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  • Abteilung 8
    22.05.2015
    Regierungspräsidium Karlsruhe: Unterkunftskapazitäten für Flüchtlinge stark ausgelastet
    Unterbringungsmöglichkeiten stark ausgelastet

    Die Unterbringungsmöglichkeiten für die Erstaufnahme von Flüchtlingen in der Landeserstaufnahmestelle (LEA) in Karlsruhe und den bedarfsorientierten Aufnahmeeinrichtungen (BEAs) sind derzeit wieder stark ausgelastet. So sind die beheizten Zelthallen in der Karlsruher Mackensen-Kaserne, die als Sicherheitspuffer erhalten wurden, wieder fast voll belegt. Auch in einzelnen BEAs bewegt man sich an der Kapazitätsgrenze. Momentan sind in der LEA in Karlsruhe sowie den BEAs, einschließlich Mannheim und Heidelberg, rund 5.500 Menschen untergebracht. In der LEA Ellwangen befinden sich aktuell rund 500 Menschen und in der LEA Meßstetten knapp 1.000 Menschen.

    Regierungspräsidentin Nicolette Kressl: „Ich bin froh, dass sich durch die Erweiterung der Erstaufnahmekapazitäten im Land die Situation der Flüchtlinge verbessert hat. Die Herausforderung, den Flüchtlingen die zu uns kommen, eine humanitäre Unterbringung zu gewährleisten, wird aber bleiben.“

    Nach der neuesten Prognose des Bundesamtes wird für Baden-Württemberg für das Jahr 2015 mit etwa 52.000 Erst- und rund 7.000 Folgeantragstellern gerechnet.

    Die Flüchtlingszahlen sind zuletzt wieder deutlich angestiegen. Seit Monatsbeginn sind rund 3.000 Menschen in die Landeserstaufnahmestelle (LEA) nach Karlsruhe gekommen. Allein in den Monaten Januar bis April 2015 betrug der Direktzugang insgesamt mehr als 19.000 Personen. Diese Zahl umfasst Erst- und Folgeantragsteller sowie Personen, die in andere Bundesländer verteilt werden, aber eine gewisse Zeit in Liegenschaften der LEA Karlsruhe untergebracht werden.​

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