Altrhein bei Eggenstein-Leopoldshafen

Gewässerökologische Massnahmen des Landesbetriebs Gewässer im Regierungsbezirk Karlsruhe

Kontakt

Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner finden Sie auf der jeweiligen Projektseite.

Die europäische Wasserrahmenrichtlinie (WRRL), welche im Jahr 2000 in Kraft trat und im Wasserhaushaltsgesetz in nationales Recht umgesetzt wurde, hat unter anderem zum Ziel, an allen europäischen oberirdischen Gewässern einen guten ökologischen und chemischen Zustand bzw. an allen erheblich veränderten und künstlichen Gewässern ein gutes ökologisches Potential zu erreichen.

Um die Ziele der Wasserrahmenrichtlinie verwirklichen zu können, werden durch den Landesbetrieb Gewässer als Träger der Unterhaltungslast an Gewässern I. Ordnung Einzelmaßnahmen gemäß dem WRRL-Bewirtschaftungsplan und Maßnahmenprogramm geplant und umgesetzt. Hierzu gehören Maßnahmen zur Herstellung der ökologischen Längsdurchgängikeit (Durchwanderbarkeit) für Fische und Kleinstlebewesen sowie Maßnahmen zur Verbesserung der ökologischen Funktionsfähigkeit der Gewässer (Gewässerstruktur).

​Ziele der Maßnahmen

  • Herstellung der Längsdurchgängigkeit für Fische und Kleinstlebewesen (Makrozoobenthos),
  • Reduzierung des Rückstaus innerhalb der Fließgewässer,
  • Herstellung vielfältiger und ökologischer Gewässerstrukturen und die Revitalisierung von Gewässerabschnitten sowie die Entwicklung natürlicher Uferstrukturen und Gestaltung naturnaher Gewässerläufe

Übersicht der Projekte

Rheinniederungskanal bei Iffezheim
Esselwehr an der Murg
Wehr Schnellermühle
Nicht durchwanderbare raue Rampe an der Seckach innerhalb der Gemeinde Adelsheim-Sennfeld
Die Pfinz in Berghausen. Das Gewässerbett der Pfinz ist von grasbewachsenen Böschungen begrenzt. Auf den Böschungen stehen abschnittsweise Bäume. Die Pfinz fließt gleichmäßig in ihrem immer gleich breiten Gewässerbett.

Strukturmaßnahmen an der Pfinz

Projektstand: In Planung.

Die Weschnitz fließt von links nach rechts. Der kurze steile Abschnitt der Weschnitz ist die sogenannten Gleite. Auf weniger als 2 Meter fällt die Sohle der Weschnitz einen Meter nach unten. Ober- und Unterstrom der Gleite befinden sich die Auslässe der angrenzenden Wasserkraftanlage. Die Ufer der Weschnitz sind mit Wasserbausteinen gesichert. Im Vorland stehen Bäume.