der verkehrlichen Entwicklung nicht gerecht. Des Weiteren entsprechen die Brückenbauwerke in diesem Abschnitt in ihrer Breite nicht mehr den heutigen Richtlinien. Die Verkehrssicherheit ist beeinträchtigt, da bei der vorhandenen Breite die erforderlichen Schutzeinrichtungen nicht angebracht werden können. Hinzu kommt, dass die beiden Brückenbauwerke mindertragfähig sind und von schweren Lastwagen nicht befahren werden können. Ein weiteres Defizit stellt die Anbindung an das übergeordnete Straßennetz westlich von Huttenheim dar. Diese erfolgt derzeit über zwei bzw. drei plangleiche Knotenpunkte. In diesem Bereich ist auch die L 602 in ihrer Durchgängigkeit unterbrochen. ​

  • Abteilung 4
    10.08.2017
    B 292, Ortsdurchfahrt Östringen: Verlängerung der Vollsperrung für Fahrbahndeckensanierung

    Seit Ende Juli laufen die Arbeiten zur Erneuerung der Fahrbahndecke in Östringen (wir berichteten). Wegen des anhaltenden Regens kann heute die Asphaltdeckschicht nicht eingebaut werden, so dass die Vollsperrung nicht wie vorgesehen morgen Abend (Freitag, 11. August) aufgehoben werden kann.

    Der in der Ortsdurchfahrt Östringen vorgesehene lärmmindernde Asphalt erfordert besonders gute Witterungsbedingungen vor und während des Einbaus, die heute definitiv nicht gegeben sind.

    Das Regierungspräsidium plant den Deckschichteinbau für morgen, vorausgesetzt der Regen wird morgen entsprechend der Prognosen nachlassen. Die Nacharbeiten, wie zum Beispiel die Fugenausbildung und die Baustellenräumung sind dann am Samstag vorgesehen.

  • Abteilung 1
    09.08.2017
    Regierungspräsidium Karlsruhe bestätigt Gültigkeit der Oberbürgermeisterwahl Horb
    Die Oberbürgermeisterwahl der Stadt Horb vom 16. Juli 2017 ist gültig.

    Dies ist das Ergebnis der amtlichen Wahlprüfung der Kommunalaufsichtsbehörde. Innerhalb der gesetzlichen Einspruchsfrist waren keine Einsprüche gegen die Wahl eingegangen. Die rechtliche Prüfung der Wahl hat ebenfalls zu keinen Beanstandungen durch das Regierungspräsidium geführt.

    Der Verpflichtung des für eine weitere Amtsperiode gewählten Oberbürgermeisters Peter Rosenberger steht damit nichts mehr im Wege. Er hatte 71 Prozent der Wählerstimmen erhalten. Seine zweite Amtszeit beginnt am 12. Oktober 2017.

  • Abteilung 4
    09.08.2017
    B 3, Erneuerung der Fahrbahndecke zwischen Bühl und Sasbachried

    Seit Ende Juli laufen im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe die Arbeiten zur Erneuerung der Fahrbahndecke zwischen Bühl und Sasbachried (wir berichteten).

    Der erste Teilabschnitt auf der Westseite der B 3 von der Rheinstraße bis Dieselstraße ist jetzt fertiggestellt. Ab morgen, Donnerstag, 10. August, wird die Seite von der Dieselstraße bis zur L 85 / Bußmattenkreisel erneuert. Ebenfalls erneuert wird die Rampe von der L 85 zur B 3.

    Die B 3 bleibt weiterhin teilgesperrt. Das heißt, der Richtung Süden fahrende Verkehr wird umgeleitet, Richtung Norden bleibt die Bundesstraße weiterhin befahrbar. Allerdings ist im Bereich zwischen Bußmattenkreisel und Dieselstraße die Zufahrt zur Dieselstraße nicht mehr möglich. Die Zufahrt ist nur aus Richtung Süden über die B 3 in Richtung Vimbuch möglich.

    Von der Autobahn führt die Umleitungsstrecke über die L 85 bis zur Weißgärberkreuzung, Sandbachstraße in Vimbuch, Hurststraße, Werkstraße und Liechtersmatten zur Rheinstraße. Die Umleitung ist ausgeschildert.

    Die Arbeiten in diesem Abschnitt werden voraussichtlich bis zum 24. August 2017 andauern.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.vm.baden-wuerttemberg.de/; http://www.bmvi.de/www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 5
    07.08.2017
    PFC: Vorerntemonitoring 2017 für frühe Kulturen und Getreide abgeschlossen
    Anbauempfehlungen führen zu deutlich weniger positiven Proben

    Das Vorerntemonitoring (VEM) ist ein unverzichtbares Instrument für den vorsorglichen Verbraucherschutz und ein zentrales Element des vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR) finanzierten Projektes „Umgang mit PFC-belasteten Flächen – Lösungen für den Anbau von landwirtschaftlichen Produkten und zur vorbeugenden Verbrauchersicherheit“, welches nunmehr im dritten Jahr durchgeführt wird.

    „Durch die Untersuchungen und begleitende Beratung der Betriebe im Raum Baden-Baden/Rastatt und Mannheim ist es gelungen, dass die dort erzeugten und auf den Markt gebrachten Lebensmittel für den Verbraucher unbedenklich sind“, so Regierungspräsidentin Nicolette Kressl zu den Ergebnissen der diesjährigen Untersuchungen.

    Auch beim diesjährigen Vorerntemonitoring wurden und werden rechtzeitig vor der Ernte Pflanzenproben von mit PFC belasteten Flächen gezogen und beim Landwirtschaftlichen Technologiezentraum Augustenberg (LTZ) auf ihre Gehalte an verschiedenen PFC-Verbindungen untersucht. Liegen die Ergebnisse über den vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz festgelegten Beurteilungswerten, darf das Erzeugnis nicht vermarktet werden.

    Die Erntesaison für Spargel und Erdbeeren ist abgeschlossen, alle Ergebnisse lagen unterhalb der Bestimmungsgrenze und damit weit unterhalb der Beurteilungswerte für Lebensmittel. Dies ist letztlich darauf zurückzuführen, dass die Landwirte die Konsequenzen aus den Erfahrungen der vergangenen Jahre gezogen haben und mit diesen empfindlichen Kulturen auf unbelastete beziehungsweise geringbelastete Flächen ausgewichen sind.

    Bei der Untersuchung von Gemüse und Salat wurde im Vorerntemonitoring bis heute lediglich in einem Fall bei Tomaten eine geringe Überschreitung des Beurteilungswertes von Perfluorpentansäure (PFPeA) festgestellt. Auch in diesem Fall sind keine Früchte in den Verkauf gelangt.

    "Das Vorerntemonitoring in Verbindung mit der amtlichen Lebensmittelüberwachung hat sich als ein funktionierendes System etabliert, welches wirkt und eine weitgehende Sicherheit bietet“, betont Nicolette Kressl.

    Auch im Getreide sind die Untersuchungen nahezu abgeschlossen. Wenn hier auch teilweise Überschreitungen der Beurteilungswerte festgestellt wurden, so zeigt sich doch die erfreuliche Entwicklung, dass die absolute Anzahl gegenüber dem Vorjahr deutlich gesunken ist. Wie in den Vorjahren hat sich der Weizen als sensibel bezüglich der Aufnahme von PFC gezeigt, die entsprechenden Partien sind nicht als Lebensmittel vermarktet worden.

    Das Vorerntemonitoring war und ist das wichtigste Instrument, um eine hohe Verbrauchersicherheit zu gewährleisten. Viele Erkenntnisse konnten aus dem Monitoring abgeleitet und für die Erzeuger umgesetzt werden. Ergänzt um die Ergebnisse aus den Versuchen des LTZ im Labor und Freiland, können auf der Basis der entwickelten Anbauempfehlung die landwirtschaftlichen und gärtnerischen Betriebe Strategien und Konzepte für die künftige Bewirtschaftung ihrer Flächen entwickeln. Darin wird langfristig die einzige Möglichkeit gesehen, mit der Belastung der Böden umzugehen und eine Bewirtschaftung der Flächen zu ermöglichen.

    Diese Empfehlungen gelten analog für eine kleingärtnerische Nutzung, welche nicht durch das VEM erfasst wird. Auch dort können die Pflanzen PFC einlagern, welche entweder über den Boden oder das Gießwasser aufgenommen werden können. Bisherige Erkenntnisse haben gezeigt, dass besonders im Gieß- oder Beregnungswasser vorhandene PFC von den Pflanzen bevorzugt aufgenommen werden. Insofern sollte in den betroffenen Regionen anstelle Brunnenwasser eher auf gesammeltes Regenwasser oder Wasser aus der öffentlichen Wasserversorgung zurückgegriffen werden. Weitere Informationen und die tabellarischen Ergebnisse finden Sie auf der Homepage des Regierungspräsidiums Karlsruhe unter www.rp-karlsruhe.de / Der schnelle Klick… / Stabsstelle PFC.

    Hintergrundinformationen:

    Im Raum Rastatt/Baden-Baden und im Norden der Stadt Mannheim wurden landwirtschaftliche Flächen, vermutlich durch Aufbringen verunreinigten Kompostes, mit PFC belastet. Erste Untersuchungen von auf diesen Flächen erzeugten Lebensmitteln ergaben, dass die verschiedenen PFC unterschiedlich von Pflanzen aufgenommen werden können. Zum Schutz der Verbraucher können die Erzeugnisse bei Überschreitung der festgelegten Beurteilungswerte nicht mehr vermarktet werden. Hierdurch sind die dort wirtschaftenden Landwirte stark betroffen und haben ggf. große finanzielle Einbußen.

    Daher haben die baden-württembergischen Behörden im Jahr 2015 das Projekt „PFC-belastete Flächen in Nordbaden - Lösungen für den Anbau von landwirtschaftlichen Kulturen und zur vorbeugenden Verbrauchersicherheit“ initiiert. Das Regierungspräsidium Karlsruhe koordiniert das Projekt, das Landratsamt Rastatt, Landwirtschaftsamt, betreut es in Abstimmung mit den Bewirtschaftern vor Ort. Ziel des Projektes ist insbesondere der vorsorgende Verbraucherschutz und die Risikoabschätzung für den weiteren Anbau auf mit PFC belasteten Flächen.

    Das PFC-Vorerntemonitoring ist Teil des Projektes und beinhaltet außerdem Gefäß- und Feldversuche des LTZ, um weitere fachliche Kenntnisse über das Verhalten von kurzkettigen PFC in Pflanzen und damit auch Lösungen für die landwirtschaftliche Produktion zu erhalten.

    Im PFC-Vorerntemonitoring werden seit dem Jahr 2015 Pflanzenaufwüchse für die Lebensmittel- und Futtermittelgewinnung sowie ggf. sonstige Pflanzen von bekannten mit PFC belasteten landwirtschaftlichen Nutzflächen – in der Regel Ackerflächen – rechtzeitig vor der Ernte untersucht. Die Ergebnisse werden den Bewirtschaftern dieser Flächen mitgeteilt, die somit Aufschluss über PFC-Werte in ihren Pflanzen und über die mögliche weitere Verwendung ihrer Produkte erhalten.

    Die Untersuchungen zeigen, dass langkettige PFC kaum, kurzkettige jedoch in gewissem Umfang von den Pflanzen aufgenommen werden. Im Rahmen des Projekts werden sowohl Bodenproben als auch Proben des Beregnungswassers genommen und den jeweiligen Pflanzenproben gegenübergestellt. Dies geschieht rechtzeitig vor der Ernte, so dass zur Ernte die Untersuchungsergebnisse vorliegen. Neben den Erkenntnissen zum Verständnis des Transportverhaltens der Stoffe in Pflanzen liegt das Hauptaugenmerk dabei auf dem Verbraucherschutz. Es soll verhindert werden, dass Erzeugnisse mit PFC-Gehalten über den festgelegten Beurteilungswerten auf den Markt gelangen. Für die Landwirte sollten ausreichende Hinweise gefunden werden, damit der Anbau entsprechend gesteuert werden kann. Die Kombination aus Vorerntemonitoring und davon unabhängiger Lebensmittelüberwachung bietet ein hohes Maß an Sicherheit, damit keine Lebensmittel mit überhöhten PFC-Gehalten auf den Markt kommen.

    Für kurzkettige PFC in Lebensmittel gibt es bislang weltweit keine toxikologisch abgeleiteten Grenzwerte. Da insoweit offizielle Grenzwertempfehlungen fehlen, wurden vom MLR übergangs- und hilfsweise lebensmittelrechtliche Beurteilungswerte (BUW) festgelegt. Die Beurteilungswerte wurden ausgehend von den bestehenden Orientierungs- bzw. Leitwerten des Umweltbundesamtes für Trinkwasser unter Berücksichtigung der statistisch erfassten Verzehrsmengen von Obst, Gemüse, Getreide und tierischen Lebensmitteln errechnet. Die Festlegung der Beurteilungswerte beinhaltet außerdem ein Minimierungskonzept für die Belastung der Lebensmittel mit PFC. Lebensmittel, deren Gehalte an kurzkettigen PFC analytisch gesichert über den jeweils geltenden BUW liegen, sind nicht verkehrsfähig.

    Nach den Erkenntnissen des Vorerntemonitorings des vergangenen Jahres sind die Landwirte zwischenzeitlich im Rahmen ihrer betrieblichen Möglichkeiten auf unbelastete Flächen ausgewichen. Die bereits im Jahr 2016 erarbeiteten und aktuell fortgeschriebenen Anbauempfehlungen haben sich als richtig erwiesen. Damit sind wir bei dem wichtigen Ziel des Projektes, nämlich einer Änderung bzw. Anpassung der angebauten Kulturen und Verlagerung auf unproblematische Flächen, schon weit vorangekommen.

  • Abteilung 4
    07.08.2017
    A 6: Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Rheinbrücke Frankenthal und Landesgrenze Hessen
    Vollsperrung des Geh- und Radwegs im Bereich der Rheinbrücke vom 21.08.2017 bis voraussichtlich 24.08.2017

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe führt auf der Bundesautobahn 6 im Bereich zwischen den Landesgrenzen Hessen und Baden-Württemberg sowie Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz (Rheinbrücke) im Zeitraum von April 2017 bis Ende 2020 umfangreiche Sanierungsarbeiten durch. Das Gesamtbauvorhaben wird in vier Bauabschnitte unterteilt.

    Im Zuge des ersten Bauabschnitts müssen die defekten Fahrbahnübergangskonstruktionen (Überbrückung der Fuge im Fahrbahn- sowie im Geh- und Radwegbereich) auf der Rheinbrücke ausgebaut und durch neue ersetzt werden. Eine Sperrung des Geh- und Radwegs war ursprünglich nicht geplant, wurde dann aber aufgrund bautechnischer Umstände erforderlich. Bereits im Juni wurden deshalb die alten Übergangskonstruktionen im Bereich des Geh- und Radwegs ausgebaut. Um nun die neuen Übergangskonstruktionen im Bereich des Geh- und Radwegs einbauen zu können, muss dieser vom 21.08.2017, ab 7:00 Uhr bis voraussichtlich 24.08.2017 gesperrt werden.

    Der Einbau beginnt jeweils mit dem Einheben des 15 Meter langen und fast fünf Tonnen schweren Stahlbauteils zwischen den beiden Enden der Strombrücke und der jeweiligen Vorlandbrücke. Danach folgen die genaue Lagejustierung der Übergangskonstruktionen, das provisorische Befestigen, sowie die Herstellung der endgültigen Anschlusskonstruktionen. Hierzu sind Bewehrungs-, Beton- und Schweißarbeiten erforderlich. Nachdem die eigentlichen Arbeiten abgeschlossen sind folgt die Aushärtungszeit des Anschlussbereichs, in der die Konstruktion ebenfalls nicht betreten werden darf. Das Regierungspräsidium bittet die Fußgänger und Radfahrer die Sperrzeit der Brücke zu respektieren, um eine möglichst dauerhafte Befestigung sicherzustellen.

    Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie im Internet im Beteiligungsportal des Regierungspräsidium Karlsruhe unter: https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt4/Ref471/Seiten/A6_Mannheim_Sandhofen.aspx

    Für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter: www.vm.baden-wuerttemberg.de

  • Abteilung 4
    04.08.2017
    L 602: Neubau zwischen Rußheim und Huttenheim
    Einladung an die Medien
    Termin: Freitag, 11. August 2017
    Zeit: 10.00 Uhr
    Ort: L 602 in Rußheim, Treffpunkt ist am Pfinzkanal

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    das Regierungspräsidium Karlsruhe beginnt mit den Arbeiten an der neuen L 602 zwischen Rußheim und Huttenheim. Der Neubau beginnt am östlichen Ortsrand von Dettenheim / Ortsteil Rußheim und endet am planfreien Knotenpunkt der B 35 / L 602 am westlichen Ortsrand von Philippsburg / Ortsteil Huttenheim.

    Regierungspräsidentin Nicolette Kressl möchte Sie deshalb am Freitag, 11. August 2017, 10.00 Uhr, über den Umfang und den weiteren zeitlichen Ablauf der Gesamtmaßnahme informieren.

    Zu diesem Pressetermin sind Sie herzlich eingeladen.

    gez. Uwe Herzel

  • Abteilung 4
    04.08.2017
    B 38a Mannheim: Erneuerung der Fahrbahndecke zwischen Neuostheim und Feudenheim

    Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe werden seit Montag, 31. Juli 2017, Sanierungsarbeiten an der B 38a zwischen Neuostheim und Feudenheim durchgeführt (wir berichteten).

    Nach Abschluss der Asphaltarbeiten auf den Überholspuren wird ab Montag, 7. August, mit den Arbeiten für die Umlegung des Verkehrs auf die neu asphaltierten Fahrbahnen begonnen. Nach der Überleitung des Verkehrs werden dann die restlichen Sanierungsarbeiten an der Fahrbahn in Richtung Süden durchgeführt. Aus Gründen der Verkehrssicherheit (Engstelle im Baustellenbereich) steht den Verkehrsteilnehmern auf einer Länge von rund 200 Metern von Dienstag, 8. August, 09.00 Uhr, bis voraussichtlich Sonntag, 13. August, nur eine Fahrspur zur Verfügung.

    Durch die Reduzierung können größere Rückstauungen auftreten. Die Verkehrsteilnehmer werden um erhöhte Aufmerksamkeit gebeten. Den ortskundigen Verkehrsteilnehmern wird empfohlen, den betroffenen Streckenabschnitt weiträumig zu umfahren.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.vm.baden-wuerttemberg.de (Startseite ->Service -> Verkehrsinformationen), www.bmvi.de (Startseite ->Verkehr und Mobilität -> Baustelleninformationen) und www.baustellen-bw.de (Rubrik Baustelleninformation).

  • Abteilung 4
    03.08.2017
    A 8 Enztalquerung
    Rodungsarbeiten und Leitungsverlegung
    Im Zusammenhang mit dem sechsstreifigen Ausbau der A 8 Karlsruhe – Stuttgart (Enztalquerung) wird ab dem Frühjahr des kommenden Jahres die neue Eisenbahnbrücke der DB AG hergestellt. Voraussetzung für den Bau der Bahnbrücke ist die Umlegung der Schwabenleitung SWB der terranets bw GmbH auf einer Länge von rund 120 Metern. Bisher liegt diese in der erforderlichen Baustellenfläche. Der Beginn dieser Arbeiten ist für den 14. August vorgesehen.

    Zuvor mussten allerdings noch witterungsabhängige Hecken-Rodungsarbeiten zur Freistellung der geplanten Trasse durchgeführt werden, die nun weitestgehend abgeschlossen sind.

    Da diese Rodungsarbeiten abweichend vom zeitlichen Fäll- und Rodungsverbot in der Vegetationsperiode erfolgen, war eine Genehmigung der Naturschutzbehörde der Stadt Pforzheim erforderlich.

    Zudem wurde zur Vermeidung artenschutzrechtlicher Verbotstatbestände die von der Rodung betroffene Hecke in Abstimmung und in Zusammenarbeit mit der Naturschutzbehörde vorab untersucht und während der Rodung von einer vom Regierungspräsidium Karlsruhe beauftragten Umweltbaubegleitung überwacht.

