B293 Ortsumgehung Berghausen

B 293, Ortsumfahrung Berghausen



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Sie wollen wissen wie ein Planfeststellungsverfahren verläuft? Hier finden Sie Informationen dazu.

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Kontakt

Fachinformationen
Sabine Häberle
  0721 926-4147
sabine.haeberle@rpk.bwl.de

Öffentlichkeitsbeteiligung
Katharina Kuch
0721 926-8235
katharina.kuch@rpk.bwl.de

Das Projekt

Ausgangslage

Die bestehende B 293 verläuft direkt durch die Ortsmitte von Berghausen. In den letzten Jahren hat  die Lärm- und Schadstoffbelastung in Berghausen aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens auf der B 293 stetig zugenommen. Die Situation wird durch den hohen Anteil an Schwerlastverkehr noch verschärft.

Im Zuge der Vorplanung wurden verschiedene Varianten untersucht, die im Bereich des Tunnelmundes der geplanten Ortsumgehung (OU) B 10 Hopfenbergtunnel beginnen, der bestehenden Weiherstraße folgen, entlang der Kraichgaubahn führen und im Osten in die vorhandene B 293 übergehen. Untersucht wurden die Über- bzw. Unterführung der Bahnstrecke Karlsruhe-Pforzheim, eine Führung der Straße entlang der Kraichgaubahn (Bündelung) und eine von der Bahn abgerückte Version, eine planfreie und plangleiche Bahnkreuzung der ICT-Trasse (Bahnübergang vorhanden), sowie eine Führung der Trasse nördlich der Kraichgaubahn.

Dabei stellte sich die Trasse südlich der Kraichgaubahn unter Mitbenutzung der beiden vorhandenen Brücken über die Bahn und die Pfinz (Variante 3) als die günstigste Variante hinsichtlich des Flächenverbrauchs, der Anbindung an die Planung B 10 Hopfenbergtunnel und der Kosten heraus.

Bei der Straßenverkehrszählung 2015 befuhren die B 293 im Streckenabschnitt Pfinztal (B 10) - B 293 / L 559 Jöhlingen ca. 12.666 Kfz/24h (SV 803 Fz/d) und ca. 11.463 Kfz/24h (SV 821 Fz/d) im Streckenabschnitt B 293 / K 3541 Berghausen (DB) - Walzbachtal (L 559).
Im Prognosejahr 2025 werden ca. 17.400 - 20.900 Kfz/d (Schwerverkehr 2.260 - 2.430 Fahrzeuge/Tag) auf der Umgehungsstraße erwartet. Der Verkehr auf der „alten“ B 293 reduziert sich insgesamt deutlich und beläuft sich je nach Streckenabschnitt auf ca. 4700 - 17200 Kfz/Tag (Schwerverkehr 210 - 480 Fahrzeuge/Tag).

Geplante Maßnahmen

  • Neubau der B 293 auf eine Länge von etwa 1,8 km
  • Kreisverkehrsplatz mit 2 Bypässen bei der bestehenden Einmündung B 10 / Weiherstraße
  • Kreisverkehrsplatz auf Höhe des Vogelparks 
  • Anschluss des Wohngebietes „Untere Au“ durch eine neue Gemeindestraße und mittels einer Brücke über die Pfinz parallel zur bestehenden Brücke
  • Gewerbestraße wird Sackgasse

Informieren Sie sich!

Öffentlichkeitsbeteiligung

Alle Maßnahmen zur Öffentlichkeitsbeteiligung und alle Kommunikationsmaßnahmen werden in den Planungsprozess des Projektes integriert. Hier können Sie sich über den aktuellen Planungsstand und über Möglichkeiten der Beteiligung informieren.

B293_Berghausen

DateitypDokumenttitelGröße
pdf Präsentation Gemeinderat Pfinztal am 23. Mai 2017 2 MB
pdf Präsentation Bürgerinformationsveranstaltung am 18.03.2019 14 MB
pdf Dokumentation zur Informationsveranstaltung am 18.03.2019 1 MB

Planung

Die Neubaustrecke hat eine Länge von etwa 1,8 km und umfährt Berghausen nordwestlich. Die bestehende Einmündung B 10 / Weiherstraße wird zu einem Kreisverkehrsplatz mit 2 Bypässen umgebaut. Auf Höhe des Vogelparks wird ein Kreisverkehrsplatz angeordnet, an dem auch die Weiherstraße angeschlossen wird. Der Anschluss des Wohngebietes „Untere Au“ erfolgt durch eine neue Gemeindestraße und mittels einer Brücke über die Pfinz parallel zur bestehenden Brücke. An diese Gemeindestraße binden auch die Kläranlage sowie der Vogelpark an. Die Gewerbestraße wird zur Sackgasse umgebaut.

Die B 293 ist im Bedarfsplan 2030 des Bundes im vordringlichen Bedarf eingestuft.

Als Bundesstraße der Straßenkategorie A II bzw. der Entwurfsklasse EKL 2 wäre bei der prognostizierten Verkehrsstärke ein zweibahniger Querschnitt in Betracht zu ziehen. Aufgrund der Nähe zur Bebauung sowie um den Eingriff in Natur und Landschaft zu minimieren wurde der Regelquerschnitt RQ 11 (EKL 3) mit einer Fahrbahnbreite von 8,0 m zugrunde gelegt.

Die beiden vorhandenen Brücken im Zuge der Weiherstraße über DB bzw. Pfinz weisen eine Fahrbahnbreite von 7,50 m auf. Beide Brücken können mitgenutzt und ggfs. verbreitert werden. Allerdings lassen die vorhandenen Kuppenausrundungen zwischen der Einmündung B 10 / B 293 und dem beim Vogelpark geplanten Kreisverkehr nur eine auf 50 km/h verringerte Geschwindigkeit zu. Ab dem Vogelpark bis zur geplanten Einmündung B 293 neu / B 293 alt wird aufgrund der geringen Entfernung zwischen den Knotenpunkten eine Geschwindigkeit von 70 km/h zugrunde gelegt.

Im Bereich des geplanten Knotenpunkts B 10 / B 293 und entlang der Weiherstraße, im Bereich des Haltepunktes Hummelberg sowie im Bereich der geplanten Einmündung der „alten“ B 293 in die Umgehungsstraße sind Lärmschutzanlagen vorgesehen. Allerdings können im Bereich des Knotenpunkts B 10 / B 293 nicht alle dargestellten Lärmschutzwände erstellt werden, da sie in einigen Bereichen sichtbehindernd wirken.

Im Zuge der Maßnahme wird die parallel der Bahntrasse verlaufende Freileitung durch ein Erdkabel ersetzt.

Beim Vogelpark wird ein Regenklärbecken (Retentionsbodenfilteranlage) und im Bereich der Knotenpunkte B 10 / B 293 neu und B 293 neu / alt Regenrückhaltebecken vorgesehen. ​​

PLANUNGSUNTERLAGEN

DateitypDokumenttitelGröße
pdf Übersichtslageplan M 1:25000 2 MB
pdf Lageplan M 1:2500 3 MB

Aktueller Stand

Der Vorentwurf wurde vom Bund genehmigt.
Das Planfeststellungsverfahren wird voraussichtlich 2020 eingeleitet.

Zahlen und Fakten

Vorhabenträger: Bundesrepublik Deutschland Kosten: 22,2 Millionen Euro