Leben in der Erstaufnahmeeinrichtung - Mitarbeiter des Ref. 94 im Gespräch mit den Bewohnern

Referat 94 Erstaufnahmeeinrichtungen, Betrieb und Unterbringung

Referatsleitung

Carolin Speckmann
Leitende Regierungsdirektorin
0721 824829-305
carolin.speckmann@rpk.bwl.de

Stellvertretung

N. N.

Unsere Aufgaben

Wir sind für den Betrieb aller Erstaufnahmeeinrichtungen für Flüchtlinge im Regierungsbezirk Karlsruhe zuständig. Dies sind das Ankunftszentrum in Heidelberg, die Landeserstaufnahmeeinrichtung (LEA) in Karlsruhe mit ihren drei Standorten, die Erstaufnahmeeinrichtung Eggenstein-Leopoldshafen, die derzeit im Stand-by-Betrieb befindliche Erstaufnahmeeinrichtung Mannheim Industriestraße und die wieder in Betrieb genommene Erstaufnahmeeinrichtung Tompkins Barracks in Schwetzingen.

Für die meisten Flüchtlinge, die in Baden-Württemberg ankommen, ist die Durlacher Allee 100 in Karlsruhe die erste Anlaufstelle. Sie ist die älteste und bekannteste Erstaufnahmeeinrichtung im Land und 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche geöffnet.

Während ihres Aufenthalts in den Erstaufnahmeeinrichtungen kümmern wir uns um die Grundversorgung der Flüchtlinge mit Sachleistungen (Wohnen, Wärme, Kleidung, Essen und Trinken, Hygieneprodukte, Bettwäsche etc.) und um die medizinische Versorgung vor Ort. Hierzu beauftragen wir Dienstleister, für deren Steuerung und Kontrolle wir verantwortlich sind, und tauschen uns regelmäßig mit den Verantwortlichen der jeweiligen Stadt aus. Darüber hinaus arbeiten wir mit den Trägern der Sozial- und Verfahrensberatung sowie ehrenamtlichen Organisationen und Institutionen des Gesundheitswesens zusammen.

In Karlsruhe-Mühlburg befindet sich ein besonderer „Schutzraum“, der für Menschen mit erhöhtem oder außergewöhnlichem Bedarf an Betreuung und Versorgung in physischer oder psychischer Hinsicht geschaffen wurde, um bei der Unterbringung besser auf individuelle (Flucht-)Schicksale und persönliche Sondersituationen eingehen zu können. Gedacht ist diese Erstaufnahmeeinrichtung beispielsweise für die Unterbringung von hoch schwangeren Frauen, Wöchnerinnen, Kranken oder Menschen in Lebenslagen, die aus anderen Gründen einen höheren Bedarf an Betreuung oder Platz benötigen.​​

Reinhard Niederbühl, Ehrenamtliche Ansprechperson für die Ombudsperson in der Flüchtlingserstaufnahme beim Regierungspräsidium Karlsruhe

Ombudswesen für die Flüchtlingserstaufaufnahme

In Fragen der Unterbringung, Versorgung und Betreuung von Flüchtlingen in den Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes ist die Ombudsstelle für Flüchtlingserstaufnahme Baden-Württemberg Ansprech-, Mittler- und Unterstützungsstelle für die Belange von Flüchtlingen, Ehrenamtlichen, Mitarbeitern aus Organisationen, Institutionen und zuständigen Behörden sowie Nachbarn und Anliegern aus der Umgebung der Einrichtungen.

Ehrenamtliche Ansprechperson für die Ombudsperson in der Flüchtlingserstaufnahme beim Regierungspräsidium Karlsruhe ist 

Reinhard Niederbühl​
ombudsstelle-fluechtlinge@rpk.bwl.de,

der vor Übernahme dieses Amts langjährig in Leitungsfunktionen in der Sozial- und Jugendhilfe bei der Stadt Karlsruhe sowie als systemischer Berater tätig war.​​​​​​