  • Abteilung 2
    31.07.2017
    Badisches Brauhaus
    Regierungspräsidium hebt Nutzungsuntersagung der Stadt auf: Gravierende Mängel inzwischen beseitigt
    Im Frühjahr 2015 hatte die Stadt Karlsruhe die Nutzung großer Teile der Gaststätte „Badisch Brauhaus“, des Hotels Kübler und des Hotels Allvitalis wegen gravierender brandschutzrechtlicher Mängel untersagt und die sofortige Schließung der Anlagen angeordnet. Gegen diese Anordnung hatte der Inhaber des Brauhauses und der Hotelanlage Widerspruch beim Regierungspräsidium eingelegt und parallel beim Verwaltungsgericht beantragt, die Anordnung der sofortigen Schließung aufzuheben. Sowohl das Verwaltungsgericht als auch der Verwaltungsgerichtshof Mannheim erkannten an, dass der Eigentümer nach der Nutzungsuntersagung durch die Stadt zahlreiche bauliche Maßnahmen zur Verbesserung der brandschutzrechtlichen Situation durchgeführt hatte, dass aber letztlich erst im Widerspruchsverfahren entschieden werden könne, ob diese Maßnahmen ausreichend sind.

    Das im Anschluss an die gerichtlichen Entscheidungen beim Regierungspräsidium durchgeführte Widerspruchsverfahren wurde jetzt mit dem Ergebnis abgeschlossen, dass die Nutzungsuntersagungen aufgehoben werden können. Nach umfassenden Prüfungen des Regierungspräsidiums mit zahlreichen Gesprächen, Ortsbegehungen und der Einschaltung von Brandschutzsachverständigen wurde festgestellt, dass die in der Entscheidung der Stadt Karlsruhe aufgezeigten gravierenden Mängel zwischenzeitlich beseitigt wurden und keine unmittelbare Gefahr für Leib und Leben der Gäste mehr besteht. So sind vor allem die Tiefgarage brandschutztechnisch nachgerüstet und notwenige Rettungswege hergestellt worden, die im Brandfall völlig unzureichend gewesen wären.

    Das Regierungspräsidium betont ausdrücklich, dass die Ausgangsentscheidung der Stadt rechtens und notwendig war, um den Eigentümer zur Beseitigung der Gefahrenlagen anzuhalten. Die Stadt wurde darüber hinaus gebeten, auch in Zukunft durch regelmäßige Kontrollen und Auflagen sicherzustellen, dass die brandschutzrechtlichen Bestimmungen in dem täglich von Hunderten von Gästen besuchten Gebäudekomplex zuverlässig eingehalten werden.

  • Abteilung 4
    31.07.2017
    B 462: Erneuerung der Fahrbahndecke im Bereich Gernsbach-Hilpertsau
    Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe wird derzeit die Fahrbahn der B 462 im Bereich Gernsbach und Hilpertsau erneuert (wir berichteten).

    Der erste Bauabschnitt hat am Knotenpunkt B 462/L 76b begonnen und wird auf Höhe der Ochsenbrücke enden. Dieser Bauabschnitt ist in fünf Phasen unterteilt. Abhängig von der Bauphase müssen Fahrbeziehungen in Kreuzungsbereichen zeitweise gesperrt werden.

    In den ersten beiden Phasen ist die Verkehrssituation aufgrund längerer Rückstaubildungen besonders kritisch. Da die Ampelregelung an den Bahnverkehr der AVG angepasst werden muss, kommt es zu längeren Wartezeiten für die Verkehrsteilnehmer. Das heißt, sobald die Bahn fährt, schalten alle Ampeln auf Rot. Aus Platzgründen war es nicht möglich, einen separaten Fahrstreifen für den abbiegenden Verkehr nach Reichental einzurichten.

    Alternativ hätte es nur die Möglichkeit gegeben, den Bahnübergang für diese Zeit komplett zu sperren, jedoch mit dem Nachteil, dass der Verkehrsteilnehmer aus Reichental vom Murgtal hätte abgehängt werden müssen.

    Wir bitten die Verkehrsteilnehmer um Verständnis und appellieren an deren Geduld für die kommenden zwei Wochen bis die nächste Phase eingeleitet wird. Die Lage wird sich dann entschärfen, da der Bahnbereich nicht mehr tangiert wird. Die Ampelschaltung wird ab diesem Zeitpunkt nur noch verkehrsabhängig geschaltet werden.

    Des Weiteren möchten wir auf das Bilden von Rettungsgassen aufmerksam machen. Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, bei Wartezeiten so nah wie möglich am Fahrbahnrand zu bleiben, damit das Durchkommen der Rettungsfahrzeuge gewährleistet ist.

    Um den Verkehr auf der B 462 zu entlasten, wird während der gesamten Baumaßnahme der Lkw-Verkehr großräumig über die A 5 zur B 500 umgeleitet.

  • Abteilung 2
    28.07.2017
    Regierungspräsidium Karlsruhe gibt grünes Licht für den Neubau einer Straßenbahnstrecke in Karlsruhe-Knielingen

    ​Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat jetzt den Planfeststellungsbeschluss für den Neubau einer Straßenbahnstrecke im Karlsruher Stadtteil Knielingen erlassen. Das auf Antrag der Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) genehmigte Vorhaben erstreckt sich über eine Länge von rund 1,5 Kilometern.
    „Ich freue mich, dass wir mit dem Planfeststellungsbeschluss jetzt die rechtlichen Voraussetzungen für dieses wichtige Straßenbahnprojekt geschaffen haben. Die Verlängerung der Straßenbahnlinie 2 von Knielingen-Nord bis ins Neubaugebiet Knielingen 2.0 ist ein weiterer attraktiver Mosaikstein im dicht geflochtenen Karlsruher Straßenbahnnetz. Durch den geplanten Einsatz von modernen Niederflurwagen wird zudem eine weitgehend barrierefreie Beförderung ermöglicht. Die Maßnahme steht damit in Einklang mit den landesplanerischen Zielen, einen möglichst attraktiven Personennahverkehr anzubieten“, so Regierungspräsidentin Nicolette Kressl bei der heutigen (Freitag, 28. Juli 2017) Übergabe des Beschlusses an Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup und die Geschäftsführung der VBK, Dr. Alexander Pischon (Vorsitzender der Geschäftsführung) und Ascan Egerer (technischer Geschäftsführer), in Karlsruhe.

    Mentrup dankt „dem Regierungspräsidium und den VBK für die zielgerichtet fruchtbare Zusammenarbeit, die ein Stück neue Heimat einbindet. Karlsruhe wächst, besonders auch mit Knielingen 2.0. Der öffentliche Personennahverkehr, die Erreichbarkeit des Zentrums und anderer attraktiver Ziele unserer Stadt sind wichtige Faktoren, um sich wohlzufühlen, um anzukommen. Die Verlängerung der Straßenbahnlinie 2 bestärkt ein Karlsruher Kernthema, eine unserer Kernkompetenzen: Mobilität – in all ihren Facetten“, betont das Stadtoberhaupt.


    „Wir freuen uns sehr, dass mit dem Planfeststellungsbeschluss nun ein wichtiger Schritt in Richtung Streckenneubau getan wird“, sagte Ascan Egerer, technischer Geschäftsführer der Verkehrsbetriebe Karlsruhe. „Bisher konnte die Anbindung des Neubaugebiets durch eine Buslinie – als Vorlaufbetrieb für die spätere Bahn - gewährleistet werden. Künftig können die Fahrgäste das Neubaugebiet komfortabel per Bahn erreichen und an vier neuen Haltestellen barrierefrei aussteigen“, so Egerer. 

    Die zweigleisige Neubaustrecke beginnt in der Siemensallee auf Höhe des heutigen Gleiswendedreiecks Wilhelm-Trübner-Weg/Lassallestraße. Sie führt künftig in Mittellage weiter durch die Siemensallee, schwenkt dann an der Kreuzung mit der Sudentenstraße (K 9650) nach Nordosten und folgt dieser Straße rund 750 Meter bis zur Einmündung der Egon-Eiermann-Allee. Dort schwenkt die Trasse in die Egon-Eiermann-Allee ein und endet kurz vor der Eggensteiner Straße mit einer Wendeschleife und einem Abstellgleis. Entlang der Neubaustrecke werden vier neue Haltestellen angelegt, die barrierefrei ausgebaut und überwiegend mit Bike+Ride-Anlagen ausgestattet werden. Kreuzungen mit Straßen oder Geh-/Radwegen werden grundsätzlich als technisch gesicherte Bahnübergänge ausgebildet. An jeder Haltestelle wird eine für Fußgänger gesicherte Gleisquerung eingerichtet. Darüber hinaus erfordert die Umsetzung der Maßnahme unter anderem teilweise Anpassungen des Straßenquerschnittes in der Siemensallee und in der Sudetenstraße. Schließlich werden das heutige Gleiswendedreieck am Wilhelm-Trübner-Weg sowie der Bahnsteig der bisherigen Endhaltestelle Lassallestraße zurückgebaut.

    Die Planfeststellungsbehörde hat sich auch mit möglichen Alternativen auseinandergesetzt. Dabei ging es unter anderem um den Verzicht auf den Neubau, um eine Trassenführung, die von der östlichen Rheinbrückenstraße in die Sudetenstraße ausschleift sowie um die Modifizierung verschiedener Querungsstellen. Sie ist dabei zur Auffassung gelangt, dass es vor dem Hintergrund der von den VBK verfolgten Ziele verkehrlich keine bessere Alternative zur geplanten Trasse gibt.

    Der Beschluss beinhaltet eine Reihe verbindlicher Zusagen der VBK und umfangreiche Nebenbestimmungen der Planfeststellungsbehörde, insbesondere zur Straßenbahntechnik, zu Natur-, Arten-, Lärm-, Erschütterungs-, Wasser- und Denkmalschutz, zur Luftreinhaltung, zur ordnungsgemäßen Entsorgung von Abfall und Altlasten sowie zur Sicherung von Leitungen.

    Der Planfeststellungsbeschluss mit den Plänen liegt in der Zeit vom 14. bis zum 28. August bei der Stadt Karlsruhe, Stadtplanungsamt, während der Dienstzeit zur Einsichtnahme aus. Die zur Einsicht ausgelegten Unterlagen sind auch auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Karlsruhe unter

    www.rp-karlsruhe.de / Abteilungen / Referat 24 - Recht, Planfeststellung / Planfeststellungsbeschlüsse / Schienen“

    eingestellt.

  • Abteilung 4
    28.07.2017
    B 38a Mannheim: Erneuerung der Fahrbahndecke zwischen Neuostheim und Feudenheim

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe beginnen am Montag, 31. Juli 2017, an der B 38a in Richtung Süden die Arbeiten zur Erneuerung der Fahrbahndecke zwischen der Carlo-Schmid-Brücke und dem Autobahnkreuz Mannheim/Neckarau. Während der Sanierungsarbeiten in Richtung Süden werden den Verkehrsteilnehmern immer zwei Fahrpuren zur Verfügung stehen. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Freitag, 18. August 2017. Die Kosten für die gesamte Baumaßnahme betragen rund 530.000 Euro.

    Währen der gesamten Bauzeit ist die Ab- bzw. Zufahrt aus Richtung Feudenheim in die Will-Sohl-Straße nicht möglich, der Kreuzungsbereich wird deshalb mit einer Betonleitwand abgesperrt. Eine Umleitung erfolgt über die B 38a Zufahrt Neuhermsheim (Zufahrt zur SAP Arena).
    Aus der Will-Sohl-Straße ist eine Umleitung über Freudenheim ausgeschildert.

    Parallel zu den Arbeiten in Richtung Süden werden in Richtung Norden (Feudenheim) an der Einmündung der Will-Sohlstraße die Spurrillen im Kreuzungsbereich auf einer Länge von rund 150 Metern saniert. Je nach Bauablauf erfolgt hier eine Reduzierung auf eine bzw. zwei Fahrspuren.

    Die Verkehrsteilnehmer werden um erhöhte Aufmerksamkeit gebeten. Da mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen ist, wird den ortskundigen Verkehrsteil-nehmern empfohlen, den betroffenen Streckenabschnitt weiträumig zu umfahren.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 9
    28.07.2017
    Sommerfest für Flüchtlinge der Karlsruher Erstaufnahmeeinrichtung

    ​Zum zweiten Mal fand heute ein Sommerfest für Flüchtlinge der Karlsruher Erstaufnahmeeinrichtung im Außenbereich in der Felsstraße statt. Zahlreiche Aktionen wie ein Kinderkarussell, eine Hüpfburg, ein Fahrrad-Parcours, eine Luftballon-Aktion sowie ein Fußballturnier wurden von den Besuchern sehr gut angenommen. Für das leibliche Wohl sorgte eine Vielzahl an Speisen wie Hähnchen und Salat sowie Eis als erfrischende Nachspeise. Der Durst konnte mit verschiedenen Fruchtsäften, Eistee und Wasser gelöscht werden.

    Organisiert wurde das Fest wie bereits im letzten Jahr mit viel Engagement vom Caritasverband Karlsruhe e.V. und dem Diakonischen Werk Karlsruhe in Zusammenarbeit mit der Abteilung 9 des Regierungspräsidiums Karlsruhe. Regierungspräsidentin Nicolette Kressl: „Wir sind sehr froh, dass wir mit der Caritas und der Diakonie verlässliche Partner gefunden haben, die uns in großartiger Weise nicht nur heute in unserer Arbeit unterstützen.“ Kressl wurde bei ihrem Rundgang über das Sommerfest vom Amtschef des Innenministeriums, Ministerialdirektor Julian Würtenberger, und Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup begleitet. „Ich freue mich, dass ich die Gelegenheit habe, mir einen persönlichen Eindruck über das Wohlergehen der hier untergebrachten Flüchtlinge zu verschaffen. Die Karlsruher Erstaufnahmeeinrichtung ist die Wiege der Erstaufnahme des Landes Baden-Württemberg. Seit mehr als 27 Jahren – weitaus länger als bei allen anderen Erstaufnahmeeinrichtungen im Land – wird hier von hauptberuflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Regierungspräsidiums Karlsruhe und der Polizei, von externen Dienstleistern, der Sozial- und Verfahrensberatung sowie von vielen, vielen ehrenamtlichen Helfern hervorragende Arbeit geleistet. Vor allem in den Zeiten der hohen Flüchtlingszahlen der Jahre 2015 und 2016 war diese Leistung von unschätzbarem Wert. Für die Flüchtlinge ist Karlsruhe so für einige Wochen nicht nur eine Unterkunft, sondern Lebensmittelpunkt geworden“, so Würtenberger. Auch Mentrup, der die Einrichtung in der Felsstraße bereits von früheren Besuchen kannte, freute sich über das Angebot. „Ich finde es sehr gut, dass das Regierungspräsidium mit seinen Partnern, wozu auch seit Jahren die Stadt Karlsruhe gehört, Angebote wie dieses organisiert, damit die hier lebenden Menschen etwas Abwechslung in ihren Alltag bekommen“, so Mentrup.

  • Abteilung 5
    27.07.2017
    Zwei Naturschutzgebiete im Neckar-Odenwald-Kreis feiern ihren Geburtstag

    ​Seit einem viertel Jahrhundert gibt es sie nun, die beiden Naturschutzgebiete „Hochhausener Weinberge“ bei Haßmersheim-Hochhausen und „Seckachtal“ westlich von Seckach. Ihre Unterschutzstellung im Jahr 1992 war ein wichtiger Impuls, um diese besonders strukturreichen Landschaftsausschnitte zu erhalten und damit die Lebensbedingungen für viele Tier- und Pflanzenarten zu sichern.

    Naturschutzgebiet Hochhauser Weinberge
    An dem steilen und südexponierten Hang bei Hochhausen am Neckar zeugen Steinriegel und Reste von Trockenmauern noch heute von einer jahrhundertelangen Weinbaunutzung. Erst die aus Amerika eingeschleppte Reblaus machte dem Weinbau im 19. Jahrhundert ein Ende. Da sich der Ackerbau auf den mageren Böden kaum lohnte, wurden die Terrassen als Grasland genutzt und zum Teil mit Obstbäumen bepflanzt. Diese vielfältige Nutzung durch den Menschen hat in Verbindung mit den trockenwarmen Standortbedingungen eine besonders hohe Strukturvielfalt hervorgebracht. Nach Aufgabe der Bewirtschaftung in großen Teilen des heutigen Schutzgebiets war diese Vielfalt durch eine immer schneller voranschreitende Verbuschung bedroht. Seit der Unterschutzstellung wurden die zuwachsenden Grundstücke daher wieder geöffnet, naturfremde Nadelbaumbestände entnommen, Steinriegel von Vegetation befreit und Trockenmauern aufgerichtet.

    Noch immer ist das Bild des Naturschutzgebiets vor allem von den mächtigen Steinriegeln geprägt. Sie bestehen aus losen Steinen, die über Jahrhunderte aus den Muschelkalk-Hängen abgelesen und an den Flurstücksgrenzen aufgeschichtet wurden. Dort speichern sie die Sonnenwärme und halten den Wind ab, sorgen so für ein besonderes Kleinklima und bieten darüber hinaus Rückzugsmöglichkeiten für Tiere, insbesondere wärmeliebende Reptilien. Zwischen den Steinriegeln wechselt mageres Grünland mit artenreichen Säumen und trockenen Gebüschen. Geschützte Orchideen wie das Purpur-Knabenkraut oder die Bocks-Riemenzunge finden hier ebenso Lebensraum wie zahlreiche Insekten, darunter mehrere gefährdete Tagfalterarten. Und nicht zuletzt profitiert auch die Vogelwelt in besonderem Maße von dem reichhaltigen Nutzungsmosaik, das durch den naturnahen Laubwaldbestand im Norden des Schutzgebiets ergänzt wird.

    Naturschutzgebiet Seckachtal
    Einen ganz anderen Charakter besitzt das Naturschutzgebiet „Seckachtal“. Die namensgebende Seckach hat sich hier über Abertausende von Jahren in die Landschaft eingeschnitten. Schlängelnd bewegt sie sich nun durch den wechselnd breiten Talgrund, der aufgrund seiner fruchtbaren Böden schon früh landwirtschaftlich genutzt wurde. Ihr Bachbett ist in diesem Abschnitt größtenteils unverbaut, das Wasser ist sauber, kalt und sauerstoffreich: Eine perfekte Grundlage für zahlreiche Bachbewohner, von verschiedensten Insektenarten über Fische wie die gefährdete Groppe bis hin zu geschützten Vogelarten, die hier Brut- und Lebensraum finden. Mit etwas Glück kann man nicht nur die Gebirgsstelze oder die Wasseramsel, sondern auch den Eisvogel entdecken. Die Reste des ehemals ausgedehnten Auwalds, die das Gewässer säumen, bieten Lebensraum für den gefährdeten Pirol sowie weitere Vogelarten. Gleichzeitig sind sie auch wichtige Leitlinien für Fledermäuse, wenn diese auf Nahrungssuche gehen. Das Wirtschaftsgrünland in der Talaue wird an den Talflanken von strukturreichen Laub- oder Mischwäldern abgelöst, insbesondere im Süden des Naturschutzgebiets, wo das Tal steiler eingeschnitten ist. Hier kommt auch artenreiches Grünland vor, dessen Ausprägung von seggenreichen Nasswiesen bis hin zu trockenwarmen Magerrasen und Säumen reicht.

    Die hohe Vielfalt an unterschiedlichen Lebensbedingungen zeichnet beide Naturschutzgebiete aus und verleiht ihnen in einer ansonsten häufig strukturarmen Umgebung eine besondere Bedeutung. Die Gebiete sind daher auch Teil des europaweiten Schutzgebietsnetzes „Natura 2000“, mit dem nach der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie europaweit gefährdete Lebensraumtypen und Arten unter einen besonderen Schutz gestellt wurden. Besonderer Aufmerksamkeit bedarf dabei an der Seckach der Steinkrebs. Diese stark gefährdete heimische Flusskrebsart kommt nur in sehr sauberen Gewässern vor, ihr Lebensraum ist daher von Gewässerverschmutzungen besonders bedroht. Eine noch größere Gefahr geht aber durch die Ausbreitung der aus Nordamerika eingeschleppten Krebspest aus. Infolge derer wird der Steinkrebs zunehmend vom ebenfalls aus Amerika stammenden Signalkrebs verdrängt, der gegen die Krankheit resistent ist. In den letzten 20 Jahren ist der Steinkrebs-Bestand daher auch in der Seckach extrem zurückgegangen.

