Befehle des Menübands überspringen
Zum Hauptinhalt wechseln
Sie sind hier: RP Internet »Karlsruhe »Pressemitteilung
Startwebsite des Internetauftritts des Regierungspräsidiums Karlsruhe
  • Abteilung 4
    16.11.2017
    B 28 Freudenstadt: Vierstreifiger Ausbau der Stuttgarter Straße - weitere Umbauphase im Bereich des Bacherkreuzes; Straßenbaumaßnahmen sind auf der Zielgeraden

    ​Im Zusammenhang mit dem vierstreifigen Ausbau der Stuttgarter Straße in Freudenstadt beginnen voraussichtlich ab Montag, 20. November 2017, die Arbeiten im nächsten Bauabschnitt. In diesem Bauabschnitt wird die Abfahrt von der B 28 stadtauswärts in Richtung Hauptbahnhof umgebaut. Die Arbeiten in diesem Abschnitt werden etwa zwei bis drei Wochen dauern und finden unter Vollsperrung der Abfahrt statt.

    Die Umleitung zum Hauptbahnhof erfolgt über die Wittlensweiler Straße und Robert-Bosch-Straße zum Kreisverkehr beim Martinique.

    Des Weiteren werden auf der B 28 noch Restarbeiten durchgeführt. Diese sind im Wesentlichen die Herstellung der Mittelinseln zwischen den Fahrstreifen und der Einbau der Straßenausstattung. Diese Arbeiten werden im laufendem Verkehrsbetrieb durchgeführt.

    Voraussichtlich ab Freitag, den 17. November, kann der Verkehr jeweils einspurig stadteinwärts und -auswärts auf die endgültige Fahrbahntrasse umgelegt werden. Somit können die jetzigen Behinderungen durch die Verkehrsverschwenkungen beseitigt werden.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen bittet das Regierungs-präsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter

    www.vm.baden-wuerttemberg.de, www.baustellen-bw.de

    Die Verkehrslage in Baden-Württemberg – jederzeit und immer aktuell mit der „VerkehrsInfo BW“-App der Straßenverkehrszentrale Baden Württemberg. Weitere Informationen zum Thema Verkehr und den Link zum kostenlosen Download finden Sie unter

    https://www.svz-bw.de

  • Abteilung 4
    16.11.2017
    A 5: : Fahrbahndeckenerneuerung Schwetzingen-Walldorf - Verkehrsführung nach wie vor erforderlich

    ​Das Regierungspräsidium Karlsruhe führt auf der A 5 zwischen der Anschlussstelle Walldorf-Wiesloch und dem Walldorfer Kreuz eine umfangreiche Sanierung des Standstreifens durch (wir berichteten).

    Im Rahmen der Arbeiten mussten auch die Schutzplanken entfernt werden. Aufgrund von Lieferengpässen kommt es derzeit zu Verzögerungen bei der Montage der neuen Schutzplanken sowie mehrerer Anpralldämpfer.
    Aufgrund der fehlenden Schutzeinrichtungen muss aus Sicherheitsgründen die aktuell eingerichtete Verkehrsführung bis Anfang Dezember bestehen bleiben. Das bedeutet, dass der Verkehr in Fahrtrichtung Karlsruhe zwischen der Anschlussstelle Walldorf-Wiesloch und dem Autobahnkreuz Walldorf weiterhin zweistreifig mit verengter Fahrbahn geführt wird.

    Für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter

    www.vm.baden-wuerttemberg.de, www.baustellen-bw.de

    Die Verkehrslage in Baden-Württemberg – jederzeit und immer aktuell mit der „VerkehrsInfo BW“-App der Straßenverkehrszentrale Baden Württemberg. Weitere Informationen zum Thema Verkehr und den Link zum kostenlosen Download finden Sie unter

    https://www.svz-bw.de

  • Abteilung 3
    16.11.2017
    29. Spargeltag in Karlsruhe

    Einladung an die Medien

    ​Termin: Mittwoch, 22. November 2017
    Zeit: 13.00 – 16.30 Uhr
    Treffpunkt: Messe Karlsruhe, Messeallee 1, 76287 Rheinstetten-Forchheim, 2. OG, Konferenzraum 04


    Sehr geehrte Damen und Herren,

    mit dem 29. Spargeltag bietet das Regierungspräsidium Karlsruhe und das Landwirtschaftsamt im Landratsamt Karlsruhe ein spezielles Forum für Erzeuger und Vermarkter im Rahmen der expoSE, Europas Leitmesse der Spargel- und Erdbeererzeuger, an. Die Besucher haben Gelegenheit sich in Form von Vorträgen und Diskussionen auszutauschen und fortzubilden. Spargel ist im Raum Nordbaden ein wichtiges Standbein für viele landwirtschaftliche Betriebe.

    Kulturführung und Vermarktung erfordern ein hohes Maß an Kenntnissen über aktuelle Entwicklungen und Versuchsergebnisse. Die überregionale Bedeutung des badischen Spargels trägt zur Attraktivität unseres Raumes bei und wird durch den Spargeltag in Karlsruhe präsentiert und unterstützt.

    Der Spargeltag beginnt um 13 Uhr. Auftakt der Veranstaltung sind zwei Vorträge rund um die Themen Bodenhilfsstoffe und Mykorrhiza: Isabelle Kokula, Spargelberaterin des Landkreises Karlsruhe, stellt ihren Versuch „Bodenhilfsstoffe zur Spargelpflanzung“ vor. Diverse Hilfsstoffe wurden hier zur Pflanzung hinzugegeben mit der Zielsetzung über die Aktivierung der Bodenbiologie auch die Vitalität und das Triebwachstum des Spargels zu verbessern. Mit Federico Nadaletto, Berater der Genossenschaft Ortoveneto in Venezien, wird auch in diesem Jahr ein internationaler Gast begrüßt. Seit vielen Jahren berät er seine Anbauer hinsichtlich der Anwendung von Micosat Uno, einem Mykorrhiza Präparat, welches verspricht die Bodengesundheit der Spargelanlagen zu verbessern. „Erfahrungen mit dem Mykorrhizaprodukt Micosat-Uno im Spargelanbau in Norditalien“ lautet der Titel seines Vortrages. Micosat Una hält seinen Vortrag auf italienisch, eine deutsche Übersetzung findet statt

    Mit einem Vortrag zum Thema Bodenanalysen greift Dr. Dominik Christophel ein aktuelles und spannendes Thema auf: „Unterschiedliche Bodenanalysen und Düngesysteme im Vergleich“ lautet der Titel seines Vortrages. Dr. Christophel vergleicht und erläutert die verschiedenen auf dem Markt angebotenen Verfahren zur Untersuchung der Böden auf ihre Nährstoffgehalte und deren Verfügbarkeit. Seine Aufmerksamkeit gilt der effektiven Austauschkapazität der Böden, welche in Zusammenhang mit den Eigenschaften wie Humusgehalt, C/N-Verhältnis, Spurenelementgehalte, Kalkgehalt und pH-Wert betrachtet wird. Anhand der spezifischen Nährstoffverhältnissen der Ackerböden ergeben sich die entsprechend exakten Düngeempfehlungen, die zu einem ausgewogenen Nährstoffverhältnis im Boden führen, und somit Pflanzenwachstum und Gesundheit optimieren sollen.

    Frau Dr. Karin Rather von der Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau in Heidelberg, stellt aus aktuellem Anlass die Umsetzung der neuen Düngeverordnung in Baden-Württemberg vor. Unter dem Vortragstitel „Umsetzung der neuen Düngeverordnung in Baden-Württemberg mithilfe des Programmes Düngung-BW“ wird sie ausführlich auf die Handhabung des neu entwickelten Tools eingehen. Ausgehend von den Nmin-Bedarfswerten, die für Spargel nach Standjahr differenziert und bundesweit einheitlich sind, wird Frau Dr. Rather den Berechnungsweg, die Anrechnung des Bodenvorrates und die Dokumentationspflicht zur Düngebedarfsermittlung erläutern.

    „Viel hilft nicht immer viel – Vorteile einer angepassten N-Düngung“ heißt der Titel des anschließenden Vortrages. Basierend auf langjährigen Feldbeobachtungen und auf der Grundlage eigener Versuche, zeigt Dr. Ludger Aldenhoff die Risiken einer überhöhten N-Düngung auf. In diesem Zusammenhang geht er auch auf die von ihm entwickelte Praxis der Wurzelbeprobungen ein, welche einen zuverlässigen Einblick in die Stickstoff-Versorgungslage des Rhizoms bietet, und somit den Anbauern hilft, die angepasste N-Düngung umzusetzen. Die unmittelbar aus der Praxis entwickelte Vorgehensweise unterstützt die Zielsetzung einer grundwasserschonenden Düngepraxis.

    Frau Sabine Zarnik vom Referat Pflanzenbau des Landwirtschaftlichen Technologiezentrums Augustenberg, wird zum Abschluss der Vortragsveranstaltung das wichtige Thema Biodiversität auf Spargelflächen aufgreifen: „Biodiversität plus  Image - Ökologische Aufwertung von Spargelflächen“ heißt ihr Beitrag, in dem sie Maßnahmen vorstellt, welche - überschaubar im Aufwand - einen maßgeblichen Beitrag zum Natur- und Artenschutz darstellen. Darüber hinaus verhelfen diese Maßnahmen besonders dem direktvermarktenden Landwirt zu Aufmerksamkeit und Anerkennung seitens seiner Kundschaft. In Zeiten, in denen die Landwirtschaft häufig als Umweltsünder am Pranger steht ist es wichtig, durch eigene Initiativen die Naturverbundenheit des Berufsstandes sichtbar zu machen und damit das Image des eigenen Betriebs zu gestalten.

    Durch das Programm des Spargeltages führen Angelika Appel, Obst- und Gartenbaureferentin beim Regierungspräsidium Karlsruhe und Isabelle Kokula, Spargelberaterin am Landratsamt Karlsruhe. Der Eintritt ist frei.

    gez. Irene Feilhauer


    Kontakt für weiterführende Informationen zur Veranstaltung:
    Angelika Appel, Regierungspräsidium Karlsruhe, Tel. 0721 926-2758 und Isabelle Kokula, Landratsamt Karlsruhe, Tel. 0721 936 88 310

  • Abteilung 5
    16.11.2017
    Früheres Kurhaus Hundseck: Regierungspräsidium hebt Abrissverfügung auf - Verfügung des Landratsamtes Rastatt stößt auf rechtliche Bedenken

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat mit seiner Entscheidung vom 14.11.2017 die Verfügung des Landratsamtes Rastatt vom Juni 2013 aufgehoben, mit der die Eigentümer des früheren Kurhauses Hundseck insbesondere dazu verpflichtet worden waren, die beiden nach dem Teilabriss noch verbliebenen Gebäudeteile abzureißen.

    Nachdem einer der Eigentümer gegen die Abrissverfügung des Landratsamtes Rastatt Widerspruch einlegte und diesem seitens des Landratsamtes nicht abgeholfen wurde, legte das Landratsamt im September 2013 den Widerspruch dem Regierungspräsidium zur Entscheidung vor.

    Nach einer umfassenden juristischen Prüfung der Verfügung hatte das Regierungspräsidium Karlsruhe das Landratsamt Rastatt im April 2014 schriftlich über die Rechtsauffassung des Regierungspräsidiums unterrichtet und angeregt, die Rastatter Behörde möge ihre Verfügung vom 25. Juni 2013 selbst aufheben. Denn das Naturschutzrecht, so das Regierungspräsidium, sei in diesem Fall keine hinreichend tragfähige Grundlage, um eine Abrissverfügung zu stützen. Diesen Vorschlag hatte das Landratsamt Rastatt jedoch nicht aufgegriffen.

    In der Folge musste der Widerspruchsbescheid des Regierungspräsidiums zurückgestellt werden, da aufgrund mehrerer eingelegter Petitionen das Regierungspräsidium über den Widerspruch nicht endgültig entscheiden durfte (siehe auch Hintergrund zu den Petitionen am Ende des Textes).
    „Bei allem Verständnis dafür, dass ein Abriss des ehemaligen Kurhauses Hundseck gewünscht und gefordert wird, ist eine Verwaltungsbehörde an Recht und Gesetz gebunden“, unterstrich Regierungspräsidentin Nicolette Kressl die Verpflichtung der Karlsruher Mittelbehörde, im Widerspruchsverfahren die angefochtene Entscheidung aufzuheben, wenn sie rechtlicher Nachprüfung nicht standhält.

    Begründet hatte das Landratsamt Rastatt die Abrissverfügung insbesondere damit, dass das Landschaftsbild und der Naturgenuss im Landschaftsschutzgebiet Bühlertal durch das vorhandene Restbauwerk des ehemaligen Kurhauses Hundseck beeinträchtigt seien. Bekanntlich hatte zuvor die Stadt Bühl mit Verfügung vom 21. September 2012 den vollständigen Abriss des Kurhauses Hundseck als zuständige untere Baurechtsbehörde angeordnet. Da sich während der Abbrucharbeiten herausstellte, dass die Standsicherheit nur hinsichtlich des mittleren Gebäudeteils nicht mehr gegeben war, wurde die Abbruchverfügung hinsichtlich der beiden übrigen Gebäudeteile nicht vollzogen. Seither stehen die Gebäude unverändert auf dem Grundstück.

    Daraufhin erließ das Landratsamt Rastatt am 25. Juni 2013 eine Abrissverfügung für die verbliebenen beiden Gebäudeteile auf naturschutzrechtlicher Grundlage. Hiergegen richtete sich der Widerspruch der Eigentümer, der vom Regierungspräsidium zu entscheiden war. Begründet wurde die Verfügung damit, dass sich die verbliebenen Gebäudeteile im rund 6.000 Hektar großen Landschaftsschutzgebiet Bühlertal befinden, dessen Schutzzweck unter anderem eine Bewahrung und Verbesserung des Erholungswertes der Landschaft durch Schutz und Pflege des Landschaftsbildes und die Freihaltung der Aussicht von den Naturgenuss schädigenden Anlagen und Einrichtungen beinhaltet.

    Allerdings hatte die Fachbehörde des Landratsamtes Rastatt selber zuvor in einem Vermerk festgehalten, dass sich aufgrund der dortigen „Vorbelastung auf Grund baulicher Strukturen", einer „eingeschränkte(n) Sichtbarkeit" und „sehr eingeschränkte(r) Blickbeziehungen zur offenen Landschaft im Landschaftsschutzgebiet ….“ das Landschaftsbild im Landschaftsschutzgebiet durch den Teilabbruch des ehemaligen Kurhotels Hundseck nicht in erheblichem Maße nachteilig geändert hat und die natürliche Eigenart der Landschaft nicht beeinträchtigt wird" (Zitat). Demnach sei „von einer Beeinträchtigung des besonderen Erholungswerts der Landschaft nicht auszugehen."
    Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat diese Frage einer eigenständigen Überprüfung unterzogen und kommt dabei zur gleichen Einschätzung.
    Besonders dürfe dabei auch keine Rolle spielen, dass durch das Vorgehen des Landratsamtes bei zu vermutender Zahlungsunfähigkeit der Eigentümer, das Land die Kosten tragen müsse.

    Bei der möglichen Beeinträchtigung des Naturgenusses kommt das Landratsamt Rastatt in dem Vermerk vom 29. Mai 2013 zu folgendem Ergebnis: „Die negativen Eindrücke der abgebrochenen Gebäude wirken störend auf den Betrachter und können dadurch zu einer Beeinträchtigung des Naturgenusses führen." Es wurde, so das Regierungspräsidium Karlsruhe, jedoch nicht nachgewiesen und begründet, dass es durch die „negativen Eindrücke" tatsächlich zu einer wirklichen Beeinträchtigung des Naturgenusses kommt.

    „Bei allem Verständnis für die Bemühungen, die Situation am Hundseck zu verbessern, dürfen die Grenzen des rechtlich Zulässigen nicht überschritten werden“, erklärte Regierungspräsidentin Nicolette Kressl.

    Dessen ungeachtet werde das Regierungspräsidium Karlsruhe der Region auch künftig zur Seite stehen und nach Möglichkeiten und Wegen suchen, um die Situation zu verbessern. Auch dem Regierungspräsidium sei bewusst, dass der Zustand dort nicht befriedigend sei.

    Das ehemalige Kurhaus Hundseck war auch Gegenstand mehrerer Petitionen und Kleiner Anfragen. In den Beschlüssen des Petitionsausschusses des Landtags und den Antworten auf die Kleinen Anfragen wird unter anderem die Beurteilung der Sach- und Rechtslage detailliert dargestellt. Die Drucksachen sind im Internet abrufbar unter: www.landtag-bw.de.

    Links Kleine Anfragen:

    http://www.landtag-bw.de/files/live/sites/LTBW/files/dokumente/WP15/Drucksachen/4000/15_4829_D.pdf

    http://www.landtag-bw.de/files/live/sites/LTBW/files/dokumente/WP15/Drucksachen/7000/15_7738_D.pdf

    Links Petitionen

    http://www.landtag-bw.de/files/live/sites/LTBW/files/dokumente/WP15/Drucksachen/6000/15_6389_D.pdf

    http://www.landtag-bw.de/files/live/sites/LTBW/files/dokumente/WP15/Drucksachen/7000/15_7549_D.pdf

    http://www.landtag-bw.de/files/live/sites/LTBW/files/dokumente/WP16/Drucksachen/1000/16_1813_D.pdf

    https://www.landtag-bw.de/files/live/sites/LTBW/files/dokumente/WP16/Drucksachen/2000/16_2881_D.pdf

    Hintergrund Petitionsrecht

    Das Petitionsrecht ist im Grundgesetz und in der Landesverfassung als Grundrecht verankert und genießt somit höchsten Verfassungsrang. Um diese Bedeutung zu unterstreichen und um zu verhindern, dass während eines Petitionsverfahrens in der Verwaltung vollendete Tatsachen geschaffen werden, besteht zwischen der Landesregierung und dem Landtag das sogenannte Stillhalteabkommen. Nach dem Stillhalteabkommen sollen während eines anhängigen Petitionsverfahrens die Maßnahmen, gegen die sich die Petition richtet, bis zur Entscheidung des Landtags über die Petition von der Verwaltung grundsätzlich nicht vollzogen werden.

  • Abteilung 1
    16.11.2017
    EUROPA BUNT – Lesereise mit Oliver Lück; Autorenlesung mit Fotopräsentation im Rahmen der Bücherschau

    Einladung

    ​Termin: Dienstag, 28. November 2017, Zeit: 18:00 Uhr
    Treffpunkt: Regierungspräsidium Karlsruhe am Rondellplatz, Karl-Friedrich-Straße 17, 76133 Karlsruhe; Gerlinde-Hämmerle-Saal im 2. OG


    Das Ministerium der Justiz und für Europa Baden-Württemberg präsentiert gemeinsam mit allen Europe Direct Informationszentren Baden-Württembergs eine Veranstaltungsreihe der Lesereise „EUROPA BUNT“ des Autors Oliver Lück.
    Die Vielfalt der kulturellen Facetten Europas steht dabei im Mittelpunkt.

    Am 28. November 2017 kommt der Buchautor, Journalist und Fotograf Oliver Lück im Rahmen der Bücherschau mit seiner literarischen Bilderreise zu unseren europäischen Nachbarn auch nach Karlsruhe. Europe Direct Karlsruhe, das Informationszentrum für Fragen zu Europa für den Regierungsbezirk Karlsruhe, lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu dieser Lesung ein. Es werden Fotos aus den letzten 20 Jahren gezeigt sowie Geschichten aus europäischen Ländern und den dort lebenden Menschen erzählt. Auch werden bisher noch unveröffentlichte Kurzgeschichten gelesen.

    Alles in allem rund 120 Minuten, die zu einer kurzweiligen und lebhaften Entdeckungstour durch fast 30 Länder werden und unseren Kontinent von einer Seite zeigen, die heute - in sogenannten Krisenzeiten - oft vergessen wird: von der bunten.

    „EUROPA BUNT“ schaut sich vor der eigenen Haustüre um, erzählt von vielen Unterschieden und noch mehr Gemeinsamkeiten. Eine überraschende Bilderreise mit außergewöhnlichen Lebensgeschichten und ungewöhnlichen Reiseanekdoten, die auch an Orte und durch Landstriche führt, die man in Europa nicht unbedingt erwarten würde.

    In seiner Lesung wird Oliver Lück viele eigenen Fotos seiner Reisen präsentieren, und so die verschiedenen Geschichten noch lebendiger gestalten. Seine Begegnungen und Erlebnisse mit den Menschen und was diese Menschen verbindet, steht dabei im Mittelpunkt. Fragen zu den einzelnen Geschichten können während und nach dem Vortrag an den Autor gestellt werden.

    Europe Direct Karlsruhe bietet vor Ort eine Auswahl an kostenfreien Informationsmaterialien zu europäischen Themen an. Die Veranstaltung wird aus Mitteln der Europäischen Kommission unterstützt.

    Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    Zu dieser Veranstaltung sind Sie herzlich eingeladen. Über eine zusätzliche Ankündigung der Veranstaltung in den nächsten Tagen würden wir uns sehr freuen.

  • Abteilung 4
    15.11.2017
    L 83a: Erneuerung der Fahrbahndecke zwischen Ottersweier und Neusatz Restarbeiten

    ​Im Zusammenhang mit der Erneuerung der Fahrbahndecke an der L83a zwischen Ottersweier und Neusatz sind noch Restarbeiten und Mängelbeseitigungen infolge von Unebenheiten zu erledigen. Hierzu muss ein kleiner Bereich der neu gebauten Asphaltfahrbahn abgefräst und neu eingebaut werden.

    Zur Durchführung der Arbeiten muss die L83a im Bereich der Kreuzung L 83a /
    K 3752 nochmals für einen Tag gesperrt werden. Um die Verkehrsbeeinträchtigungen möglichst gering zu halten, ist die Sperrung am Samstag, 18. November 2017, ab 07:30 Uhr vorgesehen. Von und nach Neusatz erfolgt die Verkehrsregelung mit einer Ampelanlage. Für die anderen Verkehrsbeziehungen erfolgt die Umleitung über Bühl und Rittersbach. Die Umleitung ist ausgeschildert.

    Betroffen ist im Ortsteil Hub auch die östlich Zufahrt von der Hubstraße zur
    L 83a. Hier muss die Hubstraße für mehrere Stunden gesperrt werden, die L 83a ist nicht betroffen. Der Ortsteil Hub ist während dieser Zeit nur von Ottersweier kommend erreichbar.

    Am Samstagabend soll die gesamte Verkehrssicherung wieder abgebaut werden und die L 83a wieder frei befahrbar sein.
    Bei schlechter Witterung müssen die Arbeiten allerdings verschoben werden.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer und Anlieger für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter

    www.vm.baden-wuerttemberg.de - www.baustellen-bw.de.

    Die Verkehrslage in Baden-Württemberg – jederzeit und immer aktuell mit der „VerkehrsInfo BW“-App der Straßenverkehrszentrale Baden Württemberg. Weitere Informationen zum Thema Verkehr und den Link zum kostenlosen Download finden Sie unter

    https://www.svz-bw.de

  • Abteilung 4
    15.11.2017
    A 8 Wettersbachviadukt: Instandsetzungsarbeiten an den Übergangskonstruktionen

    ​Im Bereich des Wettersbachviaduktes im Zuge der A 8, Nähe Autobahndreieck Karlsruhe, mussten kurzfristig zwei Fahrstreifen der A8 in Fahrtrichtung Stuttgart gesperrt werden, da der Fahrbahnübergang der Brücke Schäden aufweist. Nachdem bereits Anfang letzter Woche eine Reparatur notwendig wurde, zeigte sich bei einer heute durchgeführten Kontrolle, dass an der reparierten Stelle erneut Schäden aufgetreten sind. Durch die nun weitergehende Reparatur soll der verkehrssichere Zustand wieder hergestellt werden, damit die derzeit gesperrten Fahrstreifen sobald wie möglich wieder frei geben werden können. Eine Freigabe ist bis Ende nächster Woche geplant. Im nächsten Frühjahr muss der Fahrbahnübergang dann komplett erneuert werden.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter

    www.vm.baden-wuerttemberg.dewww.baustellen-bw.de.

    Die Verkehrslage in Baden-Württemberg – jederzeit und immer aktuell mit der „VerkehrsInfo BW“-App der Straßenverkehrszentrale Baden Württemberg.

    Weitere Informationen zum Thema Verkehr und den Link zum kostenlosen Download finden Sie unter

    https://www.svz-bw.de.

  • Abteilung 4
    15.11.2017
    Projektbegleitkreis A 8 Enztalquerung tagt zum zweiten Mal

    ​Am Donnerstag, den 16. November 2017, trifft sich der Projektbegleitkreis
    A 8 Enztalquerung bereits zum zweiten Mal. Auf der Agenda stehen die Verkehrsführung, die Abwicklung des landwirtschaftlichen Verkehrs sowie der Lärmschutz während der Bauzeit.

    Das für den Ausbau der A 8 zwischen Pforzheim-Nord und Pforzheim-Süd (Enztalquerung) zuständige Regierungspräsidium Karlsruhe hat im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung im Juni dieses Jahres einen sogenannten Projektbegleitkreis eingerichtet. Mitglieder des Kreises sind neben Mitarbeitern des Regierungspräsidiums, Vertreterinnen und Vertreter der Gebietskörperschaften, der Landespolitik, Träger öffentlicher Belange und weitere Multiplikatoren. Der Projektbegleitkreis trifft sich regelmäßig sowie zusätzlich nach Bedarf. Ziel der Treffen ist es, während der gesamten Projektlaufzeit über den Planungsstand, aktuelle Entwicklungen, erforderliche Maßnahmen und weitere Schritte zu informieren sowie Fragen zeitnah zu klären.

    Die nächste und dritte Sitzung des Projektbegleitkreises findet voraussichtlich im Sommer 2018 statt. Bis dahin soll auch die sogenannte Ausführungsplanung für die Baumaßnahme fertiggestellt sein. Im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung ist außerdem im Sommer 2018 eine Bürgerinformationsveranstaltung geplant, um ebenso die interessierte Öffentlichkeit über den aktuellen Stand der Baumaßnahme zu informieren und entsprechende Fragen zu beantworten.

    Weitere Informationen zur Baumaßnahme sowie die Sitzungsprotokolle des Projektbegleitkreises:

    www.rp-karlsruhe.de im Beteiligungsportal unter „Aktuelle Baumaßnahmen Süd“ A 8 - Enztalquerung.

  • Abteilung 4
    13.11.2017
    B 37: Erneuerung der Fahrbahn zwischen Lindach und Zwingenberg

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe werden auf der B 37 zwischen dem Ortsausgang Lindach und dem Ortseingang Zwingenberg auf einer Länge von insgesamt 2,2 Kilometern Instandsetzungsarbeiten an der Fahrbahn durchgeführt. Die Bauarbeiten beginnen am Dienstag, 14.11.2017, und werden voraussichtlich am 30.11.2017 beendet sein. Die Gesamtkosten der Baumaßnahme in Höhe von 650.000 Euro trägt der Bund.

    Die Arbeiten sind zur Beseitigung der Fahrbahnschäden infolge der Verkehrsbelastung und aus Altersgründen dringend erforderlich.
    Am 14.11. erfolgt zunächst die Einrichtung der Baustelle. Danach werden am
    15. und 16.11. Vorarbeiten durchgeführt.  Am 20. und 21.11. ist vorgesehen, die Asphalt- und Binderschicht abzufräsen. Schließlich erfolgt vom 22. bis 24.11. der Einbau der neuen Binderschicht und vom 27. bis 29.11. der Einbau der neuen Deckschicht.

    Durch die ausreichende Breite der Bundesstraße können für den Bauablauf drei Fahrspuren gebildet werden. In einer Spur wird jeweils gearbeitet, während der Verkehr auf den zwei restlichen Spuren an der Baustelle vorbeigeleitet wird. Die Geschwindigkeit wird im Baustellenbereich auf 50 km/h beschränkt.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter

    www.vm.baden-wuerttemberg.de

    www.baustellen-bw.de.

    Die Verkehrslage in Baden-Württemberg – jederzeit und immer aktuell mit der „VerkehrsInfo BW“-App der Straßenverkehrszentrale Baden Württemberg. Weitere Informationen zum Thema Verkehr und den Link zum kostenlosen Download finden Sie unter

    https://www.svz-bw.de.

  • Abteilung 5
    13.11.2017
    Sanierung Retentionsraums Oberfüllbruch

    ​Das Regierungspräsidium Karlsruhe, Landesbetrieb Gewässer, plant die Sanierung des Retentionsraums Oberfüllbruch. Der Rückhalteraum liegt im Stadtbezirk Karlsruhe nahe Büchig/Blankenloch und wird durch die Pfinz, den Pfinzentlastungskanal, den Gießbach und die Autobahn A 5 begrenzt.

    Zur Vorbereitung der Sanierung werden dafür ab voraussichtlich 16. November 2017 bis voraussichtlich Ende Januar 2018 im Bereich des Retentionsraums Oberfüllbruch, nördlich von Hagsfeld, Vermessungen und Bohrungen vorgenommen. Die Erkundungen dienen der Grundlagenermittlung für aktuell anlaufende Planungen zur Sanierung des Beckens. Während der Arbeiten kann es bereichsweise zu Behinderungen auf den Wegen im Oberfüllbruch kommen. Das Regierungspräsidium Karlsruhe, Landesbetrieb Gewässer ist für den Betrieb und die Sanierung zuständig.

    Die Sanierungsplanung umfasst im Wesentlichen die Ertüchtigung der Dämme und Maßnahmen an den Ein- und Auslassbauwerken. Der Umfang der begleitenden Umweltuntersuchungen wurde bei dem sogenannten Umweltscoping –Termin, am 23. Oktober 2017, festgelegt. Während des Planungsprozesses werden die Vertreterinnen und Vertreter der Naturschutzverbände sowie der beteiligter Fachbehörden intensiv miteinbezogen. Ziel ist es eine Lösung zu finden, die die technischen Anforderungen an das Hochwasserschutzbauwerk in einem naturverträglichen Rahmen erfüllt.

    Informationen zum Retentionsraum Oberfüllbruch finden Sie in Kürze im Beteiligungsportal auf der Internetseite des Regierungspräsidiums unter Umwelt / Dammertüchtigungsprojekte/Sanierung Retentionsraum Oberfüllbruch in Karlsruhe

  • Abteilung 4
    13.11.2017
    Erneuerung der Fahrbahndecke auf der B 462 zwischen Gernsbach und Hilpertsau: - Sanierung der Entwässerung im dritten Bauabschnitt

    ​Fahrbahn der B 462 zwischen Gernsbach und Hilpertsau auf einer Länge von rund 2,9 Kilometer erneuert. In dem von der Sanierungsmaßnahme betroffenen Abschnitt zwischen dem Knotenpunkt B 462/L 76b und dem südlichen Tunnelportal in Gernsbach werden die Fahrbahn und die Straßenentwässerung teilweise grundhaft erneuert. Die Baumaßnahme wird unter halbseitiger Sperrung mit Ampelregelung in drei Bauabschnitten mit jeweils mehreren Bauphasen durchgeführt. Der Einbau der lärmmindernden Deckschicht erfolgt an drei Wochenenden unter Vollsperrung. Die Gesamtkosten dieser Baumaßnahme belaufen sich auf rund drei Millionen Euro und werden vom Bund finanziert.

    Seit dem 09. Oktober 2017 laufen die Bauarbeiten im dritten und somit letzten Bauabschnitt. Wie bereits mitgeteilt, kann der geplante Bauablauf aufgrund verschiedener, nicht vorgesehener Arbeiten, nicht eingehalten werden. Daher kann der neue Asphalt in den kommenden Bauphasen nicht mehr im Winter eingebaut werden. Dies hätte zur Folge, dass die Baustelle über Winter eingestellt, und die Baustellenverkehrsführung aufrechterhalten werden müsste. Um dies zu vermeiden, werden die Fahrbahndeckenarbeiten ab Mitte dieser Woche deshalb im dritten Bauabschnitt unterbrochen. Der Bauablauf wird umgestellt und ab diesem Zeitpunkt werden nur noch die notwendigen Arbeiten zur Sanierung der Straßenentwässerung durchgeführt. Diese werden unter halbseitiger Verkehrsführung mit Ampelregelung erfolgen, wobei die Baustellenlänge im Vergleich zu den bisher geplanten Bauphasen deutlich verkürzt wird, so dass ein besserer Verkehrsfluss möglich sein wird.
    Diese Arbeiten sind weniger witterungsempfindlich. Sollten die Arbeiten für längere Zeit witterungsbedingt unterbrochen werden müssen, kann die Baustelle geräumt und der Verkehr freigegeben werden.
    Im Frühjahr 2018 sollen die Asphaltarbeiten dann ausgeführt werden.

    In den nächsten beiden Bauphasen wird für die Sanierung der Entwässerungsarbeiten in Höhe der Haltestelle in Obertsrot auf der B462 eine halbseitige Sperrung eingerichtet. Hier wird wechselseitig die Fahrbahn gesperrt. Der Verkehr wird durch Ampelregelung am Baubereich vorbeigeführt.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter

    www.vm.baden-wuerttemberg.de,

    www.baustellen-bw.de.

    Die Verkehrslage in Baden-Württemberg – jederzeit und immer aktuell mit der „VerkehrsInfo BW“-App der Straßenverkehrszentrale Baden Württemberg.

    Weitere Informationen zum Thema Verkehr und den Link zum kostenlosen Download finden Sie unter

    https://www.svz-bw.de.

  • Abteilung 2
    10.11.2017
    Weihnachten hier und in Europa - 400 Grundschüler/-innen aus dem Regierungsbezirk Karlsruhe tauschen ihren selbstgebastelten Weihnachtsschmuck mit Kindern aus ganz Europa

    ​Wie feiern wir Weihnachten, welche Traditionen prägen uns? Wie feiern die Kinder in unserem Nachbarland Frankreich und in den anderen europäischen Ländern? Dieser Frage gehen zur Zeit 400 Grundschüler/-innen aus dem Regierungsbezirk Karlsruhe nach und warten gespannt auf  Weihnachtsschmuck, den sie aus anderen Grundschulen in Europa erhalten werden.

    European Christmas Tree Decoration Exchange nennt sich das Projekt, welches das Europe Direct Informationszentrum Karlsruhe für zehn Grundschulen im Regierungsbezirk koordiniert. Ausgangspunkt ist eine Projektidee, die innerhalb des Europe-Direct-Netzwerks der Europäischen Kommission entstand. Ziel des Projektes ist es, Kinder in Europa miteinander in Kontakt zu bringen. Es wurden Grundschulen in allen Ländern der Europäischen Union gesucht, die landestypischen Christbaumschmuck herstellen und diesen untereinander austauschen. So können die Kinder über die Traditionen in anderen Ländern lernen und sich in der Adventszeit an einem international dekorierten Weihnachtsbaum erfreuen. 2017 meldeten sich 380 Schulen in 22 europäischen Ländern an, das ist bislang Rekord.

    Europe Direct Karlsruhe nimmt zum ersten Mal an diesem Projekt teil. Hervorzuheben sind besonders die hohe Nachfrage und die positiven Rückmeldungen der Lehrkräfte im Regierungsbezirk, da das Projekt dort sehr gut in die Anforderungen des Bildungsplans passt. Die Reflektion und der Vergleich von eigenen und fremden Bräuchen ist ein wichtiger Bestandteil des Unterrichts. Dass diese durch das Projekt nicht nur theoretisch, sondern auch konkret zum Anfassen erlebbar werden, ist ein ganz besonderes Highlight. Da die Projektsprache Englisch ist, besteht sogar die Möglichkeit, das im Fremdsprachenunterricht Erlernte in der Praxis anzuwenden.
    Kommuniziert wird zunächst per Brief- und Paketpost. Jede Grundschule erstellt 30 Weihnachtspäckchen, die über die Vermittlung von Europe Direct Karlsruhe an 30 verschiedene Schulen in Europa versandt werden. Im Gegenzug kommt von diesen Partnerschulen Anfang Dezember je ein Päckchen zurück. Ergänzend können die Schulen per Facebook miteinander in Kontakt treten und diesen auch über das Projekt hinaus ausbauen.

    Die teilnehmenden Grundschulen im Regierungsbezirk Karlsruhe sind:
     
    Grundschule Sulz am Eck/ Gültlingen (Wildberg)
    Grundschule Eschelbach
    Grundschule Michelbach
    Grundschule Waldangelloch
    Geschwister-Scholl-Schule Heidelberg Kirchheim
    Carl-Orff Schule Weinheim-Sulzbach
    Schule im Lustgarten Karlsruhe 
    Kirsten-Boie-Grundschule Dürrn
    Schlossbergschule Neuenbürg
    Brunnenschule Waibstadt, Außenstelle Daisbach

    Über eine Berichterstattung würden wir uns freuen. Für weitere Fragen erreichen Sie Europe Direct Karlsruhe über die Pressestelle des Regierungspräsidiums.

  • Abteilung 3
    10.11.2017
    23. Urkunden- und Meisterbriefüberreichung im Beruf Pferdewirt/ Pferdewirtin in Baden-Württemberg

    ​Termin: Freitag, den 17. November 2017
    Zeit: 17.00 Uhr
    Ort: STUTTGART GERMAN MASTERS
    Schleyerhalle Stuttgart, Mercedesstr. 69, 70372 Stuttgart

     
    Die Berufe rund um das Pferd haben nach wie vor eine hohe Anziehungskraft - vor allem für junge Mädchen. Was jedoch wirklich hinter dem Berufsbild steckt, wie die Ausbildungs- und Prüfungswege genau sind, wissen nur wenige.

    Im Jahr 2017 haben aus Baden-Württemberg 69 Prüflinge im Ausbildungsberuf Pferdewirt/in in den verschiedenen Fachrichtungen ihr Können bewiesen und die Abschlussprüfungen, für die das Regierungspräsidium Karlsruhe zuständig ist, bestanden. In der Ausbildung werden dabei die Fachrichtungen Pferdehaltung und Service, Pferdezucht, Pferderennen und die Spezialreitweisen Westernreiten und Gangreiten unterschieden.

    Die duale Berufsausbildung ermöglicht einen breiten Grundstock an Wissen und Können, um den Anforderungen der modernen Berufs- und Arbeitswelt im Dienstleistungsbereich „rund um das Pferd“ gerecht zu werden.
    Das notwendige Rüstzeug haben die anerkannten Ausbildungsbetriebe in
    Baden-Württemberg und die Berufliche Schule Münsingen, an der die Landesfachklassen im Beruf Pferdewirt /Pferdewirtin eingerichtet sind, vermittelt.

    Den erfolgreichen Berufsabschluss in diesem schönen, mitunter auch sehr anstrengenden Beruf feiern die Absolventen mit ihren Begleitpersonen bei der 23. Urkundenüberreichung im Beruf Pferdewirt / Pferdewirtin in Baden-Württemberg, die zum fünften Male während des internationalen Reitturniers STUTTGART GERMAN MASTERS am Freitag, den 17. November 2017 ab 17.00 Uhr stattfindet.

    Im Rahmen einer Feierstunde erhalten die neuen Pferdewirtinnen und Pferdewirte sowie die vier Pferdewirtschaftsmeisterinnen und Pferdewirtschaftsmeister ihre Urkunden bzw. Meisterbriefe aus den Händen von Abteilungspräsident Dr. Ulrich Roßwag vom  Regierungspräsidium Karlsruhe. Auszeichnungen der Jahrgangsbesten erfolgen durch das Regierungspräsidium Karlsruhe und die Berufliche Schule Münsingen. Einem besonderen Wunsch der bisherigen Absolventen entsprechend, werden bei dieser Feier vermehrt die erfolgreichen Absolventen selbst mit eigenen Beiträgen zu Wort kommen.

    Im Anschluss an den offiziellen Teil werden die insgesamt ca. 150 angemeldeten Teilnehmer das Abendprogramm des Internationalen Reitturniers in der Schleyerhalle besuchen. Die neuen Pferdewirtinnen und Pferdewirte werden dabei  vom Landesbauernverband Baden-Württemberg, der Bundesvereinigung der Berufsreiter im Deutschen Reiter- und Fahrerverband e.V., dem Förderverein Marbach e.V., dem Pferdezuchtverband Baden-Württemberg e.V. und dem Pferdesportverband, der Landeskommission für Pferdeleitungsprüfungen Baden-Württemberg und dem STUTTGART GERMAN MASTERS unterstützt.

    Ansprechpartnerin für Rückfragen:
    Sigrid Meng, Regierungspräsidium Karlsruhe, zuständige Stelle für die Berufsausbildung zum Pferdewirt /zur Pferdewirtin in Baden-Württemberg, Tel.: 0721/926-3714 (tägl. 9.00-11.30 Uhr),
    E-Mail: sigrid.meng@rpk.bwl.de 

  • Abteilung 4
    10.11.2017
    B 3: Erneuerung der Fahrbahndecke zwischen Bühl und Sasbachried

    ​Im Zusammenhang mit der Erneuerung der Fahrbahndecke zwischen Bühl und Sasbachried konnte jetzt ein weiterer Bauabschnitt im Bereich der sogenannten Boschkreuzung (B 3 / K 3749) fertiggestellt werden.

    Somit kann ab Mittwoch, 15. November 2017, mit den Arbeiten im letzten Bauabschnitt der Boschkreuzung begonnen werden. Die Fertigstellung dieses Bauabschnittes ist bei guter Witterung bis zum 25. November 2017 vorgesehen.

    Wie bisher bleibt die B 3 im Bereich der Boschkreuzung in beiden Richtungen befahrbar. Der Verkehr wird mit einer Ampelanlage geregelt. Von der B 3 kann während dieser Bauphase nicht in Richtung Bühl abgebogen werden. Die Stadt Bühl kann über die Rheinstraße erreicht werden. Dagegen kann von der B 3 wieder in Richtung Oberweier gefahren werden. Von Oberweier kommend ist die Kapellenstraße nach der Zufahrt zum Schulzentrum aber weiterhin gesperrt, so dass die B 3 aus dieser Richtung nicht erreichbar ist.

    Der aus Bühl kommende Verkehr kann nur in Richtung Norden in die B 3 einfahren. Wer von Bühl kommend nach Süden möchte, muss wie bislang die Umleitung über die K 3764 (B 3 alt) nach Ottersweier nutzen.

    Nach Abschluss der Arbeiten im Bereich der Boschkreuzung ist die B 3 vom Bußmattenkreisel bis zur L 86a in Ottersweier durchgehend fertiggestellt. Restarbeiten im Bereich der Bankette, Markierungsarbeiten und der Einbau der Induktionsschleifen an den Signalanlagen werden mit Tagesbaustellen im Nachgang durchgeführt.

    Im sechsten Bauabschnitt, von Ottersweier nach Sasbachried, dauern die Arbeiten auf der Westseite nach wie vor an. Schotter- und Asphalttragschicht sind bereits fertiggestellt. Momentan erfolgt der Einbau der Asphaltbinderschicht. Da die Arbeiten im Zeitplan sind, kann in diesem Bereich voraussichtlich am 15. November 2017 mit den Arbeiten auf der Ostseite begonnen werden. Die Fertigstellung dieses Bauabschnittes ist bei geeigneter Witterung bis Mitte Dezember vorgesehen.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zur aktuellen Straßenbaustelle finden sich im Internet unter

    www.vm.baden-wuerttemberg.de,

    www.baustellen-bw.de.

    Die Verkehrslage in Baden-Württemberg – jederzeit und immer aktuell mit der „VerkehrsInfo BW“-App der Straßenverkehrszentrale Baden Württemberg. Weitere Informationen zum Thema Verkehr und den Link zum kostenlosen Download finden Sie unter

    https://www.svz-bw.de.

  • Abteilung 4
    08.11.2017
    B 35 Rheinbrücke Germersheim / Brückensanierungsarbeiten

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe wird seit Montag, 4. September 2017, im Bereich der B 35-Rheinbrücke bei Germersheim an der Badener Vorlandbrücke der sogenannte Fahrbahnübergang saniert (wir berichteten).

    Aufgrund eines erheblich größeren Sanierungsumfanges, hat die zweite Bauphase erst am Samstag, den 4. November 2017, beginnen können. Der größere Sanierungsumfang wurde erst nach Baubeginn ersichtlich, nachdem die Übergangskonstruktion vollständig begutachtet werden konnte. Beispielsweise mussten die Auflagerstege nicht wie angenommen nur saniert, sondern aufgrund der erheblichen Abnutzung komplett erneuert werden. Ebenso mussten die vorhandenen sogenannten Fingerplatten nicht nur gereinigt, sondern aufgrund erheblicher Abnutzungen, vor allem in der Schwerverkehrsspur, teilweise werkseitig geschweißt werden.

    Die gesamte Maßnahme kann deshalb nicht wie ursprünglich geplant Mitte November beendet werden, sondern wird voraussichtlich bis Mitte Dezember 2017 andauern.

    In der jetzt laufenden zweiten Bauphase ist die Richtungsfahrbahn Graben-Neudorf gesperrt, ein Fahrstreifen wird auf die Richtungsfahrbahn Germersheim übergeleitet.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Anlieger und Verkehrsteilnehmer für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter

    www.vm.baden-wuerttemberg.de/;

    www.baustellen-bw.de

    Die Verkehrslage in Baden-Württemberg – jederzeit und immer aktuell mit der „VerkehrsInfo BW“-App der Straßenverkehrszentrale Baden Württemberg. Weitere Informationen zum Thema Verkehr und den Link zum kostenlosen Download finden Sie unter

    https://www.svz-bw.de

  • Abteilung 5
    07.11.2017
    Naturschutzgebiet Roßweiher - Regierungspräsidium Karlsruhe lädt zum Informations-Spaziergang mit Erläuterungen zur Teilsömmerung ein

    ​Anlässlich der diesjährigen Teilsömmerung im Naturschutzgebiet Roßweiher bei Maulbronn lädt das Regierungspräsidium Karlsruhe, Referat Naturschutz, am Freitag, den 10.11.2017, von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr, alle Naturschutzinteressierten zu einem geführten Informations-Spaziergang ein. Erläutert wird vor Ort Sinn und Zweck einer Teilsömmerung mit ersten Untersuchungsergebnissen. Experten verschiedener Fachrichtungen stehen für Fragen zur Verfügung.

    Treffpunkt: Bei der Informationstafel des Naturschutzgebiets in der Nähe des Auslaufbereichs vom Roßweiher.

    Parken: Bitte beachten Sie, dass Parkmöglichkeiten für PKW´s nur eingeschränkt entlang des angrenzenden Feldwegs bestehen.

    Wichtig: Wetterfeste Kleidung und Gummistiefel.

  • Abteilung 4
    06.11.2017
    L 351: Stützmauersanierung in Bad Wildbad – Ortsteil Lautenhof - Verschiebung des Vollsperrungstermins

    ​Der für heute vorgesehene Termin zur Vollsperrung der Landesstraße 351 bei Lautenhof verschiebt sich auf morgen, Dienstag, den 7.November. Die Änderung des Sperrtermins ist auf baustellenbedingte Ursachen zurückzuführen. Die Sperrung beginnt um 10.00 Uhr.

    Die Umleitung des Verkehrs erfolgt überörtlich in Nord-Süd-Richtung und in Gegenrichtung über die K 4366 Aichelberg. Der Schwerlastverkehr mit über 7,5 Tonnen zul. Gesamtgewicht wird weiträumig über die B 294 umgeleitet. Die Umleitungsstrecken sind ausgeschildert.
    Für den Anliegerverkehr weist die Stadt Bad Wildbad in eigener Zuständigkeit eine baustellennahe Umfahrung im Richtungsverkehr über die Forststraße zwischen der L 351 und der K 4366 sowie über die Gemeindestraße unterhalb der Ziegelhütte aus.

    Die Aufhebung der Vollsperrung ist unverändert auf Donnerstag, den 21. Dezember 2017 terminiert. Danach werden Restarbeiten unter halbseitiger Sperrung der L 351 mit Ampelregelung durchgeführt. Die Fertigstellung der Gesamtmaßnahme ist für März/April 2018 vorgesehen.

    Die Baukosten der Stützwandsanierung Lautenhof betragen insgesamt rund 800.000 Euro und werden vom Land getragen.

    Weitere Informationen zur aktuellen Straßenbaustelle finden sich im Internet unter

    www.vm.baden-wuerttemberg.de/
    www.baustellen-bw.de.

    Die Verkehrslage in Baden-Württemberg – jederzeit und immer aktuell mit der „VerkehrsInfo BW“-App der Straßenverkehrszentrale Baden Württemberg. Weitere Informationen zum Thema Verkehr und den Link zum kostenlosen Download finden Sie unter

    https://www.svz-bw.de.“

  • Abteilung 4
    03.11.2017
    B 3: Erneuerung der Fahrbahndecke zwischen Bühl und Sasbachried

    ​Mit dem Abschluss der Arbeiten zwischen der Rheinstraße und der Boschkreuzung am kommenden Montag, 6. November, kann ein weiterer Bauabschnitt im Rahmen der B 3-Sanierung zwischen Bühl und Sasbachried fertiggestellt werden.

    Mit dem Abschluss der Arbeiten im oben genannten Abschnitt beginnen am Montag, 6. November 2017, die Arbeiten im noch ausstehenden Bereich der sogenannten Bosch-Kreuzung (B 3 / K 3749). Da der Verkehr auf der B 3 hier in beiden Richtungen mit einer Ampelanlage geregelt wird, ist die Bundesstraße vom Kreisverkehr in Bußmatten bis nach Ottersweier in beiden Richtungen durchgehend befahrbar.

    Bei der Bosch-Kreuzung (B 3 / K 3749) kann während dieser Bauphase von der B 3 in Richtung Bühl abgebogen werden. Oberweier bleibt von der B 3 aus Norden kommend erreichbar. Jedoch ist von Oberweier kommend nach der Zufahrt zum Schulzentrum die Kapellenstraße gesperrt, so dass die B 3 nicht erreichbar ist. Von Süden kommend erfolgt die Umleitung nach Oberweier und zum Schulzentrum wie bislang auch über Vimbuch und Balzhofen.

    Der aus Bühl kommende Verkehr kann nur in Richtung Norden in die B 3 einfahren. Wer von Bühl kommend nach Süden möchte, muss wie bislang die Umleitung über die K 3764 (B 3 alt) nach Ottersweier nutzen.

    Im sechsten Bauabschnitt, von Ottersweier nach Sasbachried, dauern die Arbeiten noch an. Hier sind planmäßig umfangreiche Arbeiten an der Schottertragschicht notwendig. Da die Arbeiten im Zeitplan sind, kann in diesem Bereich voraussichtlich am 15. November 2017 auf der Ostseite begonnen werden.

    Die Stadtverwaltung Bühl teilt zudem mit, dass auf Grund der B 3-Sanierung einige Haltestellen nicht angefahren werden können.

    In der Zeit vom 4. November bis voraussichtlich 23. November kann die Citylinie 275 (Bühl-Oberweier-Balzhofen-Moos-Oberbruch und zurück) die Haltestellen Tankstelle Jäger, Arndtstraße/Berliner Straße, Martin-Luther-Straße sowie die Haltestellen Draisstraße und Robert-Bosch-Straße nicht anfahren. Die Haltestellen Kapellenstraße und Kapelle (Oberweier) können in Richtung Balzhofen nicht angefahren werden. In Richtung Bühl werden die Haltestellen Alte Schule und Kapellenstraße (Oberweier) bedient. Ersatzhaltestelle für die Arndtstraße/Berliner Straße ist die Haltestelle Adalbert-Stifter-Straße (Linie 271) und die Haltestelle Tankstelle Jäger, die auch mit der Linie 273 angefahren wird.

    Die Linie 268 kann in dieser Zeit die Haltestellen Rheintalstraße und Industriegebiet bei den Fahrten von Oberweier über die B 3 nach Bühl nicht anfahren.

    Die Citylinie 271 kann ab dem 4. November die Haltestellen Adalbert-Stifter-Straße und Siemensstraße wieder anfahren.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer und Anlieger für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.vm.baden-wuerttemberg.de/; www.baustellen-bw.de.
    Die Verkehrslage in Baden-Württemberg – jederzeit und immer aktuell mit der „VerkehrsInfo BW“-App der Straßenverkehrszentrale Baden Württemberg. Weitere Informationen zum Thema Verkehr und den Link zum kostenlosen Download finden Sie unter https://www.svz-bw.de.“

  • Abteilung 5
    03.11.2017
    Einladung zur Informationsveranstaltung zum Managementplan für das Natura 2000-Gebiet Nordschwarzwald

    ​Termin: Montag, 13. November 2017
    Zeit: 16.00 Uhr bis circa 18.30 Uhr
    Ort: Gerhard-Hertel-Saal im Kurhaus Freudenstadt, Lauterbadstraße 5, 72250 Freudenstadt 
     

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe, Referat Naturschutz und Landschaftspflege, lädt am Montag, den 13.11.2017, zu einer Informationsveranstaltung zum Managementplan für das Natura 2000-Vogelschutzgebiet „Nordschwarzwald“ ein.

    Mitarbeiter des Regierungspräsidiums stellen zusammen mit dem beauftragten Institut für Landschaftsökologie und Naturschutz Bühl und einem Vertreter der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) einige der im Gebiet vorkommenden Vogelarten von europäischer Bedeutung vor, und geben einen Überblick über ihre Arbeit und den Ablauf der Managementplanung.

    Zu der öffentlichen Veranstaltung sind alle Bürgerinnen und Bürger, insbesondere Flächeneigentümer und Bewirtschafter, sowie Vertreterinnen und Vertreter von Gemeinden, Fachbehörden und Verbänden herzlich eingeladen.

    Das rund 36.000 Hektar große Vogelschutzgebiet „Nordschwarzwald“ erstreckt sich von Alpirsbach nach Gaggenau über zwei Regierungsbezirke sowie sechs Land- und Stadtkreise. Das Gebiet bietet vielen seltenen Vogelarten einen bedeutenden Lebensraum. Im Schwarzwald weist das scheue Auerhuhn die größte Population Zentraleuropas außerhalb des Alpenraums auf. Die lichten Nadelholzwälder mit Tannen, Kiefern und Fichten sowie die weit verbreiteten Heidelbeer-Sträucher bieten dem imposanten Waldvogel günstige Voraussetzungen. Das Vogelschutzgebiet ist auch für die Ringdrossel eines der wichtigsten Brutgebiete in ganz Baden-Württemberg. Die Ringdrossel bewohnt im Grindenschwarzwald das Mosaik aus lichten Wäldern und Offenland. Die alten Fichtenwälder der Höhenlagen sind ebenso für den seltenen Dreizehnspecht ein wichtiger Lebensraum. Auch der Schwarzspecht bevorzugt die alten Baumbestände mit hohem Totholzanteil. Neben Ameisen werden von ihm vor allem Larven und Käfer vertilgt. Die leerstehenden Spechthöhlen des größten europäischen Spechts werden von zahlreichen weiteren Tierarten, wie dem Raufuß- oder Sperlingskauz, genutzt. Den Zwerg unter den einheimischen Eulenarten, den Sperlingskauz, kann man häufig am Tag beobachten und bis zu einen Kilometer weit rufen hören. In den Wäldern und Waldrändern haben ebenfalls Greifvögel wie Rotmilan, Wespenbussard oder Wanderfalke einen wichtigen Lebensraum gefunden. Verschiedene Schutzmaßnahmen konnten bereits den erheblichen Populationseinbruch des Wanderfalken im 20. Jahrhundert stoppen.

    Die im Nordschwarzwald lebenden Vogelarten sind unter anderem durch den Rückgang der naturnahen Waldbestände gefährdet. Monokulturen und das Entfernen von Alt- und Totholz führen zu einem Lebensraumverlust vieler Arten. In Folge der großen Nachfrage nach Holz werden die Bäume zudem immer früher eingeschlagen. Diese Arbeiten wirken sich negativ auf den Bruterfolg der Vögel aus. Daher wird die naturnahe Bewirtschaftung von Wald und Offenland mit öffentlichen Mitteln unterstützt.

    Mit dem Schutzgebietsnetz Natura 2000 soll das europäische Naturerbe mit seinem Artenreichtum und seinen typischen Landschaften gemeinsam mit den Bewirtschaftern bewahrt, gefördert und weiterentwickelt werden. Für jedes Natura 2000-Gebiet im Land wird deshalb von den Naturschutzreferaten der Regierungspräsidien ein Managementplan erstellt.

    Eine Übersichtskarte und weitere Informationen zu Natura 2000 finden Sie hier.

  • Abteilung 4
    03.11.2017
    B 463: Westtangente Pforzheim 1. Bauabschnitt
    Regierungspräsidium Karlsruhe lädt zur Baustellenbegehung ein

    ​Um die Innenstadt von Pforzheim vom Durchgangsverkehr zu entlasten, ist im Westen der Stadt der Bau einer Umgehungsstraße, die sogenannte „Westtangente Pforzheim“, vorgesehen. Nachdem mit dem Umbau der A 8 Anschlussstelle Pforzheim West bereits ein Teil der Gesamtmaßnahme umgesetzt wurde, wird die Baumaßnahme nun mit dem Neubau der B 463 von der Anschlussstelle Pforzheim-West bis zur Dietlinger Straße (L 562) fortgesetzt.

     
    Um die interessierte Öffentlichkeit über das oben genannte Vorhaben zu informieren, lädt das Regierungspräsidium Karlsruhe zu einer Baustellenbegehung ein. Vor der Begehung wird im Baucontainer im Rahmen eines Vortrags über die Baumaßnahme informiert.
     
    Der Vortrag und die Baustellenbegehung findet statt am: 

     

    25. November 2017, um 10 Uhr,
    Baucontainer am ehemaligen Römer-Westweg (auch Viehweg genannt),
    Parkmöglichkeiten am Schützenhaus Brötzingen.
     
    Zu dieser Veranstaltung sind alle Interessierten herzlich eingeladen.
     
    Um die Veranstaltung besser planen zu können, bitten wir um Anmeldung an oeffentlichkeitsbeteiligung@rpk.bwl.de.
     
  • Abteilung 4
    03.11.2017
    B 292: Sanierung der Fahrbahn im Bereich Osterburken / Adventon

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe werden ab kommenden Montag, 6. November 2017, im Bereich Osterburken / Adventon Sanierungsarbeiten an der B 292 durchgeführt. Die Arbeiten finden zwischen der Einmündung der K 3953 (Wemmershof) und der Einmündung der L 1046 (Schöntal / Oberkessach) auf einer Länge von insgesamt rund 700 Metern statt und dauern
    voraussichtlich bis zum 18.11.2017. Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme in Höhe von 150.000 Euro trägt der Bund.

    Die Arbeiten sind zur Beseitigung von Schäden infolge der Verkehrsbelastung und aus Altersgründen dringend erforderlich. Am 9.11. wird die alte Asphaltfläche abgefräst, vom 14.11. bis zum 16.11. ist der Einbau der neuen Deckschicht vorgesehen. Die Arbeiten werden unter halbseitiger Sperrung der Bundesstraße durchgeführt. Die Verkehrsregelung erfolgt durch eine Baustellenampel.
    Zur Durchführung der Bauarbeiten muss die K 3953 von Adelsheim bis zum Mittelalterpark Adventon voll gesperrt werden, wobei eine Zufahrt bis Wemmershof besteht.  

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.vm.baden-wuerttemberg.de; www.baustellen-bw.de.
    Die Verkehrslage in Baden-Württemberg – jederzeit und immer aktuell mit der „VerkehrsInfo BW“-App der Straßenverkehrszentrale Baden Württemberg. Weitere Informationen zum Thema Verkehr und den Link zum kostenlosen Download finden Sie unter https://www.svz-bw.de.

  • Abteilung 4
    03.11.2017
    L 515 Osterburken: Sanierung der Fahrbahn im Bereich RIO

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe werden ab kommenden Montag, 6. November 2017, in Osterburken Sanierungsarbeiten an der L 515 durchgeführt. Die Arbeiten finden zwischen der Tankstelle und der Einmündung der L 515 in die B 292 auf einer Länge von rund zwei Kilometern statt und dauern voraussichtlich bis zum 18.11.2017. Die Gesamtkosten der Baumaßnahme in Höhe von 500.000 Euro trägt das Land.

    Die Arbeiten sind zur Beseitigung von Schäden infolge der Verkehrsbelastung und aus Altersgründen dringend erforderlich. Am 7. und 8.11. wird die alte Asphaltfläche abgefräst, danach werden Schadstellen in der Tragschicht beseitigt. Ab dem 10.11. erfolgt der Einbau einer zusätzlichen sechs Zentimeter starken Binderschicht zur Erhöhung der Tragfähigkeit dieser Strecke. Danach erfolgt der  Einbau der neuen Deckschicht. Die Arbeiten können nur unter Vollsperrung der L 515 durchgeführt werden.

    Damit der Verkehr das Gewerbegebiet RIO während der Baumaßnahme erreichen kann, erfolgen zunächst die Arbeiten im Abschnitt zwischen der Tankstelle und dem Gewerbegebiet. Danach erfolgen die Arbeiten im Abschnitt zwischen dem Gewerbegebiet und B 292.
    Die Umleitung erfolgt jeweils über die B 292 Umgehung Osterburken und ist entsprechend ausgeschildert.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.vm.baden-wuerttemberg.de; www.baustellen-bw.de.

    Die Verkehrslage in Baden-Württemberg – jederzeit und immer aktuell mit der „VerkehrsInfo BW“-App der Straßenverkehrszentrale Baden Württemberg. Weitere Informationen zum Thema Verkehr und den Link zum kostenlosen Download finden Sie unter https://www.svz-bw.de.“

  • Abteilung 4
    02.11.2017
    B 500: Überführung Kinzigstraße in Baden-Baden
    Arbeiten und Vollsperrung dauern länger

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe werden in Baden-Baden seit Anfang September 2017 Sanierungsarbeiten an der Überführung der
    Kinzigstraße über die B 500 durchgeführt. Die etwa 60 Meter lange Brücke wird hierbei in beiden Fahrtrichtungen grundhaft saniert (wir berichteten).

    Aufgrund größerer Schäden am Bauwerk und technischer Schwierigkeiten hat sich die gesamte Maßnahme um rund vier Wochen verzögert. Deshalb kann die  Sanierung auf der Brücke und die damit verbundene Vollsperrung der Kinzigstraße nicht wie ursprünglich geplant am 3. November beendet werden. Die wesentlichen Arbeiten auf der Brücke dauern nun voraussichtlich bis Freitag, 1. Dezember. Bis dahin muss auch die Kinzigstraße voll gesperrt bleiben. Für danach noch anstehende Restarbeiten wird der Verkehr auf der Kinzigstraße während der verkehrsarmen Zeiten zwischen 09:00 Uhr und 15:00 Uhr halbseitig an der Baustelle vorbeigeführt.

    Während der Vollsperrung der Kinzigstraße wird der Verkehr weiterhin über die Schwarzwaldstraße, Sinzheimer Straße, Rheinstraße und Murgstraße umgeleitet. Eine entsprechende Umleitungsbeschilderung ist eingerichtet. 

    Zur Sanierung der Brückenunteransicht und der Widerlager sowie zum Abbau des Traggerüsts muss bei Bedarf auch die B 500 in den verkehrsarmen Zeiten zwischen 09:00 Uhr und 15:00 Uhr im Bereich des Bauwerks auf eine Fahrspur verengt werden.

    Die gesamte Maßnahme an der Brücke wird voraussichtlich bis zum 16.12.2017 andauern.

    Die Auswirkungen auf den Busverkehr der Buslinien 205, 206 und 207 bleiben bis zum Ende der Vollsperrung bestehen:
    Die Linie 205 fährt über die Gutenbergstraße und Murgstraße Richtung Bahnhof.
    Folgende Haltestellen werden mit bedient: Vogesenstraße und Schwarzwaldstraße

    Auf der Linie 206 fallen die Haltestellen Vogesenstraße und die Schwarzwaldstraße in beide Richtungen aus. Diese werden von der Linie 205 bedient.

    Die Linie 207 fährt in beide Richtungen über Schweigrotherplatz, Wörthstraße, Hochhaus in der Sinzheimerstraße. Es entfallen für die Linie 207 folgende Haltestellen: Hubertusstraße, Bauernfeldstraße sowie Gewerbepark Cité.

    Die Baukosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 450.000 Euro und werden vom Bund getragen.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen der Verkehrsteilnehmer bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.mvi.baden-wuerttemberg.de/, www.baustellen-bw.de.
    Die Verkehrslage in Baden-Württemberg – jederzeit und immer aktuell mit der „VerkehrsInfo BW“-App der Straßenverkehrszentrale Baden Württemberg. Weitere Informationen zum Thema Verkehr und den Link zum kostenlosen Download finden Sie unter https://www.svz-bw.de.“

  • Abteilung 4
    30.10.2017
    BAB 5, Sperrung des rechten Fahrstreifens in Fahrtrichtung Frankfurt bei der Anschlussstelle Kronau

    ​Das Regierungspräsidium Karlsruhe führt zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit auf dem rechten Fahrstreifen (LKW-Fahrstreifen) der BAB 5 in Fahrtrichtung Frankfurt eine Oberflächenerneuerung der Fahrbahndecke im Bereich der Anschlussstelle Kronau durch. Die Arbeiten beginnen nördlich des Parkplatzes Spitzenweide auf Höhe Bad Schönborn und enden nördlich des Parkplatzes Lußhardt auf Höhe St. Leon-Rot. Die zu sanierende Strecke ist 6,5 Kilometer lang. Für die vorgenannten Arbeiten wird der rechte Fahrstreifen gesperrt und der Verkehr über den mittleren und linken Fahrstreifen an der Baustelle vorbeigeleitet. Die Sperrzeiten sind:
     
    Montag, 06.11. ab 21.00 Uhr bis Dienstag, 07.11. um 5.00 Uhr
    Dienstag, 07.11.ab 21:00 Uhr bis Mittwoch, 08.11.2017 um 5.00 Uhr
     

    sowie zum Einbau der neuen Asphaltdeckschicht, der temperaturbedingt nur tagsüber erfolgen kann:

     

    Mittwoch, 08.11. ab 9.00 Uhr bis 15 Uhr
    Donnerstag, 09.11. ab 9.00 Uhr bis 15 Uhr

     
    Die Anschlussstelle Kronau ist zu jedem Zeitpunkt befahrbar, für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen der Verkehrsteilnehmer bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe um Verständnis.
     
    Die Verkehrslage in Baden-Württemberg – jederzeit und immer aktuell mit der „VerkehrsInfo BW“-App der Straßenverkehrszentrale Baden Württemberg.
    Weitere Informationen zum Thema Verkehr und den Link zum kostenlosen Download finden Sie unter https://www.svz-bw.de.

  • Abteilung 5
    27.10.2017
    Regierungspräsidium Karlsruhe ergreift Maßnahmen zum Schutz bedrohter Vogelarten im Aarbruch bei Bühl

    ​Das Regierungspräsidium Karlsruhe beauftragt nach Abstimmungsgesprächen mit der Stadt Bühl und der Gemeinde Rheinmünster in diesem Winterhalbjahr erste Maßnahmen zum Schutz bedrohter Vogelarten im Aarbruch bei Bühl.

    Im südlichen Landkreis Rastatt brüten aktuell noch vier bis fünf Paare des Großen Brachvogels. Alle Brutplätze sind als Vogelschutzgebiet geschützt und gehören zum europäischen Naturschutznetz Natura 2000. Es sind die einzig verbliebenen Brachvogel-Brutplätze im Regierungsbezirk Karlsruhe, den der Brachvogel ehemals von der Nord- bis zur Südgrenze besiedelt hat. Der Aarbruch ist einer der wenigen verbliebenen Rückzugs- und Lebensräume für Brachvogel und weitere Wiesenbrüter, wie beispielsweise den Kiebitz. Auch diese Art musste in den letzten Jahren dramatische Bestandseinbußen hinnehmen und kommt heute ebenfalls nur noch in wenigen Gebieten im Landkreis Rastatt vor.
    Sowohl Großer Brachvogel als auch Kiebitz benötigen einen offenen Lebensraum ohne Sichthindernisse. Flächen mit Gebüschen und Gehölzreihen meiden sie. Flache, vernässte Mulden sind für diese Vogelarten wichtig zur Nahrungssuche.

    Geeignete Maßnahmen zum Schutz der Wiesenbrüter wurden vom Regierungspräsidium Karlsruhe in einem Managementplan für das Natura 2000-Gebiet „Acher-Niederung“ ausgearbeitet.


    Als erste Maßnahmen werden Gehölzbereiche entlang des Bachs auf den Stock gesetzt und ein kleines Gebüsch in den Wiesen entfernt. Weiterhin wird eine bestehende flache Mulde vertieft und vergrößert. Damit steht nach größeren Regenperioden dort längere Zeit das Wasser und bietet nicht nur den dort brütenden Brachvögeln, sondern auch vielen Zugvögeln einen geeigneten Lebensraum und gute Nahrungsgrundlagen.


    Beate Müller-Haug vom Referat Naturschutz und Landschaftspflege koordiniert im Regierungspräsidium die Maßnahmen, die vor Ort von Dr. Martin Boschert vom Büro Bioplan Bühl begleitet und von einem ortsansässigen und erfahrenen Landschaftspflegebetrieb ausgeführt werden.

  • Abteilung 4
    26.10.2017
    B 462: Erneuerung der Schutzplanken zwischen Raumünzach und Forbach

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe werden ab Donnerstag, 2. November 2017, bis voraussichtlich Ende November 2017 auf einer Länge von rund vier Kilometern die veralteten Schutzeinrichtungen entlang der B 462 zwischen Raumünzach und Forbach erneuert.

    Die Arbeiten werden täglich von Montag bis Sonntag unter Ausnutzung des Tageslichtes ausgeführt. Die B 462 wird hierzu abschnittsweise auf einer Länge von etwa 500 Metern halbseitig gesperrt.  Der Verkehr wird mit einer Ampelanlage geregelt. Je nach Baufortschritt müssen einzelne Parkplätze entlang der Strecke zwischen Raumünzach und Forbach während der Bauzeit gesperrt werden, um sie für die Baustelleneinrichtung und Zwischenlagerung von Material nutzen zu können.

    Die gesamten Baukosten für die Erneuerung der Schutzeinrichtung belaufen sich auf rund 245.000 Euro und werden durch den Bund getragen.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen der Verkehrsteilnehmer und Anwohner bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.vm.baden-wuerttemberg.de/; www.baustellen-bw.de. Die Verkehrslage in Baden-Württemberg – jederzeit und immer aktuell mit der „VerkehrsInfo BW“-App der Straßenverkehrszentrale Baden Württemberg. Weitere Informationen zum Thema Verkehr und den Link zum kostenlosen Download finden Sie unter https://www.svz-bw.de.“

  • Abteilung 4
    23.10.2017
    A 656: Brückenerneuerung bei Mannheim-Friedrichsfeld
    Autobahn muss auch in Fahrtrichtung Mannheim gesperrt werden

    ​Aufgrund von Setzungen im Bereich der A 656-Bahnbrücke bei Mannheim-Friedrichsfeld muss auf der A 656 zusätzlich zur bereits gesperrten Fahrtrichtung Heidelberg jetzt auch die Fahrtrichtung Mannheim von
     
    Mittwoch, 25.10.2017, 12:00 Uhr, bis
    Donnerstag, 26.10.2017, 06:00 Uhr,

     

    voll gesperrt werden.
     
    Wie bereits in der letzten Woche berichtet, haben sich Bereiche der Fahrbahn während der Spundwandarbeiten an der Schwabenstraße abgesenkt. Diese Schäden wurden bereits beseitigt.
     
    Ein ähnliches Szenario hatte sich bereits Anfang Dezember 2016 bei Spundwandarbeiten an der Bahnbrücke ereignet. Hier hatten sich auch Teile der Fahrbahn abgesenkt. Diese Vertiefungen in der Fahrbahn wurden seinerzeit mit Asphalt verfüllt und somit ausgeglichen. Im Laufe dieses Jahres wurden diese Setzungen wieder stärker und die Fahrbahn hat sich Millimeter für Millimeter erneut abgesenkt.
    Um keine zusätzlichen Sperrungen durchführen zu müssen, wurden im Zuge der aktuellen Vollsperrung in Richtung Heidelberg diese erneuten Setzungen im Bereich der Richtungsfahrbahn Heidelberg wieder verfüllt.
     
    Mittlerweile haben die Setzungen allerdings auch Auswirkungen auf die Richtungsfahrbahn Mannheim, was zur Folge hat, dass auch hier Handlungsbedarf besteht und Asphalt zum Ausgleich der Setzungen eingebaut werden muss.
     
    Die Vollsperrung in beiden Fahrtrichtungen wird gleichzeitig noch zu Grünschnittarbeiten im Fahrbahnbereich der Baustelle genutzt. Aufgrund der Örtlichkeit sind diese Arbeiten auch nur unter Vollsperrung möglich.
     
    Der Autobahnverkehr der A 656 wird örtlich über die B 535 bei Schwetzingen umgeleitet.
     
    Abschließend noch eine gute Nachricht:
    Die Spundwandarbeiten im Bereich der Schwabenstraße sind gut vorangekommen und werden früher als geplant fertig sein, sodass die Sperrung in Fahrtrichtung Heidelberg ebenfalls am Donnerstag, 26.10.2017, voraussichtlich gegen 06:00 Uhr aufgehoben werden kann. Ursprünglich sollte die Sperrung bis Freitag, 27.10.2107, 17.00 Uhr, andauern.
     
    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.
     

    Weitere Informationen zum Verkehrsgeschehen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de, unter http://www.svz-bw.de/ oder als HandyApp „VerkehrsInfo BW“ unter http://www.svz-bw.de/app.html.

     

  • Abteilung 4
    23.10.2017
    A 5: Erneuerung der Fahrbahndecke zwischen den Anschlussstellen Rastatt-Nord und Karlsruhe-Ettlingen
    Baumaßnahme steht kurz vor der Fertigstellung

    ​Seit Anfang Mai 2017 wird die Fahrbahndecke der A 5 zwischen der Anschlussstelle Rastatt Nord und der Anschlussstelle Karlsruhe Ettlingen in Fahrtrichtung Frankfurt auf einer Länge von rund zehn Kilometern erneuert. Die Kosten der Baumaßnahme belaufen sich auf rund 21 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.

    Die Baumaßnahme steht kurz vor ihrer Fertigstellung. Aktuell werden Restarbeiten und Markierungsarbeiten durchgeführt. Soweit diese nicht witterungsbedingt verzögert werden, kann in der Nacht vom 25. Oktober auf den 26. Oktober 2017 der Rückbau der Verkehrsführung beginnen. In dieser Nacht wird der Verkehr in Richtung Frankfurt auf die neu gebaute östliche Fahrbahn zurückverlegt. Die Anschlussstelle bei Karlsruhe-Süd wird im Laufe des 26. Oktober ebenfalls wieder für den Verkehr freigegeben. In den folgenden zehn Tagen stehen dann in jede Fahrtrichtung jeweils zwei Fahrstreifen zur Verfügung. In dieser Zeit werden Restarbeiten durchgeführt und die Baustellenverkehrsführung zurückgebaut. Ab Anfang November sollen dann wieder alle Fahrstreifen auf der A 5 zur Verfügung stehen.

    Während der Räumung der Baustellenverkehrsführung muss weiterhin mit Verkehrsbehinderungen und Staubildungen gerechnet werden.

    Die Geschwindigkeit auf der Autobahn muss nach Verkehrsfreigabe der neuen Betonfahrbahn für etwa vier Wochen auf 100 km/h beschränkt werden, da bei einer neuen Fahrbahndecke die für die Verkehrssicherheit erforderliche Straßengriffigkeit noch nicht sofort gegeben ist. Nach dieser bundesweit vorgeschriebenen Einfahrphase finden voraussichtlich Mitte November, bei geeigneter Witterung, die abschließenden Messungen der Straßengriffigkeit statt.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.vm.baden-wuerttemberg.de/, www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    20.10.2017
    B 35: Erneuerung der Fahrbahndecke zwischen Helmsheim und Gondelsheim - Sperrung der Bundesstraße / Arbeiten werden abgeschlossen

    ​Am Donnerstag, 26. Oktober 2017, werden die seit dem 5. Oktober 2017 unterbrochenen Arbeiten zur Erneuerung der Fahrbahndecke zwischen Gondelsheim und Helmsheim fortgeführt.
    Zur Durchführung der Arbeiten muss die B 35 zwischen Gondelsheim und Heidelsheim von Donnerstag, 26. Oktober, 05.00 Uhr, bis Sonntag, 5. November 2017, 24.00 Uhr, voll gesperrt werden.

    Der überörtliche Verkehr wird über die Bundesstraßen B 3, B 10 und B 293 umgeleitet. Dabei wird der überörtliche Verkehr in Richtung Bretten am Knotenpunkt B 3 / B 35 in Bruchsal über die B 3 nach Weingarten und weiter bis zum Knotenpunkt B 3 / B 10 nördlich von Durlach geführt. Dort erfolgt die Weiterführung über die
    B 10 Richtung Karlsruhe-Grötzingen bis zum Knotenpunkt B 10 / B 293 in Berghausen und weiter über die B 293 zurück zur B 35 bei Bretten.
    Der überörtliche Verkehr der B 35 in Richtung Bruchsal wird am Knotenpunkt B 35 / B 293 bei Bretten über die B 293 zum Knotenpunkt B 293 / B 10 in Berghausen geführt. Ab dort erfolgt die Weiterführung über die B 10 bis zum Knotenpunkt B 10 / B 3 nördlich von Durlach und weiter über die B 3 zum Knotenpunkt B 3 / B 35 in Bruchsal.

    Die Beschränkungen für den Schwerlastverkehr auf der B 293 und der B 10 müssen für die Zeit der Vollsperrung aufgehoben werden.
    Der Anliegerverkehr in Helmsheim wird innerörtlich über das Gewerbegebiet Mergelgrube zur K 3502 Kurpfalzstraße geführt. In Gegenrichtung erfolgt die Verkehrsführung für den Anliegerverkehr analog.

    Die Kosten der Baumaßnahme betragen rund 2,5 Millionen Euro und werden vom Bund getragen. Der Anteil der Lärmsanierung in Helmsheim beträgt rund 175.000 Euro.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter

    www.vm.baden-wuerttemberg.de ;
    www.baustellen-bw.de und über die neue App VerkehrsInfo BW.

  • Abteilung 4
    20.10.2017
    B 293: Brückenarbeiten - Vollsperrung zwischen Flehingen und Zaisenhausen

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe finden derzeit Sanierungsarbeiten an zwei Brücken zwischen Flehingen und Sulzfeld statt.

    Am Donnerstag, 26. Oktober 2017, muss die B 293 bei Flehingen von 09:00 Uhr bis 15:00 Uhr für den Verkehr voll gesperrt werden. Der Ausbau der alten Asphaltschichten an der Brücke über die Kürnbacher Straße in Fahrtrichtung Eppingen kann wegen der geringen Fahrbahnbreite nur unter Vollsperrung erfolgen.

    Die Umleitung in Richtung Eppingen erfolgt ab Flehingen über die Kürnbacher Straße und die L 593 nach Kürnbach, von dort weiter nach Sulzfeld und wieder zurück auf die B 293. In Richtung Bretten führt die Umleitungsstrecke über die L 593 nach Zaisenhausen zur L 618 und weiter über Flehingen zurück auf die B 293. Die Umleitungsstrecken sind ausgeschildert.

    Die Sanierung der Brücke wird voraussichtlich bis Mitte November andauern. Im Zuge der Arbeiten werden weitere Vollsperrungen notwendig. Diese werden aber nur zwischen 09:00 Uhr und 15:00 Uhr ausgeführt, um die Belastungen für den Verkehr so gering wie möglich zu halten. Über den genauen Zeitpunkt dieser Sperrungen werden wir rechtzeitig informieren.

    Die Baukosten belaufen sich auf rund eine Millionen Euro und werden vom Bund getragen.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen der Anwohner und Verkehrsteilnehmer bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter

    www.vm.baden-wuerttemberg.de/ und www.baustellen-bw.de

  • Abteilung 4
    19.10.2017
    B 294 Belagssanierung Ortsdurchfahrt Höfen - Verkehrsfreigabe

    ​Seit dem 11. September wird das zweite Teilstück der Bundesstraße B 294 in der Ortsdurchfahrt Höfen an der Enz zwischen der Liebenzeller Straße am Abzweig L 343 in Richtung Schömberg und der Flößerstraße grundhaft saniert.
    Das Straßenerhaltungsprojekt startete direkt nach Beendigung der Gartenschau in Bad Herrenalb unter Vollsperrung des betroffenen Teilstücks der Ortsdurchfahrt. Die Arbeiten an der Fahrbahn sind - nicht zuletzt wegen des schönen Wetters - so weit fortgeschritten, dass die Bundesstraße nun früher als vorgesehen, nach knapp sechs Wochen Bauzeit, bereits am Freitag den 20. Oktober 2017 für den Verkehr wieder freigegeben werden kann.

    Die Sanierung der B 294 erfolgte zur Gewährleistung der Zufahrten zum dortigen Wohngebiet in zwei Bauabschnitten. Insgesamt wurden auf einer Fläche von rund 3.500 Quadratmetern sämtliche Asphaltschichten sowie die ungebundene Tragschicht der Fahrbahn erneuert. Zum Schutz der Anwohner vor Lärm wurde als oberste Schicht ein lärmmindernder Belag eingebaut.

    Die Kosten für die Fahrbahnsanierung betragen rund 800.000 Euro und werden vom Bund getragen.

    Für die geduldig ertragenen Belastungen und Behinderungen sowie das Verständnis für die erforderlichen Verkehrseingriffe dankt das Regierungspräsidium Karlsruhe insbesondere den Anwohnern und Nutzern der Bundesstraße.

    Aktuelle Meldungen zu Straßenbaumaßnahmen finden sich im Internet unter

    http://www.baustellen-bw.de und http://www.svz-bw.de/

    oder als HandyApp „VerkehrsInfo BW“ unter

    http://www.svz-bw.de/app.html

  • Abteilung 5
    18.10.2017
    25 Jahre Naturschutzgebiet „Egenhäuser Kapf mit Bömbachtal“ - Zum Geburtstag kommt das Ökomobil nach Egenhausen

    ​Für die 25 Kinder der dritten Klasse der Egenhausener Grundschule stand am Dienstag, 17. Oktober, der Naturschutz auf dem Stundenplan.

    Zum 25. Geburtstag stattete das Ökomobil - ein„rollendes Naturschutzlabor“ - des Regierungspräsidiums Karlsruhe dem Naturschutzgebiet „Egenhäuser Kapf und Bömbachtal“ einen Besuch ab. Der Bürgermeister von Egenhausen, Sven Holder, war begeistert und freute sich, dass die Grundschulkinder von der Schulbank hinausgehen und vor ihrer Haustüre die Natur entdecken können. „Nur so kann der große landschaftliche Wert des Naturschutzgebietes weitergetragen werden“, ergänzt der ehrenamtliche Naturschutzwart Karl-Heinz Gänßle.

    Der Vormittag stand unter dem Motto „Nur was man kennt und schätzt, kann man schützen“. Statt mit Schulbüchern erlebten die Kinder mit dem Biologen Dr. Daniel Baumgärtner vom Regierungspräsidium Karlsruhe die Natur mit allen Sinnen: der Geruch des feuchten Bodens im Herbst, die bunten Farben des Laubs oder die spitzen Dornen der Gebüsche. Mit Becherlupen und Netzen zogen die Kinder los. Das Ökomobil brachte Mikroskope mit, und so konnten die Kinder gemeinsam mit ihrer Lehrerin, Nadine Steeb, ihre Fundstücke ganz von nahem betrachten. Ein besonderes Fundstück musste jedoch stehen bleiben: der seltene und streng geschützte Fransen-Enzian. Diese Rarität blüht im Herbst in strahlendem Blau und wächst auf Trockenrasen und Schafweiden.

    Die Gemeinde Egenhausen engagiert sich schon seit Jahren für die Erhaltung dieser Trockenrasen. Mit Fördermitteln des Landes Baden-Württemberg beteiligt sich die Gemeinde aktiv an der Landschaftspflege im Naturschutzgebiet.

    So werden jedes Jahr Gehölze zurückgeschnitten und auch einzelne ganz entfernt. Auch eine Schafherde weidet auf den Magerrasen und sorgt dafür, dass diese einzigartige Landschaft nicht zuwächst. Das Ziel ist es, die Magerrasen mit ihrem großen Reichtum an seltenen Tieren und Pflanzen zu erhalten. Die Blütenpracht der Trockenrasen dient nicht nur den seltenen Tagfaltern als Nahrung sondern bietet auch Bürgerinnen und Bürgern immer wieder einen attraktiven Erholungsort.


    Hintergrund:
    Das am östlichen Ortsrand von Egenhausen gelegene Naturschutzgebiet liegt zwischen dem Naturraum „Obere Gäue“ und dem Schwarzwald und wurde 1992 ausgewiesen. Das Naturschutzgebiet ist von einer fast doppelt so großen, landschaftsgeschützten Fläche umgeben und dient als Pufferzone gegen störende äußere Einflüsse. Der Kapf ist geprägt von einer Muschelkalkstufe, die sich über den Plattensandstein des Oberen Buntsandsteins, der im Untergrund ansteht, abgelagert hat. Das heutige Bild dieser Gäulandschaft, wie auch die Lebensgemeinschaften von Tieren und Pflanzen, ist von den Eigentümlichkeiten jahrhundertelanger Wanderschäferei geprägt.

  • Abteilung 4
    18.10.2017
    B 463: Westtangente Pforzheim - Erd- und Straßenbauarbeiten

    ​Im Rahmen des ersten Bauabschnittes der Baumaßnahme „B 463, Westtangente Pforzheim“ wird ab Montag, 23. Oktober 2017, mit den Erd- und Straßenbauarbeiten (Baulos 5) des sich derzeit im Bau befindlichen Streckenabschnittes von der bereits ausgebauten A 8-Anschlussstelle Pforzheim-West bis zur Dietlinger Straße (Landesstraße 562) begonnen.

    Zunächst finden Restrodungs- und Abbrucharbeiten zur Freimachung des Baufeldes statt, die voraussichtlich bis Mitte November 2017 andauern werden. Im Anschluss soll dann mit den umfangreichen Erdarbeiten des rund 1,1 Kilometer langen Streckenabschnittes begonnen werden. Für die herzustellenden Einschnitte und Straßendämme der neuen Trasse der Bundesstraße 463 müssen rund 150.000 Kubikmeter Erde unter teils schwierigen geologischen Bedingungen bewegt werden.
    Für die Herstellung der neuen Entwässerungseinrichtungen sowie für den teilplanfreien Anschluss der beiden Rampen der neuen Bundesstraße 463 an die bestehende Landesstraße 562 (Dietlinger Straße) und den damit verbundenen Belagsarbeiten sind kurzzeitige Sperrungen der Landesstraße 562 notwendig. Hierzu wird zu gegebener Zeit eine separate Pressemitteilung herausgegeben.

    Die Bauzeit für die umfangreichen Erd- und Straßenbauarbeiten beträgt rund 20  Monate, sodass die Fertigstellung dieses Erd- und Straßenbauloses und somit  die Verkehrsfreigabe des Streckenabschnittes bis zur Dietlinger Straße (L 562) nach derzeitiger Planung für Juni 2019 vorgesehen ist.

    Die Baukosten für die Erd- und Straßenbauarbeiten sind mit rund 7,9 Millionen Euro veranschlagt.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.mvi.baden-wuerttemberg.de/; www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    18.10.2017
    B 39 Hockenheim: Erneuerung Schutzplanken - Sperrung des Standstreifens und des rechten Fahrstreifens von Einmündung Hockenheim Mitte bis Ausfahrt Hockenheim Süd

    ​Die Schutzplanken (Fahrzeugrückhaltesysteme) im Zuge der B39 zwischen Einmündung Hockenheim Mitte bis Ausfahrt Hockenheim Süd (Fahrtrichtung Karlsruhe) entsprechen nicht mehr dem heutigen Standard und müssen aus Sicherheitsgründen deshalb ersetzt werden. Aufgrund der Arbeiten an den Schutzplanken wird von Montag 23.10.17 bis voraussichtlich Freitag 01.12.17, täglich von 08:00 bis 16:00 Uhr, der Standstreifen und der rechte Fahrstreifen der B 39 zwischen Einmündung Hockenheim Mitte bis Ausfahrt Hockenheim Süd (Fahrtrichtung Karlsruhe) gesperrt. In dieser Zeit werden die Schutzplanken des Seitenstreifens auf einer Länge von zwei Kilometern vollständig erneuert. Der linke Fahrstreifen ist während der gesamten Maßnahme uneingeschränkt nutzbar. Im Anschluss an diese Arbeiten erfolgt die Erneuerung der Fahrzeugrückhaltesysteme in Fahrtrichtung Mannheim sowie im Mittelstreifen. Die Kosten für die Baumaßnahme betragen rund zwei Millionen Euro.

    Die Verkehrsteilnehmer werden um erhöhte Aufmerksamkeit gebeten. Da mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen ist, wird den ortskundigen Verkehrsteilnehmern empfohlen, den betroffenen Streckenabschnitt weiträumig zu umfahren.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit um Verständnis.

    Aktuelle Meldungen zu Straßenbaumaßnahmen finden sich im Internet unter

    http://www.baustellen-bw.de  und http://www.svz-bw.de/

    oder als HandyApp „VerkehrsInfo BW“ unter

    http://www.svz-bw.de/app.html

  • Abteilung 5
    18.10.2017
    Bundesautobahnen 5 und 8: Gehölzpflege/Rückschnittarbeiten im Bereich Karlsruhe

    ​Entlang der Bundesautobahnen 5 und 8 im Bereich des Karlsruher Dreiecks finden ab Mitte Oktober 2017 bis Ende Februar 2018 Gehölzpflegearbeiten im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe statt. Hierbei werden insbesondere bereits abgestorbene und verkehrsgefährdende Bäume und Sträucher zurückgeschnitten. Dabei werden in den Straßenböschungen die Pionierholzarten und bruchgefährdete Gehölze wie beispielsweise Pappeln, Robinien, Weiden oder Erlen aus den Beständen entfernt.

    Um die Eingriffe in den Naturhaushalt möglichst gering zu halten, werden vorwiegend die Bereiche entlang der Straße zurückgeschnitten. Die straßenfernen Bereiche bleiben, soweit es die Verkehrssicherheit zulässt, erhalten.

    Lärmschutzwände und Brücken müssen für regelmäßige Bauwerkskontrollen zugänglich sein. Um Schäden an diesen Bauwerken zu verhindern, werden zu nah stehende Sträucher und Bäume zurückgeschnitten oder entfernt.

    Die Pflegearbeiten werden durch eine Fachfirma ausgeführt und ökologisch begleitet. Im Rahmen dieser fachlichen Begleitung werden die Pflegebereiche im Hinblick auf den Artenschutz jeweils vor dem Rückschnitt auf Baumhöhlen, Nester und sonstige Brutstätten untersucht und anschließend freigegeben.

  • Abteiung 4
    18.10.2017
    B 462: Belagssanierung bei Baiersbronn-Röt - Vollsperrung wird aufgehoben

    ​Gute Nachricht für die Autofahrer im Bereich Baiersbronn-Röt. Die Sanierungsarbeiten an der B 462 zwischen Baiersbronn-Röt und dem Verkehrskontenpunkt
    B 462/L 350 sind weitestgehend abgeschlossen, sodass die Vollsperrung der Bundesstraße am Freitag, 20. Oktober 2017, gegen 18.00 Uhr, wieder aufgehoben werden kann.

    In der kommenden Woche werden noch Restarbeiten durchgeführt. Hierbei kann es noch zu Behinderungen und zu einer halbseitigen Sperrung der Bundesstraße mit Ampelregelung kommen. 

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter

    www.vm.baden-wuerttemberg.de/; www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 2
    17.10.2017
    „De Gnitze Griffel“ – Mundartabend mit Preisverleihung

    Einladung an die Medien

    ​Termin: 19. Oktober 2017
    Zeit: 19 Uhr (Einlass ab 18 Uhr)
    Ort: Badnerlandhalle, Rubenstraße 21, 76149 Karlsruhe - Neureut


    Sehr geehrte Damen und Herren,

    freche Lieder und Balladen, humorvolle Geschichten und anregende Gedanken - das werden die Zuhörer beim großen Mundartabend am 19. Oktober 2017 in Karlsruhe-Neureut in der Badnerlandhalle erleben, wenn sich die Preisträger des Mundartwettbewerbs „De gnitze Griffel“ 2017 vorstellen. Sie kommen mit ihrem Dialekt unter anderem aus Karlsruhe, Rastatt, Bretten, Bruchsal und Heidelberg.

    Auch eine singende Schulklasse tritt auf. Durch den unterhaltsamen Abend führen Winfried Bartsch vom Südwestrundfunk und Thomas Liebscher von den Badischen Neuesten Nachrichten, der auch Vorsitzender der Jury des „Gnitzen Griffels“ ist. Über 150 Einsendungen gingen in diesem Jahr für den beliebten literarisch-musikalischen Wettbewerb des Arbeitskreises Heimatpflege im Regierungsbezirk Karlsruhe (AKH) ein. Die Gewinner werden von Regierungspräsidentin Nicolette Kressl, Vorsitzende des AKH, ausgezeichnet.

    Zu diesem unterhaltsamen Abend sind Sie herzlich eingeladen.

    gez. Irene Feilhauer

  • Abteilung 2
    17.10.2017
    Fit für den Beruf – fit für Europa - 25 Jahre Projekt Euregio-Zertifikat
    Veranstaltung zur feierlichen Überreichung der Euregio-Zertifikate 2017 im Europa Park Rust - bis heute über 5.000 französische, deutsche und Schweizer Jugendliche am Oberrhein beruflich mobil in der Ausbildung

    Einladung an die Medien

    ​Termin: Mittwoch, 25. Oktober 2017
    Zeit : 11:00 Uhr
    Ort : EUROPA PARK Rust, Ballsaal Berlin

     
    Am Oberrhein haben Jugendliche bereits seit etlichen Jahren die Möglichkeit, ihre Arbeits-marktchancen durch ein Betriebspraktikum im Nachbarland während ihrer Ausbildung zu verbessern. Gleichzeitig können Unternehmen die Attraktivität ihrer Ausbildungsangebote steigern, indem sie ihre Auszubildenden grenzüberschreitend qualifizieren. Die Oberrhein-Region mit dem Elsass, der Nordwestschweiz, Baden und der Südpfalz ist ein idealer Ort, um Unternehmen, Arbeitswelt und Lebensart im Nachbarland im Rahmen eines berufsbezogenen Lernaufenthalts kennen zu lernen. Nach Abschluss der Berufsausbildung wird diese berufliche Mobilitätserfahrung durch das „Euregio-Zertifikat“ dokumentiert. Die gewonnene Lernerfahrung am Oberrhein kann zusätzlich durch den „europass Mobilität“ der EU be-scheinigt werden.

    Im Jahr 2017 haben insgesamt ca. 300 Jugendliche, von denen die überwiegende Mehrheit aus dem französischen, 52 aus dem deutschen und 22 aus dem Schweizer Grenzraum kommen, diese Chance ergriffen und während ihrer beruflichen Erstausbildung durch das Projekt „Euregio-Zertifikat für Auszubildende bzw. Berufsschüler/innen“ ein mindestens vier-wöchiges Auslandspraktikum in der Oberrheinregion absolviert.

    Grenzüberschreitende berufliche Mobilität und Beschäftigung liegen gleichermaßen im Inte-resse der Menschen wie der Unternehmen am Oberrhein - Ausbildung wird immer mehr zu einem Thema, das über die eigenen Landesgrenzen hinausgeht.

    Der Oberrhein wächst zusammen mit jedem Projekt – dies gilt beim Projekt Euregio-Zertifikat in besonderer Weise. Denn es hat sich, ausgehend von einer unternehmerischen Initiative, über ein EU-Projekt in den Jahren 1992 bis 2005 hin zu einem nachhaltigen Projekt entwickelt, das nun bereits seit 12 Jahren ohne EU-Förderung weiterbesteht. Im Jahr 2017 wird das 25-jährige Bestehen des Projekts gefeiert.

    Die Weiterentwicklung des grenzüberschreitenden Ausbildungs- und Arbeitsmarktes ist ein zentrales Anliegen der Deutsch-Französisch-Schweizerischen Oberrheinkonferenz. Deshalb organisiert sie diese Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Regierungspräsidium Karls-ruhe (Projektkoordinator), dem trinationalen Expertenausschuss Berufsbildung und dessen Mitgliedern (u.a. die für die Berufsausbildung zuständigen Stellen). Ein wichtiger Förderer ist seit vielen Jahren der Europa Park Rust. Die Verleihfeier beginnt mit Grußworten des Haus-herrn, vertreten durch Matthias Kirch, Direktor Human Ressources.

    Während des Programms berichten Jugendliche und Unternehmensvertreter von ihren Pro-jekterfahrungen. Neben den Jugendlichen, die im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen, wer-den 46 Unternehmen, die sich im Laufe dieses Jahres erstmals am Projekt beteiligt haben, mit einer „Euregio-Betriebsurkunde“ ausgezeichnet. Musikalisch umrahmt wird die Feier von der aus dem Oberrheingebiet stammenden Musikgruppe „Umleitung“.

    Finanziert wird das Mobilitätsprojekt maßgeblich durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg, die beteiligten deutschen Industrie- und Handels-kammern, die Académie de Strasbourg, die Région Grand Est mit den Départements Bas-Rhin und Haut-Rhin, die beteiligten Schweizer Kantone sowie durch das Ministerium für Bil-dung und das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau in Rheinland-Pfalz.

    Das Projekt „Euregio-Zertifikat“ wird getragen von der trinationalen Oberrheinkonferenz und umgesetzt durch eine langjährig gewachsene deutsch-französisch-schweizerische Koopera-tion im Expertenausschuss Berufsbildung. Es ist ein konkreter Beitrag zur Entwicklung der Grenzregion Oberrhein hin zu einer europäischen Region mit einer noch engeren Zusam-menarbeit von Bildungsakteuren, Unternehmen, Hochschulen und Verwaltungen.


    Kontakt
    Ingrid Thomalla, Regierungspräsidium Karlsruhe
    Referat Grenzüberschreitende Zusammenarbeit und Europa
    Telefon +49 (0)721 926 7428
    E-Mail  ingrid.thomalla@rpk.bwl.de - www.mobileuregio.org

    Die Kooperation am Oberrhein – kurz erklärt:
    Keine andere europäische Region arbeitet grenzüber-schreitend so eng und erfolgreich zusammen wie die Trinationale Metropolregion Oberrhein. Die Teilregio-nen Elsass, Baden, Südpfalz und Nordwestschweiz mit ihren 6 Mio. Einwohnern fügen sich zu einem ge-meinsamen Kultur-, Lebens- und Wirtschaftsraum zusammen. Viele private und staatliche Initiativen fördern u.a. Mobilität, Bildung, Forschung und Um-weltschutz in der Dreiländerregion.

    Gestaltet und begleitet wird die Kooperation von der Oberrheinkonferenz und dem Oberrheinrat. Die Ober-rheinkonferenz verbindet die Regierungs- und Verwal-tungsbehörden. Sie initiiert eine Vielzahl von Projekten und forciert deren Umsetzung. Der Oberrheinrat bildet die Versammlung der politisch Gewählten; er nimmt zu wichtigen regionalen Fragen Stellung, auch gegenüber Brüssel, Paris, Berlin und Bern.

    Flyer (pdf, 1.5 MB)

  • Abteilung 4
    13.10.2017
    A 656 Brückenerneuerung bei Mannheim-Friedrichsfeld - A 656 in Fahrtrichtung Heidelberg bleibt bis morgen gesperrt

    Bei den am vergangenen Montag begonnen Spundwandarbeiten im Bereich der Brücke Schwabenstraße kam es zu Absetzungen im Untergrund unter der Autobahn. Die Absetzungen entstehen durch die unumgänglichen Vibrationen zum Einbringen der bis zu 17 Meter langen Stahlelemente.

    Durch die Absetzungen des Untergrunds ist ein Hohlraum unter der Richtungsfahrbahn Heidelberg entstanden. Dieser Hohlraum muss mittels Beton verfüllt werden, um die Fahrbahndecke zu stabilisieren. Aufgrund der Aushärtezeit des Betons kann die Fahrbahn erst morgen, am Samstag, den 14.10.2017 um 6.30 Uhr, für den Verkehr wieder freigegeben werden und nicht wie ursprünglich geplant am heutigen Freitag um 17 Uhr.

    Ab Montag, 16.10.2017 um 09:00 Uhr, wird die Fahrbahn in Fahrtrichtung Heidelberg zum Einbringen der weiteren Spundwände erneut gesperrt. Die Sperrung ist durchgehend bis zum 27.10.2017 um 17:00 Uhr geplant und wird in den Nachtstunden nicht aufgehoben.

    Der Autobahnverkehr der A 656 von Mannheim nach Heidelberg wird örtlich über die B 535 bei Schwetzingen umgeleitet. In Fahrtrichtung von Heidelberg nach Mannheim bleibt die Autobahn ohne Einschränkung nutzbar.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

  • Abteilung 5
    12.10.2017
    BAB 8 Enztalquerung - Rodungsarbeiten

    ​Für den sechsstreifigen Ausbau der Bundesautobahn A 8 Karlsruhe - Stuttgart zwischen der Anschlussstelle Pforzheim-Süd und der Anschlussstelle Pforzheim-Nord (Enztalquerung) sind vor dem Baubeginn (geplant ab 2018) Rodungsmaßnahmen durchzuführen.

    Für die Realisierung des Autobahnausbaus werden Gehölzbestände und Einzelbäume in der Vegetationsruhe (01.10 – 28.02.) etappenweise in den Jahren 2017 – 2021 gerodet.

    Die Rodungsarbeiten im Herbst und Winter 2017/ 2018 sind erforderlich, um die Verlegung des Lichtwellenleiters, der Gasleitung und den Bau der neuen Bahnbrücke  zu ermöglichen. Die Arbeiten beginnen Anfang nächster Woche im Bereich des Igelbaches.

    Vor der Rodung wurden relevante Bereiche artenschutzrechtlich begutachtet und freigegeben.

    Der Umfang der Rodung wird nach der fachlichen Planung so gering wie möglich gehalten und ausgeglichen. Im Zuge der Realisierung der Ausgleichsmaßnahmen sind umfangreiche Neupflanzungen vorgesehen.

  • Abteilung 4
    10.10.2017
    Erneuerung der Fahrbahndecke auf der B 462 zwischen Gernsbach und Hilpertsau: Änderung des Bauablaufs im dritten Bauabschnitt ab November 2017

    ​Seit dem 10. Juli 2017 wird im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe die Fahrbahn der B 462 zwischen Gernsbach und Hilpertsau auf einer Länge von rund 2,9 Kilometer erneuert. In dem von der Sanierungsmaßnahme betroffenen Abschnitt zwischen dem Knotenpunkt B 462/L 76b und dem südlichen Tunnelportal in Gernsbach werden die Fahrbahn und die Straßenentwässerung teilweise grundhaft erneuert. Die Baumaßnahme wird unter halbseitiger Sperrung mit Ampelregelung in drei Bauabschnitten mit jeweils mehreren Bauphasen durchgeführt. Der Einbau der lärmmindernden Deckschicht erfolgt an drei Wochenenden unter Vollsperrung. Die Gesamtkosten dieser Baumaßnahme belaufen sich auf rund drei Millionen Euro und werden vom Bund finanziert.

    Aufgrund verschiedener nicht vorgesehener Arbeiten ist der geplante Bauablauf nun nicht mehr einzuhalten. Es besteht deswegen die Gefahr, dass der Einbau des neuen Asphalts in den weiteren Bauphasen in diesem Winter nicht mehr erfolgen kann und die Baustelle über den Winter eingestellt, die Baustellenverkehrsführung jedoch aufrecht erhalten werden müsste. Um dies zu vermeiden, werden die Fahrbahndeckenarbeiten nach Fertigstellung der Phase zwei im dritten Bauabschnitt Anfang November 2017 unterbrochen. Der Bauablauf wird umgestellt und ab November 2017 werden nur noch die notwendigen Arbeiten zur Sanierung der Straßenentwässerung durchgeführt. Diese sollen unter halbseitiger Verkehrsführung mit Ampelregelung erfolgen, wobei sich die Baustellenlänge im Vergleich zu den bisher geplanten Bauphasen deutlich verkürzt. Damit wird ein besserer Verkehrsfluss möglich sein, ebenso sind diese Arbeiten weniger witterungsabhängig. Sollten die Arbeiten dennoch witterungsbedingt für längere Zeit unterbrochen werden müssen, so kann die Baustelle geräumt, und der Verkehr freigegeben werden. Für das Frühjahr 2018 ist dann die Ausführung der Asphaltarbeiten geplant. Über die weiteren Bauphasen für die Sanierung der Straßenentwässerung im dritten Bauabschnitt werden wir in einer gesonderten Pressemitteilung informieren.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Aktuelle Meldungen zu Straßenbaumaßnahmen finden sich im Internet unter

    http://www.baustellen-bw.de

    und

    http://www.svz-bw.de/

    oder als HandyApp  „VerkehrsInfo BW“ unter

    http://www.svz-bw.de/app.html

  • Abteilung 4
    10.10.2017
    B 3 - Fahrbahndeckenerneuerung Bühl, Bußmatten – Sasbachried

    Am Freitag, den 13. Oktober 2017, beginnen die Arbeiten zur Erneuerung der Fahrbahndecke der B 3 im Bereich Bosch-Kreuzung bis Rheinstraße.
    Zunächst wird die westliche Fahrbahnseite der B 3 instandgesetzt. Dazu muss im Kreuzungsbereich der Bosch-Kreuzung die Verkehrsführung geändert werden. Die B 3 wird halbseitig gesperrt und bleibt in Richtung Norden befahrbar. Der Verkehr Richtung Süden wird ab der Luk-Kreuzung über Vimbuch, Balz-hofen und Oberweier über die K 3749 wieder zurück auf die B 3 geleitet.

    Die K 3749 wird in Gegenrichtung (Richtung Oberweier) voll gesperrt. Der Verkehr, der auf der K 3749 aus der Stadt Bühl kommt, wird an der Bosch- Kreuzung in Richtung Süden über eine Lichtsignalanlage auf die B 3 geleitet.
    In Richtung Norden bleibt der bestehende Anschluss an die B 3 weiterhin nutzbar. Die Erneuerung der westlichen Fahrbahnseite soll bis 20. Oktober 2017 abgeschlossen sein.

    Daran anschließend beginnen die Arbeiten zur Instandsetzung der östlichen Fahrbahnseite der B 3 im Bereich Bosch-Kreuzung bis Rheinstraße. Dazu muss die Verkehrsführung an der Bosch-Kreuzung erneut geändert werden:
    Die K 3749 wird zwischen der B 3 und der Adalbert-Stifter Straße voll gesperrt. Die Adalbert-Stifter Straße bleibt aus Bühl kommend weiterhin erreichbar.
    Ebenso wird die Siemensstraße auf Höhe der Stadtwerke voll gesperrt. Dadurch ist die Einfahrt aus der B 3 beziehungsweise die Ausfahrt in die B 3 nicht mehr möglich. Die Umleitung erfolgt über die Obervogt-Haefelin Straße. Es ist geplant, die Instandsetzung der östlichen Fahrbahnseite bis 3. November 2017 abzuschließen.



    Zeitgleich werden ab Freitag, den 13. Oktober 2017, die Arbeiten zwischen
    Ottersweier und Sasbachried fortgesetzt. In diesem Abschnitt wird zunächst die westliche Fahrbahnseite und anschließend die östliche Fahrbahnseite instandgesetzt. Für den mit rund drei Kilometer längsten Bauabschnitt der Gesamtmaßnahme wird der auf der B 3 Richtung Norden fahrende Verkehr an der Anschlussstelle Sasbachried von der B 3 mit einer Lichtsignalanlage auf die K 5372 und weiter auf die K 3764 (alte B3) ausgeleitet. Im Bereich der Kreuzung K 3572 mit der K 3764 erfolgt die Einmündung in die K 3764 (alte B3) ebenfalls mit einer Lichtsignalanlage. Die Umleitung führt weiter durch Ottersweier und über die L 86a zurück auf die B 3. Der Verkehr in Richtung Süden wird mit einer Einbahnregelung auf der B 3 an der Baustelle vorbeigeführt. Die Einmündung in die B 3 von und nach Walzfeld, muss während der Arbeiten an der westlichen Fahrbahnseite voraussichtlich bis 12. November 2017 voll gesperrt werden. Geplant ist, die Erneuerung dieses Abschnittes bis zum 14. Dezember 2017 fertigzustellen.

    Die Stadtverwaltung Bühl teilt weiterhin mit, dass auf Grund der Sanierung der
    B 3 einige Haltestellen nicht angefahren werden können. Im Einzelnen sind dies:
    Die Citylinie 275 in Richtung Oberweier, Balzhofen, Moos und Oberbruch kann vom 12. Oktober bis voraussichtlich 3. November die Haltestellen Arndtstraße, Martin-Luther-Straße, Draisstraße und Robert-Bosch-Straße (Industriegebiet Süd) stadtauswärts nicht anfahren.

    Die SWEG-Linie 268, die von Oberweier über die B 3 nach Bühl fährt, kann die Haltestellen Rheintalstraße und Industriegebiet (stadteinwärts) ebenfalls vom 12. Oktober bis voraussichtlich 3. November nicht anfahren. Die Citylinie 271 kann vom 21. Oktober bis 03. November die Haltestellen Adalbert-Stifter-Straße und Siemensstraße nicht bedienen.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Aktuelle Meldungen zu Straßenbaumaßnahmen finden sich im Internet unter

    http://www.baustellen-bw.de

    und unter

    http://www.svz-bw.de/

    HandyApp „VerkehrsInfo BW“ unter

    http://www.svz-bw.de/app.html

  • Abteilung 5
    06.10.2017
    Natura 2000-Managementplan für Flora-Fauna-Habitat-Gebiet „Wilder See - Hornisgrinde und Oberes Murgtal: Öffentliche Auslegung des Planentwurfs vom 16. Oktober bis 17. November 2017

    ​Das Flora-Fauna-Habitat (FFH) - Gebiet „Wilder See – Hornisgrinde und Oberes Murgtal“ ist Teil des europäischen Schutzgebietsnetzes Natura 2000. Ziel ist es, das europäische Naturerbe zu schützen und die natürlichen Lebensgrundlagen zu erhalten. Für dieses Gebiet wird im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe momentan ein Managementplan erstellt. Dieser Plan liegt nun im Entwurf vor und kann in der Zeit vom 16. Oktober 2017 bis einschließlich 17. November 2017 öffentlich eingesehen werden.

