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  • Abteilung 2
    10.02.2015
    „De gnitze Griffel“ diesmal unter dem Motto: „Stadt, Land, Fluss, Berg“
    Beim Mundartwettbewerb sind Einsendungen zu konkreten oder erfundenen Örtlichkeiten gesucht

    ​Wer gerne in den hiesigen Dialekten schreibt, kann sich am Mundartwettbewerb  „Gnitzer Griffel“ beteiligen. Der Arbeitskreis Heimatpflege im Regierungsbezirk Karlsruhe sucht wieder Geschichten, Lyrik, Lieder und Szenen. Vorgegeben ist 2015 das Motto „Stadt, Land, Fluss, Berg“.

    Erwünscht sind also Texte über konkrete oder erfundene Städte und Dörfer sowie ihre Menschen. Vorstellbar sind Geschichten oder Gedichte rund um Landschaften, Bäche, Berge, Burgen, Schlösser - oder natürlich andere geografische Orte wie Stadtteile oder Straßen. Dies können kritische oder lobende Texte sein, humorvolle oder hintergründige, erinnernde oder aktuelle. Nur möglichst originell, also „eigen“, sollte der Blick auf die „Heimatpunkte“ daherkommen.

    Die baden-württembergischen Heimattage in Bruchsal und die Feierlichkeiten zum 300jährigen Bestehen Karlsruhes geben den Anlass, um beim Mundartwettbewerb „Stadt, Land, Fluss, Berg“ generell in den Mittelpunkt zu rücken.

    Den Siegern winkt ein stattliches Preisgeld von insgesamt 9.000 Euro. Ein erster Preis ist mit 1.000 Euro dotiert.

    Teilnahmeberechtigt sind alle, die im Regierungsbezirk Karlsruhe leben oder geboren sind, also alle aus der Region zwischen Bühl und Buchen. Es dürfen nur Werke in den heimischen Dialekten eingereicht werden, die noch nicht veröffentlicht sind, auch nicht im Internet. Jeder Einsender kann bis zu zwei Beiträge schicken, darunter darf eine Geschichte sein. Alle Texte dürfen eine bestimmte Länge nicht überschreiten. In der Sparte Lied  ist zwar auch ein Bezug zum Motto erwünscht. Es dürfen bei den Liedern aber auch andere Themen behandelt werden.

    Eine Fachjury bestimmt die Sieger. Für ein Schulprojekt oder junge Teilnehmer wird der Rudolf-Stähle-Preis vergeben. Die genauen Wettbewerbsbedingungen finden sich im Internet unter  www.ak-heimatpflege-ka.de.

    Auskünfte gibt es dienstags, donnerstags und freitags auch unter Telefon (0721/ 926-2326. Einsendeschluss ist der 20. Mai. Adresse für Einsendungen: Arbeitskreis Heimatpflege, Regierungsbezirk Karlsruhe e.V., RP Karlsruhe, Referat 23, 76247 Karlsruhe. Die Sieger stehen im Juli fest. Übergeben werden die Preise bei einem großen öffentlichen Mundartabend im Oktober in Bruchsal.

    Hintergrund:

    Der Mundartwettbewerb wird in zwischen alle zwei Jahre im Regierungsbezirk Karlsruhe ausgetragen. Es beteiligen sich zwischen 100 und 200 Einsender. Darunter sind bereits namhafte Autoren wie auch Neulinge jeden Alters. Es handelt sich immer um anonymisierte Einsendungen. Das heißt, die Jury weiß nicht, von wem ein Text oder ein Lied stammt. Deshalb gewinnen jeweils bekannte Namen wie Talente gleichermaßen. Ein Preis beim Mundartwettbewerb war für manche der Beginn einer Autorenbiographie.

    Bei der Entscheidung des Wettbewerbs wird Wert auf literarische Qualität und auf angemessene Wiedergabe von Dialekt gelegt. Es genügt meistens nicht einfach, vielleicht vom Hochdeutschen „übersetzt“, drauflos zu schreiben und ein bisschen Umgangssprache einzubauen. Es geht um Stimmigkeit beim Einsatz von Dialekt. Die Sparten Szene und Lieder sind ein gutes Feld für Spezialisten. Für diese Sparten kommen meist weniger Einsendungen.

    Wer nachlesen will, was erfolgreiche Teilnehmer schrieben: Eine Sammlung von preisgekrönten Texten erschien 2009 im Info-Verlag Karlsruhe, herausgegeben von Thomas Liebscher unter dem Titel „I riech nix.

    PM_Gnitzer_Griffel_Ausschreibung.pdfAusschreibung.pdf

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