    In Zeiten, in denen die heimische Tier- und Pflanzenwelt zahlreichen Bedrohungen ausgesetzt ist, bieten die Naturschutzgebiete im Neckar-Odenwald-Kreis einen unersetzbaren Lebens- und Rückzugsraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, den es auch in Zukunft zu schützen gilt. Weitere Informationen zu den Naturschutzgebieten sowie zum Thema „Natura 2000“ erhalten Sie auf der Internetseite der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg unter
     http://www4.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/2910/

  • Abteilung 5
    27.07.2017
    Junge Zicklein im Naturschutzgebiet Oftersheimer Dünen

    ​Seit April dieses Jahres gibt es auf dem Dünenrundweg durch die „Oftersheimer Dünen“ Spannendes zu entdecken: Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe unterstützt eine Herde Burenziegen auf circa vier Hektar die Landschaftspflege. Durch Nachwuchs hat sich die Herde zwischenzeitlich fast verdoppelt.

    Die große Besonderheit im Naturschutzgebiet (NSG) „Oftersheimer Dünen“ sind die an Sandlebensräume angepassten Tier- und Pflanzenarten. Viele davon benötigen sonnige und helle Bedingungen. Im Winter 2016/2017 hat der Forst der Gemeinde Oftersheim im Westen des NSG, auf dem sogenannten „Drei-Eichen-Buckel“, einzelne hiebsreife Bäume entnommen und so kleine Lichtungen geschaffen. Für das Landschaftsbild bedeutsame Einzelbäume blieben dabei erhalten.

    Ziel der Beweidung ist es, Gebüsche und Brombeeren zurückzudrängen, so dass mehr Licht auf den Sandboden gelangt und lichtbedürftige Pflanzen und Tiere gefördert werden. Ziegen können auch Blätter an hoch gelegenen Busch- und Baumbeständen abfressen und die Rinde der Gehölze abschälen. Als Folge davon sterben junge Bäume ab und der Waldbestand lichtet sich auf. Auf den besonnten Sandböden werden dann die Bestände der stark gefährdeten Pflanzenarten Sandstrohblume, Silbergras und Ohrlöffel-Leimkraut zunehmen und spezialisierte Tierarten wie beispielsweise der Dünen-Sandlaufkäfer, das Steppenbienchen und der Wolfsmilchschwärmer geeignete Lebensbedingungen vorfinden.

    Bei den südöstlich von Oftersheim bis zu 21 Meter hoch aufragenden „Oftersheimer Dünen" handelt es sich um die höchsten Binnendünen in Baden-Württemberg. Zu den Dünen zählen unter anderem der Feldherrenhügel, die Friedenshöhe und die nun aufgelichteten Flächen des „Drei-Eichen-Buckels“.

    Vor 25 Jahren wurden die Dünen aufgrund ihrer geologischen Besonderheit und den dort vorkommenden spezialisierten Tieren und Pflanzen als NSG ausgewiesen. In den nächsten Jahren werden weitere Dünenflächen aufgelichtet und beweidet. Dies dient dem Schutzzweck des NSG, nämlich der Förderung der an Sand angepassten Arten.

    Besucherinnen und Besucher des NSG werden gebeten, ihre Hunde an die Leine zu nehmen, damit die Ziegen nicht beunruhigt werden und aus dem Gehege ausbrechen. Sollte eine Ziege außerhalb des Geheges aufgefunden werden, wird um Benachrichtigung der Personen, die als Kontakt auf den vor Ort angebrachten Infotafeln aufgeführt sind, gebeten.

  • Abteiung 4
    26.07.2017
    B 296 Ortsdurchfahrt Calw – Fahrbahnsanierungen - Vollsperrung der Stuttgarter Straße

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe wird seit dem 22. Mai 2017 die Fahrbahn der B 296, Stuttgarter Straße, in der Ortsdurchfahrt Calw saniert. Die Straßenbaumaßnahme erstreckt sich vom Adlereck bis vor die Einmündung der Schützenstraße und hat eine Länge von rund zwei Kilometern (wir berichteten).

    Die Arbeiten liegen aktuell im Zeitplan. Von der Einmündung der Langen Steige bis zur Schützenstraße werden bis zum 28. Juli 2017 die umfangreichen Vorarbeiten, wie zum Beispiel Fräsarbeiten, die Tragschichterneuerung in großen Teilbereichen, das Anpassen von Straßeneinläufen und Schächten und die neue Binderschicht fertiggestellt sein.

    Ab dem 29. Juli 2017 beginnen die Fräsarbeiten und der Einbau der Trag- und Binderschicht im Abschnitt oberhalb des Adlerecks unter der Eisenbahnbrücke bis zur Einmündung der Langen Steige. Unmittelbar anschließend erfolgt der Einbau der Deckschicht auf der gesamten Sanierungslänge.

    Für diese Arbeiten muss die B 296, Stuttgarter Straße, vom 29. Juli 2017, 07.00 Uhr, bis einschließlich 17. August 2017, für den Verkehr voll gesperrt werden. Der Verkehr wird während der Dauer der Vollsperrung überörtlich umgeleitet. Die Umleitungsstecke Nord führt über Neuhengstett und Ottenbronn, die Umleitungsstrecke Süd läuft über Stammheim und Holzbronn. Die überörtlichen Umleitungen werden vor Ort ausgeschildert.

    Das Kreisklinikum Calw ist während der Zeit der Vollsperrung von der Innenstadt Calw und von Norden her erreichbar. Die Zufahrten zum Kreisklinikum werden ebenfalls ausgeschildert.

    Die Verkehrsfreigabe der Stuttgarter Straße ist planmäßig am 18. August 2017 vorgesehen.

    Im Rahmen der Arbeiten werden etwa 10.000 Quadratmeter Asphalttragschicht und jeweils rund 21.000 Quadratmeter Asphaltbinder- und Asphaltdeckschichten eingebaut sowie knapp 200 Schachtabdeckungen und Straßeneinläufe erneuert.

    Die Kosten für die gesamte Baumaßnahme betragen rund 1,2 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    26.07.2017
    A 656: Erneuerung der Fahrbahndecke im Bereich des Autobahnkreuzes Mannheim

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe beginnen am 28. Juli 2017 an der A 656 im Bereich des Autobahnkreuzes Mannheim die Arbeiten zur Erneuerung der Fahrbahndecke. Saniert wird zunächst die Fahrbahn in Richtung Mannheim auf einer Länge von rund 1,5 Kilometern zwischen der Überführung der
    L 542 und der Feldwegüberführung auf Höhe des Maimarktgeländes. Diese Sanierungsmaßnahme dauert voraussichtlich bis Ende November 2017. Im Frühjahr 2018 ist dann die Sanierung der Fahrbahn in Richtung Heidelberg vorgesehen. Die Kosten der Gesamtbaumaßnahme belaufen sich auf rund 3,5 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.

    Zunächst werden mobile Stauwarnanlagen installiert und vorbereitende Maßnahmen für die spätere Verkehrsführung ausgeführt. Das heißt, es müssen die Gelbmarkierung aufgebracht und die am Bauanfang und am Bauende benötigten Mittelstreifenüberfahrten hergestellt werden. Zudem wird eine mobile Schutzwand für die bauzeitliche Verkehrsführung gestellt.

    Im Anschluss beginnen dann die eigentlichen Bauarbeiten an der Fahrbahn der A 656. Die vorhandene Betonfahrbahn aus den 70er Jahren ist marode und brüchig. Nach dem Aufbruch der Betonfahrbahn wird der Untergrund verfestigt und ein neuer Fahrbahnbelag aus Asphalt eingebaut.
    Für die Baumaßnahme muss die Fahrbahn in Richtung Mannheim voll gesperrt werden. Der gesamte Verkehr wird auf der Fahrbahn in Richtung Heidelberg in einem sogenannten 4+0-Verkehr abgewickelt. Hierzu stehen in beiden Fahrtrichtungen je zwei in der Breite eingeschränkte Fahrstreifen zur Verfügung. Das heißt, während der kompletten Bauzeit kommt es in diesem Bereich zu keiner Fahrstreifenreduzierung.
    Während der Bauzeit und während der Einrichtung und Räumung der Baustellenverkehrsführung muss mit Verkehrsbehinderungen und Staubildung gerechnet werden.

    Um Verkehrsunfällen an den Stauenden entgegen zu wirken, werden mobile Stauwarnanlagen installiert. Die Stauwarnanlagen bestehen aus mehreren Messquerschnitten, die den Verkehr automatisch erfassen und bewerten.
    In Abhängigkeit der gemessenen Geschwindigkeiten sind die drei Anzeigequerschnitte je Fahrbahnrichtung entweder deaktiviert, das heißt es erfolgt keine Anzeige, oder es wird das Verkehrszeichen „Gefahrstelle“ mit dem Zusatzwort „Staugefahr“ oder das Verkehrszeichen „Stau“ mit dem Zusatzwort „Stau“ angezeigt.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 2
    25.07.2017
    Mit Heimatgefühl und Geisterhaftem zum Erfolg - Preisträger beim Mundartwettbewerb „Gnitzer Griffel“ stehen fest

    ​Auf sehr große Resonanz stieß in diesem Jahr der Mundartwettbewerb des Arbeitskreises Heimatpflege (AKH) im Regierungsbezirk Karlsruhe. Aus rund 150 Einsendungen musste die Jury des Wettbewerbs um den „Gnitzen Griffel“ auswählen. Nun sind die Entscheidungen gefallen: Die Hauptpreise der literarischen Dialektkonkurrenz gehen nach Wiesloch, Durmersheim/Edenkoben und Karlsruhe. Außerdem gehört eine Schulklasse aus Heidelberg zu den Siegern, die Geldprämien von bis zu 1.000 Euro erhalten.
    Regierungspräsidentin Nicolette Kressl, Vorsitzende des AKH, zeigte sich erfreut über den vielfältigen kreativen Umgang mit Dialekt. Die zahlreichen Einsendungen seien auch wertvolle Dokumente des regionalen „Wort-Schatzes“ zwischen Buchen und Bühl.

    Für einen warmherzigen und doch differenzierten Essay „Heimatgfühl“ erhält Veronica Kerber den ersten Preis der Sparte Prosa und Szene. Mit dem Abschiedsbrief einer Frau an ihren Mann nach langjähriger Ehe erschrieb sich Thomas Huber aus Karlsdorf-Neuthard den zweiten Preis. Der dritte Preis in dieser Sparte wird geteilt. Er geht zum einen an Jürgen Pfeifer (Rastatt, aufgewachsen in Östringen) für den Rückblick auf die Kinder-Krankheit „Frissl“. (Eigentlich ein Hautausschlag, der Name wurde aber auch für andere kleinere Krankheiten verwendet). Zum anderen wird Irmtraud Bernert aus Linkenheim-Hochstetten mit einem dritten Preis ausgezeichnet. Sie stellte humorvoll dar, wie sich ein Rentnerpaar dem Stress der manchmal überaktiven Altersgenossen entzieht. („Oifach nur aus’m Fenschter gucke“).

    Das in Tönen schwelgende ungewöhnliche Naturgedicht „Schdaarewolge“ von Andreas Kohm wurde mit einem ersten Preis bei der Lyrik ausgezeichnet. Kohm wohnt in Edenkoben und stammt aus Durmersheim. Mit lakonischer origineller Beschreibung überzeugte Michael Köhler aus Ettlingen und erhielt für seine „Morgeposcht“ einen zweiten Preis. Den dritten Preis bei den Gedichten teilen sich Petra Rieger-Bühler aus Karlsruhe (Sie spießt in „Wo isch Mundart“ Anglizismen auf) sowie Otto Arnold aus Bretten, der geschickt gereimt „Vum Esse“ erzählt und darüber nachdenkt.

    Besonders schwer fiel die Entscheidung bei den selbstkomponierten und getexteten Liedern im Dialekt. Unter mehr als 30 Songs machte schließlich eine Ballade das Rennen, die „Geischdergschicht“ von Dr. Helmut Dörr und Jürgen Köhler aus Wiesloch. Der witzige Blues „De Bodebutzer“ von Hans Möckel aus Karlsruhe wurde mit einem zweiten Preis bedacht. Der dritte Preis geht an Christian Heneka und Marcel Kohn (Bruchsal/Kraichtal) für die nachdenklich machende kleine Studie „Die Fra vum Fenschdasims.“

    Die Klasse 7B1 der Internationalen Gesamtschule (IGS) Heidelberg und Paul Widzgowski aus Dossenheim teilen sich den nach Rudolf Stähle benannten Nachwuchspreis. Die Schulklasse schrieb und interpretierte einen frechen Song „TRUMPel“, in dem sie das Verhalten eines amerikanischen Präsidenten mit kurpfälzer Vorfahren  aufs Korn nimmt, ohne den Politiker ausdrücklich zu nennen. Der 17-jährige Widzgowski machte sich in einem Gedicht Gedanken um „Di Schdän“ (Sterne).

    Mitmachen beim alle zwei Jahre ausgeschriebenen „Gnitzen Griffel“ dürfen alle, die im Regierungsbezirk Karlsruhe leben oder dort geboren sind und in einer der heimischen Mundartarten von Nord- und Mittelbaden schreiben. Den Wettbewerb für bislang unveröffentlichte Texte gibt es seit 1987. Alle Einsendungen werden anonymisiert bewertet.

    Die ausgezeichneten Lieder und Texte des „Gnitzen Griffel“ sind bei einem großen Mundartabend am 19. Oktober in Karlsruhe-Neureut zu hören. Dann zeichnet Regierungspräsidentin Nicolette Kressl neben den Preisträgern weitere Einsender aus, die von der Griffel-Fachjury mit einer „lobenden Erwähnung“ bedacht wurden. Das sind in der Sparte Prosa/Szene Brigitte Köck (Bruchsal), Else Gorenflo (Stutensee) und Dorothee Zirkel (Konstanz/Wiesloch). Bei den Gedichten werden die Einsendungen „Des do!“ von Thomas Heitlinger (Stutensee) und „Die Mugg!“ von Helmut Ullrich aus Karlsruhe mit undotiertem Lob bedacht. In die engere Auswahl der besonders anspruchsvollen Sparte Lied kamen die Kompositionen von Elisabeth Sandel aus Mudau  („Alles muaß naus“), Heiko Maier aus Waghäusel („Lawwärä“) und Peter Heinath aus Bühlertal („Schland“).

  • 24.07.2017
    Regierungspräsidentin Nicolette Kressl übergibt den Planfeststellungsbeschluss für den Neubau einer Straßenbahnstrecke in Karlsruhe-Knielingen

    Einladung an die Presse

    ​Termin: Freitag, 28. Juli 2017
    Zeit: 09:30 Uhr
    Ort: Regierungspräsidium Karlsruhe, Schlossplatz 1-3, Heinrich-Köhler-Saal (Raum 156)


    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Regierungspräsidentin Nicolette Kressl wird am 28. Juli den Planfeststellungsbeschluss für den Neubau einer Straßenbahnstrecke im Karlsruher Stadtteil Knielingen an Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup und an die Geschäftsführung der Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK), Dr. Alexander Pischon und Ascan Egerer, übergeben.

    Das auf Antrag der VBK genehmigte Vorhaben erstreckt sich auf einer Länge von rund 1,5 Kilometern. Die Verlängerung der Straßenbahnlinie 2 in das Neubaugebiet Knielingen 2.0 gehört zu den wichtigsten Straßenbahnprojekten im Raum Karlsruhe.

    Zu diesem Presse-/Foto-Termin sind Sie herzlich eingeladen.

    Über eine Rückmeldung, ob Sie an dem Pressetermin teilnehmen, freuen wir uns unter pressestelle@rpk.bwl.de.

    gez. Uwe Herzel

  • Abteilung 4
    21.07.2017
    Neckartalbrücke Horb - Regierungspräsidium hat Planfeststellungsbeschluss erlassen

    ​Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat den Planfeststellungsbeschluss für die B 32 Ortsumgehung Horb (Neckartalbrücke) erlassen.

    „Ich freue mich, dass wir jetzt mit dem Planfeststellungsbeschluss die rechtlichen Voraussetzungen für das für die Stadt Horb und die Region so wichtige Bauvorhaben geschaffen haben“, betonte Regierungspräsidentin Nicolette Kressl.

    Dem Beschluss ist ein frühes breit angelegtes Beteiligungsverfahren vorausgegangen. Das Regierungspräsidium hatte zusammen mit der Stadt Horb vor Einleitung des Verfahrens den Bürgerinnen und Bürgern die Pläne umfassend vorgestellt.

    „Die frühe Öffentlichkeitsbeteiligung hat sicherlich dazu beigetragen, dass es nach Abschluss der Offenlage für das Projekt Neckartalbrücke Horb weit weniger Einwände gegeben hat, als es bei einem solchen Großprojekt normalerweise üblich ist“, so die Regierungspräsidentin.

    Die Ortsumfahrung trägt vor allem dem hohen Verkehrsaufkommen und der daraus resultierenden Lärm- und Schadstoffbelastung in der Kernstadt von Horb Rechnung.

    So bewegen sich in der unteren Altstadt von Horb aktuell bis zu 18.700 Kfz und 1.220 LKW täglich. Prognosen zufolge wird sich bis zum Jahr 2030 die Verkehrsbelastung weiter erhöhen.

    Neben der Entlastung der Kernstadt von Horb ermöglicht die Schaffung einer zusätzlichen Neckartalquerung außerdem eine direkte Anbindung des Landkreises Freudenstadt an das überregionale Fernstraßennetz (A 81).

    Die Planung erstreckt sich auf einer Gesamtlänge von rund zwei Kilometern von der bestehenden B 14, Stuttgarter Straße, Abzweig Haugenstein, über die neu zu errichtende Neckartalbrücke bis zur bestehenden B 32, Hornaustraße und zum Ortsende Nordstetten. Beginnend ab dem Bestand der B 14 wir die B 32neu auf der alten Trasse mit verbreitertem Querschnitt in Richtung Süden geführt.

    Überholfahrstreifen werden jeweils für die Bergfahrt vorgesehen. Zusätzlich werden im Bereich der Knotenpunkte Abbiegestreifen angeordnet. Das Brückenbauwerk hat eine Länge von rund 670 Metern und erreicht bis zu 70 Meter über dem Talgrund.

    An den Knotenpunkten „Rauschbart“ (Einmündung der B 14alt, Stuttgarter Straße) und „Scheibenhalde“ (Einmündung B 32 alt, Hornaustraße) entstehen Einmündungen mit Lichtsignalanlagen. Der bestehende plangleiche Knotenpunkt „Nordstetten“ wird durch einen neuen planfreien Anschluss mit Überführung der L 396 ersetzt.

    Entsprechend der vorgebrachten Einwendungen und Stellungnahmen wurde die Planung insbesondere um einen Sichtschutzwall auf der Südseite der Hornau-
    straße sowie um einen Wall als Überflughilfe für Fledermäuse auf der Nordseite der Hornaustraße ergänzt. Außerdem wurden Kurvenradien der neu geplanten Forst- und Wirtschaftswege für das Befahren durch Langholztransporter neu dimensioniert. Ferner wurde eine provisorische Parkplatzfläche im Anschluss an den Einmündungsbereich der Gemeindestraße „Haugenstein“ und nördlich der Stuttgarter Straße realisiert. Grund hierfür ist, dass der vorhandene Parkplatz „Am Rauschbart“ über den Zeitraum der Herstellung der Talbrücke als Baustelleneinrichtungsfläche verwendet wird und eine Nutzung durch die Öffentlichkeit dadurch nicht möglich ist.