    Vom Murgtal bis zur Hornisgrinde erstreckt sich das FFH-Gebiet über eine Differenz von rund 740 Höhenmetern und schließt somit unterschiedliche Klima- und Vegetationszonen ein. Es lässt sich in zwei sehr unterschiedliche Landschaften aufteilen: Das Teilgebiet „Wilder See – Hornisgrinde“ ist sehr waldreich und deckt sich zum Großteil mit den Flächen des Nationalparks Schwarzwald.

    Neben den ausgedehnten Waldflächen liegt die Einzigartigkeit des Teilgebiets vor allem in den waldfreien Kuppenlagen mit Hochmooren sowie Grindenflächen mit weiten Zwergstrauchbeständen. Artenreiche Hochmoorlebensräume sind mit großer Ausdehnung auf der Hornisgrinde zu finden. Herausragende naturschutzfachliche Bedeutung haben die meist nach Osten abfallenden eiszeitlich geformten steilen Felsabstürze und Karwände.

    Das östlich gelegene Teilgebiet „Oberes Murgtal“ umfasst den Oberlauf der Murg zwischen Kirschbaumwasen und den Zuflüssen Rotmurg und Rechtmurg sowie die von Wiesen geprägten Hangbereiche der Seitentäler auf Baiersbronner Gemarkung. Von besonderer kulturhistorischer Bedeutung ist die vielfältig und abwechslungsreich gegliederte Landschaft mit ihren reizvollen Tallandschaften, mit unzähligen kleinen und größeren Bachläufen, Wäldern und überwiegend gut gepflegten Wiesen und Weiden. Hier liegen große Flächen artenreicher, extensiv bewirtschafteter Grünlandbestände, die als magere Flachland-Mähwiesen kartiert wurden.

    Im Managementplan werden Lebensräume, Tier- und Pflanzenarten erfasst, die von europäischer Bedeutung sind. Für jeden dieser Lebensräume und jede FFH-Art werden Ziele formuliert und Maßnahmen vorgeschlagen. Sie dienen dazu, die besonderen Wiesen und Wälder sowie ausgewählte Tierarten in ihrer Größe und Qualität zu erhalten. Die gesammelten Informationen sind in einem Textteil sowie auf jeweils 14 Teilkarten flächengenau beschrieben und dargestellt.

    Am 25. Oktober wird der Entwurf des Managementplans zudem in einem Gremium aus Interessenvertretern der Gemeinden, Verbände und Behörden vorgestellt und diskutiert. Bereits ab 16. Oktober kann er an folgenden Orten während der ortsüblichen Öffnungszeiten eingesehen werden:

    • Gemeinde Baiersbronn, Bauamt Zimmer 2, Oberdorfstr. 53, 72270 Baiersbronn, Öffnungszeiten: Montag - Freitag von 8:00 – 12:00 Uhr,
    Donnerstag 13:30 – 18:00 Uhr

    • Landratsamt Freudenstadt, Raum 237, Herrenfelder Str. 14, Freudenstadt, Öffnungszeiten: Montag - Donnerstag von 8:30 – 12:00 Uhr und
    14:00 – 16:00 Uhr, Freitag 08:30 – 12:00 Uhr

    • Regierungspräsidium Karlsruhe, 2. OG, Zi. 346, Karl-Friedrich-Straße 17, 76133 Karlsruhe, nach Anmeldung per Email (Natura2000@rpk.bwl.de) oder telefonisch (0721/926-4351).

    Zur Erleichterung der Information der Öffentlichkeit kann der Managementplan während der Auslegung auch im Internet unter
    www.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/44495 (www.lubw.baden-wuerttemberg.de > Themen > Natur und Landschaft > Natura 2000 > Management > MaP > MaP aktuelle Auslegungen) eingesehen werden.

    Interessierte Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Kommunen und Interessenvertreter werden gebeten, Vorschläge oder Anregungen einzubringen. Die Stellungnahmen können bis spätestens 24. November 2017 unter dem Betreff „7415-311 FFH-Managementplan“ an das Regierungspräsidium Karlsruhe, Referat 56 Naturschutz und Landschaftspflege, 76247 Karlsruhe oder per E-Mail an:
    Natura2000@rpk.bwl.de gesendet werden. Später eingehende Stellungnahmen können leider nicht mehr berücksichtigt werden.

    Aus der Stellungnahme sollte hervorgehen, auf welche Flächen im FFH-Gebiet man sich bezieht. Hilfreich ist hier die Angabe der Flurstücks-Nummer sowie des Gemeinde- und Gemarkungsnamens oder die Markierung der angesprochenen Fläche auf einem Kartenausschnitt. Darüber hinaus sollte die Stellungnahme den Namen und die Anschrift des Einsenders enthalten.

  • Abteilung 4
    06.10.2017
    A 656 Brückenerneuerung bei Mannheim-Friedrichsfeld - A 656 in Richtung Heidelberg gesperrt

    ​Wie am 22.9.2017 bereits mitgeteilt, muss die A 656 in Fahrtrichtung Heidelberg zwischen der Anschlussstelle Mannheim-Seckenheim und dem Heidelberger Kreuz diesen Monat an mehreren Tagen gesperrt werden. Grund sind vorbereitende Arbeiten zum Brückenabbruch der Brücke Schwabenstraße.
     
     
    Nach nochmaligen Gesprächen mit der beauftragten Baufirma können wir nun erfreulicherweise die Sperrung um einen Tag verkürzen, so dass die Autobahn nun am Samstag, den 28.10.2017, voll befahrbar sein wird.
     
     
    Während folgender Zeiten ist die A 656 in Fahrtrichtung Heidelberg zwischen der Anschlussstelle Mannheim-Seckenheim und dem Autobahnkreuz Heidelberg  durchgängig voll gesperrt:
     
     
    Montag, den 09.10.2017 ab 09:00 Uhr
    bis
    Freitag, den 13.10.2017 um 17:00 Uhr
     
     
    und von
     
     
    Montag, den 16.10.2017 ab 09:00 Uhr
    bis
    Freitag, den 27.10.2017 um 17:00 Uhr
     
     
     
    Die Umleitung des Autobahnverkehrs der A 656 von Mannheim nach Heidel-berg erfolgt über die B 535 bei Schwetzingen.
     
    Die Autobahn in Fahrtrichtung von Heidelberg nach Mannheim ist ohne Einschränkung befahrbar.
     
    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.
     
    Weitere Informationen zum Projekt finden sich auf der Projektseite im Beteiligungsportal des Regierungspräsidiums unter Aktuelle Baumaßnahmen:

    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt4/Ref471/Seiten/L-656_Brueckenerneuerung_Ma_Friedrichsfeld.aspx
     
    Aktuelle Meldungen zu Straßenbaumaßnahmen finden sich im Internet unter

    http://www.baustellen-bw.de und http://www.svz-bw.de/

    oder als HandyApp „VerkehrsInfo BW“ unter

    http://www.svz-bw.de/app.html .
  • Abteilung 4
    06.10.2017
    L 351 Stützmauersanierung in Bad Wildbad – Ortsteil Lautenhof: halbseitige Sperrung der Landesstraße

    ​Nach Abschluss diesjähriger umfangreicher Sanierungs- und Straßenbauarbeiten an den Tunnelausgängen in Bad Wildbad, am Gehwegbelag in der Ortsdurchfahrt Bad Wildbad sowie im Außenbereich der L 351 zwischen Bad Wildbad und Lautenhof, konnten die Absperrungen am Fahrbahnrand der L 351 abgebaut und die Landesstraße zwischen Bad Wildbad und Lautenhof wieder für den Verkehr uneingeschränkt freigegeben werden. Die noch ausstehende Stützmauersanierung am Lautenhof ist Bestandteil des Gesamtauftrages und konnte bislang aufgrund erforderlicher Umplanungen und Änderungen des Bauverfahrens nicht planmäßig umgesetzt werden.

    Mit der Stützmauersanierung wird nun am kommenden Montag, den 09. Oktober 2017 begonnen. Zur Durchführung der erforderlichen Arbeiten muss die Fahrbahn der L 351 zunächst bis voraussichtlich Ende Oktober 2017 halbseitig gesperrt werden. Die Verkehrsregelung erfolgt auf insgesamt circa 150 Metern Gesamtbaulänge mittels einer Lichtsignalanlage, die seit 4. Oktober vor Ort eingerichtet ist. Die Anlage wurde bereits diesen Mittwoch eingerichtet, weil vor Baubeginn am kommenden Wochenende, Maßnahmen zum Schutz der Fischpopulation ergriffen werden müssen. Dazu ist die Sperrung einer Fahrspur bereits vorab erforderlich.

    Bevor mit der Instandsetzung beziehungsweise Erneuerung der bachseitigen Stützwand begonnen werden kann, werden zunächst Erdarbeiten im Gewässerbett der Enz durchgeführt. Die neue Wand besteht aus aneinandergereihten Betonpfählen, für die mit großem Gerät Bohrlöcher hergestellt werden müssen. Zur Durchführung dieser aufwendigen Bohrpfahlarbeiten muss die Landesstraße voraussichtlich ab Ende Oktober des Jahres für circa sechs bis acht Wochen für den Verkehr voll gesperrt und der Verkehr umgeleitet werden.

    Die Umleitung für den Personenkraftwagen-Verkehr erfolgt in Nord – Südrichtung und in umgekehrter Fahrtrichtung über die K 4366 Aichelberg. Der Schwerverkehr über 7,5 Tonnen wird, wie bei der Tunnelvollsperrung in Bad Wildbad, über die B 294 umgeleitet. Die Umleitungsstrecken werden entsprechend ausgeschildert.

    Nach Fertigstellung der Bohrpfahlwand wird die Vollsperrung wieder aufgehoben und eine halbseitige Sperrung der L 351 zur Durchführung von Restarbeiten eingerichtet. Über die Winterzeit sind Arbeitsunterbrechungen eingeplant. Die Fertigstellung der Gesamtmaßnahme ist für März/ April 2018 vorgesehen.

    Die Baukosten betragen insgesamt rund 1,2 Millionen Euro und werden vom Land Baden-Württemberg getragen.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Aktuelle Meldungen zu Straßenbaumaßnahmen finden sich im Internet unter

    http://www.baustellen-bw.de

    und http://www.svz-bw.de/

    oder als HandyApp „VerkehrsInfo BW“ unter

    http://www.svz-bw.de/app.html

  • Abteilung 4
    06.10.2017
    L 409 Glatttalradweg Bereich Sportplatz Glatten: halbseitige Sperrung der Landesstraße

    ​Im Zeitraum vom 11. Oktober bis voraussichtlich Ende November des Jahres wird an der Landesstraße 409 im Bereich des Sportgeländes in Glatten der erste Teilabschnitt des Glatttalradweges realisiert. In diesem Zeitraum sind zeitweise halbseitige Sperrungen der Landesstraße zwischen der Einmündung Riedwiesen und der Einmündung Sportgelände notwendig. Alle öffentlichen Einrichtungen können während der Bauphase angefahren werden. Es kann jedoch zu Einschränkungen bei den Parkmöglichkeiten im Baubereich kommen.

    Der Teilabschnitt des Radweges erstreckt sich von den Kleingartenanlagen in Glatten über das Sportgelände bis zum Ortsanfang in Neuneck.

    Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 260.000 Euro und werden vom Land Baden Württemberg getragen.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Aktuelle Meldungen zu Straßenbaumaßnahmen finden sich im Internet unter

    http://www.baustellen-bw.de

    und http://www.svz-bw.de/

    oder als HandyApp „VerkehrsInfo BW“ unter

    http://www.svz-bw.de/app.html

  • Abteilung 7
    05.10.2017
    Kooperationsvertrag zur Beschulung von Flüchtlingskindern aus der Landeserstaufnahmeeinrichtung Karlsruhe unterzeichnet

    In der Landeserstaufnahmeeinrichtung (LEA) am Standort Karlsruhe sind regelmäßig Kinder und Jugendliche untergebracht, die das Recht und bei einem längeren Aufenthalt im Land die Pflicht haben, eine Schule zu besuchen.

    Am 5. Oktober 2017 haben Regierungspräsidentin Nicolette Kressl und Jasmin Sahin, Geschäftsführerin der UNESON gUG, nun einen Kooperationsvertrag zur gemeinsamen Beschulung von Flüchtlingskindern aus der LEA unterzeichnet. Die Präsidentin würdigte bei der Vertragsunterzeichnung neben dem großen Engagement der Lernfreunde besonders die konstruktive Unterstützung durch die Stadt Karlsruhe und das Staatliche Schulamt Karlsruhe.

    Bereits seit November 2016 bietet die UNESON gUG über das Lernfreunde-Haus für Flüchtlingskinder ein Bildungs- und Betreuungsangebot an, das über Spenden finanziert und im Wesentlichen über die Arbeit von Ehrenamtlichen
    getragen wird. Über die Kooperation ist es zukünftig möglich, dass die Kinder innerhalb dieses Angebots auch Schulunterricht erhalten. Dazu werden im Lernfreunde-Haus Klassen eingerichtet, die von Lehrkräften der Pestalozzischule Karlsruhe-Durlach unterrichtet werden. Die Kinder sind damit Schülerinnen und Schüler der Pestalozzischule. Geplant ist, das Unterrichtsangebot mit dem Betreuungsangebot des Lernfreunde-Hauses abzustimmen.

    Als Schüler der Pestalozzischule erhalten die Kinder die gleiche Unterstützung durch die Stadt Karlsruhe wie andere Schulkinder in der Stadt. Während bisher die Beförderung der Kinder von UNESON eigenständig organisiert wurde, beteiligt sich jetzt die Stadt an der Schülerbeförderung. Auch die sächliche Ausstattung der Unterrichtsräume wird zukünftig über die Stadt finanziert. Frau Sahin betont, dass diese Entwicklung für das Lernfreunde-Haus einen großen Fortschritt darstellt und freut sich auf eine gelingende Kooperation.

    Parallel zum Ganztagesangebot der Lernfreunde und der Pestalozzischule besteht noch ein weiteres Unterrichtsangebot für Flüchtlingskinder. Die Schillerschule Karlsruhe bietet seit März 2017 Vormittagsunterricht in der Erstaufnahmeeinrichtung in der Felsstraße in Karlsruhe an, so dass es für die Kinder zukünftig zwei Angebote geben wird, die auf ihre besondere Situation abgestimmt sind. Das Schulangebot der Schillerschule, das Schulsozialarbeiter der Arbeiterwohlfahrt Karlsruhe aktiv begleiten, wird seit Schuljahresbeginn von den Kindern und Jugendlichen aus den Karlsruher Einrichtungen sehr gut angenommen. Der Ausbau auf zwei Angebote in der Stadt Karlsruhe trägt der noch größeren Anzahl von Kindern und Jugendlichen Rechnung, die in der LEA Karlsruhe an den verschiedenen Standorten untergebracht sind.

    Der Kooperationsvertrag stellt einen wichtigen Meilenstein in der Entwicklung des Lernfreunde-Hauses dar. Über den Schulunterricht wird das Bildungs- und Betreuungsangebot deutlich aufgewertet. Gleichwohl bleiben die täglichen Herausforderungen, die die Betreuung der Kinder erfordert. Die unterschiedlichen, teilweise traumatischen Biografien der Kinder erfordern ein ausgeprägtes Fingerspitzengefühl für den Umgang mit ihnen. Die verschiedenen Herkunftssprachen stellen eine weitere Hürde dar. Die Kinder haben zudem nur eine begrenzte Verweildauer in der LEA, so dass die Arbeit in den Kindergruppen erschwert wird. Hier wünscht sich Frau Sahin auch in der Zukunft weitere Unterstützung durch Ehrenamtliche für die Arbeit mit ihren Schützlingen.

  • Abteilung 2
    02.10.2017
    „De Gnitze Griffel“ – Unterhaltsamer Mundartabend mit Preisverleihung

    ​Freche Lieder und Balladen, humorvolle Geschichten und anregende Gedanken - das erleben die Zuhörer beim großen Mundartabend am 19. Oktober 2017 in Karlsruhe-Neureut. In der Badnerlandhalle stellen sich dann die Preisträger des Mundartwettbewerbs „De gnitze Griffel“ vor. Sie kommen mit ihrem Dialekt unter anderem aus Karlsruhe, Rastatt, Bretten, Bruchsal und Heidelberg.

    Auch eine singende Schulklasse tritt auf. Durch den unterhaltsamen Abend führen Winfried Bartsch vom Südwestrundfunk und Thomas Liebscher von den Badischen Neuesten Nachrichten, der auch Vorsitzender der Jury des „Gnitzen Griffels“ ist. Über 150 Einsendungen gingen in diesem Jahr für den beliebten literarisch-musikalischen Wettbewerb des Arbeitskreises Heimatpflege im Regierungsbezirk Karlsruhe (AKH) ein. Die Gewinner werden von Regierungspräsidentin Nicolette Kressl, Vorsitzende des AKH, ausgezeichnet.

    Der Mundartabend in Neureut beginnt am Donnerstag, den 19. Oktober, um 19 Uhr. Kostenlose Eintrittskarten können bei der Geschäftsstelle des AKH von dienstags bis donnerstags unter Telefon 0721/926-2326 reserviert werden.

    Eintrittskarten sind außerdem an der Pforte des Rathauses Karlsruhe am Marktplatz und der Tourist-Information beim Hauptbahnhof erhältlich.

  • Abteilung 2
    02.10.2017
    Feierliche Verleihung des Landesamateurtheaterpreises Baden-Württemberg im Rahmen der Heimattage 2017 in Karlsruhe - Regierungsvizepräsidentin Gabriela Mühlstädt-Grimm übergibt die Preise im Auftrag der Landesregierung

    ​Die Resonanz war groß: 159 Bewerbungen aus ganz Baden-Württemberg sind für den Landesamateurtheaterpreis LAMATHEA 2017 eingegangen. Die von der Jury in sechs Kategorien ausgewählten Inszenierungen sowie ein Gewinner in der Kategorie Lebenswerk/Bürgerschaftliches Engagement wurden am 2. Oktober im Audimax des Karlsruher Instituts für Technologie ausgezeichnet.
    Regierungsvizepräsidentin Gabriela Mühlstädt-Grimm, die die Preise für die baden-württembergische Landesregierung übergab, betonte in diesem Zusammenhang, „dass das kreative ehrenamtliche Engagement der Theaterschaffenden mit der Vergabe des LAMATHEA als Staatspreis seine verdiente Würdigung erfahre.“ Baden-Württemberg sei bisher das einzige Bundesland, das solch einen Amateurtheaterpreis als Staatspreis vergebe. Darauf könne man stolz sein. Die Regierungsvizepräsidentin dankte der Stadt Karlsruhe, dass sie die Preisverleihung und das Preisträgerfestival in das Programm der diesjährigen Heimattage Baden-Württemberg aufgenommen und dem Preis so einen würdigen Rahmen gegeben habe.

    Die Jury des Landespreises, bestehend aus Experten des deutschen Amateurtheaters sowie Vertreterinnen und Vertretern der professionellen Theaterszene, nominierte aus den eingegangenen 159 Bewerbungen insgesamt 16 herausragende und impulsgebende Produktionen in den sechs Kategorien Innenraumtheater, Theater mit Kindern und Jugendlichen, Freilichttheater, Mundarttheater, Theater mit soziokulturellem Hintergrund sowie Puppen- und Figurentheater.
    Aus den Nominierungen wurde jeweils ein Preisträger gewählt. In der Kategorie Bürgerschaftliches Engagement konnte die Bodenseeschule St. Martin in Friedrichshafen die Jury überzeugen, die sich bereits jahrzehntelang für die Theatertage am See engagiert. Die sechs Preisträgerensembles in den Theaterkategorien konnten ihre Inszenierungen vor der Preisverleihung im Rahmen eines Preisträgerfestivals drei Tage lang der Öffentlichkeit in Karlsruhe präsentieren.

    Die Preisträger des LAMATHEA 2017:

    Kategorie Innenraumtheater (45 Bewerbungen):
    „Der müde Tod“ (Freies Schauspiel Hohenheim/Kleine Bühne e.V); Regie: Daniel Leers

    Kategorie Theater mit Kindern und Jugendlichen (21 Bewerbungen):
    „Wenn sie tanzt“ (Theaterhaus Plus Stuttgart); Regie: Jakob Dambacher-Walesch

    Kategorie Freilichttheater (38 Bewerbungen):
    „Ein Sommernachtstraum“ (Freilichttheater im Temple, Niederstetten); Regie: Heidi Maedel

    Kategorie Mundarttheater (16 Bewerbungen):
    „Verliebt, verlobt, verlogen“ (Theatergruppe der Trachtengruppe Zell im Wiesenthal); Regie: Gotthard Jost

    Kategorie Theater mit soziokulturellem Hintergrund (9 Bewerbungen):
    „Die Frauen von Troja“ (Layertruppe Mannheim); Regie: Eva Layer 

    Kategorie Puppen- und Figurentheater (3 Bewerbungen):
    „Das Missverständnis“ (Figurentheater Ravensburg e.V.)

    Kategorie Bürgerschaftliches Engagement (27 Vorschläge):
    Bodensee-Schule St. Martin Friedrichshafen für ihr jahrzehntelanges bürgerschaftliches Engagement für die Theatertage am See


    Hintergrundinformationen
    Der landesweite Wettbewerb LAMATHEA wird alle zwei Jahre in sieben Kategorien ausgeschrieben und ist mit insgesamt 12.000 Euro dotiert. Ausgelobt wird der Wettbewerb von der baden-württembergischen Landesregierung, vertreten durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst. Die Staatliche Toto-Lotto GmbH fördert das Preisgeld, das nunmehr verdoppelt werden konnte.

  • Abteilung 4
    29.09.2017
    L 370 Fahrbahndeckenerneuerung von Schopfloch bis zur Bundesstraße 28a

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe werden ab Mittwoch, 4. Oktober bis voraussichtlich zum 20. Oktober 2017 Straßenbelagsarbeiten auf der Landesstraße 370 ab der Kreuzung L 370 / Kirchsteige / Forststraße in Schopfloch bis zur Einmündung in die Bundesstraße 28a durchgeführt.

    Für diese Arbeiten muss die L 370 für den Verkehr voll gesperrt werden. Die Umleitung des Verkehrs erfolgt in beiden Fahrtrichtungen über die B 28a, Ortsumgehung Schopfloch. Die Umleitungsstrecke ist ausgeschildert. Bereits am Morgen des Baubeginns ist im Berufsverkehr mit Behinderungen zu rechnen.

    Der Fahrbahnbelag der L 370 befindet sich insgesamt in einem schlechten Zustand. Er weist teilweise eine poröse Oberfläche, Flickstellen sowie Risse und Unebenheiten auf. Aus Gründen der Verkehrssicherheit und um ein weiteres Fortschreiten der Schäden im Straßenoberbau zu verhindern, ist die Ertüchtigung der Fahrbahn dringend erforderlich. Die Instandsetzungsarbeiten umfassen die Erneuerung von rund 7.500 Quadratmetern Asphaltdeckschicht und Asphaltbinderschicht auf einer Länge von rund 1.200 Metern.

    Die Kosten der Baumaßnahme betragen rund 250.000 Euro und werden vom Land getragen.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit um Verständnis.

    Aktuelle Meldungen zu Straßenbaumaßnahmen finden sich im Internet unter

    http://www.baustellen-bw.de

    und

    http://www.svz-bw.de/

    oder als HandyApp „VerkehrsInfo BW“ unter

    http://www.svz-bw.de/app.html

  • 29.09.2017
    L 612 Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Horrenberg und Zuzenhausen/Hoffenheim: Vollsperrung der L 612 von Ortsdurchfahrt Horrenberg bis Einmündung K 4174

    ​Wegen Straßenerneuerungsarbeiten muss die L 612 zwischen Horrenberg und Zuzenhausen/Hoffenheim von Mittwoch 04.10.2017 bis voraussichtlich am Freitag 10.11.2017 vollständig gesperrt werden. In dieser Zeit wird der Fahrbahnbelag der L 612 ab der Ortsdurchfahrt Horrenberg (Einmündung K 4271 Ortsstraße/ Hoffenheimer Straße) bis einschließlich der Einmündung K 4174 nach Zuzenhausen auf der gesamten Straßenbreite erneuert. Wegen der geringen Fahrbahnbreite ist zur Durchführung der Maßnahme eine Vollsperrung der Strecke notwendig. Die Kosten für die Baumaßnahme betragen 400.000 Euro. Um die Zufahrt für alle Ortsbereiche von Horrenberg sicherzustellen, werden die Straßenbauarbeiten in drei Abschnitten durchgeführt. Während der gesamten Bauzeit erfolgt eine Umleitungsbeschilderung in beide Fahrtrichtungen über Balzfeld und Hoffenheim (Kreisstraßen K 4271, K 4175, K 4176) zur L 612 und zur B 45 in Richtung Zuzenhausen.

    Im ersten Bauabschnitt wird zunächst die Strecke außerhalb des Ortes saniert. Dafür wird mit rund zwei Wochen gerechnet. Für den zweiten Bauabschnitt in der Ortsdurchfahrt Horrenberg muss zusätzlich die L 612 zwischen den Einmündungen Allmendweg und Hoffenheimer Straße / Zuzenhausener Straße gesperrt und innerörtlich umgeleitet werden. Im dritten Abschnitt erfolgen die Arbeiten im Bereich zwischen der Hoffenheimer Straße / Zuzenhausener Straße und der Ortsstraße / Hoffenheimer Straße. Hierzu muss die Straße ebenfalls gesperrt werden. Eine innerörtliche Umleitung wird ausschildert. Die Arbeiten am zweiten und dritten Abschnitt werden jeweils rund eine Woche in Anspruch nehmen.

    Die Verkehrsteilnehmer werden um erhöhte Aufmerksamkeit gebeten. Da mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen ist, wird den ortskundigen Verkehrsteilnehmern empfohlen, den betroffenen Streckenabschnitt weiträumig zu umfahren.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit um Verständnis.

    Aktuelle Meldungen zu Straßenbaumaßnahmen finden sich im Internet unter

    http://www.baustellen-bw.de

    und

    http://www.svz-bw.de/

    oder als HandyApp „VerkehrsInfo BW“ unter

    http://www.svz-bw.de/app.html

  • 29.09.2017
    L 612 Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Horrenberg und Zuzenhausen/Hoffenheim: Vollsperrung der L 612 von Ortsdurchfahrt Horrenberg bis Einmündung K 4174

    ​Wegen Straßenerneuerungsarbeiten muss die L 612 zwischen Horrenberg und Zuzenhausen/Hoffenheim von Mittwoch 04.10.2017 bis voraussichtlich am Freitag 10.11.2017 vollständig gesperrt werden. In dieser Zeit wird der Fahrbahnbelag der L 612 ab der Ortsdurchfahrt Horrenberg (Einmündung K 4271 Ortsstraße/ Hoffenheimer Straße) bis einschließlich der Einmündung K 4174 nach Zuzenhausen auf der gesamten Straßenbreite erneuert. Wegen der geringen Fahrbahnbreite ist zur Durchführung der Maßnahme eine Vollsperrung der Strecke notwendig. Die Kosten für die Baumaßnahme betragen 400.000 Euro. Um die Zufahrt für alle Ortsbereiche von Horrenberg sicherzustellen, werden die Straßenbauarbeiten in drei Abschnitten durchgeführt. Während der gesamten Bauzeit erfolgt eine Umleitungsbeschilderung in beide Fahrtrichtungen über Balzfeld und Hoffenheim (Kreisstraßen K 4271, K 4175, K 4176) zur L 612 und zur B 45 in Richtung Zuzenhausen.

    Im ersten Bauabschnitt wird zunächst die Strecke außerhalb des Ortes saniert. Dafür wird mit rund zwei Wochen gerechnet. Für den zweiten Bauabschnitt in der Ortsdurchfahrt Horrenberg muss zusätzlich die L 612 zwischen den Einmündungen Allmendweg und Hoffenheimer Straße / Zuzenhausener Straße gesperrt und innerörtlich umgeleitet werden. Im dritten Abschnitt erfolgen die Arbeiten im Bereich zwischen der Hoffenheimer Straße / Zuzenhausener Straße und der Ortsstraße / Hoffenheimer Straße. Hierzu muss die Straße ebenfalls gesperrt werden. Eine innerörtliche Umleitung wird ausschildert. Die Arbeiten am zweiten und dritten Abschnitt werden jeweils rund eine Woche in Anspruch nehmen.

    Die Verkehrsteilnehmer werden um erhöhte Aufmerksamkeit gebeten. Da mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen ist, wird den ortskundigen Verkehrsteilnehmern empfohlen, den betroffenen Streckenabschnitt weiträumig zu umfahren.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit um Verständnis.

    Aktuelle Meldungen zu Straßenbaumaßnahmen finden sich im Internet unter

    http://www.baustellen-bw.de

    und

    http://www.svz-bw.de/

    oder als HandyApp „VerkehrsInfo BW“ unter

    http://www.svz-bw.de/app.html.

  • Abteilung 4
    29.09.2017
    Erneuerung der Fahrbahndecke auf der B 462 zwischen Gernsbach und Hilpertsau: Vollsperrung im zweiten Bauabschnitt sowie Beginn des dritten Bauabschnitts

    ​Seit dem 10. Juli 2017 wird im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe die Fahrbahn der B 462 zwischen Gernsbach und Hilpertsau auf einer Länge von rund 2,9 Kilometer erneuert. In dem von der Sanierungsmaßnahme betroffenen Abschnitt zwischen dem Knotenpunkt B 462/L 76b und dem südlichen Tunnelportal in Gernsbach werden die Fahrbahn und die Straßenentwässerung teilweise grundhaft erneuert. Die Baumaßnahme wird unter halbseitiger Sperrung mit Ampelregelung in drei Bauabschnitten mit jeweils mehreren Bauphasen durchgeführt. Der Einbau der lärmmindernden Deckschicht erfolgt an drei Wochenenden unter Vollsperrung. Die Gesamtkosten dieser Baumaßnahme belaufen sich auf rund 3 Millionen Euro und werden vom Bund finanziert.

    Der zweite Bauabschnitt ab der Ochsenbrücke bis auf Höhe der Sebastian-Gruber-Brücke neigt sich dem Ende zu. In der Zeit vom 06. Oktober 2017 um
    22 Uhr bis 09. Oktober 2017 um 06 Uhr wird dieser Bauabschnitt voll gesperrt. Es wird ab diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich sein die B 462 in diesem Bereich zu nutzen. Die Vollsperrung wird erforderlich, um die lärmmindernde Asphaltdeckschicht über die gesamte Fahrbahnbreite ohne Nähte und Fugen einbauen zu können. Während der Vollsperrung wird auch die im Abschnitt eins zurückgestellte Phase sechs hergestellt. Hierbei wird der zur Bahnstrecke hin liegende Fahrstreifen ab der Zufahrt Smurfit Kappa bis zur Einmündung der
    L 76b auf einer Länge von 130 Meter gefräst und am selben Wochenende wieder hergestellt. Die B 462 wird in diesem Bereich halbseitig gesperrt und der Verkehr wird in diesem Bereich mit einer Ampelanlage geregelt. Die Zufahrt von der B 462 auf die L 76b Richtung Reichental ist nicht möglich. Eine Umleitung ist ausgeschildert. Der Verkehr von der L 76b aus Reichental kann nur in Richtung Gernsbach auf die B 462 einfahren. Während der Vollsperrung wird der Verkehr über die K 3700 innerörtlich umgeleitet. Hier wird die Ochsenbrücke sowohl als auch die Sebastian-Gruber-Brücke zum queren geöffnet sein. Die Umleitungsstrecke beträgt rund 100 Meter mehr.Um den Verkehr auf der Umleitungsstrecke zu entlasten, wird der Lastkraftwagenverkehr weiterhin großräumig über die Bundesautobahn 5 zur B 500 umgeleitet.

    Der dritte Bauabschnitt wird am 10. Oktober 2017 ab der Sebastian-Gruber-Brücke in Obertsrot beginnen und vor dem südlichen Ausgang des Tunnelportals in Gernsbach enden. Dieser Bauabschnitt wird in zehn Phasen unterteilt. Abhängig von der Bauphase müssen Fahrbeziehungen in Kreuzungsbereichen zeitweise gesperrt werden. Die Fräsarbeiten in Phase eins werden ab der Sebastian-Gruber-Brücke auf der Murgseite beginnen und nach circa 200 Meter enden. Die Sebastian-Gruber-Brücke sowie die Markgraf-Berthold-Straße werden in dieser Zeit nicht von der B 462 aus befahrbar sein. In Phase zwei wird die gegenüberliegende Seite gefräst. Hier wird weiterhin die Fahrbeziehung in die Markgraf-Berthold-Straße gesperrt sein. Das Queren der Sebastian-Gruber-Brücke wird von der B 462 aus möglich sein, jedoch nicht von der Brücke auf die B 462. Über die weiteren Phasen wird das Regierungspräsidium informieren. Die entsprechenden Umleitungen für die Vollsperrungen sowie die Sperrung einzelner Fahrbeziehungen werden ausgeschildert. Während der gesamten Baumaßnahme wir der Lastkraftwagenverkehr großräumig über die Bundesautobahn 5 zur B 500 umgeleitet.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Aktuelle Meldungen zu Straßenbaumaßnahmen finden sich im Internet unter

    http://www.baustellen-bw.de

    und

    http://www.svz-bw.de/

    oder als HandyApp „VerkehrsInfo BW“ unter

    http://www.svz-bw.de/app.html

  • Abteilung 4
    29.09.2017
    Baubeginn Knotenpunkt Rastatt – B 462/B 3/B 36/L 77a – im Oktober

    ​Ab Mitte Oktober 2017 beginnen die Arbeiten zur Erneuerung und Erweiterung des Knotenpunktes B 462/B 3/B 36/L 77a nördlich von Rastatt. Mit der Sanierung wird auch die Fahrstreifenaufteilung des Knotenpunktes geändert. Zusammen mit dem zusätzlichen Fahrstreifen kann so die Kapazität und der Verkehrsfluss verbessert werden.

    Bis Ende November wird zunächst neben der L 77a vor dem Tunnelportal der Erdbau für einen zusätzlichen Fahrstreifen in Richtung Westen erfolgen. Gleichzeitig werden die Vorarbeiten für die Anpassung der Tunneltechnik durchgeführt, damit bis zur Herstellung des neuen Fahrstreifens die Höhenkontrolle, die Wechselverkehrszeichen umgebaut, und die Programmierung der Tunnelleittechnik vorbereitet werden können. Für diese Arbeiten sind zunächst keine wesentlichen Eingriffe in die Verkehrsführung geplant und es ist mit keinen Behinderungen zu rechnen.

    Ab Anfang Februar 2018 wird in 12 Teilabschnitten die Asphaltfahrbahn des Knotenpunktes erneuert. Dabei werden auch Abschnitte der an den Knoten anschließenden B 3, B 36 und B 462 erneuert. Der Abschnitt der L 77a wird während der Osterferien 2018 unter Vollsperrung saniert und um den Zusatzfahrstreifen erweitert. Über die einzelnen Bauphasen und die damit verbundenen Verkehrseinschränkungen wird das Regierungspräsidium zu gegebener Zeit gesondert informieren. Von Anfang Februar 2018 bis Ende Mai 2018 ist am Knotenpunkt mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen.


    Die Kosten der Baumaßnahme betragen rund 3.500.000 Euro und werden zum größten Teil vom Bund getragen.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Aktuelle Meldungen zu Straßenbaumaßnahmen finden sich im Internet unter

    http://www.baustellen-bw.de
     
    und

    http://www.svz-bw.de/

    oder als HandyApp „VerkehrsInfo BW“ unter

    http://www.svz-bw.de/app.html

  • Abteilung 4
    29.09.2017
    B 3, Laudenbach: Sanierungsarbeiten der Laudenbachverdolung dauern voraussichtlich noch bis November an

    ​Das Regierungspräsidium Karlsruhe führt auf der B 3 im Bereich zwischen der Bachstraße und dem Mühlgässchen umfangreiche Sanierungsarbeiten an der Laudenbachverdolung durch.

    Nach unserer letzten Mitteilung war das Bauende für August 2017 geplant. Da ein Teil der Verdolung nun komplett neu hergestellt werden musste, wurden weitere nicht vorhersehbare Zusatzarbeiten erforderlich. Die Planung ging auf Basis der Voruntersuchungen ursprünglich davon aus, dass nur der Deckel der Verdolung marode ist und erneuert werden muss. Wie sich erst während der Bauarbeiten herausstellte, ist der Sandstein im älteren Teil der Verdolung bis in die Fundamente nicht mehr tragfähig, und muss durch Beton ersetzt werden. Teile des Bauwerks mussten deswegen kurzfristig neu geplant oder überplant werden. Auch der Bauablauf wurde aufgrund der Änderungen erheblich umge-stellt. Nach derzeitigem Stand werden die Bauarbeiten noch bis in den November 2017 andauern.

    Die neuen Fertigteile für den Deckel der Verdolung sind zurzeit in der Herstel-lung und sollen Anfang Oktober 2017 eingebaut werden. Danach müssen zu-nächst die Fertigteile durch Stahl und Beton vor Ort miteinander verbunden werden. Bevor weitere Arbeiten erfolgen können, muss der Beton circa 14 Tage aushärten. Erst danach kann mit den Abdichtungsarbeiten und der Herstellung des Straßenaufbaus aus mehreren Asphaltschichten begonnen werden. Zwi-schendurch werden noch die Strom- und Telefonleitungen durch die Leitungsträger wieder in ihre ursprüngliche Lage verlegt.

    Während der Sperrung wird der Verkehr auf der B 3 aus den Richtungen Süden (Hemsbach) und Norden (Heppenheim) an den Kreisverkehren jeweils vor der Ortseinfahrt Laudenbach über die K 4229 Kreisverbindungsstraße umgeleitet. Anlieger können bis zur Baustelle zu fahren. Oberlaudenbach ist nur von Norden kommend über die Laudenbach (Kirchstraße) erreichbar.

    Für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

    Weitere Informationen zum Verkehrsgeschehen finden sich im Internet unter

    www.baustellen-bw.de

    unter

    http://www.svz-bw.de/

    oder als HandyApp „Ver-kehrsInfo BW“ unter

    http://www.svz-bw.de/app.html.

  • Abteilung 4
    28.09.2017
    Regierungspräsidium Karlsruhe setzt Ausgleichskonzept für die L 600 weiter um - Arbeiten am Galgenbuckel und am Hirschacker kommen voran

    ​Mitte November 2016 wurde mit der Umsetzung von zwei der vier Maßnahmen begonnen, die als Alternative für den nicht erfolgten Rückbau der L 600 zwischen der Bundesrepublik Deutschland, dem Land Baden-Württemberg und der Gemeinde Sandhausen in einem öffentlich-rechtlichen Vertrag festgelegt wurden. Ziel dieser Maßnahmen ist die Entwicklung von lichtem Kiefernwald und Sandrasen bei Sandhausen und Schwetzingen.

    Im Laufe dieses Jahres wurden nun weitere Pflegearbeiten durchgeführt: nach der Entnahme der Baumstämme in den beiden Naturschutzgebieten „Hirschacker und Dossenwald“ und „Sandhausener Düne - Pflege Schönau-Galgenbuckel“ im Winter 2016/2017 wurden im Frühjahr auf der insgesamt circa ein Hektar (das entspricht etwas mehr als einem Fußballfeld) großen Fläche Wurzelstöcke sowie die Waldstreuauflage entfernt. Auf der Fläche der Pflege Schönau-Galgenbuckel wurden im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe weitere Wurzelreste und Bruchholz entfernt und Stockausschläge, Brombeeren und weitere Problempflanzen entfernt. Der Boden der kleineren Fläche im Hirschacker, der vor einigen Jahrzehnten eingebracht wurde, soll entweder abgetragen oder mit Flugsand überdeckt werden. Dies ist in beiden Gebieten die Voraussetzung dafür, dass sich dort auf den sandigen Böden in den kommenden Jahren lichtliebende Wald- und Wiesenarten ansiedeln. Die Entwicklung der Flächen wird aus einem eigens dafür angelegten Projektkonto bezahlt, in das die Straßenbauverwaltung und die Gemeinde Sandhausen einbezahlt haben.

    Dr. Jost Armbruster vom Regierungspräsidium Karlsruhe, Referat Naturschutz und Landschaftspflege, der das Projekt koordiniert, stellte in Anwesenheit von Bürgermeister Georg Kletti vor Ort im Naturschutzgebiet Pflege Schönau - Galgenbuckel bei Sandhausen die Auflichtung der circa ein Fußballfeld großen Fläche im Wald vor, die in den nächsten Jahren im Rahmen des Schutzgebietsmanagements im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe weiter in die gewünschte Zielrichtung entwickelt wird. Langfristig sollen sich die bereits im Naturschutzgebiet vorkommenden stark gefährdeten Pflanzenarten Sandstrohblume, Sand-Silberscharte und Ohrlöffel-Leimkraut in den lichten Wald mit Sandrasen-Unterwuchs ausbreiten.

    Weitere Bausteine des öffentlich-rechtlichen Vertrags sind die bereits erfolgten Aufwertungen der Naturlandschaft in Umfeld von Sandhausen sowie ein geplantes Naturschutzgebiet auf dem Dünenzug Bandholz, das nach Ausweisung jedoch erst noch in eine schutzwürdige Landschaft entwickelt werden muss.

    Hintergrund:

    Anlass für den geplanten Rückbau der L 600 bei Sandhausen war der Neubau der B 535. Der Planfeststellungsbeschluss für die B 535 vom 13. Juli 1989 wurde 1997 bestandskräftig. Die Straße wurde am 4. Mai 2000 dem Verkehr übergeben, der Bund als Vorhabenträger war damit verpflichtet, den Rückbau der L 600 vorzunehmen. Die Gemeinde Sandhausen hingegen wollte diese Straße erhalten und stattdessen ein alternatives Ausgleichskonzept erarbeiten. Mit Unterstützung des Regierungspräsidiums wurde 2010 eine solche Ausgleichsplanung vorgelegt. Gegen diese wurde jedoch eine von zahlreichen Bürgern unterstützte Petition beim Petitionsausschuss des Landtages eingereicht, zugleich mit einer Petition der Naturschutzverbände, die das Alternativkonzept unterstützten. Auf Vorschlag des NABU wurde nach diesem erneuten Stillstand ein Kompromiss gefunden und ein modifiziertes Ausgleichskonzept erarbeitet, das auch nach Empfehlung des Petitionsausschusses weiterverfolgt werden sollte.
    Nach langen Verhandlungen konnte im Sommer 2015 ein unter Federführung des Regierungspräsidiums Karlsruhe erarbeiteter öffentlich-rechtlicher Vertrag zwischen den beteiligten Gemeinden, der Straßenbauverwaltung und dem Regierungspräsidium abgeschlossen werden, der die Umsetzung dieses letzten Alternativkonzepts regelt. Daraufhin hat der Landtag mit Beschluss vom 18.02.2016 das anhängige Petitionsverfahren abgeschlossen und die Petition für erledigt erklärt.

  • Abteilung 4
    28.09.2017
    L 83 Stützwand und Fahrbahndeckenerneuerung Bühlertal: Ende der Vollsperrung

    ​Die Vollsperrung der L 83 bei Bühlertal in Richtung Sand endet am Freitag, den 29. September 2017. Es ist geplant, die Strecke ab 15.00 Uhr wieder für den Verkehr freizugeben.

    Entlang der L 83 bei Bühlertal in Richtung Sand wurde die bereichsweise abgängige Stützwand ab 150 Meter hinter der Einmündung L 83a erneuert.

    Zusätzlich wurde auf rund 1.800 Meter eine Fahrbahndeckenerneuerung durchgeführt. Die fehlende Fahrbahnmarkierung wird im Nachgang aufgebracht.

    Weiter werden an zwei Stellen Unebenheiten der neuen Fahrbahndecke ausgebessert. Der Verkehr wird an den entsprechenden Bereichen mittels Lichtsignalanlage geregelt. Die Arbeiten werden in den kommenden zwei Wochen durchgeführt.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet für eventuelle Behinderungen um Verständnis.


    Aktuelle Meldungen zu Straßenbaumaßnahmen finden sich im Internet unter

    http://www.baustellen-bw.de

    und

    http://www.svz-bw.de/
     
    oder als HandyApp „VerkehrsInfo BW“ unter

    http://www.svz-bw.de/app.html

  • Abteilung 4
    28.09.2017
    B 35 Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Helmsheim und Gondelsheim: Vollsperrung wird verschoben

    ​Die für das kommende lange Wochenende vom 29. September bis 05. Oktober vorgesehene Vollsperrung der B 35 zwischen Gondelsheim-Nord und Helmsheim kann nicht wie geplant durchgeführt werden. Grund dafür ist, dass sich im Zuge der Bauausführung aufgrund der nach dem Asphaltausbau vorgefundenen Situation ein stark erhöhter Aufwand zur Sanierung des betroffenen Streckenabschnittes ergab. Der tatsächlich vorgefundene Straßenaufbau entsprach in Teilbereichen nicht der punktuell durchgeführten Vorerkundung. Der Straßenaufbau muss verstärkt werden, um in Zukunft eine ausreichende Tragfähigkeit der Fahrbahn zu gewährleisten. In diesem Zuge wird auch eine Verbesserung der bisherigen Entwässerung auf einem circa 400m langen Teilabschnitt herbeigeführt.

    Die Vollsperrung wird nun auf den 26. Oktober bis 05. November 2017 verschoben. In dieser Zeit muss nicht nur der geplante Fahrbahndeckeneinbau erfolgen, vielmehr muss zunächst in großen Teilabschnitten der Fahrbahn die bereits eingebaute Binderschicht erneuert werden, da diese den Qualitätsanforderungen nicht entspricht. Ab Donnerstag den 05. Oktober 2017 wird die derzeitige halbseitige Sperrung der B 35 aufgehoben und die Baustelle zunächst geräumt. Der Verkehr kann dann bis zum 26. Oktober 2017 wieder beide Fahrspuren nutzen. Wegen der fehlenden Asphaltdeckschicht muss die zulässige Höchstgeschwindigkeit begrenzt werden.

    Die Kosten der Baumaßnahme betragen rund 2.500.000 EUR und werden vom Bund getragen. Der Anteil der Lärmsanierung in Helmsheim beträgt rund 175.000 EUR.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Aktuelle Meldungen zu Straßenbaumaßnahmen finden sich im Internet unter

    http://www.baustellen-bw.de

    und

    http://www.svz-bw.de/

    oder als HandyApp „VerkehrsInfo BW“ unter

    http://www.svz-bw.de/app.html.

  • Abteilung 2
    26.09.2017
    Regierungspräsidium erlässt Planfeststellungsbeschluss für die zweite Rheinbrücke bei Karlsruhe

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat den Planfeststellungsbeschluss für die zweite Rheinbrücke zwischen Karlsruhe und Wörth erlassen. Für das länderübergreifende Projekt wurden die Planfeststellungsverfahren in beiden Bundesländern gleichzeitig gestartet. Der Planfeststellungsbeschluss des Regierungspräsidiums Karlsruhe genehmigt jetzt den 1.735 Meter langen Abschnitt auf baden-württembergischer Seite von der Rheinmitte bis zur B 10-Anschlussstelle westlich von Knielingen. Die Baukosten für beide Abschnitte werden vom Bund getragen und liegen bei rund 107 Millionen Euro.

    Dr. Uwe Lahl, Ministerialdirektor im Verkehrsministerium Baden-Württemberg erklärte: „Mit dem Planfeststellungsbeschluss legt das Land die Grundlage dafür, dass die Rheinquerung dauerhaft gesichert werden kann. Baden-Württemberg setzt damit weiter konsequent darauf, bestehende Infrastruktur zu stärken.“

    Die neue Rheinbrücke, die sich rund 1,4 Kilometer nördlich der bestehenden Brücke befindet, beugt einem Ausfall der hochbelasteten und derzeit einzigen Verbindung zwischen Karlsruhe und dem westlichen Umland vor. Dieser hätte Umwege von rund 60 Kilometern über die nächstgelegenen Rheinbrücken bei Germersheim oder Iffezheim zur Folge. „Die jetzt genehmigte Planung ist nur der Beginn einer weiterführenden Planung. Eine Verbindung der neuen Rheinbrücke mit der B 36 soll sobald wie möglich Entlastung für die in den Spitzenstunden überlastete westliche Südtangente in Karlsruhe bringen. Hierzu werden wir noch weiterführende Gespräche mit der Stadt Karlsruhe führen“, so Regierungspräsidentin Nicolette Kressl zu dem erlassenen Planfeststellungsbeschluss.


    Auf der Strecke zwischen dem Wörther Kreuz und der Anschlussstelle Karlsruhe-Knielingen liegt eine Reihe von Bauwerken, bei denen die Gefahr eines Ausfalls besteht. Darauf aufmerksam und aufgeschreckt wurde die Region vor zehn Jahren, als 600 Schweißnahtrisse in der stählernen Überbaukonstruktion der Rheinbrücke befürchten ließen, das Ende ihrer Lebensdauer sei in Sicht. Im Gegensatz zu neueren Brücken, die zwei getrennte Überbauten haben, die unabhängig voneinander funktionieren, verfügt die jetzige Rheinbrücke nur über einen Überbau. Im Falle eines Schadens an der Pylon-Tragseil-Konstruktion wäre eine Vollsperrung unumgänglich. Aber auch die gemeinhin als „Wörther Trog“ bezeichnete Fahrbahnwanne, in der die B 10 unterhalb des Grundwasserpegels verläuft, gilt als risikobehaftet. Und die westlich an die Rheinbrücke anschließende Vorlandbrücke erhält derzeit zusätzliche Stützen zur Verstärkung und soll innerhalb der nächsten zwanzig Jahre ausgetauscht werden. „Bei jedem dieser Bauwerke ist ein Ausfallrisiko vorhanden. Ist nur eines davon nicht funktionsfähig, so ist die Verbindung über den Rhein komplett unterbrochen“, erklärt Regierungspräsidentin Nicolette Kressl die Situation und macht klar: „Der unvorbereitete Ausfall der Rheintalbahn bei der Rastatter Tunnelbaustelle zeigt uns, dass wir bei bedeutenden Verkehrsverbindungen auch deren möglichen Ausfall im Blick haben müssen.“

    Die als „B 293 neu“ bezeichnete Strecke mit der zweiten Rheinbrücke schafft nun eine Verbindung zwischen der linksrheinischen B 9 bei der Anschlussstelle Jockgrim/L 540/Hafenstraße und der rechtsrheinischen B 10 bei der Anschlussstelle Raffineriestraße westlich von Knielingen, dem sogenannten Ölkreuz. Die rund 5,5 Kilometer lange Strecke folgt fast durchgehend den Trassen bereits vorhandener Straßen und wird vierstreifig und frei von höhengleichen Kreuzungen ausgebaut werden.

    Im Planfeststellungsbeschluss des Regierungspräsidiums finden auch die zahlreichen Stimmen aus der Region Resonanz, die eine Verbindung von der neuen Rheinbrücke zur B 36 fordern. Erst im November 2016 hatte beispielsweise der Gemeinderat der Stadt Karlsruhe mit großer Mehrheit ohne Gegenstimmen beschlossen, sich - unabhängig von der jeweiligen Grundeinstellung zur zweiten Rheinbrücke - dafür einzusetzen, dass der Bau der Rheinbrücke nicht ohne zeitgleichen Anschluss an die B 36 erfolgt. Der Planfeststellungsbeschluss des Regierungspräsidiums bestätigt, dass erst diese Verbindung eine spürbare Entlastung der westlichen Südtangente und damit eine Entschärfung der Stauproblematik in den Spitzenstunden bringen wird. Sie sei unverzichtbar, um die Ziele des Bedarfsplans für die Bundesfernstraßen vollständig zu erreichen. Die Straßenbauverwaltung sei deshalb in der Pflicht, die Planung des Vorhabens konsequent weiter zu betreiben und unverzüglich fertig zu stellen. Nicolette Kressl setzt hier auf die Kooperation mit der Stadt Karlsruhe. „Jede denkbare Trasse verläuft zu hundert Prozent auf Karlsruher Gemarkung. Eine ausgewogene Planung kann nicht ohne konstruktive Mitwirkung der Stadt, sondern nur in enger Abstimmung in den von ihr vertretenen Belangen gefunden werden“, betont die Regierungspräsidentin. Im Idealfall wäre bei Baubeginn für die zweite Rheinbrücke dann schon die Genehmigung für den Anschluss an die B 36 in Sicht.

    Der 562 Seiten umfassende Planfeststellungsbeschluss beschäftigt sich in weiten Teilen mit der Frage nach den möglichen Alternativen, insbesondere auch mit der von der Stadt favorisierten „Ersatzbrücke“. Nachdem diese Lösung nun nicht zum Zuge kommt, rechnet man im Regierungspräsidium durchaus damit, dass der Karlsruher Gemeinderat heute Abend vorsorglich und zunächst nur zur Fristwahrung beschließt, gegen den Planfeststellungsbeschluss Klage zu erheben. Innerhalb der kurzen gesetzlichen Klagefrist sei es kaum möglich, einen fundierten Gemeinderatsbeschluss herbeizuführen. Eine vorsorgliche Klageerhebung zur Wahrung der Frist sei in solchen Fällen durchaus üblich, um sich die Zeit für eine gründliche Prüfung der eigenen Rechtsposition zu verschaffen, so die Juristen im Regierungspräsidium. Dies liege auch im Interesse der Planfeststellungsbehörde: Je gründlicher die Prüfung, desto besser stehen die Chancen, dass der Gemeinderat sich letztendlich gegen eine gerichtliche Auseinandersetzung entscheidet.

    Der Planfeststellungsbeschluss ist unter folgendem Link abrufbar:

    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt2/Ref24/Seiten/B10-2-Rheinbruecke.aspx

    Informationen zum Projekt „B10, Bau einer zweiten Rheinbrücke zwischen Karlsruhe und Wörth“ gibt es im Internet im Beteiligungsportal des Regierungspräsidiums Karlsruhe unter:

    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt4/Ref44/Seiten/B10_2.Rheinbruecke.aspx

  • Abteilung 5
    25.09.2017
    Aktionstag "Unser Neckar" am 24.9.17 in Neckargemünd auf dem Naturparkmarkt
    Regierungspräsidium Karlsruhe informierte über die Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie am Unteren Neckar und im Regierungsbezirk sowie Möglichkeiten zur Schaffung von Lebens- und Erlebnisräumen

    ​Zahlreiche Besucher machten sich gestern bei schönem Herstwetter beim Aktionstag „Unser Neckar“ in der Neckargemünder Altstadt auf dem Naturparkmarkt ein Bild vom ökologischen und chemischen Zustand der heimischen Gewässer. Experten des Regierungspräsidiums erläuterten anhand von Schautafeln und umfangreichem Informationsmaterial unter anderem die Gewässerqualität, den Zustand der Fischfauna und der Wasserpflanzen als Nährstoffzeiger in Neckar und Elsenz im Bereich Neckargemünd.

    Die ausgelegten Pläne für Gewässerstrukturmaßnahmen in Verbindung mit Erlebnis- und Erholungsräumen für die Bürger am Neckar in Obrigheim und Edingen-Neckarhausen regten zu vielen Fragen und lebhaften Diskussionen an.

    „Rund ein Drittel der Maßnahmen, die nach der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie für den guten ökologischen Zustand an den Gewässern im Regierungsbezirk Karlsruhe erforderlich sind, konnten seit 2009 umgesetzt werden“, so die Bilanz von Dr. Berthold Kappus vom Regierungspräsidium Karlsruhe, Referat Gewässer und Boden, beim gestrigen Aktionstag „Unser Neckar“. „Hierbei handelte es sich vor allem um Maßnahmen zur Herstellung der biologischen Durchwanderbarkeit der Gewässer sowie zur Verbesserung der Gewässerstruktur“, so Dr. Kappus weiter. „Wir überwachen die Gewässer regelmäßig. Die Ergebnisse zeigen uns jedoch eindeutig, dass auf diesem Gebiet noch zusätzliche Anstrengungen notwendig sind. Die noch ausstehenden Maßnahmen zur Gewässerökologie sind oft kompliziert. Im Vorfeld sind viele Fragen zu klären, und die durchzuführenden Verwaltungsverfahren oftmals aufwendig. Ebenso wichtig wie die Schaffung naturnaher Lebensräume ist eine weitere Reduktion der Stoffeinträge aus der Siedlungsentwässerung und der landwirtschaftlichen Nutzung“, ergänzt der Gewässerbiologe.

    Die zur Zielerreichung des guten ökologischen und chemischen Zustands der Oberflächengewässer erforderlichen Maßnahmen sind unter aktiver Beteiligung der Öffentlichkeit in den letzten Jahren für die Region entwickelt, und zuletzt 2015 in die Aktualisierung der Bewirtschaftungspläne für 2016 – 2021 aufgenommen worden. Das Regierungspräsidium unterstützt die Landratsämter, Stadtkreise und Kommunen bei der Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen. Ziel ist es, die Maßnahmenumsetzung zur Strukturverbesserung am Neckar weiter voranzubringen. Die Schaffung von Lebensräumen für Fische und wirbellose Kleintiere wird dabei häufig mit dem Gewässererleben, beispielsweise durch Zugänge, Sitzgelegenheiten oder Wasserspielplätze für Kinder, kombiniert. Das Referat Gewässer und Boden initiierte dazu bereits Projekte in Ilvesheim und Neckarelz; ein weiteres in Mannheim ist angedacht.

    In einem Schauaquarium konnten Fische, Krebse, sowie am Gewässerboden des Neckars lebende Kleintiere bestaunt werden, was Jugendliche und Kinder besonders interessierte. „Auffallend ist die Zunahme an sogenannten Neozoen in den letzten Jahren. Das sind Tiere, die ursprünglich nicht im Neckar heimisch waren und über den Schiffsbetrieb eingewandert sind“, erklärt Sabine Stein, Umweltingenieurin beim Referat Gewässer und Boden, den interessierten Besuchern. „Die Schwarzmundgrundel ist eines dieser Tiere, die mittlerweile den gesamten schiffbaren Neckar und auch die Untere Elsenz besiedelt haben und zur Verdrängung der heimischen Fauna führen“ ergänzt Dr. Kappus weiter.

    Vor Ort präsent war auch das Ökomobil des Regierungspräsidiums, das den zahlreichen Besuchern aus nah und fern einen spannenden Einblick in und auf die Tierwelt der Neckargemünder Gewässer bot.

    Weitere Informationen zur Europäischen Wasserrahmenrichtlinie gibt es im Beteiligungsportal des Regierungspräsidiums unter

    Umwelt/Wasserrahmenrichtlinie https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Dialog/Seiten/default.aspx


    Informationen zur Landesinitiative „Unser Neckar“ sind zu finden unter

    http://www4.um.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/102614/

  • Abteilung 3
    22.09.2017
    Regierungspräsidium Karlsruhe gibt Ergebnisse für teilnehmende Gemeinden am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ bekannt
    Sechs Gemeinden aus dem Regierungsbezirk Karlsruhe haben sich an dem 26. Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ beteiligt. Die Bezirkskommission bereiste und bewertete nun die Wettbewerbsgemeinden am 12., 14. und 15. September 2017 unter der Leitung von Angelika Appel, Regierungspräsidium Karlsruhe. Bewertet wurden die Bereiche „Entwicklungskonzepte und wirtschaftliche Initiativen“, „soziale und kulturelle Aktivitäten“, „Baugestaltung und Siedlungsentwicklung“ und „Grüngestaltung und das Dorf in der Landschaft“. Nach eingehender Prüfung gab die Kommission nun folgende Entscheidung bekannt: Forbach-Langenbrand und Gaggenau-Sulzbach aus dem Landkreis Rastatt, haben sich für den Landesentscheid Baden-Württemberg 2018 qualifiziert. Eutingen-Weitingen im Landkreis Freudenstadt erhält eine Bronzemedaille. Für einen Sonderpreis, der für beispielhaftes bürgerschaftliches Engagement und auszeichnungswürdige Einzelprojekte vergeben wird, nominierte die Jury Helmstadt-Bargen, Bühl-Weitenung und Gaggenau-Selbach. Regierungspräsidentin Nicolette Kressl gratuliert allen Dörfern im Regierungsbezirk Karlsruhe zu diesem herausragenden Ergebnis: „Allein die Teilnahme an dem Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ ist eine Auszeichnung. Die hier lebenden Menschen gestalten aktiv ihr Umfeld und das Zusammenleben im Dorf. Sie stellen sich den aktuellen Herausforderungen im ländlichen Raum und packen diese an“, so Regierungspräsidentin Nicolette Kressl zu den Ergebnissen aus ihrem Regierungsbezirk. Beeindruckend ist insbesondere das Engagement der Bürgerinnen und Bürger sowie ihr Wille, die Orte in ihrer Eigenart und Schönheit zu erhalten und die Dorfgemeinschaft für die Zukunft weiterzuentwickeln. „Ich würde mich sehr freuen, wenn die teilnehmenden Dörfer auch bei dem Landesentscheid Erfolg haben würden“, so die Regierungspräsidentin weiter.

    Mit Gold-, Silber- und Bronzemedaillen sowie Sonderpreisen werden herausragende Leistungen im Dorfleben ausgezeichnet. Die Medaillen und Preise werden im Herbst 2018 im Rahmen einer großen Abschlussveranstaltung des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR) überreicht, dabei wird auch entschieden, welcher Ort das Land auf Bundesebene beim Bundesentscheid 2019 vertreten wird.

    Hintergrundinformationen zum 26. Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ 

    Der Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ ist der einzige umfassende Wettbewerb, der alle Bereiche der Dorfentwicklung und des Dorflebens betrachtet. Er wird bereits seit 1961 durchgeführt und immer wieder den aktuellen Erfordernissen angepasst. Aktuell befasst er sich mit den heutigen und zukünftigen Herausforderungen des Lebens in Gemeinden und Ortsteilen mit bis zu 3000 Einwohnern.Im Fokus des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ steht die ganzheitliche Entwicklung der ländlichen Gemeinden. Der Wettbewerb bietet den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit über einen längeren Zeitraum Verantwortung in und für ihre Gemeinde zu übernehmen, kreativ zu werden und selbst Hand anzulegen, um die Projekte der Gemeinde zu realisieren. Von großer Bedeutung sind die umfassende Analyse des Dorfes der aktuellen und zukünftigen Situation sowie die daraus zu entwickelnden Ziele und Maßnahmen. Bei der Analyse ist zu betrachten, wie es in zehn und in zwanzig Jahren im Dorf aussehen wird. Mit Blick auf die Zukunft soll ein Leitbild entwickelt werden. Alle teilnehmenden Kommunen haben gezielt ihre Stärken herausgearbeitet und für gefundene Schwachstellen Lösungen gesucht.

    Weiterführende Informationen zum Dorfwettbewerb sind im Internet zu finden unter: www.dorfwettbewerb-bw.de und www.dorfwettbewerb.bund.de

  • Abteilung 5
    22.09.2017
    Regierungspräsidium Karlsruhe setzt Ausgleichskonzept für die L 600 weiter um: Lichter Kiefernwald und Sandrasen im Naturschutzgebiet „Pflege Schönau-Galgenbuckel“ entwickelt
    Presseeinladung
     Zustand der Maßnahmefläche im Naturschutzgebiet „Sandhausener Düne - Pflege Schönau-Galgenbuckel“ nach der Wurzelentnahme (Copyright: Hanspeter Rausch)
    Termin: Mittwoch, 27. September 2017 Zeit: 16.00 – 17.00 Uhr
    Treffpunkt: Siehe Anfahrtskizze: Anfahrt vom Rathaus Sandhausen, Bahnhofstraße 10, 69207 Sandhausen

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Mitte November 2016 wurde mit der Umsetzung von zwei der vier Maßnahmen begonnen, die als Alternative für den nicht erfolgten Rückbau der L 600 zwischen der Bundesrepublik Deutschland, dem Land Baden-Württemberg und der Gemeinde Sandhausen in einem öffentlich-rechtlichen Vertrag festgelegt wurden. Ziel dieser Maßnahmen ist die Entwicklung von lichtem Kiefernwald und Sandrasen bei Sandhausen und Schwetzingen.

    Im Laufe dieses Jahres wurden nun weitere Pflegearbeiten durchgeführt: nach der Entnahme der Baumstämme in den beiden Naturschutzgebieten „Hirschacker und Dossenwald“ und „Sandhausener Düne - Pflege Schönau-Galgenbuckel“ im Winter 2016/2017 wurden im Frühjahr auf der insgesamt circa ein Hektar (das entspricht etwas mehr als einem Fußballfeld) großen Fläche Wurzelstöcke sowie die Waldstreuauflage entfernt. Auf der Fläche der Pflege Schönau-Galgenbuckel wurden im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe weitere Wurzelreste und Bruchholz entfernt und Stockausschläge, Brombeeren und weitere Problempflanzen entfernt. Der Boden der kleineren Fläche im Hirschacker, der vor einigen Jahrzehnten eingebracht wurde, soll entweder abgetragen oder mit Flugsand überdeckt werden. Dies ist in beiden Gebieten die Voraussetzung dafür, dass sich dort auf den sandigen Böden in den kommenden Jahren lichtliebende Wald- und Wiesenarten ansiedeln. Die Entwicklung der Flächen wird aus einem eigens dafür angelegten Projektkonto bezahlt, in das die Straßenbauverwaltung und die Gemeinde Sandhausen einbezahlt haben.

    Langfristig sollen sich die bereits in den beiden Naturschutzgebieten vorkommenden stark gefährdeten Pflanzenarten Sandstrohblume, Silbergras und Ohrlöffel-Leimkraut auf die gut besonnten Sandböden ausbreiten. Die spezialisierten Sandtierarten Dünen-Sandlaufkäfer, Steppenbienchen und Wolfsmilchschwärmer finden später auf den neu gestalteten Flächen geeignete Lebensbedingungen.

    Gerne würden wir mit Ihnen vor Ort die Ergebnisse der Maßnahme im Naturschutzgebiet „Sandhausener Düne - Pflege Schönau-Galgenbuckel“ besichtigen. Zu diesem Pressetermin sind Sie herzlich eingeladen.

    gez. Irene Feilhauer

    Hintergrundinformation 

    Anlass für den geplanten Rückbau der L 600 bei Sandhausen war der Neubau der B 535. Der Planfeststellungsbeschluss für die B 535 vom 13. Juli 1989 wurde 1997 bestandskräftig. Die Straße wurde am 4. Mai 2000 dem Verkehr übergeben, der Bund als Vorhabenträger war damit verpflichtet, den Rückbau der L 600 vorzunehmen. Die Gemeinde Sandhausen hingegen wollte diese Straße erhalten und stattdessen ein alternatives Ausgleichskonzept erarbeiten. Mit Unterstützung des Regierungspräsidiums wurde 2010 eine solche Ausgleichsplanung vorgelegt. Gegen diese wurde jedoch eine von zahlreichen Bürgern unterstützte Petition beim Petitionsausschuss des Landtages eingereicht, zugleich mit einer Petition der Naturschutzverbände, die das Alternativkonzept unterstützten. Auf Vorschlag des NABU wurde nach diesem erneuten Stillstand ein Kompromiss gefunden und ein modifiziertes Ausgleichskonzept erarbeitet, das auch nach Empfehlung des Petitionsausschusses weiterverfolgt werden sollte. Nach langen Verhandlungen konnte im Sommer 2015 ein unter Federführung des Regierungspräsidiums Karlsruhe erarbeiteter öffentlich-rechtlicher Vertrag zwischen den beteiligten Gemeinden, der Straßenbauverwaltung und dem Re-gierungspräsidium abgeschlossen werden, der die Umsetzung dieses letzten Alternativkonzepts regelt. Daraufhin hat der Landtag mit Beschluss vom 18.02.2016 das anhängige Petitionsverfahren abgeschlossen und die Petition für erledigt erklärt. 

    Weitere Informationen finden Sie hier.

    Vor Ort führen Informationstafeln mit einem entsprechenden Quick Response Code (QR Code) direkt auf die Projektseite im Internet.

  • Abteilung 4
    22.09.2017
    A 656 Brückenerneuerung bei Mannheim-Friedrichsfeld - Sperrung Schwabenstraße

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe haben im August 2016 die Neubauten der beiden im Zuge der A 656 zwischen der Anschlussstelle Mannheim-Seckenheim und der Neckarhäuser Straße (K 4139 in Neu-Edingen) liegenden Autobahnbrücken begonnen.

    Die Baumaßnahme an der Autobahnbrücke der A 656 über die Bahn bei Mannheim-Friedrichsfeld geht weiter voran. Wie bereits bei den Ankündigungen der Gesamtmaßnahme im vergangenen Jahr erläutert, wird im Zuge der Arbeiten an der Brücke über den Bahngleisen auch die Autobahnbrücke über die Schwabenstraße erneuert. Dabei wird die bestehende alte Brücke zur Aufrechterhaltung des Verkehrs auf der Autobahn in zwei getrennten Abschnitten zurückgebaut und neu erstellt.

    Abbruch und Neubau der Brücke sind aufgrund der örtlichen Gegebenheiten und aufwändiger Baubehelfe nur unter Vollsperrung der Schwabenstraße möglich. Im Zuge der Vollsperrung wird auch der Fahrbahnbelag der Schwabenstraße im gesperrten Bereich erneuert.

    Die Schwabenstraße muss daher für alle Verkehrsteilnehmer und für die gesamte Bauzeit von der Kreuzung Saarburger Ring bis zur Einmündung zur L 597 (Friedrichsfelder Straße) ab Montag, den 9. Oktober 2017, 9 Uhr für die Dauer von ungefähr einem Jahr voll gesperrt werden.



    Eine Umleitung für den Fahrzeugverkehr ist über die L 597 (Friedrichsfelder Straße) ausgeschildert.

    Für Fußgänger und Radfahrer erfolgt die Umleitung von Seckenheim kommend über die folgenden Straßen: Am Dünenrand – Steinzeugstraße – Langlachweg – Saarburger Ring nach Friedrichsfeld.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

    Weitere Informationen zum Projekt finden sich auf der Projektseite im Beteiligungsportal des Regierungspräsidiums.

    Aktuelle Meldungen zu Straßenbaumaßnahmen finden sich im Internet unter http://www.baustellen-bw.de und http://www.svz-bw.de/ oder als
    HandyApp „VerkehrsInfo BW“ unter http://www.svz-bw.de/app.html.

  • Abteilung 4
    22.09.2017
    A 656 Brückenerneuerung bei Mannheim-Friedrichsfeld - Sperrung der Fahrbahn in Richtung Heidelberg

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe haben im August 2016 die Neubauten der beiden im Zuge der A 656 zwischen der Anschlussstelle Mannheim-Seckenheim und der Neckarhäuser Straße (K 4139 in Neu-Edingen) liegenden Autobahnbrücken begonnen.

    Die Brückenarbeiten an der A 656 zwischen der Anschlussstelle Mannheim-Seckenheim und dem Heidelberger Kreuz schreiten nun weiter voran. Während an der Bahnbrücke derzeit die künftige Fahrbahntafel eingeschalt, mit Stahlbewehrung versehen und betoniert wird, laufen an der Brücke Schwabenstraße die Vorbereitungsarbeiten zum Brückenabbruch.

    Um den Verkehr auf der nördlichen Fahrbahn der Autobahn während der Bauzeit aufrecht zu erhalten ist es notwendig, einen Spundwandverbau im unmittelbaren Fahrbahnbereich in den Untergrund einzubringen. Zwischen den beiden Richtungsfahrbahnen der Autobahn werden 17 Meter lange Stahldielen in den Boden gerammt, die wie eine Mauer das Erdreich der nördlichen Fahrbahn abstützen. Hinter dieser Schutzwand kann dann der Rückbau der Brücke Schwabenstraße ohne weitere Auswirkungen auf die Autobahn erfolgen.

    Aus Sicherheitsgründen muss während der Arbeiten zum Bau des Spundwandverbaus zwischen der Anschlussstelle Mannheim-Seckenheim und dem Autobahnkreuz Heidelberg, von Montag, den 9. Oktober 2017 bis Freitag, den 13. Oktober 2017 sowie von Montag, den 16. Oktober bis Samstag, den 28. Oktober jeweils von 9 bis 17 Uhr, die A 656 in Fahrtrichtung Heidelberg voll gesperrt werden.
    Der Autobahnverkehr der A 656 von Mannheim nach Heidelberg wird örtlich über die B 535 bei Schwetzingen umgeleitet. In Fahrtrichtung von Heidelberg nach Mannheim bleibt die Autobahn ohne Einschränkung nutzbar.

    Die Rammarbeiten für die Spundwände können aus Gründen des Lärmschutzes nur tagsüber durchgeführt werden. Um trotzdem die Bauzeit so gering wie möglich zu halten, werden die Spundwände zeitgleich an mehreren Stellen eingeschlagen. Darüber hinausgehende Maßnahmen zur Beschleunigung wurden untersucht, sind aber aus geometrischen Gründen nicht möglich.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

    Weitere Informationen zum Projekt finden sich auf der Projektseite.

    Aktuelle Meldungen zu Straßenbaumaßnahmen finden sich im Internet unter http://www.baustellen-bw.de und http://www.svz-bw.de/ oder als
    HandyApp „VerkehrsInfo BW“ unter http://www.svz-bw.de/app.html.

  • Abteilung 4
    20.09.2017
    B 32 Fahrbahndeckensanierung in Horb a.N. an der Bahnbrücke

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe wird von Freitag, den 29. September 2017 um 13 Uhr bis Dienstag, den 3. Oktober 2017 im Zuge der Bundesstraße 32 in Horb a. N. die Fahrbahndecke vom Knotenpunkt B 14/B 32/L 398 über die Brücke der Bahn bis zur Einmündung der K 4764 in Richtung Isenburg erneuert. Diese Maßnahme ist Teil der Fahrbahnsanierung an der B 32, die insgesamt vom 24. Juli 2017 bis zum 15. Oktober 2017 terminiert ist.

    Für die Erneuerung der Deckschicht in diesem Bereich muss die B 32 ab dem Knotenpunkt B 14/B 32/L 398 in dem oben genannten Zeitraum voll gesperrt werden. In dieser Zeit ist die Zufahrt zur K 4764 nach Isenburg sowie zum P+R Parkhaus der Deutschen Bahn über die B 32 nicht möglich und erfolgt über die K 4764 über Isenburg.

    Der Verkehr von Horb in Richtung Nordstetten beziehungsweise der Bundesautobahn 81 erfolgt weiterhin über die L 370 über Mühlen, die K 4769 sowie über die K 4785 auf die B 32, entsprechend ist die Umleitung in der Gegenrichtung

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 2
    19.09.2017
    Legislativity! So läuft’s in Brüssel - Die Auszubildenden des Regierungspräsidiums Karlsruhe und der Stadt Karlsruhe sowie Mitglieder der Jungen Europäer – JEF Baden-Württemberg bilden sich für Europa fort

    Einladung an die Medien

    ​Termin: Mittwoch, 27. September 2017
    Zeit: 9.30 – 12.15 Uhr
    Treffpunkt: Regierungspräsidium Karlsruhe, Schlossplatz 4-6,
    76133 Karlsruhe, Karl-Miltner-Saal (005 im Erdgeschoss)
     

    Europa und die Europäische Union sind selbstverständlich geworden, das Reisen, Leben und Arbeiten ist so einfach wie nie zuvor und wir denken nicht mehr darüber nach. Doch wenn dieses 70-jährige Friedensprojekt eine Zukunft haben soll, ist es vor allem wichtig, die Jugend mitzunehmen.

    Für die Arbeitgeber der öffentlichen Verwaltung ist es ein zentrales Anliegen, die Auszubildenden für die Europäische Union und ihre oftmals nicht leicht verständlich erscheinenden Vorgänge zu sensibilisieren und zu motivieren. Denn hinter jeder zukünftigen Tätigkeit am eigenen Schreibtisch kann die Umsetzung einer EU-Vorgabe stehen, und da sind die Einsicht in das Warum und Wieso und das Verständnis für die Stärken des europäischen Horizonts von Vorteil.

    Das Regierungspräsidium und die Stadt Karlsruhe nehmen am 27. September 2017 ihre Auszubildenden gemeinsam in den Blick. Regierungsvizepräsidentin Gabriela Mühlstädt-Grimm und Erster Bürgermeister Wolfram Jäger, laden zur Europa-Fortbildung Legislativity! So läuft’s in Brüssel ein, welche durch die Zusammenarbeit mit dem Kreisverband des überparteilichen Vereins „Europa-Union Deutschland e.V.“ und der Jugendbewegung „Junge Europäer – JEF Baden-Württemberg“ zustande kommt.

    Kern der Veranstaltung ist das großformatige Brettspiel „Legislativity“, bei dem die rund 40 Teilnehmenden sich zur Verbesserung der EU-Verbraucherschutz-Vorschriften selbst auf den Weg durch die Institutionen in Brüssel machen: durch die Europäische Kommission, das Europäische Parlament und den Ministerrat. Mehrheiten müssen gesammelt und unvorhergesehene Hindernisse überwunden werden, die im Spiel, wie auch in der Realität überall lauern. Im Anschluss an diesen lehrreichen wie unterhaltsamen Teil kommen die Teilnehmenden mit Europaexperten des Regierungspräsidiums und der Stadt Karlsruhe, die in Brüssel eigene berufliche Erfahrungen gemacht haben, ins Gespräch. Hier können sie erfahren, wie viel von diesem spielerisch erlebten Europa möglicherweise an einem späteren Arbeitsplatz angetroffen werden kann oder wie es wäre, selbst in Brüssel zu arbeiten.

    Ermöglicht wird die Veranstaltung durch das Europa-Zentrum Baden-Württemberg, die das Spiel entwickelt und den Prototyp produziert hat. Ziel ist es, dieses zukünftig auch Schulen zur Verfügung zu stellen. Moderiert wird die Fortbildung von Florian Setzen, Direktor des Europa-Zentrums, der die Auszubildenden ebenso durch das Spiel führen wird.

    Finanziert wird die Veranstaltung durch Mittel der Europäischen Kommission und des Fördervereins der Europa-Union Deutschland e.V.

    Zu dieser Veranstaltung sind Sie herzlich eingeladen.

    Weitere Informationen zu „Legislativity – Das Spiel zur EU-Gesetzgebung“, sind auf der Internetseite des Europa-Zentrums zu finden:

    http://europa-zentrum.de/institut-akademie/projekte/legislativity-das-spiel-zur-eu-gesetzgebung/

  • Abteilung 2
    19.09.2017
    GEDOK FormART eröffnet: Hochkarätige Ausstellung von Angewandter Kunst und ArtDesign im Regierungspräsidium am Rondellplatz

    ​Dass Angewandte Kunst und bestechendes Design auch in Karlsruhe zahlreiche begeisterte Anhänger haben, zeigte sich ein weiteres Mal bei der Eröffnung der Bundesausstellung und Bundesarbeitstagung der GEDOK, des Verbandes der Gemeinschaften der Künstlerinnen und Kunstfördernden e.V., in dem mit gut 200 Besuchern voll besetzten Meidinger-Saal des Regierungspräsidiums Karlsruhe am Rondellplatz am 15. September 2017.

    Von einer „Auszeichnung für Karlsruhe als Kunst- und Kulturstadt und einer Würdigung der Arbeit der Karlsruher GEDOK-Gruppe“ sprach Regierungspräsidentin Nicolette Kressl bei der Eröffnung. Die Chefin der Karlsruher Mittelbehörde ging dabei auf den künstlerischen Aspekt der Ausstellung ein und bezeichnete die Ausstellung als „Leistungsschau und Schaufenster“ gleichermaßen: „Die rund 70 Arbeiten von 30 Künstlerinnen haben einen überraschend experimentellen Charakter und überzeugen durch die Verknüpfung von Techniken und Bearbeitungen, wie sie in der Bildenden Kunst angewandt werden. Dieser interdisziplinäre Aspekt ist ein Alleinstellungsmerkmal der GEDOK als spartenübergreifender Verband unterschiedlichster künstlerischer Facetten.“

    Gleichzeitig hob die Regierungspräsidentin den gesellschaftlichen Aspekt der Bundes-GEDOK, die vergangenes Jahr ihr 90-jähriges Bestehen feiern konnte, hervor: „Ihre Gründungsmutter Ida Dehmelt schuf gemeinsam mit ihrem Ehemann Richard Anfang des 20. Jahrhunderts in ihrer neu gebauten Villa in Hamburg-Blankenese einen Salon mit dem avantgardistischen Anspruch, ungewöhnlichen und progressiven Menschen aus Kunst und Literatur ein Forum des Austauschs und der Präsentation ihrer Werke zu schaffen. Die Arbeit mit und das Leben für die Kunst war auch schon damals stets eingebettet in den gesellschaftlichen Anspruch, Frauen über Kunst eine gleichberechtigte Teilhabe zu sichern. Es ging darum, ihnen Freiraum für ihre eigene Entwicklung zu sichern und ihnen im Kunstbetrieb Gehör und Geltung zu verschaffen. Dieses Anfang des 20. Jahrhunderts „fast revolutionäre“ Anliegen sei auch heute noch Triebfeder und Ziel der GEDOK. Nicolette Kressl: „Lassen Sie hier nicht nach, denn der Weg ist noch lange nicht zu Ende; vielmehr immer noch anstrengend und mitunter steinig, gleichwohl lohnenswert und notwendig.“

    Die Präsidentin der GEDOK, Prof. Ulrike Rosenbach (Bonn), verwies darauf, dass Frauen in den vergangenen Jahrhunderten zahlreiche wunderbare fantasievolle Kunstwerke geschaffen hätten. Erst in den letzten Jahren hätten Frauen die Anerkennung als Künstlerinnen im Bereich der angewandten Kunst und als Designerinnen erhalten, die bereits seit langem für deren männliche Kollegen selbstverständlich sei. Gerade im Zeitalter der Massenverarbeitung billiger Materialien sei hochwertiges Originaldesign wieder gefragt. Denn es vereine handwerkliche Präzision, künstlerischen Anspruch und die Sehnsucht nach Individualität. Die GEDOK zählt derzeit rund 2.800 Mitglieder in 23 deutschen Städten, die aus dem Verband einen sehr lebendigen und faszinierenden Leuchtturm in der deutschen Kunstszene machen.

    Im Rahmen der Eröffnung wurden auch die GEDOK FormART Elke und Klaus Oschman Preise verliehen. Bereits zum siebten Mal erhielten drei Künstlerinnen der Sparte Angewandte Kunst und ArtDesign diese Auszeichnung. Damit werden Künstlerinnen durch die GEDOK geehrt, die mit ihren Arbeiten herausragende handwerkliche und künstlerische Fähigkeiten bewiesen haben. In diesem Jahr geht die Auszeichnung an Susanne Holzinger (GEDOK München), Iris Merkle (GEDOK Stuttgart) und Ulrike Scriba (GEDOK Karlsruhe/ Köln).

    Dieser bundesweit ausgeschriebene Kunstpreis für Angewandte Kunst und ArtDesign wird alle zwei Jahre von der GEDOK e.V. verliehen. Die Münchener Unternehmerin Elke G. Oschmann stiftete erstmals 2005 den mit insgesamt 10.000 Euro dotierten Preis „GEDOK FormART“ und benannte ihn im Gedenken an ihren verstorbenen Mann „Klaus Oschmann Preis“. Im Januar diesen Jahres verstarb Elke G. Oschmann, aber ihre Töchter Anna Oschmann und Berta Rieder führen diese Stiftung fort und widmen den Preis nun ihren Eltern.

    Hintergrundinformationen:

    Ausstellende Künstlerinnen:
    Jutta Becker, Leonie Böhnel, Waltraud Brügel, Silke Decker, Susanne Elstner & Karin Traxler, Elke Fischer, Ariane Hartmann, Barbara Hattrup, Susanne Högner, Susanne Holzinger, Christiana Jöckel, Michaela Köppl, Annemarie Matzakow, Iris Merkle, Heide Nonnenmacher, Dorothee Pfeifer, Margret Riedl, Nadine Rosani & Monika Vesely, Mara Ruehl, Margret Schopka, Rose Schrade, Ulrike Scriba, Martina Sigmund-Servetti, Ulrike Umlauf – Orrom, Heike Utta, Barbara von Taeuffenbach, Maria Verburg, Nicole Walger.
    Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

    Ausstellungsort: Regierungspräsidium am Rondellplatz, Karl-Friedrich-Str.17, 76133 Karlsruhe

    Ausstellungsdauer: Samstag, 16. September bis Sonntag,15. Oktober 2017

    Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 11 – 18 Uhr. Führung: jeden Sonntag, 11 Uhr. Der Eintritt ist jeweils frei.

    Weitere Informationen

  • Abteilung 5
    15.09.2017
    Regierungspräsidentin Nicolette Kressl präsentiert Abschlussberichte zur Situation der seltenen Fischarten Karausche und Steinbeißer im Regierungsbezirk Karlsruhe
    Gemeinsame Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Karlsruhe und des Landesfischereiverbandes Baden-Württemberg e.V.

     

    ​„Gewässerschutz ist Fischartenschutz“, bekräftigten die Karlsruher Regierungspräsidentin Nicolette Kressl und Fischereiverbandspräsident Arnulf Freiherr von Eyb heute (15. September 2017) in Liedolsheim. Sie zitierten damit aus den wesentlichen Inhalten der druckfrischen Abschlussberichte zur Bestandserfassung der Fischarten Karausche und Steinbeißer im Regierungsbezirk Karlsruhe.

    In keinem der bisher durchgeführten Projekte war eine Fischart so selten zu finden, wie es nun bei der Karausche der Fall war. Mit hohem Aufwand wurde über zwei Jahre eine sehr große Anzahl an potenziell für Karauschen geeigneten Kleingewässern untersucht. Auf knapp 40 Seiten dokumentiert Diplom-Biologe Ralf Haberbosch das Ergebnis seiner mehrjährigen Untersuchung an 77 Gewässern entlang des Rheins von Baden-Baden im Süden bis zur Landesgrenze bei Mannheim im Norden.

    Nur in drei Gewässern konnte diese Art noch festgestellt werden. Durch die Ergebnisse dieser Studie wurde die Karausche nach der Roten Liste Baden-Württembergs für das Rheinsystem um eine Stufe angehoben und sie gilt nun als „vom Aussterben bedroht“.

    Im Rahmen der fischereilichen Hege werden aus Spendergewässern geeignete Gewässer mit Karauschen besetzt. Damit soll die Art im Regierungsbezirk Karlsruhe künftig langfristig gesichert werden. Mit dem Karauschenprojekt leistet die Fischerei einen wichtigen Beitrag zum aktiven Fischartenschutz.

    Die Diplom-Biologen Michael Pfeiffer und Benjamin Schmieder, Gobio – Büro für limnologische Gutachten, haben im Auftrag des LFVBW in den Gewässer entlang des Rheins nach der Fischart Steinbeißer gesucht, ebenfalls eine stark gefährdete Fischart. Und sind fündig geworden. Erfreulicherweise konnte die weite Verbreitung des Steinbeißers und sein überwiegend häufiges Vorkommen in vielen Gewässern bestätigt werden.

    „Das Monitoringergebnis zur Fischart Steinbeißer ist ein ermutigendes Beispiel dafür, dass sich eine vormals sehr stark gefährdete und selten vorkommende Art auch wieder aus eigener Kraft erholen kann, wenn der Lebensraum wieder hergestellt wird – Artenschutz lohnt sich“, wie Regierungspräsidentin Nicolette Kressl betonte.

    Auf Grundlage aller Ergebnisse werden in beiden Studien verschiedene Möglichkeiten zum Schutz und zur Förderung der Fischbestände formuliert. Als wichtigste Schutzmaßnahmen werden Umstrukturierungen und der Erhalt vorhandener Lebensräume vorgeschlagen.

    Dadurch kann das bisher ungenutzte Besiedlungspotential in der Rheinebene weiter ausgeschöpft werden und so ein wichtiger Beitrag zur Stärkung der Bestandssituation dieser seltenen und außergewöhnlichen Fischarten in Baden-Württemberg geleistet werden.

    Fischereiverbandspräsident Arnulf von Eyb hob zudem die schon seit vielen Jahren praktizierte gute Zusammenarbeit mit dem Regierungspräsidium Karlsruhe hervor, die sich auch jetzt wieder bei den gemeinsamen Karauschen- und Steinbeißerprojekten ausgezeichnet bewährt hat.

    Initiiert und beauftragt wurden die Projektstudien vom Landesfischereiverband Baden-Württemberg e.V.. Die fachliche Begleitung erfolgte durch die Fischereibehörde im Regierungspräsidium Karlsruhe.

    Die Broschüren zu den Fischarten Karausche und Steinbeißer werden ab Montag, 18. September 2107, auf der Homepage des Landesfischereiverbandes Baden-Württemberg
    http://www.lfvbw.de zum Download bereitgestellt.

  • Abteilung 4
    15.09.2017
    A 6: Erneuerung der Fahrbahndecke zwischen der Rheinbrücke Frankenthal und der Landesgrenze Hessen - Verkehrsumlegung von der südlichen auf die nördliche Fahrbahn

    ​Das Regierungspräsidium Karlsruhe führt auf der BAB 6 im Bereich zwischen den Landesgrenzen Hessen / Baden-Württemberg und Baden-Württemberg / Rheinland-Pfalz (Rheinbrücke) im Zeitraum von April 2017 bis Ende 2020 um-fangreiche Sanierungsarbeiten durch (wir berichteten).

    Auf der Rheinbrücke ist die Sanierung der nördlichen Fahrbahn einschließlich des Austausches der Übergangskonstruktionen fertiggestellt, so dass ab Mon-tag den 18.09.2017 mit den Arbeiten an der südlichen Fahrbahn (Bauabschnitt 2) begonnen werden kann. Am 16./17.09.2017 wird daher die bestehende Baustellenverkehrsführung von der südlichen Fahrbahn auf die nördliche Fahrbahn umgelegt. Für den Verkehrsteilnehmer bedeutet dies, dass er nun über die neue Fahrbahn der sanierten Brücke geleitet wird. Da die Brücke nur im Bestand saniert wurde, sind die Fahrbahnbreiten unverändert, so dass weiterhin nur eine Fahrspur je Fahrtrichtung zur Verfügung steht.

    Der Ablauf der Arbeiten im zweiten Bauabschnitt entspricht dem des nördlichen Abschnittes: Zunächst muss auf der gesperrten südlichen Fahrbahn eine Untersuchung auf verschüttete Kampfmittel durchgeführt werden. Das Regierungspräsidium hofft, dass sich wie schon bei der Untersuchung der nördlichen Fahrbahn keine Kampfmittel im Baufeld befinden. Nach der Freigabe durch den Kampfmittelräumdienst wird unmittelbar mit dem Rückbau der Fahrbahn aus Asphalt und Beton begonnen. Da der Fahrbahndamm abrutschgefährdet ist, muss vor der Herstellung der neuen Asphaltfahrbahn wie schon auf der nördlichen Seite eine Befestigung der Dammschulter durch einen sogenannten Erdbetonrandbalken erfolgen.

    Zeitgleich zu den oben genannten Arbeiten werden die defekten Fahrbahnübergangskonstruktionen auf der Rheinbrücke ausgebaut und durch neue ersetzt. Zudem werden die Brückenbeläge und Betonoberflächen in mehreren Arbeitsschritten erneuert.

    Die Umlegung des Verkehrs erfolgt wegen einer deutlichen Verzögerung bei der Fertigung und Lieferung der neuen Übergangskonstruktionen mit einer dreiwöchigen Verspätung. Da die Übergangskonstruktionen für die südliche Brückenseite zeitgleich bereits im April bestellt wurden, wird davon ausgegangen, dass die weiteren Lieferungen pünktlich erfolgen. Die übrigen im Sanierungsverfahren erforderlichen Arbeiten wurden gemeinsam mit der Baufirma so optimiert, dass ohne Veränderung des Gesamtsanierungsumfangs der geplante Fertigstellungstermin Ende Dezember 2017 weiterhin eingehalten werden kann.
     
    Da die Arbeiten am Geh- und Radweg vollständig im ersten Bauabschnitt  durchgeführt wurden, ist dort keine weitere Sperrung erforderlich.

    Für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

    Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie im Internet im Beteiligungspor-tal des Regierungspräsidium Karlsruhe unter:

    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt4/Ref471/Seiten/A6_Mannheim_Sandhofen.aspx

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    14.09.2017
    B 462: Belagssanierung bei Baiersbronn-Röt - Verlängerung der Vollsperrung

    ​Die Sperrung der Bundesstraße 462 von Baiersbronn-Röt bis zur Einmündung der L 350 bei Schönegründ muss bis zum 20. Oktober 2017 verlängert werden.

    In diesem Streckenabschnitt mussten beziehungsweise müssen noch unvorhersehbare zusätzliche umfangreiche Arbeiten durchgeführt werden. Unter anderem war es erforderlich, die unter der Fahrbahn liegende alte Pflasterstraße zu entfernen und den darunterliegenden nicht ausreichend tragfähigen Boden auszutauschen. Dies war trotz der im Vorfeld durchgeführten Voruntersuchungen nicht erkennbar. Außerdem wurde bei den Arbeiten an einem Gewässerdurchlass festgestellt, dass dieser mit einer Betonplatte verstärkt werden musste. Für die Herstellung des Gehweges sind zusätzliche Leitungsverlegungen von Telekommunikationsunternehmen notwendig geworden.

    Diese Arbeiten können nur unter Vollsperrung der B 462 ausgeführt werden. Hierzu wird die vorhandene Vollsperrung zwischen dem Abzweig der Gemeindestraße Schönegründer Straße und dem Abzweig der L 350 bei Schönegründ bis voraussichtlich Freitag, den 20. Oktober 2017, verlängert.
    Der Verkehr wird in diesem Zeitraum weiterhin von Klosterreichenbach über die L 409, die B 294 und die L 350 Richtung Huzenbach umgeleitet. Die Umleitung des Gegenverkehrs erfolgt über den gleichen Streckenzug.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    14.09.2017
    L83a: Erneuerung der Fahrbahndecke zwischen Ottersweier und Neusatz - Arbeiten werden fortgesetzt

    Am Montag, 18. September 2017, werden die Arbeiten an der L83a zur Erneuerung der Fahrbahn zwischen Ottersweier und Neusatz wieder aufgenommen.

    Nachdem vor den Sommerferien bereits zwei Bauabschnitte fertiggestellt wurden, starten jetzt die Arbeiten im dritten Bauabschnitt, der in Höhe der Burg-Windeckstraße beginnt und am Ortseingang Neusatz endet. Zunächst werden Querungen der bergseitigen Straßenentwässerungen erneuert sowie die Fahrbahndecke abgefräst. Anschließend wird der Asphalt eingebaut. Die Arbeiten in diesem dritten Bauabschnitt dauern voraussichtlich bis zum 26. September 2017.

    Ab dem 27. September 2017 werden dann in den letzten beiden Bauabschnitten vom Ortseingang Neusatz bis auf Höhe des Friedhofs und vom Friedhof bis zum Gasthaus Löwen für die Stadt Bühl Randsteine und dahinterliegende Gehwegflächen erneuert. Zudem werden eine alte Entwässerungsleitung ausgebaut und die Fahrbahndecke erneuert. Für diese beiden letzten Bauabschnitte sind weitere drei Wochen veranschlagt. Die gesamte Maßnahme wird bei guten Witterungsbedingungen voraussichtlich bis Mitte Oktober 2017 abgeschlossen werden können.

    Die Arbeiten können aufgrund der geringen Fahrbahnbreite nur unter Vollsperrung durchgeführt werden. Deshalb ist für die Anlieger der L83a im jeweiligen Bauabschnitt und im genannten Zeitraum die Zufahrt mit Kraftfahrzeugen nicht oder nur erschwert möglich. Sie werden daher gebeten, Fahrzeuge außerhalb des jeweils abgesperrten Bauabschnitts zu parken. Für die Müllabfuhr wird ein Sammelort eingerichtet.

    Die überörtliche Umleitung über Bühl und Bühlertal nach Neusatz ist ausgeschildert. Eine innerörtliche Umleitung erfolgt nicht. Da die momentane Vollsperrung der L83 in Bühlertal erst oberhalb der Einmündung der L83a beginnt, ist die Zufahrt über Bühlertal/Neusatzeck gewährleistet.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer und Anwohner für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 2
    12.09.2017
    Hanna-Nagel-Preis 2018

    ​Der Hanna-Nagel-Preis, gestiftet 1998 von den seinerzeitigen fünf Karlsruher Präsidentinnen, wird aus Anlass seines 20-jährigen Bestehens bereits im Frühjahr 2018 erneut an eine Bildende Künstlerin aus dem Regierungsbezirk Karlsruhe vergeben werden.

    Heute zählen zu den Stifterinnen: Margareta Barth, Präsidentin der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg a.D., Polizeipräsidentin a.D. Hildegard Gerecke, Gerlinde Hämmerle, Regierungspräsidentin a.D., Heike Haseloff-Grupp, Präsidentin des Landessozialgerichts Baden-Württemberg a.D., Andrea Heck, Präsidentin der Oberfinanzdirektion Karlsruhe, Nicolette Kressl, Regierungspräsidentin, Bettina Limperg, Präsidentin des Bundesgerichtshofes.

    Der renommierte Preis -der sich ausschließlich an Künstlerinnen über 40 Jahre richtet - erinnert zum einen an das künstlerische Werk Hanna Nagels, einer bedeutenden Vertreterin der „Neuen Sachlichkeit“, zum anderen versteht er sich als Instrument der Künstlerinnenförderung im Regierungsbezirk Karlsruhe. Auslobende sind die Karlsruher Präsidentinnen, die Stadt Karlsruhe sowie das Regierungspräsidium Karlsruhe.

    Die Preisträgerin wird von einer Fachjury ermittelt, die Verleihung des Hanna-Nagel-Preises durch die Präsidentinnen erfolgt in der Städtischen Galerie Karlsruhe im Mai 2018 im Rahmen der Europäischen Kulturtage Karlsruhe.

    Der Preis ist verbunden mit einem Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro, einer Ausstellung in der Städtischen Galerie, einem begleitenden Katalogheft sowie einem Ankauf durch das Regierungspräsidium Karlsruhe. 

    Infos und Ausschreibung: http://www.karlsruhe.de/b1/kultur/hannanagelpreis

    oder telefonisch beim Kulturbüro Karlsruhe unter 0721 133 4005.

  • Abteilung 2
    12.09.2017
    „Wie der Schreiner kann´s keiner“: 30. Ausstellung des Schreinerhandwerks am Rondellplatz eröffnet / Regierungspräsidentin und OB loben Handwerk als „Stütze der Wirtschaft“

    ​Das Handwerk lebt und hat Zukunft – auch dank der frisch gebackenen Meister und Gesellen, die ihre gut 50 Meister- und Gesellenstücke im Herzen von Karlsruhe im Regierungspräsidium Karlsruhe am Rondellplatz noch bis Sonntag, 8. Oktober 2017, präsentieren. Im voll besetzten Meidinger-Saal des Regierungspräsidiums am Rondellplatz eröffneten nun Regierungspräsidentin Nicolette Kressl, der Karlsruher  Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup, Stefan Mogler vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg und der Präsident der Handwerkskammer Karlsruhe, Joachim Wohlfeil, die bereits 30. Ausstellung der Schreiner-Innung Karlsruhe unter dem Motto „Gut in Form“.

    „Wie der Schreiner kann´s keiner – doch die Schreinerin, die bekommt es feiner hin“, erklärte die Karlsruher Regierungspräsidentin Nicolette Kressl schmunzelnd. Mit diesen Worten unterstrich die Chefin der Karlsruher Mittelbehörde die umfangreichen Kenntnisse der Jungmeister, die aus „gutem Holz geschnitzt“ sein müssten: „ Wer erfolgreich sein will, muss Designer, Betriebswirt, Handwerker und Verkaufstalent gleichermaßen sein. Das bedeutet eine ständige Herausforderung und die Bereitschaft zur Weiterqualifizierung.“ Der Karlsruher Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup betonte den hohen Stellenwert des Handwerks für die Stadt Karlsruhe: „Bei aller Bedeutung der neuen Technologien braucht es immer auch Menschen, die sich in einer Werkstatt auskennen und die Pläne in die Wirklichkeit umsetzen können.“ Es gebe, so Mentrup weiter, „super Chancen im Handwerk“. Der Karlsruher OB rief dazu auf, dass Schulabgänger die Ausbildungsplätze im Handwerk stärker bei der Berufswahl in Betracht ziehen sollten. Stefan Mogler sprach für das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg und lobte die Ausstellung als „Schaufenster und Netzwerkplattform“. Dem baden-württembergischen Handwerk gehe es „richtig gut“ und die meisten Betriebe seien voll ausgelastet. Dennoch gebe es Herausforderungen für die Zukunft, denen sich das Handwerk stellen müsse – wie die Fachkräftesicherung und die Digitalisierung. Gemeinsam mit dem Baden-Württembergischen Handwerkstag (BWHT) habe daher das Wirtschaftsministerium das Projekt „Dialog und Perspektive Handwerk 2025“ gestartet. Es beinhaltet unter anderem eine Personal- und eine Strategieoffensive. Beispielsweise würden als Modellprojekt durch das Wirtschaftsministerium landesweit acht Stellen für Personalberater bei den Handwerkskammern gefördert – auch bei der Handwerkskammer Karlsruhe.

    Der Präsident der Handwerkskammer Karlsruhe, Joachim Wohlfeil, rief die frisch gebackenen Meister und Gesellen dazu auf, „ihre Kunden mit maßgeschneiderten Produkten zu begeistern“ und dankte den Schulen, Betrieben und deren Ausbildungsmeistern.

    Innungs-Obermeister Torsten Müller nutzte die Gelegenheit, die Werbetrommel für das Schreinerhandwerk zu rühren: „Was wir hier zeigen, sind wirklich ganz tolle Stücke. Jedes einzelne zeigt: Wohl kaum ein anderer Handwerksberuf ist so vielseitig wie der des Schreiners. Und kaum ein anderes Handwerk eröffnet jenen, die es einmal erlernt haben, so viele Möglichkeiten der persönlichen Entfaltung durch Spezialisierung wie der Beruf des Schreiners.“

    Die sehr facettenreichen Arbeiten geben einen umfassenden und aktuellen Einblick in das Schaffen von Jungmeistern und Junggesellen aus verschiedenen Ausbildungsbetrieben. Damit präsentiert die Schreiner-Innung Karlsruhe ein Jahr vor ihrem 300-jährigen Bestehen, das die Innung 2018 feiern kann, bereits zum 30. Mal ein eindrucksvolles Spektrum ihrer künftigen Leistungsträger im Meister- und Gesellenbereich.

    In einer begleitenden Sonderausstellung sind Werke aus der einzigen französischen Orgelbauerschule im elsässischen Eschau zu bewundern. Umrahmt wurde die Eröffnung daher von einer Orgelspielerin, die zwischen den Ausstellungsstücken ihr  musikalisches Können präsentierte.

    Die Besucher der Ausstellung haben wieder die Möglichkeit, sich als Jury zu betätigen und das ihrer Meinung nach schönste Meister- und Gesellenstück auf einer Karte zu vermerken. Am Ende der Ausstellung werden die Besucherpreise vergeben. Bei dieser Besucherumfrage werden die Preisträger für die beiden ersten Meister- und Gesellenstücke ermittelt, die Preise hierfür werden von den
    Firmen Hirsch & Sohn und Schorn & Groh gestiftet.

    Zu sehen ist die Ausstellung „Schreiner – Gut in Form“ bei freiem Eintritt von Samstag, 9. September 2017 bis Sonntag, 8. Oktober 2017, dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr, am letzten Öffnungstag, dem 8. Oktober 2017, nur bis 16 Uhr im Regierungspräsidium am Rondellplatz, Karl-Friedrich-Straße 17, 76133 Karlsruhe.

    Weitere Informationen

  • Abteilung 3
    11.09.2017
    26. Landeswettbewerb 2017 - 2019 - „ Unser Dorf hat Zukunft “ - Bezirksentscheid 2017 im Regierungsbezirk Karlsruhe

    ​Bereits zum 26. Mal können sich Gemeinden auf Bezirks- und Landesebene nach den Kriterien des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ bewerten lassen. Die Besten können sich 2018 im Landesentscheid Baden-Württemberg messen. 2019 werden die Bundessieger ermittelt. Gold, Silber und Bronzemedallien und Sonderpreise zeichnen herausragende Leistungen im Dorfleben aus.

    Im Fokus des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ steht die ganzheitliche Ent-wicklung der ländlichen Gemeinden. Der Wettbewerb bietet den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit über einen längeren Zeitraum Verantwortung in und für ihre Gemeinde zu übernehmen, kreativ zu werden und selbst Hand anzulegen, um die Projekte der Gemeinde zu realisieren. Im Regierungsbezirk Karlsruhe gehen sechs Gemeinden aus drei Landkreisen im Bezirksentscheid 2017 an den Start.

    Es sind das die Gemeinden und Ortsteile:

    Landkreis Freudenstadt, Gemeinde Eutingen-Weitingen

    Landkreis Rhein-Neckar-Kreis, Gemeinde Helmstadt-Bargen

    Landkreis Rastatt, Gemeinden Bühl-Weitenung, Forbach-Langenbrand, Gaggenau-Selbach und Gaggenau-Sulzbach.


    Die Bereisung und Bewertung der Wettbewerbsgemeinden durch die Bezirkskommission findet am 12., 14. und 15. September 2017 unter der Leitung von Angelika Appel, Regierungspräsidium Karlsruhe, statt.

    In der Bewertungskommission arbeiten Bürgermeister und Ortsvorsteher, Vertreter der LandFrauen Württemberg-Baden, des Landesdenkmalamtes, des Bundes deutscher Landschaftsarchitekten und des Verbandes Garten, Landschafts- und Sportplatzbau Baden-Württemberg unter Leitung des Regierungspräsidiums Karlsruhe zusammen. Die Dörfer werden nach folgenden Kriterien bewertet:
    - Entwicklungskonzept und wirtschaftliche Initiativen

    - Soziale und kulturelle Aktivitäten
    - Baugestaltung und Siedlungsentwicklung
    - Grüngestaltung und das Dorf in der Landschaft

    Abschließend erfolgt eine Querschnittsbewertung.

    Der Wettbewerb ist der einzige umfassende Wettbewerb der alle Bereiche der Dorfentwicklung und des Dorflebens betrachtet. Er wird bereits seit 1961 durchgeführt. Er hat sich gewandelt und befasst sich mit den heutigen und zukünftigen Herausforderungen des Lebens in Gemeinden und Ortsteilen unter 3000 Einwohner.

    Weitergehende Informationen zum Dorfwettbewerb finden Sie unter:

    www.dorfwettbewerb-bw.de und www.dorfwettbewerb.bund.de

    26. Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ im Regierungsbezirk Karlsruhe

    Programm:

    12.09.17, 8:30-10:30 Gaggenau-Selbach
    Veraltungsstelle Selbach am ehemaligen Rathaus, Brunnenstr. 51, Gaggenau-Selbach.

    11:30-13:30 Gaggenau-Sulzbach
    Straußgasse 10, 76571 Gaggenau Sulz-bach (Platz vor Bernstein Schule und Turnhalle)

    15:00-17:00 Forbach-Langenbrand
    Ortsverwaltung Langenbrand, Klingenstr. 12 76596 Forbach

    14.09.17, 9:00-11:00 Helmstadt-Bargen
    Alte Verwaltungsstelle Bargen ehem. Rathaus Hauptstr. 47
    74921 Helmstadt Bargen

    15:00-17:00 Eutingen-Weitingen
    Dorfstr. 3 72184 Eutingen im Gäu

    15.09.17, 8:30-10:30 77815 Bühl-Weitenung
    Rheintalhalle, Wiesenweg 1, 77815 Bühl-Weitenung

    Abschluss: Heimatmuseum, Fremersberg-str. 2

  • Ateilung 1
    08.09.2017
    GEDOK FormART: Preisverleihung und Ausstellungseröffnung am Freitag, 15. September 2017 ab 17 Uhr im Regierungspräsidium Karlsruhe am Rondellplatz

    ​Die GEDOK, der Verband der Gemeinschaften der Künstlerinnen und Kunstfördernden e.V., führt dieses Jahr ihre Bundesarbeitstagung in Karlsruhe durch. Diese alle zwei Jahre stattfindende hochkarätige Veranstaltung wird traditionell mit der Verleihung des GEDOK FormART Elke und Klaus Oschman Preises und einer Bundesausstellung verbunden, die in den Räumen des Regierungspräsidiums Karlsruhe am Rondellplatz in der Karl-Friedrich-Straße 17 durchgeführt und am Freitag, 15. September 2017, ab 17 Uhr eröffnet wird.

    Regierungspräsidentin Nicolette Kressl, die bei der Eröffnung sprechen wird: „Die GEDOK feierte im Vorjahr ihr 90-jähriges Bestehen und genießt somit als ältestes und europaweit größtes Netzwerk für Künstlerinnen aller Kunstgattungen einen hervorragenden Namen. Sie ist damit ein besonderes Highlight im Veranstaltungskalender des Regierungspräsidiums. Gerne unterstützen das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg und das Regierungspräsidium Karlsruhe die Arbeit der GEDOK, indem wir Raum bieten für weit über 70 Arbeiten von insgesamt 30 Ausstellerinnen, die zuvor unter den fachkundigen Blicken einer namhaften Jury aus 70 Bewerberinnen ausgewählt wurden.“ 

    Die GEDOK zählt rund 2.800 Mitglieder in 23 deutschen Städten, die aus dem Verband einen sehr lebendigen und faszinierenden Leuchtturm in der deutschen Kunstszene machen. Regierungspräsidentin Nicolette Kressl weiter: „Ich empfinde es als Auszeichnung für Karlsruhe und die hiesige sehr rührige GEDOK-Regionalgruppe unter der Leitung von Dr. Christa Hartnigk-Kümmel, dass die Bundes-GEDOK Karlsruhe als Veranstaltungsort für die Bundestagung und die bis zum 15. Oktober stattfindende Ausstellung ausgewählt hat.“

    Am Freitag, 15. September 2017 werden zum siebten Mal drei Künstlerinnen der Sparte Angewandte Kunst und ArtDesign mit dem GEDOK FormART Elke und Klaus Oschman Preis ausgezeichnet. Damit werden drei Künstlerinnen durch die GEDOK geehrt, die mit ihren Arbeiten herausragende handwerkliche und künstlerische Fähigkeiten bewiesen haben. In diesem Jahr geht die Auszeichnung an Susanne Holzinger (GEDOK München), Iris Merkle (GEDOK Stuttgart) und Ulrike Scriba (GEDOK Karlsruhe/ Köln).

    Bei der Eröffnung spricht neben der Karlsruher Regierungspräsidentin auch die Präsidentin des GEDOK Bundesverbandes, Prof. Ulrike Rosenbach, Bonn. Die Laudatio auf die Preisträgerinnen hält Barbara Sowa, Bundesfachbeirätin für Angewandte Kunst im Vorstand der GEDOK. In die Ausstellung einführen wird Dr. Christa Hartnigk-Kümmel, die Leiterin der GEDOK-Gruppe Karlsruhe.   

