Ufer des Großen Walthersees

Böschungssanierung Walthersee

Kontakt

Fachinformationen Fanny Krautz, Regierungspräsidium Karlsruhe, Referat 53.2, 0721 926-8856, fanny.krautz@rpk.bwl.de
Öffentlichkeitsbeteiligung Karina Speil, 0721 926-7695, karina.speil@rpk.bwl.de

Das Projekt

Ausgangslage

Der Große Walthersee mit dem dort errichteten Pumpwerk ist ein wesentlicher Baustein im Gesamtkonzept des Polders Rheinschanzinsel und dient der binnenseitigen Grundwasserhaltung im Einsatzfall bei Hochwasser. Hierbei wird über das Pumpwerk am Walthersee der Seewasserspiegel reguliert und damit ein weiterer Grundwasseranstieg im Einflussbereich verhindert.

Aufgrund umfangreicher baulicher Veränderungen im Uferbereich war es erforderlich die Standsicherheitsreserven im Bereich der Seeböschung für den Einsatzfall des Pumpwerks im Polderbetrieb neu zu bewerten.


Ziele der Maßnahme

Ziel ist die Herstellung einer ausreichenden Standsicherheitsreserve mittels baulicher Maßnahmen auch unter Berücksichtigung des aktuellen Bebauungsplans.


Geplante Maßnahmen

Ein erstes Sanierungskonzept für den Großen Walthersee besteht zum einen aus der Sicherung der Kasernenstraße mittels einer Spundwand und zum anderen aus der Abflachung der Seeböschung im Bereich der Wohnbebauung mittels Anschüttung (Umlagerung).

Zunächst sollen die hierfür erforderlichen Massen aus dem Großen Walthersee entnommen werden. Nach dem derzeitigen Stand der Untersuchungen ist davon auszugehen, dass die zur Verfügung stehenden Massen aus dem Großen Walthersee nicht ausreichend sind und Fremdmassen erforderlich werden.


Informieren Sie sich

Öffentlichkeitsbeteiligung

Alle Maßnahmen zur Öffentlichkeitsbeteiligung und Kommunikationsmaßnahmen werden in den Planungsprozess des Projektes integriert. Hier können Sie sich über die aktuellen Beteiligungsmaßnahmen informieren und die aktuellen Planungsunterlagen einsehen. ​



Planung

Bisheriger Planungsverlauf

  • Umfangreiche Voruntersuchungen in Form von geotechnischen Erkundungen, hydrographischer Vermessungen und der Durchführung zweier Testbetriebe in den Jahren 2016 und 2018
  • Erweiterte geotechnische Untersuchungen im Frühjahr 2020 zur Vertiefung der Erkenntnisse bezüglich der Beschaffenheit des Baugrunds und der Materialeigenschaften der anstehenden Böden.