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  • Abteilung 4
    20.06.2018
    L 395: Ertüchtigung und Teilausbau der Ortsdurchfahrt Horb-Mühringen – Verkehrsfreigabe; Regierungspräsidentin Nicolette Kressl: Sicherheit der Verkehrsteilnehmer wird erhöht

    ​Nach rund eineinhalb Jahren Bauzeit haben Regierungspräsidentin Nicolette Kressl und Horbs Oberbürgermeister Peter Rosenberger heute (20. Juni 2018) die Ortsdurchfahrt Horb-Mühringen feierlich für den Verkehr freigegeben.

    „Mit dem heutigen Tag dürfen wir eine Ortsdurchfahrt dem Verkehr übergeben, die den Belangen aller Verkehrsteilnehmer gerecht wird. Bei einer Fahrbahnbreite von nun sechs Metern mit den entsprechenden Verbreiterungen in den Kurvenbereichen wird der Begegnungsverkehr von jetzt an gefahrlos möglich sein“, sagte Regierungspräsidentin Nicolette Kressl anlässlich der Verkehrsfreigabe.

    Die Fahrbahn war dringend sanierungsbedürftig und in Teilen nur 4,5 Meter breit, Gehwege fehlten dort ganz. Die neue Fahrbahnoberfläche verbessert die Lärmsituation deutlich. Durch die den Kurvenradien entsprechenden Spurverbreiterungen wird der Begegnungsverkehr erleichtert und unnötige Haltevorgänge mit entsprechender Abgasbelastung werden vermieden. „Die Sicherheit der Fußgänger und Radler wird erhöht und die Emissionen werden zugunsten der Bürgerinnen und Bürger reduziert“, so Nicolette Kressl.

    Darüber hinaus wurde außerhalb der Ortsdurchfahrt der Fahrbahnbelag der L 395 bis kurz vor Nordstetten auf einer Länge von knapp vier Kilometern erneuert. Ferner wurden im bereits in die Jahre gekommenen ausgebauten Teil der Ortsdurchfahrt die Fahrbahndecke und der Gehweg auf 550 Meter Länge saniert.

    Der Umbau der Ortsdurchfahrt Horb-Mühringen ist eine Gemeinschaftsmaßnahme. Das Land Baden-Württemberg und die Stadt Horb haben einschließlich der Kosten für die Erneuerung der Fahrbahndecke bis kurz vor Nordstetten und der Kosten für die Sanierung des bereits in der Vergangenheit ausgebauten Teils der Ortsdurchfahrt zusammen rund 3,44 Millionen Euro aufgewendet. Allein 1,45 Millionen Euro hiervon wurden in den Bau der sechs benötigten Stützbauwerke investiert. Rund 2,7 Millionen Euro der Gesamtkosten entfallen dabei auf das Land für die Fahrbahndeckenerneuerung sowie die Ertüchtigung und den Teilausbau der Fahrbahn in der Ortsdurchfahrt.  Auf die Stadt entfallen 734.000 Euro für den Bau des neuen und die Sanierung des bereits vorhandenen Gehwegs, Arbeiten an der Wasserleitung und sonstige Leitungsarbeiten.

    Die Arbeiten an der Landesstraße mussten immer wieder unter Vollsperrung durchgeführt werden. Die zum Teil sehr engen Platzverhältnisse haben zu weiteren Beeinträchtigungen für Anlieger und Verkehrsteilnehmer geführt.

    Planungshistorie

    Der Freigabe geht eine lange und abwechslungsreiche Planungsgeschichte voraus. Bereits Ende der 70er Jahre wurde ein erster Teil der Ortsdurchfahrt Horb-Mühringen im Zuge der L 395 vom Feuerwehrhaus bis zur L 360 ausgebaut. Ende der 80er Jahre wurde die Planung des noch fehlenden Teils in Angriff genommen und dann auch im April 1990 genehmigt. In den Folgejahren gab es Probleme beim Grunderwerb und schließlich kam das Vorhaben zum Erliegen. Nahezu 20 Jahre vergingen, bevor wieder Bewegung in das Ganze kam. Die Stadt Horb konnte die für den Teilausbau benötigten Grundstücke erwerben. Im Jahr 2016 war es dann endlich soweit: die Maßnahme konnte ausgeschrieben, vergeben und am 28.11.2016 begonnen werden.

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