    Der bundesweit ausgeschriebene Kunstpreis für Angewandte Kunst/ArtDesign wird alle zwei Jahre von der GEDOK e.V. verliehen. Die Münchener Unternehmerin Elke G. Oschmann stiftete erstmals 2005 den mit insgesamt 10.000 Euro dotierten Preis „GEDOK FormART“ und benannte ihn im Gedenken an ihren verstorbenen Mann „Klaus Oschmann Preis“. Im Januar dieses Jahres verstarb Elke G. Oschmann, aber ihre Töchter Anna Oschmann und Berta Rieder führen diese Stiftung fort und widmen den Preis nun ihren Eltern.

    In der diesjährigen Ausstellung sind die Exponate der Preisträgerinnen sowie 27 weiterer Künstlerinnen zu sehen, die einen überraschend experimentellen Charakter haben; auch und gerade durch die Verknüpfung von Techniken und Bearbeitungen, wie sie in der Bildenden Kunst angewendet werden. Das Interdisziplinäre ist nicht nur ein Alleinstellungsmerkmal der GEDOK als spartenübergreifender Verband, sondern zeigt sich schon in der Verbindung der kleinsten Einheit, der Gewerke, indem es in dieser Ausstellung zwei Paarungen unterschiedlicher Gewerke zu sehen gibt.

    Hintergrundinformationen / Ausstellende Künstlerinnen:

    Jutta Becker, Leonie Böhnel, Waltraud Brügel, Silke Decker, Susanne Elstner & Karin Traxler, Elke Fischer, Ariane Hartmann, Barbara Hattrup, Susanne Högner, Susanne Holzinger, Christiana Jöckel, Michaela Köppl, Annemarie Matzakow, Iris Merkle, Heide Nonnenmacher, Dorothee Pfeifer, Margret Riedl, Nadine Rosani & Monika Vesely, Mara Ruehl, Margret Schopka, Rose Schrade, Ulrike Scriba, Martina Sigmund-Servetti, Ulrike Umlauf – Orrom, Heike Utta, Barbara von Taeuffenbach, Maria Verburg, Nicole Walger.
    Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

    Ausstellungsort: Regierungspräsidium am Rondellplatz, Karl-Friedrich-Str.17, 76133 Karlsruhe

    Ausstellungsdauer: Samstag, 16. September bis Sonntag,15. Oktober 2017

    Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 11 – 18 Uhr. Führung: jeden Sonntag, 11 Uhr. Der Eintritt ist jeweils frei.

    Weitere Informationen finden Sie im Internet:

    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/PR/Seiten/Veranstaltungen.aspx

  • Abteilung 7
    07.09.2017
    Informationen zu den Schulen im Regierungsbezirk Karlsruhe zum Unterrichtsbeginn
    Schwerpunktthemen: „Digitalisierung“ und „Beschulung von Flüchtlingskindern und -jugendlichen“ - Entwicklung der Schülerzahlen – Unterrichtsversorgung - Verschiedene schulartbezogene Entwicklungen

    An den rund 930 öffentlichen Schulen im Regierungsbezirk Karlsruhe beginnt am Montag, 11. September 2017, für etwa 330.000 Schülerinnen und Schüler und rund 29.000 Lehrerinnen und Lehrer wieder der Schulalltag.

    Regierungspräsidentin Nicolette Kressl und die stellvertretende Leitung der Abteilung Schule und Bildung im Regierungspräsidium Markus Thomas und Katrin Höninger weisen auf die folgenden Schwerpunkte in den Schulen des Regierungsbezirks hin:

    1. Schwerpunktthemen im Schuljahr 2017/18 - Digitalisierung

    Die Digitalisierung prägt und verändert zunehmend das Leben und Arbeiten der Menschen. Schulen als zentrale Orte der Bildung und Erziehung müssen den jungen Menschen die Kenntnisse und Fähigkeiten vermitteln, die es für einen reflektierten und gesicherten Umgang mit digitalen Medien in der Lebens- und Arbeitswelt von heute und morgen bedarf. Auf dem Weg in die digitale Zukunft gilt in Baden-Württemberg für den Schulbereich der eindeutige Grundsatz: Die Technik muss der Pädagogik folgen. Neben methodisch-didaktischer Verankerung ist die Bereitstellung digitaler Bildungsmedien von ebenso großer Bedeutung wie die Qualifizierung der Lehrkräfte.

    Aufbaukurs Informatik an allgemeinbildenden Gymnasien
    Ab dem Schuljahr 2017/2018 wird die Einführung des Aufbaukurses Informatik in der Klassenstufe 7 der allgemein bildenden Gymnasien erfolgen. Für diesen Aufbaukurs Informatik wurde vom Ministerium eine zusätzliche Kontingentstunde bereitgestellt. Um die Pflichtstundenzahl der Schülerinnen und Schüler aber nicht zu erhöhen, haben die Gymnasien ab dem Schuljahr 2017/2018 für alle Schülerinnen und Schüler nur noch vier Poolstunden verpflichtend auszuweisen. Im Gegenzug werden die Poolstunden für fachspezifische Förderungen um eine Stunde von fünf auf sechs erhöht. Der Aufbaukurs Informatik, der in der Regel im Klassenverband stattfindet, wird als maßgebliches Fach versetzungsrelevant sein.

    Tablets an Gymnasien und Beruflichen Schulen

    Gymnasien
    Von 2016/2017 bis 2020/2021 sollen im Schulversuch der Mehrwert des Einsatzes von Tablets im Unterricht in den allgemeinbildenden Gymnasien der Klassenstufen 7 bis 9 untersucht werden.
    Als eine von vier Pilotschulen im Land wurde zum Schuljahr 2016/2017 das Helmholtz-Gymnasium Karlsruhe ausgewählt. Weitere Gymnasien wurden zum Schuljahr 2017/2018 bestimmt. Die Auswahl der Gymnasien erfolgte durch eine zufällige und anonymisierte Ziehung aus dem Pool der in Frage kommenden Bewerber durch das Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Im Schuljahr 2017/2018 starten aus dem Regierungsbezirk Karlsruhe das Gymnasium Hohenbaden in Baden-Baden, das Hohenstaufen-Gymnasium in Eberbach, das Max-Born-Gymnasium in Neckargemünd und das Otto-Hahn-Gymnasium in Nagold. Das Projekt wird über die gesamte Laufzeit hinweg wissenschaftlich begleitet, indem während der Durchführung mehrfach Evaluationen vom Hector-Institut für empirische Bildungsforschung der Universität Tübingen sowie des Leibniz-Instituts für Wissensmedien vorgenommen werden.

    Berufliche Schulen
    Seit dem Schuljahr 2015/16 wird in Baden-Württemberg der Einsatz von Tablets im Unterricht in verschiedenen Schularten der beruflichen Schulen getestet. Im Schuljahr 2015/16 wurde der Schulversuch „Tablets im Unterricht an Beruflichen Schulen – tabletBS“ eingerichtet, in dem der unterrichtliche Einsatz von Tablets an Beruflichen Gymnasien, Berufsoberschulen, Berufskollegs und der dreijährigen Berufsfachschule für Altenpflege erprobt wird.
    Allen an diesem Projekt beteiligten Schulen werden durch die Schulträger und das Land Baden-Württemberg finanzielle Mittel in Höhe von ca. 30.000 € pro Jahr zur Beschaffung der Endgeräte und der Einrichtung der nötigen IT-Infrastruktur zur Verfügung gestellt.
    Seit Beginn des Schuljahrs 2016/17 wird darüber hinaus landesweit der unterrichtliche Tableteinsatz in der Berufsschule im Rahmen des Schulversuchs „Tablet-Einsatz in anerkannten Ausbildungsberufen“ (tabletBS.dual) in den Berufen „Kaufmann/frau für Büromanagement“, „Kraftfahrzeugmechatroniker/in“ und Mechatroniker/in“ erprobt. Im kommenden Schuljahr wird dieses Projekt auf die Berufe „Versicherungskaufmann/frau“, „Industriemechaniker/in“ und „Elektroniker/in für Automatisierungstechnik“ ausgeweitet. Innerhalb dieses Projekts ist es vorgesehen, dass die Tablets für die Schülerinnen und Schüler von den Ausbildungsbetrieben zur Verfügung gestellt werden. Es ist beabsichtigt, im Schuljahr 2018/19 noch weitere Berufe in das Projekt mit aufzunehmen.

    Als weiteres Projekt wurde Mitte des Schuljahres 2016/17 die Erprobung des Tableteinsatzes in der einjährigen Berufsfachschule Pädagogische Erprobung (1BFPE) und in der einjährigen Berufsfachschule Duale Ausbildungsvorbereitung (1BFAVD) eingeführt, in dem an sechs Schulen untersucht werden soll, inwieweit niveaudifferenziertes Lernen digital gestaltet werden kann. Im Rahmen dieses Projekts werden den Schulen vom Land Baden-Württemberg jeweils finanzielle Mittel im Umfang von maximal 36.000 € zur Beschaffung von Endgeräten und zur Einrichtung der nötigen IT-Infrastruktur zur Verfügung gestellt.

    In allen Projekten erhalten die Schulen Unterstützung durch eigens hierfür entwickelte Lehrerfortbildungen und zentral zur Verfügung gestellte Unterrichtsbeispiele. Zusätzlich erhalten die Schulen für die pädagogische und technische Umsetzung für die Dauer des Projekts Anrechnungsstunden zur Entlastung der für das Projekt an der Schule zuständigen Lehrkräfte. Insgesamt nehmen an den aufgeführten Projekten im Regierungsbezirk Karlsruhe 18 berufliche Schulen teil.

    Beschulung von Flüchtlingskindern und -jugendlichen im Regierungsbezirk Karlsruhe

    Schule in der Landeserstaufnahmeeinrichtung
    Seit März 2017 gibt es für Kinder und Jugendliche, die in der Landeserstaufnahmeeinrichtung in Karlsruhe (LEA) untergebracht sind, ein Unterrichtsangebot durch die Schillerschule Karlsruhe, das direkt auf deren Bedürfnisse abgestimmt ist. Die Schülerinnen und Schüler erhalten dort Vormittagsunterricht, der ihren Sprachförderbedarf berücksichtigt, wie dies auch in anderen Vorbereitungsklassen an öffentlichen Schulen der Stadt Karlsruhe umgesetzt wird. Der Unterricht berücksichtigt dabei die aktuelle Lebens- und Lernwirklichkeit der Kinder und Jugendlichen mit ihrer Unterbringung in der LEA und ihren sehr unterschiedlichen schulischen Vorkenntnissen.

    Für das kommende Schuljahr 2017/18 ist eine Fortführung des Schulangebots vorgesehen, bei dem die Schülerinnen und Schüler in zwei bis drei nach Alter und Vorkenntnissen gebildeten Klassen von Lehrkräften der Schillerschule unterrichtet werden. Die Arbeiterwohlfahrt Karlsruhe unterstützt die Arbeit der Schule durch vielseitige ergänzende Angebote. Der Unterricht hilft den Familien dabei, ihren Tagesablauf zu strukturieren und zu festigen. Die Kinder und Jugendlichen werden auf den regelmäßigen Schulbesuch an ihren zukünftigen Wohnorten vorbereitet. Ein besonderes Merkmal dieser Klassen ist der kontinuierliche Zu- und Abgang von Schülerinnen und Schülern, da sie vorübergehend in der LEA Karlsruhe untergebracht sind und ihre Zeit in den Klassen oft nur wenige Wochen währt. Doch auch bei kurzen Aufenthaltszeiten haben die Kinder und Jugendlichen ein Anrecht auf Unterricht, das von etwa einem Drittel der Familien genutzt wird.

    Beschulung von Kindern und Jugendlichen in VKL- und VABO-Klassen
    Im Regierungsbezirk Karlsruhe wurden rund 8.600 Kinder und Jugendliche in mehr als 500 Vorbereitungsklassen (VKL) unterrichtet (Stand 22.07.2017). Der überwiegende Teil dieser Klassen liegt immer noch im Bereich der Primarstufe. Allerdings besuchen vermehrt Schülerinnen und Schüler zwischenzeitlich die VKL-Klassen an Realschulen, Gemeinschaftsschulen und Gymnasien. Ein Teil wechselt in berufliche Schulen.

    Für etwa 2.600 Jugendliche über 16 Jahren gibt es darüber hinaus in gut 160 Klassen des sogenannten Vorqualifizierungsjahres Arbeit/Beruf mit Schwerpunkt Erwerb von Deutschkenntnissen (VABO) Vorqualifizierungsmöglichkeiten für das Arbeits- und Berufsleben. Seit dem 1. August 2017 steht den Lehrkräften ein neues Rahmencurriculum zur Verfügung.

    Beschulung von Flüchtlingen in den Beruflichen Schulen

    Eine große Herausforderung für die beruflichen Schulen im Schuljahr 2017/18 wird die Anschlussbeschulung von VABO-Absolventen in anderen Schularten bzw. deren Eingliederung in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt werden.
    Ein großer Anteil der ehemaligen VABO-Schüler wird in das VAB (Vorqualifizierungsjahr Arbeit / Beruf) übergehen und dort einen dem Hauptschulabschluss gleichwertigen Abschluss anstreben. In diesem Bereich gibt es voraussichtlich einen Klassenzuwachs von ca. 50 Prozent.

    Zum 19. Dezember 2016 trat die Schulversuchsbestimmung für Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund in Kraft, deren Herkunftssprache nicht Deutsch ist und die erst kurze Zeit in Deutschland sind. Ziel der Bestimmung ist es, einen Anschluss in vollzeitschulische Bildungsgänge zu ermöglichen und ihnen so das Spektrum der beruflichen Bildungsabschlüsse zu eröffnen.
    In den Ausbildungsberufen werden in den nächsten Jahren immer mehr Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund anzutreffen sein, deren große Herausforderung die jeweilige Fachsprache sein wird. Mit Hilfe von Sprachförderkursen und einem „sprachsensiblen Fachunterricht“ wird eine Unterstützung für diese Schülerinnen und Schüler ermöglicht.

    2. Veränderungen der Schülerzahlen in den einzelnen Schularten der öffentlichen Schulen

    Insgesamt besuchen etwa 330.000 Schülerinnen und Schüler die allgemeinen und beruflichen öffentlichen Schulen im Regierungsbezirk Karlsruhe. Im Vergleich der unterschiedlichen Schularten erfährt die Gemeinschaftsschule eine starke Schülerzunahme von ca. 34 Prozent gegenüber dem letzten Schuljahr. Die Ursache dafür liegt in der Genehmigung weiterer Gemeinschaftsschulen und im Aufwachsen der in den letzten Jahren neu eingerichteten Gemeinschaftsschulen. Im Gegenzug geht die Nachfrage nach Werkrealschulen kontinuierlich zurück, gegenüber dem letzten Schuljahr erneut um etwa 14,4 Prozent. Tabellarische Darstellung 


    3. Unterrichtsversorgung zum Beginn des Schuljahres 2017/18

    Die Unterrichtsversorgung gestaltet sich je nach Schulart und Region unterschiedlich.

    Veränderte Rahmenbedingungen wie Neustellen zur Umsetzung bildungspolitischer Vorhaben, eine überproportional hohe Pensionierungswelle sowie ansteigende Schülerzahlen insbesondere in der Grundschule führen zu einem hohen Einstellungsbedarf. Diesem steht in diesem Jahr jedoch außer bei den Gymnasien eine geringere Zahl von neuen Lehramtsbewerbern gegenüber. Durch die Umstellung der Lehramtsstudiengänge für die Primarstufe (Grundschulen) und die Sekundarstufe I (Haupt-, Werkreal-, Real- und Gemeinschaftsschulen) und die damit einhergehende Verlängerung der Studienzeit des neuen Grundschullehramtes fehlen vor allem Grundschullehrkräfte.

    Zur Gewährleistung der Unterrichtsversorgung wurden daher bereits sehr frühzeitig die mit dem Kultusministerium vereinbarten Maßnahmen zur Lehrergewinnung kontinuierlich umgesetzt. So wurden schon im Dezember 2016 für Mangelregionen 100 Stellen ausgeschrieben, davon 74 an Grundschulen. Fast 60 Prozent dieser ausgeschriebenen Stellen konnten damit zu einem frühen Zeitpunkt besetzt werden. Ausgesprochen effektiv wirkt sich die bereits während des Schuljahres in vielen Fällen vorgenommene Aufstockung der Teilzeitbeschäftigung aus. Auch die übrigen Maßnahmen wie vor allem die Bindung von VKL-Lehrkräften ohne formale Lehrbefähigung in Bedarfsregionen für den Unterricht in Vorbereitungsklassen sowie die Qualifizierung von Bewerbern des Gymnasiallehramts für Grundschulen tragen zur Entschärfung der angespannten Situation bei.
    Schwierig bleibt die Stellenbesetzung in einigen Regionen, so dass im neuen Schuljahr hier auch strukturelle Maßnahmen sowie Versetzungen und Abordnungen von Lehrkräften erforderlich werden können.

    Krankheitsvertretungen
    Eine Lehrerreserve wurde – soweit möglich – in allen Schularten gebildet. Auch wurde bereits damit begonnen, befristete Verträge abzuschließen. Da hier ebenfalls nicht genug schulartspezifische Bewerberinnen und Bewerber zur Verfügung stehen, werden die Stellenausschreibungen für Lehrkräfte anderer Schularten geöffnet. Pensionäre können verstärkt eingesetzt werden, da die Hinzuverdienstgrenze für Mangelbereiche geöffnet wurde. Für Vertretungszwecke können Teilzeitbeschäftigte ihr Deputat auch unterjährig erhöhen.
    Dennoch kann es regional durch einen Mangel geeigneter Personen dazu kommen, dass Schulen zur Sicherung der Unterrichtsversorgung längerfristig von organisatorischen Maßnahmen wie dem Zusammenlegen von Gruppen u. ä. Gebrauch machen müssen.

    4. Verschiedene schulartbezogene Entwicklungen
    Ganztagsschulen

    Zum Schuljahr 2017/18 konnten insgesamt 14 Ganztagsschulen im Regierungsbezirk Karlsruhe neu genehmigt werden, davon zwei Realschulen sowie zwölf Grundschulen nach § 4a Schulgesetz.

    Realschulen

    Die Realschule vermittelt zukünftig vorrangig eine erweiterte allgemeine, aber auch eine grundlegende Bildung. An der Realschule sind zwei verschiedene Schulabschlüsse, der Hauptschulabschluss am Ende von Klasse 9 und der Realschulabschluss am Ende von Klasse 10 möglich. Um der unterschiedlichen Leistungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler zu entsprechen, bietet die Realschule eine individuelle Förderung in binnendifferenzierenden und in leistungsdifferenzierenden Gruppen und Klassen an. In der Orientierungsstufe, diese umfassen die Klassen 5 und 6, erfolgen alle Leistungsbewertungen auf dem mittleren Niveau. Alle Schülerinnen und Schüler rücken ohne Versetzungsentscheidung von Klasse 5 nach Klasse 6 auf. Ab Klasse 7 bieten die Realschulen Unterricht auf grundlegendem und mittlerem Niveau an. Alle Schülerinnen und Schüler werden entsprechend ihrem individuellen Leistungsniveau gefördert. Die Leistungsbewertungen (schriftlich, mündlich, fachpraktisch) erfolgen in allen Fächer auf demselben Niveau. Ein Wechsel zwischen den Niveaustufen ist in den Klassenstufen 7 und 8 zum Schulhalbjahr und zum Schuljahresende möglich. Zur Umsetzung des Konzeptes stehen allen Realschulen im Schuljahr 2017/18 je Zug 13 Poolstunden zur Verfügung.

    Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren

    Kindern und Jugendlichen mit Anspruch auf ein sonderpädagogisches Bildungsangebot stehen individuelle Bildungsangebote zur Verfügung: am Standort allgemeine Schule im Rahmen von inklusiven Bildungsangeboten oder am Standort Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum unter Berücksichtigung fachlicher, inklusiver, präventiver und regionaler Ansprüche.

    Dazu bedarf es der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren, um sonderpädagogische Leistungen und Angebote in einer Raumschaft bedarfsorientiert abzustimmen und kooperativ anzulegen.
    Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren sind verlässlich und kontinuierlich vernetzt und eine an der Nachfrage und am Bedarf orientierte institutionsbezogene und systematische Zusammenarbeit zwischen den allgemeinen Schulen und den Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren wird gemeinsam gestaltet.
    Eine wesentliche Unterstützungsleistung stellt der sonderpädagogische Dienst dar. Die sonderpädagogischen Dienste der verschiedenen Förderschwerpunkte arbeiten kooperativ und Abläufe sind auf regionaler Ebene in Zusammenarbeit mit den allgemeinen Schulen abgeklärt. Dabei werden auch außerschulische Partner einbezogen.

    Gymnasien: Abitur

    In diesem Schuljahr treten im Regierungsbezirk Karlsruhe voraussichtlich rund 9.300 Schülerinnen und Schüler zur Abiturprüfung an. Die schriftlichen Prüfungen werden nach den Osterferien im Zeitraum 18. April bis 2. Mai 2018 stattfinden. Aufgrund von aktuellen Bestrebungen der Bundesländer, ihre schriftlichen Prüfungen in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch und Französisch terminlich untereinander abzustimmen, finden auch die mündlichen Prüfungen in Baden-Württemberg etwas später statt als in den vergangenen Jahren. Sie werden nach den Pfingstferien im Zeitraum vom 25. Juni bis zum 6. Juli 2018 absolviert.

    Berufliche Schulen

    Duale Ausbildungsvorbereitung unter Einbeziehung der zweijährigen Berufsfachschule (AV dual)
    Die Partner des Ausbildungsbündnisses Baden-Württemberg haben ein Eckpunktepapier zur Reform des Übergangs Schule-Beruf erstellt. Im Regierungsbezirk Karlsruhe wird das Konzept mittlerweile in vier Modellregionen erprobt. Durch intensive Einbindung in Betriebspraktika sollen die Schülerinnen und Schüler von Anfang an die betriebliche Realität kennenlernen, eine bessere Vorstellung von ihren beruflichen Interessen und Möglichkeiten bekommen und Kontakte zu Ausbildungsbetrieben knüpfen können. Diese Praktika sind grundlegende Voraussetzung einer rechtzeitigen Bindung der Schüler an die Betriebe. Die Einbindung eines AV-Begleiters, der sich intensiv um die berufliche Orientierung, die Praktikumsakquise und Betreuung der Schüler im Betrieb kümmert, ist ein essentieller Gelingensfaktor für den optimalen Übergang Schule-Beruf. Ein wichtiges Anliegen der Bündnispartner ist es, mit dem Bildungsgang 'AV dual' auch Schülerinnen und Schüler, die gerne die zweijährige zur Fachschulreife führende Berufsfachschule (2BFS) besuchen würden, anzusprechen, um sie für einen rascheren Eintritt in eine duale Ausbildung zu gewinnen.

    Auch zum kommenden Schuljahr werden wieder Schulen in den vier Modellregionen dieses Konzept zur Reform des Übergangs Schule Beruf erproben.

    Lernfabriken 4.0
    Mit „Industrie 4.0“ wird sich nicht nur die Produktion verändern, sondern auch Arbeitsbedingungen und -prozesse. Die Beschäftigten müssen stärker in die Prozesse eingebunden werden, um zum Bespiel Abläufe zu koordinieren oder die Kommunikation zu steuern. Fachkräfte müssen für die Anforderung von Industrie 4.0 fit gemacht und auf den Wandel in der Arbeitswelt vorbereitet werden. Aufgrund der Komplexität der Abläufe bei Industrie 4.0-Prozessen ist es sinnvoll, sie in möglichst praxisnahen Lernumgebungen aus- und weiterzubilden.

    Die Lernfabrik 4.0 ist ein Labor, das im Aufbau und in der Ausstattung industriellen Automatisierungslösungen gleicht und in dem Grundlagen für anwendungsnahe Prozesse erlernt werden können. Maschinenbau und Elektrotechnik werden dabei durch professionelle Produktionssteuerungssysteme verknüpft. Im kommenden Schuljahr wird an fünf Standorten in Lernfabriken unterrichtet.

    5 Schulartübergreifendes
    Regionale Lehrkräftefortbildung: Schulartübergreifendes Fortbildungsprogramm für alle allgemein bildenden und beruflichen Schulen

    Auch in diesem Schuljahr werden vom Regierungspräsidium Karlsruhe vielfältige Fortbildungen angeboten, die im Schulalltag und bei der Weiterentwicklung von Unterricht und Schule unterstützen können. Das schulartübergreifende Lehrkräftefortbildungsangebot des Regierungspräsidiums Karlsruhe ergänzt die regionalen Fortbildungsangebote der Staatlichen Schulämter sowie die zentralen Fortbildungsmaßnahmen der Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen.

    Die Zusammenführung der Angebote in einem Schuljahresprogramm soll den Schulen ermöglichen, in ihren Kollegien eine gezielte Fortbildungsplanung vorzunehmen. Die Teilnahme an Fortbildungen kann damit vor dem Hintergrund bildungspolitischer Schwerpunktsetzungen, inhaltlich und organisatorisch an die Erfordernisse der Schule angepasst werden. Dieses Fortbildungsprogramm wird durch unterjährige Ausschreibungen ergänzt und erweitert.

    Inklusion

    Für das Schuljahr 2017/18 haben sich die Eltern von 1.721 (2016/17: 1.543) Schülerinnen und Schülern mit einem Anspruch auf ein sonderpädagogisches Bildungsangebot für die Beschulung an einer allgemeinen Schule entschieden. Damit der gemeinsame Unterricht gelingt und allen Kindern, egal ob mit oder ohne Behinderung, gerecht wird, stellt die Landesregierung allein für das kommende Schuljahr dem Regierungspräsidium Karlsruhe 13 zusätzliche Lehrerstellen zur Verfügung. Zusätzlich werden ca. fünf Lehrerdeputate für die Inklusion mit privaten Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren zur Verfügung gestellt.
    Da die Inklusion eine Aufgabe aller Schularten ist und schon an sehr vielen allgemeinen Schulen umgesetzt wird, gibt es von den Staatlichen Schulämtern gesteuerte Konzepte zur qualitativen Weiterentwicklung. Gemeinsam mit den Schulen werden auch regionale und überregionale Fortbildungen angeboten.

    Anlage 1: Ausführliche Darstellung der Entwicklung der Schülerzahlen
    Anlage 2: Neueinstellungen für den Regierungsbezirk Karlsruhe
    Anlage 3: Neu eingerichtete Gemeinschaftsschulen
    Anlage 4: Neu genehmigte Ganztagsschulen

    Zu den Anlagen 1 - 4

  • Abteilung 4
    05.09.2017
    B 3: Erneuerung der Fahrbahndecke zwischen Bühl und Sasbachried

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe wird seit Ende Juli 2017 die Fahrbahndecke der B 3 zwischen Bühl und Sasbachried erneuert. Ab Donnerstag, 7. September 2017, beginnen die Arbeiten im letzten Teilabschnitt im Bereich der Industriestraße, deren Sanierung bis 22. September 2017 abgeschlossen sein soll.

    Ab dem 25. September 2017 beginnen dann die Arbeiten im Kreuzungsbereich Rheinstraße / B 3 (LuK-Kreuzung). Hierzu wird die Rheinstraße aus Richtung Vimbuch ab dem LuK-Parkplatz voll gesperrt. Aus Richtung Bühl kommend wird die Rheinstraße ab der Kreuzung Erlenstraße / Obervogt-Häfelin-Straße voll gesperrt. Die Umleitungen sind jeweils ausgeschildert.

    Während der Bauarbeiten im Kreuzungsbereich erfolgt die Verkehrsführung auf der B 3 mit einer Ampelanlage, so dass die Bundesstraße bei halbseitiger Sperrung in beide Richtungen befahrbar bleibt.

    Parallel beginnen am Montag, den 11. September 2017, die Arbeiten im Bereich zwischen der K 3749 (Bosch-Kreuzung) und L 86a (Ottersweier).

    Betroffen hiervon ist insbesondere das Industriegebiet Süd I der Stadt Bühl. Die B 3 ist in diesem Abschnitt nur in Richtung Süden befahrbar. Das Industriegebiet kann deshalb nur aus Norden, von Bühl kommend, erreicht werden.

    Die Ausfahrt ist lediglich in Richtung Sasbach/Achern möglich. Ein entsprechendes Hinweisschild wurde bereits im Vorfeld aufgestellt. Im Einmündungsbereich der Draisstraße in die B 3 muss der Verkehr zudem zeitweise mit einer Ampelanlage geregelt werden. Die Umleitung des Verkehrs in Richtung Norden erfolgt ab Ottersweier über die L 86a, Maria Linden auf die K 3764 (B 3 alt) in Richtung Bühl.

    Die witterungsbedingten Arbeiten werden voraussichtlich bis zum 13. Oktober 2017 andauern.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer und Anlieger für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 9
    01.09.2017
    Regierungspräsidentin Nicolette Kressl verabschiedet den ehrenamtlichen Ansprechpartner für die Flüchtlingserstaufnahme Dr. Hubert Lang

    ​Vor rund zwei Jahren, am 19. November 2015, übernahm Dr. Hubert Lang die Aufgabe als ehrenamtlicher Ansprechpartner für die Flüchtlingserstaufnahme im Regierungsbezirk Karlsruhe. Mit seiner Arbeit unterstützte er zusammen mit den  Ansprechpartnern aus den drei anderen Regierungspräsidien die im Juli 2015 ebenso erstmals bestellte Ombudsperson für die Flüchtlingserstaufnahme in Baden-Württemberg, Karl-Heinz Wolfsturm. Die Ehrenämter sind von dem seit März 2016 für die Flüchtlingserstaufnahme zuständigen Innenministerium Baden-Württemberg auf zwei Jahre angelegt und sollen auch zukünftig Ehrenamtlichen übertragen werden. Regierungspräsidentin Nicolette Kressl verabschiedete nun in der vergangenen Woche Dr. Hubert Lang und dankte ihm herzlich für seinen Einsatz in den vergangenen Monaten. „Wir sind sehr froh, dass Sie uns in den letzten beiden Jahren so tatkräftig unterstützt haben, dadurch konnten wir auftretende Schwierigkeiten frühzeitig identifizieren und Lösungen dafür finden“, so Kressl.

    Lang blickt auf zwei intensive Jahre zurück, die er nicht missen will, versicherte er Regierungspräsidentin Nicolette Kressl bei seiner Verabschiedung. Bei seiner Tätigkeit kamen dem studierten Philologen und Orientalisten seine Erfahrungen, insbesondere aus dem diplomatischen Dienst, zugute. Bei einem langjährigen Einsatz im Libanon hatte er seine Arabischkenntnisse vertieft, eine Qualifikation von unschätzbarem Wert, wie sich bei seinen Besuchen in den Erstaufnahmeeinrichtungen im Regierungsbezirk Karlsruhe schnell herausstellte. Denn mit seinen Sprach- und Kulturkenntnissen der arabischen Länder kam Dr. Hubert Lang mit Flüchtlingen, insbesondere aus Syrien, rasch ins Gespräch und erfuhr  von ihren dringendsten Sorgen und Nöten in den Einrichtungen. So konnte Lang zusammen mit der im Oktober 2015 eingerichteten Fachabteilung für Flüchtlingsangelegenheiten im Regierungspräsidium Karlsruhe zu den verschiedensten Fragestellungen schnell pragmatische Lösungen herbeiführen. Der Einsatzbereich von Lang war groß, denn zwei Drittel aller Asylsuchenden Baden-Württembergs werden in Erstaufnahmeeinrichtungen im Regierungsbezirk Karlsruhe untergebracht. So wohnten im November 2015 über 25.000 Menschen in 23 Einrichtungen, aktuell sind noch rund 4.000 Menschen in acht Einrichtungen im Regierungsbezirk Karlsruhe untergebracht. Nachhaltig beeindruckt habe ihn die enorme Leidensfähigkeit der Menschen, die ihm begegneten, so Lang. Noch heute würden ihn Menschen, die er in den letzten zwei Jahren in den Erstaufnahmeeinrichtungen kennengelernt hat, anrufen. Auch zukünftig will er sich für Flüchtlinge einsetzen, allerdings in einem etwas begrenzteren Radius an seinem Wohnort in Sasbach im Schwarzwald.​

  • Abteilung 4
    31.08.2017
    BAB 5: Sanierung bei Ettlingen - Regierungspräsidentin Nicolette Kressl erkundigt sich über den Stand der Bauarbeiten

    Einladung an die Medien

    ​Termin: Donnerstag, 7. September 2017
    Zeit: 10.30 Uhr
    Ort: Baubüro an der A 5 bei Malsch; Anfahrt über B 36 und L 608 (siehe Anfahrtsskizze )

     
    Sehr geehrte Damen und Herren,

    die Sanierungsarbeiten an der A 5 bei Ettlingen sind derzeit in vollem Gange.

    Am Donnerstag, 7. September 2017, wird sich Regierungspräsidentin Nicolette Kressl über den aktuellen Stand und den weiteren zeitlichen Ablauf dieser Maßnahme informieren.

    Zu diesem Presse-/Besichtigungstermin sind Sie herzlich eingeladen. Wir würden uns freuen, wenn Sie an dem Termin teilnehmen.

    Der Treffpunkt am Baubüro ist der Anfahrtsskizze zu entnehmen. Von dort aus werden Sie Vertreter des Regierungspräsidiums auf die Baustelle begleiten.

    gez. Uwe Herzel

  • Abteilung 4
    31.08.2017
    B 462: Belagssanierung bei Baiersbronn-Röt - Verlängerung der Vollsperrung

    ​Die Sperrung der Bundesstraße 462 von Baiersbronn-Röt bis zur Einmündung der L 350 bei Schönegründ muss um etwa zehn Tage verlängert werden. Dies ist darauf zurückzuführen, dass auf Wunsch der Gemeinde Baiersbronn und betroffener Anwohner an der Bundesstraße der vorhandene Gehweg ab der Staatsbrücke bis zur Zufahrt des Geflügelhofs Riegraf nach heutigen Standards verbreitert wird.

    Die Verbreiterung des Gehweges erfordert eine Verschiebung des Straßenrandes auf der Kurveninnenseite auf einer Länge von rund 200 Metern. Diese Arbeiten können nur unter Vollsperrung der B 462 ausgeführt werden. Hierzu wird die vorhandene Vollsperrung zwischen dem Abzweig der Gemeindestraße Schönegründer Straße und dem Abzweig der L 350 bei Schönegründ ab Montag,
    11. September, bis etwa Mittwoch, 20. September 2017, verlängert. Der Verkehr wird in diesem Zeitraum weiterhin von Klosterreichenbach über die L 409, die
    B 294 und die L 350 in Richtung Huzenbach umgeleitet. Die Umleitung des Gegenverkehrs erfolgt über den gleichen Streckenzug.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    30.08.2017
    B 35: Erneuerung der Fahrbahndecke bei Graben-Neudorf

    ​Die Erneuerung der Fahrbahndecke bei Graben-Neudorf geht am Samstag den 2. September in die letzte Runde. Vom 2. bis einschließlich 7. September werden im verbleibenden Teil des Knotenpunktes B 35 - B 36 - K 3531 die Asphaltdeck- und die Asphaltbinderschicht erneuert.

    Die K 3531 wird dazu ab dem Kreisverkehr bei der SEW in Richtung Knotenpunkt (KNP) voll gesperrt. Die südliche Rampe der B 36 am KNP wird ebenfalls komplett gesperrt.

    Um extreme Rückstaus an einer provisorischen Ampelanlage wie während der Erneuerung des nördlichen Bereichs des KNP zu vermeiden, wird eine Einbahnregelung eingerichtet. Aus Richtung Bruchsal bzw. von der A 5 kommend muss der Verkehr nach Norden zur Anschlussstelle Bruchsaler Straße umgeleitet werden. Dort kann dann entweder in Richtung Süden über die Anschlussstelle gewendet und wieder auf die B 35-B 36 oder durch Neudorf zur SEW gefahren werden.

    Aus Norden kommend ist eine Einbahnregelung durch das Baufeld eingerichtet, am KNP B 35-B 36-K 3531 kann die K 3531nicht erreicht werden.

    Um die Baumaßnahmen während der Sommerferien abschließen zu können, wird voraussichtlich am Sonntag den 3.September im Baufeld zwischen dem KNP B 35/Mannheimer Straße und der Anschlussstelle Bruchsaler Straße die neue Asphaltdeckschicht eingebaut.

    Bitte achten Sie im Bereich der Baustelle besonders auf ein- und ausfahrende Baustellenfahrzeuge und tragen Sie durch eine angepasste Geschwindigkeit zu mehr Sicherheit bei.

    Bis Ende September finden in einzelnen Tagesbaustellen noch Restarbeiten wie Markierung, Schneiden von Induktionsschleifen an der Lichtsignalanlage und der Einbau der Fahrbahnübergänge an den Brückenbauwerken statt.

    Die Kosten der Baumaßnahme betragen rund 4,5 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 3
    29.08.2017
    Berufsinformationstag für Interessierte an der Berufsausbildung zum Pferdewirt/zur Pferdewirtin in Münsingen

    Einladung an die Medien

    ​Termin: Samstag, 9. September 2017
    Zeit: 10.00 Uhr
    Ort: Berufliche Schule Münsingen
    Bismarckstraße 19, 72525 Münsingen

     
    Sehr geehrte Damen und Herren,

    die Berufe rund um das Pferd haben nach wie vor eine hohe Anziehungskraft - vor allem für junge Mädchen. Was jedoch wirklich hinter dem Berufsbild Pferdewirt/Pferdewirtin steckt und wie die Ausbildungs- und Prüfungswege genau sind, wissen nur wenige.

    Deshalb veranstalten die Berufliche Schule Münsingen, das Haupt- und Landgestüt Marbach, die Bundesvereinigung der Berufsreiter und -fahrer zusammen mit dem landesweit zuständigen Regierungspräsidium Karlsruhe am Samstag,
    9. September 2017, den 11. Berufsinformationstag für Interessierte an der Berufsausbildung zum Pferdewirt.

    Hier erfahren die jungen Menschen und ihre Eltern unter anderem, welche Anforderungen verlangt werden und wie es mit dem Abschluss und dem Inhalt eines Berufsausbildungsvertrags aussieht.

    Am Nachmittag besteht die Möglichkeit, auf Pferden des Haupt- und Landgestüts Marbach unter sachkundigen Ausbildern vorzureiten. (Unkostenbeitrag: 5 Euro,  komplette Reitausrüstung muss mitgebracht werden). Jeder einzelne Reiter erhält danach eine Einzelauswertung. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    Zu diesem Informationstag sind Sie herzlich eingeladen. Um auch alle Interessierten zu erreichen, wären wir Ihnen dankbar, wenn Sie in geeigneter Weise auf diesen Berufsinformationstag hinweisen könnten. Eine Anmeldung ist nicht er-forderlich.

    gez. Uwe Herzel

    Ansprechpartnerin für Rückfragen:

    Sigrid Meng, Regierungspräsidium Karlsruhe, zuständige Stelle für die Berufsausbildung zum Pferdewirt, Tel.: 0721/926-3714 (tägl. 9.00-11.30 Uhr), E-Mail: sigrid.meng@rpk.bwl.de

  • Abteilung 4
    29.08.2017
    B 293: Sanierungsarbeiten an Brückenbauwerken zwischen Flehingen und Sulzfeld - Vollsperrung der Bundesstraße

    ​Nach den Sanierungsarbeiten an zwei Brückenbauwerken zwischen Bauerbach und Zaisenhausen (wir berichteten) finden im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe ab dem 30. August 2017 weitere Sanierungsarbeiten an zwei B 293-Brücken zwischen Flehingen und Sulzfeld statt.

    Im Rahmen der Sanierung muss die B 293 über die Kürnbacher Straße wegen der geringen Fahrbahnbreite ab Mittwoch, 30. August 2017, zwischen 09:00 Uhr und 15:00 Uhr, für den Verkehr voll gesperrt werden. Außerhalb der genannten Zeiten ist die B 293 im Bereich der Brücke bei Flehingen halbseitig gesperrt. Der Verkehr wird während der halbseitigen Sperrung mit Ampelregelung an der Baustelle vorbeigeführt.

    Die B 293-Brücke über den Wirtschaftsweg bei Sulzfeld muss wegen der geringen Fahrbahnbreite unter Vollsperrung saniert werden.

    Die Verkehrsumleitung in Richtung Eppingen erfolgt ab Flehingen über die Kürnbacher Straße K 3507 und die L 593 nach Kürnbach von dort weiter nach Sulzfeld und wieder zurück auf die B 293. In Richtung Bretten führt die Umleitungsstrecke über die L 593 und K 3511 zurück auf die B 293 und anschließend zur
    L 618 nach Zaisenhausen und weiter über die K 3512 nach Flehingen zurück auf die B 293. Die Umleitungsstrecken sind ausgeschildert.

    Die Sanierung der Brücken wird voraussichtlich bis Mitte/Ende Oktober andauern.
    Die Baukosten für die Sanierung der Brücken (einschließlich der Brücken zwischen Bauerbach und Zaisenhausen) belaufen sich auf rund eine Millionen Euro und werden vom Bund getragen.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 5
    29.08.2017
    Besuch der „Mausohr-Wochenstube“ in der katholischen Pfarrkirche St. Martin in Horb-Dießen mit Umweltminister

    ​„Public Viewing“ einmal anders: Bei einer Live-Videoübertragung an der katholischen Pfarrkirche St. Martin in Horb-Dießen konnten Zuschauerinnen und Zuschauer heute (29.08.) einen Einblick in das sonst heimliche Leben der Fledermäuse bekommen. Schon seit vielen Jahren nutzen etwa 600 „Große Mausohren“ den Dachstuhl der Kirche, um über den Sommer ihre Jungen aufzuziehen. Mit einer Spannweite von über 40 Zentimeter zählt das Große Mausohr zu den größten heimischen Fledermausarten. Zu der Veranstaltung eingeladen hatten die Römisch-katholische Kirchengemeinde Dießen-Empfinger Tal und das Regierungspräsidium Karlsruhe.

    Zu den Gästen zählten auch Umwelt- und Naturschutzminister Franz Untersteller und Regierungspräsidentin Nicolette Kressl. Untersteller betonte die große Bedeutung der Kirchen für den Natur- und Artenschutz: „Fast die Hälfte unserer 21 heimischen Fledermausarten gilt inzwischen als stark gefährdet oder vom Aussterben bedroht. Kirchen stellen für viele dieser Arten einen enorm wertvollen Lebensraum dar.“ Untersteller dankte der Kirchengemeinde, die bei vergangenen Sanierungen der Kirche vorbildlich Rücksicht auf das Fledermausvorkommen genommen hatte. „Das ist ein gutes Beispiel dafür, dass sowohl bei der Sanierung von Gebäuden als auch beim Neubau der Natur- und Artenschutz gut zu integrieren ist.“

    Auch private Hauseigentümerinnen und Eigentümer könnten etwas dafür tun, Haus und Garten attraktiver für Fledermäuse zu gestalten, sagte der Naturschutzminister weiter. „Unsere heimischen Fledermausarten sind reine Insektenfresser. Schon ein kleines Stück des eigenen Gartens als insektenfreundliche Wiese zu gestalten, kommt den Fledermäusen zu Gute “.
    Regierungspräsidentin Nicolette Kressl hob die Bedeutung der im Fledermausschutz ehrenamtlich Tätigen hervor: „Bei Wochenstubenvorkommen stark gefährdeter Fledermausarten wollen wir die ehrenamtlichen Quartierbetreuer als erste Ansprechpartner der Kirchengemeinden für den Artenschutz fördern und in 2018 eine Quartierbetreuerschulung anbieten.“ „Ein ganz besonders wichtiger Baustein ist für uns der regelmäßige Austausch mit den Kirchen zum Thema Artenschutz an Kirchen. Wir freuen uns deswegen sehr, dass wir diese Veranstaltung gemeinsam mit der Kirchengemeinde organisieren konnten“, so Kressl zu der heutigen Veranstaltung.

    Hintergrund:
    Die Pfarrkirche St. Martin beherbergt eine der zehn größten Kolonien der Fledermausart „Großes Mausohr“ in Baden-Württemberg. Die Tiere können mehr als 20 Jahre alt werden. In großen Dachstühlen ist die Art von April bis in den Herbst zu finden. Hier, in den sogenannten Wochenstuben, bringen die weiblichen Tiere im Juni oder Juli jeweils nur ein Jungtier zur Welt, das sechs Wochen gesäugt wird. Zur Deckung des hohen Energiebedarfs gehen die Mausohren nachts in einem Umkreis von rund zehn Kilometern auf die Jagd nach Bodeninsekten. Dafür sind sie vor allem auf insektenreiche Laubwälder sowie Streuobstwiesen und anderes Grünland angewiesen. In der nahrungsarmen Zeit halten die Mausohren Winterschlaf in Höhlen, Stollen oder Kellern. Mit hoher Quartiertreue kehren die Mausohr-Weibchen jährlich und über viele Generationen in ihre Geburtswochenstuben zurück. Durch Quartierverluste, Lebensraumzerschneidung und ein zurückgehendes Nahrungsangebot ist das Große Mausohr nach der Roten Liste in Baden-Württemberg stark gefährdet.

    Nicht nur Kirchengebäude bieten Quartiermöglichkeiten für gefährdete Fledermäuse und Vögel. Die Internetseite
    www.artenschutz-am-haus.de
    bietet viele Tipps und Tricks, wie jeder Haus und Garten attraktiver für Zwergfledermaus, Mehlschwalbe und Co gestalten kann.

  • Abteilung 4
    28.08.2017
    B 35 Rheinbrücke Germersheim - Brückensanierungsarbeiten

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe beginnen ab Montag, 4. September 2017, die Sanierungsarbeiten an der Rheinbrücke bei Germersheim. Hierbei werden in zwei Bauphasen die Übergangskonstruktion der Badener Vorlandbrücke sowie Teile der Entwässerungseinrichtung instand gesetzt. Die gesamte Maßnahme wird voraussichtlich bis Samstag, 11. November 2017 andauern. Die Baukosten belaufen sich auf rund 350.000 Euro und werden vom Bund getragen.

    Die Arbeiten beginnen mit dem Aufbau der Verkehrssicherung für die erste Bauphase. Es werden die Beschilderung aufgestellt, die Gelbmarkierung aufgebracht, die transportablen Schutzeinrichtungen aufgestellt und die Mittelstreifenüberfahrten geöffnet. Die Einrichtung der Verkehrsführung erfolgt über sogenannte Arbeitsstellen kürzerer Dauer und wird tagsüber nur in verkehrsarmen Zeiten oder nachts durchgeführt.

    Voraussichtlich ab dem 11. September 2017 ist die Verkehrsführung für die erste Bauphase eingerichtet, das heißt, den Verkehrsteilnehmern steht ein Fahrstreifen je Fahrtrichtung zur Verfügung. In dieser Bauphase ist die Richtungsfahrbahn Germersheim auf einer Länge von rund 1,5 Kilometern gesperrt, ein Fahrstreifen wird auf die Richtungsfahrbahn Graben-Neudorf übergeleitet. In der zweiten Bauphase, welche voraussichtlich ab dem 4. Oktober 2017 beginnt, ist die Richtungsfahrbahn Graben-Neudorf gesperrt, ein Fahrstreifen wird auf die Richtungsfahrbahn Germersheim übergeleitet.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Anlieger und Verkehrsteilnehmer für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    28.08.2017
    B 500 Erneuerung der Überführung der Kinzigstraße in Baden-Baden: Vollsperrung der Kinzigstraße ab Montag, 4.9.2017 bis voraussichtlich Freitag, 03.11.2017

    ​Die Überführung der Kinzigstraße über die B 500 in Baden-Baden wird grundhaft saniert. Hierzu wird der komplette Asphaltbelag mit Abdichtung des rund 60 Meter langen Bauwerks abgetragen und erneuert. Die schadhaften Brückeneinläufe und Fahrbahnübergänge werden ebenso ersetzt. Der schadhafte Beton der bestehenden Kappen wird mittels Höchstdruckwasserstrahlen abgetragen und wieder stärker aufgebaut, um einen regelkonformen Aufbau zu erhalten.

    Im Zuge dessen wird das Geländer entfernt und durch ein ein Meter hohes, seitlich am Bauwerk angebrachtes, neues Geländer ersetzt. Die Gehwegbreite erhöht sich dadurch um rund 35 Zentimeter auf 1,60 Meter. Parallel zu diesen Arbeiten werden an der Brückenunteransicht, an den Widerlagern und am Pfeiler, schadhafte Stellen am Beton und an der Bewehrung instandgesetzt und anschließend mit einer Beschichtung abgedichtet. Des Weiteren erhalten die Widerlager und Pfeiler eine Anti-Graffiti Schicht.

    Die Sanierung des Bauwerks erfolgt unter Vollsperrung der Kinzigstraße in beide Richtungen. Der Verkehr wird über die Schwarzwaldstraße, Sinzheimer Straße, Rheinstraße und Murgstraße umgeleitet. Eine entsprechende Umleitungsbeschilderung wird dazu eingerichtet. Zum Aufbau des Traggerüsts, zur Sanierung der Brückenunteransicht und der Widerlager wird die B 500 in verkehrsarmen Zeiten zwischen 9 und 15 Uhr im Bereich des Bauwerks auf eine Fahrspur verengt.

    Die Baukosten der Maßnahme betragen rund 450.000 Euro und werden vom Bund getragen.
    Die Stadtwerke Baden-Baden informieren über die Buslinien 205, 206 und 207:
    Die Linie 205 fährt über die Gutenbergstraße und Murgstraße Richtung Bahnhof.
    Folgende Haltestellen werden mit bedient: Vogesenstraße und Schwarzwaldstraße

    Auf der Linie 206 fallen die Haltestellen Vogesenstraße und die Schwarzwaldstraße in beide Richtungen aus. Diese werden von der Linie 205 bedient.

    Die Linie 207 fährt in beide Richtungen über Schweigrotherplatz, Wörthstraße, Hochhaus in der Sinzheimerstraße. Es entfallen für die Linie 207 folgende Haltestellen: Hubertusstraße, Bauernfeldstraße sowie Gewerbepark Cité.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen der Verkehrsteilnehmer bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    28.08.2017
    L 555 Fahrbahndeckenerneuerung Waghäusel – Kronau - Vollsperrung vom 15.09.2017 bis 30.09.2017

    ​Ab Freitag, den 15. September 2017, bis Samstag, den 30. September 2017, wird die Fahrbahndecke der Landesstraße 555 zwischen Waghäusel (Kirrlach) und Kronau auf einer Länge von rund 3.100 Meter erneuert. Betroffen ist der Bereich nach dem Kreisverkehr am Ortsausgang von Kirrlach bis vor den Kreisverkehr mit Anschluss zur A 5 Richtung Karlsruhe.

    Auf rund 22.000 Quadratmeter wird die vorhandene Asphaltfahrbahn 20 bis 22 Zentimeter tief abgefräst und mit einer neuen Asphalttrag- und Asphaltbinderschicht erneuert. Abschließend wird eine neue Asphaltdeckschicht eingebaut. Des Weiteren erhalten die vorhandenen provisorisch genutzten Parkflächen eine neue Oberflächenbefestigung.

    Aufgrund der geringen Fahrbahnbreite kann nicht halbseitig mit Ampelverkehrsregelung gebaut werden. Die Landesstraße muss zur Durchführung der Arbeiten voll gesperrt werden. Mit dem Aufstellen der Umleitungsbeschilderung wird ab Montag, den 11. September 2017 begonnen. Die Aktivierung der Vollsperrung erfolgt am Freitag, den 15. September 2017.

    Der Verkehr wird während der Bauzeit über die B 36, B 35, B 35a und die K 3575 umgeleitet.

    Die Kosten der Baumaßnahme betragen rund 1,1 Millionen Euro und werden vom Land getragen.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Anlieger und Verkehrsteilnehmer für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    28.08.2017
    B 294: Sanierung in Höfen a. d. Enz - Vollsperrung der Bundesstraße

    ​Ab Montag, 11. September 2017, werden im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe Sanierungsarbeiten an der B 294 in Höfen a. d. Enz zwischen dem Abzweig L 343 in Richtung Schömberg und der Einmündung Flößerstraße durchgeführt. Hierzu sind abschnittsweise Vollsperrungen der Bundesstraße notwendig.

    Der Verkehr auf der B 294 wird über die gesamte Dauer der Vollsperrung großräumig umgeleitet. Es wird eine getrennte Umleitung für PKW und LKW ausgeschildert. Die PKW-Umleitung verläuft über die L 343 in Richtung Schömberg und die L 346 in Richtung Oberreichenbach. Im Anschluss wird der Umleitungsverkehr über die K 4323 und die B 296 in Richtung Bad Wildbad wieder auf die
    B 294 geführt. Die LKW-Umleitung verläuft über die L 343 in Richtung Schömberg bzw. Bad Liebenzell und im Anschluss über die K 4314 sowie die L 346 in Richtung Oberreichenbach. Von dort wird der LKW-Verkehr über die K 4323 und die B 296 wieder auf die B 294 geführt. Die Umleitungen für die Gegenrichtungen erfolgen analog zu den beschriebenen Umleitungen. Die Vollsperrung dauert voraussichtlich bis Ende Oktober 2017.

    Der Belag der B 294 befindet sich in einem schlechten Zustand. Er weist teilweise eine poröse Oberfläche, Flickstellen sowie Risse und Unebenheiten auf. Aus Gründen der Verkehrssicherheit, des Werterhalts und um ein weiteres Fortschreiten der Schäden im Straßenoberbau zu verhindern, ist die Sanierung dringend notwendig. Im Rahmen der Maßnahme werden auf einer Fläche von circa 3.500 Quadratmetern sämtliche Asphaltschichten sowie die ungebundene Tragschicht erneuert. Die alten Asphaltschichten sowie die ungebundene Tragschicht werden in mehreren Arbeitsgängen entfernt  und anschließend durch einen neuen Fahrbahnaufbau mit lärmminderndem Belag ersetzt. Zudem werden im Sanierungsabschnitt Einbauteile wie Schachtabdeckungen, Schieberkappen, Straßeneinlaufabdeckungen ebenfalls erneuert.

    Um den innerörtlichen Verkehr aufrechtzuerhalten, erfolgt die Maßnahme in zwei Bauabschnitten.

    Die Kosten für die Fahrbahnsanierung betragen rund 800.000 Euro und werden vom Bund getragen.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 2
    28.08.2017
    „Schreiner – Gut in Form“: 30. Ausstellung des Schreinerhandwerks in Folge - Gut 50 Meister- und Gesellenstücke im Regierungspräsidium am Rondellplatz

    ​Sie läuft und läuft und läuft: Mit ihrer in 2017 bereits 30. Auflage ist sie eines der am längsten etablierten Ausstellungsformate des Regierungspräsidiums Karlsruhe und lockt auch in diesem Jahr mit jungen, frischen Ideen aus der Welt des Schreinerhandwerks Freunde des handwerklichen Schaffens in das Zentrum Karlsruhes: Gut 50 Gesellen- und Meisterstücke des Schreinerhandwerks sind in der Ausstellung „Schreiner – Gut in Form“ von Samstag, 9. September 2017 bis Sonntag, 8. Oktober 2017 im Regierungspräsidium am Rondellplatz zu sehen. Sie geben einen aktuellen Einblick in das Schaffen von Jungmeistern und Junggesellen aus verschiedenen Ausbildungsbetrieben. Von einer neutralen Jury werden die jeweils drei besten Gesellen- und Meisterstücke ausgesucht und bei der Ausstellungseröffnung am Freitag. 8. September 2017, Beginn um 14 Uhr, im Meidinger-Saal in der Karl-Friedrich-Straße 17 mit dem Prädikat „Gute Form“ und einem Buchpreis ausgezeichnet.

    In einer begleitenden Sonderausstellung sind Werke aus der einzigen französischen Orgelbauerschule im elsässischen Eschau zu bewundern. Daher wird nach der Eröffnung am Freitag, 8. September, in den Ausstellungsräumen eine Orgelspielerin ihr musikalisches Können präsentieren.

    Damit präsentiert die Schreiner-Innung Karlsruhe ein Jahr vor ihrem 300-jährigen Bestehen, das die Innung 2018 feiern kann, bereits zum 30. Mal ein eindrucksvolles Spektrum ihrer künftigen Leistungsträger im Meister- und Gesellenbereich.

    Wohl kaum ein anderer Handwerksberuf ist so vielseitig wie der des Schreiners. Und kaum ein anderes Handwerk eröffnet jenen, die es einmal erlernt haben, so viele Möglichkeiten der persönlichen Entfaltung durch Spezialisierung wie der Beruf des Schreiners. Ob im Möbel- oder Ladenbau, ob bei der kompletten Ausstattung von Hotels und Gastronomie, ob als Designer oder Messebauer, ob im Fenster- und Türenbau mit Holz und Kunststoff – überall gilt: „Wie der Schreiner kann‘s keiner“. Kein Wunder also, dass der Schreinerberuf zu den immer noch begehrten Handwerks- und Ausbildungsberufen bei den Schulabgängern zählt. Wer es über Lehr- und Gesellenzeit zum Schreinermeister gebracht hat, dem stehen noch viele Wege für eine Weiterbildung offen: zum Beispiel als Betriebswirt des Handwerks oder als Restaurator im Handwerk. Zudem gibt es völlig neue Aufstiegschancen im Bereich der modernen Technologien. Außerdem ist er berechtigt, einen Betrieb zu gründen oder zu übernehmen.

    Regierungspräsidentin Nicolette Kressl eröffnet die Ausstellung am Freitag, 8. September 2017, um 14 Uhr. Anschließend sprechen der Karlsruher Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup sowie unter anderem Stefan Mogler vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg, der Präsident der Handwerkskammer Karlsruhe, Joachim Wohlfeil und der Obermeister der Schreiner-Innung Karlsruhe, Torsten Müller. Anschließend werden die Buchpreise des Regierungspräsidiums Karlsruhe für die „Gute Form“ verliehen. Interessierte sind auch zur Ausstellungseröffnung herzlich willkommen.

    Die Besucher der Ausstellung haben wieder die Möglichkeit, sich als Jury zu betätigen und das ihrer Meinung nach schönste Meister- und Gesellenstück auf einer Karte zu vermerken. Am Ende der Ausstellung werden die Besucherpreise vergeben. Bei dieser Besucherumfrage werden die Preisträger für die beiden ersten Meister- und Gesellenstücke ermittelt, die Preise hierfür werden von den
    Firmen Hirsch & Sohn und Schorn & Groh gestiftet.

    Zu sehen ist die Ausstellung „Schreiner – Gut in Form“ bei freiem Eintritt von Samstag, 9. 9.2017 bis Sonntag, 8.10. 2017, dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr, am 8.10. nur bis 16 Uhr im Regierungspräsidium am Rondellplatz, Karl-Friedrich-Straße 17, 76133 Karlsruhe. Weitere Infos im Internet


  • Abteilung 5
    21.08.2017
    Besuch der „Mausohr-Wochenstube“ in der katholischen Pfarrkirche St. Martin in Horb-Dießen mit Umweltminister Franz Untersteller

    Einladung an die Medien

    ​Termin: Dienstag, 29. August 2017
    Zeit: 17:30 bis circa 20:00 Uhr
    Treffpunkt: 72160 Horb-Dießen, katholische Pfarrkirche St. Martin (Zugang über den Fußweg an der Hochbergstraße/Ecke Haidenhofstraße).


    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Kirchen haben eine besondere Bedeutung für den Schutz gefährdeter Arten: Nischen, Vorsprünge und Dachstühle bieten Quartiermöglichkeiten für viele Tiere, wie beispielsweise einer unserer stark gefährdeten, heimischen Fledermausart, dem „Großen Mausohr“. 

    Seit vielen Jahrzehnten nutzt eine der größten Mausohr-Kolonien des Landes im Sommerhalbjahr die katholische Pfarrkirche St. Martin in Horb-Dießen zur Jungenaufzucht.

    Am Dienstag, den 29. August 2017, treffen sich Vertreter der Kirche, der Naturschutzverbände und der Naturschutzverwaltung sowie der Stadt Horb auf Einladung der Römisch-katholische Kirchengemeinde Dießen-Empfinger Tal und des Regierungspräsidiums Karlsruhe, Referat Naturschutz und Landschaftspflege, zu einem Einblick in die heimliche Welt der Fledermäuse. Mit dem Termin soll der bedeutende Beitrag der Kirchen zum Erhalt der biologischen Vielfalt gewürdigt werden.

    Als Gast dabei sein wird Umwelt- und Naturschutzminister Franz Untersteller, der nach dem Besuch der Wochenstube ab 18.45 Uhr auf dem Kirchplatz die Öffentlichkeit zu einer Videoübertragung aus dem Fledermausquartier im Dachstuhl der Kirche, begrüßen wird.

    Zu dem Besuch der Wochenstube und der anschließenden Videoübertragung auf dem Kirchplatz sind Sie herzlich eingeladen.


    gez. Irene Feilhauer

  • Abteilung 4
    18.08.2017
    B 38 Mannheim: Erneuerung der Fahrbahndecke zwischen Neuostheim und Feudenheim

    Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe werden seit Montag, 31. Juli 2017, Sanierungsarbeiten an der B 38a zwischen Neuostheim und Feudenheim durchgeführt.

    Durch die starken Regenfälle in der zweiten Augustwoche haben sich die Bauarbeiten nun leider verzögert. In der Folge kann deswegen erst am Montagnachmittag, 21.8.2017, mit dem Abbau der Verkehrssicherung begonnen werden. Vorrausichtlich ab Mittwoch, 23.8.2017 gegen 6:00 Uhr, werden die Sperrungen aufgehoben sein.

    Die Verkehrsteilnehmer werden um erhöhte Aufmerksamkeit gebeten. Da mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen ist, wird den ortskundigen Verkehrsteil-nehmern empfohlen, den betroffenen Streckenabschnitt weiträumig zu umfahren.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet Anlieger und Verkehrsteilnehmer für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen um Verständnis. ​

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden Sie im Internet im Baustelleninformationssystem www.baustellen-bw.de und in der neuen APP Verkehrsinfo BW http://www.svz-bw.de/app.html.

  • Abteilung 4
    17.08.2017
    B 462, Erneuerung der Fahrbahndecke zwischen Gernsbach und Hilpertsau: Vollsperrung zur Fertigstellung des ersten Bauabschnitts

    Der erste Bauabschnitt ab dem Knotenpunkt B462/L76b bis auf Höhe der Ochsenbrücke wird in Kürze fertiggestellt sein. Es ist abschließend eine Vollsperrung erforderlich, um die lärmmindernde Asphaltdeckschicht über die gesamte Fahrbahn ohne Nähte und Fugen einbauen zu können. Die Vollsperrung dieses Bauabschnittes erfolgt in der Zeit vom 25. August 2017 um 23 Uhr bis 28. August 2017 um 06 Uhr. Ab diesem Zeitpunkt ist es nicht mehr möglich, die B 462 durch Hilpertsau zu durchfahren.

    Während der Vollsperrung wird es den Verkehrsteilnehmern aus Reichental nicht mehr möglich sein am Knotenpunkt B462/L76b über Hilpertsau nach Gernsbach zu gelangen. Es wird hier eine großräumige Umleitung ausgeschildert, welche über Raumünzach, Sand und Baden-Baden führt. Ebenso wird auch der Verkehr aus Gernsbach, welcher in Richtung Freudenstadt gelangen möchte, über diese Umleitungsstrecke geleitet. Die Umleitungsstrecke beträgt rund 50 Kilometer.

    Um den Verkehr auf der Umleitungsstrecke zu entlasten, wird der Lkw-Verkehr weiterhin großräumig über die Autobahn A 5 zur B 500 umgeleitet.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis. 

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen sind im Internet unter www.vm.baden-wuerttemberg.de; www.bmvi.de Rubrik Baustellen-Infosystem; www.baustellen-bw.de zu finden.

  • Abteilung 4
    17.08.2017
    L 83, Stützwand und Fahrbahndeckenerneuerung Bühlertal: Vollsperrung der L 83 bei Bühlertal in Richtung Sand bis Ende September 2017

    Auf der L83 bei Bühlertal in Richtung Sand wird die bereichsweise abgängige Stützwand ab 150 Meter hinter der Einmündung L 83a erneuert. Trotz intensiver Voruntersuchungen kann die Stützwand nicht wie ursprünglich geplant nur teilweise abgetragen und erneuert werden, da sich nach dem Freilegen der Stützwand zeigte, dass die Bausubstanz deutlich schlechter ist, als dies bei den Vorerkundungen festgestellt wurde. Die bestehende Stützwand muss auf Grund der vorgefundenen Substanz und der daraus resultierenden Instabilität statt auf 50 Meter auf rund 200 Meter komplett abgetragen und anschließend in Betonbauweise neu errichtet werden.

    Dafür müssen rund 80 Zentimeter tiefe Fundamente und wegen der anstehenden Topographie bereichsweise rund zwei Meter hohe Mauerwerksscheiben betoniert werden, welche die anfallenden Lasten abtragen. Die abgebrochene Mauer wird in Stahlbeton wiederhergestellt und mit einem rückverankerten Kopfbalken versehen. Zur Sicherstellung der Entwässerung werden auf rund 150 Meter sieben Brückeneinläufe eingebaut.

    Im Anschluss wird ab September auf rund 1.800 Meter die Fahrbahndecke erneuert.

    Die Sanierung der Stützwand und der Fahrbahn erfolgt unter Vollsperrung der L 83 in beide Richtungen. Der Verkehr wird weiterhin über die L 83a, K 3765 und die B 500 umgeleitet. Die entsprechende Umleitungsbeschilderung bleibt bestehen. Die Gesamtkosten der Maßnahme erhöhen sich deswegen um rund 250.000 Euro auf rund 1,1 Millionen Euro.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen der Verkehrsteilnehmer bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen sind im Internet unter www.vm.baden-wuerttemberg.de; www.bmvi.de Rubrik Baustellen-Infosystem; www.baustellen-bw.de zu finden.

  • Abteilung 4
    17.08.2017
    B 35, Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Helmsheim und Gondelsheim

    Ab Montag, den 21.August, bis voraussichtlich 10. Oktober 2017, werden an der B 35 zwischen Helmsheim und Gondelsheim in mehreren Bauabschnitten circa 20.000 Quadratmeter Fahrbahndecke saniert. In der Ortsdurchfahrt Helmsheim wird zusätzlich rund 5.700 Quadratmeter lärmmindernder Asphalt eingebaut. Während der Bauzeit wird der Verkehr überwiegend unter halbseitiger Sperrung der Fahrbahn auf der B 35 mit Lichtsignalanlage geregelt.

    Vom 21. bis 23. August werden auf der B 35 in Fahrtrichtung Bruchsal ab dem Ortseingang Helmsheim bis zur Einmündung „In der Gottesaue“ circa 1.200 Quadratmeter alte Fahrbahn und Rinnenplatten entfernt und eine neue Asphaltbinderschicht eingebaut. Vom 24. bis 28. August werden in Fahrtrichtung Bruchsal ab Höhe „In der Gottesaue“ bis zum Ortsausgang 1.350 Quadratmeter alte Fahrbahn und Rinnenplatten entfernt, Straßeneinläufe erneuert und Asphaltbinder eingebaut. Die Anwohner der Maulbronner Straße können in dieser Zeit ihre Anwesen nur zu Fuß erreichen. Die Zufahrt zum Bahnhof Helmsheim ist gewährleistet.

    Ab dem 29. August wird ebenfalls in zwei Teilabschnitten die Ortsdurchfahrt Helmsheim in Fahrtrichtung Bretten auf einer Länge von etwa 3.150 Quadratmeter saniert.

    Die Ein- und Ausfahrt aus der Kantstraße auf die B 35 muss für die Bauarbeiten vom 24. August bis 1. September 2017 gesperrt werden. Die Ausfahrt aus der Kurpfalzstraße auf die B 35 ist in dieser Zeit nur in Fahrtrichtung Bretten möglich. Die Fahrt von und nach Helmsheim ist über Mergelgrube und Heidelsheimer Straße möglich. Ebenso voll gesperrt wird die Ein- und Ausfahrt an der Kurpfalzstraße vom 2. bis 8. September 2017.

    Um die Bauzeit zu verkürzen, wird vom 4. bis 23. September 2017 unter halbseitiger Sperrung der B 35 mit Lichtsignalanlage nach der Einmündung Bruchsaler Straße bei Gondelsheim in Richtung Helmsheim parallel ein Vollausbau der B 35 durchgeführt. Auf einer Länge von 400 Meter werden dort die Asphaltdeckschicht, die Asphaltbinderschicht und die Asphalttragschicht erneuert.

    Der Einbau der lärmmindernden Asphaltdeckschicht in der Ortsdurchfahrt Helmsheim muss anschließend aus technischen Gründen auf voller Breite unter Vollsperrung erfolgen. Damit werden Fugen vermieden, die die lärmmindernde Wirkung des Asphalts aufheben würden.

    Um die Bauzeit und die damit verbundenen Belastungen der Verkehrsteilnehmer und der Anwohner in Helmsheim zu reduzieren, wird vom 29.September bis einschließlich 5. Oktober 2017 der Deckschichteinbau auch auf der freien Strecke bis Gondelsheim unter Vollsperrung der B 35 durchgeführt. Die Dauer der Maßnahme kann durch die erweiterte Vollsperrung um fünf Wochen verkürzt werden.

    Voraussichtlich bis zum 10. Oktober finden dann auf der B 35 unter halbseitiger Sperrung Restarbeiten an den Banketten und Schutzplanken statt.

    Die Kosten der Baumaßnahme betragen rund 2,5 Millionen Euro und werden vom Bund getragen. Der Anteil der Lärmsanierung beträgt rund 175.000 Euro.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet im Baustelleninformationssystem www.baustellen-bw.de und in der neuen APP Verkehrsinfo BW http://www.svz-bw.de/app.html. ​

  • Abteilung 4
    16.08.2017
    Einstreifige Verkehrsführung auf der K 3738

    Seit Februar 2017 wird im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe der Neubau der Bundesstraße B3 fortgesetzt. Im derzeitigen Bauabschnitt soll die Lücke zwischen der K 9806 nördlich von Steinbach und der K 3738 südlich von Sinzheim geschlossen werden.

    Der Wirtschaftsweg zwischen der K 3738 und der L80 ist bereits seit dem 30.06.2017 gesperrt, da der Anschlussbereich der neuen B 3 hergestellt wird. Zur Herstellung einer Querungshilfe für Fußgänger und der Verbreiterung der K 3738 im Anschlussbereich wird ab dem 28.08.2017 die Fahrbahn der K 3738 für eine Dauer von rund zwei Wochen auf einen Fahrstreifen eingeengt. Der Verkehr wird während dieser Zeit über eine Baustellenampel geregelt und ist weiterhin in beide Fahrtrichtungen möglich. Nach Abschluss der Arbeiten in diesem Bereich kann wieder wie gewohnt in beide Richtungen gefahren werden.

    Das Regierungspräsidium bittet für die hiermit verbundenen Unannehmlichkeiten um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen sind im Internet unter www.vm.baden-wuerttemberg.de; www.bmvi.de Rubrik Baustellen-Infosystem; www.baustellen-bw.de zu finden.

    Skizze Knotenpunkt B 3- L 84a bei Steinbach (pdf, 153 KB)

  • Abteilung 4
    16.08.2017
    L 613, Fahrbahndeckenerneuerung bei Völkersbach: Bauabschnitt sechs von Völkersbach in Richtung Schöllbronn

    Im Zuge der Fahrbahndeckenerneuerung der L 613 in Völkersbach wird im sechsten und letzten Bauabschnitt nördlich von Völkersbach auch der Kreuzungsbereich der L 613 / K 3551 saniert. Ab Samstag, den 26.08.2017, bis einschließlich Samstag, den 02.09.2017, muss deshalb die L 613 zwischen Schöllbronn und dem Knotenpunkt der L 613 und K 3551 voll gesperrt werden.

    Der Verkehr zwischen Schöllbronn und Völkersbach wird über die K 3553 (Burbacher Straße), K 3554 (Moosalbtalstraße) und die K 3551 (Albtalstraße) und umgekehrt umgeleitet.

    Aus Schöllbronn kommend ist sowohl die Zufahrt zum Waldschwimmbad als auch zum Rimmelsbacher Hof möglich. Ziel der Baumaßnahme ist die Beseitigung der vorhandenen substanziellen Schäden. Hierzu werden die asphaltgebundenen Schichten der Fahrbahn sowie bedarfsweise die ungebundene Tragschicht erneuert.

    Die Kosten der Baumaßnahme betragen rund 680.000 Euro und werden vom Land getragen.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.vm.baden-wuerttemberg.de und www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    16.08.2017
    B3, Fahrbahndeckenerneuerung Bühl: Bußmatten bis Sasbachried

    Seit 31. Juli 2017 wird die Fahrbahndecke an der B 3 erneuert. Der zweite Teilabschnitt auf der Westseite der B 3 ist nun fast fertiggestellt: von Montag, 21.8. bis Mittwoch, 23.8., werden Asphaltarbeiten, am Donnerstag, 24.8., Restarbeiten ausgeführt.

    Damit ist die Westseite der Industriestraße fertiggestellt, so dass am Freitag, 25.8. mit dem Umbau der Verkehrssicherung mit der Ostseite begonnen werden kann. Durch Änderungen im Bauablauf muss der Bauabschnitt 1.4 vorgezogen werden.

    Um die Belange der Anlieger zu berücksichtigen, werden wie vorgesehen, mehrere kleinere Abschnitte gebildet, so dass die anliegenden Betriebe und Geschäfte erreichbar bleiben. Für die Anlieger ergeben sich hierdurch keine Veränderungen. Die Arbeiten beginnen wieder von der Rheinstraße aus in Richtung Bußmatten. Ebenfalls erneuert wird der Bereich ab dem Schlachthof bis Bußmattenkreisel, sowie die östliche Rampe zur L 85 Richtung Bühlertal. Dieser Bauabschnitt wird voraussichtlich bis zum 7.9. fertiggestellt sein.

    Im letzten Bauabschnitt der Industriestraße wird die Fahrbahndecke der noch verbliebenen Bereiche des vorhergehenden Abschnittes erneuert. Die anliegenden Geschäfte sind hier ebenso erreichbar. Sofern keine witterungsbedingten Behinderungen eintreten, wird dieser Bauabschnitt am 25.9.2017 abgeschlossen werden. Die B3 bleibt weiterhin teilgesperrt. Dies bedeutet, dass der Richtung Süden fahrende Verkehr umgeleitet wird. Die Bundesstraße Richtung Norden bleibt weiterhin befahrbar.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.vm.baden-wuerttemberg.de und www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    15.08.2017
    B 500, Erneuerung der Fahrbahndecke auf der stadtauswärts führenden Richtungsfahrbahn zwischen dem Kreisverkehr Cité und der Anschlussstelle der Bundesautobahn 5: Verkehrsfreigabe erfolgt

    Seit dem 19. Juni 2017 wird die Fahrbahndecke der B 500 in Baden-Baden stadtauswärts zwischen dem Kreisverkehr Cité und der Anschlussstelle der Bundesautobahn 5 in zwei Abschnitten erneuert. Anfang dieser Woche konnten die Arbeiten im zweiten Bauabschnitt termingerecht abgeschlossen werden. Die Verkehrsfreigabe für die gesamte Strecke erfolgte heute, am 15.08.2017.

    Zurzeit werden die für die Maßnahme eingerichteten vier Mittelstreifenüberfahrten rückgebaut. Hierbei stehen stadtauswärts beide Fahrstreifen zur Verfügung, wohingegen stadteinwärts abschnittsweise eine Verengung auf nur einen Fahrstreifen erfolgt. Mit der Beendigung der Arbeiten und dem damit verbundenen Abschluss der Sanierungsmaßnahme ist voraussichtlich am Freitag, den 25.08.2017, zu rechnen.

    Die Baukosten betragen rund 2,4 Mio Euro und werden vom Bund getragen.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen sind im Internet unter www.vm.baden-wuerttemberg.de; www.bmvi.de Rubrik Baustellen-Infosystem; www.baustellen-bw.de zu finden.

  • Abteilung 4
    11.08.2017
    B 28, Ausbau der Stuttgarter Straße in Freudenstadt: Weitere Umbauphase am Verkehrsknoten Bacherkreuz

    Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe werden in einer weiteren Umbauphase am Verkehrsknoten Bacherkreuzung in Freudenstadt voraussichtlich ab Dienstag, 15. August 2017, die Fahrbahn sowie die Auffahrt von der B 294 aus Richtung Loßburg ertüchtigt und umgebaut. Die Arbeiten für diesen Bauabschnitt dauern rund zwei Monate.

    Der Anschluss der K 4743 nach Dietersweiler wird ab diesem Zeitpunkt wieder für den Verkehr freigegeben. In einem weiteren Bauabschnitt erfolgt im Spätherbst der Umbau des Verbindungsastes von der Bacherkreuzung in Richtung McDonald‘s.

    Die überörtliche Umleitung des Verkehrs wird ausgeschildert und verläuft von Loßburg kommend über die Anschlussstelle Freudenstadt Industriegebiet. Der Gegenverkehr wird -wie bereits im derzeit noch laufenden Bauabschnitt - über den Kreisverkehr Martinique und die K 4741 in Richtung Wittlensweiler geleitet, so dass die Verkehrsteilnehmer auch die Auffahrt Freudenstadt Industriegebiet nutzen können.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen bittet das Regierungs-präsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.vm.baden-wuerttemberg.de/; www.baustellen-bw.de. ​

  • Abteilung 4
    11.08.2017
    B 35, Fahrbahndeckenerneuerung bei Graben-Neudorf

    Derzeit wird an der B 35 bei Graben-Neudorf in mehreren Bauabschnitten die Fahrbahndecke einschließlich der Knotenpunkte L 560/B 35, Bruchsaler Straße/B 35 und K 3531/B 35/B 36 saniert. Während der Bauzeit wird der aus Süden kommende Verkehr unter halbseitiger Sperrung der Fahrbahn auf der B 35 nach Norden geführt. Für den Verkehr aus Norden kommend wird eine an die Bauabschnitte angepasste Umleitung durch Graben-Neudorf erforderlich (wir berichteten).

    Witterungsbedingt kommt es aktuell zu Verzögerungen auf der B 35 bei Graben-Neudorf. Die laufende Bauphase 4 mit Umleitung durch Graben-Neudorf verlängert sich voraussichtlich bis zum 13. August.

    Vom 14. August bis zum 15. August folgen die Arbeiten in der Bauphase 6. Hier werden Markierungs- und Bankettbauarbeiten durchgeführt sowie die die transportable Schutzwand versetzt. Der aus Germersheim kommende Verkehr wird bereits ab der Anschlussstelle Huttenheim über die Huttenheimer Landstraße nach Neudorf geführt. Der aus Wiesental in Richtung Süden fahrende Verkehr wird über die Mannheimer Straße geleitet. Die Umleitung durch Neudorf bleibt wie in den letzten Wochen auf der Mannheimer Straße, der Heidelberger Straße und der Ernst-Blickle-Straße. Die Anschlussstelle Bruchsaler Straße bleibt gesperrt.

    Ab dem 16. August wird dann die Fahrbahndecke zwischen der Anschlussstelle Bruchsaler Straße und dem Knotenpunkt B 35/L 560 (ehemalige B 36) saniert.

    Über Änderungen der Umleitungsführung informiert das Regierungspräsidium Karlsruhe zu gegebener Zeit gesondert.

    Im Bereich der Baustelle ist besonders auf ein- und ausfahrende Baustellenfahrzeuge und auf eine angepasste Geschwindigkeit zu achten

    Um zusätzliche Verkehrsbelastungen durch den Fernreiseverkehr in der Ortsdurchfahrt von Graben-Neudorf zu vermeiden, wird für die Dauer der gesamten Baumaßnahme die Bedarfsumleitung U 12 der A 5 von der AS Kronau nach Osten auf die K 3575 und die B 35a verlegt.

    Um die Bauzeit und die damit verbundenen Belastungen der Verkehrsteilnehmer und der Anwohner in Graben-Neudorf zu reduzieren, wird zudem auch an Sonn- und Feiertagen gebaut.

    Die Kosten der Baumaßnahme betragen rund 4,5 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de und über die neue App VerkehrsInfo BW. ​

  • Abteilung 1
    11.08.2017
    Regierungspräsidium Karlsruhe bestätigt Gültigkeit der Oberbürgermeisterwahl Bruchsal

    Die Oberbürgermeisterwahl der Stadt Bruchsal vom 9. Juli 2017 ist gültig.

    Dies ist das Ergebnis der amtlichen Wahlprüfung der Kommunalaufsichtsbehörde. Innerhalb der gesetzlichen Einspruchsfrist waren keine Einsprüche gegen die Wahl eingegangen. Die rechtliche Prüfung der Wahl hat zu keinen wesentlichen Beanstandungen durch das Regierungspräsidium geführt.

    Der Verpflichtung der für eine weitere Amtszeit gewählten Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick steht damit nichts mehr im Wege. Sie hatte 77,81 Prozent der gültigen Wählerstimmen erhalten. Ihre zweite Amtszeit beginnt am 1. Oktober 2017. ​

  • Abteilung 4
    11.08.2017
    L 602, Neubau zwischen Rußheim und Huttenheim
    Regierungspräsidentin Nicolette Kressl: Verkehrssicherheit und Straßeninfrastruktur werden verbessert

    „Der Neubau der Landesstraße zwischen Rußheim und Huttenheim wird nicht nur die Verkehrssicherheit deutlich erhöhen, er trägt durch seine kürzere Anbindung an das übergeordnete Straßennetz auch zu einer wesentlichen Verbesserung der straßenbaulichen Infrastruktur bei. Zudem wird durch die kürzere Strecke der Schadstoffausstoß verringert.“ Das sagte Regierungspräsidentin Nicolette Kressl heute (Freitag, 11. August 2017) in Dettenheim zum Start des Neubaus der L 602.

    Die Maßnahme sieht den Neubau der L 602 auf einer Länge von 2,345 Kilometern mit einer Fahrbahnbreite von 6,50 Metern vor. Die bestehende L 602 wird auf rund 1,2 Kilometern Länge in voller Breite zurückgebaut. Auf einer Länge von 360 Metern wird sie zu einem drei Meter breiten Wirtschaftsweg und auf einer Länge von 400 Meter zu einem Wirtschaftsweg mit einer Breite von 4,5 Metern zurückgebaut. Über diese Wirtschaftswege wird die Anbindung des Kieswerks Pfander, des insbesondere im Sommer als Freizeitgelände genutzten Baggersees Pfander sowie des Aussiedlerhofs Storchenhof an das klassifizierte Straßennetz weiter sichergestellt sein. Ferner umfasst die Maßnahme den Bau von zwei neuen Brückenbauwerken mit einer lichten Weite von jeweils 14 Metern über den Pfinzkanal und den Landgraben sowie den Bau eines Biotopgrabendurchlasses, der insbesondere Kleintieren dienen wird. Der Neubau beginnt am östlichen Ortsrand von Dettenheim / Ortsteil Rußheim und endet am planfreien Knotenpunkt der B 35 / L 602 am westlichen Ortsrand von Philippsburg / Ortsteil Huttenheim.

    Die Arbeiten beginnen zunächst mit der Herstellung des Biotopgrabendurchlasses. Im Anschluss werden im gesamten Streckenverlauf der neuen L 602 der Damm und die beiden Bauwerke über den Pfinzkanal und den Landgraben gebaut. Nach Fertigstellung der Bauwerke folgen der Straßenbau und die Ausstattung der neuen L 602 mit verkehrsregelnden und wegweisenden Schildern, Markierungen sowie passiven Schutzeinrichtungen. Zuletzt wird noch die alte L 602 zurückgebaut.

    Die Arbeiten erfolgen größtenteils ohne Eingriff in den Verkehr. Für die Anbindung der neuen L 602 an die bestehende L 602 bei Rußheim sowie an den planfreien Knoten mit der B 35 sind Eingriffe in den Verkehr jedoch unvermeidbar. Das Regierungspräsidium wird hier rechtzeitig über die Eingriffe und Umleitungen informieren.

    Es wird von einer Bauzeit von insgesamt rund 2,5 Jahren ausgegangen. Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf rund sieben Millionen Euro und werden vom Land getragen.

    Die bestehende L 602 zwischen Rußheim und Huttenheim hat eine gestreckte Linienführung mit zwei engen Kurven, die nicht in die Streckencharakteristik passen und dadurch zu einer Verkehrsgefährdung beitragen. Darüber hinaus ist der Fahrbahnaufbau zu gering dimensioniert und schadhaft. Die Fahrbahn ist derzeit uneben und wird mit einer Breite von 5,20 Meter bis 6,10 Meter der verkehrlichen Entwicklung nicht gerecht. Des Weiteren entsprechen die Brückenbauwerke in diesem Abschnitt in ihrer Breite nicht mehr den heutigen Richtlinien. Die Verkehrssicherheit ist beeinträchtigt, da bei der vorhandenen Breite die erforderlichen Schutzeinrichtungen nicht angebracht werden können. Hinzu kommt, dass die beiden Brückenbauwerke mindertragfähig sind und von schweren Lastwagen nicht befahren werden können. Ein weiteres Defizit stellt die Anbindung an das übergeordnete Straßennetz westlich von Huttenheim dar. Diese erfolgt derzeit über zwei bzw. drei plangleiche Knotenpunkte. In diesem Bereich ist auch die L 602 in ihrer Durchgängigkeit unterbrochen. ​

  • Abteilung 4
    10.08.2017
    B 292, Ortsdurchfahrt Östringen: Verlängerung der Vollsperrung für Fahrbahndeckensanierung

    Seit Ende Juli laufen die Arbeiten zur Erneuerung der Fahrbahndecke in Östringen (wir berichteten). Wegen des anhaltenden Regens kann heute die Asphaltdeckschicht nicht eingebaut werden, so dass die Vollsperrung nicht wie vorgesehen morgen Abend (Freitag, 11. August) aufgehoben werden kann.

    Der in der Ortsdurchfahrt Östringen vorgesehene lärmmindernde Asphalt erfordert besonders gute Witterungsbedingungen vor und während des Einbaus, die heute definitiv nicht gegeben sind.

    Das Regierungspräsidium plant den Deckschichteinbau für morgen, vorausgesetzt der Regen wird morgen entsprechend der Prognosen nachlassen. Die Nacharbeiten, wie zum Beispiel die Fugenausbildung und die Baustellenräumung sind dann am Samstag vorgesehen.

  • Abteilung 1
    09.08.2017
    Regierungspräsidium Karlsruhe bestätigt Gültigkeit der Oberbürgermeisterwahl Horb
    Die Oberbürgermeisterwahl der Stadt Horb vom 16. Juli 2017 ist gültig.

    Dies ist das Ergebnis der amtlichen Wahlprüfung der Kommunalaufsichtsbehörde. Innerhalb der gesetzlichen Einspruchsfrist waren keine Einsprüche gegen die Wahl eingegangen. Die rechtliche Prüfung der Wahl hat ebenfalls zu keinen Beanstandungen durch das Regierungspräsidium geführt.

    Der Verpflichtung des für eine weitere Amtsperiode gewählten Oberbürgermeisters Peter Rosenberger steht damit nichts mehr im Wege. Er hatte 71 Prozent der Wählerstimmen erhalten. Seine zweite Amtszeit beginnt am 12. Oktober 2017.

  • Abteilung 4
    09.08.2017
    B 3, Erneuerung der Fahrbahndecke zwischen Bühl und Sasbachried

    Seit Ende Juli laufen im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe die Arbeiten zur Erneuerung der Fahrbahndecke zwischen Bühl und Sasbachried (wir berichteten).

    Der erste Teilabschnitt auf der Westseite der B 3 von der Rheinstraße bis Dieselstraße ist jetzt fertiggestellt. Ab morgen, Donnerstag, 10. August, wird die Seite von der Dieselstraße bis zur L 85 / Bußmattenkreisel erneuert. Ebenfalls erneuert wird die Rampe von der L 85 zur B 3.

    Die B 3 bleibt weiterhin teilgesperrt. Das heißt, der Richtung Süden fahrende Verkehr wird umgeleitet, Richtung Norden bleibt die Bundesstraße weiterhin befahrbar. Allerdings ist im Bereich zwischen Bußmattenkreisel und Dieselstraße die Zufahrt zur Dieselstraße nicht mehr möglich. Die Zufahrt ist nur aus Richtung Süden über die B 3 in Richtung Vimbuch möglich.

    Von der Autobahn führt die Umleitungsstrecke über die L 85 bis zur Weißgärberkreuzung, Sandbachstraße in Vimbuch, Hurststraße, Werkstraße und Liechtersmatten zur Rheinstraße. Die Umleitung ist ausgeschildert.

    Die Arbeiten in diesem Abschnitt werden voraussichtlich bis zum 24. August 2017 andauern.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.vm.baden-wuerttemberg.de/; http://www.bmvi.de/www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 5
    07.08.2017
    PFC: Vorerntemonitoring 2017 für frühe Kulturen und Getreide abgeschlossen
    Anbauempfehlungen führen zu deutlich weniger positiven Proben

    Das Vorerntemonitoring (VEM) ist ein unverzichtbares Instrument für den vorsorglichen Verbraucherschutz und ein zentrales Element des vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR) finanzierten Projektes „Umgang mit PFC-belasteten Flächen – Lösungen für den Anbau von landwirtschaftlichen Produkten und zur vorbeugenden Verbrauchersicherheit“, welches nunmehr im dritten Jahr durchgeführt wird.

    „Durch die Untersuchungen und begleitende Beratung der Betriebe im Raum Baden-Baden/Rastatt und Mannheim ist es gelungen, dass die dort erzeugten und auf den Markt gebrachten Lebensmittel für den Verbraucher unbedenklich sind“, so Regierungspräsidentin Nicolette Kressl zu den Ergebnissen der diesjährigen Untersuchungen.

    Auch beim diesjährigen Vorerntemonitoring wurden und werden rechtzeitig vor der Ernte Pflanzenproben von mit PFC belasteten Flächen gezogen und beim Landwirtschaftlichen Technologiezentraum Augustenberg (LTZ) auf ihre Gehalte an verschiedenen PFC-Verbindungen untersucht. Liegen die Ergebnisse über den vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz festgelegten Beurteilungswerten, darf das Erzeugnis nicht vermarktet werden.

    Die Erntesaison für Spargel und Erdbeeren ist abgeschlossen, alle Ergebnisse lagen unterhalb der Bestimmungsgrenze und damit weit unterhalb der Beurteilungswerte für Lebensmittel. Dies ist letztlich darauf zurückzuführen, dass die Landwirte die Konsequenzen aus den Erfahrungen der vergangenen Jahre gezogen haben und mit diesen empfindlichen Kulturen auf unbelastete beziehungsweise geringbelastete Flächen ausgewichen sind.

    Bei der Untersuchung von Gemüse und Salat wurde im Vorerntemonitoring bis heute lediglich in einem Fall bei Tomaten eine geringe Überschreitung des Beurteilungswertes von Perfluorpentansäure (PFPeA) festgestellt. Auch in diesem Fall sind keine Früchte in den Verkauf gelangt.

    "Das Vorerntemonitoring in Verbindung mit der amtlichen Lebensmittelüberwachung hat sich als ein funktionierendes System etabliert, welches wirkt und eine weitgehende Sicherheit bietet“, betont Nicolette Kressl.

    Auch im Getreide sind die Untersuchungen nahezu abgeschlossen. Wenn hier auch teilweise Überschreitungen der Beurteilungswerte festgestellt wurden, so zeigt sich doch die erfreuliche Entwicklung, dass die absolute Anzahl gegenüber dem Vorjahr deutlich gesunken ist. Wie in den Vorjahren hat sich der Weizen als sensibel bezüglich der Aufnahme von PFC gezeigt, die entsprechenden Partien sind nicht als Lebensmittel vermarktet worden.

    Das Vorerntemonitoring war und ist das wichtigste Instrument, um eine hohe Verbrauchersicherheit zu gewährleisten. Viele Erkenntnisse konnten aus dem Monitoring abgeleitet und für die Erzeuger umgesetzt werden. Ergänzt um die Ergebnisse aus den Versuchen des LTZ im Labor und Freiland, können auf der Basis der entwickelten Anbauempfehlung die landwirtschaftlichen und gärtnerischen Betriebe Strategien und Konzepte für die künftige Bewirtschaftung ihrer Flächen entwickeln. Darin wird langfristig die einzige Möglichkeit gesehen, mit der Belastung der Böden umzugehen und eine Bewirtschaftung der Flächen zu ermöglichen.

    Diese Empfehlungen gelten analog für eine kleingärtnerische Nutzung, welche nicht durch das VEM erfasst wird. Auch dort können die Pflanzen PFC einlagern, welche entweder über den Boden oder das Gießwasser aufgenommen werden können. Bisherige Erkenntnisse haben gezeigt, dass besonders im Gieß- oder Beregnungswasser vorhandene PFC von den Pflanzen bevorzugt aufgenommen werden. Insofern sollte in den betroffenen Regionen anstelle Brunnenwasser eher auf gesammeltes Regenwasser oder Wasser aus der öffentlichen Wasserversorgung zurückgegriffen werden. Weitere Informationen und die tabellarischen Ergebnisse finden Sie auf der Homepage des Regierungspräsidiums Karlsruhe unter www.rp-karlsruhe.de / Der schnelle Klick… / Stabsstelle PFC.

    Hintergrundinformationen:

    Im Raum Rastatt/Baden-Baden und im Norden der Stadt Mannheim wurden landwirtschaftliche Flächen, vermutlich durch Aufbringen verunreinigten Kompostes, mit PFC belastet. Erste Untersuchungen von auf diesen Flächen erzeugten Lebensmitteln ergaben, dass die verschiedenen PFC unterschiedlich von Pflanzen aufgenommen werden können. Zum Schutz der Verbraucher können die Erzeugnisse bei Überschreitung der festgelegten Beurteilungswerte nicht mehr vermarktet werden. Hierdurch sind die dort wirtschaftenden Landwirte stark betroffen und haben ggf. große finanzielle Einbußen.

    Daher haben die baden-württembergischen Behörden im Jahr 2015 das Projekt „PFC-belastete Flächen in Nordbaden - Lösungen für den Anbau von landwirtschaftlichen Kulturen und zur vorbeugenden Verbrauchersicherheit“ initiiert. Das Regierungspräsidium Karlsruhe koordiniert das Projekt, das Landratsamt Rastatt, Landwirtschaftsamt, betreut es in Abstimmung mit den Bewirtschaftern vor Ort. Ziel des Projektes ist insbesondere der vorsorgende Verbraucherschutz und die Risikoabschätzung für den weiteren Anbau auf mit PFC belasteten Flächen.

    Das PFC-Vorerntemonitoring ist Teil des Projektes und beinhaltet außerdem Gefäß- und Feldversuche des LTZ, um weitere fachliche Kenntnisse über das Verhalten von kurzkettigen PFC in Pflanzen und damit auch Lösungen für die landwirtschaftliche Produktion zu erhalten.

    Im PFC-Vorerntemonitoring werden seit dem Jahr 2015 Pflanzenaufwüchse für die Lebensmittel- und Futtermittelgewinnung sowie ggf. sonstige Pflanzen von bekannten mit PFC belasteten landwirtschaftlichen Nutzflächen – in der Regel Ackerflächen – rechtzeitig vor der Ernte untersucht. Die Ergebnisse werden den Bewirtschaftern dieser Flächen mitgeteilt, die somit Aufschluss über PFC-Werte in ihren Pflanzen und über die mögliche weitere Verwendung ihrer Produkte erhalten.

    Die Untersuchungen zeigen, dass langkettige PFC kaum, kurzkettige jedoch in gewissem Umfang von den Pflanzen aufgenommen werden. Im Rahmen des Projekts werden sowohl Bodenproben als auch Proben des Beregnungswassers genommen und den jeweiligen Pflanzenproben gegenübergestellt. Dies geschieht rechtzeitig vor der Ernte, so dass zur Ernte die Untersuchungsergebnisse vorliegen. Neben den Erkenntnissen zum Verständnis des Transportverhaltens der Stoffe in Pflanzen liegt das Hauptaugenmerk dabei auf dem Verbraucherschutz. Es soll verhindert werden, dass Erzeugnisse mit PFC-Gehalten über den festgelegten Beurteilungswerten auf den Markt gelangen. Für die Landwirte sollten ausreichende Hinweise gefunden werden, damit der Anbau entsprechend gesteuert werden kann. Die Kombination aus Vorerntemonitoring und davon unabhängiger Lebensmittelüberwachung bietet ein hohes Maß an Sicherheit, damit keine Lebensmittel mit überhöhten PFC-Gehalten auf den Markt kommen.

    Für kurzkettige PFC in Lebensmittel gibt es bislang weltweit keine toxikologisch abgeleiteten Grenzwerte. Da insoweit offizielle Grenzwertempfehlungen fehlen, wurden vom MLR übergangs- und hilfsweise lebensmittelrechtliche Beurteilungswerte (BUW) festgelegt. Die Beurteilungswerte wurden ausgehend von den bestehenden Orientierungs- bzw. Leitwerten des Umweltbundesamtes für Trinkwasser unter Berücksichtigung der statistisch erfassten Verzehrsmengen von Obst, Gemüse, Getreide und tierischen Lebensmitteln errechnet. Die Festlegung der Beurteilungswerte beinhaltet außerdem ein Minimierungskonzept für die Belastung der Lebensmittel mit PFC. Lebensmittel, deren Gehalte an kurzkettigen PFC analytisch gesichert über den jeweils geltenden BUW liegen, sind nicht verkehrsfähig.

    Nach den Erkenntnissen des Vorerntemonitorings des vergangenen Jahres sind die Landwirte zwischenzeitlich im Rahmen ihrer betrieblichen Möglichkeiten auf unbelastete Flächen ausgewichen. Die bereits im Jahr 2016 erarbeiteten und aktuell fortgeschriebenen Anbauempfehlungen haben sich als richtig erwiesen. Damit sind wir bei dem wichtigen Ziel des Projektes, nämlich einer Änderung bzw. Anpassung der angebauten Kulturen und Verlagerung auf unproblematische Flächen, schon weit vorangekommen.

  • Abteilung 4
    07.08.2017
    A 6: Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Rheinbrücke Frankenthal und Landesgrenze Hessen
    Vollsperrung des Geh- und Radwegs im Bereich der Rheinbrücke vom 21.08.2017 bis voraussichtlich 24.08.2017

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe führt auf der Bundesautobahn 6 im Bereich zwischen den Landesgrenzen Hessen und Baden-Württemberg sowie Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz (Rheinbrücke) im Zeitraum von April 2017 bis Ende 2020 umfangreiche Sanierungsarbeiten durch. Das Gesamtbauvorhaben wird in vier Bauabschnitte unterteilt.

    Im Zuge des ersten Bauabschnitts müssen die defekten Fahrbahnübergangskonstruktionen (Überbrückung der Fuge im Fahrbahn- sowie im Geh- und Radwegbereich) auf der Rheinbrücke ausgebaut und durch neue ersetzt werden. Eine Sperrung des Geh- und Radwegs war ursprünglich nicht geplant, wurde dann aber aufgrund bautechnischer Umstände erforderlich. Bereits im Juni wurden deshalb die alten Übergangskonstruktionen im Bereich des Geh- und Radwegs ausgebaut. Um nun die neuen Übergangskonstruktionen im Bereich des Geh- und Radwegs einbauen zu können, muss dieser vom 21.08.2017, ab 7:00 Uhr bis voraussichtlich 24.08.2017 gesperrt werden.

    Der Einbau beginnt jeweils mit dem Einheben des 15 Meter langen und fast fünf Tonnen schweren Stahlbauteils zwischen den beiden Enden der Strombrücke und der jeweiligen Vorlandbrücke. Danach folgen die genaue Lagejustierung der Übergangskonstruktionen, das provisorische Befestigen, sowie die Herstellung der endgültigen Anschlusskonstruktionen. Hierzu sind Bewehrungs-, Beton- und Schweißarbeiten erforderlich. Nachdem die eigentlichen Arbeiten abgeschlossen sind folgt die Aushärtungszeit des Anschlussbereichs, in der die Konstruktion ebenfalls nicht betreten werden darf. Das Regierungspräsidium bittet die Fußgänger und Radfahrer die Sperrzeit der Brücke zu respektieren, um eine möglichst dauerhafte Befestigung sicherzustellen.

    Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie im Internet im Beteiligungsportal des Regierungspräsidium Karlsruhe unter: https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt4/Ref471/Seiten/A6_Mannheim_Sandhofen.aspx

    Für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter: www.vm.baden-wuerttemberg.de

  • Abteilung 4
    04.08.2017
    L 602: Neubau zwischen Rußheim und Huttenheim
    Einladung an die Medien
    Termin: Freitag, 11. August 2017
    Zeit: 10.00 Uhr
    Ort: L 602 in Rußheim, Treffpunkt ist am Pfinzkanal

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    das Regierungspräsidium Karlsruhe beginnt mit den Arbeiten an der neuen L 602 zwischen Rußheim und Huttenheim. Der Neubau beginnt am östlichen Ortsrand von Dettenheim / Ortsteil Rußheim und endet am planfreien Knotenpunkt der B 35 / L 602 am westlichen Ortsrand von Philippsburg / Ortsteil Huttenheim.

    Regierungspräsidentin Nicolette Kressl möchte Sie deshalb am Freitag, 11. August 2017, 10.00 Uhr, über den Umfang und den weiteren zeitlichen Ablauf der Gesamtmaßnahme informieren.

    Zu diesem Pressetermin sind Sie herzlich eingeladen.

    gez. Uwe Herzel

  • Abteilung 4
    04.08.2017
    B 38a Mannheim: Erneuerung der Fahrbahndecke zwischen Neuostheim und Feudenheim

    Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe werden seit Montag, 31. Juli 2017, Sanierungsarbeiten an der B 38a zwischen Neuostheim und Feudenheim durchgeführt (wir berichteten).

    Nach Abschluss der Asphaltarbeiten auf den Überholspuren wird ab Montag, 7. August, mit den Arbeiten für die Umlegung des Verkehrs auf die neu asphaltierten Fahrbahnen begonnen. Nach der Überleitung des Verkehrs werden dann die restlichen Sanierungsarbeiten an der Fahrbahn in Richtung Süden durchgeführt. Aus Gründen der Verkehrssicherheit (Engstelle im Baustellenbereich) steht den Verkehrsteilnehmern auf einer Länge von rund 200 Metern von Dienstag, 8. August, 09.00 Uhr, bis voraussichtlich Sonntag, 13. August, nur eine Fahrspur zur Verfügung.

    Durch die Reduzierung können größere Rückstauungen auftreten. Die Verkehrsteilnehmer werden um erhöhte Aufmerksamkeit gebeten. Den ortskundigen Verkehrsteilnehmern wird empfohlen, den betroffenen Streckenabschnitt weiträumig zu umfahren.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.vm.baden-wuerttemberg.de (Startseite ->Service -> Verkehrsinformationen), www.bmvi.de (Startseite ->Verkehr und Mobilität -> Baustelleninformationen) und www.baustellen-bw.de (Rubrik Baustelleninformation).

  • Abteilung 4
    03.08.2017
    A 8 Enztalquerung
    Rodungsarbeiten und Leitungsverlegung
    Im Zusammenhang mit dem sechsstreifigen Ausbau der A 8 Karlsruhe – Stuttgart (Enztalquerung) wird ab dem Frühjahr des kommenden Jahres die neue Eisenbahnbrücke der DB AG hergestellt. Voraussetzung für den Bau der Bahnbrücke ist die Umlegung der Schwabenleitung SWB der terranets bw GmbH auf einer Länge von rund 120 Metern. Bisher liegt diese in der erforderlichen Baustellenfläche. Der Beginn dieser Arbeiten ist für den 14. August vorgesehen.

    Zuvor mussten allerdings noch witterungsabhängige Hecken-Rodungsarbeiten zur Freistellung der geplanten Trasse durchgeführt werden, die nun weitestgehend abgeschlossen sind.

    Da diese Rodungsarbeiten abweichend vom zeitlichen Fäll- und Rodungsverbot in der Vegetationsperiode erfolgen, war eine Genehmigung der Naturschutzbehörde der Stadt Pforzheim erforderlich.

    Zudem wurde zur Vermeidung artenschutzrechtlicher Verbotstatbestände die von der Rodung betroffene Hecke in Abstimmung und in Zusammenarbeit mit der Naturschutzbehörde vorab untersucht und während der Rodung von einer vom Regierungspräsidium Karlsruhe beauftragten Umweltbaubegleitung überwacht.

  • Abteilung 2
    31.07.2017
    Badisches Brauhaus
    Regierungspräsidium hebt Nutzungsuntersagung der Stadt auf: Gravierende Mängel inzwischen beseitigt
    Im Frühjahr 2015 hatte die Stadt Karlsruhe die Nutzung großer Teile der Gaststätte „Badisch Brauhaus“, des Hotels Kübler und des Hotels Allvitalis wegen gravierender brandschutzrechtlicher Mängel untersagt und die sofortige Schließung der Anlagen angeordnet. Gegen diese Anordnung hatte der Inhaber des Brauhauses und der Hotelanlage Widerspruch beim Regierungspräsidium eingelegt und parallel beim Verwaltungsgericht beantragt, die Anordnung der sofortigen Schließung aufzuheben. Sowohl das Verwaltungsgericht als auch der Verwaltungsgerichtshof Mannheim erkannten an, dass der Eigentümer nach der Nutzungsuntersagung durch die Stadt zahlreiche bauliche Maßnahmen zur Verbesserung der brandschutzrechtlichen Situation durchgeführt hatte, dass aber letztlich erst im Widerspruchsverfahren entschieden werden könne, ob diese Maßnahmen ausreichend sind.

    Das im Anschluss an die gerichtlichen Entscheidungen beim Regierungspräsidium durchgeführte Widerspruchsverfahren wurde jetzt mit dem Ergebnis abgeschlossen, dass die Nutzungsuntersagungen aufgehoben werden können. Nach umfassenden Prüfungen des Regierungspräsidiums mit zahlreichen Gesprächen, Ortsbegehungen und der Einschaltung von Brandschutzsachverständigen wurde festgestellt, dass die in der Entscheidung der Stadt Karlsruhe aufgezeigten gravierenden Mängel zwischenzeitlich beseitigt wurden und keine unmittelbare Gefahr für Leib und Leben der Gäste mehr besteht. So sind vor allem die Tiefgarage brandschutztechnisch nachgerüstet und notwenige Rettungswege hergestellt worden, die im Brandfall völlig unzureichend gewesen wären.

    Das Regierungspräsidium betont ausdrücklich, dass die Ausgangsentscheidung der Stadt rechtens und notwendig war, um den Eigentümer zur Beseitigung der Gefahrenlagen anzuhalten. Die Stadt wurde darüber hinaus gebeten, auch in Zukunft durch regelmäßige Kontrollen und Auflagen sicherzustellen, dass die brandschutzrechtlichen Bestimmungen in dem täglich von Hunderten von Gästen besuchten Gebäudekomplex zuverlässig eingehalten werden.

  • Abteilung 4
    31.07.2017
    B 462: Erneuerung der Fahrbahndecke im Bereich Gernsbach-Hilpertsau
    Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe wird derzeit die Fahrbahn der B 462 im Bereich Gernsbach und Hilpertsau erneuert (wir berichteten).

    Der erste Bauabschnitt hat am Knotenpunkt B 462/L 76b begonnen und wird auf Höhe der Ochsenbrücke enden. Dieser Bauabschnitt ist in fünf Phasen unterteilt. Abhängig von der Bauphase müssen Fahrbeziehungen in Kreuzungsbereichen zeitweise gesperrt werden.

    In den ersten beiden Phasen ist die Verkehrssituation aufgrund längerer Rückstaubildungen besonders kritisch. Da die Ampelregelung an den Bahnverkehr der AVG angepasst werden muss, kommt es zu längeren Wartezeiten für die Verkehrsteilnehmer. Das heißt, sobald die Bahn fährt, schalten alle Ampeln auf Rot. Aus Platzgründen war es nicht möglich, einen separaten Fahrstreifen für den abbiegenden Verkehr nach Reichental einzurichten.

    Alternativ hätte es nur die Möglichkeit gegeben, den Bahnübergang für diese Zeit komplett zu sperren, jedoch mit dem Nachteil, dass der Verkehrsteilnehmer aus Reichental vom Murgtal hätte abgehängt werden müssen.

    Wir bitten die Verkehrsteilnehmer um Verständnis und appellieren an deren Geduld für die kommenden zwei Wochen bis die nächste Phase eingeleitet wird. Die Lage wird sich dann entschärfen, da der Bahnbereich nicht mehr tangiert wird. Die Ampelschaltung wird ab diesem Zeitpunkt nur noch verkehrsabhängig geschaltet werden.

    Des Weiteren möchten wir auf das Bilden von Rettungsgassen aufmerksam machen. Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, bei Wartezeiten so nah wie möglich am Fahrbahnrand zu bleiben, damit das Durchkommen der Rettungsfahrzeuge gewährleistet ist.

    Um den Verkehr auf der B 462 zu entlasten, wird während der gesamten Baumaßnahme der Lkw-Verkehr großräumig über die A 5 zur B 500 umgeleitet.

  • Abteilung 2
    28.07.2017
    Regierungspräsidium Karlsruhe gibt grünes Licht für den Neubau einer Straßenbahnstrecke in Karlsruhe-Knielingen

    ​Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat jetzt den Planfeststellungsbeschluss für den Neubau einer Straßenbahnstrecke im Karlsruher Stadtteil Knielingen erlassen. Das auf Antrag der Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) genehmigte Vorhaben erstreckt sich über eine Länge von rund 1,5 Kilometern.
    „Ich freue mich, dass wir mit dem Planfeststellungsbeschluss jetzt die rechtlichen Voraussetzungen für dieses wichtige Straßenbahnprojekt geschaffen haben. Die Verlängerung der Straßenbahnlinie 2 von Knielingen-Nord bis ins Neubaugebiet Knielingen 2.0 ist ein weiterer attraktiver Mosaikstein im dicht geflochtenen Karlsruher Straßenbahnnetz. Durch den geplanten Einsatz von modernen Niederflurwagen wird zudem eine weitgehend barrierefreie Beförderung ermöglicht. Die Maßnahme steht damit in Einklang mit den landesplanerischen Zielen, einen möglichst attraktiven Personennahverkehr anzubieten“, so Regierungspräsidentin Nicolette Kressl bei der heutigen (Freitag, 28. Juli 2017) Übergabe des Beschlusses an Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup und die Geschäftsführung der VBK, Dr. Alexander Pischon (Vorsitzender der Geschäftsführung) und Ascan Egerer (technischer Geschäftsführer), in Karlsruhe.

    Mentrup dankt „dem Regierungspräsidium und den VBK für die zielgerichtet fruchtbare Zusammenarbeit, die ein Stück neue Heimat einbindet. Karlsruhe wächst, besonders auch mit Knielingen 2.0. Der öffentliche Personennahverkehr, die Erreichbarkeit des Zentrums und anderer attraktiver Ziele unserer Stadt sind wichtige Faktoren, um sich wohlzufühlen, um anzukommen. Die Verlängerung der Straßenbahnlinie 2 bestärkt ein Karlsruher Kernthema, eine unserer Kernkompetenzen: Mobilität – in all ihren Facetten“, betont das Stadtoberhaupt.


