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  • Abteilung 4
    06.10.2020
    Radschnellweg Heidelberg-Mannheim
    Den zukünftigen Radschnellweg zwischen Heidelberg und Mannheim erleben – Fahrradtour entlang der Vorzugstrasse am 20. und 21. Oktober 2020 mit dem Planungsteam des Regierungspräsidiums Karlsruhe

    Termine: 20. Oktober 2020, Ladenburg bis Mannheim und 21. Oktober 2020, Edingen-Neckarhausen bis Heidelberg
    Beginn: Jeweils 16 Uhr; die Touren starten um 16:30 Uhr
    Anmeldung: Bis 13. Oktober 2020 unter www.kurzelinks.de/radschnellweg

    Den zukünftigen Radschnellweg zwischen Heidelberg und Mannheim erleben! Unter diesem Motto führt das Regierungspräsidium Karlsruhe im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung zwei Fahrradtouren entlang der zukünftigen Trasse des Radschnellwegs zwischen Heidelberg und Mannheim durch.

    „Nachdem der konkrete Verlauf der Vorzugstrasse nun feststeht, möchten wir diese mit zwei Fahrradtouren für die Öffentlichkeit erlebbar machen“, so Regierungspräsidentin Sylvia M. Felder zum Ziel der Veranstaltung. Daneben beantwortet das Planungsteam des Regierungspräsidiums während der Touren gerne Fragen zur Vorzugstrasse und zum weiteren Vorgehen. Auf Wunsch wird an einzelnen Punkten entlang des Weges Halt gemacht.

    Die Fahrradtouren finden an zwei Tagen statt und sind in Teilabschnitte aufgeteilt: Am Dienstag, 20. Oktober 2020, wird zunächst die Strecke von Ladenburg nach Mannheim befahren. Einen Tag später, am 21. Oktober 2020, führt die Tour von Edingen-Neckarhausen bis nach Heidelberg. Die genauen Treffpunkte werden nach der Anmeldung unter www.kurzelinks.de/radschnellweg mitgeteilt. Beginn der Veranstaltung ist jeweils um 16 Uhr, losgeradelt wird um 16:30 Uhr. Veranstaltungsende ist um circa 18:30 Uhr an den jeweiligen Endpunkten der Fahrradtouren.

    Anmeldeschluss ist der 13. Oktober 2020. Aus organisatorischen Gründen sind die Radtouren jeweils auf 50 Teilnehmende begrenzt. Das Regierungspräsidium Karlsruhe behält sich vor, die Veranstaltung bei schlechtem Wetter und abhängig von der Entwicklung der Corona-Pandemie abzusagen.

    Vor den Sommerferien hatte das Regierungspräsidium, das für die Planung und Umsetzung des Radschnellwegs verantwortlich ist, den Verlauf der konkreten Vorzugstrasse bekanntgegeben. Der Entscheidung war ein intensiver Dialog mit der Öffentlichkeit vorausgegangen. Nähere Informationen und Hintergründe über den Verlauf der Vorzugstrasse finden sich unter www.radschnellweg-hd-ma.de.

    Die für Herbst 2020 bereits angekündigte, zweite Runde an Ortsbegehungen, bei der es um die weitere Detailplanung der Vorzugstrasse gehen sollte, werden auf das Frühjahr 2021 verschoben. Grund dafür ist, dass die Planungen des beauftragten Büros noch nicht die erforderliche Planungsreife haben.

    Hintergrund Radschnellwege in Baden-Württemberg
    Radschnellwege sind aufgrund ihrer hohen Qualität Teil eines innovativen Verkehrskonzeptes in Baden-Württemberg. Sie sollen den Radverkehr auch über lange Distanzen attraktiv machen und so eine Alternative zum motorisierten Individualverkehr bieten. Ein Radschnellweg zeichnet sich vor allem durch eine großzügige Dimensionierung der Querschnitte, eine Minimierung der Zeitverluste durch Anhalten, eine direkte Linienführung sowie eine hohe Belagsqualität des Weges aus.

    Das Land Baden-Württemberg hat sich daher entschieden, die Federführung für drei Pilotprojekte zu übernehmen. Dazu gehört auch der Radschnellweg zwischen Mannheim und Heidelberg, als Teilstrecke der Gesamttrasse von Schifferstadt bis Heidelberg.

    Im Juni 2019 hat das Regierungspräsidium Karlsruhe den groben Verlauf der Vorzugstrasse des zukünftigen Radschnellwegs veröffentlicht, der sich aus der tiefergehenden Untersuchung der Varianten aus der Machbarkeitsstudie ergeben hatte. Die Vorzugstrasse verläuft im Abschnitt Mannheim bis Ladenburg nördlich des Neckars, quert bei Ladenburg den Neckar entlang der derzeit im Bau befindlichen L 597 in Richtung Seckenheim und führt weiter von Seckenheim über Edingen nach Heidelberg.

    Um den Verlauf der Trasse, insbesondere im Bereich der Ortslagen, zu konkretisieren, hatte das Regierungspräsidium Karlsruhe die Bürgerschaft im Sommer/Frühherbst 2019 mittels einer Onlinebeteiligung sowie Ortsbegehungen in Mannheim, Ladenburg, Ilvesheim, Edingen-Neckarhausen und Heidelberg in die Planungsüberlegungen einbezogen. Die Öffentlichkeit zeigte großes Interesse an den angebotenen Beteiligungsformaten. So können seit der Veröffentlichung der Homepage über 8.000 individuelle Seitenbesucher verzeichnet werden, allein 5.000 in der Zeit zwischen Juli und Oktober 2019, als die Online-Beteiligung freigeschaltet war. In die digitale Beteiligungskarte trugen Bürgerinnen und Bürger über 400 Ideen ein. Sie wurde über 200 Mal kommentiert und über 4.000 Mal mit einem „Like“ bzw. „Dislike“ versehen. Im Rahmen der Ortsbegehungen wurden diese Hinweise ergänzt.

    Nach einem intensiven Dialog mit der Öffentlichkeit, steht der konkrete Verlauf der Vorzugstrasse nun seit Sommer 2020 fest.

    Ausführliche Unterlagen und Pläne zur Festlegung der Vorzugstrasse sowie der Katalog zur Auswertung der Hinweise aus der Öffentlichkeitsbeteiligung können unter www.radschnellweg-hd-ma.de/onlinebeteiligung abgerufen werden.

    Weitere Informationen zu den Radschnellwegen in Baden-Württemberg und dem Radschnellweg Heidelberg – Mannheim sind zu finden unter https://vm.baden-wuerttemberg.de/de/mobilitaet-verkehr/radverkehr/radwege/radschnellwege/ und www.radschnellweg-hd-ma.de.

    Die Machbarkeitsstudie des Verbandes Region Rhein-Neckar (VRRN) ist unter „Downloads“ auf www.radschnellweg-hd-ma.de abgelegt.

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