    Der Planfeststellungsbeschluss mit den Plänen liegt in der Zeit vom 31. Juli 2017 bis einschließlich 14. August 2017 im Rathaus der Stadt Horb zur Einsicht aus. Weitere Informationen rund um die B 32 OU Horb – Teil Neckartalbrücke gibt es im Beteiligungsportal des Regierungspräsidiums Karlsruhe unter den aktuellen Straßenplanungen

    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Dialog/Seiten/default.aspx

  • Abteilung 4
    21.07.2017
    B 3: Erneuerung der Fahrbahndecke zwischen Bühl und Sasbachried

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe wird ab Montag, 31. Juli 2017, die Fahrbahn der B 3 zwischen Bühl und Sasbachried erneuert. Im ersten Bauabschnitt in der Industriestraße in Bühl wird die bereits vorhandene Verkehrssicherung der Baustelle der Stadtwerke Bühl umgebaut und an die Erfordernisse der Fahrbahndeckensanierung angepasst. Zudem werden die Umleitungsstrecken ausgeschildert.
    Bereits ab dem 24. Juli 2017 werden Baustelleninformationsschilder aufgestellt, die die Pendler und Anlieger informieren.

    Die Gesamtmaßnahme beginnt am Bußmattenkreisel in Bühl und endet kurz vor dem Anschluss Sasbachried. Sie umfasst eine Fläche von rund 88.000 Quadratmetern und wird in insgesamt sechs Bauabschnitte unterteilt. Diese wiederum müssen in weitere Unterabschnitte gegliedert werden. In Kreuzungs- und Einmündungsbereichen sind auch Regelungen mit Ampelanlagen notwendig.
    Die Verkehrsführung erfolgt bei halbseitiger Sperrung der B 3, das heißt, eine Fahrtrichtung wird umgeleitet, die andere Fahrtrichtung verbleibt auf der B 3.

    In den Bauabschnitten eins bis drei (Bußmattenkreisel bis K 3749) verbleibt der Richtung Norden fahrende Verkehr auf der B 3 und der Richtung Süden fahrende Verkehr wird umgeleitet. Von Bauabschnitt vier bis sechs (K 3749 bis Sasbachried) wird der Verkehr in Richtung Norden über die K 3764, die alte B 3, umgeleitet. Der Verkehr in Richtung Süden kann die B 3 weiter nutzen. Hierdurch lassen sich Umleitungstrecken verkürzen und kreuzender Verkehr wird größtenteils vermieden, so dass die Verkehrsführungen optimiert und die Behinderungen reduziert werden.

    Im Zuge der Maßnahme wird nicht nur die Fahrbahn der B 3, sondern auch die am nördlichen Bauende liegenden Rampen der L 85, verschiedene Kreuzungs- und Einmündungsbereiche sowie die Rampe zur L 86a bei Ottersweier erneuert.
    Auf der gesamten Baulänge werden acht Zentimeter Binder- und vier Zentimeter Deckschicht erneuert. Bereichsweise muss aber auch die darunterliegende Asphalttragschicht ausgetauscht werden, da sie nicht mehr ausreichend tragfähig ist.

    Es ist vorgesehen, die rund sieben Kilometer lange Strecke bis Dezember fertigzustellen. Die gesamte Maßnahme kostet rund fünf Millionen Euro und wird durch den Bund finanziert.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    21.07.2017
    B 35: Erneuerung der Fahrbahndecke bei Graben-Neudorf

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe werden in den Sommerferien vom 27. Juli bis 10. September 2017 an der B 35 bei Graben-Neudorf in mehreren Bauabschnitten rund 70.000 Quadratmeter Fahrbahndecke einschließlich der Knotenpunkte L 560/B 35, Bruchsaler Straße/B 35 und K 3531/B 35/B 36 saniert. Während der Bauzeit wird der aus Süden kommende Verkehr unter halbseitiger Sperrung der Fahrbahn auf der B 35 nach Norden geführt. Für den Verkehr aus Norden kommend wird eine an die Bauabschnitte angepasste Umleitung durch Graben-Neudorf erforderlich.

    Vom 27. Juli bis zum 7. August 2017 wird zunächst die Anschlussstelle Bruchsaler Straße für den Verkehr komplett gesperrt. Die B 35 kann in dieser Zeit im Norden über die Mannheimer Straße und im Süden über die K 3531 erreicht werden. Vom 7. bis zum 11. August 2017 wird die Anschlussstelle Bruchsaler Straße in Fahrtrichtung Norden und ab dem 12. August wieder in beide Richtungen befahrbar sein.

    Ab 31. Juli 2017 wird für die Sanierung der Hauptfahrbahn der B 35 die Umleitungsstrecke durch Graben-Neudorf für den Verkehr aus Richtung Norden über die Mannheimer Straße, Hauptstraße, Bahnhofstraße und Ernst-Blickle-Straße eingerichtet. Die Umleitung ist ausgeschildert.
    Vom 31. Juli bis zum 15. August 2017 wird der südliche Abschnitt der B 35 einschließlich des Knotenpunktes K 3531/B 35/B 36 in fünf Bauphasen erneuert.
    Voraussichtlich ab dem 16. August wird dann der nördliche Teilabschnitt saniert.

    Über weitere Änderungen der Umleitungsführung informiert das Regierungspräsidium Karlsruhe in Abhängigkeit des Baufortschrittes gesondert.

    Um zusätzliche Verkehrsbelastungen durch den Fernreiseverkehr in der Ortsdurchfahrt von Graben-Neudorf zu vermeiden, wird für die Dauer der gesamten Baumaßnahme die Bedarfsumleitung der A 5 von der Anschlussstelle Kronau nach Osten auf die K 3575 und die B 35a verlegt.

    Zur Verringerung der Bauzeit und der damit verbundenen Belastungen der Verkehrsteilnehmer und der Anwohner in Graben-Neudorf, wird auch an Sonn- und Feiertagen und zum Teil in der Nacht gebaut.

    Die Kosten der Baumaßnahme betragen rund 4,5 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 1
    21.07.2017
    Ausgleichstock: Regierungspräsidium Karlsruhe fördert kommunale Infrastrukturmaßnahmen mit rund 26,1 Millionen Euro
    Regierungspräsidentin Nicolette Kressl: Förderschwerpunkt liegt bei den Bildungseinrichtungen
    Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat jetzt aus dem Ausgleichstock Investitionshilfen für kommunale Infrastrukturmaßnahmen in Höhe von rund 26,1 Millionen Euro bewilligt. Damit werden 102 Investitionsvorhaben mit einem Investitionsvolumen von rund 119,6 Millionen Euro gefördert. „Mit den bewilligten Zuschüssen ist die Umsetzung von Investitionsvorhaben auch bei den finanzschwächeren Kommunen auf eine solide finanzielle Basis gestellt. Die Projekte können von den Gemeinden jetzt angegangen werden. Damit werden die gewünschten konjunkturellen Impulse ausgelöst“, betonte Regierungspräsidentin Nicolette Kressl. Die Regierungspräsidentin, die den Vorsitz des Ausschusses für die Verteilung der Mittel führte, ging zu Beginn der Sitzung zunächst auf die wirtschaftlichen Verhältnisse der Gemeinden ein. Auch nach der jüngsten Mai-Steuerschätzung könnten Bund, Länder und Gemeinden weiter mit wachsenden Steuereinnahmen rechnen. Insbesondere für die Länder und Gemeinden werde gegenüber der November-Schätzung mit einer nochmals deutlich besseren Entwicklung gerechnet. Insgesamt spiegle sich in den Zahlen die weiterhin robuste wirtschaftliche Entwicklung wieder. Die Inlandsnachfrage sei gut und die Beschäftigung auf Rekordniveau. Die Löhne und Unternehmensgewinne seien ansteigend. Die Steuereinnahmen der Gemeinden würden sich bundesweit gegenüber dem Vorjahr um fünf v.H. auf 103,7 Milliarden Euro erhöhen. Für die Folgejahre 2018 bis 2021 solle sich die jährliche Veränderung gegenüber dem Vorjahr zwischen 4,2 und 3,8 Prozent bewegen. Diese Entwicklung dürfte wesentlich dazu beitragen, dass die Kommunen im Stande seien, bei einer Vielzahl von Investitionsvorhaben ihren Eigenanteil angemessen finanzieren zu können. In der 1. Verteilungsrunde bewilligte der Verteilungsausschuss Investitionshilfen aus dem regulären Ausgleichstockkontingent von insgesamt rund 20 Millionen Euro an 65 Gemeinden. Damit werden 71 Investitionsvorhaben mit einem Investitionsvolumen von rund 106 Millionen Euro gefördert, die der Herstellung oder Sanierung notwendiger kommunaler Einrichtungen dienen.

    Zusätzlich wurden aus dem Sonderkontingent Ausgleichstock 2 - Kommunalinvestitionsförderungsfonds Investitionshilfen von insgesamt 6,1 Millionen Euro an 29 Gemeinden bewilligt. Damit werden weitere 31 Maßnahmen mit einem Investitionsvolumen von 13,6 Millionen Euro gefördert, die überwiegend der energetischen Sanierung kommunaler Einrichtungen dienen. Das im Regierungsbezirk Karlsruhe insgesamt verfügbare Sonderkontingent ist damit vollständig ausgeschöpft.

    Die Förderschwerpunkte beim Ausgleichstock-Regelkontingent liegen mit einem Gesamtbetrag von rund 8,8 Millionen Euro bei Schulbaumaßnahmen, gefolgt von Straßen- und Verkehrseinrichtungen mit einem Bewilligungsvolumen von rund 4,5 Millionen Euro und Feuerwehrfahrzeugen und Feuerwehrhäuser mit einem Bewilligungsvolumen von 2,8 Millionen Euro Für sonstige öffentliche Einrichtungen wie z. B. Mehrzweckhallen wurden rund 2,2 Millionen Euro bewilligt. Der Rest verteilt sich auf Sportstätten, Kindergärten und Einrichtungen des Bestattungswesens.

    Beim Ausgleichstock 2 - Kommunalinvestitionsförderungsfonds dominieren ebenfalls Schulbaumaßnahmen mit einer Bewilligungssumme von 2,4 Millionen Euro gefolgt von Kinderbetreuungseinrichtungen mit rund 1,1 Millionen Euro Der Rest verteilt sich auf Einrichtungen des Feuerlöschwesens, sonstige öffentliche Einrichtungen, Straßen- und Verkehrseinrichtungen, Rathäuser, Sportstätten und Fremdenverkehrseinrichtungen.

    Die geförderten Einzelmaßnahmen sind den beigefügten Listen zu entnehmen.

  • Abteilung 1
    20.07.2017
    Regierungspräsidium Karlsruhe bestätigt Gültigkeit der Oberbürgermeisterwahl Pforzheim

    ​Die Oberbürgermeisterwahl der Stadt Pforzheim vom 7. Mai 2017 ist gültig.

    Dies ist das Ergebnis der amtlichen Wahlprüfung der Kommunalaufsichtsbehörde. Die rechtliche Prüfung der Wahl hat zu keinen Beanstandungen durch das Regierungspräsidium geführt. Innerhalb der gesetzlichen Einspruchsfrist war ein Einspruch gegen die Wahl eingegangenen, den das Regierungspräsidium jedoch als unzulässig zurückgewiesen hat. Die Zurückweisung ist mittlerweile bestandskräftig.

    Der Verpflichtung des neuen Oberbürgermeisters Peter Boch steht damit nichts mehr im Wege. Der 37-jährige bisherige Bürgermeister von Epfendorf hatte sich im ersten Wahlgang mit 51,5 Prozent der Wählerstimmen gegen den Amtsinhaber Gert Hager durchgesetzt. Die Amtszeit von Oberbürgermeister Peter Boch beginnt am 1. August 2017.

  • Abteilung 4
    20.07.2017
    B 292 Ortsdurchfahrt Östringen - Vollsperrung für Fahrbahndeckensanierung

    ​Mit Beginn der Sommerferien in Baden-Württemberg wird ab Montag, 31. Juli 2017 bis Freitag, 11. August 2017, die Fahrbahndecke der Bundesstraße 292 in Östringen auf einer Länge von rund 500 Metern erneuert. Betroffen ist der Bereich von der Kreuzung mit der K 3521 (Rettigheimer Straße) bis zur Friedrich-Ebert-Straße einschließlich deren Einmündungsbereich bis hinauf zur Ostendstraße.

    Auf rund 4.000 Quadratmetern wird die vorhandene Asphaltfahrbahn zehn bis zwölf Zentimeter tief abgefräst und zusätzlich bereichsweise die darunter liegende Asphalttragschicht erneuert. Abschließend wird eine neue Fahrbahndecke eingebaut.

    Zur Durchführung der Arbeiten muss die Bundesstraße voll gesperrt werden. Aufgrund der geringen Fahrbahnbreite kann nicht halbseitig mit Ampelverkehrsregelung gebaut werden. Anlieger können ihre Häuser und Wohnungen in dieser Zeit nur zu Fuß über die Gehwege erreichen. Für Rettungsfahrzeuge besteht jederzeit eine Zufahrtsmöglichkeit.

    Der Pkw-Verkehr wird während der Bauzeit nördlich von Östringen über die
    K 3521, K 4167, L 546, B 39 und die Franz-Gurk-Straße (K 3520) umgeleitet. Die Umleitung für LKW wird weiträumig über die B 3, K 4169, B 39 und die B 292 geführt.

    Die Kosten der Baumaßnahme betragen knapp 300.000 Euro und werden vom Bund (B 292) sowie von der Stadt Östringen (Friedrich-Ebert-Straße) getragen.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer und Anwohner für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    20.07.2017
    B 32: Erneuerung der Fahrbahn zwischen Horb a. N. und Nordstetten - Baubeginn verschiebt sich

    ​Der Baubeginn für die Erneuerung der Bundesstraße 32 zwischen Horb a. N. und Nordstetten verschiebt sich. Eigentlich sollten die Arbeiten am kommenden Montag, 24. Juli 2017, beginnen (wir berichteten). Aufgrund des Schülerverkehrs und der deshalb stattfindenden Busverkehre muss der Beginn der Maßnahme von Montag, 24. Juli 2017, auf Mittwoch, 26. Juli 2017, verschoben werden.

    Am kommenden Mittwoch, dem letzten Schultag, wird die B 32 im Bereich der Brücke über die Bahn vom Knotenpunkt B 14/ B 32/ L 398 in Richtung Nordstetten bis zur Einmündung der K 4764 nach Isenburg ab dem Nachmittag (gegen 14.00 Uhr) bis zum 2. August 2017 für den Verkehr halbseitig gesperrt. Der Verkehr wird mit einer Ampelanlage geregelt und an der Baustelle vorbeigeführt.

    Mit Beginn der Baumaßnahme wird die B 32 im weiteren Verlauf ab der Einmündung der K 4764 bis zur Einmündung der L 396 bei Nordstetten für den Verkehr voll gesperrt. Die Sperrung dauert voraussichtlich bis zum 15. Oktober 2017.

    Die Umleitung des örtlichen Verkehrs erfolgt in allen Bauabschnitten in Fahrtrichtung Horb von Nordstetten über die K 4785 und die K 4769 nach Mühlen und von dort über die L 370 nach Horb. Der Gegenverkehr wird über die gleiche Strecke umgeleitet.

    Für den überörtlichen Verkehr werden auf der A 81 an den zur Anschlussstelle Horb a. N. vorgelagerten Anschlussstellen Empfingen und Rottenburg Schilder aufgestellt, die auf die Vollsperrung der B 32 hinweisen und den Verkehr nach Horb dort ableiten sollen.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    20.07.2017
    B 463, Westtangente Pforzheim, Bau des vierten Brückenbauwerks, Unterführung der Dietlinger Straße L 562

    ​Im Zuge des ersten Bauabschnittes der Baumaßnahme, B 463, Westtangente Pforzheim, wird ab Montag, 24. Juli 2017, mit der Herstellung des Unterführungsbauwerks der Dietlinger Straße (L 562) begonnen. Das rund 66 Meter lange als 4-feldrige Stahlbetonbrücke konzipierte Bauwerk, soll künftig die neue Bundesstraße 463 über die bestehende Landesstraße 562 führen.

    Die Bauausführung erfolgt in zwei Hauptbauphasen. In der ersten Bauphase, welche die Gründungsarbeiten des neuen Brückenbauwerks sowie die Herstellung der Widerlager und Pfeiler umfasst, kann der Verkehr wie bisher auf der bestehenden Landesstraße 562 geführt werden. Für die Herstellung des Traggerüstes der Fahrbahnplatte sowie für die Betonierarbeiten des Überbaus wird der Verkehr in einer zweiten Bauphase auf einer provisorischen Fahrbahn südlich der bestehenden Landesstraße 562 geführt, sodass die Aufrechterhaltung des Verkehrs auf der Landesstraße 562 während der gesamten Dauer der Ingenieurbauarbeiten gewährleistet werden kann.

    Die Bauzeit für die Ingenieurbauarbeiten beträgt rund 14 Monate, sodass mit der Fertigstellung des Brückenbauwerks im September 2018 gerechnet wird. Die Baukosten sind mit rund 2,7 Millionen Euro veranschlagt.

    Das Unterführungsbauwerk der Dietlinger Straße ist das letzte von insgesamt vier zu realisierenden Brückenbauwerken im Zuge des sich derzeit im Bau befindlichen Streckenabschnittes von der bereits ausgebauten A 8-Anschlussstelle Pforzheim-West bis zur Dietlinger Straße (Landesstraße 562).

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 2
    19.07.2017
    Regierungspräsidentin Nicolette Kressl eröffnet diesjährige Leseclubaktion HEISS AUF LESEN© in Horb am Neckar

    ​Regierungspräsidentin Nicolette Kressl hat heute gemeinsam mit Oberbürgermeister Peter Rosenberger, der Büchereileiterin Monika Bauer und den Schülerinnen und Schülern des Schulzentrums Horb-Hohenberg sowie des Martin-Gerbert-Gymnasiums in Horb die Leseclubaktion HEISS AUF LESEN© 2017 im Regierungsbezirk Karlsruhe offiziell eröffnet.

    „HEISS AUF LESEN© steht für Lesespaß. Mit der Aktion wollen wir Kinder und Jugendliche für das Lesen außerhalb der Schule begeistern. So erfahren sie, wie spannend Geschichten sein können“, so Kressl bei der Eröffnung.

    Für gute Laune und Unterhaltung sorgte der Veranstalter für Leseevents aus Berlin, Frank Sommer von „Eventilator“. Der Schauspieler und Literaturvermittler begeisterte die anwesenden Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen beim Überraschungslesen und Bücherraten. Ein besonderer und lustiger Höhepunkt für die Kinder war das Vorlesen von Regierungspräsidentin Nicolette Kressl.

    HEISS AUF LESEN© steht für alle Kinder und Jugendliche offen. Auch diejenigen, die bisher keinen Leseausweis ihrer Bibliothek haben, können kostenlos Clubmitglied bei HEISS AUF LESEN© werden und alle Bücher ausleihen, die mit dem HEISS AUF LESEN©-Logo gekennzeichnet sind.
    Die 400 lustigen, abenteuerlichen und fesselnden Bücher, die für die Leseclubaktion ausgewählt wurden, wecken Lust auf mehr Lesen und fördern gleichzeitig das Lese- und Textverständnis und die sprachliche Kompetenz. Damit – so die Hoffnung der Initiatoren – sollen Bibliotheksbesuche auch noch nach den Sommerferien für noch mehr Kinder und Jugendliche selbstverständlich werden.

    Das Mitmachen lohnt sich bereits ab dem ersten gelesenen Buch, denn bei der Abschlussparty Ende September 2017 werden unter allen Teilnehmern attraktive Preise verlost. Als Hauptpreise winken drei Mal ein Familienwochenende in einer Jugendherberge des Deutschen Jugendherbergswerks (DJH) und vier Familienkarten für den Erlebnispark Tripsdrill.