    „Wir freuen uns sehr, dass mit dem Planfeststellungsbeschluss nun ein wichtiger Schritt in Richtung Streckenneubau getan wird“, sagte Ascan Egerer, technischer Geschäftsführer der Verkehrsbetriebe Karlsruhe. „Bisher konnte die Anbindung des Neubaugebiets durch eine Buslinie – als Vorlaufbetrieb für die spätere Bahn - gewährleistet werden. Künftig können die Fahrgäste das Neubaugebiet komfortabel per Bahn erreichen und an vier neuen Haltestellen barrierefrei aussteigen“, so Egerer. 

    Die zweigleisige Neubaustrecke beginnt in der Siemensallee auf Höhe des heutigen Gleiswendedreiecks Wilhelm-Trübner-Weg/Lassallestraße. Sie führt künftig in Mittellage weiter durch die Siemensallee, schwenkt dann an der Kreuzung mit der Sudentenstraße (K 9650) nach Nordosten und folgt dieser Straße rund 750 Meter bis zur Einmündung der Egon-Eiermann-Allee. Dort schwenkt die Trasse in die Egon-Eiermann-Allee ein und endet kurz vor der Eggensteiner Straße mit einer Wendeschleife und einem Abstellgleis. Entlang der Neubaustrecke werden vier neue Haltestellen angelegt, die barrierefrei ausgebaut und überwiegend mit Bike+Ride-Anlagen ausgestattet werden. Kreuzungen mit Straßen oder Geh-/Radwegen werden grundsätzlich als technisch gesicherte Bahnübergänge ausgebildet. An jeder Haltestelle wird eine für Fußgänger gesicherte Gleisquerung eingerichtet. Darüber hinaus erfordert die Umsetzung der Maßnahme unter anderem teilweise Anpassungen des Straßenquerschnittes in der Siemensallee und in der Sudetenstraße. Schließlich werden das heutige Gleiswendedreieck am Wilhelm-Trübner-Weg sowie der Bahnsteig der bisherigen Endhaltestelle Lassallestraße zurückgebaut.

    Die Planfeststellungsbehörde hat sich auch mit möglichen Alternativen auseinandergesetzt. Dabei ging es unter anderem um den Verzicht auf den Neubau, um eine Trassenführung, die von der östlichen Rheinbrückenstraße in die Sudetenstraße ausschleift sowie um die Modifizierung verschiedener Querungsstellen. Sie ist dabei zur Auffassung gelangt, dass es vor dem Hintergrund der von den VBK verfolgten Ziele verkehrlich keine bessere Alternative zur geplanten Trasse gibt.

    Der Beschluss beinhaltet eine Reihe verbindlicher Zusagen der VBK und umfangreiche Nebenbestimmungen der Planfeststellungsbehörde, insbesondere zur Straßenbahntechnik, zu Natur-, Arten-, Lärm-, Erschütterungs-, Wasser- und Denkmalschutz, zur Luftreinhaltung, zur ordnungsgemäßen Entsorgung von Abfall und Altlasten sowie zur Sicherung von Leitungen.

    Der Planfeststellungsbeschluss mit den Plänen liegt in der Zeit vom 14. bis zum 28. August bei der Stadt Karlsruhe, Stadtplanungsamt, während der Dienstzeit zur Einsichtnahme aus. Die zur Einsicht ausgelegten Unterlagen sind auch auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Karlsruhe unter

    www.rp-karlsruhe.de / Abteilungen / Referat 24 - Recht, Planfeststellung / Planfeststellungsbeschlüsse / Schienen“

    eingestellt.

  • Abteilung 4
    28.07.2017
    B 38a Mannheim: Erneuerung der Fahrbahndecke zwischen Neuostheim und Feudenheim

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe beginnen am Montag, 31. Juli 2017, an der B 38a in Richtung Süden die Arbeiten zur Erneuerung der Fahrbahndecke zwischen der Carlo-Schmid-Brücke und dem Autobahnkreuz Mannheim/Neckarau. Während der Sanierungsarbeiten in Richtung Süden werden den Verkehrsteilnehmern immer zwei Fahrpuren zur Verfügung stehen. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Freitag, 18. August 2017. Die Kosten für die gesamte Baumaßnahme betragen rund 530.000 Euro.

    Währen der gesamten Bauzeit ist die Ab- bzw. Zufahrt aus Richtung Feudenheim in die Will-Sohl-Straße nicht möglich, der Kreuzungsbereich wird deshalb mit einer Betonleitwand abgesperrt. Eine Umleitung erfolgt über die B 38a Zufahrt Neuhermsheim (Zufahrt zur SAP Arena).
    Aus der Will-Sohl-Straße ist eine Umleitung über Freudenheim ausgeschildert.

    Parallel zu den Arbeiten in Richtung Süden werden in Richtung Norden (Feudenheim) an der Einmündung der Will-Sohlstraße die Spurrillen im Kreuzungsbereich auf einer Länge von rund 150 Metern saniert. Je nach Bauablauf erfolgt hier eine Reduzierung auf eine bzw. zwei Fahrspuren.

    Die Verkehrsteilnehmer werden um erhöhte Aufmerksamkeit gebeten. Da mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen ist, wird den ortskundigen Verkehrsteil-nehmern empfohlen, den betroffenen Streckenabschnitt weiträumig zu umfahren.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 9
    28.07.2017
    Sommerfest für Flüchtlinge der Karlsruher Erstaufnahmeeinrichtung

    ​Zum zweiten Mal fand heute ein Sommerfest für Flüchtlinge der Karlsruher Erstaufnahmeeinrichtung im Außenbereich in der Felsstraße statt. Zahlreiche Aktionen wie ein Kinderkarussell, eine Hüpfburg, ein Fahrrad-Parcours, eine Luftballon-Aktion sowie ein Fußballturnier wurden von den Besuchern sehr gut angenommen. Für das leibliche Wohl sorgte eine Vielzahl an Speisen wie Hähnchen und Salat sowie Eis als erfrischende Nachspeise. Der Durst konnte mit verschiedenen Fruchtsäften, Eistee und Wasser gelöscht werden.

    Organisiert wurde das Fest wie bereits im letzten Jahr mit viel Engagement vom Caritasverband Karlsruhe e.V. und dem Diakonischen Werk Karlsruhe in Zusammenarbeit mit der Abteilung 9 des Regierungspräsidiums Karlsruhe. Regierungspräsidentin Nicolette Kressl: „Wir sind sehr froh, dass wir mit der Caritas und der Diakonie verlässliche Partner gefunden haben, die uns in großartiger Weise nicht nur heute in unserer Arbeit unterstützen.“ Kressl wurde bei ihrem Rundgang über das Sommerfest vom Amtschef des Innenministeriums, Ministerialdirektor Julian Würtenberger, und Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup begleitet. „Ich freue mich, dass ich die Gelegenheit habe, mir einen persönlichen Eindruck über das Wohlergehen der hier untergebrachten Flüchtlinge zu verschaffen. Die Karlsruher Erstaufnahmeeinrichtung ist die Wiege der Erstaufnahme des Landes Baden-Württemberg. Seit mehr als 27 Jahren – weitaus länger als bei allen anderen Erstaufnahmeeinrichtungen im Land – wird hier von hauptberuflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Regierungspräsidiums Karlsruhe und der Polizei, von externen Dienstleistern, der Sozial- und Verfahrensberatung sowie von vielen, vielen ehrenamtlichen Helfern hervorragende Arbeit geleistet. Vor allem in den Zeiten der hohen Flüchtlingszahlen der Jahre 2015 und 2016 war diese Leistung von unschätzbarem Wert. Für die Flüchtlinge ist Karlsruhe so für einige Wochen nicht nur eine Unterkunft, sondern Lebensmittelpunkt geworden“, so Würtenberger. Auch Mentrup, der die Einrichtung in der Felsstraße bereits von früheren Besuchen kannte, freute sich über das Angebot. „Ich finde es sehr gut, dass das Regierungspräsidium mit seinen Partnern, wozu auch seit Jahren die Stadt Karlsruhe gehört, Angebote wie dieses organisiert, damit die hier lebenden Menschen etwas Abwechslung in ihren Alltag bekommen“, so Mentrup.

  • Abteilung 5
    27.07.2017
    Zwei Naturschutzgebiete im Neckar-Odenwald-Kreis feiern ihren Geburtstag

    ​Seit einem viertel Jahrhundert gibt es sie nun, die beiden Naturschutzgebiete „Hochhausener Weinberge“ bei Haßmersheim-Hochhausen und „Seckachtal“ westlich von Seckach. Ihre Unterschutzstellung im Jahr 1992 war ein wichtiger Impuls, um diese besonders strukturreichen Landschaftsausschnitte zu erhalten und damit die Lebensbedingungen für viele Tier- und Pflanzenarten zu sichern.

    Naturschutzgebiet Hochhauser Weinberge
    An dem steilen und südexponierten Hang bei Hochhausen am Neckar zeugen Steinriegel und Reste von Trockenmauern noch heute von einer jahrhundertelangen Weinbaunutzung. Erst die aus Amerika eingeschleppte Reblaus machte dem Weinbau im 19. Jahrhundert ein Ende. Da sich der Ackerbau auf den mageren Böden kaum lohnte, wurden die Terrassen als Grasland genutzt und zum Teil mit Obstbäumen bepflanzt. Diese vielfältige Nutzung durch den Menschen hat in Verbindung mit den trockenwarmen Standortbedingungen eine besonders hohe Strukturvielfalt hervorgebracht. Nach Aufgabe der Bewirtschaftung in großen Teilen des heutigen Schutzgebiets war diese Vielfalt durch eine immer schneller voranschreitende Verbuschung bedroht. Seit der Unterschutzstellung wurden die zuwachsenden Grundstücke daher wieder geöffnet, naturfremde Nadelbaumbestände entnommen, Steinriegel von Vegetation befreit und Trockenmauern aufgerichtet.

    Noch immer ist das Bild des Naturschutzgebiets vor allem von den mächtigen Steinriegeln geprägt. Sie bestehen aus losen Steinen, die über Jahrhunderte aus den Muschelkalk-Hängen abgelesen und an den Flurstücksgrenzen aufgeschichtet wurden. Dort speichern sie die Sonnenwärme und halten den Wind ab, sorgen so für ein besonderes Kleinklima und bieten darüber hinaus Rückzugsmöglichkeiten für Tiere, insbesondere wärmeliebende Reptilien. Zwischen den Steinriegeln wechselt mageres Grünland mit artenreichen Säumen und trockenen Gebüschen. Geschützte Orchideen wie das Purpur-Knabenkraut oder die Bocks-Riemenzunge finden hier ebenso Lebensraum wie zahlreiche Insekten, darunter mehrere gefährdete Tagfalterarten. Und nicht zuletzt profitiert auch die Vogelwelt in besonderem Maße von dem reichhaltigen Nutzungsmosaik, das durch den naturnahen Laubwaldbestand im Norden des Schutzgebiets ergänzt wird.

    Naturschutzgebiet Seckachtal
    Einen ganz anderen Charakter besitzt das Naturschutzgebiet „Seckachtal“. Die namensgebende Seckach hat sich hier über Abertausende von Jahren in die Landschaft eingeschnitten. Schlängelnd bewegt sie sich nun durch den wechselnd breiten Talgrund, der aufgrund seiner fruchtbaren Böden schon früh landwirtschaftlich genutzt wurde. Ihr Bachbett ist in diesem Abschnitt größtenteils unverbaut, das Wasser ist sauber, kalt und sauerstoffreich: Eine perfekte Grundlage für zahlreiche Bachbewohner, von verschiedensten Insektenarten über Fische wie die gefährdete Groppe bis hin zu geschützten Vogelarten, die hier Brut- und Lebensraum finden. Mit etwas Glück kann man nicht nur die Gebirgsstelze oder die Wasseramsel, sondern auch den Eisvogel entdecken. Die Reste des ehemals ausgedehnten Auwalds, die das Gewässer säumen, bieten Lebensraum für den gefährdeten Pirol sowie weitere Vogelarten. Gleichzeitig sind sie auch wichtige Leitlinien für Fledermäuse, wenn diese auf Nahrungssuche gehen. Das Wirtschaftsgrünland in der Talaue wird an den Talflanken von strukturreichen Laub- oder Mischwäldern abgelöst, insbesondere im Süden des Naturschutzgebiets, wo das Tal steiler eingeschnitten ist. Hier kommt auch artenreiches Grünland vor, dessen Ausprägung von seggenreichen Nasswiesen bis hin zu trockenwarmen Magerrasen und Säumen reicht.

    Die hohe Vielfalt an unterschiedlichen Lebensbedingungen zeichnet beide Naturschutzgebiete aus und verleiht ihnen in einer ansonsten häufig strukturarmen Umgebung eine besondere Bedeutung. Die Gebiete sind daher auch Teil des europaweiten Schutzgebietsnetzes „Natura 2000“, mit dem nach der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie europaweit gefährdete Lebensraumtypen und Arten unter einen besonderen Schutz gestellt wurden. Besonderer Aufmerksamkeit bedarf dabei an der Seckach der Steinkrebs. Diese stark gefährdete heimische Flusskrebsart kommt nur in sehr sauberen Gewässern vor, ihr Lebensraum ist daher von Gewässerverschmutzungen besonders bedroht. Eine noch größere Gefahr geht aber durch die Ausbreitung der aus Nordamerika eingeschleppten Krebspest aus. Infolge derer wird der Steinkrebs zunehmend vom ebenfalls aus Amerika stammenden Signalkrebs verdrängt, der gegen die Krankheit resistent ist. In den letzten 20 Jahren ist der Steinkrebs-Bestand daher auch in der Seckach extrem zurückgegangen.

    In Zeiten, in denen die heimische Tier- und Pflanzenwelt zahlreichen Bedrohungen ausgesetzt ist, bieten die Naturschutzgebiete im Neckar-Odenwald-Kreis einen unersetzbaren Lebens- und Rückzugsraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, den es auch in Zukunft zu schützen gilt. Weitere Informationen zu den Naturschutzgebieten sowie zum Thema „Natura 2000“ erhalten Sie auf der Internetseite der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg unter
     http://www4.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/2910/

  • Abteilung 5
    27.07.2017
    Junge Zicklein im Naturschutzgebiet Oftersheimer Dünen

    ​Seit April dieses Jahres gibt es auf dem Dünenrundweg durch die „Oftersheimer Dünen“ Spannendes zu entdecken: Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe unterstützt eine Herde Burenziegen auf circa vier Hektar die Landschaftspflege. Durch Nachwuchs hat sich die Herde zwischenzeitlich fast verdoppelt.

    Die große Besonderheit im Naturschutzgebiet (NSG) „Oftersheimer Dünen“ sind die an Sandlebensräume angepassten Tier- und Pflanzenarten. Viele davon benötigen sonnige und helle Bedingungen. Im Winter 2016/2017 hat der Forst der Gemeinde Oftersheim im Westen des NSG, auf dem sogenannten „Drei-Eichen-Buckel“, einzelne hiebsreife Bäume entnommen und so kleine Lichtungen geschaffen. Für das Landschaftsbild bedeutsame Einzelbäume blieben dabei erhalten.

    Ziel der Beweidung ist es, Gebüsche und Brombeeren zurückzudrängen, so dass mehr Licht auf den Sandboden gelangt und lichtbedürftige Pflanzen und Tiere gefördert werden. Ziegen können auch Blätter an hoch gelegenen Busch- und Baumbeständen abfressen und die Rinde der Gehölze abschälen. Als Folge davon sterben junge Bäume ab und der Waldbestand lichtet sich auf. Auf den besonnten Sandböden werden dann die Bestände der stark gefährdeten Pflanzenarten Sandstrohblume, Silbergras und Ohrlöffel-Leimkraut zunehmen und spezialisierte Tierarten wie beispielsweise der Dünen-Sandlaufkäfer, das Steppenbienchen und der Wolfsmilchschwärmer geeignete Lebensbedingungen vorfinden.

    Bei den südöstlich von Oftersheim bis zu 21 Meter hoch aufragenden „Oftersheimer Dünen" handelt es sich um die höchsten Binnendünen in Baden-Württemberg. Zu den Dünen zählen unter anderem der Feldherrenhügel, die Friedenshöhe und die nun aufgelichteten Flächen des „Drei-Eichen-Buckels“.

    Vor 25 Jahren wurden die Dünen aufgrund ihrer geologischen Besonderheit und den dort vorkommenden spezialisierten Tieren und Pflanzen als NSG ausgewiesen. In den nächsten Jahren werden weitere Dünenflächen aufgelichtet und beweidet. Dies dient dem Schutzzweck des NSG, nämlich der Förderung der an Sand angepassten Arten.

    Besucherinnen und Besucher des NSG werden gebeten, ihre Hunde an die Leine zu nehmen, damit die Ziegen nicht beunruhigt werden und aus dem Gehege ausbrechen. Sollte eine Ziege außerhalb des Geheges aufgefunden werden, wird um Benachrichtigung der Personen, die als Kontakt auf den vor Ort angebrachten Infotafeln aufgeführt sind, gebeten.

  • Abteiung 4
    26.07.2017
    B 296 Ortsdurchfahrt Calw – Fahrbahnsanierungen - Vollsperrung der Stuttgarter Straße

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe wird seit dem 22. Mai 2017 die Fahrbahn der B 296, Stuttgarter Straße, in der Ortsdurchfahrt Calw saniert. Die Straßenbaumaßnahme erstreckt sich vom Adlereck bis vor die Einmündung der Schützenstraße und hat eine Länge von rund zwei Kilometern (wir berichteten).

    Die Arbeiten liegen aktuell im Zeitplan. Von der Einmündung der Langen Steige bis zur Schützenstraße werden bis zum 28. Juli 2017 die umfangreichen Vorarbeiten, wie zum Beispiel Fräsarbeiten, die Tragschichterneuerung in großen Teilbereichen, das Anpassen von Straßeneinläufen und Schächten und die neue Binderschicht fertiggestellt sein.

    Ab dem 29. Juli 2017 beginnen die Fräsarbeiten und der Einbau der Trag- und Binderschicht im Abschnitt oberhalb des Adlerecks unter der Eisenbahnbrücke bis zur Einmündung der Langen Steige. Unmittelbar anschließend erfolgt der Einbau der Deckschicht auf der gesamten Sanierungslänge.

    Für diese Arbeiten muss die B 296, Stuttgarter Straße, vom 29. Juli 2017, 07.00 Uhr, bis einschließlich 17. August 2017, für den Verkehr voll gesperrt werden. Der Verkehr wird während der Dauer der Vollsperrung überörtlich umgeleitet. Die Umleitungsstecke Nord führt über Neuhengstett und Ottenbronn, die Umleitungsstrecke Süd läuft über Stammheim und Holzbronn. Die überörtlichen Umleitungen werden vor Ort ausgeschildert.

    Das Kreisklinikum Calw ist während der Zeit der Vollsperrung von der Innenstadt Calw und von Norden her erreichbar. Die Zufahrten zum Kreisklinikum werden ebenfalls ausgeschildert.

    Die Verkehrsfreigabe der Stuttgarter Straße ist planmäßig am 18. August 2017 vorgesehen.

    Im Rahmen der Arbeiten werden etwa 10.000 Quadratmeter Asphalttragschicht und jeweils rund 21.000 Quadratmeter Asphaltbinder- und Asphaltdeckschichten eingebaut sowie knapp 200 Schachtabdeckungen und Straßeneinläufe erneuert.

    Die Kosten für die gesamte Baumaßnahme betragen rund 1,2 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    26.07.2017
    A 656: Erneuerung der Fahrbahndecke im Bereich des Autobahnkreuzes Mannheim

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe beginnen am 28. Juli 2017 an der A 656 im Bereich des Autobahnkreuzes Mannheim die Arbeiten zur Erneuerung der Fahrbahndecke. Saniert wird zunächst die Fahrbahn in Richtung Mannheim auf einer Länge von rund 1,5 Kilometern zwischen der Überführung der
    L 542 und der Feldwegüberführung auf Höhe des Maimarktgeländes. Diese Sanierungsmaßnahme dauert voraussichtlich bis Ende November 2017. Im Frühjahr 2018 ist dann die Sanierung der Fahrbahn in Richtung Heidelberg vorgesehen. Die Kosten der Gesamtbaumaßnahme belaufen sich auf rund 3,5 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.

    Zunächst werden mobile Stauwarnanlagen installiert und vorbereitende Maßnahmen für die spätere Verkehrsführung ausgeführt. Das heißt, es müssen die Gelbmarkierung aufgebracht und die am Bauanfang und am Bauende benötigten Mittelstreifenüberfahrten hergestellt werden. Zudem wird eine mobile Schutzwand für die bauzeitliche Verkehrsführung gestellt.

    Im Anschluss beginnen dann die eigentlichen Bauarbeiten an der Fahrbahn der A 656. Die vorhandene Betonfahrbahn aus den 70er Jahren ist marode und brüchig. Nach dem Aufbruch der Betonfahrbahn wird der Untergrund verfestigt und ein neuer Fahrbahnbelag aus Asphalt eingebaut.
    Für die Baumaßnahme muss die Fahrbahn in Richtung Mannheim voll gesperrt werden. Der gesamte Verkehr wird auf der Fahrbahn in Richtung Heidelberg in einem sogenannten 4+0-Verkehr abgewickelt. Hierzu stehen in beiden Fahrtrichtungen je zwei in der Breite eingeschränkte Fahrstreifen zur Verfügung. Das heißt, während der kompletten Bauzeit kommt es in diesem Bereich zu keiner Fahrstreifenreduzierung.
    Während der Bauzeit und während der Einrichtung und Räumung der Baustellenverkehrsführung muss mit Verkehrsbehinderungen und Staubildung gerechnet werden.

    Um Verkehrsunfällen an den Stauenden entgegen zu wirken, werden mobile Stauwarnanlagen installiert. Die Stauwarnanlagen bestehen aus mehreren Messquerschnitten, die den Verkehr automatisch erfassen und bewerten.
    In Abhängigkeit der gemessenen Geschwindigkeiten sind die drei Anzeigequerschnitte je Fahrbahnrichtung entweder deaktiviert, das heißt es erfolgt keine Anzeige, oder es wird das Verkehrszeichen „Gefahrstelle“ mit dem Zusatzwort „Staugefahr“ oder das Verkehrszeichen „Stau“ mit dem Zusatzwort „Stau“ angezeigt.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 2
    25.07.2017
    Mit Heimatgefühl und Geisterhaftem zum Erfolg - Preisträger beim Mundartwettbewerb „Gnitzer Griffel“ stehen fest

    ​Auf sehr große Resonanz stieß in diesem Jahr der Mundartwettbewerb des Arbeitskreises Heimatpflege (AKH) im Regierungsbezirk Karlsruhe. Aus rund 150 Einsendungen musste die Jury des Wettbewerbs um den „Gnitzen Griffel“ auswählen. Nun sind die Entscheidungen gefallen: Die Hauptpreise der literarischen Dialektkonkurrenz gehen nach Wiesloch, Durmersheim/Edenkoben und Karlsruhe. Außerdem gehört eine Schulklasse aus Heidelberg zu den Siegern, die Geldprämien von bis zu 1.000 Euro erhalten.
    Regierungspräsidentin Nicolette Kressl, Vorsitzende des AKH, zeigte sich erfreut über den vielfältigen kreativen Umgang mit Dialekt. Die zahlreichen Einsendungen seien auch wertvolle Dokumente des regionalen „Wort-Schatzes“ zwischen Buchen und Bühl.

    Für einen warmherzigen und doch differenzierten Essay „Heimatgfühl“ erhält Veronica Kerber den ersten Preis der Sparte Prosa und Szene. Mit dem Abschiedsbrief einer Frau an ihren Mann nach langjähriger Ehe erschrieb sich Thomas Huber aus Karlsdorf-Neuthard den zweiten Preis. Der dritte Preis in dieser Sparte wird geteilt. Er geht zum einen an Jürgen Pfeifer (Rastatt, aufgewachsen in Östringen) für den Rückblick auf die Kinder-Krankheit „Frissl“. (Eigentlich ein Hautausschlag, der Name wurde aber auch für andere kleinere Krankheiten verwendet). Zum anderen wird Irmtraud Bernert aus Linkenheim-Hochstetten mit einem dritten Preis ausgezeichnet. Sie stellte humorvoll dar, wie sich ein Rentnerpaar dem Stress der manchmal überaktiven Altersgenossen entzieht. („Oifach nur aus’m Fenschter gucke“).

    Das in Tönen schwelgende ungewöhnliche Naturgedicht „Schdaarewolge“ von Andreas Kohm wurde mit einem ersten Preis bei der Lyrik ausgezeichnet. Kohm wohnt in Edenkoben und stammt aus Durmersheim. Mit lakonischer origineller Beschreibung überzeugte Michael Köhler aus Ettlingen und erhielt für seine „Morgeposcht“ einen zweiten Preis. Den dritten Preis bei den Gedichten teilen sich Petra Rieger-Bühler aus Karlsruhe (Sie spießt in „Wo isch Mundart“ Anglizismen auf) sowie Otto Arnold aus Bretten, der geschickt gereimt „Vum Esse“ erzählt und darüber nachdenkt.

    Besonders schwer fiel die Entscheidung bei den selbstkomponierten und getexteten Liedern im Dialekt. Unter mehr als 30 Songs machte schließlich eine Ballade das Rennen, die „Geischdergschicht“ von Dr. Helmut Dörr und Jürgen Köhler aus Wiesloch. Der witzige Blues „De Bodebutzer“ von Hans Möckel aus Karlsruhe wurde mit einem zweiten Preis bedacht. Der dritte Preis geht an Christian Heneka und Marcel Kohn (Bruchsal/Kraichtal) für die nachdenklich machende kleine Studie „Die Fra vum Fenschdasims.“

    Die Klasse 7B1 der Internationalen Gesamtschule (IGS) Heidelberg und Paul Widzgowski aus Dossenheim teilen sich den nach Rudolf Stähle benannten Nachwuchspreis. Die Schulklasse schrieb und interpretierte einen frechen Song „TRUMPel“, in dem sie das Verhalten eines amerikanischen Präsidenten mit kurpfälzer Vorfahren  aufs Korn nimmt, ohne den Politiker ausdrücklich zu nennen. Der 17-jährige Widzgowski machte sich in einem Gedicht Gedanken um „Di Schdän“ (Sterne).

    Mitmachen beim alle zwei Jahre ausgeschriebenen „Gnitzen Griffel“ dürfen alle, die im Regierungsbezirk Karlsruhe leben oder dort geboren sind und in einer der heimischen Mundartarten von Nord- und Mittelbaden schreiben. Den Wettbewerb für bislang unveröffentlichte Texte gibt es seit 1987. Alle Einsendungen werden anonymisiert bewertet.

    Die ausgezeichneten Lieder und Texte des „Gnitzen Griffel“ sind bei einem großen Mundartabend am 19. Oktober in Karlsruhe-Neureut zu hören. Dann zeichnet Regierungspräsidentin Nicolette Kressl neben den Preisträgern weitere Einsender aus, die von der Griffel-Fachjury mit einer „lobenden Erwähnung“ bedacht wurden. Das sind in der Sparte Prosa/Szene Brigitte Köck (Bruchsal), Else Gorenflo (Stutensee) und Dorothee Zirkel (Konstanz/Wiesloch). Bei den Gedichten werden die Einsendungen „Des do!“ von Thomas Heitlinger (Stutensee) und „Die Mugg!“ von Helmut Ullrich aus Karlsruhe mit undotiertem Lob bedacht. In die engere Auswahl der besonders anspruchsvollen Sparte Lied kamen die Kompositionen von Elisabeth Sandel aus Mudau  („Alles muaß naus“), Heiko Maier aus Waghäusel („Lawwärä“) und Peter Heinath aus Bühlertal („Schland“).

  • 24.07.2017
    Regierungspräsidentin Nicolette Kressl übergibt den Planfeststellungsbeschluss für den Neubau einer Straßenbahnstrecke in Karlsruhe-Knielingen

    Einladung an die Presse

    ​Termin: Freitag, 28. Juli 2017
    Zeit: 09:30 Uhr
    Ort: Regierungspräsidium Karlsruhe, Schlossplatz 1-3, Heinrich-Köhler-Saal (Raum 156)


    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Regierungspräsidentin Nicolette Kressl wird am 28. Juli den Planfeststellungsbeschluss für den Neubau einer Straßenbahnstrecke im Karlsruher Stadtteil Knielingen an Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup und an die Geschäftsführung der Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK), Dr. Alexander Pischon und Ascan Egerer, übergeben.

    Das auf Antrag der VBK genehmigte Vorhaben erstreckt sich auf einer Länge von rund 1,5 Kilometern. Die Verlängerung der Straßenbahnlinie 2 in das Neubaugebiet Knielingen 2.0 gehört zu den wichtigsten Straßenbahnprojekten im Raum Karlsruhe.

    Zu diesem Presse-/Foto-Termin sind Sie herzlich eingeladen.

    Über eine Rückmeldung, ob Sie an dem Pressetermin teilnehmen, freuen wir uns unter pressestelle@rpk.bwl.de.

    gez. Uwe Herzel

  • Abteilung 4
    21.07.2017
    Neckartalbrücke Horb - Regierungspräsidium hat Planfeststellungsbeschluss erlassen

    ​Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat den Planfeststellungsbeschluss für die B 32 Ortsumgehung Horb (Neckartalbrücke) erlassen.

    „Ich freue mich, dass wir jetzt mit dem Planfeststellungsbeschluss die rechtlichen Voraussetzungen für das für die Stadt Horb und die Region so wichtige Bauvorhaben geschaffen haben“, betonte Regierungspräsidentin Nicolette Kressl.

    Dem Beschluss ist ein frühes breit angelegtes Beteiligungsverfahren vorausgegangen. Das Regierungspräsidium hatte zusammen mit der Stadt Horb vor Einleitung des Verfahrens den Bürgerinnen und Bürgern die Pläne umfassend vorgestellt.

    „Die frühe Öffentlichkeitsbeteiligung hat sicherlich dazu beigetragen, dass es nach Abschluss der Offenlage für das Projekt Neckartalbrücke Horb weit weniger Einwände gegeben hat, als es bei einem solchen Großprojekt normalerweise üblich ist“, so die Regierungspräsidentin.

    Die Ortsumfahrung trägt vor allem dem hohen Verkehrsaufkommen und der daraus resultierenden Lärm- und Schadstoffbelastung in der Kernstadt von Horb Rechnung.

    So bewegen sich in der unteren Altstadt von Horb aktuell bis zu 18.700 Kfz und 1.220 LKW täglich. Prognosen zufolge wird sich bis zum Jahr 2030 die Verkehrsbelastung weiter erhöhen.

    Neben der Entlastung der Kernstadt von Horb ermöglicht die Schaffung einer zusätzlichen Neckartalquerung außerdem eine direkte Anbindung des Landkreises Freudenstadt an das überregionale Fernstraßennetz (A 81).

    Die Planung erstreckt sich auf einer Gesamtlänge von rund zwei Kilometern von der bestehenden B 14, Stuttgarter Straße, Abzweig Haugenstein, über die neu zu errichtende Neckartalbrücke bis zur bestehenden B 32, Hornaustraße und zum Ortsende Nordstetten. Beginnend ab dem Bestand der B 14 wir die B 32neu auf der alten Trasse mit verbreitertem Querschnitt in Richtung Süden geführt.

    Überholfahrstreifen werden jeweils für die Bergfahrt vorgesehen. Zusätzlich werden im Bereich der Knotenpunkte Abbiegestreifen angeordnet. Das Brückenbauwerk hat eine Länge von rund 670 Metern und erreicht bis zu 70 Meter über dem Talgrund.

    An den Knotenpunkten „Rauschbart“ (Einmündung der B 14alt, Stuttgarter Straße) und „Scheibenhalde“ (Einmündung B 32 alt, Hornaustraße) entstehen Einmündungen mit Lichtsignalanlagen. Der bestehende plangleiche Knotenpunkt „Nordstetten“ wird durch einen neuen planfreien Anschluss mit Überführung der L 396 ersetzt.

    Entsprechend der vorgebrachten Einwendungen und Stellungnahmen wurde die Planung insbesondere um einen Sichtschutzwall auf der Südseite der Hornau-
    straße sowie um einen Wall als Überflughilfe für Fledermäuse auf der Nordseite der Hornaustraße ergänzt. Außerdem wurden Kurvenradien der neu geplanten Forst- und Wirtschaftswege für das Befahren durch Langholztransporter neu dimensioniert. Ferner wurde eine provisorische Parkplatzfläche im Anschluss an den Einmündungsbereich der Gemeindestraße „Haugenstein“ und nördlich der Stuttgarter Straße realisiert. Grund hierfür ist, dass der vorhandene Parkplatz „Am Rauschbart“ über den Zeitraum der Herstellung der Talbrücke als Baustelleneinrichtungsfläche verwendet wird und eine Nutzung durch die Öffentlichkeit dadurch nicht möglich ist.

    Der Planfeststellungsbeschluss mit den Plänen liegt in der Zeit vom 31. Juli 2017 bis einschließlich 14. August 2017 im Rathaus der Stadt Horb zur Einsicht aus. Weitere Informationen rund um die B 32 OU Horb – Teil Neckartalbrücke gibt es im Beteiligungsportal des Regierungspräsidiums Karlsruhe unter den aktuellen Straßenplanungen

    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Dialog/Seiten/default.aspx

  • Abteilung 4
    21.07.2017
    B 3: Erneuerung der Fahrbahndecke zwischen Bühl und Sasbachried

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe wird ab Montag, 31. Juli 2017, die Fahrbahn der B 3 zwischen Bühl und Sasbachried erneuert. Im ersten Bauabschnitt in der Industriestraße in Bühl wird die bereits vorhandene Verkehrssicherung der Baustelle der Stadtwerke Bühl umgebaut und an die Erfordernisse der Fahrbahndeckensanierung angepasst. Zudem werden die Umleitungsstrecken ausgeschildert.
    Bereits ab dem 24. Juli 2017 werden Baustelleninformationsschilder aufgestellt, die die Pendler und Anlieger informieren.

    Die Gesamtmaßnahme beginnt am Bußmattenkreisel in Bühl und endet kurz vor dem Anschluss Sasbachried. Sie umfasst eine Fläche von rund 88.000 Quadratmetern und wird in insgesamt sechs Bauabschnitte unterteilt. Diese wiederum müssen in weitere Unterabschnitte gegliedert werden. In Kreuzungs- und Einmündungsbereichen sind auch Regelungen mit Ampelanlagen notwendig.
    Die Verkehrsführung erfolgt bei halbseitiger Sperrung der B 3, das heißt, eine Fahrtrichtung wird umgeleitet, die andere Fahrtrichtung verbleibt auf der B 3.

    In den Bauabschnitten eins bis drei (Bußmattenkreisel bis K 3749) verbleibt der Richtung Norden fahrende Verkehr auf der B 3 und der Richtung Süden fahrende Verkehr wird umgeleitet. Von Bauabschnitt vier bis sechs (K 3749 bis Sasbachried) wird der Verkehr in Richtung Norden über die K 3764, die alte B 3, umgeleitet. Der Verkehr in Richtung Süden kann die B 3 weiter nutzen. Hierdurch lassen sich Umleitungstrecken verkürzen und kreuzender Verkehr wird größtenteils vermieden, so dass die Verkehrsführungen optimiert und die Behinderungen reduziert werden.

    Im Zuge der Maßnahme wird nicht nur die Fahrbahn der B 3, sondern auch die am nördlichen Bauende liegenden Rampen der L 85, verschiedene Kreuzungs- und Einmündungsbereiche sowie die Rampe zur L 86a bei Ottersweier erneuert.
    Auf der gesamten Baulänge werden acht Zentimeter Binder- und vier Zentimeter Deckschicht erneuert. Bereichsweise muss aber auch die darunterliegende Asphalttragschicht ausgetauscht werden, da sie nicht mehr ausreichend tragfähig ist.

    Es ist vorgesehen, die rund sieben Kilometer lange Strecke bis Dezember fertigzustellen. Die gesamte Maßnahme kostet rund fünf Millionen Euro und wird durch den Bund finanziert.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    21.07.2017
    B 35: Erneuerung der Fahrbahndecke bei Graben-Neudorf

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe werden in den Sommerferien vom 27. Juli bis 10. September 2017 an der B 35 bei Graben-Neudorf in mehreren Bauabschnitten rund 70.000 Quadratmeter Fahrbahndecke einschließlich der Knotenpunkte L 560/B 35, Bruchsaler Straße/B 35 und K 3531/B 35/B 36 saniert. Während der Bauzeit wird der aus Süden kommende Verkehr unter halbseitiger Sperrung der Fahrbahn auf der B 35 nach Norden geführt. Für den Verkehr aus Norden kommend wird eine an die Bauabschnitte angepasste Umleitung durch Graben-Neudorf erforderlich.

    Vom 27. Juli bis zum 7. August 2017 wird zunächst die Anschlussstelle Bruchsaler Straße für den Verkehr komplett gesperrt. Die B 35 kann in dieser Zeit im Norden über die Mannheimer Straße und im Süden über die K 3531 erreicht werden. Vom 7. bis zum 11. August 2017 wird die Anschlussstelle Bruchsaler Straße in Fahrtrichtung Norden und ab dem 12. August wieder in beide Richtungen befahrbar sein.

    Ab 31. Juli 2017 wird für die Sanierung der Hauptfahrbahn der B 35 die Umleitungsstrecke durch Graben-Neudorf für den Verkehr aus Richtung Norden über die Mannheimer Straße, Hauptstraße, Bahnhofstraße und Ernst-Blickle-Straße eingerichtet. Die Umleitung ist ausgeschildert.
    Vom 31. Juli bis zum 15. August 2017 wird der südliche Abschnitt der B 35 einschließlich des Knotenpunktes K 3531/B 35/B 36 in fünf Bauphasen erneuert.
    Voraussichtlich ab dem 16. August wird dann der nördliche Teilabschnitt saniert.

    Über weitere Änderungen der Umleitungsführung informiert das Regierungspräsidium Karlsruhe in Abhängigkeit des Baufortschrittes gesondert.

    Um zusätzliche Verkehrsbelastungen durch den Fernreiseverkehr in der Ortsdurchfahrt von Graben-Neudorf zu vermeiden, wird für die Dauer der gesamten Baumaßnahme die Bedarfsumleitung der A 5 von der Anschlussstelle Kronau nach Osten auf die K 3575 und die B 35a verlegt.

    Zur Verringerung der Bauzeit und der damit verbundenen Belastungen der Verkehrsteilnehmer und der Anwohner in Graben-Neudorf, wird auch an Sonn- und Feiertagen und zum Teil in der Nacht gebaut.

    Die Kosten der Baumaßnahme betragen rund 4,5 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 1
    21.07.2017
    Ausgleichstock: Regierungspräsidium Karlsruhe fördert kommunale Infrastrukturmaßnahmen mit rund 26,1 Millionen Euro
    Regierungspräsidentin Nicolette Kressl: Förderschwerpunkt liegt bei den Bildungseinrichtungen
    Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat jetzt aus dem Ausgleichstock Investitionshilfen für kommunale Infrastrukturmaßnahmen in Höhe von rund 26,1 Millionen Euro bewilligt. Damit werden 102 Investitionsvorhaben mit einem Investitionsvolumen von rund 119,6 Millionen Euro gefördert. „Mit den bewilligten Zuschüssen ist die Umsetzung von Investitionsvorhaben auch bei den finanzschwächeren Kommunen auf eine solide finanzielle Basis gestellt. Die Projekte können von den Gemeinden jetzt angegangen werden. Damit werden die gewünschten konjunkturellen Impulse ausgelöst“, betonte Regierungspräsidentin Nicolette Kressl. Die Regierungspräsidentin, die den Vorsitz des Ausschusses für die Verteilung der Mittel führte, ging zu Beginn der Sitzung zunächst auf die wirtschaftlichen Verhältnisse der Gemeinden ein. Auch nach der jüngsten Mai-Steuerschätzung könnten Bund, Länder und Gemeinden weiter mit wachsenden Steuereinnahmen rechnen. Insbesondere für die Länder und Gemeinden werde gegenüber der November-Schätzung mit einer nochmals deutlich besseren Entwicklung gerechnet. Insgesamt spiegle sich in den Zahlen die weiterhin robuste wirtschaftliche Entwicklung wieder. Die Inlandsnachfrage sei gut und die Beschäftigung auf Rekordniveau. Die Löhne und Unternehmensgewinne seien ansteigend. Die Steuereinnahmen der Gemeinden würden sich bundesweit gegenüber dem Vorjahr um fünf v.H. auf 103,7 Milliarden Euro erhöhen. Für die Folgejahre 2018 bis 2021 solle sich die jährliche Veränderung gegenüber dem Vorjahr zwischen 4,2 und 3,8 Prozent bewegen. Diese Entwicklung dürfte wesentlich dazu beitragen, dass die Kommunen im Stande seien, bei einer Vielzahl von Investitionsvorhaben ihren Eigenanteil angemessen finanzieren zu können. In der 1. Verteilungsrunde bewilligte der Verteilungsausschuss Investitionshilfen aus dem regulären Ausgleichstockkontingent von insgesamt rund 20 Millionen Euro an 65 Gemeinden. Damit werden 71 Investitionsvorhaben mit einem Investitionsvolumen von rund 106 Millionen Euro gefördert, die der Herstellung oder Sanierung notwendiger kommunaler Einrichtungen dienen.

    Zusätzlich wurden aus dem Sonderkontingent Ausgleichstock 2 - Kommunalinvestitionsförderungsfonds Investitionshilfen von insgesamt 6,1 Millionen Euro an 29 Gemeinden bewilligt. Damit werden weitere 31 Maßnahmen mit einem Investitionsvolumen von 13,6 Millionen Euro gefördert, die überwiegend der energetischen Sanierung kommunaler Einrichtungen dienen. Das im Regierungsbezirk Karlsruhe insgesamt verfügbare Sonderkontingent ist damit vollständig ausgeschöpft.

    Die Förderschwerpunkte beim Ausgleichstock-Regelkontingent liegen mit einem Gesamtbetrag von rund 8,8 Millionen Euro bei Schulbaumaßnahmen, gefolgt von Straßen- und Verkehrseinrichtungen mit einem Bewilligungsvolumen von rund 4,5 Millionen Euro und Feuerwehrfahrzeugen und Feuerwehrhäuser mit einem Bewilligungsvolumen von 2,8 Millionen Euro Für sonstige öffentliche Einrichtungen wie z. B. Mehrzweckhallen wurden rund 2,2 Millionen Euro bewilligt. Der Rest verteilt sich auf Sportstätten, Kindergärten und Einrichtungen des Bestattungswesens.

    Beim Ausgleichstock 2 - Kommunalinvestitionsförderungsfonds dominieren ebenfalls Schulbaumaßnahmen mit einer Bewilligungssumme von 2,4 Millionen Euro gefolgt von Kinderbetreuungseinrichtungen mit rund 1,1 Millionen Euro Der Rest verteilt sich auf Einrichtungen des Feuerlöschwesens, sonstige öffentliche Einrichtungen, Straßen- und Verkehrseinrichtungen, Rathäuser, Sportstätten und Fremdenverkehrseinrichtungen.

    Die geförderten Einzelmaßnahmen sind den beigefügten Listen zu entnehmen.

  • Abteilung 1
    20.07.2017
    Regierungspräsidium Karlsruhe bestätigt Gültigkeit der Oberbürgermeisterwahl Pforzheim

    ​Die Oberbürgermeisterwahl der Stadt Pforzheim vom 7. Mai 2017 ist gültig.

    Dies ist das Ergebnis der amtlichen Wahlprüfung der Kommunalaufsichtsbehörde. Die rechtliche Prüfung der Wahl hat zu keinen Beanstandungen durch das Regierungspräsidium geführt. Innerhalb der gesetzlichen Einspruchsfrist war ein Einspruch gegen die Wahl eingegangenen, den das Regierungspräsidium jedoch als unzulässig zurückgewiesen hat. Die Zurückweisung ist mittlerweile bestandskräftig.

    Der Verpflichtung des neuen Oberbürgermeisters Peter Boch steht damit nichts mehr im Wege. Der 37-jährige bisherige Bürgermeister von Epfendorf hatte sich im ersten Wahlgang mit 51,5 Prozent der Wählerstimmen gegen den Amtsinhaber Gert Hager durchgesetzt. Die Amtszeit von Oberbürgermeister Peter Boch beginnt am 1. August 2017.

  • Abteilung 4
    20.07.2017
    B 292 Ortsdurchfahrt Östringen - Vollsperrung für Fahrbahndeckensanierung

    ​Mit Beginn der Sommerferien in Baden-Württemberg wird ab Montag, 31. Juli 2017 bis Freitag, 11. August 2017, die Fahrbahndecke der Bundesstraße 292 in Östringen auf einer Länge von rund 500 Metern erneuert. Betroffen ist der Bereich von der Kreuzung mit der K 3521 (Rettigheimer Straße) bis zur Friedrich-Ebert-Straße einschließlich deren Einmündungsbereich bis hinauf zur Ostendstraße.

    Auf rund 4.000 Quadratmetern wird die vorhandene Asphaltfahrbahn zehn bis zwölf Zentimeter tief abgefräst und zusätzlich bereichsweise die darunter liegende Asphalttragschicht erneuert. Abschließend wird eine neue Fahrbahndecke eingebaut.

    Zur Durchführung der Arbeiten muss die Bundesstraße voll gesperrt werden. Aufgrund der geringen Fahrbahnbreite kann nicht halbseitig mit Ampelverkehrsregelung gebaut werden. Anlieger können ihre Häuser und Wohnungen in dieser Zeit nur zu Fuß über die Gehwege erreichen. Für Rettungsfahrzeuge besteht jederzeit eine Zufahrtsmöglichkeit.

    Der Pkw-Verkehr wird während der Bauzeit nördlich von Östringen über die
    K 3521, K 4167, L 546, B 39 und die Franz-Gurk-Straße (K 3520) umgeleitet. Die Umleitung für LKW wird weiträumig über die B 3, K 4169, B 39 und die B 292 geführt.

    Die Kosten der Baumaßnahme betragen knapp 300.000 Euro und werden vom Bund (B 292) sowie von der Stadt Östringen (Friedrich-Ebert-Straße) getragen.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer und Anwohner für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    20.07.2017
    B 32: Erneuerung der Fahrbahn zwischen Horb a. N. und Nordstetten - Baubeginn verschiebt sich

    ​Der Baubeginn für die Erneuerung der Bundesstraße 32 zwischen Horb a. N. und Nordstetten verschiebt sich. Eigentlich sollten die Arbeiten am kommenden Montag, 24. Juli 2017, beginnen (wir berichteten). Aufgrund des Schülerverkehrs und der deshalb stattfindenden Busverkehre muss der Beginn der Maßnahme von Montag, 24. Juli 2017, auf Mittwoch, 26. Juli 2017, verschoben werden.

    Am kommenden Mittwoch, dem letzten Schultag, wird die B 32 im Bereich der Brücke über die Bahn vom Knotenpunkt B 14/ B 32/ L 398 in Richtung Nordstetten bis zur Einmündung der K 4764 nach Isenburg ab dem Nachmittag (gegen 14.00 Uhr) bis zum 2. August 2017 für den Verkehr halbseitig gesperrt. Der Verkehr wird mit einer Ampelanlage geregelt und an der Baustelle vorbeigeführt.

    Mit Beginn der Baumaßnahme wird die B 32 im weiteren Verlauf ab der Einmündung der K 4764 bis zur Einmündung der L 396 bei Nordstetten für den Verkehr voll gesperrt. Die Sperrung dauert voraussichtlich bis zum 15. Oktober 2017.

    Die Umleitung des örtlichen Verkehrs erfolgt in allen Bauabschnitten in Fahrtrichtung Horb von Nordstetten über die K 4785 und die K 4769 nach Mühlen und von dort über die L 370 nach Horb. Der Gegenverkehr wird über die gleiche Strecke umgeleitet.

    Für den überörtlichen Verkehr werden auf der A 81 an den zur Anschlussstelle Horb a. N. vorgelagerten Anschlussstellen Empfingen und Rottenburg Schilder aufgestellt, die auf die Vollsperrung der B 32 hinweisen und den Verkehr nach Horb dort ableiten sollen.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    20.07.2017
    B 463, Westtangente Pforzheim, Bau des vierten Brückenbauwerks, Unterführung der Dietlinger Straße L 562

    ​Im Zuge des ersten Bauabschnittes der Baumaßnahme, B 463, Westtangente Pforzheim, wird ab Montag, 24. Juli 2017, mit der Herstellung des Unterführungsbauwerks der Dietlinger Straße (L 562) begonnen. Das rund 66 Meter lange als 4-feldrige Stahlbetonbrücke konzipierte Bauwerk, soll künftig die neue Bundesstraße 463 über die bestehende Landesstraße 562 führen.

    Die Bauausführung erfolgt in zwei Hauptbauphasen. In der ersten Bauphase, welche die Gründungsarbeiten des neuen Brückenbauwerks sowie die Herstellung der Widerlager und Pfeiler umfasst, kann der Verkehr wie bisher auf der bestehenden Landesstraße 562 geführt werden. Für die Herstellung des Traggerüstes der Fahrbahnplatte sowie für die Betonierarbeiten des Überbaus wird der Verkehr in einer zweiten Bauphase auf einer provisorischen Fahrbahn südlich der bestehenden Landesstraße 562 geführt, sodass die Aufrechterhaltung des Verkehrs auf der Landesstraße 562 während der gesamten Dauer der Ingenieurbauarbeiten gewährleistet werden kann.

    Die Bauzeit für die Ingenieurbauarbeiten beträgt rund 14 Monate, sodass mit der Fertigstellung des Brückenbauwerks im September 2018 gerechnet wird. Die Baukosten sind mit rund 2,7 Millionen Euro veranschlagt.

    Das Unterführungsbauwerk der Dietlinger Straße ist das letzte von insgesamt vier zu realisierenden Brückenbauwerken im Zuge des sich derzeit im Bau befindlichen Streckenabschnittes von der bereits ausgebauten A 8-Anschlussstelle Pforzheim-West bis zur Dietlinger Straße (Landesstraße 562).

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 2
    19.07.2017
    Regierungspräsidentin Nicolette Kressl eröffnet diesjährige Leseclubaktion HEISS AUF LESEN© in Horb am Neckar

    ​Regierungspräsidentin Nicolette Kressl hat heute gemeinsam mit Oberbürgermeister Peter Rosenberger, der Büchereileiterin Monika Bauer und den Schülerinnen und Schülern des Schulzentrums Horb-Hohenberg sowie des Martin-Gerbert-Gymnasiums in Horb die Leseclubaktion HEISS AUF LESEN© 2017 im Regierungsbezirk Karlsruhe offiziell eröffnet.

    „HEISS AUF LESEN© steht für Lesespaß. Mit der Aktion wollen wir Kinder und Jugendliche für das Lesen außerhalb der Schule begeistern. So erfahren sie, wie spannend Geschichten sein können“, so Kressl bei der Eröffnung.

    Für gute Laune und Unterhaltung sorgte der Veranstalter für Leseevents aus Berlin, Frank Sommer von „Eventilator“. Der Schauspieler und Literaturvermittler begeisterte die anwesenden Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen beim Überraschungslesen und Bücherraten. Ein besonderer und lustiger Höhepunkt für die Kinder war das Vorlesen von Regierungspräsidentin Nicolette Kressl.

    HEISS AUF LESEN© steht für alle Kinder und Jugendliche offen. Auch diejenigen, die bisher keinen Leseausweis ihrer Bibliothek haben, können kostenlos Clubmitglied bei HEISS AUF LESEN© werden und alle Bücher ausleihen, die mit dem HEISS AUF LESEN©-Logo gekennzeichnet sind.
    Die 400 lustigen, abenteuerlichen und fesselnden Bücher, die für die Leseclubaktion ausgewählt wurden, wecken Lust auf mehr Lesen und fördern gleichzeitig das Lese- und Textverständnis und die sprachliche Kompetenz. Damit – so die Hoffnung der Initiatoren – sollen Bibliotheksbesuche auch noch nach den Sommerferien für noch mehr Kinder und Jugendliche selbstverständlich werden.

    Das Mitmachen lohnt sich bereits ab dem ersten gelesenen Buch, denn bei der Abschlussparty Ende September 2017 werden unter allen Teilnehmern attraktive Preise verlost. Als Hauptpreise winken drei Mal ein Familienwochenende in einer Jugendherberge des Deutschen Jugendherbergswerks (DJH) und vier Familienkarten für den Erlebnispark Tripsdrill.

    Landesweiter Startschuss von HEISS AUF LESEN© war bereits am Montag, den 10. Juli 2017. Interessierte Kinder können sich aber noch bei allen teilnehmenden Bibliotheken anmelden. Die Leseclubaktion findet im Regierungsbezirk Karlsruhe bereits zum siebten Mal statt und wird von der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Karlsruhe organisiert. In diesem Jahr beteiligen sich die Stadt- und Gemeindebibliotheken der folgenden Kommunen:

    Bretten, Bruchsal, Bühl, Calw, Gaggenau, Graben-Neudorf, Heimsheim, Horb am Neckar, Leimen, Linkenheim-Hochstetten, Mannheim, Mühlacker, Nagold, Östringen, Pforzheim, Plankstadt, Rastatt, Sandhausen, Walldorf und Wiesloch.
    Weiterführende Informationen:

    Übersicht über die teilnehmenden Bibliotheken

    HEISS AUF LESEN© im Regierungsbezirk Karlsruhe

    HEISS AUF LESEN© Erklärfilm

  • Abteilung 4
    18.07.2017
    Hitzebedingte Geschwindigkeitsbeschränkung auf 80 Stundenkilometer für Mittwoch, 19. Juli 2017 auf Abschnitten der Autobahnen A 5 und A 6

    ​Wegen der zu erwartenden hochsommerlichen Temperaturen über 30 Grad wird für Mittwoch, den 19. Juli 2017, erneut ein hitzebedingtes Tempolimit auf Teilabschnitten der Autobahnen A 5 und A 6, im Bereich um das Autobahnkreuz Walldorf angeordnet (Karte siehe Anlage).

    Die Geschwindigkeitsbegrenzung dient dem Schutz der Verkehrsteilnehmer vor plötzlich auftretenden „blow ups“ (Aufplatzungen) an älteren Betonfahrbahnen, die bei großer Hitze entstehen können und lokal nicht vorhersehbar sind.

    Die Geschwindigkeitsbegrenzung gilt von 10.00 Uhr bis 20.00 Uhr. Sie wird wieder deaktiviert, sobald die Tageshöchsttemperaturen unter 30 Grad sinken.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet alle betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Maßnahme und um Einhaltung der eingerichteten Höchstgeschwindigkeit.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    18.07.2017
    B 32: Fahrbahnerneuerung zwischen Horb a. N. und Nordstetten - Halbseitige Sperrung an der Brücke über die Bahn

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe wird die Bundesstraße 32 zwischen Horb a. N. und Nordstetten in der Zeit vom 24. Juli 2017 bis voraussichtlich 15. Oktober 2017 grundhaft saniert. Bestandteil dieser Baumaßnahme ist auch die Erneuerung der Übergangskonstruktion der Brücke über die Bahn in Richtung Nordstetten (wir berichteten).

    Diese Brückenarbeiten werden jetzt vom 24. Juli bis zum 28. Juli 2017 durchgeführt. Für die Instandsetzung der Übergangskonstruktion muss die B 32 im Bereich der Brücke über die Bahn zum Einbau eines neuen überfahrbaren Asphaltkeils für fünf Tage halbseitig gesperrt werden.

    Der Verkehr wird mit einer Ampelanlage geregelt und an der rund 100 Meter langen Baustelle vorbeigeführt.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    17.07.2017
    B 462, Fahrbahndeckenerneuerung zwischen der Ortsdurchfahrt Röt bis zum Verkehrsknotenpunkt L 350 bei Schönegründ

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe wird vom 24. Juli 2017 bis zum 10. September 2017 auf der Bundesstraße 462 auf einem Teil der Ortsdurchfahrt Röt-Baiersbronn bis zum Verkehrsknotenpunkt L 350 die Fahrbahn erneuert. Hierzu ist eine Vollsperrung der B 462 im Zeitraum vom 31. Juli 2017 bis zum 10. September 2017 erforderlich.

    Der Verkehr wird während der Vollsperrung der Bundesstraße von Klosterreichenbach über die L 409, die B 294 und die L 350 Richtung Huzenbach umgeleitet. Der Gegenverkehr wird über den gleichen Streckenzug umgeleitet. Es ist mit Behinderungen zu rechnen.

    Der Belag der B 462 zwischen dem Abzweig der Gemeindestraße Schönegründer Straße Richtung Schönegrund in der Gemeinde Röt und dem Abzweig
    L 350 Richtung Besenfeld auf Gemarkung der Gemeinde Huzenbach befindet sich in einem schlechten Zustand. Er weist in großen Teilflächen poröse Stellen, Risse, Flickstellen sowie Spurrinnen auf. Aus Gründen der Verkehrssicherheit, des Werterhalts und um ein weiteres Fortschreiten der Schäden im Straßenoberbau zu verhindern, ist es erforderlich die Fahrbahn zu sanieren. Die Maßnahme umfasst die Sanierung von ca. 17.000 Quadratmetern Asphaltdeck- und Binderschichten. Der entlang der B 462 verlaufende befestigte Randstreifen wird außerhalb der Ortsdurchfahrt zurückgebaut. Die in der Fahrbahn liegenden Einbauteile wie beispielsweise Schachtabdeckungen und Straßeneinläufe werden erneuert. Von der Ortdurchfahrtsgrenze in Röt über die Tankstelle bis hin zur sogenannten Staatsbrücke wird ein Gehweg hergestellt. Darüber hinaus werden der Kreuzungsbereich B 462/L 350 erneuert und der Abbiegestreifen von der B 462 auf die K 4787 verkürzt.
    Die Baumaßnahme wird in fünf Bauabschnitten (BA) umgesetzt. Im ersten BA wird die Fahrbahn für eine kurze Umfahrung im nördlichen Bereich des Knotenpunktes B 462/L 350 hergestellt. Diese Arbeiten erfolgen im Vorgriff auf die Vollsperrung der Bundesstraße. Im zweiten BA erfolgt der Umbau des Knotenpunktes B 462 / L 350. Diese Arbeiten werden vom 31. Juli 2017 bis zum 13. August 2017 ausgeführt. Danach ist die neue Kreuzung von und nach Huzenbach und Seewald wieder befahrbar.

    Im dritten BA werden die Fahrbahndecke auf der B 462 erneuert und die Abbiegespur beim Abzweig der K 4787 zurückgebaut. Der vierte BA umfasst den Rückbau eines rund einen Kilometer langen befestigten Randstreifens entlang der B 462. Im letzten BA wird ein neuer Gehweg zwischen der Ortsdurchfahrtsgrenze und der Staatsbrücke hergestellt. Die Bauabschnitte werden vom 31. Juli 2017 bis zum 10. September 2017 ausgeführt. Während diesem Zeitraum ist die B 462 zwischen dem Abzweig der Gemeindestraße Schönegründer Straße und dem Abzweig der L 350 für den Verkehr gesperrt.

    Die Kosten der Maßnahme betragen rund 1,3 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 9
    17.07.2017
    Sommerfest für Flüchtlinge der Karlsruher Erstaufnahmeeinrichtungen

    Einladung an die Medien

    ​Termin: Freitag, 28.07.2017
    Zeit: 13.00 Uhr
    Treffpunkt: Am Haupteingang der Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge, Felsstraße 2-4, 76185 Karlsruhe


    Sehr geehrte Damen und Herren,

    wie bereits im vergangenen Jahr veranstaltet die unabhängige Sozial- und Verfahrensberatung, in gemeinsamer Trägerschaft der Karlsruher Caritas und Diakonie, in Zusammenarbeit mit dem Regierungspräsidium Karlsruhe ein Sommerfest in der Felsstraße für Bewohnerinnen und Bewohner der Karlsruher Erstaufnahmeeinrichtungen.

    Im Beisein von Regierungspräsidentin Nicolette Kressl, Referatsleiter Markus Rothfuß und einem Vertreter des Veranstalters, möchten wir Sie bei einem Rundgang während des Sommerfestes am 28. Juli 2017 über die aktuelle Entwicklung in den Karlsruher Erstaufnahmeeinrichtungen informieren und Ihre Fragen dazu beantworten. Zu diesem Rundgang sind Sie herzlich eingeladen.

    Die Besucher des Festes erwartet ein vielfältiges kulinarisches Angebot, aufregende Aktionen wie beispielsweise ein Parcours des ADAC, ein Kinderkarussell und ein Fußballturnier.


    gez. Irene Feilhauer

  • Abteilung 4
    14.07.2017
    Ertüchtigung der östlichen Riedbahn - Anhörungsverfahren voraussichtlich ab September 2017

    ​Das förmliche Anhörungsverfahren für die Baumaßnahmen an der östlichen Riedbahn beginnt voraussichtlich ab September 2017. Im Rahmen dieses Vorhabens sollen in Mannheim unter anderem die Eisenbahnüberführungen über die Wilhelm-Varnholt-Allee, die Seckenheimer Landstraße und das Paul-Martin-Ufer sowie das westliche Streckengleis auf einer Länge von rund zwei Kilometern erneuert werden. Ferner ist vorgesehen, den Haltepunkt Mannheim-Neuostheim als Teilmaßnahme der 2. Ausbaustufe S-Bahn Rhein-Neckar neu zu errichten und eine circa 800 Meter lange und bis zu vier Meter hohe Lärmschutzwand auf der Ostseite der Bahnstrecke zu erstellen.

    Das dafür notwendige Planfeststellungsverfahren wurde von der DB Netz AG bereits vor geraumer Zeit beim Eisenbahn-Bundesamt als zuständiger Planfeststellungsbehörde beantragt. Nachdem die DB Netz AG zwischenzeitlich noch verschiedene offene Fragen im Zusammenhang mit geplanten ökologischen Kompensationsmaßnahmen in Rheinland-Pfalz (Römerberg und Weisenheim am Sand) geklärt hat, kann nunmehr auch das Anhörungsverfahren gestartet werden. Da sich bereits im Vorfeld gezeigt hat, dass das Verfahren auf reges Interesse der Anwohner stößt, hat sich das Regierungspräsidium als Anhörungsbehörde mit der DB Netz AG darauf verständigt, die Offenlage nicht in den Sommerferien vorzunehmen.

    Die ortsübliche Bekanntmachung, also die förmliche Verlautbarung, dass und wann genau die Pläne in den betroffenen Gemeinden einen Monat lang zur Einsicht ausgelegt werden, wird voraussichtlich bereits Anfang September erfolgen. Um keine Fristen zu versäumen, rät das Regierungspräsidium deshalb, auf Veröffentlichungen und Hinweise in den gemeindlichen Mitteilungsblättern und auf der Internetseite des Regierungspräsidiums unter „Abteilungen/Referat 24 Recht, Planfeststellung / Aktuelle Planfeststellungsverfahren – Schienen / Wiederherstellung der zweigleisigen Befahrbarkeit der östlichen Riedbahn“ zu achten.

  • Abteilung 4
    14.07.2017
    B 3 Rastatt: Erneuerung der Fahrbahndecke im Münchfeld - Geänderte Erreichbarkeit des Münchfelds

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe haben am 3. Juli 2017 an der B 3 in Rastatt die Arbeiten zur Sanierung der Fahrbahndecke im Münchfeld begonnen.

    Die erste Bauphase wurde planmäßig am 7. Juli 2017 abgeschlossen. Seit 10. Juli 2017 laufen die Arbeiten in der zweiten Bauphase. Für den Einbau der lärmarmen Asphaltdecke wird das gesamte Baufeld von der Kreuzung B 3 / B 36 / L 75 / Oberwaldstraße (Kehler Tor) bis zur Einmündung B 3 / K 9617 (Sandweierer Straße) von Mittwoch, den 19. Juli 2017 bis Freitag, den 21. Juli 2017, voll gesperrt. Das bedeutet, dass auch die Kreuzung Münchfeldstraße / Stadionstraße / B 3 nicht genutzt werden kann. Während dieser Vollsperrung werden dann auch vom Abzweig der Sandweierer Straße bis zur Kreuzung B 3 / B 36 / L 75 / Oberwaldstraße (Kehler Tor) die Fahrbahnmarkierungen aufgebracht sowie Abdichtungs- und Fugenarbeiten ausgeführt.

    Die Siedlung ist während dieser drei Tage nur über die Friedrich-Ebert-Straße aus Rastatt kommend zu erreichen.
    Das Münchfeld kann während der drei Tage nur über die Ruhrstraße erreicht werden. Die an der Einmündung L 75 / Ruhrstraße geltende Regelung, die ein Linkseinbiegen in die L 75 in Richtung Iffezheim und ein Linksabbiegen aus Rastatt kommend verbietet, wird aus Sicherheitsgründen weiterhin beibehalten. Das Münchfeld kann nur von Süden auf der L 75 kommend angefahren werden und in Richtung Norden nur auf die L 75 rechtseinbiegend verlassen werden.
    Sandweier und die Autobahn sind weiterhin wie in der ersten Bauphase über die L 75 und K 3760 beziehungsweise B 500 zu erreichen. Die Umleitungsstrecken sind ausgeschildert.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen der Anwohner und Verkehrsteilnehmer bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    13.07.2017
    A 656: Brückenerneuerung bei Mannheim-Friedrichsfeld
    Fahrbahnübergangskonstruktion gerissen – A 656 am morgigen Freitag für Reparaturarbeiten in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt

    ​Bei einer Kontrolle wurde festgestellt, dass die tonnenschwere Fahrbahnübergangskonstruktion der alten Brücke über den Bahnhof Mannheim-Friedrichsfeld gerissen ist. Zur Reparatur der Fahrbahnübergangskonstruktion muss die Autobahn 656 zwischen dem Autobahnkreuz Heidelberg und dem Autobahnkreuz Mannheim am

    Freitag, 14.07.2017, ab etwa 09:00 Uhr bis voraussichtlich 14:00 Uhr

    in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt werden. Da der Fahrbahnübergang mit jedem Fahrzeug, welches ihn überquert, in Schwingungen gerät, können die Schweißarbeiten nur bei einer Vollsperrung durchgeführt werden. Die Arbeiten erfolgen einerseits von der Fahrbahn aus und andererseits von unten.

    Die Brücke ist derzeit bis zur Vollsperrung trotzdem befahrbar, da im Bereich des Fahrbahnüberganges die Geschwindigkeit ohnehin stark reduziert ist. Damit der Schaden sich nicht vergrößert, muss die Reparatur schnellstmöglich erfolgen.

    Aufgrund der kurzfristigen Sperrung kann keine Umleitungsbeschilderung eingerichtet werden. Dem Verkehr wird empfohlen, die B 535 (Tunnel Schwetzingen) als Ausweichstrecke zu nutzen. Die B 535 ist über die A 5 – Ausfahrt „Heidelberg/Schwetzingen“ bzw. über die A 6 – „Ausfahrt Mannheim/Schwetzingen“ zu erreichen.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

    Hintergrund zum Thema Fahrbahnübergangskonstruktion

    Brücken dehnen sich – wie die meisten Bauteile – bei Hitze aus und ziehen sich bei Kälte zusammen. In unseren Breiten muss man daher mit jahreszeitlichen Bewegungen von ca. +/- 1 bis 2 Millimeter pro Meter Brückenlänge rechnen. Bei einer Brücke mit 100 Meter Länge führt dies zu Bewegungen von 10 bis 20 Zentimetern. Damit an den Enden der Brücke keine Lücke entsteht, sind an den beweglichen Enden der Brücke Fahrbahnübergänge nötig, die diese Bewegung mitmachen. In der heutigen Zeit werden Fahrbahnübergänge meist aus robustem Stahl hergestellt, da die Fahrbahnübergänge starken Belastungen aus dem darüber rollenden Verkehr ausgesetzt sind

  • Abteilung 4
    12.07.2017
    L 83a, Fahrbahndeckenerneuerung Ottersweier - Neusatz

    ​Seit 26.Juni 2017 wird die Fahrbahndecke der L 83a erneuert. Sofern es die Witterungsbedingungen zulassen, werden die Asphaltarbeiten sowie die Restarbeiten, wie das Herstellen der Anschlüsse, Fugen und Bankette bis zum Wochenende abgeschlossen, so dass mit dem zweiten Bauabschnitt wie vorgesehen am 17. Juli 2017 begonnen werden kann.

    Der zweite Bauabschnitt beginnt mit der oberen Hälfte der Hub-Kreuzung und endet nach der Burg Windeckstraße. In der Hubkreuzung wird die Fahrbeziehung Ottersweier - Rittersbach mit einer Lichtsignalanlage geregelt. Die Einfahrt in die Hubstraße ist dann nicht mehr möglich.

    Die überörtliche Umleitung über Bühl und Bühlertal nach Neusatz ist ausgeschildert. Eine innerörtliche Umleitung erfolgt nicht.

    Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 700.000 Euro und werden durch das Land Baden-Württemberg getragen.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter folgenden Links:

    http://baustellen.strassen.baden-wuerttemberg.de/bis_internet/

    http://www.neue-mobilitaet-bw.de/service/nuetzliche-links/

  • Abteilung 4
    12.07.2017
    B 32: Fahrbahnerneuerung zwischen Horb a. N. und Nordstetten

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe wird die Bundesstraße 32 zwischen Horb a. N. und Nordstetten in der Zeit vom 24. Juli 2017 bis voraussichtlich 15. Oktober 2017 grundhaft saniert. Die Baumaßnahme beginnt am Verkehrsknotenpunk B 14/ B 32/ L 398 in Horb a. N. und endet an der Einmündung der L 395 in Nordstetten. Die Durchführung der Arbeiten erfolgt in mehreren Bauabschnitten unter Teil- und Vollsperrungen der B 32.

    Die Arbeiten beginnen im Streckenabschnitt zwischen dem Abzweig B 32 / K 4764 in Richtung Isenburg und der Einmündung B 32 / L 395 in Nordstetten. Die Ausführung dieser Arbeiten erfolgt in zwei Bauabschnitten vom 24. Juli bis zum 15. Oktober 2017. Zur Durchführung der Arbeiten muss die B 32  für den Verkehr voll gesperrt werden.

    In den Sommerferien muss auch die Brücke über die Bahn in Horb für vier Tage halbseitig gesperrt werden, damit ein neuer Überfahrkeil auf der Brücke eingebaut werden kann. Der genaue Zeitraum für den Verkehrseingriff steht noch nicht fest und wird frühzeitig bekannt gegeben.

    Im letzten Bauabschnitt wird der Fahrbahnbelag im Bereich zwischen dem Knotenpunkt B 14 / B 32 / L 398 in Horb a. N. und dem Abzweig B 32 / K 4764 in Richtung Isenburg erneuert. Diese Arbeiten werden im Oktober 2017 durchgeführt. Hierzu muss die B 32 in diesem Bereich für vier Tage über ein Wochenende voll gesperrt werden. Außer bei den Arbeiten im letzten Bauabschnitt ist die Zufahrt zur K 4764 nach Isenburg sowie zum P+R Parkhaus der DB aus Richtung Horb jederzeit möglich.

    Die Umleitung des örtlichen Verkehrs erfolgt in allen Bauabschnitten in Fahrtrichtung Horb von Nordstetten über die K 4785 und die K 4769 nach Mühlen und von dort über die L 370 nach Horb. Der Gegenverkehr wird über die gleiche Strecke umgeleitet. Für den überörtlichen Verkehr werden auf der A 81 an den zur Anschlussstelle Horb a. N. vorgelagerten Anschlussstellen Empfingen und Rottenburg Schilder aufgestellt, die auf die Vollsperrung der B 32 hinweisen und den Verkehr nach Horb dort ableiten sollen.

    Der Belag der B 32 befindet sich in einem schlechten Zustand. Er weist teilweise eine poröse Oberfläche, Flickstellen sowie Risse und Unebenheiten auf und hat in größeren Bereichen einen zu geringen Asphaltaufbau. Aus Gründen der Verkehrssicherheit und um ein weiteres Fortschreiten der Schäden im Straßenoberbau zu verhindern ist es erforderlich, die Bundesstraße grundhaft zu sanieren.

    Im Rahmen der Maßnahme werden circa 13.000 Quadratmeter Asphaltdeckschicht, teilweise auch die darunter liegende Asphaltbinderschicht und in größeren Bereichen auch die Asphalttragschicht erneuert.

    Die Kosten der Maßnahme betragen rund 819.000 Euro und werden vom Bund getragen.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer und Anlieger für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 2
    12.07.2017
    Regierungspräsidentin Nicolette Kressl eröffnet Leseclubaktion HEISS AUF LESEN© 2017

    Einladung an die Presse

    ​Termin: Mittwoch, 19. Juli 2017
    Zeit: 10.00 bis 12.00 Uhr
    Treffpunkt: Mensa im Schulzentrum Horb-Hohenberg, Lerchenstraße 115, 72160 Horb

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Regierungspräsidentin Nicolette Kressl hat erneut die Schirmherrschaft für die Leseclubaktion HEISS AUF LESEN© übernommen und wird die Aktion in einer Auftaktveranstaltung am 19. Juli 2017, die dieses Jahr in Horb stattfindet, offiziell eröffnen. Landesweiter Startschuss für die teilnehmenden Bibliotheken war bereits am vergangenen Montag, den 10. Juli 2017.

    Regierungspräsidentin Nicolette Kressl wird zunächst der Leiterin der Stadtbücherei Horb, Monika Bauer, ein Bücherpaket übergeben und anschließend gemeinsam mit Oberbürgermeister Peter Rosenberger vorlesen. Durch das abwechslungsreiche Programm führt der Lesekünstler Frank Sommer von Eventilator.

    Zu der Auftaktveranstaltung in Horb sind Sie herzlich eingeladen.

    gez. Irene Feilhauer

  • Abteilung 7
    12.07.2017
    UNSER KLASSENSONG - Wettbewerb im Fach Musik für Schulklassen im Regierungsbezirk Karlsruhe - Regierungspräsidium Karlsruhe verleiht Preise an die Gewinner

    ​Die Gewinner des Wettbewerbs UNSER KLASSENSONG stehen fest. Das Regierungspräsidium hat heute, Mittwoch, 12. Juli 2017, in Karlsruhe die Preise an Schülerinnen und Schüler aus Karlsruhe, Karlsruhe/Durlach-Aue und Neuenbürg verliehen.

    Mit diesem Wettbewerb wollte das Regierungspräsidium Karlsruhe alle Schülerinnen und Schüler einer Klasse dazu anregen, Textdichter und Tonsetzer zu werden. Am Ende dieser Kreativarbeit im Musikunterricht sollte ein Lied entstehen, mit dem sich die Klasse in jeder Hinsicht identifizieren kann und das sie als ihr geistiges Eigentum versteht. Teilnehmen konnten Klassen der Jahrgangsstufen 1-10. Der Klassensong sollte Schulbezug haben und sowohl der in deutscher Sprache verfasste Text als auch die Musik mussten mit der gesamten Klasse im Unterricht entstanden sein. Willkommen waren auch Rap- und Sprechelemente.

    Die Jury setzte sich aus Experten des Musikreferats im Regierungspräsidium Karlsruhe zusammen.

    Die Preise wurden im Anschluss an die Aufführung der Songs an die Preisträger übergeben:

    1. Preis (500 Euro): Klasse 10 der Nebenius-Realschule Karlsruhe,
    2. Preis (300 Euro): Klasse 2 der Oberwaldschule Aue,
    3. Preis (200 Euro): Klasse 7 des Gymnasiums Neuenbürg.

    Einen Förderpreis erhielt die Klasse 6 der Merianschule Epfenbach.

    Insgesamt haben 17 Klassen an dem 3. Klassensong-Wettbewerb teilgenommen.

    Der stellvertretende Leiter der Abteilung Schule und Bildung im Regierungspräsidium Karlsruhe, Markus Thomas, lobte bei der Preisverleihung die Vielfalt, den Ideenreichtum und die Bühnenpräsenz, mit der die Songs vorgestellt wurden.

    Sein Dank galt insbesondere auch den betreuenden Musiklehrerinnen und Musiklehrern, die die Songproduktionen mit viel Engagement begleitet haben.

  • Abteilung 5
    11.07.2017
    Einladung zur Informationsveranstaltung zum Managementplan für das Natura 2000-Gebiet Kleinenztal und Schwarzwaldrandplatten

    Termin: Dienstag, 18. Juli 2017
    Zeit: 16.00 Uhr bis circa 18.30 Uhr
    Ort: Parkplatz Waldfreibad Calmbach, Kleinenztalstraße 140,
    75323 Bad Wildbad 
     

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe, Referat Naturschutz und Landschaftspflege, lädt am Dienstag, den 18.07.2017, zu einer Informationsveranstaltung zum Managementplan für das Natura 2000-Gebiet „Kleinenztal und Schwarzwaldrandplatten“ ein.

    Im Rahmen eines kleinen Spaziergangs durch die Wiesen und Wälder stellen Mitarbeiter des Regierungspräsidiums zusammen mit dem beauftragten Planungsbüro LANGE GbR sowie einem Vertreter der Forstdirektion aus Freiburg, einige der im Gebiet vorkommenden Lebensräume und Arten von europäischer Bedeutung vor, und geben einen Überblick über ihre Arbeit und den Ablauf der Managementplanung.

    Zu der öffentlichen Veranstaltung sind alle Bürgerinnen und Bürger, insbesondere Grundstückseigentümer und Landbewirtschafter, sowie Vertreterinnen und Vertreter von Gemeinden, Fachbehörden und Verbänden herzlich eingeladen.

    Das rund 1.460 Hektar große Fauna-Flora-Habitat (FFH)-Gebiet „Kleinenztal und Schwarzwaldrandplatten“ wird durch die Kleine Enz, die Nagold und den Köllbach geprägt. Die unverbauten Gewässer stellen für das Bachneuauge, die Groppe und den Strömer einen wichtigen Lebensraum dar. Entlang der Gewässer und um die Ortschaften erstrecken sich reizvolle Wiesenflächen mit artenreichen, mageren Flachland-Mähwiesen und Borstgrasrasen. In den schattigen Wäldern findet man wiederum den Europäischen Dünnfarn und ausgeprägte Niedermoorbereiche. Die abwechslungsreiche Landschaft ist zudem für verschiedene Fledermausarten ein wichtiger Lebensraum. 

    Gefährdet sind die blumenbunten Mähwiesen durch Aufgabe der extensiven Wiesennutzung. In Folge könnte dann Wald durch Sukzession und Aufforstung wieder vordringen. Wärmebedürftige Offenlandarten wie die Schmetterlinge, aber auch Heuschrecken und Reptilien würden ihren Lebensraum verlieren.

    Die wirtschaftlich nicht mehr attraktive extensive landwirtschaftliche Wiesennutzung wird daher mit öffentlichen Mitteln unterstützt. Ziel ist es, gemeinsam mit den Landnutzern die reizvolle Landschaft mit ihrer Artenvielfalt als europäisches Naturerbe zu bewahren, zu fördern und weiter zu entwickeln.

    Mit dem Schutzgebietsnetz Natura 2000 soll das europäische Naturerbe mit seinem Artenreichtum und seinen typischen Landschaften erhalten werden. Für jedes Natura 2000-Gebiet im Land wird deshalb von den Naturschutzreferaten der Regierungspräsidien ein Managementplan erstellt.

    Eine Übersichtskarte und weitere Informationen zu Natura 2000 und dem Projekt finden Sie im Internet im Beteiligungsportal des Regierungspräsidiums Karlsruhe unter Umwelt und den Natura 2000 Gebieten:

    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt5/Ref56/Natura2000/Seiten/Kleinenztal-und-Schwarzwaldrandplatten.aspx

  • Abteilung 4
    10.07.2017
    Staustufe Iffezheim - Erneuerung der Fahrbahnübergänge auf französischer Seite (RD 4)

    ​Das Département du Bas-Rhin wird vom 17. Juli bis voraussichtlich 11. August 2017 an der Staustufe Iffezheim (RD 4/B 500) auf französischer Seite Arbeiten zur Erneuerung der Fahrbahnübergänge durchführen.

    Da die Erneuerungsarbeiten nur bei abgesperrter Straße durchgeführt werden können, muss die RD 4 im oben genannten Sanierungszeitraum jeweils von abends 20.00 Uhr bis morgens 05.00 Uhr für den Verkehr voll gesperrt werden.

    Tagsüber ist die RD 4/B 500 für die Verkehrsteilnehmer frei befahrbar.

    Der Pkw-Verkehr wird während der Sperrzeiten in beiden Richtungen über die RD 87, L 78b (Brücke Wintersdorf/Beinheim) und L 78a umgeleitet.

    Die Umleitung für den Lkw-Verkehr verläuft in beiden Richtungen über die RD 4, A 35, RD 2, Staustufe Gambsheim, L 87 und A 5. Die Umleitungen sind ausgeschildert.

  • Abteilung 4
    07.07.2017
    B 462: Erneuerung der Fahrbahndecke im Bereich Gernsbach-Hilpertsau

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe werden ab kommenden Montag, 10. Juli, bis einschließlich Mittwoch, 12. Juli 2017, an der B 462 Erkundungsarbeiten im Gehwegbereich entlang der B 462 auf Höhe der Firma Kast durchgeführt. Hierzu wird die Fahrbahn Richtung Freudenstadt bei Bedarf kurzfristig halbseitig gesperrt und der Verkehr mit einer Ampelanlage geregelt.

    Die eigentliche Sanierung der Fahrbahndecke beginnt am Montag, 24. Juli 2017. Die Fahrbahn der B 462 im Bereich Gernsbach und Hilpertsau wird auf einer Länge von rund 2,9 Kilometer zwischen den Knotenpunkten B 462/L 76b und dem südlichen Ausgang des Tunnelportals in Gernsbach erneuert. Die Baumaßnahme wird unter halbseitiger Sperrung mit Ampelregelung in drei Bauabschnitten mit jeweils mehreren Bauphasen durchgeführt. Der Einbau der lärmmindernden Deckschicht erfolgt an drei Wochenenden unter Vollsperrung. Über die Vollsperrungen wird das Regierungspräsidium rechtzeitig vorab informieren. Die Baumaßnahme soll voraussichtlich im Oktober 2017 abgeschlossen werden. Die Gesamtkosten dieser Baumaßnahme belaufen sich auf rund 2,9 Millionen Euro und werden vom Bund finanziert.

    Am 24. Juli 2017 beginnen die Arbeiten im ersten Bauabschnitt von der Kreuzung B 462/L 76b bis zur Ochsenbrücke. Dieser Bauabschnitt ist in fünf Bauphasen unterteilt. Abhängig von der Bauphase müssen einzelne Fahrbeziehungen in  Kreuzungsbereichen zeitweise gesperrt werden.

    In der Phase 1 beginnen die Arbeiten auf der B 462 an der Kreuzung B 462/L 76b auf der Murgseite und enden in Höhe der Zinsäckerstraße.
    In der Phase 2 wird die gegenüberliegende von der Murg abgewandte Seite gefräst. Hier wird ein Ausfahren aus der Zinsäckerstraße nicht mehr möglich sein.

    In der Phase 3 werden die Arbeiten im Bereich der Zinsäckerstraße bis zur Ochsenbrücke auf der Seite der Murg durchgeführt. Das Queren der Ochsenbrücke ist währen dieser Phase nicht möglich.
    In der Phase 4 werden die Arbeiten auf der gegenüberliegenden Seite durchgeführt. Das Ein- und Ausfahren von der Brückenstraße ist in dieser Phase nicht möglich.

    In der Phase 5 wird die Deckschicht unter Vollsperrung des gesamten Bauabschnittes wieder hergestellt.

    Die entsprechenden Umleitungen für die Vollsperrungen sowie die Sperrung einzelner Fahrbeziehungen werden ausgeschildert. Während der gesamten Baumaßnahme wird der überregionale Lkw-Verkehr großräumig über die Autobahn A 5 zur B 500 umgeleitet.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    07.07.2017
    Hitzebedingte Geschwindigkeitsbeschränkung auf 80 Stundenkilometer auf Teilen der A 5 und der A 6 wird am kommenden Montag wieder aufgehoben

    ​Aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen wurde hitzebedingt ein Tempolimit auf 80 Stundenkilometern auf Teilabschnitten der Autobahnen A 5 und A 6 von 10.00 Uhr bis 20.00 Uhr angeordnet. Da laut Wettervorhersage die Temperaturen wieder zurückgehen werden, wird das Regierungspräsidium Karlsruhe die Geschwindigkeitsbeschränkung am kommenden Montag, 10. Juli, im Laufe des Vormittags wieder aufheben.

    Das bedeutet, dass die Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Walldorf die Verkehrsschilder zur Seite drehen werden, so dass die Vorderseite der Schilder für die Verkehrsteilnehmer nicht mehr sichtbar ist.

    Die Geschwindigkeitsbegrenzung dient dem Schutz der Verkehrsteilnehmer vor plötzlich auftretenden sogenannten „blow ups“ (Aufplatzungen) auf älteren Betonfahrbahnen, die bei großer Hitze auftreten können.

  • Abteilung 4
    07.07.2017
    Sanierung der Parkplatzbrücke an der B 462 bei Forbach - Arbeiten beginnen später

    ​Die Sanierungsarbeiten an der B 462-Parkplatzbrücke über die Druckrohrleitung bei Forbach werden erst ab dem 17. Juli 2017 durchgeführt. Die Arbeiten sollten ursprünglich am 3. Juli 2017 beginnen, mussten aber auf Grund eines Kapazitätsengpasses der Baufirma verschoben werden.

    Bis zum Baubeginn am 17. Juli wird der Parkplatz noch vollständig nutzbar sein. Während der Bauphase ist der Parkplatz vollständig gesperrt. Es stehen den Verkehrsteilnehmern jedoch auch weiterhin beide Fahrstreifen der B 462 uneingeschränkt zur Verfügung, sodass die Sanierung keinen Einfluss auf den fließenden Verkehr hat.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 2
    06.07.2017
    HEISS AUF LESEN©
    165 Bibliotheken in Baden-Württemberg bieten Lesefutter für die Sommerferien

    ​Ab kommenden Montag, den 10. Juli, stellen 165 Bibliotheken in ganz Baden-Württemberg brandneue Bücher mit coolen, spannenden und lustigen Geschichten für lesehungrige Kinder und Jugendliche bereit. Die Leseclubaktion HEISS AUF LESEN© vermittelt Spaß am Lesen und fördert spielerisch die Lese- und Sprachfähigkeit. Mit tollen Preisen sollen insbesondere auch Kinder und Jugendliche erreicht werden, die bisher wenig Bezug zum Lesen haben.

    Im Regierungsbezirk Karlsruhe findet HEISS AUF LESEN© 2017 bereits zum siebten Mal statt und wird in 20 Bibliotheken angeboten. Allein im vergangenen Jahr konnten über 1.500 begeisterte Leser verzeichnet werden. Regierungspräsidentin Nicolette Kressl hat erneut die Schirmherrschaft für HEISS AUF LESEN© übernommen und wird die Leseclubaktion bei der diesjährigen Auftaktveranstaltung am 19. Juli in Horb am Neckar offiziell eröffnen. Koordiniert wird die Aktion von der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Karlsruhe.

    Mitmachen ist kinderleicht: Auch wer noch keinen Bibliotheksausweis hat, kann kostenlos Clubmitglied bei HEISS AUF LESEN© werden. Anmeldekarten gibt es bereits vor den Ferien in den teilnehmenden Bibliotheken. Mit dem Clubausweis können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer alle Bücher ausleihen, die mit dem HEISS AUF LESEN©-Logo gekennzeichnet sind. Schon ab dem ersten gelesenen Buch hat jedes Clubmitglied die Chance auf einen tollen Preis bei der Verlosung auf der Abschlussparty nach den Sommerferien.
    Als Hauptpreise winken drei Mal ein Familienwochenende in einer Jugendherberge des Deutsches Jugendherbergswerks (DJH) und vier Familienkarten für den Erlebnispark Tripsdrill.

    Beginn und Dauer von HEISS AUF LESEN© sind je nach Ort unterschiedlich. Die Leseclubaktion findet in den Stadt- und Gemeindebibliotheken der folgenden Kommunen statt:

    Bretten, Bruchsal, Bühl, Calw, Gaggenau, Graben-Neudorf, Heimsheim, Horb am Neckar, Leimen, Linkenheim-Hochstetten, Mannheim, Mühlacker, Nagold, Östringen, Pforzheim, Plankstadt, Rastatt, Sandhausen, Walldorf und Wiesloch.

    Weiterführende Informationen:

    Übersicht über die teilnehmenden Bibliotheken

    HEISS AUF LESEN© Erklärfilm

  • Abteilung 3
    06.07.2017
    Gebündelte Vielfalt: Regierungspräsidium Karlsruhe präsentiert sich bei der Gartenschau Bad Herrenalb

    Anlage: Ausstellungen und Aktionen


    Unter dem Motto: „Gebündelte Vielfalt – von A wie Asylrecht bis Z wie Zivilschutz“ stellt das Regierungspräsidium Karlsruhe vom 19. bis 30. Juli 2017 sein umfangreiches Aufgabenspektrum mit sieben Ausstellungen im Treffpunkt Baden-Württemberg und 27 begleitenden Aktionen vor. Zum Auftakt, am 19. Juli 2017 um 14 Uhr, wird Regierungspräsidentin Nicolette Kressl mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in einem moderierten Gespräch das Regierungspräsidium mit seinen umfangreichen Aufgaben in Bad Herrenalb präsentieren.

    „Wir freuen uns sehr, dass wir unsere vielfältigen und interessanten Aufgaben im Rahmen der Gartenschau einem größeren Publikum vorstellen können“, so Regierungspräsidentin Nicolette Kressl.

    Die vier Regierungspräsidien in Baden-Württemberg haben eine wichtige Bündelungs- und Vermittlungsfunktion zwischen den Fachministerien des Landes und den Unteren Verwaltungsbehörden, wie zum Beispiel den Stadt- und Landkreisen. Eine ihrer Hauptaufgaben ist es, die unterschiedlichen Interessen und Anforderungen, gerade bei komplexen Vorhaben, wie beispielsweise beim Bau eines Hochwasserpolders, zusammen zu tragen, zu koordinieren und abzuwägen, um anschließend eine sachgerechte und zweckdienliche Lösung zu finden und diese verfahrensrechtlich zu beschließen.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe gibt bei der Gartenschau in Bad Herrenalb einen Überblick über die vielfältigen Aufgaben, die täglich von rund 1700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in insgesamt acht Abteilungen des Präsidiums wahrgenommen werden. So wird beispielsweise anhand einer Straßenplanung gezeigt, wie die Informationen und gesetzlichen Vorgaben aus den verschiedensten Bereichen in die letztendliche Entscheidung einfließen.

    Von ähnlicher Komplexität sind die Aufgaben im Natur- und Artenschutz. Früher wurden viele der Restriktionen als hinderlich wahrgenommen, die Ausweisung von Schutzgebieten wird jedoch zunehmend auch als Prädikat für den pfleglichen Umgang mit der Natur verstanden. Begehungen im Naturschutzgebiet Albtal sowie das Ökomobil werden lehr- und wissensreich hierüber informieren.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe ist landesweit für die Aufnahme und Unterbringung von Asylsuchenden und auch für deren Rückführung, wenn sie kein Bleiberecht bekommen haben, verantwortlich. „Es ist mir wichtig, dass wir neben diesen Aufgaben zeigen, dass wir dabei auch die Schicksale der Asylsuchenden im Blick haben. Kinder von Asylsuchenden aus Kriegsgebieten sind besonders betroffen. Mit selbstgemalten Bildern versuchen die Kinder, ein Ventil für die psychische Belastung zu finden. Dies zu sehen, fördert das Verstehen und das Miteinander“, beschreibt Regierungspräsidentin Kressl die Motivation, Bilder von Kindern aus den Landeserstaufnahmeeinrichtungen im Regierungsbezirk zu zeigen.

    Das Angebot des Regierungspräsidiums im Bereich der Gesundheitsfürsorge ist ebenso Thema, wie spezielle landesweite Aufgaben wie beispielsweise im Bereich der Überwachung ökologisch erzeugter Lebensmittel. Oder wie sieht ein junger Mensch eine hierarchisch gegliederte Oberbehörde mit hoheitlichen Aufgaben im Verwaltungsvollzug? Das Regierungspräsidium ist selbst Ausbildungsstätte und nimmt außerdem Aufgaben als Prüfungs- und Aufsichtsbehörde in einer Vielzahl von Berufen wahr.

    Die Regierungspräsidien, so auch das Regierungspräsidium Karlsruhe, müssen sich ständig neuen Entwicklungen anpassen und gleichzeitig ihren zentralen Auftrag, die Umsetzung der politischen Entscheidungen vor Ort, wahrnehmen.

    In einem Flächenland wie Baden-Württemberg wird die Nähe zu den Regionen und deren Bürgerinnen und Bürger durch die Regierungspräsidien gefördert und damit auch das Verständnis für politische Entscheidungen der Landesregierung. „Die Regierungspräsidien stellen auf diese Weise die zielorientierte Umsetzung der vielfältigen Aufgaben im Land sicher“, so Regierungspräsidentin Kressl.

  • Abteilung 1
    05.07.2017
    Regierungspräsidentin Nicolette Kressl übergibt Förderbescheide für die neue Hauptfeuerwache in Karlsruhe und für Einsatzfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr

    ​Regierungspräsidentin Nicolette Kressl hat heute, 5. Juli 2017, Förderbescheide in Höhe von insgesamt rund 1,86 Millionen Euro an den Karlsruher Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup übergeben. Mit 1,6 Millionen Euro fördert das Land den Neubau der Hauptfeuerwache, für die Beschaffung von Einsatzfahrzeugen der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Karlsruhe gibt es zusätzlich 259.000 Euro.

    „Die Fördermittel sind gut angelegtes Geld. Die Feuerwehr besitzt einen hohen Stellenwert. Ohne sie wäre der Brandschutz nicht zu leisten. Daher unterstützt das Land die Kommunen bei Feuerwehrbaumaßnahmen und beim Kauf von Gerätschaften“, so Regierungspräsidentin Nicolette Kressl anlässlich der Übergabe der Förderbescheide. „Unsere moderne Feuerwehr gehört zu den wichtigsten Trägern der Daseinsfürsorge. Mit dem Neubau der Hauptfeuerwache schaffen wir optimale Bedingungen für unsere hautamtlichen Einsatzkräfte und den Einsatz rund um die Uhr“, freut sich Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup. Das Land unterstütze dabei die zentrale Infrastruktur in der Hauptfeuerwache, aber auch die Ertüchtigung der Fuhrparks von Freiwilligen Feuerwehren, so Mentrup.

    Neubau Hauptfeuerwache
    Die Stadt Karlsruhe verfügt über die größte Berufsfeuerwehr im südlichen Regierungsbezirk. Ihr besonderer Stellenwert ergibt sich aus den überörtlichen und überregionalen Aufgaben in der Gefahrenabwehr. Das neue Bauwerk soll 2020 fertiggestellt sein, der Bezug ist für 2021 vorgesehen. Der symbolische erste Spatenstich erfolgte bereits am 28.10.2016. Mit dem Neubau der Hauptfeuerwache, dessen Standort aus strategischen Gesichtspunkten nun wesentlich günstiger gelegen ist, verfolgt die Stadt Karlsruhe im Wesentlichen zwei Ziele: Erstens die bessere Abdeckung des Stadtgebietes durch die Berufsfeuerwehr und zweitens die Schaffung von Möglichkeiten zur Unterbringung großer Fahrzeuge. Neben den funktionalen Anforderungen an eine moderne Feuerwache sind auch städtebauliche Aspekte zu berücksichtigen, da sie am östlichen Stadteingang gebaut wird. In der Bauphase wird deswegen das Projekt durch das Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft betreut.

    Kosten
    Die Mittel für den Bau der neuen Hauptfeuerwache wurden bereits im Dezember 2014 vom Gemeinderat in den Doppelhaushalt eingestellt. Dem Beschluss ging ein städtebaulicher Wettbewerb voraus, der im Jahr 2009 ausgelobt worden war.
    Von den Baukosten in Höhe von 65,34 Millionen Euro übernimmt die Stadt Karlsruhe als Trägerin 63,75 Millionen Euro, das Land steuert den Zuschuss in Höhe von rund 1,6 Millionen Euro für die förderfähigen Teilbereiche der Wache bei.
    Hierbei handelt es sich um 28 Stellplätze für die Einsatzfahrzeuge und Abrollbehälter und die zentrale Schlauchwerkstatt sowie um die zentrale Atemschutzwerkstatt des Stadtkreises Karlsruhe.

    Förderung Einsatzfahrzeuge Freiwillige Feuerwehr
    Zusätzlich zu dem Zuwendungsbescheid für die neue Hauptfeuerwache übergab Regierungspräsidentin Kressl vier weitere Förderbescheide für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Karlsruhe: drei Zuwendungsbescheide über jeweils 75.000 Euro für die Beschaffung von Tanklöschfahrzeugen vom Typ TLF 3000 sowie für einen Gerätewagen-Transporter in Höhe von 34.000 Euro.

    Die Tanklöschfahrzeuge dienen primär dem Transport von Löschwasser. Sie werden vorrangig an schlecht zugänglichen Einsatzstellen sowie bei Wald- und Wiesenbränden eingesetzt. Die Fahrzeuge führen außerdem Kettensägen und Industriesauger mit und können damit als selbstständige Einheit, beispielsweise bei Unwettern eingesetzt werden. Insgesamt ist die Beschaffung von fünf Tanklöschfahrzeugen für die Abteilungen in Hagsfeld, Grötzingen, Rüppurr, Stupferich und Wolfartsweier vorgesehen. Für zwei dieser Fahrzeuge wurden die Förderbescheide bereits zugestellt. Der Gerätewagen-Transport ist für den ABC-Zug Stadt eingeplant. Er dient als multifunktionales Transportfahrzeug für unterschiedlichste Einsatzbereiche.


    Hintergrundinformation zur Mittelvergabe für Feuerwehren:
    Die Unterstützung des Landes für Beschaffungen für Feuerwehren erfolgt auf Grundlage des Feuerwehrgesetzes Baden-Württemberg. In der Richtlinie für Zuwendungen ist geregelt, welche konkreten Maßnahmen in welcher Größenordnung förderfähig sind. Die Fördermittel stammen aus der Feuerschutzsteuer, die hierfür zweckgebunden verwendet werden. Für 2017 hat das Regierungspräsidium Karlsruhe Förderanträge für Feuerwehren über rund 14 Millionen Euro erhalten. Demgegenüber stehen rund 10,2 Millionen Euro, die das Regierungspräsidium vergeben kann.

  • Abteilung 5
    05.07.2017
    Hochwasserschutz- und Ökologieprojekt (HÖP) Hockenheim – Wichtiger Hinweis zur Baustellenabsicherung

    ​Seit Anfang Juni sind im Zuge der Baumaßnahmen des Hochwasserschutz- und Ökologieprojektes (HÖP) in der Innenstadt von Hockenheim die Übergänge über den Kraichbach von der Karlsruher Straße bis zum Wirtschaftsweg Obere Mühlstraße gesperrt.

    Leider wurde nunmehr wiederholt beobachtet, dass die Absperrungen des Baufeldes durch die Bevölkerung nicht beachtet werden. Das Regierungspräsidium Karlsruhe appelliert daher ausdrücklich an die Bürgerinnen und Bürger sowie Anwohnerinnen und Anwohner der Baumaßnahme: „Respektieren Sie zu Ihrem eigenen Schutz die Baustellenabsicherung. Seien Sie ein Vorbild für Ihre Mitmenschen insbesondere für die Kinder und Schüler des angrenzenden Schulkomplexes“.

  • Abteilung 1
    05.07.2017
    Zentrum für Präzisionstechnik - ZPT
    Erster Bürgermeister Büscher konkretisiert Einsparvorschläge für die Realisierung des ZPT – Weitere Einsparungen seitens der Stadt vorgeschlagen
     

    Gemeinsame Pressemitteilung
    des Regierungspräsidiums Karlsruhe
    und der Stadt Pforzheim

     

    ​Bei einem Gespräch zum Thema ZPT am heutigen Vormittag im Regierungspräsidium Karlsruhe hat Erster Bürgermeister Dirk Büscher konkretisiert, auf welche Weise die Stadt die Refinanzierungsvorgaben des Regierungspräsidiums erfüllen kann. An dem Gespräch teilgenommen haben neben dem Ersten Bürgermeister und Regierungspräsidentin Nicolette Kressl auch Landrat Karl Röckinger, Prorektor Professor Hanno Weber und Herr Reinhard. Die beteiligten Vertreter betonten im Schulterschluss die wirtschafts,- hochschul- und regionalpolitische Bedeutung des ZPT.

    Gleichzeitig hatte Dirk Büscher weitere Einsparvorschläge seitens der Stadt in Höhe von rund 260.000 Euro jährlich mitgebracht, die das Regierungspräsidium als Voraussetzung für eine weitere Prüfung der Finanzierungsbestätigung gemacht hat.

    Regierungspräsidentin Nicolette Kressl betonte: „Das Regierungspräsidium hat der Stadt eine Finanzierungsbestätigung für das ZPT in Aussicht gestellt, wenn es ihr gelingen wird, mindestens 80 Prozent des jährlichen Defizits durch konkrete und belastbare weitere Einsparungen an anderer Stelle zu kompensieren. Zugleich haben wir die Stadt jedoch auch darauf hingewiesen, dass die Auflagen der Haushaltsverfügung aufgrund der angespannten Haushaltslage von einer etwaigen Finanzierungsbestätigung unberührt bleiben. Die Stadt ist weiter aufgefordert, das Haushaltssicherungskonzepts fortzuschreiben.“ 

    „Wir haben alles daran gesetzt, das zukunftsweisende und wichtige Projekt für die Stadt und die Region aufs Gleis zu setzen“, so Erster Bürgermeister Dirk Büscher. „Ich bin dabei insbesondere der Region, der Wirtschaft und der Hochschule für Ihre Unterstützung auf diesem wichtigen Weg dankbar“, so der Erste Bürgermeister. Der Finanzierungsvorschlag durch konkrete und belastbare Einsparungen an anderer Stelle werde jetzt seitens des Regierungspräsidiums weiter geprüft, um den formalen Voraussetzungen Genüge leisten zu können. „Bei der Erfüllung der Vorgaben wäre eine Realisierung des Zentrums möglich“, so die Regierungspräsidentin.

    Um den regionalen Standort für Präzisionstechnik weiter zu stärken hat die Stadt nochmals deutliche Überlegungen angestellt, wie weitere Einsparvorschläge aussehen könnten. Nach diesen Überlegungen könnten durch personelle Umstrukturierungen Netto-Einsparungen in Höhe von rund 150.000 Euro jährlich generiert werden. Weitere Kürzungen beziehungsweise Aktivitätseinschränkungen im Bereich Hochschulservice, Kreativwirtschaft und Goldliner würden die vom Regierungspräsidium gewünschte Zielmarke erreichen lassen.
    Bereits im April hatte der Enzkreis zugesagt, das ZPT mit einem jährlichen Betriebskostenzuschuss in Höhe von 100.000 Euro zu unterstützen. Auch eine Beteiligung der Wirtschaft in Höhe von 50.000 Euro im Jahr ist in Aussicht gestellt.

    Bereits am 11. Juli sollen die konkreten Vorschläge im Wirtschaftsförderungsausschuss dargestellt werden. Eine Entscheidung über die Verwaltungs-Vorschläge könnte der Gemeinderat wahrscheinlich vor der Sommerpause treffen.

     
  • Abteilung 9
    04.07.2017
    Tag der offenen Tür in der Erstaufnahmeeinrichtung Spinelli in Mannheim

    Einladung an die Medien

    ​Termin:  Freitag, 14. Juli 2017
    Zeit: 15.00 Uhr
    Treffpunkt: Erstaufnahmeeinrichtung Spinelli, Gebäude 1579,
    Am Aubuckel/Wingertsbuckel, 68259 Mannheim-Feudenheim

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    das Regierungspräsidium Karlsruhe veranstaltet am 14.7.2017 von 13 bis 18 Uhr in seiner Erstaufnahmeeinrichtung Spinelli in Mannheim-Feudenheim einen Tag der offenen Tür. Seit Oktober 2015 bringt das Land in den Spinelli Barracks Flüchtlinge im Rahmen der Erstaufnahme unter. Beim Tag der offenen Tür können interessierte Bürgerinnen und Bürger einen Einblick in die Abläufe und die Organisation einer Erstaufnahmeeinrichtung bekommen. Vor Ort informieren zahlreiche in der Erstaufnahme aktive Organisationen, und stellen ihre Arbeit mit und für Flüchtlinge vor: Stadt Mannheim, Arbeiterwohlfahrt des Kreisverbandes Mannheim e.V, ASB Mannheim/Rhein-Neckar, die Ciborius Sicherheits- und Servicedienstleistungen GmbH, Diakonisches Werk Mannheim, Caritasverband Mannheim e.V., Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. und Feudenheimer Flüchtlingsforum. Für ein umfangreiches Speisen- und Getränkeangebot ist gesorgt.

    Wir möchten Sie gerne über die aktuelle Entwicklung in den Erstaufnahmeeinrichtungen in Mannheim informieren und laden Sie herzlich zu einem Rundgang auf dem Gelände ein. Über eine zusätzliche Vorankündigung in den nächsten Tagen würden wir uns freuen.

    gez. Irene Feilhauer

  • Abteilung 4
    04.07.2017
    Hitzebedingte Geschwindigkeitsbeschränkung auf 80 Stundenkilometer ab Donnerstag, 6. Juli 2017 auf Abschnitten der Autobahnen A 5 und A 6

    ​Wegen der zu erwartenden hochsommerlichen Temperaturen über 30 Grad wird ab Donnerstag, den 6. Juli 2017, erneut ein hitzebedingtes Tempolimit auf Teilabschnitten der Autobahnen A 5 und A 6, im Bereich um das Autobahnkreuz Walldorf angeordnet (Karte siehe Anlage).

    Die Geschwindigkeitsbegrenzung dient dem Schutz der Verkehrsteilnehmer vor plötzlich auftretenden „blow ups“ (Aufplatzungen) an älteren Betonfahrbahnen, die bei großer Hitze entstehen können und lokal nicht vorhersehbar sind.

    Die Geschwindigkeitsbegrenzung gilt von 10.00 Uhr bis 20.00 Uhr. Sie wird wieder deaktiviert, sobald die Tageshöchsttemperaturen unter 30 Grad sinken.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet alle betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Maßnahme und um Einhaltung der eingerichteten Höchstgeschwindigkeit.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 5
    03.07.2017
    Natura 2000-Managementplan für Fauna-Flora-Habitat Gebiet „Odenwald Brombachtal“ - Öffentliche Auslegung des Planentwurfs vom 10. Juli - 14. August 2017

    ​Das Fauna-Flora-Habitat (FFH) - Gebiet „Odenwald Brombachtal“ ist Bestandteil des europaweiten Schutzgebietsnetzes Natura 2000. Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe wird für dieses Gebiet ein Managementplan (MaP) erstellt. Mitte November 2016 wurde der Entwurf des MaP in einem Gremium aus Interessenvertretern der Kommunen, der Verbände und der Behörden vorgestellt und diskutiert. Der Entwurf liegt nun vom 10. Juli - 14. August 2017 zur Einsicht öffentlich aus. Interessierte Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Kommunen und Interessenvertreter werden gebeten, Vorschläge oder Anregungen in Form einer Stellungnahme abzugeben.

    Die Stellungnahmen sind unter Angabe des Namens und Anschrift des Absenders bis spätestens 28. August 2017 unter dem Betreff „6519-341 Managementplan“ an das Regierungspräsidium Karlsruhe, Referat 56 Naturschutz und Landschaftspflege, 76247 Karlsruhe oder per E-Mail an: natura2000@rpk.bwl.de zu übersenden. Später eingesandte Stellungnahmen können nicht berücksichtigt werden. Aus der Stellungnahme sollte hervorgehen, auf welche Flächen im FFH- Gebiet sie sich bezieht. Dazu reicht die Angabe der Flurstücknummer und des Gemeinde- und Gemarkungsnamens oder die Markierung der angesprochenen Fläche auf einem Kartenausschnitt aus.

    Das aus zwei FFH Teilgebieten bestehende Natura 2000-Gebiet ist im RheinNeckar-Kreis gelegen und erstreckt sich über die drei Gemarkungen Eberbach, Heddesbach und Schönau. Kernbereich ist das Naturschutzgebiet „Brombacher Tal“ sowie das Landschaftsschutzgebiet „Odenwald“. Charakteristisch für das rund 1474 ha große Schutzgebiet sind Lebensräume der Fledermäuse (Bechsteinfledermaus, Großes Mausohr) und Moose (Grünes Besenmoos und Grünes Koboldmoos) in den Wäldern, blumenbunte Magere Flachland-Mähwiesen mit Lebensstätten Schmetterlingen (Helle und Dunkle Wiesenknopf-Ameisenbläulinge), Auenwälder mit Erle, Esche und Weide und Fließgewässer mit flutender Wasservegetation mit Lebensstätten von Bachneunauge und Groppe. Im MaP werden Lebensräume sowie Tier- und Pflanzenarten von europäischer Bedeutung erfasst. Für jeden dieser Lebensräume und jede FFH-Art im FFH-Gebiet werden Ziele formuliert und Maßnahmen zur Erhaltung der besonderen Lebensräume und ausgewählten Tierarten vorgeschlagen. Die Darstellung erfolgt in einem Textteil sowie auf zwei flächengenauen Karten.

    Der Entwurf des MaP steht im Internet zur Einsicht unter

    http://www4.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/268436

    bereit und liegt zu den ortsüblichen Öffnungszeiten aus:

    Rathaus Eberbach:
    Leopoldsplatz 1, 69412 Eberbach, Aushangtafel des Bauamts im 4. OG

    Weitere Informationen zu Natura 2000 finden Sie im Internet unter:

    https://rp.baden-wuerttemberg.de/Themen/Natur/Seiten/Natura2000-Karte.aspx

    und im Beteiligungsportal unter Natura 2000-Gebiete unter:

    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Dialog/Seiten/default.aspx

  • Abteilung 4
    03.07.2017
    B 3 Rastatt: Erneuerung der Fahrbahndecke im Münchfeld - Geänderte Verkehrsführung im Bereich Bahnübergang L 75

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe haben heute, 3. Juli 2017, an der B 3 in Rastatt die Arbeiten zur Sanierung der Fahrbahndecke im Münchfeld begonnen (wir berichteten).

    Die ursprünglich vorgesehene Verkehrsführung für das Münchfeld muss aufgrund von Sicherheitsbedenken im Bereich des Bahnüberganges der L 75 geändert werden.

