Radfahrer fahren auf einem asphaltierten Radschnellweg

RS16, Radschnellweg Heidelberg – Schwetzingen

Zahlen und Fakten

Vorhabenträger: Stadt Schwetzingen & Land Baden-Württemberg
Straßenbaulastträger: Land Baden-Württemberg
Ausbaulänge: ca. 7 km
Verkehrsprognose DTV: 2.900 Radfahrten/24 h (Potentialanalyse Baden-Württemberg)
Voraussichtliche Kosten: 11,2 Mio. € (Machbarkeitsstudie)

Aktueller Stand

Ausschreibung der Planungsleistungen

Termine

Derzeit keine aktuellen Termine.

Kontakt

Fachinformationen
Samuel Möhler
0721 926-8576
samuel.moehler@rpk.bwl.de

Öffentlichkeitsbeteiligung
Beate Stilz
0721 926-3716
oeffentlichkeitsbeteiligung@rpk.bwl.de

Das Projekt

Ausgangslage

Im Rahmen einer Potentialanalyse hat das Land Baden-Württemberg flächendeckend und systematisch den Bedarf nach Radschnellverbindungen ermittelt. Die Analyse erfolgte auf der Grundlage eines landesweiten Verkehrsmodells sowie der Beteiligung regionaler Akteure. Der Korridor Heidelberg – Schwetzingen liegt mit einem ermittelten Potential von 2.900 Radfahrten am Tag landesweit auf Platz 7 von 70 untersuchten Strecken.

Grundlage für die Planung des Radschnellweges bildet die von der Stadt Heidelberg beauftragte Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2019. Die dort ermittelte Vorzugstrasse beginnt am südwestlichen Ende der Bahnstadt in Heidelberg, führt entlang der ehemaligen Kleinbahntrasse und endet östlich der Bahnunterführung in Schwetzingen (s. Vorzugstrasse Machbarkeitsstudie).

Neben der Vorzugstrasse aus der Machbarkeitsstudie werden in der Vorplanung auch weitere Trassen ausführlich untersucht, um die bestmögliche Variante für die weitere Planung zu ermitteln.

Ziele der Maßnahme

Erhöhung der Verkehrssicherheit und Leistungsfähigkeit des Radnetzes durch Schaffung einer möglichst direkten und störungsfreien Verbindung zwischen Schwetzingen und Heidelberg.

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Öffentlichkeitsbeteiligung

Alle Maßnahmen zur Öffentlichkeitsbeteiligung und Kommunikationsmaßnahmen werden in den Planungsprozess des Projektes integriert.

Planung

Bisheriger Planungsverlauf

Im März 2019 wurde die Machbarkeitsstudie für den Radschnellweg veröffentlicht. Alleiniger Baulastträger für die vorgesehene Streckenführung ist das Land Baden-Württemberg. Da beim zuständigen Regierungspräsidium Karlsruhe jedoch derzeit keine Kapazitäten für die Planung vorhanden sind, erklärten sich die beteiligten Kommunen unter der Federführung der Stadt Schwetzingen dazu bereit, die Planungen bis zur Erlangung des Baurechts zu übernehmen.

Ein Antrag auf Förderung durch den Bund wurde 2021 beim BMVI eingereicht. Die Zusage der Förderung erfolgte im Februar 2022.

Derzeit läuft die Ausschreibung der Planungsleistungen in einem EU-weiten Verfahren. Mit dem Abschluss des Verfahrens und dem konkreten Start der Planungen wird im Herbst 2022 gerechnet. Eine Entscheidung über die Vorzugsvariante wird bis Mitte 2023 angestrebt.