    Landesweiter Startschuss von HEISS AUF LESEN© war bereits am Montag, den 10. Juli 2017. Interessierte Kinder können sich aber noch bei allen teilnehmenden Bibliotheken anmelden. Die Leseclubaktion findet im Regierungsbezirk Karlsruhe bereits zum siebten Mal statt und wird von der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Karlsruhe organisiert. In diesem Jahr beteiligen sich die Stadt- und Gemeindebibliotheken der folgenden Kommunen:

    Bretten, Bruchsal, Bühl, Calw, Gaggenau, Graben-Neudorf, Heimsheim, Horb am Neckar, Leimen, Linkenheim-Hochstetten, Mannheim, Mühlacker, Nagold, Östringen, Pforzheim, Plankstadt, Rastatt, Sandhausen, Walldorf und Wiesloch.
    Weiterführende Informationen:

    Übersicht über die teilnehmenden Bibliotheken

    HEISS AUF LESEN© im Regierungsbezirk Karlsruhe

    HEISS AUF LESEN© Erklärfilm

  • Abteilung 4
    18.07.2017
    Hitzebedingte Geschwindigkeitsbeschränkung auf 80 Stundenkilometer für Mittwoch, 19. Juli 2017 auf Abschnitten der Autobahnen A 5 und A 6

    ​Wegen der zu erwartenden hochsommerlichen Temperaturen über 30 Grad wird für Mittwoch, den 19. Juli 2017, erneut ein hitzebedingtes Tempolimit auf Teilabschnitten der Autobahnen A 5 und A 6, im Bereich um das Autobahnkreuz Walldorf angeordnet (Karte siehe Anlage).

    Die Geschwindigkeitsbegrenzung dient dem Schutz der Verkehrsteilnehmer vor plötzlich auftretenden „blow ups“ (Aufplatzungen) an älteren Betonfahrbahnen, die bei großer Hitze entstehen können und lokal nicht vorhersehbar sind.

    Die Geschwindigkeitsbegrenzung gilt von 10.00 Uhr bis 20.00 Uhr. Sie wird wieder deaktiviert, sobald die Tageshöchsttemperaturen unter 30 Grad sinken.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet alle betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Maßnahme und um Einhaltung der eingerichteten Höchstgeschwindigkeit.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    18.07.2017
    B 32: Fahrbahnerneuerung zwischen Horb a. N. und Nordstetten - Halbseitige Sperrung an der Brücke über die Bahn

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe wird die Bundesstraße 32 zwischen Horb a. N. und Nordstetten in der Zeit vom 24. Juli 2017 bis voraussichtlich 15. Oktober 2017 grundhaft saniert. Bestandteil dieser Baumaßnahme ist auch die Erneuerung der Übergangskonstruktion der Brücke über die Bahn in Richtung Nordstetten (wir berichteten).

    Diese Brückenarbeiten werden jetzt vom 24. Juli bis zum 28. Juli 2017 durchgeführt. Für die Instandsetzung der Übergangskonstruktion muss die B 32 im Bereich der Brücke über die Bahn zum Einbau eines neuen überfahrbaren Asphaltkeils für fünf Tage halbseitig gesperrt werden.

    Der Verkehr wird mit einer Ampelanlage geregelt und an der rund 100 Meter langen Baustelle vorbeigeführt.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    17.07.2017
    B 462, Fahrbahndeckenerneuerung zwischen der Ortsdurchfahrt Röt bis zum Verkehrsknotenpunkt L 350 bei Schönegründ

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe wird vom 24. Juli 2017 bis zum 10. September 2017 auf der Bundesstraße 462 auf einem Teil der Ortsdurchfahrt Röt-Baiersbronn bis zum Verkehrsknotenpunkt L 350 die Fahrbahn erneuert. Hierzu ist eine Vollsperrung der B 462 im Zeitraum vom 31. Juli 2017 bis zum 10. September 2017 erforderlich.

    Der Verkehr wird während der Vollsperrung der Bundesstraße von Klosterreichenbach über die L 409, die B 294 und die L 350 Richtung Huzenbach umgeleitet. Der Gegenverkehr wird über den gleichen Streckenzug umgeleitet. Es ist mit Behinderungen zu rechnen.

    Der Belag der B 462 zwischen dem Abzweig der Gemeindestraße Schönegründer Straße Richtung Schönegrund in der Gemeinde Röt und dem Abzweig
    L 350 Richtung Besenfeld auf Gemarkung der Gemeinde Huzenbach befindet sich in einem schlechten Zustand. Er weist in großen Teilflächen poröse Stellen, Risse, Flickstellen sowie Spurrinnen auf. Aus Gründen der Verkehrssicherheit, des Werterhalts und um ein weiteres Fortschreiten der Schäden im Straßenoberbau zu verhindern, ist es erforderlich die Fahrbahn zu sanieren. Die Maßnahme umfasst die Sanierung von ca. 17.000 Quadratmetern Asphaltdeck- und Binderschichten. Der entlang der B 462 verlaufende befestigte Randstreifen wird außerhalb der Ortsdurchfahrt zurückgebaut. Die in der Fahrbahn liegenden Einbauteile wie beispielsweise Schachtabdeckungen und Straßeneinläufe werden erneuert. Von der Ortdurchfahrtsgrenze in Röt über die Tankstelle bis hin zur sogenannten Staatsbrücke wird ein Gehweg hergestellt. Darüber hinaus werden der Kreuzungsbereich B 462/L 350 erneuert und der Abbiegestreifen von der B 462 auf die K 4787 verkürzt.
    Die Baumaßnahme wird in fünf Bauabschnitten (BA) umgesetzt. Im ersten BA wird die Fahrbahn für eine kurze Umfahrung im nördlichen Bereich des Knotenpunktes B 462/L 350 hergestellt. Diese Arbeiten erfolgen im Vorgriff auf die Vollsperrung der Bundesstraße. Im zweiten BA erfolgt der Umbau des Knotenpunktes B 462 / L 350. Diese Arbeiten werden vom 31. Juli 2017 bis zum 13. August 2017 ausgeführt. Danach ist die neue Kreuzung von und nach Huzenbach und Seewald wieder befahrbar.

    Im dritten BA werden die Fahrbahndecke auf der B 462 erneuert und die Abbiegespur beim Abzweig der K 4787 zurückgebaut. Der vierte BA umfasst den Rückbau eines rund einen Kilometer langen befestigten Randstreifens entlang der B 462. Im letzten BA wird ein neuer Gehweg zwischen der Ortsdurchfahrtsgrenze und der Staatsbrücke hergestellt. Die Bauabschnitte werden vom 31. Juli 2017 bis zum 10. September 2017 ausgeführt. Während diesem Zeitraum ist die B 462 zwischen dem Abzweig der Gemeindestraße Schönegründer Straße und dem Abzweig der L 350 für den Verkehr gesperrt.

    Die Kosten der Maßnahme betragen rund 1,3 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 9
    17.07.2017
    Sommerfest für Flüchtlinge der Karlsruher Erstaufnahmeeinrichtungen

    Einladung an die Medien

    ​Termin: Freitag, 28.07.2017
    Zeit: 13.00 Uhr
    Treffpunkt: Am Haupteingang der Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge, Felsstraße 2-4, 76185 Karlsruhe


    Sehr geehrte Damen und Herren,

    wie bereits im vergangenen Jahr veranstaltet die unabhängige Sozial- und Verfahrensberatung, in gemeinsamer Trägerschaft der Karlsruher Caritas und Diakonie, in Zusammenarbeit mit dem Regierungspräsidium Karlsruhe ein Sommerfest in der Felsstraße für Bewohnerinnen und Bewohner der Karlsruher Erstaufnahmeeinrichtungen.

    Im Beisein von Regierungspräsidentin Nicolette Kressl, Referatsleiter Markus Rothfuß und einem Vertreter des Veranstalters, möchten wir Sie bei einem Rundgang während des Sommerfestes am 28. Juli 2017 über die aktuelle Entwicklung in den Karlsruher Erstaufnahmeeinrichtungen informieren und Ihre Fragen dazu beantworten. Zu diesem Rundgang sind Sie herzlich eingeladen.

    Die Besucher des Festes erwartet ein vielfältiges kulinarisches Angebot, aufregende Aktionen wie beispielsweise ein Parcours des ADAC, ein Kinderkarussell und ein Fußballturnier.


    gez. Irene Feilhauer

  • Abteilung 4
    14.07.2017
    Ertüchtigung der östlichen Riedbahn - Anhörungsverfahren voraussichtlich ab September 2017

    ​Das förmliche Anhörungsverfahren für die Baumaßnahmen an der östlichen Riedbahn beginnt voraussichtlich ab September 2017. Im Rahmen dieses Vorhabens sollen in Mannheim unter anderem die Eisenbahnüberführungen über die Wilhelm-Varnholt-Allee, die Seckenheimer Landstraße und das Paul-Martin-Ufer sowie das westliche Streckengleis auf einer Länge von rund zwei Kilometern erneuert werden. Ferner ist vorgesehen, den Haltepunkt Mannheim-Neuostheim als Teilmaßnahme der 2. Ausbaustufe S-Bahn Rhein-Neckar neu zu errichten und eine circa 800 Meter lange und bis zu vier Meter hohe Lärmschutzwand auf der Ostseite der Bahnstrecke zu erstellen.

    Das dafür notwendige Planfeststellungsverfahren wurde von der DB Netz AG bereits vor geraumer Zeit beim Eisenbahn-Bundesamt als zuständiger Planfeststellungsbehörde beantragt. Nachdem die DB Netz AG zwischenzeitlich noch verschiedene offene Fragen im Zusammenhang mit geplanten ökologischen Kompensationsmaßnahmen in Rheinland-Pfalz (Römerberg und Weisenheim am Sand) geklärt hat, kann nunmehr auch das Anhörungsverfahren gestartet werden. Da sich bereits im Vorfeld gezeigt hat, dass das Verfahren auf reges Interesse der Anwohner stößt, hat sich das Regierungspräsidium als Anhörungsbehörde mit der DB Netz AG darauf verständigt, die Offenlage nicht in den Sommerferien vorzunehmen.

    Die ortsübliche Bekanntmachung, also die förmliche Verlautbarung, dass und wann genau die Pläne in den betroffenen Gemeinden einen Monat lang zur Einsicht ausgelegt werden, wird voraussichtlich bereits Anfang September erfolgen. Um keine Fristen zu versäumen, rät das Regierungspräsidium deshalb, auf Veröffentlichungen und Hinweise in den gemeindlichen Mitteilungsblättern und auf der Internetseite des Regierungspräsidiums unter „Abteilungen/Referat 24 Recht, Planfeststellung / Aktuelle Planfeststellungsverfahren – Schienen / Wiederherstellung der zweigleisigen Befahrbarkeit der östlichen Riedbahn“ zu achten.

  • Abteilung 4
    14.07.2017
    B 3 Rastatt: Erneuerung der Fahrbahndecke im Münchfeld - Geänderte Erreichbarkeit des Münchfelds

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe haben am 3. Juli 2017 an der B 3 in Rastatt die Arbeiten zur Sanierung der Fahrbahndecke im Münchfeld begonnen.

    Die erste Bauphase wurde planmäßig am 7. Juli 2017 abgeschlossen. Seit 10. Juli 2017 laufen die Arbeiten in der zweiten Bauphase. Für den Einbau der lärmarmen Asphaltdecke wird das gesamte Baufeld von der Kreuzung B 3 / B 36 / L 75 / Oberwaldstraße (Kehler Tor) bis zur Einmündung B 3 / K 9617 (Sandweierer Straße) von Mittwoch, den 19. Juli 2017 bis Freitag, den 21. Juli 2017, voll gesperrt. Das bedeutet, dass auch die Kreuzung Münchfeldstraße / Stadionstraße / B 3 nicht genutzt werden kann. Während dieser Vollsperrung werden dann auch vom Abzweig der Sandweierer Straße bis zur Kreuzung B 3 / B 36 / L 75 / Oberwaldstraße (Kehler Tor) die Fahrbahnmarkierungen aufgebracht sowie Abdichtungs- und Fugenarbeiten ausgeführt.

    Die Siedlung ist während dieser drei Tage nur über die Friedrich-Ebert-Straße aus Rastatt kommend zu erreichen.
    Das Münchfeld kann während der drei Tage nur über die Ruhrstraße erreicht werden. Die an der Einmündung L 75 / Ruhrstraße geltende Regelung, die ein Linkseinbiegen in die L 75 in Richtung Iffezheim und ein Linksabbiegen aus Rastatt kommend verbietet, wird aus Sicherheitsgründen weiterhin beibehalten. Das Münchfeld kann nur von Süden auf der L 75 kommend angefahren werden und in Richtung Norden nur auf die L 75 rechtseinbiegend verlassen werden.
    Sandweier und die Autobahn sind weiterhin wie in der ersten Bauphase über die L 75 und K 3760 beziehungsweise B 500 zu erreichen. Die Umleitungsstrecken sind ausgeschildert.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen der Anwohner und Verkehrsteilnehmer bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    13.07.2017
    A 656: Brückenerneuerung bei Mannheim-Friedrichsfeld
    Fahrbahnübergangskonstruktion gerissen – A 656 am morgigen Freitag für Reparaturarbeiten in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt

    ​Bei einer Kontrolle wurde festgestellt, dass die tonnenschwere Fahrbahnübergangskonstruktion der alten Brücke über den Bahnhof Mannheim-Friedrichsfeld gerissen ist. Zur Reparatur der Fahrbahnübergangskonstruktion muss die Autobahn 656 zwischen dem Autobahnkreuz Heidelberg und dem Autobahnkreuz Mannheim am

    Freitag, 14.07.2017, ab etwa 09:00 Uhr bis voraussichtlich 14:00 Uhr

    in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt werden. Da der Fahrbahnübergang mit jedem Fahrzeug, welches ihn überquert, in Schwingungen gerät, können die Schweißarbeiten nur bei einer Vollsperrung durchgeführt werden. Die Arbeiten erfolgen einerseits von der Fahrbahn aus und andererseits von unten.

    Die Brücke ist derzeit bis zur Vollsperrung trotzdem befahrbar, da im Bereich des Fahrbahnüberganges die Geschwindigkeit ohnehin stark reduziert ist. Damit der Schaden sich nicht vergrößert, muss die Reparatur schnellstmöglich erfolgen.

    Aufgrund der kurzfristigen Sperrung kann keine Umleitungsbeschilderung eingerichtet werden. Dem Verkehr wird empfohlen, die B 535 (Tunnel Schwetzingen) als Ausweichstrecke zu nutzen. Die B 535 ist über die A 5 – Ausfahrt „Heidelberg/Schwetzingen“ bzw. über die A 6 – „Ausfahrt Mannheim/Schwetzingen“ zu erreichen.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

    Hintergrund zum Thema Fahrbahnübergangskonstruktion

    Brücken dehnen sich – wie die meisten Bauteile – bei Hitze aus und ziehen sich bei Kälte zusammen. In unseren Breiten muss man daher mit jahreszeitlichen Bewegungen von ca. +/- 1 bis 2 Millimeter pro Meter Brückenlänge rechnen. Bei einer Brücke mit 100 Meter Länge führt dies zu Bewegungen von 10 bis 20 Zentimetern. Damit an den Enden der Brücke keine Lücke entsteht, sind an den beweglichen Enden der Brücke Fahrbahnübergänge nötig, die diese Bewegung mitmachen. In der heutigen Zeit werden Fahrbahnübergänge meist aus robustem Stahl hergestellt, da die Fahrbahnübergänge starken Belastungen aus dem darüber rollenden Verkehr ausgesetzt sind

  • Abteilung 4
    12.07.2017
    L 83a, Fahrbahndeckenerneuerung Ottersweier - Neusatz

    ​Seit 26.Juni 2017 wird die Fahrbahndecke der L 83a erneuert. Sofern es die Witterungsbedingungen zulassen, werden die Asphaltarbeiten sowie die Restarbeiten, wie das Herstellen der Anschlüsse, Fugen und Bankette bis zum Wochenende abgeschlossen, so dass mit dem zweiten Bauabschnitt wie vorgesehen am 17. Juli 2017 begonnen werden kann.

    Der zweite Bauabschnitt beginnt mit der oberen Hälfte der Hub-Kreuzung und endet nach der Burg Windeckstraße. In der Hubkreuzung wird die Fahrbeziehung Ottersweier - Rittersbach mit einer Lichtsignalanlage geregelt. Die Einfahrt in die Hubstraße ist dann nicht mehr möglich.

    Die überörtliche Umleitung über Bühl und Bühlertal nach Neusatz ist ausgeschildert. Eine innerörtliche Umleitung erfolgt nicht.

    Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 700.000 Euro und werden durch das Land Baden-Württemberg getragen.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter folgenden Links:

    http://baustellen.strassen.baden-wuerttemberg.de/bis_internet/

    http://www.neue-mobilitaet-bw.de/service/nuetzliche-links/

  • Abteilung 4
    12.07.2017
    B 32: Fahrbahnerneuerung zwischen Horb a. N. und Nordstetten

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe wird die Bundesstraße 32 zwischen Horb a. N. und Nordstetten in der Zeit vom 24. Juli 2017 bis voraussichtlich 15. Oktober 2017 grundhaft saniert. Die Baumaßnahme beginnt am Verkehrsknotenpunk B 14/ B 32/ L 398 in Horb a. N. und endet an der Einmündung der L 395 in Nordstetten. Die Durchführung der Arbeiten erfolgt in mehreren Bauabschnitten unter Teil- und Vollsperrungen der B 32.

    Die Arbeiten beginnen im Streckenabschnitt zwischen dem Abzweig B 32 / K 4764 in Richtung Isenburg und der Einmündung B 32 / L 395 in Nordstetten. Die Ausführung dieser Arbeiten erfolgt in zwei Bauabschnitten vom 24. Juli bis zum 15. Oktober 2017. Zur Durchführung der Arbeiten muss die B 32  für den Verkehr voll gesperrt werden.

    In den Sommerferien muss auch die Brücke über die Bahn in Horb für vier Tage halbseitig gesperrt werden, damit ein neuer Überfahrkeil auf der Brücke eingebaut werden kann. Der genaue Zeitraum für den Verkehrseingriff steht noch nicht fest und wird frühzeitig bekannt gegeben.

    Im letzten Bauabschnitt wird der Fahrbahnbelag im Bereich zwischen dem Knotenpunkt B 14 / B 32 / L 398 in Horb a. N. und dem Abzweig B 32 / K 4764 in Richtung Isenburg erneuert. Diese Arbeiten werden im Oktober 2017 durchgeführt. Hierzu muss die B 32 in diesem Bereich für vier Tage über ein Wochenende voll gesperrt werden. Außer bei den Arbeiten im letzten Bauabschnitt ist die Zufahrt zur K 4764 nach Isenburg sowie zum P+R Parkhaus der DB aus Richtung Horb jederzeit möglich.

    Die Umleitung des örtlichen Verkehrs erfolgt in allen Bauabschnitten in Fahrtrichtung Horb von Nordstetten über die K 4785 und die K 4769 nach Mühlen und von dort über die L 370 nach Horb. Der Gegenverkehr wird über die gleiche Strecke umgeleitet. Für den überörtlichen Verkehr werden auf der A 81 an den zur Anschlussstelle Horb a. N. vorgelagerten Anschlussstellen Empfingen und Rottenburg Schilder aufgestellt, die auf die Vollsperrung der B 32 hinweisen und den Verkehr nach Horb dort ableiten sollen.

    Der Belag der B 32 befindet sich in einem schlechten Zustand. Er weist teilweise eine poröse Oberfläche, Flickstellen sowie Risse und Unebenheiten auf und hat in größeren Bereichen einen zu geringen Asphaltaufbau. Aus Gründen der Verkehrssicherheit und um ein weiteres Fortschreiten der Schäden im Straßenoberbau zu verhindern ist es erforderlich, die Bundesstraße grundhaft zu sanieren.

    Im Rahmen der Maßnahme werden circa 13.000 Quadratmeter Asphaltdeckschicht, teilweise auch die darunter liegende Asphaltbinderschicht und in größeren Bereichen auch die Asphalttragschicht erneuert.