    In der ersten Bauphase wird wie bereits angekündigt die B 3 ab Montag, 3. Juli, von der Kreuzung Münchfeldstraße / Stadionstraße bis zur Einmündung der K 9617 (Sandweierer Straße) saniert. Zur Durchführung der Arbeiten muss die Bundesstraße voll gesperrt werden.

    Sowohl das Münchfeld als auch die Siedlung sind von Rastatt kommend wie gewohnt über die B 3 erreichbar. Eine Zufahrt ins Münchfeld über die Ruhrstraße ist jedoch nur in Fahrtrichtung Rastatt möglich. Sowohl das Abbiegen von der L 75 in die Ruhrstraße als auch das links Einbiegen in die L 75 aus der Ruhrstraße ist während der gesamten Bauzeit nicht möglich. Durch die Vollsperrung ist die Autobahnanschlussstelle Rastatt-Süd von Rastatt kommend nicht zu erreichen. Der Verkehr wird über die L 75 und B 500 zur Anschlussstelle Baden-Baden umgeleitet. Sandweier ist über die L 75 und die K 3760 zu erreichen.

    Ab 10. Juli 2017 wird in der zweiten Bauphase ebenfalls unter Vollsperrung der Bereich von der Kreuzung B 3 / B 36 / L 75 / Oberwaldstraße (Kehler Tor) bis zur Kreuzung Münchfeldstraße / Stadionstraße saniert. Auf der B 3 (Badener Straße) erfolgt im Rahmen der Sanierung der Einbau einer lärmarmen Asphaltdeckschicht.
    Das Münchfeld ist während dieser Phase nur über den in Bauphase eins bereits sanierten Teil der B 3 und die Stadionstraße zu erreichen. Von der Ruhrstraße darf weiterhin nur nach rechts in die L 75 eingebogen werden. Ebenso ist weiterhin nur ein Rechtsabbiegen aus der L 75 in die Ruhrstraße möglich. Die Siedlung wiederum ist nur über die Friedrich-Ebert-Straße zu erreichen. Sandweier und die Autobahn sind weiterhin wie in der ersten Bauphase über die L 75 und
    K 3760 beziehungsweise B 500 zu erreichen.

    Die Umleitungsstrecken sind ausgeschildert.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen der Anwohner und Verkehrsteilnehmer bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    30.06.2017
    Sanierung der Parkplatzbrücke an der B 462 bei Forbach

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe beginnen am Montag, 3.Juli 2017, die Sanierungsarbeiten an der rund 25 Meter langen Parkplatzbrücke über die Druckrohrleitung bei Forbach. Die gesamte Maßnahme wird voraussichtlich bis Mitte August 2017 andauern. Die Baukosten für die an der B 462 in Fahrtrichtung Baiersbronn/Freudenstadt liegenden Brücke belaufen sich auf rund 200.000 Euro und werden vom Bund getragen.

    Die Arbeiten an dem Bauwerk beginnen am kommenden Montag mit dem Aufbau der Verkehrssicherung und dem Einrichten der Baustelle. Die Sanierungsmaßnahmen umfassen Betonarbeiten und Arbeiten an der Sandsteinverkleidung.

    Die Brücke und der darauf liegende Parkplatz sind während der Dauer der Baumaßnahme vollständig gesperrt. Verkehrsbehinderungen auf der B 462 sind nicht zu erwarten, da während der Maßnahme beide Fahrstreifen zur Verfügung stehen.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen der Anwohner und Verkehrsteilnehmer bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • 30.06.2017
    Personalratsvorsitzender des Regierungspräsidiums Karlsruhe übergibt Scheck an Hospiz in Karlsruhe

    Bei dem jährlichen Hoffest des Regierungspräsidiums Karlsruhe am vergangenen Mittwoch übergab im Beisein von Regierungspräsidentin Nicolette Kressl der Personalratsvorsitzende Markus Willy einen Scheck in Höhe von 1000 Euro an die Leiterin des Hospiz in Karlsruhe, Christine Ettwein-Friehs.

    Der Betrag war aus Verkäufen unter anderem aus dem Bücher- und Spieleflohmarkt bei dem ersten Familientag des Regierungspräsidiums, der am 13. Mai 2017 stattgefunden hatte, zusammengekommen.

    Hospiz in Karlsruhe wird seit 1991 von Diakonie und Caritas betrieben, und begleitet Erwachsene und seit elf Jahren auch Kinder in ihrer letzten Lebensphase sowie deren Angehörige und Freunde bei der Trauerarbeit.

  • Abteilung 4
    29.06.2017
    A 8 Enztalquerung - Bürgerinformationsveranstaltung am 10. Juli 2017 zur Vorstellung der Baumaßnahme
    ​Die A 8 zwischen den Anschlussstellen Pforzheim-Süd und Pforzheim-Nord ist auf Grund der beengten Fahrbahnen das letzte Nadelöhr zwischen Karlsruhe und Stuttgart. Der bestehende Fahrbahnquerschnitt in diesem Bereich mit nur zwei Fahrspuren pro Fahrtrichtung ist dem Verkehr nicht mehr gewachsen. Daher ist ein vordringlicher Ausbau der A 8 vorgesehen.

     
    Um die interessierte Öffentlichkeit über die konkreten Planungen und Zeiträume der Baumaßnahme zu informieren, lädt das Regierungspräsidium Karlsruhe im Rahmen seiner Öffentlichkeitsbeteiligung zu einer Bürgerinformationsveranstaltung ein. Diese findet statt am
     
    Montag, 10. Juli 2017, um 18.00 Uhr
    im Ameliussaal in Niefern-Öschelbronn, Bischwiese 4.
     
    Zu der Veranstaltung sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

    Über eine Ankündigung der Veranstaltung in den nächsten Tagen würden wir uns sehr freuen. Gleichzeitig sind Sie hiermit mit der freundlichen Bitte um Berichterstattung herzlich eingeladen.

     

    Weitere Informationen zum Vorhaben erhalten Sie auf der Homepage des Regierungspräsidiums unter

    www.rp-karlsruhe.de  - Beteiligungsportal - Aktuelle Baumaßnahmen - 8 Enztalquerung
     
  • Abteilung 1
    28.06.2017
    Einladung zur Übergabe des Förderbescheids für die neue Hauptfeuerwache in Karlsruhe

    Einladung an die Medien

    ​Termin: 5. Juli 2017
    Zeit: 12 Uhr
    Treffpunkt: Integrierte Leitstelle, Zimmerstraße 1, 76137 Karlsruhe

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    die Stadt Karlsruhe errichtet am Ostring eine neue Hauptfeuerwache. Das Projekt wird durch das Land Baden-Württemberg mit einem Zuschuss in Höhe von rund 1,6 Millionen Euro aus Mitteln der Feuerschutzsteuer gefördert.

    Regierungspräsidentin Nicolette Kressl wird am 5. Juli 2017 den Zuwendungsbescheid an Oberbürgermeister Frank Mentrup überreichen.

    Neben dem Zuwendungsbescheid für die neue Hauptfeuerwache übergibt Regierungspräsidentin Nicolette Kressl außerdem die Bescheide für vier

    An den Fahrzeugen beteiligt sich das Land mit insgesamt rund 260.000 Euro.

    Zu der Übergabe der Zuwendungsbescheide sind Sie herzlich eingeladen.

    gez. Feilhauer

  • Abteilung 2
    27.06.2017
    Auf dem Weg zu einer sozialeren EU? Die Europäische Säule sozialer Rechte.
    Informations- und Diskussionsveranstaltung mit EvelyneGebhardt, Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments mit anschließender Eröffnung einer Wanderausstellung zum 60. Jubiläum der Römischen Verträge

    Einladung an die Medien

    ​Termin: Donnerstag, 06. Juli 2017
    Zeit: 18:00 Uhr
    Treffpunkt: Regierungspräsidium Karlsruhe am Rondellplatz,
    Karl-Friedrich-Straße 17, 76133 Karlsruhe; Gerlinde-Hämmerle-Saal im 2. OG


    Das Engagement für ein sozialeres und gerechteres Europa gehört zu den obersten Prioritäten der Europäischen Kommission. Deshalb hat sie am 26. April 2017 die „Europäische Säule sozialer Rechte“ vorgestellt, um auf zukunftsfähige und fairere Arbeitsmärkte und Sozialsysteme hinzuarbeiten.

    Dieses Thema greift Europe Direct Karlsruhe mit seiner nächsten Europa-Veranstaltung „Auf dem Weg zu einer sozialeren EU? Die Europäische Säule sozialer Rechte“ auf.

    Evelyne Gebhardt, Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, erklärt in Ihrem Vortrag „Für ein soziales Europa!“ wie die Säule konkret ausgestaltet werden kann, und wie Fairness und soziale Gerechtigkeit in der EU gewährleistet werden können.

    Die Säule sozialer Rechte konzentriert sich auf die Bereiche Chancengleichheit und Arbeitsmarktzugang, faire Arbeitsbedingungen sowie Sozialschutz und soziale Inklusion. Obwohl sich europaweit die wirtschaftlichen und sozialen Bedingungen zuletzt verbessert haben, bestehen immer noch Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern und Regionen. Mit der neuen Ausrichtung der EU-Sozialpolitik sollen Ängste der EU-Bürger aufgegriffen, und soziale Ungleichheiten abgebaut werden.

    Welche Maßnahmen brauchen wir insbesondere in Deutschland für mehr Chancengleichheit und soziale Gerechtigkeit? Im Anschluss an den Vortrag haben die Bürgerinnen und Bürger Gelegenheit, Fragen an Frau Gebhardt zu stellen und mit ihr zu diskutieren.

    Nach der Informationsveranstaltung wird Frau Gebhardt eine Wanderausstellung zum 60. Jahrestag der Römischen Verträge im Foyer eröffnen.
    Anlässlich des Jubiläums der Unterzeichnung der Römischen Verträge, 1957, wird diese auf spannenden Archivdokumenten und Illustrationen basierende Ausstellung in mehreren Europe Direct-Zentren in ganz Europa gezeigt werden.

    Zu sehen ist die Ausstellung im Regierungspräsidium Karlsruhe am Rondellplatz, Karl-Friedrich-Straße 17, 76133 Karlsruhe, vom 6. - 14. Juli 2017, von Montag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr im Erdgeschoss.
    Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.

    Zur Veranstaltung am 6.7.2017, die mit Mitteln der Europäischen Kommission unterstützt wird, hält Europe Direct Karlsruhe eine Auswahl aktueller kostenloser Informationsmaterialien zum Mitnehmen bereit.
    Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    Zu dieser Veranstaltung sind Sie herzlich eingeladen. Über eine zusätzliche Ankündigung in den nächsten Tagen würden wir uns sehr freuen.

  • Abteilung 5
    27.06.2017
    Natura 2000-Managementplan für das FFH-Gebiet „Nagolder Heckengäu“ und das Vogelschutzgebiet „Ziegelberg“

    ​Das FFH-Gebiet „Nagolder Heckengäu“ und das Vogelschutzgebiet „Ziegelberg“ sind Teile des europäischen Schutzgebietsnetzes NATURA 2000. Ziel dieses Netzwerks ist es, das europäische Naturerbe zu schützen und die natürlichen Lebensgrundlagen zu erhalten. Die Abkürzung FFH steht für: Fauna, Flora, Habitat - Tiere, Pflanzen, Lebensräume.

    Für dieses Gebiet wird im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe ein Managementplan (MaP) erstellt. Dieser Plan liegt nun im Entwurf vor und kann in der Zeit vom 30. Juni 2017 bis einschließlich 28. Juli 2017 öffentlich eingesehen werden.

    Das Natura 2000-Gebiet ist von der vielfältigen Landschaft des Heckengäus geprägt. Kennzeichnend ist hier besonders die Nagold mit ihren Zuflüssen, die das Gebiet durchziehen und gliedern. Eine Vielzahl verschiedenster Lebensräume und Arten zeichnen das Gebiet aus. Die feuchten Talauen mit ihren Auwäldern, Hochstaudenfluren und Feuchtwiesen gehen über in Hanglagen, in denen artenreiche Magerrasen und Wachholderheiden zu finden sind. Auf den Hochflächen wechseln naturnahe Laubmischwälder mit blütenbunten Mähwiesen und Ackerflächen.

    Im MaP werden Lebensräume und Tier- und Pflanzenarten erfasst, die von europäischer Bedeutung sind. Für jeden dieser Lebensräume und jede FFH-Art werden Ziele formuliert und Maßnahmen vorgeschlagen. Sie dienen dazu, die besonderen Wiesen und Wälder in ihrer Größe und Qualität zu erhalten sowie die Entwicklung der Tierarten zu unterstützen. Die gesammelten Informationen sind in einem Textteil beschrieben sowie auf 15 Karten flächengenau dargestellt

    Im März 2017 wurde der Entwurf des MaP in einem Gremium aus Interessensvertretern der Gemeinden, Verbände und Behörden vorgestellt und diskutiert. Der MaP kann an folgenden Orten während der ortsüblichen Öffnungszeiten eingesehen werden:

    Stadt Nagold, Bauverwaltungsamt, Burgstr. 10, Zimmer 15, 72202 Nagold
    Öffnungszeiten: Montag und Mittwoch 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr sowie Donnerstag 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr und Freitag 8.00 Uhr bis 12.30 Uhr
    Stadt Haiterbach, Marktplatz 1, 72221 Haiterbach.
    Öffnungszeiten: Montag – Freitag: 8.00 Uhr bis 12:30 Uhr sowie Montag:
    14.00 Uhr bis 18.00 Uhr und Donnerstag: 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr
    Ebenso kann der Managementplan in Kürze im Internet unter www.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/44495 eingesehen werden.

    Interessierte Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Kommunen und Interessenvertreter werden gebeten, Vorschläge oder Anregungen einzubringen. Die Stellungnahmen können bis spätestens 11. August 2017 unter dem Betreff „7418-341 Managementplan“ an das Regierungspräsidium Karlsruhe, Referat 56 Naturschutz und Landschaftspflege, 76247 Karlsruhe oder per E-Mail an:
    Natura2000@rpk.bwl.de gesendet werden. Später eingehende Stellungnahmen können leider nicht mehr berücksichtigt werden.

    Aus der Stellungnahme sollte hervorgehen, auf welche Flächen im FFH-Gebiet sie sich bezieht. Hilfreich ist hier die Angabe der Flurstücks-Nummer sowie des Gemeinde- und Gemarkungsnamens oder die Markierung der angesprochenen Fläche auf einem Kartenausschnitt.
    Weitere Informationen zu Natura 2000 finden Sie im Internet unter:

    https://rp.baden-wuerttemberg.de/Themen/Natur/Seiten/Natura2000-Karte.aspx

    und im Beteiligungsportal unter Natura 2000-Gebiete unter:

    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Dialog/Seiten/default.aspx

  • Abteilung 4
    27.06.2017
    L 83: Erneuerung Hirschbachverdolung Bühlertal - Verkehrsbehinderungen durch Bohrarbeiten auf der Hauptstraße

    ​Im Zusammenhang mit der geplanten Erneuerung der Hirschbachverdolung führt die Prüfstelle für Straßenbau und Geotechnik des Regierungspräsidiums
    Karlsruhe ab dem 3. Juli 2017 auf der Landesstraße 83 in der Ortsdurchfahrt Bühlertal im Bereich der bestehenden Hirschbachverdolung (Hauptstraße 151 – 157) Bohrarbeiten durch.

    An drei Stellen werden geologische Bohrungen bis circa sechs Meter Tiefe ausgeführt und Bohrkerne gewonnen sowie Bodenproben entnommen, die anschließend im Labor untersucht werden. Auf Grundlage der Bohrergebnisse wird ein geotechnischer Bericht erstellt, der Voraussetzung für die Fertigstellung des Bauwerksentwurfs ist, welcher später die Grundlage für die Ausschreibung der Arbeiten zum Bau der neuen Hirschbachverdolung ist.

    Zur Durchführung der Bohrarbeiten ist es erforderlich, die Fahrbahn halbseitig zu sperren und den Verkehr im Wechsel durch eine Ampelanlage über den verbleibenden Fahrstreifen zu leiten. Außerdem entfallen während der Durchführung der Arbeiten vorübergehend die im Arbeitsstellenbereich vorhandenen Parkplätze.

    Das Ende der Bohrarbeiten ist für den 5. Juli 2017 vorgesehen.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer und Anwohner für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter

    www.vm.baden-wuerttemberg.de/ oder

    www.baustellen-bw.de

  • Abteilung 4
    26.06.2017
    B3 / B35 Knotenpunktumbau und Fahrbahnerneuerung in Bruchsal Prinz-Max: Sperrung der Karlsruher Straße

    Seit August letzten Jahres finden an der Kreuzung B 3/B 35 Bauarbeiten statt. Hier steht nun der letzte Bauabschnitt an. Nachdem zunächst in insgesamt 8 Bauphasen (4 Bauabschnitte) die Fahrbahn der B 35 jeweils unter halbseitiger Sperrung grundhaft erneuert und der nördliche Kreuzungsabschnitt (Bauabschnitt 5) umgebaut wurde, erfolgt nun von Montag, 26.6.2017, 19 Uhr, auf Dienstagmorgen, 27.6.2017, 4 Uhr, der Wechsel auf den südlichen Kreuzungsabschnitt (6. Bauabschnitt).

    Im 6. Bauabschnitt wird die Karlsruhe Straße im Baubereich komplett erneuert und die Sanierung der östlichen Fußgängerunterführung an der Kreuzung fortgesetzt. Im Zuge der Umbauarbeiten wird der Rechtsabbiegerstreifen der B 35 in Richtung Karlsruhe fertiggestellt sowie die alte Unterführung abgebrochen. Im Baubereich werden die Gehwege und Hauszugänge neu angelegt sowie verschiedene Leitungen erneuert.

    Für die Bauarbeiten muss die B 3, Karlsruher Straße, zwischen der Prinz-Wilhelm-Straße und der B 35 bis zum Abschluss der gesamten Baumaßnahme, Ende August 2017, gesperrt werden.

    Eine Verbesserung für die Verkehrsteilnehmer ergibt sich auf der B 35 im Vergleich zum fünften Bauabschnitt durch die neuen Platzverhältnisse. So kann den Verkehrsteilnehmern auf der B 35 je Fahrtrichtung ein Fahrstreifen zur Verfügung gestellt werden. Das Linksabbiegen von der Autobahn kommend in Richtung Stadtgebiet ist jedoch nicht möglich. Diese Verkehrsteilnehmer müssen vor dem Baufeld über die Rampe zur Prinz-Wilhelm-Straße abbiegen.
    Der Verkehr der B 3 von Karlsruhe kommend wird über die Prinz-Wilhelm-Straße und Salinenstraße innerörtlich umgeleitet und an der Prinz-Max-Kreuzung wieder auf die B 35 geführt. Hierfür wird an der neu gebauten Kreuzung eine Baustellenampel aufgebaut.

    Die Fertigstellung der Gesamtmaßnahme ist für Ende August 2017 geplant.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Anwohner und  Verkehrsteilnehmer für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    26.06.2017
    Bauarbeiten an der B 3 in Laudenbach dauern voraussichtlich bis Ende August 2017 an

    ​Nach derzeitigem Stand werden sich die Sanierungsarbeiten an der Laudenbachverdolung um 2 Monate bis Ende August 2017 verlängern.
    Bis zum Ende der Arbeiten bleibt die B 3 in Laudenbach zwischen der Bachstraße und dem Mühlgässchen daher weiterhin voll gesperrt.

    Die Laudenbachverdolung verläuft unterhalb der B 3 und wird auf einer Länge von rund 50 Metern saniert. Auf den ersten 30 Metern gingen die Arbeiten planmäßig voran, verzögerten sich jedoch dann auf den letzten 20 Metern aufgrund des schlechten Zustands der Verdolung. Das Bachbett sowie die Wände mussten abgetragen und müssen nun neu betoniert werden. Erschwerend kam hinzu, dass sich in diesem Bereich die Hauptleitung der Gas- und Wasserversorgung befindet. Die Wasserleitung konnte im Zuge der Bauarbeiten zügig erneuert werden, um die Gasleitung herum darf jedoch nur in Handarbeit gearbeitet werden. Dazu waren im Vorfeld der Arbeiten umfangreiche Untersuchungen notwendig. Weitere Verzögerungen im Bauverlauf gab es für diese Zusatzarbeiten außerdem, weil die Daten der Bestandspläne nur bedingt genutzt werden konnten.

    Während der Sperrung wird der Verkehr auf der B 3 aus den Richtungen Süden (Hemsbach) und Norden (Heppenheim) an den Kreisverkehren jeweils vor der Ortseinfahrt Laudenbach über die K 4229 Kreisverbindungsstraße umgeleitet. Anlieger können bis zur Baustelle zu fahren. Oberlaudenbach ist von Norden kommend über die Kirchstraße erreichbar.

    Für die zusätzlichen Belastungen und Behinderungen durch die Verlängerung der Bauzeit bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    26.06.2017
    Westtangente Pforzheim Sperrung des Viehweges zwischen der Dietlinger Straße und der Ersinger Straße am Mittwoch und Donnerstag

    ​Im Zusammenhang mit der Baumaßnahme „B 463 - Westtangente Pforzheim“ werden als vorbereitende Maßnahmen für den Ende Juli 2017 geplanten Baubeginn des Unterführungsbauwerks der Dietlinger Straße (L 562) ab dem 28. Juni 2017 Medienleitungen der Deutschen Telekom neu verlegt.

    Für die hierfür notwendigen Asphaltarbeiten muss der zwischen der Ersinger Straße und der Dietlinger Straße (L 562) verlaufende Wirtschaftsweg, auch Viehweg genannt, im Einmündungsbereich in die Landesstraße 562 am Mittwoch, 28.06., und Donnerstag, 29.06.2017, für den Verkehr gesperrt werden. Die Zufahrt zum Schützenhaus von der Ersinger Straße kommend bleibt für den Zeitraum der Sperrung weiterhin gewährleistet.

    Ende Juli 2017 wird mit dem Bau des Brückenbauwerkes begonnen, mit dem zukünftig die neue Bundesstraße 463 über die bestehende Landesstraße 562 geführt wird.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    26.06.2017
    B 3 Rastatt: Erneuerung der Fahrbahndecke im Münchfeld

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe beginnen am Montag, 3. Juli 2017, an der B 3 in Rastatt die Arbeiten zur Sanierung der Fahrbahndecke im Münchfeld. Die gesamte Strecke hat eine Gesamtlänge von rund 1.900 Metern. Die Sanierungsmaßnahme wird voraussichtlich drei Wochen dauern. Die Baukosten belaufen sich auf rund 700.000 Euro und werden vom Bund getragen.

    Die Sanierung der B 3 erfolgt in zwei Bauphasen.
    In der ersten Bauphase wird die B 3 ab kommenden Montag (3. Juli) von der Kreuzung Münchfeldstraße / Stadionstraße bis zur Einmündung der K 9617 (Sandweierer Straße) saniert. Zur Durchführung der Arbeiten muss die Bundesstraße voll gesperrt werden.
    Sowohl das Münchfeld als auch die Siedlung sind von Rastatt kommend wie gewohnt erreichbar. Durch die Vollsperrung ist die Autobahnanschlussstelle Rastatt-Süd von Rastatt kommend nicht zu erreichen. Der Verkehr wird über die L 75 und B 500 zur Anschlussstelle Baden-Baden umgeleitet. Sandweier ist über die L 75 und die K 3760 zu erreichen.

    Ab 10. Juli 2017 wird in der zweiten Bauphase ebenfalls unter Vollsperrung der Bereich von der Kreuzung B 3 / B 36 / L 75 / Oberwaldstraße (Kehler Tor) bis zur Kreuzung Münchfeldstraße / Stadionstraße saniert. Auf der B 3 (Badener Straße) erfolgt im Rahmen der Sanierung der Einbau einer lärmarmen Asphaltdeckschicht.
    Das Münchfeld ist während dieser Phase nur über die L 75 und Ruhrstraße zu erreichen, die Siedlung wiederum ist nur über die Friedrich-Ebert-Straße zu erreichen. Sandweier und die Autobahn sind weiterhin wie in der ersten Bauphase über die L 75 und K 3760 beziehungsweise B 500 zu erreichen.

    Die Umleitungsstrecken sind ausgeschildert.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen der Anwohner und Verkehrsteilnehmer bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    23.06.2017
    Hitzebedingte Geschwindigkeitsbeschränkung auf 80 Stundenkilometer auf Teilen der A 5 und der A 6 wird am kommenden Sonntag wieder aufgehoben

    ​Aufgrund der in den vergangenen Tagen hochsommerlichen Temperaturen wurde ab Dienstag, 20. Juni 2017, hitzebedingt ein Tempolimit auf 80 Stundenkilometern auf Teilabschnitten der Autobahnen A 5 und A 6 von 10 bis 20 Uhr angeordnet. Da laut Wettervorhersage die Temperaturen wieder zurückgehen werden, wird das Regierungspräsidium Karlsruhe die Geschwindigkeitsbeschränkung am kommenden Sonntag, 25. Juni, im Laufe des Vormittags wieder aufheben.

    Dies bedeutet, dass die Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Walldorf die Verkehrsschilder zur Seite drehen werden, so dass die Vorderseite der Schilder für Verkehrsteilnehmer nicht mehr sichtbar ist.

    Die Geschwindigkeitsbegrenzung diente dem Schutz der Verkehrsteilnehmer vor plötzlich auftretenden sogenannten „blow ups“ (Aufplatzungen) auf älteren Betonfahrbahnen, die bei großer Hitze auftreten können und deren lokales Auftreten nicht vorhersagbar ist.

  • Abteilung 4
    23.06.2017
    Vollsperrung der L 634 zwischen Neckargerach und Schollbrunn

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe werden auf der L 634 zwischen  Neckargerach und Schollbrunn Instandsetzungsarbeiten an der Fahrbahn durchgeführt. Im Juni 2016 entstanden durch Unwetter Schäden an der Fahrbahnoberfläche, die jetzt beseitigt werden. Die Arbeiten werden vom 26. bis 30. Juni 2017  unter Vollsperrung durchgeführt.

    Die Umleitung erfolgt von Neckargerach über Reichenbuch - Flugplatz Lohrbach - Weisbach nach Schollbrunn, beziehungsweise in umgekehrter Richtung.
    Die Zufahrt zum Ortsteil Lauerskreuz ist nur von Schollbrunn aus möglich.

    Die Gesamtkosten in Höhe von ca. 60.000 Euro trägt das Land Baden-Württemberg.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 5
    22.06.2017
    Natura 2000-Managementplan für Fauna-Flora-Habitat Gebiet „Seckachtal und Schefflenzer Wald“ - Öffentliche Auslegung des Planentwurfs vom 30.6. – 28.7.2017

    ​Das Fauna-Flora-Habitat (FFH) - Gebiet „Seckachtal und Schefflenzer Wald“ ist Bestandteil des europaweiten Schutzgebietsnetzes Natura 2000. Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe wird für dieses Gebiet ein Managementplan (MaP) erstellt. Anfang Mai 2017 wurde der Entwurf des MaP in einem Gremium aus Interessenvertretern der Gemeinden, der Verbände und der Behörden vorgestellt und diskutiert. Der Entwurf liegt nun vom 30. Juni - 28. Juli 2017 zur Einsicht öffentlich aus. Interessierte Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Kommunen und Interessenvertreter werden gebeten, Vorschläge oder Anregungen in Form einer Stellungnahme abzugeben.

    Die Stellungnahmen sind unter Angabe des Namens und Anschrift des Absenders bis spätestens 11. August 2017 unter dem Betreff „6522-311 Managementplan“ an das Regierungspräsidium Karlsruhe, Referat 56 Naturschutz und Landschaftspflege, 76247 Karlsruhe oder per E-Mail an: natura2000@rpk.bwl.de zu übersenden. Später eingesandte Stellungnahmen können nicht berücksichtigt werden. Aus der Stellungnahme sollte hervorgehen, auf welche Flächen im FFH- Gebiet sie sich bezieht. Dazu reicht die Angabe der Flurstücknummer oder des Gemeinde- und Gemarkungsnamens oder die Markierung der angesprochenen Fläche auf einem Kartenausschnitt aus. Bei einer Bürgersprechstunde am Dienstag, den 11.7. zwischen 15 und 18 Uhr im Rathaus Osterburken, Marktplatz 3, besteht außerdem die Möglichkeit sich detailliert zu informieren.

    Das aus 26 Teilgebieten bestehende Natura 2000-Gebiet erstreckt sich über elf Gemarkungen vorwiegend im Neckar-Odenwald-Kreis, aber auch im Main-Tauber-Kreis und im Kreis Heilbronn. Kernbereiche sind die Naturschutzgebiete „Seckachtal“, „Kirnautal“, Brünnbachtal“ und Schönhelden“. Charakteristisch für das rund 2700 Hektar große Schutzgebiet sind die umfangreichen Waldmeister-Buchenwälder, die Lebensräume der Fledermäuse (Bechsteinfledermaus, Großes Mausohr, Mopsfledermaus) und besondere an Bäumen lebende Moosarten (Grünes Besenmoos und Grünes Koboldmoos) in den Wäldern. Im Offenland sind blumenbunte Magere Flachland-Mähwiesen, sowie Lebensstätten von Dicker Trespe und Großem Feuerfalter von Bedeutung. Auenwälder mit Erle, Esche und Weide und Fließgewässer mit flutender Wasservegetation und mit Lebensstätten der Groppe, einer in sauberem Wasser lebenden Fischart, kommen in Wald und Offenland vor. Im MaP werden Lebensräume sowie Tier- und Pflanzenarten von europäischer Bedeutung erfasst. Für jeden dieser Lebensräume und jede FFH-Art im FFH-Gebiet werden Ziele formuliert und Maßnahmen zur Erhaltung der besonderen Lebensräume und ausgewählten Tierarten vorgeschlagen. Die Darstellung erfolgt in einem Textteil sowie auf zehn flächengenauen Karten.

    Der Entwurf des MaP steht in Kürze im Internet zur Einsicht unter http://www4.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/268435
    bereit und liegt zu den ortsüblichen Öffnungszeiten aus:

    Rathaus Osterburken: Marktplatz 3, 74706 Osterburken, Zimmer 26.
    Landratsamt Neckar-Odenwald-Kreis: Neckarelzer Straße 7, 74821 Mosbach, Am Empfang/Zimmer 8.001.

    Weitere Informationen zu Natura 2000 finden Sie im Internet unter:

    https://rp.baden-wuerttemberg.de/Themen/Natur/Seiten/Natura2000-Karte.aspx

    und im Beteiligungsportal unter Natura 2000-Gebiete unter:

    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Dialog/Seiten/default.aspx

  • Abteilung 4
    21.06.2017
    Zusätzliche Lkw-Fahrverbote in der Ferienreisezeit

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe weist darauf hin, dass zusätzlich zum ganzjährigen Sonntagsfahrverbot an allen Samstagen vom 1. Juli bis 31. August 2017 aufgrund der Ferienreiseverordnung Beschränkungen für den schweren Lkw-Verkehr gelten. Die Maßnahmen sind für einen reibungslosen Ferienreiseverkehr notwendig.

    Im Regierungsbezirk Karlsruhe sind die Bundesautobahnen A 8 und A 61 komplett von dem Verbot betroffen. Im Zuge der A 5 im Regierungsbezirk Karlsruhe ist der Abschnitt zwischen dem Darmstädter Kreuz (Hessen) und Karlsruhe-Süd vom Verbot umfasst. Für die Autobahn A 6 gilt das Verbot zwischen der Anschlussstelle Schwetzingen/Hockenheim und dem Autobahnkreuz Nürnberg-Süd (Bayern).
     
    Im Einzelnen gelten folgende Kriterien:
     
    Vom Verbot betroffene Fahrzeuge:
    Lastkraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 7,5 Tonnen sowie Anhänger hinter Lastkraftwagen.

    Verbotszeitraum:
    Alle Samstage vom 1. Juli bis 31. August 2017 jeweils von 07.00 bis 20.00 Uhr.

    Erteilung von Ausnahmegenehmigungen:
    In dringenden Fällen können die Straßenverkehrsbehörden Ausnahmen vom Fahrverbot zulassen, wenn eine Beförderung mit anderen Verkehrsmitteln nicht möglich ist. Zuständig ist die Straßenverkehrsbehörde, in deren Bezirk der Antragsteller seinen Wohnort, seinen Sitz oder eine Zweigniederlassung hat. Wird die Ladung außerhalb des Bundesgebietes aufgenommen, so ist der Antrag an die für den Grenzübergang zuständige Straßenverkehrsbehörde zu richten.

    Generelle Freistellung:
    Das Verbot gilt nicht für

    a) den kombinierten Güterverkehr Schiene/Straße vom Versender bis zum nächstgelegenen Verladebahnhof oder vom nächstgelegenen Entladebahnhof bis zum Empfänger sowie für den kombinierten Güterverkehr Hafen-Straße zwischen Belade- oder Entladestelle und innerhalb eines Umkreises von höchstens 150 Kilometern gelegenen Hafen (An- und Abfuhr).

    b) die Beförderung von
              – frischer Milch und frischen Milcherzeugnissen,
              – frischem Fleisch und frischen Fleischerzeugnissen,
              – frischen Fischen, lebenden Fischen und frischen Fischerzeugnissen,
              – leichtverderblichem Obst und Gemüse.

    c) Leerfahrten, die im Zusammenhang mit Fahrten nach Buchstabe b) stehen.

    Für alle geladenen Güter sind die vorgeschriebenen Fracht- oder Begleitpapiere mitzuführen und zuständigen Personen auf Verlangen zur Prüfung auszuhändigen.

    Sonntagsfahrverbot:
    Das an Sonn- und Feiertagen von 00.00 bis 22.00 Uhr für das gesamte Straßennetz geltende Fahrverbot (§ 30 Abs. 3 StVO) gilt unverändert.
  • Abteilung 4
    21.06.2017
    B 3 neu bei Sinzheim - Sperrung des Wirtschaftsweges zwischen der K 3738 und der L 80

    ​Seit Februar 2017 wird im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe die B 3 westlich der Bahntrasse Karlsruhe-Basel zwischen der Kreisstraße (K) 9608 nördlich von Steinbach und der K 3738 neu gebaut.

    Ab dem 30. Juni 2017 wird der Anschluss der B 3neu an die K 3738 hergestellt. Für diese Arbeiten ist es erforderlich, den Wirtschaftsweg in diesem Bereich zurückzubauen und die südliche Wirtschaftswegzufahrt bis auf Weiteres zu sperren. Die Zufahrt zu den landwirtschaftlichen Flächen nördlich der K 3738 ist über die L 80 bis zur Baustelle (Brücke der K 3738) für Anlieger frei.

    Die Kosten der Baumaßnahme zwischen der K 9608 nördlich von Steinbach und der K 3738 einschließlich der im Vorfeld bereits hergestellten Bauwerke über den Grünbach und den Mührichgraben belaufen sich auf rund 2,7 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.

    Das Regierungspräsidium bittet für die hiermit verbundenen Unannehmlichkeiten um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    20.06.2017
    L 83a: Erneuerung der Fahrbahndecke zwischen Ottersweier und Neusatz

    Ab Montag, 26. Juni 2017, bis voraussichtlich Anfang September 2017 wird die Fahrbahndecke der Landesstraße L 83a auf einer Länge von rund 1,9 Kilometern zwischen der Gemeinde Ottersweier und der Stadt Bühl, Ortsteil Neusatz, erneuert. Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 700.000 Euro und werden durch das Land Baden-Württemberg getragen.

    Im Rahmen der Sanierung wird der vorhandene Fahrbahnbelag rund zehn Zentimeter tief abgefräst und anschließend der neue Belag in gleicher Stärke wieder eingebaut. Die Maßnahme beginnt am Ortsende von Ottersweier und ist in fünf einzelne Bauabschnitte eingeteilt, wobei die Länge der Bauabschnitte auch auf die Belange der Anlieger abgestimmt wurde. Die Maßnahme endet kurz vor Einmündung der Waldmattstraße beim Gasthaus Löwen im Bühler Ortsteil Neusatz.

    Zusätzlich zur Fahrbahnerneuerung werden im Bereich der Ortsdurchfahrt Neusatz von der Ortseinfahrt bis zum Beginn des Friedhofs die vorhandenen Bordsteine sowie die dahinterliegenden Bereiche im Auftrag der Stadt Bühl erneuert. In diesem Bereich wird auch eine alte nicht mehr benötigte Entwässerungsleitung ausgebaut.

    Aufgrund der geringen Fahrbahnbreite zwischen 5,5 und 6,2 Metern können die Arbeiten nur unter Vollsperrung der Landesstraße erfolgen. Die Umleitung für den ersten Bauabschnitt zwischen Ottersweier und dem Ortsteil Hub führt über Bühl und Rittersbach nach Neusatz. Für die Dauer der übrigen Bauabschnitte wird eine überörtliche Umleitung über Bühl und Bühlertal nach Neusatz ausgeschildert. Eine innerörtliche Umleitung erfolgt nicht.

    Während des ersten Bauabschnittes vom 26. Juni bis voraussichtlich 17. Juli 2017 entfällt bei der Buslinie 264 die Haltestelle Münchhofstraße, Ottersweier. Es wird darum gebeten, die Haltestellen Hub beziehungsweise Schwarzwaldstraße zu nutzen.

    Vor Beginn der weiteren Bauabschnitte wird das Regierungspräsidium Karlsruhe jeweils gesondert über Behinderungen und Umleitungen informieren.

    Die aktuelle Vollsperrung der L 83 in Bühlertal beginnt erst oberhalb der Einmündung der L 83a, so dass die Zufahrt über Bühlertal /Neusatzeck gewährleistet ist.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer und Anlieger für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    ​Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    19.06.2017
    Hitzebedingte Geschwindigkeitsbeschränkung auf 80 Stundenkilometer ab Dienstag, 20. Juni 2017 auf Abschnitten der A 5 und A 6
    Wegen der zu erwartenden hochsommerlichen Temperaturen über 30 Grad wird ab Dienstag, 20. Juni 2017, hitzebedingt ein Tempolimit auf Teilabschnitten der Autobahnen A 5 und A 6 im Bereich um das Autobahnkreuz Walldorf angeordnet (siehe Karte).

    Die Geschwindigkeitsbeschränkung dient dem Schutz der Verkehrsteilnehmer vor plötzlich auftretenden „blow ups“ (Aufplatzungen) an älteren Betonfahrbahnen, die bei großer Hitze auftreten können und deren lokales Auftreten nicht vorhersagbar ist.

    Die Geschwindigkeitsbeschränkung gilt von 10.00 Uhr bis 20.00 Uhr. Die Beschränkung auf 80 Stundenkilometer wird wieder deaktiviert, sobald die Tageshöchsttemperaturen unter 30 Grad sinken.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet alle betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Maßnahme.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    16.06.2017
    Vollsperrung auf der B 293 zwischen Bauerbach und Zaisenhausen wegen Bauwerkinstandsetzungsarbeiten

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe finden derzeit Sanierungsarbeiten an zwei Brückenbauwerken zwischen Bauerbach und Zaisenhausen statt.

    Zum Einbau der neuen Asphaltschichten auf der Brücke über die Bahnlinie und auf der Brücke über die L 554 bei Bauerbach kommt es in der Woche vom 19.06- 23.06.2017 zu Behinderungen auf der B 293. Wegen der geringen Fahrbahnbreite ist es erforderlich die B 293 für die Asphaltarbeiten voraussichtlich am Dienstag, den 20.06.2017, und am Donnerstag, den 22.06.2017, ab 09:00 Uhr bis 15:00 Uhr, für den Verkehr voll zu sperren.

    Die Umleitung in Richtung Eppingen erfolgt ab Bretten über die L 1103 nach Oberderdingen und von dort weiter über die L 554 wieder zurück auf die B 293. In Richtung Bretten führt die Umleitungsstrecke über Gochsheim zur L 618 und weiter über die K 3503 zurück auf die B 293. Die Umleitungsstrecke wird ausgeschildert.

    Anschließend wird die B 293 im Bereich der beiden Baustellen wieder halbseitig gesperrt. Der Verkehr wird während der Bauzeit mit Ampelregelung an den Baustellen vorbeigeführt. Die Sanierung der beiden Brücken wird voraussichtlich bis Ende August 2017 dauern. Im Zuge der Bauarbeiten werden weitere Vollsperrungen notwendig sein. Diese werden aber nur zwischen 09:00 Uhr und 15:00 Uhr ausgeführt, um die Belastungen für die Verkehrsteilnehmer so gering wie möglich zu halten.

    Ab Ende August werden dann die nächsten beiden Brücken bei Zaisenhausen saniert. Die gesamte Maßnahme wird voraussichtlich bis November 2017 dauern. Die Baukosten belaufen sich insgesamt auf rund eine Millionen Euro und werden vom Bund getragen.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen der Anwohner und Verkehrsteilnehmer bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    14.06.2017
    B 463: Sanierung der Nagoldbrücke südlich von Calw (Tanneneck) - Halbseitige Sperrung der Bundesstraße

    ​Ab Mittwoch, 21. Juni 2017, werden im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe Sanierungsarbeiten an der Nagoldbrücke im Zuge der B 463 südlich von Calw (Tanneneck) durchgeführt. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende November 2017. Die Kosten betragen rund 650.000 Euro und werden vom Bund getragen.

    Die Sanierung des Bauwerks umfasst Betonarbeiten, Asphaltarbeiten sowie Arbeiten an den Geländern und den Schutzeinrichtungen. Zur Durchführung der Arbeiten muss die Bundesstraße im Bereich des Bauwerks halbseitig gesperrt werden. Die Verkehrsregelung erfolgt mittels einer Baustellenampel.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 5
    13.06.2017
    Hochwasserschutz- und Ökologieprojekt Hockenheim

    Einladung an die Medien

    ​Termin: Mittwoch, 21. Juni 2017
    Zeit: 14.00 Uhr
    Treffpunkt: Zehntscheune, Untere Mühlstraße 4, Hockenheim

     
    Sehr geehrte Damen und Herren,

    der Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg, Andre Baumann, und Regierungspräsidentin Nicolette Kressl werden zusammen mit Hockenheims Oberbürgermeister Dieter Gummer und dem Ersten Landesbeamten des Rhein-Neckar-Kreises, Joachim Bauer, am Mittwoch, 21. Juni 2017, das Hochwasserschutz- und Ökologieprojekt Hockenheim mit einem feierlichen Spatenstich offiziell starten.

    Das Hochwasserschutz-und Ökologieprojekt Hockenheim verfolgt zwei gleichberechtigte Ziele: es soll den Hochwasserschutz unter Berücksichtigung der Klimaänderung auf ein 100-jährliches Ereignis verbessern und die Ziele der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie durch die ökologische Aufwertung des Gewässers erreichen.

    Zum Spatenstich laden wir Sie herzlich ein. Wir würden uns freuen, wenn der Termin Ihre Aufmerksamkeit findet.

    gez. Uwe Herzel

  • Abteilung 7
    13.06.2017
    Preisverleihung - Musikpreis der Werner-Stober-Stiftung Karlsruhe für ausgewählte Schülerinnen und Schüler der Gymnasien mit Musikprofil

    Einladung an die Medien

    Die Werner-Stober-Stiftung Karlsruhe stellt im Jahr 2017 wieder Preise aus ​Stiftungsmitteln für solche Schülerinnen und Schüler zur Verfügung, die im Fach Musik besondere Leistungen aufweisen.
    Das Regierungspräsidium Karlsruhe, das für rund 1.100 Schulen zuständig ist, wurde von der Stiftung mit der Beschreibung der Auswahlkriterien und der Preisträgerbenennung beauftragt.

    Die Preise in Höhe von 500 Euro je Schule gehen an Schülerinnen und Schüler von 15 allgemein bildenden öffentlichen Gymnasien mit Musikprofil. Diese Gymnasien werden von talentierten jungen Musikerinnen und Musikern besucht. Hier finden sie im unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Bereich vielfältige Möglichkeiten, sich musikalisch zu entwickeln und zu engagieren. Die Musiklehrer sind an Gymnasien mit Musikprofil oft auch Klassenlehrer und können deshalb neben einer rein künstlerischen Leistung auch die Gesamtpersönlichkeit und das Engagement eines Schülers besonders beurteilen und würdigen.

    Für den Musikpreis der Werner-Stober-Stiftung werden „besondere Leistungen“ gefordert. Diese sind wie folgt definiert: sehr gute Benotung im Fach Musik, überdurchschnittliche Leistungen in instrumentalen oder vokalen Bereichen, besonderes Engagement für das Musikleben der Schule. Weiterhin wichtig sind Vorbildfunktion wie zum Beispiel Mentorentätigkeit, Mithilfe bei der Organisation von Konzerten, Probengestaltung, eigenverantwortliche Tätigkeiten zur organisatorischen und inhaltlichen Optimierung der Ensemblearbeit an der Schule sowie Sozialkompetenz wie Fähigkeit zur Kooperation im Rahmen des Musikunterrichts bzw. in einem Musikensemble der Schule, Hilfsbereitschaft, Kontaktfreudigkeit und Verantwortungsbewusstsein.

    Dass die Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger verantwortungsbewusst und mit großer Sorgfalt  vorgenommen wird, zeigt folgende Begründung, die eine
    Musikprofilschule dem Regierungspräsidium vorgelegt hat:   

    „Wir haben uns entschieden, den Profilkurs Musik der Jahrgangsstufe I als diesjährige Stober-Preisträger vorzuschlagen. Die Entscheidung war von zwei Aspekten geleitet: Erstens war klar, dass es im Kurs mehrere Schülerinnen und Schüler gab, von denen jeder den Preis redlich verdient hätte. Zweitens ist aber der Kurs als Ganzes eine derart motivierte, engagierte und auch leistungsfähige Gruppe, in der sich die Einzelpersonen gegenseitig stützen, dass wir eine weitere Differenzierung vermeiden wollten. Gerade der Gedanke des ‚Wir‘, in der die Individualleistung aufgeht, erscheint uns als Signal für die gesamte Schule der Würdigung wert. Alle einzelnen Schülerinnen und Schüler sind überdurchschnittlich gute MusikerInnen, alle sind aber auch hervorragende ‚Teamplayer‘, die sich musikalisch und weit darüber hinaus aktiv für die Schule einbringen. Wir sind stolz auf einen solchen Kurs und der Stober-Stiftung dankbar für die Würdigung solchen Engagements.“

    Die Preisträger/innen kommen aus folgenden Schulen:

    Eckenberg-Gymnasium Adelsheim
    Christophorus-Gymnasium Altensteig
    Melanchthon-Gymnasium Bretten
    Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium Hockenheim
    Helmholtz-Gymnasium Karlsruhe
    Moll-Gymnasium Mannheim
    Otto-Hahn-Gymnasium Nagold
    Hermann-Hesse-Gymnasium Calw
    Hebel-Gymnasium Pforzheim
    Gymnasium Neuenbürg
    Hohenstaufen-Gymnasium Eberbach
    Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium Eppelheim
    Adolf-Schmitthenner-Gymnasium Neckarbischofsheim
    Goethe-Gymnasium Gaggenau
    Kepler-Gymnasium Freudenstadt

    Zwecke der Werner-Stober-Stiftung sind unter anderem die Förderung der Ausbildung sowie Anerkennung von Leistung und Kreativität in Schulen, Wissenschaft, Architektur und Kunst. Auch der handwerkliche Bereich, insbesondere die Holz-, Kunststoff- und Glasverarbeitung/-anwendung wird mit Zuwendungen, Stipendien oder mit Preisen gefördert.

    Die Musikpreise werden am Donnerstag, 22. Juni 2017 / 17:00 Uhr in Karlsruhe, in der Kleinen Kirche beim Marktplatz, von Johannes-Georg Voll, Vorstandsmitglied der Werner-Stober-Stiftung und von Regierungsschuldirektor Reiner Senger, Musikreferent im Regierungspräsidium Karlsruhe, im Rahmen eines Preisträgerkonzertes überreicht.

    Zur Preisverleihung laden wir Sie herzlich ein. Über eine Berichterstattung würden wir uns sehr freuen.

    Ansprechpartner im Regierungspräsidium Karlsruhe:

    RSD Reiner Senger
    Hebelstr 2
    76133 Karlsruhe
    Tel.: 0721 926 4447
    E-Mail: Reiner.Senger@rpk.bwl.de

  • Abteilung 5
    12.06.2017
    Seltene Tiere und Pflanzen werden im alten Zisterzienser-Teich in Maulbronn gefördert - Von Mitte Juni bis November wird der Roßweiher "teilgesömmert"

    ​Das Regierungspräsidium Karlsruhe, Referat Naturschutz und Landschaftspflege, führt in diesem Jahr ein Biotopmanagement einer historischen Teichanlage im Stromberggebiet durch. Dazu wird der Wasserstand im Naturschutzgebiet Roßweiher von Mitte Juni bis November bis auf ein Drittel abgesenkt („teilgesömmert“). Im Vorfeld dazu wurden im letzten Jahr keine Fische in den Roßweiher eingesetzt.

    Im Roßweiher kommen europaweit geschützte Pflanzen wie die Zypergrassegge und die Eiförmige Sumpfbinse vor, deren Samen im Schlammgrund lagern und auf ihre Chance zur Keimung warten. Ihr Vorkommen hängt zusammen mit einer Tradition aus der Zeit der Zisterzienser-Mönche, von denen die Teiche regelmäßig im Sommer abgelassen („gesömmert“) wurden. So wurde der Schlammbildung vorgebeugt und die Qualität der Fischgewässer erhalten. Gleichzeitig werden seltene Tierarten wie Watvögel gefördert, denn für diese ist das Nahrungsangebot dann besonders günstig.

    Nach neun Jahren wird dieses Jahr im Roßweiher die Sömmerung wieder fortgesetzt, nachdem das Wiederauftauchen von lange verschollenen Tier- und Pflanzenarten damals alle Erwartungen übertraf.

    Die Teilsömmerung dient der Regeneration der Teichbodenvegetation. Dabei handelt es sich um einen nach FFH-Richtlinie geschützten Lebensraumtyp, der an den historischen Klosterweihern um Maulbronn vorkommt. Die Pflanzenarten überdauern viele Jahre als Samen im Teichboden. Beim sommerlichen Trockenfallen können sich diese Arten entwickeln und neue Samen bilden. Die letzten Sömmerungen erfolgten in den Jahren 2001 und 2008. Dabei konnte sich die Samenbank der meisten Arten der Teichbodenvegetation auffrischen. Über viele Jahrzehnte nicht mehr beobachtete Pflanzenarten wie der Strahlen-Zweizahn wurden wiederentdeckt.
    Nach der letzten Teilsömmerung im Jahre 2008 konnte erstmals wieder die Große Moosjungfer nachgewiesen werden, eine sehr seltene Libellenart, für welche Baden-Württemberg europaweit besondere Verantwortung trägt.

    Eine besondere Untersuchung findet dieses Jahr im Rahmen des Artenhilfsprogramms (AHP) der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) für das Büchsenkraut (Lindernia procumbens) statt. Hierbei handelt es sich um eine äußerst seltene Pflanzenart, für deren Erhaltung Baden-Württemberg bundesweit eine hohe Verantwortung hat. Im Gegensatz zu anderen seltenen Arten der Teichbodenvegetation ist das Büchsenkraut seit 1972 am Roßweiher verschollen. Es soll nun untersucht werden, ob die Art auch bei einer weiteren Sömmerung nicht auftaucht und ob eine Wiederansiedlung erfolgversprechend ist.

  • Abteilung 4
    12.06.2017
    L 618: Erneuerung der Fahrbahndecke und Bau von Entwässerungseinrichtungen in Zaisenhausen

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe beginnen ab Montag, 19. Juni 2017, die Sanierungsarbeiten an der L 618 in Zaisenhausen. Die Sanierungsmaßnahme erstreckt sich von der Einmündung in das Neubaugebiet „Gochsheimer Pfad“ bis zur Einmündung der K 3511 (Hauptstraße) über eine Gesamtlänge von rund 450 Metern. Dabei werden auf einer Länge von etwa 200 Metern auch der Entwässerungskanal und die Straßeneinläufe erneuert. Die gesamte Maßnahme wird voraussichtlich bis August 2017 andauern.

    Wegen der geringen Fahrbahnbreite muss die L 618 für den Verkehr voll gesperrt werden. Die Umleitung in Richtung Kraichtal und Gochsheim erfolgt über die B 293 und die L 554. In Richtung Zaisenhausen erfolgt die Umleitung über die L 554 beziehungsweise die K 3512 auf die B 293 und die L 618 nach Zaisenhausen. Die Umleitungsstrecken sind ausgeschildert.

    Die Baukosten belaufen sich auf rund 330.000 Euro und werden vom Land Baden-Württemberg getragen.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen der Anwohner und Verkehrsteilnehmer bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    09.06.2017
    Bundesstraße 10
    Bau einer neuen Mittelstreifenüberfahrt im Bereich der Rheinbrücke Maxau - Brückensanierung und Erneuerung der Fahrbahndecke bei Knielingen in Fahrtrichtung Wörth
    Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe beginnen am Montag, 19. Juni 2017, die Bauarbeiten für eine neue Mittelstreifenüberfahrt im Bereich der Rheinbrücke Maxau. Diese Arbeiten und der Umbau der Entwässerungseinrichtungen sind für die im Jahr 2018 geplante Rheinbrückensanierung erforderlich. Anschließend wird die rund 220 Meter lange Albhäuslebrücke bei Knielingen in Fahrtrichtung Wörth saniert und die Fahrbahndecke erneuert. Die Baukosten für die Maßnahmen belaufen sich auf rund zwei Millionen Euro und werden vom Bund getragen. Mittelstreifenüberfahrt im Bereich der Rheinbrücke Maxau Ab Montag, 19. Juni 2017, wird die Verkehrssicherung für die neue Mittelstreifenüberfahrt aufgebaut. Hierfür ist es notwendig, jeweils den linken oder rechten Fahrstreifen für den Verkehr zu sperren. Die Einrichtung der Verkehrsführung erfolgt über sogenannte „Arbeitsstellen kürzerer Dauer“ und wird tagsüber nur in verkehrsarmen Zeiten zwischen 09:00 Uhr und 15:00 Uhr oder nachts durchgeführt. Ab dem 20. Juni 2017 stehen den Verkehrsteilnehmern in Fahrtrichtung Karlsruhe zwei Fahrstreifen und in Fahrtrichtung Wörth weiterhin drei Fahrstreifen zur Verfügung. Diese Arbeiten werden voraussichtlich am 9. Juli 2017 abgeschlossen sein.

    Albhäuslebrücke bei Knielingen

    Im Anschluss an die Arbeiten im Bereich der Rheinbrücke beginnt ab 10. Juli 2017 die Einrichtung der Verkehrssicherung für die Brückensanierung der Albhäuslebrücke bei Knielingen und für die Erneuerung der Fahrbahndecke zwischen der Pferderennbahn und der Einfahrt Knielingen. Für die Einrichtung der Verkehrssicherung werden wieder „Arbeitsstellen kürzerer Dauer“ in verkehrsarmen Zeiten zwischen 09:00 Uhr und 15:00 Uhr oder nachts benötigt.

    Ab dem 17. Juli 2017 stehen den Verkehrsteilnehmern zwei Fahrstreifen je Fahrtrichtung zur Verfügung. In Fahrtrichtung Wörth wird ein Fahrstreifen auf die Richtungsfahrbahn Karlsruhe übergeleitet und ein Fahrstreifen bleibt auf der Fahrbahn in Richtung Wörth. Die Maßnahme muss in zwei Abschnitten gebaut werden und dauert insgesamt bis Mitte November 2017.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen der Anwohner und der Verkehrsteilnehmer bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe um Verständnis. 

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    09.06.2017
    A 6, Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Rheinbrücke Frankenthal und Landesgrenze Hessen
    Vollsperrung des Geh- und Radwegs im Bereich der Rheinbrücke vom 19.06.2017 bis voraussichtlich 30.06.2017
    Das Regierungspräsidium Karlsruhe führt auf der Bundesautobahn 6 im Bereich zwischen den Landesgrenzen Hessen und Baden-Württemberg sowie Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz (Rheinbrücke) im Zeitraum von April 2017 bis Ende 2020 umfangreiche Sanierungsarbeiten durch. <p>

    Im Zuge des 1. Bauabschnitts müssen die defekten Fahrbahnübergangskonstruktionen - Überbrückung der Fugen im Fahrbahn-, Gehweg- und Radwegbereich - auf der Rheinbrücke ausgebaut, und durch neue Konstruktionen ersetzt werden. Eine Sperrung des Geh- und Radwegs war bisher nicht geplant, wurde aber aktuell aufgrund bautechnischer Umstände notwendig. Für diese Arbeiten ist nun eine Sperrung des Geh- und Radwegs vom 19.06.2017 ab 8:00 Uhr bis voraussichtlich 30.06.2017 um 12:00 Uhr, erforderlich.

    Der Ausbau umfasst das Trennen der Übergangskonstruktion von dem jeweiligen Brückenwiderlager und dem Brückenüberbau, das anschließende Herausheben, sowie umfangreiche Umbauarbeiten im Bereich der Auflager- und Anschlusskonstruktionen. Hier sind Arbeiten am Beton, unter anderem Stemmarbeiten im Bereich der Betonauflagerbänke sowie Strahl-, Schal-, Bewehrungs- und Betonierarbeiten aber auch Stahlbauarbeiten, unter anderem Trenn-, Strahl- und Schweißarbeiten, erforderlich.

    Um die Sperrung des Geh- und Radwegs so kurz wie möglich zu halten, erfolgen die Arbeiten an den beiden Übergangskonstruktionen nahezu parallel. Nach Abschluss der Arbeiten und der Wiederherstellung der Verkehrssicherheit im Bereich des Geh- und Radwegs wird die Sperrung aufgehoben werden.

    Falls die Arbeiten vor dem 30.06.2017 abgeschlossen sein sollten und die Aufhebung der Sperrung somit frühzeitiger erfolgen kann, werden wir dies auf unserer Projektseite im Internet bekanntgeben.

    Für die 32. bzw. 33 KW ist dann der Einbau der Übergangskonstruktionen vorgesehen. Hierzu wird der Geh- und Radweg nochmals circa drei bis vier Tage gesperrt werden. Sobald uns der genaue Termin vorliegt, werden wir diesen ebenfalls in einer Pressemitteilung bekanntgeben. Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie im Internet im Beteiligungsportal des Regierungspräsidium Karlsruhe auf unserer Projektseite.

    Für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    08.06.2017
    Einstreifige Verkehrsführung A 5 Fahrtrichtung Heidelberg zwischen dem Autobahnkreuz Walldorf und dem Parkplatz Sternenbuckel hinter der Anschlussstelle Walldorf-Wiesloch von Sa., 10.06.2017, bis Di., 13.06.2017, jeweils 9-16 Uhr und 19-6 Uhr

    Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe werden auf der A 5 im Bereich zwischen dem Autobahnkreuz Walldorf und der Anschlussstelle Schwetzingen von Ende April 2017 bis Ende Oktober 2017 umfangreiche Sanierungsarbeiten durchgeführt. Das Gesamtbauvorhaben wird in drei Bauabschnitte je Fahrtrichtung unterteilt.

    Im Zuge der Gesamtmaßnahme wird auf der A 5 in Fahrtrichtung Heidelberg zwischen dem Autobahnkreuz Walldorf und dem Parkplatz Sternenbuckel nach der Anschlussstelle Walldorf-Wiesloch im Zeitraum von Samstag, 10.06.2017 bis Dienstag, 13.06.2017 jeweils von 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr und von 19:00 Uhr bis 06:00 Uhr nur ein Fahrstreifen zur Verfügung stehen.

    In dieser Zeit wird die Verkehrssicherung für die dann folgende Erneuerung des Standstreifens aufgebaut. Auf einer Länge von 4.000 Meter werden die 6 Meter langen Fertigteile der Betonschutzwand angeliefert, abgeladen, aufgestellt, ausgerichtet und fachgerecht verbunden.

    Für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    07.06.2017
    A 656: Brückenerneuerung bei Mannheim-Friedrichsfeld - Vollsperrung in beide Fahrtrichtungen
    Im Zusammenhang mit der Erneuerung der A 656-Brücke bei Mannheim-Friedrichsfeld werden in der Nacht von Samstag auf Sonntag, 10. / 11. Juni 2017, Brückenträger der südlichen Brücke über den Bahnhof Mannheim-Friedrichsfeld eingehoben.


    Nachdem am Wochenende 27. / 28. Mai 2017 die Träger über die Eisenbahngleise eingehoben wurden und in der Nacht vom 6. Juni auf den 7. Juni die Randträger im Bereich der Main-Neckar-Bahn-Straße Neu-Edingen verlegt wurden, werden am kommenden Wochenende die Randträger im Bereich der Schrebergärten Bärlochweg Mannheim eingehoben. Da der Einhub der Träger zum Teil über den Bereich der Bahngleise erfolgt beziehungsweise in diesen hineinreicht, muss neben der Autobahn zeitweilig auch der Bahnverkehr gesperrt werden.

     
    Die Stahlkolosse haben eine Länge von rund 32 Metern und ein Gewicht von etwa 62 Tonnen je Stück. Die Träger werden wiederum mit speziellen Schwertransportfahrzeugen auf die alte Brücke gebracht. Die Brücke muss aufgrund des Gewichtes von 62 Tonnen in der Mitte befahren werden. Hierzu müssen zunächst vorbereitende Arbeiten, wie der Rückbau der schweren Betonleitwand, ausgeführt werden.
     
    Mittels eines Schwerlastkrans werden dann die Träger -einer nach dem anderen- von der Brücke gehoben und neben der Brücke gelagert. Nach dem Umbau des Kranes werden die Träger wieder angehoben und in die endgültige Lage gebracht. Um die Arbeiten so schnell wie möglich durchführen zu können, muss rund um die Uhr gearbeitet werden.
     
    Die Autobahn 656 muss für die Dauer der Arbeiten zwischen der Anschlussstelle Mannheim-Seckenheim und dem Autobahnkreuz Heidelberg von
     
    Samstag, 10. Juni 2017, 21:00 Uhr, bis Sonntag, 11. Juni 2017, 11:30 Uhr
     
    in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt werden. Eine überörtliche Umleitung ist ausgeschildert.
     

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    07.06.2017
    L 613: Erneuerung der Fahrbahndecke in der Ortsdurchfahrt

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe wird vom 19. Juni bis voraussichtlich 25. August 2017 die Fahrbahndecke der Landesstraße 613 in der Ortsdurchfahrt Völkersbach auf einer Länge von rund 1,5 Kilometern erneuert. Im Rahmen der Arbeiten werden die asphaltgebundenen Schichten der Fahrbahn und bedarfsweise die ungebundene Tragschicht ersetzt. Die Sanierungsarbeiten beginnen am Waldrand südlich von Völkersbach und gehen bis zur Kreuzung L 613/K 3551 nördlich von Völkersbach.

    Die Baumaßnahme wird aufgrund der geringen Fahrbahnbreiten in mehreren Bauabschnitten jeweils unter Vollsperrung der L 613 ausgeführt. Die Umleitungsstrecke wird entsprechend den Bauabschnitten ausgeschildert. Das Gewerbegebiet ist während des ersten Abschnittes über die geöffnete Gemeindestraße „Am Wasen“ erreichbar. Die Umleitung erfolgt über die L 608 und die K 3551.

    Die Kosten der Baumaßnahme betragen rund 680.000 Euro und werden vom Land getragen.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Anlieger und Verkehrsteilnehmer für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    06.06.2017
    A 8: Umbauarbeiten an der Autobahnanschlussstelle Heimsheim - Sperrung der Nordseite der Anschlussstelle

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe laufen seit dem 24. April 2017 die Umbauarbeiten an der Autobahnanschlussstelle Heimsheim. Durch den Bau einer zusätzlichen Abbiegespur und den Umbau der Ampelanlage an der

    L 1134-Kreuzung wird sich die Verkehrssituation künftig verbessern (wir berichteten).
     
    Aufgrund der Baumaßnahmen muss an der A 8 die Nordseite der Anschlussstelle Heimsheim - Abfahrt aus Richtung Stuttgart und Einfahrt in Richtung Karlsruhe - gesperrt werden. Die Sperrung der Anschlussstelle erfolgt von
     
    Donnerstag, den 08.06.2017, 14:00 Uhr bis Sonntag, den 11.06.2017, 18:00 Uhr.
     
    Für die Verkehrsteilnehmer, die an der Anschlussstelle in Richtung Karlsruhe einfahren wollen, erfolgt die die Umleitung ab der Autobahnanschlussstelle Heimsheim unverändert über die Bedarfsumleitung U26, also über die L 1134 -Mönsheim - L 1177 und L 1135 zur Autobahnanschlussstelle „Pforzheim Süd „.
     
    Die Verkehrsteilnehmer, die an der Anschlussstelle Heimsheim ausfahren wollen, werden gebeten, die vorherige Anschlussstelle Rutesheim zu nutzen. Die Umleitung ist entsprechend ausgeschildert.
     
    Die Südseite der Autobahnanschlussstelle Heimsheim ist von den Sperrungen nicht betroffen.
     
    Die Bauarbeiten können voraussichtlich am Montag, 12. Juni 2017 abgeschlossen werden.
     
    Die Baukosten betragen insgesamt rund 300.000 Euro und werden vom Bund getragen.


    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    06.06.2017
    B 500 Baden-Baden - Erneuerung der Fahrbahndecke auf der stadtauswärts führenden Richtungsfahrbahn zwischen dem Kreisverkehr Cité und der Anschlussstelle der A 5

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe wird ab Montag, 19. Juni 2017, bei Baden-Baden die Fahrbahndecke der B 500 stadtauswärts auf einer Länge von rund 2,9 Kilometern in zwei Bauabschnitten erneuert. Der gesamte Verkehr wird während der Bauzeit von zehn Wochen auf der stadteinwärts führenden Fahrbahn der B 500 geführt. Somit stehen ein Fahrstreifen stadteinwärts und ein Fahrstreifen stadtauswärts zur Verfügung.

    Der erste Bauabschnitt erstreckt sich vom Kreisverkehr Cité bis zum Brückenbauwerk im Zuge der B 500 über die B 3. Der zweite Bauabschnitt schließt daran an und endet bei der Anschlussstelle der A 5.

    Der Umfang der Gesamtmaßnahme gliedert sich in insgesamt fünf Teilbereiche. In zwei Bereichen erfolgt ein Vollausbau und in zwei weiteren Bereichen wird die Deck- und Binderschicht erneuert. Im Bereich der Rampen der Kreuzung B 500 und B 3 Sinzheimer Straße ist die Erneuerung der Deckschicht geplant. Eine Umleitung wird ausgeschildert.

    Die Baukosten betragen rund 1,7 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de


    Projektinformationen zur Fahrbahndeckenerneuerung der B 500 bei Baden-Baden

     
    Zeitliche Ab- und Reihenfolge zur Durchführung der Baumaßnahme (Veränderungen im zeitlichen Ablauf sind möglich):


    Bauphase I, Herstellen der Mittelstreifenüberfahrten (MSÜ) 
    ab 19. Juni 2017

    - Aufbau der Beschilderung
    - Rückbau und Anpassen der Schutzplanken
    - Abbau Straßenbeleuchtungsmast und Verkehrsschild in der MSÜ1
    - Herstellen der Mittelstreifenüberfahrten an den jeweiligen Baustellenenden
    - Sanierung der Straßenentwässerung im Bereich der Überfahrt 2
    - Herstellen der Gelbmarkierung

    Bauphase II, Fahrbahndeckenerneuerung im Bauabschnitt 1
    ab 3. Juli 2017

    - Aktivierung der Verkehrsführung für die Fahrbahndeckensanierung BA1
    - Fräsen des Asphalts
    - Teilweise Erneuerung der Schichten ohne Bindemittel
    - Einbau neue Asphaltschichten
    - Umbau der Verkehrsführung von BA1 zu BA2

    Die Rampen von der B 3 zur B 500 am Knotenpunkt Sinzheimer Straße (Verbindung B 3 Richtung Oos zu B 500 stadtauswärts sowie Verbindung B 3 Richtung Kartung zu B 500 stadtauswärts) sind gesperrt. Die Umleitung erfolgt durch Baden-Baden-Oos bzw. über Kartung.
     

    Bauphase III, Fahrbahndeckenerneuerung im Bauabschnitt 2   
    ab 24. Juli 2017

    - Aktivierung der Verkehrsführung für die Fahrbahndeckensanierung BA2
    - Fräsen des Asphalts
    - Teilweise Erneuerung der Schichten ohne Bindemittel
    - Sanierung der Bauwerksabdichtung an der Brücke über den Ooskanal
    - Einbau neue Asphaltschichten
    - Wiederherstellen der normalen Verkehrsführung

    Die Rampe an der Anschlussstelle B 3neu (Verbindung B 3 zur B 500 stadtauswärts) ist gesperrt. Die Lichtsignalanlage auf der B 3 wird deaktiviert. Die Umleitung erfolgt über Kartung und über die Anschlussstelle Sinzheimer Straße (Verbindung B 3 zu
    B 500).


    Bauphase IV, Rückbau der Mittelstreifenüberfahrten    
    ab 21. bis 25. August 2017

    - Aktivierung der Verkehrsführung
    - Teilweiser Rückbau der Asphaltflächen
    - Wiederherstellen der Straßenbeleuchtung
    - Lückenschluss der Schutzplanken
    - Wiederherstellen der normalen Verkehrsführung

    Kenndaten zu den wesentlichen Arbeiten:

    Ausbau Schicht ohne Bindemittel: ca. 3.500 Kubikmeter / 15.000 Quadratmeter
    Ausbau Asphalt:     ca. 30.000 Quadratmeter
    Einbau Schottertragschicht:  ca. 15.000 Quadratmeter
    Einbau Asphalttragschicht:  ca. 15.000 Quadratmeter
    Einbau Asphaltbinderschicht:  ca. 25.000 Quadratmeter
    Einbau Asphaltdeckschicht:  ca. 30.000 Quadratmeter


    Baukosten:

    Die Baukosten, einschließlich der Verkehrssicherung und der notwendigen Anpassung der Verkehrsführung, betragen rund 1,7 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.

  • Abteilung 5
    02.06.2017
    Ertüchtigung des Rheinhochwasserdamms RHWD XXXIX in Mannheim - Bürgerinformationsveranstaltung am 20. Juni 2017

    Einladung an die Medien

    ​Termin: Dienstag, 20. Juni 2017
    Zeit: 18:00 Uhr
    Ort: Rheingoldhalle, Mannheim

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    das Land Baden-Württemberg, vertreten durch das Regierungspräsidium Karlsruhe, plant die Ertüchtigung des Rheinhochwasserdamms XXXIX im Stadtgebiet Mannheim zwischen dem Großkraftwerk Mannheim bis Speyerer Straße. Dadurch wird der Hochwasserschutz im Süden Mannheims verbessert.

    Im Rahmen der Bürgerinformationsveranstaltung wird über das Vorhaben und den Planungsstand informiert. Die Bürgerinnen und Bürger erhalten Gelegenheit, an Themeninseln Fragen an die Referenten zu stellen und zu diskutieren. Gleichzeitig können sie auch ihre Anregungen zur weiteren Öffentlichkeitsbeteiligung einbringen.
    Zu dieser Veranstaltung sind Sie herzlich eingeladen. Über eine zusätzliche Ankündigung der Veranstaltung in den nächsten Tagen würden wir uns sehr freuen.

    gez. Uwe Herzel

    Weitere Informationen zum Vorhaben erhalten Sie auf der Homepage des Regierungspräsidiums unter

    www.rp-karlsruhe.de - Beteiligungsportal-Dammertüchtigungsprojekte

  • Abteilung 5
    02.06.2017
    Planung und Öffentlichkeitsbeteiligung „Rheinhochwasserdamm RHWD XXXIX“ in Mannheim am Waldpark - Regierungspräsidium Karlsruhe lädt ein zur ersten öffentlichen Informationsveranstaltung am 20. Juni in Mannheim

    ​Das Regierungspräsidium Karlsruhe lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger am Dienstag, 20. Juni um 18.00 Uhr in die Rheingoldhalle in Mannheim zur ersten öffentlichen Informationsveranstaltung „Dammertüchtigung des Rheinhochwasserdamms RHWD XXXIX“ ein. Der Damm liegt östlich des Mannheimer Waldparks zwischen dem Großkraftwerk Mannheim und der Speyerer Straße im Stadtteil Lindenhof.
    Der Landesbetrieb Gewässer im Regierungspräsidium Karlsruhe stellt gemeinsam mit den beauftragen Planern und Ingenieuren das Projekt vor und erläutert die geplante Beteiligung der Öffentlichkeit. Anschließend können sich alle Teilnehmenden an Infostellwänden mit den Planern und den Vertreterinnen und Vertretern des Regierungspräsidiums Karlsruhe austauschen, Fragen stellen und Anregungen einbringen.

    Die Rheinhochwasserdämme (RHWD) sind ein wichtiger Bestandteil des Hochwasserschutzes für die Städte und Gemeinden entlang des Rheins. Der Landesbetrieb Gewässer ist für die Planung, den Bau und den Betrieb dieser Dämme zuständig. Im Rahmen des „Dammertüchtigungsprogramms des Landes Baden-Württemberg“ wurde festgestellt, dass der RHWD XXXIX in Mannheim sanierungsbedürftig ist. Beispielsweise sind die Böschungen zu steil und die Wurzeln großer Bäume wachsen in den Damm hinein. Seit Anfang des Jahres  wurden im Rahmen der Grundlagenermittlung Erkundungsarbeiten vor Ort durchgeführt. Daran anschließend beginnt nun die Erstellung erster Konzepte für die weitere Planung. Bis Ende 2018 sollen die Unterlagen für das Genehmigungsverfahren erstellt werden.

    Im Mai wurde bereits ein Projektbegleitkreis gegründet. Hier wurden Vertreterinnen und Vertreter der Genehmigungsbehörde sowie der Fachbehörden und Umweltverbände eingeladen, um die Planung bis zur Einreichung des Planfeststellungsantrags zu begleiten. Der Projektbegleitkreis ist ein Baustein der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung während der Planung. Mit weiteren Informationsmöglichkeiten und Terminen möchte der Vorhabenträger die Anlieger und die interessierten Bürgerinnen und Bürger in die Planung einbinden. Am 20. Juni bietet der Vorhabenträger mit der ersten öffentlichen Infoveranstaltung für alle Interessierten die Möglichkeit, sich zu informieren, Fragen zu stellen und Vorschläge zur weiteren Vorgehensweise einzubringen.

    Weitere Informationen zum Vorhaben finden Sie im Beteiligungsportal des Regierungspräsidiums Karlsruhe unter

    www.rp-karlsruhe.de - Beteiligungsportal -  Dammertüchtigungsprojekte - Dammertüchtigung Rheinhochwasserdamm (RHWD) XXXIX in Mannheim

    Für Fragen und Anregungen wurde eine Projekt-Email-Adresse (RHWD-XXXIX@rpk.bwl.de) eingerichtet.  

    Weitere Informationen zum Dammertüchtigungsprogramm Baden-Württemberg finden Sie auf der Internetseite des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg:

    https://www.hochwasser.baden-wuerttemberg.de/dammertuechtigungsprogramm

  • Abteilung 4
    02.06.2017
    Regierungspräsidium Karlsruhe hat Projektbegleitkreis zur A 8-Enztalquerung eingerichtet

    ​Das für den Ausbau der A 8 zwischen Pforzheim-Nord und -Süd (Enztalquerung) zuständige Regierungspräsidium Karlsruhe hat im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung einen sogenannten Projektbegleitkreis eingerichtet. Die konstituierende Sitzung fand gestern (1. Juni 2017) in Niefern statt.

    „Es ist wichtig und notwendig, die betroffenen Gemeinden und Institutionen sowie auch die Bürgerinnen und Bürger umfassend über den Planungsprozess und über die Ausbauschritte zu informieren“, betonte Regierungspräsidentin Nicolette Kressl anlässlich der Einrichtung des A 8-Begleitkreises. 

    Neben Mitarbeitern des Regierungspräsidiums sind Vertreterinnen und Vertreter der Gebietskörperschaften, der Landespolitik, Träger öffentlicher Belange und weitere Multiplikatoren Teil des Projektbegleitkreises. Dieser wird sich nun regelmäßig und nach Bedarf treffen. Er dient dazu, während der Projektlaufzeit über aktuelle Entwicklungen, erforderliche Maßnahmen, den Planungsstand und anstehende Schritte im Projekt zu informieren und mögliche Fragestellungen zu klären.

    Themen der ersten Sitzung waren neben der Definition der Arbeitsweise des Projektbegleitkreises die Vorstellung und der aktuelle Stand der Baumaßnahme. Dabei wurde vor allem über die Weiterentwicklung des Verkehrskonzeptes beraten. Besonders begrüßt wurden die vom Regierungspräsidium Karlsruhe geplanten überbreiten Behelfsfahrspuren. Diese sollen während der Bauphase auf der Autobahn für einen gleichmäßigen Verkehrsfluss sorgen. Das Verkehrskonzept wird nun auf fachlicher Ebene zwischen den verantwortlichen Behörden und den betroffenen Gemeinden abgestimmt und vorangetrieben.

    Die nächste Sitzung des Projektbegleitkreises wird im November stattfinden. In der Zwischenzeit finden Abstimmungen mit den betroffenen Gemeinden des westlichen und östlichen Enzkreises sowie den Fachbehörden statt.

    Im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung wird es am 10. Juli 2017 im Armeliussaal in Niefern-Öschelbronn zudem eine Bürgerinformationsveranstaltung geben, um auch die interessierte Öffentlichkeit über die Baumaßnahme zu informieren. Die offizielle Einladung erfolgt in den nächsten Wochen über die Mitteilungsblätter der Gemeinden.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    02.06.2017
    A 656: Brückenerneuerung bei Mannheim-Friedrichsfeld – Vollsperrung in beide Fahrtrichtungen

    ​Im Zusammenhang mit der Erneuerung der A 656-Brücke bei Mannheim-Friedrichsfeld werden in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 6./7. Juni 2017, Brückenträger der südlichen Brücke über den Bahnhof Mannheim-Friedrichsfeld eingehoben. Nachdem am Wochenende 27./28. Mai 2017 die Träger über die Eisenbahngleise eingehoben wurden, werden nun in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch die Randträger im Bereich der Main-Neckar-Bahn-Straße Neu-Edingen verlegt.

    Die Stahlkolosse sind etwas kleiner, haben aber immer noch eine Länge von rund 32 Metern und ein Gewicht von etwa 62 Tonnen je Stück.

    Die Träger werden wiederum mit speziellen Schwertransportfahrzeugen auf die alte Brücke gebracht. Die Brücke muss aufgrund des Gewichtes von 62 Tonnen in der Mitte befahren werden. Hierzu müssen zunächst vorbereitende Arbeiten, wie der Rückbau der schweren Betonleitwand, ausgeführt werden.

    Mittels eines Schwerlastkrans werden dann die Träger -einer nach dem anderen- von der Brücke gehoben und neben der Brücke gelagert. Nach dem Umbau des Kranes werden die Träger wieder angehoben und in die endgültige Lage gebracht. Um die Arbeiten so schnell wie möglich durchführen zu können, muss rund um die Uhr gearbeitet werden.

    Die Autobahn 656 muss für die Dauer der Arbeiten zwischen der Anschlussstelle Mannheim-Seckenheim und dem Autobahnkreuz Heidelberg von

    Dienstag, 6. Juni 2017, 21:00Uhr, bis Mittwoch, 7. Juni 2017, 06:00 Uhr

    in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt werden. Eine überörtliche Umleitung ist ausgeschildert.

    Zudem muss der Verkehr am

    Mittwoch, 7. Juni 2017, zwischen 10:00 Uhr und 12:00 Uhr,

    zwei Mal für je 15 Minuten kurzzeitig angehalten werden.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis.

    Ausblick: Von Samstagabend 10. Juni 2017 bis Sonntagmorgen 11. Juni 2017 werden die Träger vom dritten und vorerst letzten Abschnitt der Autobahnbrücke eingehoben. Es handelt sich um die Randträger im Bereich Schrebergärten Bärlochweg Mannheim. Detailinformationen wird das Regierungspräsidium rechtzeitig bekanntgegeben.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 5
    01.06.2017
    Landesinitiative „Unser Neckar“ - Kiesbank für die Ilvesheimer Altneckarschleife

    ​Die Ilvesheimer Altneckarschleife soll nahe der Seckenheimer Brücke durch eine neue Kiesbank als Lebensraum für Fische und Kleinlebewesen aufgewertet und für die Bevölkerung zugänglich gemacht werden. Dafür hat das Referat Gewässer und Boden des Regierungspräsidiums Karlsruhe die Vorplanung zur Schaffung von Unterwasserkieslebensräumen vergeben. Im Sommer können die trockenen Bereiche als Zugang zum Altneckar dienen, was die Kiesbänke im angrenzenden Naturschutzgebiet vom hohen Besucherdruck entlasten würde.

    Ziel der Vorplanung ist die Erarbeitung eines Konzeptes für die genannte Maßnahme einschließlich der Untersuchung und Bewertung von Varianten auf Grund der vorliegenden fachlichen Anforderungen. Dabei wird auch die Hochwasserstabilität und Hochwasserneutralität berücksichtigt. Hierzu stellt das Land in Vorleistung für die spätere Umsetzung durch Dritte Finanzmittel in Höhe von rund 45.000 Euro im Rahmen der Landesinitiative „Unser Neckar“ bereit.

    Die Mutterbettstrecke in der Ilvesheimer Neckarschleife ist eine der wenigen Gewässerabschnitte des unteren Neckars, in der das Wasser noch ungestaut fließt. Daher ist dies ein besonderer Lebensraum für zahlreiche Tiere und Pflanzen. Der Unterlauf des Neckars zwischen Mannheim und Bad Wimpfen weist dagegen vor allem in den Staustufen gewässerökologische Defizite auf. Diese sind unter anderem auf die mangelnde Durchwanderbarkeit für Gewässerorganismen sowie die naturferne Gewässerstruktur des Neckars mit fehlenden Laichmöglichkeiten für Fische und einem Mangel an Jungfischhabitaten zurückzuführen. Die Staustufen verhindern darüber hinaus die natürliche Nachlieferung von Kies in die Altneckarstrecke, der dort als wichtige Lebensgrundlage fehlt.

    Die Schaffung von Kieslebensräumen für Laich- und Jungfische durch Schüttung einer Kiesinsel im Uferbereich oberhalb der Seckenheimer Neckarbrücke dient der gewässerökologischen Verbesserung des Neckars. Vor allem strömungsliebende Fische wie Barbe und Nase sollen in den überströmten Bereichen der Kiesbank Lebens- und Fortpflanzungsräume finden. Die Laichzeit der Fische im Altneckar ist im Frühjahr. Daher könnte in der Regel ohne größeren Nutzungskonflikt die oberhalb der Wasserlinie gelegenen trockenen Kiesanteile der Insel als Neckarzugang für die Ilvesheimer Bevölkerung in der warmen Jahreszeit genutzt werden.

    Mit den Ergebnissen der Vorplanung und einer ungefähren Kostenschätzung für das Vorhaben ist im Herbst des Jahres zu rechnen. Als möglicher Maßnahmenträger für die anschließende Umsetzung des Projektes kommt die Gemeinde Ilvesheim in Betracht. Erste Gespräche mit Vertretern der Kommune und dem Nachbarschaftsverband Heidelberg-Mannheim wurden bereits geführt. Nach Erarbeitung möglicher Planungsvarianten ist vorgesehen, Umweltverbände und betroffene Akteure am Neckar frühzeitig einzubeziehen.

    Ergänzende Informationen
    In den vergangenen Jahren war es immer wieder zu Konflikten zwischen dem Naturschutz und Besuchern der Kiesbänke in der Ilvesheimer Altneckarschleife im dortigen Naturschutzgebiet „Altneckarschleife-Neckarplatten“ gekommen. Daraufhin fanden auf Initiative des Nachbarschaftsverbandes Heidelberg-Mannheim Gespräche mit Vertretern der Gemeinde Ilvesheim, der Wasser- und Naturschutzbehörden, des WSA-Heidelberg und des „Aktionsbündnisses Unterer Neckar“ statt. Im Ergebnis wurde ein gemeinsamer Ansatz gefunden, der vor allem für die Gewässerökologie, aber auch für Naherholung und Naturschutz Vorteile bringt: die Wiederherstellung der durch Hochwässer abgetragenen Kiesbank nahe der Seckenheimer Brücke außerhalb des dortigen Naturschutzgebiets.

    Unter dem Titel „Kiesbank Ilvesheim“ wurde das gewässerökologische Vorhaben mit Neckarzugang gemeinsam von Regierungspräsidium Karlsruhe und dem Nachbarschaftsverband für das 2007 vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg ins Leben gerufene Landesprojekt „Unser Neckar“ zur Vorplanung empfohlen und dort angenommen. Ziel der Landesinitiative „Unser Neckar“ ist es, die Akteure am Fluss zu vernetzen, um mit gebündelter Kraft die nachhaltige Entwicklung des Neckars als Lebens- und Erlebnisraum voran zu bringen.

    Im Zuge der Vorplanung beginnen in den nächsten Tagen Vorortuntersuchungen und Erhebungen der Grundlagenparameter wie Substratzusammensetzung, Bodensituation, hydraulische Rahmenbedingungen wie Abflüsse und Strömungsgeschwindigkeiten sowie zu den Naturschutzbelangen. Die Berücksichtigung der idealen Wasserstände für den Funktionsraum Kieslaichplatz für Fische und angrenzende Jungfischhabitate ist dabei eine wesentliche Voraussetzung.

  • Abteilung 5
    01.06.2017
    Regierungspräsidium Karlsruhe weist das Naturschutzgebiet „Ziegelhäule“ aus: Elf Hektar artenreichster Landschaft stehen nun unter Naturschutz

    ​Kurze Zeit nach Aufgabe der Nutzung der ehemaligen Tongrube „Ziegelhäule“ als Erdzwischenlager bei Mühlacker-Lienzingen befasste sich das Regierungspräsidium Karlsruhe mit der Ausweisung eines Naturschutzgebietes auf dieser Fläche. Im Zuge der Planungen erfolgte im Jahr 2014 die einstweilige Sicherstellung dieses Gebietes durch das Regierungspräsidium, um den vorgefundenen Zustand für einen Übergangszeitraum zu bewahren. Seit diesem Zeitpunkt wurde an einer dauerhaften Sicherung in Form der Ausweisung des Naturschutzgebietes „Ziegelhäule“ gearbeitet. Nun ist es soweit:
    Nachdem Regierungspräsidentin Nicolette Kressl bereits im April 2017 in Karlsruhe ihre Unterschrift unter die Verordnung setzte, tritt diese nun nach Beendigung des förmlichen Verfahrens mit dem heutigen Tage in Kraft. Damit werden elf Hektar ehemalige Tongrube und Erdzwischenlager, wertvolle angrenzende Wiesen sowie das flächenhafte Naturdenkmal Trinkweiher auf der Gemarkung Lienzingen (Stadt Mühlacker) Naturschutzgebiet.

    Vorangegangen waren insbesondere die intensive Kommunikation mit dem Eigentümer der ehemaligen Tongrube und Erdzwischenlager sowie der Stadt Mühlacker, zur Verhinderung einer Verfüllung der stillgelegten Grube. Für die Durchführung und im Hinblick auf einen Abschluss des Verordnungsverfahrens, wurde insbesondere die Änderung eines über dem Gebiet liegenden Teilflächennutzungsplans erforderlich. Im Anschluss fand das öffentliche Beteiligungsverfahren seinen Abschluss in einer vierwöchigen Offenlage im Rathaus der Stadt Mühlacker und dem Landratsamt Pforzheim im Spätjahr letzten Jahres.

    Die jetzt unterschriebene Fassung berücksichtigt soweit wie möglich die Belange und Interessen der Träger öffentlicher Belange, der vor Ort Tätigen und der Verantwortlichen.

    Das Regierungspräsidium freut sich sehr, dass der Gemeinderat Mühlacker dem Vorschlag des Regierungspräsidiums zur Ausweisung des Naturschutzgebietes in Mühlacker-Lienzingen zustimmte. Die Akzeptanz des Gebietes als neues Naturschutzgebiet zeigt sich auch in dem Erwerb der ehemaligen Tongruben- und Erdzwischenlagerfläche seitens der Stadt Mühlacker.

    Auch nach der Ausweisung des Naturschutzgebietes genießen bisherige rechtmäßige Nutzungen und Einrichtungen grundsätzlich Bestandsschutz. Dies beinhaltet die Nutzung und Unterhaltung von Grundstücken, Gewässern, Straßen und Wegen in ihrer bisherigen Art und im bisherigen Umfang. Die Errichtung „baulicher Anlagen“ ist allerdings untersagt. Eine Bewirtschaftung der Wiesen ist im Rahmen der Naturschutzgebietsverordnung „Ziegelhäule“ mit geringen Einschränkungen weiterhin möglich.

    Das Naturschutzgebiet „Ziegelhäule“ stellt ab sofort wertvolle Naturbestandteile unter einen besonderen Schutz. Die Besonderheit und die Naturschätze des Gebietes wurden hierbei in einer 26-seitigen Würdigung zusammengestellt. Nach Aufgabe der Nutzung hat sich in dem jetzigen Naturschutzgebiet eine Vielfalt verschiedener Biotoptypen und Lebensräume eingestellt, die in unserer praktisch vollständig genutzten Landschaft selten geworden sind: Rohböden, Ruderalvegetation trockener und frisch-feuchter Standorte, Schilffelder, Lösswände und Tümpel bilden hierbei ein Mosaik von Lebensräumen für eine beeindruckende Vielzahl gefährdeter Tierarten. So konnten in diesem kleinen Gebiet fast 400 Tier- und Pflanzenarten nachgewiesen werden, darunter unter anderem 170 Arten aus der Gruppe der Gefäßpflanzen, 29 Vogel-, drei Reptilien-, acht Amphibien-, 17 Heuschrecken-, elf Libellen-, 73 Laufkäfer- und 71 Stechimmenarten, welche hierbei 20 verschiedene Hauptbiotoptypen besiedeln. Viele Arten davon sind selten, gefährdet, und in ihrer Ausbreitung im Verschwinden begriffen. Darunter finden sich auch Raritäten, wie der vom Aussterben bedrohte und streng geschützte Deutsche Sandlaufkäfer sowie ein bedeutendes Vorkommen der stark gefährdeten Gelbbauchunke.

    Durch die Unberührtheit des Grubengeländes sowie die anliegenden, als Wanderkorridor und Fortpflanzungsbiotope geeigneten Wiesenflächen entsteht ein, für eine Vielzahl von Arten attraktiver Lebensraum, welcher in Baden-Württemberg selten geworden ist. Beides kann nun durch die Ausweisung als Naturschutzgebiet erhalten werden.

    Der gesamte Text der Rechtsverordnung und eine Karte des Naturschutzgebietes „Ziegelhäule“ sind auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Karlsruhe abrufbar:

    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt5/Ref55/Seiten/Naturschutzgebiete.aspx

  • Abteilung 4
    01.06.2017
    Vierstreifiger Ausbau der Stuttgarter Straße in Freudenstadt - Umbau des Verkehrsknotens vom Bacherkreuz in...

    ​Im Zusammenhang mit dem vierstreifigen Ausbau der Stuttgarter Straße in Freudenstadt beginnen die Arbeiten im nächsten Bauabschnitt.

    Ab Dienstag, 6. Juni 2017, werden die Fahrbahn sowie der Knotenpunkt der Kreisstraße 4743 vom Bacherkreuz in Richtung Dietersweiler saniert und umgebaut. Die Arbeiten für diesen Bauabschnitt werden voraussichtlich rund zwei Monate dauern. Danach erfolgen die Arbeiten auf der gegenüberliegenden nördlichen Straßenseite.

    Die überörtliche Umleitung wird ausgeschildert. Sie verläuft von der Bacherkreuzung über die zu diesem Zeitpunkt bereits fertiggestellte Auffahrt auf die B 294 in Richtung Loßburg. Der Verkehr aus Dietersweiler kommend wird über die K 4745 zur Anschlussstelle Lauterbad und weiter auf die B 294 geleitet.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    30.05.2017
    B 10: Erneuerung der Fahrbahndecke zwischen Wilferdingen und dem Ersinger Kreuz - Vollsperrung der Bundesstraße

    ​Im Zusammenhang mit der grundhaften Erneuerung der B 10 zwischen Wilferdingen und dem Ersinger Kreuz werden seit dem 24. April im parallel zur Bundesstraße verlaufenden Radweg Kanalarbeiten ausgeführt (wir berichteten).

    Am Dienstag, 6. Juni 2017, beginnen die Arbeiten zur Erneuerung der Fahrbahndecke. Für die Straßenbauarbeiten muss die B 10 zwischen dem Ersinger Kreuz und dem Ortsende von Wilferdingen voraussichtlich bis zum 12. November 2017 voll gesperrt werden.

    In der ersten Phase der Straßenbauarbeiten ist zudem die Kreuzung von und nach Nöttingen (B 10/L 339) voraussichtlich bis zum 16. Juni voll gesperrt.

    Von Pforzheim kommend verläuft die Umleitung ab dem Ersinger Kreuz über die K 4538 nach Keltern und weiter über Auerbach, Langensteinbach, Mutschelbach nach Kleinsteinbach.

    Von Karlsruhe kommend wird der PKW-Verkehr ab der Ortseinfahrt Wilferdingen  über die L 570 nach Königsbach, Kämpfelbach, Ersingen, Ispringen und weiter nach Pforzheim umgeleitet.

    Der LKW-Verkehr wird ab dem Ortseingang Wilferdingen über Königsbach-Stein und Eisingen auf die B 294 nach Pforzheim-Nord geführt.

    Wenn die Kreuzung nach Nöttingen wieder frei ist, verläuft die Umleitung von Pforzheim kommend ab dem Ersinger Kreuz über Keltern und Nöttingen zurück auf die B 10.

    Die Kosten der Maßnahme betragen rund 4,4 Millionen Euro und werden durch den Bund getragen.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    30.05.2017
    L 408: Erneuerung der Fahrbahndecke bei Loßburg - Vollsperrung der Landesstraße

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe werden vom 6. Juni bis einschließlich 17. Juni 2017 auf der Landesstraße 408 bei Loßburg Belagsarbeiten durchgeführt. Betroffen ist der Streckenabschnitt zwischen dem neu erstellten Kreisverkehrsplatz am Ortsausgang in Richtung Rottweil und dem Verkehrsknotenpunkt L 408/ L 412 in Richtung Betzweiler-Wälde beziehungsweise Rottweil.

    Die Straßenbaumaßnahme umfasst die Belagsarbeiten im oben genannten Streckenabschnitt sowie an den Zufahrten und Anbindungen am neuen Kreisverkehrsplatz.

    Die Ausführung erfolgt in zwei Abschnitten:
    Vom 6. Juni bis voraussichtlich 11. Juni ist der genannte Streckenabschnitt inklusive des Kreisverkehrsplatzes voll gesperrt. Vom 12. Juni bis zum 17. Juni ist der Kreisverkehr mit Ausnahme des Anschlusses Rottweil wieder befahrbar.

    Die Umleitung des Verkehrs erfolgt großräumig über Alpirsbach, Reutin und 24-Höfe. Die Anbindung Wittendorf ist in der Woche ab dem 6. Juni über Lombach oder Leinstetten möglich.
    Der Öffentliche Personennahverkehr ist von der Sperrung nicht betroffen.

    Die Baukosten für die Belagsarbeiten betragen rund 160.000 Euro und werden vom Land Baden-Württemberg getragen.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Anwohner und Verkehrsteilnehmer für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    30.05.2017
    Das Regierungspräsidium informiert über Straßenbaumaßnahmen rund um Bruchsal

    ​B 3/B 35 (Prinz-Max-Kreuzung)

    Seit August 2016 laufen im Stadtgebiet von Bruchsal die Bauarbeiten an der stark verkehrsbelasteten Kreuzung B 3/B 35 (Prinz-Max-Kreuzung). Die Kreuzung war bereits vor Jahren an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit gestoßen. Durch den Umbau wird die Leistungsfähigkeit erhöht.
    Nachdem zunächst die beiden Kreuzungsäste der B 35 grundhaft erneuert wurden, wird seit Ende März der südliche Kreuzungsabschnitt umgebaut. Die Bauarbeiten am südlichen Abschnitt, die unter Vollsperrung der Durlacher Straße
    (B 3) ausgeführt werden, sollen voraussichtlich Anfang Juni 2017 abgeschlossen sein, sodass im Anschluss daran bis Ende August 2017 der Umbau des nördlichen Kreuzungsabschnittes unter Vollsperrung der Karlsruher Straße (B 3) realisiert werden kann.
    Im Zuge der Umbaumaßnahme wird die westliche Fußgängerunterführung, welche die B 35 vor dem Justus-Knecht-Gymnasium unterquert, beseitigt. Die vorhandene östliche Unterführung wird saniert und zum Pfarrzentrum der Kirchengemeinde hin verlängert. Zudem erhält die Unterführung einen neuen Treppenaufgang.
    Darüber hinaus wird im Zuge der Gesamtmaßnahme die bestehende Bord- und Gehweganlage im Kreuzungsbereich erneuert und gleichzeitig mit taktilen Leiteinrichtungen und abgesenkten Bordsteinen an den Übergängen versehen.
    Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 3,7 Millionen Euro und werden bis auf die Gehweganlage (rund 100.000 Euro) vom Bund getragen. Kostenträger der Gehweganlage ist die Stadt Bruchsal.


    BAB 5: Erneuerung der Unterführungsbauwerke Saalbachkanal/DB-Trasse/Wirtschaftswege und Kammerforststraße

    Anfang Februar 2017 wurde mit den Arbeiten zur Erneuerung der beiden Autobahnbrücken südlich der Anschlussstelle Bruchsal begonnen.
    Zunächst wird aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens auf der Autobahn sowie der rund vierjährigen Bauzeit zur Reduzierung der Verkehrsbeeinträchtigungen östlich der Autobahn eine 2-streifige Behelfsumfahrung mit zwei Behelfsbrücken hergestellt.

    Bis zum Frühjahr 2018 soll die Behelfsumfahrung mit den beiden Brücken über die Kammerforststraße bzw. den Saalbachkanal/die DB-Trasse/Wirtschaftswege fertiggestellt sein, sodass voraussichtlich ab Sommer 2018 der Verkehr diese Umfahrung nutzen kann.  Anschließend  können die beiden Brückenhälften in Fahrtrichtung Karlsruhe abgebrochen und neu hergestellt werden. Danach wird der Verkehr auf die neuen Brückenhälften verlegt, sodass die beiden anderen Brückenhälften in Fahrtrichtung Frankfurt abgebrochen und neu hergestellt werden können. Im Zuge der Baumaßnahme wird außerdem eine drei bis vier Meter hohe Lärmschutzwand gebaut, die an die beiden bereits realisierten Lärmschutzmaßnahmen südlich der Kammerforststraße anschließt. Während der Arbeiten werden den Verkehrsteilnehmern durchgehend drei Fahrstreifen je Fahrtrichtung zur Verfügung stehen.
    Ab 2021 soll dann der Verkehr auf der erneuerten Autobahn rollen.

    Die Behelfsumfahrung wird anschließend zurückgebaut und die Straßen bzw. Wege unterhalb der Brückenbauwerke erneuert.
    Die Baukosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 16,4 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.

    B 35: Fahrbahnsanierung zwischen Helmsheim und Gondelsheim

    Die B 35 zwischen Helmsheim und Gondelsheim soll ab Mitte August saniert werden. Zunächst soll in der Ortsdurchfahrt Helmsheim ein lärmmindernder Fahrbahnbelag eingebaut werden. Gleichzeitig beginnt der Vollausbau eines rund 400 Meter langen Teilstücks der B 35 bei Gondelsheim. Im Anschluss daran wird die restliche B 35 zwischen Helmsheim und Gondelsheim in weiteren Bauabschnitten saniert. Die Arbeiten sollen unter halbseitiger Sperrung mit Ampelregelung erfolgen. Lediglich der Einbau der Deckschicht findet unter Vollsperrung an Wochenenden statt. Die rund eine Million Euro teure Maßnahme wird vom Bund finanziert und soll bis Mitte November 2017 abgeschlossen werden.

    Die dringend notwendigen Baumaßnahmen wurden zeitlich und im Bauablauf dahingehend abgestimmt, dass die Beeinträchtigungen der Verkehrsteilnehmer auf der B 35 soweit wie möglich verringert werden und gleichzeitig eine qualitativ hochwertige und wirtschaftliche Abwicklung möglich gemacht wird.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Anwohner und  Verkehrsteilnehmer für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

    Hintergrund:

    Große Straßenbaumaßnahmen stellen höchste Anforderungen an die Bauvorbereitung. Zum optimalen Ablauf wird von der Straßenbauverwaltung eine umfangreiche Bauprogramm- und Betriebsplanung betrieben.

    Es erfolgt eine fundierte Baustellenbegleitung durch die Fachabteilung, um auch während der Bauphase kurzfristig und flexibel auf nicht absehbare Ereignisse und Entwicklungen reagieren zu können oder um den Bauablauf zu optimieren und alle Möglichkeiten zur Verkürzung der Bauzeit auszuschöpfen.

    Trotz aller Anstrengungen lassen sich die Beeinträchtigungen durch Instandsetzungsarbeiten an unseren Straßen nicht ganz vermeiden. Vielfach müssen die Fahrspuren eingeengt werden. Ebenso sind Geschwindigkeitsreduzierungen in den Baustellen sowohl im Interesse des Arbeitsschutzes als auch zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit notwendig.

  • Abteilung 5
    24.05.2017
    Einladung zur Informationsveranstaltung zum Managementplan für das Natura 2000-Gebiet Talschwarzwald zwischen Bühlertal und Forbach
    Termin: Donnerstag, 1. Juni 2017
    Zeit: 16.00 Uhr bis circa 18.30 Uhr Ort: Wanderparkplatz Herrenwies, Herrenwies 20, 76596 Forbach

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe, Referat Naturschutz und Landschaftspflege, lädt am Donnerstag, den 01.06.2017, zu einer Informationsveranstaltung zum Managementplan für das Natura 2000-Gebiet „Talschwarzwald zwischen Bühlertal und Forbach“ ein.

    Im Rahmen eines kleinen Spaziergangs durch die Wiesen stellen Mitarbeiter des Regierungspräsidiums zusammen mit dem beauftragten Planungsbüro, dem Institut für Landschaftsökologie und Naturschutz aus Bühl sowie einem Vertreter der Forstdirektion aus Freiburg, einige der im Gebiet vorkommenden Lebensräume und Arten von europäischer Bedeutung vor, und geben einen Überblick über ihre Arbeit und den Ablauf der Managementplanung.

    Zu der öffentlichen Veranstaltung sind alle Bürgerinnen und Bürger, insbesondere Grundstückseigentümer und Landbewirtschafter, sowie Vertreterinnen und Vertreter von Gemeinden, Fachbehörden und Verbänden herzlich eingeladen. Die Veranstaltung ist kostenfrei.

    Das rund 1.150 Hektar große Fauna-Flora-Habitat (FFH)-Gebiet „Talschwarzwald zwischen Bühlertal und Forbach“ liegt in den Gemeinden Bühl, Bühlertal, Ottersweier und Forbach. Das Gebiet ist überwiegend von Wald geprägt. In den schattigen Wäldern findet man das Grüne Koboldmoos und den Europäischen Dünnfarn. Rund um die Ortschaften erstrecken sich teils in sehr steilen Lagen reizvolle Wiesenflächen mit artenreichen, mageren Flachland-Mähwiesen und Borstgrasrasen. Sie sind Lebensraum von zahlreichen Schmetterlingsarten, in den Bachläufen sind Bachneunaugen und Groppe heimisch.

    Gefährdet sind die blumenbunten Mähwiesen durch Aufgabe der extensiven Wiesennutzung. In der Folge könnte dann Wald durch Sukzession und Aufforstung wieder vordringen. Wärmebedürftige Offenlandarten wie die Schmetterlinge, aber auch Heuschrecken und Reptilien würden ihren Lebensraum verlieren.

    Die wirtschaftlich nicht mehr attraktive extensive landwirtschaftliche Wiesennutzung wird daher mit öffentlichen Mitteln unterstützt. Ziel ist es, gemeinsam mit den Landnutzern die reizvolle Mittelgebirgslandschaft mit ihrer hohen Artenvielfalt als europäisches Naturerbe zu bewahren, zu fördern und weiter zu entwickeln.

    Mit dem Schutzgebietsnetz Natura 2000 soll das europäische Naturerbe mit seinem Artenreichtum und seinen typischen Landschaften erhalten werden. Für jedes Natura 2000-Gebiet im Land wird deshalb von den Naturschutzreferaten der Regierungspräsidien ein Managementplan erstellt.

    Eine Übersichtskarte und weitere Informationen zu Natura 2000 und dem Projekt finden Sie hier.

  • Abteilung 2
    24.05.2017
    Grenzenlos sicher. Was tut die EU zur Terrorbekämpfung? Europäische Sicherheitsagenda: Auf dem Weg zu einer Sicherheitsunion
    Informations- und Diskussionsveranstaltung mit Philippe Chantraine und Harald Freyer
    Termin: Mittwoch, 31. Mai 2017
    Zeit: 18:00 Uhr
    Ort: Regierungspräsidium Karlsruhe am Rondellplatz, Karl-Friedrich-Straße 17, 76133 Karlsruhe; Meidinger-Saal im Erdgeschoss

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    die Terroranschläge in Paris, Brüssel oder Berlin machen deutlich, dass die Zusammenarbeit in der EU gegen Terrorismus verbessert werden muss, weil kein Mitgliedstaat grenzüberschreitende Bedrohungen alleine bekämpfen kann. Deshalb arbeitet die EU-Kommission an einer wirksamen und echten Sicherheitsunion, um die Mitgliedstaaten bei der Gewährleistung der inneren Sicherheit und der Bekämpfung des Terrorismus zu unterstützen. Die Europäische Kommission hat im April 2015 die „Europäische Sicherheitsagenda“ vorgestellt mit den wichtigsten Maßnahmen gegen organisierte Kriminalität und zur Bekämpfung des Terrorismus. Sie zielt ab auf einen besseren Informationsaustausch, eine verstärkte Zusammenarbeit und auf wechselseitiges Vertrauen. Dieses Thema greift Europe Direct Karlsruhe mit seiner nächsten Europa-Veranstaltung „Grenzenlos sicher. Was tut die EU zur Terrorbekämpfung?“ auf. Im Eröffnungsvortrag stellt Philippe Chantraine von der Europäischen Kommission die Ziele der Europäischen Sicherheitsagenda vor und zeigt Möglichkeiten der Umsetzung auf.

    Anschließend erörtert Harald Freyer, Sicherheitsexperte des Europäischen Auswärtigen Amts, den Beitrag der EU zur Terrorismusbekämpfung und verdeutlicht, wie die deutsche Polizei in konkreten Fällen mit ihren europäischen Kollegen zusammenarbeiten kann.

    Nach jedem Vortrag haben die Bürgerinnen und Bürger Gelegenheit, Fragen an die Referenten zu stellen und zu diskutieren. Europe Direct Karlsruhe wird eine Auswahl aktueller kostenloser Informations-materialien zum Mitnehmen anbieten. Die Veranstaltung wird aus Mitteln der Europäischen Kommission unterstützt.

    Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    Zu dieser Veranstaltung sind Sie herzlich eingeladen. Über eine zusätzliche Ankündigung der Veranstaltung in den nächsten Tagen würden wir uns sehr freuen. Für weitere Auskünfte stehen im Regierungspräsidium Miriam Mohr und Dietrich Pouw, Tel. 0721 926 7404, zur Verfügung.

    gez. Uwe Herzel

  • Abteilung 4
    24.05.2017
    B 292 Ortsdurchfahrt Östringen
    Vollsperrung für Fahrbahndeckensanierung
    Mit Beginn der Sommerferien in Baden-Württemberg wird ab Montag, 31. Juli 2017, bis Freitag, 11. August 2017, die Fahrbahndecke der Bundesstraße 292 in Östringen auf einer Länge von rund 500 Metern erneuert. Betroffen ist der Bereich von der Kreuzung mit der K 3521 (Rettigheimer Straße) bis zur Friedrich-Ebert-Straße einschließlich deren Einmündungsbereich bis hinauf zur Ostendstraße.

    Auf rund 4.000 Quadratmetern wird die vorhandene Asphaltfahrbahn zehn bis zwölf Zentimeter tief abgefräst und zusätzlich bereichsweise die darunter liegende Asphalttragschicht erneuert. Abschließend wird eine neue Fahrbahndecke eingebaut.

    Aufgrund der geringen Fahrbahnbreite kann nicht halbseitig mit Ampelverkehrsregelung gebaut werden. Die Bundesstraße muss zur Durchführung der Arbeiten voll gesperrt werden. Anlieger können ihre Häuser und Wohnungen in dieser Zeit nur zu Fuß über die Gehwege erreichen. Für Rettungsfahrzeuge besteht jederzeit eine Zufahrtsmöglichkeit.

    Der Pkw-Verkehr wird während der Bauzeit nördlich von Östringen über die K 3521, K 4167, L 546, B 39 und die Franz-Gurk-Straße (K 3520) umgeleitet. Die Umleitung für LKW wird weiträumig über die B 3, K 4169, B 39 und die B 292 geführt.

    Die Kosten der Baumaßnahme betragen rund 250.000 Euro und werden vom Bund (B 292) sowie von der Stadt Östringen (Friedrich-Ebert-Straße) getragen. Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Anlieger und Verkehrsteilnehmer für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.
  • Abteilung 4
    23.05.2017
    B 462: Erneuerung der Fahrbahndecke im Bereich Gernsbach / Hilpertsau
    Informationsveranstaltung am 1. Juni 2017 in der Stadthalle Gernsbach
    Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe wird ab Montag, 10. Juli 2017, die Fahrbahn der B 462 im Bereich Gernsbach und Hilpertsau auf einer Länge von rund 2,9 Kilometern zwischen den Knotenpunkten B 462/L 76b und dem südlichen Ausgang des Tunnelportals in Gernsbach erneuert. Die Baumaßnahme wird unter halbseitiger Sperrung mit Ampelregelung in drei Bauabschnitten mit jeweils mehreren Bauphasen durchgeführt. Der Einbau der Deckschicht erfolgt an drei Wochenenden unter Vollsperrung. Im Bereich Hilpertsau kommt ein lärmarmer Asphalt als Deckschicht zum Einsatz. Über die Vollsperrungen wird das Regierungspräsidium rechtzeitig vorab informieren. Die Baumaßnahme soll voraussichtlich Ende September 2017 abgeschlossen werden. Die Gesamtkosten dieser Baumaßnahme belaufen sich auf rund zwei Millionen Euro und werden vom Bund finanziert.

