Luftbildaufnahme des Polder Rheinschanzinsel mit Blick in Richtung Norden. Zu sehen sind die mit Wasser gefüllten Gräben und Schluten im Bereich der Fläche für die partiellen Flutungen zur Auenrenaturierung. Im Hintergrund ist das überflutete Rheinvorland und auf der gegenüberliegenden Seite des Rheins der Polder Mechtersheim zu sehen.

Polder Rheinschanzinsel

Kontakt

Regierungspräsidium Karlsruhe, Referat 53.2

Fanny Krautz, Betriebsbeauftragte, 0721 926-8856, fanny.krautz@rpk.bwl.de
Sascha Fieß, Stv. Betriebsbeauftragter, 0721 926-7584, sascha.fiess@rpk.bwl.de

Zahlen und Fakten

Seit 2015 in Betrieb
Lage: zwischen Philippsburg und Oberhausen-Rheinhausen
Fläche: rund 210 ha
Rückhaltevolumen: max. 6,2 Millionen m³

Das Projekt

Die Rheinschanzinsel wird vom Rhein und Philippsburger Altrhein umschlossen. Das Gebiet wird durch den Hochwasserdamm XXXIII vor Überflutungen geschützt. Die Insel wird intensiv landwirtschaftlich genutzt.

Der Einsatz des Polders erfolgt bei extremen Hochwasserereignissen, die im Mittel alle 25 Jahre eintreten. Außerdem sind in Abhängigkeit von den Rheinwasserständen "partielle Flutungen zur Auenrenaturierung" vorgesehen.

Der Planfeststellungsbeschluss wurde am 18. Mai 2004 erteilt und ist seit Ende Oktober 2004 rechtskräftig. Die Baumaßnahme wurde im Herbst 2004 gestartet. Im Jahr 2011 wurde als wesentlich letzter Schritt mit dem Umbau des Schöpfwerkes Philippsburg begonnen. Im November 2015 fand die feierliche Inbetriebnahme statt.

​Aktuelle Planung: Böschungssanierung Walthersee