    Die Kosten der Maßnahme betragen rund 819.000 Euro und werden vom Bund getragen.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer und Anlieger für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 2
    12.07.2017
    Regierungspräsidentin Nicolette Kressl eröffnet Leseclubaktion HEISS AUF LESEN© 2017

    Einladung an die Presse

    ​Termin: Mittwoch, 19. Juli 2017
    Zeit: 10.00 bis 12.00 Uhr
    Treffpunkt: Mensa im Schulzentrum Horb-Hohenberg, Lerchenstraße 115, 72160 Horb

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Regierungspräsidentin Nicolette Kressl hat erneut die Schirmherrschaft für die Leseclubaktion HEISS AUF LESEN© übernommen und wird die Aktion in einer Auftaktveranstaltung am 19. Juli 2017, die dieses Jahr in Horb stattfindet, offiziell eröffnen. Landesweiter Startschuss für die teilnehmenden Bibliotheken war bereits am vergangenen Montag, den 10. Juli 2017.

    Regierungspräsidentin Nicolette Kressl wird zunächst der Leiterin der Stadtbücherei Horb, Monika Bauer, ein Bücherpaket übergeben und anschließend gemeinsam mit Oberbürgermeister Peter Rosenberger vorlesen. Durch das abwechslungsreiche Programm führt der Lesekünstler Frank Sommer von Eventilator.

    Zu der Auftaktveranstaltung in Horb sind Sie herzlich eingeladen.

    gez. Irene Feilhauer

  • Abteilung 7
    12.07.2017
    UNSER KLASSENSONG - Wettbewerb im Fach Musik für Schulklassen im Regierungsbezirk Karlsruhe - Regierungspräsidium Karlsruhe verleiht Preise an die Gewinner

    ​Die Gewinner des Wettbewerbs UNSER KLASSENSONG stehen fest. Das Regierungspräsidium hat heute, Mittwoch, 12. Juli 2017, in Karlsruhe die Preise an Schülerinnen und Schüler aus Karlsruhe, Karlsruhe/Durlach-Aue und Neuenbürg verliehen.

    Mit diesem Wettbewerb wollte das Regierungspräsidium Karlsruhe alle Schülerinnen und Schüler einer Klasse dazu anregen, Textdichter und Tonsetzer zu werden. Am Ende dieser Kreativarbeit im Musikunterricht sollte ein Lied entstehen, mit dem sich die Klasse in jeder Hinsicht identifizieren kann und das sie als ihr geistiges Eigentum versteht. Teilnehmen konnten Klassen der Jahrgangsstufen 1-10. Der Klassensong sollte Schulbezug haben und sowohl der in deutscher Sprache verfasste Text als auch die Musik mussten mit der gesamten Klasse im Unterricht entstanden sein. Willkommen waren auch Rap- und Sprechelemente.

    Die Jury setzte sich aus Experten des Musikreferats im Regierungspräsidium Karlsruhe zusammen.

    Die Preise wurden im Anschluss an die Aufführung der Songs an die Preisträger übergeben:

    1. Preis (500 Euro): Klasse 10 der Nebenius-Realschule Karlsruhe,
    2. Preis (300 Euro): Klasse 2 der Oberwaldschule Aue,
    3. Preis (200 Euro): Klasse 7 des Gymnasiums Neuenbürg.

    Einen Förderpreis erhielt die Klasse 6 der Merianschule Epfenbach.

    Insgesamt haben 17 Klassen an dem 3. Klassensong-Wettbewerb teilgenommen.

    Der stellvertretende Leiter der Abteilung Schule und Bildung im Regierungspräsidium Karlsruhe, Markus Thomas, lobte bei der Preisverleihung die Vielfalt, den Ideenreichtum und die Bühnenpräsenz, mit der die Songs vorgestellt wurden.

    Sein Dank galt insbesondere auch den betreuenden Musiklehrerinnen und Musiklehrern, die die Songproduktionen mit viel Engagement begleitet haben.

  • Abteilung 5
    11.07.2017
    Einladung zur Informationsveranstaltung zum Managementplan für das Natura 2000-Gebiet Kleinenztal und Schwarzwaldrandplatten

    Termin: Dienstag, 18. Juli 2017
    Zeit: 16.00 Uhr bis circa 18.30 Uhr
    Ort: Parkplatz Waldfreibad Calmbach, Kleinenztalstraße 140,
    75323 Bad Wildbad 
     

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe, Referat Naturschutz und Landschaftspflege, lädt am Dienstag, den 18.07.2017, zu einer Informationsveranstaltung zum Managementplan für das Natura 2000-Gebiet „Kleinenztal und Schwarzwaldrandplatten“ ein.

    Im Rahmen eines kleinen Spaziergangs durch die Wiesen und Wälder stellen Mitarbeiter des Regierungspräsidiums zusammen mit dem beauftragten Planungsbüro LANGE GbR sowie einem Vertreter der Forstdirektion aus Freiburg, einige der im Gebiet vorkommenden Lebensräume und Arten von europäischer Bedeutung vor, und geben einen Überblick über ihre Arbeit und den Ablauf der Managementplanung.

    Zu der öffentlichen Veranstaltung sind alle Bürgerinnen und Bürger, insbesondere Grundstückseigentümer und Landbewirtschafter, sowie Vertreterinnen und Vertreter von Gemeinden, Fachbehörden und Verbänden herzlich eingeladen.

    Das rund 1.460 Hektar große Fauna-Flora-Habitat (FFH)-Gebiet „Kleinenztal und Schwarzwaldrandplatten“ wird durch die Kleine Enz, die Nagold und den Köllbach geprägt. Die unverbauten Gewässer stellen für das Bachneuauge, die Groppe und den Strömer einen wichtigen Lebensraum dar. Entlang der Gewässer und um die Ortschaften erstrecken sich reizvolle Wiesenflächen mit artenreichen, mageren Flachland-Mähwiesen und Borstgrasrasen. In den schattigen Wäldern findet man wiederum den Europäischen Dünnfarn und ausgeprägte Niedermoorbereiche. Die abwechslungsreiche Landschaft ist zudem für verschiedene Fledermausarten ein wichtiger Lebensraum. 

    Gefährdet sind die blumenbunten Mähwiesen durch Aufgabe der extensiven Wiesennutzung. In Folge könnte dann Wald durch Sukzession und Aufforstung wieder vordringen. Wärmebedürftige Offenlandarten wie die Schmetterlinge, aber auch Heuschrecken und Reptilien würden ihren Lebensraum verlieren.

    Die wirtschaftlich nicht mehr attraktive extensive landwirtschaftliche Wiesennutzung wird daher mit öffentlichen Mitteln unterstützt. Ziel ist es, gemeinsam mit den Landnutzern die reizvolle Landschaft mit ihrer Artenvielfalt als europäisches Naturerbe zu bewahren, zu fördern und weiter zu entwickeln.

    Mit dem Schutzgebietsnetz Natura 2000 soll das europäische Naturerbe mit seinem Artenreichtum und seinen typischen Landschaften erhalten werden. Für jedes Natura 2000-Gebiet im Land wird deshalb von den Naturschutzreferaten der Regierungspräsidien ein Managementplan erstellt.

    Eine Übersichtskarte und weitere Informationen zu Natura 2000 und dem Projekt finden Sie im Internet im Beteiligungsportal des Regierungspräsidiums Karlsruhe unter Umwelt und den Natura 2000 Gebieten:

    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt5/Ref56/Natura2000/Seiten/Kleinenztal-und-Schwarzwaldrandplatten.aspx

  • Abteilung 4
    10.07.2017
    Staustufe Iffezheim - Erneuerung der Fahrbahnübergänge auf französischer Seite (RD 4)

    ​Das Département du Bas-Rhin wird vom 17. Juli bis voraussichtlich 11. August 2017 an der Staustufe Iffezheim (RD 4/B 500) auf französischer Seite Arbeiten zur Erneuerung der Fahrbahnübergänge durchführen.

    Da die Erneuerungsarbeiten nur bei abgesperrter Straße durchgeführt werden können, muss die RD 4 im oben genannten Sanierungszeitraum jeweils von abends 20.00 Uhr bis morgens 05.00 Uhr für den Verkehr voll gesperrt werden.

    Tagsüber ist die RD 4/B 500 für die Verkehrsteilnehmer frei befahrbar.

    Der Pkw-Verkehr wird während der Sperrzeiten in beiden Richtungen über die RD 87, L 78b (Brücke Wintersdorf/Beinheim) und L 78a umgeleitet.

    Die Umleitung für den Lkw-Verkehr verläuft in beiden Richtungen über die RD 4, A 35, RD 2, Staustufe Gambsheim, L 87 und A 5. Die Umleitungen sind ausgeschildert.

  • Abteilung 4
    07.07.2017
    B 462: Erneuerung der Fahrbahndecke im Bereich Gernsbach-Hilpertsau

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe werden ab kommenden Montag, 10. Juli, bis einschließlich Mittwoch, 12. Juli 2017, an der B 462 Erkundungsarbeiten im Gehwegbereich entlang der B 462 auf Höhe der Firma Kast durchgeführt. Hierzu wird die Fahrbahn Richtung Freudenstadt bei Bedarf kurzfristig halbseitig gesperrt und der Verkehr mit einer Ampelanlage geregelt.

    Die eigentliche Sanierung der Fahrbahndecke beginnt am Montag, 24. Juli 2017. Die Fahrbahn der B 462 im Bereich Gernsbach und Hilpertsau wird auf einer Länge von rund 2,9 Kilometer zwischen den Knotenpunkten B 462/L 76b und dem südlichen Ausgang des Tunnelportals in Gernsbach erneuert. Die Baumaßnahme wird unter halbseitiger Sperrung mit Ampelregelung in drei Bauabschnitten mit jeweils mehreren Bauphasen durchgeführt. Der Einbau der lärmmindernden Deckschicht erfolgt an drei Wochenenden unter Vollsperrung. Über die Vollsperrungen wird das Regierungspräsidium rechtzeitig vorab informieren. Die Baumaßnahme soll voraussichtlich im Oktober 2017 abgeschlossen werden. Die Gesamtkosten dieser Baumaßnahme belaufen sich auf rund 2,9 Millionen Euro und werden vom Bund finanziert.

    Am 24. Juli 2017 beginnen die Arbeiten im ersten Bauabschnitt von der Kreuzung B 462/L 76b bis zur Ochsenbrücke. Dieser Bauabschnitt ist in fünf Bauphasen unterteilt. Abhängig von der Bauphase müssen einzelne Fahrbeziehungen in  Kreuzungsbereichen zeitweise gesperrt werden.

    In der Phase 1 beginnen die Arbeiten auf der B 462 an der Kreuzung B 462/L 76b auf der Murgseite und enden in Höhe der Zinsäckerstraße.
    In der Phase 2 wird die gegenüberliegende von der Murg abgewandte Seite gefräst. Hier wird ein Ausfahren aus der Zinsäckerstraße nicht mehr möglich sein.

    In der Phase 3 werden die Arbeiten im Bereich der Zinsäckerstraße bis zur Ochsenbrücke auf der Seite der Murg durchgeführt. Das Queren der Ochsenbrücke ist währen dieser Phase nicht möglich.
    In der Phase 4 werden die Arbeiten auf der gegenüberliegenden Seite durchgeführt. Das Ein- und Ausfahren von der Brückenstraße ist in dieser Phase nicht möglich.

    In der Phase 5 wird die Deckschicht unter Vollsperrung des gesamten Bauabschnittes wieder hergestellt.

    Die entsprechenden Umleitungen für die Vollsperrungen sowie die Sperrung einzelner Fahrbeziehungen werden ausgeschildert. Während der gesamten Baumaßnahme wird der überregionale Lkw-Verkehr großräumig über die Autobahn A 5 zur B 500 umgeleitet.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    07.07.2017
    Hitzebedingte Geschwindigkeitsbeschränkung auf 80 Stundenkilometer auf Teilen der A 5 und der A 6 wird am kommenden Montag wieder aufgehoben

    ​Aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen wurde hitzebedingt ein Tempolimit auf 80 Stundenkilometern auf Teilabschnitten der Autobahnen A 5 und A 6 von 10.00 Uhr bis 20.00 Uhr angeordnet. Da laut Wettervorhersage die Temperaturen wieder zurückgehen werden, wird das Regierungspräsidium Karlsruhe die Geschwindigkeitsbeschränkung am kommenden Montag, 10. Juli, im Laufe des Vormittags wieder aufheben.

    Das bedeutet, dass die Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Walldorf die Verkehrsschilder zur Seite drehen werden, so dass die Vorderseite der Schilder für die Verkehrsteilnehmer nicht mehr sichtbar ist.

    Die Geschwindigkeitsbegrenzung dient dem Schutz der Verkehrsteilnehmer vor plötzlich auftretenden sogenannten „blow ups“ (Aufplatzungen) auf älteren Betonfahrbahnen, die bei großer Hitze auftreten können.

  • Abteilung 4
    07.07.2017
    Sanierung der Parkplatzbrücke an der B 462 bei Forbach - Arbeiten beginnen später

    ​Die Sanierungsarbeiten an der B 462-Parkplatzbrücke über die Druckrohrleitung bei Forbach werden erst ab dem 17. Juli 2017 durchgeführt. Die Arbeiten sollten ursprünglich am 3. Juli 2017 beginnen, mussten aber auf Grund eines Kapazitätsengpasses der Baufirma verschoben werden.

    Bis zum Baubeginn am 17. Juli wird der Parkplatz noch vollständig nutzbar sein. Während der Bauphase ist der Parkplatz vollständig gesperrt. Es stehen den Verkehrsteilnehmern jedoch auch weiterhin beide Fahrstreifen der B 462 uneingeschränkt zur Verfügung, sodass die Sanierung keinen Einfluss auf den fließenden Verkehr hat.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 2
    06.07.2017
    HEISS AUF LESEN©
    165 Bibliotheken in Baden-Württemberg bieten Lesefutter für die Sommerferien

    ​Ab kommenden Montag, den 10. Juli, stellen 165 Bibliotheken in ganz Baden-Württemberg brandneue Bücher mit coolen, spannenden und lustigen Geschichten für lesehungrige Kinder und Jugendliche bereit. Die Leseclubaktion HEISS AUF LESEN© vermittelt Spaß am Lesen und fördert spielerisch die Lese- und Sprachfähigkeit. Mit tollen Preisen sollen insbesondere auch Kinder und Jugendliche erreicht werden, die bisher wenig Bezug zum Lesen haben.

    Im Regierungsbezirk Karlsruhe findet HEISS AUF LESEN© 2017 bereits zum siebten Mal statt und wird in 20 Bibliotheken angeboten. Allein im vergangenen Jahr konnten über 1.500 begeisterte Leser verzeichnet werden. Regierungspräsidentin Nicolette Kressl hat erneut die Schirmherrschaft für HEISS AUF LESEN© übernommen und wird die Leseclubaktion bei der diesjährigen Auftaktveranstaltung am 19. Juli in Horb am Neckar offiziell eröffnen. Koordiniert wird die Aktion von der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Karlsruhe.

    Mitmachen ist kinderleicht: Auch wer noch keinen Bibliotheksausweis hat, kann kostenlos Clubmitglied bei HEISS AUF LESEN© werden. Anmeldekarten gibt es bereits vor den Ferien in den teilnehmenden Bibliotheken. Mit dem Clubausweis können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer alle Bücher ausleihen, die mit dem HEISS AUF LESEN©-Logo gekennzeichnet sind. Schon ab dem ersten gelesenen Buch hat jedes Clubmitglied die Chance auf einen tollen Preis bei der Verlosung auf der Abschlussparty nach den Sommerferien.
    Als Hauptpreise winken drei Mal ein Familienwochenende in einer Jugendherberge des Deutsches Jugendherbergswerks (DJH) und vier Familienkarten für den Erlebnispark Tripsdrill.

    Beginn und Dauer von HEISS AUF LESEN© sind je nach Ort unterschiedlich. Die Leseclubaktion findet in den Stadt- und Gemeindebibliotheken der folgenden Kommunen statt:

    Bretten, Bruchsal, Bühl, Calw, Gaggenau, Graben-Neudorf, Heimsheim, Horb am Neckar, Leimen, Linkenheim-Hochstetten, Mannheim, Mühlacker, Nagold, Östringen, Pforzheim, Plankstadt, Rastatt, Sandhausen, Walldorf und Wiesloch.

    Weiterführende Informationen:

    Übersicht über die teilnehmenden Bibliotheken

    HEISS AUF LESEN© Erklärfilm

  • Abteilung 3
    06.07.2017
    Gebündelte Vielfalt: Regierungspräsidium Karlsruhe präsentiert sich bei der Gartenschau Bad Herrenalb

    Anlage: Ausstellungen und Aktionen


    Unter dem Motto: „Gebündelte Vielfalt – von A wie Asylrecht bis Z wie Zivilschutz“ stellt das Regierungspräsidium Karlsruhe vom 19. bis 30. Juli 2017 sein umfangreiches Aufgabenspektrum mit sieben Ausstellungen im Treffpunkt Baden-Württemberg und 27 begleitenden Aktionen vor. Zum Auftakt, am 19. Juli 2017 um 14 Uhr, wird Regierungspräsidentin Nicolette Kressl mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in einem moderierten Gespräch das Regierungspräsidium mit seinen umfangreichen Aufgaben in Bad Herrenalb präsentieren.

    „Wir freuen uns sehr, dass wir unsere vielfältigen und interessanten Aufgaben im Rahmen der Gartenschau einem größeren Publikum vorstellen können“, so Regierungspräsidentin Nicolette Kressl.

    Die vier Regierungspräsidien in Baden-Württemberg haben eine wichtige Bündelungs- und Vermittlungsfunktion zwischen den Fachministerien des Landes und den Unteren Verwaltungsbehörden, wie zum Beispiel den Stadt- und Landkreisen. Eine ihrer Hauptaufgaben ist es, die unterschiedlichen Interessen und Anforderungen, gerade bei komplexen Vorhaben, wie beispielsweise beim Bau eines Hochwasserpolders, zusammen zu tragen, zu koordinieren und abzuwägen, um anschließend eine sachgerechte und zweckdienliche Lösung zu finden und diese verfahrensrechtlich zu beschließen.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe gibt bei der Gartenschau in Bad Herrenalb einen Überblick über die vielfältigen Aufgaben, die täglich von rund 1700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in insgesamt acht Abteilungen des Präsidiums wahrgenommen werden. So wird beispielsweise anhand einer Straßenplanung gezeigt, wie die Informationen und gesetzlichen Vorgaben aus den verschiedensten Bereichen in die letztendliche Entscheidung einfließen.

    Von ähnlicher Komplexität sind die Aufgaben im Natur- und Artenschutz. Früher wurden viele der Restriktionen als hinderlich wahrgenommen, die Ausweisung von Schutzgebieten wird jedoch zunehmend auch als Prädikat für den pfleglichen Umgang mit der Natur verstanden. Begehungen im Naturschutzgebiet Albtal sowie das Ökomobil werden lehr- und wissensreich hierüber informieren.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe ist landesweit für die Aufnahme und Unterbringung von Asylsuchenden und auch für deren Rückführung, wenn sie kein Bleiberecht bekommen haben, verantwortlich. „Es ist mir wichtig, dass wir neben diesen Aufgaben zeigen, dass wir dabei auch die Schicksale der Asylsuchenden im Blick haben. Kinder von Asylsuchenden aus Kriegsgebieten sind besonders betroffen. Mit selbstgemalten Bildern versuchen die Kinder, ein Ventil für die psychische Belastung zu finden. Dies zu sehen, fördert das Verstehen und das Miteinander“, beschreibt Regierungspräsidentin Kressl die Motivation, Bilder von Kindern aus den Landeserstaufnahmeeinrichtungen im Regierungsbezirk zu zeigen.

    Das Angebot des Regierungspräsidiums im Bereich der Gesundheitsfürsorge ist ebenso Thema, wie spezielle landesweite Aufgaben wie beispielsweise im Bereich der Überwachung ökologisch erzeugter Lebensmittel. Oder wie sieht ein junger Mensch eine hierarchisch gegliederte Oberbehörde mit hoheitlichen Aufgaben im Verwaltungsvollzug? Das Regierungspräsidium ist selbst Ausbildungsstätte und nimmt außerdem Aufgaben als Prüfungs- und Aufsichtsbehörde in einer Vielzahl von Berufen wahr.