    Der erste Bauabschnitt wird am Knotenpunkt B 462/L 76b beginnen und auf Höhe der Ochsenbrücke enden. Dieser Bauabschnitt wird in sechs Phasen unterteilt. Abhängig von der Bauphase müssen Fahrbeziehungen in Kreuzungsbereichen zeitweise gesperrt werden. Der zweite Bauabschnitt beginnt auf Höhe der Ochsenbrücke und endet auf Höhe der Gruberbrücke. Dieser Bauabschnitt wird in drei Phasen unterteilt. Der letzte Bauabschnitt beginnt auf Höhe der Gruberbrücke und endet am südlichen Ausgang des Tunnelportals in Gernsbach. Dieser Bauabschnitt wird in zehn Phasen unterteilt. Auch in diesem Bauabschnitt müssen abhängig von der Bauphase Fahrbeziehungen in Kreuzungsbereichen zeitweise gesperrt werden. Die entsprechenden Umleitungen für die Vollsperrungen sowie die Sperrung einzelner Fahrbeziehungen werden ausgeschildert. Während der gesamten Baumaßnahme wir der Lkw-Verkehr großräumig über die Autobahn A 5 zur B 500 umgeleitet.

    Zu dieser Baumaßnahme lädt das Regierungspräsidium Karlsruhe die interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einer Informationsveranstaltung am Donnerstag, 1. Juni 2017 um 19:00 Uhr in die Stadthalle Gernsbach ein.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis. 

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 2
    22.05.2017
    Regierungspräsidium Karlsruhe genehmigt Ausbau der L 623 bei Karlsbad-Langensteinbach
    Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat den Planfeststellungsbeschluss für den Ausbau der L 623 bei Karlsbad-Langensteinbach erlassen.

    Auf rund 2,3 Kilometern wird die bisherige gefährliche „Berg- und Talbahn“ nach aktuellen Standards begradigt und auf eine Fahrbahnbreite von acht Metern verbreitert.

    Regierungspräsidentin Nicolette Kressl freut sich, dass diese wichtige Autobahnanbindung nun zeitgemäß ausgebaut werden kann. „Der Ausbau trägt zu einer wesentlichen Verbesserung der straßenbaulichen Infrastruktur bei und wird die Verkehrssicherheit deutlich erhöhen“, so die Regierungspräsidentin.

    Herzstück des Ausbaus ist die neu hinzukommende Unterführung bei den Aussiedlerhöfen, die den verschiedenen Nutzungen in diesem Bereich Rechnung trägt. Damit erhöht sich hier die Verkehrssicherheit nicht nur für die querenden Fußgänger und Radfahrer, sondern auch für die dort anzutreffenden Reiter.

    Auch der Wegfall von Wirtschaftswegeinmündungen in die L 623 beziehungsweise der Neubau und Verlegung von Wirtschaftswegen wird die Sicherheit für den Radverkehr und den landwirtschaftlichen Verkehr in diesem Bereich weiter verbessern.

    Der Planfeststellungsbeschluss mit den Plänen liegt in der Zeit vom 29. Mai bis einschließlich 12. Juni 2017 im Rathaus von Karlsbad zur Einsicht aus. Weitere Informationen rund um den Ausbau der L 623 finden Sie hier.

  • Abteilung 4
    19.05.2017
    A 656: Brückenerneuerung bei Mannheim-Friedrichsfeld - Vollsperrung in beiden Fahrtrichtungen

    ​Im Zusammenhang mit der Erneuerung der A 656-Brücke bei Mannheim-Friedrichsfeld werden am Wochenende 27./28. Mai 2017 Brückenträger der südlichen Brücke über den Bahnhof Mannheim-Friedrichsfeld eingehoben. Die Stahlkolosse haben eine Länge von rund 66 Metern und ein Gewicht von etwa 150 Tonnen je Stück.

    Die Träger werden mit speziellen Schwertransportfahrzeugen auf die alte Brücke gebracht. Die Brücke muss aufgrund des Gewichtes von 150 Tonnen in der Mitte befahren werden. Hierzu müssen zunächst vorbereitende Arbeiten, wie der Rückbau der schweren Betonleitwand, ausgeführt werden.

    Mittels zweier Schwerlastkräne werden dann die Träger in die endgültige Lage gebracht. Während der Arbeiten muss der komplette Bahnverkehr ruhen. Um die Arbeiten so schnell wie möglich durchführen zu können, muss rund um die Uhr gearbeitet werden.

    Die Autobahn 656 muss für die Dauer der Arbeiten zwischen der Anschlussstelle Mannheim-Seckenheim und dem Autobahnkreuz Heidelberg von

    Samstag, 27.05.2017, 05:30Uhr, bis
    Sonntag, 28.05.2017, 17:00 Uhr

    in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt werden. Eine überörtliche Umleitung ist ausgeschildert.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    19.05.2017
    L 565 Sanierung der Ortsdurchfahrt Conweiler und Bau eines Kreisverkehrs in Schwann - Vollsperrung der L 565 in Teilabschnitten ab 6. Juni 2017

    Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe werden seit Montag, 15. Mai 2017, an der L 565 in der Ortsdurchfahrt Conweiler und Schwann vorbereitende Arbeiten für die Sanierung der Landesstraße und den Bau eines neuen Kreisverkehrsplatzes (KVP) zwischen dem Möbelhaus „Wohnidee“ und der Einmündung der K 4547 durchgeführt. Diese vorbereitenden Arbeiten finden außerhalb des Verkehrsraumes statt.

    Für die am 6. Juni beginnenden Straßenbauarbeiten muss dann die Landesstraße in Teilabschnitten voll gesperrt werden.
    Im Rahmen der Straßensanierung sind in der Ortsdurchfahrt auch Ertüchtigungen und Erneuerungen der bestehenden Ver- und Entsorgungsleitungen sowie Telekommunikationslinien geplant (Gas-, Wasser-, Strom- und Breitbandversorgung sowie Abwasser).

    Der Abschnitt zwischen dem Möbelhaus und dem Abzweig der K 4547 wird durch den Neubau eines Kreisverkehrsplatzes und den Rückbau der Kreisstraße grundhaft umgestaltet. Der vorhandene Anschluss der K 4547 an die L 565 wird zurückgebaut und rekultiviert.

    Diese Arbeiten und die Sanierung der L 565 vom neuen KVP bis zum KVP Hasenstock erfolgen in sechs Bauabschnitten unter Vollsperrung der Landesstraße. Die Umleitung des Verkehrs erfolgt bis zur Fertigstellung aller Bauabschnitte über die bestehende Kreisstraße. Durch die Unterteilung der Baumaßnahme in mehrere Abschnitte sind die Zufahrten für die Anlieger sichergestellt.

    Für den Bau des Kreisverkehrs mussten Flächen erworben werden, die in privater Hand waren. Der Grunderwerb konnte ohne Rechtsverfahren kurzfristig durchgeführt werden, da dankenswerterweise alle betroffenen Eigentümer zu einem Verkauf bereit waren.

    Im Zuge der Erhaltungsmaßnahme werden rund 20.000 Quadratmeter Straßenfläche auf einer Länge von rund zweieinhalb Kilometern saniert. Die Kosten der Gesamtmaßnahme belaufen sich auf rund 4,8 Millionen Euro. Hiervon entfallen auf das Land rund 2,5 Millionen Euro, auf die Gemeinde (einschließlich Leitungsträger) rund 1,9 Millionen Euro, auf den Landkreis rund 400.000 Euro. Das Bauende ist auf Ende November 2018 terminiert.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Anlieger und betroffenen Verkehrsteilnehmer für die während der Baumaßnahme entstehenden Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    19.05.2017
    L 410 - Sanierung von zwei Brücken bei Horb-Dettingen - Halbseitige Sperrung der Landesstraße

    ​Ab Montag, 22. Mai 2017, werden im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe Sanierungsarbeiten an zwei Brücken im Zuge der L 410 bei Horb-Dettingen durchgeführt. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Mitte Dezember 2017. Die Kosten betragen rund 1,1 Millionen Euro und werden vom Land Baden-Württemberg getragen.

    An der Neckarbrücke wird die Übergangskonstruktion von der Fahrbahn auf das Bauwerk erneuert. Zudem umfasst die Sanierung des Bauwerkes über die Trasse der Deutschen Bundesbahn Betonarbeiten, Asphaltarbeiten sowie Arbeiten an den Geländern und Schutzeinrichtungen.

    Zur Durchführung der Arbeiten wird die Landesstraße im Bereich der Bauwerke halbseitig gesperrt. Die Verkehrsregelung erfolgt mittels einer Ampelanlage.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 1
    17.05.2017
    Abstraktes und Figürliches im Dialog - Ausstellung „Bund freischaffender Bildhauer Baden-Württemberg“ bis 18. Juni im Regierungspräsidium Karlsruhe am Rondellplatz

    Die außergewöhnliche Präsentation im Regierungspräsidium am Rondellplatz bietet einen umfassenden Einblick in die aktuelle Arbeit von 21 Bildhauerinnen und Bildhauern. Spannungs- und facettenreiche Werke laden ein, Gegensätzliches herauszufinden und sich mit Parallelen auseinanderzusetzen. Abstraktes und Figürliches stehen sich gegenüber. Es eröffnen sich ungeahnte Möglichkeiten, Blickrichtungen zu verändern und Räume zu erkennen. Fünf Wochen lang zeigen der „Bund freischaffender Bildhauer Baden-Württemberg“ (BfB) gemeinsam mit dem Regierungspräsidium Karlsruhe das gesamte Spektrum der Bildhauerei im „Ländle“.

    Neben lebensgroßen, stehenden Arbeiten in Holz und Stein rücken Kleinplastiken aus Keramik und Bronze in den Blickpunkt. Verschiedene Oberflächenbearbeitungen in Kombination mit gerostetem Eisen oder patinierter Bronze lassen staunen. Daneben überraschen schwebende Drahtplastiken sowie organische Formen aller Art. Die Ausstellung ist so angelegt, dass Sichtbeziehungen zu den einzelnen Exponaten möglich sind. Den Kuratoren, dem Künstlerehepaar Barbara Jäger und OMI Riesterer, ist mit der Gestaltung der rein plastischen Ausstellung ein Kunstwerk gelungen. Kunsthistorikerin Simone M. Dietz betonte es bei der Vernissage.

    Erstmals wurde ein „Bildhauerpreis 2017“ ausgelobt, für den die SV SparkassenVersicherung das Preisgeld von 1000 Euro bereitstellte. Der Preis ging an Christoph Traub für den großen Rumpf Torso, dessen Oberfläche zwischen matt und glänzend wechselt. Zudem ist erstmals ein mit 500 Euro dotierter „Publikumspreis 2017“ ausgeschrieben, der ebenfalls von der SV SparkassenVersicherung bereitgestellt wird. Die Besucher können ihr schönstes Kunstwerk auswählen. Unter den Teilnehmern wird eine Arbeit des Preisträgers verlost.

    Der „Bund freischaffender Bildhauer Baden-Württemberg“ (BFB) ist ein Zusammenschluss namhafter in Baden-Württemberg lebender Bildhauerinnen und Bildhauer. Er wurde 1972 im damaligen Landesgewerbeamt – heute Regierungspräsidium am Rondellplatz – gegründet. Der Berufsverband steht für künstlerische Vielfalt, Qualität und Professionalität.

    Am Sonntag, den 21. Mai um 11 Uhr, führt die Kunsthistorikerin Simone M Dietz durch die Ausstellung. Geöffnet ist die Schau bis zum 18. Juni dienstags bis sonntags jeweils von 11 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

  • Abteilung 4
    12.05.2017
    B 292, Ortsumgehung Adelsheim: Verkehrsfreigabe Eckenbergtunnel - ab heute Freitag, 12. Mai 2017 rollt der Verkehr

    ​Der erste Teilabschnitt der neuen Ortsumgehung Adelsheim von der neuen Anschlussstelle Adelsheim-Ost bis Adelsheim-Nord mit dem neuen Eckenbergtunnel wird heute, am Freitag, den 12. Mai 2017, für den Verkehr freigegeben.

    In dem nun beginnenden vierwöchigen Probebetrieb wird die Funktion der Tunneltechnik zusammen mit der Straßenmeisterei, der Polizei und den örtlichen Feuerwehren abschließend getestet. Während dieser Probezeit wird der Tunnel auch kurzfristig für den Verkehr gesperrt, um zum Beispiel Übungen mit den Rettungsdiensten durchzuführen.

    Die Baukosten dieses Teilabschnittes einschließlich zweier Bauwerke und den zusätzlichen Hangsicherungsarbeiten am Eckenberg betragen 19 Mio. Euro.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer für Beeinträchtigungen während des Probebetriebes um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 5
    12.05.2017
    Enthüllung der neuen Informationstafeln zum Feldhamster
    Gemeinsame Pressemitteilung des
    Regierungspräsidiums Karlsruhe und der Stadt Mannheim
     

    Mit neuen Informationstafeln rücken das Regierungspräsidium Karlsruhe und die Stadt Mannheim eine große Besonderheit der Mannheimer Tierwelt ins öffentliche Licht: Den Feldhamster. Regierungspräsidentin Nicolette Kressl und Mannheims Umweltbürgermeisterin Felicitas Kubala unterstreichen mit der feierlichen Enthüllung einer Informationstafel am 12. Mai im Mannheimer Bösfeld das seit vielen Jahren laufende Engagement von Stadt und Land für den Schutz des vom Aussterben bedrohten Nagetiers. Die Infotafeln mit Wissenswertem rund um den Feldhamster sind ab sofort in den Bereichen Bösfeld und Mühlfeld zu finden.

    „In Baden-Württemberg gibt es rund 400 Feldhamster, mehr als 90 Prozent davon leben in Mannheim“, erklärte die Regierungspräsidentin. „Dabei waren sie bis in die 1980er Jahre in ganz Deutschland weit verbreitet“, so Kressl weiter. Der Bau der SAP-Arena mitten im Feldhamsterlebensraum war der Ursprung der Mannheimer Bemühungen für den Schutz des Feldhamsters: Das Landschaftsschutzgebiet Straßenheimer Hof wurde zum Schutz des Feldhamsters ausgewiesen und auf verwaisten Flächen wurden Feldhamster wieder angesiedelt. Inzwischen engagieren sich die Stadt Mannheim und das Land Baden-Württemberg gemeinsam für das Überleben der Feldhamster.

    Neben der Zucht und Wiederansiedlung setzt das Artenschutzprojekt vor allem bei den Lebensräumen an. In einem Projektgebiet rund um Mannheim fördern das Land Baden-Württemberg und die Stadt Mannheim eine feldhamsterfreundliche Bewirtschaftung von Ackerflächen. „Die Zusammenarbeit mit den hiesigen Landwirten ist uns besonders wichtig“, betonte Kubala. „Sie erhalten einen finanziellen Ausgleich dafür, dass sie ihre Felder in einer Weise bewirtschaften, die den Hamstern das Überleben sichert. Sie bauen beispielsweise Luzerne an und lassen Getreidestreifen länger stehen als es heute üblich ist. Damit leisten sie einen entscheidenden Beitrag dazu, dass der Feldhamster in Mannheim weiterhin einen Lebensraum findet.“

    Der zunehmende Flächenverbrauch und die moderne Landwirtschaft mit größer werdenden Ackerschlägen und einer immer schnelleren Flächenbearbeitung haben dem Hamster zugesetzt. Nach der Getreideernte mangelt es ihm an Nahrung, und es fehlt die Deckung als Schutz vor Feinden. Durch Straßen und Siedlungsflächen werden seine Lebensräume zerschnitten und immer kleiner.

    Im Heidelberger Zoo wurde bereits am 7. April 2017 ein Artenschutzzentrum mit einer Feldhamsterzuchtstation eingeweiht. Mit den dort gezüchteten Tieren wurden in den letzten Jahren mehrere Flächen rund um Mannheim wiederbesiedelt. Durch einen ausgeklügelten Zuchtplan wird darauf geachtet, dass die genetische Vielfalt in der Hamsterpopulation erhalten bleibt.

    Zukünftig soll auch die Vernetzung der von Straßen zerschnittenen landwirtschaftlichen Flächen verbessert werden. In den kommenden Jahren sollen mehrere Kleintierdurchlässe unter Straßen gebaut werden, damit Feldhamster und andere Tiere gefahrlos zwischen verschiedenen Flächen hin und her wechseln können.

    Hintergrundinformation für die Presse:
    Informationen zum Vertragsnaturschutz liefert ein Faltblatt des Regierungspräsidiums Karlsruhe. Dieses steht auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Karlsruhe zum Download bereit:
    https://rp.baden-wuerttemberg.de/Themen/Natur/Artenschutz/Seiten/default.aspx

  • Abteilung 4
    10.05.2017
    B 296 Ortsdurchfahrt Calw – Fahrbahnsanierung

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe wird von Montag, 22. Mai 2017, bis voraussichtlich Montag, 14. August 2017 in der Ortsdurchfahrt Calw die Fahrbahn der B 296 -Stuttgarter Straße- saniert. Der rund zwei Kilometer lange Sanierungsabschnitt erstreckt sich vom Adlereck bis vor die Einmündung der Schützenstraße. Der Streckenabschnitt weist starke Fahrbahnschäden auf und ist dringend sanierungsbedürftig. Die Kosten für die gesamte Baumaßnahme betragen rund 1,2 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.

    Die Arbeiten zur Fahrbahnsanierung beinhalten im Wesentlichen die Erneuerung der Asphaltbinder- und Deckschicht sowie in Teilbereichen die Erneuerung der darunterliegenden Asphalttragschicht. Zudem werden zahlreiche Schachtabdeckungen und Straßeneinläufe sowie einige Bordsteine erneuert.
    Die Asphaltdeckschicht wird als lärmarmer Asphalt ausgeführt. Dies soll die Lärmbelästigung der Anwohner durch eine Verringerung der Abrollgeräusche reduzieren.

    Die Arbeiten werden in vier Bauabschnitten ausgeführt.

    Bauabschnitt 1: Der erste Bauabschnitt geht von der Einmündung der Langen Steige bis zur Einmündung Eduard-Conz-Straße. Diese Arbeiten sind vom
    22. Mai 2017 bis zum 26. Juni 2017 vorgesehen.

    Bauabschnitt 2: Der zweite Bauabschnitt reicht von der Einmündung Eduard-Conz-Straße bis vor die Einmündung Schützenstraße und geht vom 27. Juni 2017 bis zum 26. Juli 2017.
    Bauabschnitt 3 und 4.1: Hier erfolgt der Deckschichteinbau vom Adlereck bis zur Einmündung der Eduard-Conz-Straße. Diese Arbeiten sind vom 27. Juli 2017 bis zum 7. August 2017 geplant.

    Bauabschnitt 4.2: Dieser Deckschichteinbau von der Einmündung Eduard-Conz-Straße bis vor die Einmündung Schützenstraße ist vom 8. August 2017 bis zum 14. August 2017 vorgesehen.

    Während der Ausführung der Bauabschnitte 1 und 2 wird die Stuttgarter Straße im Baustellenbereich halbseitig gesperrt.

    Der Pkw-Verkehr, die Linienbusse und der Lkw-Zulieferverkehr werden dabei in einer Einbahnregelung in Richtung Stadt an der Baustelle vorbeigeführt.
    Der innerörtliche Verkehr in Richtung Stammheim/Heumaden wird im ersten Bauabschnitt über die Lange Steige in Einbahnregelung geführt. Das Kreisklinikum Calw kann über die Straße im Streckenäckerle erreicht werden.

    Im zweiten Bauabschnitt ist über die Lange Steige keine direkte Zufahrt zur Stuttgarter Straße möglich. Der Verkehr wird daher über die Lange Steige, die Weidensteige, In der Eiselstädt und die Schützenstraße auf die Stuttgarter Straße geleitet.

    Der Lkw-Verkehr wird während der gesamten Baumaßnahme überörtlich umgeleitet. Ebenso wird eine Umleitungsempfehlung für den Pkw-Verkehr ausgeschildert.

    Während der Bauabschnitte 3, 4.1 und 4.2 -Deckeneinbau- wird die Stuttgarter Straße für den Verkehr voll gesperrt.

    Die überörtlichen Umleitungen werden ausgeschildert. Die Umleitungsstecke Nord geht über Neuhengstett und Ottenbronn, die Umleitungsstrecke Süd läuft über Stammheim und Holzbronn.

    Die Verkehrsfreigabe der Stuttgarter Straße ist dann voraussichtlich für den
    15. August 2017 vorgesehen.

    Die Innenstadt Calw kann während der gesamten Baumaßnahme angefahren werden, die Parkmöglichkeiten stehen wie gewohnt zur Verfügung.

    Im Rahmen der Arbeiten werden rund 2.700 Quadratmeter Asphalttragschicht sowie jeweils rund 21.000 Quadratmeter Asphaltbinder- und Asphaltdeckschicht eingebaut. Zudem werden knapp 200 Schachtabdeckungen und Straßeneinläufe erneuert.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 5
    09.05.2017
    Einladung zur Informationsveranstaltung - Regierungspräsidium Karlsruhe startet mit Managementplan für das Natura 2000-Gebiet Elzbachtal und Odenwald Neckargerach

    ​Termin: Dienstag, 16. Mai 2017
    Zeit: 14.00 Uhr bis circa 16.00 Uhr
    Ort: Dorfgemeinschaftshaus, Muckentaler Straße, 74838 Limbach

     
    Zum Start für den Managementplan des Natura 2000-Gebiets Elzbachtal und Odenwald Neckargerach, lädt das Regierungspräsidium am 16. Mai von 14.00 Uhr bis circa 16.00 Uhr nach Limbach zu einer Informationsveranstaltung mit anschließendem Rundgang durch ein Teilgebiet ein.

    Die Mitarbeiter des Regierungspräsidiums werden zusammen mit dem Team  des beauftragten Planungsbüros, Ingenieur- und Planungsbüro Lange GbR aus Moers, Niederlassung Stuttgart, einen Überblick über das Managementplan-Verfahren geben und die europäische Bedeutung des Gebietes vorstellen.

    Das etwa 1700 ha große Fauna-Flora-Habitat (FFH) - Gebiet 6521-311 „Elzbachtal und Odenwald Neckargerach“ besteht aus großen Waldflächen und den landschaftlich reizvollen Wiesentälern von Elz und Trienzbach. Es liegt innerhalb eines größtenteils zusammenhängenden Waldgebiets nahe der Landesgrenze zu Hessen und Bayern. Die von mageren Flachland-Mähwiesen geprägten Wiesentäler sind Lebensräume von zahlreichen Schmetterlingsarten, in den Bachläufen sind Bachneunauge und Groppe heimisch. Gefährdet sind die blumenbunten Mähwiesen durch Aufgabe der extensiven Wiesennutzung. In Folge könnte dann Wald durch Sukzession und Aufforstung wieder vordringen. Wärmebedürftige Offenlandarten wie die Schmetterlinge, aber auch Heuschrecken und Reptilien würden ihren Lebensraum verlieren.

    Die wirtschaftlich nicht mehr attraktive extensive landwirtschaftliche Wiesennutzung muss daher mit öffentlichen Mitteln unterstützt werden. Ziel ist es, gemeinsam mit den Landnutzern die reizvolle Mittelgebirgslandschaft mit ihrer hohen Artenvielfalt als europäisches Naturerbe zu bewahren, zu fördern und weiter zu entwickeln.

    Von Frühjahr 2017 bis Ende 2018 wird im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe das Planungsbüro Lange einen Managementplan für dieses Gebiet erstellen. Die Grundstücke im Plangebiet dürfen gemäß § 52 (1), Naturschutzgesetz, zur Bestandsaufnahme betreten werden. Dabei werden die Biotope und Arten von europäischer Bedeutung genau erfasst, anschließend werden Ziele und Maßnahmen vorgeschlagen, um die wertvolle Tier- und Pflanzenwelt im Gebiet zu erhalten und zu verbessern.

    Weitere Informationen zu Natura 2000 und dem Projekt finden Sie im Internet im Beteiligungsportal des Regierungspräsidiums Karlsruhe unter Umwelt und den Natura 2000 Gebieten:

    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt5/Ref56/Natura2000/Seiten/Elzbachtal_Odenwald_Neckargerach.aspx

    sowie unter:

    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt5/Ref56/Natura2000/Seiten/default.aspx

    https://rp.baden-wuerttemberg.de/Themen/Natur/Seiten/Natura2000-Karte.aspx

    Hintergrundinformation zu den Natura 2000-Gebieten
    Das Natura 2000-Gebiet „Elzbachtal und Odenwald Neckargerach“ ist eines der zahlreichen Gebiete nach der FFH-Richtlinie und nach der Vogelschutz-Richtlinie im Regierungsbezirk Karlsruhe, das eine Naturausstattung von europäischer Bedeutung besitzt. Es ist daher Bestandteil des europäischen Schutzgebietsnetzes Natura 2000. Um die besonderen Lebensräume und Arten langfristig zu erhalten, werden für alle Gebiete Managementpläne erstellt.

  • Abteilung 1
    09.05.2017
    Von filigran bis massiv: Entdeckungsreise durch Größen, Formen und Materialien - Bildhauerausstellung im Regierungspräsidium Karlsruhe

    ​Das gesamte Spektrum der beeindruckenden Vielfalt der Bildhauerei unter einem Dach im Herzen von Karlsruhe: Das bietet eine Ausstellung, die der „Bund freischaffender Bildhauer Baden-Württemberg“ (BfB) gemeinsam mit dem Regierungspräsidium Karlsruhe ab Montag, 15. Mai 2017, für fünf Wochen im Regierungspräsidium am Rondellplatz in der Karl-Friedrich-Straße 17 in Karlsruhe zeigt.

    Gleich mit zwei Neuheiten wartet die Ausstellung, die von Regierungsvizepräsidentin Gabriela Mühlstädt-Grimm und Tilmann Wolf, Vorsitzender des Bundes freischaffender Bildhauer Baden-Württemberg am 15. Mai um 18 Uhr eröffnet wird, auf: erstmals wird ein Bildhauerpreis 2017 ausgelobt, für den die SV SparkassenVersicherung das Preisgeld von 1.000 Euro bereitstellt. Diese von einer Fachjury ausgesuchte Auszeichnung wird im Anschluss an die Begrüßung und Einführung in die Ausstellung am 15. Mai vergeben.

    Außerdem ist ein mit 500 Euro dotierter Publikumspreis 2017 ausgeschrieben, die ebenso die SV SparkassenVersicherung bereitstellt. Die Besucher der Ausstellung können das für sie schönste Kunstwerk auswählen und nehmen damit an einer Verlosung für eine Arbeit des Preisträgers teil.

    Thema der Ausstellung unter dem Titel „Bund freischaffender Bildhauer Baden-Württemberg“ ist ein umfassender Einblick in das aktuelle Schaffen der Künstlerinnen und Künstler im BfB. Ein spannungsreicher Bogen zwischen geometrisch-konstruktiven Formen einerseits und figürlich-gegenständlichen Kunstwerken andererseits erwartet den Besucher. Neben lebensgroßen stehenden Arbeiten in Holz und Stein sind Kleinplastiken in Keramik und Bronze zu sehen. Zu entdecken ist die plastische Vielfalt der verschiedenen Ausdrucksformen von ruhig und verhalten über ausladend bis expressiv.

    In der Ausstellung sind 21 Künstlerinnen und Künstler aus Baden-Württemberg vertreten, die auf hohem Niveau in den unterschiedlichsten Materialien und Stilen arbeiten. Kuratoren der Ausstellung sind die bekannten Karlsruher Künstler Barbara Jäger und OMI Riesterer.

    Die Ausstellung „Bund freischaffender Bildhauer Baden-Württemberg“ ist im Regierungspräsidium, am Rondellplatz, Karl-Friedrich-Straße 17, 76133 Karlsruhe ab Dienstag, 16. Mai 2017, bis Sonntag, 18. Juni 2017, dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr, zu sehen. Der Eintritt ist frei.

    Am Sonntag, 21. Mai 2017, findet um 11 Uhr eine Führung durch die Ausstellung statt. Interessierte sind herzlich willkommen.

    Der Ausstellungsflyer sowie weitere Informationen zur Ausstellung sind auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Karlsruhe unter Ausstellungen zu finden:

    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt1/Ref11/Seiten/BfB.aspx

    Information zum Bund freischaffender Bildhauer Baden-Württemberg
    Der Bund freischaffender Bildhauer Baden-Württemberg (BfB) ist ein Zusammenschluss namhafter in Baden-Württemberg lebender Bildhauerinnen und Bildhauer. Als Berufsverband steht der BfB, der 1972 in den Räumen des damaligen Landesgewerbeamts und heutigen Regierungspräsidiums Karlsruhe gegründet wurde, für künstlerische Vielfalt, Qualität und Professionalität.

    Kommunen, Institutionen, Architekten, Investoren und Kunstliebhaber finden hier kompetente Ansprechpartner in künstlerischen Fragen.
    Weitere Informationen zum BfB unter www.bfb-bw.de

  • Abteilung 2
    09.05.2017
    Informationsnachmittag für Heimatmuseen

    ​Termin: Dienstag, 16. Mai 2017
    Zeit: 14.30 Uhr bis 18.00 Uhr
    Ort: Schloss Karlsruhe, Gartensaal, 76133 Karlsruhe


    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Heimatmuseen stehen vor der ständigen Herausforderung für ihre Besucher attraktiv zu bleiben. Dazu gehören unter anderem das Setzen von neuen Themenschwerpunkten und das Zusammenarbeiten mit Nachbarmuseen.

    Die Entwicklung von innovativen Ansätzen in oftmals ehrenamtlich geführten Heimatmuseen mit begrenzten Ressourcen ist eine große Aufgabe.

    Der Arbeitskreis Heimatpflege Regierungsbezirk Karlsruhe e.V. möchte an dem Informationsnachmittag am 16. Mai dafür Anregungen geben und den Austausch der Museen untereinander fördern.

    Wir laden Sie hiermit herzlich ein, an dem Informationsnachmittag teilzunehmen.

    gez. Irene Feilhauer

  • Abteilung 5
    09.05.2017
    Noch freie Plätze beim Naturforscher-Camp 2017

    ​In der ersten Woche der Pfingstferien, vom 5.- 9. Juni 2017, veranstaltet das Ökomobil-Team vom Regierungspräsidium Karlsruhe ein Naturforscher-Camp für Kinder und Jugendliche von 11-14 Jahren, die Interesse an der Erforschung und dem Schutz der Natur haben.

    Im Stromberggebiet in der Nähe von Maulbronn (Enzkreis) sollen verschiedene Lebensräume mit den darin lebenden Tier- und Pflanzenarten untersucht werden. Das Ökomobil, das unter anderem mit Mikroskopen, Keschern und Bestimmungsbüchern ausgestattet ist, wird als Forschungslabor die ganze Woche mit dabei sein. Übernachtet wird im Jugendwanderheim des Schwäbischen Albvereins am Füllmenbacher Hofberg.

    Nähere Informationen zum Naturforscher-Camp 2017 gibt es beim Regierungspräsidium Karlsruhe telefonisch unter 0721 / 926 - 43 47 oder auf der Internetseite des Regierungspräsidiums

    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt5/Ref56/Seiten/Oekomobil.aspx,
     
    von der auch der Anmeldebogen heruntergeladen werden kann.

    Bis zum 22. Mai 2017 sind Anmeldungen noch möglich.

  • Abteilung 4
    08.05.2017
    Sanierung der B 294 im Bereich Höfen - Verkehrsfreigabe am 12. Mai

    ​Gute Nachrichten für die Anlieger und Autofahrer im Bereich Höfen. Die Sanierungsarbeiten an der B 294 können am Freitag, 12. Mai, fertig gestellt werden. Die B 294 kann voraussichtlich gegen 16.00 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben werden.

    Seit dem 13. März 2017 laufen im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe und der Gemeinde Höfen die Sanierungsarbeiten an der B 294. Die Maßnahme erstreckt sich über die gesamte Hindenburgstraße in der Ortsdurchfahrt Höfen bis zur Eyachbrücke zwischen Höfen und Neuenbürg (wir berichteten).
  • Abteilung 1
    08.05.2017
    Ausstellungseröffnung „Mode nach Maß“ am 21. Mai 2017 um 14 Uhr mit anschließender Modenschau im Regierungspräsidium Karlsruhe am Rondellplatz

    ​Modebegeisterte können sich auf Sonntag, den 21. Mai 2017, freuen, wenn die Ausstellung „Mode nach Maß“ um 14 Uhr im Regierungspräsidium am Rondellplatz bis zum 2. Juli 2017 endgültig den Modefrühling einläutet. Die Ausstellung wird gemeinsam von der Landesinnung des Maßschneiderhandwerks Baden-Württemberg mit 17 Modeateliers, dem Regierungspräsidium Karlsruhe und vier Modefachschulen und mit Unterstützung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg organisiert.

    Bei „Mode nach Maß“ werden Modeträume wahr, und zwar passgenau maßgeschneidert nach den Wünschen und Vorstellungen des Kunden. Die Auswahl ist nahezu grenzenlos: Für Damen und Herren gleichermaßen, für Freizeit und Alltag, Klassisches für den Business-Look oder Festliches für die Abendgarderobe, ob Leder, Spitze, Seide oder Wolle, die Palette des Angebots ist so breit und vielfältig wie die Mode selbst. Tragbares bis Ausgefallenes in unterschiedlichen Materialien, die jedoch eines eint: Der Maßschneider-Designer, Handwerker und Trendscout in einem, kreiert ausschließlich Einzelstücke. Mit seinen Unikaten geht er auf die speziellen Wünsche des Kunden in Form und Materialien ein. Wichtig dabei ist die fachliche Beratung für Farbe und Stil. Der Kunde bekommt somit exakt das Kleidungsstück, das ihn typgerecht positiv erscheinen lässt.

    Zum Auftakt haben sich die Ausstellungsmacher etwas ganz Besonderes einfallen lassen, denn Mode anschauen, anfassen und anprobieren ist gut, Mode in Bewegung und gekonnt in Szene gesetzt aber noch viel eindrucksvoller.

    Zur Eröffnung von „Mode nach Maß“ gibt es daher eine einstündige Modenschau unter Beteiligung von elf Modeateliers und der Modeschule der Akademie für Kommunikation aus Pforzheim. Zu Beginn der Modenschau wird die Modeschule mit ihren Schülerinnen und Schülern einen besonderen Trend der Modeszene, den „Steampunk“, in Form einer Tanzeinlage präsentieren.

    Die Schau beginnt gegen 14 Uhr 45 nach der Begrüßung von Regierungsvizepräsidentin Gabriela Mühlstädt-Grimm und den sich anschließenden Grußworten von Katrin Schütz, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg, Joachim Wohlfeil, Präsident der Handwerkskammer Karlsruhe sowie Edith Kuhn, Landesinnungsmeisterin des Landesinnungsverbandes des Maßschneiderhandwerks Baden-Württemberg.

    Eintrittskarten zur Ausstellungseröffnung mit Modenschau am 21. Mai 2017 um 14 Uhr, Einlass ab 13.30, im Obergeschoss des Regierungspräsidiums am
    Rondellplatz, Karl-Friedrich-Straße 17, 76133 Karlsruhe, gibt es bei allen teilnehmenden Modeateliers und an der Pforte des Regierungspräsidiums Karlsruhe am Rondellplatz zum Preis von 12 Euro (8 Euro ermäßigt).

    Der Ausstellungsflyer mit allen teilnehmenden Ateliers sowie weitere Informationen zur Ausstellung sind auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Karlsruhe unter Ausstellungen zu finden: https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt1/Ref11/Seiten/Mode.aspx

    Die Ausstellung ist ab Dienstag, 23. Mai, bis Sonntag, 2. Juli 2017 jeweils dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

  • Abteilung 4
    06.05.2017
    B 292 Ortsumgehung Adelsheim / Eröffnung des Eckenbergtunnels - Regierungspräsidentin Nicolette Kressl: Die Verkehrsfreigabe wird zu einer weiteren Entlastung der Städte Adelsheim und Osterburken führen

    ​„Der erste Teilabschnitt der Ortsumgehung Adelsheim von der neuen Anschlussstelle Adelsheim-Ost bis Adelsheim-Nord mit dem Eckenbergtunnel wird in der nächsten Woche für den Probebetrieb freigegeben. Damit ist bei dieser für die Region so bedeutsamen Straßenbaumaßnahme ein weiterer Meilenstein erreicht. Wir sind auf einem sehr guten Weg, denn auch die Finanzierung durch den Bund ist weiterhin gesichert“, so Regierungspräsidentin Nicolette Kressl
    heute (Samstag, 6. Mai 2017) bei der Eröffnung des Eckenbergtunnels.
     
    Der Verkehr kann dann erstmals über die neue 1,1 Kilometer lange Fahrbahn und durch den 295 Meter langen Eckenbergtunnel fließen. Die Baukosten dieses Teilabschnittes einschließlich zweier Brückenbauwerke und Hangsicherungsarbeiten am Eckenberg betragen rund 19 Millionen Euro.

    Die sicherheitstechnische Abnahme der Tunneltechnik ist bereits durch umfangreiche Tests im Vorfeld durchgeführt worden, um eine sichere Befahrbarkeit des Tunnels zu gewährleisten. Die nun beginnende vierwöchige probeweise Inbetriebnahme dient zum Nachweis der Funktionsfähigkeit der betriebstechnischen Tunneleinrichtungen.

    In dieser Zeit können im Detail noch kleinere Änderungen erforderlich sein, um die Funktion der Anlagen zusammen mit der Straßenmeisterei, der Polizei und den örtlichen Feuerwehren mit verschiedenen Betriebsprogrammen abschließend auszutesten. Während dieser Probezeit werden noch kurzfristige Sperrungen des Tunnels für den Verkehr notwendig.

    Im Anschluss an den ersten Teilabschnitt beginnt im Zeitraum August 2017 bis September 2019 der Bau der Seckachtalbrücke. Der Auftrag an die Baufirma wurde Ende April 2017 vom Regierungspräsidium Karlsruhe vergeben.

    Für den letzten Teilabschnitt, von der Seckachtalbrücke in westlicher Richtung bis zur geplanten Anschlussstelle Adelsheim-West, muss die zukünftige Trasse durch das topografisch schwierige Gelände im Bereich Dammberg und Roter Rain geführt werden. Hierzu sind neben dem Straßenbau noch ein Überführungsbauwerk und mehrere Stützwände zu erstellen. Diese Arbeiten sollen größtenteils parallel zu den Brückenbauarbeiten laufen.

    Für die erforderlichen geologischen Erkundungsarbeiten werden derzeit umfangreiche Rodungsarbeiten durchgeführt.

    Der letzte Bauabschnitt und damit auch die Gesamtmaßnahme „B 292 Ortsumgehung Adelsheim“ wird bei störungsfreiem Bauablauf voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte 2020 abgeschlossen werden können.

     
    Auflistung der wesentlichen Projektdaten

    1. Baudurchführung

    Baudurchführung: 
    11/1992 – 11/1994 Baubeginn Teilabschnitt L 515: RIO - BAB-Anschlussstelle Osterburken
    als nicht klagebetroffener Abschnitt unter Anordnung des Sofortvollzugs

    04/2004 – 10/2008 Bau der eigentlichen OU Osterburken

    05/2009 – 10/2010 Bau des Überführungsbauwerks B 292 alt über neu

    01/2013 – 10/2014 Bau des Eckenbergtunnels (Rohbau)

                  – 03/2015 Bau des Eckenbergtunnels (Techn. Anlagen West)

    06/2015 – 04/2017 Bau des Streckenabschnittes Rinschbachtal (Brückenbau u. und Straßenbau)

    08/2017 – 10/2019 Bau der Seckachtalbrücke

    vsl. 2018 – 2020 Bau der Reststrecke (Straßenbau einschl. Bauwerke)

    2. Technische Daten und Baukosten

    Straßenbau B 292 OU Adelsheim:

    Baulänge der B 292 OU Adelsheim ca. 3,6 Kilometer
     
    Fahrbahn-Regel-Breite: 2 x 3,75 Meter 7,50 Meter
     
    Baukosten B 292 OU Adelsheim (Stand Ende 2016): rd. 40 Millionen Euro
    davon entfallen auf 
    Eckenbergtunnel: 12,0 Millionen Euro
    Seckachtalbrücke: 11,5 Millionen Euro
     
    Bauzeit 1. Teilabschnitt OU Adelsheim: 05/2009 – 05/2017
    Bauzeit 2. Teilabschnitt OU Adelsheim: 07/2017 – 2020

  • Abteilung 5
    05.05.2017
    Enthüllung der neuen Informationstafeln zum Feldhamster

    Einladung an die Medien

     

    ​Termin: Freitag, 12. Mai 2017
    Zeit: 10.00 Uhr
    Treffpunkt: Mannheim, Bösfeld Weg I, Fuß der Brücke über die A 656



    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Feldhamster gehören zu den großen Besonderheiten der Tierwelt im Raum Mannheim. Mit Hilfe von Schutzprogrammen sichern die Stadt Mannheim und das Regierungspräsidium Karlsruhe gemeinsam mit örtlichen Landwirten das Überleben der Feldhamsterpopulation.

    Wissenswertes über das attraktive Nagetier vermitteln ab sofort die neuen Infor-mationstafeln in den Bereichen Bösfeld, Mühlfeld und Straßenheimer Hof.

    Zur feierlichen Tafelenthüllung sind Sie herzlich eingeladen.

    gez. Felicitas Kubala                    gez. Nicolette Kressl
    Bürgermeisterin                          Regierungspräsidentin
    Stadt Mannheim

  • Abteilung 4
    05.05.2017
    A 5: Erneuerung der Fahrbahndecke zwischen den Anschlussstellen Rastatt-Nord und Karlsruhe-Ettlingen

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe beginnen am 8. Mai 2017 bis voraussichtlich Anfang November 2017 an der A 5 in Fahrtrichtung Frankfurt die Arbeiten zur Erneuerung der Fahrbahndecke zwischen den Anschlussstellen Rastatt-Nord und Karlsruhe-Ettlingen auf einer Länge von rund zehn Kilometern. Die Kosten der Baumaßnahme belaufen sich auf rund 20 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.

    Zunächst werden mobile Stauwarnanlagen installiert und vorbereitende Maßnahmen für die spätere Verkehrsführung ausgeführt. Für die spätere Verkehrsführung müssen am Fahrbahnrand provisorische Nothaltebuchten gebaut, die Gelbmarkierung aufgebracht, die am Bauanfang und am Bauende benötigten Mittelstreifenüberfahrten hergestellt sowie die mobile Schutzwand für die bauzeitliche Verkehrsführung gestellt werden. In dieser Zeit wird auch die Umleitungsbeschilderung aufgebaut, die für die anschließende Sperrung der auf der Ettlinger Seite liegenden Zu- und Abfahrten der Anschlussstelle Karlsruhe-Süd notwendig wird. Diese vorbereitenden Arbeiten dauern rund vier Wochen.

    Im Anschluss beginnen dann die eigentlichen Bauarbeiten an der Fahrbahn der A 5. Für die Baumaßnahme muss die Fahrbahn in Richtung Frankfurt voll gesperrt werden. Der gesamte Verkehr wird auf der Fahrbahn Richtung Basel abgewickelt. Hierzu stehen in beiden Fahrtrichtungen je zwei in der Breite eingeschränkte Fahrstreifen zur Verfügung.

    Gleichzeitig mit der Erneuerung der Fahrbahn werden noch elf im Baufeld befindliche Brücken im Rahmen der Sperrung saniert sowie die gesperrten Zu- und Abfahrtsrampen der Anschlussstelle Karlsruhe - Süd auf der Ostseite (Fahrtrichtung Frankfurt) erneuert.

    Die westlich, also auf Karlsruher Seite, gelegene Zu- und Abfahrt von der B 3 auf die A 5 beziehungsweise von der A 5 zur B 3 kann jederzeit genutzt werden.

    Während der Bauzeit und insbesondere während der Einrichtung und Räumung der Baustellenverkehrsführung muss mit Verkehrsbehinderungen und Staubildung gerechnet werden. Um die möglichen Verkehrsbeeinträchtigungen auf ein unumgängliches Maß zu begrenzen, werden die Arbeiten unter Ausnützung des Tageslichts sowie teilweise mit Nachtarbeit durchgeführt.

    Die Geschwindigkeit auf der Autobahn muss nach der Verkehrsfreigabe der neuen Betonfahrbahn für etwa vier Wochen auf 100 km/h beschränkt werden, da bei einer neuen Fahrbahndecke die für die Verkehrssicherheit erforderliche Straßengriffigkeit noch nicht sofort gegeben ist. Nach dieser bundesweit vorgeschriebenen Einfahrphase finden voraussichtlich Mitte November, bei geeigneter Witterung, die abschließenden Messungen der Straßengriffigkeit statt.

    Auf der A 5 und auf der A 8 werden mobile Stauwarnanlagen installiert, um Verkehrsunfällen an den Stauenden entgegen zu wirken. Die Stauwarnanlagen bestehen aus mehreren Messquerschnitten, die den Verkehr automatisch erfassen und bewerten.
    In Abhängigkeit der gemessenen Geschwindigkeiten sind die drei Anzeigequerschnitte je Fahrbahnrichtung entweder deaktiviert, das heißt es erfolgt keine Anzeige, oder es wird das Verkehrszeichen „Gefahrstelle“ mit dem Zusatzwort „Staugefahr“ oder das Verkehrszeichen „Stau“ mit dem Zusatzwort „Stau“ angezeigt.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.


    Projektinformationen zum Pressetermin A 5 - Fahrbahndeckenerneuerung der A 5 bei Ettlingen in Fahrtrichtung Frankfurt
     
    Zeitliche Ab- und Reihenfolge zur Durchführung der Baumaßnahme (Veränderungen im zeitlichen Ablauf sind möglich):


    Bauphase I ab 8.Mai 2017

    - Aufbau der Stauwarnanlage zur Unfallvermeidung an den Stauenden
    - Herstellung der Mittelstreifenüberfahrten der A 5 am Baustellenanfang und -ende
    - Herstellung von Nothaltebuchten für die bauzeitliche Verkehrsführung
    - Einrichtung und Aktivierung der Verkehrsführung für die Bauphase II
      Vollsperrung der Fahrbahn Richtung Frankfurt

    Bauphase II, Fahrbahndeckenerneuerung Richtung Frankfurt etwa vier Wochen nach Beginn

    - Untersuchung von Verdachtsflächen auf Kampfmittel
    - Rückbau der alten Schutzeinrichtungen
    - Abbruch der alten Fahrbahndecke (Beton)
    - Durchführung von Erdarbeiten
    - Anpassung der Entwässerungseinrichtungen
    - Erneuerung der Schutzeinrichtungen einschließlich Fahrbahnmarkierung und Beschilderung
    - Herstellen der Tragschicht
    - Herstellen der neuen Fahrbahndecke aus Waschbeton
    - Herstellen einer lärmarmen Grinding Oberfläche auf rund vier Kilometern (Versuchsstrecke der BASt)
    - Sanierung von elf Brückenbauwerken


    Bauphase III, Rückbau bis Anfang November 2017

    - Rückbau der Nothaltebuchten
    - Wiederherstellung der normalen Verkehrsführung


    Kenndaten zu den wesentlichen Arbeiten:

    - Länge der zu sanierenden Fahrbahn   ca. zehn Kilometer
    - Verkehrssicherung für bauzeitliche Verkehrsführung
    - Gelbmarkierung  ca. 33.000 Meter
    - mobile Schutzwände ca. 11.000 Meter
    - Abbruch alte Fahrbahnfläche gesamt  ca. 150.000 Quadratmeter
    - Betonabbruch ca. 140.000 Quadratmeter
    - Asphaltabbruch ca. 10.000 Quadratmeter
    - Abbruch Tragschichten unter Beton ca. 10.500 Quadratmeter
    - Abfuhr und Entsorgung ca. 120.000 Tonnen
    - Schutzeinrichtung beseitigen ca. 20.000 Meter
    - Längsmarkierung herstellen ca. 27.000 Meter

    Baukosten:

    Die Baukosten, einschließlich der Verkehrssicherung und der notwendigen Anpassung der Verkehrsführung, betragen rund 20 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.

  • Abteilung 4
    05.05.2017
    B 293, Brückensanierung zwischen Bauerbach und Zaisenhausen

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe beginnen ab Mittwoch, 10. Mai 2017, die Sanierungsarbeiten an vier Brücken zwischen Bauerbach und Zaisenhausen. Die Bauwerke haben eine Gesamtlänge von ca. 195 m. Die gesamte Maßnahme wird voraussichtlich Ende November 2017 abgeschlossen sein. Die Baukosten belaufen sich auf rund eine Millionen Euro und werden vom Bund übernommen.

    Die Arbeiten beginnen am 10. Mai 2017 mit Fräsarbeiten an der Brücke über die Bahnlinie bei Bauerbach und der Brücke über die L 554. Wegen der geringen Fahrbahnbreite ist für diese Arbeiten die B 293 ab 09:00 Uhr bis 15:00 Uhr für den Verkehr voll gesperrt.

    Die Umleitung in Richtung Eppingen erfolgt ab Bretten über die L 1103 nach Oberderdingen, von dort weiter über die L 554 wieder zurück auf die B 293.
    In Richtung Bretten führt die Umleitungsstrecke über Gochsheim zur L 618 und weiter über die K 3503 zurück auf die B 293. Die Umleitungsstrecke ist ausgeschildert.

    Anschließend wird die B 293 im Bereich der beiden Baustellen halbseitig gesperrt. Der Verkehr wird während der Bauzeit mit Ampelregelung an den Baustellen vorbeigeführt. Die Sanierung der beiden Brücken wird voraussichtlich bis Anfang August abgeschlossen sein. Im Zuge dieser Arbeiten werden weitere Vollsperrungen notwendig werden. Um die Belastungen für den Verkehr so gering wie möglich zu halten, werden diese werden zwischen 09:00 Uhr und 15:00 Uhr ausgeführt.

    Ab Mitte August werden dann die nächsten beiden Brücken bei Zaisenhausen saniert.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen der Anwohner und Verkehrsteilnehmer bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    05.05.2017
    Bohrungen zwischen Horb a.N. und Nordstetten an der B 32

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe werden am 11. Mai 2017 auf der Bundesstraße 32 zwischen Horb a. N. und Nordstetten Asphaltbohrungen durchgeführt.

    In diesem Zeitraum ist die Bundesstraße 32 in Fahrtrichtung Horb gesperrt. Der Verkehr wird von der Bundesautobahn 81 kommend über die Kreisstraße 4785, die Kreisstraße 4769, sowie die Landesstraße 370 über Mühlen nach Horb umgeleitet. Die Gegenrichtung von Horb Richtung Bundesautobahn 81 ist von der Sperrung nicht betroffen. Es ist mit Behinderungen zu rechnen.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 2
    03.05.2017
    Mobilitätsnetz Heidelberg - Regierungspräsidium genehmigt den zweigleisigen Ausbau nach Eppelheim

    ​Das Regierungspräsidium Karlsruhe als zuständige Planfeststellungsbehörde hat jetzt den Planfeststellungsbeschluss für den zweigleisigen Ausbau der Straßenbahn auf der Brücke über die A 5 zwischen Heidelberg-Pfaffengrund und Eppelheim erlassen. Das Vorhaben war im März 2016 von der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv) beantragt worden.

    „Durch die Umbaumaßnahme wird nicht nur die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer erhöht, auch der Umweltverbund wird gestärkt und die Anwohner werden profitieren. Die Verbesserung der technischen Standards, der Einsatz von Rasengleisen und die Anlage des Kreisverkehrs werden sich günstig auf die Lärm- und Abgasbelästigung auswirken“, so Regierungspräsidentin Nicolette Kressl.

    Bisher endet die Zweigleisigkeit der Straßenbahnlinie bereits an der Haltestelle Kranichweg auf Heidelberger Gemarkung, danach setzt sie sich eingleisig bis zur Endhaltestelle in Eppelheim fort. Nunmehr wird die Straßenbahn über die Autobahnbrücke bis zur Kreuzung Hildastraße in Eppelheim zweigleisig und weitgehend mit besonderem Bahnkörper ausgebaut. Dadurch werden die Betriebsabläufe erheblich verbessert, so dass die Pünktlichkeit erhöht, Wartezeiten reduziert und Anschlussbeziehungen verlässlicher erreicht werden können. Schließlich können erstmals auch moderne, komfortable und barrierefreie Niederflurbahnen (sogenannte Vario-Straßenbahnen) eingesetzt werden. Möglich wird dies dadurch, dass die über 80 Jahre alte Brücke über die A 5 erneuert wird. In der Folge hält die neue Autobahnbrücke höheren Belastungen stand und wird verbreitert. Die Verbreiterung wird, neben den Verbesserungen für den schienengebundenen Verkehr, auch dazu genutzt, Rad Fahrenden auf beiden Seiten der Brücke fahrbahnbegleitende Radstreifen mit 1,85 Metern Breite zur Verfügung zu stellen. Sie müssen sich künftig nicht mehr einen schmalen Weg mit den Fußgängern teilen. In Richtung Eppelheim schließt sich ein 1,25 Meter breiter Radschutzstreifen bis zur Hildastraße an. Die Kreuzung Hauptstraße/Hildastraße wird zur Verbesserung des Verkehrsflusses zu einem Kreisel umgebaut. Schließlich werden beide Fahrstreifen auf der Brücke entsprechend den heutigen Verkehrsbedürfnissen angepasst.

    Der Planfeststellungsbeschluss mit den Plänen liegt in der Zeit vom 08.05.2017 bis einschließlich 22.05.2017 bei den Bürgermeisterämtern Heidelberg und Eppelheim zur Einsicht aus. Er ist auch auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Karlsruhe unter
    www.rp-karlsruhe.de „Abteilungen / Referat 24 - Recht, Planfeststellung / Aktuelle Planfeststellungsverfahren / Weitere Informationen Planfeststellungsbeschlüsse / Schienen“ zu finden.

  • Abteilung 4
    03.05.2017
    A 656: Brückenerneuerung bei Mannheim-Friedrichsfeld - Sperrung in Fahrtrichtung Heidelberg

    ​Nachdem im Februar an der A 656 die südliche Brücke über den Bahnhof Mannheim-Friedrichsfeld abgebrochen wurde, laufen nun die Arbeiten an der neuen Brücke auf vollen Touren.

    Den nächsten Meilenstein stellt das Einheben der beiden Brückenträger über die Bahnlinie dar. Aufgrund der Länge der Stahlträger von jeweils über 66 Metern ist es nicht möglich, diese Teile in einem Stück zur Baustelle zu transportieren. Stattdessen werden Einzelteile geliefert, die vor Ort durch Schweißverbindungen zusammengefügt werden müssen.
    Die vier Einzelteile werden Ende dieser Woche auf der Baustelle eintreffen. Zum Abladen der zum Teil 80 Tonnen schweren und 40 Meter langen Stahlteile wird eine Sperrung der Richtungsfahrbahn Heidelberg notwendig.
     
    Während der Arbeiten wird die Autobahn 656 zwischen der Anschlussstelle Mannheim-Seckenheim  und dem Autobahnkreuz Heidelberg aus Sicherheitsgründen von
     
    Freitag, 5. Mai 2017, 21:00 Uhr
    bis
    Samstag, 6. Mai 2017, 06:00 Uhr
     
    in Fahrtrichtung Heidelberg gesperrt. Eine überörtliche Umleitung ist ausgeschildert.
     
    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.
  • Abteilung 5
    28.04.2017
    Neues Faltblatt für das Naturschutzgebiet Hochholz-Kapellenbruch

    ​Das Regierungspräsidium Karlsruhe, Referat Naturschutz- und Landschaftspflege, hat ein neues Faltblatt zum Naturschutzgebiet (NSG) Hochholz-Kapellenbruch herausgegeben. Neben einem Überblick über Tiere und Pflanzen, die das Gebiet bewohnen, gibt das Faltblatt Auskunft über seine Gebietsentwicklung und Geschichte sowie die verschiedenen Lebensräume im Gebiet. Auf einer vorgeschlagenen Rad- und Wanderroute können Besucher das Naturschutzgebiet Hochholz-Kapellenbruch selbst erkunden.

    Das NSG liegt westlich von Rauenberg-Malschenberg direkt an der Bundesstraße 3 auf den Gemarkungen der Gemeinden Malsch, Rauenberg, Wiesloch und Sankt Leon-Rot. Es schützt ein Mosaik von vielfältigen Lebensräumen, die unterschiedlich stark vom Wasser beeinflusst sind. Dazu gehören Bruchwälder, Eichen-Hainbuchen-Wälder, Grabensysteme und verschiedene Wiesen. Sie sind Heimat, Rast- oder Winterquartier für viele zum Teil bedrohte Tiere und Pflanzen, zum Beispiel für das Schwarzkehlchen, die Gelbbauchunke, die Bekassine oder die Wasserfeder.

    Das kostenlose Faltblatt „Naturschutzgebiet Hochholz-Kapellenbruch“ kann bei der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) unter der Bestellnummer K10-021 NH bestellt oder im Internet heruntergeladen werden. unter

    http://www4.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/267118

    Ebenso liegt es beim Regierungspräsidium Karlsruhe in der Karl-Friedrich-Straße 17 in Karlsruhe, bei der Stadt Rauenberg, bei der Stadtverwaltung Wiesloch sowie beim Bürgerbüro von Malsch und Sankt Leon-Rot aus.

  • Abteilung 4
    28.04.2017
    Bauarbeiten zur Sanierung der B 37/B 45 in den Ortsdurchfahrten Neckargemünd und Kleingemünd beginnen

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe beginnen am 2. Mai die umfangreichen Straßensanierungsarbeiten an der B 37/B 45 vom Ortseingang Neckargemünd über die Friedensbrücke bis zum Ortsausgang Kleingemünd, Höhe Kreisverkehrsplatz. Im Rahmen dieser Arbeiten werden im Auftrag der Stadtwerke und der Stadt Neckargemünd Kanalsanierungsarbeiten und Arbeiten an der Gas- und Wasserversorgung durchgeführt.

    Zunächst werden ab dem 2. Mai Punktaufgrabungen für die Leitungsarbeiten durchgeführt und parallel dazu mit räumlichem Versatz abschnittsweise die Fahrbahn saniert. In Abhängigkeit der zur Verfügung stehenden Platzverhältnisse wird der Verkehr entweder mit einer sogenannten Engstellensignalisierung oder halbseitig per Ampelregelung geführt.

    In Bereichen in denen aus Platzgründen auf eine Verkehrsführung im Einbahnverkehr mit Baustellenampel nicht verzichtet werden kann, wird die Ampelschaltung zur Verbesserung des Verkehrsdurchflusses während der Hauptverkehrszeiten, sofern erforderlich, manuell geschaltet.

    Ab dem 3. Juli erfolgt dann die Sanierung des Nadelöhrs „Friedensbrücke“ einschließlich der anschließenden Kreuzungen links und rechts des Neckars. Von dieser Maßnahme sind die Verkehrsteilnehmer besonders betroffen, da ab diesem Zeitpunkt die Friedensbrücke für den Kraftverkehr voll gesperrt werden muss. Für Fußgänger und Radfahrer (die hier allerdings absteigen und das Fahrrad schieben müssen) wird die Friedensbrücke während der gesamten Baumaßnahme begehbar bleiben.

    Auf eine Sperrung der Friedensbrücke kann aufgrund der sehr hohen Verkehrszahlen leider nicht verzichtet werden. Durch die Sperrung der Friedensbrücke werden zusätzliche Verkehrskonflikte durch ein- und abbiegende Fahrzeuge von beziehungsweise in die Friedensbrücke verhindert. Dadurch wird der Verkehrsfluss verbessert und der unvermeidliche Stau verringert. Zusätzlich ermöglicht die Vollsperrung eine zügige und nahtfreie Sanierung des sanierungsbedürftigen Brückenbelags.

    Autofahrer müssen während der Zeit der Vollsperrung von Anfang Juli bis voraussichtlich Oktober 2017 bei einer Neckarquerung mit längeren Umwegen und somit längeren Fahrzeiten rechnen. Da sie entweder über die Brücke Ziegelhausen oder über Eberbach fahren müssen, beträgt die zusätzliche Fahrzeit voraussichtlich 20 Minuten. Für LKW kommt erschwerend hinzu, dass die Brücke in Ziegelhausen auf 20 Tonnen beschränkt ist.

    Die Sperrung der Brücke wurde in Abstimmung mit den zuständigen Verkehrsbehörden bewusst in den Sommer gelegt, da sich die Sommerferien mit ihrem geringeren Verkehrsaufkommen entlastend auswirken. Gleichzeitig ist dies eine Entlastung für alle betroffenen Schülerinnen und Schüler. Der Schulweg wird so nur für sieben anstatt für 13 Wochen mit früheren Abfahrten der Schulbusse, Umwegen und verlängerten Fahrzeiten erschwert.

    Die Kosten der Sanierungsarbeiten belaufen sich voraussichtlich auf insgesamt rund 3,6 Millionen Euro. Davon trägt der Bund etwa 3,1 Millionen Euro.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    28.04.2017
    Erneuerung der Fahrbahndecke auf der B 3 zwischen den Knotenpunkten B 3/B 500 und B 3/L 67 - Verlängerung der B 3-Vollsperrung bis 2. Mai 2017

    ​Seit dem 10. April 2017 wird die Fahrbahndecke der B 3 unter Vollsperrung in zwei Bauabschnitten auf einer Länge von rund 2,7 Kilometern zwischen den Knotenpunkten B 3/B 500 und B 3/L 67 erneuert (wir berichteten).

    Der erste Bauabschnitt ab dem Knotenpunkt B 3/B 500 bis zur Zufahrt „Neuer Markt“ des Industriegebietes Oos-West ist seit dem 20. April 2017 wieder befahrbar.

    Der zweite Bauabschnitt verlängert sich aufgrund der witterungsbedingten Verzögerung aus dem ersten Bauabschnitt und durch einen schweren Arbeitsunfall bis zum 2. Mai 2017. Die B 3 wird erst ab Mittag wieder befahrbar sein.

    Die Umleitung bleibt wie bisher bestehen.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    28.04.2017
    B 292 - Ortsumgehung Adelsheim - Eröffnung des Eckenbergtunnels

    Einladung an die Medien​  
     
    Termin: Samstag, 6. Mai 2017
    Zeit: 14:00 Uhr
    Ort: Eckenbergtunnel
    (Treffpunkt: vor dem Tunnelportal auf der Seite Osterburken)

     
    Sehr geehrte Damen und Herren,

    nach der Fertigstellung des ersten Teilabschnittes der Ortsumgehung Adelsheim mit einer Gesamtlänge von 1,1 Kilometern zwischen den Anschlussstellen Adelsheim-Nord und Adelsheim-Ost kann der Eckenbergtunnel in Kürze freigegeben werden.

    Wir laden Sie herzlich ein zu einem informativen Spaziergang durch den neuen Eckenberg¬tunnel mit Regierungspräsidentin Nicolette Kressl und zahlreichen Gästen.

    Auch die interessierte Bevölkerung hat die Möglichkeit, sich beim parallel stattfindenden „Tag des offenen Tunnels“ über das Bauwerk zu informieren und einen „Blick in den Tunnel“ zu werfen.

    Wir würden uns freuen, wenn Sie den Termin wahrnehmen und darüber berichten würden.

    Bitte beachten Sie, dass beim Treffpunkt auf der gesperrten Bundesstraße vor dem Tunnelportal auf der Seite Osterburken nur begrenzte Parkmöglichkeiten zur Verfügung stehen.

    gez. Uwe Herzel

  • Abteilung 4
    28.04.2017
    Sanierung der A 5 zwischen Rastatt und Ettlingen

    ​Einladung an die Medien

    Termin: Freitag, 5. Mai 2017
    Zeit: 09.00 Uhr
    Ort: Regierungspräsidium Karlsruhe, Schlossplatz 4-6,
    76131 Karlsruhe, Zimmer 004b (Albzimmer)

     
    Sehr geehrte Damen und Herren,

    im Zusammenhang mit der Sanierung der A 5 zwischen Rastatt und Ettlingen wird in der Woche ab dem 8. Mai mit den ersten vorbereitenden Maßnahmen (Aufstellen der mobilen Stauwarnanlagen / Einrichtung der Verkehrsführung) begonnen.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe möchte Sie am Freitag, 5. Mai 2017, über den Umfang und den weiteren zeitlichen Ablauf der Maßnahme informieren.

    Zu diesem Pressetermin sind Sie herzlich eingeladen. Wir würden uns freuen, wenn Sie den Termin wahrnehmen und darüber berichten würden.

    gez. Uwe Herzel

  • Abteilung 5
    27.04.2017
    Fahrradexkursion durch das Naturschutzgebiet Rastatter Ried

    ​Am Freitag, den 05.05.2017, bietet das Regierungspräsidiums Karlsruhe, Referat Naturschutz- und Landschaftspflege, eine Exkursion in und um das Naturschutzgebiet „Rastatter Ried“ an.

    Auf der rund 15 Kilometer langen Exkursion können die Exkursionsteilnehmer vom Fahrrad aus die Vielfalt des „Rastatter Rieds“ entdecken. Beginn der Exkursion ist um 17:30 Uhr, Treffpunkt ist am Waldrand bei Rastatt-Wintersdorf (Salmstraße). Die Teilnahme ist kostenlos. Im Rahmen dieser Veranstaltung wird auch das neue Faltblatt zum Naturschutzgebiet „Rastatter Ried“ vorgestellt.

    Teilnehmer werden gebeten für Sonnenschutz und Getränke selbst zu sorgen. Wer ein Fernglas hat, sollte dieses ebenso unbedingt mitbringen.

    Das Faltblatt „Rastatter Ried“ steht unter folgendem Link zum Download bereit:

    http://www4.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/265005/

  • Abteilung 4
    27.04.2017
    A 6, Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Rheinbrücke Frankenthal und Landesgrenze Hessen - Einstreifige Vekehrsführung in beiden Fahrtrichtungen ab 28.4.17

    ​Das Regierungspräsidium Karlsruhe führt auf der Bundesautobahn 6 im Bereich zwischen den Landesgrenzen Hessen und Baden-Württemberg sowie Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz (Rheinbrücke) im Zeitraum von April 2017 bis Ende 2020 umfangreiche Sanierungsarbeiten durch.
    Das Gesamtbauvorhaben wird in vier Bauabschnitte unterteilt. Am 10. April wurde mit den vorbereitenden Arbeiten des ersten Bauabschnitts begonnen, die Fertigstellung ist für Ende 2017 geplant.

    Die vorbereitenden Arbeiten für die Bauarbeiten, wie die Installation der Löschwasseranlage im Bereich der Rheinbrücke sowie die Herstellung für die sogenannte 2+0 Verkehrsführung erforderlichen Mittelüberfahrten, werden bis zum 28.04.2017 abgeschlossen sein. Um diese vorbereitenden Arbeiten durchführen zu können, steht dem Verkehrsteilnehmer bereits jetzt in Fahrtrichtung Hessen nur eine Fahrspur zur Verfügung.

    Für die nun folgenden Arbeiten wird nun auch in Fahrtrichtung Rheinland-Pfalz die zweite Fahrspur ab dem 28.4.2017 um 9 Uhr voll gesperrt. Die verbleibende Fahrspur in Fahrtrichtung Rheinland-Pfalz wird über die hergestellten Mittelstreifenüberfahrten auf die südliche Fahrbahn umgelegt.

    Anschließend beginnen die eigentlichen Sanierungsarbeiten. Zunächst wird auf der gesperrten nördlichen Fahrbahn mit der Sondierung der Kampfmittelverdachtsflächen begonnen. Die im Vorfeld gemachten allgemeinen Erkundungen haben ergeben, dass im Baubereich Kampfmittel nicht ausgeschlossen werden können. Auf der dann gesperrten Fahrbahn können dann die notwendigen Detailuntersuchungen vorgenommen werden.
    Wir hoffen, dass sich keine Kampfmittel im Baufeld befinden und werden, sobald die Freigabe durch den Kampfmittelräumdienst vorliegt, die Fahrbahn, bestehend aus Asphalt und Beton zurückbauen. Nach Rückbau der Fahrbahnbefestigung wird die Dammschulter stabilisiert und die Entwässerungseinrichtung erneuert. Dies ist erforderlich, weil der Erdkörper nicht mehr standsicher ist, die Entwässerungseinrichtung den heutigen Anforderungen nicht mehr entspricht und es in der Vergangenheit zu Schäden kam. Im Anschluss daran erfolgt der Wiederaufbau der Fahrbahn in Asphaltbauweise.

    Die Sperrung der Fahrbahn wird außerdem dazu genutzt, dass neben den oben genannten Arbeiten die defekten Fahrbahnübergangskonstruktionen auf der Rheinbrücke ausgebaut und durch neue ersetzt werden können. Zusätzlich wird der gesamte Asphaltbelag sowie die darunterliegende Brückenabdichtung ausgebaut und in mehreren Arbeitsschritten erneuert.

    Die Durchführung dieser umfangreichen Arbeiten wird ca. vier Monate in Anspruch nehmen. Im Anschluss daran wird der 2+0 Verkehr auf die nördliche Fahrbahn umgelegt und die südliche Fahrbahn analog der nördlichen Fahrbahn erneuert.

    Für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer um Verständnis

    Informationen zu dem Projekt finden Sie im Internet im Beteiligungsportal des Regierungspräsidium Karlsruhe unter:
    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt4/Ref471/Seiten/A6_Mannheim_Sandhofen.aspx

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden Sie im Internet unter:  www.vm.baden-wuerttemberg.de

  • Abteilung 5
    26.04.2017
    Natura 2000-Managementplan für das Fauna-Flora-Habitat Gebiet „Odenwaldtäler zwischen Schloßau und Walldürn“ und Vogelschutzgebiet „Lappen bei Walldürn“ ist fertiggestellt

    Der Managementplan für das rund 735 Hektar große Natura 2000-Gebiet ist fertig gestellt. Der Plan liegt ab dem 2. Mai 2017 im Landratsamt Neckar-Odenwald-Kreis und im Regierungspräsidium Karlsruhe öffentlich aus.

    Für die Gebiete des europäischen Schutzgebietsnetzes „Natura 2000“ werden im Auftrag der Regierungspräsidien Natura 2000-Managementpläne erstellt.

    Mit Hilfe dieser Managementpläne soll der Schutz und die Erhaltung der in Natura 2000-Gebieten vorkommenden Lebensraumtypen und Arten der Fauna-Flora-Habitat- und der Vogelschutz-Richtlinie umgesetzt werden.

    Das im Norden an Bayern angrenzende FFH-Gebiet „Odenwaldtäler zwischen Schloßau und Walldürn“ beherbergt eine aus europäischer Sicht besonders schützenswerte Lebensraumausstattung. Es erstreckt sich über den nördlichen Teil des Neckar-Odenwald-Kreises und ist in 14 Teilgebiete untergliedert. Rund 200 Hektar Waldgebiete und über 500 Hektar Offenland prägen das Landschaftsbild. Die leicht welligen Hochflächen werden von zahlreichen, meist in Nord-Süd-Richtung verlaufenden, tief in den Sandstein eingeschnittenen Tälern gegliedert. Die bewaldeten Flanken bieten ganzjährig optimale Voraussetzungen für seltene Fledermausarten. Das östlich im Gebiet gelegene Vogelschutzgebiet „Lappen bei Walldürn“, in dem im Frühjahr regelmäßig größere Wasserflächen entstehen, ist ein überregional bedeutsames Brut- und Rastgebiet für viele Arten der Watvögel.

    Bei der Erstellung des Managementplans konnten im gesamten Gebiet  zehn Lebensraumtypen und neun Arten der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-RL), sowie neun Arten der Vogelschutzrichtlinie nachgewiesen werden. Einige FFH-Arten, wie z.B. der „Europäische Dünnfarn“, ein Bewohner schattiger, feuchter Felswände, wurde erst vor kurzem im Gebiet gefunden. Als Lebensraumtypen sind insbesondere Auenwälder mit Erle, Esche, Weide sowie Fließgewässer mit flutender Wasservegetation und blumenbunte Mähwiesen anzutreffen. Seltener findet man trockene Heiden und artenreiche Borstgrasrasen.

    Im Managementplan wurden in gemeinsamer Abstimmung mit Fachverwaltungen, Gemeinden, Forst- und Landwirtschaftsvertretern und Naturschützern Ziele und Maßnahmen formuliert, die einen dauerhaften Erhalt und eine weitere Entwicklung dieser wertvollen Lebensräume und Arten sicherstellen. Verschiedene Fördermöglichkeiten unterstützen die Bewirtschafter bei der konkreten Umsetzung von Maßnahmen. So kann ein wichtiger Beitrag zur Erhaltung der biologischen Vielfalt in Europa geleistet werden, der der Verantwortung für naturnahe Lebensräume und deren seltene Bewohner gerecht wird.

    Der Plan kann ab 2. Mai 2017 zu den ortsüblichen Öffnungszeiten in den nachfolgend genannten Dienstgebäuden eingesehen werden:

    Landratsamt Neckar Odenwald Kreis, Renzstraße 7, 74821 Mosbach,
    Regierungspräsidium Karlsruhe, Referat Naturschutz und Landschaftspflege, Karl-Friedrich-Straße 17, 76133 Karlsruhe.

    Eine vorherige Terminvereinbarung wird empfohlen.

    Weitere Informationen zu den Natura 2000-Managementplänen finden Sie auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Karlsruhe unter:
    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt5/Ref56/Natura2000/Seiten/default.aspx

    Die Unterlagen stehen außerdem ab dem 2. Mai 2017 zum Download auf der Internetseite der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) bereit:
    http://www4.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/267423

  • Abteilung 4
    25.04.2017
    Vollsperrung der A 5 Fahrtrichtung Heidelberg zwischen dem Autobahnkreuz Walldorf und der Anschlussstelle Wiesloch-Walldorf wegen Fahrbahndeckenerneuerung von Freitag, 28.4.2017, 9.00 Uhr bis Dienstag, 2.5.2017, 5.00 Uhr

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe werden auf der Bundesautobahn 5 (BAB) im Bereich zwischen der Anschlussstelle (AS) Schwetzingen und dem Autobahnkreuz (AK) Walldorf von Ende April 2017 bis Ende Oktober 2017 umfangreiche Sanierungsarbeiten durchgeführt. Das Gesamtbauvorhaben wird in drei Bauabschnitte je Fahrtrichtung unterteilt.

    Im Zuge der Gesamtmaßnahme wird die A 5 in Fahrtrichtung Heidelberg zwischen dem AK Walldorf und der AS Wiesloch-Walldorf im Zeitraum von Freitag, 28.04.2017, 09:00 Uhr, bis Dienstag, 02.05.2017, 5:00 Uhr, voll gesperrt. Von der Sperrung betroffen ist auch die Tank- und Rastanlage Hardtwald Ost.

    Während dieser rund viertätigen Vollsperrung werden folgende Arbeiten durchgeführt: der erste Fahrstreifen der A 5 wird auf einer Länge von 1.800 Metern zwischen dem AK Walldorf und der AS Wiesloch-Walldorf saniert. Dort werden rund 7.000 Quadratmeter Asphalt abgefräst und ein neuer Belag aufgebracht. Zugleich werden auch die Rampen der AS Wiesloch-Walldorf erneuert.

    Im Schatten dieser Arbeiten wird zudem die Verkehrssicherung für die dann folgende Erneuerung des Standstreifens aufgebaut. Auf einer Länge von 1.200 Metern werden die sechs Meter langen Fertigteile der Betonschutzwand angeliefert, abgeladen, aufgestellt, ausgerichtet und fachgerecht verbunden.

    Um die Beeinträchtigungen für den Pendlerverkehr so gering wie möglich zu halten, ist die Vollsperrung nach enger Rücksprache mit anderen Behörden bewusst auf das erste Maiwochenende gelegt worden. Die Umleitung erfolgt am Walldorfer Kreuz über die A 6 und ist entsprechend ausgeschildert.

    Nach der Vollsperrung erfolgt die Sanierung der Standstreifen in drei Abschnitten je Fahrtrichtung. Während der Sanierung der Standstreifen wird der Verkehr in beiden Fahrtrichtungen zweistreifig mit verengter Fahrbahn geführt.

    Für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    21.04.2017
    A 8: Autobahnanschlussstelle Heimsheim in Fahrtrichtung Karlsruhe wegen Umbauarbeiten gesperrt

    Wegen Umbauarbeiten an der Autobahnanschlussstelle Heimsheim muss die Autobahnauffahrt in Fahrtrichtung Karlsruhe ab Montag, 24. April, für voraussichtlich acht bis zehn Wochen gesperrt werden.

    Die Umleitung erfolgt ab der Autobahnanschlussstelle Heimsheim über die Bedarfsumleitung U26, also über die L 1134 – Mönsheim – L 1177 und L 1135 zur Autobahnanschlussstelle „Pforzheim Süd“.
    Betroffen von der Umleitung ist ausschließlich der Verkehr auf der L 1134 mit Fahrtziel Karlsruhe. Alle anderen Verkehrsbeziehungen sind nicht betroffen.

    Der Grund für den Umbau der Nordrampe ist die unzureichende Leistungsfähigkeit der bestehenden Ampelanlage an der L 1134-Kreuzung, die insbesondere während der Verkehrsspitzenzeiten früh und abends zu erheblichen Staus führt.

    Durch den Bau einer zusätzlichen Abbiegespur und den Umbau der Ampelanlage wird sich die Verkehrssituation zukünftig verbessern.

    Die Baukosten betragen insgesamt rund 280.000 Euro und werden vom Bund getragen.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    21.04.2017
    L 351: Sanierung des Fahrbahnbelags am Tunnel Bad Wildbad - Bad Wildbader Tunnel ab kommenden Montag für drei Wochen voll gesperrt

    ​Wegen Sanierungsmaßnahmen am Fahrbahnbelag muss der Tunnel in Bad Wildbad ab kommenden Montag, 24. April 2017, 09.00 Uhr bis voraussichtlich Freitag, 12. Mai 2017, voll gesperrt werden.

    Grund für die Sanierungsarbeiten ist der schlechte Fahrbahnbelag an den Tunnelausgängen Süd (Baulänge rund 170 Meter), Mitte „Kernerstraße“ (Baulänge rund 80 Meter) und Nord (Baulänge rund 100 Meter).
    Der Fahrbahnbelag wird hier grundlegend saniert. Zudem werden Kanal- und Schachtabdeckungen erneuert, Leitungsarbeiten durchgeführt und die Schleifen der Tunnelleittechnik ausgetauscht.

    Während der Sperrmaßnahme erfolgt die Umleitung innerörtlich in südlicher Richtung ab dem Kreisverkehrsplatz „Bahnhof“ über die Umleitungsstrecke U1 in Fahrtrichtung Enzklösterle. In Gegenrichtung erfolgt die Umleitung ab der Einmündung Olgastraße über die U2 und U3. Die Umleitungsstrecken sind ausgeschildert.

    Der Schwerverkehr über 7,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht wird weiträumig über die B 294 umgeleitet.

    Änderungen des Fahrweges gibt es auch beim Südwestbus Pforzheim. Informationen hierzu hängen an den Haltestellen aus oder können über das Internet abgerufen werden.

    Die Baukosten betragen insgesamt rund 280.000  Euro und werden vom Land Baden-Württemberg  getragen.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    21.04.2017
    Brückensanierung auf der B10 bei Knielingen

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe wurden 2016 Sanierungsarbeiten an der rund 220 Meter langen Albhäuslebrücke bei Knielingen in Fahrtrichtung Karlsruhe durchgeführt. Witterungsbedingt konnten die Arbeiten im letzten Jahr nicht vollständig abgeschlossen werden.

    Zur Ausführung der erforderlichen Restarbeiten im Bereich der Brückenwiderlager muss am Dienstag, 25.04.17, 09:00 Uhr bis spätestens Mittwoch, 26.04.17, 05:00 Uhr der Verkehr in Richtung Karlsruhe von zwei auf einen Fahrstreifen reduziert werden. Bei schlechter Witterung wird die Maßnahme auf die darauffolgenden Tage verschoben.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen der Anwohner und der Verkehrsteilnehmer bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    21.04.2017
    A 5 – Teilsperrung der Anschlussstelle Ettlingen/Karlsruhe-Rüppurr

    ​Aufgrund von Bauarbeiten muss an der A 5 aus Fahrtrichtung Basel die Anschlussstelle Ettlingen/Karlsruhe-Rüppurr gesperrt werden. Die Sperrung erfolgt aufgrund einer anstehenden Erneuerung der Ampelanlage an der Anschlussstelle von Dienstag, 25. April, bis voraussichtlich Donnerstag, 27. April 2017.

    Verkehrsteilnehmer, die an der Ausfahrt Ettlingen/Karlsruhe-Rüppurr aus Fahrtrichtung Basel ausfahren wollen, werden gebeten, die vorherige Anschlussstelle Karlsruhe-Süd zu nutzen. Im nachgeordneten Straßennetz ist während der Bauzeit auch aus Richtung Karlsruhe-Rüppurr kommend eine Auffahrt auf die A 5 in Richtung Frankfurt/Stuttgart nicht möglich. Aus Richtung Ettlingen kommend kann wie gewohnt auf die Autobahn aufgefahren werden.

    Die Umleitung ist entsprechend ausgeschildert.

    Für die unvermeidbaren Behinderungen der Verkehrsteilnehmer bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 2
    21.04.2017
    Regierungspräsidium Karlsruhe untersagt Doc Morris die Arzneimittelabgabe in Hüffenhardt - Verkauf mit digitaler Beratung nicht von der Versandhandelserlaubnis umfasst

    ​Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat als Arzneimittelaufsichtbehörde die von Doc Morris am 19.4.2017 eröffnete und seither betriebene Arzneimittelabgabestelle mit digitalem Beratungsservice heute (Freitag, 21. April 2017) untersagt.

    Das Regierungspräsidium stützt die Entscheidung darauf, dass der Verkauf apothekenpflichtiger Arzneimitteln strengen Anforderungen des Gesetzgebers unterworfen ist. Die Abgabe in Hüffenhardt erfolgt nicht in einer Apotheke und ist auch nicht von der Versandhandelserlaubnis des in den Niederlanden ansässigen Unternehmens umfasst. Der Versand muss aus einer öffentlichen Apotheke heraus erfolgen, was notwendigerweise mit einer individuellen Versendung oder Auslieferung an einen Dritten oder eine Abholstation verbunden ist. Die Abgabe aus einem vorab mit einem Arzneimittelvorrat befüllten Lagerautomaten sieht diesen Schritt gerade nicht vor. Die Automatenabgabe verwischt in unzulässiger Weise die Grenze zwischen dem Versandhandel und der Abgabe von Arzneimitteln in einer Präsenzapotheke. Letztere unterliegt hinsichtlich der Räumlichkeiten, der Ausstattung und des Fachpersonals hohen gesetzlichen Anforderungen, die durch das Abgabeterminal umgangen wird.

    Zusätzlich wird bei der Abgabe von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln bei der Prüfung der Rezepte am Terminal gegen Formvorschriften der Apothekenbetriebsordnung verstoßen, die aus Gründen der Arzneimittelsicherheit von jeder Apotheke einzuhalten sind.

    Die Untersagung war daher zur Gewährleistung der Arzneimittelsicherheit und einer breiten Arzneimittelversorgung durch gut ausgestattete Präsenzapotheken notwendig.

    Die Arzneimittelversorgung in Hüffenhardt ist weiterhin gesichert, da die Bevölkerung eine Rezeptsammelstelle von zwei in den Nachbarorten ansässigen Apotheken nutzen kann.

  • Abteilung 4
    19.04.2017
    B 463: Westtangente Pforzheim - Bau des dritten Brückenbauwerks: Grünbrücke „Mittelsbergweg“

    ​Im Zuge des ersten Bauabschnittes der Baumaßnahme „B 463 - Westtangente Pforzheim“ wird ab Montag, 24. April 2017, mit der Herstellung einer Grünbrücke begonnen. Durch das rund 78 Meter lange tunnelähnliche Bauwerk soll künftig eine Verbindung zwischen dem auf beiden Seiten der neuen Bundesstraße 463 gelegenen Stadtwald geschaffen werden, um den dort lebenden Tieren eine sichere Querungsmöglichkeit zu bieten. Die beiden Portale der geplanten Grünbrücke werden zusätzlich mit Blendschutzeinrichtungen ausgestattet, damit die Tiere ein möglichst ungestörtes Umfeld vorfinden.

    Die Grünbrücke wird in offener Bauweise errichtet, so dass in einem ersten Schritt zunächst rund 40.000 Kubikmeter an Erdmaterial unter schwierigen geologischen Verhältnissen abgetragen und für einen späteren Wiedereinbau zur Hinterfüllung und Überschüttung des Bauwerks zwischengelagert werden müssen. Als Zwischenlagerfläche dient das circa 200 Meter westlich der Bautrasse gelegene „Bernhardshäuleloch“. Die Erdmassentransporte werden über einen bestehenden Forstweg abgewickelt. Für den Zeitraum der Bauarbeiten muss der sich im Baubereich befindliche ländliche „Mittelsbergweg“ für den Verkehr gesperrt werden, da dieser aufgrund seiner Lage im tiefen Einschnittsbereich bauzeitlich abgetragen werden muss.

    Die Bauzeit für die umfangreichen Erd- und Ingenieurbauarbeiten beträgt rund 16 Monate, so dass mit der Fertigstellung dieses Brückenbauwerks im August 2018 gerechnet wird.

    Die Baukosten sind mit rund 4,5 Millionen Euro veranschlagt.

    Die Grünbrücke „Mittelsbergweg“ ist das dritte von insgesamt vier zu realisierenden Brückenbauwerken im Zuge des sich derzeit im Bau befindlichen Streckenabschnittes von der bereits ausgebauten A 8-Anschlussstelle Pforzheim-West bis zur Dietlinger Straße (Landesstraße 562).

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    19.04.2017
    B 10: Erneuerung der Fahrbahndecke zwischen Wilferdingen und dem Ersinger Kreuz - Beginn der Arbeiten / Vollsperrung voraussichtlich ab Juni 2017

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe beginnen am kommenden Montag, 24. April 2017, die Arbeiten zur grundhaften Erneuerung der B 10 zwischen Wilferdingen und dem Ersinger Kreuz.

    Zunächst werden bis Anfang Juni im parallel zur B 10 verlaufenden Radweg die Kanalarbeiten ausgeführt. Im Anschluss daran erfolgen dann die Arbeiten zur Erneuerung der Bundesstraße. Zur Durchführung dieser Arbeiten muss die B 10 zwischen Wilferdingen und dem Ersinger Kreuz voraussichtlich ab Anfang Juni bis November 2017 voll gesperrt werden. Während dieser Zeit werden sämtliche Asphaltschichten erneuert.
    Das Regierungspräsidium wird rechtzeitig den genauen Beginn der Vollsperrung und die Umleitungsstrecken mitteilen.

    Die Kosten der Maßnahme betragen rund 4,4 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    18.04.2017
    Sanierung der B 294 in der Ortsdurchfahrt Höfen und dem Abschnitt Höfen bis Eyachbrücke

    ​Seit dem 13. März 2017 werden im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe und der Gemeinde Höfen Sanierungsarbeiten an der B 294 durchgeführt. Die Maßnahme erstreckt sich über die gesamte Hindenburgstraße in der Ortsdurchfahrt Höfen bis zur Ayachbrücke zwischen Höfen und Neuenbürg (wir berichteten).

    Der Verkehr auf der B 294 wird über die gesamte Dauer der Maßnahme großräumig umgeleitet. Es ist eine getrennte Umleitung für PKW und LKW ausgeschildert. Die PKW-Umleitung verläuft über die L 343 in Richtung Schömberg und die K 4378 in Richtung Waldrennach. Die LKW-Umleitung verläuft über die L 343 in Richtung Schömberg und die L 562 in Richtung Pforzheim-Büchenbronn und wird von dort wieder auf die B 294 geführt. Die Umleitungen für die Gegenrichtungen erfolgen analog zu den beschriebenen Umleitungen.

    Ab Montag, den 24. April, wird in der Ortsdurchfahrt Höfen mit dem vierten Bauabschnitt begonnen. Zur Durchführung der Arbeiten muss der Knotenpunkt B 294/L 343  halbseitig gesperrt werden. Der Verkehr an der dadurch entstehenden Engstelle wird mittels einer verkehrsabhängig gesteuerten Ampelanlage geregelt. Mit Rückstau und Verzögerungen im Verkehrsfluss muss gerechnet werden.

    Ebenfalls ab Montag, den 24. April, kann die Aral Tankstelle und der Campingplatz in Höfen wieder von Neuenbürg kommend über die B 294 angefahren werden. Die Ortsdurchfahrt Höfen bleibt zwischen der Tankstelle und dem Abzweig nach Langenbrand bis zum Abschluss der Arbeiten weiterhin voll gesperrt. Die Gesamtmaßnahme wird bis voraussichtlich Anfang/Mitte Mai fertiggestellt und die Straße wieder für den Verkehr freigegeben.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    18.04.2017
    B 28: Umbau und Erhalt der Ortsdurchfahrt Freudenstadt

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe und der Stadt Freudenstadt starten heute (18. April 2017) die vorbereitenden Arbeiten zum Umbau und Erhalt der Ortsdurchfahrt Freudenstadt.

    Am Montag, 24. April 2017, wird dann mit den eigentlichen Arbeiten begonnen. Hierzu sind Straßensperrungen und Verkehrsumleitungen erforderlich.
    Dabei betrifft die Baumaßnahme im Zentrum der Stadt Freudenstadt Teile der Bundes- und Landesstraßen B 28, B 462, L 460 und L 405.

    Ein Schwerpunkt der Maßnahme ist die Kreuzung beim Promenadenplatz, die in einen Kreisverkehr umgestaltet wird (Kreuzungsbereich Loßburger Straße, Straßburger Straße, Turnhallestraße und Lauterbadstraße).

    Die Baumaßnahme umfasst zudem Bauarbeiten zur Erneuerung der Fahrbahnen und Gehwege unter Berücksichtigung des Verkehrs- und Radverkehrskonzeptes des Regierungspräsidiums Karlsruhe und der Stadt Freudenstadt.

    Die Straßenbaumaßnahme erstreckt sich im Süden von der Straßburger Straße, Einmündung Rappenstraße bzw. Lauterbadstraße und Turnhallestraße auf Höhe des Kurhauses, bis nördlich zum bestehenden Kreisverkehr beim Bahnhof (Martin-Luther-Straße). In West-Ost-Richtung beginnt die Maßnahme an der Murgtalstraße bei der Einmündung Alfredstraße bis in die Stuttgarter Straße auf Höhe der Einmündung Ringstraße. Die Gesamtausbaulänge in Nord-Süd-Richtung beträgt rund 800 Meter in West-Ost-Richtung rund 700 Meter.

    Die Baumaßnahme ist in vier Bauabschnitte unterteilt.

    Bauabschnitt 1: Bereich des Kreisverkehrs Promenadenplatz bis zur Kreuzung am Marktplatz Loßburgerstraße/Stuttgarter Straße. Dieser Bauabschnitt erfolgt weitestgehend im Vollausbau im Ausführungszeitraum 2017.

    Bauabschnitt 2: Bereich Martin-Luther-Straße von der Einmündung Murgtalstraße bis zum bestehenden Kreisverkehr am Stadtbahnhof. Dieser Bauabschnitt wird 2018 durchgeführt. Hierbei handelt es sich hauptsächlich um eine
    Deckenerneuerung der Fahrbahn mit Anpassungsarbeiten im Bereich der Bushaltestellen und der Lichtsignalanlagen.

    Bauabschnitt 3: Bereich der Stuttgarter Straße von den Kreuzungsbereichen Murgtalstraße/Martin-Luther-Straße und Stuttgarter Straße/Loßburger Straße bis zur Ringstraße. Dieser Bauabschnitt wird ebenfalls 2018 umgesetzt.
    Hier werden in weiten Bereichen die Trag-, Binder- und Deckschicht (Asphaltoberbau) erneuert, die Fahrbahn für das Radverkehrskonzept im Vollausbau verbreitert und die Randbereiche angepasst.

    Bauabschnitt 4: Erneuerung der Fahrbahndecke in der Murgtalstraße zwischen Alfredstraße und Martin-Luther-Straße.

    Für die Arbeiten im ersten Bauabschnitt werden ab dem 24. April 2017 um
    06.00 Uhr die erforderlichen Straßensperrungen wirksam.

    Überörtliche Umleitungen werden ausgeschildert.

    Der innerörtliche Verkehr auf der B 28 wird in Einbahnstraßenregelung über die gesamte Bauzeit des ersten Bauabschnitts von Nord nach Süd durch den Baustellenbereich geführt. Die Umleitung von Süd nach Nord erfolgt in Einbahnrichtung über die Rappenstraße. Die Zufahrtsstraßen zum Knotenpunkt Promenadenplatz werden im Baustellenbereich voll gesperrt. Ausnahme ist die Zufahrt zum Parkhaus Kurhaus in der Turnhallestraße.

    Die Verkehrsmaßnahmen für die Bauabschnitte zwei bis vier, die im Jahr 2018 umgesetzt werden, werden rechtzeitig bekanntgegeben.

    Im Rahmen der Baumaßnahmen werden rund 6.400 Kubikmeter Straßenkoffer und Erdreich ausgehoben sowie etwa 5.500 Kubikmeter Schotter eingebaut. Es werden weiterhin 15.000 Quadratmeter Asphalttragschicht und 19.300 Quadratmeter Asphaltbinder und –Deckschichten eingebaut sowie 6.100 Quadratmeter Pflaster verlegt.

    Ferner führen die Stadtwerke Freudenstadt im Rahmen der Straßenbaumaßnahmen ebenfalls Arbeiten durch.

    Die Kosten für die gesamte Baumaßnahme betragen rund 4,3 Millionen Euro und werden vom Bund, vom Land und von der Stadt Freudenstadt getragen.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 5
    13.04.2017
    Neues Faltblatt für das Naturschutzgebiet Hochholz-Kapellenbruch

    ​Das Referat Naturschutz- und Landschaftspflege im Regierungspräsidium Karlsruhe hat ein neues Faltblatt zum Naturschutzgebiet Hochholz-Kapellenbruch herausgegeben. Neben einem Überblick über Tiere und Pflanzen, die das Gebiet bewohnen, gibt das Faltblatt Auskunft über seine Gebietsentwicklung und Geschichte sowie die verschiedenen Lebensräume im Gebiet. Auf einer vorgeschlagenen Rad- und Wanderroute können Besucher das Naturschutzgebiet Hochholz-Kapellenbruch selbst erkunden.

    Das Naturschutzgebiet liegt westlich von Rauenberg-Malschenberg direkt an der B 3. Es schützt ein Mosaik unterschiedlich stark vom Wasser beeinflusster vielfältiger Lebensräume. Dazu gehören Bruchwälder, Eichen-Hainbuchen-Wälder, Grabensysteme und verschiedene Wiesen. Sie sind Heimat, Rast- oder Winterquartier für viele zum Teil bedrohte Tiere und Pflanzen, zum Beispiel für das Schwarzkehlchen, die Gelbbauchunke, die Bekassine oder die Wasserfeder.

    Das kostenlose Faltblatt „Naturschutzgebiet Hochholz-Kapellenbruch“ kann bei der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) unter der Bestellnummer K10-021 NH bestellt oder im Internet heruntergeladen werden:

    http://www4.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/267118.

    Ebenso liegt es beim Regierungspräsidium Karlsruhe in der Karl-Friedrich-Straße 17 in Karlsruhe, bei der Stadt Rauenberg, bei der Stadtverwaltung Wiesloch sowie beim Bürgerbüro von Sankt Leon-Rot aus.

  • Abteilung 4
    12.04.2017
    B 35 Gondelsheim: Erkundungsarbeiten für die Lärmschutzwand
    Verkehrsbehinderungen entlang der Bundesstraße

    Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe werden ab kommenden Dienstag, 18.04.2017, Bohrarbeiten entlang der Bundesstraße 35 zwischen den Anschlussstellen Gondelsheim Nord und Süd durchgeführt.

    Um die erforderlichen Informationen über den Untergrundaufbau und die Bodenkennwerte für die Bemessung der zu errichtenden Lärmschutzwände zu erhalten, werden im Abstand von 50 Metern Bohrungen bis etwa zehn Meter Tiefe und im Bereich der Unterführungsbauwerke Südendstraße, Jöhlinger Straße und Bruchweg Bohrungen bis circa 22 Meter Tiefe ausgeführt. Die dabei gewonnenen Bohrkerne und Bodenproben werden anschließend im Labor untersucht.

    Auf Grundlage der Bohrergebnisse wird ein geotechnischer Bericht erstellt, der für die statische Berechnung der Lärmschutzwände erforderlich ist. Auf dieser Basis kann dann die Bauwerksplanung fertiggestellt werden.

    Für die Durchführung der Bohrungen und die Probenentnahme ist es erforderlich, die Fahrbahnhälfte in Fahrtrichtung Bruchsal zu sperren und den Verkehr im Wechsel durch eine Ampelanlage über den verbleibenden Fahrstreifen zu leiten.

    Während der arbeitsfreien Zeiten nachts und am Wochenende wird die Baustelle soweit wie möglich geräumt, um den Verkehrsteilnehmern eine ungehinderte Durchfahrt zu ermöglichen.

    Der Abschluss der Bohrarbeiten ist für Mitte Mai 2017 vorgesehen.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer und Anwohner für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 3
    12.04.2017
    Durststrecke der Murg nach 100 Jahren beendet
    Regierungspräsidium Karlsruhe erweckt Murg zum Leben

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat im Zusammenhang mit der ökologischen Aufwertung der Murg einen Durchbruch erzielt. An allen großen Wasserkraftanlagen der Murg (Kirschbaumwasen, Forbach, Wolfsheck, Breitwies und Schlechtau) wurden inzwischen Vereinbarungen getroffen, die bereits jetzt zu einem deutlich besseren ökologischen Zustand der Murg führen oder in absehbarer Zeit führen werden.

    Die Murg zwischen Baiersbronn und Rastatt hat eine spannende Geschichte. Sie war einst eine frei fließende, wilde Naturschönheit und zudem der bedeutendste Lachsfluss am Oberrhein. In den letzten Jahrhunderten lebten zahlreiche Familien im Tal vom Lachs und anderen Fischarten, welche aus dem Rhein einwanderten und ihnen ein bescheidenes Auskommen ermöglichten.
    „Nachweislich stiegen noch im vorletzten Jahrhundert tausende laichbereite Lachse in der Murg auf, einige sogar bis Baiersbronn“, berichtet Frank Hartmann von der zuständigen Fischereibehörde des Regierungspräsidiums Karlsruhe.

    Mit Inbetriebnahme der Rudolf-Fettweis-Werke in Forbach im Jahr 1918 wurde die Stromproduktion etabliert und damit die Industrialisierung im Murgtal vorangetrieben. Wo vormals Flößer, Sägewerker und Müller ihren Dienst verrichteten, wirkten zunehmend größere Holz- und Papierwerke. Die ehemaligen Mühlen wurden zu leistungsfähigeren Wasserkraftanlagen umgebaut, welche das Wasser der Murg aufstauten und in Kanälen zu den Turbinen ausleiteten. Die damit einhergehende Intensivierung der Nutzung des Murgwassers blieb nicht ohne Folgen für das Leben im und am Gewässer. Die Wasserqualität verschlechterte sich durch Einleitungen zusehends und die Zahl der für Fische unüberwindbaren Barrieren nahm ebenfalls zu. Zudem entnahmen die Wasserkraftanlagen im Sommer nahezu sämtliches Wasser, so dass viele Kilometer Gewässerstrecke über Wochen und Monate trocken fielen. In einem solchen lebensfeindlichen Umfeld starben zahlreiche Tierarten aus, nicht zuletzt auch der Atlantische Lachs. Die ehemals so prächtige Murg verkam zur unbeachteten ökologischen Einöde.

    100 Jahre lang fristete die Murg ein Dasein als Abwasserfluss und man gewöhnte sich an das Bild des trockenen oder mit Algen zugewachsenen, stinkenden Flussbettes. Nur vereinzelt wurden Ende des letzten Jahrhunderts kleinere Vorstöße unternommen, an der Situation der Murg etwas zu verbessern – meist vergeblich. Petra Neff vom Rechtsreferat der Umweltabteilung im Regierungspräsidium bestätigt: „Erst  Änderungen des Wasserhaushaltsgesetzes und die damit verbundene Stärkung des Gewässerschutzes eröffneten Möglichkeiten, den Lebensraum Murg angemessen und nachhaltig zu verbessern“. Dennoch war es noch ein langer und mühsamer Weg bis zur Schaffung der Voraussetzung für die Wiederherstellung eines lebendigen Flusses. An über 20 Wasserkraft- und Industrieanlagen mussten teilweise in langen Abstimmungen und Rechtsverfahren die Fischtreppen und Fischschutzanlagen, günstige Einleitwerte sowie Mindestabflüsse angeordnet und auch erstritten werden. Noch Anfang dieses Jahrtausends wurde von den Nutzern gefordert, die Murg als Industrie-
    fluss zu belassen und ökologische Maßnahmen überhaupt nicht umzusetzen. Die Widerstände gegen eine Wiederherstellung wenigstens eines kleinen Abbildes des ehemals stolzen Flusses waren sehr groß.

    Dieses Jahr ist es dem Regierungspräsidium Karlsruhe im Zusammenwirken der beiden Abteilungen Landwirtschaft und Umwelt gelungen, an allen bedeutenden Wasserkraftanlagen der Murg zwischen Rastatt und Baiersbronn angemessene Lösungen zur ökologischen Modernisierung zu vereinbaren. Zahlreiche Standorte belassen bereits heute ausreichend Wasser in der Murg und viele Fischpässe sind in Betrieb. An anderen Standorten wird gebaut, derzeit laufen die Planungen und die Umsetzungen sollen bis spätestens 2020 abgeschlossen sein.
    „Die Erfolge dieser Maßnahmen werden nicht lange auf sich warten lassen“, bekräftigt Hartmann. Das Regierungspräsidium geht davon aus, dass sich das Leben im Fluss dann rasch erholen wird. Um die Wiederbelebung der Murg zu dokumentieren werden regelmäßig Untersuchungen durchgeführt, auch bei der Fischfauna. Wenn alle Gewässerfunktionen zumindest im kleinen Rahmen wieder hergestellt sind, dann finden auch die 31 heimischen Fischarten einen angemessenen Lebensraum wieder. Aktuell besteht noch ein hohes Artendefizit, insbesondere in jenen Abschnitten, die bislang regelmäßig trocken fielen.

    „Mit der Umsetzung der ökologischen Anforderungen werden Nutzung und Schutz des Flusses besser in Einklang gebracht“, so Neff und Hartmann. Nach wie vor kann der Großteil des Wassers der Murg von der Industrie bzw. der Wasserkraft genutzt werden. Durch verbesserte Schutzmaßnahmen erfolgt dies jedoch künftig so, dass auch Flora und Fauna eine Chance bekommen. Der Lachs laicht bereits seit 2005 im Unterlauf der Murg. In absehbarer Zeit kann er auch Laichplätze weiter flussaufwärts erreichen. Das Murgtal zählt vor allem flussaufwärts von Weisenbach zu den schönsten Flusstälern Baden-Württembergs. Genau in diesem Abschnitt wurde der Fluss wieder zum Leben erweckt.

  • Abteilung 4
    12.04.2017
    A 6, Fahrbahndeckenerneuerung Mannheim-Sandhofen - Vollsperrung der A 6, Fahrtrichtung Mannheim von Karfreitag, 14.04.2017, 17.00 Uhr bis Ostersamstag, 15.04.2017, 5.00 Uhr

    ​Das Regierungspräsidium Karlsruhe führt auf der Bundesautobahn 6 im Bereich zwischen den Landesgrenzen Hessen und Baden-Württemberg sowie Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz (Rheinbrücke) im Zeitraum von April 2017 bis Ende 2020 umfangreiche Sanierungsarbeiten durch.

    Das Gesamtbauvorhaben wird in vier Bauabschnitte unterteilt. Am 10. April wurde mit den vorbereitenden Arbeiten des ersten Bauabschnitts begonnen, die Fertigstellung ist für Ende 2017 geplant.

    Im Zuge vorbereitender Arbeiten für die umfangreichen Sanierungsmaßnahmen, muss die A 6 in Fahrtrichtung Mannheim zwischen der Anschlussstelle (AS) Ludwigshafen Nord und der AS Mannheim-Sandhofen im Zeitraum von Karfreitag, 14.04.2017, 17:00 Uhr bis Ostersamstag, 15.04.2017, 5:00 Uhr gesperrt werden. Grund hierfür ist das Aufbringen der transportablen Schutzwände im Bereich der Rheinbrücke. Auf einer Länge von 800 Metern werden die 6 Meter langen Schutzwandelemente aus Beton angeliefert, abgeladen, aufgestellt, ausgerichtet und fachgerecht verbunden.

    Aufgrund anderer Baumaßnahmen in der Region können diese Arbeiten nur am Osterwochenende erfolgen. Hierfür wurde die Nacht von Karfreitag auf Ostersamstag gewählt, da der Osterreiseverkehr in diesem Zeitraum erfahrungsgemäß am wenigsten betroffen ist. Die Umleitung erfolgt weiträumig, und ist entsprechend ausgeschildert.

    Für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

    Informationen zu dem Projekt finden Sie hier.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 2
    10.04.2017
    Endspurt beim Mundartwettbewerb

    Wer am Mundartwettbewerb „De gnitze Griffel“ mitmachen möchte, sollte sich beeilen. Einsendeschluss ist Montag, der 22. Mai 2017. Es gilt das Datum des Poststempels.

    Bis dahin besteht noch Gelegenheit, Gedichte, Geschichten, Szenen und Lieder in den zwischen Bühl und Buchen heimischen Dialekten einzureichen. Das Thema kann völlig frei gewählt werden. Ausdrücklich erwünscht sind Werke zu Menschen, Ereignissen, Umwelt und Gesellschaft der Gegenwart. Für viele heute bekannte Mundartautoren war der „Gnitze Griffel“ ein Sprungbrett in die Öffentlichkeit.

    Mitmachen können alle, die im Regierungsbezirk Karlsruhe leben oder geboren sind. Gesucht werden vom Arbeitskreis Heimatpflege neue Texte und Lieder in den Mundarten, die zwischen Main und Murg zu Hause sind. Die eingereichten Beiträge dürfen noch nicht veröffentlicht sein, auch nicht im Internet. Für die Sieger steht ein Preisgeld von insgesamt 7.000 Euro zur Verfügung. Für Schulprojekte oder junge Leute bis 25 Jahren ist zusätzlich ein Sonderpreis ausgeschrieben.

    Einsendungen erbittet der „Arbeitskreis Heimatpflege Regierungsbezirk Karlsruhe, Regierungspräsidium, Referat 23, 76247 Karlsruhe“. Die genauen Teilnahmebedingungen sind zu berücksichtigen und auf der Homepage www.ak-heimatpflege-ka.de zu finden. Die Sieger werden von einer Fachjury in anonymisierter Auswahl ermittelt und stehen im Juli fest.

    Innerhalb der baden-württembergischen Heimattage in Karlsruhe werden die Preise am 19. Oktober beim Mundartabend in der Badnerlandhalle Neureut vergeben.

  • Abteilung 5
    07.04.2017
    Artenschutz-Zentrum für Feldhamster im Heidelberger Zoo eingeweiht
    ​Gemeinsame Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Karlsruhe und des Heidelberger Zoos

    Mehr Platz für Feldhamster bietet die neue Zuchtstation im Zoo Heidelberg, die Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann gemeinsam mit Regierungspräsidentin
    Nicolette Kressl am 7. April 2017 einweihte.

    Für Regierungspräsidentin Kressl ist der Feldhamsterschutz mehr als der Schutz von nur einer bedrohten Tierart: „Der Feldhamster steht stellvertretend für die ganze Lebensgemeinschaft der vielfältigen Agrarlandschaft. Dort wo es dem Feldhamster gut geht, fühlen sich auch Feldhase, Rebhuhn und Bienen wohl.“

    Die Feldhamsterzuchtstation im Heidelberg Zoo ist Teil der Artenschutzprogramme der Stadt Mannheim und des Landes Baden-Württemberg. Pro Jahr sollen hier rund 170 Feldhamster gezüchtet werden. Die Nachzuchten werden auf landwirtschaftlichen Flächen in Mannheim in den Bereichen Bösfeld, Mühlfeld, Straßenheim, Seckenheim und Suebenheim wieder angesiedelt.

    Durch Infrastrukturprojekte und Veränderungen in der Landbewirtschaftung stand der Feldhamster in Baden-Württemberg kurz vor der Ausrottung. Um die letzten Bestände zu stützen und um verwaiste Flächen wieder zu besiedeln, wurde eine Feldhamsterzucht erforderlich. Mit einem ausgeklügelten Zuchtplan wird darauf geachtet, dass die genetische Vielfalt in der Hamsterpopulation erhalten bleibt.

    Bereits seit 2004 werden im Heidelberger Zoo Feldhamster gezüchtet. Neue Vorgaben für die Tierhaltung in Zoos und eine Ausweitung der Zucht haben eine neue Zuchtstation erforderlich gemacht. Da die Tiere bei der Zucht Ruhe benötigen, findet diese abseits der Besucherströme statt. Mit etwas Glück können Zoobesucher aber das Verhalten der Feldhamster in einem speziellen Schaugehege im Zoo live beobachten.

    Neben der Zucht und Wiederansiedlung setzt das Artenschutzprojekt Feldhamster daher vor allem bei den Lebensräumen der Feldhamster an: In einem Projektgebiet rund um Mannheim fördert das Land Baden-Württemberg eine feldhamsterfreundliche Bewirtschaftung von Ackerflächen. Für verschiedene Vertragsmodelle können Landwirte Ausgleichssätze von über 1000 € pro Hektar erhalten.

    Ziel ist es, dass die durch Straßen zerschnittenen landwirtschaftlichen Flächen wieder besser miteinander vernetzt werden. Nach und nach sollen in den kommenden Jahren Kleintierdurchlässe unter Straßen gebaut werden, durch die die Feldhamster gefahrlos zwischen verschiedenen Flächen hin- und herwechseln können.

    Informationen zu Vertragsfragen zur Förderung des Feldhamsters hat das Regierungspräsidiums Karlsruhe auf einem Faltblatt zusammengestellt, das unter folgendem Link auf der Internetseite des Regierungspräsidiums heruntergeladen werden kann:

    https://rp.baden-wuerttemberg.de/Themen/Natur/Artenschutz/Documents/rpk56_artsch_feldhamster.pdf

  • Abteilung 4
    07.04.2017
    A 6, Fahrbahndeckenerneuerung Mannheim-Sandhofen - Baubeginn am 10. April 2017

    ​Das Regierungspräsidium Karlsruhe führt auf der Bundesautobahn A 6 im Bereich zwischen den Landesgrenzen Hessen und Baden-Württemberg sowie Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz (Rheinbrücke) im Zeitraum von April 2017 bis Ende 2020 umfangreiche Sanierungsarbeiten durch. Das Gesamtbauvorhaben wird in vier Bauabschnitte unterteilt.

