L 566, Ausbau mit Bahnübergangsbeseitigung bei Mörsch - BA II: Entwässerung im Wasserschutzgebiet Zone I, II und III

Zahlen & Fakten

Vorhabenträger: Land Baden-Württemberg
Kosten: ca. 6,9 Millionen Euro

Aktueller Stand

Planungsstand: Der Vorentwurf wurde vom Land Baden-Württemberg genehmigt.

Termine

Derzeit keine aktuellen Termine.

Kontakt

Fachinformationen
Sabine Häberle, Projektleitung
0721 926-4147
sabine.haeberle@rpk.bwl.de

Das Projekt

Die L 566 verbindet die Stadt Rheinstetten mit der Stadt Ettlingen. Dabei quert die Landesstraße die Rheintalbahn Karlsruhe – Rastatt plangleich mit einem beschrankten Bahnübergang. Östlich des Bahnüberganges verläuft die Landesstraße durch das Wasserschutzgebiet (WSG) „Stadt Karlsruhe, WW Mörscher Wald“ und tangiert dabei die Wasserschutzgebietszonen I, II und III. Südlich der Landesstraße verläuft ein straßenbegleitender Radweg.

Die durchschnittliche tägliche Verkehrsstärke (DTV) werktags im Streckenabschnitt zwischen B36/L566 und L566/K3581 (Zählstelle 81337) betrug im Jahr 2010 ca. 9609 Kfz/24h, davon ca. 302 Fz/24h Schwerverkehrsfahrzeuge.

Bauabschnitt (BA) I: Bahnübergangsbeseitigung 

Die DB Netz AG hat die Planung für die Bahnübergangsbeseitigung aufgenommen und wird hierbei auch die Planung des 3. Gleises Karlsruhe – Durmersheim berücksichtigen.

Bauabschnitt (BA) II: Entwässerung in Wasserschutzgebiet Zone I, II und III

Die Landesstraße L 566 wird auf eine Länge von etwa 3,4 km ausgebaut und der vorhandene Radweg etwas nach Süden verlegt. 

Hierzu sind folgende Maßnahmen vorgesehen:

  • Verbreiterung der L 566 von ca. 5,6 – 6,0 m auf eine Fahrbahnbreite von 7,0 m (einschließlich Randstreifen).
  • Der Radweg erhält eine Breite von 2,50 m
  • Verbreiterung und Abdichten der Bankette, Böschungen und des Trennstreifens in WSG Zone I + II
  • Fassen des innerhalb der Zone I und II anfallenden Fahrbahnwassers und versickern außerhalb der WSG-Zone II
  • Bau von Anlagen zur Leichtstoffrückhaltung und Sedimentation vor dem Auslauf in die Versickerungsmulden
  • Auskleiden der Versickerungsmulden zum Schutz des Trinkwassers mit carbonathaltigem Filtersand
  • Aufstellen von Schutzeinrichtungen
  • Amphibienschutzeinrichtungen im westlichen Waldbereich auf eine Länge von ca. 500 m

Informieren Sie sich

Planung

Planungsunterlagen

DokumenttitelDateitypGröße
Übersichtslageplan pdf 9 MB