    Die Regierungspräsidien, so auch das Regierungspräsidium Karlsruhe, müssen sich ständig neuen Entwicklungen anpassen und gleichzeitig ihren zentralen Auftrag, die Umsetzung der politischen Entscheidungen vor Ort, wahrnehmen.

    In einem Flächenland wie Baden-Württemberg wird die Nähe zu den Regionen und deren Bürgerinnen und Bürger durch die Regierungspräsidien gefördert und damit auch das Verständnis für politische Entscheidungen der Landesregierung. „Die Regierungspräsidien stellen auf diese Weise die zielorientierte Umsetzung der vielfältigen Aufgaben im Land sicher“, so Regierungspräsidentin Kressl.

  • Abteilung 1
    05.07.2017
    Regierungspräsidentin Nicolette Kressl übergibt Förderbescheide für die neue Hauptfeuerwache in Karlsruhe und für Einsatzfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr

    ​Regierungspräsidentin Nicolette Kressl hat heute, 5. Juli 2017, Förderbescheide in Höhe von insgesamt rund 1,86 Millionen Euro an den Karlsruher Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup übergeben. Mit 1,6 Millionen Euro fördert das Land den Neubau der Hauptfeuerwache, für die Beschaffung von Einsatzfahrzeugen der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Karlsruhe gibt es zusätzlich 259.000 Euro.

    „Die Fördermittel sind gut angelegtes Geld. Die Feuerwehr besitzt einen hohen Stellenwert. Ohne sie wäre der Brandschutz nicht zu leisten. Daher unterstützt das Land die Kommunen bei Feuerwehrbaumaßnahmen und beim Kauf von Gerätschaften“, so Regierungspräsidentin Nicolette Kressl anlässlich der Übergabe der Förderbescheide. „Unsere moderne Feuerwehr gehört zu den wichtigsten Trägern der Daseinsfürsorge. Mit dem Neubau der Hauptfeuerwache schaffen wir optimale Bedingungen für unsere hautamtlichen Einsatzkräfte und den Einsatz rund um die Uhr“, freut sich Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup. Das Land unterstütze dabei die zentrale Infrastruktur in der Hauptfeuerwache, aber auch die Ertüchtigung der Fuhrparks von Freiwilligen Feuerwehren, so Mentrup.

    Neubau Hauptfeuerwache
    Die Stadt Karlsruhe verfügt über die größte Berufsfeuerwehr im südlichen Regierungsbezirk. Ihr besonderer Stellenwert ergibt sich aus den überörtlichen und überregionalen Aufgaben in der Gefahrenabwehr. Das neue Bauwerk soll 2020 fertiggestellt sein, der Bezug ist für 2021 vorgesehen. Der symbolische erste Spatenstich erfolgte bereits am 28.10.2016. Mit dem Neubau der Hauptfeuerwache, dessen Standort aus strategischen Gesichtspunkten nun wesentlich günstiger gelegen ist, verfolgt die Stadt Karlsruhe im Wesentlichen zwei Ziele: Erstens die bessere Abdeckung des Stadtgebietes durch die Berufsfeuerwehr und zweitens die Schaffung von Möglichkeiten zur Unterbringung großer Fahrzeuge. Neben den funktionalen Anforderungen an eine moderne Feuerwache sind auch städtebauliche Aspekte zu berücksichtigen, da sie am östlichen Stadteingang gebaut wird. In der Bauphase wird deswegen das Projekt durch das Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft betreut.

    Kosten
    Die Mittel für den Bau der neuen Hauptfeuerwache wurden bereits im Dezember 2014 vom Gemeinderat in den Doppelhaushalt eingestellt. Dem Beschluss ging ein städtebaulicher Wettbewerb voraus, der im Jahr 2009 ausgelobt worden war.
    Von den Baukosten in Höhe von 65,34 Millionen Euro übernimmt die Stadt Karlsruhe als Trägerin 63,75 Millionen Euro, das Land steuert den Zuschuss in Höhe von rund 1,6 Millionen Euro für die förderfähigen Teilbereiche der Wache bei.
    Hierbei handelt es sich um 28 Stellplätze für die Einsatzfahrzeuge und Abrollbehälter und die zentrale Schlauchwerkstatt sowie um die zentrale Atemschutzwerkstatt des Stadtkreises Karlsruhe.

    Förderung Einsatzfahrzeuge Freiwillige Feuerwehr
    Zusätzlich zu dem Zuwendungsbescheid für die neue Hauptfeuerwache übergab Regierungspräsidentin Kressl vier weitere Förderbescheide für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Karlsruhe: drei Zuwendungsbescheide über jeweils 75.000 Euro für die Beschaffung von Tanklöschfahrzeugen vom Typ TLF 3000 sowie für einen Gerätewagen-Transporter in Höhe von 34.000 Euro.

    Die Tanklöschfahrzeuge dienen primär dem Transport von Löschwasser. Sie werden vorrangig an schlecht zugänglichen Einsatzstellen sowie bei Wald- und Wiesenbränden eingesetzt. Die Fahrzeuge führen außerdem Kettensägen und Industriesauger mit und können damit als selbstständige Einheit, beispielsweise bei Unwettern eingesetzt werden. Insgesamt ist die Beschaffung von fünf Tanklöschfahrzeugen für die Abteilungen in Hagsfeld, Grötzingen, Rüppurr, Stupferich und Wolfartsweier vorgesehen. Für zwei dieser Fahrzeuge wurden die Förderbescheide bereits zugestellt. Der Gerätewagen-Transport ist für den ABC-Zug Stadt eingeplant. Er dient als multifunktionales Transportfahrzeug für unterschiedlichste Einsatzbereiche.


    Hintergrundinformation zur Mittelvergabe für Feuerwehren:
    Die Unterstützung des Landes für Beschaffungen für Feuerwehren erfolgt auf Grundlage des Feuerwehrgesetzes Baden-Württemberg. In der Richtlinie für Zuwendungen ist geregelt, welche konkreten Maßnahmen in welcher Größenordnung förderfähig sind. Die Fördermittel stammen aus der Feuerschutzsteuer, die hierfür zweckgebunden verwendet werden. Für 2017 hat das Regierungspräsidium Karlsruhe Förderanträge für Feuerwehren über rund 14 Millionen Euro erhalten. Demgegenüber stehen rund 10,2 Millionen Euro, die das Regierungspräsidium vergeben kann.

  • Abteilung 5
    05.07.2017
    Hochwasserschutz- und Ökologieprojekt (HÖP) Hockenheim – Wichtiger Hinweis zur Baustellenabsicherung

    ​Seit Anfang Juni sind im Zuge der Baumaßnahmen des Hochwasserschutz- und Ökologieprojektes (HÖP) in der Innenstadt von Hockenheim die Übergänge über den Kraichbach von der Karlsruher Straße bis zum Wirtschaftsweg Obere Mühlstraße gesperrt.

    Leider wurde nunmehr wiederholt beobachtet, dass die Absperrungen des Baufeldes durch die Bevölkerung nicht beachtet werden. Das Regierungspräsidium Karlsruhe appelliert daher ausdrücklich an die Bürgerinnen und Bürger sowie Anwohnerinnen und Anwohner der Baumaßnahme: „Respektieren Sie zu Ihrem eigenen Schutz die Baustellenabsicherung. Seien Sie ein Vorbild für Ihre Mitmenschen insbesondere für die Kinder und Schüler des angrenzenden Schulkomplexes“.

  • Abteilung 1
    05.07.2017
    Zentrum für Präzisionstechnik - ZPT
    Erster Bürgermeister Büscher konkretisiert Einsparvorschläge für die Realisierung des ZPT – Weitere Einsparungen seitens der Stadt vorgeschlagen
     

    Gemeinsame Pressemitteilung
    des Regierungspräsidiums Karlsruhe
    und der Stadt Pforzheim

     

    ​Bei einem Gespräch zum Thema ZPT am heutigen Vormittag im Regierungspräsidium Karlsruhe hat Erster Bürgermeister Dirk Büscher konkretisiert, auf welche Weise die Stadt die Refinanzierungsvorgaben des Regierungspräsidiums erfüllen kann. An dem Gespräch teilgenommen haben neben dem Ersten Bürgermeister und Regierungspräsidentin Nicolette Kressl auch Landrat Karl Röckinger, Prorektor Professor Hanno Weber und Herr Reinhard. Die beteiligten Vertreter betonten im Schulterschluss die wirtschafts,- hochschul- und regionalpolitische Bedeutung des ZPT.

    Gleichzeitig hatte Dirk Büscher weitere Einsparvorschläge seitens der Stadt in Höhe von rund 260.000 Euro jährlich mitgebracht, die das Regierungspräsidium als Voraussetzung für eine weitere Prüfung der Finanzierungsbestätigung gemacht hat.

    Regierungspräsidentin Nicolette Kressl betonte: „Das Regierungspräsidium hat der Stadt eine Finanzierungsbestätigung für das ZPT in Aussicht gestellt, wenn es ihr gelingen wird, mindestens 80 Prozent des jährlichen Defizits durch konkrete und belastbare weitere Einsparungen an anderer Stelle zu kompensieren. Zugleich haben wir die Stadt jedoch auch darauf hingewiesen, dass die Auflagen der Haushaltsverfügung aufgrund der angespannten Haushaltslage von einer etwaigen Finanzierungsbestätigung unberührt bleiben. Die Stadt ist weiter aufgefordert, das Haushaltssicherungskonzepts fortzuschreiben.“ 

    „Wir haben alles daran gesetzt, das zukunftsweisende und wichtige Projekt für die Stadt und die Region aufs Gleis zu setzen“, so Erster Bürgermeister Dirk Büscher. „Ich bin dabei insbesondere der Region, der Wirtschaft und der Hochschule für Ihre Unterstützung auf diesem wichtigen Weg dankbar“, so der Erste Bürgermeister. Der Finanzierungsvorschlag durch konkrete und belastbare Einsparungen an anderer Stelle werde jetzt seitens des Regierungspräsidiums weiter geprüft, um den formalen Voraussetzungen Genüge leisten zu können. „Bei der Erfüllung der Vorgaben wäre eine Realisierung des Zentrums möglich“, so die Regierungspräsidentin.

    Um den regionalen Standort für Präzisionstechnik weiter zu stärken hat die Stadt nochmals deutliche Überlegungen angestellt, wie weitere Einsparvorschläge aussehen könnten. Nach diesen Überlegungen könnten durch personelle Umstrukturierungen Netto-Einsparungen in Höhe von rund 150.000 Euro jährlich generiert werden. Weitere Kürzungen beziehungsweise Aktivitätseinschränkungen im Bereich Hochschulservice, Kreativwirtschaft und Goldliner würden die vom Regierungspräsidium gewünschte Zielmarke erreichen lassen.
    Bereits im April hatte der Enzkreis zugesagt, das ZPT mit einem jährlichen Betriebskostenzuschuss in Höhe von 100.000 Euro zu unterstützen. Auch eine Beteiligung der Wirtschaft in Höhe von 50.000 Euro im Jahr ist in Aussicht gestellt.

    Bereits am 11. Juli sollen die konkreten Vorschläge im Wirtschaftsförderungsausschuss dargestellt werden. Eine Entscheidung über die Verwaltungs-Vorschläge könnte der Gemeinderat wahrscheinlich vor der Sommerpause treffen.

     
  • Abteilung 9
    04.07.2017
    Tag der offenen Tür in der Erstaufnahmeeinrichtung Spinelli in Mannheim

    Einladung an die Medien

    ​Termin:  Freitag, 14. Juli 2017
    Zeit: 15.00 Uhr
    Treffpunkt: Erstaufnahmeeinrichtung Spinelli, Gebäude 1579,
    Am Aubuckel/Wingertsbuckel, 68259 Mannheim-Feudenheim

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    das Regierungspräsidium Karlsruhe veranstaltet am 14.7.2017 von 13 bis 18 Uhr in seiner Erstaufnahmeeinrichtung Spinelli in Mannheim-Feudenheim einen Tag der offenen Tür. Seit Oktober 2015 bringt das Land in den Spinelli Barracks Flüchtlinge im Rahmen der Erstaufnahme unter. Beim Tag der offenen Tür können interessierte Bürgerinnen und Bürger einen Einblick in die Abläufe und die Organisation einer Erstaufnahmeeinrichtung bekommen. Vor Ort informieren zahlreiche in der Erstaufnahme aktive Organisationen, und stellen ihre Arbeit mit und für Flüchtlinge vor: Stadt Mannheim, Arbeiterwohlfahrt des Kreisverbandes Mannheim e.V, ASB Mannheim/Rhein-Neckar, die Ciborius Sicherheits- und Servicedienstleistungen GmbH, Diakonisches Werk Mannheim, Caritasverband Mannheim e.V., Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. und Feudenheimer Flüchtlingsforum. Für ein umfangreiches Speisen- und Getränkeangebot ist gesorgt.

    Wir möchten Sie gerne über die aktuelle Entwicklung in den Erstaufnahmeeinrichtungen in Mannheim informieren und laden Sie herzlich zu einem Rundgang auf dem Gelände ein. Über eine zusätzliche Vorankündigung in den nächsten Tagen würden wir uns freuen.

    gez. Irene Feilhauer

  • Abteilung 4
    04.07.2017
    Hitzebedingte Geschwindigkeitsbeschränkung auf 80 Stundenkilometer ab Donnerstag, 6. Juli 2017 auf Abschnitten der Autobahnen A 5 und A 6

    ​Wegen der zu erwartenden hochsommerlichen Temperaturen über 30 Grad wird ab Donnerstag, den 6. Juli 2017, erneut ein hitzebedingtes Tempolimit auf Teilabschnitten der Autobahnen A 5 und A 6, im Bereich um das Autobahnkreuz Walldorf angeordnet (Karte siehe Anlage).

    Die Geschwindigkeitsbegrenzung dient dem Schutz der Verkehrsteilnehmer vor plötzlich auftretenden „blow ups“ (Aufplatzungen) an älteren Betonfahrbahnen, die bei großer Hitze entstehen können und lokal nicht vorhersehbar sind.

    Die Geschwindigkeitsbegrenzung gilt von 10.00 Uhr bis 20.00 Uhr. Sie wird wieder deaktiviert, sobald die Tageshöchsttemperaturen unter 30 Grad sinken.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet alle betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Maßnahme und um Einhaltung der eingerichteten Höchstgeschwindigkeit.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 5
    03.07.2017
    Natura 2000-Managementplan für Fauna-Flora-Habitat Gebiet „Odenwald Brombachtal“ - Öffentliche Auslegung des Planentwurfs vom 10. Juli - 14. August 2017

    ​Das Fauna-Flora-Habitat (FFH) - Gebiet „Odenwald Brombachtal“ ist Bestandteil des europaweiten Schutzgebietsnetzes Natura 2000. Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe wird für dieses Gebiet ein Managementplan (MaP) erstellt. Mitte November 2016 wurde der Entwurf des MaP in einem Gremium aus Interessenvertretern der Kommunen, der Verbände und der Behörden vorgestellt und diskutiert. Der Entwurf liegt nun vom 10. Juli - 14. August 2017 zur Einsicht öffentlich aus. Interessierte Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Kommunen und Interessenvertreter werden gebeten, Vorschläge oder Anregungen in Form einer Stellungnahme abzugeben.

    Die Stellungnahmen sind unter Angabe des Namens und Anschrift des Absenders bis spätestens 28. August 2017 unter dem Betreff „6519-341 Managementplan“ an das Regierungspräsidium Karlsruhe, Referat 56 Naturschutz und Landschaftspflege, 76247 Karlsruhe oder per E-Mail an: natura2000@rpk.bwl.de zu übersenden. Später eingesandte Stellungnahmen können nicht berücksichtigt werden. Aus der Stellungnahme sollte hervorgehen, auf welche Flächen im FFH- Gebiet sie sich bezieht. Dazu reicht die Angabe der Flurstücknummer und des Gemeinde- und Gemarkungsnamens oder die Markierung der angesprochenen Fläche auf einem Kartenausschnitt aus.

    Das aus zwei FFH Teilgebieten bestehende Natura 2000-Gebiet ist im RheinNeckar-Kreis gelegen und erstreckt sich über die drei Gemarkungen Eberbach, Heddesbach und Schönau. Kernbereich ist das Naturschutzgebiet „Brombacher Tal“ sowie das Landschaftsschutzgebiet „Odenwald“. Charakteristisch für das rund 1474 ha große Schutzgebiet sind Lebensräume der Fledermäuse (Bechsteinfledermaus, Großes Mausohr) und Moose (Grünes Besenmoos und Grünes Koboldmoos) in den Wäldern, blumenbunte Magere Flachland-Mähwiesen mit Lebensstätten Schmetterlingen (Helle und Dunkle Wiesenknopf-Ameisenbläulinge), Auenwälder mit Erle, Esche und Weide und Fließgewässer mit flutender Wasservegetation mit Lebensstätten von Bachneunauge und Groppe. Im MaP werden Lebensräume sowie Tier- und Pflanzenarten von europäischer Bedeutung erfasst. Für jeden dieser Lebensräume und jede FFH-Art im FFH-Gebiet werden Ziele formuliert und Maßnahmen zur Erhaltung der besonderen Lebensräume und ausgewählten Tierarten vorgeschlagen. Die Darstellung erfolgt in einem Textteil sowie auf zwei flächengenauen Karten.

    Der Entwurf des MaP steht im Internet zur Einsicht unter

    http://www4.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/268436

    bereit und liegt zu den ortsüblichen Öffnungszeiten aus:

    Rathaus Eberbach:
    Leopoldsplatz 1, 69412 Eberbach, Aushangtafel des Bauamts im 4. OG

    Weitere Informationen zu Natura 2000 finden Sie im Internet unter:

    https://rp.baden-wuerttemberg.de/Themen/Natur/Seiten/Natura2000-Karte.aspx

    und im Beteiligungsportal unter Natura 2000-Gebiete unter:

    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Dialog/Seiten/default.aspx

  • Abteilung 4
    03.07.2017
    B 3 Rastatt: Erneuerung der Fahrbahndecke im Münchfeld - Geänderte Verkehrsführung im Bereich Bahnübergang L 75

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe haben heute, 3. Juli 2017, an der B 3 in Rastatt die Arbeiten zur Sanierung der Fahrbahndecke im Münchfeld begonnen (wir berichteten).

    Die ursprünglich vorgesehene Verkehrsführung für das Münchfeld muss aufgrund von Sicherheitsbedenken im Bereich des Bahnüberganges der L 75 geändert werden.

    In der ersten Bauphase wird wie bereits angekündigt die B 3 ab Montag, 3. Juli, von der Kreuzung Münchfeldstraße / Stadionstraße bis zur Einmündung der K 9617 (Sandweierer Straße) saniert. Zur Durchführung der Arbeiten muss die Bundesstraße voll gesperrt werden.

    Sowohl das Münchfeld als auch die Siedlung sind von Rastatt kommend wie gewohnt über die B 3 erreichbar. Eine Zufahrt ins Münchfeld über die Ruhrstraße ist jedoch nur in Fahrtrichtung Rastatt möglich. Sowohl das Abbiegen von der L 75 in die Ruhrstraße als auch das links Einbiegen in die L 75 aus der Ruhrstraße ist während der gesamten Bauzeit nicht möglich. Durch die Vollsperrung ist die Autobahnanschlussstelle Rastatt-Süd von Rastatt kommend nicht zu erreichen. Der Verkehr wird über die L 75 und B 500 zur Anschlussstelle Baden-Baden umgeleitet. Sandweier ist über die L 75 und die K 3760 zu erreichen.

    Ab 10. Juli 2017 wird in der zweiten Bauphase ebenfalls unter Vollsperrung der Bereich von der Kreuzung B 3 / B 36 / L 75 / Oberwaldstraße (Kehler Tor) bis zur Kreuzung Münchfeldstraße / Stadionstraße saniert. Auf der B 3 (Badener Straße) erfolgt im Rahmen der Sanierung der Einbau einer lärmarmen Asphaltdeckschicht.
    Das Münchfeld ist während dieser Phase nur über den in Bauphase eins bereits sanierten Teil der B 3 und die Stadionstraße zu erreichen. Von der Ruhrstraße darf weiterhin nur nach rechts in die L 75 eingebogen werden. Ebenso ist weiterhin nur ein Rechtsabbiegen aus der L 75 in die Ruhrstraße möglich. Die Siedlung wiederum ist nur über die Friedrich-Ebert-Straße zu erreichen. Sandweier und die Autobahn sind weiterhin wie in der ersten Bauphase über die L 75 und
    K 3760 beziehungsweise B 500 zu erreichen.