    Am 10. April 2017 beginnen die Bauarbeiten des ersten Bauabschnitts, die Fertigstellung ist für Ende 2017 geplant.

    Der erste Bauabschnitt umfasst den Bereich zwischen der Anschlussstelle Mannheim-Sandhofen und der Landesgrenze Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz (Rheinbrücke). Zur Durchführung der erforderlichen Vorarbeiten ist ab dem 10.04.2017 in Fahrtrichtung Hessen eine einstreifige Verkehrsführung erforderlich. In Fahrtrichtung Saarbrücken kann der Verkehr bis Ende April, bis auf kürzere Einschränkungen, weiterhin zweistreifig fließen.

    Für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    07.04.2017
    L 76b: Erneuerung der Fahrbahndecke bei Kaltenbronn - Vollsperrung der Landesstraße

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe wird ab Montag, 24. April 2017, die Fahrbahndecke der L 76b vom Kaltenbronn bis zur Kreisgrenze in Richtung Sprollenhaus auf einer Länge von 2,1 Kilometern saniert. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich drei Wochen und müssen wegen der geringen Fahrbahnbreite unter Vollsperrung der Landesstraße durchgeführt werden.

    Der aus Norden kommende überörtliche Verkehr auf der B 294 wird nach Neuenbürg zunächst auf die L 340 über Dobel und Bad Herrenalb geführt. Bei Bad Herrenalb erfolgt die Weiterleitung auf die L 564 nach Loffenau und schließlich bei Gernsbach über die B 462 weiter zur L 76b nach Reichental und Kaltenbronn.
    Der von Osten kommende Verkehr wird ab Calmbach nach Süden umgeleitet. Die Verkehrsführung führt von der L 351 über Enzklösterle auf die B 294. Bei Seewald wird der Verkehr über die L 350 auf die B 462 Richtung Weisenbach weitergeleitet.
    Nach Sprollenhaus ist die L 76b in Richtung Kaltenbronn gesperrt. Die Zufahrt zum Freizeitheim Sprollenhaus bleibt aber gewährleistet.
    Die Umleitungsstrecken sind jeweils ausgeschildert.

    Der öffentliche Personennahverkehr der Linie 723 (Verkehrsbetriebe BVN Busverkehr Nordschwarzwald) endet an der letzten Haltestelle in Sprollenhaus. Die Buslinie 7780 (Bad Wildbad-Enzklösterle-Freudenstadt) wird Kaltenbronn nicht anfahren.

    Die Baukosten der gesamten Maßnahme belaufen sich auf rund 730.000 Euro und werden vom Land getragen.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderung der Anwohner und Verkehrsteilnehmer bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 5
    06.04.2017
    30 Jahre Ökomobil Baden-Württemberg - Jubiläumstour machte Station in Baden-Baden-Balg

    ​Auf ihrer Jubiläumstour durch die vier Regierungsbezirke machten die vier Ökomobile Baden-Württemberg heute Vormittag im Regierungsbezirk Karlsruhe an der Grundschule Baden-Baden-Balg Station. Die Ökomobile boten ein erlebnisreiches Programm rund um die Natur vor der Schultüre für die erste bis vierte Klasse der Grundschule Balg an.

    Die Freude bei Schulleiterin Christiane Krummel-Ponce de León nach der Zusage für die Ökomobilveranstaltung war groß, denn die Termine für das Ökomobil sind stark nachgefragt und rasch ausgebucht. Dabei ist die Zusammenarbeit mit außerschulischen Kooperationspartnern wie dem Ökomobil wichtig. Das „rollende Naturschutzlabor“ bietet die Möglichkeit für aktives Naturerleben aus erster Hand und die Chance, eine Beziehung zur umgebenden Natur zu knüpfen, Naturphänomene zu bewundern, Natur wertzuschätzen und sie für sich und kommende Generationen zu bewahren.

    In Baden-Baden-Balg wurden die rund 80 Grundschülerinnen und Grundschüler, ihre Lehrerinnen und Lehrer sowie die Besatzungen der vier Ökomobile von
    Regierungspräsidentin Nicolette Kressl begrüßt, die den Wert von vielfältigen Naturerfahrungen gerade in der Kindheit betont: „Im Umgang mit der Natur entwickeln sich körperliche und geistige Kompetenzen wie Geschicklichkeit, Orientierungsvermögen, Forschergeist, Kreativität, Empathie und Verantwortungsbewusstsein.“

    Den Kindern wünschte Kressl viel Freude am Entdecken und keine Angst vor matschigen Händen, bevor es für die jungen Naturforscherinnen und -forscher in den Wald und an den Bach ging.
    Die Ökomobile aus Baden-Württemberg feiern 2017 Jubiläum: Schon 1987 wurde das erste Ökomobil im Auftrag des staatlichen Naturschutzes in Tübingen unter dem auch heute noch gültigen Motto „Natur erleben, kennen lernen, schützen“ in den Dienst gestellt. Wegen der großen Nachfrage wurden in den Jahren darauf weitere Ökomobile in den Regierungsbezirken Karlsruhe, Stuttgart und Freiburg eingerichtet. Jährlich finden mit den Ökomobilen im Land mehr als 500 Veranstaltungen mit über 15 000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern statt. Von Vorschulkindern bis zu Abiturienten, von Seminaren für Multiplikatoren wie Lehramtsanwärter und Erzieherinnen bis zu Ferienspaßaktionen bildet die Zielgruppe der Ökomobile einen Querschnitt durch die Bevölkerung.

    Die Geschichte der Ökomobile ist eine Erfolgsgeschichte: Mehr als 400.000 Besucherinnen und Besucher haben seitdem an 12.500 Veranstaltungen der mobilen Umweltbildung teilgenommen. Das Modell hat Schule gemacht, sodass mittlerweile bundesweit rund 45 Umweltmobile mit unterschiedlicher Trägerschaft im Einsatz sind.

    Letzte Station der gemeinsamen Tour der Ökomobile ist am Freitag, den 7. April in Ewattingen (Wutach) im Regierungsbezirk Freiburg, bevor sich die Wege wieder trennen und jedes Ökomobil in „seinem“ Regierungsbezirk unterwegs ist.

    Weitere Informationen zu den Ökomobilen unter:
    www.oekomobile-bw.de

  • Abteilung 5
    06.04.2017
    Ziegen unterstützen Landschaftspflege auf den „Oftersheimer Dünen“

    ​Ab dem 6. April 2017 gibt es auf dem Dünenrundweg durch die „Oftersheimer Dünen“ Neues zu entdecken: Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe wird hier eine Herde Burenziegen die Landschaftspflege unterstützen.

    Ziel der Beweidung ist es, Gebüsche und Brombeeren zurückzudrängen, so dass mehr Licht auf den Sandboden gelangt und lichtbedürftige Pflanzen und Tiere gefördert werden. Auf den besonnten Sandböden werden die Bestände der stark gefährdeten Pflanzenarten Sandstrohblume, Silbergras und Ohrlöffel-Leimkraut zunehmen und spezialisierte Tierarten wie beispielsweise der Dünen-Sandlaufkäfer, das Steppenbienchen und der Wolfsmilchschwärmer geeignete Lebensbedingungen vorfinden.

    Die große Besonderheit im Naturschutzgebiet (NSG) „Oftersheimer Dünen“ sind die an Sandlebensräume angepassten Tier- und Pflanzenarten. Viele davon benötigen sonnige und helle Bedingungen. Im Winter 2016/2017 hat der Forst der Gemeinde Oftersheim im Westen des NSG, auf dem sogenannten „Drei-Eichen-Buckel“ einzelne hiebsreife Bäume entnommen und so kleine Lichtungen geschaffen. Für das Landschaftsbild bedeutsame Einzelbäume blieben dabei erhalten. Die weitere Pflege dieser circa vier Hektar großen Fläche erfolgt nun durch Ziegenbeweidung.

    Hintergrund der Maßnahme sind die Bestrebungen der Gemeinde Oftersheim zur Aufstellung eines Bebauungsplans für den bestehenden Golfplatz mit Erweiterung im südlichen Bereich. Der Golfplatz liegt mit seinem nordöstlichen Bereich im NSG „Oftersheimer Dünen“ / Teilgebiet „Am Golfplatz“, und im Übrigen vollständig im Landschaftsschutzgebiet „Oftersheimer Dünen“.

    Zwischen dem Land Baden-Württemberg und der Gemeinde Oftersheim wurde deshalb ein öffentlich-rechtlicher Vertrag geschlossen, der unter anderem vorsieht, dass als Ausgleich das NSG „Oftersheimer Dünen“ aufgewertet wird.

    Hierfür wurde im Auftrag der Gemeinde in 2015 ein Pflege- und Entwicklungsplan für das NSG erstellt, der mit der jetzt beginnenden Beweidung umgesetzt wird. Der Vertrag zwischen dem Land Baden-Württemberg und der Gemeinde Oftersheim sieht weiterhin vor, dass die Verordnungen für das Naturschutz- und Landschaftsschutzgebiet verändert werden. Das Verfahren zur Änderung der Schutzgebiete wurde von der höheren Naturschutzbehörde bereits eingeleitet.

    Bei den südöstlich von Oftersheim bis zu 21 Meter hoch aufragenden „Oftersheimer Dünen" handelt es sich um die höchsten Binnendünen in Baden-Württemberg. Zu den Dünen zählen unter anderem der Feldherrenhügel, die Friedenshöhe und die nun aufgelichteten Flächen des „Drei-Eichen-Buckels“.

    Früher trug die Wanderschäferei aktiv zur Ausbreitung von Tieren und Pflanzen der Sandlebensräume bei. Im Fell der Tiere wurden Pflanzensamen und sogar kleine Heuschrecken und Schnecken von einer Fläche zur anderen transportiert. Nach den Plänen der Naturschutzverwaltung soll diese traditionelle Form der Bewirtschaftung auf den Binnendünen zwischen Schwetzingen und Sandhausen langfristig wieder Realität werden. Bereits von 2005 bis 2011 wurden im Rahmen des Naturschutzprojektes „Badische Binnendünen“ auf dem Feldherrenhügel und der Friedenshöhe Flächen aufgelichtet. Zusammen mit der nun begonnenen Pflege auf dem „Drei-Eichen-Buckel“ sind sie ein weiterer Trittstein für einen zukünftigen Beweidungsverbund.

  • Abteilung 4
    05.04.2017
    B 294: Sanierungsarbeiten zwischen den Abzweigen L 343 in Höfen und L 340 bei der Eyachbrücke - Vollsperrung der B 294 bis Ende April 2017

    ​Seit dem 13. März 2017 werden im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe und der Gemeinde Höfen Sanierungsarbeiten an der B 294 zwischen dem Abzweig L 343 in Richtung Schömberg und dem Abzweig L 340 in Richtung Dobel durchgeführt. Die Maßnahme wird in vier Bauabschnitten und unter Vollsperrung der Bundesstraße durchgeführt. Der Verkehr wird großräumig umgeleitet. Nur für den Anliegerverkehr bestehen seither innerörtliche Zufahrtsmöglichkeiten und die Nutzung der B 294 ab dem Abzweig der Eyachbrücke bis Höfen.

    Ab Montag, 10. April 2017, bis voraussichtlich Ende April wird der Bauabschnitt zwischen dem Abzweig Eyachbrücke und dem Ortsausgang Höfen saniert. In diesem Zeitraum ist auch für die Anlieger die Zufahrt aus Richtung Pforzheim kommend über die B 294 nicht mehr möglich. Anlieger müssen somit den Baustellenbereich ebenfalls großräumig umfahren. Nach Abschluss der Arbeiten wird im vierten und letzten Bauabschnitt der Knotenpunktbereich B 294 / L 343 in Höfen ertüchtigt und der Fahrbahnbelag in der Ortsdurchfahrt eingebaut.

    Der Verkehr auf der B 294 wird über die gesamte Dauer der Maßnahme großräumig umgeleitet. Es ist eine getrennte Umleitung für PKW und LKW ausgeschildert. Die PKW-Umleitung verläuft über die L 343 in Richtung Schömberg und die K 4378 in Richtung Waldrennach. Die LKW-Umleitung verläuft über die
    L 343 in Richtung Schömberg und die L 562 in Richtung Pforzheim-Büchenbronn und wird von dort wieder auf die B 294 geführt. Die Umleitungen für die Gegenrichtungen erfolgen analog zu den beschriebenen Umfahrungsstrecken.

    Der Belag der B 294 befindet sich in einem schlechten Zustand. Er weist teilweise eine poröse Oberfläche, Flickstellen sowie Risse und Unebenheiten auf. Aus Gründen der Verkehrssicherheit, des Werterhalts und um ein weiteres Fortschreiten der Schäden im Straßenoberbau zu verhindern, ist es erforderlich, die Fahrbahn zu ertüchtigen. Im Rahmen der Maßnahme werden rund 12.000 Quadratmeter Asphaltdeckschicht und Asphaltbinderschicht erneuert. Die oberen alten Asphaltschichten werden in zwei Fräsgängen entfernt  und anschließend durch einen lärmmindernden Belag ersetzt.

    Die Kosten für die Gesamtmaßnahme betragen rund 900.000 Euro und werden vom Bund getragen. Die Kosten für die Gehwegsanierung und die Leitungsarbeiten trägt die Gemeinde.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    04.04.2017
    L 613: Erneuerung der Fahrbahndecke und des Gehwegs im Bereich Ettlingen-Wilhelmshöhe

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe werden vom 18. April bis voraussichtlich Ende Juli 2017 Sanierungsmaßnahmen entlang der L 613 durchgeführt. Nach dem Ortsausgang Ettlingen in Richtung Spessart werden auf einer Länge von 210 Metern die Fahrbahndecke, der Gehweg, die Versorgungsleitungen und die Absturzsicherung entlang des Gehweges erneuert. Der Gehweg wird dabei auf die Regelbreite von 1,50 Meter zurückgebaut.

    Zwischen der neuen Asphaltdeckschicht und dem vorhandenen Untergrund wird ein Asphaltarmierungsgitter verlegt, das ähnlich wie bei einer Bewehrung im Stahlbetonbau Zugkräfte aufnehmen kann. Dadurch können langfristig Risse in der neuen Asphaltdeckschicht verhindert werden.

    Durch diese Art der Sanierung können gegenüber einem Vollausbau erhebliche Kosten und Bauzeit eingespart werden.

    Die Baumaßnahme wird in mehreren Bauabschnitten jeweils unter halbseitiger Sperrung gebaut. Die Verkehrsregelung erfolgt mittels einer Baustellenampel.

    Die Haltestelle Ettlingen-Wilhelmshöhe wird für die Dauer der Baumaßnahme aufgehoben. Die Wilhelmshöhe ist zu Fuß ab der Haltestelle Schützenkreuz erreichbar.

    Die Kosten der Baumaßnahme betragen rund 260.000 Euro und werden vom Land getragen. Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 7
    04.04.2017
    Regierungspräsidium Karlsruhe lud zum schulartübergreifenden regionalen Gesundheitstag ein

    "​​Gesundheit ist nun mal das höchste Gut des Menschen“, sagte Vittorio Lazaridis, Abteilungspräsident der Abteilung 7, Schule und Bildung, des Regierungspräsidiums in Karlsruhe bei der heutigen Eröffnung des regionalen Gesundheitstages in den Räumen der Industrie- und Handelskammer. Der Regionale Gesundheitstag war gleichzeitig die Auftaktveranstaltung zur zweiten Lehrkräftebefragung zu den psychosozialen Belastungsfaktoren an den Schulen, dem sogenannten Copenhagen Psychosocial Questionnaire (COPSOQ). „Insbesondere unter dem Aspekt der psychischen Belastung erfordert der Lehreralltag heute sehr viel Kraft. Das haben, wie wir wissen, zahlreiche Studien zur Lehrergesundheit belegt“, so Lazaridis weiter.

    COPSOQ ist ein wissenschaftlich validierter Fragebogen zur Erfassung psychischer Belastungen und Beanspruchungen bei der Arbeit und wird insbesondere im Rahmen der betrieblichen Gefährdungsbeurteilung eingesetzt. Dieser Fragebogen wird bereits seit 2009 im Bildungsbereich eingesetzt.

    Untersuchungen des Lehrberufs zeigen schon lange, dass sich die Arbeitsbedingungen sehr stark verändert haben, insbesondere in den letzten zwei Jahrzehnten. Viel mehr als früher ist der Lehrerberuf ein Beziehungsberuf und das Aufgabenfeld komplexer und anstrengender geworden. Die unterschiedlichsten Erwartungen von Seiten der Schüler, des Bildungsplans, des schulischen Umfeldes und nicht zuletzt der Eltern werden an die Lehrkräfte heran getragen.

    Der Regionale Gesundheitstag hatte das Ziel, Lehrkräfte für ihre eigene Gesundheit zu sensibilisieren und sie zu motivieren und sich mit der eigenen Gesundheit auseinander zu setzen. Den Schulen wurden darüber hinaus Konzepte vorgestellt, wie sie als Organisationseinheit Verbesserungen im Rahmen der psychosozialen Gesundheit ihrer Lehrkräfte umsetzen, und auf welche Unterstützungssysteme sie dabei zurückgreifen können. Oftmals sind den Schulen diese Unterstützungssysteme noch nicht bekannt und müssen erst zugänglich gemacht werden. Das vielfältige Programm des Tages mit einem Markt der Möglichkeiten und Angeboten in Foren und Workshops bot den Lehrkräften außerdem konkrete Anreize zur persönlichen Gesundheitsfürsorge.

    „Wir hoffen, dass die Vernetzung der Schulen mit den Unterstützungssystemen gewinnbringende Synergieeffekte für alle Beteiligten erzeugt. Der Regionale Gesundheitstag ist ein gutes Format dafür“, so Vittorio Lazaridis am Ende der Veranstaltung.

    Weitere Informationen zum regionalen Gesundheitstag sind unter www.rgt2017.de
     und auf der Homepage des Regierungspräsidiums unter
    Abteilung 7, abrufbar:
    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt7/Seiten/default.aspx

  • Abteilung 5
    03.04.2017
    Ziegenbeweidung im Naturschutzgebiet Oftersheimer Dünen

    Einladung an die Medien

    Termin: Donnerstag, 6. April 2017
    Zeit: 15:00 Uhr
    Ort: 68723 Oftersheim, Postweg, siehe Anlage Treffpunkt

     
    Sehr geehrte Damen und Herren,

    im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe wird in den nächsten Monaten eine rund vier Hektar große bewaldete Fläche des Naturschutzgebietes „Oftersheimer Dünen“ mit Burenziegen beweidet.
    Ziel der Beweidung ist, Gebüsche wie beispielsweise Brombeeren zurückzudrängen, so dass mehr Licht auf den Sandboden gelangt und lichtbedürftige Pflanzen und Tiere gefördert werden. Auf den besonnten Sandböden werden die Bestände der stark gefährdeten Pflanzenarten Sandstrohblume, Silbergras und Ohrlöffel-Leimkraut zunehmen und spezialisierte Sandtierarten wie beispielsweise der Dünen-Sandlaufkäfer, das Steppenbienchen und der Wolfsmilchschwärmer geeignete Lebensbedingungen vorfinden.
    Bürgermeister Jens Geiß aus Oftersheim, Dr. Jost Armbruster vom Regierungspräsidium Karlsruhe sowie Jochen Bresch, Geschäftsführer des Weidebetriebs Herbana GmbH werden Ihnen beim Pressetermin gerne Fragen zur Beweidung beantworten.

    Zum Pressetermin sind Sie herzlich eingeladen. Wir würden uns freuen, wenn der Termin Ihre Aufmerksamkeit findet.

    gez. Uwe Herzel

  • Abteilung 5
    31.03.2017
    Regierungspräsidium Karlsruhe erstellt Managementplan für das Natura 2000- und Vogelschutzgebiet „Nordschwarzwald“

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe fertigt das Institut für Landschaftsökologie und Naturschutz (ILN) aus Bühl von Frühjahr 2017 bis Januar 2020 einen Managementplan für das Vogelschutzgebiet „Nordschwarzwald “ an. Das Gebiet ist Bestandteil des europäischen Schutzgebietsnetzes Natura 2000. Um die besonderen Vogelarten langfristig zu erhalten, werden für alle Gebiete in Baden-Württemberg Managementpläne erstellt.

    Experten des Planungsbüros erkunden und begehen die Wiesen, Gewässer und Wälder auf der Gemarkung. Dabei werden die Vogelarten von europäischer Bedeutung genau erfasst. Eigentümer und Nutzer werden darauf hingewiesen, dass die Grundstücke im Plangebiet dazu betreten werden dürfen (§ 52 Abs. 1 NatSchG).

    Im Managementplan werden Ziele und Maßnahmen vorgeschlagen, um die wertvolle Vogelwelt im Gebiet zu erhalten und ihre Lebensräume zu verbessern. Für Landnutzer steht dann auch fest, auf welchen Flächen sie finanzielle Unterstützung für eine angepasste Bewirtschaftung erhalten können. Ein Beirat aus verschiedenen Interessensvertretern wird die Planungen begleiten. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, ihre Anregungen bei Informationsveranstaltungen und während der öffentlichen Auslegung des Managementplans einzubringen.

    Im Herbst/Winter diesen Jahres ist eine Informationsveranstaltung geplant, bei der das Managementplan-Verfahren und die europäische Bedeutung des Gebiets vorgestellt werden. Das Regierungspräsidium Karlsruhe wird darüber rechtzeitig informieren.

    Weiterführende Informationen zu dem Managementplan „Nordschwarzwald“ finden Sie im Beteiligungsportal des Regierungspräsidiums Karlsruhe unter Natura 2000 Gebiete

    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt5/Ref56/Natura2000/Seiten/default.aspx

  • Abteilung 5
    31.03.2017
    Regierungspräsidium Karlsruhe erstellt Managementplan für das Natura 2000 - Gebiet „Kleinenztal und Schwarzwaldrandplatt"

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe erstellt das Ingenieur- und Planungsbüro LANGE GbR von Frühjahr 2017 bis Dezember 2019 einen Managementplan für das Flora-Fauna-Habitat (FFH) - Gebiet „Kleinenztal und Schwarzwaldrandplatten“. FFH-Gebiete sind Gebiete, in denen sich wertvolle Lebensräume und Tier- und Pflanzenarten von europaweiter Bedeutung befinden. Sie sind Bestandteil des europäischen Schutzgebietsnetzes Natura 2000. Um die besonderen Lebensräume und Arten langfristig zu erhalten, werden für alle Gebiete in Baden-Württemberg Managementpläne erstellt.

    Die Experten des Planungsbüros erkunden und begehen die Wiesen, die Wälder und die Gewässer auf der Gemarkung. Dabei werden die Lebensräume und Arten von europäischer Bedeutung genau erfasst. Eigentümer und Nutzer werden darauf hingewiesen, dass die Grundstücke im Plangebiet dazu betreten werden dürfen (§ 52 Abs. 1 NatSchG).

    Im Managementplan werden Ziele und Maßnahmen vorgeschlagen, um die wertvolle Tier- und Pflanzenwelt im Gebiet zu erhalten und zu verbessern.
    Für Landnutzer steht dann auch fest, auf welchen Flächen sie finanzielle Unterstützung für eine angepasste Bewirtschaftung erhalten können. Ein Beirat aus verschiedenen Interessensvertretern wird die Planungen begleiten. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, ihre Anregungen bei Informationsveranstaltungen und während der öffentlichen Auslegung des Managementplans einzubringen.
    In den nächsten Wochen ist eine Informationsveranstaltung geplant, bei der das Managementplan-Verfahren und die europäische Bedeutung des Gebiets vorgestellt werden. Das Regierungspräsidium Karlsruhe wird darüber rechtzeitig informieren.
    Weiterführende Informationen zu dem Managementplan „Kleinenztal und Schwarzwaldrandplatten“ finden Sie im Beteiligungsportal
    des Regierungspräsidiums Karlsruhe unter Natura 2000 Gebiete:

    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt5/Ref56/Natura2000/Seiten/default.aspx

  • Abteilung 5
    30.03.2017
    Jubiläumstour Ökomobil Baden-Württemberg

    Einladung an die Medien

    Termin: Donnerstag, 06. April 2017
    Zeit: 9.00 Uhr
    Ort: Baden-Baden-Balg am Ortsausgang - Parkplatz am Friedhof


    Sehr geehrte Damen und Herren,

    die vier Ökomobile aus Baden-Württemberg werden dieses Jahr 30 Jahre alt und gehen auf Jubiläumstour. Die Auftaktveranstaltung findet im 4. April in Tübingen statt.

    Am 6. April 2017 machen die Ökomobile mit ihren Besatzungen einen Zwischenstopp in Baden-Baden-Balg, wo sie um 9 Uhr von Regierungspräsidentin Nicolette Kressl, rund 80 Grundschülerinnen und Grundschülern der Grundschule Baden-Baden-Balg und ihrer Schulleiterin sowie ihren Lehrerinnen und Lehrern begrüßt werden.

    Dazu laden wir Sie herzlich ein!

    Treffpunkt ist in Baden-Baden-Balg auf dem Parkplatz am Friedhof (Ortsausgang).

    https://goo.gl/maps/tWm7zQ6orbG2


    Mit freundlichen Grüßen

    gez. Irene Feilhauer

  • Abteilung 5
    30.03.2017
    Offizielle Eröffnung des Artenschutzzentrums

    ​Einladung an die Medien

    Tag: Freitag, 7. April
    Zeit: 10.00 Uhr
    Ort: Zoo Heidelberg

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    das Regierungspräsidium Karlsruhe, die Stadt Mannheim, das Institut für Faunistik und der Zoo Heidelberg engagieren sich für den Schutz der Feldhamster in unserer Region.

    Die Zuchtstation für Feldhamster befindet sich seit 2004 im Zoo Heidelberg. Kontinuierlich werden in der Zucht gute Erfolge erzielt. Mit der jetzigen Erweiterung sollen jährlich etwa 170 Tiere ausgewildert werden. Dieser Beitrag zum Erhalt der Feldhamster wird durch Mittel der Stadt Mannheim und des Regierungspräsidiums Karlsruhe finanziell unterstützt und durch das Institut für Faunistik betreut.

    Feiern Sie mit uns die offizielle Eröffnung
    des Artenschutzzentrums:
    Freitag, 7. April 2017 – 10 Uhr
    im Zoo Heidelberg.

    In den Räumen der Zooschule begrüßen Sie Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann und Stadtrat Mathias Michalski als Vertreter der Stadt Heidelberg. Nach einem Grußwort von Regierungspräsidentin Nicolette Kressl erhalten Sie einen interessanten Einblick in die Aktivitäten rund um das Schutzprogramm.

    Daniel Raddatz, stellvertretender Leiter des Referats „Naturschutz und Landschaftspflege" beim Regierungspräsidium Karlsruhe, informiert über die aktuelle Situation des Feldhamsters und die Entwicklung des Artenschutzprojekts Feldhamster.

    Dr. rer. nat. Ulrich Weinhold, Leiter des Instituts für Faunistik und des Artenschutzzentrums im Zoo Heidelberg, erläutert in seinem Vortrag die praktische Umsetzung des Schutzprojekts.

    Im Anschluss erfolgt eine Besichtigung der neuen Zuchtstation.

    Wir freuen uns über Ihre Anmeldung bis 04. April 2017 bei Frau Ute Nehring per mail an ute.nehring@heidelberg.de oder telefonisch unter 06221 6455 26.

    Mit herzlichen Grüßen
    gez.


    Nicolette Kressl, Regierungspräsidentin Karlsruhe
    Dr. Klaus Wünnemann, Zoodirektor

  • Abteilung 4
    30.03.2017
    A 656: Brückenerneuerung bei Mannheim-Friedrichsfeld - Neckarhauser Straße in Neu-Edingen voll gesperrt
    ​Im Zusammenhang mit der Erneuerung der A 656-Brücke bei Mannheim-Friedrichsfeld muss zur Verlegung eines Entwässerungskanals und zum Errichten eines Schachtbauwerkes die Neckarhauser Straße in Neu-Edingen zwischen Platanenstraße und Lilienstraße ab

    Montag, 3. April 2017, 07:00 Uhr
     
    für die Dauer von rund vier Wochen voll gesperrt werden. Eine örtliche Umleitung ist ausgeschildert.

     
    Während der Maßnahme wird eine Baugrube mit circa sechs Meter Tiefe ausgehoben und ein großes Stahlbetonschachtbauwerk mittels Kran eingehoben. Der Verlauf des bestehenden Kanals ist in der Mitte der Neckarhauser Straße, was das Führen des Verkehrs um die Baugrube unmöglich macht. Die Einrichtungen dienen der Entwässerung der Autobahn die im Zuge der Brückenbauarbeiten am Bahnhof Mannheim-Friedrichsfeld verbreitert wird.
     
    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.
     
    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    30.03.2017
    B 3: Erneuerung der Fahrbahndecke bei Baden-Baden - Vollsperrung der Bundesstraße ab 10. April 2017

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe wird ab Montag, 10. April 2017, die Fahrbahndecke der B 3 im Bereich Baden-Baden (Oos) auf einer Länge von rund 2,7 Kilometern zwischen den Knotenpunkten B 3/B 500 und B 3/L 67 erneuert. Die Baumaßnahme wird unter Vollsperrung der B 3 in zwei Bauabschnitten durchgeführt. Das Industriegebiet Oos-West wird während der Bauzeit jederzeit erreichbar sein. Die Baumaßnahme wird voraussichtlich am 28. April 2017 enden. Die Gesamtkosten dieser Baumaßnahme belaufen sich auf rund 700.000 Euro und werden vom Bund finanziert.

    Der erste Bauabschnitt wird am Knotenpunkt B 3/B 500 beginnen und circa in Höhe des Bahnhofs Baden-Baden enden. Während dieses Bauabschnittes wird das Industriegebiet Oos-West von Norden kommend über die Zufahrt „Neuer Markt“ erreichbar sein. Die Arbeiten in diesem Bauabschnitt beginnen am 10. April 2017 und sollen am 19. April 2017 abgeschlossen sein.

    Der zweite Bauabschnitt beginnt am Ende des ersten Abschnitts und endet am Knotenpunkt B 3/L 67. Während dieses Bauabschnittes wird das Industriegebiet Oos-West von Süden kommend über die Zufahrt „Westliche Industriestraße“ erreichbar sein. Dieser Bauabschnitt soll am 20. April 2017 beginnen und am 28. April 2017 enden.

    Während der gesamten Baumaßnahme ist eine Umleitung ausgeschildert. In Richtung Süden wird der Verkehr ab dem Knotenpunkt B 3/L 67 über die K 9613 in Richtung Iffezheim und weiter über die L 75 zur B 500 geleitet. Der Verkehr in Richtung Norden wird ab dem Knotenpunkt B 3/B 500 in umgekehrter Richtung über die B 500 zur L 75 und von dort weiter auf der K 9613 zurück auf die B3 geleitet.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    29.03.2017
    B 462: Belagsarbeiten zwischen Röt und Heselbach - Halbseitige Sperrung der Bundesstraße

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe werden vom 3. April bis voraussichtlich 12. Mai 2017 an der Bundesstraße 462 zwischen Röt und Heselbach Sanierungsarbeiten ausgeführt. In diesem Zeitraum wird die B 462 im Baustellenbereich halbseitig gesperrt. Die Verkehrsregelung erfolgt durch Baustellenampeln.

    Die Baumaßnahme wird in mehreren Teilabschnitten durchgeführt, um die Beeinträchtigungen für den Straßenverkehr so gering wie möglich zu halten. Der Baubereich erstreckt sich von der Einmündung Mähderstraße bis zum Ortseingang Röt.

    Die Arbeiten dienen der Verbesserung der Fahrbedingungen im Bereich der Straßenränder. Im Rahmen der Sanierungsarbeiten werden zudem der Gehweg ertüchtigt und die Entwässerungssituation am Ortseingang Röt verbessert.

    Die Kosten belaufen sich auf rund 60.000 Euro und werden vom Bund getragen.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Anwohner und Verkehrsteilnehmer für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 5
    28.03.2017
    Regierungspräsidium Karlsruhe richtet Stabsstelle PFC ein
    Für Fragen im Bereich der PFC-Problematik in der Region Mittelbaden hat das Regierungspräsidium Karlsruhe eine zentrale Anlaufstelle eingerichtet. Diese Maßnahme, so Regierungspräsidentin Nicolette Kressl, ist eine logische Folge aus der Tatsache, dass inzwischen immer mehr verschiedene fachliche Bereiche konkret betroffen sind. Neben den Fragen, die Bodenschutz, Wasser und Landwirtschaft tangieren, gibt es inzwischen eine Vielzahl von anderen betroffenen Themenbereichen, wie zum Beispiel Gesundheit, Natur- und Artenschutz, Deponiefragen, Abfallrecht und Baurecht.

    Mit dieser Stabsstelle werden die vielfältigen fachlichen Aktivitäten in den verschiedenen Abteilungen und Referaten des Regierungspräsidiums gebündelt.

    Die Zuständigkeiten liegen wie bisher in den unteren Verwaltungsbehörden – dem Landkreis Rastatt und dem Stadtkreis Baden-Baden.

    Die Stabsstelle wird von Leitender Regierungsdirektorin Annette Löffelholz-Würz geleitet. Sie wird zentrale Ansprechpartnerin des Regierungspräsidiums Karlsruhe für die Behörden aller Ebenen aber auch für die Presse und für Bürgerinnen und Bürger in allen Fragen „rund um PFC“ sein.

    „Mit Frau Löffelholz- Würz haben wir eine engagierte und erfahrene Mitarbeiterin für diesen komplexen Arbeitsbereich gefunden. Sie wird durch die einzelnen Fachbereiche im Regierungspräsidium bei ihrer Aufgabe unterstützt“, so die Regierungspräsidentin.

    Die Stabsstelle PFC ist ab sofort wie folgt erreichbar: Telefon: 0721 926 7995 E-Mail: stabsstellepfc@rpk.bwl.de  

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat zum Thema PFC/Stabsstelle PFC auch eine neue Internetseite online gestellt, die ebenfalls ab sofort unter www.rp-karlsruhe.de / Der schnelle Klick / Stabsstelle PFC aufgerufen werden kann. Die Inhalte der Seite werden fortlaufend erweitert und aktualisiert.

  • Abteilung 1
    28.03.2017
    Wanderausstellung zum Staatspreis Baukultur im Regierungspräsidium Karlsruhe

    ​Ab Dienstag, den 4. April 2017, ist im Regierungspräsidium Karlsruhe, am Rondellplatz in der Karl-Friedrich-Straße 17, die Wanderausstellung zum Staatspreis Baukultur Baden-Württemberg zu sehen. Bis Freitag, den 21. April 2017, können sich Besucherinnen und Besucher auf fünfzig großformatigen Ausstellungstafeln über die sieben Preisträger, den Sonderpreis für Prozessqualität, und die weiteren sechzehn für den Staatspreis Baukultur nominierten Projekte informieren.

    Der Staatspreis Baukultur wurde erstmalig in 2016 für herausragende planerische und bauliche Projekte ausgelobt und ist beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau angesiedelt. Mit ihm würdigt das Land den Einsatz der Projektbeteiligten für baukulturelle Qualität in den unterschiedlichsten Bereichen des Planens und Bauens.

    Die Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut unterstreicht: „Die ausgezeichneten Projekte stehen für eine Baukultur, die Tradition, Innovation und Vielfalt miteinander verbindet und einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung und Gestaltung der Kommunen im Land leistet. Wir wollen diese Leistungen der Öffentlichkeit näher bekannt machen und die Baukultur ins Gespräch bringen. Die Ausstellung macht deutlich, dass und wie Baukultur zu einem qualitätsvollen Lebensumfeld in den Städten und Gemeinden beiträgt.“

    Regierungspräsidentin Nicolette Kressl freut sich, dass mit der Wanderausstellung die ausgezeichneten Projekte einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden: „Sie sind bemerkenswerte Beispiele für zukunftsweisende planerische und bauliche Antworten darauf, wie die Lebensqualität der Menschen in ihrem Alltag und die Standortqualität der Kommunen gestärkt werden kann.“

    Preisträger wie auch Nominierte für den Staatspreis Baukultur Baden-Württemberg 2016 sind ausgezeichnet worden, weil sie bauliche und räumliche Bedingungen zeitgemäßer Lebensräume für alle in einem Gesamtkonzept verbinden: gute Funktionalität und Gestaltung, ästhetischen Mehrwert für das Umfeld, Nachhaltigkeit in jeder Hinsicht und Planungsverfahren mit Dialog und Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger.

    Ministerin Hoffmeister-Kraut: „Der Staatspreis Baukultur ist darum ein zentraler Bestandteil der Landesinitiative, mit der wir Baukultur als wichtigen Standortfaktor stärken wollen.“

    Informationen zum Staatspreis Baukultur Baden-Württemberg und den weiteren Bausteinen der Landesinitiative zur Stärkung der Baukultur finden sich unter www.baukultur-bw.de und auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Karlsruhe.

    Die Ausstellung ist dienstags bis freitags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

  • Abteilung 7
    27.03.2017
    Einladung zum regionalen Gesundheitstag des Regierungspräsidiums Karlsruhe - Auftaktveranstaltung zur zweiten Lehrkräftebefragung

    ​Termin: 4. April 2017
    Zeit: 08.30 Uhr bis 17.00 Uhr
    Ort: IHK, Haus der Wirtschaft, Lammstraße 13-17, 76133 Karlsruhe

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    als Auftaktveranstaltung zur zweiten Lehrkräftebefragung (COPSOQ) veranstaltet das Regierungspräsidium Karlsruhe einen schulartübergreifenden Gesundheitstag für Schulleitungen, Mitglieder der erweiterten Schulleitung, interessierte Lehrkräfte sowie Pädagogische Assistenten/-innen an öffentlichen Schulen und Schulkindergärten im Stadt- und Landkreis Karlsruhe.

    Das Impulsreferat hält der Abteilungspräsident der Abteilung Schule und Bildung im Regierungspräsidium Karlsruhe, Vittorio Lazaridis.

    Zu einer Teilnahme an der Veranstaltung laden wir Sie hiermit herzlich ein.
    In dem angehängten Flyer finden Sie das detaillierte Programm.

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen und bitten um Rückmeldung an:
    pressestelle@rpk.bwl.de oder telefonisch unter 0721- 926 6266.

    gez. Irene Feilhauer

  • Abteilung 4
    27.03.2017
    L 83: Erneuerung der Stützwand und der Fahrbahndecke bei Bühlertal ab Anfang Mai

    ​Die Arbeiten zur Erneuerung der Stützwand und der Fahrbahndecke bei Bühlertal und damit auch die Vollsperrung der L 83 werden rund einen Monat später beginnen als vorgesehen. Ursprünglich war geplant, mit den Arbeiten am Montag, den 3. April 2017, zu beginnen. Die Arbeiten werden jetzt am Dienstag, den 2. Mai 2017, starten. Gemeinsam mit der Baufirma wurde der Bauablauf optimiert, so dass das Bauende weiterhin für Ende Juli 2017 vorgesehen ist.

    Entlang der L 83 bei Bühlertal in Richtung Sand wird die bereichsweise abgängige Stützwand rund 150 Meter nach der Einmündung der L 83a erneuert. Hierzu wird auf einer Länge von rund 270 Metern die bestehende Stützwand 75 Zentimeter abgetragen und durch einen Kopfbalken und eine Fundamentkonstruktion aus Stahlbeton ersetzt. Die neue Konstruktion wird mit circa sechs Meter langen Mikropfählen rückverankert. Insgesamt werden 280 Anker gebohrt und rund 400 Kubikmeter Beton eingebaut.
    Im Rahmen der Baumaßnahme wird auch die Fahrbahndecke auf einer Länge von rund 1,8 Kilometern erneuert.
     
    Die Sanierung der Stützwand und der Fahrbahn erfolgt unter Vollsperrung der
    L 83. Der Verkehr wird über die L 83a, K 3765 und die B 500 umgeleitet. Eine entsprechende Umleitungsbeschilderung wird eingerichtet.

    Die Baukosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 850.000 Euro. Hiervon entfallen etwa 500.000 Euro auf die Stützwand und rund 350.000 Euro auf die Erneuerung der Fahrbahndecke.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen der Verkehrsteilnehmer bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    27.03.2017
    Neubau einer Fuß- und Radwegbrücke für die Bahnstadt Heidelberg - Regierungspräsidium Karlsruhe startet Planfeststellungsverfahren

    ​Das Regierungspräsidium hat jetzt das Planfeststellungsverfahren für den Neubau einer Fuß- und Radwegbrücke für die Bahnstadt Heidelberg eingeleitet. Die Planunterlagen liegen seit heute (27. März 2017) bis einschließlich 26. April 2017 im Technischen Bürgeramt der Stadt Heidelberg zur Einsicht aus. Jeder, dessen Belange durch das Vorhaben berührt werden, hat nun die Gelegenheit, zu dem geplanten Projekt Stellung zu nehmen.

    Die vorliegende Planung sieht die Errichtung einer rund 185 Meter langen Fuß- und Radwegbrücke über die Gleisanlagen der Deutschen Bahn AG und die Gleisanlagen der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV) westlich der Czernybrücke vor. Die geplante Brücke soll als weitere Querungsmöglichkeit der Bahnanlagen und damit auch als weitere Verbindung der Stadtteile Bergheim und Bahnstadt dienen.

    Das Bauwerk erfordert unter anderem die Verlegung und Erneuerung eines bestehenden Bolzplatzes und dadurch bedingt die Verlegung und Umgestaltung der bestehenden Zuwegung zum Straßenbahn-Haltepunkt „Gneisenaustraße Süd“ der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH.
    Im Rahmen der Brückenherstellung werden zudem Anpassungsmaßnahmen an den technischen Anlagen der Deutschen Bahn AG und der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH erforderlich.

    Mit der Realisierung der Fuß- und Radwegbrücke an der Gneisenaustraße wird eine weitere Verkehrsverbindung zwischen den Stadtteilen Bahnstadt und Bergheim geschaffen und damit gleichzeitig das Verkehrsnetz für Fahrradfahrer und Fußgänger weiter ausgebaut und verdichtet.

    Das Vorhaben wird voraussichtlich zu einer Erhöhung der Verkehrssicherheit führen, da sich der Fuß- und Radverkehr teilweise von der Czernybrücke, wo dieser unmittelbar neben der Kfz-Fahrbahn geführt wird, auf die „Brücke an der Gneisenaustraße“ verlagern wird.

    Weiterhin entsteht durch die Errichtung des Brückenbauwerkes ein nahezu direkter Zugang zum Straßenbahn-Haltepunkt „Gneisenaustraße Süd“ der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH, dessen Erreichbarkeit für Pendler aus der Bahnstadt derzeit noch mit größeren Umwegen verbunden ist. Dies führt zu einer Erhöhung der Attraktivität des ÖPNV an dieser Stelle und dürfte mittelfristig auch die Zahl der Reisenden erhöhen.

    Die Planunterlagen finden Sie in Kürze auch auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Karlsruhe (www.rp-karlsruhe.de) unter Beteiligungsportal / Aktuelle Planfeststellungsverfahren / Straßen.

  • Abteilung 7
    24.03.2017
    Abiturprüfung 2017 - Im Regierungsbezirk Karlsruhe gehen insgesamt 13.518 Schülerinnen und Schüler an den Start
    Die schriftliche Abiturprüfung beginnt an den beruflichen Gymnasien am Donnerstag, den 30. März 2017, mit den Profilfächern und an den allgemein bildenden Gymnasien am Dienstag, den 25. April 2017, mit dem Fach Deutsch

    ​An den allgemein bildenden Gymnasien werden dieses Jahr 9.142 Schülerinnen und Schüler geprüft. Die schriftliche Abiturprüfung beginnt für diese Schüler mit dem Fach Deutsch, das für alle zum Pflichtpensum der Prüfung gehört. Die schriftliche Prüfung endet am Freitag, den 5. Mai 2017, mit dem Fach Französisch.

    Zum Prüfungsprogramm der allgemein bildenden Gymnasien im Fach Deutsch gehört unter anderem die Kenntnis folgender sogenannter Schwerpunktthemen:

    Georg Büchner:  Dantons Tod

    Max Frisch:        Homo faber

    Peter Stamm:    Agnes

    Lyrikthema:       Natur und Mensch in der deutschsprachigen
                             Lyrik vom Sturm und Drang bis zur Gegenwart

    Folgender Prüfungsfahrplan gilt bei den allgemein bildenden Gymnasien:
    Datum
    Fach
    Dienstag,      25.04.2017
    Deutsch
    Mittwoch,      26.04.2017
    Biologie, Chemie, Physik, Informatik, Musik, Sport, Bildende Kunst, Geschichte, Gemeinschaftskunde, Geographie, Evang., Jüd. und Kath. Religionslehre, Ethik, Wirtschaft
    Donnerstag,  27.04.2017
    Spanisch, Italienisch, Portugiesisch
    Freitag,        28.04.2017
    Englisch
    Dienstag,      02.05.2017
    Latein
    Mittwoch,      03.05.2017
    Mathematik
    Donnerstag,  04.05.2017
    Griechisch, Chinesisch, Russisch
    Freitag,        05.05.2017
    Französisch

    An den beruflichen Gymnasien werden 4.376 Schülerinnen und Schüler geprüft.
    Zum Prüfungsprogramm der beruflichen Gymnasien im Fach Deutsch gehört unter anderem die Kenntnis folgender sogenannter Schwerpunktthemen:
    Georg Büchner:  Dantons Tod
    Max Frisch:        Homo faber
    Peter Stamm:    Agnes
    Lyrikthema:       Natur und Mensch in der deutschsprachigen Lyrik vom Sturm und Drang bis zur Gegenwart.

    Der Prüfungsfahrplan bei den beruflichen Gymnasien sieht wie folgt aus:
    Datum
    Fach
    Donnerstag, 30.03.2017
    Prüfung der Profilfächer:
    Agrarbiologie, Biotechnologie, Ernährung und Chemie,
    Pädagogik und Psychologie, Gesundheit und Pflege,
    Mechatronik, Informationstechnik, Gestaltungs- und Medientechnik, Technik und Management, Umwelttechnik,
    Volks- und Betriebswirtschaftslehre,
    internationale Volks- und Betriebswirtschaftslehre, Volks- und Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Finanzen
    Freitag,        31.03.2017
    Französisch und Spanisch
    Montag,       03.04.2017
    Mathematik
    Mittwoch,     05.04.2017
    Englisch
    Donnerstag, 06.04.2017
    übrige Fächer
    Dienstag,     25.04.2017
    Deutsch

    Die mündlichen Prüfungen finden für die allgemein bildenden wie für die beruflichen Gymnasien in der Zeit vom 26. Juni bis 7. Juli 2017 statt. Die konkreten Termine werden vor Ort festgelegt.
    Die Zahlen der an der Abiturprüfung teilnehmenden Schülerinnen und Schüler, nach Stadt- und Landkreisen geordnet, lassen sich der Tabelle entnehmen.
    Stadt/Landkreis
    allgemein bildende
    Gymnasien
    berufliche Gymnasien
    Baden-Baden
    276
    135
    Enzkreis
    401
    84
    Heidelberg Stadt
    933
    306
    Karlsruhe Stadt
    1.160
    405
    Landkreis Karlsruhe
    1.311
    711
    Landkreis Calw
    402
    294
    Landkreis Freudenstadt
    294
    309
    Landkreis Rastatt
    571
    367
    Mannheim Stadt
    1.207
    376
    Neckar-Odenwald-Kreis
    514
    314
    Pforzheim Stadt
    510
    374
    Rhein-Neckar-Kreis
    1.563
    701

    Anmerkungen zum diesjährigen Abitur:
    - An den allgemein bildenden Gymnasien ist die Zahl der an der Abiturprüfung teilnehmenden Schülerinnen und Schüler gegenüber dem Vorjahr um etwa zwei Prozent gefallen.
    - An den beruflichen Gymnasien ist die Zahl der an der Abiturprüfung teilnehmenden Schülerinnen und Schüler gegenüber dem Vorjahr fast unverändert geblieben.
  • Abteilung 4
    24.03.2017
    B 3 Laudenbach: Sanierung der Laudenbachverdolung - Vollsperrung der Bundesstraße ab Montag, 3. April 2017
    ​Ab Montag, 3. April 2017, beginnt das Regierungspräsidium Karlsruhe mit den Arbeiten zur Sanierung der Laudenbachverdolung. Während der Bauarbeiten muss die B 3 in Laudenbach zwischen der Bachstraße und dem Mühlgässchen für voraussichtlich drei Monate voll gesperrt werden. Die Kosten der Gesamtmaßnahme belaufen sich auf insgesamt rund 400.000 Euro und werden vom Bund getragen.

    In der Gemeinde Laudenbach verläuft der Laudenbach teilweise in geschlossenen Durchlässen unterhalb der Straßen durch den Ort. Der Stahlbetondurchlass auf einer Länge von rund 50 Metern im Bereich der B 3 (Hauptstraße 51 bis 55) befindet sich in einem schlechten baulichen Zustand und muss komplett saniert werden.

    Nachdem die Sanierung der Laudenbachverdolung im vergangenen Jahr verschoben werden musste, weil die Baufirmen trotz mehrfacher Ausschreibung kein Interesse an der Maßnahme zeigten, konnte das Regierungspräsidium nun einen Bauvertrag abschließen. Die Maßnahme umfasst den teilweisen Abbruch und Neuaufbau der drei Meter breiten und einen Meter hohen Laudenbacheinfassung.
    Auf dem Bauwerk verlaufen verschiedene Leitungen, die im Vorfeld verlegt werden müssen. Daher kann es bereits rund ein bis zwei Wochen vor Baubeginn zu Behinderungen kommen. Die betroffenen Anwohner werden direkt durch die Leitungsträger informiert.

    Während der Sperrung wird der Verkehr auf der B 3 aus den Richtungen Süden (Hemsbach) und Norden (Heppenheim) an den Kreisverkehren jeweils vor der Ortseinfahrt Laudenbach über die K 4229 Kreisverbindungsstraße umgeleitet. Anlieger können bis zur Baustelle zu fahren. Oberlaudenbach ist von Norden kommend über die Kirchstraße erreichbar.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen der Anwohner und Verkehrsteilnehmer bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.
  • Abteilung 7
    24.03.2017
    Schulunterricht für Kinder und Jugendliche aus den Landeserstaufnahmeeinrichtungen in Karlsruhe - Regierungspräsidium Karlsruhe startet Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Kultusministerium Baden-Württemberg und der Stadt Karlsruhe

    ​Seit Ende Februar 2017 bietet die Schillerschule Karlsruhe in den Räumlichkeiten der Landeserstaufnahmeeinrichtung in der Felsstraße in Karlsruhe, Schulunterricht für Kinder und Jugendliche aus den Landeserstaufnahmeeinrichtungen in Karlsruhe an. Die Schillerschule Karlsruhe engagiert sich bereits seit vielen Jahren mit Vorbereitungsklassen für die Sprachförderung von ausländischen Kindern und Jugendlichen.

    Zielgruppe sind schulpflichtige Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 6 und 17 Jahren aus den Landeserstaufnahmeeinrichtungen in Karlsruhe. Für die Kinder und Jugendlichen bietet der Unterricht neben den schulisch-fachlichen Inhalten auch eine Struktur für ihren Tagesablauf. Die Schule stellt ein stabilisierendes Element auf ihrem individuellen Weg in ein geregeltes Leben dar. Die Schülerinnen und Schüler haben in einem geeigneten sozialen Umfeld regelmäßig Kontakt zu Gleichaltrigen und erwerben dort wertvolle Kenntnisse und Fertigkeiten, die es ihnen erleichtern, sich an ihren zukünftigen Wohnorten wieder in einen regelmäßigen Schulalltag einzugliedern. Nach dem Ende ihres Aufenthalts erhalten die Schülerinnen und Schüler von der Schillerschule eine Bescheinigung über ihren Schulbesuch als Nachweis für eine weiterführende Schule.

    Das Unterrichtsangebot wurde von der Schillerschule auf die besonderen Bedürfnisse der Kinder und Jugendliche aus den Landeserstaufnahmeeinrichtungen abgestimmt. Die Stadt Karlsruhe hat die Räume für den Unterricht angepasst, und finanziert als Schulträgerin auch die Materialien für den laufenden Schulbetrieb. Gemeinsam mit dem Staatlichen Schulamt Karlsruhe hat die Schillerschule ein pädagogisches Konzept für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in Erstaufnahmeeinrichtungen ausgearbeitet, das auf die unterschiedlichsten Bedürfnisse ausgerichtet ist. Die Schülerinnen und Schüler kommen aus verschiedenen Ländern und Kulturen, sprechen verschiedene Sprachen und bringen ebenso unterschiedliches Vorwissen mit. Manche müssen das Lesen und Schreiben zunächst noch erlernen, andere haben bereits ein ihrem Alter entsprechendes Vorwissen.

    Über dieses niedrigschwellige Angebot am Vormittag wird den Schülerinnen und Schülern der Einstieg in einen weiterführenden Schulunterricht erleichtert. In einem Lerntagebuch mit Zusammenstellung der wöchentlichen Lernergebnisse wird der individuelle Lernfortschritt festgehalten und dokumentiert, so dass die Entwicklung der Kinder auch für ihre Eltern nachvollziehbar wird. Ein wesentlicher Bestandteil der pädagogischen Arbeit vor Ort ist die emotional positive Ansprache. Gerade die Beziehungsarbeit zu den Kindern und Jugendlichen, die auf der Flucht oft Traumatisches erlebt haben, ist die Grundlage für die gemeinsame Lernzeit.

    Ergänzt wird der Unterricht durch die Arbeit von Ehrenamtlichen, die sich sowohl im Unterricht engagieren, als auch über die Unterrichtszeit hinaus ein eigenes, vielseitiges Unterstützungsangebot organisiert haben. Dieses reicht von der Begleitung im Unterricht bis zu eigenen Kurs- und Freizeitangeboten oder auch der Beratung von Eltern. Aufeinander abgestimmt und koordiniert werden das Unterrichtsangebot und die Arbeit und Beiträge der Ehrenamtlichen im Wesentlichen durch die Arbeiterwohlfahrt Karlsruhe.

    Die Schillerschule hat an zwei Informationstagen im März die Eltern der schulpflichtigen Kinder und Jugendlichen aus den Erstaufnahmeeinrichtungen über das Angebot informiert. Die Schulleiterin, Frau Grust, stellte den Eltern die Schillerschule und ihr Lehrerteam vor, erläuterte die Ziele und Methoden des Unterrichts sowie die formalen Hintergründe zum Schulbesuch. Da die Eltern oft geringere Deutschkenntnisse als ihre Kinder haben, wurden die Informationen durch Dolmetscherinnen und Dolmetscher in verschiedene Sprachen übersetzt, gleichzeitig konnten somit auch Fragen der Eltern beantwortet werden.

    Die Mehrzahl der Menschen in den Landeserstaufnahmeeinrichtungen wird innerhalb von sechs Monaten in die Stadt- und Landkreise verlegt, wo die Kinder und Jugendlichen dann die örtlichen Schulen besuchen. Für Familien, die länger in der Landeserstaufnahmeeinrichtung verbleiben, kommt das Kultusministerium Baden-Württemberg durch das Angebot der Schillerschule der nach sechs Monaten einsetzenden Schulpflicht nach und stellt sicher, dass die Zeit in der Unterkunft auch in pädagogischer Hinsicht sinnvoll genutzt wird. Mit dem Schulunterricht der Schillerschule wird nun eine seit längerer Zeit bestehende Forderung nach einem Unterrichtsangebot für Kinder und Jugendlichen in Erstaufnahmeeinrichtungen erfüllt.

  • Abteilung 5
    21.03.2017
    Einladung zur Bürgerinformationsveranstaltung: Hochwasserschutz- und Ökologieprojekt Hockenheim

    Einladung an die Medien

    ​Termin: Dienstag, 28. März 2017
    Zeit: 19.00 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr
    Ort: Stadthalle Hockenheim, Rathausstraße 3, 68766 Hockenheim


    Sehr geehrte Damen und Herren,

    im Hinblick auf den bevorstehenden Baubeginn des Hochwasserschutz- und Ökologieprojektes (HÖP) Hockenheim, lädt das Regierungspräsidium Karlsruhe interessierte Bürgerinnen und Bürger am Dienstag, den 28. März 2017, um 19 Uhr, in die Stadthalle Hockenheim ein.

    Bei der Veranstaltung wird das Regierungspräsidium über den zeitlichen und baulichen Ablauf des Projektes, die Sicherheitsvorkehrungen sowie die Verkehrsführung und -regelung, insbesondere in Verbindung mit anderen innerstädtischen Bauprojekten in Hockenheim, informieren. Im Anschluss stehen Vertreterinnen und Vertreter des Landes und der Stadt Hockenheim für Fragen der Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung.

    Mit der Umsetzung des HÖP wird ein neuer grüner Mittelpunkt im Herzen der Stadt geschaffen. Auf einer Länge von etwa 800 Metern werden der Kraichbach und der Mühlkanal zusammengelegt sowie neue Dämme und Hochwasserschutzmauern gebaut. Mit der Maßnahme wird das Gebiet vor einem 100-jährlichen Hochwasser geschützt. Die Gestaltung eines naturnahen, strukturreichen Kraichbachs wird die Lebensbedingungen für heimische Tiere aufwerten. Die sich entwickelnde Flora und Fauna wird die Naherholungsmöglichkeit am Bach für die Bürgerinnen und Bürger von Hockenheim erhöhen und damit für mehr städtische Lebensqualität sorgen.

    Zu der Bürgerinformationsveranstaltung sind Sie herzlich eingeladen.

    Über eine zusätzliche Ankündigung der Veranstaltung in den nächsten Tagen würden wir uns sehr freuen.

    Weitere Informationen zum Projekt finden Sie im Beteiligungsportal des Regierungspräsidiums Karlsruhe unter

    Umwelt/Hochwasserschutzprojekte/Hochwasserschutz- und Ökologieprojekt Hockenheim:

    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt5/Ref532/Seiten/Hockenheim.aspx

    gez. Irene Feilhauer

  • Abteilung 4
    20.03.2017
    L 565 - Sanierung zwischen Langenalb und der Kreisgrenze Richtung Marxzell - Vollsperrung und großräumige Umleitung

    ​Ab dem 27. März bis voraussichtlich Mitte Mai 2017 werden im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe Sanierungsarbeiten auf der L 565 zwischen Langenalb und der Kreisgrenze Richtung Marxzell auf Höhe der Abzweigung Holzbachstraße durchgeführt. Hierzu ist eine Vollsperrung der Landesstraße erforderlich.

    Der Verkehr auf der L 565 wird über die gesamte Dauer der Maßnahme großräumig umgeleitet. Die Umleitungsstrecke verläuft von Langenalb kommend über die L 622 in Richtung Ittersbach und von dort über die K 3556 und K 3585 in Richtung Albtal zurück auf die L 564. Der Gegenverkehr wird über die gleiche Strecke geführt.

    Der Fahrbahnbelag der L 565 befindet sich in einem schlechten Zustand. Er weist teilweise eine poröse Oberfläche, Flickstellen sowie Risse und Unebenheiten auf. Aus Gründen der Verkehrssicherheit und um ein weiteres Fortschreiten der Schäden im Straßenoberbau zu verhindern, ist es erforderlich, die Fahrbahn zu sanieren. Im Rahmen der Maßnahme werden circa 14.000 Quadratmeter Asphaltdeckschicht und Asphaltbinderschicht erneuert. Dazu ist es notwendig, die oberen alten Asphaltschichten in zwei Fräsgängen zu entfernen und anschließend durch neue Fahrbahnbeläge zu ersetzen.

    Die Kosten für die Fahrbahnsanierung betragen rund 550.000 Euro und werden vom Land getragen.

    Nach Abschluss der L 565-Sanierung muss auch die L 622 zwischen Langenalb und der Kreisgrenze Richtung Ittersbach saniert werden. Einzelheiten über diese Maßnahme und über die Verkehrsführungen werden frühzeitig in der Presse bekannt gegeben.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    20.03.2017
    L 536 zwischen Wilhelmsfeld und Altneudorf wird ausgebaut - Minister Hermann und Regierungspräsidentin Kressl geben den Startschuss

    Pressemitteilung des Verkehrsministeriums:

    ​Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann MdL und die Regierungspräsidentin des Regierungspräsidiums Karlsruhe, Nicolette Kressl, haben am Montag, den 20. März 2017, auf der Landesstraße 536 zwischen Wilhelmsfeld-Unterdorf und Schönau-Altneudorf den Startschuss für die Bauarbeiten gegeben. „Seit vielen Jahren ist die L 536 in allen Regionalplänen als Straße mit wichtiger Verkehrsfunktion für den regionalen Verkehr ausgewiesen. Nun kann der letzte verbliebe Abschnitt im Streckenabschnitt ausgebaut werden“, so Minister Hermann am 20. März 2017.

    Die Landesstraße 536 verbindet die Region des „Kleinen Odenwalds“ über das „Steinachtal“ mit dem „Oberzentrum Mannheim“ und schließt dort an die A5 bei Schriesheim an. Durch die wechselnden Fahrbahnbreiten zwischen 4,50 und 5,50 Meter im Streckabschnitt zwischen Wilhelmsfeld-Unterdorf und Schönau-Altneudorf, ist die Begegnung von LKW bzw. Omnibussen untereinander in weiten Bereichen gar nicht, von LKW bzw. Omnibussen mit PKW oder Lieferwagen nur im Schritttempo möglich. Ein Gehweg ist nicht vorhanden. Durch die Fertigstellung der Umgehung Schriesheim im Juni 2016 hat der Verkehr auf der L 536 weiter zugenommen. Die Straße ist nun mit weit über 3.000 Kfz/am Tag belastet.

    Die ca. 1,7 Kilometer lange Ausbaustrecke erhält auf rund 1.100 Metern einen straßenbegleitenden Gehweg. Die Fahrbahnbreite beträgt künftig sechs Meter mit beidseitigen Banketten. Weiterhin werden im Rahmen des Ausbaus zehn Stützbauwerke neu errichtet bzw. erneuert und eine Steilböschung erstellt. Das anfallende Niederschlagswasser wird über ein neues Versickerungsbecken mit vorgeschaltetem Regenklärbecken aufgefangen und abgeführt. Für die Straßenbauarbeiten ist eine Vollsperrung der L 536 zwischen Wilhelmsfeld-Unterdorf und Schönau-Altneudorf, während der Bauzeit von März 2017 bis September 2018, notwendig. Die Kosten belaufen sich auf rund 6,8 Millionen Euro. Der Ausbau soll im September 2018 abgeschlossen werden.

  • Abteilung 4
    20.03.2017
    A 5 bei Bruchsal: Erneuerung von Brückenbauwerken

    Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe werden entlang der A 5 südlich der Anschlussstelle Bruchsal zwei Brückenbauwerke erneuert. Bis Anfang 2021 sollen die beiden Autobahnunterführungsbauwerke „Saalbachkanal / DB-Trasse / Wirtschaftswege“ und „Kammerforststraße“ abgebrochen und neu hergestellt werden. Ferner ist im Rahmen der Baumaßnahme westlich der Autobahn eine Lärmschutzwand mit einer Höhe von drei bis vier Metern vorgesehen. Diese schließt an die beiden bereits realisierten Lärmschutzmaßnahmen südlich der Kammerforststraße an. Mit den vorbereitenden Rodungsarbeiten wurde bereits Anfang Februar 2017 begonnen.

    Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens sowie der langen Bauzeit auf der Autobahn werden zur Reduzierung der Verkehrsbeeinträchtigungen östlich der Autobahn zunächst zwei Behelfsbrücken mit zwei Fahrspuren hergestellt. Diese Arbeiten erfolgen größtenteils ohne Beeinträchtigung des Verkehrs. Voraussichtlich ab Frühjahr/Sommer 2018 soll der Verkehr in Richtung Karlsruhe dann so umgelegt werden, dass eine Fahrspur auf der Richtungsfahrbahn Frankfurt geführt wird und zwei Fahrspuren auf den Behelfsbrücken geführt werden. Im Anschluss an die Umlegung können die beiden alten Brückenhälften in Fahrtrichtung Karlsruhe abgebrochen und neu hergestellt werden. In dieser Bauphase wird auch die Lärmschutzwand hergestellt.

    Nach dem Bau der neuen Brückenhälften wird dann der Verkehr in Fahrtrichtung Frankfurt auf die neu hergestellten Fahrbahnen umgelegt werden, so dass die beiden alten Brückenhälften in Fahrtrichtung Frankfurt abgebrochen und neu hergestellt werden können.

    Das heißt, dass während der Arbeiten auf der Autobahn den Verkehrsteilnehmern durchgehend drei Fahrstreifen je Fahrtrichtung zur Verfügung stehen werden. Innerhalb der Baustelle muss die Geschwindigkeit jedoch reduziert werden.

    Ab Anfang 2021 soll der Verkehr wieder auf der neuen Autobahn mit erhöhter Fahrbahnquerneigung und verlängertem Verzögerungs- und Beschleunigungsstreifen im Bereich der Anschlussstelle Bruchsal rollen.

    Ebenfalls ab Anfang 2021 wird dann auch mit dem Rückbau des Umfahrungsdammes einschließlich der beiden Behelfsbrücken begonnen. Diese Arbeiten erfolgen größtenteils ohne Eingriff in den Verkehr. Zuletzt werden noch die Straßen beziehungsweise Wege unterhalb der Brückenbauwerke erneuert. Mit der Gesamtfertigstellung ist im Sommer 2021 zu rechnen.

    Die Baukosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 16,4 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen der Verkehrsteilnehmer bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 5
    17.03.2017
    Regierungspräsidium Karlsruhe genehmigt Erhöhung und Oberflächenabdichtung des Deponieabschnitts I der Erdaushub- und Bauschuttdeponie Wiesloch

    ​„Mit der Erhöhung der Erdaushub- und Bauschuttdeponie Wiesloch kommt die AVR Kommunal GmbH ihrer Pflicht nach, Deponievolumen zu schaffen und entsprechend vorzuhalten. Gleichzeitig erfolgt eine Anpassung an die aktuellen Anforderungen der Deponieverordnung sowie an den Stand der Technik“, so Regierungspräsidentin Nicolette Kressl heute (Freitag, 17. März 2017) in Wiesloch bei der Übergabe des Planfeststellungsbeschlusses an die Geschäftsführerin der AVR Kommunal GmbH, Katja Deschner.

    Im Beisein von Landrat Stefan Dallinger und Wieslochs Oberbürgermeister Dirk Elkemann hob die Regierungspräsidentin zudem hervor, dass die Erdaushub- und Bauschuttdeponie Wiesloch maßgeblich zur Entsorgungssicherheit mineralischer Abfälle im Rhein-Neckar-Kreis beitrage.

    „Wir nehmen unsere Aufgaben als öffentlich-rechtlicher Entsorgungsträger sehr ernst und mit der Schaffung dieses Deponievolumens bieten wir unseren Einwohnern eine sichere Entsorgungsmöglichkeit. Unser Dank geht insbesondere an die Stadt Wiesloch, für die jahrelange gute Zusammenarbeit an allen Standorten in Wiesloch und für die Unterstützung der AVR Kommunal GmbH bei diesem Vorhaben hier an der Deponie“, betonen Landrat Stefan Dallinger und Katja Deschner.
    Oberbürgermeister Dirk Elkemann freut sich, „ dass wir als Stadt Wiesloch unseren Beitrag zur Genehmigung leisten konnten. Es werden insbesondere die Einwohner von Wiesloch aufgrund des geogen belasteten Bodens vor Ort vom Weiterbetrieb der Deponie profitieren.“

    Mit der Planfeststellung wird das ursprüngliche Volumen von 550.000 Kubikmeter auf 750.000 Kubikmeter erhöht. Dieses Mehrvolumen von 200.000 Kubikmeter sichert damit den Weiterbetrieb für die nächsten Jahre.

    Durch die Erhöhung kommt es zu einer Änderung der Profilierung (Ausformung der Deponieoberfläche) des Deponieabschnitts sowie zu einer rund sieben Meter höheren Endhöhe der Deponie verglichen mit der bisher planfestgestellten Endhöhe.

    Die kreiseigene AVR Kommunal GmbH erbringt die abfallwirtschaftlichen Dienstleistungen im Rhein-Neckar-Kreis für 541.000 Einwohner.
    Der Entscheidung ging ein Planfeststellungsverfahren mit Öffentlichkeits-beteiligung voraus. Da innerhalb der gesetzlichen Frist keine Einwendungen erhoben wurden und von allen Beteiligten (AVR Kommunal GmbH, Träger öffentlicher Belange und NABU) auf die Durchführung eines Erörterungstermins verzichtet worden war, konnte stattdessen für Anfang Juni 2016 ein Besprechungstermin anberaumt werden. Dieser diente dazu, die vorgetragenen Belange und Stellungnahmen zu erörtern.

    Die Entscheidung ist auf der Homepage des Regierungspräsidiums Karlsruhe (www.rp-karlsruhe.de) und der Stadt Wiesloch eingestellt.

  • Abteilung 4
    15.03.2017
    Einladung zu den Bürgerinformationsveranstaltungen - Projekt „A 6, Fahrbahndeckenerneuerung Mannheim-Sandhofen“

    Einladung an die Medien:

    Termine: Mittwoch, 22. März und Mittwoch, 29. März 2017

    Zeit: 18.00 Uhr

    Orte: am 22.3.: Zehntscheune, Römerstraße 51, 68623 Lampertheim
    am 29.3.: Gemeindehaus St. Bartholomäus, Bartholomäusstraße 4,

    68307 Mannheim-Sandhofen

     
    Sehr geehrte Damen und Herren,

    das Regierungspräsidium Karlsruhe lädt zu den oben genannten Terminen zu  Bürgerinformationsveranstaltungen zu den geplanten Baumaßnahmen im Rahmen des Projektes „A 6, Fahrbahndeckenerneuerung bei Mannheim – Sandhofen“ ein.

    Bei den Veranstaltungen wird das Baureferat Nord über die ab voraussichtlich 10. April 2017 beginnenden Sanierungsmaßnahmen informieren und im Anschluss Fragen von interessierten Bürgerinnen und Bürgern beantworten. Zu diesen Bürgerinformationsveranstaltungen sind Sie herzlich eingeladen.

    Über eine zusätzliche Ankündigung der Veranstaltung in den nächsten Tagen würden wir uns sehr freuen.

    Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie im Internet im Beteiligungsportal des Regierungspräsidiums Karlsruhe unter:


    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt4/Ref471/Seiten/A6_Mannheim_Sandhofen.aspx


    Hintergrundinformationen zu dem Projekt

    Voraussichtlich am Montag, den 10. April, beginnt das Regierungspräsidium Karlsruhe mit den Sanierungsarbeiten auf der A 6. Das Gesamtprojekt sieht vor, die Strecke zwischen der Landesgrenze Hessen und Baden-Württemberg und der Landesgrenze Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz einschließlich der Rheinbrücke (Theodor-Heuss-Brücke) zu sanieren, beziehungsweise zu erneuern. Grund für die Maßnahme ist, dass sowohl die Fahrbahn selbst, als auch einige Brückenbauwerke und Lärmschutzwände entlang der Autobahn in schlechtem Zustand sind. Eine Instandsetzung ist dringend erforderlich. Die Maßnahme erfolgt in vier Bauabschnitten und soll bis Ende 2020 abgeschlossen sein, bevor die Erneuerung der Hochbrücken in Ludwigshafen beginnt. Nach Angaben der Stadt Ludwigshafen ist der Baubeginn für Ende 2019 geplant, mit ersten verkehrlichen Einschränkungen ist ab Anfang 2021 zur rechnen.

    Der erste Bauabschnitt betrifft die Strecke im Bereich Rheinbrücke (Theodor-Heuss-Brücke) bis zur Anschlussstelle Mannheim-Sandhofen. Mit der Sanierung der Autobahn wird von Westen her begonnen, um im Rahmen der Koordination mit der Stadt Ludwigshafen die besonders wichtigen Bereiche der Rheinbrücke und der Anschlussstelle zuerst abschließen zu können.

    Für die Sanierung der Rheinbrücke sind verkehrliche Beeinträchtigungen nicht zu vermeiden. Da die bestehende Rheinbrücke im Flussbereich sehr schmal ist, muss für die Sanierung jeweils eine Brückenseite vollständig gesperrt werden. Für Verkehrsteilnehmer auf der Autobahn steht daher für jede Fahrtrichtung nur ein Fahrstreifen zur Verfügung (2+0-Verkehrsführung). Dies ist sowohl den neuen Arbeitsschutzrichtlinien, als auch der Art der Arbeiten, die in den Übergangsbereichen der Stahlbrücke zu den Steinbogenbrücken im Rheinvorland eine Freilegung der Brückenübergänge erfordern, geschuldet.

    Die genaue Verkehrsführung sowie ein Rettungskonzept bei Unfällen im Baustellenbereich wurden in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Verkehrsbehörden und Polizeidienststellen, beziehungsweise Feuerwehren und Rettungsleitstellen aller betroffenen Bundesländer und Großstädte festgelegt. Im Ergebnis werden beispielsweise neben Stauwarnanlagen auch mehrsprachige CB-Funkwarnanlangen sowie im besonders engen Bereich der Rheinbrücke eine festinstallierte Löschwasserversorgung eingerichtet. Zeitgleich zur Brückensanierung erfolgt die Fahrbahndeckenerneuerung und Dammstabilisierung bis zur Anschlussstelle Mannheim-Sandhofen.

    Der zweite Bauabschnitt, der im direkten Anschluss ab Winter 2017/18 bis Frühjahr 2019 umgesetzt sein soll, besteht im Wesentlichen aus der Sanierung der Anschlussstelle Mannheim-Sandhofen. Da das Brückenbauwerk der A 6 über die B 44 aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr sanierbar ist, muss die bestehende Brücke abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. Der Verkehr auf der Autobahn wird in dieser Zeit über eine Behelfsverkehrsführung weitgehend vierstreifig geführt. Für einzelne Bauphasen (Ein- und Aushub der Behelfsbrücke, sowie Einhub der neuen Brückenträger) werden jedoch an einigen Sonntagen und für den Abriss der Brücke an einem Wochenende, Sperrungen der B 44 notwendig werden.

    In den Bauabschnitten drei und vier, in den Jahren 2019 und 2020, werden schließlich die Sanierungsarbeiten an der restlichen Fahrbahn und den Lärmschutzwänden bis zur Landesgrenze zwischen Baden-Württemberg und Hessen durchgeführt. Ab 2021 steht damit eine leistungsfähige Autobahn in einem guten Zustand zur Verfügung, die auch zusätzlichen Verkehr während der Bauphase der Hochbrücken in Ludwigshafen ohne verkehrliche Einschränkungen abwickeln kann.

  • Abteilung 3
    15.03.2017
    Perfluorierte Verbindungen (PFC) in Rastatt/Baden-Baden und Mannheim: Vorerntemonitoring wird 2017 fortgesetzt
    Fortschreibung der PFC-Bewertung durch das Umweltbundesamt - Land passt Beurteilungswerte für Lebensmittel an

    ​Im Raum Rastatt/Baden-Baden und im Norden der Stadt Mannheim sind etliche landwirtschaftliche Flächen mit perfluorierten Verbindungen (PFC) belastet. Das seit 2015 vom Land eingerichtete Vorerntemonitoring sorgt dafür, dass Pflanzen von den bekannten, mit PFC belasteten landwirtschaftlichen Nutzflächen rechtzeitig vor der Ernte untersucht werden. Sowohl für die Landwirtschaft als auch für den Verbraucherschutz hat sich das Vorerntemonitoring als unerlässlich bewährt. Es wird daher 2017 fortgesetzt.

    Die Erkenntnisse aus dem Jahr 2016 tragen zu einer weiteren Verbesserung der Anbauempfehlung bei, um im Sinne einer Vermeidungsstrategie den Anbau von Kulturen mit hohem PFC-Aufnahmevermögen auf unkritische Flächen zu lenken. Das Regierungspräsidium Karlsruhe wird betroffene Landwirte zeitnah über die Nutzungsmöglichkeiten bei kritischen PFC-Gehalten und die Vorgehensweise im Jahr 2017 informieren.

    Für kurzkettige PFC in Lebensmitteln gibt es bislang weltweit keine toxikologisch abgeleiteten Grenzwerte. Daher hat das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz für diese Verbindungen übergangs- und hilfsweise lebensmittelrechtliche Beurteilungswerte unter Berücksichtigung der Erkenntnisse des Umweltbundesamtes zu Trinkwasser festgelegt. Lebensmittel, deren Gehalte an kurzkettigen PFC analytisch gesichert über den Beurteilungswerten liegen, sind nicht verkehrsfähig. Solche Erzeugnisse dürfen zum Schutz des Verbrauchers nicht vermarktet werden. Durch die aus Gründen des Verbraucherschutzes ergriffenen Maßnahmen wie das Vorerntemonitoring ist weiterhin von keiner Gesundheitsgefährdung durch den Verzehr in der Region erzeugter Lebensmittel auszugehen.

    Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz hat die Beurteilungswerte für relevante Lebensmittelgruppen ausgehend von den bestehenden Orientierungs- bzw. Leitwerten des Umweltbundesamtes für Trinkwasser abgeleitet. Es hat dabei die statistisch erfassten Verzehrsmengen von Obst und Gemüse, Getreide und tierischen Lebensmitteln zu Grunde gelegt. Das Umweltbundesamt hat nun eine Fortschreibung seiner Bewertung für PFC in Trinkwasser im Bundesgesundheitsblatt veröffentlicht. Diese Veröffentlichung trägt den zwischenzeitlich neu gewonnenen Erkenntnissen zu gesundheitlichen Auswirkungen bestimmter PFC-Verbindungen Rechnung. Leitwerte oder gesundheitliche Orientierungswerte zu einzelnen PFC wurden vom Umweltbundesamt neu berücksichtigt bzw. in ihrer Höhe angepasst.

    Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz hat deshalb, ausgehend von der jetzt vorliegenden Bewertung des Umweltbundesamtes von per- und polyfluorierten Chemikalien im Trinkwasser, die daraus für Lebensmittel abgeleiteten Beurteilungswerte entsprechend überarbeitet.


    Hintergrundinformationen:
    Aufgrund der großflächigen Belastung und der komplexen Fragestellungen haben die baden-württembergischen Behörden im Jahr 2015 das Projekt „PFC-belastete Flächen in Nordbaden - Lösungen für den Anbau von landwirtschaftlichen Kulturen und zur vorbeugenden Verbrauchersicherheit“ initiiert. Das Regierungspräsidium Karlsruhe koordiniert das Projekt, die Landwirtschaftsbehörden vor Ort betreuen es in Abstimmung mit den Bewirtschaftern. Für das Projekt hat das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg (MLR) für die Jahre 2015 bis 2017 über eine halbe Million Euro zur Verfügung gestellt. Ziele des Projektes sind insbesondere die Sicherstellung eines vorsorgenden Verbraucherschutzes sowie die Möglichkeiten des weiteren Umgangs mit PFC-belasteten Flächen.

    Das PFC-Vorerntemonitoring ist Teil des Projektes und beinhaltet auch Gefäß- und Feldversuche des Landwirtschaftlichen Technologiezentrums Augustenberg, um weitere Kenntnisse über das Verhalten von kurzkettigen PFC in Pflanzen und damit auch Lösungen für eine zukünftige landwirtschaftliche Nutzung zu erhalten.

    Zu den so genannten langkettigen PFC zählen die Perfluoroctansulfonsäure und die Perfluoroctansäure. Zu den kurzkettigen PFC gehören beispielsweise die Perfluorbutansäure und die Perfluorpentansäure.

    Für die häufigsten langkettigen PFC in Lebensmitteln konnte die Europäische Lebensmittelsicherheitsbehörde EFSA aufgrund ausreichend verfügbarer wissenschaftlicher Daten maximal tolerierbare tägliche Aufnahmemengen festlegen. Die Untersuchungseinrichtungen des Landes haben in den letzten Jahren zahlreiche Analysen insbesondere von Pflanzen, die auf PFC-belasteten Flächen angebaut wurden sowie von Trinkwasser durchgeführt. Bisherige Untersuchungen auf langkettige PFC in pflanzlichen Lebensmitteln ergaben keine oder in wenigen Fällen nur geringfügige Mengen an PFC, so dass beim Verzehr dieser Lebensmittel kein gesundheitliches Risiko für Verbraucherinnen und Verbraucher besteht. In einzelnen tierischen Lebensmitteln (wie z.B. Fische aus belasteten Baggerseen oder Wildschweininnereien) wurden langkettige PFC in höherer Konzentration gefunden, so dass hierfür Verzehrsbeschränkungen ausgesprochen werden mussten.

    Bislang liegt für die kurzkettigen PFC für Lebensmittel keine toxikologische Bewertung der EFSA vor. Daher hat das Land bis zum Vorliegen einer Risikobewertung übergangs- und hilfsweise lebensmittelrechtliche Beurteilungswerte festgelegt. Weiterhin werden wie bisher Böden, Wasser und Ernteerzeugnisse auf PFC-Belastungen untersucht, um weitere Erkenntnisse insbesondere über die Verteilung der PFC und die komplexen Zusammenhänge in der Lebensmittelkette zu gewinnen.

    Die Fortschreibung der vorläufigen Bewertung des UBA für PFC in Trinkwasser führt zu einer entsprechenden Anpassung der vom MLR daraus für Lebensmittel abgeleiteten Beurteilungswerte. In der beigefügten Tabelle sind die neu berechneten Beurteilungswerte dargestellt.

    Antworten auf die häufigsten Fragen zu PFC finden Sie auf der Homepage des Regierungspräsidiums Karlsruhe.

  • Konzert im Bürgerhaus Bruchsal am Freitag, 24. März 2017
    15.03.2017
    Begegnung der Schulmusik“ in Bruchsal / Netzwerk YesJazz geht erfolgreich ins 4. Jahr - Ein Kooperationsprojekt des Regierungspräsidiums Karlsruhe mit der Stadt Bruchsal, der Musik- und Kunstschule Bruchsal und der Bruchsaler Bildungsstiftung

    ​Die Kooperation des Regierungspräsidiums Karlsruhe, Abteilung Schule und Bildung, und der Stadt Bruchsal im Bereich Musik besteht schon viele Jahre. Die sehr erfolgreiche Zusammenarbeit zeigt sich insbesondere darin, dass herausragende Maßnahmen und Projekte, wie zum Beispiel Musikbegegnungen zum Tag der deutschen Einheit, Schultanzbegegnungen, Schulorchestertage, in Bruchsal vielbeachtet und mit einer äußerst positiven Resonanz veranstaltet werden konnten.

    Als neues Kooperationsprojekt wurde im Jahr 2014 das Netzwerk YESJAZZ initiiert.
    Im Rahmen dieses Netzwerks werden Jazzcombos und Bigbands an Bruchsaler Schulen gefördert. Die Förderung besteht darin, dass die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit erhalten, mit renommierten Jazz-Profis der Musik- und Kunstschule Bruchsal musikalisch zu arbeiten und mitzuerleben, wie Jazz-Profis an schwierige Aufgaben herangehen.

    Mit vielen wertvollen Tipps und Hilfen werden die Schülerinnen und Schüler motiviert, musikalisch weiter an sich zu arbeiten. Die Jazz-Dozenten der Musikschule haben in der Zeit von Oktober 2016 bis März 2017 als Coaches in einzelnen Proben beziehungsweise Workshops der Schulbands das entsprechende Know-How vermittelt.

    An der vierten Phase des Netzwerks YesJazz sind folgende Schulen aus Bruchsal beteiligt:

    Musik- und Kunstschule,
    Justus-Knecht-Gymnasium,
    Gymnasium St. Paulusheim,
    Heisenberg-Gymnasium,
    Handelslehranstalt,
    Albert-Schweitzer-Schule.

    Das Kooperationsprojekt wird gefördert durch die Sparkasse Kraichgau.

    Zum Abschluss der Kooperationsphase findet am Freitag, 24. März 2017, um 19 Uhr, ein Benefizkonzert im Bürgerzentrum Bruchsal statt. Das öffentliche Konzert wird in Zusammenarbeit des Regierungspräsidiums Karlsruhe mit der Stadt Bruchsal veranstaltet. Die Schirmherrschaft für das Konzert hat Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick übernommen.

    Die Konzertbesucher erwartet ein breitgefächertes Jazz-Programm, das die mitwirkenden Schülerinnen und Schüler im Rahmen ihrer Proben erarbeitet haben. Zusätzlich werden zwei Formationen der Musik- und Kunstschule Bruchsal (MuKs) dieses Benefizkonzert mitgestalten: das Bigband-Project BBP und das überregional bekannte und in Fachkreisen sehr geschätzte Bruchsaler Jazz Orchester.

    Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen und leisten einen wichtigen Beitrag zur Finanzierung des auf Dauer angelegten Projektes.

    Kontaktadressen bei Rückfragen:

    Stadt Bruchsal, Schul- und Sportamt, Schulamtsleiter Rainer Rapp,
    Telefon: (07251) 79-216, E-Mail: rainer.rapp@bruchsal.de

    oder

    Regierungspräsidium Karlsruhe, Abteilung Schule und Bildung,
    Musikreferent Reiner Senger, Telefon: (0721) 926-4447
    E-Mail: Reiner.Senger@rpk.bwl.de

  • Abteilung 2
    09.03.2017
    Seniorenwohnpark Alte Mühle Oberderdingen-Flehingen - Regierungspräsidium Karlsruhe gibt grünes Licht für Abrissarbeiten

    ​Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat im Zusammenhang mit der Bebauungsplanung Seniorenwohnpark Alte Mühle grünes Licht gegeben für den Abriss von sieben Gebäuden des ehemaligen Sägewerks in Oberderdingen-Flehingen.

    Die Gemeinde Oberderdingen hatte sich auf Anraten des Landratsamts Karlsruhe wegen der Problematik einer im Bebauungsplangebiet gelegenen Fledermaus-Wochenstube des vom Aussterben bedrohten, streng geschützten Grauen Langohrs an die höhere Naturschutzbehörde beim Regierungspräsidium gewandt und am 13. Februar umfangreiche Unterlagen zur Prüfung vorgelegt.

    Das Regierungspräsidium hat differenzierte räumlich-zeitliche Vorgaben für die Abrissarbeiten gemacht und die Realisierbarkeit mit dem Vorhabenträger abgestimmt. So konnte am 8. März unter Wahrung der Belange des Artenschutzes eine Entscheidung zu Gunsten einer zügigen Durchführung der Abrissarbeiten rund um das Fledermausquartier getroffen werden. Die Abrissarbeiten müssen durch fledermaus- und vogelkundige Experten begleitet werden.

  • Abteilung 5
    09.03.2017
    Regierungspräsidentin Nicolette Kressl übergibt Genehmigungsbescheid für die Erhöhung der Erdaushub- und Bauschuttdeponie Wiesloch

    Einladung an die Medien

    ​Termin: Freitag, 17. März 2017
    Zeit: 14.00 Uhr
    Ort: Erdaushub- und Bauschuttdeponie Wiesloch, 69168 Wiesloch, Parkstraße 6, Treffpunkt am Eingang beim Wiegehaus

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    das Regierungspräsidium Karlsruhe hat die Erhöhung und Oberflächenabdichtung der Erdaushub- und Bauschuttdeponie Wiesloch genehmigt. Mit der Genehmigung ist der Weiterbetrieb der Deponie für die nächsten Jahre gesichert.

    Regierungspräsidentin Nicolette Kressl wird am 17. März 2017 im Beisein von Landrat Stefan Dallinger und Wieslochs Oberbürgermeister Dirk Elkemann den Genehmigungsbescheid an die Geschäftsführerin der AVR Kommunal GmbH Katja Deschner übergeben.

    Die kreiseigene AVR Kommunal GmbH erbringt die abfallwirtschaftlichen Dienstleistungen im Rhein-Neckar-Kreis für rund 540.000 Einwohner.

    Zu diesem Pressetermin sind Sie herzlich eingeladen. Wir würden uns freuen, wenn Sie den Termin wahrnehmen und darüber berichten würden.

    gez. Uwe Herzel

  • Abteilung 4
    08.03.2017
    B 10: Erneuerung der Fahrbahndecke zwischen Kleinsteinbach und Wilferdingen - Vollsperrung vom 20.03.2017 bis 31.03.2017

    ​Ab Montag, 20. März 2017, beginnt das Regierungspräsidium Karlsruhe mit dem zweiten Bauabschnitt der Sanierungsmaßnahme B 10 im Pfinztal. Zwischen Kleinsteinbach und Wilferdingen wird die Fahrbahndecke der Bundesstraße auf einer Länge von rund 200 Metern samt Entwässerungsrinnen erneuert. Die B 10 muss hierfür zwischen dem Ortsende Kleinsteinbach und der Kreisgrenze unmittelbar vor dem Abzweig nach Singen für voraussichtlich zwei Wochen voll gesperrt werden.

    Die Umleitung aus Richtung Söllingen erfolgt am Kreisverkehr in Kleinsteinbach über die L 563 nach Karlsbad, die L 562 in Richtung Ellmendingen und weiter über die L 339 nach Nöttingen bis zum östlichen Ortsende von Wilferdingen. Aus Richtung Pforzheim erfolgt die Umleitung gegenläufig über die L 339, dann über die K 4535, die K 3563 über Obermutschelbach und die L 563 zum Kreisverkehr in Kleinsteinbach. Radfahrer werden über das bestehende Radwegenetz zwischen Kleinsteinbach und Wilferdingen geleitet.

    Im Anschluss an die derzeit laufende Kanal- und Wasserleitungssanierung der Gemeinde Pfinztal in der Ortslage Kleinsteinbach werden zudem am nördlichen Fahrbahnrand Bordsteine und Gehwege sowie Straßeneinläufe saniert beziehungsweise erneuert. Diese Arbeiten sind im August und September 2017 unter Ampelregelung bei halbseitiger Sperrung geplant.



    Die abschließenden Asphaltarbeiten von der Bocksbachbrücke bis zum Sportplatz in Kleinsteinbach können aufgrund der vorhandenen Straßenbreite nur unter Vollsperrung ausgeführt werden. Diese Arbeiten erfolgen aber erst dem Abschluss und der Verkehrsfreigabe des Sanierungsabschnittes „B10 Wilferdingen-Ersinger Kreuz“ im Enzkreis. Die Sanierung der B 10 im Enzkreis ist voraussichtlich von Mitte April bis Ende November 2017 vorgesehen.

    Die Kosten der Gesamtmaßnahme des zweiten Bauabschnitts belaufen sich auf insgesamt rund 530.000 Euro und werden vom Bund getragen.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen der Anwohner und Verkehrsteilnehmer bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 2
    06.03.2017
    Europa – 60 Jahre Römische Verträge - Europe Direct im Regierungspräsidium Karlsruhe lädt zu Multimedia-Show mit anschließender Diskussion mit Ingo Espenschied und Richard Stock ein

    Einladung an die Medien

    ​Termin: Dienstag, 14. März 2017
    Zeit: 18:00 Uhr
    Ort: Regierungspräsidium Karlsruhe am Rondellplatz, Karl-Friedrich-Straße 17, 76133 Karlsruhe; Meidinger Saal im Erdgeschoss
     
    Am 25. März 1957 wurden in Rom die „Römischen Verträge" unterschrieben, die Geburtsstunde der Europäischen Gemeinschaften, dem Vorläufer der Europäischen Union.

    Was wollten die Unterzeichner der Römischen Verträge bezwecken und wohin hat sich Europa seitdem entwickelt? Und wie geht die Reise weiter?

    Spannende Fragen, die Europe Direct in seiner nächsten Veranstaltung vorstellen und mit dem Publikum diskutieren will
    In einer live kommentierten Zeitreise auf Großbildleinwand zeigt der renommierte Politologe und Produzent Ingo Espenschied in seiner Reihe „Doku Live“ die Entstehungsgeschichte Europas und die wechselhafte Entwicklung über die letzten sechs Jahrzehnte. Unter dem Titel „60 Jahre Römische Verträge – 60 Jahre Europa – eine Bilanz“ vermittelt Espenschied anschaulich, wo die Stärken und Schwächen der Europäischen Union und die Chancen für eine europäische Zukunft liegen.

    Im Anschluss wird Richard Stock, Direktor des Europa-Zentrums Robert-Schuman in Metz-Scy-Chazelles und internationaler Dozent für europäische Grundsatzfragen, aktuelle europäische Herausforderungen aufgreifen.

    In seinem Vortrag „Haben wir noch eine gemeinsame Zukunft? Rückkehr zum nationalen Wahn?“ beleuchtet er die Frage, welchen Einfluss rechtspopulistische Strömungen in der EU haben. Er erläutert außerdem die Bedeutung des deutsch-französischen Tandems für die europäische Integration und erklärt, warum die bevorstehenden Wahlen in Deutschland und Frankreich für die EU besonders richtungsweisend sein werden.

    Nach jedem Vortrag haben die Bürgerinnen und Bürger Gelegenheit, Fragen an die Referenten zu stellen und zu diskutieren.
    Europe Direct Karlsruhe wird eine Auswahl aktueller kostenloser Informationsmaterialien zum Mitnehmen anbieten. Die Veranstaltung wird aus Mitteln der Europäischen Kommission unterstützt.
    Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
    Zu dieser Veranstaltung sind Sie herzlich eingeladen.

    Über eine zusätzliche Ankündigung der Veranstaltung in den nächsten Tagen würden wir uns sehr freuen.

  • Abteilung 4
    06.03.2017
    L 536 Grundhafte Sanierung zwischen Wilhelmsfeld und Altneudorf
    ​Die Bauarbeiten an der L 536 zwischen Wilhelmsfeld-Unterdorf und Schönau-Altneudorf stehen unmittelbar bevor: ab Montag, dem 13. März 2017, wird mit den vorbereitenden Maßnahmen, wie beispielsweise der Baustelleneinrichtung, begonnen. Ab dem 16. März 2017 bis Herbst 2018 wird die L 536 zwischen Wilhelmsfeld-Unterdorf und Schönau-Altneudorf grundhaft saniert und muss aufgrund der beengten Platzverhältnisse aus Sicherheitsgründen voll gesperrt werden.

    Aufgrund der Vollsperrung wird der Durchgangsverkehr über Heiligkreuzsteinach und Schriesheim-Altenbach umgeleitet. Die Umleitungsstrecke wird hierfür ausgeschildert. Da auch der ÖPNV, die Linie 34, den Baustellenbereich nicht passieren kann, wird dieser eingeschränkt über Vorderheubach und Heiligkreuzsteinach umgeleitet. Die Zufahrt für die Bewohner, Anlieger und Rettungskräfte zu den Grundstücken wird während der Baumaßnahme gewährleistet sein, es wird jedoch immer wieder zu kleinen Behinderungen kommen.

    Für Fragen über den Bauablauf bzw. Baufortschritt steht die örtliche Projektleitung des Regierungspräsidiums Karlsruhe in seinem Baubüro ab April 2017 den Bürgerinnen und Bürgern gerne zur Verfügung.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.
  • Abteilung 1
    06.03.2017
    Regierungspräsidium Karlsruhe genehmigt Pforzheimer Doppelhaushalt 2017/2018 unter Auflagen und mit Einschränkungen

    ​Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat den Doppelhaushalt der Stadt Pforzheim für die Jahre 2017 und 2018 genehmigt. Nach Prüfung durch die Kommunalaufsicht konnte die Gesetzmäßigkeit des umfangreichen Zahlenwerks mit einem jährlichen Gesamtvolumen von rund 620 Millionen Euro bestätigt werden, die beantragten Genehmigungen wurden aber unter Auflagen und mit Einschränkungen erteilt.

    Bereits mit der Genehmigung des vorherigen Doppelhaushalts 2015/2016 war der Stadt Pforzheim ein Haushaltssicherungskonzept auferlegt worden. Zielvorgabe war es, die Fehlbeträge der Jahre 2017 bis 2019 zu vermeiden oder zumindest einschneidend zu reduzieren, um auf diese Weise Einschränkungen bei der Genehmigung künftiger Haushalte zu vermeiden.

    Der Gemeinderat der Stadt Pforzheim hatte daraufhin im Dezember 2015 zunächst einen Grundsatzbeschluss zur Haushaltssicherung gefasst (sogenanntes Vier-Säulen-Modell). Danach sollte eine jährliche Ergebnisverbesserung von 30 Millionen Euro erzielt werden, die Kreditaufnahmen auf 10 Millionen Euro pro Jahr begrenzt sowie das Investitionsvolumen auf 15 Millionen Euro jährlich gedeckelt werden. Im Juni 2016 wurden rund 300 konkrete Einzelmaßnahmen beschlossen, deren  Auswirkungen mit in die jetzt beschlossene Haushalts- und Finanzplanung eingeflossen sind.

    Die Haushalts- und Finanzplanung 2017/2018 weist über den gesamten Zeitraum bis zum Jahr 2021 weiterhin hohe Fehlbeträge aus.

    Im Ergebnishaushalt, in dem die Erträge und Aufwendungen eines Haushaltsjahres dargestellt werden, wird von einem Defizit von 24,77 Millionen Euro (2017) und 19,18 Millionen Euro (2018) ausgegangen. In den Folgejahren 2019 bis 2021 werden wieder kontinuierlich ansteigende Fehlbeträge von 23,76 Millionen Euro (2019), 31,62 Millionen Euro (2020) und 35,47 Millionen Euro (2021) erwartet. Die Stadt kann aus ihrer laufenden Verwaltungstätigkeit auf Dauer weder ihre Tilgungsverpflichtungen erwirtschaften, noch Mittel zur Investitionsfinanzierung generieren. Das umfangreiche Investitionsprogramm kann somit nur über eine erneute Ausweitung der bereits jetzt schon überdurchschnittlichen Verschuldung finanziert werden und engt den Handlungsspielraum der Stadt weiter ein.

    Unstrittig ist, dass die Stadt Pforzheim mit dem inzwischen beschlossenen Maßnahmenkatalog einen wichtigen ersten Schritt zur Verbesserung ihrer Finanzlage getan hat. Die umfangreichen Anstrengungen zur Haushaltskonsolidierung werden ausdrücklich begrüßt und anerkannt.
    Die aktuelle Haushalts- und Finanzplanung macht allerdings deutlich, dass dadurch noch keine Kehrtwende, sondern lediglich eine Verlangsamung des stetigen Abwärtstrends erreicht werden konnte.

    Weitere Maßnahmen sind daher unumgänglich, um die Handlungsfähigkeit der Stadt auf Dauer sicherzustellen. Deshalb wurde der Stadt auferlegt, das Haushaltssicherungskonzept mit der Zielsetzung fortzuschreiben, das ordentliche Ergebnis der beiden Haushaltsjahre deutlich zu verbessern und bis zum Ende des Finanzplanungszeitraums ein ausgeglichenes ordentliches Ergebnis zu erzielen.

    Ferner wurden die Kreditermächtigungen nur in eingeschränktem Umfang von jährlich 10 Millionen Euro genehmigt und die Verpflichtungsermächtigungen auf jährlich 15 Millionen Euro gedeckelt. Durch die moderate Einschränkung ist unter Berücksichtigung noch verfügbarer Ermächtigungen aus Vorjahren sichergestellt, dass die Stadt bereits begonnene Investitionsvorhaben beenden und notwendige Maßnahmen im Pflichtaufgabenbereich finanzieren kann. Ungeachtet dessen wird erwartet, dass das Investitionsprogramm unter Berücksichtigung der Wertigkeit der kommunalen Aufgaben mit der Zielsetzung überarbeitet wird, die zur Finanzierung erforderlichen Verbindlichkeiten auf einen Kreditbetrag von jährlich 10 Millionen Euro zu begrenzen.

    Über die aktuelle Entwicklung des Haushalts und den Stand des Haushaltssicherungskonzeptes hat die Stadt das Regierungspräsidium auch weiterhin halbjährlich zu unterrichten.

  • Abteilung 4
    02.03.2017
    B 294: Sanierung im Bereich Höfen
    Vollsperrung der Bundesstraße und großräumige Umleitung ab Mitte März bis voraussichtlich Mitte Mai 2017

    ​Ab Mitte März 2017 werden im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe und der Gemeinde Höfen Sanierungsarbeiten an der B 294 zwischen dem Abzweig der L 343 in Richtung Schömberg und dem Abzweig der L 340 in Richtung Dobel durchgeführt. Hierzu sind abschnittsweise Vollsperrungen notwendig.

    Der Verkehr auf der B 294 wird über die gesamte Dauer der Vollsperrung großräumig umgeleitet. Es wird eine getrennte Umleitung für PKW und LKW ausgeschildert. Die PKW-Umleitung verläuft über die L 343 in Richtung Schömberg und die K 4378 in Richtung Waldrennach. Die LKW-Umleitung verläuft über die
    L 343 in Richtung Schömberg und die L 562 in Richtung Pforzheim-Büchenbronn und wird von dort wieder auf die B 294 geführt. Die Umleitungen für die Gegenrichtungen erfolgen analog zu den beschriebenen Umleitungen.

    Der Belag der B 294 befindet sich in einem schlechten Zustand. Er weist teilweise eine poröse Oberfläche, Flickstellen sowie Risse und Unebenheiten auf. Aus Gründen der Verkehrssicherheit, des Werterhalts und um ein weiteres Fortschreiten der Schäden im Straßenoberbau zu verhindern, ist es erforderlich, die Fahrbahn zu ertüchtigen. Im Rahmen der Maßnahme werden circa 12.000 Quadratmeter Asphaltdeckschicht und Asphaltbinderschicht erneuert. Die oberen alten Asphaltschichten werden in zwei Fräsgängen entfernt und anschließend durch einen lärmmindernden Belag ersetzt. Um den innerörtlichen Verkehr aufrechtzuerhalten, erfolgt die Maßnahme in drei Bauabschnitten.

    Die Vollsperrung der Bundesstraße kann nach dem Abschluss der Sanierungsarbeiten an der Fahrbahn aufgehoben werden. Die im Zusammenhang mit der Fahrbahnsanierung von der Gemeinde begonnenen Arbeiten und Leitungsverlegungen im Gehwegbereich werden voraussichtlich bis Juni 2017 andauern.

    Die Kosten für die Fahrbahnsanierung betragen rund 800.000 Euro und werden vom Bund getragen. Die Kosten für die Gehwegsanierung und die Leitungsarbeiten trägt die Gemeinde.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer und die Anlieger für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 2
    01.03.2017
    Straßenbahn Mannheim-Rheinau
    Regierungspräsidium genehmigt Stadtbahnverknüpfungspunkt
    Fahrgäste im Einzugsbereich des Stadtteils Mannheim-Rheinau dürfen sich freuen. Mit der Zusammenführung der Haltestellenbereiche von Straßenbahn, Bus und S-Bahn am Bahnhof Rheinau wird die Nutzung des ÖPNV noch bequemer.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe als zuständige Planfeststellungsbehörde hat jetzt den Planfeststellungsbeschluss für die Errichtung des Verknüpfungspunktes Rheinau-Bahnhof erlassen. Das Vorhaben war im Oktober 2014 von der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV) beantragt worden.

    „Die Neugestaltung ist eine Stärkung des Umweltverbundes“, zeigte sich Regierungspräsidentin Nicolette Kressl erfreut. „Ich bin überzeugt, dass dieses attraktive Angebot dazu beitragen wird, dass noch mehr Menschen in der Region vom ÖPNV Gebrauch machen und damit zu einer nachhaltigen und umweltfreundlichen Mobilität beitragen werden“, so die Regierungspräsidentin weiter.

    Die mittlerweile in die Jahre gekommene Straßenbahninfrastruktur an der Endhaltestelle der Linie 1 in Rheinau-Bahnhof entspricht nicht mehr neuesten Anforderungen. Sie wird deshalb runderneuert. Aus Sicherheitsgründen wird dazu die Haltestelle aus dem unübersichtlichen Kurvenbereich in die Gerade gelegt. Gleichzeitig wird sie barrierefrei ausgebaut. Der barrierefreie Ausbau beinhaltet insbesondere die Gewährleistung eines ebenerdigen Ein- und Ausstiegs, maximale Neigungen von sechs Prozent an Bahnsteigzugängen über Rampen, die optische und taktile Führung sehbehinderter und blinder Fahrgäste durch ein Blindenleitsystem, die Verbesserung des Ausstattungskomforts an den Haltestellen und signaltechnisch gesicherte Überwege. Durch eine geänderte Gleislage wird die Haltestelle näher an den S-Bahn Haltepunkt herangeführt, so dass ein Wechsel von Straßenbahn zu S-Bahn nunmehr ohne Straßenquerung möglich ist. Im Zuge dieser Verbesserungen wird auch die Lage der Bushaltestellen optimiert, die Haltestellen selbst barrierefrei ausgebaut. Die zusätzliche Anlage von „Bike & Ride“ sowie „Park & Ride“ Plätzen rundet den Umbau ab.

    Zusammen mit dem barrierefreien Umbau des Bahnhofs Mannheim-Rheinau wird ein moderner, leistungsfähiger ÖPNV-Verknüpfungspunkt mit kurzen Wegen geschaffen. Für den Umbau des Bahnhofs Mannheim-Rheinau, einem Teilprojekt der 2. Ausbaustufe der S-Bahn Rhein-Neckar, hat das Regierungspräsidium bereits im Jahr 2015 ein Anhörungsverfahren durchgeführt und das Eisenbahn-Bundesamt im April 2016 den Planfeststellungsbeschluss erlassen.

    Der Planfeststellungsbeschluss mit den Plänen liegt in der Zeit vom 06.03.2017 bis einschließlich 20.03.2017 beim Beratungszentrum Bauen und Umwelt der Stadt Mannheim zur Einsicht aus. Er ist auch auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Karlsruhe zu finden.

  • Abteilung 1
    01.03.2017
    Verdacht auf Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg
    Mögliche Entschärfung und Sperrung der A 5 zwischen den Anschlussstellen Karlsruhe-Mitte und -Nord am 5. März

    ​Im Zusammenhang mit dem Bau einer Fernwärmeleitung der Stadtwerke Karlsruhe hat sich bei Bodensondierungen der dringende Verdacht ergeben, dass an der A 5 in unmittelbarer Nähe der Anschlussstelle Karlsruhe-Durlach ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg in der Erde liegt.

    Am Freitag, 3. März 2017, finden weitere Voruntersuchungen statt. Sollte sich hier der Verdacht bestätigen, muss zur Entschärfung des Blindgängers die A 5 zwischen den Anschlussstellen Karlsruhe-Mitte und Karlsruhe-Nord

     

    am Sonntag, 5. März 2017, ab 14.00 Uhr

     

    in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt werden. Das Ende der Sperrung hängt von der Dauer der Entschärfung ab.

    Der Fernverkehr aus Norden mit dem Ziel A 8 Stuttgart/München erhält bereits am Autobahnkreuz Walldorf über die Netzbeeinflussungsanlage den Hinweis, über die A 6 und A 81 zu fahren. Diesen Hinweis erhalten auch die Reisenden aus der Gegenrichtung von der A 8 in Fahrtrichtung Mannheim/Frankfurt am Autobahndreieck Leonberg.

    Für den restlichen Verkehr aus Norden in Richtung A 8 Stuttgart führt der Weg ab der Anschlussstelle Karlsruhe-Nord über die B 10 durch das Pfinztal und ab Pfinztal-Kleinsteinbach über die L 563, L 623 und L 609 zur Autobahnanschlussstelle Karlsbad.

    Ebenfalls aus Richtung Norden werden die Verkehrsteilnehmer mit dem Ziel Basel über die neue B 10 zur B 3 und weiter durch Durlach zur Südtangente und zur Autobahnanschlussstelle Karlsruhe-Mitte geleitet.

    Die Verkehrsteilnehmer auf der A 5 von Süden kommend werden ab Karlsruhe-Süd über die L 605 auf die Südtangente und im weiteren Verlauf zur B 36 und weiter über die B 35 (Graben-Neudorf) zur Autobahnanschlussstelle Bruchsal gelenkt.

    Die Verkehrsteilnehmer auf der A 8 in Richtung Norden werden ab der Anschlussstelle Karlsruhe-Mitte ebenfalls über die Südtangente zur B 36 und weiter über die B 35 zur Anschlussstelle Bruchsal geführt.

    Aktuelle Informationen gibt es darüber hinaus auf der Internetseite der Stadt Karlsruhe unter www.karlsruhe.de/bombenverdacht.

  • Abteilung 4
    01.03.2017
    L 360: Erkundungsbohrungen zwischen Neckartal und Weitingen
    Vollsperrung der Landesstraße

    ​Ab kommenden Montag, 6. März, bis einschließlich Freitag, 17. März 2017, werden Bohrungen auf der Landesstraße 360 durchgeführt. Die Bohrungen dienen der Erkundung des vorhandenen Straßenaufbaus und des darunterliegenden Untergrundes. Sie sind im Rahmen der Planung einer künftigen Instandsetzung der Landesstraße zur Feststellung des Leistungsumfangs erforderlich.

    In dem genannten Zeitraum ist die Landesstraße von der Abzweigung Weitingen am Verkehrsknotenpunkt L 360 / L 370 bis zum Ortseingang Weitingen für den Verkehr voll gesperrt.

    Die Umleitung des Schwerverkehrs erfolgt großräumig von Ergenzingen kommend auf der B 14 über Eutingen i.G und Horb und weiter auf der L 370 über Mühlen nach Rottenburg/ Neckartal. Der Gegenverkehr wird auf der gleichen Umleitungsstrecke geführt.

    Für den Pkw-Verkehr wird als Umfahrung von Horb die K 4708 zwischen Bildechingen und Mühlen als Umleitungsstrecke ausgeschildert. Auf der K 4709 und
    K 4711 werden Einbahnverkehre eingerichtet. Die K 4709 wird von Eutingen i.G. kommend lediglich in Richtung Mühlen und die K 4711 vom Neckartal kommend nur in Richtung Rohrdorf befahrbar sein. Die Verkehrsteilnehmer werden darauf hingewiesen, auf diesen Kreisstraßen die vorhandenen Gewichtsbeschränkungen für bestimmte Fahrzeugarten zu beachten.

    Der Öffentliche Personennahverkehr ist von der Sperrung nicht betroffen.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Anwohner und Verkehrsteilnehmer für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.
  • Abteilung 5
    17.02.2017
    Regierungspräsidium Karlsruhe setzt Ausgleichskonzept für die L 600 weiter um: Entwicklung von lichtem Kiefernwald und Sandrasen

    ​Ab 27. Februar 2017 werden weitere Maßnahmen des Ausgleichskonzepts, anstelle des Rückbaus der L 600, umgesetzt. Ziel dieser Maßnahmen ist die Entwicklung von lichtem Kiefernwald und Sandrasen bei Sandhausen und Schwetzingen.

    Nachdem in diesem Winter bereits die Baumstämme in den beiden Naturschutzgebieten „Hirschacker und Dossenwald“ und „Sandhausener Düne - Pflege Schönau-Galgenbuckel“ entnommen wurden, werden nun auf der insgesamt rund ein Hektar großen Fläche Wurzelstöcke sowie die Waldstreuauflage entfernt.

