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  • Abteilung 5
    22.05.2015
    Abwasserprojekt in Schömberg
    Land Baden-Württemberg fördert mit 960.000 Euro

    ​Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat jetzt Landesmittel in Höhe von rund 960.000 Euro für ein Abwasserprojekt in Schömberg freigegeben. Dies ermöglicht die Optimierung der Regenwasserbehandlung im Einzugsgebiet der Kläranlage Schömberg. Dabei spielt die optimale Abstimmung der Drosselwassermengen, der Kanaldurchmesser und die Lage und Anzahl der Regenüberlaufbecken im Kanalsystem die entscheidende Rolle.

    „Der Ausbau und Betrieb von Regenwasserbehandlungsanlagen wie in Schömberg ist ein zentraler Baustein für den erfolgreichen Gewässerschutz im Land. Damit die Städte und Gemeinden das Regen- und Abwasser effizienter und umweltverträglicher beseitigen können, stellt das Land ihnen dieses Jahr hierfür rund 58 Millionen Euro zur Verfügung“, erläutert Umweltminister Franz Untersteller.
    Regierungspräsidentin Nicolette Kressl betont, dass durch die Optimierung der Regenwasserbehandlung in Schömberg sowohl der Mensch als auch die Umwelt profitieren und zudem Kosten gegenüber anderen Lösungen eingespart werden.

    Die Notwendigkeit der Optimierung der Regenwasserbehandlung in Schömberg wurde in einer Schmutzfrachtberechnung im Jahr 2010 festgestellt. Dabei wurden an den Eulenbach hinsichtlich der Schutzbedürftigkeit erhöhte Anforderungen gestellt, da dieser nicht kontinuierlich Wasser führt und im weiteren Verlauf in ein Wasserschutzgebiet fließt. Hierbei wurde nachgewiesen, dass die vorhandenen Beckenvolumen zur Regenwasserbehandlung zwar ausreichen, die Kanalisation jedoch zu gering dimensioniert ist. Dies führt dazu, dass bei Regen das Abwasser zu früh über den in der Mitte von Schömberg vorhandenen Regenüberlauf in den Eulenbach eingeleitet wird.
    Zur Optimierung wird jetzt bei dem genannten Regenüberlauf der Drosselabfluss vergrößert. Zur Aufnahme der erhöhten Abwassermenge muss der nachfolgende zu gering dimensionierte Hauptsammler über eine Länge von rund 1.000 Metern bis zum Regenüberlaufbecken 431 ausgetauscht werden. Der neue Hauptsammler wird mit einem Durchmesser von 70 bis 100 Zentimetern verlegt.
    Alternativ zu dieser Optimierungsmaßnahme wäre sonst der Neubau eines Regenüberlaufbeckens mit deutlich höheren Investitions- und Betriebskosten erforderlich gewesen. Das Abwasserprojekt wird mit Gesamtkosten von 1,2 Millionen  Euro kalkuliert, wobei das Land Baden-Württemberg 80 Prozent der Kosten als Zuschuss übernimmt.

    Die Baumaßnahme soll bis Ende des nächsten Jahres abgeschlossen werden.

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