    Die Umleitungsstrecken sind ausgeschildert.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen der Anwohner und Verkehrsteilnehmer bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    30.06.2017
    Sanierung der Parkplatzbrücke an der B 462 bei Forbach

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe beginnen am Montag, 3.Juli 2017, die Sanierungsarbeiten an der rund 25 Meter langen Parkplatzbrücke über die Druckrohrleitung bei Forbach. Die gesamte Maßnahme wird voraussichtlich bis Mitte August 2017 andauern. Die Baukosten für die an der B 462 in Fahrtrichtung Baiersbronn/Freudenstadt liegenden Brücke belaufen sich auf rund 200.000 Euro und werden vom Bund getragen.

    Die Arbeiten an dem Bauwerk beginnen am kommenden Montag mit dem Aufbau der Verkehrssicherung und dem Einrichten der Baustelle. Die Sanierungsmaßnahmen umfassen Betonarbeiten und Arbeiten an der Sandsteinverkleidung.

    Die Brücke und der darauf liegende Parkplatz sind während der Dauer der Baumaßnahme vollständig gesperrt. Verkehrsbehinderungen auf der B 462 sind nicht zu erwarten, da während der Maßnahme beide Fahrstreifen zur Verfügung stehen.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen der Anwohner und Verkehrsteilnehmer bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • 30.06.2017
    Personalratsvorsitzender des Regierungspräsidiums Karlsruhe übergibt Scheck an Hospiz in Karlsruhe

    Bei dem jährlichen Hoffest des Regierungspräsidiums Karlsruhe am vergangenen Mittwoch übergab im Beisein von Regierungspräsidentin Nicolette Kressl der Personalratsvorsitzende Markus Willy einen Scheck in Höhe von 1000 Euro an die Leiterin des Hospiz in Karlsruhe, Christine Ettwein-Friehs.

    Der Betrag war aus Verkäufen unter anderem aus dem Bücher- und Spieleflohmarkt bei dem ersten Familientag des Regierungspräsidiums, der am 13. Mai 2017 stattgefunden hatte, zusammengekommen.

    Hospiz in Karlsruhe wird seit 1991 von Diakonie und Caritas betrieben, und begleitet Erwachsene und seit elf Jahren auch Kinder in ihrer letzten Lebensphase sowie deren Angehörige und Freunde bei der Trauerarbeit.

  • Abteilung 4
    29.06.2017
    A 8 Enztalquerung - Bürgerinformationsveranstaltung am 10. Juli 2017 zur Vorstellung der Baumaßnahme
    ​Die A 8 zwischen den Anschlussstellen Pforzheim-Süd und Pforzheim-Nord ist auf Grund der beengten Fahrbahnen das letzte Nadelöhr zwischen Karlsruhe und Stuttgart. Der bestehende Fahrbahnquerschnitt in diesem Bereich mit nur zwei Fahrspuren pro Fahrtrichtung ist dem Verkehr nicht mehr gewachsen. Daher ist ein vordringlicher Ausbau der A 8 vorgesehen.

     
    Um die interessierte Öffentlichkeit über die konkreten Planungen und Zeiträume der Baumaßnahme zu informieren, lädt das Regierungspräsidium Karlsruhe im Rahmen seiner Öffentlichkeitsbeteiligung zu einer Bürgerinformationsveranstaltung ein. Diese findet statt am
     
    Montag, 10. Juli 2017, um 18.00 Uhr
    im Ameliussaal in Niefern-Öschelbronn, Bischwiese 4.
     
    Zu der Veranstaltung sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

    Über eine Ankündigung der Veranstaltung in den nächsten Tagen würden wir uns sehr freuen. Gleichzeitig sind Sie hiermit mit der freundlichen Bitte um Berichterstattung herzlich eingeladen.

     

    Weitere Informationen zum Vorhaben erhalten Sie auf der Homepage des Regierungspräsidiums unter

    www.rp-karlsruhe.de  - Beteiligungsportal - Aktuelle Baumaßnahmen - 8 Enztalquerung
     
  • Abteilung 1
    28.06.2017
    Einladung zur Übergabe des Förderbescheids für die neue Hauptfeuerwache in Karlsruhe

    Einladung an die Medien

    ​Termin: 5. Juli 2017
    Zeit: 12 Uhr
    Treffpunkt: Integrierte Leitstelle, Zimmerstraße 1, 76137 Karlsruhe

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    die Stadt Karlsruhe errichtet am Ostring eine neue Hauptfeuerwache. Das Projekt wird durch das Land Baden-Württemberg mit einem Zuschuss in Höhe von rund 1,6 Millionen Euro aus Mitteln der Feuerschutzsteuer gefördert.

    Regierungspräsidentin Nicolette Kressl wird am 5. Juli 2017 den Zuwendungsbescheid an Oberbürgermeister Frank Mentrup überreichen.

    Neben dem Zuwendungsbescheid für die neue Hauptfeuerwache übergibt Regierungspräsidentin Nicolette Kressl außerdem die Bescheide für vier

    An den Fahrzeugen beteiligt sich das Land mit insgesamt rund 260.000 Euro.

    Zu der Übergabe der Zuwendungsbescheide sind Sie herzlich eingeladen.

    gez. Feilhauer

  • Abteilung 2
    27.06.2017
    Auf dem Weg zu einer sozialeren EU? Die Europäische Säule sozialer Rechte.
    Informations- und Diskussionsveranstaltung mit EvelyneGebhardt, Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments mit anschließender Eröffnung einer Wanderausstellung zum 60. Jubiläum der Römischen Verträge

    Einladung an die Medien

    ​Termin: Donnerstag, 06. Juli 2017
    Zeit: 18:00 Uhr
    Treffpunkt: Regierungspräsidium Karlsruhe am Rondellplatz,
    Karl-Friedrich-Straße 17, 76133 Karlsruhe; Gerlinde-Hämmerle-Saal im 2. OG


    Das Engagement für ein sozialeres und gerechteres Europa gehört zu den obersten Prioritäten der Europäischen Kommission. Deshalb hat sie am 26. April 2017 die „Europäische Säule sozialer Rechte“ vorgestellt, um auf zukunftsfähige und fairere Arbeitsmärkte und Sozialsysteme hinzuarbeiten.

    Dieses Thema greift Europe Direct Karlsruhe mit seiner nächsten Europa-Veranstaltung „Auf dem Weg zu einer sozialeren EU? Die Europäische Säule sozialer Rechte“ auf.

    Evelyne Gebhardt, Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, erklärt in Ihrem Vortrag „Für ein soziales Europa!“ wie die Säule konkret ausgestaltet werden kann, und wie Fairness und soziale Gerechtigkeit in der EU gewährleistet werden können.

    Die Säule sozialer Rechte konzentriert sich auf die Bereiche Chancengleichheit und Arbeitsmarktzugang, faire Arbeitsbedingungen sowie Sozialschutz und soziale Inklusion. Obwohl sich europaweit die wirtschaftlichen und sozialen Bedingungen zuletzt verbessert haben, bestehen immer noch Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern und Regionen. Mit der neuen Ausrichtung der EU-Sozialpolitik sollen Ängste der EU-Bürger aufgegriffen, und soziale Ungleichheiten abgebaut werden.

    Welche Maßnahmen brauchen wir insbesondere in Deutschland für mehr Chancengleichheit und soziale Gerechtigkeit? Im Anschluss an den Vortrag haben die Bürgerinnen und Bürger Gelegenheit, Fragen an Frau Gebhardt zu stellen und mit ihr zu diskutieren.

    Nach der Informationsveranstaltung wird Frau Gebhardt eine Wanderausstellung zum 60. Jahrestag der Römischen Verträge im Foyer eröffnen.
    Anlässlich des Jubiläums der Unterzeichnung der Römischen Verträge, 1957, wird diese auf spannenden Archivdokumenten und Illustrationen basierende Ausstellung in mehreren Europe Direct-Zentren in ganz Europa gezeigt werden.

    Zu sehen ist die Ausstellung im Regierungspräsidium Karlsruhe am Rondellplatz, Karl-Friedrich-Straße 17, 76133 Karlsruhe, vom 6. - 14. Juli 2017, von Montag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr im Erdgeschoss.
    Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.

    Zur Veranstaltung am 6.7.2017, die mit Mitteln der Europäischen Kommission unterstützt wird, hält Europe Direct Karlsruhe eine Auswahl aktueller kostenloser Informationsmaterialien zum Mitnehmen bereit.
    Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    Zu dieser Veranstaltung sind Sie herzlich eingeladen. Über eine zusätzliche Ankündigung in den nächsten Tagen würden wir uns sehr freuen.

  • Abteilung 5
    27.06.2017
    Natura 2000-Managementplan für das FFH-Gebiet „Nagolder Heckengäu“ und das Vogelschutzgebiet „Ziegelberg“

    ​Das FFH-Gebiet „Nagolder Heckengäu“ und das Vogelschutzgebiet „Ziegelberg“ sind Teile des europäischen Schutzgebietsnetzes NATURA 2000. Ziel dieses Netzwerks ist es, das europäische Naturerbe zu schützen und die natürlichen Lebensgrundlagen zu erhalten. Die Abkürzung FFH steht für: Fauna, Flora, Habitat - Tiere, Pflanzen, Lebensräume.

    Für dieses Gebiet wird im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe ein Managementplan (MaP) erstellt. Dieser Plan liegt nun im Entwurf vor und kann in der Zeit vom 30. Juni 2017 bis einschließlich 28. Juli 2017 öffentlich eingesehen werden.

    Das Natura 2000-Gebiet ist von der vielfältigen Landschaft des Heckengäus geprägt. Kennzeichnend ist hier besonders die Nagold mit ihren Zuflüssen, die das Gebiet durchziehen und gliedern. Eine Vielzahl verschiedenster Lebensräume und Arten zeichnen das Gebiet aus. Die feuchten Talauen mit ihren Auwäldern, Hochstaudenfluren und Feuchtwiesen gehen über in Hanglagen, in denen artenreiche Magerrasen und Wachholderheiden zu finden sind. Auf den Hochflächen wechseln naturnahe Laubmischwälder mit blütenbunten Mähwiesen und Ackerflächen.

    Im MaP werden Lebensräume und Tier- und Pflanzenarten erfasst, die von europäischer Bedeutung sind. Für jeden dieser Lebensräume und jede FFH-Art werden Ziele formuliert und Maßnahmen vorgeschlagen. Sie dienen dazu, die besonderen Wiesen und Wälder in ihrer Größe und Qualität zu erhalten sowie die Entwicklung der Tierarten zu unterstützen. Die gesammelten Informationen sind in einem Textteil beschrieben sowie auf 15 Karten flächengenau dargestellt

    Im März 2017 wurde der Entwurf des MaP in einem Gremium aus Interessensvertretern der Gemeinden, Verbände und Behörden vorgestellt und diskutiert. Der MaP kann an folgenden Orten während der ortsüblichen Öffnungszeiten eingesehen werden:

    Stadt Nagold, Bauverwaltungsamt, Burgstr. 10, Zimmer 15, 72202 Nagold
    Öffnungszeiten: Montag und Mittwoch 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr sowie Donnerstag 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr und Freitag 8.00 Uhr bis 12.30 Uhr
    Stadt Haiterbach, Marktplatz 1, 72221 Haiterbach.
    Öffnungszeiten: Montag – Freitag: 8.00 Uhr bis 12:30 Uhr sowie Montag:
    14.00 Uhr bis 18.00 Uhr und Donnerstag: 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr
    Ebenso kann der Managementplan in Kürze im Internet unter www.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/44495 eingesehen werden.

    Interessierte Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Kommunen und Interessenvertreter werden gebeten, Vorschläge oder Anregungen einzubringen. Die Stellungnahmen können bis spätestens 11. August 2017 unter dem Betreff „7418-341 Managementplan“ an das Regierungspräsidium Karlsruhe, Referat 56 Naturschutz und Landschaftspflege, 76247 Karlsruhe oder per E-Mail an:
    Natura2000@rpk.bwl.de gesendet werden. Später eingehende Stellungnahmen können leider nicht mehr berücksichtigt werden.

    Aus der Stellungnahme sollte hervorgehen, auf welche Flächen im FFH-Gebiet sie sich bezieht. Hilfreich ist hier die Angabe der Flurstücks-Nummer sowie des Gemeinde- und Gemarkungsnamens oder die Markierung der angesprochenen Fläche auf einem Kartenausschnitt.
    Weitere Informationen zu Natura 2000 finden Sie im Internet unter:

    https://rp.baden-wuerttemberg.de/Themen/Natur/Seiten/Natura2000-Karte.aspx

    und im Beteiligungsportal unter Natura 2000-Gebiete unter:

    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Dialog/Seiten/default.aspx

  • Abteilung 4
    27.06.2017
    L 83: Erneuerung Hirschbachverdolung Bühlertal - Verkehrsbehinderungen durch Bohrarbeiten auf der Hauptstraße

    ​Im Zusammenhang mit der geplanten Erneuerung der Hirschbachverdolung führt die Prüfstelle für Straßenbau und Geotechnik des Regierungspräsidiums
    Karlsruhe ab dem 3. Juli 2017 auf der Landesstraße 83 in der Ortsdurchfahrt Bühlertal im Bereich der bestehenden Hirschbachverdolung (Hauptstraße 151 – 157) Bohrarbeiten durch.

    An drei Stellen werden geologische Bohrungen bis circa sechs Meter Tiefe ausgeführt und Bohrkerne gewonnen sowie Bodenproben entnommen, die anschließend im Labor untersucht werden. Auf Grundlage der Bohrergebnisse wird ein geotechnischer Bericht erstellt, der Voraussetzung für die Fertigstellung des Bauwerksentwurfs ist, welcher später die Grundlage für die Ausschreibung der Arbeiten zum Bau der neuen Hirschbachverdolung ist.

    Zur Durchführung der Bohrarbeiten ist es erforderlich, die Fahrbahn halbseitig zu sperren und den Verkehr im Wechsel durch eine Ampelanlage über den verbleibenden Fahrstreifen zu leiten. Außerdem entfallen während der Durchführung der Arbeiten vorübergehend die im Arbeitsstellenbereich vorhandenen Parkplätze.

    Das Ende der Bohrarbeiten ist für den 5. Juli 2017 vorgesehen.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer und Anwohner für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter

    www.vm.baden-wuerttemberg.de/ oder

    www.baustellen-bw.de

  • Abteilung 4
    26.06.2017
    B3 / B35 Knotenpunktumbau und Fahrbahnerneuerung in Bruchsal Prinz-Max: Sperrung der Karlsruher Straße

    Seit August letzten Jahres finden an der Kreuzung B 3/B 35 Bauarbeiten statt. Hier steht nun der letzte Bauabschnitt an. Nachdem zunächst in insgesamt 8 Bauphasen (4 Bauabschnitte) die Fahrbahn der B 35 jeweils unter halbseitiger Sperrung grundhaft erneuert und der nördliche Kreuzungsabschnitt (Bauabschnitt 5) umgebaut wurde, erfolgt nun von Montag, 26.6.2017, 19 Uhr, auf Dienstagmorgen, 27.6.2017, 4 Uhr, der Wechsel auf den südlichen Kreuzungsabschnitt (6. Bauabschnitt).

    Im 6. Bauabschnitt wird die Karlsruhe Straße im Baubereich komplett erneuert und die Sanierung der östlichen Fußgängerunterführung an der Kreuzung fortgesetzt. Im Zuge der Umbauarbeiten wird der Rechtsabbiegerstreifen der B 35 in Richtung Karlsruhe fertiggestellt sowie die alte Unterführung abgebrochen. Im Baubereich werden die Gehwege und Hauszugänge neu angelegt sowie verschiedene Leitungen erneuert.

    Für die Bauarbeiten muss die B 3, Karlsruher Straße, zwischen der Prinz-Wilhelm-Straße und der B 35 bis zum Abschluss der gesamten Baumaßnahme, Ende August 2017, gesperrt werden.

    Eine Verbesserung für die Verkehrsteilnehmer ergibt sich auf der B 35 im Vergleich zum fünften Bauabschnitt durch die neuen Platzverhältnisse. So kann den Verkehrsteilnehmern auf der B 35 je Fahrtrichtung ein Fahrstreifen zur Verfügung gestellt werden. Das Linksabbiegen von der Autobahn kommend in Richtung Stadtgebiet ist jedoch nicht möglich. Diese Verkehrsteilnehmer müssen vor dem Baufeld über die Rampe zur Prinz-Wilhelm-Straße abbiegen.
    Der Verkehr der B 3 von Karlsruhe kommend wird über die Prinz-Wilhelm-Straße und Salinenstraße innerörtlich umgeleitet und an der Prinz-Max-Kreuzung wieder auf die B 35 geführt. Hierfür wird an der neu gebauten Kreuzung eine Baustellenampel aufgebaut.

    Die Fertigstellung der Gesamtmaßnahme ist für Ende August 2017 geplant.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Anwohner und  Verkehrsteilnehmer für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    26.06.2017
    Bauarbeiten an der B 3 in Laudenbach dauern voraussichtlich bis Ende August 2017 an

    ​Nach derzeitigem Stand werden sich die Sanierungsarbeiten an der Laudenbachverdolung um 2 Monate bis Ende August 2017 verlängern.
    Bis zum Ende der Arbeiten bleibt die B 3 in Laudenbach zwischen der Bachstraße und dem Mühlgässchen daher weiterhin voll gesperrt.

    Die Laudenbachverdolung verläuft unterhalb der B 3 und wird auf einer Länge von rund 50 Metern saniert. Auf den ersten 30 Metern gingen die Arbeiten planmäßig voran, verzögerten sich jedoch dann auf den letzten 20 Metern aufgrund des schlechten Zustands der Verdolung. Das Bachbett sowie die Wände mussten abgetragen und müssen nun neu betoniert werden. Erschwerend kam hinzu, dass sich in diesem Bereich die Hauptleitung der Gas- und Wasserversorgung befindet. Die Wasserleitung konnte im Zuge der Bauarbeiten zügig erneuert werden, um die Gasleitung herum darf jedoch nur in Handarbeit gearbeitet werden. Dazu waren im Vorfeld der Arbeiten umfangreiche Untersuchungen notwendig. Weitere Verzögerungen im Bauverlauf gab es für diese Zusatzarbeiten außerdem, weil die Daten der Bestandspläne nur bedingt genutzt werden konnten.

    Während der Sperrung wird der Verkehr auf der B 3 aus den Richtungen Süden (Hemsbach) und Norden (Heppenheim) an den Kreisverkehren jeweils vor der Ortseinfahrt Laudenbach über die K 4229 Kreisverbindungsstraße umgeleitet. Anlieger können bis zur Baustelle zu fahren. Oberlaudenbach ist von Norden kommend über die Kirchstraße erreichbar.

    Für die zusätzlichen Belastungen und Behinderungen durch die Verlängerung der Bauzeit bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    26.06.2017
    Westtangente Pforzheim Sperrung des Viehweges zwischen der Dietlinger Straße und der Ersinger Straße am Mittwoch und Donnerstag

    ​Im Zusammenhang mit der Baumaßnahme „B 463 - Westtangente Pforzheim“ werden als vorbereitende Maßnahmen für den Ende Juli 2017 geplanten Baubeginn des Unterführungsbauwerks der Dietlinger Straße (L 562) ab dem 28. Juni 2017 Medienleitungen der Deutschen Telekom neu verlegt.

    Für die hierfür notwendigen Asphaltarbeiten muss der zwischen der Ersinger Straße und der Dietlinger Straße (L 562) verlaufende Wirtschaftsweg, auch Viehweg genannt, im Einmündungsbereich in die Landesstraße 562 am Mittwoch, 28.06., und Don