    Dies ist Voraussetzung dafür, dass sich auf den darunter liegenden sandigen Böden in den kommenden Jahren lichtliebende Wald- und Wiesenarten ansiedeln können. Langfristig sollen sich die bereits in den beiden Naturschutzgebieten vorkommenden stark gefährdeten Pflanzenarten Sandstrohblume, Silbergras und Ohrlöffel-Leimkraut auf den gut besonnten Sandböden ausbreiten. Die spezialisierten Sandtierarten Dünen-Sandlaufkäfer, Steppenbienchen und Wolfsmilchschwärmer finden später auf den neu gestalteten Flächen geeignete Lebensbedingungen.



    Bezahlt werden die in diesem Winter umgesetzten Maßnahmen sowie die anschließende Entwicklung der Flächen aus einem dafür angelegten Projektkonto, auf das die Straßenbauverwaltung und die Gemeinde Sandhausen einbezahlt haben.

    Das Sonderprojekt „Sandrasen und lichte Kiefernwälder auf badischen Binnendünen“ wird von Dr. Jost Armbruster, Referat Naturschutz und Landschaftspflege im Regierungspräsidiums Karlsruhe (RPK), koordiniert.

    Weitere Informationen zu dem Projekt sind im Beteiligungsportal des RPK unter Umwelt/Sonderprojekte zu finden:
    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Dialog/Seiten/default.aspx


    Vor Ort führen Informationstafeln mit einem entsprechenden Quick Response Code (QR Code) direkt auf die Projektseite im Internet.

    Hintergrund
    Grund für den zunächst geplanten Rückbau der L 600 bei Sandhausen war der Neubau der B 535, nachdem der Planfeststellungsbeschluss vom 13. Juli 1989 für die B 535 in 1997 bestandskräftig geworden war. Die Straße wurde am 4. Mai 2000 dem Verkehr übergeben. Der Bund als Vorhabenträger war damit verpflichtet den Rückbau der L 600 vorzunehmen. Die Gemeinde Sandhausen plädierte jedoch für den Erhalt der Straße und für ein Ausgleichskonzept. Mit Unterstützung des RPK wurde 2010 eine entsprechende Ausgleichsplanung vorgelegt.

    Gegen diese wurde eine von zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern unterstützte Petition beim Petitionsausschuss des Landtages Baden-Württemberg eingereicht. Zeitgleich wurde eine Petition der Naturschutzverbände eingereicht, die die Ausgleichsplanung unterstützten.

    Auf Vorschlag des NABU wurde schließlich ein Kompromiss gefunden und ein modifiziertes Ausgleichskonzept erarbeitet, das auch nach Empfehlung des Petitionsausschusses weiterverfolgt werden sollte. Nach langen Verhandlungen konnte im Sommer 2015 ein unter Federführung des RPK erarbeiteter öffentlich-rechtlicher Vertrag zwischen den beteiligten Gemeinden, der Straßenbauverwaltung und dem RPK abgeschlossen werden, der die Umsetzung des Ausgleichskonzepts regelt. Der Landtag hat daraufhin am 18. Februar 2016 die Petition für erledigt erklärt.

  • Werbe- und Verlagskalender aus aller Welt im Regierungspräsidium Karlsruhe am Rondellplatz
    16.02.2017
    gregor international calendar award 2017

    ​Termin: Donnerstag, 23. Februar 2017
    Zeit: 18 Uhr
    Ort: Karl-Friedrich-Straße 17, 76133 Karlsruhe 
     
    Vielfältige Gestaltungsbeispiele und neue Fertigungsmöglichkeiten von Kalendern präsentiert der gregor international calendar award 2017 von Samstag, 25. Februar 2017 bis Sonntag, 19. März 2017 im Regierungspräsidium am Rondellplatz. Veranstaltet wird die Ausstellung vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg und dem Regierungspräsidium Karlsruhe in Zusammenarbeit mit dem Graphischen Klub Stuttgart e. V. und dem Verband Druck und Medien in Baden-Württemberg.

    Der gregor international calendar award 2017, bei dem auf über 700 Quadratmetern Werbe- und Verlagskalender aus aller Welt gezeigt werden, ist zugleich auch einer der bedeutendsten Wettbewerbe der Druck- und Medienbranche in Europa.

    Insgesamt wurden 826 Kalender aus dem In- und Ausland eingereicht. Die Jury des Graphischen Klubs bewertete die Kalender und vergab insgesamt 60 Preise: fünf Mal Gold, zehn Mal Silber und 15 Mal Bronze. Den Preis der Jury, den sogenannten gregor, erhielt der Kalender „Herzblut“ von Glanzmann Schöne Design aus Lörrach. Zudem wurden elf Kalender mit dem „Award of Excellence“ für außergewöhnliche Einzelleistungen vergeben. Außerdem zeichnete die Jury den Kalender „Häusermeer“, vom DuMont Kalenderverlag mit dem Preis der „photo calendar Jury 2017“ aus.

    Regierungspräsidentin Nicolette Kressl wird die Ausstellung am Donnerstag, 23. Februar 2017 um 18 Uhr offiziell eröffnen.

    Zu dieser Eröffnung und zur Ausstellung sind Sie mit der freundlichen Bitte um Berichterstattung herzlich eingeladen.

    Der gregor international calendar award 2017 ist von Samstag, 25. Februar 2017 bis Sonntag, 19. März 2017 dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr im Regierungspräsidium am Rondellplatz, Karl-Friedrich-Straße 17, 76133 Karlsruhe, zu sehen.

    Der Eintritt ist frei.

  • Abteilung 5
    16.02.2017
    Blaues Band am Oberrhein: RP Karlsruhe und WSA Mannheim schließen Kooperationsvereinbarung über Modellprojekt

    ​Das Regierungspräsidium Karlsruhe (RPK) und das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Mannheim (WSA MA) arbeiten bei der Renaturierung des Rheines und seiner Aue zusammen. Nach der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung startet jetzt das Modellprojekt „Uferrenaturierung Monsterloch“ im Rahmen des Bundesprogramms „Blaues Band Deutschland“. Das Bundesprogramm dient der Gewässer- und Auenentwicklung
    (www.blaues-band.bund.de)

    Das Modellprojekt soll die Anbindung der Altwasser und des ehemaligen Baggersees „Monsterloch“ an den Rhein zwischen Rhein-Kilometer 397,5 und 403,0 im Naturschutzgebiet Hockenheimer Rheinbogen verbessern. Im Baggersee „Monsterloch“ war es vergangenen Herbst zum Fischsterben gekommen. Mit einer besseren Durchströmung sollen solche Vorfälle zukünftig vermieden werden. Dazu sollen die alten und teilweise verlandeten Schluten (hochwasserführende Rinnen) und Altwasser untereinander und mit dem Baggersee verbunden und ertüchtigt werden, so dass sie auch bei niedrigen Wasserständen durchflossen werden können. In diesem Rahmen werden auch die Ein- und Auslassbauwerke umgebaut.
    Die Umsetzung des Projektes wird mehrere Jahre in Anspruch nehmen. Neben dem WSA Mannheim und dem RP Karlsruhe sind am Projekt auch die Bundesanstalt für Gewässerkunde und die Bundesanstalt für Wasserbau beteiligt, die ökologische und hydraulische Untersuchungen durchführen.

    Naturnahe Gewässer und Auen zählen zu den seltensten Lebensräumen in Deutschland. Mit dem Projekt „Monsterloch“ werden für die Gewässer- und Auenentwicklung wichtige und dringend notwendige Impulse gesetzt. Durch das Projekt sollen auch die Strukturvielfalt im Uferbereich erhöht und bessere Lebensbedingungen für verschiedene Fisch- und Vogelarten geschaffen werden. Der als Naturschutzgebiet und als europäisches Natura-2000-Gebiet geschützte Bereich wird damit ökologisch erheblich aufgewertet.

    „Das Naturschutzgebiet Hockenheimer Rheinbogen wird von den Maßnahmen des Modellprojektes profitieren, weshalb das RP Karlsruhe hier für das Land Baden-Württemberg mit dem WSA Mannheim zusammenarbeitet“, erklärt Regierungspräsidentin Nicolette Kressl. Damit würden die Bemühungen der oberen Naturschutzbehörde verstärkt, das Gebiet zu schützen und weiter zu entwickeln.

    Mit der Durchführung der Modellprojekte des Bundesprogrammes „Blaues Band Deutschland“ übernimmt die Bundesregierung Verantwortung für die umweltgerechte Weiterentwicklung der Wasserstraßen. Nicht nur die Nebenwasserstraßen stehen dabei im Fokus, sondern auch die verkehrlich intensiv genutzten Hauptwasserstraßen des Kernnetzes. „Dort setzt die Bundesregierung die Kompetenz der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung zur Erhaltung und Wiederherstellung naturnaher Flusslandschaften ein“, so Jörg Vogel, seit Januar neuer Leiter des WSA Mannheim. (www.wsa-ma.wsv.de)

    Insgesamt setzt das WSA Mannheim an der Bundeswasserstraße Rhein drei Modellprojekte für einen Biotopverbund von nationaler Bedeutung um. Neben der Maßnahme im Bereich „Monsterloch“ bei Altlussheim sind dies die „Uferrenaturierung Laubenheim“ bei Mainz und die „Uferrenaturierung Kühkopf-Knoblauchsaue“. Mit dem Kabinettsbeschluss vom 1. Februar 2017 beabsichtigt die Bundesregierung in den nächsten 30 Jahren 50 Millionen Euro in die Renaturierung von Wasserstraßen und ihren Auen zu investieren und setzt damit neue Akzente für Natur- und Gewässerschutz, Hochwasservorsorge sowie Wassertourismus, Freizeitsport und Erholung.

  • Abteilung 4
    14.02.2017
    A 656: Brückenerneuerung bei Mannheim-Friedrichsfeld - Autobahn in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt
    ​Nachdem in der vergangenen Woche bereits die ersten Stahlteile der südlichen Brückenhälfte zurückgebaut wurden, gehen die Abbrucharbeiten an der A 656 –Brücke bei Mannheim-Friedrichsfeld weiter. Die noch verbleibenden Brückenteile über der Bahn werden am kommenden Wochenende ausgehoben. Die Stahlteile, die mit einer Spannweite von rund 65 Meter die zehn Bahngleise des Bahnhofes Mannheim-Friedrichsfeld überspannen, müssen unter Vollsperrung der Bahnlinien und der Autobahn  abgetrennt und mittels Schwerlastkränen weggehoben werden. Die Sperrung der Autobahn ist unumgänglich, da zum Aushub der Brückenteile auch Kräne auf der Fahrbahn positioniert werden müssen. Diese können nicht im Gleisbereich unterhalb der Brücke stehen.

     

     
    Während der Arbeiten wird die Autobahn 656 zwischen dem Autobahnkreuz Heidelberg und der Anschlussstelle Mannheim-Seckenheim ab
     
    Samstag, 18.02.2017, 13:30Uhr, bis Sonntag, 19.02.2017, 16:00 Uhr
     

    in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt. Eine überörtliche Umleitung ist ausgeschildert.

     

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.
     
    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

     

  • Abteilung 4
    10.02.2017
    Unterhaltung Neckarbrücke bei Zwingenberg ist gesichert
    Regierungspräsidentin Nicolette Kressl und Bürgermeister Norman Link unterzeichnen Vereinbarung

    Regierungspräsidentin Nicolette Kressl und Bürgermeister Norman Link, Zwingenberg, haben gestern, Donnerstag, den 9. Februar 2017, im Rathaus Zwingenberg, eine Vereinbarung über die Unterhaltung der Neckarbrücke Zwingenberg unterzeichnet. Die Überführung liegt im Zuge der Gemeindeverbindungsstraße zwischen Zwingenberg und Neunkirchen, über die auch der Neckartalradweg führt.

    Die Vereinbarung sieht unter anderem vor, dass ein nicht unerheblicher Teil der Kosten für die Erhaltung und laufende Unterhaltung künftig vom Bund übernommen wird. Der Haushalt der Gemeinde wird damit spürbar entlastet.

    „Es ist uns sehr wichtig, der Gemeinde Zwingenberg eine verbindliche Zusage für die zukünftigen notwendigen Erhaltungs- und Unterhaltungsarbeiten zu geben. Die Vereinbarung regelt außerdem, dass der von der B 37 kommende Bundesradweg dauerhaft über die Brücke geführt werden kann“, so Regierungspräsidentin Nicolette Kressl.

    Bürgermeister Link dankte der Regierungspräsidentin, dass Sie sich der für die Gemeinde Zwingenberg wichtigen Angelegenheit angenommen hat, ebenso wie für die Unterzeichnung der Vereinbarung und lobte das Engagement der Fachleute aus der Abteilung Straßenwesen und Verkehr des Regierungspräsidiums Karlsruhe. Diese hatten sich intensiv mit der komplexen Fragestellung zu der Unterhaltung der Neckarbrücke befasst, um eine für beide Seiten zufriedenstellende Lösung zu finden.


    Hintergrund: Seit 2011 ersetzt eine einspurige Straßenbrücke die ehemalige kommunale Neckarfähre und stellt die Verkehrsverbindung von der B 37 bei Zwingenberg über die Gemeindeverbindungsstraße nach Neunkirchen sicher. Baulastträger und Eigentümer der Neckarbrücke ist die Gemeinde Zwingenberg. Zwingenberg gehört mit Neckargerach, Waldbrunn und Binau dem Gemeindeverwaltungsverband  Neckargerach-Waldbrunn an, der seinen Sitz in Neckargerach hat.

    Bereits beim Bau der Brücke in den Jahren 2009-2011 hat sich der Bund mit Mitteln aus dem Bundesradwegeprogramm an den Kosten beteiligt, da auf diese Weise der von Radtouristen stark frequentierte Neckartalradweg unter Mitnutzung der Brücke auf vorhandene Wege auf der Südseite des Neckars geführt werden konnte. Dadurch wurde es möglich, auf einen ansonsten erforderlichen Radweg entlang der B 37 auf dem Abschnitt Zwingenberg - Eberbach zu verzichten.

    Informationen zur Neckarbrücke bei Zwingenberg:
    Schrägseilbrücke mit Stahlüberbau
    Bauzeit: Juli 2009 – Juni 2011
    Länge: 215 Meter (37,0 – 121,5 – 56,5)
    Breite: ca. 6,5 Meter, davon Gehweg 1,5 Meter, Fahrbahn 5,0 Meter für
    Kraftverkehrsfahrzeuge und Radverkehr

  • Abteilung 3
    09.02.2017
    64. Baden-Württembergischer Pflanzenschutztag - Öffentliche Vortragsveranstaltung für die landwirtschaftliche Praxis

    ​Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg veranstaltet zusammen mit dem Regierungspräsidium Karlsruhe und dem Landwirtschaftlichen Technologiezentrum Augustenberg eine Vortragstagung über aktuelle Fragen des Pflanzenschutzes. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 16.Februar von 09.00 bis 13.30 Uhr in der Sonnenberghalle Angelbachtal statt.

    Der Baden-Württembergische Pflanzenschutztag ist eine öffentliche Vortragsveranstaltung für die landwirtschaftliche Praxis. Der Pflanzenschutztag will mit seinen Vorträgen Landwirte über neue Entwicklungen im Bereich des Pflanzenbaus und des Pflanzenschutzes, aber auch über Verbraucher- und Umweltschutz und die rechtlichen Rahmenbedingungen unterrichten.

    Die Themen des diesjährigen Pflanzenschutztages Baden-Württemberg sind nach ihrer Aktualität und der landwirtschaftlichen Bedeutung für die Ackerbauregionen und insbesondere den Kraichgau ausgewählt. Alle vier Vorträge der diesjährigen Tagung spiegeln die starke Verantwortung der Beratung und der Praxis gegenüber den Forderungen des Verbraucher- und Umweltschutzes wieder, wie auch das Ziel, dem Landwirt eine kostengünstige Produktion mit hochwertigen Erträgen zu ermöglichen.

    Dr. Burkhard Lennartz, Berater beim Fachdienst Landwirtschaft Buchen des Landratsamtes des Neckar-Odenwald-Kreises erläutert die Bedingungen der Pflanzenschutzmittelanwendung auf landwirtschaftliche Kulturen ohne Verlagerung durch Abdrift, Verflüchtigung und Erosion.

    Michael Glaser vom Landwirtschaftlichen Technologiezentrum Augustenberg erläutert, wie die Verlagerung von Pflanzenschutzmitteln durch geeignete Geräteeinstellung und Düsenwahl, die Beachtung der Witterung und die Anlage von Mulchstreifen vermieden werden kann.

    Dr. Cornelia Köcher, Leiterin des Bereichs Herbologie bei Identxx GmbH Stuttgart, stellt das QWert-System vor, mit dem schon fünf Tage nach der Applikation von Pflanzenschutzmitteln eine Herbizidresistenz direkt auf dem Acker festgestellt werden und der Landwirt dann entsprechende Maßnahmen ergreifen kann. Eine Demonstration erfolgt im Foyer.

    Dr. Andreas Maier, Referent für pflanzliche Erzeugung beim Regierungspräsidium Karlsruhe zeigt auf, wie die Wirksamkeit von Fungiziden erhalten werden kann und wie der Schutz von Anwohnern und Umstehenden umgesetzt wird. Ausgewählte Maßnahmen des Integrierten Pflanzenschutzes und die Biodiversität von Agrarlandschaften sind weitere Themen seines Vortrages.

    Am Schluss der Veranstaltung ist den Teilnehmern der Tagung Gelegenheit gegeben, in einer Zetteldiskussion Fragen an die Vortragenden zu richten.

    Vor und nach der Veranstaltung sowie in der Pause präsentiert das Landwirtschaftliche Technologiezentrum Augustenberg im Foyer der Sonnenberghalle aktuelle Düsentechnik zur Reduzierung der Abdrift und bietet die Möglichkeit, ackerbauliche Prognosesysteme im Informationssystem Integrierte Pflanzenproduktion (ISIP) unter Anleitung selbst anzuwenden.
    Vor der Halle stellen die ZG Raiffeisen Karlsruhe und das Kraichgau Raiffeisenzentrum Eppingen neue, nach dem Agrarinvestitionsförderprogramm (AFP) förderfähige Pflanzenschutzgeräte aus und informieren hierzu.

    Die teilnehmenden Landwirte erhalten eine Bescheinigung über die Teilnahme an einer Fort- und Weiterbildungsveranstaltung zur Sachkunde im Pflanzenschutz nach § 9 Abs. 4 Pflanzenschutzgesetz.

  • Abteilung 2
    08.02.2017
    "De gnitze Griffel" - Mundartwettbewerb
    Texte und Lieder im Dialekt gesucht

    ​Wer Freude an der Mundart hat und in seinem Dialekt schreibend kreativ sein möchte, kann sich am „Gnitzen Griffel“ beteiligen. Der Arbeitskreis Heimatpflege im Regierungsbezirk Karlsruhe e.V. hat wieder den Mundartwettbewerb „De gnitze Griffel“ ausgeschrieben. Eingereicht werden können Gedichte, Geschichten oder Lieder zu einem selbst gewählten Thema. Hintergründiges und Humorvolles ist gesucht, Zeitgenössisches erwünscht und Erinnerungen können ebenfalls Ideen liefern, so der Arbeitskreis.

    Mitmachen dürfen alle Personen, die im Regierungsbezirk Karlsruhe leben oder geboren sind. Also Menschen aus den Land- und Stadtkreisen von Mosbach über Heidelberg, Mannheim, Karlsruhe, Pforzheim bis Rastatt, Bühl und Freudenstadt. Es können Texte in all jenen Mundarten verfasst werden, die im Regierungsbezirk heimisch sind. Wichtig: Die Einsendungen dürfen noch nicht veröffentlicht sein, auch nicht im Internet.

    Den Mundartwettbewerb im Regierungsbezirk Karlsruhe gibt es seit 30 Jahren. Viele bekannte Autoren haben sich durch ihn einen Namen gemacht. Bei der neuen Ausgabe kann sich jeder Einsender mit zwei Texten oder Liedern beteiligen. Diese werden von einer Fachjury anonymisiert bewertet. Gedichte oder Erzählungen/Szenen dürfen eine bestimmte Länge nicht überschreiten. Für Projekte von Schulklassen oder für junge Teilnehmer wird ein Sonderpreis verliehen. Den Siegern in drei literarischen Sparten und dem nach Rudolf Stähle benannten Sonderpreis winken „Belohnungen“ von insgesamt 7.000 Euro.

    Einsendeschluss für die Teilnahme am „Gnitzen Griffel“ ist der 22. Mai 2017. Die genauen Wettbewerbsbedingungen finden sich im Internet unter www.ak-heimatpflege-ka.de.

    Die Adresse für Einsendungen: Arbeitskreis Heimatpflege Regierungsbezirk Karlsruhe e.V., RP Karlsruhe, Referat 23, 76247 Karlsruhe.

    Auskünfte zu dem alle zwei Jahre ausgetragenen Wettbewerb gibt es dienstags, donnerstags und freitags auch unter Telefon (0721) 926-2326.

    Bei einem Mundartabend in der Badnerlandhalle Karlsruhe-Neureut werden die besten Beiträge am 19. Oktober 2017 von Regierungspräsidentin Nicolette Kressl ausgezeichnet.

    Teilnahmebedingungen 2017:

    Teilnahmeberechtigung, Mundarten und Sparten
    Teilnahmeberechtigt sind alle, die im Regierungsbezirk Karlsruhe geboren oder wohnhaft sind. Zum Re- gierungsbezirk gehören die Landkreise Neckar-Odenwald, Rhein-Neckar-Kreis, Karlsruhe, Enzkreis, Calw, Freudenstadt und Rastatt sowie die kreisfreien Städte Mannheim, Heidelberg, Karlsruhe, Pforzheim und Baden-Baden.
    Die Beiträge für den „Gnitzen Griffel“ müssen in einer der heimischen Mundarten des Regierungsbezirks oder in einer Mundart der hier lebenden Heimatvertriebenen verfasst sein.

    Es können Beiträge in drei Sparten eingereicht werden:

    - Gedichte
    - Erzählungen (Geschichten bzw Prosa) und Szenen
    - selbstgetextete und komponierte Lieder.selbstgetextete und komponierte Lieder.

    Nur unveröffentlichte Beiträge

    Bereits in früheren Jahren eingereichte Beiträge dürfen nicht erneut eingesandt werden. Mit der Einsendung erklären die Teilnehmer ausdrücklich, dass ihre Texte oder Lieder noch nicht veröffentlicht sind, auch nicht im Internet. Die Beiträge müssen außerdem bis zur Bekanntgabe der Wettbe- werbssieger 2017 unveröffentlicht bleiben.

    Themen, Anzahl und Länge der Beiträge

    Die Wahl des Themas ist frei. Ausdrücklich erwünscht sind Beiträge zu gegenwartsbezogenen Themen. Jede/r Teilnehmer/in kann insgesamt zwei Werke einreichen. Entweder in einer Sparte oder in zwei verschiedenen Sparten. Dabei müssen bei jedem Werk die nachfolgenden Längenvorgaben eingehalten werden. Die Textlängen dürfen also nicht addiert und geteilt werden.

    Für die Länge der in Maschinenschrift einzureichenden Texte gelten folgende Regeln:

    - Gedichte dürfen bis zu drei maschinengeschriebene DIN A4 Seiten
    - Geschichten (Prosa) und Szenen dürfen fünf maschinengeschriebene DIN A4 Seiten mit jeweils 1,5-zeiligem Zeilenabstand und einer Schriftgröße von mindestens 10 Punkten umfassen.

    Lieder sind auf CD sowie mit einem Textblatt einzureichen. CDs bitte möglichst in vierfacher Ausfertigung einreichen.


    Einsendung und Preise

    Die Beiträge sind anonym einzusenden, nur mit einem Titel und der Spartenbezeichnung versehen, ohne Unterschrift oder Namenskürzel. Das gilt auch für CDs.

    In einem Begleitschreiben geben Sie bitte unter demselben Titel (oder den Titeln, bei zwei Texten)  Ihren Namen, Anschrift, Telefonnummer und möglichst eine E-Mail Adresse an. Es ist nötig, dass Sie unterschreiben. Damit erklären Sie, dass Sie Urheber/in der Werke sind, es also Ihre eigene kreative Leistung ist und die Beiträge zudem noch unveröffentlicht sind.

    Der Wettbewerb ist mit einem Preisgeld in Höhe von insgesamt 7000 Euro ausgestattet. Je Sparte sind für einen 1. Preis 1.000 Euro, für einen 2. Preis 750 Euro und für einen 3. Preis 500 Euro ausgelobt. Weitere Teilnehmer und ihre Beiträge können durch eine „lobende Erwähnung“ gewürdigt werden, die nicht mit einem Preisgeld verbunden ist.

    Rudolf-Stähle-Preis

    Als Sonderpreis wird der Rudolf-Stähle-Preis mit einem Preisgeld in Höhe von 750 Euro ausgeschrieben. Er wird an ein kreatives Mundart-Projekt von Schülerinnen und Schülern, Schulklassen, Kursen oder Arbeitsgemeinschaften, für einen Beitrag eines jungen Künstlers bis 25 Jahre (bitte Alter angeben) oder für eine sonstige außergewöhnliche Einsendung vergeben. Der Rudolf-Stähle-Preis kann geteilt werden.

    Ansonsten gelten die bisher genannten Bedingungen. Sollte das Mundartprojekt von Schülerinnen und Schülern auch andere als textliche Darstellungsformen beinhalten, ist eine kurze zusammenfassende Dokumentation einzureichen.

    Entscheidung und Preisverleihung

    Über die Einhaltung der Wettbewerbsregeln, die Vergabe der Preise sowie die Aufteilung und/oder Staffe- lung der Preisgelder entscheidet eine unabhängige Fachjury. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

    Die Wettbewerbssieger werden voraussichtlich Ende Juli 2017 bekannt gegeben. Frau Regierungspräsidentin Nicolette Kressl wird im Rahmen der Heimattage beim Mundartabend am 19. Oktober 2017 in der Badnerlandhalle Karlsruhe-Neureut die Preisverleihung vornehmen. Dabei werden die Gewinner ihre prämierten Beiträge öffentlich präsentieren.

    Die/der Autor/in erklärt sich mit der honorarfreien Veröffentlichung ihres/seines Beitrages oder von Auszügen hieraus im Zusammenhang mit dem Mundartwettbewerb einverstanden.

    Die Einsendungen sind zu richten an:

    Arbeitskreis Heimatpflege Regierungsbezirk Karlsruhe e. V. Regierungspräsidium Karlsruhe, Referat 23, 76247 Karlsruhe.

    Einsendeschluss ist am Montag, 22. Mai 2017. Es gilt das Datum des Poststempels.

    Weitere Auskünfte gibt es dienstags bis donnerstags telefonisch unter der Nummer 0721/926 2326. Die Ausschreibung findet sich auch unter www.ak-heimatpflege-ka.de.

    Alle Teilnehmer werden über den Ausgang des Wettbewerbs informiert. Von Rückfragen zum Wettbewerbsergebnis vor August bitten wir abzusehen.

  • Abteilung 4
    07.02.2017
    B 3 neu bei Sinzheim - Straßenbauarbeiten im zweiten Bauabschnitt

    ​Am Montag, 13. Februar 2017, beginnen im Zusammenhang mit dem Bau der B 3 neu die Straßenbauarbeiten im 1,4 Kilometer langen zweiten Bauabschnitt. Die B 3 wird im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe westlich der Bahntrasse Karlsruhe-Basel zwischen der K 9608 nördlich von Steinbach und der K 3738 neu trassiert.

    In den vergangenen Monaten wurden mit der Brücke über den Grünbach sowie dem Unterführungsbauwerk des Mührichgrabens zwei Teilbaumaßnahmen im oben genannten Bauabschnitt umgesetzt. Die Baukosten betragen für beide Maßnahmen zusammen rund 600.000 Euro.

    Die Fertigstellung der nun anstehenden Straßenbauarbeiten ist für Ende November 2017 geplant. Die Arbeiten finden ohne Beeinträchtigung des Verkehrs statt. Der Anschluss der neuen Trasse an die K 3738 wird voraussichtlich im Herbst 2017 stattfinden. Für diese Anschlussarbeiten erfolgt die Verkehrsregelung dann mit einer Baustellenampel.

    Die Baukosten der genannten Straßenbaumaßnahme belaufen sich auf rund 1,8 Millionen Euro. Diese sowie auch die Kosten für die bereits erstellten Brückenbauwerke werden vom Bund getragen.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 5
    07.02.2017
    Licht für Libellen – Gehölzarbeiten für die Helm-Azurjungfer am Verlängerten Pfinzkanal im Februar 2017

    ​Wie das Regierungspräsidium Karlsruhe mitteilt, wird in den kommenden Tagen die Uferlinie des Verlängerten Pfinzkanals auf Gemarkung Dettenheim südlich der Grabener Straße K3533 auf einer Strecke von rund 150 Metern von Mitarbeitern des Betriebshof Philippsburg des Landesbetriebs Gewässer deutlich aufgelichtet. Ziel der Aktion ist die Verbesserung der Entwicklungsbedingungen für die Helm-Azurjungfer, einer Libelle mit wissenschaftlichem Namen Coenagrion mercuriale. Diese Art wird wegen ihrer stark rückläufigen Bestände in Anhang II der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie geführt und genießt damit europarechtlich strengen Schutz. 

    Das seltene Insekt hat auf den Gemarkungen von Graben-Neudorf und Dettenheim seine nördlichsten Vorkommen in Baden-Württemberg. Die Weibchen legen ihre Eier in Brunnenkresse und andere Wasserpflanzen ab, in denen ihre räuberischen Larven während der ein- bis zweijährigen Entwicklungszeit leben. Wie nahezu alle mitteleuropäischen Libellenarten benötigt die Art eine gute Besonnung ihrer Fortpflanzungsgewässer, damit sich die oberflächennahen Wasserschichten für eine Entwicklung der Larven ausreichend stark erwärmen. Auch als ausgewachsene Libelle meidet die Helm-Azurjungfer konsequent den Schatten.

    Die Auflichtungen erfolgten im Rahmen des Artenschutzprogramms (ASP) des Landes Baden-Württemberg. Dabei handelt es sich um eine Art „Feuerwehrprogramm“, mit dem das landesweite Überleben der am stärksten bedrohten Arten gesichert werden soll. Unterstützung erfährt das Artenschutzprogramm in diesem Fall vom Landesbetrieb Gewässer im Regierungspräsidium Karlsruhe, vertreten durch den Technischen Betriebsleiter Stadt- und Landkreis Karlsruhe, Frank Wilhelm. Der Landesbetrieb Gewässer trägt am Verlängerten Pfinzkanal die Unterhaltungspflicht und wird auch die Kosten für die Arbeiten übernehmen.

    Durch die Verbesserung der Besonnungsverhältnisse dürfte sich die Population der Helm-Azurjungfer am Verlängerten Pfinzkanal deutlich stabilisieren.

    Nähere Informationen zum Artenschutzprogramm finden sich unter

    www.lubw.baden-wuerttemberg.de

    zu Libellen in Baden-Württemberg unter www.sglibellen.de

  • Abteilung 4
    06.02.2017
    L 536: Baumfällarbeiten zwischen Wilhelmsfeld und Altneudorf

    ​Als vorbereitende Maßnahme für den geplanten Ausbau der Landesstraße 536 zwischen Wilhelmsfeld und Altneudorf (Stadt Schönau) finden vom 13. Februar bis zum 17. Februar 2017 Baumfällarbeiten entlang der Straße statt.

    Die beengten Platzverhältnisse (Straßenbreite etwa fünf Meter) erfordern aus Sicherheitsgründen eine Vollsperrung dieser Straße während der Baumfällarbeiten. Der Durchgangsverkehr wird über Heiligkreuzsteinach umgeleitet. Die Umleitungsstrecke ist ausgeschildert.

    Für Anlieger sowie für den Busverkehr wird die Durchfahrt frei sein. Es kann jedoch auch für diese Verkehrsteilnehmer zu kurzen Wartezeiten kommen.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer und die Anlieger um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter

    www.vm.baden-wuerttemberg.de/; www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    03.02.2017
    B 292: Ortsumgehung Adelsheim
    Arbeiten werden fortgeführt: Rodungen im Bereich Dammberg und Kneckle
    Im Zusammenhang mit dem Bau der Ortsumgehung Adelsheim beginnen am kommenden Montag, 6. Februar 2017, im Auftrag des Regierungspräsidium Karlsruhe die Rodungsarbeiten zwischen der geplanten Seckachtalbrücke und dem zukünftigen Anschluss Adelsheim-West im Bereich Dammberger Wald und Knecklesklinge.

    Die Rodung ist notwendig, um weitere Bodenerkundungsarbeiten im letzten rund 1,2 Kilometer langen Bauabschnitt der Ortsumgehung Adelsheim durchführen zu können. Ebenso wird eine Zufahrt von der Industriestraße zum westlichen Widerlager für den Bau der Seckachtalbrücke geschaffen. Die Kosten betragen rund 180.000 Euro und werden vom Bund getragen.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Anwohner für eventuell entstehende Belastungen und Behinderungen durch die Arbeiten um Verständnis.

    Es wird nochmals darauf hingewiesen, dass der Waldabschnitt zur eigenen Sicherheit während den Rodungsarbeiten nicht betreten werden darf. 

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    03.02.2017
    A656 - Brückenerneuerung bei Mannheim-Friedrichsfeld: Zehnminütige Vollsperrungen der A656 in beide Fahrtrichtungen
    Die Arbeiten für den Abbruch der Brücke über den Bahnhof Mannheim-Friedrichsfeld im Verlauf der Autobahn A656 schreiten voran. Im nächsten Arbeitsschritt müssen Stahlteile des Brückenüberbaus abgetrennt und mittels Schwerlastkränen weggehoben werden. Die Stahlteile haben eine Länge von 30 Meter und ein Gewicht von rund 70 Tonnen. Der Ausbau erfolgt in unmittelbarer Nähe zum unter Verkehr stehenden Teil der benachbarten Brücke.

    Aus Sicherheitsgründen muss während der Arbeiten die Autobahn A656 zwischen dem Autobahnkreuz Heidelberg und der Anschlussstelle Mannheim-Seckenheim am Dienstag, 7. Februar 2017, gegen 10:00Uhr sowie gegen 15:00 Uhr und am Mittwoch, 8. Februar 2017, gegen 13:00 Uhr in beide Fahrtrichtungen kurzzeitig für die Dauer von rund zehn Minuten voll gesperrt werden. Die Sperrung erfolgt durch Anhalten des laufenden Verkehrs durch die Polizei.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    02.02.2017
    Regierungspräsidium Karlsruhe genehmigt Neubau einer Eisenbahnüberführung und eines Radweges nördlich von Rastatt
    Regierungspräsidentin Nicolette Kressl: Gefahrenstelle kann jetzt beseitigt werden

    ​Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat jetzt grünes Licht für den Neubau einer Eisenbahnüberführung und eines Radweges nördlich von Rastatt an der B 3 / B 36 gegeben. Der Planfeststellungsbeschluss mit den Plänen liegt in der Zeit von Freitag, 10. Februar 2017, bis einschließlich Freitag, 24. Februar 2017, im Rathaus von Rastatt zur Einsicht aus.

    „Der neue Radweg wird die Verkehrssicherheit der Radfahrer deutlich erhöhen und einen Unfallschwerpunkt beseitigen“, so Regierungspräsidentin Nicolette Kressl heute (2. Februar 2017) in Karlsruhe.

    Der entlang der B 3 / B 36 nördlich von Rastatt verlaufende, straßenbegleitende Radweg verbindet Rastatt mit den nordwestlich gelegenen Gemeinden Ötigheim, Muggensturm, Malsch und Ettlingen. Es handelt sich um eine überörtliche Radwegeverbindung. Der unübersichtliche Engpass unter der bestehenden Eisenbahnüberführung ist schon seit Jahren eine Gefahrenstelle.

    Für den neuen Radweg mit rund 100 Metern Länge und einer Breite von drei Metern wird abseits der Bundesstraße ein eigener Durchlass durch den Bahndamm geschaffen, der einen gefahrlosen Begegnungsverkehr für Radfahrer ermöglicht.

    Weitere Informationen rund um den Neubau der Eisenbahnüberführung und des Radweges finden Sie hier.

  • Abteilung 4
    01.02.2017
    Rund 223 Millionen Euro für den Straßenbau im Regierungsbezirk Karlsruhe
    Regierungspräsidentin Nicolette Kressl zieht Straßenbaubilanz für 2016

    ​„Bund und Land haben im letzten Jahr rund 223 Millionen Euro in das Bundes- und Landesstraßennetz im Regierungsbezirk Karlsruhe investiert“, bilanziert Regierungspräsidentin Nicolette Kressl. Dank der guten Bereitstellung staatlicher Mittel konnten in das Bundesfernstraßennetz rund 152 Millionen und in das Landesstraßennetz rund 45 Millionen Euro investiert werden. Hinzu kommen erforderliche Ingenieuraufträge zur Vorbereitung und Abwicklung der Projekte in Höhe von rund 13 Millionen Euro. Mit ebenfalls rund 13 Millionen Euro wurden zudem der kommunale Straßenbau und die kommunalen Rad- und Fußverkehrsanlagen in den Städten und Gemeinden gefördert.

    „Eine flächendeckend gute Erschließung über leistungsfähige Straßen ist eine entscheidende Voraussetzung für die wirtschaftlichen Entwicklungsmöglichkeiten unserer Landkreise und Gemeinden“, so Regierungspräsidentin Nicolette Kressl.

    Auf den Autobahnen wurden auch im Jahr 2016 Fahrbahnschäden von Grund auf und nachhaltig behoben. So wurden zum Beispiel auf der A 5 bei Dossenheim und Bruchsal kostenintensive Belagserneuerungen durchgeführt.

    „Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur sind dringend geboten, um auch in Zukunft den Verkehr auf leistungsfähigen und sicheren Straßen bewältigen zu können. Hierzu leisten diese Baumaßnahmen auf der A 5 einen wichtigen Beitrag“, betont die Regierungspräsidentin.

    Im Bereich Neubau und Erweiterung der Bundesautobahnen wurde im vergangenen Jahr mit den vorbereitenden Arbeiten entlang der A 8 bei Pforzheim begonnen. Für den Bau der sogenannten Enztalquerung zwischen Pforzheim Nord und Süd sind in den kommenden Jahren Kosten in Höhe von rund 140 Millionen Euro veranschlagt.

    Bund und Land investierten auch im Jahr 2016 Millionenbeträge in den Bau von Ortsumgehungen sowie in den Um- und Ausbau der Bundes- und Landesstraßen. Als finanzielle Schwerpunkte nennt Nicolette Kressl die Ortsumgehung Adelsheim (B 292), die Westtangente Pforzheim (B 463), die Stuttgarter Straße in Freudenstadt (B 28) sowie die Fertigstellungen der L 353 Unterschwandorf - Iselshausen, der L 409 Ortsdurchfahrt Klosterreichenbach und der L 536 Ortsumfahrung Schriesheim mit dem Branichtunnel.

    Die Erhaltung des bestehenden Straßennetzes ist von besonderer Bedeutung und hat hohe Priorität. Im Regierungsbezirk Karlsruhe wurde im Jahr 2016 eine Fülle von Erhaltungsmaßnahmen umgesetzt. So wurden zum Beispiel Millionenbeträge in den Erhalt der Albhäuslebrücke bei Karlsruhe-Knielingen im Zuge der B 10, der B 463 Ortsdurchfahrt Calw, der B 500 zwischen Zuflucht und Ruhestein und der L 562 zwischen Dietlingen und Pforzheim investiert.

    „Einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und nicht zuletzt auch zur Entlastung der Umwelt leisten Investitionen in den Radwegebau“, so Regierungspräsidentin Kressl.
    Entlang der L 96 wurde mit dem sogenannten Wolftalradweg begonnen. Fertiggestellt wurde der Lückenschluss des für den Radtourismus besonders wichtigen Neckartalradweges entlang der L 588 zwischen Haßmersheim und Neckarmühlbach.

    Von großer Bedeutung  für den kommunalen Straßenbau und die kommunale Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur sind die Förderprogramme nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz. Mit den jährlich fortgeschriebenen Programmen werden schwerpunktmäßig der Bau und der Ausbau von innerörtlichen und verkehrswichtigen Straßen der Kommunen sowie Fuß- und Radwege bezuschusst. Die Kommunen im Regierungsbezirk Karlsruhe erhielten auf diese Weise im letzten Jahr Fördermittel in Höhe von rund 13 Millionen Euro.

    Nachfolgend sind exemplarisch Maßnahmen aufgeführt, die im letzten Jahr begonnen, weitergeführt oder fertiggestellt wurden:

    Bundesfernstraßen:

    Neu- und Ausbau BAB:
    Beginn der A 8, Pforzheim Nord – Pforzheim Süd „Enztalquerung“, (Länge: 4,8 Kilometer; Kosten: rund 140 Millionen Euro)

    Erhaltung BAB:
    A 5, Fahrbahndeckenerneuerung (FDE) bei Dossenheim, vom AK Heidelberg bis AS Dossenheim, (Länge: 5,3 Kilometer; Kosten: acht Millionen Euro)
    A 5, FDE bei Neuthard, (Länge: etwa 3,5 Kilometer; Kosten: 8,2 Millionen Euro)
    Beginn der A 656, BW-Sanierung Bahnbrücke MA-Friedrichsfeld, (Kosten: 19,5 Millionen Euro)

    Neu- und Ausbau Bundesstraßen:
    B 292, Ortsumgehung Adelsheim, (Kosten: rund 40 Millionen Euro)
    B 463, Westtangente Pforzheim – 1. Bauabschnitt bis L 562, (Kosten 1. BA rund 20,5 Millionen Euro, Kosten Gesamtprojekt: rund 80 Millionen Euro)

    Um- und Ausbau Bundesstraßen:
    B 28, Ausbau Stuttgarter Straße in Freudenstadt, (Länge: zwei Kilometer; Gesamtkosten: rund 22,6 Millionen Euro davon Bund 18,5 Millionen Euro)
    Beginn B 3, Entlastung Knoten B 3 / B 500 in Sinzheim, (Länge: 2,5 Kilometer; Kosten: rund sieben Millionen Euro)
    Beginn B 35, Knoten B 3 „Prinz Max“ in Bruchsal, (Gesamtkosten: rund 3,6 Millionen Euro)

    Erhaltung Bundesstraßen:
    B 10, Bauwerk-Sanierung Unterführung der Alb beim „Albhäusle“ KA-Knielingen, (Kosten: 1,5 Millionen Euro)
    B 463, OD Calw, (Länge: 1,5 Kilometer; Kosten: rund 1,6 Millionen Euro)
    B 500, FDE Zuflucht – Ruhestein, (Länge: elf Kilometer; Kosten: rund drei Millionen Euro, Bauzeit: 05/2016 – 07/2016)

    Tank- und Rastanlagen:
    A 5, Erweiterung der Tank- und Rastanlage Bühl, Gesamtkosten: rund zehn Millionen Euro.

    Landesstraßen:

    Neu- und Ausbau Landesstraßen:
    Fertigstellung L 353, Unterschwandorf – Iselshausen, (Länge: 3,2 Kilometer; Kosten: rund 5,9 Millionen Euro)
    Fertigstellung L 409, OD Klosterreichenbach, (Länge: 760 Meter; Gesamtkosten: rund 2,9 Millionen Euro, davon Land 2,2 Millionen Euro)
    Fertigstellung L 536, OU Schriesheim „Branichtunnel“, (Länge: 3,2 Kilometer; Kosten: rund 92,6 Millionen Euro)

    Landesradwege:
    Beginn L 96, Wolftalradweg BA 1, (Länge: 2,5 Kilometer; Kosten: rund 1,4 Millionen Euro)
    L 588, Fertigstellung Radweg Haßmersheim – Neckarmühlbach, Lückenschluss Neckartalradweg (Länge: 850 Meter, davon 550 Meter Bohrpfahlwand; Gesamtkosten: rund 5,6 Millionen Euro, davon Land 5,2 Millionen Euro)

    Erhaltung Landesstraßen:
    L 559, Weingarten – Jöhlingen, (Länge: drei Kilometer; Kosten: 600.000 Euro)
    L 562, Dietlingen – Pforzheim, (Länge: 4,3 Kilometer; Kosten: 1,1 Millionen Euro)

    Förderung Kommunaler Vorhaben:

    Kommunaler Straßenbau:
    K 3764 / L 86a, Kreisverkehr „Maria Linden“ Ottersweier, Landkreis Rastatt (Gesamtkosten: rund 705.000 Euro, Zuschuss: rund 170.000 Euro)
    K 3579 / L 560, Umbau Knotenpunkt bei Staffort, Landkreis Karlsruhe (Gesamtkosten: rund 1,47 Millionen Euro, Zuschuss: rund 360.000 Euro)
    Kommunale Rad- und Fußverkehrsanlagen:
    Radweg Bismarckstraße, Stadt Mannheim (Gesamtkosten: rund 5,1 Millionen Euro, Zuschuss: etwa 1,22 Millionen Euro)
    Geh- und Radweg Tiefentalstraße, Stadt Karlsruhe (Gesamtkosten: rund 1,08 Millionen Euro, Zuschuss: 543.000 Euro)


    Hintergrund:

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe steuert und koordiniert sowohl die Finanzplanung als auch die technische Planung im Straßen- und Brückenbau für Bundesautobahnen, Bundes- und Landesstraßen einschließlich des dazugehörigen Radwegenetzes für den Regierungsbezirk Karlsruhe.

    Zu den operativen Aufgaben gehören der Bau und Ausbau von Bundesautobahnen und Bundesstraßen in Auftragsverwaltung für den Bund und der Bau und Ausbau der Landesstraßen.

    Darüber hinaus ist die Abteilung Straßenwesen und Verkehr zuständig für die Unterhaltung und den sicheren Betrieb der Bundesautobahnen A 5, A 6, A 61, A 656 und A 8. Insgesamt sind etwa 300 Kilometer Bundesautobahnen und rund 3.100 Kilometer Bundes- und Landesstraßen zu betreuen.

    Besondere Schwerpunkte der Abteilung Straßenwesen und Verkehr sind:

    • die Erstellung und Fortschreibung von Straßenbau- und Finanzierungsplänen,
    • die Förderung des kommunalen Straßenbaus sowie der kommunalen Rad- und Fußverkehrsanlagen mit staatlichen Zuschüssen,
    • die technische Planung von Straßen sowie Brücken und Tunnelbauwerken einschließlich der erforderlichen Umweltverträglichkeitsstudien und landschaftspflegerischen Begleitpläne, Lärm- und Schadstoffuntersuchungen,
    • das Management des Betriebs- und Unterhaltungsdienstes der Bundesautobahnen,
    • die Baudurchführung und Vertragsabwicklung aller Baumaßnahmen für Bundesautobahnen, Bundes- und Landesstraßen einschließlich Prüfung der eingesetzten Straßenbaustoffe.
  • Abteilung 4
    01.02.2017
    Vollsperrung der L 395 wegen Sanierung der Ortsdurchfahrt Horb-Mühringen
    Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe wird ab kommenden Montag, 6. Februar 2017, bis voraussichtlich Ende Oktober 2017 die L 395 Ortsdurchfahrt (OD) Horb-Mühringen saniert. In einem ersten Bauabschnitt wurde bereits die Fahrbahndecke der L 395 zwischen Mühringen (Cafe AmErika ) und Nordstetten (Höhe Sportplatz) erneuert. Die Arbeiten wurden vor Weinachten 2016 planmäßig beendet.

    Für den zweiten Bauabschnitt muss die L 395 in diesem Bereich der OD nun voll gesperrt werden. Der Verkehr wird von Bad Imnau kommend über die L 360 auf die L 370 bei Eyach in Richtung Horb und bei Mühlen auf die K 4769 nach Richtung Ahldorf zum B 32 Autobahnzubringer umgeleitet. Der Gegenverkehr wird über die gleiche Strecke geführt. Der Verkehr auf der K 4766 von Nordstetten in Richtung Dettensee ist hiervon nicht betroffen. Das Baufeld innerhalb der OD beginnt ab Höhe des Feuerwehrmagazins und reicht bis um die Spitzkehre unterhalb vom Cafe AmErika. Anlieger dieses Bereiches werden von Vertretern des Regierungspräsidiums sowie von der ausführenden Baufirma noch über die Zufahrtsmöglichkeiten zu ihren Häusern informiert.

    Die Baukosten für den zweiten Bauabschnitt in Höhe von rund 2,3 Millionen Euro werden vom Land Baden-Württemberg getragen. Für das Herstellen von Gehwegen, Straßenbeleuchtung sowie Kanal- und Wasserleitungsarbeiten in Höhe von rund 730.000 Euro kommt die Stadt Horb auf.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Anwohner und Verkehrsteilnehmer für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 2
    31.01.2017
    Baden-Württemberg präsentiert sich in Lyon bei der 21. „Mondial des Métiers“
    Regierungspräsidium Karlsruhe vertritt das Land Baden-Württemberg bei der 21. „Mondial des Métiers“

    Zum 17. Mal beteiligt sich das Land Baden-Württemberg mit einem Stand und verschiedenen Aktivitäten an der Messe für Berufsorientierung und Berufsbildung „Mondial des Métiers“, die vom 2. bis 5. Februar 2017 auf dem Messegelände Eurexpo in Lyon stattfindet. Das Regierungspräsidium Karlsruhe, Referat Grenzüberschreitendes Zusammenarbeit und Europa, organisiert im Auftrag und mit Finanzierung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg die Präsentation des Landes.

    Eröffnet wird die „Mondial des Métiers 2017“ am Donnerstag, 2. Februar, durch den Präsidenten der Région Auvergne-Rhônes-Alpes, Laurent Wauquiez, unter Beteiligung von weiteren Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens.

    Das Land Baden-Württemberg nimmt dieses Jahr mit 21 Personen an der Messe teil, und ist unter anderem mit einem Stand im Sonderbereich „Internationale Beziehungen und Europa“ vertreten.
    Besucherinnen und Besucher können sich bei einer European Employment Services (EURES) - Beraterin der Agentur für Arbeit Karlsruhe-Rastatt, bei Beraterinnen der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) Stuttgart und Bonn und einem freien Berufs- und Studienberater über alle Fragen rund um das Thema Ausbildung, Studium, Leben und Arbeiten in Baden-Württemberg informieren.

    Einen wichtigen Schwerpunkt des Messeauftritts Baden-Württemberg bildet die duale Berufsausbildung in Deutschland, ein Erfolgsmodell, für das sich verstärkt andere Länder und Regionen interessieren. In Kooperation mit der Josef-Durler-Schule aus Rastatt präsentieren Auszubildende und Ausbilder den Beruf des Tischlers / Tischlerin beziehungsweise des Schreiners / der Schreinerin mit Schauvorführungen und Mitmach-Aktionen für das Publikum. Fragen wie zum Beispiel „Wie funktioniert die duale Ausbildung in Deutschland? Wie sieht das Ausbildungsprofil aus? Welche Möglichkeiten bieten sich Jugendlichen aus Frankreich?“ werden von Auszubildenden und Berufsschullehrern aus dem badischen Landesteil beantwortet. Dabei werden sie von einem Fachlehrer der französischen Partner-Berufsschule aus dem Elsass, dem Centre de Formation d’apprentis (CFA) Heinrich Nessel aus Haguenau, unterstützt.
    Mit am Baden-Württemberg-Stand dabei sind außerdem das Goethe-Institut Lyon, das Deutsch-Französische Jugendwerk und die „Mobiklasse“. Alle drei Institutionen wollen Jugendliche aus Frankreich für die deutsche Sprache und die deutsche Kultur interessieren.

    Mit einem Team von drei Köchen, darunter zwei Auszubildende, ist Baden-Württemberg im Sonderbereich „Gastronomie“ vertreten. Kooperationspartner sind hier die Landesberufsschule für Hotel- und Gaststättenberufe in Tettnang und der Club der Köche Ravensburg. Zusammen mit weiteren Köchen und Lernenden aus Auvergne-Rhône-Alpes, dem Senegal und Katalonien realisieren die jungen Gastronomen vom Bodensee einen pädagogischen „Parcours de saveurs“ - Möglichkeiten für Jugendliche, selbst kleine Speisen zuzubereiten und zu verkosten. Die baden-württembergischen Köche stellen zudem ihr Können im Rahmen von Schaukochen regionaler Spezialitäten unter Beweis.
    In Zusammenarbeit mit der Carl-Benz-Schule aus Gaggenau nimmt das Land Baden-Württemberg an den internationalen Berufsvorführungen im Sonderbereich „Automobil“ mit einer Gruppe von drei Auszubildenden aus dem Bereich Kraftfahrzeugtechnik sowie einem fachlichen Betreuer teil. Auszubildende aus Auvergne-Rhône-Alpes, Baden-Württemberg und aus anderen Regionen arbeiten in länderübergreifenden Teams zusammen. Am Samstag, 4. Februar, schließt sich ein interkultureller Fachaustausch mit beteiligten Ausbildern und Auszubildenden aus Burkina-Faso, Deutschland, Frankreich und Ungarn an.

    Die Beteiligten aus Gaggenau stellen dabei insbesondere den dualen Ausbildungsberuf KFZ-Mechatroniker / KFZ –Mechatronikerin im Daimler-Werk in Rastatt vor.

    Hintergrund

    Das Engagement des Landes Baden-Württemberg bei der „Mondial des Métiers 2017“ in Lyon ist durch die Partnerschaft „Vier Motoren für Europa“ begründet. Die vier Partner Baden-Württemberg, Auvergne-Rhône-Alpes, Katalonien und die Lombardei haben sich zum Ziel gesetzt, Europa in verschiedenen Bereichen, unter anderem Wirtschaft, Ausbildung, Forschung und Jugend, voranzubringen. Ziel der Beteiligung des Landes an der „Mondial des Métiers“ ist es, die berufliche Mobilität von jungen Menschen in Europa sowie die internationale berufliche Qualifizierung und den Austausch zu fördern. Ein Schwerpunkt der „Vier-Motoren-Kooperation“ ist die berufliche Bildung und der Austausch von Auszubildenden und Ausbildungspersonal vor dem Hintergrund der Jugendarbeitslosigkeit in Südeuropa.

    Die „Mondial des Métiers“ wird von der Région Auvergne-Rhône-Alpes veranstaltet. Sie ist die bedeutendste Messe für Berufsorientierung in Frankreich und will  Jugendliche und Arbeitssuchende bei ihrer Berufswahl und Karriere unterstützen. Über 400 Aussteller, darunter Berufsverbände, berufliche Schulen, Unternehmen sowie Bildungs- und Beratungsdienstleister, stellen 600 Ausbildungsberufe auf einer Ausstellungsfläche von 30.000 Quadratmetern vor und beantworten Fragen zum Thema Berufsorientierung und Beschäftigung. Auszubildende und Schülerinnen und Schüler präsentieren mit praktischen Vorführungen ihren Beruf. Die nach Branchen beziehungsweise Themenschwerpunkten gegliederte Messe wird durch ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Vorträgen und Konferenzen begleitet. Auch in diesem Jahr werden wieder rund 120.000 Besucher erwartet. Die Beteiligung des Landes wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg finanziert und durch Mittel der Région Auvergne-Rhône-Alpes unterstützt.

    Projektkoordination

    Petra Holtmeyer
    Regierungspräsidium Karlsruhe
    Referat Grenzüberschreitende Zusammenarbeit und Europa
    Telefon: +49 (0)721 926 7429
    E-Mail: petra.holtmeyer@rpk.bwl.de

    Partner am Baden-Württemberg-Stand:

    • Josef-Durler-Schule Rastatt - www.jdsr.de
    • Centre de Formation d’Apprentis (CFA) Heinrich Nessel, Haguenau - www.lyc-heinrich-haguenau.ac-strasbourg.fr
    • Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV)- www.zav.de, www.make-it-in-germany.com  
    • EURES-T-Oberrhein - www.eures-t-oberrhein.eu 
    • Der Studienberater - www.le-conseiller-d-etudes.com
    • Goethe Institut Lyon -  www.goethe.de/lyon
    • Mobiklasse - www.mobiklasse.de
    • Deutsch-Französisches Jugendwerk / Office franco-allemand pour la Jeunesse - www.dfjw.org


    Partner in den Sonderbereichen:

    • Carl-Benz-Schule Gaggenau (Automobil) - www.cbs-gaggenau.de
    • Club der Köche Ravensburg (Gastronomie) - www.cook-service.npage.de  

    Weitere Informationen zur Mondial des Métiers im Internet unter www.mondial-metiers.com

  • Abteilung 2
    30.01.2017
    Hanna-Nagel-Preis 2017 geht an Gundula Bleckmann
    Der Hanna-Nagel-Preis 2017 geht an die Karlsruher Künstlerin Gundula Bleckmann. Sie studierte von 1987 bis 1993 Malerei bei Gerd van Dülmen an der Staatlichen Hochschule für Bildende Kunst Karlsruhe.

    Der Hanna-Nagel-Preis, gestiftet 1998 von den seinerzeit fünf Karlsruher Präsidentinnen, ist ein Kunstpreis von hohem Renommee: Er erinnert zum einen an das künstlerische Werk Hanna Nagels, einer bedeutenden Vertreterin der "Neuen Sachlichkeit", zum anderen versteht sich der Preis als Instrument der Künstlerinnenförderung im Regierungsbezirk Karlsruhe. Dass die Bewerberinnen um den Preis mindestens 40 Jahre alt sein müssen, soll dem oft unterschiedlichen Lebensentwurf von männlichen und weiblichen Kunstschaffenden Rechnung tragen. Wurden bis 2007 die Bewerberinnen von einer Fachjury vorgeschlagen, haben sich die Stifterinnen, das Regierungspräsidium Karlsruhe sowie das Kulturamt der Stadt Karlsruhe als Auslobende darauf verständigt, die Preisträgerin seit 2011 durch einen Wettbewerb zu ermitteln.

    Der Preis ist verbunden mit einem Preisgeld, einem Ankauf durch das Regierungspräsidium Karlsruhe sowie einer Ausstellung in der Städtischen Galerie Karlsruhe. Im Rahmen der Ausstellungseröffnung am Mittwoch, den 3. Mai 2017, um 19:00 Uhr, wird der Preis an Gundula Bleckmann verliehen.

  • Abteilung 1
    27.01.2017
    Bürgerschaftliches Engagement in Höhe von 16,5 Millionen Euro - Regierungspräsidentin Nicolette Kressl stellt Stiftungsstatistik 2016 vor

    ​„Der Betrag 16,5 Mio. € zeigt, dass das bürgerschaftliche Engagement in unserer Gesellschaft einen festen Platz einnimmt“, sagte Regierungspräsidentin Nicolette Kressl heute (27.1.2017) bei der Vorstellung der Stiftungsstatistik in Karlsruhe. Das Grundstockvermögen der 20 gemeinnützigen Stiftungen, die im vergangenen Jahr im Regierungsbezirk gegründet wurden, beträgt 16,5 Mio. €. Die Stiftungszwecke sind vielfältig: sie reichen von der Förderung von Kunst und Kultur, Bildung und Erziehung, Umwelt- und Naturschutz, Wissenschaft und Forschung bis hin zum Gesundheitswesen. Dies verdeutlicht, dass Stiftungen einen Dienst am Gemeinwohl leisten. „Sie stellen ein herausragendes und unverzichtbares Element aktiver Bürgschaft dar“, hob Regierungspräsidentin Nicolette Kressl hervor.

    Im Jahr 2016 wurden im Regierungsbezirk Karlsruhe 20 gemeinnützige Stiftungen anerkannt. Die Zahl der Neugründungen nähert sich damit dem Niveau der Jahre 2013 und 2014 (2013: 20; 2014: 24). In 2015 wurden 17 gemeinnützige Stiftungen gegründet. Das Grundstockvermögen der im Jahr 2016 gegründeten Stiftungen betrug insgesamt 16,5 Mio. € (2014: 241 Mio. €; 2015: 18,9 Mio. €).

    Die Gesamtzahl der Stiftungen im Regierungsbezirk stieg durch die Gründungen auf 760 (2015: 743). In 2016 wurden außerdem eine Stiftung aufgelöst, zwei Stiftungen zusammengelegt und der Sitz einer Stiftung verlegt. Von den 760 Stiftungen sind 699 rechtsfähige Stiftungen bürgerlichen Rechts, darunter 24 Bürgerstiftungen sowie 17 Stiftungen öffentlichen Rechts und 44 kommunale Stiftungen. Im Vergleich zu den übrigen Stadt- bzw. Landkreisen sind Stiftungen im Karlsruher Raum am stärksten vertreten: Stadtkreis Karlsruhe: 138; Landkreis Karlsruhe: 68.

    Laut Regierungspräsidium Karlsruhe nehmen Anfragen bzgl. der Auflösung einer Stiftung, bzw. der Zusammenlegung mit einer anderen Stiftung, zu. Grund hierfür ist die anhaltende Niedrigzinsphase, die sich bei den Stiftungen in geringer werdenden Erträgen auswirkt. Nach derzeitiger Gesetzeslage kommen eine Auflösung bzw. eine Zusammenlegung allerdings nur dann in Betracht, wenn die Erfüllung des Stiftungszwecks unmöglich oder das Gemeinwohl gefährdet ist. Diese Voraussetzungen sind jedoch äußerst selten erfüllt. Es gibt allerdings Bestrebungen, diese Regelungen durch die geplante Reform des Stiftungsrechts zu lockern.

    „Ich würde mich sehr freuen, wenn sich trotz der Niedrigzinsphase auch im laufenden Jahr die positive Entwicklung bei der Gründung von Stiftungen weiter fortsetzen würde. Das private Engagement unserer Bürgerinnen und Bürger macht die Welt ein Stück weit besser, und dies nicht nur in unserem Regierungsbezirk“, so die Karlsruher Regierungspräsidentin Nicolette Kressl.

    Die 20 neu anerkannten Stiftungen verteilen sich wie folgt auf die Stadt- und Landkreise:
    Stadtkreise:
    Karlsruhe 5
    Mannheim 4
    Baden-Baden 1
    Heidelberg 1
    Pforzheim   1

    Landkreise:
    Rhein-Neckar-Kreis  3
    Landkreis Calw 2
    Landkreis Karlsruhe 2
    Landkreis Freudenstadt 1


    Hintergrund:

    Im Rahmen der Stiftungsaufsicht berät das Regierungspräsidium Karlsruhe potentielle Stifterinnen und Stifter ebenso bei der Gründung einer Stiftung wie auch nach der Gründung bei der Verwaltung einer anerkannten Stiftung. In der Regel stehen dabei Fragen der Ausstattung der Stiftung mit Vermögenswerten, die Erarbeitung einer Satzung, die Verwirklichung des Stiftungszwecks sowie die Rechnungslegung im Vordergrund.

    Weitere Informationen zu Stiftungen im Regierungsbezirk Karlsruhe, insbesondere auch Muster für Stiftungssatzungen, sind im Themenportal der Regierungspräsidien unter dem Thema Gesellschaft bereitgestellt:
    https://rp.baden-wuerttemberg.de/Themen/Stiftung/Seiten/default.aspx
    Hier sind auch die für Stiftungen zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Regierungspräsidiums Karlsruhe aufgeführt.

  • Abteilung 4
    27.01.2017
    B 294: Sanierung im Bereich Höfen
    Vollsperrung der Bundesstraße und großräumige Umleitung ab Mitte März bis voraussichtlich Mitte Mai 2017
    Ab Mitte März 2017 werden im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe und der Gemeinde Höfen Sanierungsarbeiten an der B 294 zwischen dem Abzweig der L 343 in Richtung Schömberg und dem Abzweig der L 340 in Richtung Dobel durchgeführt. Hierzu sind abschnittsweise Vollsperrungen notwendig. Der Verkehr auf der B 294 wird über die gesamte Dauer der Vollsperrung großräumig umgeleitet. Es wird eine getrennte Umleitung für PKW und LKW ausgeschildert. Die PKW-Umleitung verläuft über die L 343 in Richtung Schömberg und die K 4378 in Richtung Waldrennach. Die LKW-Umleitung verläuft über die L 343 in Richtung Schömberg und die L 562 in Richtung Pforzheim-Büchenbronn und wird von dort wieder auf die B 294 geführt. Die Umleitungen für die Gegenrichtungen erfolgen analog zu den beschriebenen Umleitungen.

    Der Belag der B 294 befindet sich in einem schlechten Zustand. Er weist teilweise eine poröse Oberfläche, Flickstellen sowie Risse und Unebenheiten auf. Aus Gründen der Verkehrssicherheit, des Werterhalts und um ein weiteres Fortschreiten der Schäden im Straßenoberbau zu verhindern, ist es erforderlich, die Fahrbahn zu ertüchtigen. Im Rahmen der Maßnahme werden circa 12.000 Quadratmeter Asphaltdeckschicht und Asphaltbinderschicht erneuert. Die oberen alten Asphaltschichten werden in zwei Fräsgängen entfernt und anschließend durch einen lärmmindernden Belag ersetzt. Um den innerörtlichen Verkehr aufrechtzuerhalten, erfolgt die Maßnahme in drei Bauabschnitten.

    Die Vollsperrung der Bundesstraße kann nach dem Abschluss der Sanierungsarbeiten an der Fahrbahn aufgehoben werden. Die im Zusammenhang mit der Fahrbahnsanierung von der Gemeinde begonnenen Arbeiten und Leitungsverlegungen im Gehwegbereich werden voraussichtlich bis Juni 2017 andauern.

    Die Kosten für die Fahrbahnsanierung betragen rund 800.000 Euro und werden vom Bund getragen. Die Kosten für die Gehwegsanierung und die Leitungsarbeiten trägt die Gemeinde.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer und die Anlieger für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.
  • Abteilung 2
    25.01.2017
    Meister in Form und Farbe 2017 - Gestaltungswettbewerb mit Ausstellung im Regierungspräsidium am Rondellplatz

    ​Rund 250 junge Maler- und Lackierermeisterinnen und -meister legten im Sommer und Herbst 2016 an den Meisterschulen in Baden-Württemberg ihre Prüfungen ab. Die Schulen wählten für den Gestaltungswettbewerb die besten Arbeiten aus. Diese 30 besten Meisterprüfungsarbeiten in punkto „Gestalterische Fähigkeiten“ sind in der Ausstellung Meister in Form und Farbe vom 31. Januar bis 3. März 2017 im Regierungspräsidium am Rondellplatz zu sehen.

    Der Gestaltungswettbewerb mit Ausstellung wird gemeinsam von den Meisterschulen Karlsruhe, Lahr, Mosbach, Reutlingen, Ulm und den drei Meisterschulen aus Stuttgart, dem Landesinnungsverband des Maler- und Lackiererhandwerks Baden-Württemberg und dem Regierungspräsidium Karlsruhe veranstaltet sowie vom Ministerium für Finanzen und Wirtschaft unterstützt.

    Ziel der Ausstellung und des damit verbundenen Wettbewerbs ist es, die Gestaltungskompetenz dieser Branche der Öffentlichkeit deutlich zu machen. Gleichzeitig soll durch den seit 1996 jährlich stattfindenden Wettbewerb dem Faktor Gestaltung in der Meisterprüfung ein großer Stellenwert eingeräumt werden.

    Der Gestaltungswettbewerb ist zweistufig und richtet sich an die Absolventinnen und Absolventen der Meisterprüfung 2016. In der ersten Stufe wählen die Meisterschulen die Arbeiten für die Ausstellung aus. Eine landesweit zusammengesetzte Jury vergibt in einem weiteren Schritt Auszeichnungen und ermittelt so die interessantesten Meisterstücke dieses Prüfungsjahrganges in Baden-Württem¬berg.

    Auch in diesem Jahr haben die Besucherinnen und Besucher wieder die Möglichkeit, sich als Jury zu betätigen und das ihrer Meinung nach schönste Meisterstück auf einer Karte zu vermerken. Am Ende der Ausstellung werden drei Besucherpreise vergeben. Gleichzeitig werden die Preisträger der Besucherumfrage ermittelt und die vom Landesinnungsverband des Maler- und Lackiererhandwerks Baden-Württemberg und vom Regierungspräsidium Karlsruhe gestifteten Preise überreicht.

    Zu sehen ist die Ausstellung Meister in Form und Farbe vom 31. Januar bis
    3. März 2017 täglich außer montags von 11.00 bis 18.00 Uhr im Regierungspräsidium am Rondellplatz, Karl-Friedrich-Straße 17, 76133 Karlsruhe. Der Eintritt ist frei.


    Hinweis für die Medienvertreter:

    Regierungsvizepräsidentin Gabriela Mühlstädt-Grimm wird die Ausstellung am Sonntag, 29. Januar 2017, 11.00 Uhr offiziell eröffnen.
    Zu dieser Eröffnungsveranstaltung sind Sie herzlich eingeladen.

  • Abteilung 5
    24.01.2017
    Neues Faltblatt für das Naturschutzgebiet Rastatter Ried

    ​Das Referat Naturschutz- und Landschaftspflege im Regierungspräsidium Karlsruhe hat zum Jahreswechsel ein neues Faltblatt zu dem Naturschutzgebiet Rastatter Ried herausgegeben.
    Das Naturschutzgebiet (NSG) liegt westlich von Rastatt zwischen der Bahnstrecke Rastatt-Wintersdorf im Süden und der Murg im Norden und ist bequem mit dem Fahrrad und öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Das Faltblatt gibt einen Überblick über die vielen verschiedenen Lebensräume des NSG, ihre Entstehungsgeschichte und Erhaltung sowie über viele schützenswerte Tier- und Pflanzenarten im NSG. Es enthält außerdem einen Vorschlag für eine Rad-Wander-Tour rund um das NSG Rastatter Ried.

    Das kostenlose Faltblatt NSG Rastatter Ried kann bei der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) unter der Bestellnummer K10-018 RR bestellt oder im Internet heruntergeladen werden.

    http://www4.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/265005/

    Ebenso ist es beim Regierungspräsidium Karlsruhe in der Karl-Friedrich-Straße 17 in Karlsruhe, beim Umweltamt des Landratsamts Rastatt sowie bei der Tourist-Information in Rastatt erhältlich.

  • Abteilung 5
    17.01.2017
    Natura 2000-Managementplan für Fauna-Flora-Habitat Gebiet „Odenwaldtäler zwischen Schloßau und Waldürn“ und Vogelschutzgebiet „Lappen bei Walldürn“ - Öffentliche Auslegung des Planentwurfs vom 23.1. – 20.2.2017

    ​Das Fauna-Flora-Habitat (FFH) - Gebiet „Odenwaldtäler zwischen Schloßau und Walldürn“ und das Vogelschutzgebiet (VSG) „Lappen bei Walldürn“ sind Bestandteile des europaweiten Schutzgebietsnetzes Natura 2000. Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe wird für dieses Gebiet ein Managementplan (MaP) erstellt. Ende Oktober 2016 wurde der Entwurf des MaP in einem Gremium aus Interessenvertretern der Gemeinden, der Verbände und der Behörden vorgestellt und diskutiert. Der Entwurf liegt nun vom 23. Januar - 20. Februar 2017 zur Einsicht öffentlich aus. Interessierte Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Kommunen und Interessenvertreter werden gebeten, Vorschläge oder Anregungen in Form einer Stellungnahme abzugeben.

    Die Stellungnahmen sind unter Angabe des Namens und Anschrift des Absenders bis spätestens 6. März 2017 unter dem Betreff „6421-311 und 6422-401 Managementplan“ an das Regierungspräsidium Karlsruhe, Referat 56 Naturschutz und Landschaftspflege, 76247 Karlsruhe oder per E-Mail an: natura2000@rpk.bwl.de zu übersenden. Später eingesandte Stellungnahmen können nicht berücksichtigt werden. Aus der Stellungnahme sollte hervorgehen, auf welche Flächen im FFH- oder VS - Gebiet sie sich bezieht. Dazu reicht die Angabe der Flurstücknummer oder des Gemeinde- und Gemarkungsnamens oder die Markierung der angesprochenen Fläche auf einem Kartenausschnitt aus.

    Das aus 14 FFH Teil- und zwei VS - Gebieten bestehende Natura 2000-Gebiet ist im Neckar-Odenwaldkreis gelegen und erstreckt sich über die drei Gemarkungen Buchen, Mudau und Walldürn. Kernbereiche sind die Naturschutzgebiete „Lappen und Eiderbachgraben“ und „Klingheumatte Schloßau“ sowie die Landschaftsschutzgebiete „Morretal“, „Marsbachtal und Eiderbachtal“, „Hollerbachtal“ und „Mudbachtal“. Charakteristisch für das rund 734 ha große Schutzgebiet sind ausgedehnte Auenwälder mit Erle, Esche und Weide, blumenbunte Magere Flachland-Mähwiesen, Fließgewässer mit flutender Wasservegetation und Vogelarten wie dem Kiebitz. Im MaP werden Lebensräume sowie Tier- und Pflanzenarten von europäischer Bedeutung erfasst. Für jeden dieser Lebensräume und jede FFH-Art im FFH-Gebiet und verschiedenen Vogelarten im Vogelschutzgebiet werden Ziele formuliert und Maßnahmen zur Erhaltung der besonderen Lebensräume und ausgewählten Tierarten vorgeschlagen. Die Darstellung erfolgt in einem Textteil sowie auf neun flächengenauen Karten.

    Der Entwurf des MaP steht im Internet zur Einsicht unter

    http://www4.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/264755/

    bereit und liegt zu den ortsüblichen Öffnungszeiten aus:

    Rathaus Mudau: Schloßauer Straße 2, 69427 Mudau,
    Lese- und Aufenthaltsraum, OG, Zimmer Nr. 210.
    Rathaus Walldürn: Burgstraße 3, 74731 Walldürn, Verwaltungsgebäude Schloss, 2. OG, Zimmer Nr. 303.
    Landratsamt Neckar-Odenwald-Kreis: Neckarelzer Straße 7, 74821 Mosbach, Am Empfang/Zimmer 8.001.

    Weitere Informationen zu Natura 2000 finden Sie im Internet unter:

    https://rp.baden-wuerttemberg.de/Themen/Natur/Seiten/Natura2000-Karte.aspx

    und im Beteiligungsportal unter Natura 2000-Gebiete unter:

    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Dialog/Seiten/default.aspx

  • Abteilung 5
    12.01.2017
    Regierungspräsidium Karlsruhe erstellt vier neue Managementpläne für Natura 2000-Gebiete und zieht positive Zwischenbilanz

    ​Das Regierungspräsidium Karlsruhe wird in den nächsten zwei Jahren für die drei Fauna-Flora-Habitat (FFH) - Gebiete Elzbachtal und Odenwald Neckargerach, Kaltenbronner Enzhöhen und Kleinenztal und Schwarzwaldrandplatten sowie für das Vogelschutzgebiet Nordschwarzwald, Managementpläne (MaP) erstellen. Seit 2005 werden für alle im Regierungsbezirk Karlsruhe liegenden Natura 2000-Gebiete entsprechende MaP erarbeitet und anschließend mit den Partnern vor Ort umgesetzt. Die Zwischenbilanz kann sich sehen lassen: mit den nun neu begonnen Plänen bearbeitet das Regierungspräsidium Karlsruhe derzeit MaP für 23 Natura 2000-Gebiete, 31 MaP wurden für den Regierungsbezirk Karlsruhe bereits fertiggestellt.

    In den kommenden Wochen werden zunächst die wertvollen Lebensräume und Arten in den vier Gebieten erfasst. Experten stellen fest, wo sich zum Beispiel Vorkommen von Gelbbauchunken, bestimmten Vögeln, Fledermäusen oder Lebensräume der Moorwälder, dystrophen Seen, Berg-Mähwiesen oder orchideenreicher Magerrasen finden. Dazu erkunden und begehen die Experten die Wiesen, Gewässer und Wälder. Eigentümer und Nutzer werden darauf hingewiesen, dass Grundstücke im Natura 2000-Gebiet dazu betreten werden dürfen. Das Regierungspräsidium wird dazu in Kürze die betroffenen Städte und Gemeinden mit weiteren Informationen versorgen.

    Auf Grundlage der ausgewerteten Ergebnisse werden anschließend Ziele und Empfehlungen zur Erhaltung und Entwicklung der Arten und Lebensräume ausgearbeitet. Die MaP für die Natura 2000-Gebiete werden unter Beteiligung der Öffentlichkeit erstellt. Die Einbindung der Öffentlichkeit hilft den planenden Behörden - den Regierungspräsidien - das vorhandene Wissen vor Ort zu nutzen oder frühzeitig Probleme bei der späteren Umsetzung des Planes zu erkennen. Für jeden MaP wird während der Planungsphase ein Beirat eingerichtet, der die unterschiedlichen Nutzer- und Interessengruppen vertritt. Der Beirat unterstützt die Erstellung eines jeden MaP und berät bei der konkreten Planung der Maßnahmen. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten ihre Anregungen bei den Informationsveranstaltungen des Regierungspräsidiums und während der öffentlichen Auslegungen der Pläne einzubringen. Landnutzer erfahren zu diesem Zeitpunkt auch, für welche Flächen sie finanzielle Unterstützung für eine angepasste Bewirtschaftung erhalten können.

    Hintergrundinformationen zu Natura 2000:
    Natura 2000 ist eine europäische Naturschutzkonzeption auf Grundlage der EG-Vogelschutzrichtlinie aus dem Jahr 1979 und der Fauna (Tierwelt), Flora (Pflanzenwelt), Habitat (Lebensraum) (FFH)- Richtlinie aus dem Jahr 1992. Ziel der Konzeption ist es, die biologische Vielfalt und das Naturerbe in Europa für zukünftige Generationen zu bewahren und wiederherzustellen. Dazu wird ein europäisches Netz von zusammenhängenden Schutzgebieten aufgebaut. Nach Vorgaben der beiden Richtlinien muss jeder europäische Mitgliedstaat Gebiete benennen, die für die langfristige Erhaltung von wildlebenden Vogelarten bzw. von europaweit gefährdeten Lebensräumen, Tier- und Pflanzenarten wichtig sind. In Deutschland sind dafür die Bundesländer zuständig. Baden-Württemberg hat Ende 2007 seine Gebietsmeldungen an die Europäische Union abgeschlossen.

    Weitere Informationen zu Natura 2000 finden Sie im Internet unter:
    https://rp.baden-wuerttemberg.de/Themen/Natur/Seiten/Natura2000-Karte.aspx

    und im Beteiligungsportal unter Natura 2000-Gebiete unter:

    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Dialog/Seiten/default.aspx

  • Abteilung 1
    03.01.2017
    Energiemanagement
    Regierungspräsidium Karlsruhe erhält Energie-Zertifizierung ISO 50001
    „Das Regierungspräsidium Karlsruhe kann durch die Zertifizierung nach der internationalen Energiemanagementnorm ISO 50001 und der Einführung eines Energiemanagementsystems seine Energieeffizienz systematisch und kontinuierlich erhöhen“, so Regierungsvizepräsidentin Gabriela Mühlstädt-Grimm heute (3. Januar 2017) in Karlsruhe.

    Nach den Landesministerien haben jetzt erstmals auch das Regierungspräsidium Karlsruhe sowie weitere neun größere Landesbehörden diese Energie-Zertifizierung erhalten und ein Energiemanagementsystem eingeführt.

    Das System bietet die Möglichkeit, Energieeinsparpotentiale systematisch zu erfassen und den Energieverbrauch zu senken. Dazu hat das Regierungspräsidium in den zurückliegenden Monaten alle Energieverbräuche wie Strom, Wärme und Kraftstoffe analysiert. Um diesen Verbrauch nun effizienter zu gestalten, werden im Regierungspräsidium strategische und operative Ziele der Energieeinsparung definiert und die Zielerreichung regelmäßig kontrolliert und dokumentiert.

    Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden aktiv am Energiemanagement beteiligt und für den sparsamen Umgang mit der Energie sensibilisiert. Sie werden regelmäßig über Ziele und Maßnahmen der Energieeinsparung und deren Erfolge sowie Methoden effizienter Energienutzung unterrichtet.

    Mit regelmäßigen Audits durch einen Gutachter und die Energiemanagementbeauftragte sowie das Energieeffizienzteam des Regierungspräsidiums wird gewährleistet, dass die erforderlichen organisatorischen und technischen Voraussetzungen vorhanden sind, um den Energieverbrauch kontinuierlich zu senken. 

    Ergänzende Informationen

    Baden-Württemberg ist das erste Bundesland, in dem alle Landesministerien nach ISO 50001 zertifiziert sind und in dem sich weitere Behörden und Einrichtungen an diesem Auditierungsprozess beteiligen.

    Die im Juni 2011 veröffentlichte DIN EN ISO 50001 ist eine weltweit gültige Norm der International Organization for Standardization (ISO), die Organisationen und Unternehmen beim Aufbau eines Energiemanagements unterstützt. Die Einführung eines Energiemanagementsystems ist grundsätzlich freiwillig. Organisatorische und technische Maßnahmen sollen dazu führen, die energiebezogene Leistung einer Organisation systematisch und längerfristig zu verbessern.

  • Abteilung 5
    22.12.2016
    Natura 2000-Managementplan für Horber Neckarhänge ist fertiggestellt

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe hat das Büro Naturplan, Darmstadt, den Natura 2000-Managementplan (MaP) für das rund 811 Hektar große Fauna-Flora-Habitat (FFH)-Gebiet „Horber Neckarhänge“ fertiggestellt.
    Das Gebiet ist Bestandteil des europaweiten Schutzgebietsnetzes Natura 2000 und besteht aus zehn Teilgebieten, die sich überwiegend auf der Gemarkung der Stadt Horb a. N. und zu kleinen Teilen im Bereich der Gemarkungen Schopfloch, Empfingen, Eutingen im Gäu sowie Sulz a. N. befinden. Das Gebiet ist größtenteils gleichzeitig als Naturschutz- oder Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen.
    Bei der Erstellung des MaP konnten 17 Lebensraumtypen und drei Tierarten des Anhangs II der FFH-Richtlinie nachgewiesen werden. Für jeden Lebensraum und jede Tierart wurden Ziele und Maßnahmenempfehlungen formuliert. Diese sollen sicherstellen, dass die artenreichen Wiesen und Wälder sowie die geschützten Tierarten erhalten werden und ihre Entwicklung unterstützt wird.
    Charakteristisch für das FFH-Gebiet und flächenmäßig am bedeutsamsten sind die artenreichen Mageren Flachlandmähwiesen, die Kalk-Magerrasen verschiedenster Ausprägung und die Wacholderheiden. Von Mitte Mai bis in den Hochsommer prägen bunt blühende Wiesen das Landschaftsbild im Dießener Tal und in der Neckaraue sowie an den Steilhängen entlang des Neckartals. Ebenso stehen die vielfältigen Buchenwälder unter besonderem europäischem Schutz. Zu den Merkmalen der Tierwelt des Gebietes zählt die seltene Fledermausart des Großes Mausohrs. Sie nutzt die Waldflächen und die reich strukturierte Wiesenlandschaft als Jagdgebiet.
    Der MaP ist das Ergebnis mehrjähriger Arbeit in dem Gutachter, Fachexperten und Akteure vor Ort ihr Wissen eingebracht haben: Über den Planentwurf hat ein Beirat aus Vertreterinnen und Vertretern der relevanten Nutzergruppen am 29.10.2015 beraten, vom 23. 11. bis 21. 12. 2015 lag der Planentwurf öffentlich aus, um Stellungnahmen abzugeben. Es gab außerdem verschiedene öffentliche Veranstaltungen sowie Gespräche mit Verwaltungen, Nutzern und Gebietskundigen.
    Das Land Baden-Württemberg fördert die für die Erhaltung notwendige Bewirtschaftung im FFH-Gebiet und honoriert so die wertvolle Arbeit der Bewirtschafter, der Eigentümer und der ehrenamtlich tätigen Vereine. Dafür stehen Fördermittel aus der Landschaftspflegerichtlinie, der Landwirtschaftsförderung und der Richtlinie Nachhaltige Waldwirtschaft bereit.
    Mit dem Schutz der intakten Natur und der biologischen Vielfalt schützen wir unsere Lebensgrundlagen und werden unserer Verantwortung für künftige Generationen gerecht. Ebenso ist die landschaftliche Schönheit ein wichtiger Faktor für die Naherholung und für die Attraktivität einer Gemeinde als Wohnort. Natura 2000 ist eine Chance, die Erhaltung dieser Werte zu unterstützen.

    Ab dem 23.12.2016 steht der Natura 2000-Managementplan zum Download unter:
    http://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/44926/
    bereit.

    Ab Januar 2017 liegt er zu den ortsüblichen Öffnungszeiten zur Einsicht aus im:
    Landratsamt Freudenstadt, Bau- und Umweltamt, Bereich Umweltschutz, Zimmer 237, Herrenfelder Straße 14, 72250 Freudenstadt

    Regierungspräsidium Karlsruhe, Referat Naturschutz und Landschaftspflege, Karl-Friedrich-Straße 17, 76133 Karlsruhe

    Eine vorherige Terminvereinbarung wird empfohlen.

    Weitere Informationen zu den Natura 2000-Managementplänen finden Sie auch im Beteiligungsportal unter Natura 2000-Gebiete unter:
    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Dialog/Seiten/default.aspx

  • Ateilung 4
    22.12.2016
    Wichtige Lücke im RadNETZ am Neckar geschlossen – Radweg zwischen Haßmersheim und Neckarmühlbach feierlich eingeweiht - Minister Hermann, Regierungspräsidentin Kressl und Bürgermeister Salomo geben Geh- und Radweg entlang der L 588 für den Verkehr frei

    ​Pressemitteilung des Verkehrsministeriums:

    Verkehrsminister Winfried Hermann MdL, Regierungspräsidentin Nicolette Kressl und der Bürgermeister der Gemeinde Haßmersheim, Michael Salomo haben am Donnersag, 22. Dezember 2016, im Neckartal den Radwegabschnitt zwischen Haßmersheim und Neckarmühlbach entlang der Landesstraße 588 für den Verkehr freigegeben.

    „Wir schließen damit im idyllischen Neckartal eine wichtige Lücke im RadNetz Baden-Württemberg,“ erläuterte Verkehrsminister Hermann im Rahmen des kleinen Festaktes, bevor er zu einer ersten Probefahrt auf dem neuen Teilstück startete.
     
    In seiner Rede betonte Hermann die zahlreichen Vorteile des Radfahrens. „Als Null-Emissions-Verkehrsmittel trägt das Rad zum Klimaschutz bei und steigert die Wohn- und Lebensqualität in unseren Städten und Dörfern. Deshalb investiert die Landesregierung in den Ausbau des Radwegenetzes. Wir wollen den Anteil des Radverkehrs an der Zahl der zurückgelegten Wege landesweit von derzeit etwa 8 Prozent bis 2030 auf 20 Prozent steigern. Der Radweg im Neckartal trägt zu diesem Ziel bei und er verbessert die Verkehrssicherheit aller Verkehrsteilnehmer erheblich.“
     
    Wer mit dem Rad in Baden-Württemberg unterwegs ist, muss aufgrund des großen Nachholbedarfs an Radwegen und einigen Netzlücken häufig auf stark befahrene Straßen ausweichen. Das Ministerium für Verkehr hat deshalb eine RadSTRATEGIE entwickelt und das „RadNETZ Baden-Württemberg“ im Januar 2016 vorgestellt. Das Rad- NETZ ist ein flächendeckendes, durchgängiges Netz alltagstauglicher Fahrradverbindungen zwischen Mittel- und Oberzentren entlang der wichtigsten Siedlungsachsen im Land. Das RadNETZ hat eine Länge von ca. 7.000 Kilometern, ca. 700 Kommunen sind an das Netz angeschlossen. In dieses Netz sind auch die Landesradfernwege integriert.
     
    Vor dem Neubau des Radwegs, mussten FahrradfahrerInnnen die Fahrbahn der L 588 nutzen, die nur 5,50 Meter breit war und durch eine Kuppe in diesem Bereich sehr unübersichtlich. Ein Überholen war nur mit erhöhtem Risiko möglich. Wiederholt war es zu Unfällen mit FahrradfahrerInnen gekommen.
     
    Die Bauarbeiten für die neue Radverbindung wurden im September 2015 begonnen. Die beengten Raumverhältnisse zwischen Neckarufer und dem Hang des „Garnbergs“ erforderten ein 550 Meter langes Stützbauwerk zur Hangsicherung, und einen rücksichtsvollen Bauablauf sowie entsprechende Vorkehrungen und Bauverfahren, um die unabdingbaren Eingriffe in die Natur möglichst gering zu halten.
     
    Die gesamten Baukosten belaufen sich auf 5,6 Millionen Euro. Die Gemeinde Haßmersheim beteiligt sich mit 0,4 Millionen Euro, um die Mehrkosten auszugleichen, die für die zusätzliche Führung des Radweges in den Ort hinein, entstanden sind.
     
    Weitere Informationen:
     
    Bodenuntersuchungen hatten gezeigt, dass der Neckarhang zur L 588 nicht mehr standfest war. Aufgrund der exponierten Lage, musste der Hang durch eine 550 Meter lange Stützwand gesichert werden. Zwei Großbohrgeräte haben die Voraussetzungen dafür geschaffen. Diese Arbeit war enorm zeitaufwendig. Rund zehn Meter mussten die Geräte in die Tiefe bohren. Insgesamt waren 825 Pfähle notwendig, ein Drittel davon musste zusätzlich mit Stahl verstärkt werden.
     
    Danach konnte der Radweg gebaut werden. Dabei wurde der Hang zwischen Stützmauer und Neckar abgetragen und die Straße, dank des gewonnenen Raums in Richtung Hang, auf einer Länge von 960 Metern neu gebaut. Der Radweg entstand daneben, im Bereich der bisherigen Straße.
     
    Zu beachten waren außerdem bei der Baudurchführung die Vorschriften des Naturschutzes. Da der Hangwald als Brutrevier für den Graureiher und Greifvögel dient, wurde die Stützmauer außerhalb der Brutzeit von Februar bis Juli 2016 errichtet.
     
    Im September 2015 hatte der entsprechende Bau des Neckartal-Radweges begonnen. Hierzu musste die L 588 zwischen Haßmersheim und Neckarmühlbach für den gesamten Verkehr bis Ende 2016 vollständig gesperrt werden. Die engen örtlichen Verhältnisse hatten jedoch kein anderes Vorgehen erlaubt.
  • Abteilung 4
    21.12.2016
    Brückensanierung auf der B 10 bei Knielingen - Arbeiten an der Brücke abgeschlossen

    ​Die Bauarbeiten an der Albhäuslebrücke bei Knielingen können heute (21. Dezember) abgeschlossen werden. Seit Anfang August 2016 wurde die rund 220 Meter lange Brücke in Fahrtrichtung Karlsruhe saniert. Aufgrund technischer Schwierigkeiten hatte sich die gesamte Maßnahme um rund drei Wochen verzögert. Ursprünglich sollten die Arbeiten an der Brücke Anfang Dezember abgeschlossen werden.

    Die sanierte Brücke wird bis spätestens 23. Dezember wieder für den Verkehr in Fahrtrichtung Karlsruhe freigegeben werden. Lediglich in Fahrtrichtung Wörth wird die Verkehrsführung zunächst mit zwei Fahrstreifen beibehalten, da ab dem 9. Januar 2017 noch die Restarbeiten im Bereich der provisorischen Mittelstreifenüberfahrten erfolgen. Diese Arbeiten werden dann noch rund zwei Wochen in Anspruch nehmen.

    Die Baukosten belaufen sich auf rund 1,5 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.

    Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen der Anwohner und der Verkehrsteilnehmer bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 5
    16.12.2016
    Ertüchtigung des Rheinhochwasserdamms im Bereich des Waldparks auf der Reißinsel in Mannheim - Regierungspräsidium Karlsruhe hat mit der Planungsphase begonnen

    ​Der Landesbetrieb Gewässer im Regierungspräsidium Karlsruhe beginnt mit der Planung am Rheinhochwasserdamm XXXIX im Südwesten Mannheims als Teil des „Dammertüchtigungsprogramms des Landes Baden-Württemberg“. Gemeinsam mit den Rückhalteräumen des Integrierten Rheinprogramms (IRP) erfüllt die Dammertüchtigung einen Beitrag zur Wiederherstellung des 200-jährlichen Hochwasserschutzes am Rhein. Mit dem geplanten Ausbau und der Sanierung des Dammes wird gleichzeitig der Hochwasserschutz für die Stadt Mannheim verbessert. Wesentliche Aspekte sind dabei die Optimierung der Standsicherheit des Damms und die Herstellung von Zufahrtsmöglichkeiten zur Dammverteidigung im Hochwasserfall.

    Der betreffende Dammabschnitt ist rund 3,5 Kilometer lang und erstreckt sich über drei Mannheimer Stadtteile. Im Süden beginnt er beim Großkraftwerk Mannheim-Neckarau und verläuft zuerst in westliche, später nördliche Richtung entlang der Kleingärten bei Mannheim-Niederfeld und endet in Mannheim-Lindenhof auf Höhe der Speyerer Straße.

    Aktuell befindet sich das Projekt noch in einer sehr frühen Planungsphase. Bis Ende dieses Jahres ist die Vergabe der Leistungen für die Ingenieur- und Umweltplanung vorgesehen. Je nach Witterung sollen ab Mitte Januar 2017 erste Vermessungsarbeiten entlang des Damms durchgeführt werden, die Mitte Februar bis Mitte Mai mit geotechnischen Erkundungen fortgesetzt werden.

    Zur Information und Beteiligung aller von der Maßnahme Betroffenen (Anwohner, Vereine und Naturschutzverbände) wird das Regierungspräsidium Karlsruhe Anfang nächsten Jahres mit der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung beginnen. Erste Abstimmungsgespräche mit der Stadt Mannheim hierzu wurden bereits geführt.

    Für Mitte 2017 ist eine Informationsveranstaltung für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger geplant. Weitere Informationen zu unserem Projekt erhalten Sie unter
    www.rp-karlsruhe.de / Beteiligungsportal / Thema Umwelt / Hochwasserschutzprojekte.

  • Abteilung 5
    15.12.2016
    Natura 2000-Managementplan für das FFH-Gebiet „Bocksbach und obere Pfinz“ ist fertiggestellt

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe hat das Büro Naturplan,  Darmstadt, den Natura 2000-Managementplan für das rund 750 Hektar große Fauna-Flora-Habitat (FFH)-Gebiet „Bocksbach und obere Pfinz“ fertiggestellt.

    Aus europäischer Sicht beherbergt das im Übergangsbereich von der offenen Kraichgau-Landschaft bis hin zu den Ausläufern des Nordschwarzwaldes liegende FFH-Gebiet eine besonders schützenswerte Lebensraum- und Artenausstattung. Es erstreckt sich über die Landkreise Karlsruhe und Enz und ist in elf Teilgebiete untergliedert. Bei der Erstellung des Managementplans wurden im gesamten Gebiet sieben Lebensraumtypen und sechs Arten der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-RL) nachgewiesen.

    Wiesen und Wälder, durchzogen von Fließgewässern mit ihren Bachauen, prägen das Landschaftsbild des FFH-Gebiets und bieten Lebensraum für eine Vielzahl an Arten. So beherbergen die blumenbunten Mähwiesen und die artenreichen Pfeifengraswiesen unter anderem Populationen des Hellen und Dunklen Wiesenknopf-Ameisenbläulings und des Großen Feuerfalters, die hier ihre Raupenfutter- und Nektarpflanzen finden. Zu den Kernbereichen des FFH-Gebiets gehören die Naturschutzgebiete „Mistwiesen“ und „Pfinzquellen“.

    Im Managementplan werden Lebensräume sowie Tier- und Pflanzenarten erfasst, die von europäischer Bedeutung sind. Für jeden dieser Lebensräume und jede FFH-Art werden Ziele formuliert und Maßnahmen vorgeschlagen, um die besonderen Wiesen und Wälder in ihrer Größe und Qualität zu erhalten sowie die Entwicklung der Tierarten zu unterstützen. Die gesammelten Informationen sind in einem Textteil und auf zwölf Karten flächengenau dargestellt und beschrieben. Mit dem Schutz der intakten Natur und der biologischen Vielfalt schützen wir gleichzeitig unsere Lebensgrundlagen und werden unserer Verantwortung für künftige Generationen gerecht. Nicht zuletzt ist die landschaftliche Schönheit ein wichtiger Faktor für die Naherholung, für die Attraktivität einer Gemeinde als Wohnort und letztendlich ein Stück Heimat. Natura 2000 ist als Chance zu begreifen, die Erhaltung dieser Werte zu unterstützen.

    Die Unterlagen für den Natura 2000-Managementplan „Bocksbach und obere Pfinz“ stehen ab dem 23. Dezember 2016 unter http://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/44926/ zum Download bereit und liegen ab Januar 2017 zu den ortsüblichen Öffnungszeiten zur Einsicht aus:

    Landratsamt Enzkreis, Amt für Baurecht und Naturschutz, Östliche Karl-Friedrich-Str. 58, 75175 Pforzheim,

    Landratsamt Karlsruhe, Beiertheimer Allee 2, 76137 Karlsruhe,

    Regierungspräsidium Karlsruhe, Referat Naturschutz und Landschaftspflege, Karl-Friedrich-Straße 17, 76133 Karlsruhe.

    Eine vorherige Terminvereinbarung wird empfohlen.

    Weitere Informationen zu den Natura 2000-Managementplänen finden Sie auch  im Beteiligungsportal unter Natura 2000-Gebiete unter
    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Dialog/Seiten/default.aspx

  • Abteilung 2
    14.12.2016
    Regierungspräsidentin Nicolette Kressl: “Ausbildung über Grenzen hinweg bietet Potenzial für Beschäftigte und Unternehmen“
    Praxis, Herausforderungen und Perspektiven: Erfahrungsaustausch bei der dritten Sitzung des Begleitausschusses zur Rahmenvereinbarung über die „Grenzüberschreitende Berufsausbildung am Oberrhein“ in Karlsruhe

    Wie sieht die Praxis der grenzüberschreitenden Ausbildung am Oberrhein aus und wie kann dieses richtungsweisende Modell noch besser werden? – Mit dieser Frage beschäftigten sich (am Mittwoch, 14. Dezember 2016) auf Einladung des Regierungspräsidiums Karlsruhe Fachleute aus dem Elsass, aus Rheinland-Pfalz und aus Baden-Württemberg in den Räumen der IHK Karlsruhe.
    Regierungspräsidentin Nicolette Kressl, 2016 Vorsitzende des Begleitausschusses der Rahmenvereinbarung über die grenzüberschreitende Berufsausbildung am Oberrhein, erklärte: „Die im besten Wortsinne grenzenlose Ausbildung bietet noch viel Potenzial, wenn wir es schaffen, dieses Modell noch stärker in den Köpfen der Menschen zu verankern und bekannter zu machen. Auch dazu soll der Erfahrungsaustausch hier in Karlsruhe beitragen.“ 


    So diskutierten neben der Karlsruher Regierungspräsidentin auch deren Freiburger Amtskollegin Bärbel Schäfer, Vertreter der Région Grand Est und der Académie de Strasbourg, Werner Schreiner, der Beauftragte der Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und Fachleute aus den Bereichen Bildung und Arbeitsverwaltung über Praxis, Herausforderungen und Perspektiven der grenzüberschreitenden Ausbildung.

    Regierungspräsidentin Nicolette Kressl erinnerte daran, dass die Unterzeichnung der „Rahmenvereinbarung über die grenzüberschreitende Berufsausbildung am Oberrhein“ am 12. September 2013 durch insgesamt 28 Landes-, Bildungs- und Arbeitsverwaltungen und die für die Berufsausbildung zuständigen Stellen aus dem Elsass, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz ein weiterer wichtiger Schritt gewesen sei, um die Mobilität von Auszubildenden in der Grenzregion zu fördern, ihre Arbeitsmarktchancen zu verbessern und Unternehmen gleichzeitig einen zusätzlichen Weg zur Sicherung ihres Fachkräftepotenzials zu eröffnen. Nicolette Kressl: „Von diesem Modell profitieren Beschäftigte und Unternehmen gleichermaßen und es stellt unsere Stärken als grenzüberschreitende Region in den Mittelpunkt.“ Mit der Unterzeichnung der Rahmenvereinbarung verpflichteten sich die Akteure, dafür zu sorgen, dass Auszubildende in ihrem Heimatland ihre theoretische Ausbildung durchführen können, während sie den praktischen Teil ihrer Ausbildung im Nachbarland absolvieren. Das nun seit drei Jahren bestehende Projekt versteht sich als konkreter Beitrag zur Entwicklung eines grenzüberschreitenden Ausbildungs- und Arbeitsmarkts.

    Das Karlsruher Regierungspräsidium bot im Rahmen der dritten Sitzung des Begleitausschusses die Gelegenheit, sich über den Fortschritt und die Umsetzung des Projekts „Grenzüberschreitende Ausbildung“ zu informieren und zu diskutieren. Die IHK Karlsruhe als wichtiger Partner in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in der Berufsbildung stellte die Tagungsräume zur Verfügung und wirkte bei der Organisation mit.

    Bei der Umsetzung der Vereinbarung spielen das seit Januar 2016 laufende INTERREG A-Projekt „Réussir sans frontières / Erfolg ohne Grenzen“ in Verantwortung der Région Grand Est in Strasbourg, das in Baden-Württemberg durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau kofinanziert wird, sowie das Netzwerk EURES-T Oberrhein mit zwei Fachexperten für grenzüberschreitende Ausbildungsberatung eine wichtige Rolle; ebenso wie der Eurodistrikt PAMINA mit seinen Projekten.

    Ob es sich um grenzüberschreitende Berufsorientierung in der allgemeinbildenden Schule handelt, durch die Kontakte zwischen Schulen und Betrieben über die Grenze geschlossen werden, ob während der Ausbildung ein Praktikum im grenznahen Ausland absolviert wird, ob Jugendliche einen grenzüberschreitende Berufsausbildungsvertrag unterzeichnen oder ob ausgebildete Fachkräfte im Nachbarland arbeiten: Der potenzielle Beschäftigungsraum wird auf „360 Grad“ ausdehnt.

    „Nach meiner festen Überzeugung sind solche grenzüberschreitenden Projekte mit ihren vielfältigen Aktivitäten und Akteuren hervorragende Maßnahmen, um das Potenzial für Ausbildung und Beschäftigung in unserem Grenzraum zu stärken. Unsere Aufgabe ist es unter anderem, dieses Möglichkeiten noch bekannter zu machen – von der grenzüberschreitenden Berufsorientierung mit den Partnerschaften Schule / Wirtschaft über das Projekt Euregio-Zertifikat für Auszubildende bis hin zur grenzüberschreitenden Aus- und Weiterbildung“, fasste Regierungspräsidentin Nicolette Kressl die Diskussion in Karlsruhe zusammen.

    Kontakt:

    Ingrid Thomalla, Regierungspräsidium Karlsruhe
    Referat Grenzüberschreitende Zusammenarbeit und Europa
    Telefon +49 (0)721 926 7428
    E-Mail  ingrid.thomalla@rpk.bwl.de

    Internet:

    www.erfolgohnegrenzen.eu

    www.reussirsansfrontiere.eu

    https://www.eures-t-oberrhein.eu/ueber-eures-t/beratungsteam/

  • Abteilung 5
    13.12.2016
    Natura 2000-Managementplan für das FFH-Gebiet „Eyach oberhalb Neuenbürg“ fertiggestellt

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe hat das Institut für Landschaftsökologie und Naturschutz Bühl (ILN) den Natura 2000-Managementplan für das rund 320 Hektar große Fauna-Flora-Habitat (FFH)-Gebiet „Eyach oberhalb Neuenbürg“ fertiggestellt.

    Das Gebiet ist Bestandteil des europaweiten Natura 2000-Schutzgebietsystems  und besteht aus fünf Teilgebieten, die sich über die Gemarkungen Arnbach, Calmbach, Dennach, Dobel, Höfen an der Enz, Neuenbürg, Reichental, Schwann und Bad Wildbad erstrecken.

    Bei der Erstellung des Managementplans wurden im Eyach-, Enz- und Rotenbachtal, auf den Wiesen nördlich und südlich von Dennach sowie auf den Herzogswiesen, neun Lebensraumtypen und drei Arten der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie nachgewiesen. Darunter die seltenen Schmetterlingsarten Heller und Dunkler Wiesenknopf-Ameisenbläuling. Der Wiesenknopf-Ameisenbläuling verbringt den Winter so außergewöhnlich wie sein Name klingt: Die Schmetterlingsraupe lässt sich im August vom Blütenköpfchen des Wiesenknopfes fallen und wird von Ameisen in deren unterirdischen Bau getragen. Im warmen Erdnest verpuppt sich die Raupe und kommt im Frühjahr als Schmetterling wieder ans Tageslicht.

    Mit dem Schutz der intakten Natur und der biologischen Vielfalt schützen wir gleichzeitig unsere Lebensgrundlagen und werden unserer Verantwortung für künftige Generationen gerecht. Nicht zuletzt ist die landschaftliche Schönheit ein wichtiger Faktor für die Naherholung, für die Attraktivität einer Gemeinde als Wohnort und letztendlich ein Stück Heimat. Natura 2000 ist als Chance zu begreifen, die Erhaltung dieser Werte zu unterstützen.

    Die Unterlagen für den Natura 2000-Managementplan „ Eyach oberhalb Neuenbürg“ stehen ab dem 19. Dezember 2016 zum download unter:

    http://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/264119/
    bereit und können zu den ortsüblichen Öffnungszeiten eingesehen werden bei:

    - Landratsamt Calw, Abteilung Landwirtschaft und Naturschutz,
    Vogteistr. 42-46, 75365 Calw

    - Landratsamt Enzkreis, Amt für Baurecht und Naturschutz,
    Östliche Karl-Friedrich-Str. 58, 75175 Pforzheim

    - Landratsamt Rastatt, Amt für Baurecht, Naturschutz, Recht und Ordnung, Am Schlossplatz 5, 76437 Rastatt

    - Regierungspräsidium Karlsruhe, Referat Naturschutz und Landschaftspflege, Karl-Friedrich-Straße 17, 76133 Karlsruhe.

    Eine vorherige Terminvereinbarung wird empfohlen.

    Weitere Informationen zu den Natura 2000-Managementplänen finden Sie auch im Beteiligungsportal unter Natura 2000-Gebiete unter:
    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Dialog/Seiten/default.aspx

  • Abteilung 1
    09.12.2016
    24. Karlsruher Weihnachtsmesse für Angewandte Kunst und Kunsthandwerk im Regierungspräsidium

    ​Am 14. Dezember 2016 um 17.00 Uhr eröffnet Regierungsvizepräsidentin Gabriela Mühlstädt-Grimm die 24. Karlsruher Weihnachtsmesse im Regierungspräsidium am Rondellplatz. Die Messe ist vom 15. bis 18. Dezember von jeweils 11.00 – 18.00 Uhr geöffnet.

    Über 30 Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerker präsentieren ihre neuesten Kreationen. Jedes Stück ist ein Unikat und mit größter handwerklicher Qualität gefertigt. Zu sehen und zu kaufen gibt es Schmuck, ausgewählte Keramik, Lederwaren und Textilien sowie Objekte aus Holz, Glas und Papier. Dabei sind sowohl bekannte als auch neue Aussteller.

    Eine Sonderausstellung im Foyer zeigt außerdem prämierte und weitere ausgewählte Objekte des Staatspreises Baden-Württemberg 2016. Der Wettbewerb wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau ausgeschrieben und findet alle zwei Jahre statt.

    Veranstalter der Weihnachtsmesse sind der Bund der Kunsthandwerker Baden-Württemberg e.V. (BdK) und das Regierungspräsidium Karlsruhe.
    Der erste Besuch der Messe kostet zwei Euro, bei Vorlage der Eintrittskarte sind alle weiteren Besuche frei.

    Informationen zur Weihnachtsmesse und zu weiteren Veranstaltungen des Regierungspräsidiums Karlsruhe finden Sie auf unserer Internetseite www.rp-karlsruhe.de unter Veranstaltungen.

  • Abteilung 4
    09.12.2016
    L 564: Ortsdurchfahrt Loffenau - Ende der Vollsperrung

    ​Gute Nachrichten für die Verkehrsteilnehmer und Anlieger rund um Loffenau. Ab kommenden Sonntag, 11. Dezember 2016, steht die L 564-Ortsdurchfahrt Loffenau allen Verkehrsteilnehmern wieder zur Verfügung. Seit Anfang Mai 2016 wurde die Laufbachverdolung der L 564 im Rahmen des Ausbaus der Ortsdurchfahrt Loffenau in der Oberen Dorfstraße erneuert. Die für die Arbeiten erforderliche Vollsperrung der Oberen Dorfstraße im Bereich zwischen den Hausnummern 28 bis 53 kann nun am Sonntag aufgehoben werden. Bis Freitag, 16. Dezember 2016, werden noch Restarbeiten am Gehweg und Markierungsarbeiten an den Bushaltestellen unter halbseitiger Sperrung der L 564 durchgeführt.

    Im Zusammenhang mit der Erneuerung der Verdolung des Laufbachs wurden Wasserleitungen und Kanäle der Gemeinde erneuert, eine Gasleitung verlegt und die Fahrbahn grundlegend erneuert. Ferner wurden zwei neue Bushaltestellen errichtet und der Gehweg ausgebaut.

    Insgesamt wurden rund 1.000 Tonnen Beton, 78 Tonnen Betonstahl, 3.000 Quadratmeter Asphaltfahrbahn und rund 600 Quadratmeter Pflaster eingebaut.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

  • Abteilung 4
    08.12.2016
    Pressemitteilung Verkehrtsministerium Stuttgart: Ausbau der Ortsdurchfahrt Klosterreichenbach fertiggestellt - Minister Hermann und Regierungsvizepräsidentin Mühlstädt-Grimm geben L 409 für den Verkehr frei

    ​Verkehrsminister Winfried Hermann MdL und Regierungsvizepräsidentin Gabriela Mühlstädt-Grimm haben am 8. Dezember 2016 in Baiersbronn-Klosterreichenbach die ausgebaute L 409 im Zuge der Ortsdurchfahrt Klosterreichenbach feierlich dem Verkehr übergeben. „Durch die Neugestaltung und durch die erstmalige Anlage von Gehwegen werden sich die unbefriedigenden Zustände an der Ortsdurchfahrt Klosterreichenbach erheblich verbessern“, so Minister Hermann. „Vor allem auch für schwächere Verkehrsteilnehmer wird die Verkehrssicherheit erhöht.“

    Die Landesstraße L 409 wurde im Zuge der Ortsdurchfahrt von Klosterreichenbach auf einer Länge von circa 760 Metern ausgebaut. Der Ausbau orientierte sich hierbei an der Bestandsstraße und die Lage der Straße wurde maßgeblich durch die Topographie und die vorhandene Bebauung bestimmt. Beim Neubau konnte eine Fahrbahnregelbreite von sechs Meter realisiert werden und es wurde ein talseitiger Gehweg mi